Elias: Sitzung 202105271 Unterstützung für Kinder, die als autistisch diagnostiziert wurden

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Elias: Sitzung 202105271 Unterstützung für Kinder, die als autistisch diagnostiziert wurden

Beitrag von Gilla » So 10. Okt 2021, 09:13

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Session 202105271
Unterstützung für Kinder, die als autistisch diagnostiziert wurden
Kinder lehren, wie sie Energie loslassen, ohne sie auf ein den Gefühlen Nachhängen zu trainieren
Trauma-Verarbeitung frei von Tadel
Ein langsameres Kreislaufsystem kompensieren
Thursday, May 27, 2021 (Private/Phone)

Participants: Mary (Michael) and Corina (Ruborg)

ELIAS: Guten Abend!

CORINA: Hallo. Wie geht es Dir? Ich habe schon lange nicht mehr mit Dir gesprochen.

ELIAS: Meine Freundin, womit möchtest Du beginnen?

CORINA: Diesmal ging ich meine Fragen ganz anders an als sonst, auf altmodische Weise mit Papier und Kuli. Es ist also ziemlich lustig.

Vor der Sitzung sprach ich mit Mary und erkannte, dass ich seit unserem letzten Gespräch im letzten Jahr keine kleinen, sondern große Schritte gemacht habe. Ich bin stolz darauf, dass ich erkenne, dass ich dies Sprünge vollbracht habe und bin sehr glücklich darüber, wie die Situation ist. So viele Dinge mussten aufgearbeitet und durchgegangen waren, doch das Resultat war gut und positiv.

ELIAS: Ich gratuliere Dir!

CORINA: Danke. Ich habe nicht über alle diese Dinge nachgedacht, sondern es kam mir plötzlich in den Kopf, und ich erkannte, dass ich mir mehr Lob für meine eigenen Leistungen zollen sollte. Und ich habe angefangen, viel dankbarer und annehmender für alles in meinem Leben zu sein.

ELIAS: Meine Freundin, das ist großartig.

CORINA: Ja, insbesondere in meinem Fall. Wie ich schon Mary bezüglich des Geschäfts sagte, das mein Mann und ich schon lange gemeinsam betreiben, hatte ich gedacht, dass er das durchaus alleine machen könnte, ich jedoch nicht ohne ihn, weil er der Kreative und Schlaue ist. Bei einer geschäftlichen Besprechung vor ein paar Tagen erkannte ich, dass ich voranschreiten, meine Fähigkeiten nutzen und etwa anderes tun sollte als bisher, und statt mich mit den vielen kleinen Dingen zu befassen, von denen ich dachte, dass sie erledigt werden müssen und ich niemanden gefunden habe, der das tun könnte, sagte ich mir: „Nein, jetzt will ich wichtige Dinge tun, die mehr Wert haben. Das war eine gute Erkenntnis.

ELIAS: Das war großartig und sehr ermächtigend.

CORINA: Ja, das ist es. Und dann gab es ein Problem mit meiner Tochter. Wir waren im Einkaufszentrum, und ich denke, dass alles dort ein bisschen zu viel für sie wurde, die Lichter, die Musik und dies alles, denn sie legte sich einfach auf dem Boden und wollte nicht mehr aufstehen. Ich saß also 20 Minuten neben ihr und bat sie aufzustehen, und irgendwann weinte ich sogar und wusste nicht, was ich tun soll, doch dann stoppte ich das und sagte mir: „Hänge nicht diesen Gefühlen nach. Was tust Du als Nächstes? Ich muss sie nach Hause bringen!“ also hob ich sie hoch. Sie fing an zu treten und zu schreien, aber ich trug sie einfach durch Einkaufszentrum zum Auto.

Früher hätte es mir viel ausgemacht, was die Leute um mich herum denken, wenn sie eine Mutter mit einem weinenden Kind auf dem Arm durch ein Einkaufszentrum laufen sehen. Sie würden wohl denken, dass das eine schlechte Mutter ist, aber in diesem Augenblick sagte ich mir: „Das, was Andere denken, ist mir egal. Es geht nicht um sie.“ Das war also auch für mich eine ermächtigende Erfahrung.

Und ich versuche, meine Tochter besser zu verstehen und besser zu erkennen, wenn alles für sie etwas zu viel wird, um sie nicht in Situationen zu bringen, wo sie sehr erschöpft ist. Und ich akzeptierte auch, das es bei der Art und Weise, wie sie ist, nicht um mich, sondern um sie geht, und dass ich sie bei ihren Erschaffen und bei dem, was auch immer sie sein will, unterstützen und ihr Leben für sie leichte machen kann, ohne zu denken, dass dies schwierig ist und mir passiert, oder …

ELIAS: Meine Freundin, das ist ausgezeichnet. Es ist großartig. Ich gratuliere Dir. Es ist für Dich und für sie sehr ermächtigend, dass Du angesichts ihrer Reaktion diese Richtung gewählt hast, denn sie ist noch jung. Wenn sie älter ist, wird sie Deine Geduld und Deine Akzeptanz sehr schätzen. Und es ist toll, dass Du Deine vorübergehende Besorgnis hinsichtlich der Meinung Anderer so schnell erkannt hast und Dir gesagt hast, dass es für Dich unwichtig ist, was sie denken, tun und in welche Richtung sie gehen. Ich gratuliere Dir.

CORINA: Danke. In der Gesellschaft, in der ich aufgewachsen bin, lehrt man uns, dass es wichtig ist, wie wir uns der Gesellschaft, Freunden und der Familie präsentieren und auf die Meinung Anderer Rücksicht zu nehmen. Deren Meinung spielte eine solch große Rolle. Das ist so tief in mir eingefleischt, so dass ich es nicht fertig bringe, mit den Kinder rauszugehen, wenn ihr Klamotten dreckig sind. Dieser Augenblick war wirklich ermächtigend für mich als ich erkannte, dass die Meinung Anderer keine Rolle spielt und ich bloß erreichen wollte, dass es ihr besser geht und dass ich sie in Sicherheit bringe.

ELIAS: Stimmt. Ich lobe Dich sehr, denn das war eine enorme Leistung.

CORINA: Danke. Ich denke, Scotty befragte Dich bereits zu Willow‘s Situation, und Du hast geantwortet, dass sie nicht autistisch ist. Bist Du immer noch dieser Meinung?

ELIAS: Ich verstehe, dass Eure Ärzte zu dieser Richtung tendieren oder das sagen, denn sie äußern sich bezüglich von dem, was sie kennen, und wenn sie es nicht wissen, äußern sie diese Diagnose. Aber diese Diagnose ist nicht wirklich korrekt.

Doch wenn Euer Arzt diese Diagnose stellt, rege ich an, dies zu nutzen, um Dich und sie zu unterstützen und Kontakt zu Gruppen aufzunehmen, die emotional unterstützend sein und ihre Erfahrungen mit Dir teilen können. Du kannst auch letztendlich bezüglich der Schule davon Gebrauch machen.

Dies kannst Du für verschiedene Programme nutzen. Es spielt keine Rolle, ob Deine Tochter wirklich autistisch ist. Für Dich spielt es eine Rolle zu wissen - obwohl Du in vielerlei Hinsicht Unterstützung bieten kannst - dass es nicht das ist, was sie erlebt, was für Euch beide ermächtigender sein mag, weil ein Durchkommen zu ihr dann vielleicht weniger schwierig ist.

CORINA: Okay. Ob sie autistisch ist oder nicht, das macht mir nicht wirklich Sorgen. Wir haben mit verschiedenen Schritten begonnen. Sie bekommt Sprach- und Beschäftigungstherapie, und wir konnten wirklich positive Resultate beobachten, denn sie kommt immer mehr aus ihrer Schutzhülle hervor.

Neulich im Park begegnen wir einem kleine Mädchen in ihrem Alter, die so war wie meine Tochter, was ich sofort erkannte. Meine Tochter saß auf der Schaukel, und das andere Kind wollte auch schaukeln und machte die gleichen „Nein, nein, nein -Geräusche“, so wie meine Tochter es tut. Und ich sagte der Mutter: “Dein Tochter klingt genau so wie meine Tochter“, was sie bejahte. Wir unterhielten uns und erkannten beim Beobachten der Kinder, dass sie sich ähnlich sind. Andere Leute können nicht erkennen, das diese Kinder anders sind, aber wir Mütter sehen das sehr schnell. Wir unterhielten uns, und es war sehr schön, sich endlich mit einer Mutter zu unterhalten, die Ähnliches erlebt. Es war sehr ermutigend und schön, und ihre Tochter war einfach wunderschön. Es spielt also kleine Rolle für mich, ob sie autistisch ist oder nicht, aber ich frage mich …

ELIAS: Genau das sage ich Dir, dass Du bei anderen Leuten Unterstützung bekommen kannst. Es ist auch völlig akzeptabel, wenn Du dieses Autismus-Etikett akzeptierst, denn Du kannst die verfügbare Unterstützung nutzen, was sehr hilfreich ist.

CORINA: Definitiv. Wie alle Eltern möchte ich einfach, dass sie glücklich und als Erwachsene unabhängig sein wird, und das macht mir ein bisschen Sorgen, und ich möchte ihr die nötigen Werkzeuge bieten, die sie braucht, um unabhängig zu sein.

ELIAS: Das ist möglich. Und es ist wichtig, dass Du Dir diesbezüglich keine Sorgen machst, denn sie kann definitiv unabhängig sein.

CORINA: Dann akzeptiere ich es einfach, denn schließlich weiß ich, dass sie wählt, ob sie unabhängig sein möchte oder nicht.

Wie kann man solch kleinen Kindern zeigen, dass sie nicht ihren Gefühlen nachhängen sollen. Denn wenn etwa passiert, was sie aufregt, neigen sie dazu zu weinen oder… Lässt man sie einfach sich so äußern und belässt es dabei?

ELIAS: Weinen oder Schreien und ähnliche Äußerungen sind tatsächlich ein Äußern von Gefühlen und ein Loslassen von Energie, und manche Kindler brauche ein solches Loslassen von Energie mehr als andere Kinder.

Wie lehrt man ein Kind, Gefühlen nicht nachzuhängen? Einmal ganz offensichtlich durch Euer eigenes Beispiel, von dem sie mehr als von sonst irgendetwas lernen. Und es ist wesentlich, wie Ihr Euch ihnen gegenüber verhaltet und bezüglich von dem äußert, was sie fühlen. Früher haben die Leute ihre Kinder entweder gelehrt, Gefühle zu ignorieren oder sie haben sie ein bisschen irreführend gelehrt, gefühlsmäßig zu reagieren.

Ein kleines Beispiel. Wenn ein kleines Kind hinfällt und sich das Knie aufschürft und zu weinen beginnt, kommen die Eltern und versuchen, es zu trösten und sagen: „Böser Boden. Er hat Dein Knie verletzt. Sag dem Boden, dass er böse ist (Corina lacht), weil er Dir wehgetan hat.“

Das scheint harmlos zu sein und lenkt ab, weil das Kind definitiv nicht in dieser Richtung gedacht hat. Das tun Kinder nicht, weil sie von Natur aus Gefühlen nicht nachhängen. Kinder wissen, dass das, was sie im Augenblick fühlen, ein Signal ist, das sie erwidern und durch eine Handlung oder einen Ton äußern. Weinen und Schreien sind Geräuschs-Handlungen, oder sie machen einen Sprung/Satz, schütteln die Hand oder hüpfen auf den anderen Fuß. Sie machen ein Geräusch und generieren eine Handlung.

Das tun Kinder von Natur aus. Von Natur aus lassen sie sich ihr Verhalten nicht von einem Gefühl vorschreiben. Und wenn ein Kind vom Stuhl fällt, sich wehtut und Du den Stuhl schlägst und sagst: „Böser Stuhl“ wird es wahrscheinlich lachen, weil …

CORINA: das komisch ist.

ELIAS: weil das verwunderlich ist. Sie verstehen dies Handlung nicht. Sie ist sonderbar und andersartig, aber von Natur aus würden sie das nicht tun, da sie nicht zulassen, dass Gefühle ihnen ihr Verhalten vorschreiben. Mit solchen Aktionen lehr Ihr das Kind zuzulassen, dass Gefühle ihm sein Verhalten diktieren. Und wenn Ihr das wiederholt tut, lernt es, seinen Gefühlen zu erlauben, ihm sein Verhalten in jeder Situation vorzuschreiben, was dazu führen kann, dass es das andere Kind schlägt, wenn dieses ihm sein Spielzeug nimmt.

CORINA: Ja, jetzt verstehe ich diese Assoziationen. Ich habe noch nie „Böser Stuhl“ gesagt, und für mich klingt das wirklich komisch.

Mein jüngste Tochter wacht manchmal morgens auf und quengelt eine Weile. Dann umarme, küsse und schmuse ich sie, doch sie quengelt immer weiter. Aber ich denke, dass ich Dich verstanden habe. Sie machen das einfach so lange, bis sie damit fertig sind. Vielen Dank.

Session 202105271 (Fortsetzung folgt)
Thursday, May 27, 2021 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 202105271 Unterstützung für Kinder, die als autistisch diagnostiziert wurden

Beitrag von Gilla » Mo 11. Okt 2021, 06:58

CORINA: Es war gut und positiv für mich, dass ich mein eigenes Trauma durchgearbeitet habe, und obwohl ich diese Erinnerung - allerdings nur zur Hälfte - habe, dachte ich nicht, dass mich das so sehr beeinträchtigen würde. Und nun erkenne ich täglich mehr Dinge, die nicht mehr vorhanden sind, wie meine Sorgen, Kontrolle, Perfektionismus und viel andere Dinge, die ich gewohnheitsmäßig tat. Ich erkannte, dass sie nicht mehr wichtig für mich sind. Im Rückblick auf meine Kindheit dachte ich früher immer, dass das Verhalten meiner Eltern mich mehr beeinträchtigen würde als dieses sexuelle Trauma.

ELIAS: Erkläre dies bitte.

CORINA: In meiner Erinnerung war meine Mutter ständig zornig, schrie viel herum und stand für ein Gespräch nie zur Verfügung. Auch mein Vater war emotional nie verfügbar, und er strafte mit dem Gürtel, eben diese Generation, und ich dachte immer, dass mich das noch mehr beeinträchtigt hat als dieses andere Trauma.

ELIAS: Ich verstehe Dich und stimme Dir zu, denn es war konstant und fortwährend, was definitiv sogar mehr beeinträchtigend sein kann als andere traumatische Erlebnisse.

Aber das ist auch eine sehr individuelle Sache. Für Manche mag eine traumatische sexuelle Erfahrung beeinträchtigender sein, aber ich würde sagen, dass es sogar noch viel beeinträchtigender sein kann, wenn ein Individuum fortwährend, konstant und wiederholt erlebt, dass man sich nicht um es kümmert/es pflegt und es darüber hinaus auch keinerlei emotionale Unterstützung bekommt - hegen und emotionale Unterstützung sind etwas Anderes, aber beides ist sehr wichtig – da das Kind gewissermaßen danach schmachtet, ähnlich wie Pflanze, die man nie gießt.

Und was passiert dann? Die Pflanze verwelkt. Und bei Kindern ist das ziemlich ähnlich, denn wenn sie keinerlei emotionale Unterstützung bekommen, welken sie auch. Sie verfügen über keinerlei Werkzeuge und wissen nicht, wie sie sich um sich selbst kümmern können und haben nur wenige Fähigkeiten, um mit Situationen zurechtzukommen, und die von ihnen entwickelten Fähigkeiten werden gestört sein.

CORINA: Definitiv. Ich habe jedoch das Gefühl, dass ich bereits als junge Erwachsen daran gearbeitet habe, obwohl ich es nicht wusste, Bücher las und verschieden Dinge ausprobierte, und nachdem ich nun das sexuelle Trauma aufgearbeitet habe, habe ich das Gefühl, dass diese Jahre mich zu diesem Punkt brachten, und dass ich es einfach nach und nach geschafft habe. Ich denke, dass auch meine Eltern ihre eigenen Traumata haben, definitiv mein Vater, aber wohl auch meine Mutter, und ich tadle sie nicht. Ich denke, dass sie ihr Bestes taten. Die wussten es einfach nicht besser.

ELIAS: Meine Freundin, ich anerkenne Dich sehr. Du verdienst Anerkennung, denn Viele gehen nicht in diese Richtung, tadeln ihre Eltern und machen sie für ihre eigenen Erlebnisse verantwortlich. Es ist wichtig, das Verhalten Deiner Eltern nicht zu entschuldigen, aber sie zugleich auch nicht dafür zu tadeln. Du kannst sie nicht entschuldigen und äußerst Du auch nicht, dass das, was sie getan haben, akzeptabel war, denn das war es nicht. Es war verletzend/schädlich, aber Du tadelst sie nicht und machst sie nicht verantwortlich für Deine Realität, weil sie das auch nicht sind.

CORINA: Und verarbeite ich nun auch dieses Trauma? Meinst Du, dass dies alles zusammen verarbeitet wird?

ELIAS: Oh, Du verarbeitest das definitiv und machst es gut. Es ist auch wichtig, dass Du den Kindern Dein Mitgefühl, emotionale Unterstützung usw. offerierst, aber nicht überkompensierst. Kompensiere nicht das, was Deine Eltern nicht getan haben, indem Du bei Deinen Kinder noch mehr tust. Achte also darauf, wie Du Dich äußerst und wie Du sie unterstützt. Unterstütze sie emotional, aber nicht übermäßig, nicht bis zu dem Grad hin, dass Du zur Abhängigkeit ermutigst.

CORINA: Ja, das stimmt. Ich arbeite daran, denn ich finde auch, das mein Mann diese Art von Abhängigkeit erschafft. Wir sprachen schon oft darüber, dass keiner von uns Beiden - seit die Kinder da sind - etwas unternommen hat oder einmal weg war. Aufgrund der Art und Weise, wie er aufgewachsen ist, sein Vater war nicht sehr engagiert, ist es schwierig, mit ihm darüber zu sprechen, weil er wohl denkt, dass er ständig da sein muss.

ELIAS: Das verstehe ich definitiv. Es ist die Kompensation dessen, was er selbst in der Kindheit nicht hatte. Und es ist auch für die Kinder sehr wichtig, dass Ihr miteinander sprecht und Euch so äußert, dass sie eine gesunde, liebevolle, engagiert Beziehung zwischen Euch beobachten können, in der Ihr Eure Beziehung fördert und darauf achtet, dass diese gedeiht, auch wenn sie sich ändert, und dass Ihr gegenseitig engagiert seid. Ihr könnt den Kindern das enorm wichtige Beispiel bieten, wie man in einer Beziehung erfolgreich ist, wenn sie selbst einmal in dem Alter sind, um eine Beziehung einzugehen. Das ist sehr wichtig, und auch das lernen sie durch Euer Beispiel. Ihr könnt einem Kind sagen, was es tun kann, um eine Beziehung anzuheuern, doch es wird das tun, was es durch Beobachtung gelernt hat.

CORINA: Das stimmt definitiv, denn ich hatte an mir einige Verhaltensweisen meiner Eltern beobachtet, von denen ich mich befreien musste.

ELIAS: Deshalb ist es sehr wichtig, dass auch Dein Mann auf die Beziehung mit DIR achtgibt und Eure Beziehung fördert, sie zum Wachsen und zur Stärke anregt, was ein sehr wichtiges Beispiel erschaffen wird, das ihr Leben erheblich beeinflussen wird.

CORINA: Ja, ich muss mir eine kreative Weise einfallen lassen, um mit ihm über das alles zu sprechen.

ELIAS: Weiß er, dass Du dieses Gespräch mit mir hast?

CORINA: Nein. Ich weiß nicht, wie ich ihm dies erklären soll, denn ich denke nicht, dass er daran glaubt, also …

ELIAS: Das ist okay. Es war nur eine Frage, denn oft mag es noch hilfreicher sein, wenn beide Seiten eines Paars ein Gespräch mit mir haben, so dass ein Vorankommen schneller erreicht werden kann, aber das ist kein Muss.

CORINA: Ja. Er ist ziemlich emotional. Wenn ich mit ihm spreche und er erkennt, worauf ich hinaus will, tut er sein Bestes, das weiß ich. Oft wird er durch verschiedene Dinge, die er tut, durch Begeisterung sowie durch das Geschäft abgelenkt, das immer weiter wächst. Es liegt an mir, wie ich ihm das kreativ offeriere, vielleicht auch so, dass ich proaktiv werde, statt zu sagen, dass wir achtsamer sein müssen, und Vorschläge mache. Danke, dass Du mich daran erinnert hast.

ELIAS: Ausgezeichnet!

CORINA: Kannst Du mir der Klarheit wegen die Uhrzeit meiner Geburt bestätigen? War es 11.30 h?

ELIAS: 11:31. und 4 Sekunden.

CORINA: Und kannst Du mir auch die Uhrzeit der Geburt meines Mannes verraten? Seine Mutter sagte, dass es etwa um 18.30 h war, aber sie erinnert sich nicht mehr genau an die Uhrzeit.

ELIAS: 18.47 h und 32 Sekunden.

CORINA: Meiner ersten Liebe begegnete ich in meinen 20 er Jahren. Dieser Portugiese geht mir in jüngster Zeit immer wieder durch den Kopf und ich habe versucht mir das ansehen. Beruht das auf meiner damaligen Freiheit von Verantwortlichkeiten, oder vermisse ich meine junge Jahre? Ich weiß es nicht. Kannst Du mir helfen, Klarheit hierüber zu erlangen?

ELIAS: Das ist nichts Ungewöhnliches. Er ist Dir sehr vertraut, denn Ihr hattet viele gemeinsame Leben. Du siehst ihn als Seelenpartner/Soul Mate. Es kommt sehr häufig vor, dass Menschen eine kurze, vorübergehende, sehr vertraute Beziehung mit jemandem haben, und nicht unbedingt eine fortlaufende Beziehung wählen, weil Beide im derzeitigen Leben nicht ganz zu einander passen. Aber es kann bis zum Tod wiederhole Phasen im Leben geben, in der sie an diese Person denken, weil sie sich mit der Energie jener Person in dieser gegenseitigen Vertrautheit verbinden.

Was nicht heißt, dass Du etwas verpasst hättest oder eine fortlaufende Beziehung mit ihm hättest anheuern sollen, sondern dass Du gelegentlich aufgrund dieser Verbindung an ihn denkst, von ihm träumst, Dich fragst, wie es ihm geht und Dich gerne an ihn erinnerst. Du zapfst lediglich diese energetische Verbindung an, die immer wieder aufsteigt. Je nach Stärke der Verbindung tritt dies mehr oder wenige häufig auf, und die Verbindungen mit ihm können Dein ganzes Leben lang immer wieder auftauchen.

CORINA: Okay. Das leuchtet mir ein. Vielen Dank.

ELIAS: Gerne geschehen.

CORINA: Meine (Essenz)daten habe ich schon vor langem von Tompkin bekommen. Der Essenz-Name (Ruborg) klingt streng und stark. Und dann denke ich: „Ja, ich bin stark“. Nun möchte ich diese Daten überprüfen. Ich gehöre also den Sumari an, richte mich nach den Vold aus, Orientierung soft= weich, politisch, dispersed, Führungspersönlichkeit. Gibt es noch mehr, was wir hinzufügen könnten.

ELIAS: Ich würde sagen, dass das genug ist.

[Ausschnitt]

CORINA: Ich friere oft, sogar hier in Australien. Den ganzen Winter über friere ich. Kann ich diesbezüglich etwas tun? Oder bin ich einfach so beschaffen?

ELIAS: Wie steht es um Deine physischen Aktivitäten?

CORINA: Ich gehe 3 bis mal wöchentlich zur Gymnastik ins Sportstudio.

ELIAS: Und ist Dir während der Gymnastik wärmer?

CORINA: Ja.

ELIAS: Das Kreislaufsystem mancher Menschen arbeitet langsamer, was weder schlecht noch eine Krankheit ist, aber es arbeitet langsamer als beim Durchschnitt. Deshalb neigst Du dazu, mehr als Andere zu frieren, und die externe Temperatur kompensiert dies nicht unbedingt oder bewirkt, dass Dir wärmer würde. Wenn Dir kalt ist schlage ich vor, Dich zwei oder drei Minuten lang zu bewegen, beispielsweise auf der Stelle zu laufen. Das treibt Deine Kreislauf an und steigert dessen Bewegung und sollte Dir helfen, mehr Wärme zu generieren. Auch Arm- und Bein-Stumpen können helfen.

Solche zusätzlichen Kleidungsstücke an bestimmten Körperteilen helfen, die Körpertemperatur wärmer zu halten. Du musst nicht den ganze Körper warm einpacken, aber Arm- und Beinstulpen können sehr hilfreich sein. Es ist nicht so, das etwas nicht okay wäre. Es ist bloß eine nicht so häufige Situation, die aber nicht abnormal ist.

CORINA: Verstanden. Letztendlich bin ich im richtigen Land, wo es 9 Monate im Jahr warm ist. Ich mag den Sommer. Dann geht es mir so gut. Ich schwitze nicht, mir ist nicht heiß, es ist toll. Ich kann also die gute Seite erkennen.

ELIAS: Ich würde sagen, dass Du definitiv bezüglich Deines Körperbewusstsein im richtigen Land lebst.


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