Elias: Sitzung 2047 Unterschied zwischen Verstehen und Wissen

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Gilla
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Elias: Sitzung 2047 Unterschied zwischen Verstehen und Wissen

Beitrag von Gilla » Do 27. Mai 2021, 13:09

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Mary Ennis
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Session 2047
Der Unterschied zwischen Verstehen und Wissen
Jede Erfahrung/Erlebnis ist eine Bewusstseinsexpansion
Das Erlebnis generiert die Realität und das Wissen
Friday, July 21, 2006 (Private)

(Gilla: bei dieser Übersetzung stoße ich stark an meine Grenzen)


ELIAS: Und worüber möchtest Du sprechen?

ALLEN: Über ein paar Dinge. Es interessiert mich, wie Du mich als Persönlichkeit und Entität wahrnimmst. Wie siehst Du mich?

ELIAS: In welcher Hinsicht?

ALLEN: Bei dem, was ich auf meiner Suche nach dem Verstehen tue.

ELIAS: Du bist sehr wissbegierig. Und welche Einschätzung interessiert Dich insbesondere?

ALLEN: Ich verstehe es so, dass Entitäten unterschiedliche Wahrnehmungspunkte haben. Welchen Eindruck hast Du, wenn Du meine Allen-Entität und Persönlichkeit siehst?

ELIAS: Ich sehe Energie. Eine Wahrnehmung beziehe ich nicht mit ein. Ihr bezieht sie mit ein, denn sie ist ein objektives Gewahrsein, doch nicht physisch verkörpertes Bewusstseins braucht kein objektives Gewahrsein und damit auch keine Wahrnehmung, da ich - anders als Ihr - keine physischen Manifestationen erschaffe.

ALLEN: Du befasst Dich nicht mit Wahrnehmung/Kognition, weil es kein Getrenntsein gibt.

ELIAS: Stimmt.

ALLEN: Als ich vor etwa einer Stunde diese Ideen-Flut erlebte, warst Du das?

ELIAS: Ich habe Dir Hilfe offeriert.

ALLEN: Für die ich wirklich sehr dankbar war.

ELIAS: E geht nur ums Offensein, denn so kannst Du enorme Informationsmengen anzapfen.

ALLEN: Genau das habe ich zu tun versucht, und es war wirklich toll. Womit kann ich das fördern? Denn ich versuche, offen zu sein …

ELIAS: Offensein ist wesentlich. Es ermöglicht den freien Energie-Flow, so dass Du weniger Denk-Abfall und Ablenkung generiest, denn Denken folgt den Informationen, verschaffst sie Dir aber nicht.

ALLEN: So wie ich dies hier zu erklären versuche, ist das, was wir als Denken kennen, tatsächlich eine Simulation. Wahre Denkfelder wären dispersives Denken? Und für mich sind Emotionen Teil der Simulation des Egos, der Körperlichkeit, was tatsächlich eine Aktivität des Geistes/Gemüts/Bewusstseinsmusters ist, eher wie gnostisches Denken, die Gnosis, eine Denk-Gefühls-Erde (thought feeling terra) und keine Realität.

ELIAS: Denken ist ein Mechanismus, über den ich in der morgigen Gruppensitzung (http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=2049&L=1 = Übersetzung auf der Elias-Website) sprechen werde, denn derzeit ist das ein wichtiges Thema, das Viele von Euch verwirrt.

Das, was Du als gnostisches Denken bezeichnest, würde ich als Eindrücke und als die Intuition bezeichnen, auf die Denken folgen kann, die aber nicht vom Denken generiert werden. Du meinst dasselbe, verwendest aber andere Begriffe als ich es tue.

ALLEN: Gehören Wir derselben Essenzfamilie an?

ELIAS: Richtig. Du gehörst zu der Sumafi-Familie an.

ALLEN: Ja, das kann ich fühlen, denn …Ich habe das bislang noch niemandem formell erklärt, aber ich sehe es so, dass dieser dualistische Körper, dieses System Teil unseres Dilemmas ist, das wir in dieser Körperlichkeit haben, gegenüber einer vierwertigen Logik https://de.wikipedia.org/wiki/Belnaps_vierwertige_Logik mit liminals (Schwellen?).

Die Astralebene sehe ich aus physischer Sicht in der Art eines Quantensystems des ganzen Universums. Und das, was wir zusagen graphisch materialisieren sind lösungsbasierte Augenblicke unserer zugrundeliegenden Glaubenssätze.

Dualistisch gesehen landen wir interessanterweise bei einem von zwei Szenarien: Entweder erschafft man den Zustand, oder man beobachtet den vorher existieren Zustand, doch nun fange ich an die Dinge zu sehen, und es ist eine schwellenartige/kaum wahrnehmbare Sache. Der Zustand, von dem wir annehmen, dass er existiert, wird durch den Vorgang des Beobachtens erschaffen, und es geschieht alles in der geräumigen Gegenwart (spacious präsent) wie Seth sagen würde. Die geräumige Gegenwart und die Unendlichkeit sind liminale/kaum wahrnehmbare Konzepte, die nicht geäußert werden können oder dualistisch sind.

Und mein anderer, vierter Wert war, dass Dinge grundsätzlich unbekannt sind. Ich verwendete ein schwarz-weiß Beispiele. Grau erzielen wir durch Mischen von schwarz und weiß, dem etwas ähnlich, was wir in der Quantenmechanik mit der Dualität der Wellenpartikel tun. Tatsächlich ist sie ein liminaler Zustand, den wir als Wahrscheinlichkeit mittels unseres Mechanismus festgelegt haben.

Farbe kann nicht in schwarz-weiß geäußert werden. Es gibt Zonen, die völlig unverständlich sind, was eine Verbindung zu Gödels Unvollständigkeitssatz https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6de ... gkeitssatz und zu Ludwig Wittgenstein bringt, die beide zur gleiche Folgerung kamen, dass eine vollständige und konsistente endliche Liste von Axiomen prinzipiell nicht existieren kann. Über Worte kann man etwas niemals vollständig verstehen, was uns anscheinend nicht daran hindert, dem weiter nachzugehen. Ich versuchte also eine Methode zu finden, wie man Anderen helfen kann, das zu verstehen, was sie nicht verstehen.

ELIAS: Ja, das hängt auch mit der Wahrnehmung zusammen. Jeder von Euch generiert seine persönliche Wahrnehmung und erschafft seine eigene Realität. Es gibt keine alleinige offizielle Realität, die Ihr all anzapft. Eure Realität wird individuell über Eure Wahrnehmung erschaffen.

ALLEN: Als Physiker versuche ich Wege zu finden, um das alles miteinander zu verbinden. Dies scheint derzeit sehr populär zu sein. Aber da unterschiedliche Gesichter/Phasen ???? (möglicherweise Übertragungsfehler, Verwechslung zwischen faces und phases) ein Quantensystem überspannen und nichts davon wirklich einzigartig ist, machen wir das: Wenn wir „Alles Was Ist“ als wahres Chaos sehen, als eine wahrhaftige Ansammlung von Möglichkeiten sind in der Untergruppe, in der wir fokussiert sind, alle möglichen Gesichter/Phasen??? = Glaubenssätze vorhanden, und deren Erschaffen geschieht zugleich mit ihrem Beobachten und ihrem Vorher-Erschaffen-Sein, was uns wieder zum liminalen Konzept bringt.

ELIAS: Stimmt.

ALLEN: Was es echt lustig macht.

ELIAS: Denn alles ist simultan.

ALLEN: Andere Quellen sagten mir, dass ich in einem früheren Leben (der Zen-Meister) Dogen https://de.wikipedia.org/wiki/D%C5%8Dgen war, und ich fühlte mich von einem seiner (unhörbar) über die Zeit angezogen. Und dann sah ich in einem von Fred Alan Wolfs Büchern https://www.amazon.de/s?k=Fred+Alan+Wol ... nb_sb_noss dieses Wort, das für mich die Verbindung brachte beim Versuch, die Lazarus-Technik zu verstehen https://www.producttechniques.com/lazarus-technique/ https://lazaris01.worldsecuresystems.com/ darüber, dass wir eine Zeitlinie von Erlebnissen als Reihenfolge sehen, was einfach bloß eine Simulation ist und dies um 90 Grad drehen und sehen können, wie es herunterfällt.

ELIAS: Ja, genau.

ALLEN: In Colorado schlug man mir im September vor (Colorado Seth Konferenz???), dies alles anhand einiger Seth-Konzepte zu kartografieren. Ich denke, dass dort einige Hinweise gegeben waren. Diese Gespräche schätze ich sehr. Für mich ist das lustig und das Einzige, was wichtig ist. Es ist auch ein interessantes Dilemma. Wie wichtig ist Erleben gegenüber Wissen? Manchmal zeichne ich das dann in Bildern auf. Ist das Wissen? Oder stecke ich es damit in Kategorien?

ELIAS: Das ist möglich, muss aber nicht der Fall sein. Dabei entdecktest Du vielleicht, dass das Dir bekannte Zeitbezugsystem herausgefordert wird und dass es noch mehr gibt, was Dir bislang nicht bekannt ist, und Du fängst an, das Unbekannt zu erleben und es in passender Sprache miteinzubeziehen, um es kommunizieren zu können. Damit definierst Du Deine Sprache neu, expandierst sie, um expandiertes Gewahrsein und Erlebnisse unterzubringen, denn das Erleben macht es zur Wirklichkeit.

Du kannst ständig Konzepte äußern, was jedoch keine Realität erschafft. Erleben ist das, was die Realität und das Wissen erschafft. Denn solange Ihr es nicht erlebt habt, verfügt Ihr bloß über ein intellektuell Verständnis, aber nicht unbedingt über Wissen.

ALLEN: Dies Diagramme dienten dazu, die zugrundeliegende Architektur herauszufinden, und in meinem zweiten Seminar ging es darum, dies in einem Lazarus-Bezugssystem zu nutzen, um zu manifestieren und dies spirituell zu machen.

Beim Lesen des Materials verschiedener Quellen - wobei ich nicht wusste, ob sie immer von derselben Sache sprechen - gelangte ich zu der Ansicht, dass wir in dieser Körperlichkeit ein gewisses Bezugsystem brauchen. Und wenn man es sich genauer ansieht, gibt es keine komplette Darstellung.

Doch die Energien in den miteinander verbundene Punkten können wir nutzen, um uns bei der Manifestation zu helfen, und auch um uns als Persönlichkeit zu entwickeln. Das ist es, was ich an diesem Ansatz mag.

Wenn ich die Tabula Smaragdina https://de.wikipedia.org/wiki/Tabula_Smaragdina eine wirklich interessante Gegenüberstellung lese und auf meine sogenannten Thoth-Lebenszeiten zurückblicke sah ich etwas im Thoth-Material, was ich jetzt vermisse, nämlich das wirkliche Erleben. Für mich war jenes Leben genau das, was Du sagst, Wissen durch Erleben. In der Tabula Smaragdina gibt es nicht viele objektive Inhalte. Es gibt einige interessante Aussagen des Dwellers (Bewohners), aber da ist wieder die Frage, wer der Dweller ist.

Offensichtlich habe ich über Jahre beobachtet, wie sich das entfaltet und versuche ein hinreichend lockeres Bezugssystem zu finden, um es aufgrund dieser Erlebnisse weiter expandieren zu können. Beim Lazaris Material gibt es Techniken, um tatsächlich ins Bewusstseins hinein zu gehen. Es ist bewusst und wissend.

ELIAS: Und an welche Methode denkst Du dabei?

ALLEN: An seine Technik, in die Unterwelt zu gelangen. Meiner Ansicht nach ist es bei der Lazarus Technik das Problem, dass man Wahrnehmungen von Dingen erschafft, zu denen man bereits einen Bezug hat, beispielweis die personifizierte Form eines Höheren Selbst, was in gewissem Maße nützlich war. In imaginierte Gefilde oder auf die Kausal Eben zu gehen, das war als Technik sehr nützlich und pragmatisch und …

Aber ich habe auch eine Punkt erreicht, an dem ich mir sage, wenn man tatsächlich alles erschaffen kann, weiß ich nicht, was ich erschaffen will, weil es doch egal ist, da es eine Illusion ist, womit ich mich öfters befasse.

Wenn ich mich in Gefilde begebe, die meiner Ansicht nach außerhalb des Kosmos sind, mit anderen Worten außerhalb der im Satz von Cayley miteinbezogenen Realitäten https://de.wikipedia.org/wiki/Satz_von_Cayley gibt es keine Strukturen oder Beziehungen. So sehe ich das, was ich über den Kosmos weiß, nämlich dass unsere Realitäten im Grunde genommen irgendeinen Maßstab haben.

Es gibt ein Ding, und ich nehme an, deshalb gibt es diese vier verschiedenen dimensionalen Realitäten – nach Cayley gibt es bloß vier undefinierte Algebra-Sätze, und das wären zu viele Zufälle, und sie beruhen auf der zugrundeliegenden Symmetrie, was mir rät, einen Schritt fort von dieser Raum-Realität zu tun.

Und wenn wir nun zum Verständnis der Welt der Emanation gehen und versuchen, den „Alles-Was-Ist“ Ingenieur aus dualistischer Sicht umzukehren, könne wir uns ohne Raum und Bewegung nichts vorstellen, doch die Quelle kann das. Und wenn ich in jene Zonen gehe, wo ich absichtlich keine Reihe von Symbolen zu erschaffen versuche, auf die mein Bewusstseins sich beziehen kann, ist es …

ELIAS: Ziemlich herausfordernd.

ALLEN: Aber es ist eine wunderschöne Leere, das ist es wirklich. Es ist irgendwie dunkel, ohne es zu sein. Es ist kein Schwarz und auch und keine Farbe, aber es ist auch kein Garnichts. Es ist wunderschön. Und dann warte ich einfach ab, dass Dinge durch diese kleine Simulation, die hier unten im Gange ist, hindurchdringen. Es ist das, was ich als Lebenszeiten auf Sirius und den Plejaden erachten würde. Ich denke, dass es die Transcenders waren, die mir von ihrer Dimensionalität berichteten, aber wenn ich Kontakt mit ihn habe, haben sie eine von mir erschaffene Form, was auch für die Sirianer gilt. Es wird also interessant und auch lustig sein. Ich konnte sie spüren, und es gab ein Wissen.

ELIAS: Ja.

ALLEN: Ab und zu erschaffe ich ein Sirius-Form, wirklich hell, mehrere Sonnen , was mich irgendwie verankerte, aber das war es nicht.

ELIAS: Du erkennst, dass Du bezüglich anderer Bewusstseinsbereiche und Dimensionen übersetzt. Alles was Du über die Wahrnehmung generierst, ist eine Übersetzung von dem, was Du anzapfst, denn das ist es, was Ihr in Eurer Realität tut. Ihr übersetzt mittels dessen, was bekannt ist und heftet Formen und Ideen an und …

ALLEN: wir erschaffen Nomen

ELIAS: Stimmt, weil das bekannt ist. Das ist Eure Realität und das, wie Ihr übersetzt.

Session 2047 (Fortsetzung folgt)
Friday, July 21, 2006 (Private)

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