Elias: Paar/Liebes-Beziehungen

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » Sa 26. Apr 2014, 06:20

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LAWRENCE: Ich habe sie bereits verletzt und ihr ihr Vertrauen ins Gesicht geworfen, und jetzt fällt es ihr schwer, mir wieder zu vertrauen.

ELIAS: Ah, und das spielt keine Rolle, denn in Eurer physischen Realität ist die Wahrnehmung ein echt enorm wertvolles und mächtiges Werkzeug, und Ihr seid enorm befähigt, sie zu handhaben und zu bewegen. Einfach durch das Umziehen Eurer Wahrnehmung verändert Ihr automatisch Eure Realität, was sich auch auf andere Individuen auswirkt. Jenes Individuum empfindet ebenfalls Zuneigung für Dich, dem ähnlich wie Du für sie. Es gibt also den Wunsch und das Begehren, eine objektive Verbundenheit zu erschaffen.

Sie hegt ähnlich starke Glaubenssätze wie Du es tust. Sie sagt Dir deshalb, dass Du sie verletzt hast, und dass dies teilweise für ihr Vertrauen destruktiv war, nicht gänzlich aber teilweise. Lass mich Dir dies eindringlich sagen: Du kannst nicht für ein anderes Individuum dessen Realität erschaffen. Deshalb kannst Du ihr nicht sagen, dass sie mit dieser ihrer Aussage in die Opferrolle Energie projiziert.

LAWRENCE: Das soll ich ihr nicht sagen?

ELIAS: Du kannst das objektiv äußern, aber es mag nicht unbedingt empfangen werden. Du kannst Ihr nicht vorschreiben, dass sie diese Information oder diese Energie empfängt. Deshalb kannst Du ihre Wahrnehmung nicht auf diese Weise verändern, aber Du kannst sie durch das Verändern „Deiner“ Wahrnehmung verändern. Höre Dir Deine eigenen Worte an“ Ich habe sie bereits verletzt. Ich habe bereits eine Situationen erschaffen, in der es ein Fehlen von Vertrauen gibt.“

Höre Dir Deine Worte an. Sie sind mächtig. Sie äußern Deinen Glaubenssatz und Deine Wahrnehmung, dass Du die Macht hast, die Realität eines anderen Individuums zu erschaffen, doch diese Macht hast Du nicht. Sobald Du Deine Wahrnehmung umkehrst und Dir zu sehen erlaubst, dass Du selbst akzeptabel bist, Dir selbst vertraust und Dich selbst akzeptierst, wirst Du nicht diese Art von Energie projizieren.

Ich sage nicht, dass Du keine Energie in verletzender Weise projiziert hast, denn das hast Du getan. Ich sage nicht, dass sie nicht so empfangen wurde, denn das wurde sie. Das, was ich Dir sage ist, dass das keine Absoluta sind, und dass dies verändert werden kann.

LAWRENCE: Kann ich dazu noch eine Frage stellen, und können wir dann über etwas anderes sprechen.

ELIAS: Gerne.

LAWRENCE: Es gibt da noch eine junge Frau, und ich weiß nicht, ob Du Dir dessen gewahr bist, um die sich meine Gedanken in den letzten acht oder neun Monaten drehen, und das hat sich auch auf mein Urteil und auf meine Gefühle in der Beziehung ausgewirkt. Kannst Du mir etwas dazu sagen.

ELIAS: (kichert) Das ist Dein Fluchtweg.

LAWRENCE: Ich weiß, dass ich dies ganz projiziere, da ich diese Frau noch nicht einmal kenne, aber ich habe das Gefühl, dass hier vielleicht eine größere Chance vorhanden sein mag, das, was ich als ideale Beziehung ansehe, zu erfüllen.

ELIAS: Aha. Ich sage Dir nochmals, dass das Dein Fluchtweg ist. Du hast dies als Deinen Ausweg erschaffen. Du siehst zwar die Möglichkeit des Erschaffens einer intimen Beziehung mit einem Individuum, doch Du hältst das Fenster offen und erlaubst Deiner Aufmerksamkeit, in eine andere Richtung zu gehen. Dies befriedigt Deinen Glaubenssatz, der Einfluss ausübt auf Deine Furcht hinsichtlich des Verlustes von Unabhängigkeit, der fehlenden Kontrolle und der Erwartung, dass ein anders Individuum Deine Energie aufzehren könnte, der Möglichkeit, dass ein anderes Individuen, mit dem Du eine Beziehung anheuerst, Dich Deiner Energie berauben könnte.

LAWRENCE: Diese Person, mit der ich entkomme, sehe ich so, dass sie mich meiner Energie beraubt?

ELIAS: Nein, das Individuum, bei dem Du in die Richtung gehst, eine intime Beziehung mit ihr zu erschaffen. Das zweite Individuum beziehst Du als Fluchtfenster mit ein. Sie ist sozusagen eine Schutzvorrichtung.

LAWRENCE: Ich denke, dass ich mir nicht genug vertraue, und dann ist da diese Furcht. Ich möchte auch noch gerne über mein Tourette Syndrom sprechen. Ich denke, dass es mit meiner Furcht vor dem Universum im Allgemeinen zusammenhängt, und ich möchte Dich bitten, mir mehr dazu zu sagen.

ELIAS: Diese Äußerung, die Du als Fehlfunktion ansiehst - was sie nicht wirklich ist - wurde ursprünglich von Dir als ein Vorgang gewählt und erschaffen, um Dir in diesem Fokus einen anderen Erlebnisweg zu gestatten, der sich bisweilen, aber nicht andauernd, sondern nur in bestimmten Phasen, außerhalb der Massen Glaubenssatzsysteme bewegt und Dir so die Chance bietet, diesen Wahrnehmungsunterschied in Deine Kreativitätsäußerung miteinzubeziehen.

Teilweise erlaubst Du Dir ein Äußern der offiziell akzeptierten Realität in Einklang mit den Massen-Glaubenssatzsystemen, und dann erlaubst Du Dir auch noch einen anderen Zugangsweg des zum Ausdruckbringens, der Dir ein andere Wahrnehmung und die Chance offeriert, diese unterschiedliche Wahrnehmung in Deine Kreativitätsäußerung in diesem Fokus miteinzubeziehen.

Du hast aber auch die ursprüngliche Richtung durch das Übernehmen und Zulassen eines enormen Einflusses der Massen Glaubenssatzsysteme verfälscht, womit Du Dir selbst ein Werturteil dahingehend auferlegst, dass dieser „Zustand“ schlecht wäre und Dich angreift, so als ob er eine eigenständige Entität außerhalb Deinerselbst und ganz außerhalb Deines eigenen Erschaffens wäre.

LAWRENCE: Ich arbeite daran, mir selbst zu vertrauen und mich voll und ganz zu lieben, aber ich habe das Gefühl, dass dieser Zustand mit meinem Offensein zu tun hat, und dass er meine Fähigkeit des Offensein und mich selbst hinzugeben beeinflusst.

ELIAS: Das ist richtig. Das ist der Einfluss der Glaubenssätze. Der Glaubenssatz lautet, dass dies schlecht, eine Fehlfunktion und eine Krankheit ist, und da Du Dich stark an dieser Einschätzung orientierst, assoziierst Du es auch noch mit Deiner Fähigkeit, etwas zu produzieren und assoziierst es mit Deinem individuell Wert und mit Deinem Vertrauen in Dich selbst, und Du zweifelst an Dir, denn Du fürchtest Dich davor, wie andere Dich wahrnehmen werden.

LAWRENCE: Inwiefern trägt das zu einer anderen Wahrnehmung bei?

ELIAS: Weil Du Dir ständig bekräftigst, dass Du nicht richtig funktionierst. Wegen dieser „Fehlfunktion“ wertest Du Dich selbst in Deiner Wahrnehmung ab. Du entwertest Deinen individuellen Wert. Dieser Einfluss ist im draußen objektiv sehr stark, denn das, was Du selbst glaubst und in Dir selbst siehst, ist die Energie, die Du nach draußen auf andere Individuen projizieren und in der Folge auf Dich anziehen wirst.

Wenn Du den Maßstab eines erheblich reduzierten Wertes erschaffst und den Glaubenssatz hegst, dass Du falsch funktionierst und Du Dich selbst nicht annimmst, wirst Du dieser Energie nach draußen projizieren. Das ist es, was Du glaubst, und Deine Glaubenssätze projizieren Energie in Deine Wahrnehmung hinein, die Deine Realität erschafft. Deshalb wird das, was Du glaubst, Deine Realität.

Wenn Du Dich selbst abwertest, erschaffst Du das als eine Realität und projizierst es nach draußen, und das ist die Energie, die Du anderen Individuen offerierst und auf diese projizierst: „Ich bin nichts wert.“ Eine solche Projektion musst Du nicht in Worten aussprechen. Die Energie wird geäußert und von den Individuen erkannt, denen Du begegnest, und aufgrund des Erkennens jener Energie werden sie Dir gefällig sein und Dir das spiegeln, was Du glaubst.

LAWRENCE: Wie kann ich meine Wahrnehmung ändern?

ELIAS: Jetzt kommen wir zu den Methoden, die Ihr alle so liebt. Die Wahrnehmung veränderst Du, indem Du Deine Aufmerksamkeit umkehrst, und wenn Du die Aufmerksamkeit umkehrst, erlaubst Du Dir, schrittweise zu bemerken und vorzugehen und alle jene Augenblicke zu erkennen, in denen Du Dich selbst kritisierst ….

LAWRENCE: Was meinst Du mit “die Aufmerksamkeit umkehren”?

ELIAS: Kehre Deine Aufmerksamkeit um auf das Selbst statt sie außerhalb des Selbst festzuhalten. Lass uns Deine Interaktionen mit dieser Frau kurz betrachten. Bei Ihr wird Deine Aufmerksamkeit sehr stark außerhalb Deinerselbst festgehalten. Du sorgst Dich sehr um das, was sie mit ihre Gedanken, Emotionen, Gefühlen, Schöpfungen und Umständen erschafft. Du hältst Deine Aufmerksamkeit auf alle dem fest, was in ihrer Realität geschieht. Und in dieser Zeit gibst Du nicht auf Dich selbst Acht.

LAWRENCE: Nun, alles worüber sie spricht, sind ihre Probleme.

ELIAS: Du kannst am Gespräch mit einem anderen Individuum partizipieren und ihm zuhören und Deine Aufmerksamkeit zugleich auf dem Selbst belassen. Und wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf dem Selbst belässt, erschafft das einen erstaunlichen Vorgang, nämlich das Annehmen des Selbst und des anderen Individuums, wobei kein Werturteil und kein Drang erschaffen wird, die Realität eines anderen Individuums zu verändern. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf dem Selbst belässt, ereignen sich erstaunliche Äußerungen, und es sind keine entweder/oder-Äußerungen, wie Du dies gegenwärtig wahrnimmst, dass Du entweder auf dieses Individuum oder auf Dich selbst achtest.

LAWRENCE: Wie ist das mit dem was ich fühle und mit solchen Dingen?

ELIAS: Du kannst Dir Deinerselbst gewahr sein. Ja teilweise dessen, was Du fühlst, was Du erlebst, was Du in Deinen Gedanken erschaffst. Wenn Du in einem Gespräch zuhörst und bemerkst, dass Deine Gedanken das andere Individuum gänzlich erwidern und eher in die Richtung von Lösungen für das andere Individuen gehen, kannst Du Dich selbst stoppen und erkennen, dass das Dein Zeichen ist, dass Du nicht länger auf Dich selbst achtgibst, denn das sind nicht Deine Schöpfungen. Du hörst bloß zu.

LAWRENCE: Und wenn sie um einen Rat bittet?

ELIAS: Wenn ein anderes Individuum um Deinen Rat bittet und Du Deine Aufmerksamkeit innerhalb des Selbst belässt, kannst Du seine Frage mit dem erwidern, was Du hypothetisch in einem ähnlichen Szenario erschaffen würdest statt zu äußern, was das andere Individuum tun sollte, denn es ist nicht an Dir, das zu offerieren. Das, was Du offerieren kannst, ist Deine Einschätzung, wie Du in einem ähnlichen Szenario Deine Richtung und Entscheidungen erschaffen würdest.

LAWRENCE: Das ist nicht leicht.

ELIAS: Nein. Nach Deinen objektiven Begriffen ist es noch nicht leicht, weil es ungewohnt ist, und es gibt sehr starke, von Dir erschaffene automatische Erwiderungen. Ich kann Dir diese Informationen als Konzepte nennen, aber ich erkenne, dass es in Deiner Realität einen sehr starken Sog automatischer Erwiderungen gibt.

Ich kann Dir sagen, wie Du die Situation mit einem andern Individuum ansprechen kannst, das um Deinen Rat in einer bestimmten Sache bittet, und Du kannst diese Informationen als Konzept aufnehmen, und ich kann Dir ganz realistisch sagen, dass ich erkenne, dass es in dem tatsächlichen physischen Szenario die enorme Wahrscheinlichkeit gibt, dass Du eine automatische Erwiderung bringst, selbst wenn Du versuchst, die Dir soeben gegebenen Informationen anzuwenden.

Es ist ein Prozess. Kritisiere und schimpfe Dich nicht aus sondern erlaube Dir zu erkennen, dass Du zur Erkenntnis umziehst und Dich von automatischen Erwiderungen und dem enormen Einfluss von Glaubensätzen entfernst, die diese automatischen Erwiderungen erschaffen.

Aber automatische Erwiderungen sind nun einmal das: sie sind automatisch. Sie erfordern kein Denken und keine Emotionen. Sie sind ganz spontan. Erlaube Dir, Dich zu entspannen und zu erkennen, dass Deine automatischen Erwiderungen sich mit etwas Übung auflösen werden und Du sie durch andere automatische Erwiderungen ersetzen kannst, die nicht so enorm von Deinen Glaubenssätzen beeinflusst werden.

Session 598:
Saturday, April 8, 2000

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » Sa 26. Apr 2014, 16:59

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JOANNE: Ich möchte mit Dir über diese Spiegel-Sache sprechen. Vor kurzem fing ich an, tatsächlich zu begreifen, dass ich alles erschaffe. Diese Spiegelsache ist wirklich interessant, und ich musste lache. Ist dieser Spiegel immer eingeschaltet?

ELIAS: Die Reflektion ist andauernd vorhanden, aber es mag nicht eine ständige spiegelbildliche Äußerung sein. Manchmal präsentiert Ihr Euch Spiegelbilder, und ein anderes Mal reflektiert Ihr und spiegelt nicht präzise wider.

Ihr reflektiert immer, denn die von Euch nach draußen projiziert Energie wird von dem motiviert, was Ihr in Eurem Inneren generiert. Ihr reflektiert Euch jede von Euch nach draußen projizierte Energie als einen Kommunikationsweg für Euch selbst, um Euch Informationen über das zu offerieren, was Ihr in Eurem Inneren generiert. Manchmal mögen Eure Reflektionen bildersprachliche Äußerungen sein, die Euch Informationen über das offerieren, was Ihr in diesem Augenblick ansprecht, oder es kann die Reflektion eines Glaubenssatzes sein, den Ihr äußert, einfach damit Ihrn seiner gewahr seid.

Bisweilen jedoch generiert Ihr die Sorte von Reflektion, die wir als Spiegelbildvorgang bezeichnen, was intensiver ist. Einen Spiegelbildvorgang präsentiert Ihr Euch im Allgemeinen, um Euch mehr Klarheit über das zu offerieren, was Ihr am Ansprechen seid.

JOANNE: Das habe ich beobachtet, und ich war erstaunt, wie gut das funktioniert. Mein Mann und ich stritten uns übers Geld, und er sagte alle diese Dinge, wie dass es alles sein Geld ist, dass er es verdient hat usw. Ich war wirklich verärgert und rannte schließlich hinaus. Dann sagte eine kleine innere Stimme: „Warum bist Du böse auf ihn? Er sprach doch alles aus, was Du glaubst.“ Das nahm mir sofort den Wind aus den Segeln! Ich war nicht mehr auf ihn böse sondern voller Ehrfurcht wegen dieser Erkentnis, denn wenn Du mich gefragt hättest, was ich denke, dass ich dies glaube, hätte ich etwas anderes gesagt.

Ich verstand vollkommen, dass alles, was er sagte, das war, was ich selbst glaubte, jede kleine Furcht von mir. Er drückte auf jedes Knöpfchen bezüglich des Selbstwertes, des Geldes und allem und öffnete mir wirklich die Augen für das, was ich glaube. Es tat weh zu erkennen, dass es das war, was ich von mir selbst dachte. Und es tat weh zu erkennen, dass ich das Gefühl hatte, dass ich ihn im Grunde genommen durch meine Glaubenssätze, meine Wahrnehmungen und all dieses Zeugs zu dieser schrecklichen Person machte. Ich weiß nicht, ob ich das klar formuliere.

ELIAS: Ich verstehe durchaus das, was Du sagst.

JOANNE: Ich fing an, mich wirklich schlecht zu fühlen. Da ist jene Person, von der ich sage, dass ich sie liebe, und mittels meiner Glaubenssätze und Wahrnehmung erschaffe ich einfach diese schrecklichen Szenarien und verletze mich selbst. Es war wirklich überraschend, das zu sehen und zu fühlen und zu wissen, dass ich dies selbst tue.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Meine Freundin, das, was Du generierst, ist nicht selten. Doch das ist die Bedeutung des mit Euch selbst Vertrautwerdens und des Achtgebens auf Euch selbst, dass Ihr erkennt, was Eure Glaubenssatzäußerungen sind. Ich verstehe Deinen Kummer bei dieser Entdeckung, aber erkenne bitte auch, das Du Dir eine erstaunliche Chance offeriert hast. Denn wenn Du bemerkst und tatsächlich objektiv erkennst, was Deine Glaubenssätze sind und wie sie Deine Wahrnehmung beeinflussen, offeriert Dir das eine Auswahl.

JOANNE: Ich fing an, die Leute zu bemerken, die ein bisschen weiter weg von mir sind, was sie in ihrem Leben tun und erkannte, dass mir jeder von ihnen entweder einen Glaubenssatz, eine Wahl, die ich treffen kann oder eine Möglichkeit aufzeigt. Es war schon erstaunlich, das zu sehen. Eigentlich bin ich eine entweder/oder Person, entweder es ist richtig, oder es ist falsch. Deshalb ist es schwierig für mich, eine andere Wahlmöglichkeit zu erkennen. Als ich mich umsah, sah ich, was meine Schwester tut und welche Entscheidungen sie trifft und sagte mir, okay, ich könnte auch diese Art von Entscheidungen treffen, einfach, indem ich mir verschiedene Leute ansah. Und das war überraschend.

Am schwierigsten war die Erkenntnis, wie sehr ich mich selbst nicht mag, und ich glaube, ich habe noch nicht einmal wirklich an der Oberfläche gekratzt. Aber es war wirklich schwierig, das reflektiert zu bekommen, was ich über mich selbst glaube. Ich fragte mich, ob er ein Fiesling ist oder ob ich es bin? (Beide lachen), dass ich ihn zum Fiesling mache oder …

ELIAS: Lass mich das klarstellen. Es stimmt, dass Du dies alles in Deiner Realität generierst. Jeder Augenblick, jeder Aspekt eines Erlebnisses wird durch Deine Wahrnehmung generiert. Deshalb erschaffst Du es.

Aber erinnere Dich auch daran, dass Du tatsächlich mit anderen Individuen interagierst. Du interagierst mit deren Energieprojektion, und sie können auch eine Energieäußerung projizieren mit der Absicht, schädlich zu sein, so wie auch Du das tun kannst. Aber das spielt keine Rolle, denn wesentlich ist, „wie“ jene Energie empfangen wird, und dass Du erkennst, dass es keine Zufälle gibt.

Eure Realität ist eine erstaunliche Äußerung. Sie ist sozusagen eine fehlerlose, perfekt eingestellte (immaculate) Maschine. Wenn ich allen von Euch sage, dass Ihr bereits perfekt seid, sage ich Euch damit, dass Ihr innerhalb des Designs Eurer physischen Realität so hoch effizient seid, dass Ihr das selbst als erstaunlich erachten könnt. Es gibt keine Zufälle. Ihr zieht jederzeit auf Euch selbst genau die Art von Energieäußerung an, die Ihr selbst als Reflektion nach draußen projiziert.

In dem Augenblick, wo Du wahrnimmst, dass Dein Partner anscheinend ein Monster ist und Du Dich fragst, ob er wirklich diese unausstehliche Energie projiziert, mag er Energie projizieren mit der Absicht, unausstehlich zu sein, und Du hast generiert, dass Du Dich präzise in diese Umgebung platzierst und dass Du in dieser Interaktion bist, um exakt diese Äußerung zu empfangen, um Dir in diesem Augenblick das zu reflektieren, was „Du“ im Inneren äußert. Das heißt nicht, dass Du andauernd Behaglichkeit generieren wirst, aber Du bist hoch effizient in dem, was Du auf Dich selbst anziehst und an welche Stelle in Deiner Realität Du Dich spontan platzierst, und das alles offeriert Dir Informationen.

Das ist die Bedeutung des auf Dich selbst und darauf achtzugeben, welche Glaubenssätze Deine Wahrnehmung beeinflussen, auf das achtzugeben, was Du tatsächlich tust und im Einsatz generierst und was Du Dir auf sehr vielfältige Weise kommunizierst. Denn wenn Du mit diesen unterschiedlichen Äußerungen Deinerselbst vertraut wirst, ermächtigst Du Dich auch, Deine Energie vorsätzlich zu handhaben und Auswahlmöglichkeiten/Entscheidungen zu generieren, die ohne Konflikt das erschaffen werden, was Du haben willst, statt unbehagliche und herabsetzende Erlebnisse zu generieren.

An diesem Erlebnis kannst Du erkennen, was Du Dir selbst als Chance offeriert hast. Denn obwohl Du ein unbehagliches Erlebnis generiert hast und die Dir selbst offerierten Informationen als erschütternd ansiehst und diese Erkenntnis Dich traurig gemacht hat, bestätigst Du Dir auch Dein Bemerken, Dein Achtgeben und Dein Generieren eines Erlebnisses, was es Dir erlaubt, das Konzept in die Realität umzusetzen, und das ist ermächtigend.

Denn Du kannst erkennen, dass Du zuvor schon ähnliche Interaktionen mit Deinem Partner angeheuert hast, ohne Dir objektiv des Einflusses Deiner Glaubenssätze oder dessen, was Du am Tun warst, gewahr zu sein, weshalb Du automatische Erwiderungen generiert hast. Mit diesen automatischen Erwiderungen erschaffst Du eine schwarz-weiß bzw. entweder-oder, gut oder schlecht, richtig oder falsch Wahrnehmung.

Aber wenn Du Dir das Erkennen von dem erlaubst, was “Du” am Erschaffen bist, was Du Dir selbst reflektierst und welche Glaubenssätze Dein Wahrnehmung beeinflussen, kannst Du Deine Aufmerksamkeit Dir selbst zuwenden und das von Dir generierte Erlebnisse anerkennen, die von Dir inkorporierten Glaubenssätze erkennen und deren Existenz bestätigen. Und statt ein weiteres Werturteil über Dich zu fällen, kannst Du erkennen, dass “auch” Du Wahlmöglichkeiten hast. Das ist es, was es heißt, nicht von Deinen Glaubenssätzen gefesselt zu sein. Wie alle anderen Individuen in Deiner Welt inkorporierst Du alle Glaubenssatzsysteme, und sie alle enthaltenen zahlreiche Glaubenssätze.

Du äußerst nur einige davon, aber sie stehen Dir alle zur Verfügung, so groß ist die Macht und Freiheit Deiner Wahl. Wie ich kürzlich sagte, enthält jedes Glaubenssatzsystem zahllose Glaubenssätze, d.h., dass jedes Glaubenssatzsystem buchstäblich mehr Glaubenssätze hat als Du zählen kannst. Es gibt also eine Vielzahl von Glaubenssätzen, unter denen Du wählen kannst, welche davon Du äußerst.

JOANNE: Als ich erstmals von Glaubenssatzsystemen hörte, hielt ich sie für schrecklich und dachte, dass ich sie loswerden muss. Dann erkannte ich, dass ich machen kann, dass sie für mich arbeiten. Die Frage ist nur, ob ich stark genug daran glaube, dass ich machen kann, dass die Dinge geschehen.

ELIAS: Richtig.

JOANNE: Manchmal, wenn ich mich an etwa orientiert oder etwas sehr stark geglaubt habe, gefiel mir das Endresultat. Ich verstehe also, wovon Du sprichst, weil dies alles auf Glaubenssätzen beruht. Wenn wir sie alle haben, sollte es …

ELIAS: Es geht darum, welche Glaubenssätze Du zu äußern wählst, und erkenne bitte, dass jeder Glaubenssatz an sich neutral ist. Es geht darum, mit Dir selbst intim vertraut werden und somit zu erkenne und zu wissen, was Deine Vorlieben sind und Dir die Freiheit zu offerieren, sie vorsätzlich zu äußern.

JOANNE: Was mich überrascht hat, das war, in den letzten Jahren Glaubenssätze zu entdecken, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie hege, und sie dann zu beobachten und zu sehen, dass sie immer wieder ausgespielt wurden, und dass das immer noch weitergeht.

ELIAS: Deshalb ist es wichtig, auf automatische Erwiderungen achtzugeben. Wie ich kürzlich schon Anderen sagte, seid Ihr Euch objektiv größtenteils des Meisten von dem nicht gewahr, was Ihr tut und was das beeinflusst, was Ihr im Verlauf Eures Tages tut.

Du magst Augenblicke erleben, in denen Du gewahr bist und innerhalb eines Tages auf Dich selbst im Jetzt achtgibst, aber im Allgemeinen stellst Du den Autopiloten an und belässt Deiner Aufmerksamkeit nicht auf dem Selbst. Du gibst nicht auf das Acht, was Du tatsächlich am Tun bist und was das beeinflusst, was Du im Jetzt tust.


Session #1225
Friday, December 27, 2002 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » So 27. Apr 2014, 06:43

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ELIAS: Du kannst Dir die Chance bieten und „jetzt“ anfangen, die Einflüsse Deiner Glaubenssätzen klarer zu erkennen, indem Du lediglich einen Tag lang auf „jede Handlung“ achtgibst, die Du tust, ganz egal, wie unbedeutend sie Dir vorkommt.

Ich kann Dir sagen, dass alle die banalen, belanglosen Handlungen, die Ihr alltäglich ausübt, von Glaubenssätzen beeinflusst werden. Die Glaubenssätze, die die Handlungen beeinflussen, die Ihr täglich immer wieder ausübt, ohne darüber nachzudenken, sind jenen sehr ähnlich oder es sind dieselben, die monumentale Erlebnisse beeinflussen.

Deshalb ist dieser Vorgang so wesentlich, denn all diese belanglosen alltäglichen Handlungen, die Ihr täglich ausübt, verstärken die Glaubenssätze, die auch Eure monumentalen Erlebnisse beeinflussen. Wie Du Dein Haar kämst, wie Du Dich selbst präsentierst, mit Deinen Kindern interagierst, Dich anziehst, Dich wäschst, wie Du isst und wie Deine Rituale sind, bevor Du abends zu Bett gehst, alle diese Handlungen, die Du ausübst, ohne darüber nachzudenken und mit denen Deine Aufmerksamkeit sich nicht befasst, werden von Glaubenssätzen beeinflusst.

JOANNE: Als Du diese Dinge aufzähltest wie dies, wie man sich anzieht, wäscht, das Haar kämmt, dacht ich sehr klar über das nach, was ich tue, wenn ich diese Dinge tue, und es ist alles negativ. Gibt es einen spezifischen Glaubenssatz, an dem ich gerade arbeite? Sie scheine alle eine Sache gemeinsam zu haben, und im Moment geht es wohl um den Selbstwert.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Es ist nicht unbedingt ein spezieller Glaubenssatz. Es geht darum, Deine Aufmerksamkeit zum Erkennen alle jener Vorgänge umzuziehen, die Glaubenssatzeinflüsse inkorporieren, wo Du Dich selbst nicht wertschätzt oder wo Du Deine Aufmerksamkeit nach draußen projizierst und versuchst, Dich durch Äußerungen anderer Individuen zu würdigen, was enttäuschend ist.

JOANNE: Nun, manchmal habe ich einfach das Gefühl, wenn mir jemand den Preis als beste Person in der Welt aushändigen würde, dass ich mich dann besser fühlen würde. (Lacht) Ich weiß also, dass ich im Draußen suche. Aber ich kenne auch solche Situationen, wie dass schon beim Frühstück sich alle beschweren, dass ich es nicht gut genug gemacht hätte, was mich schmerzt.

ELIAS: Lass uns diesen Vorgang untersuchen. Du generierst den automatischen Vorgang und machst das Frühstück. Was motiviert diesen Vorgang? Erkennst Du dabei das, was „Du“ haben willst? Offerierst Du Dir die Freiheit und erlaubst Dir, Dich selbst zu äußern und den Vorgang zu generieren, den „Du“ genieren willst? Oder läufst Du auf dem Verpflichtungs-Autopiloten: Ich habe die Rolle der Ehefrau und Mutter. Es ist mein Job, das Frühstück für die Familie zu machen.

JOANNE: Ja, das ist es.

ELIAS: Und die Frage ist, was “Du” haben willst. Du gibst nicht Acht auf das, was „Du“ in Deinem Inneren äußerst, und Du generierst in Dir eine Energie der Unzufriedenheit und präsentierst Dir somit eine Reflektion der Unzufriedenheit, die Du projizierst.

JOANNE: Das kann ich jetzt erkennen, weil ich bereits weiß, dass ich das Gefühl habe, dass ich das tun muss. Es ist mein Aufgabe, meine Verantwortlichkeit. Ich bereite das Essen für sie zu.

ELIAS: Ah! Weil sie unfähig sind, ihre eigene Realitäten zu erschaffen! Sie sind ganz unfähig, sich selbst in der physischen Realität zu ernähren.

JOANNE: Nun, das mag der Grund dafür sein, aber meist tue ich es, weil ich keine Beschwerden hören will.

ELIAS: Aber sie beschweren sich trotzdem.

JOANNE: Stimmt, sie werden sich beschweren, wenn ich es nicht tue, aber ich erkenne, dass ich wahrscheinlich selbst erschaffe, das sie sich beschweren, weil ich glaube, dass ich das tun sollte.

ELIAS: Und es ist auch Deine Unzufriedenheit wegen fehlender Auswahlmöglichkeiten.

JOANNE: Ja, eine Zwickmühle/Dilemma.

ELIAS: Nicht wirklich. Wenn Du Dir mehr Freiheit offerierst, Dir selbst vertraust und akzeptierst, dass Du Dir selbst erlaubst, das, was „Du“ haben willst, zu erschaffen und auf Dich selbst zu hören, veränderst Du Deine Wahrnehmung. Du projizierst auch eine andere Energie und reflektierst deshalb andere Äußerungen. Meine Freundin, das geht in beide Richtungen.

JOANNE: Ich denke, dass ich hier in diesem “Ich kann nicht” feststecke.

ELIAS: Aber Du kannst es. Ich bin mir dessen gewahr, aber Du kannst es. Ebenso machtvoll, wie Du diese Richtung und diese Art von Reflektionen erschaffst, kannst Du auch eine andere Richtung erschaffen, in der Deine Reflektion keinen Konflikt bietet und nicht negativ oder abwertend ist.

JOANNE: Das ist eine Menge.

ELIAS: Erinnere Dich an Deinen Sohn. Hast Du mir nicht von ihm und dem Spiel erzählt, an dem er nicht teilnehmen wollte. Du hast befürchtet, dass Dein Mann nicht mit der Wahl Deines Sohnes einverstanden sein wird, nicht wahr?

JOANNE: Ja.

ELIAS: Abe Du hast Deinen Sohn ermutig, sich selbst zu vertrauen und das zu äußern, was er haben will, was er getan hat. Und Dein Partner hat nicht in der von Dir erwarteten Weise reagiert. Ich bin mir gewahr, das Du glaubst, dass Kinder vielleicht ihre Realität erschaffen können, aber dass sie dazu Hilfe brauchen, weil sie noch klein sind, was nicht stimmt. Aber es spielt keine Rolle. Es ist ein aktiv von Dir inkorporierter Glaubenssatz.

Schau Dir Deinen Sohn an, der die Fähigkeit und Freiheit äußert, seine Realität effizient so zu erschaffen, wie er sie haben will. Das verändert seine physische Realität und die Äußerungen anderer Individuen um ihn herum. Du hast Dir diesen Beweis präsentiert und es erlebt. Du bist nicht weniger fähig, Deine Realität zu verändern.

Session #1225
Friday, December 27, 2002 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » So 27. Apr 2014, 15:33

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LYNDA: … Ich denke, dass das Identifizieren von Glaubenssätzen für mich Konflikte reduziert. Einerseits erlebe ich eine Bestärkung, wie Du mir dies hinsichtlich von Schritt zwei sagtest, und ich möchte bestimmte Dinge ansprechen. Aber im Allgemeinen verhilft mir das Identifizieren von Glaubenssätzen dazu, mehr zu entspannen und mehr meinen Erwiderungen zu vertrauen, was für mich eine neue Erfahrung ist. Ich verurteile mich weniger, sogar dann, wenn ich emotional, unpassend oder schlecht auf etwas reagiere. Ich sehe es dann anders, dass ich versuche, mir etwas zu sagen, statt dass ich es als schlecht oder als anrüchig ansehe. Verstehst Du, was ich sagen will? Das ist für mich eine große Sache. (gekürzt)

ELIAS: Ich verstehe Dich.

LYNDA: Ich habe Dir von diesem Mann erzählt, und ich gebe ihm uneinheitliche Signale, was für mich sehr ungewöhnlich ist. Ich denke, dass das mit der Bewusstseinswoge der Sexualität zusammenhängt. Ich fürchte mich davor, eine Beziehung mit ihm zu haben, weil ich meinen Motiven nicht vertraue. Ich beobachte, und ein rotes Fähnchen meldet mir, dass meine Motivation uneinheitlich ist. Diese Situation ist für mich unbehaglich.

Ich möchte ein Leuchtstrahl sein und denke, dass ich das nicht bin. Ich denke, dass ich versuche, etwa zu kontrollieren statt es einfach geschehen zu lassen. Und ich spiele da dieses Spiel mit mir selbst: Wenn er mich anruft, ist das eine Sache außerhalb meinerselbst, die ich erwidern kann, weil es bei diesem Glaubenssatzsystem der Sexualität und diesem Flirt-Spiel einen sehr starken Aspekt gibt, dass der Mann und nicht die Frau anrufen sollte. Dieses Spielchen habe ich im letzten Monat mit ihm gespielt. Gestern bin ich ihm beim Sport begegnet und erkannte, dass er wirklich mit mir interagieren will, und dass ich die bin, die sich davor fürchtet. Ich weiß nicht, ob ich eine Beziehung haben will. Es macht mir Angst, weil es nicht in San Francisco ist. Das ist nicht das, was ich wirklich haben will, und ich habe Angst davor, dass ich mich arrangiere. Das ist für mich ein sehr vertrautes Muster. (gekürzt)

ELIAS: Du erlebst einen Konflikt und bist verwirrt, weil Du Dir gegensätzliche Glaubenssatz-Aspekte präsentierst. Einerseits orientierst Du Dich an Massenglaubenssätzen und deren Aspekten, dass Du Erfüllung findest, wenn Du Dich mit dem anderen Individuum verpaarst und Dir somit Sicherheit und viele andere von Dir objektiv angestrebten Äußerungen geben wirst, die Du durch die Paarbeziehung mit ihm aus dem Draußen bekommen wirst.

Du orientierst Dich auch noch an anderen Aspekten von Glaubenssätzen, die Dir sagen, dass Du unabhängig und wachsam sein und Dich nicht an einem anderen Individuum orientieren sowie „lernen“ musst – dies ist ein weiterer Aspekt - in dieser Unabhängigkeit für Dich selbst zu sorgen.

Ein weiterer Glaubenssatzaspekt über Deine geschlechtliche Rolle ist ebenfalls involviert. Einerseits orientierst Du Dich an diesem Aspekt und sagst Dir: „Du bist in diesem Fokus weiblichen Geschlechtes und musst Dich deshalb in einer unabhängigen, autarken Äußerung bewegen und keine Abhängigkeit vom männlichen Geschlecht erschaffen.“

Zugleich orientierst Du Dich an einem anderen von Dir geäußerten Aspekt, nämlich dass Du in Gestalt des sanfteren, schwächeren Geschlechts partizipierst, und dass eine solche Manifestation mit der Äußerung von Abhängigkeit und Zartheit und der Erlaubnis assoziiert ist, dass ein anderes Individuum für Dich sorgt, und diesen Aspekt assoziierst Du mit dem Erschaffen von dem, was Du als Liebe definierst.

Du erlebst simultan die Orientierung an vielen unterschiedlichen Glaubenssatzaspekten, die miteinander im Streit liegen. Du erschaffst zwei Verallgemeinerungen, um für Dich selbst diese beiden sich widersprechenden Richtungen Deiner Glaubenssatzorientierung objektiv zu identifizieren und sagst einfach: „Ich möchte eine Beziehung mit einem Partner anzuheuern, und zugleich möchte ich keine partnerschaftlich Beziehung anheuern.

Einerseits sagst Du: „Ich will eine intime Beziehung mit einem anderen Individuum anheuern“ und dann gibt es noch diese Äußerung: „Ich habe Angst davor. Ich bin noch nicht bereit oder in meinem Inneren noch nicht sicher genug, um eine intime Beziehung anzuheuern.“ Deshalb ringst Du mit Dir selbst.

Beide Richtungen sind akkurat und real, und Du orientierst Dich an Beiden und äußerst und erlebst sie beide. Tatsächlich wünschtest Du, eine intime Beziehung anzuheuern, und simultan wünschst Du Dir, keine intime Beziehung anzuheuern.

Du kannst es Dir erlauben, alle diese Aspekte zu sichten, und sie können Dir aufzeigen, warum Du Beides äußerst, und wenn Du Dir erlaubst zu sehen, warum Du Dich simultan an diesen Aspekten orientierst, kannst Du entdecken, was alle diese sich anscheinend objektiv widersprechenden Glaubenssatzaspekte gemeinsam haben, nämlich dass sie alle Duplizität äußern und die Unstetigkeit Deiner Bewegung hin zum Vertrauen und Annehmen des Selbst bestärken.

Diese Bewegung in Einklang mit psychologischen Glaubenssätze, die Dir sagen, dass Du unabhängig und selbständig sein und für Dich selbst sorgen musst – wie dies propagiert und von Dir und anderen Individuen assimiliert wird - ist eine Tarnäußerung und ein Bekräftigen des Nicht-Vertrauens und Nicht-Annehmens des Selbst, denn sie kritisiert Deine natürliche emotionale Äußerung und führt zur automatischen Annahme, dass Dein gegenwärtiges Erschaffen Deiner Realität nicht effizient ist, weshalb Du danach streben musst, besser zu werden, denn Dein zum Ausdruckbringen wäre noch nicht ausreichend.

Dies ist also kein Bekräftigen des Annehmens oder Vertrauens in das Selbst sondern eine getarnte Äußerung des Strebens nach einer Eigenschaft, die Du als derzeit außerhalb Deinerselbst erachtest. Und sobald Du diese Eigenschaft erlangst und sie auf das Selbst anwendest, kannst Du vorangehen und wählen, entweder eine intime Beziehung mit einem anderen Individuum anzuheuern oder sie nicht anzuheuern, aber derzeit wärst Du nicht qualifiziert, solche Entscheidungen zu erschaffen, weil Du die für das Erschaffen solcher Entscheidungen nötige Eigenschaft noch nicht erlangt hast.

Verstehst Du, wie die Tarnung durch den Gedankenprozess erschaffen wird, dass Du Dir selbst vertrauen kannst, wenn Du Dich in physischer Hinsicht zurückhältst und bis zu dem Zeitpunkt, an dem Du die Unabhängigkeit erlangst hast, keine Entscheidung anheuerst.

LYNDA: Klingt sehr nach Zeit-Schinden?

ELIAS: Nicht unbedingt ein Zeit-Schinden sondert eine Bewegung, die durchaus im Einklang mit dem Einfluss dieser Massen-Glaubenssatzsysteme ist.

LYNDA: Die ziemlich intensiv sind. Das meine ich nicht negativ, sondern einfach, dass es enorme Massen-Glaubenssatzsysteme sind.

ELIAS: Das stimmt. Massen-Glaubenssatzsysteme sind sehr stark.

LYNDA: Elias, ich habe das Gefühl, dass ich es langsam satt habe, mit meiner Nase gegen diese Mauer zu rennen.

ELIAS: Derzeit bewegen sich sehr viele Individuen auf eine Dir ähnliche Weise. Das ist das, was ich als das Neu-Definieren Eurer Begriffe und Realität bezeichne, und dies erschafft viel Verwirrung und auch Konflikte und Schwierigkeiten für sehr viele Leute rund um den Planeten. Der Aspekt der Glaubenssätze, der Euch beeinflusst und Eure Aufmerksamkeit bei dem Versuch lenkt, Eigenschaften und Äußerungen außerhalb Eurerselbst zu erlangen, ist innerhalb der Massen-Glaubenssatzsysteme eine sehr starke Energieäußerung.

LYNDA: Bisweilen bin ich sozusagen in Hochform, oder ich erlebe, dass ich keine Angst habe, und dann weiß ich nicht nur konzeptuell, dass ich in der Lage sein werde, meine freie Wahl zu treffen, denn derzeit erstaunt es mich, wenn Du sagst, dass ich mehr Auswahlmöglichkeiten haben werde und diese nicht alle erkenne. Manchmal verstehe ich das, was Du über mich, meine Herrlichkeit, meinen Wert und meine Stille sagst. Du hast gesagt, dass ich die Mauer zwischen anderen Aspekten mit den Fingernägeln einreiße oder so etwas ähnliches, und jetzt bin ich wieder so weit, aber diesmal gibt es viel weniger Furcht und Verurteilen. Ich möchte noch mehr sagen, aber Du verstehst das, was ich meine. (gekürzt)

ELIAS: Durchaus, und ich bestätige Dich auch. Es spielt keine Rolle, wie oft wir diese Themen miteinander besprechen, denn ich werde unserer fortgesetzten Interaktion nicht müde. Ich mag sehr oft und immer wieder mit Dir über dieselben Themen und Konzepte sprechen, das spielt keine Rolle, denn ich wähle bis zu dem Punkt hin zu interagieren, bis Du diese Konzepte objektiv assimiliert und verstanden hast und diese Interaktion nicht länger suchst, weil Du in Deinem Inneren bereits alles erlangt hast, was Du fertigbringen willst.

Ich bestätige Dir in diesem Jetzt, dass Du es zustande bringst. Blicke nicht auf das, was Du nicht zustande gebracht hast. Blicke nicht auf das, was Du denkst, dass Du es in Dir erlangen müsstest, sondern erlaube Dir, Dich weiterhin im Selbst zu entspannen und bestätige Dir, dass Du, obwohl Du objektiv vielleicht nicht alle Deine Eigenschaften erkennst, sie trotzdem hast.

LYNDA: Ich denke, dass wenn ich Dich um Bestätigung anderer Fokusse oder peripherer Informationen bitte, ich meine objektive Jetzt-Realität verlasse, so als ob Ruther (Lynda) neben Elias steht, und Elias fragt: „Kommt das hin/stimmt das?“ und Ruther sagt „Ja.“ In meinem Herzen geschieht ein Verschmelzen zwischen Dir und mir, das ich nicht in Worte fassen kann. Verstehst Du, was ich sage? (gekürzt)

ELIAS: Ja, ich verstehe Dich. Du hast sozusagen Recht, denn wenn Du objektiv mit mir sprichst, sprichst Du auch mit Dir selbst.

Dies erlaubst Dir ein Dich Öffnen und einen Kanal, um Dein Selbst, Deine Stimme, Deine Essenz über die Interaktion, die wir miteinander austauschen, zu hören, und ein Element davon ist die subjektive Interaktion in unserem Energieaustausch, wenn wir dieses objektive Gespräch anheuern. Du erlaubst Dir deshalb viel mehr Offensein und Vertrautheit mit Dir und der Essenz zu äußern.

Ich bestätige Dir auch, dass Du tatsächlich eine Art abstraktes Verschmelzen erschaffst. Du verschmilzt nicht tatsächlich mit der Essenz, denn Du bist Essenz, aber Du erlaubst Dir das Verschmelzen Deines objektiven Gewahrseins und Deines Denkprozesses mit dem Wissen Deiner Energie und lässt zu, dass Emotion und Denken verschmelzen. Und Du erlaubst dem objektive Gewahrsein eine Art Verschmelzen mit dem schieren/reinen Essenz-Wesen, nicht nur dem Wissen der Essenz, denn das würde Dir auch eine Art Nebenbedeutung offerieren, nämlich dass es von Dir getrennt sein muss, um manches Elemente zu kennen, sondern das Wesen der Essenz, verschmolzen mit dem Wissen der Essenz.

(I am expressing to you also an acknowledgment and a validation that in actuality, you are — in an abstract manner of speaking — creating a type of mergence. You are not merging in actuality with essence, for you ARE essence, but you are allowing yourself the mergence of your objective awareness and your thought process with the knowing of your energy, and allowing your emotion and thought to merge, and allowing the objective awareness [of] a type of mergence with the mere being of essence; not merely the knowing of essence, for this also offers you a type of connotation that to know some element, it must be separated from you, but the being of essence as merged with the knowing of essence.)

Session 542:
Thursday, January 13, 2000

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » Di 29. Apr 2014, 09:32

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GAIL: Ich möchte einfach Spaß haben. Ich bin es so satt, über Dinge nachzudenken, sie auseinanderzunehmen und zu analysieren. Ich denke, dass ich mir die Erlaubnis erteile, Spaß zu haben und weniger strukturiert zu sein.

ELIAS: Ha, ha! Und sei verspielt!

GAIL: Ja, das ist wahr, wäre ich gerne.

ELIAS: Das offeriert Dir die Chance, Dich eine Weile zu entspannen, den freien Energiefluss zuzulassen und zu sehen, wie intensiv und oft Du Dein ganze Realität analysierst, und ich pflichte Dir bei, dass dies (Deine Angewohnheit) im physischen Fokus ziemlich ermüdend sein kann! Ha, ha, ha.

GAIL: Manchmal blitzen Erinnerungen an die Kindheit auf, und ich weiß nicht, ob ich das mit irgendeinem Film in Verbindung bringe, aber in der Erinnerung tauchst Du auf, beispielsweise aus einem Getreidefeld, kommst zu mir, und wir sitzen da und unterhalten uns. Erinnere ich mich da richtig, oder erschaffe ich einfach nur eine Fantasie?

ELIAS: Es ist keine Fantasie. Es ist das Wiederaufrufen der Energie und eines Bewusstseinsvorgangs, den Du in eine physisch bildersprachliche Szene übersetzt. Aber es ist kein Irrtum.

GAIL: Ja, das verstehe ich. Ich verstehe, dass es kein Irrtum ist. Ich war mir nur nicht sicher, ob es eher wie die Traumbildersprache ist, um verstehen zu können, womit ich mich verbunden habe.

ELIAS: Ja, das ist es in gewisser Weise, aber erinnere Dich daran, dass Deine Traumbildersprache durchaus real ist. Sie ist sozusagen nicht erfunden (contrived). Das, was Du als Imagination miteinbeziehst, ist eine von Dir tatsächlich erschaffene Bildersprache der Realität. Es ist die Übersetzung unterschiedlicher Realitätsbewegungen innerhalb des Bewusstseins. Deshalb ist sie nicht fehlerhaft, sondern es ist die Bildersprache, die Du dem in Deiner Übersetzung gegeben hast.

Wie verläuft Deine Beziehungsinteraktion?

GAIL: Es ist ein Hin- und Her. Ich habe das Gefühl, dass ich in jüngster Zeit einen anderen Aspekt aktiviert habe. Ich verbinde mich mit Danny, und dann wieder will ich mich nicht mit ihm verbinden, dann wieder verbinde ich mich mit ihm, und dann will ich das wieder nicht haben. Es ist ein sonderbares Hin und Her, aber insgesamt liebe ich ihn wirklich. Er ist sehr inspirierend und ermutigend, und ich bin sehr gerne mit ihm zusammen, und wenn ich mit ihm zusammen bin, scheint mich nichts zu beunruhigen.

ELIAS: Und erlebst Du Konflikte?

GAIL: Keine. Wir sind seid 1 ½ Jahren zusammen und hatten keinen einzigen Streit, und das macht mir sehr viel Freude. Er scheint mich zu verstehen, und wir können uns auf allen möglichen Ebenen miteinander verbinden.

ELIAS: Und wie inkorporierst Du Deine individuelle Erkundung in Bezug auf das Selbst in dieser Bewusstseinswoge?

GAIL: Ich hatte wieder eine Hefe-Infektion und bin mir nicht sicher … Ich weiß, dass das Furcht ist, aber ich war mir nicht sicher, ob es damit zu tun hatte, dass meine Eltern bald kommen oder mit der kleinen Situation, die ich am Wochenende mit Dannys Bruder und seinem Vater erschuf. Ich bin mir nicht sicher, aber es blubbert an die Oberfläche.

ELIAS: Und wie schätzt Du die Situation angesichts unserer früheren Gespräche ein?

GAIL: In unserer letzten Sitzung miteinander sprachen wir über Offensein und Verletzlichkeit/Preisgabe, und ich denke, dass ich mich in die Lage brachte, wo ich mich verletzlich und allzu offen fühlte, und einen Tag später erkannte ich, dass ich dicht gemacht habe. Ich brauchte eine Weile, um das zu erkennen, aber ich denke, dass es Angst davor war, nicht akzeptiert zu werden, und ich weiß, dass Andere mir meine eigenen Gefühle im Hinblick auf mich selbst spiegeln. Abe ich bin mir nicht ganz sicher darüber, was ich an mir selbst nicht annehme.

ELIAS: Ähnlich wie auch bei allen anderen Individuen auf Eurem Planeten, gib es viele Bereiche, wo Du Elemente fehlenden Annehmens sehen kannst. Was dieses bestimmte Erschaffen von Dir anbelangt, sprachen wir auch über Deine Erwiderung von Preisgabe und Offensein und über Deine Erwiderungen innerhalb dieser Bewusstseinswoge.

Es ist nicht nur die Beziehung mit diesem einen Individuum, die innerhalb Deiner Glaubenssätze eine energetische Erwiderung und Reaktion erschafft, sondern auch die Idee der Beziehungen mit anderen Individuen. Es gibt noch andere Aspekte von Glaubenssatzsystemen, und das bringt Dich oft zum Erschaffen physischer Beeinträchtigungen in Dir selbst als Blockade auf manchen Gebieten, aber es ist zugleich eine Art Bestrafung und auch eine Art von Schutzverhalten in manchen Bereichen.

GAIL: Ich halte mich offen und bestrafe mich zugleich?

ELIAS: Simultan inkorporierst Du viele verschiedene Vorgänge. In Verbindung mit Glaubenssätzen laufen tiefer liegende Elemente ab. Ein gängiges Element bei Glaubenssatzaspekten ist die Selbst-Einschätzung und das Annehmen des Selbst bei dieser Einschätzung, aber zugleich werden noch andere Aspekte von Beziehungen und Sexualität simultan miteinbezogen.

Dein Glaubenssatzsystem der Beziehungen inkorporiert Aspekte hinsichtlich von Loyalität und Verrat, bei denen Du eine sehr starke Identifizierung und Definition dieser Begriffe hegst. Du äußerst sehr stark das, was Du als Loyalität definierst und weist andere Äußerungsarten, die Du als Verrat identifizierst, intensiv ab. In Einklang mit Deinen Glaubenssätzen wird Verrat nicht nur als tatsächliche physische Äußerung definiert sondern bezieht auch Denken und emotionale Äußerungen mit ein.

GAIL: Ja, das ist wahrscheinlich wahr. Das ist dieses ganze Hin und Her, das in mir im Gange ist?

ELIAS: Ja.

GAIL: Ist das ein anderer Aspekt, oder sind es meine Glaubensätze, die dieses Hin und Her erschaffen?

ELIAS: Es ist kein anderer Aspekt von Dir, obwohl wir auch über dieses Thema sprechen können, wenn Du dies willst. Diese Äußerung ist kein anderer Aspekt von Dir. Du erlaubst Dir, Dein Erwidern von Glaubenssatz-Einflüssen, an denen Du Dich orientierst, zu sehen, was Dir die Chance bietet, Deine individuellen Verhaltensweisen, Schöpfungen und Erwiderungen und das zu erkennen, wie diese Glaubenssatzaspekte sich auf das auswirken, was Du in Deiner Realität erschaffst.

Die von Dir erschaffenen physischen Beeinträchtigungen haben Dein Aufmerksamkeit, und wenn Du sie auf das richtest, was Du erschaffen hast, fängst Du an die Aspekte von Glaubenssätzen zu erkennen und zu identifizieren, die Dein Erschaffen beeinflussen. Die ursprüngliche Bewegung in dieser Richtungen ist das, was Du als dieses Hin und Her bezeichnest, denn Du fängst zu erkennen an, dass simultan unterschiedliche Aspekte von Glaubenssatzsystemen mit ins Spiel kommen, und sie mögen nicht miteinander harmonieren. Du kannst simultan unterschiedliche Aspekte von Glaubenssätzen miteinbeziehen, was sozusagen an Dir zerrt.

GAIL: Ja, daran dachte ich auch schon. Ich weiß, dass ich glaube, dass man dem Partner gegenüber in einer Beziehung gebunden ist, aber wir sprachen bereits darüber, dass ich bei ihm nicht im Gefängnis bin und dass ich erwäge, mit jemand anderem zusammen zu sein. Aber dann kommen diese Glaubenssatzsysteme mit ins Spiel, und bei der Loyalität gibt es ein definitives Hin- und Her-Gezerre in mir. Doch es gibt auch noch eine andere Seite von mir, die sagt, dass es okay ist, mit jemand anderem zusammen zu sein, und dass es lediglich eine Emotionsäußerung ist.

ELIAS: Durchaus, und da sind diese unterschiedlichen Glaubenssätze, die Du zu erkennen beginnst, und das erschafft dieses Hin- und Her-Gezerre.

GAIL: Habe ich deshalb diese Infektion erschaffen?

ELIAS: Ja, denn bei Deinem Ringen mit unterschiedlichen Glaubenssatz-Aspekten erschaffst Du diesen physischen Energieeffekt. Ein Teil von Dir begehrt, das Selbst anzunehmen und objektiv zu erkennen, dass Deine Entscheidungen die Deinen und weder richtig noch falsch sind. Diese Philosophie hast Du als Denkweise übernommen, aber bei anderen Glaubensätzen, an denen Du Dich weiterhin orientierst, wird eine ziemlich unterschiedliche Äußerung zum Ausdruck gebracht. Du inkorporierst deshalb beide Elemente zugleich, was den Konflikt und das Ringen erschafft.

GAIL: Ich muss also eines davon wählen?

ELIAS: Nein. Es geht darum, Dir dieses Annehmen zu erlauben. Es ist keine Situation der Wahl zwischen schwarz oder weiß, entweder/oder, und es ist auch nicht das Eliminieren oder auch das Verändern eines Glaubenssatzes …

GAIL: Ich akzeptiere, dass ich beide Glaubenssätze habe?

ELIAS: Es ist das Erkennen, dass das Glaubenssätze sind, die an sich neutral sind. Das Anheften von Duplizität verändert diese Neutralität und heftet ihnen die Werturteile von gut oder schlecht an. Annehmen ist nicht das Eliminieren von entweder/oder sondern das Erkennen, dass Du beides inkorporierst und dass es für Dich akzeptabel ist, in jedweder Äußerung und jedwedem Denkprozess viele verschiedene Glaubenssätze, Glaubenssatzaspekte und emotionale Eigenschaften zu inkorporieren, und dass Du ihnen keine Werturteile anheften musst.

Dies ist für Dich auch eine Chance, Deine Begriffsdefinitionen und das Inkorporieren von Absoluta zu untersuchen, denn der Konflikt entsteht durch die Entweder/oder-Äußerung, die wiederum aus absoluten Definitionen erwächst. Deine Definitionen von Loyalität und von Verrat sind Absoluta. Sie werden zu Absoluta, die im Widerspruch zu dem stehen, was Du als Annehmen des Selbst ansiehst.

GAIL: Ich bin mir nicht sicher, dass ich das verstehe. Ich verstehe, dass ich diese beiden sehr doppelzüngigen/duplizitären Vorstellungen habe. Ich bestätige einfach, dass ich beide Perspektiven sehe und erkenne …?

ELIAS: William (Gail), lass es mich so ausdrücken. Deine Definition der Annahme des Selbst tendiert ebenfalls zum Absolutum, denn die Definition des getarnten Annehmens des Selbst– nicht wie es tatsächlich ist, aber in der Tarnung in Verbindung mit der Duplizität – ist, dass Du dem Selbst bei dessen vollständigem Annehmen sagst, dass das Inkorporieren der Wahrnehmungen eine andern Individuums keine Rolle spielt.

GAIL: Ich mache mir also Sorgen hinsichtlich von Dannys Erwiderungen von dem, was ich zu tun wähle? Ist es das, was Du sagst?

ELIAS: Deine Richtung, bei dem, was ich Dir gerade sagte, liegt ein bisschen daneben. Ich sage nicht, dass Du Dich um die Wahrnehmung des anderen Individuums sorgst, obwohl Du das tust. Aber darum geht es nicht. Es geht darum, dass Deine Definition des Annehmens des Selbst darauf hinausläuft, dass für Dich, wenn Du das Selbst annimmst, die Wahrnehmung des anderen Individuums keine Rolle spielt, und das ist keine korrekte Definition.

Ich sage Euch allen, dass Eure Selbstannahme Eure Fürsorge/Zuwendung für die Wahrnehmung eines anderen Individuums NICHT eliminieren wird, und es wird auch nicht so sein, dass Ihr keine eigene Meinung, Gedanken, Einschätzung oder Emotionen in Verbindung mit der Wahrnehmung des anderen Individuums haben werdet, aber Ihr werdet nicht über seine Wahrnehmung noch über Euch selbst oder über Eure Entscheidungen urteilen. Ich sage also nicht, dass Ihr durch das Annehmen des Selbst oder Eurer Glaubenssätze unempfänglich werden würdet und keine Emotionen, Gedanken oder Meinung haben werdet.

Du eliminierst weder das Selbst noch die Glaubenssätze sondern ziehst zur Annahme um, und Annehmen ist lediglich das Nichtvorhandensein von Werturteilen, aber es ist nicht das Fehlen von Emotionen, Denken, Philosophien, einer eigenen Meinung oder Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten. Annehmen ist das Nichtvorhandensein von Werturteilen unter Miteinbeziehen all dieser Elemente in Deiner Realität.

GAIL: Kein Wunder, dass das in dem Gespräch gestern Abend zwischen Danny und mir so sehr hervorstach als er das Wort Werturteil verwendete. Ich denke, dass ich definitiv härter über mich selbst als über alle andere urteile.

ELIAS: Ah, und viele Individuen mögen mit Dir in dieser bestimmten Äußerung wetteifern! Ihr seid alle sehr im Urteilen über Euch selbst versiert. William (Gail) lass mich Dich daran erinnern, dass jedes Werturteil in jedweder Situation oder über ein anders Individuum, welches Du als außerhalb von Dir wahrnimmst, teilweise das äußert, was Du in Deinem Inneren äußerst, denn jedes Werturteil im Draußen ist ein Spiegel des Werturteils, das Du in Deinem Inneren inkorporierst. Ohne das innere Werturteil werden keine Werturteile im Draußen geäußert.

GAIL: Da gibt es vieles für mich, um darüber nachzudenken. Während ich Dir zuhöre, versuche ich, alle Informationen aufzunehmen, aber dann höre ich dieses andere Stimmchen im Hintergrund, das mit mir spricht, und es ist ziemlich ablenkend, und ich hoffe, dass ich diesen ganze Stoff aufnehme, den Du mir derzeit offerierst, weil ich mich manchmal von Informationen überfrachtete fühle.

ELIAS: Das verstehe ich durchaus, und ich verstehe auch das, was Du gegenwärtig zum Ausdruck bringst. Du wirst diese Informationen assimilieren, und ich erwarte nicht, dass Du sie jetzt assimilierst.

GAIL: Du nicht, aber ich. (Elias kichert) Ich denke, dass ich schon immer diese Erwartungen hatte.

ELIAS: Erkenne bitte Deine Ablenkung, und sie ist nicht negativ zu sehen. Sie ist nützlich, und Du selbst bist es, die angesichts dieser Informationen Leichtigkeit inkorporiert. Das ist das Wiedererkennen Deinerselbst ohne die gewohnte Ernsthaftigkeit und ohne die enormen Erwartungen, die Du Dir selbst oft auferlegst, sofort das objektiv zu assimilieren, was Du Dir selbst offerierst.

GAIL: Das habe ich schon immer getan.

ELIAS: Ah, und wie bist Du an unser heutiges Gespräch herangegangen? Du sagtest mir, dass Du es anders machen und nicht diese Kopflastigkeit anheuern möchtest. Ich bestätige Dir, dass Du es sehr gut machst, denn Du erlaubst Dir, an diesem Gespräch zu partizipieren und zuzuhören und einige offerierte Informationen zu assimilieren und andere sozusagen zu speichern.

GAIL: Ja, ich erkenne, dass ich das definitiv mein ganzes Leben lang getan und mich ständig unter Druck gesetzt habe, mehr zu wissen und schneller zu kapieren als ich es anscheinend tun kann.

ELIAS: Höre auf Dich selbst, denn das ist auch ein Beispiel dafür, wie Du Deine Aufmerksamkeit wenden und Dir mehr Annehmen erlauben kannst, denn Dein Bedürfnis, Informationen objektiv unmittelbar oder schneller zu inkorporieren, ist Deine Beurteilung von es besser zu machen.

Session 535:
Tuesday, January 4, 2000

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » Di 29. Apr 2014, 21:20

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MARCOS: Ich habe mir eine sehr heftige Erkältung erschaffen, und aus irgendeinem Grund scheine ich sie nicht loswerden zu wollen. Dazu fallen mir solche Dinge ein, wie dass ich etwas aus meiner Brust/Herzen loszuwerden will, und dass mein Kopf zu ist. Aber diesmal währt es länger als sonst, schon fast eine ganze Woche. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

ELIAS: Ha, ha, ha. Deine Aussage stimmt, denn es mag für Dich offensichtlich sein, warum Du diese physische Beeinträchtigung zu diesem Zeitpunkt erschaffst. Eine offensichtliche Erklärung dieses Erschaffen ist es, dass Du Dir ein Stoppen Deiner Aktivität präsentierst, denn wenn Du diese Immobilität nicht inkorporieren würdest, würdest Du nicht auf Dein Inneres Selbst hören, dies erkennst Du, und Du würdest nicht innehalten, denn Du treibst Dich ziemlich effizient an, nicht wahr? Ein weiterer offensichtlicher Grund ist das externe Äußern eines inneren Kampfes.

Du erschaffst einen inneren Kampf des Getrenntseins (division) und Verneblung Deiner Auswahlmöglichkeiten und persönlicher Verantwortungsthemen, und in dieser Hinsicht übernimmst die persönliche Verantwortung gegenüber Deiner Tochter und inkorporierst einige Konfliktelemente bezüglich von Familien-Themen. Das ist das zum Ausdruck Bringen einer bestimmten Epoche innerhalb der Massen-Glaubenssätze, dem Zusammenkommen und Feiern mit der Familie und mit Nahestehenden, und Du ringst mit der Wahl, zum physischen Standorte der einen Familie oder zum physischen Standort der anderen Familie zu gehen.

MARCOS: Okay, das war sehr klar. Ich denke, dass ich dem sehr nahe war. Irgendwie dachte ich mir, dass ich neue Erlebnisse/Erfahrungen erschaffen will, denn ich hatte sogar erwogen, diese Zeit einfach alleine zu verbringen.

ELIAS: Ja, und dieses Stoppen, das ist das Element Deiner an Dich selbst gerichteten Botschaft.

MARCOS: Vor etwa einem Monat träumte ich, dass ich einen mexikanischen Präsidentschaftskandidaten vor einem Attentat schütze. Wir gingen in ein sehr großes Haus, wo ich ihn in einem Zimmer zurückließ, wo er in Sicherheit war. Ich ging in ein anderes Zimmer und fing an zu weinen, und ich weinte und weinte und konnte gar nicht mehr aufhören und hörte, wie ich mir selbst sagte: „Ich weiß nicht, ob ich das durchhalten kann“ oder etwas in dieser Richtung. Kannst Du mir bitte etwas dazu sagen?

ELIAS: Ja. Diese Bildersprache präsentierst Du Dir bezüglich der von anderen Individuen angeheuerten Entscheidungen, die Du nicht ändern kannst. Wir sprachen schon früher über diesen Kampf in Deinem Inneren in Verbindung mit verschiedenen Individuen und Dir selbst.

Du offerierst Dir die Erkenntnis, dass Du - wie auch immer Du physisch an verschiedenen Szenarien mit anderen Individuen partizipierst und unabhängig von Deinen Absicherungsbemühungen oder Deiner Beeinflussung von Interaktionen und Szenarien, an denen andere Individuen partizipieren - objektiv nur soweit Einfluss ausüben oder helfen kannst, wie das andere Individuum dies zulässt.

Dies ist ein sich in Dir andauernd abspielender Kampf, und Du hast Dir unterschiedliche Bildersprache sowie Traumbilder präsentiert, um das zu unterstreichen, nämlich dass Du viel weniger Konflikt und Sorgen hast, wenn Du anfängst, auf das Selbst achtzugeben und Deine Aufmerksamkeit, unabhängig von den Entscheidungen anderer Individuen, auf Deine eigenen Entscheidungen richtest. Das heißt nicht, dass Du nicht Gedanken, Meinungen oder Gefühle hinsichtlich der Entscheidungen Anderer haben kannst, aber wenn Du Dir erlaubst, Deine Aufmerksamkeit zu wenden, werden der Konflikt, der innere Kampf sowie dieses Begrenzen des Selbst eliminiert.

Das ist ein Thema, das wir weiterhin zusammen anheuern. Manchmal erlaubst Du Dir, Deine Aufmerksamkeit vorübergehend dem Selbst zuzuwenden, aber Du hörst mit diesem Vorgang auf und richtest Deine Aufmerksamkeit erneut auf das Draußen, belässt sie auf anderen Individuen und fängst an, Gedanken, Gefühle und Meinungen wegen der Entscheidungen dieser Personen zu haben.

Das ist signifikant, denn Du kannst mit diesen natürlichen Äußerungen weitermachen. Sie erschaffen keinen Konflikt. Du kannst damit weitermachen ohne Kampf und Konflikte miteinzubeziehen, sobald Du erkennst, dass Du Deine Aufmerksamkeit auf dem Selbst belassen kannst, was Dein inneres Erlauben des Annehmens der Entscheidungen anderer Individuen erschafft. Verstehst Du?

MARCOS: Ja, das tue ich. Vielen Dank. Ich muss einfach noch mehr daran arbeiten. Ich denke, dass Du diesmal geringfügig andere Informationen miteinbezogen hast, aber ich denke, dass es auf dieselbe Wurzel dieses von mir erschaffenen inneren Kampfes zurückgeht, nicht wahr?

ELIAS: Du erlaubst Dir etwas Bewegung, aber aufgrund einer missverstandenen Definition des Annehmend-Seins erlebst Du Schwierigkeiten, bist verwirrt, setzt Deine Selbstkritik fort und sagst Dir, dass Du überhaupt nicht vorankommst. Annehmen identifizierst Du so, dass Du die Gefühle eliminierst, die Du mit verschiedenen Entscheidungen verbindest oder mit denen Du diese erwiderst, wenn Du die Wahl/Entscheidungen anderer Individuen und das Selbst akzeptierst, doch so ist das nicht, und diese Definition ist nicht korrekt.

Akzeptanz ist das Erkennen, dass Entscheidungen bloß Entscheidungen sind, und dass es keine Rolle spielt, welche Entscheidung irgendein Individuum in irgendeiner Situation miteinbezieht. Das heißt jedoch nicht, dass Du Deine Meinung, Denken und Gefühle abschaltest. Du kannst Emotionen miteinbeziehen und zugleich annehmend sein. Du kannst die Entscheidung eines Anderen sehen und Traurigkeit oder auch Freude empfinden. Das ist kein automatisches Werturteil.

Hier entsteht Deine Verwirrung, weil Du Emotionen und Denken, die wiederum die Meinung bilden, ein Werturteil auferlegst und es so siehst, dass das kein Annehmen wäre. Deshalb steckst Du Dich selbst in eine Kiste, in der Du so eingeklemmt bist, dass Du Dir keinen Bewegungsfreiraum gestattest. Denn Du assoziierst Emotionen mit Werturteilen. In diesem physischen Fokus sind Emotionen eine ganz natürliche Äußerung. Sie sind nicht unbedingt ein Äußern von Werturteilen und könnt zugleich mit dem Annehmen inkorporiert werden. Seit Beginn meiner Gespräche mit diesem Forum habe ich allen, mit denen ich in Kontakt bin gesagt, dass Ihr weiterhin Meinungen über Eure Realität haben könnt – und das innerhalb Eurer Glaubensätze - und zugleich Eure Glaubenssätze annehmen könnt. (I have stated from the onset of my discussions within this forum, to all of the individuals that I interact with, that you may continue to be holding opinions of your reality — AND within your beliefs — and be accepting of your beliefs.)

Das Annehmen Eurer Glaubenssätze und des Selbst ist weder ein Eliminieren des Selbst oder der Glaubenssätze noch der grundlegenden Eigenschaften Eurer physischen Realität, in der Ihr Emotionen, Gedankenprozesse und physische Äußerungen von Sexualität erschafft. Dies alles wird nicht deshalb aufhören, weil Ihr Eure Glaubenssätze oder das Selbst akzeptiert.

Ihr werdet weiterhin sexuelle und emotionale Äußerungen erschaffen und Eure Realität unter Miteinbeziehen von Denken und Meinungen erschaffen. Und Ihr werdet damit fortfahren, Eure Erlebnisse und alle Eigenschaften Eurer Realität in dieser physischen Dimension einzuschätzen. Aber Ihr könnt auch Nicht-Urteilen miteinbeziehen.

Du urteilst viel heftiger über Dich selbst als über Andere, weshalb ich Dir wiederum vorschlage, die Aufmerksamkeit dem Selbst zuzuwenden, denn andere Individuen erschaffen nicht Deinen Konflikt, und sie und ihre Entscheidungen erschaffen nicht Deinen Kampf. Du erschaffst Deine Kämpfe und Konflikte wegen des Werturteils, das Du Dir selbst auferlegt und weil Du Dir nicht erlaubst, Deine Freiheit vermehrt zu äußern. Du sperrst Dich in die Immobilität dieser Kiste ein, weil Du meinst, dass Du Dich ohne die Bewegung Anderer nicht selbst bewegen darfst.

Denn wenn Du Dich bewegst und mit anderen Individuen interagierst, kannst Du ihre Bewegung sehen, was in Dir Gedanken und Emotionen hervorruft, und Du schreitest automatisch zum Urteilen über das Selbst, da Du diese Gedanken und Emotionen hast und es so siehst, dass das falsch ist. Und in der Folge gehst Du davon aus, dass Du nicht vorankommst, weshalb Du auch kein Vorankommen erschaffst, denn wenn Du anfängst, Dein Werturteil innerhalb Deiner Selbstwahrnehmung zu erschaffen, blockierst Du Deine Bewegung. Kannst Du diesen Kreislauf sehen?

Session 524:
Tuesday, December 21, 1999-2 © 2000 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » Mi 30. Apr 2014, 13:41

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MARCOS: Ja, das kann ich sehen, und Du hast absolut Recht hinsichtlich meines Urteilens über mich selbst. Ich verfange mich im Kreislauf von Emotionen, Denken und Urteilen über mich selbst, und das geht ständig im Kreis herum.

ELIAS: Nehmen wir ein ziemlich einfaches Beispiel, an das Du Dich erinnern wirst. Kürzlich hatten wir ein Gespräch, an dem auch Isabel teilnahm, und sie sprach mit mir über das Fingernägel-Beißen. An diesem einfachen Beispiel kannst Du erkennen, wie Du automatisch diesen Kreis erschaffst.

Ein Individuum, mit dem Du objektiv interagierst, präsentiert mir ein Szenario und bittet um Informationen über dieses Fingernägel-Beißen, und ich offeriere ihr eine Antwort. Nach meiner Antwort im Austausch zwischen ihr und mir – nicht zwischen Dir und mir, nicht zwischen Dir und Isabel sondern zwischen Isabel und mir – richtest Du Deine Aufmerksamkeit automatisch auf Isabel, ihre Handlungen und Entscheidungen, und Du siehst es so und urteilst automatisch über das Selbst, dass Du etwas falsch gemacht hast. Du erschaffst diese automatische Erwiderung, und damit erschaffst Du innerhalb Deiner Wahrnehmung Selbstkritik und Herabsetzen Deinerselbst. Du schätzt Dich deshalb so ein, dass Du ein anderes Individuum und dessen Entscheidungen nicht akzeptierst, was schlecht ist und ein Nicht-Vorankommen bedeutet.

Nun schildere ich Dir eine andere Sicht dieser Szene. Im Austausch zwischen Isabel und mir stellt sie eine Frage und erhält eine Antwort, und Du partizipierst an diesem Gespräch zwischen ihr und mir und hörst zu. Damit offerierst Du Dir auch die Chance, Informationen zu inkorporieren – kein Werturteil sondern Informationen – die Dir erlauben können, Deine Verhaltensweisen und Interaktionen mit Isabel in Verbindung mit diesem Thema und diesem Gespräch zu sichten, und Du kannst Dir auch die Bestätigung offerieren, dass Du in dieses Forum gekommen bist, um Dir noch mehr Offensein und Informationen zu erlauben und Deine Äußerungen objektiv zu sichten, und mit diesem Bemerken öffnest Du Dich auch für noch vielfältigere freie Wahlmöglichkeiten.

Dies muss kein Werturteil inkorporieren sondern lediglich das Bemerken und Erkennen von angeheuerten Äußerungen, ein Annehmen dieser Äußerungen und Verhaltensweisen sowie die Erkenntnis, das Du an einem Vorgang partizipierst, der Dich für das objektive Miteinbeziehen von Informationen, für mehr Annehmen des Selbst und für mehr Freiheit innerhalb Deine Wahlmöglichkeiten offen macht, was wiederum als natürliches Nebenprodukt das Annehmen der Äußerungen und Entscheidungen des anderen Individuums erschafft.

Siehst Du, wie Du in diesem einfachen Beispiel Deine Wahrnehmung wenden und das werturteilefreie Annehmen des Selbst inkorporieren kannst?

MARCOS: Ja, das tue ich. Es ist ein sehr einfaches, klares und hilfreiches Beispiel. Ich denke, dass ich beim emotionalen Teil durchdrehe. Auf jede Emotion folgt sofort ein Werturteil, und wenn ich Dich richtig verstehe, muss es nicht unbedingt so sein.

ELIAS: Das ist richtig. Du kannst weiterhin emotionale Äußerungen haben. Was Dich verwirrt ist, dass Du Emotionen automatische als wertende Reaktionen assoziierst und identifizierst, und hiermit fällst Du nun tatsächlich ein Werturteil, aber sie sind nicht unbedingt synonym.

Du kannst Dir eine Atempause offerieren. Erlaube Dir, das was Du physisch erschaffen hast, zu akzeptieren und zu erkennen, das Du Dir ein Verlangsamen Deiner Aktivität offerierst, wobei Du objektives Nachdenken miteinbeziehen und Deine Aufmerksamkeit mit Dir Selbst beschäftigen kannst, ohne durch Geschäftigkeit abgelenkt zu werden.

MARCOS: Vielen Dank. Ich verstehe genau was Du sagst. Hallo Doktor, das war nötig! Gibt es da ein Kernproblem? Ich scheine zu einem Verlustgefühl zurückzugehen, zu einem Gefühl der Leere tief in meinem Inneren. Hängt das irgendwie damit zusammen, dass ich vier Jahre alt war, als meine Mutter starb, oder erkenne ich da irgendetwas nicht?

ELIAS: Ah! Es ist interessant, wie Du automatisch Eure psychologischen Glaubenssatzsysteme miteinbeziehst! Ha, ha, ha. Ich sage Dir, dass Dein Gefühl der Leere keine Reaktion oder Erwiderung des Todes Deiner Mutter ist.

In Deinem Fokus hast Du über sehr viele Jahre ein Begehren geäußert, das sich objektiv als ein enormer Wunsch nach dem objektiven Erschaffen einer Intimität mit einem anderen Individuum übersetzt, bei dem Du das Äußern von Annahme und Zuwendung suchst. Ich habe Dir schon früher gesagt, dass Du das auf Dich anziehen kannst, wenn Du es Dir zunächst einmal selbst offerierst, denn wenn Du das tust, wirst Du auch diese Energie nach draußen hin abstrahlen, und das wird die Energie eines anderen Individuums anziehen, denn Du ziehst das auf Dich selbst an, was Du energetisch projizierst.

MARCOS: Ich denke, dass ich mich inzwischen mehr als in der Vergangenheit um mich selbst kümmere, und ich denke an das, was Du mir sagtest, dass ich selbst zumindest in meinem eigenen Fall mein Seelenpartner bin.

ELIAS: In einer Hinsicht hast Du durchaus Recht, und es stimmt auch, dass Deine Aufmerksamkeit Dich selbst vermehr miteinbezogen hat. In diesem Fokus hast Du ein zugrundeliegendes starkes energetisches Begehren, diese Art intimer Beziehung mit einem anderen Individuum objektiv zu erleben. Das ist ganz natürlich. Wie ich schon früher sagte, ist das in dieser physischen Dimension eine natürliche Bewegung und Essenz-Äußerung. Dort rühren Eure kollektiven Ideen oder Philosophien über Seelenpartnerschaften und Teilseelen her (?split-aparts s. Platon, Seelenlehre http://de.wikipedia.org/wiki/Platon#Seelenlehre ), was Eure Übersetzung der natürlichen Bewegung Eures Euch zum Ausdruckbringens als physische Manifestation in dieser Dimension ist. Es ist das Wissen um das Nicht-Getrenntsein, was von vielen Individuen als enormes Begehren nach Intimität bei individuellen Beziehungen geäußert wird.

Nicht alle in Eurer physischen Dimension manifestierten Individuen neigen zu einer Intensität dieser Äußerungsart, obwohl alle Individuen in Euer physischen Dimension irgendeine Art dieses Begehrens objektiv äußern, und es wird lediglich auf unterschiedliche Weise übersetzt.

Manche mögen in der objektiven Übersetzung eine innige Beziehung mit Gott begehren. Andere mögen dies als intime/innige Beziehung innerhalb des Bewusstseins oder als intime Beziehung mit den Massen Eurer Welt inkorporieren, und wiederum andere als intime Beziehung mit einem Individuum. Das ist egal.

Das dem zugrundeliegende Motiv/Antrieb ist das Wiedererkennen einer Essenzäußerung im Wissen um das Nicht-Getrenntsein sowie das Begehren, dies auf eine Weise, die anscheinend dem physischen Äußern von Getrenntsein trotzt, in objektive Begriffe hinein zu übersetzen.

Ihr manifestiert Euch als physisch feste Materie, als singulär geäußerte Individuen und singuläre Körper, als singulär manifestierte Objekte, als Dinge, Ihr selbst sozusagen als ein physisch materielles Objekt, was die Trennungsillusion erschafft. Trotz dieser Illusion erschafft Ihr deshalb eine objektive Übersetzung des Nicht-Getrenntseins und begehrt, Euch mit einer anderen Bewusstseinsäußerung zu paaren.

Und manche Individuen übersetzen das als intime Beziehung mit einem anderen physisch fokussierten Individuum, das Ihr als Seelenpartner oder als Teil Eurer Seele (split-apart) anseht. Dieses Begehren hast Du schon sehr lange in Deinem Fokus, und ich sage nicht, dass dieses Haben-Wollen falsch wäre. Es ist lediglich die objektive Übersetzung des Begehrens, und Du kannst dies objektiv erschaffen, wenn Du Dir eine solche Beziehung mit dem Selbst erlaubst.

MARCOS: Das ist wirklich eine unglaublich großartige Information. Du machst, dass es so einfach klingt. Mit diesem Problem und mit dieser Frage ringe ich schon lange, und plötzlich kann ich sehen, wie dies alles im Kontext der mir zuvor gegebenen Informationen einen Sinn ergibt. Mein Freund, es ist wirklich wunderbar, mit Dir zu sprechen. Das ist so unglaublich hilfreich.

ELIAS: Sobald Du die Wunder des Selbst erkennst, werden auch Andere die Wunder von Dir selbst erkennen. Wenn Du Dir erlaubst, diese Energie des Anstrahlens (illumination) Deinerselbst auszustrahlen, erlaubst Du Dir auch, andere Individuen auf Dich aufmerksam zu machen, und Du wirst Dich als Leuchtstrahl äußern, um ihnen zu erlauben, Dich zu sehen und deshalb von Dir angezogen zu werden.

MARCOS: Diese Rezept werde ich sofort einnehmen und umsetzen.

ELIAS: Lass mich Dir noch etwas vorschlagen. Bemerke und erlaube Dir die Einfachheit der Bewegung/Strömung sowie auch dies zu erkennen, dass Du nicht alle Deine Bewegungen und Äußerungen verkomplizieren und analysieren musst, sondern erlaube Dir, die Einfachheit Deiner Realität zu bemerken. Erkenne, wie mühelos kleine Kinder Einfachheit miteinbeziehen. Erkenne, wie Isabel jetzt, da sie größer wird, anfängt, Komplikationen miteinzubeziehen und erlaube Dir selbst das Äußern von Einfachheit.

Du kannst Dir vorübergehend eine weitere Motivation offerieren, um Deine Aufmerksamkeit dem Selbst zuzuwenden und Einfachheit zu inkorporieren, indem Du Isabel objektiv ein Beispiel und eine Erinnerung an das Inkorporieren von Einfachheit offerierst. Du kannst Ihr - ähnlich wie sie das Dir gegenüber tut - ebenfalls ein Beispiel offerieren. Es ist nicht so, dass nur der eine dem anderen etwas darbietet.

Session 524:
Tuesday, December 21, 1999-2 © 2000 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » Do 1. Mai 2014, 06:36

Elias Channelings Deutsch
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JOSEPH: … Die Menschen haben viele verschiedene Lebensstile, und drei davon kann ich mir am besten vorstellen. Ich habe zwar keinen davon, aber ich wünsche mir, dass es so wäre. Das eine wäre eine Reihenfolge männlichen Sexpartnern. Das andere ist einen Lebenspartner zu haben. Das Dritte ist einen Partner zu haben, der mich oft des Sexes wegen besucht. Ich habe versucht, Letzteres zu erschaffen. Wird sich jetzt, wo ich an der Selbstannahme und der Selbstwertschätzung arbeite, statt zu versuchen, eine Beziehung zu erschaffen, meine bevorzugte Intimität verändern? Und ich frage mich, ob meine Wahl der Intimitätsart sich aus der Selbstkritik und aus meinem Ablehnen meinerselbst entwickelt hat.

ELIAS: Deine Fragen gehen in zwei verschiedene Richtungen. Du erforschst unterschiedliche Möglichkeiten, hast aber hinsichtlich von Beziehungen noch keine bestimmte Richtung gewählt. Dass Du noch keine bestimmte Richtung gewählt hast, das hängt unmittelbar mit dem Annehmen des Selbst zusammen, worüber wir bereits bei unserer letzten Begegnung sprachen, denn Du schwankst zwischen dem Wunsch nach einer fortwährenden intimen Interaktion und Beziehung mit einem Partner sowie einer anderen Beziehungsart mit einem Partner in nicht völliger, aber sexueller Innigkeit/Intimität.

Wenn Du fortfährst, das Selbst und Dein Annehmen des Selbst zu erforschen, kannst Du Dir erlauben, eine objektiv klarere Wahl hinsichtlich von Intimität zu treffen. Dein Wunsch nach einer Beziehung, die Dir lediglich sexuelle und physische Intimität bringt, beruht darauf, dass es in Dir immer noch Bereiche gibt, bei denen Du Schwierigkeiten hast, diese anzunehmen, und zwar die Adäquanz des Selbst und das, wie dieses von anderen Individuen übersetzt werden mag.

JOSEPH: Anscheinend sucht praktisch jedes Individuum nach einem Partner, um gemeinsame Interessen zu teilen, ich aber nicht. In meiner Vorstellung wäre mein idealer Partner ein normaler Arbeiter, ohne jede künstlerische Sensitivität und völlig uninteressiert an intellektuellen Dingen wie Musik, Literatur, Wissenschaft, Pflanzen etc. Warum begehre ich einen Partner zu haben, der so völlig anders ist als ich? Vielleicht sind es die Männlichkeits-Charakteristika, die bei meiner Partnerwahl die größte Rolle spielen, das wäre eine Erklärung. Ich assoziiere Männlichkeit mit allem, was ich nicht bin. Ist das ein Nicht-Annehmen des Selbst, oder verpasse ich da etwas?

ELIAS: Okay, und Du hast Recht. Dies stützt sich sehr effizient auf dasselbe Thema ab, denn wir sprechen von der Selbstannahme und Deiner Einschätzung und Präsentation Deinerselbst gegenüber einem anderen Individuum und wie dieses Dich wahrnehmen mag. Diese Selbstschutz-Äußerung ist also eine Tarnung. Höre Dir das an, was ich Dir sage, denn Tarnung ist Verbergen. Sie ist Verbergen, und dieses effiziente Verbergen erlaubt Dir, Dich sozusagen selbst zu täuschen. Die in Deinen Gedanken projizierte Tarnung ist die Annahme, dass Du von einem Individuum, das Du als die Quintessenz der Männlichkeit identifizierst, begehrt oder angezogen und dass dies erfüllend für Dich sein wird, weil Du Dich selbst nicht als eine solche Äußerung wahrnimmst.

Und dies ist nun in der Gleichung des Annehmens des Selbst signifikant: Da Du selbst enorme Sensitivität und enorme künstlerische Eigenschaften äußerst, bestärkt das Anheuern eines Individuums, das diese Äußerungen nicht aufweist, nur Deine Nicht-Akzeptanz des Selbst und setzt mit der Projektion dieses Nicht-Annehmens auf das andere Individuum mittels einer Äußerung von Ungeduld und Frust den Kreislauf der Selbstkritik fort.

Dies wird zunächst durch Dein physisches Hingezogensein getarnt. Anfangs erschaffst Du einen Denkprozess, der sich auch als Gefühle des Begehrens übersetzt, womit Du ein physisches Hingezogensein zu einem bestimmten Persönlichkeitstypus erschaffst, den Du als Gegenbeispiel von Dir selbst siehst. Du siehst es so, dass das Deine eigene Äußerung ergänzen und ausgewogen machen wird und sie mit dem ergänzt, woran es Dir in Deinen Augen gebricht. Durch das Fortsetzen dieses Hingezogenseins zu Individuen, die Verhaltensweisen und Eigenschaften offen an den Tag legen, welche Du als Quintessenz von männlich definierst, kompensierst Du sozusagen in Deinen Augen das Fehlen dieser Eigenschaft im Selbst.

Lass mich Dir sagen, dass das, was als angemessene Äußerung von Männlichkeit angesehen wird, ein Massen Glaubenssatzsystem ist. Du äußerst objektiv oder physisch bestimmte Eigenschaften nicht, die als maskuline Äußerungen identifiziert werden können, aber diese Eigenschaften hast Du in Deinem Inneren. Sie nicht zu äußern, das ist Deine eigene Wahl, denn bei Deiner Richtungswahl in diesem Fokus, siehst Du diese Eigenschaften als ineffizient an beim …

JOSEPH: Wie weit liegt diese Wahl zurück? Traf ich diese Entscheidung noch bevor ich in diesen Fokus hineinging, als ich mich darauf vorbereitet, oder traf ich sie als Baby oder etwa mit fünf oder sechs Jahren?

ELIAS: Diese Wahl wurde vor Deiner Manifestation in diesem Fokus angeheuert in der Erkenntnis, dass das Zulassen der von Dir geäußerten Eigenschaften, ohne Verdunklung durch die Massen-Glaubenssatzsysteme, Deiner Kreativität guten Dienst leisten wird. Verstehst Du?

JOSEPH: Ja. Ist diese Wahl, über die wir sprechen, dasselbe wie dass ich meine Identität als weiblich wahrnehme und schon von kleinlaut begehre, weiblich zu sein? Sprechen wir hier von derselben Sache?

ELIAS: Teilweise. Es ist das Identifizieren jener Eigenschaften, die Ihr innerhalb der Massen Glaubenssatzsystem mit dem Geschlecht assoziiert.

Das Fortsetzen der Erschaffensrichtung Deines Hingezogensein zu Individuen, die objektiv Eigenschaften aufweisen, die sich extrem von Deinen unterscheiden, bringt für Dich einen inneren Konflikt und Frust, denn es blockiert die in Deiner Kreativität automatisch erschaffene mühelose Äußerung, denn es gibt da Dein objektives physisches Begehren, dem anderen Individuum in der Richtung seines Äußern von Männlichkeit gegenüber gefällig zu sein. Wenn Du versuchst, in die Richtungen zu gehen, Dich selbst als dem anderen Individuum gegenüber unterwürfig zu präsentieren, setzt Du deshalb nur Deine Selbstkritik fort.

JOSEPH: Sagst Du damit, dass es bei diesem ganzen Konflikt darum geht, dass ich im Kontakt mit diesen Männern versuche, maskulin zu werden, um ihnen zu gefallen, und zugleich muss ich selbst sein, was genau das Gegenteil davon ist.

ELIAS: Das, was ich Dir sage ist dies: Du versuchst damit nicht, Dich mehr entsprechend von dem zu äußern, was Du als maskulin identifizierst sondern wertest Dich selbst ab, da Du es so siehst, dass Du Dich nicht angemessen äußerst, da Du diese maskulinen Eigenschaften nicht selbst äußerst. Deshalb suchst Du andere Individuen, die diese maskulinen Eigenschaften äußern und fühlst Dich von ihnen angezogen, so als ob Du damit indirekt diese Eigenschaft in Deine eigene Äußerung einfügen würdest. Verstehst Du?

JOSEPH: Teilweise. Ich denke, dass ich es mir mehrmals auf dem Band anhören muss, um es wirklich zu verstehen.

Session 522:
Monday, December 20, 1999 © 2000 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » Do 1. Mai 2014, 09:25

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(der nachfolgende Text ist bereits im Thread „Erwartungen“ vorhanden)


MELINDA: In der Sitzung mit Tom sagtest Du, dass es hinsichtlich meiner Beziehungsprobleme noch Bereiche gibt, die ich derzeit noch nicht sehen will. … Würdest Du mir bitte ein paar Einblicke dazu geben?

ELIAS: Okay. Bei Deinen beziehungsmäßigen Interaktionen ereignen sich simultan zwei Dinge. Lass mich Dir zunächst einmal sagen, dass Du Deine Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit diesen Informationen dem Selbst zuwendest und versuchst, objektiv in Deiner Wahrnehmung bei der Begegnung mit anderen Individuen Annahme/Akzeptanz und Mühelosigkeit zu projizieren, doch es laufen da auch noch andere Energiebewegungen zu diesem Thema ab.

Wenn Du anfängst, Deine Aufmerksamkeit dem Thema einer intimen persönlichen Beziehung mit anderen Individuen zuzuwenden, neigst Du automatisch dazu, Erwartungen auf Dich selbst zu projizieren was jene Individuen anbelangt. Dies sind partiell tiefer liegende Äußerungen, aber lass mich Dir sagen, die Energieprojektion ist stark und offensichtlich. Dies hat auch mit dem Einschätzen Deiner Befähigung und Deiner Wahrnehmung von Wert zu tun. Und deshalb habe ich ein direktes Gespräch vorgeschlagen, da die von Dir geschaffene Situation noch viel mehr Elemente involviert als Du dies oberflächlich sehen kannst.

Hinsichtlich intimer Beziehungen heuerst Du automatische Erwartungen an das Selbst an, dass Du Zustimmung/Erlaubnis und Annehmen der Äußerungen anderer Individuen inkorporieren musst, und Du beschäftigst Deine Aufmerksamkeit zu allererst einmal auf diese Weise.

Lass uns die Situation schrittweise betrachten, was Dir ein objektives Verständnis von dem offerieren kann, was in dieser Hinsicht abläuft. Du musst nicht unbedingt einem anderen Individuum begegnen, um diesen Prozess anzuheuern. Schon das Thema alleine wird dieselbe energetische Bewegung erschaffen, die bei der tatsächlichen Interaktion mit anderen erschaffen wird. Es ist also egal, ob Du anderen begegnest und mit ihnen interagierst oder Dir lediglich Denkprozesse über intime Beziehungen erlaubst.

Wenn Du einen solchen Vorgang anheuerst, geht Deine Aufmerksamkeit zuerst zum Selbst und den objektiv inkorporierten Information, was dann automatische Erwartungen erschafft, die Du Dir hinsichtlich dieses Themas auferlegst, wie Du Dich verhalten und interagieren und das Erlauben inkorporieren und Annehmen äußern wirst, und durch diese Erwartungen übst Du enormen energetischen Druck auf Dich selbst aus. Dies spielst Du nicht als Denkprozesse durch, sondern es ist eine automatische und unmittelbar von Dir projizierte Energiebewegung.

Bitte erinnere Dich daran, dass die Energie, die Du projizierst, ob nun auf das Selbst oder auf ein anderes Individuum, von Dir nach draußen ausgeht, und sie übt objektiv sowie subjektiv innerhalb des Bewusstseins Einfluss aus.

Um nun wieder auf den automatischen Vorgang zurückzukommen, der auf Deine Erwartungen an das Selbst zurückzuführen ist: Du erschaffst eine bestimmte Bewegung Deiner Energie, die sich als diese Erwartungen manifestiert, die Du damit rechtfertigst, dass Du Dir enorme Mengen an Informationen gestattest. Du erlaubst Deiner Aufmerksamkeit, sich mit Informationen zu beschäftigen, die Du als erleuchtend ansiehst, die Dir eine lehrreiche Situation offerieren, aus der Du lernen wirst. Du siehst es auch so, dass Du das Implementieren vieler Konzepte praktizierst und sie in Deinem Fokus objektiv anwendest. Deshalb hegst Du Erwartungen, wie sie sich manifestieren werden, und wie sie innerhalb Deine Verhaltens und Deiner Interaktionen implementiert werden.

Dies hat einen Kreislauf in Bewegung gesetzt, wo Du eine Erwartung an Dich, an Deine Fähigkeiten, Äußerungen und Verhaltensweisen projizierst, und alle dies Elemente ergeben das, was Du als den Spiegel oder die Reflektion Deiner Beurteilung Deinerselbst erachtetest. Und wenn Du Dir eine jede Bestätigung/Validierung ansiehst, die Du in Verbindung mit Deinen Erwartungen an das Selbst objektiv zustande bringst, erlaubst Du Dir, das Selbst zu bestätigen und übersetzt diese Würdigung automatisch in den Grad Deines individuellen Wertes.

Wenn Du irgendeine Äußerung erschaffst, die objektiv für Dich nicht zufriedenstellend ist oder wo Du meinst, dass Du es hättest besser machten sollen oder können, setzt Du Dich herab und nimmst Dir Punkte weg und bestärkst die Stärke Deiner Erwartungen an das Selbst und reduzierst Deine Selbstwertschätzung.

Denk daran, dass wenn Du diese automatischen Vorgänge in Deiner Energie erschaffst, diese energetischen Äußerungen im Augenblick erschaffen werden, und nach Euren linearen Zeitbegriffen können sie in Sekundenbruchteilen erschaffen werden, und schon sind sie in Gang gesetzt und geäußert, und von da an strahlen sie von Deine Energie aus.

Wie ich schon in anderen Sitzungen sagte, wenn Du oder irgendein anderes Individuum selbstannehmende Energie ausstrahlen, erschafft Ihr einen Leuchtstrahl des Bewusstseins, der es Euch erlaubt, ähnliche Äußerungen auf Euch anzuziehen, was von Anderen bemerkt werden wird, und in ihrem Annehmen werden sie sich auch zu Euch hin gezogen fühlen. Und das funktioniert auch umgekehrt. Wenn Ihr das Selbst nicht annehmt oder ihm Erwartungen auferlegt, projiziert Ihr diese Energie bewusstseinsmäßig nach draußen. Und sie wird buchstäblich von Euch sowohl objektiv als auch subjektiv ausgestrahlt, und damit erschafft Ihr einen andere Leitstrahl, der von Anderen erkannt und bemerkt wird, und Ihr zieht andere Individuen mit ähnlicher Äußerung an und diese fühlen sich von Euch angezogen.

Das Selbst ist das erste Element, dem Du Deine Aufmerksamkeit widmen kannst, wie Du diesen Kreislauf rigider Erwartung an das Selbst über akzeptable eigene Äußerungen Anderen gegenüber im Draußen erschaffst. Dies tarnst Du sehr effizient, da Du dies objektiv als Projektion Deines Annehmens anderer Individuen siehst. Das ist die von Dir erschaffene Tarnung, dass Du anderen gegenüber Annehmen äußern würdest.

Dieser Vorgang zieht objektiv Deine Aufmerksamkeit vom Selbst ab und erlaubt Dir, Dich auf den Anderen zu konzentrieren und Deine Aufmerksamkeit mit dessen Verhalten, Handgriffen, Schöpfungen und Interaktionen zu beschäftigen, was eine effiziente Tarnung ist, die Deine Aufmerksamkeit von den innerhalb des Selbst erschaffenen Erwartungen ablenkt. Diesem Vorgang liegen auch Erwartungen an das andere Individuum zugrunde, und auch das wird mit dem getarnt, was Du als Annehmen definiert hast.

Kürzlich gab ich Lawrence im Forum eine Erklärung hinsichtlich der derzeitigen Energie-Interferenzen. Wir sprachen über die Definition bestimmter Begriffe in Verbindung mit diesen Informationen und über Eure gegenwärtige kollektive Bewegung im physichenFokus, da es in der Terminologie und in den Definitionen Fehldeutungen gibt. Einer der angesprochen Begriffe war Toleranz.

Toleranz wird in physischen Äußerungen oft gleichgesetzt mit Annehmen/Akzeptanz. Toleranz ist nicht gleich Annehmen. Sie mag oft mit Eurer Definition von Annehmen verwechselt werden, denn wenn Ihr tolerant seid, seht Ihr Euch als annehmend, doch Toleranz äußert Erwartungen. Ich sage nicht, dass Toleranz falsch oder schlecht wäre. Ich offeriere Euch lediglich eine Definition und eine Klarstellung des Begriffs und des Vorgangs der Toleranz, da sie mit Annehmen verwechselt wird. Viele Leute, auch Du, äußern Toleranz und verwechseln dies mit Annehmen.

Du erschaffst gedanklich oder in tatsächlichen Interaktionen mit Anderen bei Deinen Bewegungen eine Äußerung von Toleranz. Du äußerst eine partielle Toleranz des Selbst sowie Toleranz in Verbindung mit einem anderen Individuum.

Dies ist die temporäre Äußerung des Zulassens von Verhaltensweisen, Äußerungen und Interaktionen Deinerselbst und sowie Anderer, verbunden mit Erwartungen an Dich selbst und an das andere Individuum: „Ich werde eine Interaktion und Beziehung mit diesem Individuum anheuern, WENN es mir eine Validierung des Selbst verschafft, WENN es keine Konflikte für mich gibt, WENN es sich innerhalb bestimmter Verhaltensweisen äußert, WENN es Übereinkunft hinsichtlich von Verhaltensweisen und Philosophie gibt, wenn ich es so sehe, dass ich mir selbst Validierung und Annehmen offeriere, welche ich durch die Beziehung mit diesem Individuum empfangen werde.

Diese Erwartungen liegen der Toleranz zugrunde. Bei der Äußerung von Toleranz werden Erwartungen gehegt. Annehmen bedeutet keine Erwartungen und keine Werturteile dem Selbst, anderen Individuen oder Situationen gegenüber. Das ist Annehmen.

Ich habe auch Informationen über den Begriff „Geduld“ miteinbezogen, da sie bei diesen Äußerungen innig involviert ist, denn Geduld ist kein Warten. Geduld ist die Äußerung des Zulassens, des Erlaubens des freien Energieflusses in der vertrauensvollen Erkenntnis, dass Ihr bereits bestimmte Wahrscheinlichkeiten und Richtungen erschaffen habt, und Ihr lasst deren Bewegung und das Materialisieren dieser Wahrscheinlichkeiten in Eurer Realität zu. Das ist der Vorgang der Geduld.

Du inkorporierst Geduld als Erlauben und als Vertrauen, was nicht dasselbe wie Annehmen ist, und Du inkorporierst Annehmen ohne Werturteile oder Erwartungen und erkennst, wenn Du Toleranz erschaffst und verwechselt Toleranz nicht mit Annehmen.

Wenn Du Dir erlaubst, Deine Aufmerksamkeit hinsichtlich von Beziehungen auf das Selbst zu richten, kannst Du Deine automatischen Erwiderungen erkennen, die sozusagen in sehr physischer Hinsicht Deine automatischen Standards sind, denn wenn Du dieses Thema anheuerst, setzt Du Energie ganz spezifisch und präzise in Gang, die sich sehr effizient in die von Dir entworfene Richtung bewegt .

Das ist das Element, das Dich verwirrt, denn Du äußerst objektiv ein Bedürfnis/einen Wunsch (a want) und bist objektiv verwirrt, da Du Handlungen vornimmst, um diesen Wunsch zustande zu bringen, und er scheint sich nicht auf die Weise zu materialisieren, wie Du Dein Bedürfnis äußerst.

Doch ich habe Euch schon sehr oft gesagt, dass Ihr das manifestieren oder erschaffen werdet, worauf Ihr Euch konzentriert, und das, worauf Du Dich konzentrierst, sind Deine Glaubenssatzsysteme, die Deine automatischen Erwiderungen und Deine Wahrnehmung sehr stark beeinflussen, was Dein Evaluieren des Selbst, anderer Individuen und Situationen erschafft. Das ist der geschaffene Kreislauf.

Ich rate Euch allen oft und immer wieder, Eure Aufmerksamkeit zu allererst auf das Selbst zu richten, da Euer ganzes Erschaffen, Eure ganze Realität, Euer Verhalten, Eure Interaktion, alle Eure Projektionen und alles, was Ihr erschafft, eine unmittelbare Äußerung des Selbst durch die Wahrnehmung sind, und wenn Ihr Selbstannahme projiziert, wird das alles, was Ihr erschafft, beeinflussen und Euch in Eurer Realität dorthin ziehen oder dies auf Euch anziehen.

NICHTS ist in Eurer Realität ein Zufall. Es ist alles sehr gezielt/zweckmäßig und wird makellos erschaffen. Ihr streift nicht chaotisch oder wahllos durch diese physische Dimension. Ihr erschafft durchaus gezielt jeden Augenblick und jede Bewegung darin. Insofern ist jede von Euch angezogene Äußerung in Eurer Realität eine Reflektion von dem, was Ihr im Selbst erschafft.

Ihr selbst seid also der Maßstab Eurer ganzen Realität, denn wenn Ihr Euch irgendeine Symbolik offeriert - damit sind alle Äußerungen in Eurer Realität gemeint, jede geäußerte Handlung, jede physische oder nicht-physische Symbolik, die Ihr Euch in Eurer Realität offeriert - ist sie eine Reflektion von dem, was Ihr im Selbst in Eurer individuellen Realität erschafft.

Der Fallstrick bei den Euch von mir offerierten Informationen ist, dass Ihr dazu neigt, automatisch genau den Vorgang zu bestärken, von dem ich Euch sage, dass Ihr ihn bereits erschafft, denn wenn Ihr auf Informationen zugreift, neigt Ihr dazu, sie sozusagen im Inneren gegen das Selbst zu kehren (???? to turn upon) statt sie darin zu inkorporieren. Das sind zwei verschiedene Vorgänge.

(Now; the pitfall in this information that I am offering to you now is your lean in the direction to be automatically reinforcing the very action that I am expressing to you in what you are already creating, for you automatically lean in the direction of accessing information, but turning that information inwardly, so to speak, UPON self rather than incorporating it WITH self.)

Bitte höre Dir das an, was ich Dir sage. Die Informationen, die ich Dir offeriere, sind KEIN WERTURTEIL ODER TADEL. Alles, was ich Dir heute sage, ist lediglich ein Definieren von Begriffen, Handlungen und Einschätzungen, die Du in Deiner Wahrnehmung erschaffst, damit Du Dir die Chance erlauben kannst – und acht auf das Wort Erlaubnis – die Bewegung, die Du in Deiner Energie erschaffst, objektiv zu bemerken und sie zu erkennen.

Bei allem, was ich Dir sage, geht es im Grund genommen nicht darum, Interaktionen mit anderen auf Dich anzuziehen, sondern Dir zu erlauben, die Energie, die Du auf das Selbst projizierst und die Erwartungen, die Du dem Selbst auferlegst, zu erkennen, denn diese Erwartungen, die Du gegenüber dem Selbst hegst, sind eine enorm starke Energieäußerung.

Wenn ich Dir sage, dass Du eine herrliche Kreatur bist und dass Deine Fähigkeiten im physischen Fokus unbegrenzt sind, ist das eine Ermutigung und es ist nichts, was Du als Werturteil gegen das Selbst richten solltest, dahingehend, dass Du nicht effizient genug erschaffen würdest oder dass Du „besser“ erschaffen „solltest“.

Du äußerst in Dir einen enormen Antrieb, Deine Energie in Richtung von „besser“ zu drängen. Das hast Du in Deinem Fokus sehr lange geäußert. Ich sage Dir, dass Du Deinen Antrieb und Deine Bewegungsstärke unbekümmert fortsetzen kannst, ohne dem Selbst diese enorme Erwartung auferlegen zu müssen, um diesen Antrieb zu erschaffen.

Deine natürliche Äußerung in diesem Fokus ist es, Dich mit enormem Antrieb zu bewegen, aber das ist nicht dasselbe, wie eine Selbstwert-Einschätzung zu äußern. Dein Antrieb wird weiter vorhanden sein, und er wird in Deiner Motivation nicht verloren gehen. Die Motivation dieses Antriebs hast Du in das Einschätzen und Bewerten des Selbst umgezogen, was das Zulassen Deiner Fähigkeit, das Selbst anzunehmen, stark beeinträchtigt.

Sena, lass mich Dir auch sagen, dass es einen Unterschied gibt zwischen Vertrauen in das Selbst – was Du Dir gestattest – und Annehmen des Selbst. Du magst auf Deine Fähigkeiten vertrauen, und das tust Du in beachtlichem Ausmaß in diesem Fokus. Du hast Dir schon oft eine objektive Bestätigung offeriert, um Dein Vertrauen in Deine Fähigkeiten zu bestärken, in diesem Fokus etwas objektiv zustande zu bringen. Ich bestätige Dir also, dass Du Vertrauen in das Selbst äußerst, aber das ist nicht dasselbe wie das Annehmen des Selbst. Du kannst Vertrauen in das Selbst äußern und doch weiterhin das Selbst nicht annehmen.

Verwechsle Dein Vertrauen nicht mit Annehmen, und tadle Dich nicht wegen dieser Information dahingehend, dass Du dem Selbst nicht vertrauen und deshalb ineffizient erschaffen oder Dich nicht gut genug äußern würdest, da das nur wieder dieses Nicht-Annehmen des Selbst bestätigt, und das ist - wie gesagt - dieser Fallstrick der von Dir automatisch erschaffenen Bewegung.

Wenn Du Dir einen Zugangsweg zu diesem Kreisprozess präsentierst, wirst Du automatisch sofort darauf anspringen, und Du versteht das, was ich Dir sage, objektiv. Wenn ich Dir nur den Bruchteil eines Zentimeters zum Kritisieren Deinerselbst gebe, wirst Du sofort 50 Meilen an Selbstkritik äußern (Melinda lacht), auf Dein Hamsterrad springen und bis zu Erschöpfung rennen.

Offeriere Dir die Chance, dieses Hamsterrad zu verlassen und zu sehen, dass Du nichts besser machen musst, und wenn Du Dir weiterhin diese Erwartungen auferlegst, wirst Du sie auch im Draußen äußern, was ein enormes Hindernis gegenüber Deinem Wunsch (want) nach intimen Beziehungen erschaffen wird.

Wie willst Du Innigkeit mit einem anderen Individuum erschaffen oder sie erlauben, wenn Du Dir diese Äußerung Dir selbst gegenüber nicht erlaubst? Du wirst Andere nicht annehmen, wenn Du Dich selbst nicht annimmst. Du wirst weiterhin Konfliktäußerungen oder Äußerungen lediglich der Toleranz erleben, wenn Du das Selbst nicht annimmst.

Sobald Du Dir erlaubst, die enorme Energieäußerung zu erkennen, die Du Dir mit diesen Erwartungen auferlegst, kannst Du Dir Akzeptanz erlauben, und mit diesem Annehmen wirst Du auch die enorme Freiheit erleben, die es Dir erlauben wird, Innigkeit in einer Beziehung mit einem anderen Individuum auf Dich anzuziehen. Verstehst Du?

(ab hier neue Übersetzung)

MELINDA: Ich denke, dass ich es verstehe. Ich muss darüber nachdenken, denn ich bin sprachlos.

ELIAS: Ich verstehe die Schwierigkeiten auf diesem Gebiet und die über lange Zeit projizierte Tarnung. Das wird deshalb sehr viel Bemerken erfordern.

MELINDA: Weil das so schnell und so automatisch ist und schon so lange währt, scheint mir der Schritt, mit dem ich anfangen muss, Achtgeben und Bemerken zu sein. Du hast Recht, es passiert immer im Sekundenbruchteil, und ich kann dies 50 Meilen weit fortsetzen, bevor irgendein Anderer Luft holen kann. (Elias kichert) Verstehe ich es richtig, dass das das Erste ist, was ich tun muss?

ELIAS: Ja, das wäre die hilfreichste Richtung für Deine Interaktion. Dies ist ein schwieriger Bereich, und ich bin mir der Schwierigkeit eines Umzugs zum Annehmen hin in Eurer physischen Dimension gewahr. Deshalb habe ich schon so oft gesagt, dass in Verbindung mit dieser Bewusstseinsumschaltung Trauma geäußert wird, denn Annehmen ist das Schlüsselelement in jeder Äußerung. In Eurer Realität ist das ungewohnt und schwierig, denn bislang habt Ihr Eure Realität ganz anders erschaffen.

MELINDA: Ja. Der Unterschied zwischen Toleranz und Annahme, das war sehr hilfreich. Ich kann erkennen, dass ich das ziemlich oft tue.

ELIAS: (grinst) Damit stehst Du nicht alleine da. Überall auf Eurem Planeten verwechseln die Leute diese Definitionen. Sie erschaffen Toleranzäußerungen und missinterpretieren und definieren sie als Annehmen, was es nicht ist.

MELINDA: Wie gut zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin!

ELIAS: Ha, ha, ha, ha!

MELINDA: Obwohl ich in meiner Realität die Einzige bin, die damit zu tun hat!

ELIAS: Nein, das bist Du nicht. Denn in Deiner Realität begegnest Du täglich Individuen, die dasselbe äußern.

MELINDA: Wow. Das war wirklich hilfreich. Während unseres Gesprächs erkannte ich, dass Du Recht hast hinsichtlich der Erwartungen, die ich mir selbst gegenüber hege. Ich bin mir selbst gegenüber so hart, und das will ich mir wirklich ansehen, dies alles, die automatischen Erwiderungen und …

ELIAS: Erinnere Dich an das, was ich Dir sagte. Das, was Du in Deinem Inneren erschaffst, projiziert Du nach draußen und ziehst es auf Dich an. Wenn Du Dir gegenüber enorme Erwartungen hegst und Einschränkungen für Dich erschaffst, ziehst Du Äußerungen Anderer an, die Dein Erschaffen spiegeln und es bestärken. Sie werden Dich also auf gleiche Weise erwidern.

MELINDA: Das heißt, dass sie mir ebenfalls Erwartungen auferlegen?

ELIAS: Und das verstärkt den Kreis und setzt das Erwidern und die Reaktion in Dir fort, dass Du Erwartungen auf sie projizierst.

MELINDA: Was mir nicht ganz klar ist, wie kann ich auf Erwartungen verzichten, wenn ich Vorlieben bezüglich von Dingen hege, die ich mag?

ELIAS: Du hast Vorlieben und kannst Meinungen und Philosophien haben. Das spielt keine Rolle. Du kannst Dich auf jede von Dir gewählt Weise äußern. Das, worauf ich Deine Aufmerksam lenke, ist das Annehmen. Annahme braucht keine Erwartungen. Du brauchst keine Erwartungen, um Antrieb und Motivation zu erschaffen, aber Deine automatischen Erwiderungen sind mit dem Glaubenssatz verbunden, dass Erwartungen Dich motivieren würden. Du setzt Dir ein Ziel, und das ist eine Erwartung, und das Ziel ist das, was Du als Motivationsantrieb für Deine Bewegung hin zum Zustandebringen erachtest.

MELINDA: Oh, das stimmt. Das habe ich noch nie als Glaubenssatz gesehen.

ELIAS: Das ist es, was ich Dir sage. Motivation und Antrieb können ohne Erwartungen geäußert werden. Diese werden nicht verschwinden. Es geht darum zu erkennen, dass Du Erwartungen erschaffst, und dass sie unnötig sind.

Erwartung können oft Enttäuschungen für Euch bringen. Eine Erwartung ist ein Werturteil, denn unabhängig vom Endresultat wirst Du entweder einen positiven Erfolg oder eine Enttäuschung für Dich sehen. Beide auferlegen Deiner Bewegung ein Werturteil. Die Erwartung wird das Ziel. Ziele werden nicht nur in objektiver Weise beim Definieren von Elementen geäußert, wie das, was Du bei der Arbeit erschaffst. Ziele könne auch in Beziehungen geäußert werden, denn sie sind lediglich ein anderes Wort für Erwartungen.


Session 519:
Wednesday, December 15, 1999-1 © 2000 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: zwischenmenschliche Beziehungen

Beitrag von Gilla » Do 1. Mai 2014, 09:34

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http://www.eliasweb.org/de/
http://www.eliasforum.org/digests.html


Der nachfolgende Text stammt von der Elias-Website:
http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=497


JOSEPH: Meine Hauptfrage ist ... gut, ich habe Glaubensannahmen, mit denen ich mich ungefähr fünfundzwanzig Jahre befasse. Ich weiß nicht, wie viel Fortschritt ich mit ihnen gemacht habe. Ich verstehe dieses neue Konzept sie anzunehmen nicht wirklich. (Elias grinst) Ich habe wiederholt gelesen, was du darüber gesagt hast. Die ganze Idee von Annehmen ergibt nicht viel Sinn für mich. Ich weiß nicht, ob sich das davon unterscheidet, zu versuchen Glaubensannahmen zu ersetzen oder nur zu vergessen oder sich einfach auf etwas anderes zu konzentrieren. Ich habe mich auf etwas anderes zu konzentrieren versucht.

Die spezielle Glaubensannahme, die mich am meisten stört, ist die Glaubensannahme, die einen Lebenspartner zu finden blockiert. Als ich sehr jung war, sah ich die Männer und sah, dass sie - die ich wollte - sich nur für Frauen interessierten, und ich sagte mir: "Es gibt niemanden für mich“. Offensichtlich habe ich diese Glaubensannahme angenommen, als ich sehr jung war oder vielleicht schon am Anfang meines Lebens. Ich weiß nicht. Und dann, als ich ein paar Jahre danach auf Seth stieß - um 76 oder 77 -, fing ich mit dieser Meditation an: "Es gibt heterosexuelle Männer, die sich für mich interessieren und die ich haben kann“, und mein Leben änderte sich drastisch.

Ich habe nicht wirklich einen Partner gefunden und nicht gefühlt, dass ich diese Glaubensannahme losgeworden bin, was du meinst, dass nie geschieht. Aber andererseits leide ich sehr darunter, sodass ich versuche den Zustand zu beenden. Es verursacht offensichtlich auch viel Schwierigkeiten in meinem Körper. Wenn du mehr von mir wissen musst, sage es mir einfach. Ich lasse dich jetzt reden.

ELIAS: Ha ha! Sehr gut!

Zuerst möchte ich dir sagen, dass ich mir der Verständnisschwierigkeiten des Begriffs Annahme von Glaubenssystemen bewusst bin.

Die Annahme von Glaubenssystemen bedeutet nicht, ein Glaubenssystem zu beseitigen oder ein Glaubenssystem zu ändern oder ein Glaubenssystem zu ignorieren. Das sind Aktionen, die euch früher nur in Verbindung damit angeboten worden sind, dass ihr Glaubenssysteme HABT; als eine Einführung, sozusagen. (Anmerkung: Seth ist gemeint)

Jetzt seid ihr euch dessen bewusst, dass ihr Glaubenssysteme habt, die euren Fokus in dieser physischen Dimension sehr beeinflussen, und könnt in Verbindung mit diesem Bewusstseinswandel aktiv werden.

Versteht, dass ihr mit der Annahme von Glaubenssystemen nicht mit eurem Denken, euren Emotionen, euren Meinungen oder euren Vorlieben aufhört. Ihr drückt euch weiterhin mit allen diesen Elementen eurer Realität und eurer selbst aus, aber ihr hört auf, eure Glaubensannahmen zu beurteilen.

Lass mich kurz abschweifen und dich bitten, jetzt auf dich zu sehen.

Wenn ich dir sage „nimm dich an“, was wirst du mir antworten? Sagst du mir, dass die Methode dich anzunehmen ist dich zu beseitigen?

JOSEPH: Nein, bestimmt nicht. Das wäre ..., ich bin, und werde immer ich sein.

ELIAS: Ja!

JOSEPH: Ich habe keine Mühe mit dieser Theorie. Ich weiß das schon.

ELIAS: Ja. Die Annahme von Glaubenssystemen ist wirklich dasselbe.

Die Selbstannahme ermöglicht dir, dich zu äußern – deine Eigenschaften und natürlichen Ausdrucksweisen - ohne dich zu beurteilen.

JOSEPH: In Ordnung, ich verstehe das genau. Die Frage, die noch nicht beantwortet ist - die ich noch nicht gefragt habe, vielleicht - warum blockiere ich das Glück, das ich will?

ELIAS: Ich verstehe.

JOSEPH: Verstehst du, worüber ich rede, oder sollte ich mehr ins Detail gehen?

ELIAS: Das ist nicht wichtig. Deine Frage betrifft Intimität mit einem anderen Individuum ...

JOSEPH: Ja!

ELIAS: ... und dein Verlangen, dass diese Aktion geschieht, und der Mangel dieser Manifestation in deinem Fokus.

Annahme ist ein Schlüssel in dieser Situation.

Du hast dich in deinem Fokus für lange Zeit selbst herabgesetzt und einen Mangel erschaffen an Selbstannahme und Vertrauen in deine persönlichen Fähigkeiten zu verwirklichen, was du in diesem speziellen Fokus erschaffen willst.

Das ist ein grundlegendes Element dieser Situation, über die du dich an diesem Tag erkundigst, weil es in deiner Wahrnehmung ein klares Element gibt, das du erschaffen willst und objektiv nicht erschaffst. Das zugrunde liegende oder Schlüsselelement dieser Situation ist die Annahme zuerst von dir selbst.

Weil, solange du dich selbst nicht annimmst, projizierst du in Wirklichkeit Energie zu anderen Individuen - die sofort aufgenommen wird – die sagt: "Ich bin unwürdig. Ich habe nicht die Fähigkeit, effizient zu erschaffen. Deswegen verdiene ich diese Beziehung nicht.“ Solange du dich herabsetzt, projizierst du auch diese Energie nach außen. Andere Individuen spüren diese Energie....

JOSEPH: In Ordnung. Das verstehe ich sehr gut. Was kann ich tun, ist die nächste Frage, die brennende Frage. Du weißt von meinen Meditationen, oder soll ich sie dir beschreiben? Soll ich sie in der einen oder anderen Weise ändern?

ELIAS: Das ist keine Situation, die sich durch Meditation verändert. Du kannst weiter meditieren, und das wird diese Situation nicht verändern. Du versuchst dich selbst zu verändern. Aber darauf kommt es nicht an.

Es kommt nicht darauf an, dich zu ändern. Wichtig ist, dich anzunehmen und zu erkennen, dass das Individuum, das du bist, annehmbar IST und wunderbare Eigenschaften in diesem Fokus hat.

JOSEPH: Würde es mir Schwierigkeiten machen, wenn ich mir den ganzen Tag immer wieder sage, dass ich annehmbar bin und einer Beziehung würdig bin?

ELIAS: Das kann anfänglich wirklich helfen, um zu beginnen, eine Serie von Affirmationen zu wiederholen.

Lass mich dir wirklich deutlich sagen, dass du, obwohl du meinst, dich nicht ständig selbst herabzusetzen, in dir den wiederholten Affirmationen entgegengesetzt agierst, weil du dir immer wieder sagst, dass du einer intimen Beziehung NICHT würdig bist. Du kannst deswegen diese immer wieder geschaffene Aktion zunächst mit objektiven Affirmationen ausgleichen.

Ich möchte dir auch sagen, dass du eine andere Übung machen kannst, die dich auch objektiv erkennen und wahrnehmen lässt, wie oft du dich herabsetzt.

Dabei sollst du eine Woche lang den ganzen Tag über jedes Denken, jedes Gefühl und jedes automatische Verhalten wahrnehmen, das du hast.

Du kannst das in deiner Arbeit üben. Du kannst das üben, wenn du ...

JOSEPH: Elias, es scheint so, dass ich das immer mache. Ich bin extrem bewusst, weil Seth mich darauf aufmerksam gemacht hat. Ich sehe hier etwas nicht, weil du wüsstest, dass ich das tue, wenn ich das wirklich täte.

ELIAS: Ich werde mit dieser Übung weitermachen.

Du sollst nicht nur wahrnehmen, sondern auch deine automatische Antwort auf deine Wahrnehmung wahrnehmen. Das ist eine sehr häufige Falle, in die Individuen - du auch – tappen, wenn sie anfangen ihr Bewusstsein zu erweitern. Wenn du deine eigenen Verhaltensweisen und deine eigenen automatischen Antworten wahrnimmst, wendest du auch deine Aufmerksamkeit nicht ZU dir selbst sondern gegen dich selbst und verstärkst genau die Aktion, die du nicht verstärken willst, weil du dich dauernd herabsetzt und meinst, dass du besser vollbringen SOLLST. Du SOLLST bewusster sein. Du SOLLST mehr annehmen.

Das sind Äußerungen, die automatisch geschaffen werden. Es kommt bei der Annahme darauf an, dir mehr Wahlmöglichkeiten als nur die automatischen Optionen zu gewähren, die du erschaffst. Es gibt viel viel mehr Wege für dich, aber du siehst sie nicht, weil deine Aufmerksamkeit im Bereich deiner automatischen Antworten und deiner Rechtfertigung dieser automatischen Antworten liegt.

JOSEPH: Sind meinen sexuellen Reaktionen darauf ein Beispiel für das worüber du sprichst? Sprichst du dabei über mein Verlangen sie zu befriedigen? Oder redest du über etwas anderes?

ELIAS: Das ist ein Bereich, in dem du wirklich deutlich deine individuellen automatischen Antworten sehen kannst. Du hast starke Sehnsüchte, die objektiv nicht ausgedrückt werden dürfen. Du bist dir objektiv dieses Verlangens bewusst, und in diesen Momenten verändert sich deine Energie. Du antwortest sofort automatisch.

Du triffst ein anderes Individuum. Du siehst dieses andere Individuum, und fühlst in dir wirklich stark eine objektive Anziehung. Du reagierst auf diesen Reiz und bist anfänglich mit diesem Individuum interaktiv. Aber in dem Moment, in dem du dich entscheidest, mit diesem anderen Individuum zu sprechen, reagierst du automatisch....

JOSEPH: Wie Furcht oder Hemmung, weil du nicht (unhörbar) kannst?

ELIAS: Ja.

JOSEPH: Richtig?

ELIAS: Ja, und das ist es, was ich dir sage. Das muss nicht geändert oder, in euren Begriffen, in Ordnung gebracht werden durch äußere Handlungen und es kann nicht verändert werden, indem du objektiv nur anders handelst, weil darunterliegend der Mangel an Annahme in dir bestehen bleibt und das überlagert, was du zu vollbringen versuchst, weil die Energie in diesem Mangel an Annahme und Furcht VIEL stärker ist als die Energie, die du objektiv in den Wunsch projizierst.

JOSEPH: Hmm. Gut, ich kann das sehen. Ich glaube, ich war mir dessen bewusst. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich ... gut, ich möchte einen Partner, der den meisten meiner Bedürfnisse entspricht, und es gäbe wenig ... gut ich könnte mir sagen, dass ich kein Interesse an diesen anderen Individuen habe.

ELIAS: Was du sagst, ist eine äußerliche Betrachtung, dass wenn gewisse äußere Umstände geschaffen werden, dir das Befriedigung verschafft.

Ich spreche vom Gegenteil.

JOSEPH: Dass ich es umdrehe?

ELIAS: Ja; wenn du dich auf dich konzentrierst und dich selbst annimmst, projizierst du automatisch eine Energie der Annahme. Wenn du diese Art von Energie projizierst, fängst du auch an, genau die Aktion anzuziehen, die du möchtest.

JOSEPH: Ja, das ist mir klar, aber die Frage bleibt, dass ich einfach nicht verstehen kann, wie ich anfange mich zu akzeptieren und mich würdig zu machen und diese positive Energie zu projizieren.

ELIAS: Ich möchte dir sagen, dass das ein Prozess ist, und angesichts der Kraft der Glaubenssysteme, der Kraft der Furcht und der Kraft der Selbstherabsetzung, die du lange Zeit genährt hast, wird das nicht sofort vollendet sein können.

Ich sage dir, dass es nicht unmöglich ist, da es diese Aktion gibt. Aber in deiner Realität ist es viel wahrscheinlicher, dass die unmittelbare Änderung nicht stattfindet.

Deswegen schlage ich dir vor, dass du mit kleinen Schritten anfängst und dabei deine Aufmerksamkeit von außen nach innen verlagerst.

Wende deine Aufmerksamkeit vom Wunsch nach einem Partner zum Verlangen nach Selbstannahme, da die Partnerschaft und das Vorhandensein der Partnerschaft eine natürliche Nebenerscheinung ist ....

JOSEPH: Ja, ich verstehe das gut. Das heißt praktisch, dass ich, wenn ich einen Mann sehe, der stark auf mich wirkt, ich einfach meine Aufmerksamkeit sofort von ihm weg zu dem hinwende, dass ich mich jetzt seiner würdig fühlen muss?

ELIAS: Nein.

JOSEPH: Oder dass ich anfange, mich seiner würdig zu fühlen?

ELIAS: Nein.

JOSEPH: Wie bitte?

ELIAS: Nein.

JOSEPH: Gut, mach weiter.

ELIAS: Du kannst das weiter tun.

Ich sage dir nur, erwarte nicht, dass du dich plötzlich annimmst und das zu diesem anderen Individuum projizierst und somit sofort diese Beziehung manifestierst.

Was ich dir sage, ist, dass du mit anderen Individuen ohne Erwartung zu tun haben und dir dabei objektiv erlauben kannst deine eigenen Gedanken und Emotionen und körperlichen Gefühle anzunehmen. Erlaube dir diese Äußerungen anzunehmen, ungeachtet der Aktion des anderen Individuums. Das ist der Anfang.

JOSEPH: Hat das jetzt überhaupt irgendeine Affirmation zur Folge? Oder etwas, das ich dem Individuum sage? Darüber bin ich mir nicht sicher.

ELIAS: Es ist für dich unnötig, einem anderen Individuum oder dir in Verbindung mit einem anderen Individuum nach außen hin Affirmationen zu sagen. Du kannst nonverbal für dich mit Affirmationen, die deine Selbstannahme verstärken, weitermachen, wenn du mit einem anderen Individuum zu tun hast.

Ein weiteres Element der Verstärkung der Annahme – gerade in der Interaktion mit einem Individuum - ist es dich anzuerkennen und dich in deinen Gedanken, Gefühlen und Emotionen im Moment anzunehmen - im Moment, in dem du objektiv, sozusagen, körperlich einem Individuum gegenüberstehst - da es jetzt deine automatische Aktion ist, dass du dich sofort selbst herabsetzt und Angst vor dem anderen Individuum hast.

JOSEPH: Gut, ich sehe nicht, wie ich jemals einfach diese Furcht loswerden kann. Es scheint einfach ein Mysterium für mich zu sein.

ELIAS: Es ist keine Frage des Loswerdens der Furcht. Es ist eine Bewegung die Furcht abzubauen. Du demontierst die Furcht und zerstreust die Energie, wenn du in der Angst diese Energie, die du der Furcht zur Verfügung stellst, umdirigierst....

JOSEPH: In Ordnung, könnte ich mir sagen... ich sage dieser Energie, sich jetzt in Annahme zu verwandeln?

ELIAS: Du kannst das.

JOSEPH: Ich habe diese Gewalt über mein Bewusstsein?

ELIAS: Du hast sie.

JOSEPH: In Ordnung. Das ist eine gute Nachricht!

ELIAS: Du dirigierst dein ganzes Bewusstsein.

Session 497:
Monday, November 1, 1999 © 2000 (Private/Phone)

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