Elias: Übungen Wahrnehmung verändern

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Gilla
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Elias: Übungen Wahrnehmung verändern

Beitrag von Gilla » Sa 22. Feb 2014, 09:53

Elias channelings, Mary Ennis:
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• Übung: objektiv sehen, wie Ihr die Wahrnehmung verändert

BOBBI: Meine Aufmerksamkeit ist ziemlich verstreut, das stimmt. Sie schwirrt überall umher!

ELIAS: Offeriere Dir eine Weile, in der Du alle Intervallen bemerkst, in denen Deine Aufmerksamkeit außerhalb Deinerselbst ist und Du Dich um andere Individuen sorgst, oder wenn Deine Aufmerksamkeit sogar in Dir selbst ist, jedoch bezüglich der Dir selbst auferlegten Erwartungen - was Du tun musst statt was Du tun willst - außerhalb Deinerselbst ist, und Du wirst erkennen, wie viel Zeit Du auf diese Weise verbringst. So wirst Du erkennen können, wie Du wählen kannst, die Bewegungen und Vorgänge zu inkorporieren, die Du haben willst, und Du wirst genug Zeit haben.

BOBBI: Es ist schwer gewesen, das im Gleichgewicht zu halten. Ich lasse zu, dass die Erwartungen anderer Leute mich ziemlich beeinflussen, und ich versuche, das aufzuarbeiten, aber ich bin noch nicht immer erfolgreich damit.

ELIAS: Gehe diesen Tag durch und berichte mir was Deine Aktivitäten vom Augenblick des Aufwachens an waren.

BOBBI: Ich bin aufgestanden, habe Kaffee und Frühstück für meinen Mann gemacht und sein Mittagessen zubereitet und die Küche wieder in Ordnung gebracht. Dann ging er zur Arbeit, und ich setzte mich an den Computer und arbeitete an den Niederschriften. Dann dachte ich mir, dass es besser wäre, mich anzuziehen, weil später der Installateur kommen würde, und dann habe ich mich auf das Gespräch mit Dir vorbereitet. Ich habe ein bisschen mit der Katze gespielt und das Bett gemacht. Meine Tochter stand auf, und ich sprach eine Weile mit ihr, und dann ging ich wieder ins Haus und rief Mary an.

ELIAS: Und hast Du Dir in dieser ganzen Zeit irgendwelche Augenblicke erlaubt, außer der Interaktion mit Deiner Katze, in denen Du Dir gewahr warst, was Du im Augenblick äußern oder tun wolltest?

BOBBI: Nein. Ich würde sagen, dass ich am ganzen Morgen wie üblich auf Autopilot war. Ich habe einen bestimmten Zeitplan, eine Liste mit Dingen, die ich zu bestimmten Zeiten am Tag erledige.

ELIAS: Richtig. Außer in den Augenblicken, in denen Du mit Deiner Katze spieltest oder als Du mit Michael und mir telefoniertest, warst Du Dir nicht gewahr, was Du im Augenblick haben willst, und Du hast nicht auf Dich selbst, nicht auf Deine Wahl und auf Deine Kommunikationen in Verbindung mit Deiner Wahl achtgeben.

Das sind Beispiele für automatische Erwiderungen, die - wie gesagt - oft genau das sind, nämlich automatisch. Sie erfordern weder Denken noch Achtgeben auf das Selbst oder auf das, was Du am Erschaffen bist und wie Du innerhalb Deiner Realität erschaffst. Automatisch Erwiderungen sind äußerst einschränkend, weshalb Ihr Euch am Ende des Tags fragt, was mit all Eurer Zeit geschehen ist. Was hast Du Dir zustande zu bringen erlaubt? Was hast Du Dir als Offerte Deiner eigenen Freiheit gestattet? Und die Antwort liegt im Sichten aller dieser automatischen Erwiderungen, die Du im Verlauf eines jeden Tages generierst und wie viel Deiner Zeit mit dem Nicht-Achtgeben verbracht wird.

Du stehst auf, machst Frühstück und Kaffee, und das ist eine automatische Erwiderung. Du wählst eine automatische Erwiderung, was einschränkend ist, und Du machst Dich nicht mit Dir selbst vertraut. Möchtest Du in diesem Augenblick Kaffee und Frühstück servieren? Oder gibt es etwas anderes, was Du in diesem Augenblick tun möchtest? Möchtest Du das Bett aufschütteln oder möchtest Du Ruhe haben? Möchtest Du mit Deiner Tochter eine Stunde lang interagieren, oder möchtest Du eine andere Handlung ausüben? Und wird dieser Vorgang von einem Gefühl des Verpflichtet-Seins motiviert, vom richtigen Verhalten und von Erwartungen, oder wird er durch einen aufrichtigen Wunsch motiviert?

BOBBI: Ich habe das Gefühl, dass viele zufällige Entscheidungen, die ich im Laufe des Tages treffe, auf größeren Entscheidungen beruhen, die ich hinsichtlich anderer Dinge, die ich tun möchte, früher getroffen habe. Ich habe gewählt, keinen normalen Bürojob zu machen. Ich habe das Gefühl, dass es Dinge im Haus gibt, die ich tun sollte. Ich wähle, die Niederschriften zu tippen, was mir viel Freude macht, aber ich habe das Gefühl, dass ich das regelmäßiger tun sollte. Stattdessen habe ich als Tätigkeit mein Teilzeit-Unternehmen gewählt, aber damit es läuft, muss ich mehrere Stunden am Tag in der Küche verbringen, um diese Pferdeleckerli (horse treats) herzustellen. Ich habe das Gefühl, dass ich Entscheidungen getroffen habe, aber manche davon sind etwas einschränkend.

ELIAS: Höre Dir an was Du sagst, denn es ist mit Deinen Glaubenssätzen bezüglich von Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen verknüpft und damit, wie Deine Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten mit dem Austausch mit anderen Individuen und alle diesen “SOLLTE” verbunden sind, die den Glaubenssatz des Austauschs/der Gegenseitigkeit betreffen.

BOBBI: Ich weiß, dass er eine große Rolle spielt. Ich weiß, dass mein exzessives Geschäftigsein und meine Sorge wegen des objektiven Endergebnisses mir sozusagen als Existenzberechtigung dienen.

ELIAS: Richtig.

BOBBI: Meine Produktionsleistung setze ich ziemlich mit meinem Wert gleich. Ich erkenne, dass das ein fortlaufender Glaubenssatz ist. Offensichtlich habe ich das noch nicht in den Griff bekommen.

ELIAS: Das stimmt, denn Du bist kostbar und wertvoll, einfach aus dem Grunde, dass Du bist, und das muss nicht durch einen Austausch gerechtfertigt werden. „Wenn mein Partner ein Arbeitsverhältnis hat und ich eine solche Aktivität nicht anzuheuern wähle, muss ich - da wir Partner sind - einen externen Austausch offerieren, um die Energie auszugleichen und meinen Wert zu beweisen.“

BOBBI: Ja, diesen Glaubenssatz habe ich! (Elias kichert) Und ich nehme an, dass er denselben Glaubenssatz hat, was ein weiteres Motiv für mich ist.

ELIAS: Ah! Aber der von ihm geäußerte Glaubenssatz spielt für Dich keine Rolle. Die tatsächliche Realität der Macht der Wahrnehmung und wie diese tatsächlich physisch die Realität, die physische Realität, und sogar andere Individuen verändert, kann ich nicht genug betonen, denn Ihr erschafft sie. Deshalb spielt es keine Rolle, was das andere Individuum als seine Glaubenssätze äußert, denn wenn Du Dir selbst Freiheit, Annehmen und Vertrauen in Dich selbst offerierst und Dir erlaubst, frei und ohne Einschränkung das, was Du haben willst, zu äußern, veränderst Du Deine Wahrnehmung und somit auch die Erwiderung des anderen Individuums. Aber dieses Konzept inkorporierst Du noch nicht ganz in Deine Glaubenssätze. (lacht)

BOBBI: Weißt Du es? Ja, ich weiß es. Ich verstehe Dich, aber ich bin noch nicht an dem Punkt, dass ich es wirklich umsetze.

ELIAS: Da Ihr bestimmte Vorgänge und Entscheidungen als größer oder als kleiner erachtet, erlaube Dir zu experimentieren. Nimm eine Woche Deiner Zeit und experimentiere mit dem, was Du als kleine Äußerungen wahrnimmst und erlaube Dir die Freiheit, im Augenblick tatsächlich das, was Du haben möchtest, zu wählen und inkorporiere eine andere Handlung. (experiment and allow yourself the freedom to actually choose in a moment what you want and incorporate a different action.)

BOBBI: Eine ganze Woche lang?

ELIAS: Ja, und mit dieser Übung kannst Du objektiv sehen, wie Du Deine Wahrnehmung veränderst.

Session #1124
Friday, July 5, 2002 (Private/Phone)

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