Elias: Richtlinien = guidelines

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Gilla
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Re: Elias: Richtlinien = guidelines

Beitrag von Gilla » Sa 14. Mär 2020, 10:46

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

JEAN: Eine Person teilte eine ansonsten nicht veröffentlichte Sitzung mit mir, in der Du sagtest, dass Geschlechtsverkehr natürlich ist und dass die Meisten das tun wollen, aber natürlich gibt es diesbezüglich so viele Konstrukte, wie dass man mit derselben Person zusammenbleiben muss usw. Und dann ging es darum, dass Männer sexuell frivoler wurden, doch Du sagest, dass die Frauenbewegung das noch mehr tat. Und jetzt hören wir von der Belästigung von Frauen in Hollywood sowie im Allgemein. (gekürzt)

ELIAS: Das ist nicht neu, und es gibt in diesem Jetzt mehr solche Situationen als früher, weil es mehr Gelegenheiten gibt. Es gibt mehr Zeit und Situationen als früher für ein solches Geschehen.

Dies geschah auch durchwegs im Verlauf Eurer Geschichte, denn bis zum Einfügen dieser Umschaltung war die dominante Energie Eurer Spezies intellektuell und männlich, was sich in vielen verschiedenen Kapazitäten manifestierte.

Eine dieser Kapazitäten ist die automatische Reaktion auf die Förderung der Dominanz sowie entsprechenden Instruktionen, Unterstützung und Ermutigung, dass das männliche Individuum die dominante Rolle inkorporiert, was in jeder Richtung verbreitet war, in physischen, politischen, religiösen, philosophischen und sexuellen Äußerungen.

Ein weiter Faktor sind religiöse Philosophien, die sehr spezifische Richtlinien für die Geschlechter inkorporierten. Im Streben nach einer verzerrten Vorstellung von Spiritualität wurden in religiösen Philosophien strikte und restriktive Richtlinien bezüglich sexueller Äußerungen eingeführt, was sehr unnatürlich ist, und dies nicht Frauen sondern auch Männer betreffend.

Im Verlauf der Jahrhundert führte das zu dem, was Ihr derzeit bzw. auch in Euren vergangenen 120 Jahren erlebt habt. In diesem Zeitraum konntet Ihre bei Männern beobachten, dass das Miteinbeziehen dieser Restriktionen bezüglich sexueller Äußerungen über viele Jahrhunderte bei ihnen eine Reaktion erschuf, so dass Ihr heute sagen würdet, dass sie ständig an Sex denken oder davon besessen sind.

Das wäre anders, wenn sie nicht über so viel Jahrhundert hinweg beeinflusst worden wären. Das geht auch noch so weiter in Eurer heutigen Zeit, was ein weiteres Beispiel für etwas ist, das Ihr unmittelbar vor Augen habt und nicht seht, wo Ihr meint, dass sowohl Männer als auch Frauen um so vieles freier geworden wären.

Eltern instruieren und beeinflussen Kinder auch heute noch in vielerlei Hinsicht automatisch, und vieles davon betrifft sexuelle Äußerungen. Es kommt selten vor, dass Eltern Kleinkindern nicht davon abhalten, sich selbst zu berühren, und sie denken gar nicht darüber nach und erkennen nicht, in welcher Hinsicht sie bereits Ein- oder Zweijährige beeinflussen, und das setzt sich fort während der ganzen Kindererziehung.

Ja, das war ein Faktor während des Großteils Euer Geschichte, in der über Jahrtausende hinweg Männern ein fortwährendes Äußern von Dominanz, und Frauen Unterwürfigkeit eingeflößt wurde, und in Eurem vergangen Jahrhundert wurde das Akzeptieren und Zulassen dieser männlichen Dominanz angefochten, was eine gewisse Situation erschuf. Frauen änderten sich und fochten diese Dominanz an und äußerten sich vermehrt, und sie gelangten in Positionen und sind nun viel mehr mit Männern zusammen.

Im 19. Jahrunten gab es relativ wenige weibliche Arbeitskräfte, die in konstanter Nähe von Männern arbeiteten, die sich dominanten Positionen befanden. Im 20. Jahrhundert änderte sich das enorm. Eure beiden Weltkriege brachten große Veränderungen. Die Belegschaft wandelte sich sehr in Bezug auf ihren Männer- und Frauenanteil. Nach dem zweiten Weltkrieg stieg die Anzahl der weiblichen Beschäftigten stark an. Frauen wurden der männlichen Dominanz gegenüber intoleranter, was die männliche Richtung in Bezug auf sexuelle Äußerungen aufgrund der wahrgenommen Gefahr für ihre Positionen sogar noch steigerte und ein Äußern des Festhaltens an ihrer Position war.

Und vor dem 20 Jahrhundert war die Chance viel geringer, dass sich so etwas sich ereignet, weil der Großteil der weiblichen Bevölkerung nicht in der Position war, das zu erleben. Und die meisten Frauen äußerten sich nicht auf eine Weise, die die Vorherrschaft männlicher Individuen gefährdete. Und die Männer fanden keine konsequente und fortwährende Richtung, um diese Dominanz anderweitig aufrecht zu erhalten, denn die Tage, als Frauen in religiösen und politischen Äußerungen oder bei irgendetwas, was zuvor von Männer dominiert wurde, nicht involviert waren, waren vorüber.

Der eine Bereich, wo der Wahrnehmung nach diese Vorherrschaft nicht in Gefahr war, sind sexuelle Äußerungen, einfach aus der Perspektive der physischen Manifestation, dass Männern im Allgemeinen größer sind und automatisch eine größere physische Stärke generieren. Es ist nicht so, dass sie tatsächlich größere Stärke generieren, das tun sie nicht, aber sie generieren eine automatische unentwickelte Stärke. (Not that they generate a greater strength, period—they don’t, but they do generate an automatic undeveloped strength.)

Frauen sind fähig, dieselbe physische Stärke zu entwickeln und zu äußern und können deshalb sogar den Sexualitäts-Aspekt oder die sexuelle Äußerungen in Eurer Realität anfechten, was sie im Allgemeinen nicht tun. Die meisten Frauen wählen das nicht. Das ist also die einzige übrig gebliebene Festung der Männer, wo sie diese Dominanz äußern können und dies auch weiterhin tun, um ihre Dominanz zu wahren. Aber auch das wäre nicht erfolgreich, wenn die Frauen nicht so weit in die geballte Kraft/Kraft-Verbund??? (combined Force) mit männlichen Individuen gegangen wären. (But even that would not be successful if the female individuals had not moved so far into the combined force with the male individuals.)

Es gibt jedoch in Eurer Kultur keinen Bereich, der nicht von Frauen infiltriert wird, weshalb es nicht länger diese Trennung gibt, wo Männer diesen klaren Zugangsweg zur Vorherrschaft haben, an dem sie festhalten können.

Zusammen mit vielen Jahrhunderten der Restriktion und der Zwänge bezüglich sexueller männlicher Verhaltensweisen - was akzeptabel und was inakzeptabel ist, und dem Miteinbeziehen philosophischer und religiöser Restriktionen, um diese verzerrte Spiritualitätskonzepte zu generieren, die das Fleisch verleugnen, was lächerlich ist – ist das ein tiefgreifendes Element vieler religiöser Philosophien, nicht nur bei Juden und Christen sondern auch bei Muslimen. Ich würde deshalb sagen, dass die Mehrheit in Eurer Welt noch an dieser verzerrten spirituellen Idee festhält, Spiritualität durch Verleugnen des Physischen zu erlangen.

Alle diese Faktoren zusammen haben eine bestimmte Situation geschaffen. Und weil die Frauen in Eure Mainstream-Gesellschaft umgezogen sind - sie sind nicht länger zuhause, gebären keine Kinder oder ziehen keine Kinder auf, und viele haben überhaupt keine Kinder - wurde ein sehr fruchtbarer Boden für diese Art von Aktivität erschaffen.

Und weil sie diese Richtung eingeschlagen haben, werden sie ausdrucksstärker, und umso mehr Frauen diese Richtung einschlagen, desto ausdrucksstärker sind sie, und sie verstecken sich weniger. Und je mehr gewahr Ihr werdet, umso mehr werft Ihr Licht auf Scham/Schande. Und erinnert Euch: Verschweigen ist der Komplize der Scham. Und Licht auf Schande/Scham werfen, das geht in Richtung des Nicht-Verschweigens.

Und deshalb hat es den Anschein, dass mehr dieser Aktivtäten geschehen. Das stimmt, aber weil es mehr Gelegenheiten gibt.

Session 201801142
Sunday, January 14, 2018 (Private/In Person)

Gilla
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Re: Elias: Richtlinien = guidelines

Beitrag von Gilla » Sa 14. Mär 2020, 10:51

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

JEFF: Wenn man sich inmitten turbulenter Emotionen fragt, ob es wichtig ist, wie leicht ist es dann, dies tatsächlich durch diese Frage abzuschalten?

ELIAS: Frage dies immer weiter. Die erste Antwort wird an der Oberfläche sein, etwas, was Deiner Wahrnehmung nach außerhalb von Dir ist, bewirkt, dass Du Dich nicht wohlfühlst. „Ich fühle mich nicht wohl, weil die anderen Autofahrer nicht richtig fahren.“ Du weißt bereits, dass das nicht die Antwort ist, aber es ist die erste Antwort ganz an der Oberfläche.

Dann fragst Du Dich erneut: „Was mache ich zur wichtigen Sache? „Zeit“ mache ich zur wichtigen Sache. Ich möchte rechtzeitig bei diesem Treffen sein. Das ist wichtig für mich. Das Treffen ist für mich wichtig.“ Du fühlst Dich unbehaglich. Und was hast Du zur wichtigen Sache gemacht, das bewirkt, dass Du Dich unbehaglich fühlst? Es ist die Zeit. Nun kannst Du Dir dieses Teilstück ansehen, innehalten und die Wahlmöglichkeiten sichten, weil Du Dich tatsächlich fragen kannst: „Wie wichtig ist das für mich? Ist es so wichtig, dass ich genau zur richtigen Zeit da bin? Wird das Treffen stoppen, wenn ich nicht rechtzeitig da bin?“ Nein, denn Du kannst trotzdem daran teilnehmen.

Es geht dabei darum, Dir selbst stattzugeben (to allow yourself), was Du sehr schnell tun kannst. Dafür ist nicht viel Zeit erforderlich. Ein oder zwei Minuten maximal, um zu evaluieren: „Warum ist das so wichtig für mich? Ist es wirklich wichtig? Das Treffen ist für mich wichtig, aber ist all das Andere, was ich für mich wichtig gemacht habe, tatsächlich so wichtig? Muss es denn wichtig sein?

JEFF: Nein.

ELIAS: Und ist dieses Gefühl überhaupt wichtig? Gefühle hinterfragt Ihr nicht, weil Ihr meint, dass sie immer richtig sind. Doch das sind sie nicht. Sobald Ihr das infiziert habt, was Ihr zur wichtigen Sache macht, fragt Euch: „Was will ich fühlen? Was will ich, dass es für mich wichtig ist?“ oder fragt Euch einfach spontan: „Was möchte ich in diesem Augenblick sein? Möchte ich dieses besorgte, zornige Individuum sein? Oder möchte ich entspannt sein und mich auf unser Treffen freuen? Was will ich sein?“

Vielleicht ist das leichter als im großen Stil zu evaluieren. Ihr müsst nicht analysieren oder von einem Schritt zum nächsten und wieder nächsten Schritt schreiten. Es muss nicht kompliziert sondern kann auch einfach sein. Selbst wenn Du die Kommunikation verpasst hast, gilt es, Dich selbst anzuerkennen und Dich zu fragen, was Du in diesem Augenblick zur wichtigen Sache machst, was dieses unbehagliche Gefühl erschafft und Dich sodann zu fragen: „Wer will ich in diesem Augenblick sein?“

Ihr müsst nicht alles, das was Ihr Euch reflektiert und welche Energie Ihr projiziert, Schritt für Schritt durchgehen. Dies sind allesamt wichtige Faktoren. Es ist wichtig zu wissen, welche Energie Ihr projiziert, und auch darum geht es bei unserer heutigen Übung, da es in Eurer Welt genug Unruhe gibt und Regierungen in Richtungen voranschreiten, mit denen Ihr vielleicht nicht einverstanden seid, weshalb es wichtig ist zu wissen, wozu Ihr beitragt. Wie könntet Ihr das jedoch wissen, wenn Ihr noch nicht einmal wisst, welch Energie Ihr ganz alleine projiziert.

Ihr könnt leicht die von mir benutzte Terminologie verwenden und über diese Konzepte sprechen, was nicht heißt, dass Ihr tatsächlich wisst, wie Ihr sie nutzen könnt und was das in Eurem Leben ändert. Wenn Ihr Euch sagt, dass Ihr Eure Energie drängt oder sie nötigt, ohne zu wissen, was das bedeutet oder wie das aussieht, vergrößert Ihr automatisch diese Selbstkritik, denn nun setzt Ihr Euch selbst herab, weil Ihr annehmt, dass Ihr etwas drängt oder nötigt, wenn das vielleicht gar nicht der Fall ist.

Und bei alle dem wisst Ihr nicht, welche Kreise Ihr nach draußen zieht. Und Ihr denkt, dass es okay ist, nach draußen in einer Richtung Kreise zu ziehen, die in Einklang ist mit Euren Richtlinien oder mit dem, was Ihr glaubt, dass es für Euch wichtig ist, und dass das eine positive Äußerung ist und Ihr dann positive Gefühle habt, was nicht stimmt, denn Eure Gefühle sind kein Hinweis auf die Art der von Euch projizierten Energie.

Ihr könnt Euch sehr bange fühlen, ohne negative Energie zu projizieren, weshalb Ihr auch keine negativ Energie nach draußen projiziert und auch nicht zum Geschehen in einer Kapazität beitragt, die im Widerspruch zu dem ist, was Ihr glaubt, was Ihr für wichtig haltet und was Euren eigenen Richtlinien entspricht.

Andererseits könnt Ihr Euch großartig fühlen, in guter Stimmung sein, und Eure Energie kann sich in destruktive oder negative Richtungen bewegen. Es ist deshalb wichtig, Eure Gefühle nicht als Maßstab für das zu nehmen, was Eure Energie am Tun ist, denn das sind Eure Gefühle nicht. Sie sind kein Gradmesser. Und Euer Denken ist es auch nicht, denn es übersetzt bloß. Und wenn Ihr etwas fühlt, ist es das, was das Denken übersetzt, denn das ist die Information, weshalb Euer Denken sich in Verbindung mit den Gefühlen bewegt.

Oder Ihr versucht, Euer Denken vorsätzlich zu ändern. Vielleicht seid Ihr bange oder aufgeregt, oder Ihr bemerkt, dass Ihr ruhelos seid und denkt Euch: „Das werde ich nicht fühlen“ oder „Dieses Gefühl mag ich nicht, weshalb ich an etwas Anderes denken werde, was das Gefühl ändern wird.“ Doch auch das ändert die Energie nicht.

Deshalb ist es so wichtig zu verstehen, was diese Worte bedeuten, sowie das zu verstehen, was Ihr tatsächlich am Tun seid, um Euch die Macht der absichtlichen eigenen Wahl zu verschaffen, denn das ist es, was Ihr haben wollt. Ihr wollt selbst-steuernd sein und Eure Wahl vorsätzlich treffen. Und um das zu tun, ist es wichtig zu verstehen, was diese Worte bedeuten, und wie Ihr sie für Euch selbst auf jede Situation anwendet. Denn sie wirken sich aus, und nicht nur auf Euch selbst. Aber das unmittelbarste und wichtigste Teilstück ist, das sie sich auf Euch selbst auswirken, und darüber hinaus wirken sie sich auch in zahllosen anderen Richtungen aus, aber der primäre Punkt ist, dass sie sich auf Euch auswirken.

Du sagtest auch, dass Du bemerkt hast, dass Du solche Äußerungen wiederholt anheuerst, was es wert ist, beachtet zu werden und Dich zu fragen: „Was mache ich wiederholt zur wichtigen Sache, was wiederum dieses Gefühl generiert?“

Das, was Du wiederholt zur wichtigen Sache machst, ist dass Du nicht fähig genug wärst, und es ist das, was diese Frage erschafft, ob Du es zustande bringen kannst oder wirst? Und damit kommen viele verschiedene Faktoren mit in Spiel: Zeit, Handlungen, Interaktionen, Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühle. Dies ist ein Wechselspiel mit allem, da alles miteinander verbunden ist, und auch das ist ein weiteres Wort, das die meisten von Euch noch nicht wirklich verstehen, das Ihr jedoch verwendet, doch Ihr wisst nicht, was Ihr äußert, wenn Ihr es gebraucht.

Ich würde sagen, dass Dir das eine viel größere Chance gibt, Deine Energie schnell zu wenden und Dich selbst zu bestätigen und zu ermächtigen, statt Dich selbst zu entmachten und zu kritisieren, weil Du auf der ganzen Heimfahrt irritiert bist, antizipierst und projizierst. Und Du kannst dies innerhalb von anderthalb Minuten reevaluieren, wenn Du Dich fragst, was Du zur wichtigen Sache machst, was Du als wichtige Sache haben willst, und was Du in diesem Augenblick sein willst.

JEFF: Ausgezeichnet. Vielen Dank Herr Doktor.

ELIAS: (lacht) Gerne geschehen. Und wenn wieder einmal eine solche Äußerung auftritt, wirst Du sie viel schneller wenden können, da Du nun weißt, was Du tust und dass das ein automatisches Muster ist, das nicht unbedingt wahr ist.

(Ausschnitt)

MARIJ: Ich möchte etwas zum Projizieren sagen, denn das ist irgendwie ein Muster in meinem Leben. Als ich jünger war, sagte mir meine Mutter, dass ich egozentrisch bin, und ich antworte, dass ich nur für mich selbst sprechen kann, denn wie könnte ich andere Leute verstehen, wenn ich mich selbst nicht verstehe? Doch dann sagten mir andere Leute: „Du hast eine solch starke Energie.“ Und ich antwortete: „Nun, so bin ich einfach. Ich bin mir nicht ganz sicher, was Du damit meinst.“

Dann las ich in den Niederschriften, dass Du über Anführer-Persönlichkeiten sprachst https://www.sethforum.de/phpBB3/viewtop ... der#p22931 und andere Leute sagten mir, dass sie die Energie dieser Persönlichkeiten nicht mögen. Und kürzlich sagten sie mir: „Du instruierst, doch ich habe Dich nicht darum gebeten“ während ich bloß mein Wissen mit ihnen teilte.

Ich weiß, was ich tue, und ich habe das Gefühl, dass ich Andere wirklich liebe, und auch, dass ich mich selbst liebe. Meine Kernwahrheit ist es, mich selbst zu honorieren, und ich versuche, andere Leute zu honorieren. Ich versuche, die zu sein, wer ich bin, ohne Andere abzutun oder sie nicht zu honorieren. Ich bin eine starke und keine sanfte Person, und ich tue das, was ich tue. Aber es ist schwierig, mit solchen Rückmeldungen umzugehen. Das wäre also die Frage, die ich gestellt hätte, aber ich habe versucht, auf Deine Frage zurückzukommen: „Wie wisst Ihr, was Ihr am Tun seid?“ Ich würde sagen, dass ich fühle und spüre, dass ich weiß, was ich am Tun bin, aber ich bin mir nicht sicher wie… Vielleicht kannst Du mir Feedback dazu geben, ob ich wirklich weiß, was ich am Tun bin, denn es ist das, was ich fühle.

Und das zweite wäre, wie kann ich mit Leuten umgeben, die mir zurückmelden, dass sie mein Tun nicht mögen, während ichoffensichtlich das Gefühl habe, Andere so willkommen zu heißen wie ich das mir selbst gegenüber tue.

ELIAS: Wenn ein Anderer Dich reflektiert und Dir sagt, dass er das, was Du tust, nicht mag oder sagt: „Belehre oder instruiere mich nicht“ und Du echt verwirrt bist, weil Du Deiner Wahrnehmung nach ihn nicht instruierst sondern mit ihm teilst - doch dies Reflektion bietest Du Dir – und Du zu allererst einmal das persönliche Teilstück entfernst…

MARIJ: Entpersonalisieren habe ich aufgeschrieben.

ELIAS: Nachdem Du Personalisieren weggenommen hast, geht es nun darum, die Reflektion zu betrachten und zu evaluieren, was der Andere äußert, und was dies ohne Personalisieren für Dich bedeutet. Es ist nicht so, dass Du etwas falsch machen würdest, sondern dass der Andere Dir gegenüber irgendwie äußert, dass er es nicht mag oder sich nicht wohlfühlt.

Nun evaluierst Du „Welche Energie projiziere ich, die diese unbehagliche Reflektion erschafft?“ Zu allererst einmal evaluierst Du das, was er sagt. Was bedeute das für Dich? Wie interpretierst Du das, was er sagt? Wenn ein Anderer sagt: „Ich mag das nicht, was Du sagst. Versuche nicht, mich zu instruieren.“ Was bedeutet das für Dich?

MARIJ: Überraschenderweise konnte ich in den letzten paar Fällen ehrlich spüren, dass es um die andere Person und nicht um mich ging.

ELIAS: Und was hast Du erwidert?

MARIJ: In einem Fall habe ich es noch nicht erwidert, weil ich noch nach Worten suche, um die andere Person nicht zu kritisieren, ja, so ist es für mich. Und in einem anderen Fall versuchte ich, es zu Depersonalisieren, um aufzuzeigen, dass es nicht um mich geht, aber in dem Augenblick erkannte die Person selbst, dass es um sie ging. Ich versuche, mich dabei besser zu fühlen und dies nicht persönlich zu nehmen.

ELIAS: Ich verstehen. Aber es ist immer noch eine Reflektion.

MARIJ: Es ist eine Reflektion. Sage mir bitte, wie es sich für Dich anfühlt. Ich habe das Gefühl, dass es ein Test ist. Lasse ich meinen Worten Taten folgen? Aus den Gespräch mit Dir weiß ich, dass Ehre (honor) meine Kernwahrheit ist. Ich versuche, mich selbst und andere Leute zu honorieren, und deshalb fühlt es sich für mich wie ein Test an: weder mich noch den Anderen zu kritisieren oder zu urteilen.

ELIAS: Einverstanden. Und ich stimme mit Dir überein, dass der Andere dies in manchen Fällen bezüglich dessen, wie er sich äußert, so erwidern mag. Wenn wir das Personalisieren wegnehmen, stimmt es, dass es um die andere Person gehen mag, nicht unbedingt um das, was Du ihr sagst, was Du tust oder womit Du sie instruierst oder dass Du sie nicht honorieren würdest. Aber hier gibt es auch eine Reflektion, denn Du präsentierst Dir eine negative Erwiderung. Und es gibt hier auch etwas, wobei Du involviert bist. Er ist nicht persönlich, aber Du selbst bist involviert, denn Deine Energie hat sich projiziert und erschuf dann diese Reflektion, als der Andere sie erwiderte, nicht wie er erwiderte, sondern das, was er erwiderte.

MARIJ: Ist es okay, miteinander Worten zu teilen oder es zu tun zu versuchen – es ist wie das Jonglieren mit Bällen. Ist es okay, sich so zu fühlen wie dass ich mich in jene Position brachte, um mich mit dieser Reflektion zu befassen? Denn ich habe das Gefühl – und das habe ich schon in der Vergangenheit sehr oft getan – dass man zornig wird, und ich werde zornig. Und wenn ich zornig werde, kann ich wirklich sehr zornig werden und heftige Worte verwenden, um mit der Zeit nicht mehr zornig zu werden sondern zu erkennen, dass vielleicht die von mir verwendeten Worte oder die Energie …

ELIAS: Meine Freundin, lass mich dies sagen, damit es ein bisschen klarer wird. Zu allererst einmal tust Du nicht automatisch etwas Falsches. Aber wenn Du eine solche Reflektion bekommst, geht es darum, in Deinem Inneren zu evaluieren, was Du Dir damit präsentierst. Die Leute fühlen sich manchmal unbehaglich und deuten dies falsch, wenn man ihnen gegenüber sehr unverblümt ist. Die Meisten sind nicht daran gewöhnt, miteinander gänzlich unverblümt zu sein, und wenn jemand das ist, fühlen sie sich nicht wohl.

Das heißt nicht, dass es falsch wäre, sich unverblümt zu äußern, da die Meisten dies jedoch nicht tun und sie sich im Allgemeinen nicht völlig wohlfühlen bei Leuten, die unverblümt sind, geht es nicht unbedingt darum, das, was Du sagst, sondern wie Du es sagst und vielleicht auch Deinen Tonfall dahingehend zu evaluieren, ob die zum Anderen projizierte Energie möglicherweise etwas stark ist.

Manche – und dies gilt auch für Dich – haben von Natur aus eine sehr große Energie. Die Meisten haben keine solch starke Energie, aber Manche haben sie, was heißt, dass das Energiefeld, das ihren Körper umgibt, sich automatisch sehr weit fort projiziert, mehr als bei den Meisten. Und die, die diese sogenannte große Energie aufweisen, können sehr leicht unabsichtlich und ohne es zu bemerken diese Energie projizieren und unabsichtlich gegen Andere prallen. Euer Energiefeld kann eine andere Personen ebenso real und physisch berühren wie es Eure Hände tun, weshalb die Energie von Personen mit dieser ganz natürlichen starken Energie mühelos in unbeabsichtigte Richtung gehen kann, wenn sie sich dieser Energie nicht gewahr sind.

Du meinst vielleicht, mit Anderen zu teilen, sie zu honorieren und sie nicht zu instruieren, und höchst wahrscheinlich geht das, was Du äußerst, in diese Richtung, doch das, wie Du es tust, mag gegen sie prallen.

Sie erkennen nicht, dass Deine Energie gegen sie prallt, und die einzige Art und Weise, wie sie diese Kombination von Energie-Aufprall und Unverblümtheit identifizieren und automatisch übersetzen, ist dass sie dies nicht mögen und als aggressiv, zu energisch oder arrogant interpretieren.

Das heißt nicht, dass Du aggressiv, zu energisch oder absichtlich repressiv wärst, sondern Du gibst Dir selbst diese Reflektion, um evaluieren zu können: „Ah, meine Energie projiziert sich. Und das ist die Reflektion, die ich mir selbst gebe. Ich weiß, dass ich mich selbst und die andere Person honoriere und sie nicht instruiere, aber sie missinterpretiert mein Tun. Und da ich weiß, dass ich sie honoriere, gilt es nun zu evaluieren WIE ich es mache.

MARIJ: Im letzten halben Jahr leiste ich größtenteils ehrenamtliche Arbeit. Gerade jetzt helfe ich einer Frau, deren Mann im Dezember starb. Vor fünf Jahren hatte sie einen Schlaganfall. Ich tue alles für sie, und unsere Beziehung ist toll. Es ist nicht - nein nicht wie die Worte, die Du jetzt verwendet hast. Das Feedback ist eher wie wenn ich, lache bitte nicht, mit E-Leuten (Elias-Leuten???) über E-Dinge spreche. Ich kam also vielleicht zu dem Ergebnis, einfach das zu tun und zu finden, was mich glücklich macht…

ELIAS: Genau darum geht es. Das ist ein ausgezeichnetes Argument und Beispiel, denn es geht es nicht um das, was Du sagst sondern darum, wie es projiziert wird.

Du hast Recht, es ist die Interpretation des Anderen. Ganz egal, ob jemand sich mit mir unterhält oder nicht, die Niederschriften liest und die Audios hört oder nicht, ist er doch nicht stärker an unverblümte Äußerungen gewöhnt. Und es bedeutet auch nicht automatisch, dass er automatisch zur unverblümten Person wird und daran gewöhnt ist, dass Andere sich ihm gegenüber unverblümt äußern. Das ist nicht das, was geschieht.

Es geht darum, wie die Leute sich selbst äußern, um das, was sie gelernt haben, was sie gelehrt wurden und um ihre Persönlichkeit. Hier gibt es viele verschiedene Faktoren. Und ich würde sagen, ja nimm das Personalisieren weg. Definitiv. Aber erkenne auch, dass Deine Energieprojektion mit ins Spiel kommt. Und es geht auch darum, persönlich zu evaluieren, womit Du involvierst sein willst. Denn noch etwas ist Teil der Reflektion, dass Du Dir vielleicht reflektierst, dass die Leute in manchen Situationen andere Richtlinien haben als Du, oder vielleicht eine andere Meinung oder einfach andere Persönlichkeiten haben…

MARIJ: Stimmt.

ELIAS: … mit denen Du nicht unbedingt im Fluss bist oder sie mit Dir. Und auch hier gilt es zu evaluieren: Woran möchtest Du partizipieren? Und mit wem? Die Tatsache, dass Leute Gespräche mit mir anheuern, ändert ihre Persönlichkeit nicht. Sie können über Informationen verfügen, aber ihre Persönlichkeit bleibt ihre eigene Persönlichkeit.

Session 201804281
Saturday, April 28, 2018 (Group/Webinar)

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