Kris Chronicles tierische Gefährten

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Kris Chronicles tierische Gefährten

Beitrag von Gilla » Do 13. Aug 2009, 07:41

http://krischronicles.com/
Copyright © 2010 Kris Chronicles


(Übers.: Ausschnitt aus einer Kris-Sitzung, den eine Teilnehmerin des CMI-Forums veröffentlicht hat)

Haustiere/tierische Gefährten
Companion animals


KRIS: Eure tierischen Gefährten bedeuten viel mehr für Euch also bloß etwas zu sein, das man füttert, mit dem man spazieren geht oder das man badet. Sie verstehen Eure eigene Natur und Eure eigenen emotionalen Zustände viel vollkommener, als Ihr Euch je selbst kennen mögt. Der Grund dafür ist, dass sie wirklich ein wesentlicher Teil von Euch selbst sind. Also wird ein Teil Eurer eigenen Energie, die Ihr nicht manifestieren könnt, auf diese Weise ein eigenes Leben annehmen und Euch Hilfe und Beistand, Freundschaft und Kameradschaft bringen, wenn Ihr diese am meisten benötigt, und dies immer bedingungslos.

Das innere Selbst hat einiges seiner eigenen Energien in Euren tierischen Gefährten erstreckt/ausgedehnt und tut dies, unverdientermaßen, um Eure Aufmerksamkeit auf einen liebevollen Bezugsrahmen zu lenken, den Ihr selbst Euch selten gewährt. Eure tierischen Gefährten kümmert es nicht, ob Ihr am Morgen einen Hutkopf oder einen Kopfkissenkopf (hat head or pilllow head) habt. Sie kümmern sich nicht darum, wie Ihr ausseht, wenn Ihr aus der Dusche kommt, noch kümmert es sie, dass Ihr über Euch selbst auf sehr kritische Weise denkt. Ihre einzige Kritik ist die, dass Ihr Euch selbst ebenso sehr lieben solltet, wie sie Euch lieben. Sie stellen Teile oder Aspekte Eures Selbst und Eurer Energien dar, die Ihr Euch nur selten selbst spendet. Es gibt Zeiten, an denen Eure tierischen Gefährten Euch verlassen oder sterben. Gewöhnlich sind es Zeiten, wenn Ihr selbst Bedarf an Energie habt. Wenn Eure Herausforderungen Euch überwältigen, dann mögen sie ihre Zustimmung geben und die Energie an Euch zurückgeben.

Ein tierischer Gefährte, der von einer ganzen Familie großgezogen wird, wird zeitweise die verschiedenen Stimmungen oder Energien der Familienmitglieder spiegeln und diese durch seinen eigenen Körper zum Ausdruck bringen. Es gibt Zeiten, in denen der tierische Gefährte die Aufgabe oder den Auftrag hat, eine gewisse Ausgewogenheit in der familiären Umgebung zu bewirken, die andernfalls nicht passieren würde. Oft spielen Eure tierischen Gefährten eine sehr therapeutische Rolle in ihrer Beziehung zu Euch und bringen Trost, wenn Ihr diesen braucht und helfen Euch, Freude zu entwickeln, wenn dies erforderlich ist.

Behandelt sie weniger als bewegliches Hab und Gut, sondern behandelt sie mit der gleichen Achtung, wie sie Euch behandeln. Dies heißt nicht, dass Ihr das Royal-Albert-Porzellan und vergoldete Bestecke am Esstisch hervorziehen müsstet. Sie mögen ihre Rolle, ihren Platz in der sozialen Struktur. Sowohl Katzen als auch Hunde sind höchst strukturierte Tieren, und wenn sie Eure Gesellschaft verlassen und sterben, kehrt Teil dieser Energie zu Eurer Psyche zurück. Und dies mag vielleicht einen Anstieg von Erleuchtung, Verständnis und vielleicht sogar ein Gefühl der Erfüllung bewirken, und sie können ihre eigene Reise ebenfalls fortsetzen.

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Nimue
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Re: Kris Chronicles tierische Gefährten

Beitrag von Nimue » Di 20. Okt 2009, 10:05

Ein Beispiel der bedingungslosen Liebe eines Hundes:

Brief an mein Herrchen!

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen, und Du hast am Straßenrand angehalten,
die Tür ging, und Du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte.
Aber als ich zurückkam, warst Du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen um Dich zu finden,
aber vergebens.
Ich wurde immer schwächer von Tag zu Tag.
Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr,
aber Du bist nicht gekommen.
Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein, Du warst es nicht -
es war der Mann, der mich gefunden hat.
Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen.
Geliebtes Herrchen, ich will, daß Du weißt, daß ich mich trotz des Leidens,
daß Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere,
und falls Du selbst irgendwann einmal den Weg über die Regenbogenbrücke gehst, werde ich dort stehen und Dich freudig begrüßen -
denn ich habe Dich lieb!!!


Dieser Text stammt ursprünglich aus einer belgischen Zeitung, mit der ausdrücklichen Bitte um Verbreitung und Nachdruck.

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Re: Kris Chronicles tierische Gefährten

Beitrag von morgane » Di 20. Okt 2009, 12:29

Das bringt mich auf die frage, wieso sich bei uns so viele tierische gefährten einfinden, dass unsere materielle leistungsfähigkeit schon ziemlich gefordert ist.
Vor 8 jahren fanden wir einen verlassenene hund im wald, der menschen gegenüber völlig ängstlich war, sich aber unserer hündin ayla (auch ein adoptivhund) anschloss. Durch sehr viel aufwand und zuwendung wurde unser akron ein ganz liebes, wenn auch niemals unproblematisches, familienmitglied. Er ist im mai vorigen jahres gestorben.

Dann hat sich eine trächtige katze in unserem, damaligen strohdach eingenistet und dort ihre vier jungen zur welt gebracht. Natürlich habe ich sie gefüttert. Da warens dann schon 3 (die anderen sind verschwunden).
In diesem sommer hat sich das gleiche wiederholt. Da waren es schon 8.
Ein streuner kam immer wieder gerne zum vollen futternapf und schaute dabei auch gleich, ob vielleicht eine der *weiber* in stimmung wäre. Ging aber nicht, wir haben alle kastriert. Der kater ist jetzt auch da geblieben und muss auch kastriert werden. Die vier letzten jungen ebenfalls. Nun sind es 9.
Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel energie zum teilen habe!? Wenn die einmal von uns gehen, wird mich der energiezuwachs durch die wolken katapultieren :lol:
Ich hoffe jeden tag, dass keine herrenlosen katzen mehr den weg durch unser katzentürchen finden !

lg morgane
Wunder sind nicht die ausnahme von der regel, sondern die natürliche, wahre ordnung der dinge (Bashar).

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Re: Kris Chronicles tierische Gefährten

Beitrag von Gilla » Di 20. Okt 2009, 13:50

Gibt es bei Euch kein Tierheim? Ich meine, irgendwo ist ja eine Grenze erreicht, so bei 500 Katzen und 300 Hunden oder so!! :lol:

Ich meine es ernst. Du kannst doch nicht alle verwaisten Tiere aufnehmen, die in Eurem Hof landen, selbst wenn Du noch so viel Mitgefühl oder Liebe für sie empfindest! Und von einem Tierheim aus haben sie doch eine gute Chance, wieder zu Menschen zu gelangen, die liebevoll mit ihnen umgehen.

Gina
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Re: Kris Chronicles tierische Gefährten

Beitrag von Gina » Di 20. Okt 2009, 13:53

Hallo Zusammen,

Kris Aussage deckt sich mit meinem Empfinden.
Als sich mein Hund nach 13 gemeinsamen Jahren verabschiedete,
hinterließ er für mich eine großes "Energieloch", die fehlende positive Energie empfand ich damals sehr stark.
Gleichzeitig spürte ,wußte ich aber auch, dass er mir Zeit
geben wollte für mich , für die damaligen Herausforderungen,
die mich körperlich und seelisch sehr in Anspruch nahmen.

Es ist für mich schon ein Trost, dies jetzt zu lesen.
Damals machte ich mir lange Zeit Gedanken, warum er gerade jetzt
gegangen ist, ich wollte die Zusammenhänge verstehen.
Empfand auch teilweise Schuldgefühle, da ich damals nicht mehr soviel Zeit für ihn hatte, vie zuvor.
Bis mir dann klar wurde, dass er mir eben, wie gesagt, die Zeit sprich Energie gab, die ich brauchte.

Liebe Grüße
Gina

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Re: Kris Chronicles tierische Gefährten

Beitrag von morgane » Di 20. Okt 2009, 15:05

Ach ja, ich hätte sogar nette plätzchen für die kätzchen gefunden. Das problem dabei ist aber, dass sich die kleinen nicht fangen ließen, weil sie wohl unter unserem dach aufgewachsen sind, aber für uns nicht zugänglich. Als ich gerade dabei war, sie zahm zu machen, kamen die dachdecker und es hämmerte auf unserem dach drei wochen lang. Da zog die katzenfamilie aus. Anschließend erschien sie wieder, aber jetzt ist es fast unmöglich, sie handzahm zu machen. Außerdem sind sie jetzt schon ziemlich groß, und wer will schon große katzen, die sich nicht einmal angreifen lassen?
Die tierheime sind überfüllt. Das will ich ihnen nicht antun. Außerdem konnte ich sie noch nicht einfangen, obwohl sie jetzt im haus leben. aber spätestens im jänner müssen sie zum tierarzt, um kastriert zu werden. Bis dahin muss ich sie irgendwie zähmen.
Leider ist bei uns ein bauer, der sich nicht um seinen katzennachwuchs kümmert, und so werden es immer mehr. Aber ich muss mir was überlegen, sonst bin ich in meinem haus nur mehr geduldet :roll:

lg morgane
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Re: Kris Chronicles tierische Gefährten

Beitrag von Nimue » Di 20. Okt 2009, 16:43

Hallo Gina,

auch ich kann ebenfalls bestätigen, dass nach dem Tod meiner Hündin plötzllich große Mengen an Energie in mir auftauchten. Bisher deutete ich dies allerdings als ein in-die-Arbeit-stürzen um mich-ablenken-zu-wollen. Dank Kris sehe ich das jetzt aus einem ganz anderen Blickwinkel.

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