Elias: Sitzung 201805261 (webinar)

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Elias: Sitzung 201805261 (webinar)

Beitrag von Gilla » Fr 6. Mär 2020, 10:03

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
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Session 201805261 (webinar)
Hört auf, gegen Euch selbst zu kämpfen
Wahrscheinliche und alternative Realitäten
Ein Objekt zurückweisen
Imagination und Inspiration
Saturday, May 26, 2018 (Group/Webinar)

“… Da Ihr Bewusstsein seid, könnt Ihr nicht überhaupt nichts tun, weshalb Ihr immer in Bewegung seid. Ihr bewegt Euch immerzu, tut ständig etwas und trefft ständig eine Wahl. Jeder Augenblick ist eine Wahlmöglichkeit/Wahl/Entscheidung“


Participants: Mary (Michael), Barb, Christoph (Alexander), Debbie (Tamarra), Fatma, Ivan, Jeff (Galina), Jeff T., John (Rrussell), Keith, Kimi, Lynda (Ruther), Michael (Delal), Paul (Paneus), Phillip (Paetre), Sonja, Val (Atticus), Wendy (Myiisha) and Veronica (Amadis)

ELIAS: Guten Tag alle miteinander. Da unser letztes Gespräch so erfolgreich war, will ich auch mit diesem Gespräch in diese Richtung gehen und gebe die Bühne frei für alle Eure Fragen. Ich würde lediglich vorschlagen, Fragen zu präsentieren, die ein Thema betreffen, das für Euch echt verwirrend ist, oder womit Ihr echt ringt, um es gemeinsam zu untersuchen und in eine produktivere Richtung zu gehen.

Und dabei vielleicht die Idee zu berücksichtigen, auch etwas von dem Getrenntsein zu verringern, denn ich bin mir gewahr, dass Viele in jüngster Zeit daran interessiert sind, sich als Essenz zu verbinden statt wie bisher Euch als Ihr selbst, und Eure Essenz als separat von Euch und als etwas Größeres als Ihr zu sehen. Dies könnte auch ein Thema sein, über das Ihr sprechen wollt. Aber Ihr wählt die Themen, und nun Bühne frei für Eure Fragen.

KEITH: Eines der Dinge, mit denen ich ringe, ist mein eigenes Wichtigkeits-Gefühl. In vielem Deines und des Seth‘s Materials heißt es, dass wir immer mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten und Entscheidungen wählen, und dass wir uns dann in zwei Ich‘s aufteilen. Ich frage mich, wie oft das geschieht, denn ich fühle mich so unwichtig und habe das Gefühl, dass ich in jeder Sekunde Entscheidungen treffe. Spalte ich dann andere Ich‘s ab? Und sind diese anderen Ich‘s ebenso real wie dieses Ich? Wie kann ich wissen welches Du ich überhaupt noch bin?

ELIAS: Das ist eine gute Frage. Ja, in jedem Augenblick Euer Existenz generiert Ihr Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten(choices), und mit jeder von Euch getroffenen Entscheidung erschafft Ihr zugleich auch jedes andere mögliche Szenario zum selben Thema. Und Ihr erschafft in alternativen Realitäten auch alle anderen Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten, die in Bezug auf Eure Augenblickswahl ebenfalls erschaffen werden können.

Es gibt einen Unterschied zwischen einer wahrscheinlichen und einer alternativen Realität. Alternative Realitäten werden immer automatisch bezüglich jeder von Euch in jedem Augenblick Eurer Existenz angeheuerten Entscheidung erschaffen. Sie werden immer generiert. Dieses Thema kann verwirrend sein, und es ist nicht außerordentlich wichtig für Euch, außer zu wissen, dass es keine verpassten Chancen gibt, denn das, was auch immer Ihr in Eurer Realität erwählt, ist nicht die eine absolute Entscheidung/Wahl.

Es ist ein signifikanter Informationsaspekt, aber hinsichtlich all dieser verschiedenen Realitäten und aller verschiedenen Du‘s ist das DU am wichtiges, mit dem Deine Aufmerksamkeit beschäftigt ist, und das sich Befassen mit alternativen Realitäten ist nicht unbedingt sehr wichtig.

Wahrscheinliche Selbst und wahrscheinliche Realitäten sind etwas anderes. Ihr erschafft sie in Bezug auf das, was Ihr für wichtige Entscheidungen haltet. Das heißt nicht, dass irgendeine Entscheidung wichtiger wäre als eine Andere, aber manche Entscheidungen ändern Eure Richtung, wie wenn Ihr beispielsweise als Kind wählt, die Schule zu besuchen, was eine wesentliche Richtungsänderung ist, und wenn Ihr nicht in die Schule geht, ist das ebenfalls eine wichtig Richtungswahl.

Immer wenn Ihr eine Richtungswahl trefft, erschafft das ein wahrscheinliches Selbst. Das wahrscheinlich Selbst wird in eine wahrscheinliche Realität hinein generiert, die sozusagen in gewissem Maße parallel zu Eurer Realität ist, aber dieses autonome wahrscheinlich Selbst ist ebenfalls fähig, eigenen Entscheidungen zu generieren.

Wahrscheinlichen Selbst werden immer dann generiert, wenn Ihr eine Richtungswahl trefft: Kinder zu haben, zu heiraten, bestimmte Karieren zu generieren und bestimmte Beziehungsarten einzugehen. Alles, was in Eurem Leben eine Richtungsveränderung erschafft, erschafft auch eine wahrscheinliche Realität mit einem wahrscheinlichen Selbst.

Bisweilen mögt Ihr die Erfahrung eines bereits erschaffenen wahrscheinlichen Selbst anzapfen, was bestimmte Erlebnisse erklären kann, wie dass Ihr beispielsweise am Steuer Eures Autos unterwegs seid und plötzlich lebhaft dieses Bild vor Augen habt, wie Ihr von der Straße an einem Baum schleudert und vielleicht sogar sterbt, was aber nicht tatsächlich geschieht, und Ihr fahrt weiter, kracht nicht an einem Baum, und nichts passiert. Aber Euer Herz klopft, und diese Vision kann sehr lebhaft gewesen sein und Euch aus der Fassung bringen, und Ihr fragt Euch vielleicht, warum Ihr das grundlos imaginiert habt, denn es scheint doch sehr zufällig gewesen zu sein.

Es ist nicht zufällig und geschieht auch nicht grundlos. Bisweilen zapft Ihr andere wahrscheinliche Realitäten Eurerselbst an und bekommt entweder einen Eindruck oder eine Vision, oder Ihr hört oder erlebt etwas, was Euer wahrscheinlich Selbst tatsächlich am Tun oder am Erleben ist, und dies wird vorübergehend so lebhaft sein, so als ob Ihr selbst es äußern würdet, denn das tut Ihr, aber nicht in dieser Realität.

Was nun die Bedeutung alternativer oder wahrscheinlicher Selbst und Realitäten anbelangt, so sind manche einfach an diesem Thema interessiert, so wie Andere sich für Physik, Philosophie oder Gott interessieren. Es sind Themen, und auch wahrscheinliche und alternative Realitäten sind Themen, an denen Manche interessiert sind.

Beeinflusst Euch das erheblich in Euer Realität in Eurem Alltag? Generell nicht, außer in dem Augenblick, in dem Ihr das Erlebnis das anderen Selbst anzapft, aber generell ist das nur sehr kurz und beeinträchtigt Euer Leben oder Eure Entscheidungen nicht.

Sind diese wahrscheinlichen und alternativen Selbst ebenso real, signifikant, wichtig und wertvoll wie Du es bist? Das sind sie definitiv.

Doch praktisch gesehen sind die Auswirkungen wahrscheinlicher oder alternativer Selbst auf Dich und Deine Realität und Richtungsentscheidungen relativ gering, außer Du bist sehr am Erkunden dieses Themas interessiert, ansonsten ist es nicht unbedingt ein Thema, um das Du Dich sorgen musst.

Es geht auch nicht darum wer Entscheidungen für wen trifft. Du triffst alle Entscheidungen. Deshalb ist dies relativ belanglos, wie die Frage, wer zuerst da war, das Huhn oder das Ei.

Seit Beginn diese Forums sage ich, dass es buchstäblich zahllose Du’s von Dir gibt. Das was am wichtigsten ist, ist diese Aufmerksamkeit, denn es ist das Du, das Du anheuerst und dessen Du Dir gewahr bist.

KEITH: Danke, das ist etwas, woran ich kauen kann.

ELIAS: Gerne geschehen.

Session 201805261 (Fortsetzung folgt)
Saturday, May 26, 2018 (Group/Webinar)

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Re: Elias: Sitzung 201805261 (webinar)

Beitrag von Gilla » Sa 7. Mär 2020, 09:01

CHRISTOPH: Kann ich eine Frage zum Aufgliedern/Aufspalten/In-Kategorien-Einteilen (compartmentalizing) stellen?

ELIAS: Ja.

CHRISTOPH: Dieses Thema fasziniert mich, und ich wüsste gerne, ob ich auf der richtigen Spur bin. Eine Weile nutze ich eine Meditations-Methode und fokussiert mich auf einen meiner Sinne – bevorzugt auf das Gehör – und verband mich mit irgendeine Quelle, die ein Geräusch erzeugte, beispielweise einen Vogel oder ein Auto, und dann ziehe ich dieses Geräusch in mich hinein und fühle die Harmonie und die Resonanz damit. Nach einer Weile erlebte ich mit dieser Methode, dass anscheinend alle Geräusch, die ich hörte, tatsächlich in meinem Inneren geschahen, und mein Empfinden von dem, wer ich bin, expandierte in alle Richtungen.

Aus praktischen Gründen des alltäglichen Lebens und der körperlichen Bewegung, muss ich also erwägen, dass das, was ich bin, an meiner Haut endet, aber ich komme zu dem Schluss, dass letzten Endes alle Erlebnisse in meinem Inneren geschehen, oder um präziser zu sein, dass ich kein Erlebnis habe, sondern das Erlebnis bin. Unser Gespräch ist also ein Ereignis zwischen mir selbst, bzw. ist diese Dimension eine Äußerung in meinem Inneren.

Es gibt noch mehr Erlebnisse, wo ich dies tatsächlich so empfinde, und auf der Grundlage dieses Gewahrseins gibt es kein Urteilen und ein volles Annehmen Anderer, unabhängig von ihren Richtlinien und der Verschiedenheit. Ist es das, was Du unter Nicht-Aufgliedern (compartementalizing) verstehst? Oder gehe ich damit zu weit?

ELIAS: Nein, Du gehst nicht zu weit, und dies geht definitiv in Richtung des viel weniger oder gar nicht Aufgliederns und des klareren Erkennen des Vernetztseins, was ich sehr anerkenne.

CHRISTOPH: Anscheinend gehe ich in diese Phasen hinein und heraus. Sollte ich das trainieren, ohne in diese Richtung zu drängen, es jedoch etwas disziplinierter angehen?

ELIAS: Es wäre definitive nützlich, dies zu trainieren, denn dieser Punkt ist gewissermaßen das ultimative Ziel: präsent, selbst-gewahr und Dir deshalb auch des Vernetztseins und somit der Realität, die Du am Erschaffen bist und dessen, was sie beeinflusst, gewahr sowie fähig zu sein, Deine Auswahlmöglichkeiten/Entscheidungen in Deiner Realität klarer und absichtsvoller zu definieren, was nicht nur das Nicht-Aufgliedern miteinschließt, sondern es betrifft einfach alles, wie Dir in jeder Beziehung - was enorm wertvoll wäre – Deiner Konstrukte sowie Deiner Motive bei Deinem Tun und bei dem, was Du erwählst und Deiner Begehren als einer sehr realen Äußerung erheblich mehr gewahr zu sein, und statt Deine Begehren als abstruse Idee zu sehen, sie vielmehr als die Maschine zu erkennen, die Dich antreibt.

Wenn Du dies bis zu dem Punkt hin trainierst, dass Du, falls Du in diesen Zustand hinein bzw. wieder heraus gehst, es nur noch absichtlich tust und Du dieses Gewahrsein des Vernetztseins und dieses Nicht-Aufspalten wahren kannst, ist das wundervoll und nach Euren Begriffen das Ziel, nämlich selbst-gewahr zu sein und diesen Zustand aufrecht zu erhalten.

CHRISTOPH: Kannst Du mir sagen in welchem Prozentsatz ich mehr selbst-gewahr bin.

ELIAS: Inwiefern würde Dir dies nutzen?

CHRISTOPH: Es ist eine komische Sache, wie zu wissen, wie viel weiter ich zwar nicht gehen muss sondern gehen kann, und…

ELIAS: Es geht nicht darum, wie viel weiter Du noch gehen musst oder gehen kannst, denn es gibt keine Begrenzung. Deshalb frage ich Euch alle: Inwiefern nutzt es Euch, wenn ich Euch irgendeinen Prozentsatz nenne? Es wurde fast zur Modeerscheinung, dies zu fragen, doch insbesondere im Verbindung mit dem Thema Nicht-Aufspalten und selbst-gewahr und vernetzt zu sein, ist die Idee solcher Prozentsätze kontraproduktiv.

CHRISTOPH: Ja, Du hast mich daran erinnert, denn in den Zeiten, als ich mehr selbst-gewahr war, erkannte ich, wie lächerlich ein solcher Prozentsatz ist, aber diese Erkenntnis hatte ich vergessen, und ich denke, dass es immer dann wieder wichtig wird, wenn ich weniger präsent bin.

ELIAS: Ein guter Weckruf.

CHRISTOPH: Oh, vielen Dank.

ELIAS: Gerne mein Freund, und ich gratuliere Dir!



VERONICA: Ich bin’s, Veronica. Ich bin froh, dass Du da bist und meine Frage beantworten kann. Es geht um Kristalle und den Lehrer William Gilbert, der einen Doktortitel im antiken Gebrauch von Kristallen, Schwingungen und den Heilaspekten von Kristallen hat. Ich habe ein Kristall-Patent und liebe Kristalle, und ich frage mich, ob die von ihm gelehrte Methodik wertvoll beim Heilen wäre, insbesondere was mich selbst anbelangt. Er bezieht sich auf die Energie-Zentren, Klänge und Farbe, was ich nutze, doch meine gesundheitlichen Probleme sind immer noch vorhanden, und ich frage mich, ob der vermehrte Einsatz von Kristallen hilfreich wäre? Hat das irgendetwas mit meiner Ausrichtung an der Tumold-Essenz-Familie zu tun? Wäre es für mich ein Richtungswechseln, wenn ich den Gebrauch der Kristalle intensiver betreiben würde?

ELIAS: Nicht unbedingt, denn es ist eine weitere Methode des Heilens, und Du betreibst schon ziemlich lange verschiedene Heilmethoden, weshalb es nicht unbedingt eine Richtungswahl wäre. Es wäre keine andere Richtung sondern lediglich ein anderer Weg des Heilen, was Du bereits betreibst, da es Dich interessiert, verschiedene Heil-Methoden anzuwenden und Du dies tun willst und schätzt.

Ob der vermehrte Einsatz von Kristallen beim Heilen für Dich nützlich wäre, nein, nicht unbedingt. Wenn Du - nicht unbedingt unter Einsatz von noch mehr Kristallen sondern mit denen, die Du bereits besitzt - noch mehr Energie konzentrieren und Deine Energie mit und durch die Kristalle kanalisieren würdest, kann diese Heilmethode Dir helfen, Deine Energie präziser zu dirigieren und Dir somit persönlich nützlich sein. Dies würde ich nicht als Pauschalaussage für alle sagen, aber auf Dich trifft es zu.

VERONICA: Dies scheint mir sehr viel zu sein, zusätzlich zum Meditieren, Reiki und den Farben der Energiezentren und den Klängen. Würde ich meinen Köpere damit überlasten? Ich habe das Gefühl, immerzu irgendwelche Rituale oder Energiearbeit an meinem Körper zu praktizieren, und doch habe ich immer noch diesen Gelenkrheumatismus.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Wie schon früher, sage ich Dir auch heute wieder, dass Du viele Methoden, Zeit, Energie und Konzentration mit Heilmethoden verbringst, aber Du widmest auch dem Problem selbst enorm viel Zeit, Energie und Konzentration. Ich habe Dir Suggestionen gegeben, wie Du Deine Aufmerksamkeit auf andere Richtungen lenken und das anerkennen kannst, was Du erfolgreich hinkriegst und am Tun bist, denn es geht darum, diese beachtliche Konzentration auf das, was nicht zustande gebracht wurde, zu unterbrechen.

VERONICA: Ich denke, dass ich sehr daran arbeiten muss.

ELIAS: Meine Freundin, es geht nicht darum, noch härter daran zu arbeiten, sondern es geht ums Loslassen und nicht länger mit Dir selbst zu kämpfen. Solange Du Dich weiter auf das, was Dir missfällt, auf und die Situation, die Du nicht haben willst und darauf konzentrierst, wie Du das reparieren kannst, zeigt Dir das an, dass Du immer noch damit ringst. Es geht nicht darum, Dich noch mehr anzustrengen, sondern aufzuhören, Dich noch mehr zu bemühen und loszulassen, statt es noch wichtiger zu machen, indem Du es immer härter versuchst. Denke einmal darüber nach.




PAUL: Ich bin’s, Paneus. Da die Bewusstseinswoge der Wissenschaften näher kommt, habe ich eine physikalische Frage. Braucht man zum Abweisen eines Objektes, das aus 80 % elektrischer und 20% magnetischer Energie besteht, ein Feld, das 20 % elektrisch und 80 % magnetisch ist?

ELIAS: Nicht unbedingt. In manchen Situationen kann dies effektiv und erfolgreich sein, aber das Gegenteil zu generieren ist nicht unbedingt die einzige Art und Weise, wie Du das erreichen kannst. Du kannst auch Erfolg damit haben, indem Du jener Energie entsprichst (to match). Wenn Du das Gleiche generierst, würde es das Objekt ebenfalls abweisen.

Session 201805261 (Fortsetzung folgt)
Saturday, May 26, 2018 (Group/Webinar)

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Re: Elias: Sitzung 201805261 (webinar)

Beitrag von Gilla » Sa 7. Mär 2020, 13:38

KIMI: Ich habe eine Frage zur Imagination. Ich habe nicht alle Sitzungen gelesen. Du sagst, dass die Imagination uns inspiriert, was zur Handlung führt, und es gibt auch Patientenstudien, die das Schrumpfen von defekten Zellen oder das Nachlassen von Krankheiten oder Selbstheilung visualisieren. Was tut die Imagination sonst noch? Was kann sonst noch geschehen?

ELIAS: Ist das die Frage?

KIMI: Nein, es ist nicht die ganze Frage. Denn es gibt manchmal Zeiten, wo ich keine physische Handlung ausgeübt habe und etwa geschieht und sich manifestiert. Und Du sagtest, dass man handeln muss. Ich bin also etwas verwirrt: Tut man etwas, oder tut man es nicht? Denn ich hatte gedacht, wenn ich etwas imaginiere, geht meine Energie hinaus und zieht das an, was dem entspricht oder es kommt mir auf halben Weg entgegen.

ELIAS: Es hängt ab von dem, was Du tust. Selbst wenn Du nichts zu tun meinst, erschaffst und tust Du etwas. Niemals tust Du gar nichts. Das ist nicht möglich, weil Ihr Bewusstsein und deshalb immer in Bewegung seid. Du bewegst Dich immer, bist immer am Tun und triffst immerzu eine Wahl. Jeder Augenblick ist eine Entscheidung/Wahl. Vielleicht bist Du Dir nicht dessen gewahr, was Du am Tun bist und meinst deshalb, dass Du nichts tust und etwas magisch schaffst, was Dich überrascht, Dir Spaß machen und inspirierend sein kann. Aber die Aussage, dass Du aus dem Nichtstun heraus erschaffst, ist falsch, denn Ihr tut immer etwas.

Ich verstehe das, was Du sagen willst mit Imagination, Inspiration, dem Imaginieren und Projizieren von Energie in Bezug auf das, was Du imaginierst, dass Deine Imagination Dir dann auf halben Wege begegnet und Du dies auf Dich anziehst. Es ist nicht so, dass irgendeine externe Quelle Dir auf halben Wege entgegen kommt, denn das würde bedeuten, dass sie Teile Deiner Realität erschafft, und dass Du Deine Realität mit einer anderen Quelle zusammen co-kreierst, was nicht stimmt.

Ich verstehe, dass die Situation anscheinend so ist, dass Du es so interpretierst, dass Du vielleicht eine Inspiration hast, imaginierst und Energie projizierst, und dann scheinst Du bisweilen das Imaginierte magisch zu erschaffen, was Du sozusagen tatsächlich tust, denn das ist Magie, die Erschaffens-Äußerung von dem, was Du nicht erwartest oder was jenseits von dem ist, was Dir Deine Sinne mit ihrer Absolutheit sagen, weshalb es überraschend ist, denn Magie ist anscheinend das Erschaffen von dem, was scheinbar unmöglich ist.

Ich würde sagen, dass Du ziemlich häufig magisch erschaffst, weil Du Dir nicht unbedingt Deines Tuns objektiv gewahr bist, das Dich in die Richtung von dem bringt, was Du am Erschaffen bist.

Erinnere Dich daran, dass Imagination ein Kommunikationsweg ist. Sie erschafft ebenso wenig Deine Realität wie Gedanken oder Emotionen das tun. Dies sind Kommunikationswege bzw. Übersetzungsmechanismen. Deine Realität wird von Deiner Wahrnehmung erschaffen.

Da Deine Imagination ein Kommunikationsweg ist, ist sie wertvoll, weil alles, was Du Dir vorstellen kannst, existiert. Es muss nicht in Deiner Realität existieren, aber es existiert. Egal, wie bizarr, fremdartig oder unwahrscheinlich das ist, was Du imaginierst, existiert doch alles, was Du imaginieren kannst. Eure Imagination ist sozusagen eine unendliche Bibliothek, die alles birgt, was je gewesen ist, erschaffen, erdacht oder geäußert wurde, weshalb sie eine endlose Bibliothek ist. Somit könnt Ihr auf unendliche Informationen zugreifen. Und abhängig davon, was Euch interessiert und was Ihr erforscht, können diese Imaginations-Kommunikationen die Inspiration entfachen.

Inspiration ist neu, das, was Ihr mit etwas tut, was bereits existiert, und Ihr fügt dem etwas bei und erschafft somit etwas Neues, was nicht unbedingt heißt, dass es eine neue physische Manifestation sein wird. Es kann eine neue Idee sein. Worum es auch immer geht, ist Inspiration Eure Erwiderung der Imagination, die Erwiderung dessen, was bereits existiert, was Ihr irgendwie verändert, um Eure eigene neue Äußerung zu erschaffen. Selbst wenn sie dem ähnlich ist, was Ihr imaginiert, verändert die Inspiration dies und erschafft einen neuen Aspekt dieses Imaginierens und somit etwas Neues.

Es ist nicht so, dass eine externe Quelle auf Euch angezogen und Euch auf halben Weg begegnen würde, sondern Ihr heuert den Kommunikationsweg der Imagination an, tut etwas damit und erschafft daraus etwas Neues. Das ist alles. Hinsichtlich des Nicht Aufspaltens bedeutet „ganz und gar Ihr selbst sein“, alles von Euch als Essenz und Bewusstsein.

KIMI: Ich habe wohl Imagination mit Manifestieren verwechselt, wie bei dem Cheeseburger und meinem Hund, die ich Beide bekam, ohne etwas zu sagen oder zu tun und ich diese Idee aufgegeben hatte, je Beides zu haben, aber ich bekam sie, und deshalb dachte ich, dass die Imagination vielleicht dabei half oder dass sie einem Begehren gleichkommt.

ELIAS: Nein. Die Imagination ist die Bibliothek mit den vielen Informationen. Da sie ein Kommunikationsweg ist, generiert Euer Zugriff darauf in Euch Eure Übersetzung bestimmter Aspekte, was Euch inspirieren kann, und aus dieser Inspiration heraus könnt Ihr neue Manifestationen erschaffen.

Das, was Du über Deine Wahlmöglichkeiten/Entscheidung sagtest, dass Du nicht Beides haben konntest und dann doch Beides bekamst, ist ein Beispiel für das, was ich bereits Veronica sagte: „Nicht dagegen anzukämpfen, und dass Loslassen ein Aufgeben ist.“ Ihr lasst los, sobald Ihr aufhört, Euch darauf zu konzentrieren, zu kämpfen und tatsächlich aufgebt, und dann erschafft Ihr am erfolgreichsten das, was Ihr haben wollt, die Manifestation die Ihr haben wollt.

Das ist es, was Ihr lernt, wenn Ihr mehr selbst-gewahr werdet und das erkennt, was Euch beeinflusst. Dann seht Ihr, wie Ihr aufspaltet, mit Euch selbst ringt und bestimmte Themen, die nicht wichtig sind, bedeutsam macht, was ein inneres Ringen in Euch erschafft, und dieses Ringen mit Euch selbst heißt nicht unbedingt Kämpfen im gewohnten Sinne des Wortes.

Mit Euch selbst kämpfen heißt, eine bestimmte Konzentration festzuhalten, sie nicht loszulassen, auf einer bestimmten Richtung zu bestehen, wie im Falle von Veronica. Dieser Kampf ist dies: „Ich mag es nicht, dass ich mich nicht wohlfühle. Ich habe physische Manifestationen, Gelenkrheumatismus, und das mag ich gar nicht. Das ist unbequem und schmerzhaft, und es schränkt meine Bewegungen ein und missfällt mir.“ Das ist genau dieser Kampf, der das, was Euch missfällt und was Ihr nicht haben wollt, der das, was unbequem ist, wichtiger macht als das, was für Euch behaglich ist.

Doch Ihr denkt automatisch: “Nein, das tue ich nicht, denn für mich ist es sehr wichtig, dass ich mich wohlfühle, und genau das ist der Grund, weshalb mir das so sehr missfällt!“ Falsch. Ihr konzentriert Euch nicht auf das, was Ihr haben wollt, sondern auf das, was Euch missfällt, auf das, was Ihr nicht haben wollt und was Ihr nicht hinkriegt und wovon Ihr meint, dass Ihr es nicht tun könnt.

Wenn Ihr das wichtig zu machen, was Euch missfällt, wenn Ihr diesen Kampf stoppt, öffnet Ihr fast magisch diese Tür, um das, was Ihr haben wollt, tatsächlich zu manifestieren, weil Ihr die Hindernisse beseitigt und Euch keine Steine in den Weg legt, die Euch daran hindern, erfolgreich das, was Ihr haben wollt, zu generieren und zu erschaffen. Durch diese beharrliche Konzentration auf das, was Ihr nicht hinkriegt, nicht haben könnt oder nicht mögt, auf das, was unbequem und nicht zufriedenstellt ist, generiert Ihr diese Barrieren und Hindernisse.

Ihr erschafft immer mehr von dem, worauf Ihr Euch konzentriert. Wenn Ihr Euch darauf konzentriert, dass Ihr Euch unbehaglich fühlt, erschafft Ihr noch mehr Unbehagen. Wenn Ihr Euch darauf konzentriert, Schmerzen zu haben, erschafft Ihr noch mehr davon. Und wenn Ihr Euch aufs Loslassen konzentriert, öffnet Ihr die Türen.

KIMI: Okay. Einfach um dies klarzustellen: Sobald diese Konzentrations-Hindernisse weg sind, geht meine Energie nach draußen und lässt es geschehen? Denn mein Nachbar kam zu mir und sagte: „Im Fernsehen sah ich einen Hund, der wie Deiner aussah.“ Also holte ich sie ab. Ich habe das also getan?

ELIAS: Ja, Du hast dies getan. Du hast Deinen Nachbarn herbeigebracht.

KIMI: Genau das war es, was ich verstehen wollte.

ELIAS: Du hast nicht gemacht, dass er den Hund im Fernsehen sah. Du bist dem Nachbarn begegnet, weil er den Hund im Fernsehen gesehen hatte, weshalb Du Dich in die Position brachtest, Dir diese Information zu präsentieren.

KIMI: Heißt das, dass ich mehr hinaus gehen sollte?

ELIAS: Nicht unbedingt. Das hängt ab von Dir und von dem, was Du erschaffen willst. Aber Interaktion ist ein Faktor, wenn Du mehr selbst-gewahr und präsent werden und dieses Vernetzsein echt erkennen willst.

Interaktionen sind zum Erkennen des Vernetztseins wichtig. Es ist auch gesund, zu interagieren, denn je mehr selbst-gewahr Du wirst, umso mehr erkennst Du, dass Ihr sehr miteinander vernetzt seid und erkennst die Bedeutung davon, was auch physische Interaktionen miteinschließt. Ob Du mehr aus dem Haus gehen solltest? Das ist eine Wahl, aber je mehr selbst gewahr Du wirst, umso wahrscheinlicher wird das ein Faktor werden.

Session 201805261 (Fortsetzung folgt)
Saturday, May 26, 2018 (Group/Webinar)

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 201805261 (webinar)

Beitrag von Gilla » So 8. Mär 2020, 09:43

WENDY: Kimi brachte ein positives Beispiel für das, was beim Loslassen geschieht, während das vorherige Beispiel aufzeigte, was geschieht, wenn wir es nicht tun. Ich war im selben Lager und war sehr darauf fokussiert, dass mir mein Leben und mein Job missfielen, und dass das, was ich tat, wirklich schwer für mich war, und ich genoss Trinken sehr, weil es mich von allen mir missfallenden Dingen befreite. Und als ich einen Schlaganfall hatte, war ich gezwungen, diese Konzentration aufzugeben.

Ich konnte mich nicht mehr auf alles fokussieren, was mir missfällt, weil ich mich darauf konzentrieren musste, mit allem um mich herum zurechtzukommen. Ich konnte nicht mehr durch Zimmer laufen. Und als ich gezwungen war, dies alles aufzugeben, fingen die Dinge an, ganz magisch zu geschehen. Wie dass man mir sagte, dass ich einen Schlaganfall gehabt hatte, worauf ich antwortete: „Das war nicht wirklich ein Schlaganfall, ich meine, ich bekomme ... ich kann das tun…“ Und es ging mir wirklich sehr schnell wieder besser. Und alle meine Ressourcen kamen hervor, und ich fing an, zu genesen. Mehrere Tage lang gaben sie mir keine Medikamente, und ich konnte einfach alle diese Dinge tun, und alle sagten mir, dass ich es prima mache.

Und danach verlor ich meinen Job, und ich war wirklich froh, dass dies geschah, weil ich zu dumm gewesen war zu erkennen, wie ich dies loslassen konnte. Aber dann musste ich loslassen, und Geld traf ein, weil ich Arbeitslosengeld bekam. Ich bin jetzt in einer völlig anderen Realität, mit der ich relativ zufrieden bin. Man meint, dass man nach einem Schlaganfall wieder dorthin zurück will, wo man zuvor war, aber ich will nicht dorthin zurück.

Ich musste also einen anderen Job, einen anderen Weg finden, um Geld zu verdienen. Ich habe es nicht geschafft, mit dem, was mir am meisten Freude macht, mit dem, was Du vorgeschlagen hattest, Geld zu verdienen, aber ich kann das immer noch versuchen, weil dieser Weg für mich offen bleibt. Ich habe einen Halbtags-Job, arbeite mit Kindern, was ich sehr besänftigend und bisweilen auch herausfordernd finde, aber für mich ist diese Interaktion wichtig, und ihre Energie ist wirklich toll.

Wenn man, ganz egal wie, zum Loslassen gezwungen ist, fängt man an zu funktionieren, und es scheint magisch zu sein. Ich erinnere mich, dass ich manchmal die Straße entlang ging und das Gefühl hatte, zu schwimmen (to float). Und für mich war es sehr wichtig, unterwegs nicht zu fallen. Jetzt laufe ich ohne Stock, fühle mich immer noch nicht ganz sicher, und ich manchmal habe ich noch dieses Gefühl des Schwimmens, aber mein Leben fühlt sich so an, als ob es dahin treiben würde (floating), und ich werde etwa nervös, wieder zu etwas zurückzukehren, wo es alle diese Anforderung gibt, und ich bin verspannt.

Ich habe einen sonderbaren Weg gewählt, dies zu tun, aber ich habe es geschafft, loszulassen, und es war wirklich prima.

ELIAS: Das anerkenne ich sehr. Ganz egal, welche Methode es ist, die Dir erlaubt, erfolgreich loszulassen, kannst Du es als positiv erachten, denn die Meisten von Euch lassen erst dann los, wenn ihnen keine andere Wahl mehr bleibt.

WENDY: Was macht es so attraktiv, uns selbst zu nötigen, Dinge zu tun, die wir nicht tun wollen?

ELIAS: Die Kontroll-Idee.

WENDY: Das bringt mich auf eine andere Frage, das Aufspalten/Aufgliedern. Wenn ich aufgliedern will, geht es um das, wie ich mit der Realität umgehen kann. Wenn man sein Gewahrsein expandiert, dann ist das wirklich unendlich, die Imagination, die Wahrscheinlichkeiten, unsere vielen anderen Fokusse und alle diese Dinge. Es gibt da so vieles, dass es schwierig wird, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die wir für die Funktion in der physischen Realität benötigen und tun müssen, um zu funktionieren.

ELIAS: Das ist ungewohnt für Dich. Ich verstehe Dich. Du gelangst zum Loslassen ohne Aufgliedern, wenn Du mehr selbst gewahr bist. Schrittweise überprüfst Du die Dinge, die für Dich wichtig sind und entdeckst, wie viele unwichtige Themen Du für Dich wichtig gemacht hast. Und dies Richtung ist nicht überwältigend und auch nicht verwirrend, denn durch die Erkenntnis, dass viele Äußerungen, die Du für wichtig gehalten hast, es nicht sind, und dass Du sie bloß für Dich wichtig gemacht hast, reduzierst Du dieses Aufspalten.

WENDY: Wenn man Zeugs rauswirft, reduziert man also das, worauf man sich konzentrieren muss.

ELIAS: Sozusagen ja.

WENDY: Das ist eine gute Information.

ELIAS: Deshalb brauchst Du auch all dieses Abspalten (compartementalizing) nicht. Ja, Du hast gelernt, aus den von Dir genannten Gründen das zu tun: Weil Du Deine Realität so sehr verkompliziert und so viele Variablen miteinbezogen und so viele Dinge für Dich wichtig gemacht hast, die es nicht wirklich sind, von denen Du noch nicht einmal wirklich glaubst, dass sie wichtig wären, aber Du definierst nicht das, was Du für wichtig hältst. Deshalb gibt es Hunderte Dinge, Themen und Ideen, die für Dich wichtig sind, die Du anheuern, äußern und tun musst. Und je mehr selbst-gewahr Du wirst, desto mehr siehst Du alle diese Themen, die Du für Dich selbst wichtig gemacht hat, die das jedoch nicht sind und beginnst zu vereinfachen.

WENDY: Da denke ich an Papierkram. Es gib aber Dinge, die man tun muss, weil sonst andere Dinge nicht geschehen, und ich muss die Möglichkeit offenhalten, dass…

ELIAS: Erinnere Dich an das, was ich schon vor längerer Zeit bezüglich der Bewusstseinsumschaltung sagte: Einer der Vorgänge dabei ist es, dass Ihr in die Richtung geht, das zu tun, woran Ihr Freude habt und was für Euch erfüllend ist, was auch mit dem Thema eines Änderns Eurer finanziellen Grundlangen zu tun hat.

WENDY: Das haben wir verinnerlicht.

ELIAS: Woraufhin Viele sagten: “Das würde im Chaos enden, weil es viele Jobs gibt, die getan werden müssen, die aber niemand tun will.“ Doch das ist falsch. DU möchtest diese Jobs vielleicht nicht ausüben, was nicht heißt, dass KEINER sie tun will. Bei allen nur denkbaren Jobs in Eurer Realität gibt es immer jemanden, der sie ausüben will und Freude daran hat.

WENDY: Hast Du eine Idee, wann die Dinge anfangen werden, auf diese Weise zu funktionieren?

ELIAS: (lacht) Sie funktionieren bereits auf diese Weise. Genau darum geht es, und deshalb sprach ich darüber, als Du sagtest, dass es Papierkram gibt, den Du erledigen musst, damit bestimmte Dinge geschehen.“ Doch Du musst das nicht tun.

WENDY: Nun, ich musste das erledigen, um Geld zu bekommen.

ELIAS: Du musst das nicht tun. Es wurde bereits in Gang gesetzt, funktioniert, und es geht nur darum, ob Ihr alle wählt, dies zu implementieren.

Ich weiß, dass einer der heutigen Teilnehmer, mit dem ich oft spreche, sehr vertraut ist mit dem Konzept, dass wenn Eurer Wahrnehmung nach etwas erledigt werden muss, Ihr diese Aufgabe an einen Anderen delegieren könnt, der dies tun möchte. Du musst es nicht selbst tun. Du kannst Dein Geld bekommen und den derzeitigen Regeln nachkommen, dass Du den Papierkram erledigen musst, um das Geld zu erhalten, das Du Deiner Wahrnehmung nach brauchst, um zu existieren und Deine Rechnungen zu bezahlen. Du musst es nicht selbst tun. Ein Anderer wird es tun. Du meinst bloß, dass Du es tun musst.

WENDY: Nun dieser Andere war meine Tochter, die dies ebenfalls nicht gerne tut.

ELIAS: Das ist lustig. Du hast Dir selbst die Erlaubnis gegeben und mein Argument validiert, in diese Richtung zu gehen und fühlst Dich vielleicht nicht ganz wohl damit, weil Du die Aufgabe an Jemanden delegiert hast, der sie ebenfalls ungern tut.

WENDY: (lacht) Stimmt.

ELIAS: Aber Du hast bereits mit dem Vorgang angefangen, es nicht selbst zu tun.

WENDY: Ja, in gewissem Maße.

ELIAS: In gewissem Maße.

WENDY: Okay. Stimmt.

ELIAS: Das ist der Anfang.

WENDY: Ja, vielen Dank Elias.

ELIAS: Gerne, meine Freundin. Ich gratuliere Dir zu allem, was Du zustande gebracht und losgelassen hast und lobe dies sehr. Ich anerkenne es sehr, dass Du die Halbtagsarbeit mit Kindern angeheuert hast und gratuliere Dir zu dieser hervorragenden Wahl. Was Dein eigenes Umschalten anbelangt, würde ich eine geringfügige Änderung vorschlagen, denn dies Du tust bereits, aber Du schreibst es Dir bloß noch nicht zugute.

WENDY: Deshalb sind solche Prozentsätze für mich wichtig. Aber ich muss dies auch verstehen, ohne…

ELIAS: (lacht) Selbst wenn ich Dir einen Prozentsatz Deines Zustande-Bringens oder Deines erfolgreichen Umschaltens nennen würde, würde das überhaupt keine Rolle spielen, denn Du siehst es nicht. Welche Rolle spielt es dann? Es hat keine Bedeutung, denn Du würde mir nicht glauben, weil Du es nicht siehst.

WENDY: Nun, ich spüre, dass es da ist. Ich erlebe es noch nicht ganz, aber ich kann spüren, dass es da ist.

ELIAS: Das ist es wirklich. Ich ermutige Dich sehr und gratuliere Dir, was viel mehr Bedeutung hat als irgendein Prozentsatz.

Session 201805261 (Fortsetzung folgt)
Saturday, May 26, 2018 (Group/Webinar)

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 201805261 (webinar)

Beitrag von Gilla » Mo 9. Mär 2020, 08:35

PAUL: In den letzten Monaten war ich auf Jobsuche und fand einen in einem wissenschaftlichen Labor, der perfekt zu mir passen würde, doch dann habe ich nur Verzögerungen erschaffen. Warum erschafft man solche Verzögerungen, wenn der Job anscheinend perfekt passend ist?

ELIAS: Das ist eine ausgezeichnete, aber auch sehr einfache Frage, und viele Andere erschaffen aus ähnlichen Gründen Ähnliches. Ja, Du präsentierst Dir einen anscheinend perfekt passenden Job, und wenn Du einen Job haben müsstest, wäre es der perfekte Job. Hörst Du, was ich sage?

PAUL: Ja. (Beide lachen) Ich verstehen auch Deine Andeutung „wenn Du einen Job haben müsstest“, also muss ich vielleicht…

ELIAS: Es gibt da eine Aufspaltung. Ähnlich wie auch bei anderen Individuen gibt es derzeit einen Aspekt bei Dir, der echt glaubt, dass Du einen Job haben musst und haben solltest und einen bestimmten Geldbetrag generieren musst, weil Geld sehr wichtig ist, nicht nur um Dich finanziell physisch zu erhalten, sondern weil es auch aus weiteren Gründen für Dich wichtig ist. Und es gibt einen weiten Aspekt, der nicht wirklich in einem bestimmten Job tätig sein will. Du glaubst, dass Du dies tun und den Job haben musst, aber Du willst es nicht unbedingt tun.

Du erschaffst zwei sehr unterschiedliche Energien, die miteinander im Konflikt sind. Du erschaffst auf eine sehr positive Weise – und Andere machen das ähnlich wie Du – präsentierst Dir Chancen, anerkennst, was Du erschaffen kannst, und dass Du dies tust, und dass Du Dir attraktive Jobs mit gutem Gehaltsangebot oder einer interessanten Tätigkeit präsentierst.

Du kannst Dich für Dein Tun, Erschaffen, Deine Fähigkeit und Macht loben, aber es gibt zugleich noch diese andere Energie, die sagt, dass Du den Job nicht wirklich haben willst. Es ist nicht so, dass Du diesen Job nicht haben willst, sondern dass Du nicht unbedingt irgendein Job haben willst.

PAUL: (lacht) Ja, ich kann sehen, dass dieser Kampf im Gange ist, und wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich andere finanzielle Aktivitäten erschaffe.

ELIAS: Ja, und ich schlage vor, dass Du Dich auch dafür lobst, aber es gibt da auch noch die Frage, ob dies tragfähig ist und ob Du dies weiterhin betreiben kannst, wie dieses: „Wahrscheinlich kann ich das nicht durchhalten, aber ich werde es teilweise tun. Doch es ist nicht dasselbe wie ein Job, ist weniger konstant, vorhersehbar oder absolut.“

Aber trotz Deiner diesbezüglichen Fragen bist Du dabei erfolgreich. Mein Freund, ich würde Folgendes vorschlagen: Anerkenne Dich sehr für alle diese Faktoren, dafür, dass Du dies tatsächlich zustande bringst, denn das tust Du, und das ist großartig und anerkennenswert, und es ist wert, dass Du Dir das zugute schreibst. Und erlaube Dir, mit dem Kampf gegen Dich selbst aufzuhören. Beschließe in diesem Gegenwartsjetzt - nicht für alle Zeiten - was jetzt für Dich für Dein größtes Wohlbehagens am wichtigsten ist.

Dies sag ich Dir, weil es nicht unbedingt so ist, dass Du diesen Job nicht haben willst, sondern dass Du bloß überhaupt keinen Job haben willst, was ich anerkenne, und ich bestätige auch, dass das gültig ist.

Aber es gibt dabei auch noch diesen Faktor Timing. Es mag sein, dass Du nicht wirklich einen Job haben willst, aber noch stressiger mag es sein, keinen Job zu haben. Es muss nicht ganz so schwarz-weiß sein, entweder einen Job zu haben oder nicht, sondern es geht eher darum, den inneren Kampf loszulassen und zu erkennen, was wichtiger ist, statt mit Dir selbst zu ringen, weil Du einerseits keinen Job haben willst, bzw. andererseits, wenn Du einen Job annimmst, Dich den Konventionen beugen und Deine Kreativität nicht vollständig äußern würdest. Es geht darum, mehr im Jetzt präsent zu sein und Dir eines unserer alten Konzepte, das Szenario des geringsten Konfliktes zu bestätigen, und deshalb - nicht für alle Ewigkeit oder für eine lange Zeit – sondern das, was für Dich JETZT wichtiger, d.h. behaglicher ist, zu erkennen.

Wenn es für Dich behaglicher ist, keine Job zu haben, höre auf, Dich zu grämen, weil Du keine Job hast. Wenn es für Dich weniger stressig ist, einen Job zu haben, höre auf mit Dir zu ringen, weil Du keinen Job haben willst. Wenn es für Dich nicht sehr stressig ist, keinen Job zu haben, und Du die Zeit ohne Job genießt, höre auf, mit Dir selbst zu ringen und von Dir zu erwarten, einen Job zu erlangen. Evaluiere, was für Dich wichtiger und behaglicher ist und höre dann auf, gegen Dich selbst in der anderen Richtung zu kämpfen.

PAUL: Vielen Dank. Das ist ein guter Rat!

ELIAS: Gerne geschehen. Und wenn Du dies tust, wirst Du wahrscheinlich in der von Dir gewählten Richtung erfolgreicher sein.




CHRISTOPH: Beschleunigt Kaffee das Ergrauen des Haares? Ich bin mir nicht sicher, ob meine Intuition stimmt, weshalb ich Dich dies frage.

ELIAS: Das hängt ab vom Betroffenen und ist keine Pauschalaussage, die für alle gilt. Bei Manchen kann das der Fall sein, aber nicht bei allen, und es ist definitiv keine allgemeine Aussage für die Meisten, nein. Dies kann geschehen, weil er Koffein als Beschleuniger miteinbezieht, was bei Manchen tatsächlich diesen Vorgang generieren kann.

CHRISTOPH: Und auf mich würde das aufgrund meiner Glaubenssätze zutreffen?

ELIAS: Ja.


Session 201805261
Saturday, May 26, 2018 (Group/Webinar)

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