Elias: Sitzung 23

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Elias: Sitzung 23

Beitrag von Gilla » Di 17. Mär 2020, 15:35

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
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Session 23
Sunday, July 23, 1995

Teilnehmer: Mary (Michael), Vicki (Lawrence), Ron (Olivia), Jo (Joseph), Cathy (Shynla) und Carole (Dimin) mit Verspätung

ELIAS: In Verbindung mit Eurem religiösen Element hatten wir über Eure Psyche gesprochen. Wollt Ihr dieses Gespräch fortsetzen?

VICKI: Aber sicher!

ELIAS: In unserem vorherigen Gespräch wolltet Ihr über Störungen sprechen, und nun werden wir direktere psychische Probleme ansprechen. Eure Glaubenssatzsysteme sind mit Eurer psychologischen Struktur vernetzt. Ihr mögt annehmen, bestimmte Glaubenssatzsysteme eliminiert zu haben, doch in der Interaktion mit Anderen tauchen sie in Euren psychologischen Äußerungen auf.

Eure Psyche, die Eure psychologische Struktur ist, interpretierte ursprünglich Eure Gefühle und Gedanken und inkorporierte diese seitens des physische Fokus in der Essenz. (??? Your psyche, being your psychological make-up, originally interpreted your feelings and your thoughts, and incorporated these from physical focus with your essence.) Solange Ihr noch keine Glaubenssatzsysteme erschaffen hattet, erwuchs daraus kein Konflikt. Diese psychologische Struktur könntet Ihr in etwa mit der von Tieren vergleichen, wobei die sogenannte Vernunft/Rationalität nicht ganz miteinbezogen wird. Ihr glaubt, dass Ihr Euch als Spezies entwickelt und zu vernünftigen, denkenden Individuen geworden seid. Tatsächlich habt Ihr bloß Glaubenssatzsysteme über das Getrenntsein von der Essenz miteinbezogen und damit Eure psychologische Struktur verkompliziert.

Hierbei werden religiöse Glaubenssatzsysteme miteinbezogen. Sie orientieren sich nicht unbedingt am christlichen Glauben, aber wir werden beim religiösen Schwerpunkt Eures Landes bleiben, der am meisten Einfluss ausübt und vorherrschend ist. Alle religiösen Glaubenssatzsysteme wirken sich auf psychologische Aktionen bzw. Reaktionen aus. Man lehrte Euch, wie Ihr Euch in der Gesellschaft, in Beziehungen und Interaktionen mit anderen Leuten verhalten sollt, und auch solche Worte wie Richtig und Falsch, Gut und Böse, Verantwortung und Selbstsucht, und Ihr seht all diese Worte als Gegensätze an, was wiederum psychologische Ideen bildet, die Euren Umgang mit Euer Welt beeinflussen.

Diese Konzepte oder Ideen sind keine Wahrheiten, aber Ihr habt sie so sehr verinnerlicht, dass Ihr noch nicht einmal mehr darüber nachdenkt sondern sie nur erwidert. Alle Situationen erwidert Ihr mit dem, was Ihr für richtig, gut oder verantwortungsbewusst haltet. Ihr glaubt ans freundlich-, mitfühlend, hilfsbereit- und verständnisvoll-Sein. Was nicht heißt, dass Ihr dies von der Essenz her nicht bereits seid, aber infolge des Getrenntseins von der Essenz habt Ihr den Gebrauch dieser Worte und Handlungen fehlinterpretiert. Im Umgang mit anderen Menschen habt Ihr alle bereits Situationen erlebt, wo Ihr erwidert und Euch verwirrt oder im Widerspruch dazu gefühlt habt. Dies geschieht, weil Ihr einerseits Glaubenssatzsysteme hegt, jedoch andere Situationen psychologisch erwidert.

Im Grunde genommen sind die Informationen, die ich Euch bislang offerierte, ganz einfach. Ich äußere keine erhabenen Wahrheiten, die Ihr nicht miteinbeziehen könnt, denn wenn Ihr achtgebt, könnt Ihr das, was ich Euch sage, miteinbeziehen und Euch sodann überraschen mit Euer Verbindung mit Euch selbst und mit Anderen.

Konflikte sind in dieser Entwicklungsphase nicht nötig. Ihr habt bloß noch nicht entdeckt, wie Ihr sie eliminiert, doch das ist weniger schwierig als Ihr annehmt. Wir werden nur ein Wort sagen: BEMERKEN. Wenn Ihr bemerkt, könnt Ihr den Konflikt/Widerspruch fühlen, und Ihr fühlt es auch, wenn kein Konflikt vorhanden ist.

In Eurer psychologischen Struktur sind alle Eure Erlebnisse im Gedächtnis und in der Psyche registriert, was nicht heißt, dass alle Eure Erfahrungen in Eurem physischen Gehirn abgespeichert wären, denn das sind sie nicht. Ihr könnt einen Teil des Gehirns entfernen und werdet feststellen, dass anscheinend ein Teil der Erlebnisse verschwunden ist. Andererseits könnt Ihr das Gehirn buchstäblich halbieren und glauben, dass Ihr Eure Erinnerung verliert, werdet es aber nicht tun. Alle Euer Erlebnisse werden immer noch da sein. Euer Gehirn beinhaltet/umfasst (to contain) Euch nicht. Eure Psyche ist nicht Euer physisches Gehirn.

Deshalb sind Eure Wissenschaftler und Psychologen so frustriert und verwirrt, wenn sie versuchen, Eure Psyche zu reparieren, weil sie nicht wirklich wissen, was die Psyche ist. Die Psyche ist auch nicht Eure Essenz, denn sie ist individuell in Eurem Fokus und unterscheidet sich von allen alternativen DUs. Sie ist der Teil Eures Bewusstseins, mit dem Ihr Euch identifiziert. Sie ist miteinbezogen in Eurer Essenz, ist aber nicht die ganze Essens. Und durch die Trennung von der Essenz bleibt sie beim Interpretieren und Erleben sich selbst überlassen.

Problem gibt es dort, wo Ihr mit Eurer toten Maus spielt. Ihr habt Erlebnisse, Beziehungen, Freundschaften, die Umgebung an Eurem Arbeitsplatz, dies alles registriert Eure Psyche als Teil Eurer Erfahrungen. Wenn Ihr auf unbehagliche Erlebnisse stoßt, erschafft Ihr einen besonderen Aufbewahrungsort dafür, erbaut einen Schrein und wahrt sie dort auf und betet sie fast an. Ihr behaltet sie und haltet den Schrein-Schlüssel gut fest und lasst sie nicht fortfliegen. So könnt Ihr jederzeit Euren Schlüssel nehmen und Euch die Erlebnisse wieder ansehen, mit denen Ihr weniger glücklich seid und sie bewusst so oft Ihr wollt wiederaufrufen. Ihr haltet den Schlüssel gut fest, seid sehr beschützerisch und wollt nicht, dass ein Anderer wagt, Euch den Schlüssel abzunehmen.

Wenn eine Situation Euch damit konfrontiert, einen dieser Schreine loszulassen, erschafft Ihr sehr schnell wieder eine andere, ähnliche Situation, um wieder einen solchen Schrein zu erschaffen, der fast genau so aussieht wie das Original. So wiederholt Ihr Eure Muster, und Ihr verkleidet und tarnt dies mit den Begriffen Güte, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Mitgefühl, was Euch erlaubt (Hier nähert sich die Hündin „Caleigh“). Wir begrüßen ein weiteres Individuum und erkennen, dass ihre Partizipation weniger zwiespältig sein wird als die der Anderen. (Gelächter)

Wir werden unsere kleine Freundin (Caleigh) hier als Beispiel nutzen. Wenn unsere kleine Freundin einem ähnlichen Bewusstsein begegnet, das unterdrückend, verletzend oder im Widerstreit mit ihr ist, wird sie die Beziehung nicht fortsetzen und sich entfernen, ohne dass Glaubenssatzsysteme oder Verpflichtungen sie daran hindern. Sie wird nicht befürchten, die Gefühle des anderen Bewusstseins zu verletzen oder ihren eigenen Beitrag als Person nicht zu leisten, und in ihrer eigenen Erfahrung wird sie lediglich SEIN, dies weder gut, noch böse. Von Euren Tieren könnt Ihr viel lernen, denn sie spalten sich weniger ab als Ihr es tut, verbinden sich mit ihrem nicht vollgestopften Bewusstsein und ringen nicht mit Glaubenssatzsystemen oder der Rationalität, und Ihr sagt, dass sie bloß instinktiv handeln, doch Instinkt ist nicht gleich dumm, sondern lediglich eine Handlung, die wiederholt wird. Und Ihr selbst erlebt instinktives Selbstverletzen. Lasst uns eine Weile darüber nachdenken.

Ein Tier mit seinem nicht vollgestopften Bewusstsein erlebt Instinkte, die lediglich das Überleben miteinbeziehen, Laben, kein stumpfsinniges: Gesellschaft, Gemeinschaft, Gefühle, Beschützen, Hilfsbereitschaft. (???? An animal, in their uncluttered consciousness, experiences instincts which only incorporate survival, nurturing, not mindless, society, community, feelings, protectiveness, helpfulness.)

Tiere haben keinen Aggressions-Instinkt als Selbstzweck, auch keinen Instinkt, ständig zu verletzen oder einem anderen Bewusstsein, das keine Hilfe haben will, zu helfen. Menschen dagegen beziehen nicht-labende (non-nurturing) Instinkte, Instinkte der Hilfsbereitschaft für Personen, die keine Hilfe haben wollen, des Mitgefühls in mitgefühlsfreien Situationen, des Verletzens ihrerselbst und von Aggression als Selbstzweck mit ein.

Das sage ich nicht, damit Ihr meint, schlecht oder weniger wichtig als Tiere zu sein, was ganz falsch wäre. Ihr seid wunderbare, herrliche Wesen, aber Ihr spaltet Euch ab und erlaubt Euch nicht, das zu sein, was Ihr von Natur aus seid.

Ihr bezieht Glaubenssatzsysteme mit ein, die Eure psychologische Struktur verbiegen und viel Verwirrung und Konflikte in Euer Leben bringen. Durch das, was Ihr psychologisch fühlt, erschafft Ihr physische Krankheiten oder Schmerzen. Mit ihrem Fokus, der diese vielen Schreine miteinbezogen hat und nichts anderes mehr sieht, ist Eure Psyche nicht glücklich, und in der Hoffnung, dass diese Schreine sich auflösen und fortfliegen, erlaubt Ihr, dass Ihr in Eurem Körper physische Äußerungen/Beschwerden erschafft. Diese können sich als Krankheit, Depression oder auch als Zustände manifestieren, die keine Krankheiten sind. Es mögen Kopf-, Rücken-, Finger- oder irgendwelche Schmerzen sein, die für Euch eine plausible Ausrede erschaffen, um einen Konflikt zu erleben.

Wenn Ihr nicht herausfinden könnt, wie Ihr Euch mit der Essenz verbindet, lasst Ihr Euch eine physische Äußerung einfallen, um physischen Konflikt auch weiterhin zu erleben. Ihr meint, dass das alles ist, was es gibt und dass Ihr keine Wahl hättet. Wie ich schon in der letzten Sitzung sagte, habt Ihr immer Auswahlmöglichkeiten. Wenn Ihr sie sichtet, habt Ihr immer die Wahl, Konflikt zu erschaffen bzw. keinen Konflikt zu erschaffen. Wenn Ihr Euch selbst betrachtet und Eure Handlungen weder als richtig oder falsch, gut oder schlecht seht, dann trefft Ihr die Wahl, konfliktfrei zu erleben.

Im physischen Fokus bezieht der häufigste Konflikt andere Leute mit ein, was Teil Eures Nicht-Verstehens dieser Trennung von der Essenz ist. Dieses Getrenntsein ist nicht natürlich. Doch Ihr habt Euch so weit von zuhause entfernt und Eure Sprache so hervorragend vergessen, dass ihr Euch nicht daran erinnert, nicht separat zu sein. Ihr versucht, Eure Individualität und die eigenen Erlebnisse zu erleben, empfindet zugleich aber eine Sog, mit anderen Leuten involviert zu sein und wisst nicht ganz, wie Ihr dies inkorporieren könnt.

Ihr verbringt Eure Zeit damit, es immer wieder zu versuchen und habt das Gefühl, dass Ihr es nicht ganz richtig macht. Aber es gibt nichts, was richtig zu machen wäre, denn es gibt kein Richtig. Es ist bloß eine Erfahrung/Erlebnis. Eure größte Klage hinsichtlich von Erlebnissen in diesem Fokus ist es, dass Ihr glücklich sein wollt. Das seht Ihr als die größte Herausforderung und als die schwierigste Aufgabe an, was amüsant ist, denn das ist keine Herausforderung, sondern Eure einfachste und müheloseste Aufgabe. Wenn Ihr wahrlich annehmend seid, Euch verbindet und mit Eurer Essenz kommuniziert, werdet Ihr keinen Konflikt erleben und deshalb glücklich sein.

Ich sage Euch auch, dass es in Eurem Fokus noch kein „mit allem ganz und gar Glücklich-Sein“ gibt, weil Eure Umschaltung sich noch nicht ereignet hat. (I will also express that there is no thing in this focus yet as being ultimately happy with everything, for your shift has not occurred.) Deshalb müsst Ihr Andere miteinbeziehen, mit denen Ihr nicht übereinstimmen oder die im Widerspruch zu Euch sein mögen, aber diesen Konflikt könnt Ihr verringern, indem Ihr mehr von Euch selbst miteinbezieht.

Schwierig ist das im Umgang mit anderen Leuten, denn es gilt zu erkennen, dass Ihr nur Euch selbst miteinbeziehen mögt. Ihr kontrolliert nicht andere Essenzen, aber Ihr müsst auch nicht mit ihnen übereinstimmen. Innerhalb Eurer Essenzen seid Ihr alle miteinander verbunden. Auch innerhalb Eures Lebensraums seid Ihr physisch miteinander verbunden. Es ist nicht nötig, dass Ihr Euch mit allen intim/innig verbindet. Wenn Ihr mit einem Individuum innig verbunden seid, gilt es zu erkennen und zu bemerken, wenn sich ein Konflikt ereignet. Dann könnt Ihr auf die Übung „Konflikte eliminieren“ zurückgreifen. Ihr könnt auch erkennen, dass Eure Psyche in jeder Situation in Eurem Alltag Glaubenssatzsysteme miteinbezieht, um Situationen zu beeinflussen, die sehr oft zu Konflikten führen. Und wenn diese Kleine (die Hündin Caleigh) Junge hat und die Welpen sie beißen, wird sie höchst wahrscheinlich nicht zurückbeißen sondern sich entfernen. Sie wird nicht liegen bleiben und die Welpen ermutigen, sie bis aufs Blut zu beißen. Dies könnt Ihr mit Eurem Bewusstsein vergleichen und erkennen, wie unnötig es ist, Konflikte miteinzubeziehen.

Die psychologische Struktur mancher Personen mag ein Konfliktbedürfnis beinhalten, aber einen Konflikt können sie nicht völlig alleine erleben, da sie kein eigenständiger Planet und von anderen Menschen umgeben sind. Es kommt vor, dass Personen ein solches Ausmaß an Getrenntsein und Zwietracht erschaffen haben, dass sie verwirrt sind und ihre Psyche um Hilfe ruft und nicht weiß, wie sie sich selbst helfen kann. Sie weiß nicht, wie sie sich wieder verbinden kann. Ihr werdet jedoch entdecken, dass ihre Essenz ihnen auf die eine oder andere Weise antworten wird, wenn man diese Personen in Ruhe lässt.

Den Tiefpunkt erreichen, so nennt Ihr das. Es gibt Viele, die eine Realität erschaffen, die sie bis zum absoluten psychologischen Ende durchspielen müssen, bis sie das Gefühl haben, dass es für sie keine andere Richtung mehr gibt außer dem Tod oder einem Neu-Fokussieren. In solchen Situationen – dem Wunsch nach Eurer Hilfsbereitschaft - erweist Ihr ihnen keinen Dienst, wenn Ihr ihnen helft, denn ihre Essenz wird ihnen immer antworten. Vielleicht sagt Ihr Euch: „Wenn ich nicht helfe, wird diese Person möglicherweise ihr Leben beenden!“ doch wenn sie das tut, hat sie das erwählt, und ihre Essenz hat gewählt, mit dieser Äußerung zu antworten.

(In these situations, wishing for your helpfulness, you do them no service to be helpful. Their essence will always answer. You may say to yourself, “But if I do not help, they may end their life!” and if they may end their life, they have chosen to do this, and their essence has chosen to answer in that expression.)

Alle erleben irgendwann, dass sie die Hilfsbereitschaft Anderer brauchen. In Eurer derzeitigen Weltsituation gibt es viele Hilferufe, die Ihr vielleicht nicht beantworten könnt. Es wird immer offensichtlicher, dass anscheinend alle um Euch herum großen Kummer und Verwirrung erleben, und Ihr meint vielleicht, dass Ihr hilfsbereit sein müsst. Das ist ein Symptom der Anfänge Eurer Bewusstseinsumschaltung.

Sie sind von ihrer Essenz getrennt, verwirrt, erleben Konflikte und verstehen nicht, wie sie sich wieder mit der Essenz verbinden können. Hegt keine Befürchtungen für sie, denn ihre Essenz hat die Kontrolle und wird Ihnen antworten, was sie viel effektiver tun kann als Ihr im physischen Fokus, was jedoch nicht heißt, dass Ihr Euch nur um Euch selbst kümmern (only to be to yourself) und Anderen gegenüber gefühllos sein sollt.

Wenn Ihr Euch mit Euer eigenen Essenz verbindet, werdet Ihr sehen, dass Euer Mitgefühl, Eure Toleranz, Akzeptanz, Hilfsbereitschaft und Liebe auf richtige Weise geäußert werden, um Hilfsbereitschaft konfliktfrei zu bewirken. Den Unterschied werdet Ihr erkennen. Ihr alle habt gewiss schon erlebt, dass Ihr hilfsbereit seid und zugleich eine Konflikt verspürt. Sobald Ihr einen Konflikt verspürt, seid Ihr im Begriff, Eure eigene Absicht zu verfehlen.

Ich werde Euch die Gelegenheit bieten, Fragen zu stellen, aber zunächst einmal werde ich Lawrence (Vicki) dies sagen: „Du bekommst ein Sternchen dafür, kein Spielverderber zu sein. Nun magst Du glauben, dass jetzt alles gerade ist. Speck und Eier sind nicht meine Lieblingsgerichte. Ich bevorzuge belgische Waffeln. (Elias grinst, und Vicki platzt los vor Lachen) (*)

Es gibt vieles, was wir zum Thema Psyche gemeinsam erforschen können, und ich werde Fragen miteinbeziehen, werde Euch aber in dieser Sitzung nicht durch Dozieren überfordern.

Session 23 (Fortsetzung folgt)
Sunday, July 23, 1995

(*) Vickis Anmerkungen: Ich hatte an diesem Tag als Kellnerin gearbeitet und sah drei Leute, die sich an einen Tisch setzten, und ich brachte ihnen drei Bestecke. Doch als ich ankam, waren vier Leute am Tisch. Ich entschuldigte mich und sagte, dass ich gleich ein weiteres Besteck bringen werde. 15 Sekunden später kehrte ich an den Tisch zurück, doch nun waren nur noch drei Leute am Tisch. Ich fragte sie, wohin die vierte Person so schnell verschwunden war. Sie starrten mich an, so als ob sie mich für verrückt hielten. Da erkannte ich, dass etwas Ungewöhnliches geschehen war. Ich machte einen Witz über ihren imaginären Freund und dass ich Speck und Eier für ihn bestellen werde, und wir alle lachten.

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 23

Beitrag von Gilla » Mi 18. Mär 2020, 11:17

RON: Gibt es auch Situationen, wo man Konflikten nicht ausweicht?

ELIAS: Absolut! Diesen Fokus habt Ihr des Erlebens wegen erschaffen. Es gibt Viele, die ihren Fokus erschaffen, um einfach Konflikte zu erleben. Man lehrte Euch bestimmte religiöse Ansichten und soziale Vorstellungen, wie dass Ihr negativen Erlebnisse und Eure Konflikte lieben sollt, wodurch diese verschwinden könnten. Doch davon werden sie nicht fortfliegen. Wenn Ihr Eure Konflikte liebt, habt Ihr noch mehr psychologisch Probleme als Ihr dies erkennt. Das ist einfach lächerlich. Ihr liebt nicht Konflikt, Hass, Verletzen, aber Ihr könnt es akzeptieren, was ein Unterschied ist.

JO: Und was ist mit denen, die anscheinend nur dann glücklich sind, wenn sie schrecklichen Konflikt erleben?

ELIAS: Dies wäre entweder die Äußerung eine Individuums, das beschlossen hat, Konflikt/Zwietracht bis zum ultimativen/äußersten Ende zu erleben, oder das diese physische Manifestation eines Erlebens von Konflikten halber gewählt hat. Obwohl Ihr das nicht glauben mögt, gibt es Personen, die sich materialisiert haben, um Konflikte zu erleben.

JO: Das glaube ich, und ich kenne Einige.

VICKI: Wie können wissen wir, was ihm wirklich hilft, wenn ein geliebter Mensch den Tiefpunkt erlebt hat und um Hilfe bittet.

ELIAS: Das ist eine interessante Frage. Ihr seid intelligent, habt Augen und ein Gehirn und könnt sehen, ob eine Person aufrichtig ist, wenn sie sagt, dass sie ihre Realität ändern will. Sie wird ihre Realität selbst ändern. Ihr werdet das nicht für sie tun. Ihr könnt helfen, und Euer Selbst wird es Euch anzeigen, wenn Eure Hilfsbereitschaft erforderlich, miteinbezogen und akzeptiert ist, da Ihr keinen Konflikt erleben werdet, was nicht heißt, dass der Betroffene nicht stolpern oder fallen wird, denn er hat schon so lange jene andere gewohnte Realität erschaffen, die für ihn ganz natürlich wurde. Für ihn ist es unnatürlich, eine neue, andere Realität zu erschaffen, und es fällt ihm leicht, ins Gewohnte zurückzufallen. Wenn die Person nicht bereit ist, eine andere, neue Realität zu erschaffen, wird sie das auch nicht manifestieren. Sie mag es aufgrund externer Einflüsse kurzfristig versuchen, aber sie hat das nicht aus inneren Gründen heraus gewählt.

Eure Essenz erkennt den Unterschied, denn bei Eurer Hilfsbereitschaft werdet Ihr - vielleicht nicht sofort - einen Zwiespalt erleben. Ihr mögt helfen und zunächst nichts anderes als Eure Hilfsbereitschaft erleben. Doch vielleicht denkt Ihr bald über das Ganze nach. Wenn Ihr Euch aufrichtig geäußert habt und Eure Äußerung aufrichtig empfangen wurde, werdet Ihr nicht darüber nachdenken. Denn Eure wahre Äußerung und ein wahres Annehmen werden als positive Erfahrungen fortfliegen, da Ihr positive Erfahrungen nicht festhaltet, sondern Euch nur an das klammert, was Euch fasziniert, nämlich Eure Schreine, Eure tote Maus. (Gelächter)

CATHY: Heißt das, dass wir Konflikte vermeiden sollen, oder bedeutet das, dass wir sie erleben und dann versuchen sollen, sie zu lösen?

ELIAS: Die Wahl liegt bei Euch. Das ist eine Option, wenn Ihr dies der Konfliktbereinigen und der Komplexität dieses Auflösens wegen erleben wollt. Wenn es nur um einen unnötigen Konflikt geht, den Ihr nicht erleben wollt, könnt Ihr wählen, dies zu vermeiden. Ihr müsst nicht in Konflikt-Situationen eintreten und habt immer Auswahlmöglichkeiten. Wenn Ihr Konflikte nicht erleben wollt, müsst Ihr sie nicht erschaffen. Wenn Ihr meint, dass Andere den Konflikt erschaffen und Ihr keine Wahl habt als zu interagieren, stimmt das nicht. Ihr habt immer Wahlmöglichkeiten. Ihr könnt wählen, nicht zu interagieren. Dieses Tier (die Hündin Caleigh) wählt nicht, dass ein Bernhardiner kommt und ihr ins Gesicht beißt, aber sie wählt auch nicht, stehen zu bleiben und der Kreatur zu erlauben, ihr ins Gesicht zu beißen und wird sich aus der Situation entfernen. Und wenn Ihr keinen Konflikt erleben wollt, habt auch Ihr diese Option.

CATHY: Es ist eine Sache der Wahl. Streitlustige Leute erleben demnach einen Konflikt, weil sie das haben wollen?

ELIAS: So ist es sehr oft. Es gibt Viele, die Freude an solchen Konflikten haben, und es ist ihnen durchaus klar, dass sie die Reaktionen der Anderen beobachten. Das interessiert sie. Ihr tut es nicht, wenn es sich nicht für Euch lohnt. Wenn eine Situation Euch nichts bietet, werdet Ihr nicht daran partizipieren bzw. sie nicht erschaffen. Ihr partizipiert nur, wenn Ihr etwas dafür bekommt. Für nichts bekommst Du nichts, wie Ihr so sagt, und das ist durchaus wahr. Ihr heuert nichts an, das Euch nichts bringt, egal ob Ihr es für positiv oder negativ haltet. Wir sind so nachdenklich. (Gelächter)

CATHY: Und was ist mit denen, die nichts tun und eine Reaktion erhalten? Darin bin ich ziemlich gut.

JO: Aber Nichtstun ist etwas tun.

ELIAS: Das stimmt. Jede Äußerung, ob eine offenkundige Äußerung oder eine Nicht-Äußerung ist ausgelegt für eine Rückmeldung. Wenn Ihr mit Situationen experimentiert und keine Rückmeldung bekommt, werdet Ihr sie nicht wiederholen. Wenn Ihr wählt, nicht am Konflikt eines Anderen zu partizipieren, stoppt das den Konflikt, denn dessen Ziel ist die Interaktion mit einer Konflikt-Fortsetzung, und wenn das nicht erfüllt wird, wäre es für ihn sinnlos, damit weiterzumachen.

VICKI: Wenn jemand gegenüber einem Nahestehenden, von dem er sehr abhängig ist, große Trennungsangst erlebt, heißt das, dass er mehr von seiner Essenz getrennt ist als ein Anderer, der das nicht so erleben würde?

ELIAS: Das stimmt. Je mehr Ihr Euch von Eurer Essenz getrennt habt, umso verwirrter seid Ihr, und angesichts dieser Verwirrung blickt Ihr aufs Draußen rund um Euch herum im Glauben, dort Eure Verbindung zu finden, was Ihr psychologisch als Unsicherheiten bezeichnen würdet. Es ist die Suche nach dieser Verbindung, jedoch in der falschen Richtung. Sie suchen außerhalb ihrerselbst und blicken auf Andere mit einem psychologisch stärkeren Schwerpunkt und hoffen, über eine Verbindung mit dieser Person ihre eigene Verbindung zu finden. Eine innere Wendung würden ihnen ermöglichen, ihre Verbindung zu finden, und damit würde ihre Angst verschwinden, die durch dies externe Suche nur fortgesetzt wird.

VICKI: Worauf weist das hin, wenn jemand sich beispielweise leichter mit einem Hund als mit dem eigenen Bewusstsein oder mit anderen Personen verbinden?

ELIAS: Angesichts des Getrenntseins kann dies auf der Ernüchterung des Betroffenen vis-à-vis Eurer Spezies beruhen. Es kann oft vorkommen, dass er dieses extreme Getrenntsein bemerkt, bekümmert ist und nicht ganz versteht, warum er das fühlt. Tiere erleben dieses Getrenntsein nicht. Sie sind freigiebig, und äußern sich offen, sind voller Liebe - und macht Euch nicht vor, dass sie nicht lieben würden, denn das tun sie. Diese Personen erkennen dies bei den Tieren, fühle die Verbindung und empfinden teilweise auch unbewussten Neid, den Wunsch, im physischen Fokus auf gleiche Weise miteinander verbunden zu sein. Oft ist es viel leichter, sich mit einem Tier als mit seinen Mitmenschen zu verbinden, da das Bewusstsein der Tiere nicht vollgeschüttet ist und Tiere, anders als Ihr, keine Schreine haben.

Ihr sprecht darüber, dass Individuen eine Bürde mit sich herumschleppen, und Ihr habt - Manche mehr als Andere - eine ziemlich große Bürde aufgesammelt. Diese Schreine werden sehr schwer und blockieren den Weitblick. Einige bemerken dies und ziehen sich zurück, weil sie dieses Getrenntsein nicht fortsetzen wollen. Doch sie finden niemanden mit einem ähnlichen Bewusstsein, mit dem sie sich verbinden könnten, weshalb sie sich stattdessen mit ihren Tieren verbinden. Die Anwesenden können sich glücklich fühlen, wenn es so etwas wie Glück/Glücksfälle überhaupt gäbe, weil Ihr auf andere Menschen mit einem solchen Bewusstsein gestoßen seid. Ihr mögt nicht dasselbe erleben, aber Eure Begehren sind sich ähnlich, und Ihr seid Euch der Essenz gewahr und wisst, dass Ihr noch mehr als Eure physische Äußerung seid, und Ihr begehrt, Euch damit zu verbinden. Auch der gegenseitigen Essenz-Verbindungen seid Ihr Euch gewahr.

JO: Kannst Du uns sagen, wie Cathy mit uns verbunden ist?

ELIAS: Einen Augenblick bitte. Diese Essenz ist sehr interessant. Sie fragmentierte ebenfalls von Paul (Paul Patel, eine von Ron, Vickis Mann, gechannelt Essenz.) Das wäre Eure beachtlichste Verbindung. Jene Essenz hat eine große Vielfalt an Fokus-Erfahrungen in dieser physischen Dimension. Es gibt auch Zuneigung zu einer australischen Verbindung, nicht als Ureinwohner, aber jemand, der mit einem bestimmten Stamm involviert war, und ein großes Gefühl der Zuneigung für jenen Fokus.

Interessanterweise gibt es auch Verbindungen nach Süd-Afrika. Diese Essenz war in einem frühen Fokus noch vor Eurem heutigen Kalender mit Joseph verbunden (??? in your calendar minus years) und es gibt auch einen Maya-Fokus. Du bist viel gereist, um viele Fokusse in verschiedenen Kulturen zu erleben. Auch in anderen Dimensionen bist Du sehr erfahren. In jenem anders-dimensionalen Fokus gibt es auch eine Verbindung mit Lawrence (Vicki) und mit Dimin (Carol). Ähnlich wie bei Elizabeth werden auch viel Mitgefühl und Hilfsbereitschaft in einem ost-indischen Fokus sowie große Spiritualität und Verbundensein miteinbezogen. Hilft das Dir, Dich in dieser Gruppe miteinander zu verbinden?

CATHY: Ich bin ganz hin und weg. Ich wusste, dass es einen Grund dafür gab, dass ich hier bin, aber ich kannte ihn nicht.

ELIAS: Du expandierst. Du wirst entdecken, dass die Anwesenden Dir auf eine nicht-widersprüchliche Weise beim Expandieren Deines Gewahrseins sehr behilflich sein können. Dieses Interesse am Erkunden des Davon-Fliegens verspüre ich auch bei Michael (Mary) und bei Ron.

Dimin (Carol), herzlich willkommen.

VICKI: Ich habe noch eine Frage zum Bemerken von Konflikten. Wenn man vor einer Entscheidung bemerkt, dass man zwar in einer Richtung einen Konflikt empfindet, aber nicht in der anderen Richtung, geht es darum, der Essenz vollständig zu vertrauen, was schwierig sein kann, denn in einem solchen Szenario frage ich mich, ob man die Erfahrung richtig deutet oder nicht, wenn der Essenzname Lawrence lautet. (Gelächter)

ELIAS: Wenn es keinen Konflikt gibt, wird Du dies richtig interpretieren, und es ist nicht immer ganz so schwarz-weiß. Es mag zwar eine Konfliktsituation geben, aber Du gehst vielleicht nicht sofort in diese „Kein-Konflikt-Richtung“. Vielleicht muss Du vor dem Erreichen „Weniger Konflikt-Variationen“ durchlaufen, was nicht heißt, dass Du unbedingt jede solche Situation erleben musst, aber Du magst nicht immer automatisch bis hin zu diesem „Ohne Konflikt“ springen und dies auch bemerken und wirst andere Szenarien durchspielen müssen, bis Du dort angelangt bist, aber Du wirst bemerken, dass Dir ein Licht aufgeht, und Du wirst die innere Bestätigung seitens der Essenz fühlen und es wissen, wenn Du angekommen bist.

(Ausschnitt)
(Pause)
Session 23 (Fortsetzung folgt)
Sunday, July 23, 1995

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 23

Beitrag von Gilla » Do 19. Mär 2020, 07:37

ELIAS: Zunächst möchte ich über die Fehlinterpretation von Lawrence (Vicki) sprechen. In meinen Gesprächen mit Euch erkannte ich durchaus, dass es Fehlinterpretationen geben kann, aber für die richtige Denkweise war es wichtig, bestimmte Ideen und Konzepte zu äußern. Diese habt Ihr miteinbezogen, und zu Fehlinterpretationen ist es auch gekommen.

Bezüglich von Hilfsbereitschaft Anderen gegenüber werdet Ihr in Erkenntnis Eurer Verbindung mit Eurer Essenz verstehen, dass hierbei keine Bedingungen nötig sind. Wenn Ihr Hilfsbereitschaft äußert, äußert Ihr sie wegen der eigenen Rückmeldung von Euch selbst. Es ist nicht wichtig, wie Eure Hilfsbereitschaft empfangen wird. Wenn Ihr wählt, einem Anderen wegen einer externen Rückmeldung zu helfen, werdet Ihr sofort wissen, dass Ihr Euch nicht in der richtigen Richtung geäußert habt.

Wenn Ihr Jemandem helft, ohne für Euch selbst Konflikt oder Probleme zu verursachen, äußert Ihr Euch richtig. Wenn Ihr Hilfsbereitschaft äußert, weil Ihr erwartet, beim Betroffenen Resultate zu sehen, ist das keine korrekte Äußerung. Eure Hilfsbereitschaft sollte freigiebig/uneingeschränkt gegeben und geäußert werden.

Doch meist tut Ihr das nicht, sondern erwartet, dass Eure Hilfsbereitschaft belohnt wird. Wie wir zuvor schon Shynla (Cathy) sagten, tut Ihr nichts, wenn Ihr nichts dafür bekommt, was nicht heißt, dass es etwas Materielles sein muss. Das Empfangen wird entweder im Inneren oder von Draußen kommen. Innerer Empfang ist die richtige Äußerung. Der Empfang von außerhalb ist nicht die richtige Äußerung.

Wenn Ihr auf der Straße um Geld gebeten werdet, gebt Ihr dem Fremden dann Geld? Vielleicht nicht, weil Ihr denkt, dass er das Geld, das Ihr ihm großzügig/freigiebig gegeben habt, verschwenden würde. Doch wenn Ihr großzügig gebt, ist es nicht wichtig, was er damit macht, und er wählt, was er damit tut. Das liegt innerhalb seiner und nicht Eurer Verantwortung. Seine Essenz wird mit ihm sprechen, wenn er bereit ist, auf sie zu hören. Trotz aller Versuche, wird er Euch nicht vernehmen, solange er nicht die eigene Essenz angehört hat.

Wenn Ihr freigebig/uneingeschränkt gebt, kommt es zu Euch zurück. Als Du (Vicki) der alten Frau geholfen hast, hat Du nichts von ihr erwartet und Dich nicht darum gesorgt, wie sie Deine Handlung interpretiert. Das, was sie damit tut oder wohin sie anschließend geht, hat Dich nicht gekümmert, aber Du hast großzügig gegeben und Dir damit selbst ein Geschenk gemacht und die Gabe Deiner Essenz an Dich akzeptiert.

Vielleicht meint Ihr, dass Ihr, wenn Ihr einem geliebten Menschen oder auch einem Fremden etwas gebt, ihm einen Bärendienst erweist, aber solange Ihr keinen externen Lohn erwartet, spielt das keine Rolle. Jede großzügige Äußerung wird von der Essenz durch die Psyche in den persönlichen physischen Fokus hinein miteinbezogen. Es wird vielleicht nicht sofort inkorporiert werden und ist, wie alle Energie, keine vergeudete Äußerung.

Es geht darum zu erkennen, wann Du freigiebig gibst. Du gibst freigiebig, wenn Du einem Menschen in seiner Not gibst - unabhängig von seinen Umständen, seinem Schwerpunkt oder der erschaffenen Manifestation – und zulässt, dass die Äußerung ähnlich wie eine Seifenblase davon fliegt, ohne Dich darum zu kümmern, wo sie niedergeht oder verschwindet.

Wenn Du gibst und nicht damit zufrieden bist, wie da Geschenk empfangen wird, gibst Du nicht freigiebig, und es ist nicht die richtige Äußerung. Deine eigene Wahrnehmung der vom Betroffenen erschaffenen Manifestation spielt keine Rolle. Du erschaffst es nicht und hast auch keinen Grund dazu. Es ist seine Schöpfung und Erfahrung, die er aus eigenen Gründen heraus erschaffen hat, und es liegt nicht in Deiner Verantwortung, darüber zu urteilen. Essenzen urteilen nicht. Das Erschaffende Universelle Eines und Alles (Alles Was Ist) urteilt nicht. Nur in der physischen Manifestation urteilen Individuen über sich und über Andere.

Das ist es, was Ihr vor Eurer Bewusstseinsumschaltung lernt: Ihr lernt, die Essenz miteinzubeziehen, die Toleranz, Annehmen und Mitgefühl äußert, bedingungslos liebt und keine Gegenleistung erwartet.

Obwohl dieses Konzept in all Euren religiösen Fokussen in allen Dimensionen geäußert wurde, habt Ihr es überall fehlinterpretiert. Die uneingeschränkte/freigiebige Äußerung versteht Ihr nicht. Ich äußere mich Euch gegenüber ganz uneingeschränkt/freigiebig, ohne Gegenleistungen zu erwarten. Ihr selbst trefft Eure Wahl. Wenn Ihr wählt, nicht zuzuhören, die Informationen nicht miteinzubeziehen und wegzugehen, wirkt sich das nicht auf mich aus, und ich erlebe keine Konflikt, weil ich mich frei von Erwartungen äußere. Sogar in der physischen Manifestation könnt Ihr dies zustande bringen, aber Ihr habt vergessen, wie Ihr das tun könnt. Deshalb müsst Ihr üben, und mit der Zeit wird es leichter und natürlicher für Euch werden, und Ihr werdet Euch mit der Essenz verbinden, die Eure Äußerungen honorieren wird.

VICKI: Wenn Ich versuche zu entscheiden, ob ich jemandem helfe, sollte es mein Ziel sein, dem Anderen zu helfen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, wie bei jener alten Frau, und das, was der Andere mit dieser Hilfeleistung anfängt, hat gar nichts damit zu tun.

ELIAS: Du bist nicht dafür verantwortlich. Verantwortlich bist Du Dir selbst und Deiner Essenz gegenüber sowie dafür, Deiner Äußerung treu zu sein. Wenn Du jemandem hilfst … Nehmen wir einmal das Beispiel einer Person, die Unterkunft und Nahrung braucht, da sie für sich eine Realität erschaffen hat, in der sie diese Dinge nicht mehr selbst erlangen kann. Wenn Du dieser Person diese Dinge gibst und es bereust oder es zu bereuen befürchtest, oder im Vorfeld ein negatives Gefühl hast bzw. ein negatives Denkmuster erlebst, äußerst Du Dich nicht freigiebig, denn wenn Du Dich freigiebig äußerst, wirst Du keinen Konflikt erleben. Wenn Du etwas schenkst und dabei einen Konflikt hast, ist es besser, das Geschenk nicht zu machen als den Konflikt zu erleben und somit noch mehr Konflikt zu erschaffen.

VICKI: Es geht also gar nicht darum, ob man der anderen Person wirklich hilft, sondern darum, ob man die Hilfe freigebig geben kann.

ELIAS: Das stimmt. Ein freigiebig gegebenes Geschenk ist eine Energie-Äußerung, die niemals vergeudet, immer akzeptiert und miteinbezogen ist. Ein widerwillig, im Zwiespalt gemachtes Geschenk, selbst wenn Ihr meint, es nicht widerwillig zu geben, oder ein Geschenk, das anschließend einen Konflikt erschafft, ist nicht hilfreich sondern verewigt das negative Erschaffen.

CAROLE: Manchmal kann man fühlen, dass man Jemandem etwas bedingungslos schenkt, und der Drang und das Bedürfnis, ihm zu helfen, ist so stark, dass es sich wie bedingungsloses Geben anfühlt. Und was ist, wenn es sich hinterher anders darstellt? Wie können wir diesbezüglich sicher sein? Was mich anbelangt, bringt mich das Bedürfnis, Jemandem bedingungslos zu helfen, in die Lage, dass ich nicht mehr evaluieren kann, ob ich einen möglichen Konflikt erschaffe.

ELIAS: Anhand von Bemerken wirst Du Konflikte erkennen können, bietest Dir viele Szenarien und ermöglichst Dir diese Erkenntnis. Wenn Du glaubst, dass Du freigiebig gibst (Elias fängt an zu husten und zu würgen und trinkt einen Schluck) Wir werden Michael (Mary) sagen, nicht mit den Chakren herumzuspielen, denn das ist nicht hilfreich. (Noch mehr Husten). Wenn Ihr freigiebig gebt, könnt Ihr Euch fragen, was Ihr fühlen werdet, falls der Andere Eure Geschenk auf eine von Euch für unangemessen erachtete Weise erwidert.

Entschuldigt bitte. Ich muss mit Michael (Mary) reden. (lang Pause). Jetzt hört er mit dieser Aktion auf. Oft habe ich das Gefühl, dass ich es mit einem Kleinkind zu tun habe. Er ist sehr verspielt und versteht in seiner Verspieltheit nicht, was er beeinflusst. Um Fortzufahren, Entschuldigung … (Elias fängt wieder an zu würgen) Wir werden ihm jetzt sagen, dass ein Klären (Clearing) des blauen Chakra nicht hilfreich ist, insbesondere, wenn man nicht weiß, wie das geht. (**) Er ist sehr verspielt. Ich werdet etwas trinken. (nimmt einen langen Schluck). Vielen Dank. Es ist gut, dass ich ihn so sehr liebe, ansonsten wäre ich womöglich irritiert! (Gelächter) Leider ist er selbst nicht irritiert. (lächelt)

Nehmen wir an, dass eine Person in einer Notlage ist, der Ihr mit einer Gabe helfen wollt. Haltet einen Augenblick inne, stellt Euch Fragen und spielt geistig alle Szenarien durch. Wenn Ihr ein Zwacken spürt, es muss kein starkes Gefühl sein, sondern nur ein Zwacken oder ein Sog, ist das ein Zeichen, dass Eure Äußerung nicht unbedingt freigiebig ist.

Oft ist das Begehren groß, und Ihr wollt hilfsbereit und wahrlich verbunden sein und Euch echt freigiebig äußern, und hinterher seid Ihr enttäuscht, weil Ihr Euch nicht freigiebig geäußert habt. Deshalb ist es besser, dies lieber nicht statt unter Vorbehalt zu tun, weil Ihr dann nicht das zustande bringt, was Ihr dem Anderen geben wollt, sondern Ihr erschafft auch noch für Euch selbst einen inneren Konflikt. Manchmal ist es schwer für Euch zu erkennen, wann Ihr aufrichtig seid.

Ihr könnt auch den Empfänger fragen, wie er das sieht. Seine Wahrnehmung kann für Euch sehr erhellend sein, denn wenn Ihr Euch nicht freigiebig äußert, wird das seine Essenz wissen und es unmittelbar wahrnehmen. Eure Glaubenssatzsysteme mögen Eure Absichten trüben, aber die empfangende Essenz wird nicht umnebelt sein und es wissen. Ihr fragt nicht, weil Ihr dann Eurer Ansicht nach weniger nobel seid, aber wenn Ihr nach der Wahrheit fragt, seid Ihr bescheidener. Bescheidenheit ist eine natürliche Äußerung der Essenz. Sie strebt nach nichts für sich, da sie bereits alles umfasst. Nur der physische Fokus bedarf es, ernährt zu werden.

Ron sage ich, berate Dich bei zukünftigen Begegnungen mit Paul (Paul Patel, die von Ron gechannelte Essenz) bezüglich von Dingen, die Du noch nicht verstehst, statt Michael (Mary) nachzuahmen, der bisweilen übereifrig ist. Aber er ist am Lernen, und Kinder können nicht lernen, wenn sie nicht spielen. Habt Ihr noch weitere Fragen?

Session 23 (Fortsetzung folgt)
Sunday, July 23, 1995

(**) Mary sagte uns, dass sie beim Versuch, eine Steifheit im Schulterbereich zu beheben, im blauen Chakra (Kehle) herumgestochert hatte, und dass diese Anspannung nach der Sitziiugn weg war. Sie vermutet, dass Elias etwas unternommen, sie von der Situation abgelenkt und dies behoben hat. Sie war sich überhaupt nicht gewahr, dass Elias würgte. Die Tonband-Aufnahme hat sie sehr überrascht.

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 23

Beitrag von Gilla » Do 19. Mär 2020, 09:31

CATHY: Erschaffen auch Tiere ihren eigenen Schmerz, so wie Menschen das tun?

ELIAS: Tier haben nicht den gleichen psychologischen Schwerpunkt. Sie sind auf andere Weise mit der Natur verbunden, da sie sich - anders als Ihr - nicht abgespalten haben. Was das Erschaffen von Schmerz, so wie ihr Euch das vorstellt, anbelangt, nein, das tun sie nicht, jedoch ja, was das Erschaffen von Schmerz, Krankheit oder Verletzungen überhaupt anbelangt. Sie tun das nicht aus den gleichen Gründen wir Ihr es tut, aber sie sind mit ihrem Bewusstsein, ihrem Körper und ihrer physischen Äußerung sowie mit ihrem Fokus/Schwerpunkt-Gewahrsein sehr verbunden und mögen aus individuellen Gründen Verletzung oder Krankheit wählen und somit die Situation des Labens/der Pflege oder des Todes erschaffen.

Sie erschaffen nicht der Aufmerksamkeit wegen einen fortgesetzten Schmerz. Sie erschaffen bestimmte Situationen, um ihr Begehren zu äußern, um sich erneut zu fokussieren, oder weil sie Labung/Pflege begehren. Wenn sie ein Bedürfnis nach Labung und diesen Mangel fühlen, wählen sie vielleicht, sich zu verletzen oder für eine Weile eine nicht tödliche Krankheit zu erschaffen, jedoch nicht um sich zu schaden. Ihr versteht das Tier-Bewusstsein nicht, das in seinem Fokus einen Befinden äußert, das vielleicht beschwerlich sein könnte.

Dies geschieht bei domestizierten Tieren, die von Eurer Spezies einige weniger vorteilhafte Instinkte gelernt haben und wählen mögen, diese zu kopieren und das der Pflege/Labung wegen äußern. Ein Tier in der Wildnis erschafft vielleicht eine Krankheit oder Verletzung, und existiert weiterhin, aber es empfindet nicht Schmerz, nicht das, was Ihr darunter versteht.

Innerhalb einer Herd mögen sie wählen, Beschwerden für sich zu erschaffen, aber sie werden dabei keinen Scherz erleben. Sie tun das des zusätzlichen Schutzes wegen, denn die Herde wird sie beschützen. Wenn ein alleine lebendes Tier dies erschafft, bezieht es keinen Schmerz mit ein, und es wird die von ihm erschaffene Erfahrung kompensieren oder wählen, seinen Fokus zu beenden. Anders als bei Menschen gibt es bei Tieren kein psychologisches Erschaffen von Situationen.

CATHY: Wenn ein Haustier eine Krankheit erschafft und die erwünschte Pflege erhält, kann die Krankheit dann aufgrund der empfangenem Pflege verschwinden, oder behalten sie das bei, um noch mehr Pflege zu bekommen?

ELIAS: Theoretisch kann ein Tier eine Krankheit unerschaffen machen, was jedoch im Allgemeinen nicht geschieht. Ein Haustier mag eine Krankheit erschaffen und die Pflege durch den mit ihm verbundenen Menschen zulassen, und anschließend weitergehen.

Tiere erschaffen nicht irgendetwas temporär. Hierin unterscheiden sie sich von Euch. In früheren Sitzungen schlug ich vor, Euch Eurer Auswirkungen auf Haustiere gewahr zu sein, denn sie beziehen von Euch erschaffene Schwerpunkte mit ein und haben Gefühle, ein Bewusstsein, sie denken und erwidern auch Eure Energie. Wenn Ihr selbst außerordentlich deprimiert sein, wird Euer Haustier zunächst versuchen, Euch Energie zu spenden, um Euer Bewusstsein abzulenken und nicht deprimiert zu sein. Wenn das nicht zustande gebracht wird, wird auch Euer Tier deprimiert sein, und seine Depression kann sogar so weit gehen, dass es seinen Fokus beendet. Tiere sind bewusteinsmäßig sehr sensible für den emotionalen Output derer, die ihnen besonders nahe stehen, und sie werden dies erwidern.

Nehmen wir einmal das Beispiel eines Hundes mit durchaus guter Intelligenz, wie ihr so sagt, der in einer Familie aufgezogen wurde, keinen Grausamkeit ausgesetzt und nicht auf Angriff trainiert oder verletzt worden ist, der plötzlich ein Familienmitglied grundlos angreift. Manche mögen dies der Hunderasse zuschreiben, was nicht stimmt. Der Hund muss nicht misshandelt worden sein, mag aber das Bewusstsein, die emotionale Äußerung und die Gefühle der ihn umgebenden Menschen miteinbeziehen, die diese zu unterdrücken versuchen.

Das Tier, das keine Rationalität/Vernunft miteinbezieht und keine Geysire erschafft, äußert sich. Es sieht kein Richtig oder Falsch sondern äußert sich bloß. Seine plötzlich Äußerung kommt deshalb anscheinend aus dem Nichts, aber tatsächlich wurde sie schon eine Weil von dem emotionalen Bewusstsein der das Tier umgebenden Menschen gespeist, was erschafft, dass das Tier sich dort äußert, wo die menschlichen Gegenstücke sich unfähig fühlen, sich zu äußern.

Session 23
Sunday, July 23, 1995

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 23

Beitrag von Gilla » Do 19. Mär 2020, 19:47

CAROLE: Ich möchte über etwas sprechen, worüber wir bereits früher am Abend sprachen. Wenn man erkennt, dass wahrscheinlich im eigenen Leben im Hinblick auf Konflikt bzw. kein Konflikt eine Veränderung unerlässlich ist, kann das Loslassen beängstigend sein, weil oft die ganze gewohnte finanzielle Sicherheit usw. involviert sind. Wenn wir aus dieser Gruppe - also nicht der sogenannte „Mann auf der Straße“ - diesen spirituellen Rubikon überschritten haben, nicht die Transition wählen, aber auch nicht auf dieses Soufflieren hören, gibt es dann überhaupt eine Wahlmöglichkeit oder wird uns schließlich der Teppich unter den Füßen weggezogen?

ELIAS: Ich werde beide Teile dieser Frage ansprechen. Zunächst einmal seid Ihr nicht anders als irgendeine andere Essenz. Ihr unterscheidet Euch nicht von Charles Mason in seiner Zelle. (Gelächter) Ihr seid alle dasselbe. Euer Gewahrsein mag umfangreicher sein, aber Eure Essenzen sind sich gleich. Und ich werde Dir auch sagen, so wie ich das bereits Oliver (Christie) sagte, dass Ihr keinen komischen Tritt in den Hinter bekommt, und es wird Euch auch kein komischer Teppich unter den Füßen weggezogen. Vielleicht stößt Elias einen Stuhl unter Euch fort, um Eure Aufmerksamkeit zu erlangen, aber dies würde nur als liebevolle Information geschehen.

Eure einzige Konsequenz seid Ihr selbst. Niemand belauert und beobachtet Dich im Kosmos, zeigt mit dem Finger auf Dich und sagt: „Dimin (Carol) muss dies tun!“ Du triffst Deine eigenen Entscheidungen. Wenn Deine Angst Dich daran hindert, Dein Gewahrsein zu bestätigen bzw. wenn Deine Furcht Dich daran hindert, in Richtung Deiner Essenz zu gehen, wirst Du Dich um Dich selbst kümmern! Deine Essenz wird nicht weggehen. Wie Ihr im physischen Fokus sagt: „Egal, wohin Du auch gehst, bleibst Du immer Du!“ Du kannst Scheuklappen anlegen und so tun als ob Du nichts sehen würdest, aber Du hast bereits gehen. Sogar in Euren religiösen Schwerpunkten ist die einzige wahre Sünde dies, vor Eurer Wahrheit fortzulaufen. Aber eine Sünde ist das nicht, denn Sünde gibt es nicht, weil es auch kein Urteilen gibt außer jenem Urteilen, das Ihr Euch selbst auferlegt.

Wenn Ihr nicht getrennt und abgeklemmt wärt, würdet Ihr auch nicht über Euch selbst urteilen. Beim Expandieren und Gewahr-Werden spricht Eure Essenz mit Euch, um die Verbindung zu überbrücken. Ihr könnt wählen, nicht auf sie zu hören. Catherine (Debbie) hat dies getan, und die Konsequenzen waren, wenn Ihr es so sehen wollt, dass sie unglücklich ist. Wenn Du jetzt nicht glücklich bist und Furcht empfindest, wirst Du das noch mehr sein, wenn Du vor dem Geschenk davonrennst. Wenn Du Deine Furcht noch fütterst, bewirkst Du nicht, dass es Dir besser geht. Du wirst Dich besser fühlen und keinen Zwiespalt erleben, sobald Du durch Deine Furcht hindurchgegangen bist.

Ich verstehe durchaus, dass das nicht so leicht getan ist. Im physischen Fokus ist Furcht das größte Trennungs-Element. Sie hält Euch fest und fesselt Euch noch viel mehr als jedes andere Element. Ihr könnt nicht über sie hinwegspringen, nicht um sie herum gehen und sie auch nicht wegstoßen, sondern müsst durch sie hindurchgehen (to step thru). Ihr müsst sie bewusst durchlaufen und Euch diese Erfahrung zugestehen. Derzeit stößt Du dagegen an. Du bemerkst die Furcht und sagst Dir: „Nein, nein, nein!“ Du gehst nicht durch die Furcht hindurch und hältst dies auf Abstand. Visualisiere Deine Furcht als Wasser und schwimme hindurch.

Das ist kein Lieben der eigenen Angst, so wie Ihr auch Negatives nicht liebt. Das wäre lächerlich bzw. verworren. Es geht nicht darum, die Furcht zu lieben, sondern sie zu akzeptieren. Sie ist real, und wenn die Furcht nicht erlebt und akzeptiert wird, kommt sie wieder zurück. Das ist auch das, was Du gerade erlebst. Du hast versucht, Deine Furcht durch die Gespräche mit mir zu besiegen. Es gibt nichts, was zu besiegen wäre. Du bist kein Krieger, sondern eine liebende Essenz. Du musst nur durch diese Furcht hindurchgehen, und dabei wirst Du entdecken, dass sie kein Monster mit Reißzähnen ist.

Stelle Dir mal das schlimmste Szenario vor, das Du Dir ausmalen kannst. Was kann daran so schrecklich sein? Du sagst vielleicht: “Elias, ich könnte obdachlos werden”, doch wenn Du obdachlos wärst, würdest Du eine Gemeinschaft mit Essenzen erleben, die nicht anderes haben als zu geben und nicht von Dingen belastet werden. An Euren Dingen haltet Ihr so eng fest wie an Euren Schreinen. Doch sie sind nicht wichtig. Nichts davon ist wichtig. Was für Dich wichtig ist, ist Deine Essenz und Dein Verbundensein, und Hilfe bekommst Du immer. Du glaubst es bloß nicht, sondern blockierst und trennst Dich noch mehr ab. Im Getrenntsein bist Du so unglaublich versiert! Das ist eines der Dinge, worin Du besonders gut bist. (lächelt)

Dir selbst misstraust Du nicht, aber Du misstraust allen anderen Essenzen. Du trennst Dich nicht nur von der eigenen Essenz, sondern weigerst Dich, von anderen Essenzen zu empfangen. Erinnere Dich an unser Aussage über die Bescheidenheit. Wie gesagt, ist Beten ein Sprechen, doch Du bist im Zuhören nicht sehr gut, und Geben ist sehr leicht. (Just as I have expressed that prayer is speaking, and you are not very good at listening, giving is quite easy.) Empfangen gleicht dem Zuhören. Würdest Du einem Anderen sein Geschenk an seine Essenz verweigern, indem Du ihm sein Geschenk an Dich verweigerst? Du würdest es nicht wertschätzen, wenn ein Anderer Dir Deine freigiebige Äußerung verweigern würde. Falls der Andere so blockiert ist, dass er nicht empfangen kann, wirst Du traurig sein, weil Dich das blockiert und es Dir die Erfahrung des Geben nicht erlaubt. Und wenn Du Dich weigerst zu empfangen, tust Du dasselbe.

Durch die Furcht hindurch zu schwimmen ist schwierig, aber Du kannst das, und es ist auch keine Plage, sich nach der Hilfe Anderer auszustrecken. Hier hast Du diese andere Situation von Individuen, die die benötigte Hilfe nicht empfangen, die ihnen andere Essenzen bieten wollen, und Du wirst entdecken, dass Ihr Euch im physischen Fokus nur bis zu einem gewissen Grad aus der Tür heraus lehnt, weil Ihr nicht mögt, dass sie Euch sehr oft vor der Nase zugeknallt wird. Das ist noch nicht der Fall, aber das sage ich Dir, um Dich daran zu hindern, dies zu tun. Auch Andere, die gewahr sind, werden Hilfe offerieren.

Wie gesagt, ist dieser Gruppenfokus politisch und will interagieren. Ohne Interaktionen könnt Ihr Euch nicht gegenseitig unterstützen und auch nicht geben oder empfangen. Du wirst herausfinden, dass es leichter ist, durch Deine Furcht hindurch zu gehen, wenn Du Dich mit anderen Essenzen verbindest. Du musst Dich nicht noch weiter abtrennen und alles alleine tun. Wenn das so wäre, würde ich nicht in diesem Kreis sondern persönlich mit Dir sprechen. Wir rennen in unserem Fokus nicht individuell verkapselt durch den Kosmos, sondern vermischen uns. Es gibt keine separaten Entitäten sondern vereinigte (incorporated) Essenzen. Deshalb sage ich Dir, vereinige und verbinde Dich.

VICKI: Es ist so frustrierend, dass wir die Leute, die sagen, dass sie an einer Sitzung teilnehmen werden, nicht dazu bringen können, am Ball zu bleiben, geschweige denn, dass wir Gespräche oder Interaktionen mit ihnen haben können. Warum ist das so schwierig?

ELIAS: (lächelt) Warum ist das so wichtig?

VICKI: Weil Du immer wieder über Interaktionen sprichst, denke ich, dass das wichtig ist.

ELIAS: Hast Du niemanden, mit dem Du interagieren kannst?

VICKI: Doch. Ich kann mit einigen wundervollen Leuten interagieren.

ELIAS: Und warum kümmerst Du Dich um die, die nicht interagieren wollen?

VICKI: Das kümmert mich nicht wirklich. Ich bin bloß neugierig, warum sie dies erwählen.

ELIAS: Der Erfahrung wegen. Dir sagen wir: „Warum stapft das Kind in die Pfütze?“ Warum wird ein Grund benötigt? Es gibt keinen Grund. Sie tun es, denn sie sind keine kleinen Kindler mehr, und wenn Ihr in Eurem Fokus heranwachst, erlangt Ihr Gründe oder das, was Ihr dafür haltet bzw. Ausreden, um das zu erschaffen, was Ihr erschaffen wollt. Du musst Dich nicht darum sorgen. Bin ich besorgt?

VICKI: Das bezweifle ich.

ELIAS: Frage ich Dich, wo diese Leute jede Woche sind?

VICKI: Nein.

ELIAS: Denn es betrift mich nicht. Es ist ihre Wahl. Wenn sie zu kommen und zu expandieren wählen, stehe ich mit meiner Hilfe zur Verfügung. Und wenn sie nicht kommen, wählen sie nicht zu expandieren und nur mit physischen Erfahrungen in der physischen Manifestation weiterzumachen. Wir respektieren ihre Wahl. Wie ich schon sagte, predige ich nicht die Elias-Worte, und auch Ihr predigt kein Elias-Evangelium. Kümmert Euch nur um Eure Essenz und um die, die mit Euch interagieren wollen. Darauf sollte Eure Konzentration ruhen.

VICKI: Es reicht, wenn man eine Person hat, mit der man interagieren kann?

ELIAS: Stimmt, doch ich sehe, dass mehr Individuen als bloß eine Person zugegen sind, viele Chancen, sich miteinander zu verbinden und zu interagieren. Ihr wählt, ob Ihr weitermacht, und Du kannst Michael (Mary) sagen, dass er nicht für die ganze Welt verantwortlich ist, was ich ihm bereits sagte, aber er hat nicht zugehört. Doch wenn Ihr schon einen verschlungenen Fokus wählen müsst, ist es besser, einen zu wählen, der verantwortungsbewusst ist statt einem, der völlig abgeklemmt ist. Habt Ihr sonst noch Fragen, oder wollen wir die Sitzung beenden?

CAROLE: Vor einer Weile tauchte in einer Sitzung, in der ich nicht zugegen war, der Name einer Person auf, und es hieß, dass er sich auf die Gruppe auswirken würde. Sein Name lautete Dave, und er geht mir nicht aus dem Kopf. Gibt s einen Grund dafür, dass ich mir dessen so bewusst bin, oder kommt dies nun näher?

ELIAS: Dies hat mit meiner Absicht zu tun, und auch Lawrence (Vicki) ist involviert. Dies ist noch nicht ganz erledigt, denn Lawerence ringt noch mit mir um die literarischen Dinge. Aber die Zeit wird bald gekommen sein, und Ihr werdet Dave begegne. Dieser Dave wird eine spezifische Funktion haben, was kein Zufall ist.

RON: Ist das sein Fokus- oder sein Essenz-Name?

ELIAS: Das ist der Name eines Entwicklungs-Fokus.
..
Session 23
Sunday, July 23, 1995

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