Elias: Sitzung 2247

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Antworten
Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 13015
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Elias: Sitzung 2247

Beitrag von Gilla » Do 13. Feb 2020, 10:34

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

Session 20070419 (2247)
Thursday, April 19, 2007 (Private/Phone)
Participants: Mary (Michael) and Katrin (Duncan)

KATRIN: Heute bin ich etwas nervös. Trotz meiner vielen Sitzungen mit Dir bin ich immer noch nervös, wenn ich mit Dir spreche. Anfangen möchte ich mit etwas, was mir erst jetzt aufgefallen ist, wovon ich aber weiß, dass ich das schon sehr lange äußere. Ein Beispiel: Mein Enkel bittet mich um ein verschreibungspflichtiges Medikament. Ich bin kooperativ und organisiere das. Ich bemerke, dass er Schwierigkeiten beim Atmen hat und mich um ein Medikament bat. Nach einer Weile mache ich mir Sorgen, und dabei geht es weniger um ihn als um mich. Ich beobachte, wie er atmet, aber ich sage mir, dass ich nicht erfahren genug bin, die Verantwortung zu übernehmen, falls seine Beschwerden stärker werde. Es sind vorweggenommen Ängste, während die Handlung selbst sich okay anfühlt.

Ich übersetze mir das wie folgt: Ich weiß, dass ich nicht für ihn verantwortlich bin, was er mir deutlich zeigte, indem er um das Medikament bat. Und bin ich mir eines anderen weiblichen Fokus gewahr, die ein Kleinkind verlor, weil sie, wie sie meinte, nachlässig gewesen war. Und dieses Wissen half mir früher beim Betreuen von Kindern. Aber was mache ich mit dieser Antizipation, die mir ein Immobilisieren, nämlich Zehen-Krämpfe brachte? Kannst Du mir diese Antizipation erklären?

ELIAS: Deine korrekte Einschätzung bezüglich des anderen Fokus anerkenne ich. Obwohl Du erkennst, dass Du für Deinen Enkel nicht verantwortlich bist, ist das eher intellektuell als auf Erfahrung beruhend (experiential). Du sagst Dir, dass Du nicht für ihn verantwortlich bist und dass er seine eigene Wahl trifft, aber Du magst ihn und macht Dir Gedanken um sein Wohlbefinden und sein Tun, was sich als das Gefühl übersetzt, doch für ihn etwas verantwortlich zu sein, da er noch klein ist und Du es so siehst, dass Du über mehr Fähigkeiten verfügst, für ihn zu sorgen, und dass das Deine Rolle ist.

Du sagst, dass er seine eigenen Entscheidungen trifft, für die Du nicht verantwortlich bist, aber Du hast bemerkt, dass Du diese Befürchtung generiert hast, Dein Signal dafür, dass Du trotzdem in Verbindung mit Deiner Fürsorge Verantwortungsgefühle ihm gegenüber empfindest. Und besonders signifikant ist, dass Du Deine Befürchtungen erkannt hast. Du hast achtgegeben, ganz egal, ob dies Dich verwirrte oder nicht.

Ein solches Gefühl von Verantwortung für einen Anderen ist nicht schlecht. Du kannst Dir bestätigen, dass er seine eigenen Entscheidungen trifft, aber auch, dass Du Anteil an ihm nimmst, und mit dieser Deiner Fürsorge äußerst Du ganz natürlich auch ein Element von Verantwortung, denn Du bist auch Dir selbst gegenüber verantwortlich und bemerkst Deine eigenen Richtlinien und Deine natürliche Äußerung. Kritisiere Dich nicht für dieses Erlebnis oder für diese Gefühle, sondern lobe Dich vielmehr dafür, dass Du Deine ganz natürliche Äußerung bemerkt hast.

Diese physische Reaktion hast Du erschaffen, weil Du Dich sofort erinnerst, sobald Du beginnst, etwas Besorgnis oder Furcht für Jemanden zu empfinden, dass Du nicht verantwortlich für ihn bist, und damit opponierst Du gegen Deine eigene natürliche Äußerung, was wiederum die von Dir erlebten physischen Beschwerden erschafft. Wenn Du bemerkst, das Du anfängst, diese Besorgnis bzw. Angst zu generieren, kannst Du Dir dies einfach bestätigen und evaluieren, ob Du tatsächlich eine persönliche Verantwortung für ihn miteinbeziehst oder ob Du vielmehr Deine natürliche Fürsorge äußerst und kannst Dir zugleich bestätigen, dass der Andere seine eigenen Entscheidungen ausreichend generiert.

Du hast bei diesem Erlebnis sozusagen nur die Hälfte des Vorgangs generiert. Du hast seine Wahl anerkannt und hast erkannt, dass er in Ordnung ist, aber du hast Dich selbst nicht bestätigt.

KATRIN: Vielen Dank. Das habe ich gut verstanden. Mein Problem war, dass ich erkannte, dass ich mir Sorgen um ihn machte und ihm dies womöglich energetisch übermittelte, so dass er vielleicht wegen meiner Sorgen nicht in Worten aber energetisch ein bisschen verdrießlich wäre. Aber ich bemerkte, dass er das nicht war, obwohl das meine augenblickliche Besorgnis war. Und ich erkannte, dass ich meiner eigenen Einschätzung gegenüber, dass es ihm gut geht, Befürchtungen hegte und ich immer noch diese physische Manifestation aufwies.

ELIAS: Das beruhte auf Deiner Opposition gegen Dich selbst und darauf, dass Du Dir nicht erlaubt hast, Deine natürliche Fürsorge zu äußern, die Dir gestattet hätte, Dich zu entspannen und die Fähigkeiten Deines Enkels sowie Deine eigene Äußerung aufrichtig zu akzeptieren.

KATRIN: Verstanden. Das wird mir helfen. Es werden sich gewiss noch mehr Chancen dazu bieten, und ich werde mich an das erinnern, was Du mir gesagt hast.

Mein Enkel hat minderst einmal täglich leichte Schwierigkeiten beim Atmen. Seine Nase ist zu, was er akzeptiert. Stimmt mein Eindruck, dass das etwas mit seiner Lebensabsicht zu tun hat, dem Erforschen von Grenzen bzw. keiner Grenzen? Diese Informationen bekomme ich seit einiger Zeit, wenn ich ihn beobachte.

ELIAS: Ja.

KATRIN: Ist mein Eindruck richtig, dass er irritiert ist und aggressiv wird, wenn er genötigt wird, seine Medikamente weiterhin zu nehmen, weil er das Gefühl hat, gehindert zu werden, seine Lebensabsicht auf seine Weise zu äußern? Das frage ich, weil es in unsere Familie zwei Kinderärzte gibt, die zu gewissen Tests und weiten Maßnahmen raten, um seine Atemprobleme zu beheben, während ich denke, dass das nicht nötig ist, aber ich kann nicht für ihn sprechen. Ich denke mir, dass er so aggressiv reagiert, wenn er die Medikamente weiter nehmen soll.

ELIAS: Ich stimme Dir zu, obwohl er, selbst wenn er das Medikament nimmt, einen anderen Weg wählen wird, um seine Lebensabsicht zu äußern.

KATRIN: Das tut er bereits, denn das habe ich in den darauffolgenden Tagen bemerkt. Er nimmt die Medikamente weiterhin, weil sie ihm für eine bestimmte Zeit verordnet wurden, und dann praktiziert er seine Lebensabsicht den Erwachsen gegenüber. Er ist ein sehr netter Junge, aber wenn er aggressiv wird, testet er aus, wie weit er gehen kann. Das ist sein anderer Weg, um seine Lebensabsicht zu äußern, der für die Umgebung aber weniger behaglich ist (beide lachen). Und er bekommt Schwierigkeiten in der Schule. Nun, es ist tatsächlich seine eigene Wahl, das erkenne ich.

Du erkennst gewiss, dass mein Enkel für mich die am meisten herausfordernde (challenging) Person ist, der ich in meinem Fokus begegnet bin, herausfordernd in dem Sinne, dass er sehr unterstützend ist bei meinem Begehren, mir vermehrt meiner selbst gewahr zu werden. Manchmal schaut er mir in die Augen, und ich kann ein Wissen spüren, und dass er weiß, was ich am Tun bin. Ich empfange seine Energie tatsächlich ähnlich wie die Deine als sehr unterstützend. Kannst Du mir mehr zu unserer Beziehung sagen? Ich kann keine Eindrücke bekommen außer … nun, für mich ist er sehr wichtig.

ELIAS: Einverstanden. Ihr habt diese Beziehung angesichts Eures Wahrscheinlichkeiten-Pools sehr gezielt gewählt, Du, um Dir durch ihn als Reflektion für Dich mehr Informationen zu offerieren, und er bekommt bei seinen Entscheidungen von Dir Unterstützung und Verständnis, was ihn ermutigt. Dies erschafft eine Art eine labender Energie für seine natürlichen Äußerungen, was sehr wertvoll ist. Ihr offeriert Euch also gegenseitig wertvolle Aspekte.

KATRIN: Deshalb fühle ich mich in seiner Gegenwart so wohl. Es ist sehr faszinierend. Ja, vielen Dank für Deine Erklärung.

ELIAS: Gerne geschehen.

Session 20070419 (2247) (Fortsetzung folgt)
Thursday, April 19, 2007 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 13015
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Sitzung 2247

Beitrag von Gilla » Fr 14. Feb 2020, 10:09

KATRIN: Nun möchte ich über einen Traum sprechen. Ich betrete ein Haus, in dem ein Mann ganz entspannt sitzt, und ich habe das Gefühl, ihn zu kennen. Mein Tochter kommt herein, und er bittet sie, ihn zu heiraten. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, sie akzeptiert ihn. Dann gehe ich spontan in ein Wellness-Center und frage nach, ob die Leute dort mir alle die Dinge geben können, die ich dort brauche. Ich bemerke viele kleine orange-farbiger Beutel, die zum Verkauf stehen. Auf dem Weg zum Behandlungsraum begegne ich einer Freundin und früheren Kollegin, die einen dieser Beutel trägt, und ich bin etwas neidisch, weil sie einen solchen Beutel hat.

Ich habe den Eindruck, dass die Farbe Orange mit meiner Tochter zu tun hat, denn Orange ist ihre Fokus-Farbe. Mein Umgang mit ihr ist jetzt sehr entspannt, und ich fühlen mich wohl. Ich weiß nicht warum ich auf den Besitz diese Beutels neidisch war. Bin ich auf meine Tochter neidisch? Ich weiß es nicht. Der Heiratsantrag im Traum mag etwas damit zu tun haben, aber ich fühle mich mit meiner Tochter wohl, mische mich nicht mehr in ihr Leben ein, außer dass ich mit ihr in der Betreuung ihres Sohns, meines Enkels kooperiere.

ELIAS: Das Wellness-Center war symbolisch für Dein Wohlbegangen Deiner Tochter gegenüber. Der Mannes war ebenfalls ein tröstliches Symbol bezüglich der Sicherheit Deiner Tochter. Obwohl der Beutel tatsächlich zu Assoziationen und einer tröstliche Reflektion Deiner Beziehung mit Deiner Tochter führte, symbolisiert er nicht Deine Tochter. Die orange Farbe ist mit Patel (der von Vickis Mann Ron gechannelten Essenz Paul Patel) assoziiert, und Du warst neidisch, weil dies ein Symbol für Freude/Spaß/Vergnügen ist.

KATRIN: Oh. Das hätte ich wissen können. Es ist das Symbol für Spaß. Später werde ich hoffentlich auch noch über Spaß sprechen. Vielen Dank.

In einer der letzten Sitzungen sprachen wir über mein Erlebnis mit dem Input der physischen Sinne. Du hast vorgeschlagen, dass ich die Input-Verzerrung als absichtliche Energiehandhabung nutzen kann, um die Verzerrung zu manipulieren. (????You suggested that I can use the distortion of the input to intentionally manipulate energy to alter this distortion.) Doch das, was ich mir einfallen ließ, war anders als erwartet.

Früher konnte ich beim Schließen der Augen Beschwerden mittels eines hellen Lichtes heilen. Diese Energie nutzte ich, um physische Manifestationen zu ändern. Diesmal konzentrierte ich mich – ohne die Augen zu schließen - auf mein tränendes Auge. Ich wusste nicht, wie ich die Energie handhaben kann, aber ich konzentrierte mich auf das Auge. Dabei bot ich mir Information darüber, wie ich mich selbst sehe und wahrnehme. Diese Informationen nutzte ich, um mein Eigenwahrnehmung zu ändern, und das Auge hörte auf zu tränen. Wenn Du vom vorsätzlich Energie-Manipulieren sprichst, heißt das, dass man sich weniger auf die Begrenzung konzentriert sondern vielmehr die physische Äußerung/Beschwerden nutzt, um die Botschaft zu empfangen?

ELIAS: Ja, ich gratuliere Dir.

KATRIN: Vielen Dank. Ich machte, dass es so furchtbar kompliziert klang, denn ich wusste nicht, was Du unter Manipulieren/Handhaben verstanden hast.

Nun möchte ich das mit Dir zusammen überprüfen, was ich bezüglich der anderen physischen Sinne herausgefunden habe. Bei der Konzentration auf mein Gehör sagte ich mir, dass ich mich nicht auf mich selbst sondern auf meine Vorlieben in Bezug auf Interaktionen mit anderen Leuten konzentriere und auf mir missfallende Äußerungen reagiere. Ist als eine akzeptable Übersetzung, oder…?

ELIAS: Ja, das stimmt.

KATRIN: Eine ähnliche Information erhielt ich hinsichtlich meiner Kehle. Es gibt da eine Automatik, mit der ich verbal verschiedene Äußerungen kommentiere, die ich noch nicht ganz losgeworden bin, aber es hat nachgelassen, und meine Kehle tut weniger weh. Ist das auch eine zutreffende Kommunikation?

ELIAS: Ja, ich stimme mit Dir überein.

KATRIN: Beim Ansprechen einer bestimmten Sache scheiterte ich bislang. Diese Beschwerden äußern sich durch klebrigen Schleim in der Stirn, der Nase oder hinten in der Kehle, und ich kann nicht herausfinden, wo es herrührt, und ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob es mein Atmen einschränkt oder befreit.

Nun ein Beispiel für solche Augenblicke, in denen ich dies stärker als sonst bemerke: An einen Abend ging ich mit einem alten Freund/in aus. Wir aßen zusammen, unterhielten uns und rauchten, und ich schlief erst gegen Morgen ein paar Stunden. Als ich aufgestanden bin, fühlte ich mich ein bisschen verkatert, aber ich sagte mir, dass es eine großartiger Abend war. Und dann trank ich eine Tasse Kaffee und raucht eine Zigarette, und alles war okay. Kurz darauf unterlag ich der allgemeinen Suggestion, dass Trinken, Rauchen und langes Feiern nicht gut für uns ist, und sofort bemerkte ich wieder diesen klebrigen Schleim und konzentrierte mich insbesondere auf diese Äußerung.

Die Kommunikation lautete, dass meine Herangehensweise beim Feiern, Trinken, Essen, Rauchen anders ist als dies üblicherweise geäußert wird. Mir kommt es so vor, dass dieses Anderssein insofern ein Konzept für mich war, dass ich mir nicht erlaubte, meine Vorlieben wertzuschätzen. Schon fast in meinem ganzen Leben lang wusste ich, dass ich mit all diesen suggerierten Vorurteilen kein Problem habe, weil ich dies mag und es zu meinen Vorlieben gehören. Aber diese klebrige Sache ist noch nicht weg, weshalb ich gerne Deine Unterstützung hätte. Ich habe das Gefühl, dass es noch viele andere Beispiel gibt, die ich bislang noch nicht bemerkt habe.

ELIAS: Ich verstehen. Was Du generell tust, ist dass Du eine physisch Manifestation erschaffst, um Dich zu warnen, wenn Du Dir erlaubst, eine Vorliebe zu äußern und dann anschließend zweifelst oder Dich dafür kritisierst, was Du im Allgemeinen überspielst, indem Du Dir sagst: „Nein, das ist meine Vorliebe.“ Es ist wesentlich, dies zu bemerken und die Augenblicke echt anzusprechen, in denen Du dies automatisch mit Selbstkritik erwiderst und versuchst, Dir Deine Vorliebe zu verweigern. Du erlaubst Dir, Deine Vorliebe zu äußern, aber anschließend tadelst Du Dich dafür, dass Du es getan hast.

Du bemerkst, dass Du Dich tadelst, weil Du Dir erlaubst, Deinen Vorlieben nachzukommen, doch statt dies zu sehen, zu untersuchen oder zu evaluieren, überspielst Du dies sofort, indem Du Dich rechtfertigst und sagst: „Das sind meine Vorlieben, die ich anheuern darf.“ Du rechtfertigst Dich, doch das ist nicht nötig.

Wenn Du Dich rechtfertigst, zweifelt etwas in Dir daran, ob Deine Vorlieben tatsächlich gut sind, ähnlich den von mir offerierten Beispielen, wenn Ihr Vorlieben anheuert und zugleich dagegen opponiert (s. Sitzung 2051), wie die Person, die eine Vorliebe für ein sauberes Zuhause hat, aber beim Putzen gegen sich selbst opponiert. Angesichts dieser Opposition ist sie aufgebracht über sich selbst, weil sie das Haus putzen muss, da dies von ihr erwartet wird, und sie äußert Energiedichte. Tatsächlich inkorporiert sie vielleicht eine Vorliebe für ein sauberes Zuhause, aber andere Assoziationen sind im Widerspruch mit ihren Vorlieben, und sie setzt die Handlung schlechtgelaunt fort.

Und dies ist eine ähnliche Äußerung. Du erlaubst Dir, Deine Vorliebe Folge zu leisten und hast Freude daran, so wie jene Person Freude an ihrem sauberen Zuhause hat, aber Du generierst auch eine Opposition, weil Du daran zweifelst, ob diese Vorliebe tatsächlich richtig ist oder nicht.

KATRIN: Durch Übung wird man vermutlich erkennen, was man wirklich gerne hat oder gerne tut, und man wird somit viel weniger Oppositionsenergie erschaffen.

ELIAS: Ja.

KATRIN: Das Putz-Beispiel kann ich nachempfinden. Mir ging es ähnlich. Putzen stresste mich sehr, aber in der Zwischenzeit erkannte ich, dass ich mein Zuhause gerne sauber mache, und es ist auch okay, wenn ich keine Lust dazu habe. Dabei geht es um das Erkennen von allem, was ich mag, was Du mir erklärt hast, und ich denke, dass ich auch noch lernen werde, es zu feiern. Ich möchte gerne weiterhin feiern. (Beide lachen). Ja. Vielen Dank. Ich werde mich daran erinnern, was Opposition gegen die eigenen Vorlieben bedeutet.

ELIAS: Spaß gehört auch dazu, denn wenn Du dies tust, hast Du Freude daran, und diese Handlungen machen Dir Spaß, aber Du assoziierst auch, dass es nicht unbedingt verantwortungsbewusst ist, Spaß zu haben.

KATRIN: Okay. Das kann ich jetzt erkennen.

ELIAS: Was sich als Zweifel daran übersetzt, ob Deine Vorliebe richtig ist.

KATRIN: Manchmal - aber nicht generell - ist es schwierig, bei den eigenen Vorliebe zu bleiben, wenn man von widersprüchlichen Suggestionen umgeben ist. Bei anderen Vorlieben habe ich nicht das Gefühl, dass externe Suggestionen eingreifen. Ich denke, dass das eine Sache der Übung ist.

ELIAS: Ja.

KATRIN: Sich einfach daran zu erinnern, gegen die eigenen Vorlieben nicht zu opponieren.

Ich habe das Gefühl; dass dies alles mit meinen Interaktionen mit mir selbst und mit Anderen zu tun hat. So wie ich bin, fühle ich mich jetzt durchaus wohl, aber meine Interaktionen mit Anderen gefallen mir nicht immer. Kannst Du mir noch mehr bezüglich meiner jüngsten automatischen Erwiderungen in Interaktionen mit Anderen sagen? Ich möchte so wie der kleine Schössling https://www.sethforum.de/phpBB3/viewtop ... =13&t=1116 sein, habe aber das Gefühl, immer noch in Interaktionen mit Anderen gereizt zu sein (to snap), und ich frage mich, was ich tun kann, um zumindest noch eine halbe Minute abzuwarten, bevor ich fauche (to snap), denn dann würde ich das sowieso nicht mehr tun.

ELIAS: Und wie definierst Du dieses Gereizt-Sein/Fauchen (snap)?

KATRIN: Wenn jemand etwas sagt, und ich anderer Meinung bin und automatisch reagiere. Statt eine Sekunde ab zuwarten und meine Meinung gelassener zu erklären, knalle ich sie sehr heftig auf den Tisch, und ich habe das Gefühl, dass das oft abstoßend wirkt. In dieser Hinsicht bin ich nicht sehr nett. Die Leute haben das Gefühl, dass ich sie überrolle, und sie opponieren, und ich opponiere gegen sie.

ELIAS: Sobald Du diese unmittelbare automatische Erwiderung verspürst - denn Du erkennst es, wenn dies geschieht - bemerke es, statt Dich sofort zu äußern. Und selbst wenn Du beginnst Dich zu äußern, halte inne und frage Dich: „Warum ist es für mich nötig, mich zu verteidigen?“ Denn das ist das Motiv dieser automatischen Erwiderungen. Wenn ein Anderer etwas sagt, womit Du nicht übereinstimmst oder wenn Du eine andere Meinung äußerst und Du Dir eine automatische Erwiderung einflüsterst, um ihn zu korrigieren oder um ihn herauszufordern, wird das vom Rechtfertigen/Abwehr motiviert. Obwohl Du es nicht unbedingt sofort erkennst - denn dies geschieht automatisch – meinst Du, Dich rechtfertigen zu müssen und hältst nicht inne, um das, was Du tatsächlich generierst, zu evaluieren, sondern Du reagierst bloß.

Selbst wenn Du bereits zu reagieren beginnst, halte inne und evaluiere dies, denn Du bist Dir Deines Tuns gewahr. Wenn Du anfängst zu reagieren, erkenne dies, halte inne und stelle Dir nur diese eine Frage.

KATRIN: Ich denke, dass das auch mit dem zu tun hat, worüber wir bereits bezüglich der Identität vor 1 oder 2 Sitzungen sprachen. Ich verteidige meine Identität. Ist es das, was Du meinst?

ELIAS: Ja, das ist sehr stark hierbei involviert. Wenn ein Anderer seine von Dir abweichende Meinung äußert, fragst Du Dich automatisch, ob Du Recht hast, da er eine andere Meinung zu diesem Thema hat, und Du siehst es automatisch so, dass er falsch liegt und dass Du Recht hast, und dann rechtfertigst Du Dich.

KATRIN: Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Meinung weniger intensiv und ohne zu urteilen äußern werde. Ich denke, dass ich das eines Tages hinkriegen werde.

ELIAS: Da bin ich mir sicher. Meine Freundin, es hängt damit zusammen, mit Dir selbst zufrieden zu sein und Dich wohlzuführen. Wenn Du Dich echt wohlfühlst und mit Dir selbst zufrieden bist, besteht keine Notwendigkeit, Dich zu rechtfertigen. Selbst wenn jemand sich anders als Du äußerst, fühlst Du Dich durch diesen Unterschied nicht bedroht, weshalb eine Reaktion unnötig ist.

KATRIN: Jetzt fühle ich mich bereits so behaglich und zufrieden. (beide lachen). Nun, es wird keine unmittelbare Zufriedenheit dahingehend geben, dass ich Anderen weniger intensiv antworte. Wir werden sehen. Dies zu tun, macht sowieso Spaß. (We won’t have instant satisfaction, not to respond in that forceful manner towards other people. I will see. It’s fun to do it anyway.)

ELIAS: Ich gratuliere Dir, denn es beginnt bereits, weshalb Du es jetzt zustande bringst, Dich wohlzufühlen und zufrieden zu sein, und das ist Deine Übung/Praxis.

Session 20070419 (2247) (Fortsetzung folgt)
Thursday, April 19, 2007 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 13015
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Sitzung 2247

Beitrag von Gilla » Sa 15. Feb 2020, 07:31

KATRIN: Nun möchte ich über das bewusste Erschaffen und darüber sprechen, wie ich das mache. Bislang ist die Aussage „Ihr erschafft Eure eigene Realität“ noch ein Konzept für mich geblieben. Bisweilen bekomme ich flüchtige Eindrücke, dass ich es bin, die das erschafft, aber ich habe noch kein Gefühl dafür entwickelt. Ich werde Dir nun einen dieser flüchtigen Eindrücke schildern, wo ich nicht wirklich weiß, wie ich das mache und möchte dieses Beispiel mit Dir durchgehen:

Geld habe ich genug. Ich generiere es fast ohne eigenes Zutun. Was mich motiviert ist, dass ich gerne reise, schöne Dinge für mich, meinen Enkel und Freunde kaufe, Sitzungen mit Dir habe und alle diese vergnüglichen Vorgänge, dass ich alle diese Dinge tun kann, die mir wichtig sind. Was mich überrascht ist, dass ich sozusagen konstant über eine Quelle verfüge. Ich konzentriere mich nicht aufs Geld sondern auf meine Begehren und auf meine Wünsche und mache mir keine Gedanken ums Geld. Ist es das, wie man erschafft? Man hat die eigenen Vorlieben und Begehren, das, was und wie man es tun will und konzentriert sich einfach darauf?

Dein Kobold-Beispiel (Sitzung 2227) suggeriert dies. Aber man muss sich selbst gegenüber sehr aufrichtig sein bezüglich von dem, was man mag. Gartenarbeit mag ich nicht, weshalb der Wunsch nach einem Haus mit Garten kein aufrichtiger Wunsch für mich wäre. Ich habe ein Haus mit Terrasse und Wintergarten (??? sun room). Ist es richtig zu sagen, dass dieses „Du erschaffst Deine eigene Realität“ heißt, sich in seine eigenen Vorlieben, Wünsche und Begehren einzufühlen und sehr präzise zu sein bei dem, was man wirklich haben will?

ELIAS: Ja, und zu wissen, dass Du dies haben und tun kannst.

KATRIN: Das klingt so einfach.

ELIAS: Und es sich selbst zugute zu schreiben. Das ist bei den Meisten ein enormer Faktor. Die Meisten schreiben sich ihr Erschaffen nur dann zugute, wenn sie irgendeine Manifestation oder Handlung physisch selbst produziert haben.

Beispielweise möchte jemand verreisen, tut es auch und reist zusammen mit einem Freund oder Kameraden, dem er dieses Erschaffen zugute schreibt und sagt sich: „Ich erschaffe die Reise nicht wirklich. Mein Kamerad hat mich mitgenommen.“ Er schreibt sich also nicht das selbst zugute, was er tatsächlich am Tun ist. Er verreist wirklich, schreibt aber einem Anderen oder einer anderen Quelle sein eigenes Erschaffen zugute.

In Bezug auf Geld ist das eine häufige Assoziation. Es spielt keine Rolle, WIE Geld erschaffen wird, denn wenn Du es besitzt, hast Du es auch erschaffen. Doch im Allgemeinen schreiben die Meisten irgendeiner anderen Quelle das Erschaffen von Geld zugute und sagen, dass sie es nicht selbst erschaffen, sondern dass sie es erlangt (acquired) haben, dass eine andere Quelle das Geld erschaffen und ihnen gegeben hat. Und dieser immense Faktor ist das, was Eure Fähigkeit blockiert, tatsächlich echt zu erleben, dass Ihr jede Äußerung in Eurer Realität wirklich selbst erschaffst.

KATRIN: Das heißt, dass man alles ... Bei dem, was mir missfällt, habe ich diese körperlichen Signale, die mich das erkennen lassen, doch bei allem, woran man wirklich Freude hat, gilt es, sich selbst dafür anzuerkennen, und das ist der Anfang davon, wie man spürt, dass man es selbst erschafft?

ELIAS: Ja, dies ist der eine wesentliche Faktor, dem die Meisten nicht nachgehen. Sie schreiben sich nicht das zugute, was sie selbst erschaffen.

KATRIN: Auch wenn ich nicht weiß, wie es geschieht? Ich schreibe mir zugute, dass ich ein behagliches Leben erschaffe, und dass Geld bei mir eintrifft. Das schreibe ich mir zugute. Aber ich weiß nicht, wie das geschieht. Ich könnte also sagen: Ich schreibe es mir einfach zugute, und eines Tages werde herausfinden, wie es funktionierte oder geschah. Ist es das, was Du sagst?

ELIAS: Ja, und über die Erkenntnis hinaus, dass Deine Energie ständig in jedem Augenblick Deiner Existenz projiziert wird und wie ein Dich umgebender Riesenmagnet arbeitet, spielt es keine Rolle, wie Du etwas auf Dich selbst anziehst. Und dieser Magnet zieht in jeder Richtung das auf Dich an, was zu der von Dir geäußerten Energie passt.

KATRIN: Wenn ich beispielsweise weiterhin Sitzung mit Dir haben will und Geld dafür brauchen würde, frage ich nicht die Mittel dafür an, sondern Sitzungen mit Dir. Das projiziere ich als Energie?

ELIAS: Ja.

KATRIN: Diesen Wunsch.

ELIAS: Ja, weshalb Dein Magnet in jeder Hinsicht nach dem strebt, was dazu passt, damit Du dies zustande bringen kannst. Und wenn Du weder zweifelst noch diesbezüglich besorgt bist, ziehst Du sehr effektiv das auf Dich an, was Du brauchst, oder Du erschaffst es, um das zustande zu bringen, was Du haben willst.

KATRIN: Und es ist wenige wichtig mich zu fragen, wie es geschieht sondern mir das zugute zu schreiben, was geschieht.

ELIAS: Ja. Und um zu wissen, wie Du absichtlicher erschaffst, musst Du Dir nur der von Dir projizierten Energie gewahr sein, und das erreichst Du, indem Du auf das achtgibst, was Du am Tun bist.

KATRIN: Und wenn ich eine Rechtfertigungs-/Abwehr-Energie projiziere, kräuselt diese sich hinaus in alle anderen Bereiche meiner Fokus-Existenz.

ELIAS: Ja, denn alles ist miteinander verbunden.

KATRIN: Das habe ich bereits im Digest gelesen, aber nun ist es für mich klarer. Vielen Dank.

ELIAS: (kichert) Weißt Du, was die Leute sagen, wenn sie viele negative Geschehnisse erleben: „Ein Unglück kommt selten alleine.“ (wörtlich: es regnet nie, sondern immer schüttet es.)

Da alles miteinander verbunden ist, strömt die Energie in alle Richtungen ins Draußen. Wenn Ihr eine sogenannte negative Energie äußert, sucht Euer Magnet alle Äußerungen, die zu der von Euch ins Draußen geäußerten Energie passen, weshalb Ihr für eine Weile viele unbehagliche oder betrübliche Vorgänge erlebt.

Und wenn Ihr etwas haben wollt, läuft das auf ähnliche Weise ab. Wenn Ihr nicht zweifelt und eine Energie proziert, die in Einklang mit Euren Vorlieben ist und Zuversicht und Vertrauen äußert, projiziert Ihr das in alle Richtungen und fangt an, das, was Ihr haben wollt, auf Euch anzuziehen.

KATRIN: Meine derzeitigen Erlebnisse sind sehr angenehm, und ich habe bemerkt, dass man dann viel mutiger und zuversichtlicher ist, was mir gut gefällt. Und wenn man dies erlebt und bemerkt, begehrt man ganz natürlich, dies fortzufahren. Ich denke, dass ich es so verdauen kann, mich einfach daran zu erinnern, wie einfach es ist.

ELIAS: Ja, und anders als das, was die Meisten denken, braucht Ihr fürs Generieren von dem, was Ihr haben wollt, weniger Energie als beim Generieren von dem, was Ihr nicht haben wollt.

KATRIN: Ja. Es hat mich ein bisschen irritiert, dass es nicht Vieles gibt, was ich an meiner physischen Umgebung ändern will, da ich nichts vermisse. Physisch habe ich genug von allem was für mich wichtig ist. Aber nun fange ich an zu erkennen, was es heißt, seine Realität zu ändern. Ich ändere meinen Erschaffens-Prozess, und obwohl ich noch nicht weiß, wie ich es tue, wird dieser Prozess flüssiger und leichter.

Diese Erfahrung ist sehr machtvoll, selbst wenn sie mir noch nicht ganz klar ist, denn ich möchte gerne ständig erleben, wie ich meine mächtige Energie handhabe. Aber das Gefühl, dass es so flüssig und leicht wird, ist großartig, und ich möchte gerne damit weitermachen. Im Augenblick weiß ich, dass ich in diesem physischen Fokus leben will, es zustande gebracht habe und vertraue mir, dass ich das auch weiterhin so mache, selbst wenn ich mich oft frage, wie alles geschah, doch nun will ich mit dem Fragen aufhören und es mir einfach zugute schreiben.

Kannst Du mir einen Tipp geben, wie ich diese Energie-Handhabung noch über dieses „es mir selbst zugute zu schreiben“ hinaus vermehrt erleben kann? Was könnte ich noch ausprobieren oder woran könnte ich sonst noch Freude haben? (gekürzt)

ELIAS: Derzeit wäre es eine gute Praxis, mit Deinen Vorlieben zu spielen, und eine andere Sache wäre die Pausier-Übung, die gewiss herausfordernd sein wird. (I would express that in this time framework, allowing yourself to play with your preferences is one excellent practice, and the other practice is the pausing practice, which indeed will be a challenge.)

KATRIN: Ja.

ELIAS: Wenn Du eine Herausforderung suchst, hast Du Dir bereits eine geboten.



Session 20070419 (2247)
Thursday, April 19, 2007 (Private/Phone)

Antworten