Elias: Sitzung 200611241 Zweifelt nicht an Euch selbst

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Gilla
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Elias: Sitzung 200611241 Zweifelt nicht an Euch selbst

Beitrag von Gilla » Mi 31. Mär 2021, 19:03

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Mary Ennis
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Session 200611241
Zweifelt nicht an Euch selbst
Ändern der Wahrnehmung
Timing
Monday, November 24, 2006 (Private/Phone)
Participants: Mary (Michael) and Liana (Ponset)

ELIAS: Und worüber möchtest Du sprechen?

LIANA: Ich habe mich selbst öfters gelobt und dabei erstaunt erkannt, wie viele Fortschritte ich gemacht habe. Ich war tatsächlich stolz auf mich.

ELIAS: Ich gratuliere Dir. Das ist beachtlich.

LIANA: Und ich erkenne, wie viel mehr ich gegenüber von vor 6 Monaten oder einem Jahr selbst-zentriert und im Augenblick präsent bin.

ELIAS: Meine Freundin, ich anerkenne Dich sehr.

LIANA: Vielen Dank. Und da wir nun die Bewusstseinswoge der Wahrnehmung haben, möchte ich bewusster wählen, wie ich diese Energie handhaben, und ich frage mich, ob Du mir mehr zu den Wahrscheinlichkeiten sagen kannst, die ich am Erschaffen bin. Ich habe das Gefühl, dass noch nichts wirklich festgelegt ist und dass die Dinge im Schwanken sind. Kannst Du mit mir darüber sprechen?

ELIAS: Inwiefern?

LIANA: Nun es könnte immer etwas passieren in Bezug auf Gesundheit, Arbeit, Finanzen, Kunst oder das Haus. Würdest Du sagen, dass es diese Bereiche sind?

ELIAS: Ja, ich würde sagen, dass Du Dich derzeit auf diese Themen am meisten konzentrierst und Ängste bezüglich von dem generierst, was Du nicht erschaffst oder womöglich erschaffen könntest. Meine Freundin, ich anerkenne Dich und Deine Entwicklung und Erfolge sehr. Zweifle nicht an Dir selbst. Höre echt auf Dich selbst und evaluiere, was Du als am wichtigsten für Dich erachtest, denn das ist signifikant.

Das kann etwas verzwickt sein, weshalb ich vorschlage, echt achtzugeben und zu evaluieren, was in jeder Richtung geschieht, denn Wichtigkeit kann sowohl positiv als auch negativ geäußert werden. Beispielsweise mögt Ihr eine Manifestation oder Äußerung stark ablehnen, und durch Eure Konzentration auf die Ablehnung oder Unzufriedenheit macht Ihr sie für Euch wichtig. Beim Dirigieren von Energie ist es ein Schlüssel zu bemerken, was Du für Dich selbst wichtig machst und ob Du dies in negativer Hinsicht tust, was neutralisiert werden kann, wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf eine andere Richtung richtest und Dir erlaubst, neutral zu sein. Du musst nicht plötzlich äußern, dass Du eine Manifestation oder Äußerung magst, die Dir missfällt, das ist nicht nötig, und darum geht es auch nicht. Doch die Konzentration darauf, wie sehr Dir etwas missfällt oder wie sehr Du mit einer Richtung unzufrieden bist, macht sie wichtig. Wenn es dagegen nicht wichtig ist, kannst Du Deine Wahrnehmung mühelos ändern und eine andere Richtung einschlagen und die Energie auf eine Weise kanalisieren, die mehr in Einklang mit Deinen Vorlieben und mit dem ist, was Du tatsächlich haben willst.

LIANA: Ich habe verschiedene Dinge bemerkt, wie dass ich bei der Arbeit negativer werde, was mir reflektiert wird, was aber auch ein Fortschritt ist, da ich die falsche Motivation und viele Dinge erkannte, wie das, warum ich dort bin.

ELIAS: Und das ist signifikant.

LIANA: Ja. Doch diese Erkenntnis rief in mir auch ein negatives Gefühl hervor, so dass ich nicht länger neutral war.

ELIAS: Das verstehe ich, aber erinnere Dich auch daran, dass es ein Erfolg ist, weil Du Dir erlaubst, klarer zu evaluieren, Dir mehr Informationen über Deine Motive, Vorlieben bzw. Abneigungen und Deine automatische Erwiderungen zu offerieren und Dir somit erlaubst, vertrauter mit Dir selbst und Deinen automatischen Handlungen und Äußerungen zu werden, was sehr nützlich ist. Denn Du wirst Dein Tun nicht ändern, solange Du es nicht erkennst, doch wenn Du Dir dessen gewahr bist und Deine Motive klarer erkennst, kannst Du …

LIANA: Wenn ich meine Wahrnehmung meiner Arbeit ändern und sie nicht negativ sehen will, tadle ich mich also selbst für meinen Standort, was wiederum die meiste Negativität erschafft?

ELIAS: Ja.

LIANA: Und wenn ich dieses Tadeln weglasse, würde das meine negative Erfahrung wirklich ändern.

ELIAS: Und es geht auch darum, das zu erkennen, was für Dich wichtig ist und dies zu ändern. Statt Dich für Negatives sowie dafür zu tadeln, dass Du mit Deiner Wahl nicht zufrieden bist und dies wichtig zu machen und diese Selbsttadel fortzusetzen, ändere die Wichtigkeit und sage Dir: „Dies war sehr nützlich für mich. Diese unbehaglichen Erlebnisse waren wertvoll, weil ich mir damit beachtliche Informationen offeriert haben, die mir erlauben, andere, neue, mich ermächtigende Erfahrungen zu generieren.

LIANA: Am Arbeitsplatz bin ich sehr schlecht organisiert, denn alle fünf Minuten kommt jemand und will etwas von mir haben, und ich fühle mich sehr ungeduldig. Wie kann ich diese Ungeduld und Desorganisation ändern, denn das scheine ich am meisten zu bemerken. Wie kann ich Freude daran haben, dass ich bei der Arbeit gestört werde?

ELIAS: Stimmt, und das wäre auch eine Sache der Wahrnehmung. Wenn Du nur Deine Arbeitsabläufe am Arbeitsplatz vollbringst, hast Du höchst wahrscheinlich weder Freude noch Vergnügen daran, weil Du missliebige Job-Elemente wichtig machst und wünschst, dass sie nicht geäußert würden, womit Du das nur noch verstärkst, und es Dich immer mehr irritiert.

Wenn Du Deine Wahrnehmung vom Job weg auf die Individuen verlagerst, kannst Du verspielter damit umgehen. Beim Betreten der Firma hast Du Deine Wahrnehmung schon so ausgerichtet, dass dies Arbeit und Schinderei mit lästige Faktoren ist. Und Du erkennst, dass Du diese Energie bereits äußerst.

Es gilt, die Situation aus einer anderen Warte anzugehen. Statt es als irritierende Arbeit zu sehen, bei der nicht genug Zeit vorhanden ist, das zu tun, was Du tun musst, oder dass Andere nicht im Team arbeiten, was noch mehr Schwierigkeiten für Dich erschafft, tue alle diese Äußerungen und diese Wahrnehmung in eine Kiste, die Du im Auto lässt und gehe in die Firma mit der Wahrnehmung, dass Du nicht arbeitest sondern vielmehr zu neuen Abenteuern schreitest und ein neues Spiel generierst, und alle, denen Du an diesem Tag begegnest, sind Figuren dieses Spiels, und Du kannst mit all diesen Figuren spielen. Welche andere Äußerungen kannst Du mit jeder Spielfigur spielen, statt damit zu arbeiten?

LIANA: Ich habe das Gefühl, dass ich das schon ein paar Mal gemacht habe. Siehst Du das auch so?

ELIAS: Ja.

LIANA: Ich machte diese negativen Erfahrungen und dachte mir: „Schalte einfach Deine Wahrnehmung um. Steige daraus aus“ und konnte einen Unterschied bemerken.

ELIAS: Geh nun noch einen Schritt weiter und gestatte Dir echt mehr Freiheit. Statt zu tadeln und lästige Arbeit, Irritation oder Störung wahrzunehmen, spiele mit jeder Spielfigur, und …

LIANA: Und es geht dabei darum, wie positiv oder verspielt ich sein kann?

ELIAS: Ja, mit jeder Spielfigur. Kritisiere Dich nicht, wenn Du nicht jede Aufgabe so zustande bringst, wie Du meinst, sie erledigen zu müssen. Entspanne Dich und entdecke, welche Äußerungsweise beim Spiel mit allen Figuren für Dich am behaglichsten ist. Jede Person ist eine Figur in Deinem Spiel. Und achte weiter auf das, was Du für Dich wichtig machst, um es zu erkennen, sobald Du eine negative Äußerung wichtig machst.

LIANA: Ich habe eine Frage zu einigen Träumen, die mir wichtig vorkommen. In einem Traum verneigte ich mich vor einem Puma. Träume, in den Tiere oder Vögel vorkommen, sind gewöhnlich eine mächtige Botschaft meiner Essenz dahingehend, dass etwas Wichtiges geschehen wird, und in der Vergangenheit war es immer etwas Unangenehmes. Doch diesmal hatte ich das Gefühl, es zu modifizieren, weil ich dem Berglöwen Respekt zollte. Was meinst Du?

ELIAS: Stimmt, denn bei diesem Traum geht es ums Ermächtigen, und weil Du im Traum nicht dagegen opponierst, erlaubt Dir das, eine sehr mächtige Energie zu generieren, die …

LIANA: Das dachte ich mir schon. Und was ist mit dem Traum als ich den weißen Adler (??? Weißkopfseeadler) hoch oben in einem Baum sah? Ich bekam kein deutliches Gefühl für das, was das bedeutet, aber es scheint eine positive Botschaft gewesen zu sein.

ELIAS: Auch hier geht es teilweise ums Ermächtigen, aber die Symbolik der Wertschätzung und der Majestät Deiner Existenz ist noch stärker.

LIANA: Ich möchte sicherstellen, dass ich keine gesundheitlichen Probleme erschaffe. Diesbezüglich mache ich mir immer Sorgen. Ich habe in dieser Hinsicht keine größeren Hinweise gesehen, aber ich wollte das nochmals mit Dir zusammenüberprüfen.

ELIAS: Derzeit generierst Du nichts dergleichen. Gib Acht, wenn Du Dir Sorgen machst, denn das wäre ein weiteres Beispiel für das Wichtig-Manchen einer unerwünschten Äußerung oder Manifestation.

LIANA: Vor dem Einschlafen richte ich meine Energiezentren aus und übermittle meinem Körper positive Botschaften. Hilft diese Methode mir dabei, meine Wahrnehmung umzuschalten?

ELIAS: Ja, das kann Dir helfen, sowie Dir ein- oder zweimal täglich zu bestätigen, dass Dein Körperbewusstsein gut funktioniert.

LIANA: Ich habe diese wirklich intensive Kernwahrheit über Restriktion und Selbstbestrafung erkannt. Das war wirklich wichtig und ein großer Durchbruch für mich. Hat das irgendetwas mit Energie von anderen Fokussen zu tun?

ELIAS: Teilweise, denn egal welche Richtung oder Äußerung auch gerade in Deinem Fokus wesentlich ist, wirst Du automatisch Energie von anderen Fokussen schöpfen, die die von Dir gewählten Erlebnisse noch betonen, aber erinnere Dich auch daran, dass die Wahrnehmung von Restriktionen auch in ein Fehlen von Restriktionen geändert werden kann.

LIANA: Genau das will ich tun, und ich fokussiere mich darauf, die Restriktionen und dies alles loszulassen. Denn manchmal begegnet man auch einer negativen Manifestation, um das erkennen zu können, was man haben will. Und sie beginnen, sich sogar noch stärker zu manifestieren, also helfen mir die Restriktionen der anderen Fokusse, meine Freiheit noch klarer zu wählen.

ELIAS: Richtig.

LIANA: Was wäre für mich die effektivste Methode, meine Erlebnisse und Möglichkeiten anders wahrzunehmen und Restriktionen und Selbstbestrafung völlig loszulassen?

ELIAS: Indem Du Dich auf das Fehlen von Restriktionen oder Bestrafung konzentrierst und in Richtung von Verspieltheit und Wertschätzung gehst, was im Gegensatz zu Restriktionen und Bestrafung ist, da Deine Richtung dann mehr auf Belohnung ausgerichtet ist.

Deine Gesundheit, Dein Zuhause, Dein Arbeitsverhältnis und Deine Interaktionen sind allesamt Chancen, das Fehlen von Restriktionen mittels Verspieltheit zu generieren und Deine Handlungen zu einem Spiel zu machen, und die Wertschätzung ermöglicht Dir sodann, Dich selbst zu belohnen, statt Dich zu bestrafen, denn natürlich offerierst Du Dir in einem Spiel Belohnungen.

LIANA: Ich hatte einige sehr traumatische Gefühle, über die ich gar nicht groß reden will, und ich hatte einige sehr negative Träume über mich selbst, die auch mit erdrückendem Alleinsein zu tun hatten, was nicht wirklich auf meine Lebens-Realität hier zutrifft, weshalb ich glaube, dass irgendein anderer Fokus dies abstrahlt.

ELIAS: Teilweise, aber es ist auch mit dem großen Hund assoziiert. Erinnere Dich an meine Analogie vom großen und vom kleinen Hund. Manchmal kann der große Hund in Euch erheblichen Radau machen und eine sehr ominöse Richtung äußern. Aber er beißt nicht, sondern lärmt nur gelegentlich und versucht, Euch zu den vorherigen gewohnten Äußerungen zurückzuholen, die vielleicht nicht behaglich aber vertraut waren. Bestätige einfach, dass das wieder der große Hund ist, aber Du fütterst ihn nicht mehr, sondern fütterst den kleinen Hund, der Dich in diese neuen Richtungen bringt. Obwohl er vielleicht viel kleiner und leiser ist, ist er viel mächtiger.

LIANA: Nachdem ich einen Monat von Steve fernblieb, ist er plötzlich sehr feurig (fervent). Erwidert er meinen Wandel, oder ist das etwas Anderes?

ELIAS: Er erwidert Deine Veränderungen.

LIANA: Ich habe das Gefühl, dass ich ihm überhaupt nicht wirklich vertraue.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Lass Dich nicht ablenken, denn Du machst es sehr gut und gehst in Richtung neuer Aussichten/Durchblicke (vistas). Lass Dich durch Äußerungen oder Handlungen nicht ablenken, die lediglich die negativen Elemente bestärken, die Du nicht äußern willst.

LIANA: Ich möchte wirklich meinem Seelenpartner/Partner/Piloten (soulmate/partner/pilot) begegnen. Ist dieser Piloten-Partner nicht der passendste Partner für mich? (Elias tut einen tiefen Atemzug) Ich habe bemerkt, dass Du mich nie dazu ermutigt hast.

ELIAS: Es geht nicht darum, dass das nicht passend wäre, sondern ums Timing. Weder ermutige ich dazu, noch will ich Dich davon abhalten. Derzeit ist es wichtiger, auf Dich selbst achtzugeben und Dir zuerst einmal die eigene Entwicklung zu gestatten, ohne Dich ablenken zu lassen, was sehr leicht vertraute alte Verhaltensweisen wieder bestärken könnte.

LIANA: Und die große Explosion, die Sache, die mit meinem Haus mit den beiden Typen passierte, war das eine extreme Demonstration der eigenen Selbstbestrafung, meiner negativen Haltung mir selbst gegenüber und meines Gefühls, nicht würdig zu sein?

ELIAS: Was Dir erhebliche Informationen offerierte, nicht wahr?

LIANA: Ja, und ich lobe mich dafür, dass ich dies nach dem ersten Schock auf eine mich selbst nicht bestrafende Weise anging und die erforderlichen Informationen daraus zog.

ELIAS: Ja, und es war Deine Art einer dramatischen physischen Äußerung.

LIANA: Was aber nicht bedeutet, dass es noch mehr solcher Dinge geben wird.

ELIAS: Das ist unwahrscheinlich, aber nicht völlig unmöglich.

...

Session 200611241
Monday, November 24, 2006 (Private/Phone)

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