Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Marina
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Marina » So 22. Jun 2014, 08:15

@ Gilla,

diese vielen kleinen und vor allem großen Unterschiede in den Lebensumständen (wie Kinder, Eltern, Familie, in die man hineingeboren ist u.s.w.) , wie Menschen ihr Leben meistern, die nicht so offensichtlich mit einem selbst zu tun haben - sind für mich eine der größten Herausforderung am Prinzip 'ich kreiere meine eigene Realität'.

Bei Krankheiten fällt es mir relativ leicht irgend welche unbewußte Glaubenssätze zu akzeptireren. Aber z.B. der Einfluss den andere Menschen (die man sich nicht offensichtlich bewusst ausgesucht hat wie Eltern, Kinder) auf das eigene Leben - da fehlt mir noch ziemlich das Verständnis.

Die Freiheit ist da eigentlich nur die individuelle Reaktion auf solche Umstände. Gehe ich daran kaputt oder beiße ich mich durch. Mir fällt es jedenfalls schwer, bei manchen Dingen die individuelle Beteiligung zu erkennen.

>kA<
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von >kA< » So 22. Jun 2014, 08:20

Hallo Marina,
die individuelle Beteiligung ist wirklich schwer zu erkennen. Das mag daran liegen, dass das Individuum nicht gänzlich das Selbst verkörpert und "weiss". Wir wissen nicht alles von uns und blicken deshalb nicht durch...
gruss, Peter

Gilla
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Gilla » So 22. Jun 2014, 08:22

Hallo Marina,

hm, ich glaube, dass ich mir meine Eltern selbst ausgesucht habe. Ich hatte keine überaus herzliche Beziehung zu meinem Vater, und in irgendeinem Traum wurden mir die Zusammenhänge aus verschiedenen Leben erklärt, und in jenem Traum habe ich mich auch mit ihm "versöhnt".

Ich könnte mir zwar vorstellen, dass manche "Geister" bei ihrem Ersteintritt im physischen Leben nicht allzu wählerisch sind und möglicherweise buchstäblich alles in Kauf nehmen, einfach um dieses faszinierende physische Leben erstmals auszuprobieren, aber ich gehe davon aus, dass man bereits bei der zweiten Runde wählerisch ist.

Manchmal denke ich, dass es wohl sehr starke Wesen sind, die sich gezielt besonders schwierigen Herausforderungen stellen, was dann so meine eigene Version von Karma ist, allerdings anders herum als das üblicherweise gesehen wird.

Liebe Grüße
Gilla

>kA<
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von >kA< » So 22. Jun 2014, 08:31

Hallo Gilla,
innerhalb des Systems, in dem wir leben, ist Deine Antwort logisch und richtig.
Aber Logik lindert nicht die Not der Seele. Und es hätte nicht ein weniger räuberisches System errichtet werden können ? Ich bin sicher, das ginge und womöglich gibt es diese auch schon. Aber wir wollten wohl unbedingt hier unsere Exkursionen machen.
Nun gut, eigentlich plagt mich nicht die Grausamkeit dieser Welt, sondern dass ich vergessen hab, warum ich hier bin. Die Standardantwort, die Elias gibt, nämlich um Erfahrungen zu machen, oder die von Seth, dass wir uns entwickeln und lernen, ist mir zu dünn. Mir scheint, man will uns abbringen zu fragen Warum...
Dazu fällt mir der Spruch eines Holocaustüberlebenden ein, der später als Psychotherapeut bekannt wurde: "Wer um das Warum weiss, erträgt jedes Wie".
in diesem Sinne
liebe Grüsse, Peter

Gilla
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Gilla » So 22. Jun 2014, 08:42

Hallo Peter,

das verstehe ich nicht. Wieso leidet die Seele Not?

Ich finde, sie will jubelnd alles erleben, was es in diesem physischen Körper zu erleben gibt und findet das vorurteilslos spannend, faszinierend, interessant und toll, und nur unser Ego mischt sich ein mit seinen Ängsten und kapiert manchmal nicht, dass es ein bisschen so ist wie in einem von uns selbst verfassten Theaterstück. Wir haben das Theaterstück und unsere Rolle darin selbst geschrieben, und Teil dieser Rolle ist es, dass wir vorübergehend vergessen haben, dass wir uns unsere Rolle selbst ausgedacht haben und sie auch selbst verändern können.

Liebe Grüße
Gilla

Marina
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Marina » So 22. Jun 2014, 08:49

>kA< hat geschrieben:Dazu fällt mir der Spruch eines Holocaustüberlebenden ein, der später als Psychotherapeut bekannt wurde: "Wer um das Warum weiss, erträgt jedes Wie".
Ich kannte den Spruch zwar nicht aber stimme dem zu.

Mir kommt unsere Welt hier manchmal vor wie eines dieser Ego-Shooter Computer Spiele. Die haben an sich keinen Sinn, aber jede Menge action und Aufregung. Oder wie damals Second Life, wo man sich mit einem Avatar durch das Spiel experienced hat und die verrücktesten Dinge erleben kann.

Vielleicht ist unsere Realtiät hier ein recht extremes Ego-Shooter Spiel :genau: .

Allerdings frage ich mich dann schon manchmal auf was für einem verdammten Level ich das eigentlich spiele :shock:

>kA<
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von >kA< » So 22. Jun 2014, 09:01

Hallo Gilla,
ok, dann leidet also nicht die Seele sondern das Ego.
...und jubelnd schreitet also die Seele durch leidende Egos.... ?
:brav: das könnte stimmen...
Aber hier verheddert sich die Diskussion, dann das Konzept des Egos bringt noch mehr Trennung ins Spiel als eh schon drin ist.
lg peter

>kA<
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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von >kA< » So 22. Jun 2014, 09:04

Hallo Marina.
Die Idee mit dem Computerspiel hatte ich auch schon und ertappte mich doch tatsächlich bei einem blasphemischen Gedanken: Was wäre, wenn die Spielfigur plötzlich luzide wird,
also merkt, was gespielt wird und dem Spieler umgehend den Stinkefinger zeigt ?!
Gruss Peter

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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Wotan » So 22. Jun 2014, 09:09

Gilla hat geschrieben:Ich finde, sie will jubelnd alles erleben, was es in diesem physischen Körper zu erleben gibt und findet das vorurteilslos spannend, faszinierend, interessant und toll, und nur unser Ego mischt sich ein mit seinen Ängsten und kapiert manchmal nicht, dass es ein bisschen so ist wie in einem von uns selbst verfassten Theaterstück. Wir haben das Theaterstück und unsere Rolle darin selbst geschrieben, und Teil dieser Rolle ist es, dass wir vorübergehend vergessen haben, dass wir uns unsere Rolle selbst ausgedacht haben und sie auch selbst verändern können.
EXAKT
Worrying doesn`t empty tomorrow of it`s sorrow, it empties today of its strenght.

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Re: Elias, Diskussionen zu diversen Themen

Beitrag von Marina » So 22. Jun 2014, 09:19

Wotan hat geschrieben:
Gilla hat geschrieben:Ich finde, sie will jubelnd alles erleben, was es in diesem physischen Körper zu erleben gibt und findet das vorurteilslos spannend, faszinierend, interessant und toll, und nur unser Ego mischt sich ein mit seinen Ängsten und kapiert manchmal nicht, dass es ein bisschen so ist wie in einem von uns selbst verfassten Theaterstück. Wir haben das Theaterstück und unsere Rolle darin selbst geschrieben, und Teil dieser Rolle ist es, dass wir vorübergehend vergessen haben, dass wir uns unsere Rolle selbst ausgedacht haben und sie auch selbst verändern können.
Ich spiele heute mal ein bisschen Advocatus Diaboli. Diese Sicht würde ich mal als die Standard-Sicht des ganzen ghost-Prinzips mit Essenz und Fokus-Szenarien nennen.

Allerdings frage ich mich dabei, warum da nicht eine Escape-Taste eingebaut ist (die einigermaßen offensichtlich ist und auch gefunden werden kann).

Ich behaupte mal, dass es auf der Erde unglaublich viele sehr unglückliche Menschen in sehr dramatischen Lebensumständen sind. Und mir fällt es seit einiger Zeit sehr schwer das einfach nur mit einer jubelnden Essenz, die da irgendwo mit ihrem virtuellem Hintern auf der virtuellen Couch sitzt und sich am Theaterstück ergötzt.

Während der Hauptdarsteller vielleicht gerade fefolter wird oder was auch immer gerade im Theaterstück passiert.

Ich kann im Moment für mich ganz klar das Statement abgeben, dass ich mein Leben an einigen Stellen sehr gerne anders hätte, aber keine Möglichkeit sehe, da an irgend welchen Schrauben zu drehen.

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