Elias: Sitzung 1052 Angst vor Macht, Selbstkritik

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Elias: Sitzung 1052 Angst vor Macht, Selbstkritik

Beitrag von Gilla » Di 21. Sep 2021, 06:50

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Session 1051
Angst vor Macht
Kleine und große Selbstkritik sind dasselbe
Thursday, April 4, 2002 (Private/Phone)

Participants: Mary (Michael) and Daryl (Ashrah)

ELIAS: Und wie werden wir vorgehen?

DARYL: Ich habe ein paar größere Dinge, über die ich mit Dir sprechen möchte und viele kleine Fragen. Die große Sache hat mit dem zu tun, was Du mir im letzten Gespräch über Furcht sagtest, nämlich dass ich innerlich assoziiere, eine gefährlich Energie zu generieren, was ich mir kommuniziere.

Ich habe über diese Sache mit der gefährlichen Energie nachgedacht und bekam auch viele Kommunikationen an mich selbst über Duplizität und darüber, dass ich mir Wahlmöglichkeiten verweigere, und welche Wahlmöglichkeiten ich mir verweigere bzw. sie nicht gesehen habe. Ich habe das Gefühl, dass Beides miteinander verbunden ist und dass ich in der letzten Woche einen Durchbruch erzielte, der es mir ermöglichte, auf diesem Gebiet voranzukommen. Deshalb denke ich, dass wir mit dem Thema gefährliche Energie beginnen können.

Und ich habe erkannt, dass ich alle meine Energie in gewissem Maße für gefährlich halte. Ich stelle sie mir sehr stark und schwer kontrollierbar vor, wie ein wasserspeiender Feuerwehrschlauch, den man kaum in Händen halten kann.

Ich erkenne auch, dass ich es für gefährlich halte, wenn ich expandiere und in ungewohnte Bereiche gelange, und auch, dass ich dazu neige, ins Gegenteil davon abzustürzen, sobald ich anfange, mich mächtig zu fühlen.

Ich hab auch das Gefühl, dass es gefährlich ist, wenn ich nicht draußen in der Welt versuche, unsichtbar zu sein, oder wenn ich meine Regeln über das, was gut und was böse ist breche. Ich bin mir nicht darüber im Klaren, was Du meintest, als Du über gefährliche Energie sprachst bzw. ob dies alles miteinbezogen ist.

ELIAS: Das hast Du akkurat eingeschätzt, denn Du erlaubst Dir, damit zu beginnen, Deine echte Macht und ihre Übersetzung als Essenz sowie das zu sehen, dass Du tatsächlich fähig bist, jedwede von Dir gewählt Äußerung zu generieren.

Wenn Ihr Euch die objektive Erkenntnis dieser enormen Machtäußerung präsentiert, kann es oft vorkommen, dass sie fast bedrohlich wirkt, denn sie ist für Euch sehr ungewohnt, und Ihr/Du assoziiert Macht als gefährlich, denn nach Euren Glaubenssätzen kann sie schnell missbraucht werden.

DARYL: Ich weiß, dass ich den Glaubenssatz habe, dass Macht korrumpiert.

ELIAS: Was nicht unbedingt richtig ist.

DARYL: Nein, doch ich weiß, dass ich das glaube.

ELIAS: Ja, weshalb Dir das Äußern Deiner eigenen Macht verdächtig vorkommt, will Du automatisch assoziierst, dass Du dann versucht wärst, korrupt zu werden, weil Du Korruption als externe Entität oder Äußerung siehst, die Dich auf eine Weise verführen und beeinflussen könnte, dass Du ihr zum Opfer fällst und Deine Macht missbrauchst.

DARYL: Da ich darüber hinaus viele Probleme mit dem habe, was richtig oder falsch ist und fühle, dass es sicher ist, unsichtbar zu bleiben, würde ich dann keine solche Reaktionen bekommen, wenn ich mich behaupte? (Since I have a lot of stuff aside from that about what is right and wrong and that being invisible is safe, don't I get a reaction like that when I am asserting myself?)

ELIAS: Ja.

DARYL: Es sind also zwei Macht-Themen, einmal ganz normal in der Welt zu sein, und dann: Essenz in der Welt zu sein.

ELIAS: Tatsächlich ist es dasselbe, aber ich verstehe Deine Differenzierung. Du generierst auch Furcht vor der Preisgabe. Derzeit wird eine enorme Energiewoge generiert, die das Thema Preisgabe (Bewusstseinswoge der Emotionen) anspricht, und Viele bemerken dies und sprechen das an.

DARYL: Als mich diese Traurigkeit überkam, erkannte ich die Duplizität und wie tief sie reicht. Intellektuelle weiß ich zwar, dass ich andere Wahlmöglichkeiten habe, aber letztendlich entdeckte ich, das sich nicht wirklich wusste, dass ich eine andere Wahl hatte als mich dort zu befinden, wo ich schon seit Jahren war. Ist das die Hauptbotschaft, die ich mir diesbezüglich zu kommunizieren versuche?

ELIAS: Ja.

DARYL: Die Auswahl wird also realer, denn letzte Woche fühlte ich, dass ich mich für neue Wahlmöglichkeiten öffne.

ELIAS: Stimmt, und das war gewiss eine Offenbarung, nicht wahr, die Dir einen Blick auf Freiheit offerierte.

DARYL: Ja, ich offerierte mir einen flüchtigen Blick darauf und denke nun, dass es der Anfang der Bewusstseinswoge war. Es war großartig, aber es machte mir auch wirklich Angst (lacht), weil ich wieder auf meine alte Art und Weise zurückgefallen war.

ELIAS: Das verstehe ich, aber Du hast Dir auch eine Blick auf das Äußern echter Freiheit offeriert und hast die Bedeutung von Wahlmöglichkeiten erkannt.

DARYL: Ich habe das Gefühl, dass ich mir eine echte Wahl offeriere, die Energieblockade niederzureißen und aufzuhören, mich zu fürchten.

ELIAS: Stimmt.

DARYL: Nach all dieser Zeit ist das eine große Sache.

ELIAS: Durchaus, und ich anerkenne Dein Vorankommen, denn Du hast das sehr gut gemacht.

DARYL: Ja, denn lange hatte ich das Gefühl festzustecken, und nun fühle ich mich so, als ob ich eine Hürde überwunden hätte. Ich weiß, dass ich vieles mit meinem Vogel durchspiele. Wenn ich in jünger Zeit, insbesondere abends, mit ihr spreche, habe ich Atemprobleme und empfinde Angst. Ich weiß, dass Du mit mir über meine Vorstellung von gefährlicher Energie sprachst, doch ich fühle, dass meine Energie für sie gefährlich ist, weil sie sich Federn ausreißt, und ich habe auch Angst, das sie stirbt, wenn ich eine große Veränderung vornehme, worüber wir vor einem Jahr sprachen. Habe ich deshalb Angst um sie?

ELIAS: Ja, und Du fühlst Dich persönlich verantwortlich für sie.

DARYL: Sie hat auch dieses Zupfen (picking activity) intensiviert, was mich aufregt, und ich sage mir immer wieder: „Es ist okay. Sie denkt nicht so darüber wie Du es tust.“

ELIAS: Stimmt, obwohl die mit Euren Haustieren generierte Beziehungsdynamik sich von Beziehungen mit Mitmenschen unterscheidet, denn da Tiere so sehr entgegenkommend sind, reflektieren sie Euch Eure Energieäußerungen und Eure Wahl.

Bei vielen Leuten bewirkt dies das Äußern von Verantwortung, was die Äußerung, die sie nicht fortsetzten möchten, oft noch fortsetzt, denn das Haustier verhält sich entgegenkommend und in Einklang mit Eurer Energieäußerung, die von ihm reflektiert wird, und darüber hinaus generiert es Äußerungen, die Ihr selbst nicht unbedingt zu äußern wählt, doch Ihr generiert diese Energie nach Draußen. Das Tier als eine von Euch generierte Bewusstseins-Manifestation ist also fast eine reine Äußerung des Annehmens von allem, was Ihr äußert.

Das heißt, dass Haustiere bereitwillig Eurer Energie Manifestationen reflektieren, auch das, was Ihr nicht unbedingt an Euch selbst zu manifestieren wählt, aber trotzdem projiziert Ihr dies Art von Energie, die sie empfangen, und das Tier wird dies sozusagen bereitwillig für DICH (an Deiner Stelle) erschaffen, aber auch das ist seine Wahl.

DARYL: Letztes Jahr gab es bei mir ein paar externe Katzen, worüber ich mit Dir sprach, und eine nannte ich die böse Duplizitäts-Katze, und die andere die gute Duplizitäts-Katze. Die böse-Duplizitäts-Katze verschwand im letzten Herbst, und vor ein Wochen verschwand die gute Duplizitäts-Katze, und ich frag mich, ob sie zu sterben gewählt hat.

ELIAS: Noch nicht.

DARYL: Ich hatte das Gefühl, dass ich das, was ich bezüglich meines Vogels zu äußern befürchtete, auf diese Katze transferiert habe.

ELIAS: Dein Eindruck stimmt, aber sie ist noch nicht gestorben.

DARYL: Gibt es noch etwas, was Du mir zu dem sagen kannst, was ich bezüglich der gefährlichen Energie und meiner Furcht und dem mich für andere Wahlmöglichkeiten Öffnen erlebe?

ELIAS: Du machst Deine Sache gut und bringst es gut zustande. Fahre einfach damit fort, Dich selbst anzuerkennen. Kritisiere Dich nicht, denn Du erlaubst Dir zu bemerken, achtzugeben und diese Entwicklungen anzusprechen und bringst es deshalb auch zustande. Sei wachsam bezüglich Deiner Energie, drängle nicht und nötige Dich selbst nicht, denn Du kriegst es viel leichter hin, wenn Du sanft mit Dir bist.

DARYL: Ich denke, dass ich mir beigebracht habe, nicht zu drängeln. Wenn ich aufhöre zu denken, dass meine Energie so gefährlich und stark ist und erkenne, dass ich sie nicht kontrollieren muss, um sicher zu sein, wäre es wohl leichter, nicht zu drängeln oder zu versuchen, die Dinge zu kontrollieren.

ELIAS: Stimmt. Wenn Du drängelst oder nötigst, bestärkst Du den gefährlichen Aspekt und die entsprechenden Assoziationen. Doch wenn Du Dich entspannst und freundlich mit Dir bist, bestärkst Du Dein Vertrauen und löst das Äußern von Gefährlichkeit auf.

DARYL: Was auch eine große Sache für mich war, das ist dieses Getrenntsein, nicht nur Getrenntsein von der Essenz, sondern von mir selbst, und ich habe da Gefühl, dass ich nun wirklich erkenne, wenn ich mich von mir selbst getrennt habe. Weißt Du, was ich damit sagen will? Und bin ich bereits dorthin unterwegs, wo es weniger Trennung von mir selbst gibt?

ELIAS: Ja.

DARYL: Hast Du diesbezüglich Vorschläge für mich?

ELIAS: Einfach dies, in den Augenblicken, wenn Du diesen Vorgang erlebst, keine Bangigkeit zu generieren.

DARYL: Es regt mich auf, und ich versuche, es zu ändern, und dann ringe ich damit.

ELIAS: Stimmt. Doch wenn Du Dich entspannst und einfach erkennst, dass Du diesen Vorgang miteinbeziehst, ohne Dich zu sorgen oder zu ängstigen, wirst Du Dir erlauben, damit aufzuhören, denn es ist nur eine von Dir vorübergehend angeheuerte Aktion.

Bestätige Dir auch, dass dies zweckmäßig ist, denn es zeigt Dir den Unterschied zwischen geäußertem Getrenntsein und Nicht-Getrenntseins, was es Dir ermöglicht, beide Äußerungen zu erleben und mittels Deiner Wahrnehmung eine Realität zu generieren, statt das Thema Getrenntsein lediglich als Konzept zu kennen.

DARYL: Ich habe das Gefühl, dass ich auf ähnlich Weise auch die Probleme mit dem Kämpfen bearbeite und dies nun ein bisschen loslasse, was mir durch das reflektiert wird, was ich erschaffe.

ELIAS: Stimmt.

Session 1051 (Fortsetzung folgt)
Thursday, April 4, 2002 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 1052 Angst vor Macht, Selbstkritik

Beitrag von Gilla » Di 21. Sep 2021, 10:41

DARYL: Und nun werde ich mit den vielen Fragen beginnen: Ich frage mich, ob ich die Soft-Orientierung bei meinen Manifestationen in dieser Realität bevorzuge?

ELIAS: Ja.

DARYL: In unserem letzten Gespräch ging es auch um die anderen involvierten Essenzen, und Du hast mir bestätigt, dass die von mir empfundenen Brisen und Berührungen von ihnen herrühren. Nun bekomme ich auch eine Empfindung oben auf der Kopfhaut. Ich habe den Eindruck, dass die Berührungen von Ordin, die Sache mit der Kopfhaut von Otha und die Brise von Twylah herrühren.

ELIAS: Ja.

DARYL: Mit Twylah bin ich viel in Kontakt, und ich habe das Gefühl, dass sie meine Entwicklung bzw. das fördert, was ich im letzten Monat getan habe.

ELIAS: Stimmt.

DARYL: Ich hatte Dich auch schon bezüglich der Brise gefragt, die ich Anfang der 80 er Jahre erlebte und Feather nannte. War das ebenfalls Twylah?

ELIAS: Ja, eine Einführung.

DARYL: Das ist toll. Sie habe ich am deutlichsten gespürt, Ihre Energie erlebe ich wie das sanfte Plätschern eines Sees. Es ist deutlicher, wenn ich versuche, Dinge zu unterscheiden. Es hat mir wirklich Freude bereitet.

ELIAS: Das verstehe ich.

DARYL: Ich habe keine Kommunikationen von anderen (Essenzen) bemerkt. Tun sie Dinge, die ich nicht bemerke, oder lasse ich sie nicht zu, außer manchmal?

ELIAS: Das Letzteres stimmt.

DARYL: Oona (Debi) hat das getan, und sie möchte gerne, dass Du ihre Eindrücke überprüfst: Kommt diese Berührung, insbesondere an ihrem rechten Knie, von Ordin?

ELIAS: Ja.

DARYL: Und sie denkt, dass das Krabbeln oben auf dem Kopf und dieser Geschmack im Mund von Twylah herrühren.

ELIAS: Ja.

DARYL: Das wird sie gerne hören.

In unserem letzten Gespräch ging es auch um die Vold-Essenzfamilie, da ich viel Informationen über sie bekomme, und Du sagtest, dass ich mich mit den Essenz-Familien vertraut mache. Ich habe das Gefühl, dass ich seitdem zu den Tumold weitergegangen bin.

ELIAS: Ja, das hast Du getan.

DARYL: Und ich dachte mir, dass Twylah auch involviert war.

ELIAS: Ja, und das ist...

DARYL: Partizipiert Oona (Debi) daran?

ELIAS: Ja, das stimmt, und das ist auch der Grund, warum Du die Energie jener Essenz klarer oder intensiver erlebst.

DARYL: Ich bin mir noch nicht darüber im klaren, aber ich habe das Gefühl, dass ich mich nun statt mit den Tumold mit der Borledim-Essenz-Familie befasse?

ELIAS: Eine leichte Bewegung dorthin.

DARYL: Anscheinend neige ich nun dazu, die Interaktion mit jemanden aufzunehmen, der der Essenzfamilie angehört, mit der ich mich gerade befasse, oder sich an ihr orientiert. Stimmt das?

ELIAS: Generell ja, aber das ist nicht absolut so.

DARYL: Ich habe mich also mit drei Essenzfamilien befasst, und die Übrigen habe ich noch vor mir.

ELIAS: Ja, nach Deinen Begriffen.

DARYL: Etwas, was ich mit der Energieblockade in Verbindung brachte, was bereits seit Jahren fortwährte, ist ein starkes Geräusch im rechten Ohr, und ich habe mir gedacht, dass es bedeutet, dass ich auf irgendetwas nicht höre. Und im letzten Herbst ließ das Geräusch erheblich nach.

Als ich dann von Lawrence (Vicki) Tod erfuhr, kehrten nicht nur die Atembeschwerden wieder, sondern auch das Ohrgeräusch setzte in höchster Stärke wieder ein und währt seitdem fort, und ich bin verwirrt, weil ich nicht erkennen kann, was ich mir damit kommuniziere.

ELIAS: Dass Lawrence gestorben ist, brachte Viele dazu, ihre persönlichen Glaubenssätze, Sorgen und Ängste bezüglich des Vorgangs der Loslösung zu überprüfen, und auch Du präsentierst Dir Bilderwelt bezüglich Deiner Ängste und Besorgnis hinsichtlich der eigenen Loslösung.

DARYL: Werde ich noch mehr dieser Geräusch-Kommunikationen bekommen, und schließlich werden sie wieder nachlassen?

ELIAS: Wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst richtest und Deine Assoziationen in Bezug auf die Loslösung untersuchst, wirst Du die physische Manifestation (das Ohrgeräusch) auflösen, da es dann nicht mehr für Deine Aufmerksamkeit benötigt wird.

DARYL: Es sagt mir also, dass ich meine Aufmerksamkeit auf dieses Thema richten sollte?

ELIAS: Ja. Besorgnis und Ängste generierst Du nicht in Bezug auf die tatsächliche Loslösung oder den Tod, sondern es betrifft Themen, die Du damit verbindest, Beispiele wie Du im Augenblick des Todes und danach wahrgenommen werden wirst.

DARYL: Von den Menschen hier?

ELIAS: Ja.

DARYL: Junge, Junge, auf diese Idee wäre ich nie gekommen. Kannst Du mir noch mehr dazu sagen?

ELIAS: Du fürchtest Dich nicht sehr vor der tatsächlichen Wahl des Todes oder vor diesem Vorgang, aber Du fürchtest Dich bezüglich Deines sogenannten Vermächtnisses oder den Auswirkungen von dem, was in Deinem Fokus geäußert wurde und wie es nach Deinem Tod wahrgenommen werden wird.

DARYL: Das war mir überhaupt nicht klar.

ELIAS: Das weiß ich. Diese physische Beeinträchtigung erschaffst Du Deiner eigenen Aufmerksamkeit wegen.

DARYL: Da gibt es noch etwas, worüber ich noch keinen klaren Eindruck gewinnen konnte, denn in den letzten paar Jahren geschieht es ab und zu, dass ich eine ganz gewöhnlich Bewegung ausführe und dann plötzlich ein Muskelkrampf einen großen Teil meines Leibs verkrampft. Ich habe versucht, den Grund dafür herauszufinden, konnte ihn aber nicht entdecken.

ELIAS: Du hast es nicht herausgefunden, weil der Grund dafür zu einfach ist, und Du hast versucht, Dir über den Weg des Analysierens eine kompliziertere Lösung zu offerieren.

Du generierst diese physische Manifestation, um Dir Informationen über kleine Bewegungen/Schritte zu kommunizieren, die das sind, womit Du unzufrieden bist, nicht mit den Deiner Ansicht nach großen Themen, sondern mit Deinen kleinen Schritten, Richtungen und banalen Äußerungen, die Du automatische mit Unzufriedenheit über Dein Erschaffen erwiderst, und wo Du sofort assoziierst, dass Du es hättest besser machen können.

Diese physische Kommunikation bietet Dir die Chance achtzugeben, denn es spielt keine Rolle, ob Du eine Äußerung für groß oder für klein hältst, und die Deiner Ansicht nach kleinen Äußerungen werden viel häufiger generiert, und wegen der Häufigkeit solcher banalen Äußerungen gibt es ein beharrliches Bestärken der Selbstkritik, die den sogenannte großen Äußerungen Energie verleiht. Verstehst Du mich?

DARYL: Ich bin mir nicht sicher. Mein Kopf scheint leer zu sein.

ELIAS: Deine Aufmerksamkeit richtest Du auf solche Themen, die Du für groß hältst, wie Furcht, Beziehungen, Selbstäußerungen und Duplizität, doch im Verlauf eines Tages generierst Du viele banale Handlungen, bei denn Du Dir vielleicht sagst, dass Du dies hättest besser machen können.

Vielleicht spülst Du etwas und generierst eines Deiner „kleinen“ Erlebnisse und verschüttest vielleicht Wasser und sagst Dir sehr schnell: „Das hätte ich besser machen können“, ohne Deine Selbstkritik zu bemerken. Das ist eine automatische Erwiderung und Äußerung bei von Dir als geringfügig erachteter Handlungen und Aktivitäten, die Du kaum analysierst, über die Du wenig nachdenkst, aber die Selbstkritik wirkt sich trotzdem aus, und es ist eine kurze, sich jedoch physisch auswirkende Äußerung bei kleinen Dingen.

DARYL: Und es ist so geringfügig, dass es fast nicht bemerkbar ist.

ELIAS: Und das ist die Kommunikation, denn diese automatisch Erwiderung wird in Bezug auf Aktionen und Entscheidungen generiert, die Du für belanglos hältst und deshalb nicht bemerkst.

DARYL: Aber die Reaktion kommt mir überproportional vor.

ELIAS: Wie gesagt, ist sie das nicht. Es spielt keine Rolle, ob Du eine Aktion oder Entscheidung für groß oder belanglos hältst, den die Selbstkritik bleibt dieselbe.

DARYL: Es wir interessant sein, dies zu sehen, wenn es wieder passiert, denn ich hatte das nicht erkannt. Beim Kennenlernen von uns selbst können wir so vieles lernen.

ELIAS: Durchaus!

DARYL: So viele Kommunikationen. Das ist verblüffend!

ELIAS: Stimmt, und deshalb ist es wesentlich, mit Dir selbst vertraut zu werden und eine Beziehung mit Dir selbst zu generieren.

Session 1051 (Fortsetzung folgt)
Thursday, April 4, 2002 (Private/Phone)

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Re: Elias: Sitzung 1052 Angst vor Macht, Selbstkritik

Beitrag von Gilla » Di 21. Sep 2021, 17:07

DARYL: Seit langen bemerke ich, dass ich ganz plötzlich innerlich still bin, und es scheint dann so zu sein, als ob ich zuvor sehr lange vibriert hätte. Wenn die Vibration plötzlich aufhört, bemerke ich das, aber ich bemerke es nicht, während es im Gange ist.

ELIAS: Stimmt.

DARYL: Ich frage mich, was das ist und ob es mit Ein- und Ausblenden zusammenhängt?

ELIAS: Nicht unbedingt. Es mag eher mit Gewohntem und mit Freiheit zusammenhängen. Dies generierest Du durchwegs in Deinem Fokus, dass Du, da Du an bestimmte Äußerungen gewöhnt bist, sie nicht bemerkst, doch da Du nun für Dich neu Deine Freiheit äußerst, bemerkst Du, dass dies etwas ist, woran Du nicht gewöhnt bist.

DARYL: Wenn ich das Gefühl habe, dass etwas plötzlich aufhört, kann ich mir ansehen, was das mit Freiheit zu tun hat, was ich in diesem Augenblick generiere?

ELIAS: Ja, man könnte es mit ständigem störendem Umgebungslärm vergleichen, aber sobald du Dich daran gewöhnt haste, achtest Du nicht mehr darauf und bemerkst ihn nicht länger, doch sobald er verschwindet und Dein Gehör nicht mehr behindert wird, bemerkst Du das.

DARYL: Ich habe den Eindruck, dass ich einen Fokus als buddhistischer Mönch habe.

ELIAS: Ja.

DARYL: Und dass er vielleicht in dieser Zeit lebt.

ELIAS: Nicht derzeit, aber er überlappt sich mit diesem Fokus.

DARYL: Gab es bei ihm irgendeine Verbindung zum Dalai Lama?

ELIAS: Es gab sie kurzfristig.

DARYL: Das ist interessant. Ich wollte auch mit Dir über einen derzeitigen Fokus sprechen, der ein Freund von Osama bin Laden ist. Ich hatte eine Weil das Gefühl, dass Informationen von ihm sehr schwach hindurchträufeln, und als das aufhörte, fragte ich mich, ob er gestorben ist.

ELIAS: Ja.

DARYL: Ende November?

ELIAS: Im darauffolgenden Monat.

DARYL: Dezember?

ELIAS: Ja.

DARYL: Wir sprachen bereits über Nazi-Fokusse in Deutschland, und in der Vergangenheit bekam ich das Bild eines Mannes in einer schwarzen Uniform, doch über ihn habe ich bislang nichts weiter herausgefunden. Ist er ein Fokus von mir in Nazi Deutschland?

ELIAS: Nein, von Oona (Debi).

DARYL: Das überrascht mich. War das eine SS-Uniform?

ELIAS: Ja.

DARYL: Diesbezüglich gab es eine Mengele-Assoziation.

ELIAS: Kurzfristig.

DARYL: Ich frage mich, wie viele gemeinsame Fokusse Oona und ich haben. Ich bekam zwei Zahlen, und zwar 36 und 81.

ELIAS: Und was haben diese Zahlen gemeinsam?

DARYL: Ich weiß es nicht. Ich sehe keine Gemeinsamkeit.

ELIAS: Du hast Dir dieses Puzzle offeriert, weil Du so gerne analysierst. Es gibt eine Beziehung zwischen beiden Zahlen und ihrer Gemeinsamkeit.

DARYL: Man kann die Zahlen 36 und 81 durch drei und durch 9 teilen

ELIAS: Neun.

DARYL: Die Antwort ist neun?

ELIAS: Ha, ha, ha! Ja.

DARYL: Und das ist die Anzahl unserer gemeinsamen Fokusse?

ELIAS: Ja.

DARYL: Junge, Junge!

ELIAS: Du hast Dir ein interessantes Spiel offeriert!

DARYL: Interagierst Du mit ihr bezüglich einiger meiner deutschen Fokusse?

ELIAS: Nein.

DARYL: Noch nie zuvor habe ich einen Fokus einer anderen Person hereinbekommen (abgesehen von Debis SS-Fokus). Gibt es einen Grund dafür?

ELIAS: Weil Du Dir mehr Offensein Dir selbst gegenüber gestattest, erlaubst Du Dir angesichts Eurer Beziehung in Bezug auf sie echtes Offensein.

DARYL: Nun, sie hat gewiss die Wahl unter vielen Fokussen, aus denen sie schöpfen kann. Diese 36 und 81er Sache kann ich immer noch nicht glauben.

ELIAS: Ein interessantes Spiel.

DARYL: Ja, und auch ein Zeichen dafür, dass in meinem Inneren Verspieltheit lauert.

ELIAS: Ja, diese lauernde Verspieltheit. Wir waren uns sicher, das Du schließlich darauf stoßen wirst.

DARYL: Ich denke, dass es an der Zeit dafür ist!

ELIAS: Aber das kommt auch Deiner Faszination fürs Analysieren entgegen, denn Du traust Dich nicht, die Einfachheit mancher Äußerungen zu sehen, weil Komplikationen für Dich viel anziehender sind.

DARYL: Wahrscheinlich, wie dass ein Bemühen es wertvoller macht.

ELIAS: Ah! Ein weiterer Glaubenssatz, den Du untersuchen kannst.

DARYL: Dann bekam ich auch noch den Vornahmen Clayton herein und frage mich, ob er ein zukünftiger Fokus von mir ist.

ELIAS: Ja.

DARYL: Kannst Du mir sagen, wie weit meine Fokusse in die Zukunft reichen?

ELIAS: Welchen Eindruck hast Du?

DARYL: Ich hatte den Eindruck 23. Jahrhundert, dann bekam ich auch noch etwas in späterer Zeit, erinnere mich aber nicht mehr genau daran, aber das 23. Jahrhundert war nicht weit weg davon. Vielleicht war es das 28. Jahrhundert.

ELIAS: Das 26. Jahrhundert.

DARYL: Dann hatte ich auch den Eindruck von etwas pelzig Braunen, und es kommt mir so vor als ob das meine Übersetzung einer anderen Dimension wäre.

ELIAS: Ja, das stimmt.

DARYL: Und in einem Traum sprach ich mit einem blonden Australier, und ich fragte mich, ob meine Traumselbst mein zukünftiger Fokus in Australien im 22. Jahrhundert war.

ELIAS: Ja.

DARYL: Und war der Blonde ein Fokus von Miranda?

ELIAS: Nein sondern ein zukünftiger Fokus ihrer Schwester.

DARYL: Mirandas/Anjulis Schwester?

ELIAS: Ja.

DARYL: In der darauffolgenden Nacht begegnete ich im Traum einem Mann mit blondem und weißem Haar und Bart, und er schien irgendwie mein heutiges ich zu sein, aber ich fragte mich, ob er ein Fokus von Miranda war.

ELIAS: Ja, in einem früheren Fokus.

DARYL: Er ist nicht mehr am Leben?

ELIAS: Stimmt.

DARYL: War ich im Traum ein anderer Fokus, denn ich fühlte mich ganz so wie ich mich selbst fühle.

ELIAS: Du hast Dich so wie Du selbst gefühlt, weil Du Dir lediglich erlaubt hast, die Umgebung des Fokus zu sehen, und weil Du Deine Partizipation an jenem Fokus nicht angezapft hast.

DARYL: Aber ich partizipierte daran?

ELIAS: Ja.

DARYL: Etwa zu der Zeit, als Miranda/Anjuli und ich mit Timothy, dem mit Dir verbundenen zukünftigen fragmentierten Fokus Kontakt aufnahmen, begegne ich im Traum zwei Männern im Restaurant, die beide viel jünger waren als ich. Ich sprach nur mit einem von ihnen und frage mich nun, ob der, mit dem ich sprach, Timothy repräsentierte, und ob der Andere Tom war.

ELIAS: Ja.

DARYL: Ich war also im Traum mit Timothy in Kontakt?

ELIAS: Ja, kurzfristig.

DARYL: Das, was in meinen Träumen los ist, ist wirklich interessant!

Im letzten Gespräch mit Oona (Debi) sprachen wir darüber, dass Toiletten meine Traumtrigger sind, und sie hat auch angefangen, solche Träume zu haben, was für mich ein Zeichen dafür ist, dass sie in diesen Träumen mit mir in Kontakt ist. Sie hat mir auch gesagt, dass sie in früheren Träumen mit Brad Pitt in Kontakt war, und seit ein paar Monaten taucht er in meinen Träumen auf. Ist das ein Zeichen dafür, dass ich mit ihr in Kontakt bin?

ELIAS: Ja.

DARYL: Ich sagte ihr, dass ich denke, dass ich selbst besser dabei wegkomme, denn sie bekommt die kaputten Toiletten, während ich Brad Pitt bekomme! Ich glaube, damit sind wohl alle Fragen abgedeckt. Hast Du noch ein paar Abschiedsworte bis zu nächsten Gespräch?

ELIAS: Meine Freundin, wie immer ermutige ich Dich sehr und werde das auch weiterhin tun. Achte auf automatische Erwiderungen und halte sie nicht für weniger wichtig als Furcht, für die Du Dich tadelst. Ich lobe auch Deine Aufmerksamkeit und dass Du Dir erlaubst, nun viel vertrauter mit Dir selbst zu werden, so dass Du viel weniger Drama generierst, nicht wahr?

DARYL: Ja.

ELIAS: Meine kleine ängstliche Maus, die nun ein ganz neues Gebrüll miteinbezieht, ich bin Dir sehr zugetan und freue mich auf unsere nächste Begegnung. Auf Wiedersehen.

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