Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Gilla
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Di 17. Sep 2019, 06:57

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
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Die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
https://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=2956&L=1


INNA: Mich stört jetzt am meisten, wenn mich etwas einschränkt, und ich nicht machen kann, was ich will. Das irritiert mich. Wenn ich etwas tun muss, was ich nicht tun will, wird mir manchmal körperlich schlecht. Wenn ich mich zu etwas zwinge, was ich nicht tun will, wird mir schlecht.

ELIAS: Was ein weiteres Beispiel dafür ist, wie Gefühle Handlungen beeinflussen. Übelkeit ist nicht unbedingt ein Gefühl, obwohl es ein körperliches Gefühl ist, aber es ist kein, wie ihr es nennt, emotionales Gefühl, aber es wird ausgelöst. Es ist eine physische Aktion, die von Gefühlen beeinflusst wird, die, wie du beschreibst, darin bestehen ...

INNA: ... gegen mich zu handeln. Wenn ich etwas tue, das ich nicht tun will, aber tun muss, weil es ein Job oder eine Verpflichtung ist, kann ich es körperlich nicht tun. Mir wird übel.

ELIAS: Beklemmung.

(Ausschnitt)

RODNEY: Obwohl sich das derzeit ein bisschen ändert, habe ich viel Überforderung, Anspannung und Krankheit erschaffen. Zu Jahresbeginn war ich motiviert gesünder zu leben, Gymnastik zu machen und ähnliches. Danach ließ ich mich treiben und war unmotiviert. Es gibt den starken Wunsch, er überkommt mich, zu schlafen. Es ist fast so, dass es in mir hochsteigt, und schon werde ich schläfrig. Also mache ich viele Nickerchen. Treibe nur dahin. Ich erschaffe eine gewisse Ängstlichkeit, aber die dreht sich um kleine Herausforderungen in meinem Leben, mit denen ich mich befassen muss. Es ist nichts Einschneidendes. Das Sich-Treiben-Lassen greift um sich, diese Bereitwilligkeit zu sitzen und auf den Wald zu schauen oder die Wolken zu beobachten. Natürlich arbeite ich nicht, also habe ich die Zeit und den Raum dazu. Die Zeit zu vergessen und darüber nicht besorgt zu sein – da stehe ich jetzt.

ELIAS: Wagt jetzt einer von euch, eine Gemeinsamkeit all dieser Äußerungen zu nennen?

LYNDA: Ängstliche Besorgtheit?

ELIAS: Teilweise; nicht ganz.

MELISSA: Erwartung?

ELIAS: Teilweise.

JOHN: Körperliche Symptome.

ELIAS: Auch teilweise.

KEN: Verwirrung.

ELIAS: Verwirrung, ja ganz bestimmt.

ANN: Widerwillen zu tun, was wir nicht tun wollen.

ELIAS: Die Gemeinsamkeit all dieser unterschiedlichen Äußerungen ist Verbindungsabbruch, ja, und Verwirrung, aber nicht unbedingt großer Verwirrung, sondern unterschiedlicher Grade gewisser Verwirrung. Es ist eher die Gemeinsamkeit der Trennung, des Verbindungsabbruchs, und eines Gefühls von Isolation.

Ob ihr es positiv oder negativ seht, ob es freudige Erwartung oder ängstliche Besorgtheit ist, gibt es Faktoren in Richtung von Isolation, die ihr alle ausdrückt: nicht verbunden sein, sich nicht verbunden FÜHLEN; zu meinen, dass ihr tut, was ihr tut – nicht, wo ihr mitmacht, nicht eure Verbundenheit mit allen anderen Individuen oder allem, das euch umgibt, sondern was ihr tut und was ihr fühlt. Es gibt daher einen Aspekt von Isolation. Das ist auch ein Teil dieser speziellen Welle.

Ich werde euch jetzt, wie ihr es nennt, eine gute und eine schlechte Nachricht überbringen. (Lachen) Die gute Nachricht, die alle von euch willkommen heißen, ist, dass diese Welle ihrem Ende zugeht. Die schlechte ist, dass sie abschließend stärker wird als sie bisher gewesen ist.

ELLA: Welche kommt danach? Wird sie ärger als diese sein? (Lachen)

ELIAS: Nicht unbedingt. Aber sie verstärkt sich, und somit verstärken sich auch eure Gefühle und ihr könnt bestimmte Äußerungen fühlen, die ihr nicht unbedingt oder vorher nicht dauernd gefühlt habt, oder ihr habt diese Gefühle vorher gehabt, aber in dieser Zeit kann es euch so vorkommen, dass es keinen Grund dafür gibt zu fühlen, was ihr fühlt.

Ihr schaut euch um und es scheint so, dass, was um euch geschieht, den gewohnten Gang nimmt, leicht vor sich geht und nicht traumatisierend ist. Es wird sich kein großes Drama um euch herum abspielen. Es wird um euch herum keine intensiven Leiden oder Beunruhigungen geben. Deswegen scheint es keinen hinreichenden Grund dafür zu geben, dass ihr fühlt, was ihr fühlt. Ihr könnt euch gewisse Aspekte nicht erklären oder ihr erfindet sogar Erklärungen in Bezug auf das, was ihr fühlt.

Ich würde sagen, dass diese Feststellung, dass Erklärungen erfunden werden, viel üblicher ist, als ihr erwarten würdet. Es ist eine automatische Handlung, die alle von euch machen. Ihr wollt eine Erklärung; ihr wollt einen Grund. Wenn ihr keinen äußeren Grund und keinen passenden inneren Grund finden könnt, werdet ihr einen Grund unterstellen. Ihr werdet einen Grund erfinden: „Ich mache das nicht gut genug; deshalb fühle ich, was ich fühle." „Ich bin nicht geduldig genug, meine Annahme ist nicht groß genug, ich habe zu wenig mit anderen Personen zu tun, ich bin nicht interaktiv genug, ich bin nicht tolerant genug, ich fasse vorschnell Beschlüsse, ich drücke mich zu schnell aus.“ - das sind erfundene Gründe.

Ihr könnt einiges in dieser Weise tun, aber denkt daran, dass Emotionen nicht Reaktionen sind. Emotionen sind Kommunikationen. Sie sind subjektive Kommunikationen zu eurem objektiven Bewusstsein. Gefühle sind Signale. Gefühle sind Aufforderungen, innere Aufforderungen von euch selbst als ein Signal, dass ihr eine emotionale Kommunikation erzeugt, dass es jetzt eine Kommunikation für euch gibt. Ihr FÜHLT, um euch zu alarmieren, dass eine Kommunikation, eine Nachricht besteht.

Gut, ein Beispiel: Ich bin traurig.

Traurigkeit ist ein einfaches Beispiel. Im Großen und Ganzen, definiert ihr das Gefühl traurig als Reaktion. Irgendeine Handlung, irgendein Ereignis, irgendein Ausdruck entsteht außerhalb von euch und ruft hervor, was ihr als eine Reaktion definiert, nämlich Traurigkeit. Nein. Das Gefühl ist eine Antwort auf eine emotionale Kommunikation. Ihr kommuniziert in Bezug auf ein Thema mit euch.

Angenommen ein Individuum oder etwas, das euch nahe steht, stirbt und ihr bezeichnet euch als traurig. Ihr definiert das als eine Reaktion darauf, dass diese physische Manifestation starb. Ihr erlebt jetzt Verlust. Aber ihr reagiert nicht, wenn ihr fühlt! Das Gefühl ist euer Signal, dass ihr eine Kommunikation an euch selbst erzeugt. Etwas geschah; ihr reagiert darauf in eurer Bewertung des Geschehens. Das Individuum starb. Ihr wertet eure Einschätzung davon aus und wie es euch persönlich beeinflusst, was eure innere Antwort auf dieses Geschehen ist.

Das Gefühl, traurig zu sein, ist nur ein Signal. Es ist sozusagen ein Alarm. Ihr erhaltet eine Kommunikation, das ist euer Zeichen: höre auf diese Kommunikation. Sie drückt aus, was IHR momentan erschafft. Was ihr vielleicht in dem Moment, in dem ihr euch traurig fühlt, erschafft, ist die emotionale Kommunikation, dass ihr euch verlassen oder verloren oder allein oder getrennt oder in euren Optionen beschränkt fühlt oder meint es zu sein: diese Manifestation gibt es nicht mehr, das beschränkt jetzt meine Möglichkeiten.

So nehmt ihr individuell, persönlich wahr, wie ihr durch diese Aktion beeinflusst werdet, und erzeugt eine Kommunikation zu euch selbst, die das so definiert. Aber normalerweise achtet ihr nur auf das Signal: Ich fühle mich traurig. Die Nachricht erreicht euch nicht, die dieses Gefühl erzeugt hat. In einigen Situationen nehmt ihr das Gefühl an, wie es ist und lasst dieses Gefühl zu und befasst euch nicht näher damit.

Eine gewisse Zeit lang scheint das zu wirken und zu beruhigen. Vorübergehend kann es scheinen, dass ihr dieses Gefühl hinter euch lassen könnt und euch damit befasst habt, indem ihr euch erlaubt habt es zu fühlen. Aber ohne die Nachricht zu erhalten, habt ihr die Nachricht nur übergangen, indem ihr eure Aufmerksamkeit nur dem Gefühlssignal gewidmet habt. Die Nachricht wird sich, wie schon gesagt, schließlich wiederholen.

NATASHA: Was ist die Nachricht?

ELIAS: Was ich gesagt habe. In diesem Beispiel kann die Nachricht Distanziertheit sein. Sie kann Isolation sein. Sie kann eine Assoziation sein, dass eure Optionen jetzt beschränkt sind. Das ist ganz bestimmt ein Faktor, dass eure Optionen beschränkt sind.

Das ist ein Faktor in fast all euren Szenarien, die Beschränkung der Wahlmöglichkeiten: wenn eine äußere Aktion geschieht, die nicht dem entspricht, was ihr wollt, beschränkt das automatisch eure Wahlmöglichkeiten. Das tut es nicht, aber ihr glaubt, dass eure Optionen davon abhängen, was um euch geschieht. Nein, das tut es nicht, aber es ist eure Wirklichkeit. Es ist nicht gültig, aber es ist sehr wirklich, und es ist das, was ihr automatisch macht, und wenn ihr das glaubt, handelt ihr entsprechend.

Deswegen beeinflusst, was ihr fühlt, euer Verhalten. Nur das Gefühlssignal, aber nicht die Kommunikation zu erkennen, wirkt sich auf euer Verhalten in einer Weise aus, die die Situation eigentlich verschlimmern oder fortbestehen und länger andauern lassen kann. Jedes unangenehme Gefühl kann eigentlich in verhältnismäßig kurzer Zeit erfasst und verarbeitet werden, vielleicht in Minuten, aber dieses Gefühl kann Tage oder Wochen oder Monate oder sogar Jahre dauern, wenn die Kommunikation nicht erfasst wird, weil nur das Gefühl gesehen wird.

Wie gesagt sind Gefühle sehr wirklich, und normalerweise sehr stark. Oder wenn sie nicht stark sind als Gefühl selbst, kann sich die Stärke im Mangel eines Gefühls zeigen, dass es nämlich ein Gefühl geben soll, das es aber nicht gibt, was ebenso auffällig und genau so beeinflussend und wirksam ist.

Ihr geht so mit diesen Gefühlen um, dass ihr euch automatisch selbst Vorwürfe macht: Was tue ich? Was mache ich nicht richtig? Auch und besonders bei positiven Gefühlen wie Begeisterung oder freudiger Erwartung des Neuen, wenn es nicht gleich eintritt, fragt ihr euch: Was kann es sein, das ich unterlasse, das verhindert, dass es jetzt eintritt? Das wirkt sich auf die Ungeduld aus, was es schwierig und unangenehm macht. Unabhängig davon, was ihr erwartet, das in eurer Wahrnehmung aufregend und gut sein wird, ist es das jetzt nicht. Warum ist es das jetzt nicht?

(Ausschnitt)

ELIAS: … Wenn ihr euch über eure eigenen Kommunikationen nicht im Klaren seid, beeinflusst euch das, da es euch dazu veranlasst, automatisch zu reagieren. Es veranlasst euch zu einer bestimmten automatischen Reaktion: damit etwas zu tun oder etwas zu tun, irgendeine Handlung zu setzen. Etwas muss getan werden! Damit verstärkt ihr auch, was ihr erlebt, und lasst es andauern, weil ihr euch sehr darauf konzentriert, irgendetwas zu tun statt zuzulassen, und dadurch alles noch undurchsichtiger für euch wird. Sogar in Szenarien oder Richtungen, die ihr für gut haltet und wollt, wenn ihr dabei Tun, Tun, Tun zum Ausdruck bringt - ich muss etwas tun, ich muss handeln, ich muss mich beteiligen - macht ihr damit oft eure eigenen Vorhaben zunichte, weil ihr euch ins Handeln stürzt, wo es gar nicht notwendig ist. Ihr setzt euch unter Druck.

Es ist nicht ausschlaggebend, welches Thema es betrifft. Es kann jedes Thema sein, ob alltäglich oder sehr wichtig. Ich nehme ein einfaches Beispiel, das viele Individuen kennen, nämlich euer Körperbewusstsein und eure Erscheinung wichtig zu nehmen. Für viele, viele Individuen ist Erscheinung ein wichtiges Thema, und ein Aspekt der Erscheinung umfasst was? Gewicht - ob es zu viel oder zu wenig ist. Dabei gibt es auch Aktionen, die das Körperbewusstsein automatisch setzt.

Ein Individuum nimmt sich vielleicht als nicht zufrieden mit einer bestimmten Erscheinung wahr und möchte seine körperliche Erscheinung verändern und versuchen, zuzunehmen oder abzunehmen. In diesem einfachen Beispiel richtet sich das Körperbewusstsein nach dieser Anweisung bis zu einem gewissen Punkt, und wenn es den Punkt erreicht, an dem das Körperbewusstsein optimal funktionsfähig ist, bleibt es stehen und ihr erlebt eine Zeit, in der ihr aufhören werdet zuzunehmen, wenn ihr versucht, zuzunehmen, und aufhören werdet abzunehmen, wenn ihr versucht abzunehmen.

Das ist nur vorübergehend, aber in eurer automatischen Reaktion tun zu wollen, was den Zwang erzeugt – „Ich sollte etwas tun. Ich bin blockiert. Was soll ich jetzt tun? Ich sollte mich mehr anstrengen. Ich werde mehr essen, oder ich werde weniger essen. Ich werde weniger Gymnastik machen, oder ich werde mehr machen, um das Körperbewusstsein in die Richtung zu bringen, die ich will, nämlich mehr oder weniger Körperfülle zu entwickeln.“ - kann es eine Zeit lang frustrieren, weil das Körperbewusstsein nicht antwortet. Ihr nennt euch dann blockiert: Ich stecke fest bei diesem bestimmten Gewicht.

Ihr steckt nicht fest. Euer Körperbewusstsein passt sich an und drückt eine Anerkennung aus: das ist ein optimales funktionsfähiges Gewicht. Deswegen ist es eine Zeit lang neutral. Das ist vorübergehend, aber diese vorübergehende Frist kann beträchtlich verlängert werden, wenn ihr mit Gewalt anders zu sein versucht und euren natürlichen Ausdruck nicht zulasst.

Wenn das Körperbewusstsein einmal diese Anerkennung und diese Änderung erzeugt hat, wird es noch einmal auf eure Anweisungen reagieren und fortfahren, die Richtung einzuschlagen, die ihr wählt. Wenn einmal diese kurze Zeit des Anhaltens vollendet ist, macht es weiter und ihr könnt weiter Gewicht zunehmen oder verlieren. Aber normalerweise erreicht ihr diesen Haltepunkt und bemerkt wirklich sofort: „Ich bin stehen geblieben. Ich bewege mich nicht mehr. Ich nehme nicht mehr zu bzw. ab!“ und ihr strengt euch an: „Ich muss mehr tun!“ Und ihr lasst nicht zu. Das macht ihr in vielen, vielen Situationen.

Das ist nur ein einfaches Beispiel, das ihr leicht verstehen könnt, aber ihr tut das in VIELEN Situationen. Ihr fühlt euch auf der Schwelle, ihr fühlt euch am Beginn einer neuen Veränderung, aber ihr könnt sie nicht sehen und fangt an, euch unter Druck zu setzen. „Was ist es? Wo ist es? Wann ist es? Wie wird es auftauchen? Was werde ich tun? Wie wird es sich anpassen? Welche Änderung werde ich erleben? Ich weiß nicht, wie ich mich vorbereiten soll, wenn ich nicht weiß, was es ist!“ Ihr erzeugt einen Kreislauf aus in Frage zu stellen und zu bezweifeln, und euch selbst zu kritisieren und unter Druck zu setzen, und in diesem Prozess verstärken sich die Gefühle und die Gefühle üben stärkeren Einfluss auf euer Verhalten aus. „Ich fühle mich ängstlicher. Jetzt werde ich mehr tun. Aber je mehr ich tue, umso ängstlicher fühle ich mich.“ Und es geht so weiter, und ihr geht im Kreis, und es wird frustrierend.

Frustration ist eine erhebliche Selbstherabsetzung. Ihr haltet Frustration für eine normale, natürliche Äußerung. Frustration ist das Signal der emotionalen Kommunikation, dass ihr euch beschränkt und euch in irgendeiner Weise selbst herabsetzt, dass ihr nicht gut genug seid, dass ihr nicht stark genug seid, dass ihr nicht schnell genug seid, dass euch etwas abgeht. Euch fehlt etwas in euch selbst, und das erzeugt dieses Signal der Frustration. Frustration motiviert nicht, sie lässt euch nicht eure Stärke fühlen. Sie ist Selbstherabsetzung.

Es ist sehr hilfreich zu definieren, was gewisse Äußerungen tun und somit zu wissen, was ihr tut, wenn ihr gewisse Gefühle ausdrückt. Irritation ist ein sehr motivierender und Stärke betonender Ausdruck. Ärger ist sehr herabsetzend und nimmt die eigene Stärke. Es gibt einen Unterschied zwischen Ärger und Irritation. Obwohl Irritation genau so heftig sein kann – sie kann sehr intensiv zum Ausdruck kommen - ist sie ganz anders als Ärger und Wut.

Es gibt einige Gefühle, die bewirken, dass ihr euch schwächt. Es gibt einige Gefühle, die bewirken, dass ihr euch eurer Stärke bewusst seid. Ihr könnt bemerken, dass der Indikator, dass ihr nicht wütend seid, wenn ihr irritiert seid, obwohl es sich sehr ähnlich anfühlen kann, ist, dass ihr, wenn ihr irritiert seid, normalerweise innehaltet. Ihr habt weiter das Gefühl, aber ihr hört auf etwas zu tun und überlegt. Ihr bedenkt die Situation, die die Irritation hervorgerufen hat, und die Irritation wird euch schnell dazu bewegen, euch zu motivieren, etwas zu tun, das euch eure Stärke zeigt: „Ich bin sehr irritiert; dieses Individuum macht das, und ich bin irritiert.“ Und ihr werdet vorübergehend automatisch innehalten, und eure Vorstellungskraft wird arbeiten. Automatisch fangt ihr an euch zu motivieren und euch eurer Stärke bewusst zu sein. Ihr wisst, dass ihr Wahlmöglichkeiten habt, und ihr fangt an, euch eure Wahlmöglichkeiten zu präsentieren - was kann ich tun, was will ich tun - und macht es.

(Ausschnitt)

RODNEY: Eine weitere dazu passende Frage, die ich hatte. Ich las gerade vor ein paar Tagen, du sprachst über Aggression und aggressiv sein. Du sagtest, dass es nicht gewalttätig sei, nicht negativ, und dass es Aspekte unseres Verhaltens gibt, die uns helfen könnten, das Unterbewusste zu erforschen. Es scheint irgendwie hierhinein zu passen. Aber es scheint mir in meinem Denken auch der Aussage zu widersprechen, die du gemacht hast, dass unser Fortschritt leicht sein sollte. Das ist das falsche Wort ... mühelos. Es scheint mir einen Widerspruch zwischen Aggression und Mühelosigkeit zu geben.

ELIAS: Nicht unbedingt.

RODNEY: Könntest du etwas dazu sagen? Ich glaube, es gehört dazu.

ELIAS: Mühelos ist ein Aspekt von Wahrnehmung. Das heißt nicht, dass Mühelosigkeit keine Aktion oder Energie oder sogar aggressive Energie erfordert. Es ist die Wahrnehmung, die Handlungen als mühelos oder als enorm anstrengend bezeichnet. Wenn ihr meint eine Handlung sei schwierig, etikettiert ihr sie als mühevoll. Wenn ihr meint eine Handlung sei leicht oder sie als leicht wahrnehmt, ist sie mühelos, ungeachtet der Handlung selbst. Diese Identifizierung, diese Begriffe, sind direkt mit eurer Wahrnehmung von Handlungen verbunden.

RODNEY: Könntest du mir ein Beispiel nennen dafür, das Unterbewusste aggressiv zu erforschen. Darunter kann ich mir ohne ein Beispiel nichts vorstellen. In der Meditation zum Beispiel, wie könnte ich aggressiver dabei sein, Zugang zum Unterbewussten zu finden?

ELIAS: Was wäre dein Thema?

RODNEY: Braucht es ein Thema?

ELIAS: Lass es mich definieren in Bezug auf Meditation. Ihr könnt mit Meditation in zwei sehr verschiedene Richtungen gehen. In einer Richtung hat Meditation den Zweck sozusagen zu sein. Das Ziel, wenn ihr es so wollt, ist nur zu sein. Deshalb dient diese Meditationsart dazu, euer Präsent-Sein, eure Existenz, euer Sein zu erfahren.

Bei dieser Art von Meditation ist Sein das einzige Thema. In dieser Art von Meditation geht es darum, jeden Aspekt aufzulösen, der beeinflusst, dass Anhängsel einbezogen werden. Es ist die Aktion, euer eigenes individuelles wirkliches Sein zu erleben.

RODNEY: Ohne Anhängsel.

ELIAS: Ja. Deswegen ist eine der Handlungen dabei, das Denken zur Ruhe zu bringen, keine Gedanken zu haben und auch die emotionalen Kommunikationen zu beruhigen und nur eure Existenz zu erleben. Denk daran, dass emotionale Kommunikationen sehr präzise sind. Sie reagieren auf einen Reiz und darauf, was ihr im Inneren erzeugt. Es ist eine Kommunikation das betreffend, was ihr innerlich macht.

Wenn ihr die Erfahrung und Handlung wirklichen Seins erzeugt, ist es unnötig irgendeine emotionale Kommunikation zu erzeugen. Dann ist keine Kommunikation notwendig zwischen dem Objektiven und dem Subjektiven. Sie sind eins. Sie SIND nur.

(Ausschnitt)

JOHN: Noch etwas dazu, was du in den zwei Arten von Meditation beschrieben hast, von denen eine Gedanken einbezieht. Du hast nicht das Wort „herausfinden“ benutzt, sondern „empfangen“, was etwas ganz anderes ist. Ich versuche herauszufinden, wie man etwas tun kann ohne sich zu etwas zu zwingen und sich unter Druck zu setzen, damit ich energetisch weniger zu erzwingen versuche. Es scheint mir, dass „herausfinden“ eine Art von Erzwingen ist.

ELIAS: Ja, ich stimme dir zu, weil das nicht notwendigerweise Zulassen ist. In der Aktion der Meditation kommt es darauf an zuzulassen. Wenn ihr also in der Meditation, in der ihr die Gedanken einsetzt, ein Thema wählt, geht es darum, eine Absicht, ein Thema festzulegen und auf dieses Thema fokussiert zu bleiben, nicht zuzulassen, dass andere Richtungen eingeschlagen werden, sondern auf dieses Thema fokussiert zu bleiben und dieses Thema sich entfalten zu lassen, die Energie und die Information zu empfangen, die ihr schon mit eurer Absicht gesetzt habt. Ihr habt schon die Energie projiziert, um anzuziehen, wofür ihr euch interessiert.

Wenn ihr in einer Meditation aktiv Information herausfinden wollt, macht das die Aktion fast zunichte, da das nicht Zulassen ist. Deswegen erzeugt ihr Blockierungen, und ihr kommt auch nicht ans Ziel. Ihr bekommt vielleicht kleine Informationsmengen, aber ihr kommt nicht gut voran, und es ist nicht mühelos. Es erfordert mehr Energie, weil ihr es erzwingen wollt. Wohingegen, wenn ihr zulasst und darauf vertraut, dass eure Absicht festgelegt ist, ist das alles, was erforderlich ist. Die ganze Information steht euch zur Verfügung. Es ist nur eine Frage des Offen-Seins und des Zulassens, dass sie empfangen wird.

Wenn ihr etwas erzwingen wollt, könnt ihr nicht empfangen, da die Aktion des Empfangens darin besteht, offen zu sein und aufzunehmen. Wenn ihr Druck ausübt, stoßt ihr Energie heraus. Ihr erschafft daher diese zwei unterschiedlichen Energieströme, und was geschieht? Sie treffen aufeinander, heben sich gegenseitig auf und bleiben stehen, wie zwei Gegenstände, die zusammenstoßen. Energie bewegt sich auf eine sehr ähnliche Weise. Wenn ihr nach außen projiziert und etwas erzwingen und gleichzeitig aufnehmen wollt, könnt ihr zum Teil aufnehmen, aber ihr projiziert diese Energie auch nach außen. Deswegen treffen sie zusammen, stoßen zusammen und bleiben stehen.

JOHN: Und es wird frustrierend.

ELIAS: Ja, weil ihr stehen bleibt.

(Ausschnitt)

ELIAS: Es gibt viele verschiedene Kommunikationswege. Emotionale Kommunikation ist eure subjektive Kommunikation in Bezug darauf, was ihr im Inneren macht, zu eurem objektiven Wachbewusstsein.

Es gibt viele verschiedene Kommunikationswege, eure Sinne, alle eure Sinne, innere und äußere. Euer Körperbewusstsein enthält Kommunikationen und eure Impulse, eure Intuition. Es gibt viele weitere Kommunikationswege.

LYNDA: Also, was ist das Gute an Isolation und Verbindungsabbruch? Wie du gesagt hast, ich habe sofort so reagiert: Oh, ich isoliere mich wieder und ich sollte ausgehen und unter Leuten sein. Ich will nicht hinausgehen und unter Leuten sein. Ich komme in einen Konflikt, weil das meine automatische Reaktion ist, mich zu zwingen hinauszugehen und unter Leuten zu sein, weil isolieren schlecht ist. Ist das Teil des Prozesses, länger als drei Sekunden auf einmal wirklich verbunden mit meiner Großartigkeit zu sein?

ELIAS: Ja, das ähnelt sehr dem, was ich vorher in Bezug auf das Körperbewusstsein und Gewicht gesagt habe, dass das Körperbewusstsein einen bestimmten Punkt erreicht, an dem es sich verlangsamt und vielleicht für eine gewisse Zeit anhält.

Die Isolation und der Verbindungsabbruch sind ein Teil dieses Prozesses, aber ihr meint automatisch, dass ihr etwas TUN müsst. Ihr müsst etwas ändern. Ihr erlebt einen Prozess, euch euren wirklichen Selbsts bewusster zu werden, und identifiziert eure Anhängsel, erkennt, welche Assoziationen von Bedrohungen und Konsequenzen ihr habt, die Angst machen, und erforscht eure Assoziationen. Ja, es gibt einen Aspekt eures Prozesses, durch den ihr euch dem Inneren zuwendet, und ihr erzeugt einen Aspekt des Verbindungsabbruchs und der Isolation, um den Prozess zu beginnen, euch mit euch selbst zu verbinden und euch euer selbst klarer bewusst zu sein und euch somit klarer der Assoziationen bewusst zu sein und dessen, was gewisse Äußerungen hervorruft, die bewirken, dass ihr euch nicht wohlfühlt, und stärker selbstbestimmt zu sein.

Wenn ihr ungeduldig seid und den Verbindungsabbruch oder die Isolation für schlecht haltet, reagiert ihr automatisch, um das zu ändern, um es wegzuschieben, um vorwärts zu kommen, um etwas anderes zu tun.


Sitzung 2956
Samstag 10. April 2010, Gruppe / Brattleboro, Vermont)

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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Di 17. Sep 2019, 09:42

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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

KC : … Wie erlaubend/zulassend sollte ich sein? Oder verstehe ich das nicht richtig und geht es um das Erlauben im Hinblick auf mich selbst? Bin ich es, dem gegenüber ich zulassend sein sollte?

ELIAS: Ja. Lass mich Dir bitte erklären, dass Du vielleicht einige dieser Ideen durcheinander gebracht hast. Erlauben/Zulassen bezieht sich auf Dich. Es sind Vorgänge, die auf Dich und nicht auf andere Individuen anwendbar sind, und es gibt da auch noch andere Faktoren. Wie schon oft gesagt, geht es beim Vorgang des Annehmens nicht darum, gefühllos zu werden. Annehmen ist keine Handlung, die Vorlieben, Grundsätze/Richtlinien und Meinungen eliminiert. Annehmend zu sein merzt auch nicht bestimmte Äußerungen wie Irritation aus.

Wenn Du Dir Informationen offerierst, sie anwendest und Dein Gewahrsein expandierst und Acht gibst, sind dies allesamt nützliche Vorgänge, aber keine Handlungen, die Dich in die Richtung einer Nicht-Realität führen würden. Es sind keine Richtungen/Verfügungen, die Dich dazu führen würden, ein Automat zu sein. All diese Expansion, dieses Umschalten und dieses sich gewahr sein sind nicht das Erschaffen einer Richtung oder Realität, in der Ihr nicht mehr fühlt oder denkt. Ihr tut dies, und Ihr habt Ideen, Meinungen, Vorlieben und Grundsätze, und Teil Eurer Expansion in Euer echtes Selbst hinein ist Euch zu erlauben, Ihr selbst zu sein. Nichts von dieser Expansion, diesem Umschalten und des Deiner gewahr zu sein erschafft eine Richtung oder Realität, in der Du nicht mehr fühlst oder denkst. Du fühlst und denkst, hast Ideen, Meinungen, Vorlieben und Grundsätze, und Teil Deiner Expansion in das echte Selbst hinein ist die Erlaubnis an Dich selbst, Du selber zu sein.

Damit ist gemeint, dass Ihr Grundsätze und Vorlieben, Meinungen und Interessen hegt und auch an manchen Themen nicht interessiert seid, und dies allesamt sind Aspekte von Euch und Eurer Erkundung in diesem Fokus. Wenn Ihr die Wahrnehmung erschafft, dass es für Euch inakzeptabel ist, bestimmte Gefühle zu fühlen oder Euch auf eine bestimmte Weise zu äußern, erschafft das Restriktionen in Euch selbst, und ich würde auch sagen, dass es etwas unrealistisch ist. Ihr habt Gefühle, und diese sind mit Kommunikationen assoziiert, die im Allgemeinen sehr einfach, sehr direkt und sehr kurz sind. Mit jeder solchen Kommunikation könnt Ihr noch viel umfangreichere Einschätzungen generieren, aber denke daran, Emotionen sind Kommunikationen, die direkt das äußern und identifizieren, was Du im Augenblick tust, und sie werden von einem Gefühl begleitet, das Dir diese Botschaft und Kommunikation signalisiert.

Einige Gefühle sind sehr nützlich und motivierend. Bei einer Fehlinterpretation der Idee des Annehmens und Zulassens können sie jedoch in die Richtung durcheinander gebracht oder verschachtelt werden, dass Ihr wahrnehmt, dass Ihr nicht auf eine bestimmte Art und Weise fühlen und Euch auch nicht auf bestimmte Weise äußern solltet. Lass mich Dir ein Beispiel nennen. Irritation ist ein sehr nützliches Gefühl. Sie kommuniziert Dir, dass Du in diesem Augenblick mit der Situation oder mit einem anderen Individuum nicht einverstanden bist. Diese Kommunikation ist sehr einfach, kurz und präzise.

Du kannst nun eine viel umfangreichere Einschätzung dessen generieren, was es bedeutet, dass Du nicht einverstanden bist. Was hinsichtlich der Irritation nützlich ist - ich spreche nicht von Zorn/Wut - das ist, dass Irritation sehr motivierend ist. Die Botschaft, dass Du anderer Meinung bist, verstehst Du sehr schnell, und Du fängst sehr schnell an zu evaluieren, welche Richtung Du hinsichtlich dieser Meinungsverschiedenheit anheuern kannst, was sich vom Zorn unterscheidet. Wenn Du irritiert bist, hältst Du automatisch inne. Du wirst diese Handlung tun, selbst wenn Du es nicht bemerkst. Du wirst automatisch innehalten, um zuzulassen, dass diese Motivation eine Richtung formuliert, die Ideen generiert und Dir souffliert, wie Du in Deiner Richtung vorangehen und Deine Meinung und Richtung honorieren kannst, um erfolgreich das zu generieren, was Du haben willst.

Da Du über mehr Informationen verfügst, wenn sich ein Gefühl wie Irritation präsentiert, kannst Du eine längere Pause generieren, um die Situation klarer einzuschätzen und automatische Erwiderungen zu vermeiden. Das Problem ist, dass Ihr hinsichtlich mancher Gefühle Ideen generiert, dass diese schlecht wären, was sie nicht notwendigerweise sind. Sie sind gezielt, und Gefühle sind - außer Schuldgefühlen - größtenteils lediglich Signale. Sie sind weder gut noch schlecht, nicht richtig oder falsch. Es sind Gefühle. Sie sind Signale, weshalb sie nicht verurteilt und auch nicht geäußert werden sollte, dass sie nicht sein sollten. Es geht darum, was Ihr hinsichtlich dieser Gefühle zu tun wählt, um das, was Ihr bezüglich dieser Kommunikation tut.

Sehr oft wird es nicht nötig sein, etwas anderes zu unternehmen als das Gefühl zu bestätigen. In anderen Situationen mag es nützlich sein, das Gefühl und die Kommunikation zu bestätigen und noch irgendeine Handlung miteinzubeziehen oder Dir zu erlauben, Dich selbst zu äußern. Wenn Du Dir erlaubst, Dich selbst zu äußern, ist das eine echte Handlung. Sie verändert sich, wenn Du Dich äußerst mit der Absicht des Überzeugens eines anderen Individuums. Grundsätze/Richtlinien sind ein weiterer wichtiger Faktor, der derzeitig häufig missverstanden wird.

Lass mich Dir ein leichtes Beispiel für eine Betrachtungs/-Berücksichtigungs-/Bedachtsamkeits/Überlegungs-Richtlinie (guideline of consideration) nennen. Wenn ein Individuum seine Kernglaubenssätze, seine Kernwahrheit und seine Betrachtungsgrundsätze hat, was heißt das? Diese Grundsätze werden nicht ins Spiel gebracht, um Euch an ein Bemerken jeder Handlung zu erinnern, die irgendein anderes von Euch als leichtsinnig erachtetes Individuum vornimmt, oder um Euer Bemerken noch zu unterstreichen. Sie dienen auch nicht dazu, dass Ihr Rücksichtnahme/Bedacht gegenüber jedem anderen Individuum äußert sondern dazu, dass Ihr auf Euch selbst Rücksicht nehmt, jedoch nicht dazu, dass Ihr anderen sagt, dass sie auf sich selber Rücksicht nehmen sollen, denn mein Freund, das wäre eine lächerliche Idee. Wie kannst Du erkennen, was rücksichtsvoll/besonnen für ein anderes Individuum ist oder wie es Deine Rücksichtnahme interpretiert? Es mag Deine Rücksichtnahme ihm gegenüber als überhaupt nicht rücksichtsvoll interpretieren. Darum geht es nicht.

Alle von einem Individuum inkorporierten Richtlinien/Grundsätze sind für es selbst. Das ist es, was sie sind: Es sind Eure eigenen Grundsätze, das, was Ihr mit Euch selbst tut, um diese Rücksichtnahme/Bedachtsamkeit Euch selbst gegenüber zu äußern, denn Ihr seid der, der Rücksichtnahme für Euch selbst definiert. Deshalb geht es darum, diese auf Euch selbst anzuwenden. Für viele Individuen ist das noch ein ziemlich fehlinterpretiertes Konzept, das sie noch nicht ganz verstanden haben, und sie fahren damit fort, nach draußen zu projizieren und zu formulieren, und sie steuern ihr eigenes Verhalten, aber nicht in Bezug auf sich selbst sondern auf andere Individuen.

Das ist es, was Du tust, und es ist der Grund dafür, dass Du diese physische Manifestation (Beschwerden) erschaffst, die unmittelbar mit Deiner eigenen Kommunikation an Dich selbst assoziiert sind, allerdings sehr im Zusammenhang damit, wie Du mit Anderen kommunizierst, und wie restriktiv Du Dir selbst gegenüber in Deiner Kommunikation mit anderen Individuen bist, denn Du sorgst Dich um Andere und wie sie Dich interpretieren werden, ob Du es richtig machst, damit sie Dich richtig interpretieren, weshalb Du diesen außerordentlichen Energie-Wirrwarr erschaffst, wo die Energie zu Dir selbst zurückkommt, da sie so verwirrt ist, dass sie sich umkehrt und zu Dir zurückkehrt.

KC: Das ist perfekt einleuchtend. Genau das habe ich getan, und Du hast Recht, ich habe die Botschaften bekommen und sie nicht angenommen. Wenn ich irritiert bin, weiß ich, dass ich das bin, da ich anderer Ansicht bin. Gewöhnlich gibt es mit einer anderen Person, mit dem Verhalten oder der Regie/Richtung der anderen Person eine Meinungsverschiedenheit. Das ist die Botschaft.

ELIAS: Ja.

KC: Ja. Und ich verwickle das und suche immer noch nach der Botschaft.

ELIAS: Ah, und die Botschaft ist keine Philosophie und auch kein Buch, sondern eine einfache, präzise Aussage: „Ich fühle das Signal der Irritation.“ Die Botschaft ist sehr präzise, kurz und einfach: „Du bist anderer Meinung.“ Und wenn Du diese Botschaft erkennst, geht es darum, diese Meinungsverschiedenheit zu bestätigen, und dann kannst Du einschätzen, ob es nötig ist, diese Meinungsverschiedenheit anzusprechen oder auch nicht. Manchmal magst Du es als wichtig oder nötig erachten, Dich selbst und Dein Nichtübereinstimmung zu äußern, um Deine eigene Richtung zu würdigen und sie aufrechtzuerhalten.

Und dann kannst Du sehr schnell eine weitere kurze Einschätzung generieren, dahingehend, wie Du Deine unterschiedliche Meinung auf die für Dich nützlichste Weise äußern kannst. Nicht diese automatische Erwiderung: „Ich stimme nicht mit Dir überein und werde nun versuchen, Dich zu überzeugen, dass Du im Unrecht bist“, vielmehr dahingehend: „Welche Richtung und Wahlmöglichkeiten kann ich anheuern, die für mich selbst ultimativ am nützlichsten sind und meine andersgeartete Meinung und meine Richtung honorieren und aufrechterhalten, womit ich nicht zulasse, dass andere mich von meiner Richtung abbringen

Mein Freund, lass mich Dir sagen, wenn Du zu automatischen Erwiderungen schreitest, mit denen Du versuchst, das andere Individuum zu überzeugen, erlaubst Du diesem bereits, Dich schwanken zu machen. Wenn Du jedoch diese Pause miteinbeziehst und Dir dieses kurze Einschätzen der Kommunikation erlaubst und Dich lediglich fragst, welche Auswahlmöglichkeiten/Entscheidungen nutzen mir am meisten, um meine Richtung beizubehalten, leistest Du keinen Widerstand gegen das andere Individuum, denn Dein Fokus liegt nicht auf ihm sondern auf Dir und auf dem, was Du tust, um Deine Richtung/Regie beizubehalten und darauf, was Dir am meisten nützt. Deshalb äußerst Du keine Energie, die in Opposition zu dem anderen Individuum ist. Definitiv äußerst Du keine Dir selbst wiedersprechende Energie. Und Du erlaubst Dir, Energie freizusetzen statt daran festzuhalten. Wenn Du Dir erlaubst, Dich zu äußern, erlaubst Du Dir, Energie freizusetzen, was wichtig ist.

Was schließlich geschieht, wenn Ihr Euch selbst nicht gewähren lasst (to allow), das ist, dass das Körperbewusstsein ein Ventil sucht, was auf sehr unterschiedliche Weise generiert werden kann. Ihr könnt wütend, betrübt oder ängstlich werden, Ihr könnt weinen oder auch eine physische Manifestation (Beschwerden) generieren. Aber das Körperbewusstsein wird schließlich einen Weg suchen, um diese Energie freizusetzen.

KC: Es gibt da auch noch eine andere Bildersprache als das Körperbewusstsein. Ich habe zwei tropfende Wasserhähne. Mein E-Mail System hatte einen Virus eingefangen und hätte ihn wahrscheinlich immer noch, aber ich habe alle Adressen rausgenommen, so dass es nicht weiter funktionieren kann. Und ich weiß, dass diese Dinge miteinander verknüpft sind. Die Schwingungen meiner Energie kombiniert mit Deiner Energie - seit 1995 fühle ich, dass sie um mich herum sind - haben sich relativ dramatisch gesteigert, und ich frage mich, ob das lediglich Du und ich waren, oder ob noch andere Essenzen involviert sind?

ELIAS: Ja, Ihr expandiert, und das ist der Vorgang des vermehrten Umzugs in die Vernetzung. Ihr wählt nun, dies vermehrt zu tun, anfangs mehr mit anderen Essenzen als mit anderen Individuen, aber schließlich wird sich dies auch auf andere Individuen, die Umwelt und auch auf noch mehr physische Äußerungen expandieren. Aber in Verbindung mit anderen Energien und anderen Essenzen wächst dies an, was anfangs für Euch bequemer und somit etwas leichter ist. Ich würde sagen, dass Du dies sehr leicht zulässt, und die Steigerung der Energie ist tatsächlich bemerkbar, was auch ein Anwachsen der Macht/Kraft generiert. Diese Macht kannst Du in unterschiedliche Richtungen hin nutzen. Wenn ich sage, dass das das automatische Nebenprodukt eines Anwachsens der Macht generiert, kannst Du dies in manchen Situationen als sehr positiv erachten, aber es kann auch jedwede Manifestation steigern, die Du vielleicht generierst.

Session 2978
Wednesday, May 19, 2010

Gilla
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Mi 18. Sep 2019, 07:23

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
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All Rights Reserved.
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http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

Die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=3021&L=1

ELIAS: … Die meisten Individuen sind von Magie fasziniert und sie macht ihnen Spaß. Individuen mögen Zauberer und sind von Illusionisten fasziniert. Ihr seid fasziniert, weil sie verstehen, eure Sinne zu täuschen und so Magie erzeugen, da sie Aktionen machen, die unmöglich scheinen. Sie sind unmöglich, weil eure Sinne euch sagen, dass sie unmöglich sind – so etwas kann es nicht geben; so etwas gibt es nicht; ihr seht das nicht; ihr hört das nicht; ihr fühlt es - da es unmöglich ist. Aber es ist nicht unmöglich. Und diese Welle befasst sich mit dieser Möglichkeit, dass es viel in eurer Realität gibt, das nicht unmöglich ist, unabhängig davon wie es erscheint. So können Aktionen, die nicht geschehen können, anfangen zu geschehen, und was ihr denkt, dass nicht geschehen kann, geschieht. Es wird auch eine Gelegenheit sein, mit eurer Welt, mit eurer Umwelt zu spielen.

Jeder von euch sitzt gerade auf etwas, das ihr für einen festen Gegenstand haltet, der euch trägt, das ein sich nicht bewegender fester Gegenstand ist. Aber er ist das nicht. Er bewegt sich. Ihr nehmt nicht wahr, dass er sich bewegt, weil euch eure Sinne sagen, dass er sich nicht bewegt und fest ist. Er ist nicht fest und er bewegt sich. Und mit dieser Welle werdet ihr anfangen euch zu erlauben, diesen Aspekt eurer Sinne zu erlauben, nicht mehr so absolut zu sein.

RODNEY: Heißt das, dass wir durch den Fußboden fallen werden?

ELIAS: Nicht unbedingt.

Euch fasziniert Teleportation oder körperliche Projektion, oder einen Gegenstand zu materialisieren oder zu bewegen ohne ihn anzufassen. Die Gegenstände bewegen sich schon. Es geht nur darum, wie verbunden mit diesem Gegenstand ihr euch zu sein erlaubt, um euch mit ihm zu bewegen und ihn dabei zu unterstützen, sich anders zu bewegen als üblich. Er bewegt sich in einer sehr langsamen Schwingungsrate, die ihn euch fest und unbeweglich wahrnehmen lässt, aber er bewegt sich.

Wenn ihr die Absolutheit eurer Sinne nicht mehr unbedingt annehmt, könnt ihr anfangen, neue Information zu erhalten, nämlich dass der Stuhl, auf dem ihr sitzt, oder der Fußboden, auf dem ihr geht, nicht so fest ist, wie ihr ihn zu sein wahrnehmt, dass er sich bewegt und eure Hand eigentlich durch ihn hindurch greifen kann, wenn ihr so wählt, da er nicht fest ist, oder dass eure Wand nicht unbedingt so fest ist, dass ihr euch verletzt, wenn ihr euch versuchen traut hindurchzugreifen. Eure Wand bewegt sich genauso wie euer Stuhl und ist ebenso wenig fest wie jede andere Manifestation, einschließlich euch.

Diese Welle, die sich auf die Sinne bezieht, wird durch die Zuli Familie beigesteuert, was sich vielleicht einige von euch gedacht haben, da die Zuli Familie sehr bezogen auf physische Manifestation ist, und somit die Sinne dieser besonderen Wesensfamilie sehr entsprechen.

Der andere Aspekt dieser Welle ist Erschaffung und das Universum, was auch dabei mitspielt, die Nichtabsolutheit eurer Sinne zu unterstützen.

Also dieser Aspekt betrifft euer Universum, wie riesig es ist und was es enthält, und Erschaffung nicht nur des Universums sondern jedes Erschaffen, jede beliebige Schöpfung, was auch mit euren Sinnen zu tun hat, da eure Sinne euch helfen, Erschaffung wahrzunehmen und zu bewirken.

Wie gesagt gibt es zehn Glaubenssysteme, obwohl es nur neun Wesensfamilien gibt. Dieses spezielle Glaubenssystem wird von ALLEN Wesensfamilien beigesteuert. Ihr alle nehmt an diesem speziellen Glaubenssystem auf unterschiedliche Weise teil. Deswegen werden alle von euch in zwar unterschiedlich starkem Ausmaß an der Auseinandersetzung mit diesem speziellen Glaubenssystem beteiligt sein. Damit ist gemeint, dass ihr alle teilnehmt mit euren eigenen einmaligen Äußerungen in Bezug auf die Eigenschaften eurer Wesensfamilie, ob sie nun die Wesensfamilie ist, der ihr angehört, oder die Wesensfamilie, mit der ihr euch in diesem Fokus verbindet. Die Eigenschaften dieser Familien werden eure Erfahrungen in Bezug auf die Beschäftigung mit diesem speziellen System verstärken. Aber es gibt viel zu erforschen.

Bevor ihr euer Universum physisch erforscht, ist es irgendwie notwendig, dass ihr euch dazu motiviert. Die Motivation dazu liegt in der Neugier darauf, was in eurem Universum jenseits eurer einzelnen Welt liegt.

Ihr habt euch für eine kurze Zeit in eurer Geschichte in Form einer leichten Faszination für außerirdische Lebewesen interessiert. Ich meine das wirklich wörtlich, weil es nur eine leichte Faszination ist, denn es ist eine Minderheit, die wirkliches Interesse daran hat, was jenseits eures eigenen Planeten liegt. Die meisten von euch haben mit der Idee gespielt, und viele von euch glauben, dass es irgendjemanden außer eurer eigenen Existenz innerhalb eures Universums gibt. Jetzt ist eure Gelegenheit, das wirklich zu erforschen. Und ich gebe einen Hinweis: es gibt mehr in eurem Universum als nur euch.

Frage: (Unhörbar wegen vieler Stimmen, die zugleich sprechen.)

ELIAS: Ich würde keine Raumschiffe erwarten, da es eure Erforschung ist. Es geht deswegen nicht darum, dass euch andere Wesen besuchen, sondern dass ihr nach außen geht.

SANDRA: Wird es eine Zunahme des Phänomens energetischer Einflüsse (Bleed-through) geben?

ELIAS: Das kann sein, ja.

SANDRA: Und mehr Träume?

ELIAS: Das kann sein. Und mehr Imagination.

ELLA: (Lange unhörbare Frage/Bemerkung)

ELIAS: Ich möchte euch klar sagen, es wird erhebliche Energie in Bezug auf Vorstellungen von Aktivitäten oder Massenereignissen im Jahr 2012 zum Ausdruck gebracht. Deswegen gibt es ein Potential, dass ihr eine Verstärkung jeder Handlung erschafft, die ihr in dieser Zeit individuell und ein bisschen auch kollektiv setzt. Aber was ein globales oder katastrophales Ereignis betrifft, so ist das eine Verzerrung und eine Missdeutung. Momentan projiziert ihr kollektiv keine Energie, die stark genug wäre, um irgendein bedeutendes Massenereignis global zu erzeugen.

ELLA: (Unhörbare Frage/Bemerkung)

ELIAS: (lacht) Und ich würde sagen, dass ihr entdecken könnt, dass das, was jetzt gewohnt oder normal für euch ist oder früher war, nicht mehr wichtig oder genauso wichtig sein kann. Deswegen können diese Aspekte wie Rechnungen zu zahlen weniger wichtig werden. Ich spreche nicht metaphorisch. Ich sage buchstäblich, dass das Anhängsel und der Ausdruck von Geld auch seine Bedeutung verlieren wird. Ich verstehe, dass es bis jetzt wirklich weiter eine große Bedeutung hat, aber die verringert sich, was auch, wie ihr wisst, ein Teil des Bewusstseinswandels ist.

ELLA: (Lange unhörbare Frage/Bemerkung)

ELIAS: Es ist eine Illusion.

ELLA: (Unhörbare Frage/Bemerkung)

ELIAS: Ja, du hast recht, und das ist eine Aktion, die es global geben wird, und das wird eine Bewegung sein, die in kleinen Schritten erschafft. Es wird verhältnismäßig schnell vor sich gehen, denn auch wenn ihr diese Änderung im Laufe von fünfzig eurer Jahre zu realisieren wählt, ist das im Verhältnis zu eurer Geschichte unglaublich kurz, um eine so dramatische Änderung eurer Struktur zu inszenieren. Aber es wird gemacht werden, da ihr das wählt und das die Richtung ist, in die ihr geht.

Aber wie bei jeder neuen Richtung ist der erste Schritt, wie ihr etwas wahrnehmt. Deswegen ist es ein bedeutender Schritt, diese Struktur des Austauschs zu verändern, ihr weniger und weniger Bedeutung zu geben. Wenn der Austausch nicht mehr wichtig ist, gibt es keine Motivation dazu, mit ihm fortzufahren, und das ist es, was ihr tut.

(Ausschnitt)

SANDRA: Anjuli hat in ihrer Sitzung diese Woche über Meditation gesprochen, dass sie in ihrer ersten Meditationserfahrung erschrocken ist, aber als sie wieder meditierte, ist sie, wie sie sagt, in den Impuls gesprungen. Entweder sie oder du hast das gesagt. Könntest du das genauer beschreiben? Weil in der Erfahrung davon anzuerkennen, dass sich alles bewegt und alles Schwingung ist und man damit spielen kann, wie du vorher in der Sitzung heute gesagt hast, wie ist sie in das energetische Phänomen gesprungen ... (unhörbar) ...und dass man seine Richtung ändern kann. Hat das Anjuli gemacht?

ELIAS: Ja.

SANDRA: Könntest du mehr über die Mechanik dieser Schöpfung sagen?

ELIAS: In einen Impuls zu springen ist nur ein Ausdruck dafür, sich zu erlauben sich mit ihm zu bewegen. Ihr habt sehr oft Impulse, aber ihr bemerkt sie und folgt ihnen nicht unbedingt; ihr handelt nicht danach. Ihr übersetzt sie in Gedanken. Ihr macht aus einem Impuls etwas zu tun, einen Gedanken davon, etwas zu tun. So bemerkt ihr sie, aber ihr handelt nicht unbedingt danach.

„In einen Impuls springen“ ist nur die Aktion sich zu erlauben, nicht über den Impuls nachzudenken oder ihn und die Übersetzung von ihm zu analysieren, und sich zu erlauben, ihm zu folgen und zu handeln.

Sobald ihr eine Handlung beginnt, könnt ihr über sie bestimmen, wie immer ihr wollt. Sobald ihr eine Handlung setzt, bestimmt ihr auch über sie. Deswegen geht es nur darum, selbstbewusst zu sein, sich dessen bewusst zu sein, was ihr tut, was ihr benützt, und euch zu erlauben zu bestimmen, was ihr tut.

SANDRA: (Lang unhörbar) ... diesen Zustand in ihr erschaffen, sodass sie in den Impuls springen konnte? War sie ruhig, war sie (unhörbare), war sie ganz bewusst (unhörbar)?

ELIAS: Nichts davon ist notwendig. Es ist ein Moment. Es ist nur ein Moment des Gegenwärtig-und-Selbstbewusst-Seins. Es ist keine vorbereitende Handlung nötig. Es ist eine Handlung, die ihr dauernd oder in jedem Moment machen könnt, weil die einzige Anforderung ist, dass ihr gegenwärtig und selbstbewusst seid, und euch somit erlaubt, selbstbestimmt zu sein. Deswegen wisst ihr es, wenn ihr euch einen Impuls präsentiert.

Ein Impuls ist anders als ein Eindruck. Ein Impuls ist eine Veranlassung. Ihr bringt euch dazu, euch zu bewegen. Ihr wisst, wenn das geschieht, aber es ist auch so, dass ihr ihn bemerkt oder ignoriert. Es geht darum, sich seiner selbst bewusst zu sein und den Moment anzuerkennen, in dem es einen Impuls gibt und ihm zu folgen, statt ihn nur zu beobachten oder zu ignorieren.

(Ausschnitt)

SHELLY: Du hast Magie und Zauberer heute ins Gespräch gebracht, wie auch Alchimisten und Energiekünstler. Ich wundere mich, weil ich sie sehr mag … (lange unhörbar)… was wir alle tun, aber wichtig ist, es bewusst auf der Grundlage der Idee von Schwingungen zu machen.

ELIAS: In Bezug auf Alchimisten?

SHELLY: Ja, und/oder Energiekünstler. Sind sie sich ähnlich oder völlig verschieden, die Energiekünstler, Alchimisten und Zauberer?

ELIAS: Sie unterscheiden sich darin, wie sie sich selbst definieren. Daraus ergibt sich, dass manche Handlungen, die sie vornehmen, auch unterschiedlich sind, weil es darauf ankommt, wie sie sich selbst in ihrer Rolle oder Position wahrnehmen.

Ein Zauberer ist ein Individuum, das sich ähnlich sieht wie ihr euch selbst; er bemüht sich, ein Ereignis zu erschaffen bzw. Kunststücke zu zeigen. Der Zauberer manipuliert nicht wirklich Energie, um sie neu zusammenzusetzen, aber er macht etwas, um die Sinne seines Publikums zu täuschen. Er erschafft eine Illusion, die ihr als Magie bezeichnet. Aber der Zauberer nimmt die Sinne genauso wahr wie ihr und glaubt nicht daran, dass eine Manipulation von Energie den gleichen Effekt haben könnte. Zauberer ersinnen die verschiedensten Tricks und wissen, wie sie physische Objekte manipulieren können, um euch zu täuschen und das als Magie erscheinen zu lassen. Deswegen erschafft der Zauberkünstler nicht wirklich das, was ihr für richtige Magie haltet, sondern eher eine Täuschung der Sinne.

Ein Energiekünstler ist stärker auf die Manipulation von Energie eingestimmt, nicht notwendig die Manipulation von Dingen oder Gegenständen, sondern eher die Manipulation von Einstellungen und Blickwinkeln, die auch in einer Art von Magie ähnlich der eines Zauberkünstlers beeinflusst werden können. Er verwandelt nicht unbedingt wirkliche Gegenstände, sondern manipuliert Energie in einer Weise, dass er ihr eine neue Richtung gibt oder sie verwandelt und damit die Wahrnehmung beeinflusst.

Ein Energiekünstler wäre auch fähig, die Wahrnehmungen anderer Individuen zu beeinflussen, indem er sich mit der Energie des anderen Individuums und sogar mit kollektiven Energien verbindet und diese neu ausrichtet, um eine andere Wahrnehmung einer Situation oder vielleicht sogar eines Objekts zu erschaffen und so Einfluss auf eure Sinne ausübt, anders als ein Zauberer, aber auf eine Weise, die eure Wahrnehmung einer Situation oder eines Objekts verändert. Daher würdet ihr es anders konfigurieren. So könnte dieses Individuum die Energie so manipulieren, dass ihr eine Vase seht, und euch dazu bringen, eure Wahrnehmung und eure Energie so zu verändern, dass sich die Vase als Spielzeug zeigt.

Das ist eine wirkliche Energie-Rekonfiguration, da das Individuum seine Energie mit eurer Energie verbindet und sie so beeinflusst, dass sich eure Wahrnehmung verändert. Ihr erschafft deswegen einen anderen Gegenstand, und der Gegenstand verändert sich wirklich, aber ihr seid euch dessen nicht bewusst, dass ihr ihn objektiv verändert. Ihr konzentriert euch auf den Energiekünstler und was er in seiner Energiemanipulation tut. Ihr seid euch deswegen nicht unbedingt objektiv dessen bewusst, wie er eure Wahrnehmung dazu bringt, sich zu verändern und somit den Gegenstand zu ändern. Das ist ein interessantes Kunststück, da ihr eigentlich eine Form von Magie erzeugt, da ihr den Gegenstand ändert, deswegen die molekulare Struktur und die Energie dieses Gegenstands neu konfiguriert, da ihr ihn anders wahrnehmt.

SHELLY: Ich versuche das Spektrum oder die Unterscheidungen der Terminologie, die Elias benutzt, besser zu verstehen ... (unhörbar) ...und ein paar andere Leute redeten über Energiekünstler, aber ich interessiere mich auch für Alchemie, die Idee der Alchemie, wie das hineinpasst. Wäre das ein Zauberer oder ein Energiekünstler, oder ist das im Spektrum oder...?

ELIAS: Ein Alchemist ist etwas anderes. Alchemie ist ein Gegenstand der Faszination durch alle Zeitalter hindurch. Es gibt sehr, sehr wenige Individuen, die sich wirklich erlauben, Alchemie zu verwirklichen. Sie ist etwas ganz reales. Sie kann verwirklicht werden und wurde in eurer physischen Realität erfolgreich betrieben. Der Alchemist unterscheidet sich von den beiden anderen. Der Alchemist konzentriert sich auf die physische Realität. Der Alchemist kann Energie manipulieren, aber er konzentriert sich mehr darauf, wirkliche physische Manifestation zu verändern und zu rekonfigurieren und ist erfolgreich damit.

Meistens gebrauchen Alchemisten verschiedene Rituale, von denen sie glauben, dass sie eine spirituelle Ergänzung sind, die ihnen die sogenannte Macht gibt zu vollbringen, was sie physisch manipulieren. Deswegen verbringen viele Alchemisten viel Zeit damit, verschiedene Rituale zu entwickeln, die ihnen zu einer bestimmten Macht verhelfen. Das sind in Wirklichkeit Konzentrationshilfen (focal points). Jedes Ritual, das sie wählen und entwickeln, dient der Vorbereitung und als Hilfe, ihre Aufmerksamkeit auf eine spezielle Art zu fokussieren. Wenn sie das tun, erlauben sie sich, die sehr starken Glaubensannahmen gewisse Aspekte eurer Realität betreffend zu lockern - nicht aufzuheben sondern eben lockerer damit umzugehen – bis zu einem Punkt, der ihnen erlaubt, ihre Energie in einer Weise fokussieren, dass sie wirklich physische Manifestationen manipulieren können.

Diese physischen Manifestationen umfassen einen eher schmalen Bereich, aber nicht, weil sie auf einen schmalen Bereich beschränkt sind, sondern weil die Alchemisten im allgemeinen selbst nur an wenigen Themen interessiert sind: eines ist Unsterblichkeit, eines ist gewisse Elemente in physischer Form zu rekonfigurieren, um Macht und Reichtum zu erlangen, und ein weiteres Thema ist, physische Aspekte der Realität zu erzeugen, die, wie sie glauben, andere Individuen in Bezug auf ihre eigenen Wünsche beeinflussen können und so Individuen erschaffen, die ihnen zu Gebote stehen. Das sind die Hauptthemen, für die sich die meisten Alchemisten interessieren, weil sie am schwersten zu verwirklichen zu sein scheinen und somit als höchster Gewinn gelten.

Ein Alchemist unterscheidet sich von den beiden anderen dadurch, dass er wirklich physische Realität auf diese Weisen verändert, nicht unbedingt, um wirkliche Unsterblichkeit zu erzeugen, aber dem was ihr Unsterblichkeit nennt, nahe zu kommen und deswegen seine Lebensspanne im physischen Fokus bis zu erheblicher Länge auszudehnen. Das ist geschehen. Sogar in einigen eurer Erzählungen, biblischen Erzählungen, die ihr über Generationen überliefert habt - obwohl es nur Geschichten sind, gibt es doch richtige Aspekte in ihnen - und so stimmen einige eurer biblischen Erzählungen extrem langen Lebens wirklich.

Es gibt Alchemisten, die zwar nicht Blei in Gold verwandeln, aber die die physische Realität wirklich derart manipulieren, dass sie Reichtum erschaffen haben und damit erfolgreich waren.

Ich würde sagen, dass ein wirklicher Alchemist außerordentlich selten ist. Denn um diese Arten von Aktionen innerhalb der physischen Realität zu vollbringen, besonders ohne Information und ein objektives Verständnis der Realität, ist es nötig, Glaubensannahmen sehr zu lockern und sehr offen zu sein für das, was möglich sein kann, obwohl es unmöglich zu sein scheint. Das ist eine Qualität, die fast eine Grundvoraussetzung für einen Alchemisten ist, um zulassen zu können über die Absolutheit dessen, was wahrgenommen wird, hinaus zu gehen. Deswegen ist ihr Ritual sehr bedeutend, weil sie glauben, dass es ihnen die Macht gibt, das wirklich zu tun - und sie sind erfolgreich damit.

Mit vielleicht zwei Ausnahmen gab es keine in eurer modernen Zeit. Ich würde sagen, dass es innerhalb der letzten zweihundert Jahre nur zweimal vorgekommen ist. Aber Alchemisten halten ihre Macht auch sehr geheim, und es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie ihr Wissen oder ihre Entdeckungen weitergeben, da sie im allgemeinen, in euren Begriffen ziemlich gierig werden in Bezug auf ihre Erfolge und ihre Geheimnisse nicht mit anderen Individuen teilen wollen. Deswegen wisst ihr nichts von ihrer Existenz oder ihren Leistungen und die, die ihr kennen könnt, haltet ihr für Erfindung oder Legende und meint, dass die Individuen nicht wirklich existierten.

Einer, den ihr in dieser modernen Zeit kennen könnt, der bis zu einem gewissen Maße erfolgreich war, ist ein Individuum mit dem physischen Namen Nicolas Flamel, das ein wirkliches Individuum ist - oder in euren Begriffen war - und eigentlich sehr aktiv in der Entdeckung und Entwicklung von Alchemie und recht erfolgreich in mehreren Richtungen war: eine bestand darin, Reichtum zu erschaffen, aber er war auch erfolgreich darin, das zu verheimlichen, und der Verlängerung des Lebens weit über das hinaus, was ihr für ein normales Alter für ein Individuum haltet. Deswegen würde ich sagen, dass dieses Individuum besonders erfolgreich in seinen Anstrengungen war. Das wäre ein Beispiel eines Individuums vor verhältnismäßig kurzer Zeit.


(Ausschnitt)

RODNEY: In einer Meditationsgruppe habe ich auf ein Bild an der Wand geschaut und meiner Wahrnehmung erlaubt mit dem, was ich sah, zu spielen. Es verwandelte sich von einem Bild einer stehenden Frau in ein Bild eines Mannes, der aus einem Fenster sieht. Das erste Mal, als ich das tat, blickte ich weg und wieder hin und wiederholte die Übung, um zu sehen, ob ich es wieder machen kann. Ich machte es immer wieder. Nach der Meditation teilte ich das der Gruppe mit, und eine andere Frau hatte dasselbe getan und beschrieb dieselbe Wahrnehmung und dasselbe Bild. Es wurde dann so, dass jedes Mal, wenn ich dieses Bild sah, es der Mann, der zum Fenster hinaus sieht, war. Ich habe dich darüber befragt, ob sich die Pigmente eigentlich in meiner Realität veränderten, und du hast ja gesagt. Das ist eine Veränderung von physischem Material...

ELIAS: Ihr alle macht das öfter, als ihr denkt. Ihr verwerft es nur.

RODNEY: Ich dachte mir, dass das irgendwie ein Beginn davon ist, sich dieser Macht bewusst zu werden.

ELIAS: Ja! Genau.

RODNEY: Nachdem das für ein paar Wochen so gegangen war, versuchte ich, das ursprüngliche Bild wieder herzustellen. Wieder das ursprüngliche Bild zu bekommen, war schwieriger. Es gelang mir schließlich, das zu tun. Ich war während all dieser Erfahrungen in einem sehr entspannten, spielerischen, tranceartigen Zustand.

ELIAS: Aber das bezieht auch deine Sinne mit ein, denn wenn du die Übermittlung durch die Sinne änderst, wenn du irgendeinen Aspekt deiner Realität veränderst und das in deiner Wahrnehmung erzeugst und diese physische Änderung wirklich erschaffen hast, bleibt sie so bestehen. Jetzt übermitteln deine Sinne, dass die neue Manifestation absolut ist; du siehst sie deswegen weiterhin. Es ist, wie du gesagt hast, nicht unmöglich, es ins Original zurück zu verwandeln, aber es ist schwieriger, weil du es jetzt schon geändert hast. Sobald du es geändert hast, gebrauchst du deine Sinne auf eine andere Weise in Bezug auf Zeit, da deine Sinnesdaten auch auf die Zeit bezogen übermittelt werden. Sobald ihr in der Zeit voranschreitet, ist vorbei, was war. Es hat sich verändert. Deswegen ist es jetzt anders. Es ist verändert.

RODNEY: Das alles war eine Umwandlung eines physischen Gegenstands.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Also muss man in diesem entspannten meditativen Zustand sein?

ELIAS: Nein. Ihr macht das gewöhnlich so oder es ist normalerweise in einer Zeit, in der ihr diese Veränderungen erlaubt, weil ihr weniger scharf auf irgendeine Aktion oder einen Gegenstand oder Manifestation fokussiert seid, aber es ist nicht notwendig, in diesem Zustand zu sein, um eine bedeutende Änderung zu erzeugen. Ihr erschafft wirklich Veränderungen, wenn ihr nicht in diesem Zustand seid, aber ihr verwerft sie, oder ihr glaubt, dass ihr euch geirrt haben müsst. Ihr seht irgendeine physische Manifestation und wenn sie innerhalb weniger Minuten anders ist und ihr sie wieder anseht, werdet ihr sofort zu euch sagen: "Ich muss mich geirrt haben“.

RODNEY: Wir redeten über eigenartige Dinge, die geschehen sind, bevor du gekommen bist, wie Wasserhähne, die funktionieren und wieder nicht, ein Schalter auf dem Armaturenbrett meines Autos, der Jahre lang nicht funktionierte und vor ein paar Tagen anfing wieder zu gehen. Er funktioniert jetzt. Darauf beziehst du dich...

ELIAS: Ja.

RODNEY: ... dass wir unsere physische Realität verändern, es entweder nicht wahrnehmen oder es ignorieren...

ELIAS: ... oder es verwerfen. Ihr nehmt es wirklich oft wahr, aber verwerft es sehr schnell.

RODNEY: Der Wasserhahn in Mary Badezimmer im unteren Geschoß...

TEILNEHMER: Warst du das?

ELIAS: Ich würde sagen, dass ich an vielen Aktionen, die es bei vielen von euch gegeben hat, beteiligt war, aber nicht zur Gänze. Es ist eine Kombination

RODNEY: Von dir und mir?

ELIAS: Ja. Ich erzeuge nicht die ganze Aktion für euch, aber ich bin gegenwärtig und spielerisch und gebe sozusagen einen hilfreichen Schubs.

ROBERTO: Wenn man im Dunkeln ist und nichts sieht, ich z.B. habe Angst vor der Dunkelheit, mir kommt vor, dass ich beobachtet werde. Meine inneren Sinne sind sehr geschärft, und ich spüre Energie oder eine Anwesenheit. Ist das irgendwie verwandt? (Lang unhörbar)

ELIAS: Es kann sein. Es gibt Zeiten, in denen ein Individuum lieber ohne die physischen äußeren Sinne auskommt, um sich eine größere Konzentration auf innere Sinne zu erlauben.

Eure äußeren Sinne übermitteln dauernd in jedem Moment sehr umfangreiche Information. Um diese Ablenkung zu beschränken, ziehen Individuen deswegen manchmal vor, ihre Aufmerksamkeit von den physischen Sinnen weg zu richten, um sich mehr Aufmerksamkeit auf innere Sinne zu erlauben, wodurch sie Energie stärker wahrnehmen als die eigentlichen physischen Manifestationen. Es ist abhängig vom Individuum und wo euer Aufmerksamkeitsfokus im jeweiligen Moment ist und wie ihr euch entscheidet ihn einzusetzen.

Der Hauptfaktor ist die Aufmerksamkeit, und manchmal kann es für ein Individuum besser sein, vom Umfang der Information, die über eure physischen Sinne übermittelt wird, nicht so stark abgelenkt zu werden. Deswegen genießen und schätzen viele Individuen die Meditation. denn in der Meditation besteht ein Teil eures Tuns darin, eure Aufmerksamkeit von euren physischen Sinnen weg zu bewegen, um diese Ablenkung aufhören zu lassen und eine stärkere Aufmerksamkeit ohne Bezug auf physische Manifestationen zu erlauben. Das erlaubt dem Individuum, in andere Richtungen zu fließen, die nicht unbedingt an psychische Manifestationen und all diese Übermittlung und Ablenkung gebunden sind.

ROBERTO: Ich glaube, dass Teil meiner Furcht ist, dass ich diese Energie objektiv projizieren könnte und ich keinen Geistern begegnen will.

ELIAS: Und was befürchtest du, dass geschieht?

ROBERTO: Ich könnte etwas sehen, das mir Angst macht.

ELIAS: Und wenn du etwas siehst, was geschieht dann? Du siehst es. Über das Sehen hinaus, geschieht was? Normalerweise nichts. Es wird nur sein, dass einer deiner Sinne eingesetzt wird. Du wirst einen Klang hören oder eine Manifestation sehen. Sie wird dich nicht angreifen, und im Großen und Ganzen wird nichts Unangenehmes geschehen. Es ist unmöglich, und somit furchterregend. Es existiert nicht, und ist somit furchterregend. Wenn ich mich ohne physischen Körper vor euch manifestieren und zu euch sprechen würde, wette ich, dass die meisten von euch ein bisschen entnervt wären.

Der Punkt ist, dass ihr Angst in Bezug auf Ungewohntes oder Unbekanntes bekommt. Wenn ihr die Wahrnehmung nicht habt, dass ihr etwas, was ihr erlebt, absolut identifizieren und verstehen könnt, wird es etwas Unbekanntes und Ungewohntes und ist furchterregend. Aber wenn ihr meint, dass, was auch immer ihr seht oder was auch immer ihr erlebt, eine Ausdehnung von euch ist, eure Energie ist, die diese Manifestation oder diese Handlung aufbaut, kann es viel weniger furchterregend sein, denn was solltet ihr euch selbst antun?

Ihr alle kennt sehr kreative Wege, um euch gegenüber destruktiv zu sein und euch zu schaden ohne auf kaum fassbare Geister zurückzugreifen, die ihr projiziert und vor denen ihr so viel Angst habt. Wenn ihr euch schaden wollt, werdet ihr eine viel weltlichere und viel offensichtlichere Weise wählen, um das zu tun. Eine Projektion von euch wird wahrscheinlich einfach nur da sein und nichts tun.

Ja?

COURTNEY: Könntest du uns mehr über den Zusammenhang von Traum und Wachzustand sagen? Wie können wir in unseren Träumen und unserer Realität, wenn wir wach sind, erschaffen?

ELIAS: In welcher Hinsicht? Das ist eine weitläufige Frage.

COURTNEY: In dem Sinn dass die Sinne im Traum mehr umfassen. Gibt es eine Weise, die Erfahrung zu beherrschen, die wir im Traum haben, mit dem, was man im Wachen erlebt?

ELIAS: Um zu übertragen oder zu übersetzen?

COURTNEY: Um davon zu lernen und zu versuchen, es in etwas im wachen Leben zu übersetzen.

ELIAS: Ja, und ihr macht das oft. Es gibt euch mehr Selbstvertrauen und Vertrauen euren Fähigkeiten gegenüber in vielen Situationen, obwohl es manchmal das Gegenteil bewirken kann. Aber umso mehr ihr euer objektives Bewusstsein ins Träumen einbezieht, umso eher werdet ihr Traumbilder in Geschehen im Wachzustand übersetzen.

Traumbilder selbst sind objektiv. Träume sind subjektiv. Träume sind das Thema einer Handlung, aber die Traumbilder, das, was ihr in euren Träumen seht, sind an dem, was ihr subjektiv macht, teilnehmendes Objekt. Da das objektive Bewusstsein sehr abstrakt ist, übersetzt es das, was ihr subjektiv macht, in Bilder auf eine Art, die euch seltsam oder bizarr oder unmöglich erscheinen. Deshalb sind eure Glaubensannahmen im Traum lockerer.

Je mehr ihr euer objektives Bewusstsein in eure Traumaktivität einbezieht und Traumbilder mitgestaltet, umso mehr macht ihr, was ihr jetzt üblicherweise luzid träumen nennt. Je luzider ihr seid, umso mehr bezieht ihr euer objektives Bewusstsein ein, das Bilder erzeugt. Umso mehr ihr das tut, desto weniger sind Traumbilder und Geschehnisse im Wachzustand getrennt.

Individuen, die sehr luzide Träume haben, können wirklich Schwierigkeiten damit haben zu unterscheiden, was Traum und was Realität im Wachzustand ist, und die Trennung dieser Aktionen verschwimmt.

Ja, deswegen könnt ihr die Traumbilder und die Traumaktivität in den Wachzustand übersetzen. Denn je mehr ihr euer objektives Bewusstsein in Träume einbezieht, umso stärker stellt ihr im Wachzustand die Absolutheit von vielem eurer Realität in Frage und umso mehr unterstützt euch das auszudehnen, was ihr in eurer Wach-Realität als Möglichkeiten erlauben könnt. Ja, deswegen wird das wirklich übersetzt.

COURTNEY: Gibt es einen Zweck der Träume?

ELIAS: Definiere deine Frage.

COURTNEY: Was motiviert uns zu träumen, der Zweck?

ELIAS: Das ist auch eine weitläufige Frage.

TEILNEHMER: Gibt es eine Funktion?

ELIAS: Ja, es gibt eine Funktion. Träume sind eine Aktivität des subjektiven Bewusstseins zu eurem Nutzen, in gewisser Weise unabhängig von der objektiven Richtung. Im Wachzustand bestimmt euer objektives Bewusstsein alles, was ihr tut. Das heißt nicht, dass euer subjektives Bewusstsein eurem objektiven Bewusstsein folgt; das tut es nicht. Sie sind gleichgestellt und sind in Harmonie.

Aber das subjektive Bewusstsein ist nicht abstrakt wie das objektive Bewusstsein. Deswegen kümmert sich sozusagen das subjektive Bewusstsein um Richtungen, Themen, das was euch wichtig ist, was ihr schätzt, was ihr tun wollt und wie das erreicht werden kann. Das subjektive Bewusstsein ist auch auf Effizienz fokussiert und was die besten Methoden oder Richtungen sind, um irgendeine spezielle Angelegenheit zu vollbringen.

Wie ihr wisst, lenkt das subjektive Bewusstsein auch zum Großteil das Körperbewusstsein in seinem Funktionieren. Das heißt nicht, dass sich euer objektives Bewusstsein nicht daran beteiligt, denn das tut es, weil euer objektives Bewusstsein sehr oft Signale zur subjektiven Leitung des Körperbewusstseins sendet. Wenn ihr erhebliche Spannung objektiv erzeugt, sendet ihr Signale zum subjektiven Bewusstsein, das das Körperbewusstsein anweist zu reagieren. Das subjektive Bewusstsein ist nicht an etwas beteiligt, was ihr kreative Interpretation nennen würdet - das ist die Abstraktheit des objektiven Bewusstseins.

Deswegen findet das subjektive Bewusstsein in seinen Richtungen den effizientesten und wirksamsten Weg, um irgendeine bestimmte Handlung zu vollbringen. Das kann bedeuten, dass innerhalb des Körperbewusstseins eine Störung und eine Krankheit erschaffen wird, um eurem Bewusstsein eine Nachricht zukommen zu lassen in Bezug auf das, was ihr objektiv macht. Es hat nichts zu tun mit angenehm oder unangenehm; es kümmert sich um das, was es zu erreichen gilt.

Ein anderes Beispiel: objektiv habt ihr eine Arbeit und seid unzufrieden. Das sendet eine Nachricht zum subjektiven Bewusstsein: Ich fühle mich nicht wohl. Das subjektive Bewusstsein reagiert mit Anweisungen auf das Körperbewusstsein, und ihr findet euch in einer Situation wieder, etwas zu tun und gefeuert zu werden und euch zu fragen, wie das bloß geschah.

Sie bewegen sich in Harmonie mit einander. Im Schlaf erzeugt ihr Träume, damit das objektive und das subjektive Bewusstsein miteinander verschmelzen und in dieselbe Richtung gehen - keines beeinflusst das andere, keines führt das andere, keines leitet das andere, sondern beide Bewusstseinsarten funktionieren gleichermaßen und euer gleichzeitiges Bewusstsein der beiden ist gleich. Eure Beteiligung an eurem subjektiven lenkenden Bewusstsein ist gegenwärtig und euer Bewusstsein eures objektiven Tuns ist auch gegenwärtig. Deswegen hast du z.B. ein Verlangen, das sich ausdrückt als: du kannst jetzt den Mt. Everest in deiner Unterwäsche besteigen und dir wird nicht kalt. Die Besteigung des Mt. Everest ist das Bild, das das objektive Bewusstsein übersetzt. Das ist der subjektive Bewusstseins-Ausdruck: "Wir sind entschlossen, wir kommen voran, wir erreichen unser Ziel; unabhängig davon wie unmöglich es aussieht, werde ich das vollbringen,“ und das objektive Bewusstsein stimmt zu und erschafft Bilder, um das in Träumen zum Ausdruck zu bringen.

Träume sind auch aus anderen Gründen sehr zweckmäßig und effektiv, zum einen, weil sie eine Quelle der Inspiration sind. Träume können sehr inspirierend sein, auch wenn ihr das im Wachzustand nicht erkennt. Sehr oft, wenn ihr etwas erreicht habt, wurde das auf unterschiedliche Weise im Traum ausgelöst. Die Bilder im Traum und im Wachzustand können ganz verschieden sein, aber das Thema ist dasselbe.

Träume sind auch sehr sinnvoll und sehr wirksam darin, Aktionen im Traum zu erschaffen, die als Ventil dienen und die ihr nicht im Wachzustand erschafft. Deswegen stellen sie ein Ventil für Energie und Erfahrungen zur Verfügung, die ihr nicht unbedingt im Wachzustand erleben wollt. Ein Individuum kann davon träumen, ein anderes Individuum zu ermorden, und kann sehr detailliert in seinen Bildern sein. Dasselbe Individuum muss im Wachzustand nicht einmal eine solche Handlung in Erwägung ziehen, denn sie ist schon in seinem Traum vollendet worden. Deswegen ist es nicht mehr notwendig, es im Wachzustand zu vollbringen!

JOHN: Oder es könnte inspirierend sein! (Lachen)

ELIAS: Es kann das sein! Wenn ein Individuum im Traum von einem Tiger attackiert und gefressen wird und die Angst im Traum ausgelöst und zum Ausdruck gebracht wird, dann hat das Individuum im Wachzustand nicht unbedingt Angst, da es sie in seinem Traum schon hinter sich gebracht hat.

Ihr als Spezies habt von Natur aus eine Neigung zu Aufregung und Nervenkitzel. Ihr wollt diese natürliche Neigung zu Aufregung und Nervenkitzel nicht immer objektiv im Wachzustand ausdrücken. Das heißt nicht, dass ihr es nicht eurer Natur entsprechend erschaffen wollt. Einige Individuen erzeugen das wirklich im Wachzustand; viele nicht, und die das nicht tun, erzeugen diese Erfahrungen im Traum. Träume sind daher sehr sinnvoll, da sie euch erlauben Erfahrungen zu machen, die ihr euch im Wachzustand nicht unbedingt erlauben würdet.

Und das ganze Bewusstsein träumt. Nicht jedes Bewusstsein schläft, aber alles Bewusstsein träumt.

RODNEY: Auch Felsen?

ELIAS: Jeder Bewusstseinsaspekt, jeder kleinste Bewusstseinsbaustein, der existiert, träumt.

Sitzung 3021
Samstag 23. Oktober 2010 (Gruppe/Brattleboro, Vermont)

Gilla
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Mi 18. Sep 2019, 09:56

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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

BENJAMIN: … Etwa 2007 war ich sehr deprimiert, fühlte mich wirklich alleine und hatte das Gefühl, dass ich nichts erreiche, und das baute sich auf, und ich fühlte mich belastet und eingeschränkt. Ich hatte Probleme in meiner Beziehung mit Danielle, denn ich hatte sie betrogen. Ich versuchte, mich umzubringen, und es war wirklich eine deprimierende Phase.

In jener Nacht im Jahre 2007, als sich alles aufgestaut und ich versucht hatte, mich von dieser Existenz loszulösen, kam ich zu mir und sah meinen Körper im Bett liegen, was mich wirklich erschreckte, denn ich dachte, dass es eine andere Person wäre. Doch es stellte sich heraus, dass ich meinen Körper sah, und als ich mich hinunter beugte und meine Schulter berührt, richtete mein Körper sich etwas auf, sah mich an und knurrte, so als ob er aufgebracht und vielleicht krank wäre, und das riss mich aus diesem Zustand heraus und ich erbrach die Pillen, die ich eingenommen hatte. Ich bin neugierig wegen dieser außerkörperlichen Erfahrungen und möchte wissen, wie das geschah?

ELIAS: (lacht) Mein Freund, das ist ein ganz natürlicher Vorgang. Individuen generieren diesen Vorgang ziemlich häufig. Ihr erinnert Euch lediglich objektiv nicht daran, aber in dieser Situation hattest Du die Absicht zu sterben und hast eine entsprechend Handlung vollzogen.

Unabhängig davon, ob Du eine Absicht inkorporierst, eine bestimmte Richtung oder Handlung zu generieren, heißt das nicht, dass Du dies auch tatsächlich tun möchtest. Du magst die Absicht haben und es versuchen, aber das ist kein Beweis dafür, dass Du diesen Vorgang aufrichtig tun möchtest.

Du hast diesen Vorgang generiert, und es ereignete sich eine vorübergehende Trennung des subjektiven Gewahrseins vom Körperbewusstsein. Auf diese Weise würdest Du Dich an den Vorgang der Projektion außerhalb Deines Körperbewusstseins erinnern und auch daran, dass Du in diesem Zustand sogar mit diesem interagieren kannst.

Ein Fragment des subjektiven Gewahrseins bleibt und lenkt weiterhin das Körperbewusstseins, das nicht tot ist, und insofern kann es reagieren, da es diese subjektive Lenkung gibt. Die Interaktion mit Deinem Köperbewusstsein kommunizierte Dir bildersprachlich, dass Du nicht echt wünschst, Dich loszulösen/zu sterben. Deshalb hat Dein Körperbewusstsein mit Dir kommuniziert und Dich gewarnt, dass Du diesen Vorgang generieren und erfolgreich damit sein könntest, aber dass Du nicht unbedingt bereit bist und dass der Zeitfaktor nicht unbedingt richtig war. Und als Du generiertest, dass Du präsent bliebst und Dein Körperbewusstsein gesehen und mit diesem interagiert hast, löste dies den Vorgang aus, dass Du wieder mit dem Körperbewusstsein verschmolzen bist, und von diesem Augenblick an bist du Dir dessen gewahr, was geschah.

BENJAMIN: Genau diesen Eindruck hatte ich auch. Vielen Dank.

ELIAS: (lacht) Mein Freund, es gibt viele derartige Situationen nicht nur hinsichtlich von Selbstmord, wo ein Individuum eine Handlung beabsichtigt und beginnen mag, sie anzuheuern, aber nicht aufrichtig wünscht, die Handlung durchzuziehen. Beispielsweise mag jemand etwas empfinden, was er als Wut oder Frust interpretiert und die Absicht haben, diese Gefühl auf einen anderen zu richten und tatsächlich mit diesem Vorgang beginnen, und wenn er dann in diesem Vorgang involviert ist, mag er erkennen, dass er diesen Vorgang trotz seiner Absicht nicht wirklich generieren möchte.

BENJAMIN: Ich erkenne, dass das der Beginn meiner Transition war. Ich fing an, mich über außerkörperliche Erfahrungen zu informieren, besorgte mir die Robert Monroe Bücher und forschte im Internet. Eines führte zum anderen, und meine Wahrnehmung öffnete sich, und in meinen Träumen war ich in einem Haus mit Türen an der Decke und in den Wänden, es gab neue Türschlösser, neue Riegel und neue Schrauben für die Tür, und es war so, als ob ich mir zeigen würde, dass ich dabei war, neue Türen zu erkennen oder sie zu öffnen, und ich hatte viele Erlebnisse. Im Grunde genommen öffnet sich alles.

Es war und ist immer noch überwältigend. Ich fing an zu bemerken, dass die externe Realität … Ich sah mich selbst in der externen Realität und im Gespräch mit Leuten. In einem Laden unterhielten sich Leute, und ich kam vorbei und höre, was sie sagten und hatte das Gefühl, dass sie zwar nicht unmittelbar mit mir sprachen, dass sie aber genau das sagten, was ich zu diesem Zeitpunkt dachte. Diese Art des Gewahrseins passiert immer häufiger. Ich mag nicht aus dem Haus gehen, nicht dass ich Angst hätte, aber ich weiß, dass ich einfach diese Eindrücke fortsetze. Überall, wo ich hinkomme, höre ich, wie Leute über etwa sprechen, und ich verbinde mich damit, und das ist nicht schlecht aber überwältigend.

ELIAS: Okay. Hier kannst Du verschiedene Richtungen anheuern, abhängig von dem, was Du haben möchtest. Du kannst das in ein Spiel verwandeln, das Dir Spaß macht und Dir nützt, oder wenn Du dies wählst, kannst Du es auch aussperren, und ich kann Dir Methoden nennen, um die eine oder die andere Richtung zustande zu bringen.

Das, was Du tust, ist Dir zu erlauben, die Vernetzung von Dir mit allem um Dich herum zu erleben, und das ist nicht schlecht. Das Erkennens und Erlebens dieser Vernetzung ist tatsächlich ein sehr signifikanter Aspekt der Umschaltung, nämlich dass Du Dir erlaubst, vernetzt zu sein. Aber ich verstehe, dass Du Dich überwältigt fühlst und erkenne, dass das ungewohnt ist, und wenn Du nicht erkennst, was Du tust, kann das für Dich nervenaufreibend sein.

Immer mehr vernetzt zu werden, das ist sozusagen eines der Ziele dieser Umschaltung, aber Du kannst dies in unterschiedlichen Kapazitäten tun, und wenn Du es wählst, kannst Du dies schrittweise tun, und es ist kein Vorgang, der außerhalb Deiner Kontrolle wäre. Wie gesagt, kannst Du so offen bleiben, wie Du das bereits bist und lediglich Deine Wahrnehmung hinsichtlich dieses Offenseins ändern und bewirken, dass das für Dich weniger lästig für Dich wird. Oder Du kannst puffern und andere Energien aussperren und wählen, wann Du sie zulässt oder wann Du Dir erlaubst, für sie offen zu sein oder nicht, oder Du kannst das kombinieren.

Ich plädiere mehr dafür, dass Du offen bleibst und Deine diesbezügliche Wahrnehmung änderst, da es für Dich nicht erschreckend ist. Wenn das Dich auf beängstigende Weise heimsuchen würde, würde ich zum Puffern und einem schrittweise Anheuern dieses Offensein raten. Aber das es für Dich nicht beängstigend, sondern lediglich nervend oder lästig ist, gibt es Methoden, wie Du es ansprechen und Dir erlauben kannst, offen zu bleiben, ohne davon heimgesucht oder irritiert zu werden. Du wählst, was Du zu tun vorziehst.

BENJAMIN: Es wird mir Freude machen, es als Spiel zu sehen. Manchmal sehe ich es auf diese Weise, zumindest versuche ich das. Ich weiß, dass ich mich dafür öffne. Ich lasse dies zu, und ich möchte wissen, warum es so ist, um es irgendwie einschätzen zu können. In jüngster Zeit weiß ich, dass ich meine Wahrnehmung verändern kann, und dann verändert sich die Art und Weise, wie ich das sehe, unmittelbar und vollständig. Ich kann dies ändern, und ich ziehe es vor, dies eher positiv als negativ zu sehen. So ist es leichter für mich.

In jüngster Zeit habe ich mehr Freude. Ich war sehr depressiv und sah es so, als ob die ganze Welt gegen mich wäre, eine Opferrollen-Mentalität. Ich habe einfach das Schlimmste angenommen und dachte, dass ich verrückt würde, aber jetzt weiß ich Bescheid. Ich kann einfach meine Wahrnehmung auf positiv umschalten und Spaß daran haben und sehen, warum ich diese Informationen anziehe und was ich daraus lernen kann, und ich kann Spaß damit haben. Vielen Dank.

ELIAS: Es mag nicht unbedingt darum gehen, was Du daraus lernen kannst, sondern es mag einfach ein Beispiel für und eine Äußerung Deines Vernetztseins mit allem was ist sein, und dieses Vernetztsein entfacht Deinen empathischen Sinn. Er entwickelt sich schnell und erlaubt Dir, Dich mit Anderen zu verbinden, selbst wenn Du sie als Fremde ansiehst, denn innerhalb des Bewusstseins ist keiner von ihnen wirklich ein Fremder, und so kannst Du mit der Situation spielen, erkennen und wissen, dass der Grund dafür, dass Du Dir in diesem Maße anderer Individuen gewahr bist, der ist, dass Du mit ihnen vernetzt bist. Ganz gleich welche Situation, Gespräche oder Vorgänge sich ereignen, kannst Du Deine Teilhabe als Nebenbemerkung (as an aside) erkennen und Dir erlauben, damit zu spielen.
Session 2992
Wednesday, June 6th, 2010 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Mi 18. Sep 2019, 10:55

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REX: Warum war es so schwierig für mich, zu Mary/Michael durchzukommen und schließlich diese Verbindung zu Dir herzustellen?

ELIAS: Wie schätzt Du es ein?

REX: Weil ich dumm bin. (Beide lachen). Ich weiß nicht, aber ich nehme an, dass ich mir dies allzu sehr wünschte, und da gab es alle diese Erwartungen.

ELIAS: Es geht nicht darum, etwas zu haben zu wollen. Ich verstehe, was Du sagen willst und auch was diese Denkrichtung erzeugt, doch es geht nicht darum, irgendeine Handlung/Vorgang allzu sehr haben zu wollen, sondern es geht um das, was Ihr mit diesem Bedürfnis tut, und ob Ihr im Gleichgewicht bleibt, oder ob Ihr erlaubt, dass Eure Begeisterung Hindernisse erschafft, und es geht auch darum, was Ihr damit tut und wie Ihr dies erwidert.

REX: Meine Ungeduld.

ELIAS: Richtig. Wenn Du Dir ein Hindernis präsentierst, geht es darum, dies zu bemerken, ohne in Richtung Reagieren zu gehen. Mein Freund, einer der letzten Aspekte der derzeitigen Kommunikation-Woge des Ansprechens von Emotionen, die nun nachlässt, um Platz für die nächste Bewusstseinswoge zu machen, ist das Betonen dieser bestimmten Handlung des Reagierens, zu der die Meisten von Euch neigen. Reagieren ist abträglich. Reagieren ist unausgewogen und sehr stark mit automatischen und extremen Erwiderungen verbunden. Wenn Ihr ein Reagieren generiert, trübt das Eure Wahrnehmung und entmachtet Euch enorm, denn die Reaktion auf irgendeinen Aspekt erschafft eine Situation, in der Eure Energie zu einem Stopp-Punkt gelangt, wo Ihr automatisch wahrnehmt, dass Ihr keine Wahl hättet.

Abgesehen davon, dass Ihr Eure Auswahlmöglichkeiten nicht wahrnehmt, ist es ein zusätzlicher destruktiver Aspekt des Reagierens, dass Ihr nicht bloß Euch selbst und das andere Individuum sowie die Situation selbst abwertet, denn aufgrund von Reaktions-Einflüssen geht dies auf destruktive Weise noch darüber hinaus, da das reagierenden Individuums auf aggressive Weise handelt und sich entsprechend verhält. Und wenn Ihr das tut, erschafft Ihr einen energetischen Boxkampf, was sehr oppositionell ist. Somit erschafft Ihr genau das Gegenteil von dem, was Ihr haben wollt. Reagieren ist ein destruktiver Vorgang. Insofern konzentriert sich der finale Aspekt dieser Bewusstseinswoge auf das Ansprechen dieser bestimmten Aktion. Du magst also entdecken, dass Du möglicherweise auf viele Situationen reagierst, aber dies ist Deine Chance, innezuhalten und auf Deine Reaktion zu achten.

REX: Das tue ich. Ich reduziere die Situation, bevor ich mich darin verwickle und verärgert bin. Ich mag in der Frustrationsphase sein und mir sagen: „Junge, das hat Dir wirklich nicht gefallen, nicht wahr?“ und ich habe ein kleines Gespräch mit mir selbst.

ELIAS: (lacht) Es geht darum, Acht zu geben und Dich nicht unbedingt abzuwerten oder zu tadeln, sondern zu bemerken und zu erkennen, dass Du Wahlmöglichkeiten hast und auch abzuschätzen, welche Entscheidung/Wahl zu Deinem größten Wohle ist.

REX: Ja, das ist es, das hast Du mir auch in der Sitzung 3001 (Ölkatastrophe) gesagt, und das ist mit im Gedächtnis geblieben, was für mich in dieser bestimmten Situation am nützlichsten ist, und ich werde das jetzt umsetzen.

ELIAS: Ja, und es geht auch darum, Dich durch die Frage, was in der gegenwärtigen Situation oder momentan zu Deinem größte Wohle ist, nicht zu täuschen oder Dich verwirren zu lassen, und Dich nicht auf das andere Individuum zu fokussieren, aber zugleich zu erkennen, was Du haben möchtest, und wenn das, was Du haben möchtest, einen Anderen involviert, nicht die Erlaubnis zu projizieren, dass das, was Du haben möchtest, das außer Kraft setzt, was zu Deinem größten Wohle ist, sondern dies ins Gleichgewicht zu bringen.

Wenn Du also willst, dass eine bestimmte Handlung geschieht, die ein anderes Individuum involviert, nehmen wir an, dass Ihr Euch zum Essen im Restaurant verabredet habt, und Du den Plan generiert und die Zeit dafür festlegt hast, und der Andere ruft Dich an und sagt, dass er verhindert ist, dann bemerke Deine Reaktion und halte inne und erkenne, dass Du sehr wohl ein Bedürfnis hast, aber was ist es, was im Augenblick zu Deinem größten Wohle wäre? Ist es für Dich in diesem Augenblick wohltuend, wenn Du frustriert, verärgert oder verstimmt bist?

REX: Ja, wenden wir uns dem Augenblick zu.

ELIAS: Nicht unbedingt dem, was nützlich sondern was im Augenblick zu Deinem größten Wohle wäre, und dies mag sein, zu bestätigen, dass Du sehr wohl mit diesem Individuum zusammen sein möchtest, weshalb Du wählen magst, dem anderen zu sagen, ja ich möchte unsere Richtung fortsetzten, in Verbindung bleiben und miteinander teilen…

REX: Mit Dir zusammen sein.

ELIAS: Und die Erkenntnis anzusprechen: “Worauf reagiere ich?”

REX: Ich reagiere darauf, dass ich keine Wahl habe, weil ich eine Absage erhalten habe.

ELIAS: Richtig, das ist ein Aspekt. Welchen weiteren Aspekt gibt es dafür, dass Du enttäuscht bist? Deine Wahrnehmung sagt Dir, dass ein Anderer Dir Deine Wahl diktiert, weshalb Du selbst nicht wählen kannst, aber das ist nicht wahr. Es ist also eine Frage der Neueinschätzung und des Erkennens, was Du genau in diesem Augenblick tust und welche von Dir momentan projizierte Energieart diese Situation generiert, und vielleicht mag es bloß darum gehen, Dir die Chance zu bieten, das Thema Reagieren anzusprechen.

REX: Du bist raffiniert, denn Du zeigst mir auch auf, was ich mit der Umplanung dieser Sitzung erlebt habe, bis ich endlich Dein Geisterohr hatte.

ELIAS: (lacht) Mein Freund, das trifft auf jede Situation zu, in der Du etwas planst, was sich nicht auf genau die Weise materialisieren mag, wie Du dies ursprünglich vorausgesehen hast.

Es geht auch darum, zu erkennen, dass alles, was geschieht, zu Deinem Wohle ist, ob Du es momentan erkennst oder auch nicht. Selbst wenn das Geschehen anscheinend schlecht oder unangenehm ist, gibt es einen Grund, weshalb es geschieht. Es geht also bloß darum, Dir zu gestatten, für einen Augenblick innezuhalten, jene ruhige Energie zu generieren - ich bin mir bewusst, dass das schwierig sein kann - und Dir ein momentanes Innehalten zu gestatten und die Situation bloß zur Kenntnis zu nehmen und Dich zu fragen, was Du da tust. Und manchmal mag das, was Du tust, nach Deiner Einschätzung nicht unbedingt unangenehm sein. Es kann auch sein, dass Du eine solch große Begeisterung generiest, dass Du leicht diffus bist und nicht Acht gibst.

Begeisterung ist eine Aktion und Energie, die Ihr als gut erachtet und willkommen heißt. Deshalb ist es nicht unbedingt so, dass Ihr eine nachteilige Handlung generieren würdet, aber wenn bestimmte Aktionen in solchem Maße zum Ausdruck gebracht werden, dass sie Euch vom Bemerken dessen, was Ihr tut, ablenken, ist dies ein unausgewogenes Übermaß – was nicht heißt, das Begeisterung nicht vergnüglich oder und nach Euer Einschätzung nicht gut wäre – denn das ist sie, aber selbst Begeisterung kann auslösen, dass Ihr diffus werdet und nicht auf das Acht gebt, was Ihr tut.

Das heißt nicht, dass Ihr Euch nicht begeistern sollt, denn dies ist eine wünschenswerte Äußerung, sondern dass Ihr auf Eure Begeisterung nicht mit Irritation/Reizung reagiert, dass Eure Äußerungen zwar leidenschaftlich sein können, Ihr dies jedoch bestätigt und bemerkt und nicht in die Richtung geht, dass Ihr auf Eure Äußerung so reagiert, dass Ihr frustriert oder ärgerlich werdet, und auch dass Ihr erkennt, dass das, was auch immer geschieht, zu Eurem Wohle ist, dass Ihr ganz offensichtlich am Erschaffen seid und Euch somit diesen Moment nicht als einen der Frustration, der Irritation oder des Reagierens sondern als einen Moment erlaubt, in dem Ihr klar evaluiert, was momentan zu Eurem höchsten Wohle ist, und manchmal mag das, was zu Eurem höchsten Wohle ist, ein Vorgang sein, mit dem Ihr Euch nicht unbedingt am meisten wohlfühlt.

Lasst mich dies klarstellen. Das, wovon ich spreche, sind Gefühle, nicht dass Ihr Euch tatsächlich nicht wohlfühlen würdet, aber erinnert Euch daran, dass - wie ich schon oft erklärt habe- Gefühle kein Anzeichen für das sind, was Eure Energie gerade tut, weshalb Eure Gefühle nicht immer ein akkurater Maßstab für das sind, was zu Eurem größten Wohle ist. Wenn Ihr also lediglich Gefühlen als Maßstab für das, was Ihr gerade tut, folgt, werdet Ihr wahrscheinlich sehr häufig Reaktionen und somit Vorgänge/Handlungen generieren, die nicht unbedingt zu Eurem größten Wohle sind, und hierfür ist Angst ein deutliches Beispiel. Furcht motiviert Individuen gewöhnlich zu Aktionen, die nicht zu ihrem größten Wohle sind, und es gibt noch andere Gefühlen, wonach man handeln oder sich nach diesen richten kann, die ebenfalls nicht zu Eurem größten Wohle sind.

In einem anderen hypothetischen Beispiel bist Du Dich vielleicht mit dem Vorgang des Lesens eines Buches beschäftigt und bist von der Geschichte total gefesselt, und es kommt der Augenblick, wo eine bestimmte festgelegte Handlung stattfinden sollte, nehmen wir an, dass Ihr einen Brief oder auch Rechnungen schreiben wollt. Das Bezahlen von Rechnungen wäre vielleicht ein besseres Beispiel, und im Vergleich zum Weiterlesen würde dies ein Gefühl generieren, dass der Vorgang des Weiterlesens doch viel vergnüglicher wäre als der des Bezahlens der Rechnungen. Ihr mögt also das Gefühl haben, dass Ihr gemütlich im Buch lesen und damit weitermachen wollt, und Ihr wollt nicht den Vorgang des Bezahlens der Rechnungen vornehmen, weil Ihr das automatisch mit einem unangenehmen Gefühl verbindet, aber in diesem Augenblick mag die Handlung des Bezahlens der Rechnungen Euch nützlicher sein als weiterzulesen.

Es geht nicht um Verantwortlichkeit sondern darum, auf echt ausgewogene Weise auf Dich selbst achtzugeben und die von Dir für Dich selbst erstellten Richtlinien anzuerkennen, bei denen Du Dich behaglich fühlst, und zu erkennen, dass Handlungen in Einklang damit tatsächlich für Dich behaglicher sind, obwohl das momentane Gefühl scheinbar ein bisschen unbehaglich ist, denn entsprechend Deiner eigenen Richtlinien für Dein Wohlbehagen mag sich der Vorgang des Begleichens der Rechnungen und das momentane Unterbrechen des Lesens für nur ein paar Minuten für Dich etwas weniger behaglich oder ärgerlich anfühlen, aber so vermeidest Du viele Stunden, Tage oder gar noch längere Zeiten ständigen Unbehagens, weil Du diese Handlung unterlassen hast.

REX: Man stimuliert bloß seine Gläubiger oder…

ELIAS: Unabhängig von externen Vorgängen, die vielleicht generierst, hast Du Dein eigenes Design nicht befolgt.

REX: Es geht darum, die Blaupause der Realität und die existierenden Glaubenssätze zu akzeptieren, um dann zu entscheiden, was man tun will.

ELIAS: Richtig.

REX: Und wenn man den Rechnungsvorgang erledigt hat, honoriert man dank der eigenen Zufriedenheit damit eine kleine Version jener größeren Wahl, die eigenen Glaubenssatzsysteme zu honorieren und sich zu sagen: „Ich weiß, dass ich das glaube, aber diesmal kann ich auch etwas anderes tun.“

ELIAS: Stimmt, und so wirken sich die kleinen banalen Handlungen aufs Gesamtbild aus.

Session 3008
Wednesday, July 28, 2010 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Mi 18. Sep 2019, 12:59

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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

(Teri berichtet von einem Coyoten in ihrem Garten, und diese Erfahrung assoziiert sie mit ihren Ängsten)

ELIAS: … Ihr seid es sehr gewohnt, auf Eure Sinne zu reagieren. Wenn Ihr eine Manifestation seht oder hört, assoziiert Ihr sie automatisch mit dem, was Ihr seht oder hört, sowie auch noch mit weiteren Sinnen, auf die Ihr nicht eingestimmt zu sein scheint. Aber sie tun dasselbe, und Ihr generiert die gleiche Handlung mit allen Euren Sinnen und reagiert entsprechend den dadurch ausgelösten Assoziationen, und nicht immer auf eine Weise, die Ihr als negativ erachten würdet.

Dies zeigt, wie automatisch und wie häufig Reaktionen sind. Ihr würdet es als positiv oder als gut erachten, dass Ihr auf eine bestimmte Situation mit einer bestimmten Äußerung reagiert, ob diese selbst nun gut oder schlecht, positiv oder negativ wäre. In sehr vielen Situationen werden Eure Reaktionen durch Eure Sinne, durch das was Ihr seht, riecht, hört, fühlt oder sogar schmeckt ausgelöst. Ihr verkostet einen ungewohnten Geschmack und mögt mit einem „Das mag ich nicht“ reagieren, oder auch überrascht sagen: „Das ist sehr angenehm.“ Die derzeitige Bewusstseinswoge zeigt auf, wie viele Erwiderungen Reaktionen sind, die wiederum sehr eng mit Assoziationen verknüpft sind.

TERI: Ein weiterer Aspekt beim Schmeck-Vorgang wäre die unterbewusste, automatische Reaktion, dass dieser Geschmack macht, dass ich an Gewicht zunehme.

ELIAS: Ja, und deshalb generiert Ihr eine Reaktion auf einen köstlichen Geschmack hin und löst die Assoziation aus, dass das schlecht ist, weil es gut schmeckt, und darauf reagiert Ihr, und dieser köstliche Geschmack löst nun die automatische Assoziation aus, dass das schlecht sein und Euer Gewicht und Euer Aussehen beeinflussen wird, und deshalb ist diese Handlung schlecht.

TERI: Spielt das bei mir eine große Rolle?

ELIAS: Inwiefern?

TERI: Einfach so.

ELIAS: Dies bietet Dir die Chance, Deine Reaktionen zu bemerken. Bei dieser Bewusstseinswoge sind Reaktionen ein signifikanter Teil dessen, was Euch präsentiert und aufgezeigt wird und sie sind für Euch alle eine Chance, zu bemerken, worauf, wie oft oder wie wenig Ihr reagiert. Dieses Spektrum kann Euch beide Seiten präsentieren, indem es Euch auch die Chance offeriert, zu erkennen, wann Ihr nicht reagiert, was Euch zeigt, wie Ihr Informationen anwendet, und dadurch mehr gewahr zu werden. Dies bietet Euch auch die Chance zu erkennen, wann Ihr reagiert und was Ihr Euch selbst präsentiert, um es in Eurem Reaktionsvorgang anzusprechen und mehr Selbsterkenntnis zu gewinnen, um diese Reaktion nicht mehr zu generieren.

In vielerlei Hinsicht präsentiert Euch dieses Thema ein weiteres Konzept, von dem Ihr automatisch denkt: “Wenn ich Reaktionen nicht mehr in meine Äußerungen integriere, werde ich vielleicht roboterhaft. Reaktionen sind Euch sehr vertraut. Und da sie Euch so vertraut und so verwickelt in Eure Äußerungen und Verhaltensweisen eingebunden sind, gibt es die Vorstellung, dass Ihr ohne Reaktionen Eure emotionalen Äußerungen begrenzen und weniger emotional und weniger empfindsam werden würdet, was gänzlich unrichtig ist. Denn Reaktionen sind Auslöser, die NICHT IM JETZT sind.

Reaktionen sind entweder mit vergangenen Erfahrungen oder Zukunftserwartungen assoziiert. Euere entsprechenden Erfahrungen mögen noch nicht tatsächlich präsent sein, aber Ihr generiert Assoziationen bezüglich von antizipierten oder imaginierten Erfahrungen. Jemand mag Gesundheit generieren und auch eine Assoziation mit dem Wort und der Idee Krebs generieren. Eine entsprechende tatsächliche Erfahrung mag nicht innerhalb des wirklichen Erinnerungsvermögens/Datenspeichers eines Individuums sein. Dieses Geschehen wurde nicht erlebt, aber die Person hat in sich selbst bestimmte Informationen bezüglich dieses Themas eingespeichert, weshalb sie eine Assoziation mit diesem Thema inkorporiert, und das ist dann eine Zukunftsassoziation, eine antizipierte Assoziation, die nicht im JETZT ist.

Dies tun die Leute auch im Hinblick auf Geld, einen Lotteriegewinn oder einen Geldregen. Sie haben die tatsächliche Erfahrung noch nicht generiert, aber sie haben bereits eine Assoziation damit generiert und in sich selbst ein Konzept und eine Erwartung erschaffen, wie dies sein würde und welche Erfahrung das wäre. Es ist eine imaginierte Erfahrung. Und mit diesen imaginierten Erfahrungen antizipieren sie, wie dies sein würde und lassen zu, dass ihre Assoziation ihre Gegenwart beeinflusst.

Reaktionen sind mit dem verbunden, was bereits erlebt wurde, oder sie sind mit einer antizipierten und imaginierten Erfahrung verbunden, und deshalb sind sie entweder Vergangenheit oder Zukunft aber nicht das Jetzt. Sie können und werden größtenteils im Jetzt ausgelöst. Ein Vorgang geschieht im Jetzt und zapft unmittelbar jene andere Assoziation an, weshalb Ihr reagiert, ganz gleich ob die Assoziation mit einer tatsächlichen oder mit einer imaginierten Erfahrung verknüpft ist, die entsprechend der von Euch erlangten Informationen formuliert worden ist. Doch in beiden Situationen ist das reagierende Verhalten mit irgendeiner Assoziation verbunden, die nicht unbedingt im Jetzt ist.

Anhand von Situationen, die Ihr Euch selbst präsentiert aber nicht unbedingt direkt erlebt, vielleicht in einem Buch oder Programm, oder wenn ein anderer Euch ein etwas extremes Erlebnis schildert, werdet Ihr bemerken, dass Ihr Euch Informationen offeriert. In der geschilderten Situation mag der Andere nicht unbedingt auf die von Euch erwartete Weise handeln. Er mag Verhaltensweisen generieren, die sonderbar wirken, oder solche, die Ihr für unpassend haltet, oder womöglich reagiert er überhaupt nicht. Er erwidert die Situation, aber seine Erwiderung mag Euch nicht unbedingt logisch erscheinen, weil der Aspekt der Reaktion fehlt. Jemand mag in einer hypothetischen Situation von einem Szenario konfrontiert sein, bei dem er einen gewalttägigen Vorgang beobachtet, und er mag erstarren und nichts anderes tun als bloß zuzusehen. Ein Anderer mag den ersten Beobachter der Szene beobachten und ein Werturteil fällen: „Warum interagiert er nicht? Warum tut er nichts? Warum unternimmt er nichts?“

Der Beobachter der Szene mag keine Assoziationen haben, auf die er reagieren kann, weshalb es bei ihm keine Reaktion gibt. Er präsentiert sich ein neues, nicht imaginiertes Szenario, das er auch in der Vergangenheit noch nicht erlebt hat. Und da er keine persönlichen Assoziationen mit der Situation verbindet, gibt es keinen Bezugspunkt für eine Reaktion, weshalb seine Erwiderung ganz anders sein mag als das, was Ihr normalerweise erwarten würdet.

Ein Anderer mag sehr schnell einschreiten und versuchen, den Täter zu entwaffnen oder sich in eine beschützend Position zwischen beide Individuen stellen. Dieses Individuum reagiert höchst wahrscheinlich auf Assoziationen, die entweder imaginiert wurden oder die auf Aspekten der eigenen vergangenen Erfahrungen beruhen. Es mag sich nicht um die gleiche Erfahrung handeln, sondern das Individuum reagiert womöglich nur auf den Auslöser „Bedrohung“. Er sieht eine bedrohliche Situation, weshalb seine Bedrohungs-Assoziation ausgelöst wird und die entsprechende Reaktion erfolgt.

Das heißt nicht, dass das reagierende Individuum nicht auch gleiche Wahl generieren würde, wenn es sich bewusst wäre, dass es wählt statt zu reagieren, denn das ist durchaus möglich. Der Unterschied wäre, dass es vorsätzlich wählen würde, involviert zu sein oder einzuschreiten, statt zu reagieren und sich selbst womöglich unvorbereitet in eine bedrohliche oder gefährliche Situation zu bringen.

Ihr reagiert auf sehr viele Situationen, die allesamt entweder mit Vergangenheits- oder Zukunfts-Assoziationen zusammenhängen. Es ist also mehr ermächtigend/bevollmächtigend, wenn Ihr Euch des Szenarios, in dem Ihr reagiert, bewusst werdet, denn wenn Ihr Euch dessen gewahr seid, könnt Ihr Euch durch vorsätzliche Auswahlmöglichkeiten ermächtigen. Nimm einmal das von Dir geschilderte Beispiel des Coyoten. Du könntest das Tier sehen und automatisch reagieren, entweder durch ängstlichen Rückzug, oder indem Du Dich ihm aus Angst aggressiv näherst oder ihm auch aus dem Weg gehst oder eine Reaktionen hast, die nicht unbedingt von Angst, sondern von Verdruss motiviert ist. Aber in all diesen Handlungen bist Du nicht vorsätzlich ichbewusst (self aware). Im Falle von Reaktionen seid Ihr nicht vorsätzlich selbst-gewahr.

Wenn Ihr selbst-gewahr seid, ersetzt die Ermächtigung die Reaktion aufgrund Eures Wissens, dass Ihr Wahlmöglichkeiten habt. Ihr erkennt Eure Fähigkeit, Wahlmöglichkeiten zu generieren, und manchmal deren viele zugleich. Diese Informationen verarbeitet Ihr sehr schnell, und Ihr könnt dies in Sekunden-Bruchteilen tun. Wenn Ihr Euch durch die Erkenntnis Eurer eigenen Wahlmöglichkeiten ermächtigt, benötigt Ihr tatsächlich weniger physische Zeit, um eine vorsätzliche Entscheidung zu äußern als dies für eine Reaktion benötigt wird. Denn im Falle der Reaktion gibt es eine Pausen-Zeit. Wenn Ihr reagiert, macht Euer Körperbewusstsein automatisch dicht, sogar wenn Ihr begeistert seid, selbst in solche Situationen, die Ihr als gute oder als angenehme Reaktionen erachten würdet.

Euer Körperbewusstsein erwidert die Reaktion mit einem momentanen Schock, und in diesem Schock schließt es alle Informationen aus und stoppt. Deshalb seid Ihr Euch vorübergehend keiner Auswahlmöglichkeiten oder dessen, was Ihr tun oder nicht tun sollt, bewusst. Die Reaktion benötigt also mehr physische Zeit als wenn Ihr Euch Eurer Wahlmöglichkeiten gewahr seid.

TERI: Alle diese jüngsten Geschehnisse zeigen mir also diese Reaktionen und Assoziationen mit meinem undichten Dach und undichten Wohnzimmer, und dem Coyoten und… Alle diese zugespitzten Situationen zeigen mir dies auf?

ELIAS: Ja, die meisten.

TERI: Wenn ich mir ihrer gewahr werde, ist das also der direkte Weg hin zur Entmächtigung. (Übersetzer: Möglicherweise Übertragungsfehler in der Niederschrift. Ermächtigung kommt mir hier sinnvoller als Entmächtigung vor.)

ELIAS: Ja.

TERI: Ich bin mir mehr gewahr.

ELIAS: Ja. Das ist Teil des Prozesses und der Methode, denn wie kannst Du eine Situation ansprechen, die Du nicht erkennst? Wie könntest Du Dich selbst ermächtigen und Dir eine Auswahl offerieren, wenn Du nicht erkennst, dass Du Dir diese offerierst. Deshalb betonst Du die Zeiten, Situationen und Szenarien, in denen eine Reaktion erfolgt, die Deine Wahlmöglichkeiten einschränkt und Deine eigene Entmächtigung integriert und offerierst Dir damit die Chance, Acht zu geben und zu erkennen, dass Du in diesen Augenblicken tatsächlich über Wahlmöglichkeiten verfügst. Und was die Situation mit dem Tier anbelangt, würde ich nicht sagen, dass das unbedingt eine Reaktion war.

TERI: Ich finde es interessant, mit Leuten zu sprechen und deren Reaktionen zu bemerken.

ELIAS: Und auch das ist signifikant, den ganz gleich wie sehr Individuen zur Annahme neigen, dass sie Massen-Äußerungen oder dem, was sie als Massen-Glaubenssätze bezeichnen, gegenüber immun wären und über den Massen-Glaubenssätzen stehen würden oder an diesen nicht partizipieren, sind Massen-Glaubenssätze ein Dach für Massenenergie.

Energie, und en masse geäußerte Energie, übt Einfluss aus und wirkt sich aus, ob Ihr sie so kennzeichnet oder auch nicht. Das, was Du Dir präsentierst, ist eine Chance, diese Massen-Reaktionen auf die Energie zu beobachten und zu sehen, welchen Einfluss sie ausüben können. Wenn Du Dir einer Massen-Energie-Äußerungen gewahr bist, ist dies eine weitere Chance für Dich, tatsächlich objektiv und absichtlich zu wählen, ob Du damit übereinstimmst oder nicht.

(Ausschnitt)

Je aufgeregter Du in einer Situation bist, desto weniger bist Du bevollmächtigt/in Deiner Macht. Je mehr Du Dich auf äußere Quellen fokussierst und je mehr Du Dir eine Reaktion gestattest, desto mehr gehst Du in die Richtung dessen, Dich selbst nicht zu bevollmächtigen und trittst sozusagen Deine Macht an irgendeine Quelle ab, die im Draußen präsent ist. Das geschieht, wenn Du andauernd diesen Zustand der Aufregung in Dir anheuerst. Je aufgeregter Du wirst, desto weniger Klarheit generierst Du und desto weniger kannst Du auf Dich selbst hören. Du magst denken, denken und denken, aber das ist nicht das Gleiche, wie Dir selbst zuzuhören.

Je gelassener Ihr seid, desto zentrierter werdet Ihr. Je gelassener Ihr seid, desto weniger werdet Ihr durch äußere Quellen beunruhigt, denn Ihr ruht mehr in Euch selbst und vertraut Euch mehr. Ein Maßstab dafür, wie sehr Ihr Euch vertraut ist es, wie ruhig Ihr Euch in Eurer Energie äußert. Und Gelassenheit ist nicht unbedingt ein Gefühl.

Ich habe Euch gesagt, dass Gefühle nicht als Maßstab für die von Euch projizierte Energie gelten können, denn Ihr könnt eine bestimmte Art von Energie projizieren und Euch ganz anders fühlen, als es Eurer Projektion entsprechen würde. Ruhe/Gelassenheit ist ein Seins-Zustand und nicht unbedingt ein Gefühl, ein Zustand, der jedoch Gefühle beeinflussen kann, Gefühle der Zufriedenheit, des Behagens, der Beschaulichkeit, aber es ist ein Seins-Zustand und die geäußerte Ausgewogenheit der Energie. Das ist Ruhe/Gleichmut (calm).

In diesem Zustand fangt Ihr an, Euch auszubalancieren und somit weniger Kategorisierung zu erkennen und Handlungen, Verhaltensweisen und Situationen weniger in Rubriken einzuteilen. Bei einem solchen Kategorisierens hört Ihr im Allgemeinen auf Eure eigene Einteilung in das, was wichtig und was unwichtig ist, oder was wichtig und weniger wichtig ist. Je mehr Ihr ins Gleichgewicht kommt, desto mehr fangt Ihr an zu erkennen, dass alles wichtig ist, was Ihr tut und dass bestimmte Aspekte von dem, was Ihr tut, nicht wichtiger als andere sind. Sie sind allesamt wichtig, denn sie sind alle miteinander vernetzt und gehen Hand in Hand und beeinflussen sich gegenseitig, unabhängig von der Symbolik.

Deshalb fangt Ihr an, zu erkennen, dass das, was Ihr zum Frühstück wählt, ebenso wichtig ist wie die Art und Weise, wie Ihr mit der höchsten Autorität in Eurem Job interagiert. Was Ihr zum Frühstück habt und das Wie, mag für Euch belanglos aussehen, aber dieses wie Ihr dies tut, beeinflusst auch die Art und Weise, wie Ihr mit jenem Individuum interagiert, wenn Ihr beispielsweise Euer Frühstück auf eine Euch einschränkende Weise angeht und meint, nichts konsumieren zu können oder keine Zeit dafür zu haben. Oder Ihr schwelgt bei Eurem Frühstück übermäßig, weil Ihr Euch sagen wollt, dass Ihr das verdient habt, aber Ihr glaubt nicht wirklich, dass Ihr es verdient.

Bei den von Euch als unbedeutend und geringfügig erachteten Handlunge ist noch wesentlich mehr im Spiel. Sie sind aufschlussreich, und sie sind mit den Handlungen vernetzt, die Ihr als signifikant und groß anseht, wie beispielsweise die Art und Weise, wie Ihr in einem Interview interagiert, oder wie Ihr mit Eurem Kind interagiert. Beides scheint nichts miteinander zu tun zu haben, aber das ist nicht so, denn sie sind energiemäßig und in dem miteinander verbunden, wie Ihr Euch selbst wahrnehmt, was Ihr Euch selbst gestattet oder nicht gestattet, wie Ihr Euch einschränkt oder auch nicht, und ob Ihr glaubt, dass Ihr etwas verdient oder auch nicht.

Im Ausgewogensein fangt Ihr an zu erkennen, dass es weniger Einteilung in wichtiger und weniger wichtig gibt und dass alles, was Ihr tut, wichtig ist. Diese Handlungen sind also sozusagen gleich.

Die meisten Leute wollen, dass alle anderen so sind wie sie selbst, und sie werden endlos lange darüber diskutieren, dass sie das nicht sind. Oder sie erlauben anderen tatsächlich, in gewissem Maße sie selbst zu sein. Ich würde sagen, dass das die Macht Eurer jeweiligen Richtlinien ist.

Das Problem mit Richtlinien ist, dass sie verbogen wurden, und bei Eurem Voranschreiten und der Evolution als Spezies habt Ihr Eure Wahrnehmung Eurerselbst umgekehrt und auf andere Individuen außerhalb von Euch selbst projiziert, und dazu gehört auch das Verändern oder Umkehren dieser Richtlinien, was nun ebenso stark geäußert wird wie ihr ursprüngliches Design, nämlich Eure eigenen Richtlinien zu sein für Euer Verhalten, Eure Wahlmöglichkeiten und für das, was für Euch wichtig ist, und Ihr habt dies in die Erwartung bezüglich dessen umgekehrt, was Andere tun oder sein sollten. Die meisten Leute tun dies und möchten deshalb, dass der Rest ihrer Welt so sei wie sie selbst.

Leider hält sich der Rest der Welt nicht an Eure eigenen Richtlinien. Die Anderen sind anders und nicht unbedingt so wie Ihr und werden es auch nicht sein. Dieses Wissen holt Euch aus der Abhängigkeit von Anderen und deren Differenzen/Unterschieden heraus, so dass Ihr auf Euch selbst und darauf, wie Ihr Eure Auswahl trefft, Acht gebt.

Und wenn Ihr bestimmte Äußerungen Anderer nicht mögt, welche Auswahlmöglichkeiten könnt Ihr dann generieren, die es Euch erlauben, Euch wohlzufühlen und mit Euch selbst und Eurer Umgebung zufrieden zu sein? Was könnt Ihr tun, um Situationen zu verändern, damit Ihr mit allem um Euch herum und mit anderen Individuen zufrieden seid?

Ich sage Euch, dass es immer Individuen geben wird und Ihr diesen begegnen werdet, mit denen Ihr nicht übereinstimmt oder mit denen Ihr nicht auskommt und mit denen Ihr nicht synchron lauft.

Je mehr Ihr mit Euch selbst zufrieden und je gelassener Ihr seid, was mehr Klarheit bezüglich Euer Auswahlmöglichkeiten generiert, desto objektiver und absichtlicher steuert Ihr Euch selbst. Ihr bringt Euch somit in gänzlich andere Situationen und zieht andere Individuen auf Euch an und platziert Euch in andere Szenarien. Ihr fangt an, Situationen und Szenarien im draußen zu generieren, die die Gelassenheit und Zufriedenheit spiegeln, die Ihr in Eurem Inneren äußert.

Ich habe Euch schon oft gesagt, dass Ihr abspiegelt/reflektiert (reflect). Ihr bespiegelt Euch nicht (to mirror), aber Ihr spiegelt Euch selbst immer in dem, was außerhalb Eurer Selbst geschieht. Wenn Ihr Eure Realität als sanft, ruhig und zufriedenstellend und nicht sehr herausfordernd wahrnehmt, heißt das nicht, dass keine Tumulte in der Realität stattfinden würden, aber Ihr präsentiert und reflektiert Euch diese nicht und reflektiert mehr und immer mehr von dem, was Ihr selbst zum Ausdruck bringt. (Übersetzer: den Unterschied zwischen reflecting und mirroring verstehe ich nicht ganz.)

Session 3043
Tuesday, March 8, 2011

Gilla
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Fr 20. Sep 2019, 10:38

Elias Channelings Deutsch
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Übersetzung einer ganzen Sitzung mit vielen Aussagen zum Thema Handlung/Aktion
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=3052&L=1

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(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

ELIAS: Es kann sehr verwirrend sein, wenn Euer Gefühl nicht zu Eurem Tun passt und es anscheinend keine objektiven Grund für dieses Gefühl gibt, insbesondere wenn es sich aufbaut und etwas intensiv ist und Ihr versucht, dies zu evaluieren und Euch sagt, dass keine Handlung geschah, die diese Gefühl rechtfertigt.

Bevor ich über die Erwiderung spreche, sage ich Euch, dass es im JETZT eine Handlung gibt, die das von Euch generierte emotionale Kommunikations-Gefühlssignal rechtfertig. Manchmal mag das Gefühl unverhältnismäßig sein, weil ein alter Auslöser dieses Gefühl steigert und vergrößert. Bei einer von einem Gefühl begleiteten emotionalen Kommunikation gibt es jedoch in diesem Augenblick irgendeine Handlung, die eine emotionale Kommunikation veranlasst und deshalb Euer Gefühl rechtfertigt.

Wenn das nicht der Fall ist, zeigt Euch das, dass dies eine Reaktion Eures Körperbewusstseins ist, das aus einer durch einen Sinnesinput ausgelösten Erinnerung schöpft und darauf zugreift. Wie in dem von Dir geschilderten Beispiel, kannst Du mit banalen Tätigkeiten beschäftig sein, ohne dass irgendeine andere Person mit Dir interagiert oder Du es mit einer anderen Person zu tun hättest. Vielleicht fegst Du den Boden oder spülst. Und plötzlich fängst Du an, ohne erkennbaren Grund dieses Gefühl zu entwickeln, das immer mehr anwächst. Vielleicht haben Deine Sinne irgendein Informations-Fragment aufgefangen. Vielleicht hast Du beim Spülen den Schimmer einer Seifenblase gesehen, was der Auslöser war, und das Körperbewusstsein sucht nach Erinnerungen und wird eine finden, die mit dieser Seifenblase zu tun hat, und es wird das Gefühl auslösen, das bei dem früher Erlebnis vorhanden war. Dies hat nichts mit Deinem Tun im Jetzt zu tun, weshalb es keine emotionale Kommunikation ist, denn für Dein subjektives Gewahrsein besteht nicht die Notwendigkeit, Dich auf das aufmerksam zu machen, was Du im Jetzt am Tun bist, da Du keine mit diesem Gefühl verbundene Handlung anheuerst.

Oft werdet Ihr den Trigger nicht wissen. Es kann ein Ton, ein Geruch, ein flüchter Blick sein, und es ist nicht so wichtig, den Trigger zu erkennen. Die kommt häufig vor, da Euch Eure Sinne ständig so viele Informationen übermitteln. Ihr müsst das nicht analysieren. Wenn Ihr Gefühle bemerkt, die nichts mit dem Jetzt zu tun haben, gilt es innezuhalten und Euer Körperbewusstsein daran zu erinnern, dass hier die Zeit involviert ist. In dieser Pause teilt Ihr Eurem Köperbewusstsein mit, dass Zeit ein hierbei noch nicht berücksichtigter Faktor ist.

Wenn Ihr Euer Körperbewusstsein sofort informiert, dass das mit der Zeit zu tun hat, wirkt sich dies anders aus, und es schließt Zeit in die Erinnerung mit ein. Im Allgemeinen wird sich das Gefühl sehr schnell auflösen, weil das Körperbewusstsein erkennt, dass das Geschehen nicht jetzt sondern zu einer anderen Zeit war. Das Gefühl mag nicht gänzlich verschwinden, weshalb es sehr hilfreich sein kann, wenn Ihr zusätzlich auf eine Uhr oder auf einen Kalender blickt.

(Ausschnitt)

Das Körperbewusstsein wird die Zeit nicht im Vergleich von JETZT und DAMALS, von Vergangenheit und Gegenwart miteinbeziehen, aber es wird diese Erinnerung sehr konkret generieren oder in Verbindung mit einem spezifischen Tag darauf zurückgreifen. „Das ist ein Dienstag, das war ein Dienstag.“ Es unterscheidet nicht, dass jener Dienstag vor 10 Jahren war. Es ist Dienstag, also habe ich den Datensatz gesendet. Das Sehvermögen hat diese Sinnesdaten gesendet und die Erinnerung ausgelöst: „Es ist Dienstag, und dies ist die Erfahrung.“ Aber wenn Du auf den Kalender blickst und ein Ereignis an diesem oder jenem Tag zu irgendeiner Zeit in Deiner Erfahrung geschah, wirst Du wissen, was es ist, das Du da fühlst

Wenn Du Dir bloß so und so viele Informationen liefern kannst und keine objektive Erinnerung an das Ereignis hast, spielt das keine Rolle. Selbst wenn Ihr nicht wisst, in welchem Zeitraum das Gefühl generiert wurde, ist das nicht wichtig und spielt auch keine Rolle, denn Ihr habt mit dem Körperbewusstsein kommuniziert, was dieses durch die Entspannung erwidert. Und nun erkennt Ihr, dass Ihr verschiedene Wahlmöglichkeiten habt. Wenn Ihr wisst, dass dieses Gefühl nicht im Jetzt ist und nicht mit dem Jetzt verbunden ist, könnt Ihr andere Wahlmöglichkeiten generieren.

Nehmen wir an, Du spülst Geschirr. Der Auslöser findet statt und dieses Gefühl taucht auf, und wenn Du nicht erkennst, dass es nichts mit dem Jetzt zu tun hat, fängst Du automatisch an zu denken und suchst. Dein Körperbewusstsein hat jedoch schon gesucht und seinen Auslöser direkt gefunden. Du fängst nun an einzuschätzen und zu analysieren. “Was habe ich gemacht? Was geschieht da? Fange ich die Energie eines Anderen auf? Geschieht irgendetwas in der Welt, was ich anzapfe?“ Und Du fängst an zu analysieren und zu analysieren und zu denken und zu denken, was Dich vom Handeln ablenkt, oder Du wählst…

PAM: Ist es das, was Du wünschst, sich vom Handeln abzulenken?

ELIAS: Nicht unbedingt, denn Du fängst an, Deine Auswahlmöglichkeiten zu eliminieren, da Du in die Richtung gegangen bist, dass Du diese Auswahl noch nicht einmal mehr erkennst. Du verfängst Dich im Kreislauf des Analysierens und des Versuchs, zu isolieren, weshalb Du Dir keinerlei Wahlmöglichkeiten offerierst, oder Du weichst zurück. Das Gefühl gefällt Dir nicht, und der Grund für das Gefühl ist Dir egal. Du magst es nicht, Du möchtest davon wegkommen, weshalb Du zurückweichst und versuchst, Dich irgendwie vorsätzlich abzulenken, um von dem Gefühl wegzukommen, und somit verleugnest Du Deine Auswahlmöglichkeiten.

Nehmen wir an, dass Du Dich in diesem Szenario erschüttert und vielleicht sogar traurig fühlst und nicht verstehst, warum das so ist. Und Du suchst, und suchst und suchst nach einem Grund dafür. Du offerierst Dir keinen Grund und wählst, von dem Gefühl zurückzuweichen indem Du Dich selbst verriegelst und zurückweichst. Du sprichst mit keinem Individuum und bleibst für Dich. Du liest ein Buch, das Dich fasziniert. Wenn Du wüsstest, dass die Wahl nicht mit dem Jetzt in Zusammenhang steht, könntest Du erkennen, dass Du noch viele andere Wahlmöglichkeiten hast. „Ich fühle mich unbehaglich. Ich weiß, das Gefühl ist nicht im Jetzt. Deshalb kann ich wählen, eine Handlung zu generieren, die mir erlaubt, mich besser zu fühlen. Ich werde einen Ladenbummel machen, denn diese Handlung bereitet mir Freude. Oder ich werde mit einer Freundin essen gehen.“ Wenn Du das
PAM: Man reagiert bloß.

ELIAS: Richtig. Du verweigerst Dir deshalb Auswahlmöglichkeiten, was das Gefühl noch verstärkt.

Session 3057
Sunday, April 10, 2011

Gilla
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Mo 23. Sep 2019, 10:15

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Die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=3087&L=1
LYNDA: Hallo Elias und Mary. Danke für die Informationen die ganzen Jahre lang. Ich bekomme die Angelegenheit Unfruchtbarkeit anscheinend nicht in meinen Kopf hinein. Wie ich weiß, erschaffe ich meine Realität, ich begreife nicht, wie ich die von jemandem anderen erschaffen kann, d. h. einen Fokus, der sich als Baby zu mir gesellt. Ich weiß, dass ich auch anders zu meiner Familie kommen kann, was auch ganz in Ordnung wäre, aber ich frage mich, ob das dasselbe ist, d. h. ich bekomme, worauf ich mich konzentriere, und ich konzentriere mich möglicherweise aufs Bemühen?

ELIAS: Gut. Das ist ein etwas kompliziertes Thema, da es viele Variablen und Aspekte dieses Themas gibt. Es ist nicht so schwarzweiß, wie es vielleicht scheint.

Lass mich euch zuallererst sagen, dass Unfruchtbarkeit jetzt häufiger ist und in den letzten fünfzig Jahren öfter vorgekommen ist als davor in eurer Geschichte. Daraus könnt ihr jetzt ableiten, dass diese Situation offensichtlich auch etwas mit dem Bewusstseinswandel zu tun hat.

Es gibt mehrere Faktoren, die daran beteiligt sind. Wenn ihr diesen Wandel anseht und daran denkt, dass ein Wandel von der männlich dominierten Energie weg, hin zur weiblich dominierten Energie stattfindet, glauben viele Individuen in mancher Hinsicht automatisch, dass sich dieser Energiewandel auf das Geschlecht bezieht und wie es zum Ausdruck kommt. Deswegen meinen sie automatisch, dass eine Hinbewegung zu einer weiblichen Energie das weibliche Geschlecht stärkt, dass mehr Anerkennung des weiblichen Geschlechts überall in eurer Welt dazugehört, und dass die im letzten Jahrhundert zugestandenen Rechte und Charaktereigenschaften, die dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, auch dem Wandel hin zu weiblicher Energie zuzuschreiben sind. Und ich würde sagen, dass all das falsch ist.

Der Wandel von der männlichen Energie hin zur weiblichen Energie ist - wie ich oft gesagt habe - keine Frage des Geschlechts. Es hat mit energetischen Qualitäten zu tun, die in eurer physischen Realität hauptsächlich einem Geschlecht zugewiesen werden, die aber nicht eigentlich ein Teil dieses Geschlecht sind. Es ist ein Anhängsel dieses Geschlechts. Ihr habt Anhängsel, die ihr schon Jahrtausende lang gleich habt, aufgrund derer männliche Individuen in bestimmten Äußerungen und Qualitäten gefördert werden und Frauen andere Qualitäten gelehrt werden. Es gibt eine Trennung zwischen den beiden.

Es war in eurer Geschichte so sehr lange ein Anhängsel, dass es so fest verankert in eurem Gedächtnis in Bezug auf diese physische Realität ist, dass auch dann, wenn ein weibliches und männliches Individuum nicht darin gefördert werden, sie dieses Anhängsel trotzdem haben, weil es so lange in eurer Geschichte ausgedrückt wurde, dass es in eurem Gedächtnis eingegraben ist. Es ist daher ein automatisches Anhängsel.

In Bezug auf Unfruchtbarkeit würde man auch meinen, dass es weniger Unfruchtbarkeit geben würde, wenn sich die Energie von männlich hin zu weiblich verschiebt, aber wie schon gesagt, das bezieht das Geschlecht mit ein. Der Wandel ist ein Wandel der Energie vom Verstand zur Intuition, vom Denken zum Gefühl, nicht von männlich zu weiblich.

Wie beeinflusst das nun, was ihr tut und in eurer Realität zum Ausdruck bringt? Das ist wirklich ein ausgezeichnetes Beispiel für Verfälschung. Denn ihr habt automatische Assoziationen in Bezug auf Geschlecht und männliche und weibliche Energien und macht viel, was ihr als einen stärkeren Ausdruck von Gleichheit zwischen den Geschlechtern anseht, und beurteilt das anhand von äußeren Manifestationen und dem, was ihr tut. Ihr messt es nicht daran, was ihr seid oder wer ihr seid, sondern daran, was ihr tut und was ihr tun könnt. Das ist wieder ein automatisches Anhängsel in Bezug auf Verdienen - was ihr durch das, was ihr tut, verdient, was Fähigkeit mit einschließt, dass das weibliche Geschlecht in jeder Hinsicht fähig ist, das Gleiche wie das männliche Geschlecht zu tun, nicht nur beim Geld verdienen, sondern in jeder Beziehung.

Deswegen gibt es mehrere Seiten dieses Themas. Eine ist, dass ihr kollektiv so viel Energie in äußeren Ausdruck investiert habt mit dem Ziel, keinen Unterschied zwischen männlich und weiblich zu machen und das zu erreichen, was ihr für Gleichheit zwischen den Geschlechtern haltet. In diesem enormen Energieaufwand, den ihr kollektiv in diese Richtung projiziert, vergesst ihr, darauf zu achten, wer und wie ihr seid und beachtet nur, was ihr tut. In den Bemühungen um Gleichheit opfert ihr die charakteristischen Eigenschaften der beiden Geschlechter und ihre Funktion.

Begreift, dass ich die männlichen und weiblichen Fähigkeiten und die Ähnlichkeiten eurer Fähigkeiten oder eure Fähigkeit, etwas zu erreichen, nicht in Frage stelle. Aber ein weiterer wichtiger Faktor ist, wie ich schon oft gesagt habe: Gleichheit ist ein weiteres Anhängsel, und genauso wie ihr Unabhängigkeit für etwas Gutes haltet, das ihr haben und dem entsprechend ihr handeln wollt, so gehört auch Gleichheit zu dieser Art von Anhängsel, die von fast allen Individuen in den meisten, aber nicht allen Kulturen, als gut angesehen wird, was euch dazu bringt, danach zu streben und sie zum Ausdruck zu bringen oder etwas zu verändern, was ihr als nicht gleich wahrnehmt. Ihr überseht dabei, dass Gleichheit nicht nur ein Anhängsel ist, sondern auch nicht immer gut ist und auch nicht immer stimmt.

In Bezug auf Geschlecht stimmt Gleichheit besonders wenig. Ihr SEID verschieden. Ihr funktioniert unterschiedlich, ihr habt einen anderen Körper, ihr verarbeitet manches unterschiedlich. Wenn ihr nicht verschieden wärt, hättet ihr nicht zwei Geschlechter erschaffen. Ihr hättet dann ein Geschlecht erschaffen, das sich vermehren kann. Es ist sinnlos, zwei Geschlechter zu erschaffen, die identisch sind, und deswegen sind sie es nicht. Sie sind nicht dasselbe, und sie sind nicht gleich. Sie sind verschieden.

Gleich ist dasselbe zu sein. Wenn ihr euch bemüht, dasselbe zu sein, verleugnet ihr, was ihr seid. Dadurch, dass die Bedeutung des Wandels von männlicher hin zu weiblicher Energie missverstanden wurde, kam es dazu, dass die Konzentration mehr nach außen gerichtet wurde anstelle eines wirklichen Selbstausdrucks und zielorientierter wird statt prozessorientiert im Erfahren starker Gefühle: Leidenschaft als etwas, das es zu erreichen gilt, statt sie als inneres Gefühl zu erkennen und auszudrücken.

Das wirkt sich auf verschiedene Weise aus, hauptsächlich auf das weibliche Geschlecht. Es gibt mehr Frauen als jemals in eurer Geschichte, die körperliche Funktionsstörungen der weiblichen Organe haben. Myome, Zysten, Krebs, jedes weibliche Organ ist viel mehr von Funktionsstörungen, Krankheit und auch weniger starken Auswirkungen wie z.B. lästigen Reizungen betroffen. Diese sind jetzt viel häufiger, weil die kollektive Energie stark ist. Jede kollektive Energie ist stark.

Das beeinflusst auch die Wahrnehmungen der Frauen, und in einem gewissen Maße auch Männer, in Bezug auf die bestehenden Anhängsel der Familie, der Familienstruktur. In jüngster Zeit - ungefähr in den letzten dreißig Jahren - hat es mehr männliche Individuen beeinflusst als davor. Die Veränderung der Wahrnehmung und Aktionen in Bezug auf Frauen besteht schon viel länger - ungefähr zwischen hundert und hundertfünfzig Jahren. Damit ist gemeint, dass es in Bezug auf Familienstruktur und Funktion, die physische Funktion, von Frauen hinsichtlich Fortpflanzung zu Konflikten gekommen ist. Immer mehr Frauen haben sich in der Zeit gefragt, ob sie sich an der physischen Funktion der Fortpflanzung beteiligen wollen. Sie haben sich ungeachtet dessen, ob sie das wollten oder nicht, daran beteiligt, aber die Frage bleibt bestehen, deswegen wird die Energie weiter projiziert.

Das hat während der ganzen Zeit zugenommen und hat zum Massenausdruck projizierter Energie beigetragen. Zum Teil haben sich Männer in letzter Zeit an dieser Energieprojektion mit der Erkenntnis beteiligt, dass ihnen die Erlaubnis gegeben wird, nicht für die Familie verantwortlich zu sein. Zum Teil meinen sie, dass sie unterstützen, was die Frauen wollen. Zum Teil sind die Männer zum Schluss gekommen, dass ihnen das in vieler Hinsicht sehr nützt. Warum sollten sie es also nicht unterstützen. Das heißt nicht, dass sich viele männliche Individuen in letzter Zeit nicht stärker erlaubt haben, intuitive Energie zum Ausdruck zu bringen. Dadurch haben sie sich erlaubt, mehr Fürsorge zu entwickeln, was Energieprojektion zugunsten von Familie stärkt, aber diese Energie ist in vielen Situationen nicht so stark wie die andere Energie, die nach Gleichheit strebt.

Lasst mich euch auch sagen, dass, wenn ihr euch jetzt erlaubt, den ganzen Planeten zu sehen, bemerkt ihr, dass Unfruchtbarkeit in Bereichen konzentriert ist, die ihr für fortschrittlicher haltet. Ihr werdet viel weniger Unfruchtbarkeit in Bereichen eures Planeten entdecken, die sich nicht um Gleichheit kümmern, die nicht in diese Richtung streben. Es gibt viele, viele Länder in eurer Welt, die nicht so viele Schwierigkeiten mit Unfruchtbarkeit haben, da sie sich nicht an dieser Energieprojektion und diesem Irrweg beteiligen.

Es gibt Individuen in diesen Gesellschaften, die an diesen Energiewellen teilhaben, die kollektiv projiziert werden, die wirklich eine Familie haben wollen. Viele Faktoren spielen da eine Rolle. Es wird kompliziert, weil ihr euch nicht nur an der kollektiven Projektion des Anhängsels Gleichheit beteiligt, sondern auch Auswirkungen zur Geltung kommen, die auf religiösen Glaubensannahmen beruhen, nicht auf Religion sondern auf religiösen Glaubensannahmen. Die Grundlage religiöser Glaubensannahmen sind Selbstverleugnung und die Aufforderung außerhalb von sich selbst zu schauen. Jede andere Manifestation kommt an erster Stelle, ich zuletzt. Immer zuerst auf die anderen Rücksicht nehmen, dann erst auf mich selbst. Immer zuerst etwas für andere tun, dann erst für sich. Für mich selbst zuerst etwas zu tun ist egoistisch, und egoistisch ist schlecht. Diese Auswirkungen sind nicht so offensichtlich, aber sie sind ebenso stark. Wie die Fragestellerin gesagt hat, es gibt viele Familien die Kinder möchten. Sie zuerst, dann erst ich.

Es gibt viele Gelegenheiten und Methoden, eine Familie zustande zu bringen. Es gibt viele Individuen in euren Gesellschaften, die für andere Eltern einen neuen Fokus, einen Fötus, ein Baby austragen wollen. Ihr habt viele, viele Möglichkeiten erschaffen, die alle der Gleichheit entgegenkommen, da es nicht mehr notwendig ist, das Kind selbst auszutragen. Ihr könnt es, wenn ihr das wollt, wenn es euch wichtig genug ist, oder ihr könnt eine andere Frau das Kind austragen lassen. Damit hat das weibliche Geschlecht jetzt mehr Gleichheit erreicht. Es kann wählen. Euer Mann wählt nicht, ob ihr eine Familie habt oder nicht. Ihr könnt euch für eine Familie entscheiden ohne einen Mann zu haben. Oder ihr könnt euch entscheiden keine Familie zu haben.

Das hat sehr viel mit dem Anhängsel Gleichheit zu tun. Das alte Sprichwort „Pass auf, was du dir wünschst. Es könnte anders kommen, als du denkst.“, stimmt mehr als ihr glaubt. Ihr wollt Gleichheit, ihr könnt sie im Außen erzeugen, aber was opfert ihr dabei? Ich habe oft gesagt, dass Gleichheit nicht ist, was ihr glaubt, aber das ist jetzt ohne Belang, da ihr gewählt habt, was ihr gewählt habt.

Noch ist nicht alle Hoffnung verloren, aber der Weg hin zum Ausdruck, der dem wirklichen Selbst entspricht, stellt an diesem Punkt eine Herausforderung dar. Ihr habt sehr starke Anhängsel geschaffen. Die können anfänglich nicht sehr leicht abgebaut werden, und wie gesagt sind Anhängsel nicht Glaubensannahmen und daher ist es nicht so, dass ihr sie überhaupt nicht wollt, während ihr in Bezug auf Glaubensannahmen weiter so denkt, was ein zusätzliches Hindernis darstellt, denn umso mehr ihr mit euren Glaubensannahmen kämpft und sie verleugnet, umso schwieriger ist es für euch, mit ihnen zurechtzukommen und zu erreichen, was ihr wollt. Sich dem eigenen wirklichen Selbst entsprechend auszudrücken neutralisiert Glaubensannahmen und Glaubenssysteme vollkommen. Sagt das, dass sie beseitigt werden? Nein, bestimmt nicht, aber sie sind dann unwichtig. Sie stören nicht, da ihr euch bewusst seid, dass es nichts gibt, das es erst zu erwerben gilt. Ihr besitzt immer alles in euch. Es geht darum, euch nicht um etwas zu bemühen, kein Ziel anzustreben, nicht etwas zu bekommen, nicht etwas zu erreichen, sondern eure Aufmerksamkeit auf das zu richten, was ihr erleben wollt, weil es das schon gibt, und dasselbe gilt für eine Teilnahme an Schwangerschaft und Geburt.

Es besteht kein Mangel an Wesen, die an dieser physischen Realität teilnehmen wollen. Den gibt es nicht. Es ist auch nicht so, dass es kein Wesen gibt, das zu diesem oder jenem bestimmten Individuum will, und es deswegen unfruchtbar ist. Das ist nicht der Fall, es gibt zahllose Wesen, die bereit sein würden, zu jedem beliebigen Individuum in eurer Realität zu kommen. Es ist ganz allein, wie ich schon sehr früh in diesem Forum gesagt habe, die Wahl des physisch fokussierten Individuums. Wie ich zu Beginn dieses Forums gesagt habe, ist die einzige wirkliche Verantwortung in Bezug auf die Rolle als Elternteil eure Wahl, sich daran zu beteiligen, den Eintritt eines neuen Fokus zu ermöglichen. Alles andere ist seine Wahl. Aber da ihr diese Realität in dieser besonderen Weise konzipiert habt, in der die Frau dazu bestimmt wurde, dem eingehenden Fokus eine Zeitlang eine Behausung zu geben, den eingehenden Fokus auszutragen, ist das euer Entwurf und Plan. Es ist die Wahl dieses Individuums, ob sie es tut oder nicht. Es ist einem Energieaustausch sehr ähnlich. Er kann nicht geschehen, wenn das physisch fokussierte Individuum das nicht wählt und bereit ist sich daran zu beteiligen.

Es kann gesagt werden, dass man ein Kind möchte, wie in der gestellten Frage, aber was ist, wenn sich das Individuum an diesem Austausch und dieser Vereinbarung, einem neuen Fokus einen Platz zu geben, beteiligen will und entdeckt, dass es erschaffen hat, physisch dazu nicht in der Lage zu sein? Kann man das ändern? Ja, man kann. Wird das leicht sein? Nein, das wird es nicht. Aber es kann sich ändern. Ist der erste Aspekt, der in der Frage offensichtlich ist, das Kämpfen? Ja. Die Aussage selbst ist bemühungsschwanger. Was tue ich? Stimmt das? Ist das falsch? Soll ich das tun? Soll ich das nicht tun? Habe ich recht? Liege ich falsch? Drücke ich mich richtig aus? Bin ich tauglich dafür? Darf ich es für mich in Anspruch nehmen? Die Aussage selbst stinkt nach Schwierigkeiten und Bemühung. Ist es das deswegen auch? Ja, bestimmt. Wie könnt ihr damit umgehen? Schritt für Schritt.

Jetzt, bevor ich mich mit diesen Aspekt befasse, lasst mich auch sagen, dass, wenn ich davon rede, eine Situation Schritt für Schritt zu ändern - insbesondere schwierige Situationen, die viel mehr Oppositionsenergie enthalten – glauben die meisten Individuen, dass das sehr lange dauern muss. Das stimmt nicht. Zeit ist kein so wichtiger Faktor. Handeln ist wichtig. Und ungeachtet dessen, wie viel sich von euch an einer kollektiven Energie beteiligten oder von ihr beeinflusst wurden oder sie sogar selbst zum Ausdruck gebracht haben, ist das nicht von Bedeutung. Es ist keine Anhäufung, der etwas gegenüberstehen muss, das genauso lang dauert, um es rückgängig zu machen. Was ihr jahrelang gemacht habt, bedarf nicht großer Mengen Energie. Ihr macht es automatisch, es geht deswegen sehr leicht. Anfänglich kann es herausfordernd oder schwierig sein, diese Energie zu ändern, aber nur weil es ungewohnt und anders ist und somit mehr Aufmerksamkeit erfordert, wie eben das Lernen jeder neuen Fertigkeit anfänglich mehr Aufmerksamkeit, mehr Bemühung, mehr Energie erfordern wird. Sobald ihr es gelernt habt, wird es auch automatisch ablaufen. Und es erfordert sehr wenig Energie, wenn es einmal zur Gewohnheit geworden ist.

Am Anfang kann es Schritt für Schritt konzentrierter Energie und Aufmerksamkeit bedürfen, aber das heißt nicht notwendigerweise, dass es lange dauert. Ihr könnt sehr schnell eine Gewohnheit entwickeln. Ihr könnt eine gute Gewohnheit genauso schnell und leicht erzeugen wie eine schlechte. Sie sind ein und dasselbe. Sie sind die gleichen Energien, sie sind die gleichen Aktionen. Es ist Wiederholung, und was wichtig für euch ist. Das ist ein sehr bedeutender Faktor. Der erste Aspekt, der erste Schritt ist, aufhören zu fragen. Das ist die erste Aktion. Aufhören in Frage zu stellen und in Zweifel zu ziehen. Euch nur zu fragen, was ihr wirklich wollt, und wie wichtig es ist. Das sind die einzigen zwei Fragen, die wichtig für euch sind. Was will ich und wie wichtig ist es für mich? Sobald ihr geklärt habt, was ihr wollt und wie wichtig es ist, geht es darum, alles weitere Fragen einzustellen.

Ein Beispiel, ich will Mutter sein. Ich will meine eigene Familie. Ich will schwanger sein und ein Kind gebären. Gut. Alle weiteren Überlegungen alle anderen Kinder, alle anderen Handlungen betreffend, sind jetzt hinfällig. Ihr habt definiert, was ihr wollt. Jetzt, wie wichtig ist dieser Wunsch für euch? Ist er wichtig genug, eure Aufmerksamkeit wirklich auf euch zu richten und die Energie auszudrücken, um euch zu erlösen? Ist es so wichtig für euch? Das ist eine bedeutende Frage, denn hier geht es darum, sich seinem Selbst zu öffnen und wirklich zu sich zu stehen. Ein Kind oder eine Familie kann nicht wichtig genug sein, sozusagen diesen Preis zu bezahlen. Wenn es so wichtig ist, ist der nächste Schritt anzufangen zu tun. Das Handeln besteht darin, die Aufmerksamkeit weg von allem zu richten, was außerhalb von euch ist, was die Schwierigkeiten und die Zweifel und die unzähligen Wahlmöglichkeiten mit sich bringt, sondern auf euch selbst zu richten.

Denkt an die Formel. Äußerst wichtig. Äußerst wichtig. Unterstreicht das fünf Mal. Die Formel: ihr projiziert, ihr reflektiert und ihr wählt, außer ihr setzt euch nicht bewusst damit auseinander, dann reagiert ihr. Die Formel. Es gibt keine Unterteilung oder Trennung zwischen dem, was ihr projiziert und dem, was ihr reflektiert. Es ist eine Welle. Stellt euch vor, ihr steht am Strand und schaut den Meereswellen zu. Wie schaut die Bewegung der Welle aus? Eine fließende Bewegung. Sie hebt sich, sie bricht, sie senkt sich und beginnt von Neuem. Es ist eine fließende Bewegung. Dasselbe gilt für die Formel. Ihr projiziert, und ihr beginnt zu manifestieren, was ihr nach außen projiziert. Es erreicht den Höhepunkt mit dem Reflektieren, der Manifestation, und kommt zu euch zurück. Es ist ein Kreis. Jeden Aspekt, jedes Atom, alles was ihr wahrnehmt und in eurer Realität verwendet, habt ihr projiziert. Ob es äußere Manifestationen, andere Individuen, Situationen sind oder euer eigenes Körperbewusstsein, das euch auch reflektiert, da jede physische Manifestation ein Reflektieren ist. Das schließt euch mit ein, da ihr auch eine physische Manifestation seid.

Jede physische Manifestation ist ein Reflektieren dessen, was ihr projiziert. Deswegen ist das die Basis eurer ganzen Realität, von allem, was ihr genießt, was ihr mögt, all dem, was ihr wollt, was ihr hasst, was euch unangenehm ist und was ihr nicht wollt – all das. Die Basis davon ist, was ihr projiziert. Der erste Schritt besteht deswegen darin, sich dessen bewusster zu werden. Und wie gesagt ist die Formel sehr flexibel. Ihr könnt euch ihr von der einen oder der anderen Seite nähern. Es ist nicht notwendig, dass ihr von der Projektion zum Reflektieren zur Wahl oder Reaktion geht. Ihr könnt von der Reaktion ausgehen und zum Reflektieren und weiter zur Projektion gehen. Worauf reagiere ich? Das Reflektieren. Ich reagiere darauf, was ich sehe. Ich reagiere darauf, was ich erlebe. Was ihr seht und erlebt ist das Reflektieren. Wenn das das Reflektieren ist, was mache ich? Darauf achten, was ihr fühlt und tut, nicht auf eines allein. Nur eines davon zu beachten, führt euch zu falschen Schlüssen und löst wahrscheinlich Assoziationen aus und ihr erlebt nicht Jetzt-Gefühle sondern Früher-Gefühle. In Kombination und Harmonie mit einander darauf zu achten, was ihr tut und was ihr jetzt fühlt und darauf, welche Einflüsse dabei wirken, das ist der Anfang zu erkennen, was ihr projiziert, und deswegen, was ihr erschafft.

Wir kommen wieder zur verdrehten Entwicklung weiblicher Energie zurück. Ein wichtiger Faktor besteht darin, dass es einige Aspekte eurer Handlungen gibt, mit denen ihr als weibliche Individuen jetzt nicht viel vertrauter seid als jemals davor. Eine davon betrifft sexuelles Handeln. Für Jahrtausende seid ihr als weibliches Geschlecht durch das männliche Geschlecht in sexuelle Aktivität eingeführt worden. Mit eurer neu entdeckten und neu gelebten Gleichheit ist das eine Aktion, die ihr nicht in Bezug auf Gleichheit erforscht und entwickelt habt so wie andere Aktionen. Deswegen, wenn ihr fragt, was mache ich, was fühle ich und welche Art von Energie projiziere ich, ist der sexuelle Aspekt ein bedeutender, besonders in Bezug auf Fruchtbarkeit, da das ein Teil davon ist. Wenn einem Individuum die eigene Sexualität nicht angenehm ist, es damit unzufrieden ist und es nicht von der eigenen Sexualität, seinem sexuellen Ausdruck und seiner sexuellen Erfahrung überzeugt ist, trägt das dazu bei, da das ein Teil des Fruchtbar-Seins ist. Und ich würde sagen, dass einer bedeutenden Mehrheit der weiblichen Individuen, ob sie sich nun an dieser kollektiven Energie beteiligen oder nicht, zur Zeit Sexualität nicht angenehm ist oder sie nicht überzeugt von ihrem eigenen sexuellen Ausdruck oder Erleben ist.

Deswegen ist das ein Anfangspunkt für die Frage, welche Art von Energie projiziere ich. Wenn euch eure eigene Sexualität nicht angenehm ist, trägt das zu Funktionsstörungen bei, zusätzlich zum Faktor Gleichheit. Es geht auch darum sich zu fragen, was ist meine Motivation? Wenn ich wirklich ein Kind haben will, und ich vom tiefsten Inneren aus mit diesem Kind rede und akzeptiere was auch immer dieses Wesen wählt, oder welche Erfahrungen es hat, ist es viel leichter die physische Manifestation Unfruchtbarkeit zu ändern.

Was ich jetzt gesagt habe gilt für Individuen, die bereits unfruchtbar sind, nicht für alle weiblichen Individuen, da es offensichtlich ist, dass es viele, viele, viele weibliche Individuen gibt, die keine Schwierigkeiten damit haben, Kinder zu bekommen und auch nicht unbedingt ganz zufrieden mit ihrer Sexualität oder sexuellen Aktivität sind. Aber sie haben die Situation der physischen Manifestation von Unfruchtbarkeit nicht erschaffen. Seid euch also darüber im Klaren, dass sich das, was ich zu diesem speziellen Aspekt sage, sich im Wesentlichen auf diese Individuen bezieht. Die Methode, sich damit zu befassen ist deswegen im Wesentlichen an diese Individuen angepasst.

Und es genügt nicht, sich nur damit zu befassen. Es erfordert Handlung. Die dazu notwendige Handlung besteht darin - und zwar nur vorübergehend - die Aufmerksamkeit auf alles zu richten, was ihr tut und herauszufinden, welche Handlungen ihr jeden Tag setzt, die zu dieser Manifestation beitragen und zu diesem Massenausdruck und Anhängsel Gleichheit beitragen. Welche Handlungen mache ich Tag für Tag? Ich kann nicht genug betonen, wie alles, was ihr tut, miteinander verbunden ist. Deswegen, ungeachtet des Inhalts, ungeachtet dessen, was es ist, das ihr tut, wie ihr euch anzieht, wie ihr mit anderen Individuen interagiert, wie ihr eure Wäsche wascht, wie ihr den Tisch deckt, es gibt einen Grund für jede Handlung, die ihr setzt. Es gibt Einflüsse, die zum Ausdruck kommen, und das ist der Grund, weshalb ihr diese Aktion in der Weise tut, in der ihr sie tut. Was mache ich, das energetisch dazu beiträgt, was ich nicht will? Und wie stark konzentriere ich mich auf das, was ich nicht will? Was mache ich, das mich verleugnet?

Ein offensichtliches Beispiel: ein Individuum, das die Manifestation von Unfruchtbarkeit erlebt, hat eine starke Zuneigung zu Kindern, genießt es, mit Kindern zusammen zu sein und fühlt sich von Kindern angezogen. Aber erlaubt sich das Individuum, sich frei auszudrücken oder richtet es sich danach, was die Eltern der Kinder meinen? Verleugnet es sich oder macht das, was andere Individuen für geeignet oder nicht halten?

Geht ihr mit anderen Kindern frei und liebevoll um, weil ihr das gern tut? Oder ist es wie ein Zwang mit ihnen zu tun zu haben, da euch das abgeht? Deswegen schnappt ihr nach anderen Kindern.

LYNDA: Harte Fragen.

ELIAS: Behandelt ihr andere Erwachsene mit eigenen Kindern in einer Haltung von Annahme und Offenheit, oder versucht ihr ihnen zu sagen, wie sie mit ihren Kindern umgehen sollen? Und auch wenn ihr nicht versucht sie zu belehren, meint ihr für euch und bewertet, dass ihr es besser wisst?

Das ist eine fragwürdige Motivation. Es ist nicht wirkliche Motivation. Diese Arten von Äußerungen verstärken die Energie, die ihr nicht wollt. Seid ihr liebevoll zu euren Tieren, wie zu einem Kind, oder schränkt ihr sie ein? Denn all diese Handlungen sind automatische Äußerungen, die euch reflektieren, was ihr tut, welche Art von Energie ihr projiziert: euch zu schützen, da ihr euch meistens schon verurteilt, euch abzuschirmen, in Frage zu stellen, Schwierigkeiten zu haben. Das sind alles Faktoren, und es sind bedeutende Faktoren. Deswegen steht am Anfang anzuerkennen, dass ihr es wert seid, dass ihr es verdient, und dass es nicht erst verdient werden muss.

Wirklich ein Kind zu wollen, bedeutet nicht, dass ihr es verdienen müsst, indem ihr nett zu anderen Individuen seid oder gut und edel seid. Ihr verdient es, weil ihr geboren wurdet. Deswegen ist es schon euer angeborenes Recht. Das ist der Unterschied zwischen Zielorientierung und dem starken Fühlen, das dem wirklichen Selbst entspringt, dass ihr es schon besitzt. Ihr besitzt schon zahllose Wesen, die willig sind, diese Vereinbarung einzugehen. Es ist eure Wahl, ob ihr es macht oder nicht. Euer Körper bekämpft euch nicht. Er ist nicht euer Feind, und ihr werdet nicht belagert. Euer Körper ist ein Reflektieren von euch genauso wie jede physische Manifestation. Deswegen ist es eine Frage dessen, sich wirklich zu erlauben, wirklich offen und ehrlich zu sein und festzustellen, worin liegt meine Bedrohung? Was nehme ich wahr, dass meine eigenen Konsequenzen sind, die ich mir gegenüber zum Ausdruck bringe?

Erinnert euch daran, dass Konsequenzen Erfindungen eurer Wahrnehmung sind. Sie sind nicht real. Ihr könnt sie dazu machen, dass sie real sind, aber sie sind in keiner Situation real. Sie sind Erfindungen eurer Wahrnehmung. Aber das heißt nicht, dass Individuen nicht Konsequenzen leben, oft und immer wieder. Ihr macht das wirklich. Es geht darum zu erkennen, dass Konsequenzen nicht absolut sind. Ihr müsst sie nicht zum Ausdruck bringen. Ihr könnt sie hinauswerfen. Es ist wichtig, Bedrohung zu untersuchen, denn wenn ihr reflektiert, was ihr nicht wollt, könnt ihr sicher sein, dass ihr das macht, weil ihr von irgendeiner Bedrohung beeinflusst seid, die ihr noch nicht erkennt, die aber präsent ist, weil das diese Art von Energie motiviert, dass ihr erschafft, was ihr nicht wollt.

Ich möchte jedes Individuum, das diese Art von Manifestation erzeugt, aufmuntern, denn es ist nicht absolut und kann sich ändern. Es ist nicht irreversibel. Ungeachtet was eure Wissenschaften sagen, gehört euer Körper euch, und er kann sich in jeglicher Hinsicht regenerieren, viel weitgehender als alle eure Wissenschaften erkennen. Eure Technologie ist nicht so gut, dass sie eure gesamte Realität schon erkennt. Es gibt viele Aspekte eurer Realität und eurer physischen Existenz, die sie in Verlegenheit bringen.

Drückt euer Gefühl wert und einer Sache würdig zu sein aus und bringt das in Handlungen wirklich zum Ausdruck, auch wenn ihr es anfänglich nicht glaubt, und belohnt euch für euer bloßes Sein. Es ist nicht notwendig, irgendetwas dafür zu tun, um euch zu belohnen. Wählt irgendeine physische Manifestation, die wichtig für euch ist. Eine Manifestation, die fast für alle von euch wichtig ist, ist Geld. Gebt euch öfters innerhalb eines Tages wirklich einen Euro als Belohnung, weil ihr verdient es, und zwar nur aus dem Grund, dass ihr atmet. Ihr existiert, ihr habt heute geatmet, ihr verdient deswegen einen Euro. Und ihr verdient öfters am Tag diesen Euro.

Und gebt nicht das ganze Geld aus. Es ist Ausdruck eurer Anerkennung. Ich würde sogar meinen, ihr sollt sechs Monate lang gar nichts ausgeben, nur weiter sammeln. Zählt am Ende der sechs Monate, wie viel Euro ihr euch jeden Tag gegeben habt. Das ist der Haufen, den ihr aus keinem anderen Grund verdient habt als dem, dass ihr atmet. Und am Ende der sechs Monate könnt ihr dieses Geld dazu verwenden, euch ein neues Geschenk nur für euch kaufen – was auch immer euch wichtig ist - als weitere Anerkennung dessen, dass ihr etwas nur aus dem Grund verdient, dass ihr atmet.

Sitzung 3087
6. November 2011 (persönlich / Open Session 1)

Gilla
Supraselbst
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Di 24. Sep 2019, 09:33

Elias Channelings Deutsch
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http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=3147&L=1

ELIAS: Ihr seid alle mit Rot, Gelb und Grün vertraut. Ihr wisst was das bedeutet. Wenn ihr Grün seht, wisst ihr was zu tun ist. Wenn ihr Rot seht, wisst ihr was zu tun ist. Wenn ihr Gelb seht, entscheidet ihr ob ihr fahren oder anhalten müsst. Darum ist das das Grau.

Gefühle sind sehr ähnlich. Sie sind dazu geschaffen, eure Aufmerksamkeit zu erregen und euch zu veranlassen, etwas zu beachten. Die meisten Gefühle sind euch vertraut. Ihr kennt sie. Ihr fühlt sie. Ihr könnt erkennen was das Gefühl ist. Die meisten Individuen sind sich darüber im Klaren. Einige Individuen hinterfragen Gefühle mehr als andere, und einige missinterpretieren sie mehr als andere, aber im Allgemeinen habt ihr eine Grundvorstellung oder einen Begriff von den meisten Gefühlen und was sie bedeuten.

RODNEY: Das heißt aber nicht, dass sie auch nach der Botschaft fragen, oder doch?

ELIAS: Gefühle werden immer von Mitteilungen begleitet, seien es körperliche oder emotionale.

RODNEY: Aber du verwendest den Ausdruck: Die meisten Menschen sind vertraut mit…

ELIAS: Mit dem Signal.

RODNEY: Und was es bedeutet.

ELIAS: Was es in ihren Begriffen bedeutet – traurig, glücklich, ängstlich, frustriert – nicht notwendigerweise, was die Botschaft ist.

RODNEY: Das ist die Unterscheidung. In Ordnung.

ELIAS: Die meisten Individuen können ihr konkretes Gefühl als solches erkennen.

RODNEY: Richtig.

ELIAS: Sie können ihre konkreten Gefühle in den meisten Situationen erkennen.

RODNEY: Gut.

ELIAS: Das heißt aber nicht, dass die meisten Individuen auf alle ihre Gefühle achten, wie wir in unserer vorigen Gruppensitzung erörterten. Aber ihr habt ein Grundwissen der Gefühle und könnt sie benennen, ihr kennt nicht unbedingt die Botschaft, aber das Gefühl – das Signal.

Also kennt ihr das Signal. Es ist nicht wichtig. Ihr müsst ihm keine weitere Beachtung schenken. Ihr wisst schon, was es ist. Es ist wichtig, aufmerksam zu sein und zu erkennen, wann das Signal auftritt, aber es ist genauso wichtig, sich nicht unnötig weiter damit aufzuhalten, es nicht weiter aufrecht zu halten, weil das eure Aufmerksamkeit nur auf das Signal richtet, auf das Gefühl und nicht die Botschaft.

RODNEY: Ich glaube das ist die Falle: Wenn du nicht erkennst, was die Botschaft ist, verfängst du dich in der Wiederholung des Gefühls…

ELIAS: Ja und es wird sich wiederholen…

RODNEY: …und das heißt, wir schenken dem immer wieder Beachtung.

ELIAS: Korrekt.

RODNEY: Gut, damit…

ELIAS: Und das erschafft einen Kreislauf.

RODNEY: So ein Kreislauf ist dann die Falle.

ELIAS: Ja.

Die andere Sache sozusagen bei dieser Falle sind eure Gedanken. Je mehr ihr den Gefühlen Beachtung schenkt, desto mehr denkt ihr über sie nach. Und je mehr ihr über sie nachdenkt, desto mehr fühlt ihr sie, was einen Kreis im Kreis erschafft.

RODNEY: Wow.

ELIAS: Und ihr fühlt weiter, und diese Gefühle, die ihr weiter fühlt, sind dann keine Signale mehr. Ihr habt das Signal schon erschaffen. Nun erschafft ihr Gefühle durch euer Denken. Ihr beachtet das Gefühl, ihr denkt darüber nach, was das Gefühl ist, das lässt das Gefühl andauern, und ihr denkt immer mehr darüber nach und das Denken beginnt das Gefühl zu erschaffen.

RODNEY: Ich möchte darauf hinweisen: Froh sein ist.. was hast du gesagt?

ELIAS: Es ist ein Gefühl.

RODNEY: Es ist ein Gefühl. In meiner Erfahrung, und ich glaube so empfinden andere auch, ist man froh, wenn man das macht was man machen will. Es ist wie…

ELIAS: Nein.

RODNEY: Es ist nicht so viel, dass sie dem Beachtung schenken?

ELIAS: Nein. Froh sein ist ein Signal, das direkt mit einer Handlung verbunden ist, entweder mit einer inneren oder mit einer äußeren Handlung. Wenn ihr froh seid, ist das direkt mit einer stattgefundenen Handlung verbunden. Wenn du den Seinszustand von Zufriedenheit erzeugst, ja, was du sagst wäre eher richtig, dass ihr euch mehr Freiheit erlaubt, Handlungen zu setzen, die eurer Neigung folgen, weil ihr dann das Wohlgefühl zufrieden zu sein bemerken würdet, was die Sorgen vertreibt. Es schließt Sorgen aus.

RODNEY: Und im Zustand des Gefühls Freude…

ELIAS: Freude ist das Anerkennungsgefühl. Deswegen fühlt ihr euch gut, wenn ihr den Zustand von Zufriedenheit besetzt und Handlungen setzt, die ihr wollt. Das erlaubt euch, eigene Handlungen zu setzen oder an von außen kommenden Handlungen teil zu nehmen, die das Gefühl der Freude hervorrufen. Aber froh zu sein ist ein direkter Ausdruck, ein direktes Signal einer Handlung. Es ist ein Signal, das etwas bestätigt.

Ihr könnt nun anfangen zu begreifen, wie wichtig Aufmerksamkeit wird. Wenn ihr auf irgendeine Weise frustriert seid, ist es üblicherweise so, weil ihr erkennt, dass da irgendein Problem ist, welches ihr nicht lösen könnt, und das erzeugt Frustration, und ihr versucht weiter das Problem zu lösen.

Nun; in diesem einfachen Szenario, in dem wir Frustration als Beispiel verwenden, ist Frustration das Signal – das Gefühl.

RODNEY: Richtig.

ELIAS: Die Botschaft oder die Aussage ist: Ihr erzeugt eine Handlung, ihr konzentriert euch auf eine Richtung die euch keine Antwort liefert. Deshalb fühlt ihr euch frustriert.

Nun; das Gefühl der Frustration wurde geschaffen um kurzzeitig zu wirken, um seine Aufgabe zu erfüllen, etwas mitzuteilen, ein Signal zu sein – euch ein Signal zu geben.

RODNEY: Halt, schlag‘ eine andere Richtung ein.

ELIAS: So einfach wie eure rote Ampel – Halt.

RODNEY: Richtig.

ELIAS: Anstatt es aber schnell als Signal zu erkennen, schenkt ihr üblicherweise dem Gefühl der Frustration Aufmerksamkeit und beginnt darüber nachzudenken, wie frustriert ihr seid. Nun habt ihr euer Denken mit einbezogen. Denken geht, wie wir schon oft besprochen haben, ganz leicht in Richtung Wiederholung.

RODNEY: Für mich persönlich denke ich dauernd daran als ein Problem, und darum konzentriere ich mich auf das Problem. In Ordnung.

ELIAS: und auch auf das Gefühl.

RODNEY: Richtig. Gut, es ist fast… sie sind fast…

ELIAS: Ja.

RODNEY: Es sind Synonyme: …

ELIAS: Ja.

RODNEY: … Frustration und Problem.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Also bekomme ich mehr Probleme.

ELIAS: Korrekt.

RODNEY: Gut.

ELIAS: Weil du deine Aufmerksamkeit weiter auf dein Nachdenken konzentrierst, was dein Gefühl nur verstärkt. Und je mehr du es fühlst, desto mehr denkst du darüber nach. Denken ist bekannt für Wiederholung.

RODNEY: Ich sollte das wissen (Lacht).

ELIAS: Was ist der Zweck von Denken? Der Zweck ist, die Information zu übersetzen. Wenn es keine neue Information gibt, übersetzt es dieselbe Information noch einmal. Deswegen führt Nachdenken oft zu Wiederholung. Wenn du deine Aufmerksamkeit auf eine Sache richtest und immer weiter dabei bleibst, was bietet dies deinem Nachdenken an? Keine weitere Information. Darum wiederholt sich dein Denken immer wieder.

RODNEY: Das ist eine Falle.

ELIAS: Genau.

Nun möchte ich euch eine sehr einfache Formel mitteilen, die in dieser Welle in Bezug auf Aufmerksamkeit sehr wichtig sein wird. Ihr seid Bewusstsein. Das Wesen von Bewusstsein ist Erweiterung. Was ist Erweiterung? Erweiterung ist mehr. Eure Natur, euer Wesen ist mehr zu erschaffen, und das macht ihr in jedem Moment, an jedem Tag eures Lebens, ob ihr euch dessen bewusst seid oder nicht. Ihr erschafft andauernd mehr.

Deswegen ist eure Achtsamkeit sehr wichtig, weil eure Aufmerksamkeit der einzige starke Einflussfaktor auf das ist, was ihr mehr erschafft. Denn eure Aufmerksamkeit ist der einzige starke Einflussfaktor in Bezug auf eure Wahrnehmung.

RODNEY: Willst du damit sagen…gut, die Handlung von Bewusstsein ist es sich auszudehnen, um mehr zu erlangen?

ELIAS: Um mehr zu sein.

RODNEY: Um mehr zu sein. Also wenn ich mehr Aufmerksamkeit kriege…sagen wir meine Aufmerksamkeit ist auf die Frustration, das Problem gerichtet.

ELIAS: dann wirst du mehr Frustration erschaffen.

RODNEY: Und das ist die natürliche Aktion von Bewusstsein?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Das ist natürlich?

ELIAS: Ja. Du wirst immer mehr erschaffen.

RODNEY: Und das ist ein natürliches…das ist wohin Bewusstsein führt?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Also für mich bedeutet das, dass unsere Herausforderung…

ELIAS: … die einfache Wahlentscheidung ist, wovon wollt ihr mehr erschaffen?

RODNEY: Also müssen wir unser Bewusstsein beeinflussen?

ELIAS: Ihr erschafft schon in jedem Moment mehr. Es ist lediglich eine Frage dessen, worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet, und damit bestimmt, was ihr mehr erschafft.

RODNEY: Danke dir.

ELIAS: Wenn ihr darauf achtet, wie zufrieden ihr seid, wie wohl ihr euch fühlt, und wie gut es euch geht, werdet ihr mehr davon erschaffen. Wenn ihr eure Aufmerksamkeit darauf richtet, was ihr nicht habt, werdet ihr mehr Mangel erschaffen.

RODNEY: Ich kann schon hören, was die Leute dazu sagen…

ELIAS: (Lacht)

RODNEY: Da gibt es viele, die werden sagen: Aber wir haben das schon gehört; wir wissen das. Wir haben das schon früher gehört.

ELIAS: Und setzt ihr es um?

RODNEY: Das ist kein neues Konzept.

ELIAS: Und setzt ihr es um?

RODNEY: In Ordnung.

ELIAS: Und ihr fahrt damit fort zu denken!

RODNEY: Das ist was die Leute sagen. Also…

ELIAS: Ich würde sagen…

RODNEY: Was ist der Unterschied zu…

ELIAS: …sehr einfach…

RODNEY: Was ist jetzt der Unterschied?

ELIAS: …falls das eine Information ist, die ihr schon kennt, die ihr schon anwendet, dann würde ich sagen, dass ich jedem von euch gratuliere, dass ihr alle genau das erschafft, was ihr in jedem Augenblick wollt und nie frustriert seid, ihr euch wohl fühlt und ganz zufrieden seid mit euren Leben, so wie sie sind.

RODNEY: Ist da etwa ein klitzekleines bisschen Sarkasmus dabei?

ELIAS: Mehr.

RODNEY: (Lacht)

ELIAS: Ganz schön viel.

RODNEY: (Lacht)

ELIAS: Weil mir sehr wohl bewusst ist, dass nur ganz wenige Individuen sich wirklich wohl fühlen und zufrieden damit sind, was sie in ihrem Leben erschaffen.

RODNEY: Ja.

ELIAS: Und ich würde auch sagen, dass damit nicht gesagt ist, dass ihr euch niemals Herausforderungen erschaffen werdet, weil diese euch motivieren und euch zu mehr anspornen. Das ist auch sehr natürlich. Ich sage nicht, dass ihr keine Situationen erschaffen werdet, die ihr nicht zu wollen scheint – scheinbar. Nochmals, eine Frage der Aufmerksamkeit, worauf ihr achtet.

Ich würde euch realistischer Weise sagen, die meisten Individuen im Allgemeinen, nicht unbedingt die Individuen in diesem Forum, die meisten Individuen erschaffen, was sie wollen, und sie richten keine Aufmerksamkeit darauf. Deswegen denken sie, dass sie nichts sind, und sie sind unzufrieden und frustriert und ängstlich und versuchen verzweifelt andere Wahlmöglichkeiten zu entdecken, um ihre Realität zu ändern, in der sie sich befinden. In vielen Fällen erschaffen sie schon, was sie wollen, aber sie sehen das nicht so, weil sie dem keine Aufmerksamkeit schenken. Und wem schenken sie keine Aufmerksamkeit? Sie schenken ihren Absichten keine Aufmerksamkeit.

Wir haben schon oft Absichten besprochen – Absichten definieren und einsetzen – nicht auf Ergebnisse konzentrieren, auf den Vorgang konzentrieren, und was heißt das? Achtsam sein. Was bedeuten diese Aussagen? Wie handhabt ihr diese derzeit?

Eine Absicht ist eine Richtung, die ihr wünscht oder eine Handlung, die ihr wollt. Ihr wollt in eine bestimmte Richtung und legt eine Absicht fest. Das kann physische Erscheinungen beinhalten, und allgemein gesagt, tut es das gewöhnlich auch.

Nun, was heißt das? Die meisten Individuen werden das als Erschaffung von Handlungen definieren, die in gewisser Hinsicht ihren Absichten entsprechen. Ich möchte einen neuen Job, und ich möchte diese bestimmten Eigenschaften für meinen neuen Job. Deswegen sagen sie sich: „Konzentriere dich nicht auf Ergebnisse und überlege dir, wie du diese Richtung erschaffst – konzentriere dich auf den Prozess“. Und was machen sie? Sie schlagen viele verschiedene Richtungen ein, um eine neue Arbeitsstelle zu bekommen. Das ist nicht der Prozess. Der Prozess ist auf alles zu achten, was ihr den ganzen Tag so tut mit jeder Handlung, die ihr setzt, und ob das mit eurer Absicht und euren Wünschen übereinstimmt oder nicht. Wenn alles, was ihr mit jeder beliebigen Handlung macht, mit eurer Absicht übereinstimmt, dann steuert ihr direkt auf deren Erschaffung zu.

RODNEY: Das ist der Prozess?

ELIAS: Ja. Das ist der Prozess. Darum, ich möchte einen neuen Job…

RODNEY: Also Stellenangebote lesen oder Bewerbungen schreiben und all das, was dafür wichtig zu sein scheint, das ist nicht der Prozess.

ELIAS: Das ist sich auf Ergebnisse konzentrieren.

RODNEY: Nun verstehe ich. Danke dir. Es ist bestimmt durch das, was man…

ELIAS: Was ihr so den ganzen Tag lang macht, angenommen ihr beschließt, mit einem Freund Essen zu gehen, und ihr seid mit dem Essen nicht zufrieden, und ihr schickt es in die Küche zurück und sagt dem Kellner, dass ihr nicht zufrieden seid, und ihr seid unzufrieden und frustriert wegen eurem Essen, somit seid ihr keine angenehme Gesellschaft für euren Freund, und auch nicht für euch selbst.

Nun, wie hängt das mit „Ich möchte eine neue Arbeit“ zusammen? Ihr seid schon offensichtlich mit eurer jetzigen Arbeit unzufrieden, sonst wolltet ihr keine neue. Bewegt ihr euch in eine Richtung, bei der ihr Handlungen setzt oder Situationen erschafft, die zufrieden machen oder in Übereinstimmung mit dieser Absicht sind, oder seid ihr unzufrieden mit eurem Essen und erschafft diese Art Energie? Es hängt damit zusammen; es ist die Energie, die gleich ist, und die euch anleitet und in die Richtung bewegen kann, die ihr wollt. Ihr werdet vielleicht auf eine gewisse Art diese Absicht erschaffen. Es geht darum, ob ihr die Absicht genau erschafft und in einer, wie ihr es bezeichnen würdet, angemessenen oder kurzen Zeit, oder ob ihr den Irrgarten aufsucht, in dem ihr euch in alle Richtungen dreht und wendet bevor ihr euer Ziel erreicht, weil ihr Energien zum Ausdruck bringt, die mit eurer ursprünglich festgelegten Absicht nicht übereinstimmen. Und ihr werdet das sehr einfach und leicht erkennen in Bezug auf das, worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet, weil es euch eure Gefühle signalisieren. Ihr werdet frustriert, beunruhigt oder gelangweilt sein. Ihr werdet euch nicht gut fühlen. Diese Gefühle sind ein Signal für euch. Ihr seid nicht mit eurer Absicht in Harmonie. Ihr bewegt euch nicht in diese Richtung. Das ist der Grund, warum ihr frustriert seid, weil ihr verzweifelt und nicht das tut was ihr tun wollt. Euer Körper signalisiert euch: „Nein, nein, nein du machst nicht das was du tun willst“. Ihr werdet es wissen, aber wie achtet ihr darauf? Ihr seht schon nicht, dass ihr das erschafft, was ihr wollt. Deshalb wenn ihr Gefühle erschafft, die euch verzweifeln lassen oder frustrieren, benutzt ihr sie dazu, die Behauptung zu rechtfertigen, dass ihr nicht das tut, was ihr möchtet, und nicht habt, was ihr wollt, und das bringt euch in das Labyrinth.

RODNEY: Das schlimme Wort: Rechtfertigung. Es ist als wäre ich mein eigener Feind.

ELIAS: Aufmerksamkeit ist von höchster Wichtigkeit, und in Bezug auf Aufmerksamkeit, wie ich sagte, geht damit Wichtigkeit Hand in Hand. Das ist ein entscheidender Schlüssel. Weil es eine Rolle spielt, nicht nur, worauf ihr achtet, sondern euch zu fragen, was ist wichtig und warum?

RODNEY: Und warum? Anders formuliert, mit „warum?“ meinst du: Was ist der Zweck?

ELIAS: Korrekt.

RODNEY: Was ist der Sinn?

ELIAS: Ja. Und wie wirkt es sich auf euch individuell, persönlich aus? Wenn ihr anschaut, was ihr als wichtig erachtet, was bringt es euch? Wenn es euch nichts bringt, ist es nicht wichtig.

RODNEY: Also ist es eine Auswertung.

ELIAS: Ja, was sehr umfassend ist, weil Individuen ausgeprägte Meinungen haben, denen sie Wichtigkeit beimessen, in Bezug auf das, was ich vorher gesagt habe – Ideen, Ideale, Philosophien , denen sie Wichtigkeit beimessen. Sind sie wichtig? Was bringen sie euch persönlich? Falls kein Vorteil damit verbunden ist, sind sie nicht wichtig.

RODNEY: Wow, das erinnert mich an Polarisation, wo Leute denken, wie die Konservativen, nicht mehr Geld auszugeben, als sie in der Tasche haben; das ist ein Ideal.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Das ist eine Philosophie.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Und…

ELIAS: Anhängsel spielen da auch herein.

RODNEY: In Ordnung. Mary schlug vor, dass Michael…dass wir eine Pause machen.

ELIAS: Sehr gut

RODNEY: Und…

ELIAS: Und dann weitermachen.

RODNEY: Ja.

ELIAS: Sehr gut. So machen wir’s.

RODNEY: Danke sehr.

ELIAS: Bitte, gerne. Wir werden gleich fortfahren.

RODNEY: Bis gleich.

(Elias geht nach 58 Minuten, 37 Sekunden)

ELIAS: Wir machen weiter.

Nun;…

RODNEY: Kann ich kurz unterbrechen?

ELIAS: Du kannst.

RODNEY: Weil ich versuche, für mich zusammenzufassen, was du über einige Dinge gesagt hast, und am Anfang hast du betont, dass die Religionswelle nicht nur Religionen sondern auch Philosophien, unsere Ethik, unsere Moralvorstellungen, und all das beinhaltet…

ELIAS: Sogar Regierungen.

RODNEY: Regierungen. Und es scheint mir, wenn ich sage, ich bin ein bekennender Christ, das ist ein Anhängsel.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Das ist es was ich bin.

ELIAS: Nein. Es ist ein Anhängsel.

RODNEY: Obwohl es ein Anhängsel ist…aber es ist meine Wahrnehmung davon, was ich bin.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Gut. Und das ist nicht mein wahres Selbst.

ELIAS: Korrekt.

RODNEY: Es ist ein Anhängsel, und ich schenke den Dingen Aufmerksamkeit, von denen ich denke, dass sie wichtig sind, und es ist wichtig für mich, ein guter Christ zu sein. Also deshalb schenke ich diesem Anhängsel Aufmerksamkeit, was es dann immer stärker und stärker macht.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Und das ist alles worum es dabei geht.

Nun; als ich hörte, dass die Religionswelle … was ich und ich denke auch einige andere Leute meinten, dass es dabei um Autorität geht, und du hast diesen Ausdruck nicht verwendet. Wie auch immer, ich glaube dieses Wort ist hier doch mit drin…

ELIAS: Da gibt es einen Aspekt davon…

RODNEY: Einen Aspekt. So wie, je stärker das Anhängsel wird, umso mehr Gewalt hat es über mich.

ELIAS: Richtig.

RODNEY: Schlage ich die richtige Richtung ein?

ELIAS: Ja, es ist auch Suggestion dabei. Ich habe viele Jahre lang – in euren Worten - gesagt, dass ihr alle sehr beeinflussbar seid.

RODNEY: Ja, ich verstehe.

ELIAS: Das ist zwar nicht unbedingt, wie ihr es nennen würdet, schlecht, aber es ist ein Faktor.

Nun; in Bezug auf Beeinflussbarkeit und wie sich das auf eure Achtsamkeit und Autoritäten auswirkt, oder die Idee von Autorität in jeder Form, Beeinflussung beginnt oder wird initiiert von einem Individuum. Ein Individuum erzeugt ein Konzept und teilt dieses Konzept anderen mit. Andere Individuen stimmen diesem Vorschlag zu, und so wird es anerkannt.

Nun; wie ich sagte, das ist nicht unbedingt automatisch schlecht. Das Wichtige ist, zurück zu kehren zum Individuum und was es euch persönlich bringt. Bringt es euch etwas, individuell, persönlich?

Zwei Beispiele: Ein Vorschlag kann von einem Individuum gemacht werden und andere Individuen nehmen diesen Vorschlag an, damit wird der Vorschlag verstärkt, verfestigt und anerkannt. Er wächst und wird zu einem Massenphänomen. Ganz viele Individuen akzeptieren den Vorschlag.

Nun; wenn ignoriert und nicht beachtet wird, welchen Vorteil der Vorschlag für den Einzelnen hat, erlaubt es diesem Vorschlag zuwiderlaufend zu werden und die Tür zur Kontrolle zu öffnen. Das ist der Mechanismus wie ein Vorschlag von Massen akzeptiert wird, sich dann verwandelt, und, in euren Worten, zum Negativen wird, wo der Einzelne nicht mehr im Vordergrund steht. Der Einzelne ist nicht wichtig, und Kontrolle wird zur Hauptsache, auf die man sich konzentriert, was auch üblicherweise die Tür zur Angst öffnet, weil Angst der wirkungsvollste Ausdruck in Bezug auf Kontrolle ist.

Nun; ihr könnt euch an sehr viele Geschehnisse in eurer Geschichte erinnern und vorstellen, in der diese Richtung eingeschlagen wurde in Bezug auf einen Vorschlag – ein von einem Einzelnen gemachter Vorschlag.

RODNEY: Darf ich unterbrechen?

ELIAS: Du kannst.

RODNEY: Am Anfang mit dem einen Vorschlag, bringt der dem Mann etwas, der den Vorschlag gemacht hat?

ELIAS: Das kann sein.

RODNEY: Angenommen das ist so, und er erzählt ihn…er schlägt ihn einigen anderen vor, und die erkennen, das er auch gut für sie ist, sodass wenn mehr und mehr Leute diesen Vorschlag akzeptieren und es schließlich zu einem Massenkonzept wird – einem Konzept innerhalb der Massenvorstellung – und bei diesem Vorgang das Individuum den Überblick verliert – „Was bringt mir das?“ Kannst du darüber noch etwas sagen...wie dieser einfache Wechsel, der nur mit der Anzahl der beteiligten Individuen zu tun hat?

(Ausschnitt)


ELIAS: Ihr bewegt euch schrittweise. Ich habe oft und zu vielen Individuen in ihrem Vorankommen gesagt, dass sie einzelne Stufen auslassen, und wenn ihr das macht, versteht ihr nicht und verpasst wichtige Details. Alle diese Wellen haben diese wichtigen Details hervorgebracht die euch in die Richtung von wirklichem Verständnis der Bedeutung dessen, worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet, bringen.

Ich möchte sagen, das sind zum jetzigen Zeitpunk nicht mehr als Worte. Bald werden sie nicht nur mehr Worte sein. Ihr werdet verstehen. Da gibt es viele, viele Situationen und Handlungen und Wahrnehmungen und Gefühle und Gedanken, bei denen ihr nicht wisst, wie ihr eure Aufmerksamkeit lenkt. Da gibt es so viele Aktionen, die ihr automatisch und gewohnheitsmäßig ausführt, dass ihr nicht bemerkt worauf ihr eure Aufmerksamkeit richtet. Ihr denkt ihr seid aufmerksam, und ihr seid es nicht. Wie ich schon vorher in diesem Gespräch sagte, gibt es so viele Individuen, die schon das machen, was sie wollen. Sie verwirklichen schon ihre Absichten und sie sehen es nicht. Sie erkennen nicht, dass sie schon das machen, was sie tun wollen, und sie ignorieren es und tun es ab; sie sehen es nicht, und sie kämpfen weiter.

RODNEY: Sie sind erfolgreich, aber sie erkennen es nicht.

ELIAS: Ich habe Individuen in unzähligen Unterhaltungen immer wieder bestätigt: Ihr schreitet voran. Ihr vollbringt, und ich weiß sehr wohl, dass jedes der Individuen denkt: „Nein das tue ich nicht“. Oder sie denken: „Sehr gut, dass du das so siehst. Ich erkenne das nicht. Wenn ich du wäre, würde ich es sehen, weil du kein Mensch bist. Du bist nicht in dieser Realität“. Und sie haben alle Recht. Ich bin kein Mensch, und ich nehme an eurer Wirklichkeit nicht direkt teil, aber das ist nicht der Grund, dass ich sehe und ihr nicht. Es ist nicht vor euch versteckt. Es ist lediglich so, dass ihr nicht wisst, wie ihr eure Aufmerksamkeit lenken sollt, ihr achtet nicht auf eure Aufmerksamkeit. Ihr bemerkt nicht oder nur teilweise, worauf ihr achtet, und bemerkt nicht, was ihr tut. Ihr achtet auf das, was ihr denkt, aber nicht auf das, was ihr gerade macht, und so tun schon sehr viele von euch, was sie tun wollen, aber sie glauben es nicht.

Darin liegt die Bedeutung der Aufmerksamkeit, und die Bedeutung der Aufmerksamkeit in Bezug auf das, was wichtig ist, liegt darin zu definieren, worauf ihr eure Aufmerksamkeit lenkt, „Warum achte ich darauf? Warum ist das wichtig für mich?“. Die Finanzsituation, oder in euren Worten die Finanzkrise, „Warum ist die für mich wichtig? Warum schenke ich der Beachtung? Betrifft mich das persönlich? Was habe ich selbst davon, wenn ich der Aufmerksamkeit schenke? Wenn ich persönlich nichts davon habe, wenn ich darauf achte, dann ist es auch nicht wichtig.“

Sitzung 3147
Elias Session #3147 – Freitag 15. März 2013 (Offene Gruppe)

Gilla
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Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Mi 25. Sep 2019, 04:16

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(Text größtenteils bereits in anderen Threads vorhanden.)

ELIAS: Dein Konflikt erwächst aus dem, was Du erledigen möchtest, aber zugleich möchtest Du gerne Deinem Vergnügen nachgehen, ein Konflikt nicht unbedingt zwischen dem, was Du tun willst und dem, was Du tun sollst, sondern es geht darum zu definieren, was wichtiger ist. Und wenn Du das Eine wählst, bist Du frustriert, weil Du das Andere nicht tust. Welcher Aspekt erschafft dabei die Verzweiflung/Resignation?

JOHN: Dass ich mein Selbstwertgefühl (sense of self) oder meine Richtung nicht gänzlich honoriere.

ELIAS: Du präsentierst Dir zwei Handlungen, die Du tatsächlich tun möchtest, und es geht um die Wahl, welche Handlung momentan für Dich wichtiger ist. Der Konflikt beruht darauf, dass eine Handlung wichtiger ist und die Andere zum Konzept von dem wird, was Du tun solltest. Selbst wenn Du tatsächlich zuhause bleiben und dort bestimmten Aktivitäten nachgehen willst und sie Dir auch Freude bereiten, zieht es Dich auch nach Draußen in die Gesellschaft Anderer, was Du gerne tust, aber momentan mag dies keine Priorität haben und nicht am wichtigsten sein.

Du intellektualisierst dies, statt aufs Gefühl zu achten, das Dir die Botschaft übermittelt zu identifizieren, was wichtiger ist, noch bevor Du das Gefühl von Frust und Verzagtheit/Verzweiflung/Resignation generierst, denn diese Gefühle tauchen beim Generieren der Wahl auf, aber die Entscheidung selbst ist nicht die wichtigste Wahl. (??? But you intellectualize, rather than paying attention to the feeling which is expressing to you that message, identifying which is more important, before you generate the feelings of frustration and despair, before those feelings are occurring. For those feelings are occurring when you generate the choice, but it is not the actual choice that is the most important choice.)

Du bist frustriert oder resignierst, weil Du wählst, die Handlung anzuheuern, die Du für wichtiger hältst. „Ich sollte ausgehen, statt alleine zu bleiben. Wenn ich alleine bleibe, isoliere ich mich vielleicht. Ich sollte expandieren und deshalb die Richtung einschlagen, die ich haben will und vielleicht eine Beziehung anheuern, was ich nicht tun kann, wenn ich alleine zuhause bleibe.“ Aber in dem Augenblick, in dem Du diese Wahl triffst, gibt es ein anderes Gefühl, und zwar das Gefühl, das Du ignoriert und worauf Du nicht geachtet hast, das Dir bekundete, welche Handlung für Dich selbst momentan wichtiger war.

Du hast keine Chance verpasst, denn selbst wenn Du die weniger wichtige Handlung wählst mit dem Resultat, dass Du frustriert oder resigniert bist, offerieren diese Gefühle Dir Informationen und validieren Dir, dass das, was Du tatsächlich haben wolltest, akzeptabel war. Das war die Richtung, in der Du Dich honorierst und auf Dich selbst achtgibst, weshalb Du Dir sogar in Deiner Resignation und dem Frust Informationen offerierst, denn Du kannst diese Gefühle identifieren und Dich fragen: „Was motiviert diese Resignation und den Frust? Dass es nicht die Handlung war, die ich vorrangig tun wollte. Und was motivierte mich dazu statt die Handlung zu tun, die ich anheuern wollte?“ Und dies offeriert Dir Informationen über das, was Du tun kannst.

Und es offeriert Dir die Erlaubnis, das zu definieren und zu tun, was für Dich momentan wichtig ist. Es geht nicht darum, ob Du diese Handlung tun oder unterlassen sollst, sondern es geht darum, die Handlung zu definieren, die im Augenblick für Dich wichtig ist. „Diese Handlung ist momentan für mich weniger wichtig.“ Das ermöglicht Dir, zu unterscheiden und Klarheit bezüglich dessen zu erlangen, was Du erwählst. Und das ermächtigt Dich.

TERRI: Mein Gefühl ist eine überwältigende Müdigkeit, so dass ich mich hinlegen und schlafen muss. Wenn ich sehr begeistert bin wegen meines Campingplatzprojektes und daran arbeiten oder nachforschen möchte, werde ich überwältigend müde, so dass ich mich hinlegen und schlafen muss, was Frustration erzeugt, weil ich nicht wachbleiben und dies tun kann, denn es ist etwas, was mich begeistert.

ELIAS: Das ist auch ein ausgezeichnetes Beispiel. Du präsentierst Dir eine Handlung, die Du anheuern möchtest und freust Dich darauf. Und wenn Du diese überwältigende Müdigkeit fühlst, ist das ein Zeichen dafür, dass Dein Körperbewusstsein Dich stoppt, dass Deine Konzentration intensiv ist und Dein Körper Dir souffliert, eine Pause zu machen.

Wenn Du dies neu evaluierst, kannst Du sowohl auf diesen Hinweis als auch auf das achten, was Du tun möchtest: „Das ist es, was ich tun möchte. Ich möchte diese Handlung vornehmen. Ich möchte planen. Ich werde das vorübergehend ansprechen. Doch ich bin extrem müde.” Insofern sendet Dir Dein Körper die Botschaft: “Zu viel, zu viel, zu viel. Zu viel Ausgabe, zu viel Eingabe. Erlaube Dir das Assimilieren.

Es geht auch darum, auf das zu achten, was Du tun möchtest. Ist diese Handlung in Einklang mit Deinem Begehren oder steht sie im Widerspruch zu Deiner Expansion? Das Schlüsselwort ist: Planung. Du kennst Dich selbst, Deine eigenen Handgriffe und Deine Regie beim Ansprechen von Zulassen und Entfalten. Planung steht dazu im Widerspruch.

TERRI: Vieleicht habe ich beispielsweise meine Online-Recherchen über das Auffinden eines Investors mit Handlung verwechselt?

ELIAS: Ja, ich verstehe, und dies kann auch ein Element der Handlung in Deiner Richtung sein. Aber wenn das Körperbewusstsein Müdigkeit äußert, sagt es Dir: „Zu viel, zu viel, stopp.“ Insofern geht es um den Rhythmus. Dies mag für viele von Euch gelten. Wenn Ihr begeistert und inspiriert seid, vergesst Ihr oft die Geduld. Ihr denkt, dass Ihr Eure Begeisterung aufrechterhalten könnt, indem Ihr mit dem, was Euch begeistert, fortfahrt. Ihr könnt das Gefühl und die Erfahrung der Begeisterung beibehalten, ohne Euch andauernd mit dem zu beschäftigen, was Euch begeistert. Erinnere Dich auch daran, dass „Jetzt“-Gefühle nicht verweilen. Sie verändern sich. Und Euer Körperbewusstsein ist nicht so beschaffen, dass es dieses Gefühl andauernd aufrechterhalten kann. Es wird erschöpft.

TERRI: Nun, das Nickerchen setzt sich immer durch. Ich muss also nur bestätigen und wertschätzten, dass dies meine Art und Weise ist, mein Ziel direkt zu verfolgen. Ich mache immer dieses Nickerchen.

ELIAS: (lacht) Sehr gut. Dies ist ein ausgezeichnetes Beispiel für das Geduldigsein, sich an die Geduld und die Ausgewogenheit zu erinnern und zu bestätigen, dass Dein Körperbewusstsein Dir sagt: “Genug. Mach eine Pause.“ Du kannst immer wieder zu Deiner Begeisterung zurückkehren, aber gewähre Dir diesen Ausgleich. Wenn Du das in der Balance hältst, wirst Du diese überwältigende Müdigkeit wahrscheinlich nicht äußern.


• AARON: Es war für mich leicht, mein Gefühl zu identifizieren, denn als Du uns diese Aufgabe stelltest und ich das Gefühl hatte, dass ich mich selbst preisgeben muss, hatte ich dieses Druckgefühl im Solar Plexus. Ich wusste also sofort, was dieses Gefühl bedeutet, und ich denke, es ist die Preisgabe.

ELIAS: Nein. Identifiziere das Gefühl. Preisgabe ist eine Erklärung für das Gefühl, ein Warum, aber nicht das Gefühl selbst.

AARON: Okay, dann ist es Verletzlichkeit?

ELIAS: Nein, das ist wiederum eine Erklärung für ein Gefühl. Was ist das Gefühl? Ängstlichkeit, Abwehr, Furcht, Aufregung?

AARON: Ich denke, es ist Furcht und Ängstlichkeit, definitiv Furcht. Ich denke, die Furcht war ziemlich groß.

ELIAS: Okay, das sind Gefühle.

AARON: Tatsächlich fühle ich das jetzt nicht. (Gelächter)

ELIAS: (lacht) Du hast diese Gefühl sofort generiert, als ich das Thema nannte. Was hat dieses Gefühl motiviert? Du hast es als Preisgabe/Enthüllung/Offenbarung (exposure) identifiziert. Was bedeutet das? Was ist die Bedrohung? Was befürchtest Du?

AARON: In einer Gruppe neige ich dazu, keinen Ton herauszubringen. Ja, ich werde sprachlos.

ELIAS: Was ist diese Angst, Dich selbst nicht passend oder nicht artikuliert zu äußern? Das ist ein Herabsetzen und Abwerten Deinerselbst, dass Du nicht gut genug wärst, um Dich mit den anderen in diesem Raum zu messen.

AARON: Ja, das ist eine gute Weise, dies auszudrücken.

ELIAS: Du kannst also das Gefühl und seine Botschaft evaluieren, die lautet: “Ich bin weniger als Andere oder weniger fähig als sie, was mich in die Lage bringt, dass ich mich nicht mit den Anderen in diesem Raum messen kann”. Sobald Du dies evaluierst, kannst Du eine Wahlmöglichkeit generieren: „Okay, das ist die Identifizierung. Wie werde ich mit diesen Informationen umgehen, um mich selbst zu ermächtigen? Was ist dabei mein größter Nutzen?“

Und nun kannst Du evaluieren, dass es vielleicht Dein größter Nutzen ist, wenn Du Dir eine Pause erlaubst, wenn Du zuhörst, innehältst und formulierst, wie Du daran partizipieren möchtest, statt Dich lediglich zu äußern. Das ist ein sehr häufiger automatischer Vorgang. Die meisten Leute tun dies im individuellen oder kollektiven Gespräch mit anderen, an dem sie in irgendeiner Kapazität partizipieren. Ihr springt automatisch mit einer Antwort ein. Ihr müsst eine Antwort haben. Aber Ihr habt nicht immer unmittelbar eine Antwort.

Es geht darum, Dir selbst diesen natürlichen Komfort des Evaluierens, Zuhörens und Verarbeitens zu gestatten. Das geschieht sehr schnell. Eine Pause heißt nicht 5 Minuten. Sie kann 10 Sekunden lang sein, denn Du bist fähig, sehr schnell zu verarbeiten. Es geht also darum, Dir lediglich die Erkenntnis zu erlauben: „Ich fühle mich nicht wohl. Ich empfinde Furcht oder bin aufgeregt.“

Okay, mache eine Pause, atme und entspanne Dich. „Was ist zu meinem größten Nutzen?“ Zuerst einmal, Dich zu entspannen statt die Situation zu erschweren, entspanne Dich und mache eine Pause. „Was wird da präsentiert? Wie möchte ich dies erwidern? Odermöchte ich überhaupt antworten? Denn Du musst nicht antworten.

Es geht darum, zu evaluieren: „Das ist das Gefühl und dessen Bedeutung. Das ist es, was ich mir selbst sage. Welche Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten nützen mir in diesem Augenblick am meisten?

AARON: Anscheinend muss ich mir einen kleinen Schups geben, denn eigentlich würde ich dazu neigen, wegzugehen oder einfach ….

ELIAS: Damit stimme ich nicht überein. Es geht nicht darum, Dich selbst zu schupsen. Vielleicht geht es nur darum, dies neu zu evaluieren und zunächst eine minimal andere Methode zu wählen, die Dich in eine angenehme Situation bringt wie: „Statt zu fliehen oder dies ganz anzuheuern, wähle ich einfach zu bleiben. Ich wähle, lediglich anwesend zu sein und zuzuhören. Aber ich muss mich nicht schupsen und muss das engagieren. Ich kann zuhören und präsent sein. Ich kann bleiben und fliehe nicht, aber ich dränge und nötige mich selbst auch nicht zu etwas, was mir unangenehm ist.“


• ANN: Ich möchte das, was Du sagtest, noch weiter ausbauen, denn mir ging es wie Dir. Vielleicht war es nicht identisch, aber ein ziemlich ähnlicher Prozess wie bei Dir. Als Du sagtest „Es ist eine Wahl“, dachte ich darüber nach, denn ich fürchtete mich davor, etwas zu sagen, und mein Herz klopft jetzt schnell, also bin ich wohl beim Sprechen ein bisschen nervös, aber...

ELIAS: Stopp! Was sind jetzt Deine Gefühle?

ANN: Eine Pause, etwas Erleichterung, so als ob ich einen Wettlauf gemacht hätte und mich entspanne. Jetzt bin ich etwas entspannter.

ELIAS: Aber Du hast Dich nervös gefühlt, und was hat dieses Gefühl motiviert?

ANN: Dass ich das nicht richtig sagen könnte, was ich sagen möchte. Ich wollte etwas äußern, aber ich wusste nicht, ob ich es auf die Weise rüberbringen kann, wie ich dies tun möchte.

ELIAS: Das kommt oft vor. Das ist eine häufige Äußerung der meisten Individuen, diese Befürchtung oder Angst, dass man sie nicht verstehen wird oder dass sie sich nicht auf angemessen Weise äußern und andere deshalb das, was sie sagen, nicht auf die beabsichtigte Weise empfangen würden. Diese häufige Äußerung veranlasst auch Individuen, dies immer wieder umzuformulieren. Sie machen eine Aussage, ändern sie wieder und verändern die Worte oder den Schwerpunkt, weil sie glauben, dass Ihr sie nicht anhört.

Diese Äußerung ist nicht nur sehr häufig, sondern sie ist auch eine Äußerung der Angst davor, nicht bestätigt/angehört (witnessed) zu werden. Das Anhören ist der Vorgang des Achtgebens und der Bestätigung der Existenz und Wichtigkeit eines Individuums. Und die Angst davor, nicht angehört zu werden, die ist sehr häufig. Ihr übersetzt sie wie folgt: „Ich werde nicht richtig verstanden werden.“ Tatsächlich befürchtet Ihr, nicht gesehen, nicht gehört und nicht als wichtig gewürdigt zu werden und dass das, was für Euch wichtig ist, für andere Individuen nicht wichtig wäre.

Es ist egal, ob Andere dasselbe für wichtig halten wie Ihr. Wenn sie Euch anhören, seid Ihr wichtig. Deshalb wird alles bestätigt, was auch immer Ihr äußert, ganz egal, ob es für den Anderen wichtig ist oder auch nicht. Diese häufige Äußerung erschafft auch das Gefühl der Nervosität, wenn Ihr denkt, dass man eine Antwort von Euch verlangt.

Dies fängt schon sehr, sehr früh als Erfahrung für Euch an. Die meisten von Euch erleben schon als sehr kleine Kinder, dass sie an ihrer eigenen Wichtigkeit zweifeln. Denn als Kleinkinder beobachtet Ihr die anderen um Euch herum, und Ihr beobachtet Erwachsene, die Euch anscheinend nicht für wichtig halten. Ihr seid weniger wichtig, weil Ihr klein seid. Und so lernt Ihr schon in sehr jungen Jahren, an Eurer Wichtigkeit zu zweifeln, was Schwierigkeiten, Angst und Nervosität beim Eurem Euch Äußern erschafft. Es fühlt sich nicht sicher an.

Sicherheit ist ein Gefühl. Ganz gleich, ob Ihr Euch sicher oder auch unsicher fühlt, ist Sicherheit kein Seinszustand, sondern ein Gefühl. Und viele, wenn nicht sogar alle von Euch lernen, sich in ihrer Ausdrucksweise/Äußern nicht sicher zu fühlen.

In diesem Gegenwartsaugenblick seid Ihr in der Gesellschaft von mir und allen anderen hier Anwesenden sicher. Ihr könnt Euch sicher fühlen und Euch mitteilen, denn jedes andere Individuum in dieser Gruppe versteht das, was Ihr fühlt, denn das haben sie auch schon gefühlt. Und jedes Individuum in dieser Gesellschaft hört Euch an. Deshalb kannst Du Dich sicher fühlen. Und selbst wenn keiner von Euch den anderen anhören würde, was nicht der Fall ist, höre ich Euch alle an. Und das ist genug.

• BILL: Elias, ich möchte Dir für Deine Aussage über die sichere Angelegenheit danken.

ELIAS: Gerne geschehen.

BILL: Für mich war das enorm, denn die Emotionen, die ich im Allgemeinen fühle, sind Angst davor sind, mich zu Wort zu melden. Als Du „Sicherheit“ sagtest, wurden meine Augen geöffnet, und ich sagte mir: „Das ist genau das, was im Gange ist.“ Und eng damit verbunden ist der Aspekt, beglaubigt zu werden, ganz gleich ob die Person, mit der ich spreche, mit mir übereinstimmt oder nicht. Ich äußere mich, nicht um Zustimmung zu bekommen, sondern teile lediglich Informationen mit anderen. Diese Angst gibt es auch in der engen Beziehung mit meinem Partner/in, die Angst davor, einfach meine Meinung zu äußern, was ich weniger oft tue, als ich möchte, und das ist wieder eine Sicherheits-Frage. Vielen Dank. Das war richtig cool. Das musste ich einfach mal ausgesprochen werden. Das ist richtig gut.

ELIAS: Und wenn Du Dich unsicher fühlst, teilst Du Dich nicht mit. Obwohl Du dies tun möchtest, bremst Du Dich und hinderst Dich am Dich Mitteilen, weil Du Dich unsicher fühlst. Und was sagt Dir das? Welche Gefahr gibt es da?

BILL: Ich denke, dass die Gefahr darin besteht, dass ich vielleicht nicht akzeptiert werde für das, wer ich bin, für die Art und Weise, wie ich denke und fühle.

ELIAS: Und dass Du nicht wichtig genug wärst.

BILL: Ja, ja.

ELIAS: Wie würdest Du Dich selbst in diesem Zusammenhang als wichtig äußern, unabhängig davon, ob der Andre diese Wichtigkeit bestätigt?

BILL: Wie ich dies äußern kann, ohne mich um eine Bestätigung zu sorgen? Meist Du das?

ELIAS: Wie kannst Du Deine Wichtigkeit äußern und sie verstehen, ohne die Bestätigung Deiner Wichtigkeit von einer Quelle im draußen zu verlangen?

BILL: Das weiß ich nicht.

ELIAS: Vielen Dank. Dies ist eine Handlung, die einerseits für alle von Euch ganz natürlich ist. Ihr existiert in einer physischen Realität, die als Blaupausen-Aspekt Trennung äußert. Ihr bewohnt separate Körper. Da Ihr diese Trennungsaspekte habt, sucht Ihr ganz natürlich im Draußen nach der Verbindung, und zwar durch Bestätigung und Anerkennung. Deshalb wird sie für jeden von Euch zu einer sehr großen und wichtigen Äußerung.

Und selbst wenn Ihr sagt, dass es keine Rolle spielt, ob andere mit Euch übereinstimmen, wollt Ihr, dass sie mit Euch übereinstimmen, denn wenn sie das tun, bestätigen sie Euch. Individuen können Euch auch beglaubigen, wenn sie nicht mit Euch übereinstimmen, aber es kommt auf die Art und Weise an, wie sie mit Euch nicht übereinstimmen. Wenn sie, ohne mit Euch übereinzustimmen, Eure Wichtigkeit anerkennen, ist das eine Bestätigung. Sie beglaubigen Euch (witnessing). Ihr fühlt Euch verbunden und erkennt dies.

Ihr zieht es vor, dass man mit Euch übereinstimmt, weil das eine klare Verbundenheit ist, wo es offensichtlich ist, dass der Andere Euch anerkennt und bestätigt. Deshalb seid Ihr wichtig und dies wird deutlich geäußert. Wenn Ihr andererseits mit einem anderen zu tun habt, der Euch nicht beglaubigt – und nicht alle Individuen werden Euch beglaubigen – denn Ihr beglaubigt auch nicht jeden, dem Ihr begegnet noch beglaubigen alle anderen Euch.

ANN: Was ist hier der Unterschied, und was bedeutet das?

ELIAS: Beglaubigen/Bezeugen ist das Bestätigen Eurer Existenz und Wichtigkeit. Nicht alle Individuen werden das tun. Ihr werdet vielen begegnen, für die Ihr nicht wichtig seid, und sie mögen Eure Existenz noch nicht einmal bestätigen. Für manche seid Ihr einfach eine weitere Person. Bestätigt das Eure Existenz? Nein. Ihr seid ein Tropfen im Meer. Es vermischt sich alles, und sie bestätigen Eure Existenz nicht. Und manche Individuen bestätigen sie.

In vielen Situationen, insbesondere in bereits über Jahre existierenden Partnerschaften, vergessen Individuen, sich gegenseitig zu beglaubigen und hören damit auf. Einer mag weiterhin den anderen beglaubigen und der andere mag dies nicht tun, oder beide tun dies nicht.

Und dann stellt sich die Frage, wie validiere ich meine Bedeutung, ohne mich darauf zu verlassen, dass diese äußere Quelle das macht? Ihr kehrt dies um, und im draußen äußert Ihr die Bestätigung, wie Ihr selber bestätigt werden möchtet. Wenn Ihr Euch daran hindert, Euch selbst zu äußern, weil Ihr befürchtet, dass das nicht sicher wäre, dass Ihr nicht angehört und nicht wichtig sein würdet, kehrt das um und wählt irgendeine Äußerung, mit der Ihr den Anderen offensichtlich beglaubigt, was ihn höchst wahrscheinlich überraschen wird.

Wenn Ihr den Anderen beglaubigt und bestätigt – ob dies nun für Euch wichtig ist oder nicht – wenn Ihr seine Bedeutung und Existenz bestätigt, teilt Ihr ihm mit, ohne dies mündlich zu äußern und erinnert ihn daran: „Das ist es, was wir tun. Wir beglaubigen uns gegenseitig. Wir schätzen uns gegenseitig, denn so verbinden wir uns miteinander, und wenn wir uns nicht verbinden, fühlen wir uns alleine, und das ist auch nicht sicher.“

Ihr kehrt also Euer “unsicher” um, um sein ”unsicher” darzulegen. Und indem Ihr sein „unsicher“ darlegt, beglaubigt und valutiert Ihr ihn, was Euch wiederum valutiert und somit die Situation wendet. Sie entwickelt sich zu Eurem größten Wohle. Die Frage: „Was ist zu meinem größten Wohle?“ ist immer der Schlüssel. Wie äußere ich das, wie ich mich zu äußern wähle? Was hindert mich daran, mich zu äußeren? Welches Gefühl signalisiert mir, dass ich behindert werde? Und wie gehe ich voran und valutiere mich selbst, um beglaubigt zu werden und ein Aufmerksamkeits-Beispiel zu sein. Ihr kehrt Eure Unsicherheit um und macht sie zum Scheinwerfer.

Das ist folgendem Szenario ähnlich. Ihr steht auf einer Lichtung im Dschungel und ein Löwe kommt näher und beäugt Euch und erwägt, Euch zu fressen. Wenn Ihr den Scheinwerfer Eures „unsicher“ auf den Löwen richtet, wird er wahrscheinlich wegrennen und Euch nicht fressen. Und metaphorisch ist es dasselbe. Gebraucht Euer „unsicher“ als Scheinwerfer und Lichtstrahl. Das wird Sicherheit erschaffen.

• MARK: Hi Elias. Ich heiße Mark. Neulich erlebte ich, dass ich vor mir selbst meine eigenen Gefühle einem anderen gegenüber verleugnete. Ich bemerkte …

ELIAS: Stopp. Was fühlst Du, denn Du weichst zurück, sprichst leiser und immer leiser und erlaubst den Anderen nicht, an Dir zu partizipieren. Du ziehst Dich zurück. Was fühlst Du?

MARK: Mein Herz klopft.

ELIAS: Okay, das ist es, worüber wir sprachen.

MARK: Ich fühle massive Energie auf meinen Schultern.

ELIAS: Das ist es, worüber wir sprachen. Wenn Du ein emotionales Gefühl nicht sofort identifizieren kannst, achte auf Dein Körperbewusstsein. Es wird Gefühle äußern, die Du übersetzen kannst. Dein Herz klopft, und das beachtest Du. Du beachtest das, weil es unangenehm ist.

MARK: Das habe ich erst jetzt identifiziert.

ELIAS: Ja, aber Du tuest es jetzt. Das Gefühl auf den Schulter ist ein niederdrückendes Energiegewicht, und es ist auch die Energie, die Dein Zurückweichen erschafft. Dein Tonfall wurde anfangs durchaus projiziert, was sich jedoch sofort änderte, und er wurde sehr gedämpft und leise. Du hast nicht länger projiziert, und die Individuen, die nicht in unmittelbarer Nähe von Dir sind, werden von dem ausgeschlossen, was Du äußerst. Versuchen wir es jetzt noch einmal? Und projiziere bitte!

MARK: Ist es das, was Du vorhin als mögliche Infektion bezeichnet hast, wenn ich mich nicht selbst äußere? Ich habe den Eindruck, dass ich mir nicht erlaube, mich zu äußern und das als körperliches Unbehagen interpretiere.

ELIAS: Richtig.

MARK: Und als ich die Entscheidung traf und mich sicher fühlte, mich jedoch nicht äußerte, bemerkte ich, dass ich all diese Energie festhielt, und dass mir, als ich mich äußerte, die Tränen kamen. Ich kann diese Tränen nur als festgehaltene Energie identifizieren, und wenn ich sie weiterhin festhalten und mich nicht äußern würde, würde das für mich nicht nützlich sein.

ELIAS: Ja, das stimmt. Das Gefühl ist Angst/Ängstlichkeit. Das ist die Identifizierung dieses emotionalen Gefühls. Es wird wie von Dir beschrieben im Körperbewusstsein geäußert. Das passiert viel häufiger als das viele von Euch erkennen, und es ist auch ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass Ihr tatsächlich fühlt. Ein Gefühl taucht auf, und Ihr wisst nicht objektiv, was es ist. Ihr könnt es nicht unbedingt definieren. Aber Ihr könnt auf Euer Körperbewusstsein achtgeben, und von dort aus könnt Ihr ermitteln, was das emotionale Gefühl ist, das das körperliche Gefühl begleitet.

Angst/Ängstlichkeit generiert viele verschiedene physische Formen, und sie ist ein sehr häufiges Gefühl, das von Individuen in vielen verschiedenen Situationen geäußert wird. Dein Zögern, genau genommen keine Angst, sondern eher eine Frage, ein Zögern, die Skepsis ob es annehmbar ist, Dich zu äußern oder nicht, das ist es, was ein Festhalten von Energie und somit Ängstlichkeit erschafft.

Ja, Du hast Recht, das ist genau das, was ich zuvor hinsichtlich einer Infektion sagte, denn wenn Ihr Eure Gefühle nicht bestätigt und sie nicht äußert, wenn Ihr sie festhaltet und außer Kraft setzt oder ignoriert und sie nicht bestätigt, ist diese Infektion genau das, was Ihr erschafft. Ihr erschafft metaphorisch gesehen eine emotionale Infektion Eures Körperbewusstseins. Das kann sich zu einer tatsächlichen physischen Beeinträchtigung entwickeln, oder auch nicht. Aber selbst wenn es sich nicht physisch manifestiert, was es sehr wohl tun kann, bringt es Euch aus dem Gleichgewicht und hindert Euch zweifellos daran, zentriert zu sein.

Ihr könnt nicht zentriert sein und zugleich Eure Gefühle ignorieren oder außer Kraft setzen. Beides zusammen könnt Ihr nicht tun. Das hindert Euch zweifellos daran, zentriert zu sein. Und Ihr könnt an jeder Minute des Tages meditieren, ohne zentriert zu sein, wenn Ihr Eure Gefühle nicht bestätigt und nicht auf sie Acht gebt, denn sie werden geäußert werden. Energie wird immer in irgendeiner Form geäußert werden. Sie kann nicht gefesselt werden. Ihr könnt sie festhalten, aber sie wird irgendwie geäußert werden.

Wenn Ihr einen solchen Vorgang generiert, erschafft Ihr eine emotionale Infektion, die ein weiteres Gefühl des Unbehagens erschafft. Ihr fühlt Euch nicht wohl, und es gefällt Euch nicht. Ich würde sagen, dass die meisten Individuen sich aufgeregt oder unwohl dabei fühlen, sie selbst zu sein. „Es ist nicht angenehm, ich zu sein. Es ist nicht bequem, ich zu sein denn ich kann mich nicht auf diese Weise äußern und die Energie freisetzen.

(I would express that most individuals feel agitated and feel uncomfortable being themself. “It is not comfortable to be me. It is not comfortable to be me, for I cannot express in this manner and release this energy.”)

Zwischen dem Äußern und dem Freisetzen/Loslassen von Energie besteht ein Unterschied. Die Energie wird geäußert werden. Das heißt nicht, dass Ihr deren Freisetzen erlauben würdet. Das Freisetzen von Energie ist eine natürliche Funktion. Euer Körperbewusstsein ist nicht so beschaffen, dass Ihr andauernd Energie festhalten könnt. Und deshalb generiert das (Festhalten der Energie) Schaden, weil Ihr nicht so beschaffen seid. Ihr seid so beschaffen, dass Ihr Energie freisetzt. Deshalb lacht Ihr, weint Ihr, bewegt Ihr Euch physisch, werdet manchmal ruhelos und wollt Euren physischen Körper bewegen, übergebt Euch, denn auch das ist ein Vorgang des Freisetzens von Energie. Euer Körper ist so ausgerüstet, dass er Energie auf sehr unterschiedliche Weise freisetzen kann. Wenn Ihr dies nicht bereit- und freiwillig tut, wird Euer Körper das für Euch auf eine sehr unbequeme Weise tun.

Weinen ist eine sehr häufig geäußerte Energie-Freisetzung. Individuen tun dies, wenn sie nervös, glücklich, traurig oder ängstlich sind oder wenn sie sich fürchten. Ihr weint als eine Art emotionalen Signals, denn Weinen ist die Erlaubnis, Energie freizusetzen.

Lachen tut dies ebenso wie Weinen (Laughing would be a definite second to weeping.) Die Leute lachen, wenn sie nervös oder aufgeregt sind, wenn sie sich bedroht oder nicht wohl fühlen, wenn sie glücklich oder begeistert sind, aber Lachen ist ein Vorgang/Handlung, den die Leute nicht immer in Bezug zum Humor anheuern. Es ist ein Freisetzen von Energie.

• JEN: Ich möchte da huckepack mitgehen. Ich schätze es wirklich, dass er das fragte, weil ich dasselbe wie er mache. Aber ich denke, dass ich mich in gewissem Maße vor Emotionen fürchte, weil ich von jemandem erzogen wurde, der gelehrt worden war, keine Emotionen zu äußern.

ELIAS: Weshalb Du annimmst, dass sie nicht sicher, inakzeptabel oder vielleicht in einer anderen Form akzeptabel wären, aber nicht in der Kapazität, wie Du sie tatsächlich fühlen magst.

Auch das ist eine sehr häufige Äußerung, nämlich dass Gefühle zu stark geäußert werden könnten. Nein, sie können nicht zu stark geäußert werden. Aber Ihr denkt, dass Ihr zu viel fühlen und dass Gefühle zu stark geäußert werden könnten, und dass zu viel nicht normal, also schlecht oder böse wäre. Und so fühlt sich das Individuum, welches das fühlt, was die Norm als zu viel ansieht, anders als die anderen/nicht zugehörig.

Und wenn Ihr das Gefühl habt, anders zu sein, fühlt Ihr Euch inakzeptabel. Denn Maße individuell und anders als andere sein, aber was die Gefühl anbelangt, wollt Ihr gleich sein. Und Ihr wollt gleich sein, weil das sicher ist, und weil es Euch bestätigt. Es fühlt sich sicher an. Im Gleichsein gibt es keine Herausforderung, aber keiner von Euch ist genauso wie ein anderer. Und insofern kann man auch nicht zu viel Gefühl äußern. Alles Gefühl ist akzeptabel und natürlich. Die Stärke eines Gefühls wird von jedem Individuum, von seiner Sensitivität und von dem kalibriert, worauf es achtgibt, und wie sehr es auf seine Gefühle achtgibt.

In manchen Situationen können einige Leute übertriebene Gefühle äußern. Das sind keine echten Gefühle. Manche Individuen übertreiben das Äußern von Gefühlen, nicht dass sie dies tatsächlich fühlen würden, aber sie übertreiben das Äußern eines Gefühls, entweder um eine gewisse Aufmerksamkeit zu bekommen, oder es kann eine Verteidigung sein, um Andere wegzustoßen, wenn sie sich bedroht fühlen, denn die meisten fühlen sich nicht wohl, wenn ein Anderer Gefühle allzu intensiv äußert.

FRAU: Und was ist mit der Kontrolle? Könnte die übermäßige Gefühlsäußerung eines Individuums damit zusammenhängen, dass es …

ELIAS: Ja, dies kann eine Kontrolläußerung sein. Zweifellos. Aber es gibt hinsichtlich der Intensität echter Gefühle das, was man Euch von klein an kollektiv lehrt, nämlich dass Gefühle mehr oder minder moderat geäußert werden sollten, und einige Varianten lassen mehr und andere fast keine Gefühle zu. Aber man lehrt Euch, dass Gefühle mit Maß akzeptabel sind. Deshalb fühlen sich die meisten von Euch in Gegenwart eines Anderen nicht wohl, der Gefühle ungebremst äußert.

Dies ist auch hinsichtlich von Abweichungen ein wichtiger Punkt. Manche Individuen leben nicht ganz diese sie gelehrte Äußerung, dass Gefühle mit Maß geäußert werden sollten und erlauben sich, sie trotzdem zu äußern. Und sie mögen Gefühle sehr intensiv und echt äußern. Wenn Ihr Euch in Gegenwart eines Individuums nicht wohlfühlt, das Gefühle aufrichtig und intensiv äußert, könnt Ihr Euch eine interessante Frage stellen. Warum fühlt Ihr Euch nicht wohl, wenn der Andere seine Gefühle heftig äußert? Warum erschafft das Unbehagen? Worin fühlt Ihr Euch bedroht? Weil Ihr Euch nicht erlaubt, Euch selbst auf eine solche Weise zu äußern? Oder weil Ihr Euch nicht auf eine solche Weise äußern könnt? Oder weil das für Euch ungewohnt ist, und dieses Ungewohnte Euch unbehaglich ist und Ihr es automatisch wegstoßt?

Dies ist ein Zeitfenster, in dem wir das Expandieren würdigen/bestätigen. Und diese Expansion umfasst auch das vermehrte Äußern und Zulassen von Gefühlen und das Erschaffen eines Sicherheitsgefühls Euren Gefühlen gegenüber. Es geht darum, Euch selbst zu bestätigen bei dem, was Ihr als Eure eigenen Kommunikationen fühlt, die Gefühle zu bestätigen und zu erkennen, dass die Gefühlsintensität irrelevant ist und dass sie keine Rolle spielt, je mehr Ihr Euch selbst bestätigt, je mehr Ihr nicht nur Euch selbst sondern auch jedem Anderen die Erlaubnis offeriert, dass das, was es fühlt, akzeptabel ist. Die Gefühlsäußerung kann all das sein, was auch immer sie echt ist, eine kleine Äußerung, oder sie kann auch extrem sein. Das spielt keine Rolle. Sie ist sicher und wird Euch nicht schaden. Sie wird Euch nur nutzen. Selbst unbehagliche Gefühle nutzen Euch, denn sie bergen Informationen, die Euch das Expandieren erlauben.

ROBERTO: Mein Gefühl ist Verdruss/Ärger (annoyance).

ELIAS: Verdruss/Ärger, das ist ein Gefühl.

ROBERTO: Die verdrießliche Situation ergibt sich mit meinem Partner/in, der/die nießt. Aus irgendeinem Grund kann ich einfach verdrießlich werden. Das ist also ein sehr verwirrende Situation.

ELIAS: Verdruss/Verärgerung ist ein interessantes Gefühl. Wenn Du irritiert bist, äußert Du ein Werturteil. Verdruss ist Dein Zeichen und Signal, dass Du ein Werturteil erschaffst. Im Allgemeine involviert das Werturteil die Äußerung, dass Du möchtest, dass irgendeine äußere Quelle so sein sollte wie Du bist. Das ist es, was Verdruss erschafft, ob Du nun eine Situation, einen Vorgang, ein Individuum, eine Verhaltensweise oder eine Äußerung bewertest, das spielt keine Rolle. Du urteilst, dass Du nicht möchtest, dass dies auf gleiche Weise weitergeht. Du möchtest, dass es so sei wie Du oder wie du Dich äußern würdest. Das ist es, was Verdruss erschafft.

Dies zu evaluieren und zu verstehen ist interessant: “Ich möchte, dass es so sei wie ich. Ich möchte, dass es auf dieselbe Weise geäußert wird, wie ich dies tun würde.“ Der Vorgang selbst spielt keine Rolle. Es kann eine Äußerung sein, ein Niesen, ein Husten, ein Seufzen oder ein Blinzeln. Das spielt keine Rolle. Ein anderer mag atmen, und es kann Euch verdrießen.

Dies ist eine wertvolle Information für Dich. Warum möchtest Du, dass der Andere und dessen Äußerung so sind wie Du? Der Grund dafür ist die Kontrolle. Denn wenn es so ist, wie Du dies äußern würdest, kontrollierst Du es. Und wenn es nicht so ist, kannst Du es nicht kontrollieren. Du kannst nicht äußern, wie es sein sollte. Wenn ein Anderer niest, kannst Du das, was er tut, nicht kontrollieren, und das verdrießt Dich, denn Du willst, dass er das tut, was Du wünschst, dass er das täte. Und in vielen Situationen möchtest Du, dass er damit aufhört. Es geht nicht darum, dass der Andere mit dem, was er tut, aufhört. Es geht darum, dass Du nicht kontrollieren kannst, was der Andere in einem bestimmten Augenblick tut, und das verdrießt Dich.

ROBERTO: Kannst Du mir einen Vorschlag machen? Jeden Morgen fahre ich zur Arbeit, und ich fahre ziemlich schnell, und die Leute vor mir fahren langsam, und ich spüre, dass ich immer mehr verärgert bin. Kannst Du mir hier Vorschläge machen?

ELIAS: Ja, ich kann Dir Vorschläge unterbreiten, aber lass mich zuvor über dieses bestimmte Thema sprechen, denn sehr viele Leute tun beim Autofahren etwas Ähnliches. Es gibt da eine Gemeinsamkeit und auch einen Grund dafür.

Beim Autofahren hast Du die Kontrolle über Deine Umgebung. Es ist Deine geschlossene Umgebung, Dein Raum-Arrangement, das Du kontrollierst, und Du kannst Dich auf jede von Dir gewünschte Weise äußern. Das ist eine von den Leuten sehr häufig generierte Assoziation. Es ist ihre eigene persönliche Umgebung, in der Sie sich auf jede von ihnen gewünschte Weise äußern dürfen.

Diese Erklärung offeriere ich Euch, weil das in vielen Situationen ein ganz natürliches Freisetzen von Energie ist. Es ist nicht schlecht. Verdrießlich zu werden und diese Irritation oder Agitation hinsichtlich aller anderen Fahrer auf der Straße zu äußern, das ist tatsächlich sicher. Es ist eine sichere Äußerung Eurerselbst in Eurer geschlossenen Umgebung, in der Ihr wahrnehmt, dass Ihr keinen anderen schädigt, auch wenn Ihr Euch so vehement äußert, wie Ihr wollt, was keinen Anderen unterwegs auf der Straße beeinträchtigen und Euch das Freisetzen von Energie erlauben wird. Manche erleben dies täglich, denn sie erlauben sich nicht unbedingt, Energie auf eine andere Weise freizusetzen, weshalb sie diese Zeit und Umgebung nutzen, um jene Energie loszulassen, und es ist ein natürlicher Vorgang.

Nachdem dies gesagt wurde, kann ich Dir auch sagen, dass es eine Sache der Kontrolle ist, wenn Du dieses Gefühl des Verdrusses generierst. Es geht also darum, Dein Äußern von Kontrolle zu verstehen. Was möchtest Du kontrollieren, oder was kontrollierst Du nicht, oder was nimmst so wahr, als dass es jenseits Deiner Kontrolle wäre? Denn das ist das Problem und nicht das, was geäußert wird, denn das ist lediglich ein Ventil.

Es geht auch darum, auf die Art des Verdrusses achtzugeben, wie beispielsweise beim Fahren: „Ich fühle mich gereizt/verärgert, wenn ich fahre. Ich ärgere mich über alle anderen Fahrer auf der Straße.“ Was tust Du in jener Situation? Wenn Du verstehst, dass dies tatsächlich ein Freisetzen von Energie ist, kannst Du zu evaluieren anfangen: „Wann erlaube ich mir, nicht auf natürliche Weise Energie loszulassen, weshalb sie sich aufstaut, und ich äußere dies wiederholt in derselben Umgebung auf konzentriere Weise. Ich benutzte das als mein Ventil.“

ROBERTO: Es ist also etwas Gutes, wenn Verdruss hochkommt. Das ist es.

ELIAS: Ja, insofern ist es eine Methode, um darauf zu achten, wann Ihr Euch erlaubt, ganz natürlich Energie loszulassen und wann Ihr das nicht tut. Es gibt täglich viele Situationen, in denen sich Individuen das Äußern oder Freisetzen von Energie nicht erlauben. Ein Anderer äußert sich auf eine Weise Dir gegenüber, die Dich verdrießt, und was Du ignorierst. Ich sage nicht, dass es nötig wäre, das zu konfrontieren. Aber es ist nötig, es zu bestätigen und auf das zu achten, was Du fühlst und dies zu evaluieren: „Wie kann ich diese Energie auf andere Weise freisetzen, auf eine Weise, die zu meinem größten Wohle ist?“

Oder du generiest irgendeinen Vorgang mit einem unbelebten Objekt. Es mag also nicht unbedingt ein anderes Individuum sein. Es könnte Dein Auto sein, und Du möchtest in die Tür treten und äußern: „Du funktionierst nicht auf die Weise, wie ich das will.“ Und Du bist verdrossen. Oder mit Deiner Kaffeemaschine oder Deinem Computer. Sie mögen zu irgendeiner Zeit nicht so funktionieren, wie Du dies willst, und Du bist verdrießlich.

Und was äußerst Du nicht? Was ist es, dessen Freisetzen Du Dir nicht erlaubst? Wenn Du Energie nicht loslässt, beeinträchtigst Du Deinen Computer und Deine unbelebten Objekte, und sie funktionieren nicht richtig, denn Deine Energie äußert ihre Kraft, weil sie genötigt wird. Und das beeinträchtigt alles um Dich herum, nicht nur Dich selbst und Dein eigenes Körperbewusstsein, sondern auch die Objekte rund um Dich herum. Es beeinträchtigt den Äther/die Radiowellen (airwaves) um Dich herum.

Session 3132
Saturday, October 20, 2012 (Group/Hinsdale, New Hampshire)

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