Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Tardis
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Tardis » Di 24. Mär 2020, 09:55

Danke Gilla, obwohl wir es ja eigentlich selbst wissen, tut es trotzdem gut, solche tröstlichen Worte zu hören. Ich gehöre immer noch zu denen, die öfter mal ein Echo brauchen um wieder in die Spur zu kommen.
In der Arbeit fliegt uns grad alles um die Ohren. Ich arbeite ja beim Fernsehen bei den Nachrichten und die sollen unter allen Umständen aufrecht erhalten werden, währenddessen immer mehr Leute ausfallen.
Aber ich will mich nicht beklagen, die wahren Helden arbeiten in den Kliniken und Supermärkten.

Liebe Grüße, Tardis

Borg-Drohne
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Borg-Drohne » Di 24. Mär 2020, 18:40

Gilla, die Gedankenpakete sind wieder sehr gut! Es ist schön, weitere Informationen über das Geschehen zu haben.


In der Arbeit fliegt uns grad alles um die Ohren. Ich arbeite ja beim Fernsehen bei den Nachrichten und die sollen unter allen Umständen aufrecht erhalten werden, währenddessen immer mehr Leute ausfallen.
Aber ich will mich nicht beklagen, die wahren Helden arbeiten in den Kliniken und Supermärkten.
Bei uns in der Klinik sieht es auch nicht gut aus. Viele Chirurgen sind positiv, sodass zwei Assistenzärzte sich alle Dienste teilen müssen, 24h arbeiten, 24h frei und wieder arbeiten. Das hält niemand aus, heute morgen sah der Arzt schon halbtot aus. Mindestens ein Internist ist auch positiv.
Ein paar aus der Notaufnahme, mit denen wir auch öfter Kontakt haben auch.
Ein Orthopäde, der 1 Raum von unserer Abteilung entfernt ist auch. Einer meiner direkten Kollegen hat einen Positiven (mit Mundschutz) unwissentlich untersucht und ein anderer direkter Kollege einen, der im Nachhinein höchstwahrscheinlichauch infiziert war. Beide Kollegen waren seitdem aus Zufall noch nicht wieder auf der Arbeit, aber wer weiß. Vielleicht haben wir es auch schon, wir können aber eh schlecht nach Hause in Quarantäne bei einer kleinen Chance einer Infektion, sonst macht die Klinik komplett dicht, da wir keinen intensiven Kontakt mit den Betroffenen hatten. Die Verantwortlichen waren heute sehr überfordert und wir haben keine Rückmeldung bekommen, ob wir auch getestet werden sollen.
Wenn es halt so ist, ist es so. Ich mache mir trotzdem keinerlei Sorgen...

Marina
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Marina » Di 24. Mär 2020, 19:10

Borg-Drohne hat geschrieben:
Di 24. Mär 2020, 18:40
Viele Chirurgen sind positiv, sodass zwei Assistenzärzte s
Hallo Borg-Drohne,

da ich niemanden kenne, der positiv getestet ist, würde es mich interessieren, ob du weißt, wie es den Chirurgen und anderen positiv getesteten Kollegen geht? Würden sie, wenn sie sich nicht hätten testen lassen, etwas von der Infektion merken? Und werden die positiv getesteten noch mal getestet? Die Tests haben ja eine gewisse Fehlerquote.

LG
Marina

PS: Von welchem Kollektiv bist du denn eine Drohne :? ?

Borg-Drohne
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Borg-Drohne » Di 24. Mär 2020, 20:44

PS: Von welchem Kollektiv bist du denn eine Drohne :? ?
Ich hätte einen anderen Namen wählen sollen :lol2: (Zwinker an Gilla).Vom Kollektiv der Borg aus Star Trek. Wenn man es so nimmt, ist jeder von uns ein Kollektiv(Essenz), das das Gewahrsein jeder Drohne(Teilaspekt) hat.

Ich habe 'gehört' einer Kollegin geht es nicht sehr gut, aber wie ich mitbekommen habe, haben die anderen fast keine oder nur wenig Symptome. Persönlich gesehen habe ich keinen von denen, von daher weiß ich es nur von anderen Quellen, die es auch von jemanden gehört haben, so wie es sich halt rumspricht ;)
In der Regel wird man, wenn man positiv getestet wurde, mehrmals wieder getestet, bis man negativ ist.

Liebe Grüße, das Kollektiv

Marina
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Marina » Do 26. Mär 2020, 10:48

Borg-Drohne hat geschrieben:
Di 24. Mär 2020, 20:44
Vom Kollektiv der Borg aus Star Trek. Wenn man es so nimmt, ist jeder von uns ein Kollektiv(Essenz), das das Gewahrsein jeder Drohne(Teilaspekt) hat.
Als Trekkie weiß ich natürlich, dass eine Borg-Drohne zu sein nichts gutes ist :shock: .

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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Borg-Drohne » Do 26. Mär 2020, 18:33

Oh, auch ein Trekkie, hätte ich nicht erwartet!
Ich habe den Namen einfach gewählt, weil ich die Borg so interessant finde. Einfach aus purer Spontanität, viel mehr habe ich mir dabei nicht gedacht. :-P

Marina
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Marina » Do 26. Mär 2020, 20:13

Borg-Drohne hat geschrieben:
Do 26. Mär 2020, 18:33
Oh, auch ein Trekkie, hätte ich nicht erwartet!
Yep, bin sozusagen mit Star Trek groß geworden und schaue generell gerne SF. Dann viel Spaß morgen bei einer neuen Folge Picard, da gibts ja auch noch ein paar Rest-Borg-Drohnen :) .

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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Gilla » Sa 25. Apr 2020, 14:22

(Gilla) Ich habe es leider nicht geschafft, im aktualisierten Forum den Beitrag von Wolfsläuferin zu verschieben, weshalb ich ihn manuell kopiert habe:

Re: Elias: Sitzung 202002201

Beitrag von Wolfsläuferin » Sa 25. Apr 2020, 13:45
Wir erleben gerade einen Rechtsfall aus dem Bereich Nachbarschaftsrecht. Ein Nachbar hat gegen uns einen Anwalt beauftragt wegen einiger Pflänzchen, die wir seiner Meinung nach auf sein Grundstück gesetzt hätten
Ich habe ihm in einem Einschreibebrief selbst geantwortet, danach aber doch vorsichtshalber einen Anwalt hinzu gezogen, der schon in Startposition wartet und loslegt, sobald das nächste gegnerische Schreiben bei uns eintrifft. Ich fühle mich nun sicherer, weil es besser aussieht, wenn auch wir einen Anwalt als Unterstützung haben und weil er fachlich ja auf jeden Fall besser versiert ist als wir.
Ja, Elias, gebe ich meine Macht der freien eigenständigen Entscheidung jetzt ab? Ist da ein Glaubenssatz bei mir im Spiel, der mir abspricht, Dinge selbst ausfechten zu können? Es hätte ja eigentlich genügt, die Anwälte der telefonischen Hotline der Rechtschutzversicherung um Rat zu fragen und dann unsere Vertretung ganz allein zu übernehmen. Warum haben mein Mann und ich die Verantwortung letztendlich in die Hände eines Anwalts gelegt?
Dabei weiß ich doch, dass in früheren Fällen, in denen wir meinten, einen Anwalt zu benötigen, unser zuständige Anwalt fast wortwörtlich das übernommen und der Gegenseite geschickt hat, was ich ihm vorher in meinen schriftlichen Erklärungen zur Sachlage übermittelt hatte.

Was würde Elias dazu sagen? Haben wir den Anwalt in unser Boot geholt und überlassen ihm jetzt die Steuerung durch die Untiefen des rechtlichen Dschungels?

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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Gilla » Sa 25. Apr 2020, 14:29

Und hast Du tatsächlich dort Pflänzchen ausgesetzt? Ich kann mich erinnern, dass mein Vater das einst auch tat, aber er hat zuvor die Erlaubnis des Nachbarn eingeholt, der ganz begeistert war, dass wir die Kosten für die Pflanzen trugen. Im Grunde genommen finde ich es immer vorteilhafter, Mißverständnisse mit Nachbarn bei einer Flasche Wein oder einer Kanne Tee vergnüglich kooperativ zu klären.

Liebe Grüße
Gilla

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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Wolfsläuferin » So 26. Apr 2020, 18:48

Gilla, ein freundliches Gespräch war nicht möglich. Er hat uns angeschrien und uns gedroht, obwohl wir lediglich die Pflanzen vorsichtig gegossen haben. Wir hatten Angst und mussten die Polizei rufen. Für uns ist die Sache klar, der Bereich, wo wir Pflänzchen gesetzt haben, ist unser Zuständigkeitsbereich. Dies alles gehört eindeutig nicht zum Grundstück des Nachbarn. Sein Grundstück fängt viel tiefer am Hang an. Die Pflanzen sind am Rand der Böschung, der Nachbar hat in den letzten Jahren widerrechtlich hier alles weggemäht, Bäume gefällt usw. Innerhalb weniger Jahre hat er alles kahl gemacht. Dieser Rand ist für uns lebenswichtig, da er an einem schmalen Forstweg ist, den wir brauchen, um zu unserem Haus zu kommen. Er setzt darauf, dass immer mehr Erdreich in die Tiefe abrutscht und wir nicht mehr unser Grundstück erreichen können. Die Erosion ist schon im großen Umfang passiert, aber noch können wir fahren. Wir sind fast die Einzigen, die sich noch daher trauen, weil es am Rand tief nach unten geht zu den Häusern des Nachbarn. Wir haben in den Jahren alles erduldet, aber im Herbst mussten wir Pflanzen setzen, damit der Rand gehalten wird.Wir haben grundbuchlich die Erlaubnis, über den Forstweg zu verfügen.
Grund ist: Der Nachbar ist wütend, weil wir ihm vor 21 Jahren zuvor gekommen sind, und Haus und Grundstück hoch über ihm erworben haben. Er wollte es selbst kaufen, denn er duldet niemanden über sich.
Er wird noch weiter gehen, wahrscheinlich lässt er alles noch mal vermessen. Aber wir haben unsere Grenzssteine und schon alles überprüft.
Bald wird wahrscheinlich ein weiteres Schreiben des gegnerischen Anwalts kommen. Obwohl wir eigentlich genau wissen, dass wir im Recht sind, haben wir zur Absicherung jetzt auch einen Anwalt genommen.
Also meine Frage war ja, ob wir es nicht auch allein versuchen sollten,ohne Anwalt, mit diesem Problem fertig zu werden. Ich glaube, das meinte Elias.

Aber glaubt mir bitte, langsam wird alles ein bisschen viel. Wasserrohrbruch an unserem ersten Wohnsitz, innerhalb von nun 9 Wochen wurden drei Lecks gefunden und repariert. Wir sind uns nicht sicher, ob da noch weitere Lecks sind, da immer noch Tropfen erscheinen. Das Badezimmer ist hinüber, auch noch weitere Schäden sind zu verzeichnen. Aber wir werden erst mal einige Wochen abwarten, bevor alles wieder zu gemacht wird. Im Bad sind Boden und Fliesen kaputt, im Stockwerk drunter hat sich die Tür verzogen. Die Hauswand hat gelbe Flecke.
Am zweiten Wohnsitz (der über dem streitbaren Nachbarn) wurde vor einer Woche ein Rohrbruch entdeckt. Der Leckorter fand das Leck in den alten Bleiabwasserrohren. Wohnzimmer, Keller, vielleicht Küche und das komplette Badezimmer sind beeinträchtigt. Der Installateur hat die Kosten für die Reparatur auf 15.000 bis 20.000 Euro geschätzt. Mittwoch kommt ein Gutachter der Versicherung. Ich hoffe, die übernehmen einiges der Sanierungskosten.
Könnt ihr verstehen, dass ich mich über Masken nicht aufregen kann?
Ich versuche immer wieder, in Bezug auf all das, in Wahrscheinlichkeiten zu rutschen, die uns retten. Eben im Auto, habe ich es für einige Zeit geschafft, Positives in unserer Situation zu entdecken. Es lief schöne Musik und ich war glücklich. Hoffentlich halten meine positiven Emotionen an.

Wir sind uns einig. Wir halten durch, es ist herrlich hier oben am Berg und für unsere drei Windhunde ist es ein Paradies. Eigentlich hatten wir es damals, vor 21 Jahren, für unsere damaligen drei Hunde gekauft.

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