Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleichen

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Di 8. Nov 2016, 14:47

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JOHN: Wenn ich daran denke, dass wir keine Methode brauchen, möchte ich mich jetzt auf der Stelle voll und ganz annehmen und alles, was ich habe will, erschaffen, und wenn es nicht geschieht, werde ich ungeduldig.

ELIAS: Und solange Du den Glaubenssatz fortsetzt und diese Energie bestärkst, dass Du bewusstseinsmäßig und spirituell im Wettstreit bist, wirst Du auch diese physische Beeinträchtigungen manifestieren.

JOHN: Ich sollte mich also im Wissen entspannen, dass ich es zustande bringe und mir selbst vertrauen.

ELIAS: Und erkenne, dass Du nicht mit Dirselbst oder irgendeiner anderen Person konkurrierst und dass Deine Spiritualität bereits geäußert wird. Sie ist nichts, was Du am Zielpunkt erlangst.

JOHN: Ich möchte in meinem Leben Wohlstand erschaffen, so dass wir Kinder haben und meine Frau zuhause bleiben kann. Dass ich selbst arbeite, macht mir nichts aus, aber wie sind die Wahrscheinlichkeiten, dass ich Reichtum erschaffe?

ELIAS: Ah, das wählst Du!

JOHN: Ich lasse Reichtum einfach zu, statt darüber nachzudenken? Denn ich denke oft daran. Denke ich zu oft darüber nach?

ELIAS: Ich werde Dir das sagen, was ich jüngst auch Anderen sagte, dass Du Dich durchaus gedanklich sehr konzentrieren magst, was nicht unbedingt Reichtum manifestiert, denn Gedanken sind nicht das, was Deine Realität unbedingt erschafft. Deine Konzentration ist das, was erschaffen wird, aber sie ist nicht Dein Denkprozess sondern Deine Glaubenssätze.

JOHN: Wenn ich also glaube, dass ich reich sein werde, wird es so sein, auch ohne Gedanken?

ELIAS: Das ist sozusagen richtig. Ihr müsst in Verbindung mit objektiven Äußerungen keinen Denkprozess erschaffen. Ihr erschafft einen Denkprozess, um Euch Informationen und Identifizierungen zu offerieren, aber nicht unbedingt, um eine tatsächliche Manifestation zu fördern.

JOHN: Ich muss mir also nur ein geistiges Bild ausmalen, dann darauf vertrauen, mir selbst vertrauen und es dabei belassen?

ELIAS: Das kannst Du tun, und es wird eine Wahrscheinlichkeiten-Linie initiieren, obwohl es die Wahrscheinlichkeiten nicht erschaffen wird. Ihr manifestiert tatsächlich das, worauf Ihr Euch konzerniert, aber Ihr konzentriert Euch nicht mittels Eurer Gedanken und mentalen Bilder sondern mittels Eurer Glaubenssätze.

JOHN: Okay, es ist also alles eine Sache von dem, was ich glaube.

ELIAS: Durchaus.

JOHN: Okay. Wenn ich also glaube, das sich 1,80 groß oder blau (to be blue = auch depriemiert sein) oder reich bin, werde ich das werden.

ELIAS: Durchaus.

JOHN: Okay. Vielen Dank.

Session 550:
Friday, January 21, 2000-1

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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Mi 9. Nov 2016, 10:57

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BILL: Ja, Common-Orientierung. Meine Denkprozesse und mein Gewahrsein scheinen langsamer zu sein als bei den Meisten. Wie kann ich mehr davon profitieren und auf natürlichere Weise voranschreiten?

ELIAS: Das ist ganz einfach. Tun kannst Du dies, indem Du Dich entspannst, Deinen natürlichen Energie-Fluss akzeptierst, nicht gegen Deine Äußerungen ankämpfst und - wenn Du Dich anders äußerst - von Dir nicht erwartest, es besser zu machen.

Du gehörst der Milumet-Essenz-Familie an, was sich auf Deine Äußerungen und Bewegungen/Vorankommen und auch teilweise auf Deine (Lebens)absicht in diesem Fokus auswirkt. Diese Essenz-Familie äußerte Energie nicht objektiv in einem schnellen Tempo, und ihre Energie-Äußerung fügt sich nicht dem gesellschaftlichen Druck Eurer Gesellschaften. Verstehst Du soweit?

BILL: Ich glaube, dass ich es tue.

ELIAS: Deshalb ist das Deine natürlich Äußerung. Zwar ist dies nicht der einzige Einfluss, denn Du erschaffst zugleich auch eine individuell Persönlichkeit und Dein eigenes persönliches Design, wie Du Dein Realität erschaffen, Dich äußern und Deine persönliche Absicht und Richtung äußern wirst, aber Einflüsse der Essenz-Familien fließen in dieses Design mit ein. Die Milumet-Essenz-Familie fokussiert die Aufmerksamkeit mehr auf das zum Ausdruck-Bringen des Individuums, nicht in Einklang mit Gruppen oder Gruppen-Bewegungen.

Rund um die Welt gibt es in Eurer Gesellschaft sehr oft Massen-Äußerungen im Design von Konkurrenzdenken. Wettstreit erschafft ein Bestreben, schneller voranzuschreiten und schneller als Andere zu sein. Diese Äußerungsweise wird in Massen-Glaubensätzen der Gesellschaften akzeptiert, die Konkurrenzdenken miteinbeziehen.

Einige Kulturen beziehen diesen Wettstreit nicht mit ein, aber Du lebst in einer Gesellschaft und Kultur, die Konkurrenzdenken als Massen-Äußerung miteinbezieht. Die Milumet-Essenz-Familie fokussiert ihre Aufmerksamkeit nicht auf Wettbewerb und befasst sich nicht damit, weil sie die Aufmerksamkeit oder Energie mehr auf die persönliche Kreativität und das Erkunden des Individuums in Bezug aufs Gesamtbewusstsein und das Vernetztsein fokussiert, weshalb sich Dein Manifestieren ganz natürlich in dieser Äußerungsweise bewegt.

Wenn Du Dich mit Dir selbst, mit Deiner Energie und Deiner natürlichen Energieäußerung vertraut machst und Dein Tempo ohne Konkurrenzdenken akzeptierst, wirst Du viel mehr Mühelosigkeit erleben.

Wenn Du Dich bedrängst, um entgegen Deiner natürlichen Veranlagung zu den Massenglaubenssatz-Äußerungen zu passen, erschaffst Du Frust und Selbstkritik, weil Du danach strebst, Dich auf eine für Dich unnatürliche Weise zu bewegen. Wenn Du aufhörst, gegen Dich selbst zu kämpfen und Dir Erwartungen aufzuerlegen, die Deinem natürlichen Energiefluss widersprechen und Dir dagegen erlaubst, Dich zu entspannen und Deine natürliche Äußerungsweise zu akzeptieren, wirst Du automatisch viel mehr Mühelosigkeit in Deinem Fokus und Deiner Bewegung erschaffen.

Session 682:
Friday, August 18, 2000-2

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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Mi 9. Nov 2016, 16:46

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FRANK: Vor etwa 10 Wochen sprachen wir über mein Baseball Team, und Du hast mir geraten, nicht zu vergleichen. Du sprachst über Vergleichen und Konkurrenz-Gebaren, und wie dies für die Gesamterfahrung und die Resultate nachteilig sein kann. Ich versuche also, mit meinem neuen Team weniger die Leistung zu vergleichen und weniger Konkurrenzverhalten zu fördern, aber ich wäre Dir dankbar für alle Gedanken und Kommentare dazu.

ELIAS: Mein Freund, das ist eine externe Äußerung und Projektion Deiner Wahrnehmung und eine Chance, Dein Gewahrsein zu erweitern, um erfolgreich das, was Du habe willst, durch tatsächliches Annehmen und Ermutigen zu erschaffen.

Es stimmt, dass ich Dir vorschlug, aufs Vergleichen und auf Konkurrenzgebaren achtzugeben. Beide Äußerungen wiedersprechen dem, was Ihr mit dieser Bewusstseinsumschaltung erschafft. Und da Du an dieser Bewusstseinswoge der Duplizität partizipierst, offerierst Du Dir die Gelegenheit, Beides anzusprechen.

Da Du nun Deine Wahrnehmung änderst und erkennst, dass Wettbewerb und Vergleichen nicht unbedingt Bestandteil des Spiels sind und Du dabei das, was Du haben willst, zustande bringen kannst, kannst Du anders erschaffen und das Spielen beeinflussen, indem Du jedem Teilnehmer durch die Projektion Deiner Wahrnehmung Unterstützung, Ermutigung und Anerkennung seiner Fähigkeiten beim kameradschaftlichen Spiel projizierst.

Eine solche Interaktion kann tatsächlich leichter das erwünschte Resultat erschaffen als Konkurrenzkampf und Vergleichen. Denn beim Vergleichen und Konkurrenzkampf äußerst Du eine Energie, die die Spieler kritisiert und nötigst die Energie, ihnen zu sagen, das sie noch nicht ihr Bestes bringen, aber danach streben müssen, was eine Kritik an ihnen ist.

Wenn Du Dir jedoch zu erkennen und wahrzunehmen erlaubst, das sie bereits ihr Bestes tun, projizierst Du eine Energie, die sie anerkennt und ihnen somit erlaubt, ihre echten Fähigkeiten zu äußern. Verstehst Du?

FRANK: Ja. Ich denke, dass Du sagst, dass ich ihre Wahrnehmung beeinflusse.

ELIAS: Nein, Du beeinflusst Dein eigene Wahrnehmung, die eine andere Energie projiziert, die Einfluss ausüben und empfangen werden wird. Du veränderst nicht die Wahrnehmung der Spieler, aber Deine Energie wird Einfluss ausüben und sie ermutigen und somit, ohne neu konfiguriert zu werden, von ihnen angenommen werden.

Erinnere Dich daran, wie wir den Einfluss der Wahrnehmung beschrieben haben. Dies gilt auch für das Miteinbeziehen von der von Allen, d.h. nicht nur individuell empfangenen Energie. So wie Du die von einer anderen Person mittels ihrer Wahrnehmung projizierte Energie empfangen kannst, ohne sie zu rekonfigurieren und Deine Wahrnehmung in enger Assoziation mit der ursprünglichen Energie projizieren kannst, erschaffst auch Du über Deine Wahrnehmung solche Energie-Projektionen, die wiederum von Anderen empfangen werden.

(Therefore, in the same manner that you may be receiving energy projected by another individual which is projected by their perception, you may receive that energy and not reconfigure it, and project your perception very closely associated with the energy which was originally projected by another individual. You also create this action of projecting an energy through your perception, which is received by other individuals.)

Session 827
Tuesday, April 24, 2001 (Private/Phone)

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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Do 10. Nov 2016, 08:15

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FRANK: Vor ein par Tagen trainierte ich das Baseball-Team für ein besonders Spiel. Wie im letzten Jahr brachten wir die Kinder von beiden Seiten der Stadt zusammen und rechneten mit einem guten, kompetitiven Spiel, das hoffentlich viel Spaß macht. Es stellte sich heraus, dass mein Team viel besser war, so dass es eigentlich gar kein Spiel mehr war, und ich frage mich, worum es bei dieser Bilderwelt ging. Ich denke, dass es mit meiner müheloseren Entwicklung/Bewegung zusammenhängt.

ELIAS: Das stimmt.

FRANK: Denn es war fast enttäuschend mühelos.

ELIAS: (lacht) Achte auf die Bilderwelt, die Du Dir mit dem Anheuern dieser Tätigkeit präsentiert hast und untersuche auch Deine Aussage, dass Du fast enttäuscht bist, keinen Wettkampf zu haben. Aber Du bringst das, was Du haben willst, mühelos und ohne Wettstreit zustande.

FRANK: Ich wusste, dass Du das sagen wirst.

ELIAS: Und es war für die Teilnehmer eine vergnügliche Erfahrung.

FRANK: Stimmt, zumindest auf unserer Seite

ELIAS: Richtig.

FRANK: Was das andere Team anbelangt, weiß ich das nicht.

ELIAS: Nun achte auf Deine persönliche partielle Enttäuschung…

FRANK: Okay, verstanden. Ich habe mich einfach zurückgelehnt, hatte Spaß und hatte keine Sorgen. Es war anders als erwartet, aber immer noch sehr vergnüglich.

ELIAS: Erinnere Dich an den geraden und an den verbogenen kleinen Schössling http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=469 , denn extern zieht Deine Energie Kreise hin zu Anderen, und die von Dir in dieser Richtung erschaffene Bewegung würde keine Energie äußern und kommunizieren, die von Anderen als Enttäuschung empfangen würde, nicht wahr?

Session 856
Tuesday, June 26, 200l (Private/Phone)

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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Do 10. Nov 2016, 18:43

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ANJULI: Etwa in der Zeit der Gruppensitzung 1105 http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=1105 erschuf ich etwas sehr Interessantes und erlebte, wie wir mittels unserer Wahrnehmung erschaffen und wie das Annehmen unserer Glaubenssätze die Wahrnehmung und somit unser Erschaffen verändert.

Das war eindrucksvoll. In dieser Sitzung brachtest Du das Beispiel des roten T-Shirts und fragtest einen Teilnehmer, wie er reagieren und wahrnehmen würde, wenn Du ihm sagst, dass sein rotes T-Shirt Dir nicht gefällt. Dieses Beispiel mochte ich sehr, denn früher reagierte ich oft wie er. Wenn ich das Gefühl hatte, das man über mich urteilt, lief ich fort oder verließ die Gruppe.

ELIAS: Und welche Beispiel hast Du Dir offeriert?

ANJULI: Zunächst einmal erkannte ich, dass ich in Gruppen etwas Milumet-Unbehagen bei Regeln und der Organisation empfinde.

ELIAS: Du hast Deine Reaktionen bemerkt.

ANJULI: Die ziemlich intensiv waren, aber im Rückblick gab es keinen Grund dafür. Ich nahm es so wahr, weil ich mir nicht erlaubte, so zu sein, wie ich bin.

ELIAS: Und deshalb hast Du Dir Informationen über die Wahrnehmung, über Wahlmöglichkeiten sowie darüber geboten, wann Du Dir Dich frei zu äußern bzw. wegen der Äußerungen Anderer nicht frei zu äußern erlaubst.

ANJULI: Ja, und deshalb mag ich diese Beispiel mit dem roten T-Shirt so sehr, weil ich nun mein Milumet-Sein und alle Eigenschaften, die ich für diesen Fokus wählte, auf die Weise trage, wie Du es in der Gruppensitzung präsentiert hast.

Das validierte ich mir auf interessante Weise während der Fußballweltmeisterschaft. Manchmal mag ich wegen der emotionalen Reaktionen und der vielen Zuschauer Sportarten, in denen zwei Teams spielen.

Diesmal war es anders, weil die Mannschaften, von denen man erwartete, dass sie gewinnen, nicht gewonnen haben und andere, von denen man das nicht erwartete, gut waren. Ich hatte das Gefühl, dass dieses extreme Gewinnen und Verlieren nicht präsent war, dass es nicht diese extreme Duplizität von gut und schlecht gab, sondern dass es eher verspielt war, auch bei dem, wie Teilnehmer und Beobachter es wahrnahmen.

Auf der Elias-Email-Liste diskutierten wir die Themen Konkurrenzkampf und Duplizität, und stellten fest, dass wir den Wettkampf und die Leistung der Sportler wie einen Tanz sehen können und auch nicht gegen die Duplizität kämpfen sondern sie akzeptieren können, und dass es in dieser Dimension immer etwas Wettkampf-Ähnliches geben mag.

ELIAS: Ja, denn Du reduziert Dein Vergleichen.

ANJULI: Genau das erschufen wir, denn die süd-koreanische Mannschaft gewann unerwartet immer wieder, und alle süd-koreanischen Zuschauer trugen rote T-Shirts. Ich musst fast weinen, weil das eine solch großartige Erfahrung war, und viele andere Länder sagten, dass sie sich einfach über ihre Teilnahme freuten und dass es ihnen nichts ausmacht, ob sie gewinne oder verlieren, weil sie sich an der Freude der Süd-Koreaner freuten, die ihre Emotionen so vereint offen äußerten. Zum Schluss verlor Süd-Korea, und Deutschland gewann, aber die Süd-Koreaner waren nicht traurig sondern feierten.

ELIAS: Und Du hast Dir eine interessante Validierung offeriert. Ha, ha, ha.

ANJULI: Als die süd-koreanische Mannschaft verlor, wurde auch im Fernsehen gesagt, dass es weder Gewinner noch Verlierer gibt und beim Beobachten de Spiels an einen Tanz denkt, also das, was wir zuvor schon auf der Elias-Liste gesagt hatten, dass wir Wettkampf durch Annahme der Duplizität spielerisch angehen können. (gekürzt)

ELIAS: Und kein Besser oder Schlechter zu äußern sondern das Spiel wertzuschätzen.

ANJULI: Ja, und ich sah, dass wir kollektiv in diese Richtung gehen. Auch als schließlich die deutsche Mannschaft verlor, wurde erstmals so gefeiert, als ob sie gewonnen hätte. Alles wurde freudig wahrgenommen. Ja, solche Erlebnisse mag ich sehr!

ELIAS: Und jetzt fangt Ihr zu erkennen an, wie die persönliche Erfahrung und Entwicklung über die Massen-Entwicklung reflektiert wird, was Euer Beweis für diese Bewusstseinsumschaltung ist.

ANJULI: Ja, und Dein Konzept des roten T-Shirts aus der Gruppensitzung wurde weltweit gespiegelt. Als ich das in der Elias-Email-Liste brachte, schrieb Connor mir, dass er beim Lesen weinte. Das ist also etwas, was wir alle begehren. Wir sind so glücklich, dass wir uns beweisen, dass unser Tun Kreise zieht.

ELIAS: Und dass Eure ganze Welt an dieser Bewusstseinsumschaltung partizipiert und nicht nur die, die mit mir interagieren. Meine Freundin, es gibt keine Zufälle, ha, ha, ha.

ANJULI: Ja, und die Freude war groß. Einen Tag nach der letzten Sitzung gab es dieses Massen-Freude-Erlebnis. Groß Britannien feierte das goldene Thron-Jubiläum der Königin, und Japan und Süd-Korea den Fußball-Sieg, und ich freue mich immer an der Freude von Ländern. Ich hatte das Gefühl, dass nicht nur ein paar Länder diese Freude erlebten. Ich teilte diese Freude mit dem ganzen Bewusstsein. (gekürzt)

ELIAS: Ja, das ist richtig. Das ist auch wieder eine Bestätigung, und es ist ein Beweis für Euch alle, denn bezüglich dieser Bewusstseinsumschaltung tendiert Eure Aufmerksamkeit oft furchtsam in Richtung von Prophezeiungen und Vorhersagen von Zerstörung und Massentrauma. Wie ich schon seit Begin dieses Forum sage, werden Euch Informationen offeriert, um Trauma zu vermeiden, denn kollektiv wünscht Ihr, in dieser Umschaltung kein Trauma zu äußern. Obwohl Ihr Trauma äußert, begehrt Ihr kein Trauma und vielmehr Verspieltheit und Freude zu generieren, weshalb Ihr Euch Beweise offeriert, dass Ihr solche Äußerungen wählen könnt und nicht bestimmt seid, Trauma oder Zerstörung zu erleben, um diese Umschaltung zustande zu bringen.

(Ausschnitt)

ANJULI: In unserer Diskussion in der Elias-Email-Liste stellten wir fest, dass wir unsere Wahrnehmung ändern können, und dann wurde uns das weltweit gespiegelt, und wir erschufen dies weltweit.

ELIAS: Richtig, und zuvor wurde insbesondere bei diesem Spiel ein erbitterter Wettkampf und enorm viel Getrenntsein generiert.

Session #1125
Sunday, July 7, 2002 (Private/Phone)

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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Fr 11. Nov 2016, 07:40

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(Text bereits in anderne Threads vorhanden.)

JOE: Ich habe den Eindruck, dass meine Ex-Freundin Nicole ihre Orientierung vorübergehend veränderte. Kannst Du das bestätigen, oder habe ich das falsch interpretiert?

ELIAS: Sage mir zunächst einmal, inwiefern Du es so einschätzt.

JOE: Ich bin mir nicht sicher, dass ich Dich verstanden habe.

ELIAS: Was beeinflusst Dich dahingehend, diese Evaluierung zu generieren?

JOE: Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Ich nehme an, das der Glaube, dass mit derselben Orientierung eine intime Beziehung leichter ist, dies beeinflusst haben mag.

ELIAS: Nicht unbedingt. Das ist assoziiert mit der Fehlinterpretation von Informationen über die Orientierungen. Selbst wenn Individuen dieselbe Orientierung haben, also dieselbe Sprache sprechen bzw. ihre Realität durch die gleiche Linse sehen, heißt das nicht, das dass ein Verpaaren derselben Orientierung immer müheloser wäre, denn das hängt von den Individuen ab.

Es gibt beim Verpaaren von Individuen derselben Orientierung bei den Orientierungen soft und intermediate einige Fallen. Ihr mögt die (Orientierungs)Sprache des Anderen verstehen, aber es gibt einige Eigenschaften oder Äußerungen beider Orientierungen, die etwas Reibung zwischen den Individuen generieren können.

Wenn Individuen sich in einer Beziehung mit einem Individuum derselben Orientierung verpaaren, wird dies mühelose Interkationen generieren unter der Voraussetzung, dass jedes Individuum in der Beziehung ein aufrichtiges Gewahrsein seinerselbst und Vertrautsein mit sich selbst inkorporiert und seine Aufmerksamkeit echt auf sich selbst belässt.

Im Allgemeinen sind die Individuen in den meisten Paaren zu einer solchen Äußerung noch nicht umgezogen. Vielleicht individuell, aber in einer Beziehung ist das eine sehr ungewohnte Äußerung. Deshalb sind die meisten Individuen bei Liebesbeziehungen noch nicht zu einem solchen Gewahrsein umgezogen.

Abhängig von der Kombination und den Individuen können bisweilen zwei verschiedene Orientierungen mehr Mühelosigkeit generieren, da es beim Miteinbeziehen dieser Verschiedenheiten auch Zulassen gibt. Das Zugeständnis wird dahingehend geäußert, das verschiedene Orientierungen erkennen, dass sie mit der Sprache des anderen Individuums nicht gänzlich vertraut sind. Deshalb werden mehr Flexibilität und Mitgefühl sowie mehr Unterstützung erlaubt, weil es weniger Wettbewerb/Konkurrenzgebaren gibt.

JOE: So etwa wie “wer äußert sich besser?”

ELIAS: Ja, ein bisschen, und dies kann auch im Erkennen Eurer eigenen Äußerungen und Eurer Erwartung geäußert werden, dass das andere Individuum sich ebenso äußert wie Ihr, was für dieses nicht unbedingt leitend sein muss (conductive, möglicherweise Übertragungsfehler, könnte auch constructive oder productive lauten). Denn Eure Orientierung ist ein Aspekt, und Eure Glaubenssätze, Eure Persönlichkeit und Euer Fokus-Typus sind andere Aspekte von Euch. Obwohl die Orientierung Eure Wahrnehmung sehr stark beeinflusst, gibt es noch weiter Faktoren, die Euch als Ihr selbst erschaffen sowie das, wie Ihr Euch äußert. Eure Glaubensätze sind hierbei ziemlich wesentlich, und sie mögen sich etwas von denen eines anderen Intermediate-Individuums unterscheiden.

JOE: War mein Eindruck bezüglich eines vorübergehenden Veränderns ihrer Orientierung richtig? Ich habe bemerkt, selbst wenn sie dieselbe Orientierung hat wie ich, dass es immer noch sehr große Unterschiede in den von ihr und mir geäußerten Vorlieben und Glaubenssätzen gibt. (gekürzt)

ELIAS: Nein, sie hat ihre Orientierung nicht verändert, und was das zweite Element Deiner Frage anbelangt, ja, Du hast Recht, Ihr äußert unterschiedliche Vorlieben und Glaubenssätze, was nicht unbedingt Konflikte generieren muss. Das hängt von Euch ab.

JOE: Eines der Dinge hierbei war, dass ich mir wirklich Zeit nahm, mit ihr zu sprechen und mir anzuhören, was sie hinsichtlich ihrer Richtung und dem sagte, was sie im Leben tun und haben wollte. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass ich erstmalig echt hörte, was sie sagte, während ich es sonst immer zuhörte und sofort suchte, wie ich das verändern kann, was sie haben wollte.

ELIAS: Was signifikant ist. Das ist ein signifikantes Expandieren und Dir selbst Erlauben, auf Dich selbst echt achtzugeben, was Dir wiederum ermöglicht, auch auf sie achtzugeben, und zu erkennen, dass Unterschiede keine Absoluta sind, dass Du – was Unterschiede anbelangt - mit einem anderen Individuum kooperieren kannst, ohne zu urteilen und ohne innere Gefahr, dass Du, wenn Du nicht Gleichsein generiest, Konflikte auslöst. Dies sind starke „Wahrheiten“, die nicht wahr sind. Es ist wichtig, dass Du Dir erlaubst, Deine Vorlieben und geäußerten Glaubenssätze und Deine Richtungsauswahl sowie dies zu erkennen, dass die vom anderen Individuum geäußerte Verschiedenheit keine Gefahr darstellt.


Session #1558
Friday, May 14, 2004 (Private/In Person)


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(Text bereits in anderne Threads vorhanden.)

GAST: Können wir über Familien und wie ich das sehe sprechen? Ich erschaffe dieser Hinsicht viele Konflikte mit meiner Mutter und mit meiner Schwester.

ELIAS: Offeriere bitte Einzelheiten.

GAST: Es hat mit der Familie zu tun, wie viel Zeit wir ihr widmen und ob die Familie an erster Stell steht, was bei mir selbst oft nicht der Fall ist. Ein Beispiel wäre der Konflikt mit meiner Schwester. Sie ließ sich scheiden, hatte einen Konflikt mit ihrem Ex und wollte, dass die Familie auf ihrer Seite steht, aber ihr Ex ist mein bester Freund. Er fing an, mit einer anderen Frau auszugehen, und wir sind zusammen essen gegangen usw. Meine Schwester hat uns gesehen und wollte dann nicht mehr mit mir sprechen. Da kam alles hoch, dass sie mich nicht als ihre Schwester wahrnimmt, weil ich nicht zu ihr halte, und meine Mutter denkt auch so, und ich fühle mich ein bisschen zerrissen. (gekürzt)

ELIAS: Erkenne bitte, dass hier sehr starke Glaubenssätze darüber geäußert werden, wie Beziehungen geäußert werden sollten sowie über die Loyalität als ein Aspekt davon. Sei Dir auch gewahr, dass Du selbst bei allen Deinen Interaktionen mit Anderen das generierst, was geschieht. In jeder Interaktion mit jedem Individuum wird Deine Energie nach draußen projiziert und auf irgendeine Weise vom Anderen reflektiert. Das ist eines der sehr präzisen Elemente der von Euch bewohnten physischen Realität, dass Ihr in jedem Augenblick der Interaktion mit Anderen spezifisch Individuen auf Euch anzieht, um Euch irgendein Element von Euch selbst zu reflektieren.

So offeriert Ihr Euch objektive Informationen über die von Euch im Draußen geäußerte Energie und über das, was diese beeinflusst. Auch Du äußerst eine vom Glaubenssatz der Loyalität beeinflusste Energie. Du magst das auf andere Weise äußern, aber das spielt keine Rolle. Das, was wesentlich ist, ist dass der Konflikt zwischen Dir und Deiner Familie derselbe von Euch geäußerte Glaubenssatz der Loyalität ist. Ihr wählt ähnliche Einflüsse, dirigiert diese aber auf unterschiedliche Weise. Deine Mutter und Deine Schwester sagen vielleicht, dass Du Loyalität in Verbindung mit ihnen als Familie äußern sollst, und Du äußerst auf wieder andere Weise Deinen Glaubenssatz als Loyalität Freunden gegenüber.

Da andere Individuen Dir Deine Energie reflektieren, ist es wesentlich, darauf zu achten, welchen Einfluss die von Dir geäußerten Glaubenssätze ausüben und somit zu erkennen, welche Energie Du projizierst. Du projizierst ebenfalls Energie des Loyalitäts-Einflusses. Du äußerst ihn anderen Individuen gegenüber, aber auch Du hegst Erwartungen.

Deine Familie hat Erwartung an Dich, den Du hegst Erwartungen Dir selbst und anderen Individuen gegenüber. Du hegst Erwartungen an Dich selbst, was die Loyalität Freunden gegenüber anbelangt und erwartest, dass die Familie automatisch weiß, dass Du ihr gegenüber loyal bist, weil sie Familie ist, weshalb Du erwartest, dass sie das erkennen. Sie sollten Deine Loyalität ihnen gegenüber ohne Worte kennen und verstehen und Dir erlauben, Deine Loyalität auch in der Freundschaft mit anderen Leuten zu äußern. Und Du erwartest, dass Deine Familie Dich unterstützt, und die Familie reflektiert jene Energie, indem sie erwartet, dass Du sie unterstützt. Meine Freundin, dies alles sind Reflektionen.

Wenn Du diese Glaubenssätze und ihre Einflüsse untersuchst und Dir erlaubst, sie anzunehmen und Deine Wahl in Verbindung mit Deinen Vorlieben zu treffen und Dir selbst zu vertrauen und Dich und Deine Entscheidungen anzunehmen, ohne Erwartungen an Dich selbst oder an andere zu projizieren, verändert sich die Realität, weil Du Deine Energie veränderst, und sie wird anders empfangen.

Doch wenn Du Deine automatischen Erwiderungen fortsetzt, erlaubst Du Dir nicht, das objektiv zu erkennen, was Du tatsächlich tust und äußerst bzw. zu erkennen, welche Einflüsse welcher Glaubenssätze geäußert werden. Die Folge sind Konflikte, und Du bist verwirrt oder irritiert, was Deine Erwartungen an Dich und an andere Individuen wieder fortsetzt.

Wenn Du Dich selbst annimmst, Dir selbst vertraust, Deine eigene Freiheit äußerst und Deine eigenen Auswahlmöglichkeiten anerkennst, wenn Du Dich selbst dirigierst und Vertrauen in Deine eigenen Entscheidungen hast, ist es nicht nötig, Erwartungen zu generieren. Du äußerst keine Erwartungen und projizierst keine Energie, die von anderen als bedrohlich empfangen und so wahrgenommen wird.

Wenn ein Individuum einem Anderen gegenüber eine Erwartungsenergie äußerst, generiert der Empfänger im allgemeinen automatisch irgendeine Art von Gefährdung/ Bedrohung und sein automatisches Erwidern ist, dies zurückzuweisen. Wenn Du jedoch Deine Entscheidungen in Verbindung mit Deinen Glaubenssätzen äußerst, ohne Erwartungen zu generieren, verändert sich die Energie, und das Element der Bedrohung verschwindet, weshalb der Andere die Energie ganz anders empfängt.

Selbst bei der Interaktion mit Deinem Freund wird eine Energie der Konkurrenz generiert. Denn in Verbindung mit dem Loyalität-Glaubenssatz wird eine Energie des Wettbewerbs zwischen den verschiedenen Individuen projiziert, was noch verewigt wird durch Deine Erwartung an Dich selbst, dass Du sowohl dem Freund als auch der Familie gegenüber loyal sein solltest, doch hier verlierst Du Dich selbst. Du sorgst Dich um die Äußerungen und Entscheidung all dieser Individuen und versuchst, das zu äußern, was Du intellektuell denkst, nämlich dass Du Deine Loyalität ihnen allen gegenüber äußern können solltest, doch dieser Einfluss des Loyalitäts-Glaubenssatzes wird nicht geäußert.

Der von Dir geäußerte Einfluss ist der, dass Du Loyalität in einer Richtung äußern kannst. Der Einfluss ist deshalb der, dass Du entweder die eine oder die andere Richtung wählen musst, dies unabhängig von dem, was Du denkst, wozu Du fähig sein solltest, denn das ist der flüchtige Eindruck eines weiteren Einflusses desselben Glaubenssatz. Doch solange Du das nicht erkennst, was Du tatsächlich tust, wie könntest Du dann Deine Wahl treffen? Du erkennst das, was Du tatsächlich tust, indem Du auf das achtgibst, „was Du tatsächlich tust“ und was Du als Signale erlebst.

Du triffst Dich mit Deinem Freund, aber es gibt dabei ein zugrundliegendes Zögern, da der Glaubenssatz der Loyalität geäußert wird. Wenn Du Dich mit ihm triffst, gibt es dieses Zwicken, dass Du Deine Familie gegenüber illoyal bist. Du ignorierst das und erschaffst damit in Deiner Interaktion mit Deinem Freund eine gewisse Restriktion. Als Du Dich mit ihm und seiner Freundin triffst, wird diese Loyalität noch stärker ausgelöst, und Du fängst einen Jonglier-Vorgang an, bei dem Du Deine Loyalität gegenüber Deinem Freund in diesem Augenblick äußerst und versuchst, die gute Freundin zu sein, die seine Freundin akzeptiert, was wieder eine Erwartung ist, die Du Dir selbst gegenüber hegst, ein SOLLTE, bezüglich von dem, was gutes und richtiges freundschaftliches Verhalten ist, doch simultan äußerst Du, dass Deine Loyalität in einem Augenblick auch nur in einer Richtung geäußert werden kann.

In den Augenblicken, in denen Du mit Deiner Familie interagierst, kannst Du Dir erlauben, Deine Loyalität ihnen gegenüber zu äußern. In den Augenblicken, in denen Du mit Deinem Freund interagierst, kannst Du Dir gestatten, Deine Loyalität ihm gegenüber zu äußern, aber nicht Beides zugleich. Du musst wählen, was einen Konflikt in Dir sowie eine Energie des Wettbewerbs erschafft. Deshalb erschaffst Du Konflikte und versuchte in diesem Konflikt, weiterhin das richtige Verhalten in Verbindung mit all diesen Individuen zu äußern und somit ihre Zustimmung zu erlangen.

Doch das, was Du generiert hast, ist ganz anders, denn Du generierst keine Zustimmung, weil „Du“ nicht zustimmst. Du generierst Erwartungen, weil Du Erwartungen an Dich und an andere Individuen hinsichtlich des richtigen und des unrichtigen Verhaltens in Beziehungen hegst. Verstehst Du, wie Dir die Äußerungen der Anderen dies reflektieren?

GAST: Ja.

ELIAS: Und was geschah in der Interaktion mit Deiner Schwester nach jener Begegnung. Was sagte sie und was hast Du gesagt?

GAST: Unmittelbar nach der Begegnung sagte sie mir, dass sie nichts darüber wissen will, wenn ich mich mit der Freundin meines Freundes treffen will und dass wir uns anderswo treffen sollten.

ELIAS: Und was hast Du geantwortet?

GAST: Ich habe bloß genickt und nichts gesagt.

ELIAS: Das ist ein Beispiel für automatische Erwiderungen und das Einschränken Deinerselbst. Die automatische Erwiderung ist dieses Nachgeben/Zurückweichen, denn schon in diesem Augenblick urteilst Du über Dich selbst. Und in diesem Werturteil über Dich selbst äußerst Du die automatische Erwiderung des Rückzugs und erlaubst Dir nicht, Dich ihr gegenüber frei zu äußern. Wünschst Du, die Interaktion mit Deine Schwester abzubrechen?

GAST: Nein.

ELIAS: Möchtest Du heimlichtuerisch sein?

GAST: Nein.

ELIAS: Willst Du Deine Schwester und Deine Beziehung mit ihr wertschätzen?

GAST: Ja.

ELIAS: Aber Du hast Dir nicht erlaubt, das zu äußern. Du hast Deiner Schwester erlaubt, Dir Deine Wahl zu diktieren statt selbst “Deine” Entscheidungen zu äußern und Dir zu gestatten, Dein Wertschätzen Eurer Beziehung und Deine Bestätigung Deiner Loyalität ihr gegenüber zu äußern und zu sagen, dass die Freundschaft mit anderen Individuen Eure Beziehung nicht schmälert. Und weil Du Dir nicht erlaubt hast, das zu äußern, was Du haben willst, nämlich Deine Beziehung mit ihr wertzuschätzen – erlaubst Du ihr, Dir Deine Wahlmöglichkeiten vorzuschreiben und wirst somit in dieser Situation zum Opfer.

Deshalb rate ich Dir sowie vielen anderen Individuen auch, das zu untersuchen, was Ihr selbst haben wollt statt das zu untersuchen, was das andere Individuum tun, äußern oder wie es sich nach Eurem Wunsch verhalten sollte oder was Ihr in Verbindung mit seinen Entscheidungen haben oder nicht haben wollt. Du generierst nicht die Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten Anderer, aber Du generierst Deine Entscheidungen, und dazu ist es signifikant das zu erkennen, was Du haben willst. Du willst die Beziehung mit Deiner Schwester wertschätzen und die Fähigkeit haben, dies zu äußern und somit Harmonie zu generieren, was nicht abhängig ist von ihr, ihren Entscheidungen oder ihrer Wahrnehmung. Es ist abhängig von dem, was Du wählst und was Du Dir selbst gestattest.

Wenn Du auf das achtgibst, was Du selbst haben oder äußern willst, wird das, was Du wählst und was Du Dir beim Dirigieren Deiner Selbst zu äußern erlaubst, jene Art von Energie generieren, die Dir das automatisch in gleicher Stärke reflektiert, wie das, was Du jetzt als Konflikt reflektierst.

Anerkenne Deine eigene Macht. Erlaube Dir zu erkennen, dass alle diese verschiedenen Interaktionen und Äußerungen, die möglicherweise frustrierend, konfliktreich oder irritierend sind, als Reflektion der von Dir projizierten Energie generiert werden. Unabhängig von dem, was reflektiert wird, kannst Du erkennen, dass Du eine kraftvolle Energie projizierst, um alle diese Reflektionen zu erschaffen. Schon das bestärkt Dein Gewahrsein Deiner Eigenmacht und hilft Dir zu erkennen, dass diese Stärke andauernd präsent ist. Es geht nur darum, wie Du sie dirigierst und darum, dass Du sie auf unterschiedliche Weise lenken kannst, indem du Dir unterschiedliche Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten (choices) gestattest.

Eine andere Wahl im Szenario mit Deiner Schwester wäre gewesen, Dein Annehmen, Deine Wertschätzung und Deine Unterstützung für sie zu äußern statt Dich zurückzuziehen. Du kannst erkennen, dass diese Wahl ein anderes Endergebnis generiert hätte, denn Du würdest Dich selbst lenken statt dem anderen Individuum die Lenkung zu gestatten und würdest Dir vielleicht auch erlauben, Deinen aufrichtigen Wunsch zu äußern, keinen Wettbewerb zu generieren, dass es keine Konkurrenz gibt und Du genug Energie inkorporierst, um gleichzeitig viele Individuen wertzuschätzen und dass – egal wie sie sich gegenseitig wahrnehmen und ob sie wählen, miteinander zu interagieren oder nicht - Dir das Deine Wahrnehmung oder Wahlmöglichkeiten nicht vorschreibt und dass, unabhängig von Deiner Entscheidung, mit allen diesen Individuen weiterhin zu interagieren, in diesem Szenario niemand herabgesetzt wird.

Zunächst ist es jedoch signifikant, dass Du Dir erlaubst, diesen Glaubenssatz der Loyalität aufrichtig zu evaluieren und zu akzeptieren, dass Du ihn hegst und dass er geäußert wird. Er wir nicht eliminiert. Aber wie kannst Du ihn effizienter äußern? Indem Du echt erkennst, dass Du dadurch, dass Du ihnen allen gegenüber loyal bist, keinen Wettbewerb generierst und keiner von ihnen wichtiger wird als der Andere, denn dem liegt Deine Assoziation bezüglich von dem zugrunde, wie Andere Dich wahrnehmen und ob sie Dir zustimmen.

Wenn Du zur echten Akzeptanz Deinerselbst und Deinen eigenen Entscheidungen umziehst, ist es nicht nötig, die Zustimmung anderer Individuen zu suchen, und das verändert auch die Art der von Dir projizierten Energie und erlaubt Dir mehr Freiheit. Verstehst Du?

GAST: Oh ja. Das wirft mehr Licht auf das, was ich tue, was ich glaube und was meine Wahrheiten sind.

ELIAS: Und es kann Dir viel mehr Freiheit erlauben, nicht gegen Dich selbst zu kämpfen oder die Energie gegen Deine Glaubenssätze zu nötigen oder zu versuchen, das zu ignorieren, sondern Dich vielmehr durch Anerkennen zu ermächtigen und zu wählen, wie Du dies äußern willst. Der wichtigste Faktor ist, auf das achtzugeben, was Du haben und wie Du Dich selbst äußern willst.

Session #1627
Wednesday, September 15, 2004 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Fr 11. Nov 2016, 09:02

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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

JULIE: Ich möchte etwas über Werturteile sprechen, denn manchmal urteile ich über mich selbst. Ich urteile über Andere und über mich selbst. Wie gehe ich am effizientesten damit um, wenn ich merke, dass ich es tue?

ELIAS: Zu allererst einmal geht es darum zu erkennen, wovon das moviert wird. Wenn Du über Andere urteilst, ist das meist von Verschiedenheit motiviert. Das ist eine automatische Äußerung in Bezug auf Verschiedenheit. Sobald Du erkennst, dass Verschiedenheit geäußert wird, kannst Du Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst zurückbringen und erkennen, dass Vergleichen oder die Defensive, oder Dich oder den Anderen zu überzeugen, sich gleichlautend zu äußern und übereinzustimmen, unnötig sind.

Sobald Du aufrichtig erkennst, dass Übereinstimmung nicht erforderlich ist und Verschiedenheit geäußert wird, dass Deine Verschiedenheit akzeptabel und mit Deinen eignen Vorlieben assoziiert ist, so wie die Verschiedenheit des Anderen akzeptabel und mit seinen Vorlieben assoziierst ist, und dass diese sich unterscheiden mögen, und dass Deine Äußerungen, Vorlieben und Verschiedenheiten keine Absoluta sind und nicht unbedingt auch für Andere gelten müssen und Du die Verschiedenheit des Anderen nicht mögen musst, ist es nicht nötig, dass Du mit den Vorlieben Anderer übereinstimmst. Wenn Du erkennst, dass nichts davon ein Absolutum ist, weder Deine noch ihre Verschiedenheit, erlaubst Du Dir, Dich zu entspannen, und es wird nicht länger ein Wettbewerb geäußert, denn es ist unnötig, Dich oder Andere davon zu überzeugen, dass einer Recht und der Andere Unrecht hat.

Deine Meinungen sind mit Deinen Vorlieben assoziierst. Es sind Deine Wahrheiten und Verhaltensrichtlinien, das, was für Dich kostbar ist, aber sie gelten nicht unbedingt auch für Andere. Das, was Andere wertschätzen, mag sich davon unterscheiden, und sie mögen sich anders verhalten.

Sobald Du die Unterschiede erkannt und das evaluiert hast, was das anfängliche Werturteil motivierte und nun zum Annehmen umziehst, kannst Du auch auf Deine eigenen Vorlieben hören und Dir erlauben, Dich in Verbindung damit zu bewegen, was darin bestehen kann, dass Du nicht an bestimmten Interaktionen mit einem anderen Individuum partizipierst, ohne über seine Entscheidungen zu urteilen sondern in der Erkenntnis, dass seine Wahl und sein Verhalten im Widerspruch zu Deinen Vorlieben sind und Du deshalb nicht daran zu partizipieren wählst.

JULIE: Und wenn ich völlig annehmend bin, verspüre ich diesbezüglich kein Zwicken. Es fühlt sich ganz natürlich und normal an, dass ich nicht partizipiere?

ELIAS: Richtig. Das heißt nicht, das Du Deine Vorlieben änderst oder nicht erkennst, was Du magst oder nicht magst. Zum Annehmen eines Anderen oder von Unterschieden gehört nicht unbedingt, dass Du das, was Du magst oder nicht magst, änderst. Dies entfernt lediglich das Werturteil und erlaubt Dir, Deine Vorlieben klarer zu erkennen.

Was das Urteil über Dich selbst anbelangt, so kann das mit Verschiedenheiten assoziiert sein, oder auch nicht. Bisweilen kann es mit einer von Dir generierten Äußerung oder Richtung assoziiert sein, wo Du wünscht, das diese anders wären.

Das unterscheidet sich vom Werturteil über Andere. Denn wenn Du eine Richtung, Äußerung oder Verhalten generierst, über die Du urteilst und die Du anders äußern möchtest, kritisiert Du Dich im Allgemeinen selbst. Du assoziierst automatisch, das Du Dich besser äußern solltest, was unmittelbar mit Erwartungen assoziierst ist.

Session #1551
Saturday, April 24, 2004 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Fr 11. Nov 2016, 10:00

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MARY T: …. Bei Fertigstellung eines Projektes bin ich anfangs inspiriert und zufrieden, aber dann weicht das wieder, weil ich Anerkennung, natürlich auch finanzielle Anerkennung erwarte und neidisch auf die bin, die das erreicht haben. Ich versuche herauszufinden, was ich hierbei warum tue. Beim Autofahren werde ich gewöhnlich wütend und rege mich über andere Fahrer auf, weil ich empfinde, das sie mich nicht überholen dürfen, was ich so analysiere, dass ich voller Selbstzweifel und Selbstmitleid bin und mich mit Anderen vergleiche und mir beispielweise sage: „Andere schaffen den Durchbruch, ich aber nicht.“ Kannst Du mir mehr dazu sagen? (gekürzt)

ELIAS: Ah, Du vergleichst sehr, nicht wahr?

MARY T: Ja, ein A-Persönlichkeitstypus!

ELIAS: Das produziert erhebliche Hindernisse. Wenn Du Dich vergleichst, projizierst Du ständig Aufmerksamkeit ins Draußen auf andere Individuen und Situationen und gibst nicht auf Dich und auf das Acht, was Du am Erschaffen bist, was auch Wettbewerbsgebaren/Konkurrenz generiert und Dich schließlich herabsetzt/kritisiert.

Wenn Du Dir eine Inspiration bezüglich eines bestimmten Projektes offerierst, das Du zustande bringen willst, richte Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst und ändere Deine Wahrnehmung. Bislang haben Vergleichen, Wettbewerb und das Streben nach Beifall viele Deiner Handlungen motiviert und beeinflusst, was eine bestimmte Wahrnehmungsart und somit auch die Art von Realität erschafft, die Du generiert hast.

Wenn Du Deine Wahrnehmung und Richtung durch das Erkennen der von Dir geäußerten Glaubenssätze änderst, kannst Du Dir andere Auswahlmöglichkeiten offerieren. Das ist kein Ändern von Glaubenssätzen. Ihr inkorporiert alle Glaubenssätze, die in allen Glaubenssatzsystemen enthalten sind. Zunächst mag Dir das negativ und abschreckend vorkommen, aber tatsächlich offeriert es Dir enorme Freiheit, den Du bist nicht an irgendeinen Glaubenssatz gefesselt. Glaubenssätze werden nicht verändert. Jeder Glaubenssatz ist das, was er ist und wird nicht geändert. Aber Du kannst wählen, Deine Aufmerksamkeit auf andere Glaubenssätze auszurichten.

Glaubenssätze und Glaubenssatzsysteme werden nicht eliminiert und ändern sich nicht. Sie sind ein verwickeltere Aspekt des Designs dieser physischen Dimension. Ihr verfügt über einen großen Reichtum an Glaubenssätzen, aus denen Ihr wählen könnt.

Andere Glaubenssätze beginnt Ihr zu äußern, indem Ihr Eure Aufmerksamkeit umzieht, aufs Jetzt achtgebt, sie nicht in Zukunft oder Vergangenheit projiziert sondern im Jetzt belasst und auf Euch selbst sowie auf das achtgebt, was Ihr erwählt. Ihr erkennt das, was Ihr erwählt, an dem, was Ihr am Tun seid, denn das, was auch immer Ihr tatsächlich tut, ist das, was Ihr erwählt. Nicht das, was Ihr denkt, sondern das, was Ihr tut, beweist Euch das, was Ihr erwählt, und es ist assoziiert mit den Glaubenssätzen, die diese Entscheidungen beeinflussen.

Wenn Ihr auf Euch selbst achtgebt, werdet Ihr mehr mit Eurem Tun und mit dem vertraut, was Ihr haben wollt, wie Ihr erschafft, was Euer Erschaffen beeinflusst und wie Ihr Eure Wahrnehmung ändert. Dies offeriert Dir objektiv die Energiequelle (point of power) um unbegrenzt und absichtlich das zu generieren, was Du haben willst. Es erfordert jedoch, dass Du mit Dir selbst vertraut wirst, und das erreichst Du, indem Du achtgibst. Die meisten Individuen geben meist nicht auf das Acht, was sie am Tun sind.

MARY T: Das gilt auch jederzeit für alle banalen Tätigkeiten.

ELIAS: Denn buchstäblich jede Eurer Handlungen wird jederzeit von einem Glaubenssatz beeinflusst. Alle Eure alltäglichen Wiederholungshandlungen werden von Glaubenssätzen beeinflusst, die das beeinflussen, was Ihr als wesentliche Ereignisse erachtet und sie ständig bestärken. Denn Ihr bewegt Euch auf Autopilot und achtet nicht auf das, was Euer Tun beeinflusst, weshalb Ihr im Allgemeinen auch nicht Euer Motiv erkennt.


Session #1383
Wednesday, January 8, 2003 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Sa 12. Nov 2016, 07:05

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ANNE: Ich hatte und habe vielleicht immer noch einen Konflikt mit meiner Freundin Glynne. Wir nehmen die Dinge völlig unterschiedlich wahr, was in unserer Beziehung und auch auf anderen Gebieten viel Konflikt erbringt. Ich denke, dass das Teil dieser Bewegung ist?

ELIAS: Ja, Verschiedenheiten zu erkennen und sie nicht als bedrohlich zu empfinden.

Und erinnere Dich, dass es für das Äußern von Kooperation nicht erforderlich ist, übereinzustimmen/gleicher Meinung zu sein. Wenn Du anfängst, Dich selbst, Deine Richtung, Äußerungen und Wahrheiten zu sichten, erkennst Du, dass es zwar Deine Wahrheiten sein mögen, die aber nicht wahr sind. Sie sind relativ und müssen deshalb nicht die Wahrheiten Anderer sein. Damit sind ihre Äußerungen nicht weniger gültig als Deine, wie auch Deine Äußerungen nicht wenige gültig sind als Ihre. Deshalb ist es unnötig, in Debatten Konkurrenz oder Erwartungen zu generieren oder zu versuchen, Andere zu instruieren, um irgendeine Äußerung zu ändern, denn die Äußerungen Anderer sind ebenso gültige wie Deine. Genau darum geht es beim Entdecken der Balance/des Gleichgewichts, nämlich Kooperation angesichts von Verschiedenheit zuzulassen.

ANNE: Für mich ist das ziemlich herausfordernd. Es bringt mich auf die Idee des Ko-Kreierens. Natürlich ko-kreieren wir nicht. Es ist das Individuum, das erschafft, aber…

ELIAS: Richtig.

ANNE: … dies zu sehen fällt mir schwer. Wenn ich beispielweise an einem Buch und die andere Person an einem anderen Aspekt des Buchs arbeitet und wir aus einer völlig anderen Herangehensweise heraus Dasselbe erreichen wollen, fangen wir an, über die unterschiedlichen Erwartungen zu streiten, und es wird wirklich brenzlig.

ELIAS: Darauf achtzugeben ist wesentlich. Lass mich Dir ein Beispiel offerieren. Nehmen wir an, Du und diese andere Person sind im selben Zimmer, und jeder von Euch hat die gleiche Früchte tragende Zimmerpflanze.

Du wählst, die überschüssigen Blüten abzuscheiden, um den Ertrag zu vergrößern. Die andere Person belässt die Blüten an der Pflanze, um Früchte zu bringen. Ihr verwendet unterschiedliche Methoden, und jede hat bereits Erfahrungen damit, dass die eigene Methode das erwartete Resultat erbringt.

Da Du erlebt hast, dass Deine Methode erfolgreich ist, wird sie für Dich zum Absolutum. Und wenn Du siehst, wie die andere Person sich um ihre Pflanze kümmert, erwiderst Du dies automatisch damit, dass Du ihr Deine Methode schilderst, sie instruierst und erwartest, dass sie da empfängt und ihre Methode ändert, aber tatsächlich erbringen beide Methoden dasselbe.

Eine Methode ist also nicht erfolgreicher als die Andere, und der Ertrag bleibt sich gleich, weshalb es keine Rolle spielt, ob eine Person eine und die andere Person eine andere Methode anwendet, denn sie können kooperieren und sich mit ihrer Methode erfolgreich um die eigene Pflanze kümmern.

ANNE: Und was ist, wenn beide die Verantwortung für die Pflege derselben Pflanze habe?

ELIAS: Was würdest Du dann angesichts der Verschiedenheit als Kooperation erachten? Wie würdest Du…

ANNE: Wir könnten die Aufgaben aufteilen, und Eine übernimmt eine Sache und die Andere die andere Sache.

ELIAS: Das ist eine Möglichkeit. Ihr könnt auch so kooperierten, dass Du manchmal die Blüten abschneidest und die Blüten ein anderes Mal stehen lässt.

ANNE: Flexibilität gehört also auch dazu.

ELIAS: Richtig. Obwohl es nicht Deine Vorliebe ist, die Blüten zuzulassen, erkennst Du, dass es keine Rolle spielt und dass der Ertrag auch nicht geringer sein wird. Und obwohl es anfangs etwas Irritation bei Dir auslösen mag, weil Du an der Absolutheit Deiner Methode und Vorliebe festhältst, siehst Du, dass die andere Methode nicht unbedingt falsch ist und den gleichen Ertrag erbringen mag, weshalb Konkurrenzkampf unnötig ist. Und es ist unnötig, zu instruieren und absolut auf einer Richtung zu bestehen.

Bei Abweichungen fühlt Ihr Euch bedroht, was automatische Erwiderungen auslöst. Denn es gibt diesen Glaubenssatz, dass es irgendwie bloß ein richtige Richtung, Realität, Methode und Wahrheit gibt. Und da Ihr diese eine richtig Wahrheit, Richtung oder Methode nicht kennt, und ein Anderer äußert eine andere Wahrheit als Ihr, die andere Methoden und Äußerungen beeinflusst, fühlt Ihr Euch automatisch bedroht, weil es Euch zum Zweifeln bringt: „Vielleicht ist meine Wahrheit nicht wahr. Möglicherweise ist seine Wahrheit wahr, was meine Wahrheit gefährdet, die mir wichtig ist.“ Und automatisch zweifelt und befürchtet Ihr, dass es die falsche Wahrheit wäre.

Erinnere Dich, dass alle diese Wahrheiten nicht wahr sind. Es sind Eure persönlichen Wahrheit und keine Absoluta, Richtlinien für Eure Vorlieben und für das, was Ihr leichter und vermehrt generiert, aber sie muss für einen Anderen nicht die Wahrheit sein. Sobald Ihr Euch mit Euren eigenen Glaubenssätzen und Entscheidungen wohlfühlt und Euch selbst aufrichtig vertraut, wird es unnötig, mit Anderen zu konkurrieren, und dann eliminiert Ihr diese Gefahr.

Session #1616
Friday, September 3, 2004 (Private/Phone)

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Re: Elias: Wettbewerb, Konkurrenz, sich mit Anderen vergleic

Beitrag von Gilla » Sa 12. Nov 2016, 07:10

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(der folgende Text ist bereits in anderen Threads vorhanden.)

MARKUS: Manchmal befasse ich mich mit anderen nicht-physischen Entitäten. Die meisten Informationen und das meiste Wissen beziehe ich aus den Seth-Büchern und von Dir, und jetzt habe ich angefangen, die Kris Sitzungen zu lesen. Ich habe mir auch Abraham angehört, und alles passt gut zu einander. Manchmal höre ich auch von Freunden, die auf andere nicht-physische Entitäten gestoßen sind, und ich verstehe es so, dass es im Grund genommen Unzählige ist.

Eine der bekannteren und populäreren Entitäten nennt sich Michael und ist in den USA als Michaels Teachings bekannt. http://www.seele-verstehen.de/überblick ... t-michael/ . Ich frage das, weil eine Freundin auf Dein und sodann auf das Seth Material gestoßen ist und sich anschließend über viele Jahre mit dem Michael Material befasst hat, oder zumindest dem Michael Material über einen deutschen Kanal.

Bei Michaels Teachings gibt es eine Art System oder Stufen, und aus Deinen Lehren und den Seth-Büchern habe ich es so verstanden, dass solche Stufen nicht existieren, die physische Ebene, die Astralebene, die kausale Ebene, die Akasha Chroniken, die mentale Ebene, die messianische Ebene und die Buddha Ebene, und dies alles strömt ins Tao ein. Das System basiert auch sehr stark auf der Zahl sieben. Sie haben ein System von Persönlichkeiten, das ebenfalls auf sieben Typen beruht, ähnlich dem Enneagramm, das auf neun beruht. Meine Freundin bat mich, Dich zu fragen, wie dies in das von Dir präsentierte Bild passt, wo es keine Ebenen gibt, aber neun Bewusstseinsfamilien und nicht sieben irgendwelche Dinger. Das sind im Grunde genommen die Fragen, um deren Beantwortung sie bittet.

ELIAS: Wie ich schon früher anderen Individuen sagte, tauschen sich verschiedene Essenzen mit Individuen in Eurer physischen Realität aus, und ihre Absichten und Richtung mögen sich unterscheiden. Ihre allgemeine Richtung ist generell in Einklang mit dieser Bewusstseinsumschaltung, und sie bieten diesbezüglich Informationen an. Aber ihre Informationen mögen sich unterscheiden, und das ist absichtlich so. Es gibt keinen Wettbewerb zwischen den von verschiedenen Essenzen offerierten unterschiedlichen Informationen, denn Individuen sind verschieden und generieren unterschiedliche Interessen und werden von unterschiedlichen Informationen angezogen.

Vieles von dem, was jene Gruppe von Essenzen äußert, wird stark durch religiöse Glaubenssätze gefiltert und ist mit diesen assoziiert. Es gibt jedoch viele Individuen, die sich von solchen Informationen angezogen fühlen, da sie ihre religiösen Glaubenssätze nicht in Frage stellen, und dies erfüllt sozusagen auch seinen Zweck. Wie gesagt, geht es nicht darum, Energie in Widerspruch zu Euren Glaubenssätzen zu zwingen sondern um ein Umschalten und darum, Euch selbst zu erlauben, Eure Glaubenssätze anzunehmen und Euch somit die Fähigkeit zu geben, Energie effizienter zu handhaben und eine größere Freiheit der Wahl für Euch zu generieren.

Deshalb fühlen sich einige Individuen von solchen Informationen stärker angezogen, die mehr in Einklang mit den von ihnen geäußerten Glaubenssätzen sind. Andere Individuen werden von Informationen angezogen, die weniger Entstellung inkorporieren, und manche Essenzen haben die Absicht und Richtung, Informationen mit weniger Entstellung zu offerieren. Manche Essenzen kümmern sich nicht um das Element der Entstellung, weil das nicht ihre Richtung ist, weshalb sie einen Austausch mit Individuen haben mögen, der sich nicht um das Element der Entstellung kümmert. Deshalb spielt es für eine solche Essenz keine Rolle, dass das bestimmte Individuum, das an diesem Austausch partizipiert, auch einige Informationen durch seine Glaubenssätze filtert. Das spielt keine Rolle, denn dies macht die Informationen nicht ungültig.

Einige Essenzen offerieren Informationen, die mehr mit Eurer physischen Realität assoziiert sind sowie Informationen darüber, wie Ihr effizierter seid im Erschaffen von dem, was Ihr haben wollt, wie ich das beispielsweise tue. Manche Essenzen kümmern sich nicht um solche Informationen und mögen Informationen über andere Bewusstseinsbereiche oder über andere physische Realitäten offerieren. Manche Individuen werden von solchen Informationen angezogen, weshalb diese verfügbar sind.

Ganz gleich, welche Informationen geäußert werden, würde ich keinem von Euch sagen, dass sie ungültig oder falsch wären, denn das sind sie nicht. Sie mögen nicht unbedingt mit Eurer physischen Realität assoziiert sein, was sie jedoch nicht ungültig macht.

Session #1629
Saturday, September 18, 2004 (Private/Phone)

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