Elias: Wachzustand - Traumzustand

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Gilla
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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Mo 24. Jun 2013, 09:20

Elias channelings, Mary Ennis:
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MIKE: Seit Längeren bekomme ich nur kleine Schnipsel von Träumen. Warum erinnere mich nicht wie früher? Ich konnte mich an drei oder vier Träume pro Nacht und an den größten Teil der Handlung erinnern. Jetzt bekomme ich nur ein Symbol aus einem oder aus zwei Träumen, und ich frage mich, warum ich mich nicht mehr erinnere. (gekürzt)

ELIAS: Diese Situation erschaffst Du als Ablenkung. Du hast Dich abgelenkt, um nicht unbedingt jene Bereiche zu sehen, die Du anzusprechen wünscht, denn subjektiv hast Du gewählt, Glaubenssatzsysteme anzusprechen und in ein breiteres Gewahrsein und eine effizientere Äußerung umzuziehen, aber objektiv ringst Du damit und befürchtest, dass Du Dir nicht unbedingt die wahre Tiefe Deines Erforschen bestätigen wirst.

Euer Traumzustand ist Eure Kommunikation der Essenz mit dem Fokus, Eure Kommunikation mit dem Selbst, und er offeriert Euch eine Bildersprache, die sich auf Eure Realität bezieht, und er spricht sehr oft Themen an, die Ihr auch im objektiven Wachzustand ansprecht und anheuert.

Derzeit wählst Du, Dich nicht objektiv an Deine Trauminteraktionen zu erinnern, weil Du nicht unbedingt das zu sehen wünschst, was Du Dir selbst kommunizierst, denn in vielen Trauminterkationen kommunizierst Du Dir viele Informationen, die denen ähnlich sind, die ich Dir gegenwärtig offeriere, nämlich zu bemerken und Dich nicht abzulenken. Aber als objektive Äußerung gefallen Dir diese Ablenkungen durchaus, und sie offerieren Dir einen vorübergehenden Trost und Spaß, den Du als Freiheit interpretierst. Ich sage Dir, dass diese Art Freiheit einschränkender sein mag als Du es erkennst.

MIKE: Ja, ich fange an, das zu erkennen. Ich habe Material gekauft, das mir helfen soll, ruhiger zu werden, und ich frage mich, ob es tatsächlich das tun wird, was ich davon erhoffe.

ELIAS: Deine physische (Fahrrad)-Tour viewtopic.php?f=13&t=1346 ist nicht genug, weil sie nicht spirituell genug ist!!! Wie schrecklich, dass wir eine Fahrradtour aufs Land und physische Aktivitäten mit Vergnügen und Freude anheuern, den das sind keine ernsthaften spirituellen Aktivitäten, weshalb sie nicht so effizient wie andere spirituelle Manifestationen sein werden!

Ich sage Dir, Du kannst wählen, diese Methoden anzuwenden, und wenn Du Dich ihnen widmest, magst Du auf diesen Gebieten erfolgreich sein. Du magst auch vorübergehend frustriert sein, denn Deine physischen Denkprozesse neigen zur Ablenkung und zum Geplapper, nicht war? Und Du wirst nicht akzeptieren, dass der große und mächtige Elias sich Deines inneren Geplappers gewahr ist, das Du andauernd erschaffst und Dir eine effiziente Methode offeriert hat, die das beruhigen wird? Nein, denn das ist nicht spirituell, es sind keine Opfergaben tibetanischer Mönche, die mit Zimbeln klimpern und Weihrauch verbrennen und um große Erleuchtung meditieren. (Mike lacht schallend)

Du kannst Deine Ausrüstung/Geräte und Methoden benutzten, und zusätzlich magst Du Deine Fahrradtour machen und Beides vergleichen und mir sagen, welche Richtung sich als effizienter erwiesen hat.

MIKE: Dem, was Du sagst, entnehme ich, dass die Tour effizienter sein wird!

ELIAS: Ha, ha, ha! Halte mir nicht zugute, dass ich die Energie kenne, die ich in Dir lese! (kichert) Ich sage nicht, dass Du nicht wählen sollst, diese Methoden anzuwenden. Sie mögen Dir helfen, aber sei nicht überrascht, wenn das innere Gequassel fortwährt und Deine Bemühungen, diese ungestörte/unabgelenkte Ruhe anzuheuern, Dich frustrieren.

Session 398:
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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Mo 24. Jun 2013, 10:14

Elias channelings, Mary Ennis:
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DAWN: In jüngster Zeit waren Badezimmer einschließlich des Hinunterspülens von Dreck wesentliche Themen in meinen Träumen, und manchmal kamen auch Klassenzimmer vor, und es gab einige Träume, in denen beide vorkamen. Kannst Du mir etwas dazu sagen?

ELIAS: In diesen Trauminteraktionen stellst Du dar, dass Du gegenwärtig bestimmte Elemente in Deinem Fokus und Deinen Äußerungen erkennst, die Du nicht länger für nötig hältst. Deshalb kannst Du bestimmte Verhaltensweisen eliminieren, die Du zuvor inkorporiert hast, und hier beziehst Du auch das Schulzimmer mit ein, denn Du erlaubst Dir, Informationen zu erlangen und diese vollständiger zu assimilieren, Informationen, die Du individuell auf Dich selbst anwenden kannst. Das offeriert Dir Reichhaltigkeit im Sichten Deiner selbst und Deiner eigenen Schöpfungen.

Dadurch, dass Du Dir diese Informationen offerierst, siehst Du auch immer mehr Bereiche, wo es unnötig ist, Deine entsprechende Äußerung fortzusetzen, was Du als Eliminieren und Wegwerfen von Abfall darstellst, da Du diese Äußerungen nun als Energievergeudung erkennst. Du schätzt es nun so ein, dass das Übernehmen von Verantwortung für Andere eine Energievergeudung ist. Es ist Energievergeudung, Schuldgefühle oder einen Richtspruch über das Selbst im Zusammenhang mit Deiner Äußerung anderen Individuen gegenüber zu erschaffen.

Du fängst an, diese Elemente der Energievergeudung - Deine Besorgnis - zu erkennen und zu erkennen, dass Du sie eliminieren kannst, und Du erschaffst durchaus kreativ die Metaphorik der Abfallentsorgung.

Session 402:
Tuesday, May 25, 1999 © 1999 (Private/Phone)

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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Di 25. Jun 2013, 08:43

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DEANE: Ich lag sehr früh am Sonntagmorgen im Bett und hörte, dass eine Frauenstimme meinen Namen rief, und die Stimme war so laut, als ob sie direkt an meinem Ohr wäre. Sie erschreckte mich wirklich. Kannst Du mir sagen, wer das war und was der Grund für diese Erfahrung war?

ELIAS: Ja, das ist ein weiterer Aspekt von Dir, und dies wird Dir offeriert, um Deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Du hast auch in zeitlicher Nähe zu dieser vernehmbaren Stimme subjektive Traumsymbolik angeheuert. Daran erinnerst Du Dich nicht objektiv, aber das kommt häufig vor. Es ist nicht nötig, sich an die tatsächliche Trauminteraktion zu erinnern sondern Dir vielmehr einen Trigger zu offerieren, der Deine Aufmerksamkeit hat. Du hast gewählt, die Äußerung eines anderen Aspektes als objektiv hörbaren Kontakt zuzulassen, damit er Deine Aufmerksamkeit hat und Dich zu einem Gefühl lenkt, denn in diesem Augenblick erlebst Du ein Gefühl, und in dem Gefühle erinnerst Du Dich an das Schlüsselelement Deiner Traumbildersprache. Die Bildersprache selbst spielt in objektiver Hinsicht keine Rolle, denn das präsentierte Gefühl war das Schlüsselelement. Du offerierst Dir die objektive Emotion und das Gefühl, denn das ist es, wohin Du Dich lenkst.

DEANE: In einer früheren Sitzung sagtest Du, dass die Stimmen, die ich vor dem Einschlafen höre, die Folge von dem sind, dass ich mich für andere Fokusse und für andere Bewusstseinsbereiche öffne. Kannst Du mir noch mehr dazu sagen?

ELIAS: Ja. Du erlaubst Dir, eine interessante Bewegung zu erschaffen. Bei diesem Dich Öffnen für andere Bewusstseinsbereiche bewegst Du Dich auch in Verbindung mit der Erweiterung Deines Gewahrseins und offerierst Dir die Chance, Dich innerhalb der Traumbildersprache und anderer Aktivitäten – außerkörperlichen Erfahrungen, Projektionen und Meditationen – mit bestimmten Bewusstseinsbereichen zu verbinden, die Energiedeponate mit Informationen haben. Dies bietet Dir die Chance, Informationen hinsichtlich des physischen Fokus anzuzapfen, auf die nicht unbedingt leicht innerhalb des objektiven Wachzustandes zugegriffen werden kann, aber da Du anfängst zu bemerken, hast Du Dir erlaubst, auf diese anderen Bewusstseinsbereiche zuzugreifen, und Du wirst Dir schließlich auch diese Bewegung im objektiven Wachzustand noch erlauben.

Dies kann zunächst auf sehr unterschiedliche Weise dargestellt werden. Viele Individuen, die in die Richtung gehen, auf diese Bewusstseinsbereiche zuzugreifen, bilden dies als eine Art Bibliotheken ab, denn Ihr assoziiert Bibliotheken mit einem Ort, der viel Informationen birgt.

Manchmal mögen Individuen diese Bewusstseinsbereiche als Ausdehnung von dem abbilden, was sie für das Universum halten und sich somit andersartige und ungewöhnliche Objekte präsentieren, die auf sie zukommen, im Wissen, dass diese Objekte große Mengen an Informationen enthalten. Das ist lediglich die individuelle Assoziationsäußerung von dem, was Ihr selbst mit dem Speichern großer Informationsmengen assoziiert. Es spielt keine Rolle, wie Ihr die Bildersprache vergegenständlicht. Die Bedeutung liegt darauf, dass Ihr Euch Offenheit für diese Bewusstseinsbereiche erlaubt, die große Energiedeponate bergen, welche sich in Eure Dimension hinein als Informationen übersetzen.

DEANE: Nun, das ist die 100.000 Euro Quizfrage. Ich komme zu Dir und bitte um Informationen, und dann gibt es dieses andere Zeugs dort draußen. Anscheinend kann ich auf diese bei Dir angefragten Informationen nicht selbst zugreifen oder sie direkt aus mir hervorholen. Wo liegt da das spezielle Problem? Ist es Angst? Ich habe versucht, diese Dinge zu betrachten, und es wird frustrierend, denn anscheinend kann ich es einfach nicht! Es gibt vielleicht irgendetwas Spezielles, was mich zurückhält. Kannst Du mich hinsichtlich dieses Problems aufklären, und was kann ich tun, um es noch besser zu machen.

ELIAS: Meine Freundin, lass mich das wiederholen, was ich Dir schon oft gesagt habe: Sobald Du wählst, den Griff auf Deine festgehaltene Energie loszulassen, wirst Du das akzeptieren, was ich Dir sage. Es gibt zwar eine spezifische Blockade, aber ich würde sie nicht unbedingt als Furcht bezeichnen. Die Blockade besteht darin, dass Du weiterhin auf das Draußen blickst und nicht zur Annahme des Selbst schreitest.

Ich erkenne, dass diese Euch offerierte kleine Äußerung des Annehmens des Selbst, die einerseits so einfach ist, anderseits im physischen Fokus so schwierig ist, da Euch Eure Glaubenssatzsysteme stark und heftig beeinflussen und Ihr an diesen intensiv festhaltet. Ihr zieht nicht nur individuell mit Eurer eigenen Energie in ungewohnte Bereiche um, sondern Ihr bewegt Euch auch um Massen-Äußerungen und um sehr viel damit verbundene Energie herum, die in Eurer ganzen Geschichte rund um Euren Globus der Nicht-Annahme des Selbst verliehen wurde.

Ich habe Euch schon oft gesagt, dass Eure Religionen, Eure Wissenschaften und alles, was Ihr in Eurer Realität erschafft, Euch dahingehend bestärken, dass das Selbst nicht vertrauenswürdig wäre. Dieses von mir geäußerte Vertrauen in das Selbst, mag deshalb ziemlich schwierig für Euch sein, denn es kommt nicht automatisch, und Ihr seid auch nicht daran gewöhnt. Ihr seid es gewöhnt, Äußerungen außerhalb Eurerselbst (im Draußen) zu akzeptieren.

Das ist auch der Grund, weshalb Ihr mit mir und ich mit Euch interagiere, weil das Euch eine vorübergehende Ruhepause von diesen Massen-Glaubenssatzsystemen und deren Energie-Intensität und eine vorübergehende Äußerung des Empfangens von Akzeptanz durch mich offeriert, was Euer Annehmen des Selbst verstärken wird. Die für Euch von mir geäußerte Annahme ist jedoch objektiv vorübergehend und kein ständiger Input. Der ständige Input, das ist die Duplizität. Die Euch von mir offerierte Energie wird ziemlich oft von der Energie Eurer Glaubenssatzsysteme auf dem Gebiet der Duplizität/Doppelzüngigkeit/Falschheit/Doppelspiel überschattet.

Das spielt in dieser Sache keine Rolle. Wir sagen Euch immer wieder, dass Ihr Euch selbst vertrauen könnt und offerieren Euch Chancen und Wege, auf jedem Gebiet Eures Fokus Euer individuelles Vertrauen in das Selbst anzuheuern, und wir bestärken somit Eure Bewegung/Vorankommen auf diesen Gebieten und sagen Euch NICHT, dass Ihr versagt hättet, dass Ihr es NICHT zustande gebracht hättet oder dass Ihr es ineffizient hinkriegen würdet, sondern wir sagen Euch, DASS IHR ERFOLGREICH SEID (that you are accomplishing).

Und wenn ich Dir sage, dass Du erfolgreich bist, was erschaffst das in Dir? „Nein, nein, Elias, ich bin nicht erfolgreich! Das ist doch der Grund, weshalb mich mit Dir spreche, dass ich es nicht zustande bringe!“ und ich antworte Dir: „Oh doch, Du bist erfolgreich. Du vertraust Dir lediglich selbst nicht, dass Du es zustande bringst, Du kritisierst Dich, dass Du es nicht hinkriegen würdest.“ Deshalb bestärke ich Dich weiter und sage Dir, dass Du erfolgreich bist, und wenn wir Schritt für Schritt so weitermachen, wirst Du nach und nach sehen und darauf vertrauen, dass Du erfolgreich bist. Aber im physischen Fokus sucht Ihr nach Methoden.

DEANE: Was das Annehmen des Selbst anbelangt, benutzte ich die Validierung/Bestätigung. Ich habe einige Dinge verwendet, und ich verstehe nicht, warum ich nicht vollständig annehmen kann. Warum vertraue ich mir nicht selbst? Zum Teufel mit den Methoden! Warum auch? (gekürzt)

ELIAS: … Du hast Recht. Dieses Vertrauen in das Selbst kannst Du unmittelbar äußern. Aber Du tuest es nicht, und das ist die Realität Deines Erschaffens, dass Du das nicht tust. Ganz egal, ob Du dazu fähig bist oder nicht, Du erschaffst auf diese Weise, und der Grund, warum Du nicht anders erschaffst, ist der, dass Du nicht glaubst, dass tun zu können. Du glaubst, dass Du einen Prozess anheuern musst und folgst dem, was Du glaubst.

Untersuche das einmal selbst. Auf den Gebieten, wo Du keinerlei Zweifel hegst, bist Du mühelos erfolgreich. Doch auf diesem speziellen Gebiet zweifelst Du auch, obwohl Du objektiv äußerst, dass Du glaubst. Und dort, wo Du zweifelst, erlaubst Du Dir zu driften, und wenn Du driftest, bist Du nicht unbedingt so erfolgreich wie Du sein möchtest. Du lenkst Deine Aufmerksamkeit ab. Ich habe Euch kürzlich das Beispiel eines Fensters mit vielen kleinen Scheiben offeriert.

Stell Dir vor, dass Du ein wundervoll angeordnetes Fenster mit sehr vielen Scheiben und Unterteilungen siehst. Es bleibt immer noch ein Fenster, und man kann es wie alle Fenster benutzen. Aber wenn Du jedes Element jeder Scheibe in diesem Fernster untersuchst, lenkst Du Dich selbst ab und konzentrierst Dich so sehr auf die Scheiben, dass Du Dich nicht mehr damit befasst, aus dem Fenster hinaus zu gehen.

DEANE: Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht!

ELIAS: Das Fenster wird Dir präsentiert, damit Du hinausgehen kannst. Aber solange Du damit beschäftigt bis, jedes einzelne Scheibchen in diesem Fenster zu untersuchen, gehst Du nicht hinaus, denn Du konzentrierst Dich nicht auf die Bewegung/Vorankommen sondern aufs Untersuchen.


Session 421:
Friday, July 9, 1999-2 © 1999 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Di 25. Jun 2013, 15:34

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ELIAS: Ha, ha. ha! Ich bin erheitert, da ich mir gewahr bin, dass Du in jüngster Zeit bereits die Richtung gegangen bist, die Dir selbst präsentierte Bildersprache sehr effizient zu identifizieren. Deshalb bestätigte ich Dir, das Du Dir dessen gewahr bist, was Du Dir mit dieser bestimmten Bildersprache präsentierst. Dies wurde Dir auch mit Deiner Traumbildersprache bescheinigt, weshalb Du Deinen Eindrücken und Deiner Einschätzung von Situationen vertrauen kannst, in denen Du involviert bist und die Du am Erschaffen bist. (kichert)

LETTY: Ich weiß, dass ich viel träume, denn ich wache mit diesen weit entfernten aber unklaren Erinnerungen auf. Doch ich weiß, dass es Botschaften in Bildersprache, größtenteils von Castille (Essenzname) sind. Ich weiß, dass ich das bin, und doch fühle ich manchmal so etwas wie eine engere Verbindung. Subjektiv fange ich diese Botschaften auf, wobei ich mich manchmal erinnere und sie übersetzen und besser verstehen kann. Aber was ist, wenn ich ohne klare Erinnerung an die Vorgänge im Traumzustand aufwache?

ELIAS: Castille, wie viele andere auch, erschaffst Du in dieser Situation hinsichtlich Deiner individuellen Traumbildersprache eine spezifische Richtung/Regie. Bitte verstehe, dass Individuen Handlungen/Vorgänge hinsichtlich ihrer Traumbildersprache erschaffen mögen, die mit ihrem Erschaffen im objektiven Wachzustand konsistent sind, und deshalb mag es viele verschiedene Gründe für das objektive Nicht-Erinnern der Traumsymbolik geben. Manche blockieren auch vorsätzlich ihre Erinnerungen, aber das ist nicht die von Dir erschaffene Situation.

Derzeit und in der jüngsten Vergangenheit bist Du in den Bereich des vermehrten Untersuchens und Erforschens des Selbst und Deiner individuellen Motivationen für den Schritt in bestimmte Richtungen umgezogen, und Du evaluierst Verhaltensweisen, die Du in Verbindung mit Situationen und anderen Individuen erschaffst. Damit sage ich, dass Du Dich vermehrt auf den Blick auf das Selbst konzentriert hast.

Ähnlich wie einige andere Individuen auch, neigst Du in solchen Situationen manchmal dazu, die Bildersprache ausgiebig zu untersuchen, und das, was Du manchmal bei diesem Untersuchen erschaffst, ist dass der Verstand in Dein Erforschen der Bildersprache einfließt und Du Dir erlaubst, Deine Bildersprache weit über das Nötige hinaus zu verkomplizieren. Was Deine Traumbildersprache und das Behindern Deinerselbst bei diesen Äußerungen anbelangt, offerierst Du Dir manchmal nicht so viele Informationen, als dass diese objektiv übersetzt werden könnten.

Lass uns diese Situation untersuchen. Das, was Du Dir offerierst, ist keine große Menge an Bildersprache per se, sondern Du offerierst Dir ein Gefühl, eine Empfindung oder eine begrenzte Menge an Information, die Du anscheinend objektiv im Gedächtnis behalten hast. Diese Art von Äußerung und Bewegung erschaffst Du, um Deine eigene an Dich selbst gerichtete Bildersprache nicht übermäßig zu verkomplizieren und Dich mit Deinen Komplikationen nicht zu verwirren.

Mit dem, was Du derzeit von Deiner Traumbildersprache behältst, offerierst Du Dir hinreichend Informationen, denn sie offerieren Dir ein übersetzbares Gefühl und stehen im Zusammenhang mit dem, was Du innerhalb Deiner objektiven Bildersprache in dieser Zeit erschaffst, doch Du offerierst Deinen Schöpfungen z.Zt. keine riesigen Denkprozesse oder Analysierungen. Du erschaffst einfach, und das ist die Beziehung, die Du zwischen den subjektiven und objektiven Äußerungen erschaffen hast, wodurch bestimmte Elemente des Verkomplizierens und des Verwirrens bei diesen Äußerungen eliminiert werden. Verstehst Du?

LETTY: Ja, sehr gut. Das ist sehr einleuchtend, denn ich empfinde in einem allgemeinen und nicht speziellen Sinne viel klarer. Oft erwache ich und weiß, dass subjektiv etwas geschehen ist, woran ich mich objektiv nicht erinnere.

ELIAS: Und das erlaubt Dir, im objektiven Wachzustand damit fortzufahren, Deine Realität im Einklang mit Deiner subjektiven Bewegung zu erschaffen, ohne es durch das Analysieren der subjektiven Bewegung zu verkomplizieren oder durcheinander zu bringen.

Session 426:
Sunday, July 18, 1999 © 1999 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Mi 26. Jun 2013, 07:32

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RODNEY: … Ich frage mich, ob Traumelemente fortdauern? Haben sie eine eigene Identität? Was geschieht mit ihnen nach dem Traum? Ich stelle wohl eine ziemlich verrückte Frage, und was passierte mit dem Hund in meinem Traum?

ELIAS: Das ist keine verrückte Frage. Deine Traumbildersprache ist eine Projektion von DIR. Sie ist dem, was Du im Wachzustand erschaffst, ziemlich ähnlich. Du kannst Ereignisse im Wachzustand erschaffen, und sie sind ein Element Deines Erschaffens.

Traum-Metaphorik wird auf ähnliche Weise wie Ereignisse in Eurem Wachzustand erschaffen, nicht unbedingt als Schöpfung mit solider Form, soliden Objekten oder Kreaturen, aber alle Bildersprache in Eurem Traumzustand ist ein Ereignis. Jener Hund, ein anderes Individuum oder irgendein Element in Deinem Traum sind ein Aspekt von Dir. Die hierbei erschaffene Aktivität ist das Ereignis, die einen Vorgang und eine Richtung/Regie erschafft, die im Zusammenhang mit Deiner objektiven wachen Realität steht.

Es gibt hier keinen Hund, der diese Handlung fortsetzen würde, und es ist auch nicht so, dass irgendeine Realität mit ihm fortwähren würde, denn es ist nicht unbedingt ein Hund sondern eine Energieprojektion von Dir, einem Hologramm ähnlich, ein Element, ein Aspekt von Dir, den Du vorübergehend in eine Form nach draußen projiziert hast. Das ist eine sehr effiziente Energiemanipulation, eine Energieprojektion von Dir nach draußen, die Du in ähnliche Weise manipulierst wie Du einen Klumpen Ton bearbeitest. Du formst die Energie in irgendein Bildnis, in das Du sie zu gestalten wählst, in eine Symbolik, die Dich am effizientesten anspricht, und Du untersuchst den Vorgang und das Ereignis, während Du dessen Wiedergabe innerhalb Deiner Traumbildersprache erschaffst.

Sobald Du den Traum abbrichst, verbleibt die Energie in Dir, damit Du sie neu konfigurieren und sie in Deinem objektiven wachen Zustand oder Gewahrsein erneut projizieren kannst, und so Deine objektive Realität gestaltest. Deine Traumbildersprache, das sind sozusagen Deine Blaupausen für die Konstruktion Deiner wachen Realität.

RODNEY: Okay. Ich denke, dass mich ein Dialog im Seth Material auf diese Frage brachte, als Jane Roberts auf einer ihrer außerkörperlichen Reisen eine behaarte Kreatur entdeckte, und Seth erklärte, dass diese Kreatur von ihr aus einer Depression heraus erschaffen worden war, die sie in den letzten Tagen hatte. Ich habe Dich so verstanden, dass die Traumbildersprache eine ganz andere Ordnung aufweist als das, was wir aktiv im Wachzustand erschaffen. Robert Butt malte einiges von der Bildersprache, die in seinen Träumen auftauchte, wozu ihn Seth auch ermutigte. Da ich mich bislang mit diesem künstlerischen Erschaffen noch nicht befasst habe, kam mir der Gedanke, dass das für mich nützlich sein könnte.

ELIAS: Zunächst einmal hat Eure Traumbildersprache in einigen Aspekten eine andere Eigenschaft inne als Euer Erschaffen im Wachzustand, doch Beides ist nicht völlig verschieden, denn es sind von Euch erschaffene Projektionen Eurer Energie und Eure Äußerungen. Das eine ist eine subjektive Äußerung, eine Kommunikation an Euch selbst, die in die objektive Bildersprache übersetzt wurde. Das andere ist eine subjektive Bewegung, die im Wachzustand sozusagen in objektive Festigkeit übersetzt wird. Deshalb sind sie durchaus miteinander in Einklang und sind nicht gänzlich unterschiedlicher Qualität.

Lass mich dies hier ganz klar sagen, denn sie stehen sich von der Qualität her viel näher als Du erkennst. Das ist auch der Grund, weshalb es Individuen schwer fällt, ihre Träume zu interpretieren, weil sie meinen, dass die Traumbildersprache weit von der von ihnen erschaffenen objektiven Bildersprache im Wachzustand entfernt wäre, doch das ist nicht unbedingt der Fall.

Was die Projektion jener Kreatur anbelangt, so ist das ein anderer Vorgang als die Traumbildersprache, denn es ist die tatsächliche Energieprojektion in eine Entität hinein.

RODNEY: Sprichst Du von Jane‘s Kreatur?

ELIAS: Richtig. Ihr alle habt die Fähigkeit, diese Art der Bildersprach zu erschaffen. Ihr alle habt die Fähigkeit, eine Energiekonzentration aus Euch heraus zu projizieren und eine tatsächliche Entität zu erschaffen, die vor Euren Augen eine physische Form und Festigkeit innehat. (that holds physical form and solidity before you.)

Sehr oft wird eine solche Projektion und Schöpfung aus Furcht oder Angst heraus erschaffen, der man erlaubt, sich in großer Menge anzuhäufen, sozusagen als Energiekonzentration, und wenn ein Individuum große Mengen von Angst- oder Furcht-Energie in einer Richtung konzentriert, mag es tatsächlich aus seinem Energiefeld heraus eine Energiemanifestation projizieren, die sich in eine tatsächliche Entität, in eine Kreatur oder einen Gegenstand hinein produzieren wird, und diese Entität …

RODNEY: Und ich habe es in Jane’s Fall so verstanden, dass diese Kreatur dann weitermachte und ihr eigenständiges Leben führte.

ELIAS: Auch das kann manchmal geschehen. Ihr werdet dann die gleiche Art von Vorgang als wahrscheinliches Selbst erschaffen, und jene Entität wird nicht in dieser Eurer tatsächlichen physischen Dimension in Eurem Gewahrsein weitermachen sondern in eine parallele wahrscheinliche Realität gleiten und dort fortdauern und ihre eigenen Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten erschaffen und ihre eigenständige Entität sein.

(In this, you shall be creating the same type of action as a probable self, and that entity shall not continue in this actual physical dimension in your awareness, but shall slide into a probable reality which shall parallel this reality, and it may continue in that reality, creating its own choices, being its own entity.)

RODNEY: Weißt Du, das ist für mich ein faszinierender Bereich. Dem, was Du sagst, entnehme ich, dass wir die Möglichkeit haben, Wesen oder Schöpfungen aus der Energie der Liebe statt der Angst heraus zu erschaffen, und das könnten wir mit einem gewissen Ziel/Absicht tun.

ELIAS: Und das könnt Ihr tun!

RODNEY: Ich weiß nicht, ob ich schon hörte, dass irgendjemand dies diskutiert hat!

ELIAS: Der Grund, warum Individuen nicht unbedingt diese Art des Erschaffens diskutieren, ist derselbe, da sie nicht unbedingt bereitwillig die andere Art des Erschaffens diskutieren. (The reason that individuals are not necessarily discussing of this type of creation is the same as they are not necessarily readily willing to be discussing the other type of creation.) Das alles beruht auf Glaubenssatzsystemen. Eure allgemeine Übersetzung der Kreatur oder Entität, die auf die von Dir geschilderten Weise erschaffen worden ist, würde als ein Dämon oder als eine Entität gesehen, die bedrohliche Eigenschaften innehat, und mit dieser Art von Schöpfung sind sehr starke religiöse Glaubenssatzsysteme verbunden.

Starke religiöse Glaubenssatzsystem sind auch mit einer anderen Äußerungsart verbunden, denn Ihr könnt auch eine Äußerung der Liebe erschaffen und jene Energie auf die gleiche Weise projizieren und eine tatsächlich Entität erschaffen, wenn Ihr das Volumen der projizierten Energie konzentriert. Aber bei solchen Projektionen sagt Ihr dann manchmal, dass Ihr der spontanen Erscheinung eines Engels begegnet seid.

RODNEY: Okay. Das habe ich bislang noch nicht gemacht!

ELIAS: Beide Schöpfungen sind sehr selten. Im Allgemeinen erschaffen Individuen keine dieser Extrema konzentrierter Energieprojektionen, aber es geschieht.

RODNEY: Ich denke, wenn wir religiös weniger verklemmt wären, wären wir in unserem Glaubenssatzsystem auch etwas freier, um auf diese Weise zu erschaffen.

ELIAS: Wenn Ihr das wählt, aber es spielt keine Rolle ob Ihr die Energiekonzentration ins Erschaffen einer tatsächlichen Entität und Form projiziert, die physisch gesprochen in Grenzen ihrer selbst konzentriert ist, oder ob Ihr diese Energie zerstreut und ihre Intensität verteilt und diese Äußerung in Euren Erlebnissen, Begegnungen, Engagements und Interaktion mit anderen Individuen auf die eine oder andere Weise offeriert.

Session 436:
Saturday, July 31, 1999 © 1999 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Mi 26. Jun 2013, 15:09

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ELIAS: Das ist auch ein Zeichen für Deine Bewegung beim Erweitern Deines Gewahrseins. Wenn Du vermehrt das Erweitern Deines Gewahrseins äußerst und die Informationen assimilierst, erlaubst Du Dir mehr objektive Offenheit und erinnerst Dich manchmal umfassender an Deine Traumbildersprache.

Lass mich Dir nun sagen, dass Deine Traumbildersprache nicht Deinen objektiven Wachzustand spiegelt. Es ist umgekehrt. Dein Wachzustand spiegelt Deine Traumbildersprache.

GINA: … Ich habe das Gefühl, dass ich viele Informationen assimiliere, aber ich möchte gerne wissen, was ich versäume oder noch nicht erkenne?

ELIAS: Du versäumst nichts. Das, was in jüngster Zeit geschieht, ist ein Energieanstieg in Verbindung mit der gegenwärtigen Bewusstseinswoge, was sich auf Euch alle auswirkt. Manche Individuen sind zu weniger und andere zu mehr Äußern von Konflikt und Trauma umgezogen, und bei diesem Energieanstieg tauschen viele von ihnen teilweise energetisch die Positionen.

(Now; let me also explain to you that some individuals have moved themselves into less of an expression of conflict and trauma, and other individuals have moved more into the expressions of trauma and conflict, and within this surge of energy, many of these individuals are partly, in energy, exchanging positions.)

Individuen, die zuvor sahen, dass sie gemäß Euren Glaubenssatzsystemen vorankommen, haben das Gefühl und sehen ihre objektiven Interaktionen und Bildersprache so, als ob sie ins Rutschen kämen. Andere, die dieses Rutschen oder viele Konflikte bereits erlebten, mögen derzeit fühlen, dass sie ein bisschen einen Fuß auf den Boden bekommen.

Bei diesem Energieanstieg öffnet Ihr alle Euer Gewahrsein etwas mehr, und in Einklang mit dieser Bewusstseinswoge erlaubt Ihr Euch auch bei dieser Bewegung, noch mehr Eurer eigenen Verhaltensweisen und Interaktionen innerhalb der Energie zu erkennen.

Für viele mag das wie ein Testgelände wirken, und Ihr habt diese Äußerung sozusagen kollektiv erschaffen und erlaubt Euch, die Euch selbst zur Verfügung gestellten Informationen, Euer Akzeptanz und Vertrauen in das Selbst zu zügeln (to hold in), um Euren eigenen Fortschritt beim Aktualisieren Eures Gewahrseins zu sehen.

Ihr verschafft Euch die Chance, dies zu sehen. Beim Sondierendes Geländes testet Ihr Eure Einschätzung, wie gut Ihr es hinkriegt, Euer Gewahrsein zu erweitern und wie Ihr das verwirklichen könnt, was Ihr Euch als Konzepte offeriert habt, um somit eine Realität und nicht bloß ein Konzept zu erschaffen.

Session 467:
Tuesday, September 14, 1999 © 2000 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Do 27. Jun 2013, 09:25

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LETTY: Es gibt ein paar Träume, bei denen ich Deine Hilfe brauche, um diese zu verstehen. In einem Traum fanden in einer Nacht drei Hochzeiten statt. Die zweite Hochzeit war die meiner Cousine, aber ich beschloss, zur selben Zeit zu heiraten, und ich erinnere mich, dass ich auf dem Pferd geritten kam und ihr Blumen überreichte und ihr alles Gute wünschte, weil ich nicht an ihrer Hochzeitig teilnehmen konnte, da ich auf meiner eigenen Hochzeit sein würde, und es gab sehr viele Familienmitglieder aus jungen Jahren in diesem Fokus.

Plötzlich war ich auf einer weiteren Hochzeit. Ich trug ein wundervolles, langes, gelbes Kleid – ich mag Gelb sehr gerne – aber dann fühlte ich Eifersucht oder Konkurrenz seitens einer meiner Kolleginnen, mit der ich dieses Problem auch in unserer Wirklichkeit habe.

ELIAS: Deine Bildersprache steht wieder im Zusammenhang mit dem, was Du am Arbeitsplatz anheuerst. Du offerierst Dir die Chance, die Situation und die Bewegungsrichtung zu sehen, die Du Dir präsentierst. Damit sage ich, dass Du Dir in Bildersprache Deine Methode offerierst. Mit einem Aspekt präsentierst Du Dir die Union oder die Situation einer Verbindung und das Annehmen des Selbst, und dass Du an diesem Vereinigungsvorgang partizipierst, und Du präsentierst Dir ein anderes Individuum, dass simultan am gleichen Vorgang partizipiert, aber Du heuerst den Vorgang individuell an.

In einem Szenario akzeptierst Du die Schöpfung des anderen Individuums und anerkennst, dass dies seine Wahl und Realität ist, die simultan mit der Deinen abläuft, und dass Du am gleichen Vorgang partizipierst. Aber mit dieser individuellen Bewegung akzeptierst Du auch, dass Du wählst, Dich objektiv unabhängig vom anderen Individuum zu bewegen. Du präsentierst Dir auch noch einen anderen Aspekt der Traum-Bildersprache, der oberflächlich gesehen das Gegenteil davon zu sein scheint, indem Du Dir wieder die Bildersprache der Vereinigung und der simultanen Handlung präsentierst, aber Du erlebst Frustration, Verärgerung und Konflikt.

Mit dieser Bildersprache präsentierst Du Dir die Information, dass Du objektiv hinsichtlich des anderen Individuums, wo Du gegenwärtig einen Konflikt siehst, Deine eigene Bewegung erschaffen kannst. Die Methode, die Du Dir in diesem Szenario präsentierst, ist die, zu allererst einmal das Selbst zu akzeptieren und Deine Bewegung, Deine Schöpfungen und Begehren zu erkennen und Dir auch zu erlauben, die Bewegung, die Entscheidungen und Schöpfung des anderen Individuums und seiner Realität zu akzeptieren aus der Erkenntnis, dass Ihr einvernehmlich partizipiert.

Castille (Letty), lass mich Dir dies sagen: Ähnlich wie viele Andere im physischen Fokus steuerst Du Deine Interaktion mit anderen Individuen so, dass Du Dir objektiv sagst, dass Du ein Annehmen des Selbst erschaffst, und wenn Du Frustration oder irgendeinen Konflikt mit einem anderen Individuum anheuerst, wählst Du bei Deiner Annahme des Selbst, Dich von der Interaktion zu entfernen.

Ich bin mir gewahr, dass ich Euch schon früher sagte, dass das manchmal die konfliktfreie Äußerung sein kann. Doch in dieser speziellen Situation ist das nicht unbedingt eine konfliktfreie Äußerung, denn dies wäre ein aufrichtiges Äußern der Annahme des Selbst und des anderen Individuums.

Du richtest Deine Aufmerksamkeit auf das Selbst, tarnst jedoch den Glaubenssatz und sagst Dir: „Ich erschaffe mein konfliktfreies Szenario, indem ich mich von der Interaktion mit dem anderen Individuum entferne.“ Das ist nicht unbedingt ein echtes zum Ausdruckbringen der Annahme des Selbst sondern vielmehr der Frustration innerhalb des Selbst, weil Du Dir keine größere Auswahl individueller Möglichkeiten offerierst.

Du siehst in physischer Hinsicht keine andere Möglichkeit, wie Du angemessen und frei von Konflikten oder Frustration mit dem anderen Individuum interagieren kannst, und dem liegt zugrunde, dass Du Dir sagst, dass Du zu einem adäquatem Umgang mit dem anderen Individuum nicht fähig bist, weshalb Du wählst, Dich zu entfernen.

Ein solches sich Entfernen ist kein Annehmen des Selbst oder des anderen Individuums sondern ein Werturteil über beide Individuen, über Dich und das Individuum, mit dem Du interagierst, was ein tieferliegendes Element von Frustration erschafft, die sich bis zu dem Punkt fortsetzt, dass objektive Frustration daraus wird, denn dies ist ein Festhalten von Energie, und beim Festhalten der Frustrationsenergie erschaffst Du Anspannung, und Du meinst, dass Du diese abstellst, indem du Dich von der Interaktion mit dem anderen Individuum entfernst, doch damit setzt Du nur das Festhalten an dieser Energie und Deine Anspannung fort. Verstehst Du?

LETTY: Ich verstehe perfekt, und ich denke, dass Du meine derzeitige Situation mit Bruce, dessen Supervisor und eine Situation, die gerade jetzt geschieht, erklärt hast.

ELIAS: Du heuerst eine Interaktion an, die Dir gegenwärtig eine enorme Chance bietet, Dir ein Gewahrsein des Annehmens des Selbst und des Annehmens anderer Individuen in der Realität und nicht nur als Konzept zu erlauben. Schöpfe deshalb aus den Dir offerierten Informationen über das Annehmen.

Jedes Individuum hat eine andere Wahrnehmung. Es ist wichtig, dass Du Dir erlaubst, diese Informationen in der Realität zu assimilieren, denn das ist de Schlüssel. Jedes Individuum hat andere Wahrnehmungen inne, und seine Wahrnehmung ist das Element, das seine individuelle Realität erschafft. Und in diesem Bereich erlebst Du einen Konflikt, denn wenn Du mit einem anderen Individuum zu tun hast und seine Verhaltensweise siehst, urteilst Du unmittelbar in Deinem Inneren, wenn es Verhaltensweisen an den Tag legt, die im Widerspruch zu den Deinen sind.

LETTY: Ja, und mir ging gerade ein Licht auf über den Unterschieds zwischen dem Verstehen eines Konzeptes und dessen Realität, den als Konzept verstehe ich durchaus, dass es unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, und dies ist alles sehr einleuchtend für mich, aber ich habe das noch nicht als Realität auf mich selbst angewandt.

ELIAS: Und sehr viele andere Individuen rund um Euren Globus haben das auch noch nicht getan. Das ist ein sehr schwieriger Schritt. Ihr mögt Euch zwar sagen, dass Ihr glaubt, dass Ihr Eure eigene Realität und dass jedes andere Individuum seine eigene Realität erschafft, und dass Ihr die Erlaubnis erschafft, dass ein jedes Individuum simultan zu Eurem Erschaffen Eurer Realität seine eigene Realität erschafft, aber in Eurer Realität verwirklicht Ihr das noch nicht, denn ganz realistisch gesehen glaubt Ihr das nicht.

Ihr glaubt, dass Ihr Eure Realität gegenseitig erschaffen könnt, und das ist der Bereich, in dem die Opferrolle erschaffen wird, denn Ihr glaubt, dass andere die Fähigkeit haben, Euch Euer Verhalten vorzuschreiben, was ganz einfach heißt: „Andere Individuen erschaffen Eure Realität, aber Ihr erschafft sie nicht.“ Ihr hegt auch den umgekehrten Glaubenssatz, dass Ihr die Realität eines Anderen erschaffen und dessen Verhalten verändern könnt, wenn Ihr Euch stark genug äußert. Ihr glaubt, dass Ihr - wenn Ihr nur genug Energie projiziert - fähig seid und die Macht innehabt, die Realität eines Anderen zu verändern und seine Auswahlmöglichkeiten/Entscheidungen für ihn zu erschaffen. Mit beiden Äußerungen zeigt Ihr Euren echten Glaubenssatz auf, dass Ihr Eure Realität nicht erschafft!

LETTY: Elias, das ist eine sehr wichtig Lektion!

ELIAS: Angesichts des Gewichts Eurer Glaubenssatzsysteme ist es sehr schwierig aber nicht unmöglich, dies fertigzubringen. Und deshalb wiederhole ich Euch immer wieder, in Richtung des Annehmens zu gehen, des Annehmens des Selbst und Eurer Glaubenssätze – nicht des Eliminieren des Selbst oder der Glaubenssätze, sondern des Annehmens beider, denn das wird Euch die objektive Fähigkeit verleihen, die Realität zu vollbringen (accomplishing), und zwar das WISSEN, dass Ihr Eure Realität erschafft.

(Ausschnitt)

LETTY: Okay, da gibt es noch einen Traum, so eine Art vierfach Traum, und es kamen ganz andere Leute darin vor. Es fing mit meinem alten Freund Raoul an, und wir waren Trinkkumpane, aber wir wurden miteinander intim. Und im nächsten Traum schwamm ich in einem riesigen Becken hin und her. Im dritten Teil des Traums waren Leezar und meine Stiefmutter zugegen, und ich hatte Angst, dass meine Mutter erfuhr, das ich mit Leezar zusammen war, dies aufgrund der Glaubenssatzsysteme, da wir nicht verheiratet waren. Und dann spielte ich mit einem zerbrochenen Spielzeug. Und im vierten Traum, aus dem ich aufwachte, war ich in einem Heim, wo es wilde Tiere gab, und ein Krokodil spielte eine große Rolle, und ich wachte auf, weil es hinter mir her war.

ELIAS: Mit dieser Folge von Traumsymbolen präsentierst Du Dir zu allererst einmal ein Identifizieren des Glaubenssatzsystems der Beziehungen und der Intimität sowie von Aspekten dieses Glaubenssatzes und davon, wie diese mit Aspekten des Glaubenssatzes der Sexualität interagieren. Wie alle Glaubenssatzsysteme überkreuzen sich diese Beiden gelegentlich, und verschiedene Aspekte des Glaubenssatzsystems koppeln sich zu unterschiedlichen Zeiten aneinander.

Die Präsentation der früheren Freundschaft identifiziert den Glaubenssatz der Beziehungen. Die Bildersprache der Interaktion zeigt jenen Aspekt des Glaubenssatzes auf: wenn Du in einer Beziehung bestimmte Verhaltensweisen veränderst, änderst Du auch die Beziehung. Dies ist nicht unbedingt der Fall, aber es ist ein Aspekt des Glaubenssatzsystems.

Du hast also das Glaubenssatzsystem identifiziert, und ein Aspekte ist der, dass wenn Du Dein Verhalten dramatisch veränderst, veränderst Du auch die Beziehung selbst, und diese Art der Veränderung siehst Du nicht unbedingt als positiv an. Du setzt dies fort und präsentierst Dir die Bildersprache der Fortsetzung der Beziehung, bringst aber auch Aspekte des Glaubenssatzsystems der Sexualität mit ein, was das anspricht, wie Du Dich selbst und Deine Interkation mit vielen anderen Individuen und mit Dir selbst siehst.

Du präsentierst Dir kurz das Bild von Leezar. Dies erschafft den Aspekt der sexuellen Intimität und präsentiert andere Aspekte des Glaubenssatzsystems, was das anspricht, wie Du Deine Fähigkeit und die Präsentation Deinerselbst und anderer Individuen bei intimen Handlungen siehst.

Hierbei wählst Du die Bildersprache, dass Du einen verspielten Vorgang erschaffst, aber mit einem Spielzeug, das anscheinend kaputt ist. Mit dieser Bildersprache äußerst Du Dir gegenüber den Glaubenssatz, dass Elemente Deiner Realität kaputt sein mögen und das auch sind, aber Du erlaubst Dir auch Verspieltheit, die der Zerrissenheit (brokenness) widerspricht, denn diese Bildersprache sagt Dir, dass die Elemente oder Aspekte dieser Glaubenssatzsysteme in Deiner Realität keine tatsächliche Zerrissenheit erschaffen. Du glaubst lediglich, dass es in Deiner Realität kaputte Aspekte gäbe.

Wenn Du Dir erlaubst, diese Elemente Deiner Realität mit der Linse der Verspieltheit zu sehen und sie in Verspieltheit und Offenheit wahrnimmst und betrachtest, kannst Du sehen, dass die Elemente Deiner Realität, die Du zuvor als kaputt angesehen hast, das nicht tatsächlich sind.

Nach dem Identifizieren dieser Aspekte der Glaubenssatzsysteme und dessen, wie Du mit diesen durch eine Veränderung Deiner Wahrnehmung interagieren kannst, präsentierst Du Dir die Anspannung wegen der anscheinend gefährlichen Kreaturen. Diese Bildersprache präsentierst Du Dir, da Du erkennst, dass Deine Erlaubnis, Deine Wahrnehmung zu wenden, für Dich Mühe erschafft.

LETTY: Mit den wilden Tieren ....

ELIAS: Durchaus. Deine Glaubenssatzsysteme greifen Dich nicht an. In Deiner Realität gibt es kein kaputtes Element. Wenn Du Dir erlaubst, zum Annehmen umzuziehen, lässt Du auch das automatische Erschaffen von Angst los.

LETTY: Es dreht sich also alles um meine Furcht.

ELIAS: In Dir und in vielen anderen Individuen gibt es eine Furcht, dass Ihr nicht fähig wärt, diesen Vorgang zustande zu bringen, weil er als allzu enorm und riesige angesehen wird, so dass Ihr unfähig wärt, diese Art des Annehmens und diese Bewegung zu erschaffen. Dies ist Eure automatische Reaktion auf Ungewohntes.

Ich sage damit nicht, dass alles, was Du erschaffst, sich auf Furcht bezieht, aber dass ein entsprechendes Element geäußert wird, so wie auch noch viele andere Elemente, Richtungen und Erschaffen geäußert werden.


Session 482:
Wednesday, October 13, 1999 © 2000 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Fr 28. Jun 2013, 07:39

Elias channelings, Mary Ennis:
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DARYL: … Was sich in den letzten Wochen sehr auf mich auswirkte, das sind Träume, in denen ich große Angst habe. Es ist nicht unbedingt so, dass irgendetwas im Traum beängstigend wäre, aber ich habe große Angst, und das ist ziemlich ähnlich wie in meinem Leben, wo nichts wirklich Beängstigendes im Gange ist, und doch habe ich Angst.

ELIAS: Okay. Lass uns die Situation untersuchen und auch auf das zurückkommen, worüber wir schon früher sprachen, dass Ihr nicht tatsächlich feststeck sondern Euer Vorankommen in Euren physischen Manifestationen fortsetzt, wie wir in unserem letzten Meeting besprochen haben.

Was die Bildersprache anbelangt, die Du Dir im Traum präsentierst, so ist sie durchaus zweckmäßig und nützlich, da Du Dir erlaubst, Dich ähnlich wie im Wachzustand zu äußern. Das ist zweckmäßig, weil das eine sichere Umgebung erschafft und Dir erlaubt, die Intensität der von Dir angesprochenen Furchtsamkeits-Elemente und Dein Hindurchgehen durch die Furcht zu äußern, zu aktualisieren und zu fühlen.

Was ich Dir also sage ist, dass Du Dir die Chance bieten wirst, im Traumzustand die gleichen oder sehr ähnlichen Äußerungen von Furcht zu erleben, die Du im Wachzustand erleben würdest. Dies mag teilweise in den Wachzustand mitgenommen werden, denn dies ist Dir sehr vertraut, und Du erkennst und identifizierst diese Gefühle sehr leicht.

Wenn Du den Vorgang innerhalb Deiner Traumbildersprache identifizierst, identifizierst Du beim Erwachen auch die Vertrautheit dieses Vorgangs und dieser Gefühle. Deshalb löst dies auch im Wachzustand in gewissem Maße die Dir sehr vertrauten Gefühle aus.

In den Anfangswehen dieses Forums und dieses Sitzungsphänomens offerierte ich Euch viele Trauminterpretationen, und wir sprachen oft über die Traumaktivität, und damals offerierte ich vielen Individuen eine sehr ähnliche Erklärung wie das, was ich Dir jetzt sage: Es ist im physischen Fokus durchaus üblich, den Traumzustand anzuheuern, um Euch zu erlauben, bestimmte Elemente Eures Erschaffens im Traumzustand zu sehen, der wie Ihr sagen würdet, eine sichere Umgebung ist, und weil Ihr Eurer Wahrnehmung nach lediglich mit Euch selbst zu tun habt, erlaubt Ihr Euch ein größeres Sicherheitsgefühl.

Ihr könnt also im Traumzustand extreme Szenarien ausspielen und erleben, was Euch erlaubt, die Erlebnisse/Erfahrungen im Wachzustand zu dämpfen, denn das baut viel von der Intensität des Wachzustandes ab und macht das Erlebnis zu einer mehr subjektiven Äußerung, wobei Ihr Euch sehr viel mehr Trost, Sicherheit und Geborgenheit genehmigt. Verstehst Du?

DARYL: Ja, und ich habe bemerkt, dass ich mich auch im Wachzustand sicherer fühle. Und ich habe auch gefühlt, dass mir dies erlaubt, vermehrt in einen neuen Wahrnehmungs-Blickwinkel umzuziehen und die Furcht aus einer anderen Warte zu sehen.

ELIAS: Durchaus, denn das, was Du erschaffst, ist ein symbolisches Entfernen dieser Furcht-Energie. Du entfernst sie nicht tatsächlich vollständig, aber dieses zum Ausdruckbringen ist ein Abbauen der Furchtsamkeit, mit der Du sie von Deinem objektiven Wach-Gewahrsein bis zu dem Punkt hin entfernst, dass Du sie wie die Äußerung eines anderen Individuums betrachten kannst. Du trennst Dich sozusagen teilweise objektiv von ihr, was Dir die Chance bietet, diese Energie anders zu sehen und auch die Intensität der Erfahrung zu mindern.

DARYL: Wenn ich aus solchen Träumen erwache und bange bin, habe ich manchmal das Konzept aber nicht exakt die Erinnerung daran, dass ich Fokusse gewechselt und damit experimentiert habe, und dass das etwas mit der Angst zu tun hat. Ich weiß nicht, ob ich mit meinen Furcht-Fokussen interagiere. Was ist da im Gange?

ELIAS: Ja, das ist richtig. Vorübergehend erlaubst Du Dir, mit einem anderen Fokus zu verschmelzen und bestimmte Elemente der Furcht durch dessen Erleben mitzuerleben. Das ist bei der von Dir gegenwärtig erschaffenen Bewegung durchaus zweckmäßig, weil es Dir auch eine gewisse Distanz offeriert, denn obwohl Du partizipierst und Dir erlaubst, im Verschmelzen mit einem anderen Fokus dessen Furchtsamkeit zu erleben, erschaffst Du auch eine gewisse Distanz in Deinem Gewahrseins, was eine dünne Trennung erschafft und Dir erlaubt, diese Furchtsamkeit minimal anders zu sehen. Wie gesagt, zerstreut das viel von der Intensität, wenn Du das objektive Wachbewusstsein anheuerst.

DARYL: Okay. Ich möchte mit Dir einen anscheinend weiteren Furcht-Fokus überprüfen, eine weibliche Siedlerin etwa um 1600 in Amerika, und ich habe den Namen Miriam bekommen.

ELIAS: Der Name des physischen Fokus lautet Marion.

DARYL: Und es ist um 1600?

ELIAS: Ja.

DARYL: Ich sehe sie in einem grauen Kleid mit breitem weißem Kragen, der die Schultern bedeckt, und ich habe den Eindruck, dass sie einer sehr strengen religiösen Gemeinschaft angehört oder vielleicht auch eine Nonne oder so etwas ist.

ELIAS: Sie heuert ein sehr starkes Äußern religiöser Glaubenssatzsysteme an, da hast Du Recht, aber sie gehört nicht dem Klerus an.

DARYL: Heute Nacht, bevor ich einschlief, gab es eine starke Interaktion mit ihr, und ich habe das Gefühl, dass sie sehr verklemmt ist und im Hinblick auf Gott und auch andere Leute und ihr eigenes Selbst, wie ich das tue, große Ängste hat, und dass sie sich buchstäblich vor den eigenen Gedanken fürchtet.

ELIAS: Ja, das ist richtig.

DARYL: Der Kontakt mit ihr war sehr intensiv, ähnlich wie bei William. Es ist so, als ob wir eine direkte emotionale Verbindung auf der Ebene der Furcht hätten. Es ist so, als ob ich fähig wäre, in ihr zu sein und ihre Furcht zu fühlen. Und das ist es, was ich in den Träumen tue, wenn ich Fokusse wechsle?

ELIAS: Richtig. Erkenne bitte auch Deine Erwiderung dieses Individuums, um Dir ein objektives Gewahrsein und das gleiche Ausmaßes an Mitgefühl und Verständnis für das Selbst zu erlauben, wie Du es diesem Individuum einräumst, denn auch das ist sozusagen ein Element der Gleichung.

Session 511: Wednesday, December 8, 1999 © 2000 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Fr 28. Jun 2013, 11:38

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LETTY: Seit kurzem erschaffe ich Anspannung im Schlaf- oder Traumzustand und sogar bei einem Nickerchen. Ich erinnere mich selten daran, worum es im Traum ging, aber ist das nun die selbe Situation, mit der ich im Wachzustand zu tun habe - dass ich Energie aufgrund von Anspannung oder Unbehaglichkeit festhalte - oder ist es so, dass ich innerhalb meiner Glaubenssatzsysteme die Kontrolle ausüben möchte?

ELIAS: Ja, Du hast Recht. Ihr habt die Fähigkeit, Eure Energie im Schlafzustand ebenso zu handhaben, wie Ihr das im Wachzustand tun könnt. Das ist ein weiterer Bereich, den Du betrachten und ansprechen kannst, denn so wie auch viele anderen Individuen in Eurer physischen Dimension hegst Du den Glaubenssatz, dass Ihr Euren Schlafzustand nicht kontrollieren könnt, weshalb er Euch bestimmte Elemente zufügen könne, doch so ist die Situation NICHT. Es geht nicht um Kontrolle. Aber Du hast die Fähigkeit, in Deinem Schlafzustand Energie zu manipulieren, unabhängig von Deinem Glauben, dass Du diese Fähigkeit nicht besitzen würdest.

Im Wachzustand hast Du Dir die Erkenntnis von dem erlaubt, was Du am Erschaffen bist, so dass Du keine Attacken hast und Du Deine Energie vorsätzlich anders handhabst und Dich entspannst.

Doch diese Anspannungselemente äußerst Du weiterhin im Schlafzustand und stimmst mit dem Glaubenssatz überein, dass Du keine Kontrolle auf diesen Zustand ausüben kannst, weshalb Du meinst, in dieser Zeit Opfer von Atemnot-Attacken sein zu können oder ohne Deine Erlaubnis Anspannung äußern zu können, weil Du über diesen Zustand keine die Kontrolle hast. Du gewährst Dir also eine Zeit, in der Du das Inkorporieren von Anspannung entschuldigst, während Du sie im Wachzustand nicht entschuldigst.

(Ausschnitt)

LETTY: Ich hatte ein paar sehr interessante Träume. In einem Traum waren schnurgerade Nadeln/Dornen an meinen Fußsohlen. Irgendwie war der Traum auch etwas Science Fiction ähnlich, in der Zukunft unserer linearen Zeit. Ich versuchte, vor einem Verfolger zu fliehen. Ich hatte versucht, jemand zu helfen, und dann wurde ich verfolgt und floh von einer Zeit in die andere, wie aus der Zukunft in die Gegenwart, und diese Person folgte mir und war in der Lage, ebenfalls durch die Zeit zu springen.

ELIAS: Durchaus. Diese Bildersprache offeriert Dir symbolisch als Information, dass Du sogar in Deiner objektiven Fokus-Äußerung fähig bist, innerhalb des Bewusstseins in andere Zeitbezugssysteme zu gehen und temporär an einem anderen Fokus in der Zukunft oder in der Vergangenheit partizipieren kannst, und dass Du hinsichtlich des Zugriffs auf zukünftige Äußerungen ebenso mobil bist wie beim Zugriff auf vergangen Äußerungen.

Du erlaubst Dir zu sehen, dass zukünftige Fokusse sich dieser Fähigkeit ebenfalls objektiv gewahr sind, denn sie haben in dieser Dimension bereits an dieser Bewusstseinsumschaltung partizipiert. Das Gewahrsein jener Fokusse, das in Eurer sogenannten Zukunft geäußert wird, ist objektiv breiter und bezieht alle diese Vorgänge der Bewusstseinsumschaltung mit ihren alltäglichen und banalen Äußerungen mit ein. Für Individuen in zukünftigen Äußerungen ist das alltäglich.

Wenn Du Dir erlaubst, Dich in zukünftige Fokusse zu projizieren und zulässt, dass Du bei diesem Vorgang bemerkt wirst, magst Du anderen Fokussen in jenem Zeitbezugssystem begegnen, die fähig sind, das zu erwidern und mit Dir zu interagieren. Du hast nur aus dem Grund ein bisschen Besorgnis und Furchtsamkeit miteinbezogen, weil Du überrascht warst und Du dies nicht erwartet hast. Du erlaubst Dir, innerhalb des Bewusstseins zu manipulieren und Dich in andere Zeitbezugssysteme und andere Fokusse zu projizieren, aber Du rechnest nicht damit, dass sie ebenfalls an diesem Vorgang partizipieren werden.

Da Du Dir die Begegnung mit den objektiven Fähigkeiten anderer, zukünftiger Fokusse erlaubt hast, hast Du Dir auch die Bildersprache präsentiert, die Dir Informationen darüber offeriert, welche Interaktionen mit diesen zukünftig manifesten Fokussen möglich sind. Dies bereitet Dich vor, damit Du - wenn Du Dich in Zeitbezugssysteme der Zukunft hinein projiziert - bei der Interaktion keine Furchtsamkeit aufweist, weil Du verstehen wirst, dass jene Fokusse dieselbe Fähigkeit und dasselbe Gewahrsein haben, das auch Du bei der Äußerung dieser Fähigkeiten innehast.

LETTY: Wenn ich an Hilfe denke, dann denke ich immer an meine früheren Fokusse in der linearen Zeit.

ELIAS: Manchmal können zukünftige Fokusse für Euch sehr aufschlussreich sein, denn sie haben ein ähnliches oder noch breiteres objektives Gewahrsein als Ihr.

LETTY: Okay, da gibt es noch einen Konflikt-Traum. Ich kämpfte gegen irgendetwas Unsichtbares, das ich spüren aber nicht sehen konnte. Aber ich kämpfte physisch in diesem Zimmer, und es war für mich sehr erschreckend. Dann schaltete sich mein Traum auf eine Freundin um, die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Sie und ihre Cousine schienen tot zu sein, und nur Leute, mit denen sie eng verbunden waren, konnten sie irgendwie aufwecken und mit ihnen sprechen. Und als ich mich ihnen näherte, gab es eine Warnung. Die Cousine zog an meinen Kleidern und versuchte, mir etwas zu sagen, was mir große Angst machte, und dann wachte ich auf.

ELIAS: Durchaus. Diese Bildersprache steht auch im Zusammenhang mit der Bewusstseinsumschaltung und der teilweisen Bestätigung dieser Bewegung. Viele Individuen offerieren sich eine bildliche Übersetzung der derzeitigen Energiebewegung, was in der Traumbildersprache symbolisiert und als Tod dargestellt wird. Das ist eine Präsentation, Übersetzung und ein Symbolisieren von dem, was Ihr als Beenden oder dramatische Veränderung Eurer vertrauten Realität anseht. Deshalb beziehst Du das mit ein, was Du als die extremste Äußerung der Realitätsveränderung identifizierst, mit der Ihr in dieser physischen Dimension vertraut seid und erschaffst das Symbol des Todes.

In Deine Traumbildersprache inkorporierst Du auch teilweise das Element eines Kampfes, eine Bewegung des darüber Hinausgehens und eine Verwirrung bei dieser Äußerung, und das ist der Versuch, Dir Deine Verwirrung zu kommunizieren, den Spiegel bestimmter Elemente der Verwirrung, die Du manchmal in Verbindung mit dieser Umschaltung beim Assimilieren von Informationen inkorporierst, was Dir manchmal Elemente von Wirrsal präsentiert.

Du inkorporierst auch etwas Furchtsamkeit, weil die von Dir erlebte Bildersprache und Situation für Dich ungewohnt sind. Deine eigene Bewegung präsentiert Dir viel Ungewohntes, was etwas Wirrsal, Frustration und Furchtsamkeit erschafft.

Castille (Letty), lass mich Dir nochmals wiederholen, dass Deine Traumbildersprache Deinen Wachzustand und Dein objektives Gewahrsein ziemlich gut spiegelt. Dies wird Dir mit anderen Äußerungen, Symbolen oder Bildern als das offeriert, was Du in Deinem Wachzustand erschaffst, aber es spiegelt das, was Du im Wachzustand erschaffst. Das subjektive und das objektive Gewahrsein bewegen sich andauernd in Harmonie miteinander. Das, was Du Dir im Traumzustand präsentierst, präsentierst Du Dir auch im Wachzustand. In Verbindung mit dieser Umschaltung erlaubst Du Dir sehr viel Einflussnahme/Betroffensein/Betroffenheit/Auswirkung/Beeinträchtigung (affectingness), was in dieser Zeit ganz natürlich ist, denn derzeit ist die Energieäußerung ziemlich intensiv.

LETTY: Wenn ich objektiv wähle, bei dieser Umschaltung mehr in Harmonie zu sein statt sie traumatisch zu erleben, dann ist es am Besten, wenn ich daran arbeiten, mich selbst anzunehmen und mir zu vertrauen.

ELIAS: Und setze Deine Entspannung fort. Ich ermutige Dich bei Deiner Bewegung, denn ich bin mir Deines vorsätzlichen Erschaffens von Entspannung gewahr, und auch dass Du dies übst und es sich auf Dich auswirkt.

Erlaube Dir die Erkenntnis, dass Du auch im Schlafzustand auf gleiche Weise an Deinen Schöpfungen oder Themen partizipierst wie im Wachzustand. Du kannst das im Traumzustand (???) und auch im Schlafzustand sehen, auch wenn Du Dich nicht objektiv an Deine Traumbildersprache erinnerst. Es spielt keine Rolle. Du spiegelst auch weiterhin vor und zurück zwischen Deinen objektiven und subjektiven Schöpfungen.

Erlaube Dir also das Bemerken sowie Erkennen von dem, was Du am Erschaffen bist. Halte Deine Aufmerksamkeit weiterhin auf das Selbst gerichtet und bleibe in Deiner Entspannung, und Du wirst das effizient beeinflussen, was Du konfliktfrei und ohne Trauma in Deinem Fokus erschaffst.


Session 516:
Monday, December 13, 1999-1 © 2000 (Private/Phone)

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Re: Elias: Wachzustand - Traumzustand

Beitrag von Gilla » Sa 29. Jun 2013, 06:19

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PAT: Seit Jahren habe ich Träume zu den gleichen Themen. Ich bin in der Schule oder auf einem Universität-Campus und kann mich nicht mehr erinnern, wo ich mein Auto geparkt habe, oder ich weiß den Seminarinhalt nicht mehr oder kann die Klasse nicht finden, oder irgendwelche anderen Ereignisse hindern mich daran, zum Ziel zu gelangen. Ich scheine keine Kontrolle zu haben und wache frustriert auf. Kannst Du mir das erklären?

ELIAS: Ja. Die Bildersprache, die Du Dir präsentierst, ist sehr einfach, denn sie spricht den en masse gehegten Glaubenssatz hinsichtlich dieser physischen Dimension an und auch die Unrichtigkeit dieses Glaubenssatzes. Der Glaubenssatz lautet, dass die physische Dimension eine Lern-Dimension wäre. Deshalb erschaffst Du die Bildersprache der physischen Realität als Lern- und Lehrinstitution. Doch Du bist frustriert, verwirrt und desorientiert und inkorporierst auch die Symbolik eines Verlustes des Erinnerungsvermögens.

Die Bildersprache, die Du um die Konstruktion der Lehr- und Lerninstitution herum erschaffen hast, ist Deine innere Erkenntnis, dass diese physische Dimension in Wirklichkeit nicht als Lehr- oder Lernebene geschaffen wurde sondern lediglich ein Weg zum Erforschen des Bewusstseins im physischen Designs ist, der innerhalb des Bewusstseins Anregung, Begeisterung sowie eine Vielfalt offeriert, die in der physischen Manifestation enorm vielschichtig geäußert werden können.

Deshalb beziehst Du die Elemente der Verwirrung, Vergesslichkeit und Frustration mit ein, weil Du in Deinem Inneren weißt, dass Du in keiner Weise eine Lern- oder Lehr-Dimension oder Ebene bewohnst. Denn Du lernst und lehrst auch nicht. Du erlebst, was Dir einen Erkundungsweg innerhalb der psychischen Dimension erlaubt, die lediglich ein weiterer Bewusstseinsbereich ist. Verstehst Du?

PAT: Ich denke, dass ich es verstehe, aber ich möchte es noch einmal durchgehen. Manchmal sehe ich kleine Punkte oder Funken, die alles, was ich sehe, überlagern, etwa wie ein Nebel. Oder das, was ich sehe, ist körnig, wie ein Bild in einem Magazin. Und manchmal ist da ein hellerer Funke, oder sie hören alle einen Augenblick lang auf zu vibrieren. Kannst Du mir etwas dazu sagen.

ELIAS: Das hängt auch mit der Bewusstseinsumschaltung zusammen, da Du Dir erlaubst, andere Energieelemente zu inkorporieren. Darüber sprach ich bereits in diesem Forum. Diese visuellen und auch gelegentliche Gehör-Manifestation sind Eure Erlaubnis, in diese physische Dimension die Energie anderer physischer Dimensionen miteinzubeziehen, und dabei erlaubt Ihr Euch, auf eine ähnlicher Weise zu sehen wie jene Manifestationen in ihrer bestimmten Dimension objektiv sehen.

Zeitweise lasst Ihr noch mehr dieser bestimmten Auswirkung in Eurem Sehfeld zu, weshalb dies dann verstärkt oder heller wird.

Session 527:
Thursday, December 23, 1999 © 2000 (Private/Phone)

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