Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Gilla
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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Di 19. Nov 2019, 09:59

(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

BOB2: Im letzten September während der Rocky Mountain Seth Conference in Denver hatte ich eine Sitzung (reading) bei einer jungen Dame, die mir für mich ziemlich überraschend sagte, dass sie eine außergewöhnlich große Menge an Wut/Zorn in mir erkannte. Das war das erste Mal, dass jemand, bei dem ich eine Sitzung hatte, mir dies sagte, und es war für mich so überraschend, weil sie hier ziemlich unerbittlich war. Als Jugendlicher war das bei mir gewiss der Fall, aber ich dachte mir, dass ich das beigelegt hatte. Ich frage mich, ob es immer noch eine ungewöhnliche Menge an Wut in mir gibt, mit der ich mich noch nicht befasste habe. Kannst Du etwas dazu sagen?

ELIAS: Lasst Dir das als Beispiel dafür dienen, dass wenn Du auf diesen Gebieten physisch fokussierte Individuen anheuerst, die sich psychisch verbinden, Fehlinterpretationen möglich sind, weil sie die erste mit Dir verbundene Bewusstseinsschicht sehen. Manchmal mögen sie auch die Zeitbezugssysteme durcheinander bringen. Ein sich Verbinden mit wahrscheinlichen Ereignissen innerhalb des Bewusstseins und das Zugreifen auf Informationen geschieht auf sehr ähnliche Weise wie Ihr auch auf Euren Traumzustand zugreift, wo die Zeiten fluktuieren und nicht in einer Reihenfolge sind.

Individuen können irgendwelche Informationen falsch deuten, mit denen sie sich objektiv verbinden, und Dir entsprechende Informationen offerieren, da Ihr Gefühl in Verbindung mit diesen Informationen ziemlich stark sein mag, aber sie mögen auch die Zeiträume falsch deuten. Da Du gegenwärtig simultan auch alle Deine Aspekte und alle Deine ganzen Lebensjahre bist, erkannte dieses Individuum ein Element Deiner Erfahrungen, aber es interpretierte den Zeitraum falsch. Du verfügst nun über das Wissen, wie ein Individuum die Informationen durcheinander bringen mag. Es mag einen Aspekt von Dir anzapfen, der präsent ist, aber in Deiner Vergangenheit oder Zukunft, da alle Aspekte Deines Fokus simultan im Bewusstsein sind. Die Erkenntnis ist also richtig, jedoch nicht der objektive Zeitraum.

BOB#2: Genau das fühlte ich intuitiv. In der Familie gibt es einen sehr zornigen und gewalttätigen jungen Menschen, und ich vermutete, dass sie vielleicht etwas davon auffängt, weiß aber nicht, ob es möglich ist, dass ein solches Medium einen uns Nahestehenden mit unserer Essenz verwechselt. (gekürzt)

ELIAS: Da sie sich mit der Energie befassen und über keine komplettes objektives Verständnis von dem verfügen, was sie anzapfen, ist das möglich.

Session 196
Sunday, July 20, 1997 (Group)

Gilla
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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Di 19. Nov 2019, 11:41

DENNIS: Neulich sagte mir meine Frau etwas Beunruhigendes, nämlich dass sie seit einer Weile den Eindruck hat, dass ich, zwar nicht in unserer Ehe, aber ganz allgemein unglücklich bin, vielleicht eine Art Depression. Ich denke, dass vieles darauf beruhen, dass ich abends nach der Arbeit ziemlich erschöpft bin. Ich habe nicht das Gefühl, eine Depression zu haben und fühle mich nicht unglücklich, aber ich habe das Gefühl, dass ich mich schneller über Dinge ärger als ich das tun sollte oder dass ich mich über Dinge ärgere, über die ich mich überhaupt nicht ärgern sollte. Ich frage mich, wo dieser Zorn herrührt, und wie ich das erkennen und reparieren kann.

ELIAS: Achte auf diese Gemeinsamkeit. Das ist ein Nebenprodukt der derzeitigen Bewusstseinswoge (Gilla, ich bin mir nicht darüber im Klaren, welche Bewusstseinswoge gemeint ist viewtopic.php?f=13&t=1370)y. Viele sind leicht reizbar. Objektiv erwidern sie derzeitige Bewusstseinswoge durch Reizbarkeit, denn sie erkennen, dass eine Beschleunigung stattfindet, wodurch sie sich auch objektiv in Eile und unter Zeitdruck fühlen und das Gefühl haben, dass die Zeit zu schnell verrinnt. Du erwiderst dies mit Reizbarkeit/Aufregung, was innerhalb der Richtlinien Eurer offiziell akzeptierten Realität akzeptabel ist, und auch das wird vorübergehen. Das ist etwas anderes als eine Depression, ein ganz anderes Erschaffen aus ganz anderen Gründen.

Session 199
Thursday, July 24, 1997 © 1997 (Private



BOB: Eines meiner wesentlichen Probleme beim Annehmen ist, dass ich nicht gut im Annehmen bin und einen Trick oder eine Abkürzung dafür brauche. (Gelächter). Annehmen ist für mich fast wie etwas willkommen zu heißen. Wenn man etwas annimmt, heißt man es willkommen, und alles ist prima. Gibt es auch eine Methode, etwas zu akzeptieren, ohne es willkommen zu heißen?

ELIAS: Ja.

BOB: Kannst Du mir dabei helfen?

ELIAS: Halte Deine Aufmerksamkeit nicht darauf fest.

BOB: Annehmen ist also lediglich zu sagen: „Okay, ich akzeptiere das. Ich will nicht Teil davon sein, aber ich akzepteire es.“

ELIAS: Es ist nicht erforderlich, dass Du dieselben Glaubenssatzsysteme oder Handlungen wie Andere anheuerst, aber Du kannst akzeptieren, dass das ihre Realität ist. Du musst nicht dieselbe Realität erschaffen. Wo bliebe dabei Eure Individualität?

BOB: Das ist eine gute Frage. Ich weiß, dass es wirklich leicht ist, sich über bestimmte Leute oder Gruppen und deren Handlungen zu ärgern, und aufgrund von Glaubenssatzsystemen akzeptiert man, dass das eine gute Sache ist, wie dass es gut ist, gegen Böses zu sein. Man ist rechtschaffen, wenn man gegen dies oder das ist, und in dies Falle tappt man leicht. Man sieht sich die Abendnachrichten an, und eine Person wird aus einem vorüberfahrenden Auto heraus erschossen, und es ist ein bisschen schwierig, das zu akzeptieren und sich zu sagen: “Oh, das ist bloß Banden-Aktivität“ und eine Method zu entwickeln, um es zwar nicht zu billigen, aber zu akzeptieren. Zumindest mir fällt das schwer.

ELIAS: Trainiere mit dem Konzept – denn diese Idee ist noch nicht ganz eine Realität – dass Du Deine eigene Realität erschaffst, und wenn Du es tust, tut es auch ausnahmslos jeder Andere, und beim Erschaffen Euer Realität gibt es keine Altersgrenze.

BOB: Es ist aber ziemlich schwierig, nicht zu urteilen.

ELIAS: Weil Ihr daran gewöhnt seid. Ihr lebt schon sehr lang mit Eurem religiösen Element. Du kannst Dich jedoch mit dem Gedanken an die Umschaltung und all dem Wunderbaren ablenken, das Ihr Euch mit dieser neuen Bewusstseinsbewegung präsentiert.

BOB: Immer dann, wenn ich das Gefühl habe, darauf zu reagiere, kann ich also auf die Bewusstseinsumschaltung umschalten?

ELIAS: Ja, das kann Dir helfen.

BOB: Inwiefern unterscheidet sich das von Leuten, die in solchen Fällen beten?

ELIAS: Gar nicht.

BOB: Toll. Jetzt muss ich mich auch damit befassen? Vielen Dank. Das läuft ziemlich im Kreis.

ELIAS: Ich sagte Euch, dass Ihr im Rahmen von Glaubenssatzsystemen arbeitet. Ihr hegt unterschiedliche Glaubenssatzsysteme, funktioniert aber alle innerhalb von Glaubenssatzsystemen.

BOB: Auch das wird dann zu einem Glaubenssatzsystem.

ELIAS: Das spielt keine Rolle. Ich sage nicht, dass Ihr Glaubenssatzsysteme eliminieren sollt. Ihr fahrt fort, innerhalb des Rahmens von Glaubenssatzsystemen zu funktionieren, was Ihr akzeptiert. Es ist unnötig, Glaubenssatzsysteme zu eliminieren. Aber es ist wichtig, zu akzeptieren und somit ein expandierteres Selbst-Gewahrsein zuzulassen und Euch die Chance zu bieten, objektiv Eure Kreativität und Fähigkeiten innerhalb des Bewusstseins zu expandieren.

Alle Kunststücke, die Ihr zustande bringen wollt, werdet Ihr fertigbringen können, wenn Ihr Euer Gewahrsein erweitert und dem objektiven Gewahrsein mehr Freiheit zugesteht, aber dazu bedarf es der Bewusstseinsumschaltung

Session 203
Sunday, August 3, 1997 © 1997 (Group)

Gilla
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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Di 19. Nov 2019, 12:18

HELEN: Ich habe ein Problem mit einer Person namens Renée und werde meine Ressentiments ihr gegenüber ich nicht los, und ich verstehe unser Verbindung nicht und warum ich diese Gefühle von Zorn und Kränkung ihr gegenüber nicht loswerde.

ELIAS: Da ist der Einfluss eines anderen Fokus, aber Du kannst wählen, ob Du dies fortsetzt oder nicht. In einem anderen Fokus lebtest Du in England, und die andere Person lebte in Schottland. Ihr wart erbitterte Feinde, und es gab viel Konflikt. Gegenwärtig muss das Dich nicht beeinträchtigen, aber angesichts Deines starken Glaubenssatzsystems, dass andere Fokusse sich erheblich dahingehend auf Dich auswirken können, dass Ihr bestimmte Erlebnisse untersuchen, wiedererleben oder wiedergutmachen müsst, um dies zu überwinden, lässt Du ein Hindurchträufeln von Gefühlen zu.

Du bist fähig, diese Situation zu ändern. Blicke nicht auf die andere Person, um dies zu ändern, denn Du beeinflusst dieses Erschaffen, und wenn Du Dir loszulassen und dies nicht weiterhin zu erschaffen erlaubst, wird die andere Person dies auch erwidern.

Session 240
Thursday, November 20, 1997 © 1997 (Private)



DAVID: Wenn jemand im Tod noch viel Zorn auf eine andere Person hat und diesen Zorn mitnimmt, wäre das eine Energie, nicht wahr?

ELIAS: Richtig.

DAVID: Und wohin geht dann dieser Zorn?

ELIAS: Das ist abhängig von der persönlichen Wahl, das die Emotion generierende Glaubenssatzsystem hinter sich zu lassen.

DAVID: Aber die Glaubenssatzsysteme vieler sind so, dass sie diesen Zorn nicht mitnehmen können, sondern ihn loslassen oder irgendetwas damit tun müssen, so dass sie entweder mit dem anderen Individuum zusammen wählen, wieder geboren zu werden, um die Sache mit diesem Zorn zu bearbeiten. Ich spreche nicht von Karma. Aber ich versuche herauszufinden, was sie tun und wie sie wählen, den Zorn loszuwerden.

ELIAS: Sie kommen nicht unbedingt mit dem Anderen überein, diesen Zorn aufzuarbeiten. Dies beruht auf einem Glaubenssatzsystem. Sobald Ihr in die nicht-physische Transition geht, eliminiert Ihr Glaubenssatzsysteme, weshalb es sozusagen lediglich eine Sache der Zeit ist, obwohl es in der nicht-physischen Transition keine Zeit gibt, zumindest nicht auf die Weise, wie Ihr sie kennt.

DAVID: Ist es also üblich, dass ein Individuum, das sich seines Glaubenssatzsystems nicht gewahr ist, zurückzukehrt und wählt, einen Fokus zusammen mit der anderen Person zu haben, um das aufzuarbeiten?

ELIAS: Nein.

DAVID: So wird es nicht gemacht.

ELIAS: Nein, das Individuum “kehrt nicht zurück”. (Gelächter)

DAVID: Aber sie erschaffen einen weiteren Fokus oder ein gemeinsames Erlebnis.

ELIAS: Sie sind alle simultan. (Gelächter)

Session 250
Sunday, December 14, 1997 © 1997 (Group)

Gilla
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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Di 19. Nov 2019, 13:00

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

CAROLE: Derzeit beobachte ich eine Situation, bei der es um frühere Leben meines Sohnes Thomas und seiner Frau Monika geht, die aus Brasilien kommt. Ich weiß, dass sie in einem anderen Leben in einer unehelichen Verbindung meinen ersten Mann gebaren. Ich verstehe es so, dass bei ihr Zorn aus jenem anderen Leben hindurchträufelt und sie immer noch böse auf ihn ist, was mit der Geburt jenes Kindes zusammenhängt, weshalb wir hier nun eine extreme Reaktion beobachten. Ist das ein Hindurchträufeln ihres gemeinsamen früheren Lebens in Süd-Amerika?

ELIAS: Stimmt, ein Fokus in der Gegend, die Ihr heute als Argentinien bezeichnet. Bestimmte Situationen können sehr beeinträchtigen, wenn der Betroffene nicht versteht oder erkennt, dass es ein Hindurchträufeln ist, denn jener Fokus existiert simultan, was zur Energie der anderen Fokusse beiträgt. Die hindurchträufelnde Energie kann missverstanden und fehlinterpretiert werden, wenn sie auf den jetzigen Fokus bezogen wird. Manchmal wird die von einem Fokus zum Anderen hindurchträufelnde projizierte Energie nicht neu konfiguriert, weshalb sie ihn sehr ähnlich beeinträchtigt wie jenen Fokus, von dem aus sie hindurchträufelt

CAROLE: Ich verstehe. Gegen Ende der Situation mit meiner Mutter fühlte ich, dass ich von einem anderen Fokus Energie bekam, was mir half, weniger emotional und mehr denkend zu sein, was für mich eine enorme Metamorphose war, die mich sehr befreite.

ELIAS: Stimmt. Ihr könnt sehen und beobachten, dass Ihr Energie von anderen Fokussen bekommt, was Euch in vielen Situationen helfen kann. Alle Eure Fokusse verleihen sich ständig gegenseitig Energie. Ihr erkennt bloß nicht, wie sie sich gegenseitig auswirken, weil Eure Aufmerksamkeit in Eurem Fokus so singulär gesteuert ist. Da die Leute jetzt mit der Umschaltung voranschreiten, wird das Gewahrsein in diesem Fokus nun größer. Ihr dehnt Euer Gewahrsein aus und bemerkt somit mehr die Einflüsse anderer Fokusse und wie sie mit Euch interagieren.

Session 272
Sunday, April 5, 1998 © 1998 (Private)


(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

ELIAS: Eure Psychologie spricht vom erfolgreichen Gebrauch der Hypnose, wobei das Individuum auf Erinnerungsvermögen zurückgreifen mag, welches ihm angeblich verborgen war, doch es besitzt dieses Erinnerungsvermögen und fokussiert lediglich seine Aufmerksamkeit anders, da es objektiv einen anderen Aspekt anheuert. Die Erinnerung existiert und steht zur Verfügung, und es ist nicht nötig, Hypnose zu gebrauchen, denn Hypnose ist lediglich das Entspannen Eures Fokus.

Wenn Ihr Euren Fokus entspannt und Euch in objektiver physischer Hinsicht erlaubt, Euer Sehvermögen sozusagen verschwimmen zu lassen und weniger angespannt an einem bestimmten Aufmerksamkeitsfokus festzuhalten, erlaubt Ihr Eurem Gewahrsein, objektiv von einem Aspekt des Selbst zum anderen zu treiben. Und wenn ein Anderer (Hypnotiseur) Eure Aufmerksamkeit lenkt und unterstützt, erlaubt Ihr Eurer Aufmerksamkeit zu einem anderen Aspekt Eurerselbst zu driften und auf die Informationen im Erinnerungsvermögen jenes Aspektes zuzugreifen. Diese Informationen sind nicht vor Euch verborgen, aber sie werden nicht simultan und objektiv von allen Aspekten wahrgenommen, denn Ihr habt diese Dimension so erschaffen, dass Ihr langsam und singulär seht, um die Fülle Euer Erfahrungen auszukosten.

Ihr könnt das mit den Emotionen vergleichen, denn diese versteht Ihr, und Ihr könnt Euch objektiv mit ihnen identifizieren. Sie sind keine Elemente, die Ihr seht. Ihr könnt sie nicht berühren und auch nicht festhalten. Emotionen können sehr gut mit den Aspekten des Selbst verglichen werden.

Ihr könnt zornig sein. Wenn Ihr zornig seid, heuert Ihr keine Glücksgefühle oder Ausgelassenheit an. Ihr seid zornig, und das ist Euer Aufmerksamkeitsfokus, und Ihr mögt vielleicht drei Stunden lang zornig sein. In dieser Zeitspanne seid Ihr nicht ausgelassen. Das wird nicht Eure Aufmerksamkeit sein.

Das heißt aber nicht, dass Ihr diese Emotion nicht hättet oder sie nicht äußern könntet, und wenn Ihr Euren Zorn verlasst und Ausgelassenheit erlebt, hegt die Ausgelassenheit keine Erinnerung an den Zorn, denn sie sind verschieden. Die eine Emotion hat nicht die Erinnerung der anderen, aber Ihr habt beide, identifiziert sie allesamt und seid mit ihnen vertraut und könnt auf alle zugreifen. Deshalb könnt Ihr auch auf das Erinnerungsvermögen/Gedächtnis von allen zugreifen, aber Ihr werdet während einer Emotion nicht die Erinnerungen einer anderen Emotion erleben.

Dem ähnlich könnt Ihr mit unterschiedlichen Aspekten des Selbst unterschiedliche Positionen einnehmen, und während Eure Aufmerksamkeit auf einen Aspekt fokussiert ist und Ihr diesen erlebt, werdet Ihr nicht das Gedächtnis eines andern Aspekts anheuern. Es steht Euch zwar zur Verfügung, aber es wird nicht objektiv in der Zeitspanne erlebt werden, während dieser Aspekt seine Position mit einem anderen getauscht hat.

(Ausschnitt)

ELIAS: Ich habe Euch das Beispiel von Emotionen offeriert, dies gegenüber von Ideen oder Konzepten über Aspekte. Lasst mich das noch erweitern, damit Ihr dies klarer versteht. Kehren wir zur Emotion zurück und nehmen wir das Beispiel des Zorns/Ärgers (anger) und dann die etwas andere Emotion der Verärgerung/Irritation. Diese unterschiedlichen Emotionen äußern sich auf ähnliche Weise. Den Zorn mögt Ihr eine Weile empfinden und dann Eure Aufmerksamkeit vom Zorn zur Verärgerung umziehen.

Die Beschaffenheit beider Emotionen ist eng verwandt. Die Irritation/Verärgerung enthält das Element der Erinnerung an den Zorn, und der Zorn birgt eine Eigenschaft, der ihm das Erinnern an die Verärgerung erlaubt. Wenn Ihr diese beiden Emotionen tauscht, erlaubt Ihr Euch, Euch objektiv an die andere Emotion zu erinnern, da beide von der Beschaffenheit her eng verwandt sind.

Wenn Ihr Euch von diesen beiden Emotionen entfernt und zur Schadenfreude/Freude/Häme (gleefulness) schreitet, enthält diese keine ähnlichen Eigenschaften wie die beiden anderen Emotionen und hat deshalb objektiv keine Erinnerung an die beiden anderen erlebten Emotionen. Inmitten von Schadenfreude/Freude (gleefulness) offeriert Ihr Euch kein Gefühl des Zorns oder der Verärgerung, da diese nicht die gleichen Eigenschaften und damit nicht die Erinnerung daran birgt.

Dem ähnlich tauschen und vertauschen sich im Leben eines individuellen Fokus andauernd Aspekte. Ähnlich wie bei diesem Energie-Austausch, haben die Aspekte, die miteinander die Positionen tauschen und die sich gegenseitig vertauschen, ähnliche Beschaffenheits-Töne. Es mag geringfügige Unterschiede in den Beschaffenheits-Tönen geben, die nicht die Gesamtheit der Erinnerung des anderen Aspektes, jedoch hinreichend Erinnerung an den anderen Aspekt offerieren und ähnliche Beschaffenheits-Töne haben, so dass es in Eurem Fokus so aussieht, als ob Eurer Gedächtnis/Eure Erinnerung ungebrochen und konstant wäre.

Die von Euch gewählten Wahrscheinlichkeiten und ein Element Eures Ein- und Ausblendens sind involviert, denn innerhalb bestimmter Blinkvorgänge werdet Ihr Euch oft mit einem anderen Aspekt austauschen, aber da die Erinnerung objektiv so gering und für Euch objektiv nicht verfügbar ist, wird sie von Euch nicht bemerkt. Es mag bestimmte Ereignisse oder kurze Perioden für Euch geben – Minuten, Stunden oder sogar Tage – an die Ihr Euch objektiv nicht erinnert, aber innerhalb der Gesamtheit Eures Fokus wird dies objektiv nicht bemerkt. (You may hold certain events or small time frameworks — minutes or hours, even days — that are not objectively remembered to you, but within the whole of your focus, this objectively goes unnoticed.)

Ihr bemerkt die Pausen. Wenn Ihr erlebt, dass das Gedächtnis für eine längere Zeit eine Blockade hat, bekommt das Eure Aufmerksamkeit und Ihr verwundert Euch darüber. Die Leute staunen schon lange über diesen Vorgang, und das Erforschen dieser unerklärlichen Vorgänge bei Individuen war auch ein Element bei der Entwicklung Eurer Psychologie. Insofern habt Ihr Euch die Information offeriert, dass auf dieses Gedächtnis/Erinnerung leicht zugegriffen werden kann. Es ist nicht verloren.

Kommen wir nun auf die Frage in Bezug auf bestimmte Individuen zurück, die möglicherweise Trauma erleben, womit sich Eure Psychologie Gedächtnisblockaden erklären. Dies wäre ein teilweise anderer Vorgang, der vom Austauschen von Aspekten herrührt und das verursacht, was Ihr als Gedächtnisverlust oder als Gedächtnisblockade bezeichnet. Manchmal wählen physisch fokussiert Individuen bei bestimmten Erfahrungen oder kurz darauf, mit einem anderen Aspekt des Selbst zu tauschen, der ganz andere Eigenschaftstöne hat. Das dient nicht dazu, der gehegten Erfahrung zu entkommen oder die Erinnerung zu überdecken, sondern im physischen Fokus wählt oft ein Aspekt des Selbst, ein oder mehrere Ereignisse sehr intensiv zu erleben, was dem Fokus erlaubt, die Intensität der Erfahrung einer bestimmten Situation zu erleben. Sobald diese Erlebnisse zustande gebracht wurden, und weil sie in einer solchen Intensität erlebt werden, kann der Fokus seine Aufmerksamkeit einem anderen Aspekt des Selbst zuwenden, der eine ganz andere Erfahrung offerieren mag.

Das geschieht nicht, um das vorherige Erlebnis zu blockieren oder zu überdecken. Es ist einfach so, dass das Individuum sich selbst ein bestimmtes Erlebnis in extremer Intensität offerier hat, und in Verbindung mit allen subjektiven Erlebnissen, die durch Counter-Part Vorgänge erleb werden, ist es für den Fokus nicht nötig, mit ähnlichen Äußerungen weiterzumachen.

Jeder von Euch hat in seinem Fokus schon faszinierende, vielleicht untraumatische Erlebnisse gemacht und diesbezüglich eine solche Schwungkraft aufgebaut, dass Ihr nach Zustandebringen diese Erfahrung Euch selbst sowie Anderen sagt: „Ich habe dieses Erlebnis zustande gebracht. Das ist für mich erledigt. Es ist für mich nicht nötig, diese Erfahrung zu wiederholen.“ Und Eure Aufmerksamkeit wendet sich, und Ihr beschäftigt Euch nicht weiter mit diesem bestimmten Erlebnis. Ihr bezeichnet das als „voranschreiten“, und bei angenehmen oder lediglich merkwürdigen Erfahrungen sagt Ihr Euch nicht, dass Ihr dies Erfahrung vergessen oder überdecken müsst, doch in zukünftigen Jahren mögt Ihr Euch womöglich nicht mehr an diese Erfahrung erinnern, von der Ihr zu einer gewissen Zeit so sehr fasziniert wart.

Das sage Euch deshalb, weil Eure Psychologie mit ihrer Einschätzung daneben liegt, dass solche Individuen traumatische Erfahrungen erschaffen oder deren Opfer sind und dass Euer Gehirn sie automatisch auf diese Weise überlagert. Das ist nicht der Fall. Ob Ihr sie nach Euren Glaubenssatzsystemen als gut oder als schlecht erachtet, ist es lediglich eine gewählte Erfahrung, und sobald Ihr die ganze Fülle und Intensität solcher von Euch gewählten Erlebnisse auf diese Weise erlebt habt, zieht Ihr Eure Aufmerksamkeit lediglich zu einem anderen Aspekt des Selbst um, der einen ganz anderen Eigenschaftston als der vorherige Aspekt haben mag, und jener Aspekt eines Eigenschaftstons mag sich anfänglich kurz an den früheren Vorgang/Aktion des anderen Aspektes erinnern, was jedoch schnell in einen subjektiven Bereich umziehen wird, nach Eurem Denkprozess fast einem Aufbewahrungsort der Erinnerungen, da es nicht nötig ist, sich objektiv zu erinnern, weil das die neuen Erfahrungen beeinträchtigen würde.

Es gibt Individuen, die wählen mögen, mit einem anderen Aspekt des Selbst zu tauschen, und sie mögen bei diesem Tausch wählen, die erforderliche Energie auszuüben, um das Erinnerungsvermögen eines anderen Eigenschaftston-Aspektes objektiv fortzusetzen, doch diesen Vorgang erschaffen sie gezielt und in Einklang mit ihrer Absicht, weil das Festhalten der Erinnerungen an bestimmten Ereignissen und Erlebnissen in ihrem Fokus – was wiederum Einfluss auf die zukünftige Wahl ihrer Wahrscheinlichkeiten haben wird – für das Voranschreiten innerhalb ihrer Absicht und der von ihnen gewählten Wahrscheinlichkeitslinie, ihrem Wahrscheinlichkeiten Pool, für sie nützlich ist.

Deshalb könnt Ihr einem Individuum begegnen, das einige extreme Erfahrungen auf sogenannten negativen Gebieten machte, und es mag seinen Fokus durchleben und sehr bitter wirken, da es die Erinnerungen des anderen Aspekts des Selbst innehat, was alle anderen Aspekte des Selbst beeinflusst, die sich miteinander austauschen und die Erlebnisse jedes anderen Aspekts des Selbst einfärben.

Wie schon gestern gesagt, sind sie allesamt Aspekte von Dir und allesamt Du. Kein einziger von ihnen ist nicht Du. Wie auch bei unserem Vergleich von Emotionen, hast Du viele Emotionsäußerungen inne, doch sie sind allesamt Du. Du trennst Deine emotionale Äußerung nicht von Dir selbst.

Dem ähnlich könnt Ihr Euch das Beispiel offerieren, eine sogenannte negative Emotion, Wut oder Traurigkeit zu erleben und Euch erlauben, die Erinnerung daran in alle Eure neu erschaffenen Erlebnisse mit einzubringen, und dies wird Eure Erlebnisse beeinflussen und einfärben.

Ihr könnt auch erfreuliche Erlebnisse auswählen und sie im Gedächtnis behalten, also mit einem anderen Aspekt tauschen und den Einfluss jenes Aspektes bei allen Äußerungen anderer Aspekte mitbringen. Das wäre die entgegengesetzt Äußerung, ein Individuum, das Ihr als optimistisch anseht, das - ganz gleich wie die Situation auch ist - den Silberstreif am Horizont auch im Falle von Trauma finden kann, denn es hat sich ein derartiges Energieausüben offeriert, dass es das Erinnerungsvermögen eines anderen Aspektes beibehält, der solche Erlebnisse gemacht hat und diesen Einfluss in seinen weiteren Austausch und in alle seine weiteren Erfahrungen mitnimmt.

Dieser Energieaustausch ist größtenteils ein ähnlicher Vorgang. Aspekte dieser Essenz wurden gewählt, um dazu bereitzustehen. Aber das ist - wie gesagt - auch abhängig vom Zeitbezugssystem Eurer Dimension und der Realität, in welcher Ihr auf diese Essenz zugreift, und abhängig von der Aufmerksamkeitssteuerung dieser Essenz innerhalb Eures Zeitbezugssystems könnt Ihr auf einen ihrer Aspekte stoßen, der einen ganz anderen Eigenschaftston innehat, was für Euch sehr offensichtlich sein wird, denn die Äußerung wird ziemlich anders sein, und die projizierte Energie wird sich auch anders präsentieren.

Session 333
Monday, October 19, 1998 © 1999 (Private)

Gilla
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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Di 19. Nov 2019, 19:37

LINDA: Kürzlich wurde mir gesagt, dass ich die Erinnerung an eine Carolyn Jensen und an das Jahr 1892 wahre und einen Zorn festhalte, den ich nicht loslassen kann. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

ELIAS: Viele mögen in diesem Jetzt von anderen Realitätsaspekten oder Wahrscheinlichkeiten sprechen, die vielleicht Elemente Eurer Essenz sind, doch im Einklang mit ihren Glaubenssatzsystemen und ihrem sich Verbinden mit einer Bewusstseinsschicht, sagen sie Euch, dass Ihr Energie aus einem anderen Leben festhaltet. Alle Eure Fokusse, auch Ihr selbst, wirken sich simultan gegenseitig aus. Ein andere Fokus mag sich auf Dich auswirken, aber die zwischen Essenz-Fokussen projizierte Energie wird restrukturiert und rekonfiguriert, damit sie für den jeweiligen Fokus nützlich ist.

Alle Essenz-Fokusse projizieren ständig gegenseitig Energie, aber die von einem Fokus erlebte Energie, beispielweise Zorn oder Unzufriedenheit, ist sein eigenes Erlebnis. Innerhalb der Essenz rekonfiguriert sich die projizierte Energie, um sodann von Dir auf eine für Dich nützliche Weise assimiliert zu werden, weshalb Du auch das Erlebnis/die Erfahrung eines anderen Fokus nicht festhältst.

Eine Person mag sich innerhalb einer Bewusstseinsschicht mit einem anderen Fokus von Dir verbinden und eine Handlung oder Erlebnis sehen können, das sie objektiv sodann so interpretiert, dass sie diesen Fokus von Dir gesehen hat und gemäß ihrer Glaubenssatzsysteme vermutet und evaluiert, dass das eines Deiner Leben ist, an dem Du festhältst. Doch tatsächlich hat sie lediglich einen anderen Aspekt bzw. Fokus von Dir gesehen, der simultan geschieht, und sie interpretieren es so als ob Du daran festhalten würdest. Der andere Fokus wirkt sich auf manchen Gebieten tatsächlich aus, aber zu Deinem Wohle, weil die Energie rekonfiguriert wurde.

Ein Individuum mag deshalb in einem Fokus Erlebnisse haben und eine Energie projizieren, die Ihr als sehr negativ bezeichnet, da Ihr Glaubenssatzsysteme hegt, dass bestimmte Erlebnisse und Handlungen sehr negativ sind, weshalb die nach draußen projizierte Energie sozusagen sehr negativ erscheinen mag, aber sobald sie projiziert wurde, findet eine automatischer Vorgang der Essenz und Energie statt, und die Energie rekonstruiert und restrukturiert sich, so dass sie, wenn sie bei Dir eintrifft, ganz anders erlebt werden kann.

LINDA: Wenn die andere Essenz Zorn projiziert und die Energie rekonfiguriert wurde, kommt sie dann bei uns als eine andere Emotion an?

ELIAS: Das ist möglich. Sie kann sich auch als Inspiration zeigen oder als ein neues Ereignis innerhalb einer neuen von DIR gewählten Wahrscheinlichkeit. Es ist lediglich das Verleihen von Energie. Das, wie sie projiziert wurde, spielt keine Rolle.

LINDA: Es ist also reine Energie, die auf jede Weise rekonfiguriert werden kann.

ELIAS: Stimmt. In diesem Bereich werden Fokusse und Energie von Vielen falsch interpretiert, und sie lassen zu, dass auch ihre Glaubenssatzsysteme dies sehr beeinflussen.

LINDA: Die Energie, die als Zorn anfängt, kann uns also als Freude erreichen?

ELIAS: Das ist möglich!

LINDA: Aber was geschieht in der Mitte, damit sie sich wandelt?

ELIAS: Die Essenz ändert automatisch die Absicht der Energie, so dass sie dort, wo immer sie ihren Dienst leistet, am nützlichsten ist.

LINDA: Ganz egal, ob als Herausforderung oder als....

ELIAS: Stimmt. Deshalb könnt Ihr auch Energie auf eine andere Person projizieren, und wenn sie empfangen bzw. dem Individuum verliehen wird, mag sie sich selbst in ein anderes Element rekonfigurieren, das als vergnüglich wahrgenommen wird. Eine Person mag Energie auf Euch projizieren, die nach Euren Glaubenssatzsystemen hasserfüllt sein kann, aber Ihr wählt, wie Ihr sie rekonfiguriert.

LINDA: Sobald ich die Energie empfange, treffe ich im Grunde genommen die bewusste Wahl, wie ich darauf reagiere.

ELIAS: Stimmt.

LINDA: Aber wenn wir Energie von einem unserer anderen Fokusse empfangen, treffen wir keine bewusste Entscheidung.

ELIAS: Nein, das ist automatisch. Ich gebe Dir nur ein weiteres Beispiel im physischen Fokus, das Du verstehen kannst. Der Essenz-Vorgang ist automatisch. Die Essenz ist nicht aufdringlich, weshalb sie immer nach Deinem Wohle strebt.

LINDA: Doch es ist möglich, dass wir das in unserem Fokus nicht so sehen.

ELIAS: Ja, weil Ihr Glaubenssatzsysteme hegt, aber die Essenz strebt immer nach Eurem Wohle.

Session 259
Saturday, January 17, 1998 © 1998 (Public/Angel's Corner)

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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Mi 20. Nov 2019, 07:01

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

BETSY: Ich hatte viele Beziehungskonflikte mit Männern, meiner Familie, und ich bin mitten in einer Scheidung, und seit letzter Woche scheint es viele Werturteile zu geben, und ich sehe mir das an, was ich glaube, also meine Glaubenssätze über Werturteile und Dinge wie Treue, Verpflichtung und Versprechen. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

ELIAS: In Eurer Sprache habt Ihr für Aspekte von Glaubenssatzsystemen viele Definitionen entwickelt. Kürzlich sprachen wir über das Glaubenssatzsystem der Duplizität, das nächste Glaubenssatzsystem, das wir ansprechen werden, das mit allen anderen Glaubenssatzsystemen und deren Aspekten interagiert. Dieses Glaubenssatzsystem ist so stark, weil es sich nicht auf sich selbst – auf seinen eigenen Vogelkäfig mit den eigenen Vögeln darin begrenzt – sondern diese Vögel vermischen sich auch mit allen anderen Vögeln in allen anderen Käfigen.

Dieses Element der Duplizität/Doppelzüngigkeit/Falschheit/Doppelspiel verstärkt das Beziehungs-Glaubenssatzsystem sehr, denn bei Beziehungen kannst Du in jedwede Richtung gehen und irgendeinen Aspekt identifizieren, und er wird auch immer mit einem Aspekt des Glaubenssatzsystems der Duplizität verbunden sein, was dann wiederum den entsprechenden Aspekt des Glaubenssatzsystems der Beziehungen verstärkt.

Treue ist ein Aspekt des Beziehungs-Glaubenssatzsystems. Wenn Ihr eine individuelle Partnerbeziehung anheuert, erwartet Ihr auch, und das ist der Aspekt des Glaubenssatzsystem, dass Ihr die entsprechenden Auflagen erfüllt und treu bleibt, was Ihr als gut wertet, und Untreue wird als schlecht gewertet, als akzeptabel bzw. als inakzeptabel.

Wie gesagt, wird das unmittelbar von der Duplizität beeinflusst, denn wenn Ihr beim Beispiel Treue die Duplizität vom Aspekt des Beziehungs-Glaubenssatzsystems trennt, ist es egal, ob Ihr Euch danach richtet oder nicht, aber in Verbindung mit dem Duplizitätsaspekt wird dies für Euch wichtig, weil Ihr Euch an diesen Glaubenssatzsystem-Aspekten orientiert.

Wie Du bereits erkennst, siehst Du hier viele Aspekte von Glaubenssatzsystemen. Du belässt Deine Aufmerksamkeit auf diesen Aspekten von Beziehungen und versuchst, Dir diesbezüglich Informationen zu offerieren, um Dir zu erlauben, diese Vögel frei fliegen zu lassen und das zu akzeptieren. Im physischen Fokus erschafft das bisweilen Schwierigkeiten, weil nicht alle Individuen diese Aspekte ebenfalls sehen. Du magst Dir also Informationen offerieren, aber andere Individuen möglich nicht dieselben Informationen sehen.

Sie orientieren sich weiterhin an allen Aspekten der Glaubenssatzsysteme, und wenn Du anfängst, Dein Orientiertsein an Glaubenssatzsystemen zu verlassen, magst Du bemerken, dass der Widerstand größer wird, weil Individuen, die noch nicht in diese Richtung gehen, das als ungewohnt und bedrohlich ansehen mögen. Sie verstehen das, was Du siehst nicht, noch die von Dir erschaffene Bewegung, und aufgrund ihres fehlenden Verständnisses mögen sie sozusagen gegen Deine Bewegung rebellieren. Der Grund für diese Richtung ist die Furcht. Ungewohnte Bereiche seht Ihr als beängstigend an. Ihr geht nicht leicht in die Richtung von dem, was Ihr nicht kennt.

Die Leute akzeptieren auch nicht mühelos, wenn ein anderes Individuen sich auf unbekanntes Territorium begibt, weil sie das aus ihrer eigenen Warte sehen, und da Ihr auch alle einen ähnlichen Wahrnehmungsaspekt habt, blickst Du auf Dich selbst und auf Deine eigenen Wahrnehmungen und projizierst dies nach draußen auf andere Individuen.

Du erwartest, dass andere Individuen so wahrnehmen wie Du es tust und ihre Realität so erschaffen, wie Du es tust. Deshalb nimmst Du automatisch an, dass Ihr Euch alle gegenseitig durchaus versteht und nach denselben Regeln erschafft, aber das tut Ihr nicht. Ihr erschafft auf unterschiedliche Weise. Jeder von Euch erschafft durch seine individuellen Wahrnehmungen, und sie sind alle unterschiedlich.

Deshalb habe ich Euch schon früher gesagt, dass es bisweilen nützlich sein kann, Euren empathischen inneren Sinn anzuheuern, was es Euch erlaubt, mit einem anderen Individuum zu verschmelzen und sein Erlebnis, seine Wahrnehmung und sein Erschaffen seiner Realität zu erleben, denn Ihr könnt nicht die Wahrnehmung eines Anderen gänzlich verstehen, wenn Ihr Euch nicht erlaubt, seine Wahrnehmung zu erleben. Und in diesem Augenblick kannst Du auch Dich selbst in dieser Situation sehen und Dir sagen, dass die Wahrnehmung des anderen Individuums bezüglich dessen, was Du erschaffst, keine Rolle spielt, denn Du erschaffst Deine eigene Realität.

Ich bin mir gewahr, dass das ziemlich einfach und auch unrealistisch klingt, denn wie kannst Du mit einem Anderen interagieren und Dir sagen, dass sein Denken und seine Gefühle keine Rolle spielen, denn das ist auch inakzeptabel. Du hast in Deinen Glaubenssatzsystemen ein enormes Hamsterrad erschaffen, denn Du versuchst, in eine Richtung zu gehen, und die Duplizität holt Dich zurück aufs Hamsterrad und lenkt Deine Aufmerksamkeit von jedem anderen Zugangsweg ab.

(for how shall you be interactive with other individuals and express to yourself it matters not their thought process or their feelings, for this also is unacceptable. You have created an immense hamster wheel within your belief systems, for you attempt to move in one direction, and your duplicity pulls you back to your hamster wheel and shall divert your attention at every avenue.)

ELIAS: Ihr offeriert Euch Informationen, richtet Euch nach diesen und konfrontiert Euch mit Widerstand, und hierbei kehrt Ihr die Wahrnehmungen Anderer um in Eure Eigenen und erschafft für Euch Tadel, Schuld und Vorwürfe, und dies alles ist ein Mangel an Annehmen des Selbst. Und somit verewigt Ihr die Blockade und das Fehlen des Annehmens des Selbst, und dann schreitet Ihr wieder zur Annahme des Selbst, und der ganze Kreis beginnt von vorne, denn Ihr konfrontiert Euch wieder mit Widerstand und wiederholt das Muster. Und in diesem riesigen Hamsterrad seid Ihr frustriert und verwirrt und schildert Euch und anderen, wie unmöglich Eure Situationen sind, denn Ihr könnt Eurem Hamsterrad nicht entkommen, das sich Euch ständig wieder und immer wieder präsentiert. Die LÖSUNG hierfür ist das Annehmen des Selbst.

Insofern mögt Ihr das, was ich Euch anfangs offeriere, als gleichgültig, gefühllos, selbstsüchtig, selbstbezogen oder arrogant ansehen, Du liebe Zeit! Es gibt so viele Begriffe für alle diese hässlichen Elemente an Euch selbst (Gelächter), und jeder dieser Begriffe ist eine Bestärkung Eurer eigenen Duplizität. Ich habe Individuen schon oft geraten, selbstsüchtig zu sein, nicht gemäß Eurer Definition und Terminologie, sondern sich zu allererst um das Selbst zu kümmern und es anzunehmen, unabhängig von den Äußerungen Anderer.

Alles was ich Euch in diesen Sitzungen gesagt habe, geht in diese eine Richtung. Ich biete Euch viele verschiedene Analogien, Geschichten und Blickwinkel, um das Thema des Annehmens des Selbst und der Selbstsüchtigkeit des Selbst im Sinne der Essenz-Terminologie anzugehen, nämlich zu allererst auf das Selbst zu blicken, denn damit fangt Ihr auch automatisch mit dem Annehmen anderer Individuen an. Und Ihr werdet auch entdecken, dass die Äußerungen Anderer im Rahmen Eures eigenen Annehmens des Selbst keine Rolle mehr spielen, da Ihr beginnt, Euch ein Verstehen anderer Individuen und deren Glaubenssatzsysteme und Verhaltensmotive zu offerieren.

Damit sage ich Euch nicht, dass Ihr gleichgültig, gefühllos und ohne Mitgefühl sein sollt, denn Eure Emotionen habt Ihr in dieser physischen Dimension erschaffen, und Ihr könnt die von Euch erschaffenen Emotionen durchaus äußeren und sie Euch allesamt offerieren. Wir schlugen Euch vor, alles, was Ihr anderen offeriert, Euch selbst zu offerieren. Das automatische Nebenprodukt davon, dass Ihr Euch dies selbst offeriert, ist Eure entsprechende Äußerung anderen gegenüber sowie ein Annehmen Anderer ohne Reaktionen von Verletztsein, Schuldgefühlen, fehlender Annahme oder fehlenden Vertrauens Eurerseits.

Ich habe Euch kürzlich eine Analogie(*) offeriert, die Euchselbst, Eure Wahrnehmung und Eure Glaubenssatzsysteme veranschaulicht, und in dieser Analogie brachte ich auch das Beispiel der Interaktion von mehr als einem Individuum, die an Euren Spielen des Lebens im physischen Fokus partizipieren, denn das ist es, was Ihr spielt.

Ihr habt immer eine Auswahl. In diesem Falle ist Euer Glaubenssatzsystem der Spielstock, und der Ball ist Eure Wahrnehmung, und die Wahrnehmung eines Anderen mag mit Eurer Wahrnehmung kollidieren. Der Ball des Anderen, der von seinem Stock, also seinem Glaubenssatzsystem direkt gesteuert wurde, mag Euren Ball treffen. Und hier habt Ihr die Wahl. Euer Ball klebt nicht am Boden und steckt nicht in einer Position fest. Er kann sich bewegen. Ihr könnt Euren Ball bewegen, und er kann in die Luft geworfen werden. Er kann überall hin gehen, aber wenn Ihr wählt, Euren Ball sozusagen in die Bahn eines anderen zu platzieren, dann kann er getroffen werden.

In diesem Spiel kontrolliert Ihr nicht die Bewegung des Balls des anderen Individuums und seid nicht dafür verantwortlich, eine Richtung für seinen Ball zu offerieren. Eure Verantwortung ist das Lenken Eures Balls, aber wenn Ihr Euch um den Ball des Anderen sorgt und Eure Aufmerksamkeit darauf richtet, vernachlässigt Ihr Euren eigenen Ball! Wie könntet Ihr Euren Ball steuern, wenn Ihr so sehr damit beschäftigt seid, den eines Anderen zu lenken? Der Andere wird Euch trotzdem nicht erlauben, seinen Ball zu lenken, denn das wird er selbst tun, und er wird seinen Ball dorthin stoßen, wo er ihn hin stoßen will, und Ihr könnt sehr, sehr oft vorschlagen, dass er seinen Ball in eine andere Richtung stoßen möge, aber ohne Übereinkunft wird sich sein Ball in die von ihm gewählte Richtung bewegen. Die Wahl und Kontrolle darüber fällt nicht in Euren Verantwortungsbereich.

Ihr wendet also Eure Aufmerksamkeit Eurem eigenen Ball zu und erlaubt, dass Euer Stock Euren Ball stößt und lenkt, und Andere könne wählen, neben Eurem Ball einher zu laufen oder ihm zu folgen oder gar nicht zu spielen, und das spielt keine Rolle, denn Eure Aufmerksamkeit ruht auf Eurem eigenen Ball und Eurem eigenen Stock. Und nun geht es darum, Euren Ball mit Eurem Finger und nicht länger mit Eurem Stock zu steuern.

Das erfordert viel Aufmerksamkeit, Konzentration und Energie Eurerseits. Deshalb ist es unnötig, Euch um Andere zu sorgen. Und das ist Euer Aspekt der Selbstsucht, für die ich durchaus plädiere, denn bei dieser Äußerung gibt es auch automatische Äußerungen für andere Individuen. Sorgt Euch nicht um den verbogenen kleinen Schössling. Wenn er dies wählt, wird er sich aufrichten. Hierfür seid Ihr nicht verantwortlich. Ihr seid verantwortlich für Euch selbst und dafür, Euch um Euch selbst und um Eure Äußerungen zu kümmern.

Ich verstehe, dass Äußerungen Anderer als verletzend angesehen werden, und sie mögen schmerzlich sein. Dies bringt sich auch in Euer Spiel ein, denn Ihr haltet Eure eigene Energie fest und erlaubt ein Hindurchdringen. Wie gesagt, habe ich Euch viele Analogien darüber offeriert, wie Ihr Eure Realität erschafft und wie Ihr die Aspekte Eurer Realität zulasst, die Ihr als scheußlich empfindet, doch Ihr erschafft und erlaubt sie, und das, was Ihr erschafft, schmerzt Euch. Für solche Situationen habe ich Euch Lösungen offeriert, aber Ihr hört nicht zu. Sie sind nicht allzu schwierig, aber Ihr zieht weiterhin solche Situationen auf Euch an und platziert Euch in Situationen, die Eure eigene Duplizität bestärken.

Seht Euch dieses Glaubenssatzsystem mit allen seinen Aspekten an, denn es übt großen Einfluss aus und ist sehr stark. Dieses Glaubenssatzsystem hat sehr viel Energie. Ihm wurde sehr viel Energie verliehen und offeriert, und wie gesagt, wurde es fast zu einer eigenen Entität, weil es über so viel Kraft verfügt.

Immer wenn Ihr wegen der Äußerungen Anderer bekümmert seid, Euch unbehaglich fühlt, verletzt oder traurig seid, schaut Euch Eure eigenen Aspekte der Duplizität an und sagt Euch, dass der Grund dafür, dass Ihr das erlebt, was Ihr als schmerzlich anseht, der ist, dass Ihr Euch sagt, dass Ihr schlecht, unwürdig, inadäquat und im Unrecht seid. Und das wiederum kontert Ihr, indem Ihr in Euch eine Wut produziert und sie nach außen auf Andere projiziert, was Ihr als Vergeltung anseht, und was wäre das anderes als die spiegelbildliche Aktion von dem, was Ihr Euch selbst sagt: des Mangels an Annahme Eurerselbst. Und bei diesem Mangel an Annehmen des Selbst akzeptiert Ihr noch nicht einmal, dass Ihr Euch selbst nicht annehmt.

Und deshalb projiziert Ihr auf Andere Rechtfertigungen für Euch selbst, dahingehend, dass Ihr im Recht seid und schikaniert werden, und diese Äußerung ist ebenfalls ein fehlendes Annehmen des Selbst. Dies ist Eure Projektion des spiegelbildlichen Vorgangs Eurer fehlenden Annahme des Selbst. Wenn Ihr umzieht zur Annahme des Selbst, dringen die Äußerungen anderer nicht mehr hindurch, weil Ihr das nicht erlaubt und an Eurer Annahme Eurerselbst festhaltet und erkennt, dass die Äußerungen Anderer keine Rolle spielen.

Interessanterweise gibt es bei Euren Kinderreimen Begriffe, mit denen Ihr nicht übereinstimmt und an die Ihr nicht glaubt. In Eurem Kinderlied sagt Ihr: ‘Sticks and stones may break your bones, but words may never harm you.’ “Stöcke und Steine brechen mein Gebein, doch Worte bringen keine Pein“. Das ist völlig unrichtig. Eure Stöcke und Steine können Euch nicht so effizient verletzen wie Worte dies tun können! Ein Anderer mag Euch eine runterhauen. Dies wird Euch nicht in gleichem Maße verletzen wie seine Worte dies tun können, und der Grund dafür ist der, dass nicht der Andere Euch verletzt sondern dass Ihr Euch verletzt.

Von Anbeginn der Sitzungen an habe ich Euch gesagt, dass kein Anderer Euch so verletzen kann wie Ihr dies selbst tun könnt. Auf diesem Gebiet seid Ihr durchaus effizient, und Ihr habt dies auch gut gelernt. Ein anderes Individuen mag zwar sagen, dass es dies kann, aber Ihr seid es, der Eure Verletzbarkeit erschafft, so wie ein Anderer Euch anhauchen und in sich selbst Krankheit erschaffen kann, doch Ihr fangt diesen Ball der Krankheit nicht auf. Wenn Ihr nach Euren Begriffen krank werdet, so habt Ihr die Krankheit nicht von einem Anderen aufgefangen. Andere mögen Energie äußern, aber Ihr erschafft Krankheit, so wie Ihr dies wählt. Sie wird Euch nicht auferlegt. Auf gleiche Weise mag ein Anderer jede Art verletzender Äußerungen machen, aber Ihr seid es, der die Verletzbarkeit erschafft, weil Ihr der eigenen Duplizität erlaubt, Euch fehlenden Wert und ein fehlendes Annehmen des Selbst vorzuschreiben.

Jemand mag Euch sagen: „Ich finde Deine Schuhe scheußlich.“ Wenn Ihr Euch selbst annehmt, mögt Ihr wählen, diese Äußerung lachend anzunehmen und zu antworten: „Ich akzeptiere Deine Äußerung, doch meine Schuhe gefallen mit gut. Es spielt keine Rolle, dass sie Dir nicht gefallen. Du musst sie nicht tragen.“ Wenn Ihr jedoch Eurer Duplizität erlaubt, Euch zu beeinflussen, mögt Ihr sagen: “Du liebe Zeit. Etwas ist falsch an meinen Schuhen. Du findest sie scheußlich. Meine Füße sehen darin schrecklich aus! Sie sind zu groß, sie sind zu klein. Nimmst Du wahr, dass sie mir unbequem sind?“ Und Ihr zweifelt Eure eigene Erfahrung an, weil Ihr einem Anderen erlaubt habt, Euch vorzuschreiben, wie und in welche Richtung Ihr Euren Ball stoßt. Verstehst Du?

CAROLE: Es scheint hilfreich zu sein, sich manchmal von anderen physischen Fokussen und deren Stöcken und Bällen zu entfernen, um zu regenerieren und sich mit der Essenz zu verbinden. Dies brauche ich manchmal, und anschließend habe ich mehr Energie und kehre gestärkt auf das Spielfeld mit den anderen Stöcken und Bällen zurück. Je mehr Stöcke und Bälle vorhanden sind, desto schwieriger ist es, bei seinen eigenen Wahrnehmungen zu bleiben. Offenbar beschließen viele Leute innerhalb des Glaubenssatzsystems der Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau, dass es nicht wert ist, dies alles durchzumachen, um andauernd in der Nähe des Stocks und des Balls eines Anderen zu sein. Stattdessen wählen sie, nicht daran teilzuhaben. Kannst Du etwas dazu sagen?

ELIAS: Dies wären weitere Aspekte der Glaubenssatzsysteme. Wenn Ihr im physischen Fokus frustriert seid und Euch nicht für alle Eure Auswahlmöglichkeiten öffnet und das Selbst nicht akzeptiert, tendiert Ihr zu der Sichtweise, dass Ihr, wenn Ihr Einzelnsein/Einzigartigkeit (Singularität) erschafft, nicht in Verbindung mit Anderen erschaffen müsst, was Stress und Konflikte für Euch vermeiden würde, da Ihr selbst keinen Konflikt erschafft und andere Eure Konflikte und Eure Realität erschaffen! In Wirklichkeit werden Andere von Eurem Konflikt beeinflusst, weil Ihr nicht auf das Selbst achtet und auch nicht darauf achtet, wie Ihr erschafft und weder auf das Selbst hört noch auf das, was Ihr Euch selbst sagt, dass Ihr dies zu erschaffen wünscht.

Du kannst auch durchaus effizient inmitten des Spielfelds erschaffen, wo sehr viele andere Individuen mit ihren Stöcken und Bällen sind, und Dein Ball mag unberührt über alle anderen hinweg hüpfen, ohne sich vom Spielfeld zu entfernen, weil er erkennt, dass es nicht nötig ist, einen Zusammenstoß mit anderen zu erlauben. Das heißt nicht, dass er sich entfernen würde! Dies ist manchmal ein Aspekt von Individuen, die ihre Werterfüllung nicht bewerkstelligen, weil sie sich nicht erlauben, ihre Auswahlmöglichkeiten zu sehen, und sie fahren fort, innerhalb ihres Konflikts zu erschaffen und werden extrem beeinflusst von ihrem Mangel an Annehmen des Selbst und ihrer eigenen Duplizität, was sehr oft erschafft, dass Individuen sich vom Spielfeld entfernen und sich loslösen.

CAROLE: Was ist, wenn eine Person anfängt, sich selbst anzunehmen und sich selbst zu vertrauen, was andere Spieler zu ärgern scheint, und sie zielen mit ihren Wahrnehmungen und Glaubenssatzsystemen direkt auf die Person, die sich anscheinend selbst annimmt?

ELIAS: Ich habe schon zu Beginn dieser Sitzung gesagt, dass dies häufig vorkommt. Ihr geht nicht alle in gleichem Tempo zum Annehmen von Glaubenssatzsystemen über. Ihr richtet nicht allesamt Eure Aufmerksamkeit auf gleiche Weise aus und werdet nicht alle von den gleichen Informationen angezogen. Obwohl Ihr Euch immer mehr in diese Bewusstseinsumschaltung hinein begebt, offeriert Ihr Euch auf unterschiedliche Weise Informationen.

Da Ihr Euch auf unterschiedliche Weise Informationen offeriert, erschafft Ihr automatisch neue Glaubenssatzsysteme dahingehend, dass Eure Methode effizienter und Euer Weg gerader wäre als der des Anderen, und dass Ihr eine große Akzeptanz/Annehmen erschafft, was ein anderer nicht tut. Und warum solltet Ihr am fehlenden Annehmen des Anderen sowie an seinem extrem starken Widerstand partizipieren – woran Ihr jedoch partizipiert – wenn Ihr Euch keine Informationen darüber offeriert, was Ihr am Erschaffen seid? IHR SEHT EINE SPIEGELBILD-AKTION.

Wenn Ihr starken Widerstand erlebt, präsentiert Ihr Euch eine Chance, Euch selbst und Euer fehlendes Annehmen des Selbst sowie Eure Schöpfungen zu sehen und folglich auch Euer fehlendes Annehmen des Anderen, denn der andere nimmt nicht alleine an dieser Situation teil. Wenn ein Anderer Dir sagt: „Du bist inakzeptabel. Ich bin unglücklich mit Dir!“ was denkst Du dann?

CAROLE: Ich wäre wahrscheinlich verletzt.

ELIAS: Und was erschaffst Du dann? Du erschaffst verletzte Gefühle, Vergeltung und Rechtfertigung und sagst: „Ich mag Dich auch nicht!“

CAROLE: Ich verlasse das Spielfeld mit meinem Stock und meinem Ball und gehe weg!

ELIAS: „Ich erschaffe großes Annehmen, Du hingegen nicht!“ Das ist eine Annehmen -Aussage, die ebenso unverhohlen zu sein scheint wie ein Werturteil! „Ich sage Dir, dass ich es versuche, versuche und versuche, und du tust das nicht!“ Eine weitere wertende Aussage: „Ich erweise Dir Fürsorge und Mitgefühl, die Du nicht erwiderst!“ Noch ein Werturteil: „Ich bin sehr gut, und Du bist sehr böse, und meine Aussage kann ich begründen, denn Du hast dieses Zyklus und diesen Krach angefangen, indem du mir Deinen Mangel an Annahme für mich gesagt hast!“ Jetzt habt Ihr ein Urteil und eine Rechtfertigung erschaffen und noch eine Werturteil und noch eine Rechtfertigung und seid erfolgreich in Euer Hamsterrad geklettert! Und Eure Lösung ist es, Euren Stock und Euren Ball aus der Interaktion auf dem Spielfeld zu entfernen.

Wenn Ihr Euch selbst aufrichtig annehmt, kann ein Anderen sich auf eine Weise äußeren, die Ihr als eine verletzende oder nicht-annehmende Äußerung wahrnehmen mögt, aber sie wird nicht auf diese Weise von Euch empfangen werden.

Ich habe Euch eine Analogie für das Zulassen, das Hindurchdringen und das Puffern gegeben viewtopic.php?f=13&t=1206&p=7108&hilit= ... bung#p7108, und was habe ich Euch damit offeriert? Wenn ein anderer sich nach außen äußert, wird diese Äußerung zugelassen, aber wenn die als Ball beschriebene Äußerung sich Eurem Energiefeld nähert, wenn Ihr das Selbst annehmt und Eure Energie nicht festhaltet, wird der Ball zum Schaumbläschen, das beim Berühren Eures Energiefelds platzt, und die Partikel des Bläschens mögen sich in das umformen, was auch immer Ihr wählt. Aus dem Zorn mögt Ihr Wasser, Farben oder eine Blume machen, denn die Projektion spielt keine Rolle, sondern nur das, was Ihr als deren Konfiguration zulasst und wie Ihr dies empfangt und was Ihr daraus macht. Ihr könnt dies als bissigen Rachen konstruieren, der Euch verletzt oder auch als schöne Blume, die Ihr zu Eurem Wohle nutzt.

Bisweilen mögt Ihr wählen, in eine andere Richtung zu gehen. Ich sage nicht, dass Ihr auf Eurem Spielfeld weiterhin parallel mit dem Ball eines anderen Individuums spielen sollt, wenn Ihr dies nicht tun wollt. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Entfernen Eures Balls und dem Spielen ihn eine andere Richtung. Wenn Ihr in einer Partnerschaft den Ball in eine andere Richtung stoßt, so hat auch der Andere eine Auswahl und mag Eurem Ball folgen oder auch nicht, aber Eure Wahl ist nicht abhängig von der Wahl des Anderen, und seine Wahl schreibt Euch nicht Eure Wahl vor. Ihr erschafft also Eure Auswahl in Euch selbst und lasst zu, dass andere sich in Harmonie mit Euch bewegen, und wenn sie nicht wählen, in Harmonie mit Euch zu spielen, könnt Ihr wählen, Euren Ball in eine andere Richtung zu lenken.


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Gilla
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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Mi 20. Nov 2019, 07:11

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

NATHAN: Ich wüsste gerne mehr über hindurchträufelnde alternative Fokusse. Kannst Du mir etwas mehr Einblick in das geben, was ich erlebe?

ELIAS: Geht es um andere Fokusse oder um andere Aspekte, denn sie sind nicht dasselbe.

NATHAN: Kannst Du mir den Unterschied erklären?

ELIAS: Andere Fokusse sind das, was Ihr als vergangene oder zukünftige Leben erachtet, die jedoch gleichzeitig stattfinden. Aspekte, das sind alle Deine „Du“ in diesem einen Fokus. Ihr seht Euch selbst sehr singulär mit einem Körper, einer Identität, einem Selbst und einem Bewusstsein. Tatsächlich interagieren ständig zahllose „Du“ mit dem, was Ihr für Eure eine Gestalt/Form haltet, und selbst diese ist nicht nur singulär. Ich habe detaillierte Informationen zu diesem Thema offeriert und werde dies nur kurz streifen, damit Du den Unterschied verstehen kannst.

Du erkennst und identifizierst bereits andere Fokusse, die Du als andere Leben siehst, die „Du“ als Essenz aber auch wieder nicht „Du“ sind, denn Du bist auch ein Essenz-Aufmerksamkeitsfokus, doch jeder Fokus hat zahllose Aspekte seinerselbst. Deine physische Form ändert sich ständig, was Teil der Interaktion dieser verschiedenen Aspekte von Dir ist.

Ich habe die Aspekte des Selbst mit Euren Emotionen verglichen, weil Ihr Euch damit identifizieren könnt. Sie sind keine physischen Elemente, die Ihr sehen oder berühren könnt, aber Ihr seid Euch ihrer Realität, unterschiedlichen Äußerungen und Auswirkungen gewahr.

Wenn Ihr traurig seid, seid Ihr nicht glückselig. Diese beiden Emotionen äußert Ihr nicht zugleich. Objektiv seid Ihr nicht gleichzeitig zornig und vergnügt, aber alle diese Äußerung sind Ihr. Wenn Ihr unterschiedliche Emotionen äußert, seid Ihr kein anderes Individuum. Dem ähnlich bist Du „Du“, aber es gibt zahllose Aspekte von Dir. Und manche Aspekte von Dir erinnern sich objektiv an andere Aspekte, während manche keine Erinnerung daran haben. Lass mich das erklären.

In dem Augenblick, in dem Du zornig oder wütend bist, erinnerst Du Dich nicht objektiv an Gelassenheit und Beschaulichkeit, denn der geäußerte Zorn erinnert sich nicht daran. Er ist eine völlig andere Äußerung. Aufgrund dieser extremen Verschiedenheit erinnert er sich objektiv nicht an die andere Emotion, was nicht heißt, dass kein Erinnerungsvermögen vorhanden wäre. Das Erinnerungsvermögen ist nicht automatisch. Es ist subjektiv und kann angezapft werden.

Dem ähnlich erinnern sich manche Aspekte objektiv an andere Aspekte und tauschen somit mühelos den Platz, weshalb es anscheinend einem ununterbrochenen Fluss gibt und Du Dir insgesamt dieses Tauschs nicht bewusst bist und ihn nicht bemerkst.

Andere Aspekte erinnern sich nicht objektiv, weil sie so anders sind und in Eurem Fokus sozusagen einen Erinnerungsverlust erschafft, was Ihr alle erlebt, manche in der Kindheit, Andere als Jugendliche oder auch als Erwachsene. Es gibt ab und zu Zeiten, an die Ihr Euch nicht objektiv erinnert, wo Ihr Euch sagt: „An dieses Jahr oder Alter erinnere ich mich nicht.“ Manche erinnern sich an lange Phasen in ihrer Kindheit nicht. Doch anders als Eure Psychologen vermuten, dass ein Trauma Euer Erinnerungsvermögen blockiert, stimmt das nicht. Eine Zeitlang habt Ihr einen Aspekt des Selbst geäußert und dann gewählt, mit einem anderen Aspekt des Selbst zu tauschen, der ganz andere Eigenschaften hat und sich objektiv nicht an jenen Aspekt erinnert.

Die Psychologen haben jedoch Recht, dass das Erinnerungsvermögen nicht verloren ist und angezapft werden kann, denn Ihr habt weiterhin die subjektive Erinnerung aller Eurer Aspekte und deren Erlebnisse. Es ist bloß unnötig, dass Ihr Euch an alle Ereignisse einiger anderen Aspekte des Selbst erinnert.

So kannst Du also sehen, dass zwischen anderen Essenz-Fokussen und anderen Aspekten von Dir ein Unterschied besteht.

Beide können hindurchträufeln, obwohl ich den Austausch mit Aspekten nicht als ein Hindurchträufeln bezeichnen würde, da das ein kontinuierlicher Vorgang ist. Du magst in Deinem Fokus bisweilen ungewöhnlich Elemente erleben, was ein anderer Aspekt sein kann, der sich vorübergehend äußert.

Alle Deine Aspekte haben unterschiedliche Eigenschaften inne. Der Aspekt, der sich irgendwann äußert, hat auch inaktive Eigenschaften, alle realisierbaren Eigenschaften, die im physischen Fokus geäußert werden können. (The one aspect that is expressing in any given moment holds dormant qualities; all of the possible qualities that may be expressed within physical focus.)

Jeder Aspekt hat auch inaktive Eigenschaften. Alle Aspekte äußern verschiedene aktive Eigenschaften, die in einem anderen Aspekt inaktiv sein mögen. Deshalb offeriert jeder Aspekt bei jeder aktiven Eigenschaft die vollständige Erlebnis-Fülle.

Deshalb mögt Ihr manchmal erleben, dass Ihr wisst, wer Ihr seid und Euch durch Euren Tag bewegt und Euch ganz sonderbar fühlt und sagt, dass Ihr Euch nicht ganz als Ihr selbst fühlt, aber Ihr erkennt, dass Ihr Ihr selbst seid, doch alles, was Ihr empfindet und erlebt, kommt Euch sonderbar vor. Das ist ein anderer Aspekt, der mit dem vertrauten Aspekt den Platz tauscht und eine neue Äußerung und andere Wahrnehmung ermöglicht.

In der Umschaltung wird das immer häufiger, da Ihr Euch erlaubt, Euch mehr des Bewusstseins, Eurerselbst und Eurer Multi-Dimensionalität sowie dessen gewahr zu sein, dass Ihr weniger singulär seid, als es den Anschein hat.

Session 346
Wednesday, December 9, 1998 © 1999 (Group/Vermont)

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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Mi 20. Nov 2019, 07:27

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

GINA: Warum erlebe ich derzeit viele Konflikte?

ELIAS: Der Konflikt, den Du erlebst und Dir offerierst, ist eine Chance, das Selbst zu betrachten, um Deine eigenen Schöpfungen und Partizipation an Situationen und Interaktionen mit Dir selbst und anderen Individuen klarer einzuschätzen. Derzeit magst Du eine Betonung dieser Situation erleben, womit sie mehr Deine Aufmerksamkeit erlangt. Durch das Fortsetzen Deiner Konflikterlebnisse ziehst Du nach dort um, wo Du Dir erlaubst, Dich noch vollständiger zu öffnen und das Selbst noch mehr anzunehmen und ihm noch mehr zu vertrauen.

Lass mich Dir ein Beispiel nennen. Im physischen Fokus erlauben sich viele Individuen Zeitspannen, in denen sie mit Konflikten in sich selbst ringen, bis sie schließlich ihrer Teilhabe müde werden. Wenn sie, wie in Deinem Fall, diese Konflikte fortsetzen, erlauben sie sich nicht das tatsächlich zu sichten, was den Konflikt erschafft, der herrührt aus ihrem eigenen fehlenden Annehmen des Selbst und dem fehlenden Vertrauen in das Selbst sowie auch daher, dass sie sich erlauben, dass nicht nur ihre eigenen Glaubenssätze sondern auch die anderer Individuen einen sehr starken Einfluss auf sie ausüben. Wenn sie - wie auch Du - weiterhin an solchen Konflikten partizipieren, kommen sie schließlich in die Situation, dass das Fortsetzen dieser Konflikterfahrungen sie langweilt.

In dem Augenblick, in dem Ihr des fortgesetzten Konfliktes müde werdet, lasst Ihr das Festhalten an dieser Energie los, und in diesem Loslassen kannst Du Dir in Deinem Fokus mehr Entspannung erlauben, was Dir das Fenster verschafft, um das Selbst und die Bereiche zu betrachten, in denen Du Dich, Deine Verhaltensweisen und Deine Äußerungen nicht akzeptierst. Und wenn Du Deine Aufmerksamkeit so umkehrst und Dir erlaubst, Deinen eigenen Äußerungen gegenüber vertrauensvoller und annehmender zu sein, unabhängig von den Einflüssen oder Situationen mit anderen Individuen, wird Dein Konflikt sich auflösen.

GINA: Okay. Welche Themen versuchen mein Mann und ich uns selbst zu zeigen? In jüngster Zeit gab es zwischen uns viele Konflikte, und ich frage mich, wie ich das ändern kann, um meinerseits keinen Konflikt zwischen uns zu erleben.

ELIAS: Dies hängt direkt mit der derzeitigen Bewusstseinswoge, dem Ansprechen des Glaubenssatzsystems der Sexualität, zusammen. Ich habe Euch kürzlich Erklärungen hinsichtlich dieser Schöpfung der Sexualität und des entsprechenden Glaubenssatzsystems gegeben, das wesentlich expansiver ist als Ihr es seht. Insofern ist es auch noch viel stärker getarnt als viele andere Glaubenssatzsysteme in dieser physischen Dimension, da es dabei sehr viele Elemente gibt, die Ihr nicht als Element eines Glaubenssatzsystems anseht.

Wenn dieses bestimmte Glaubenssatzsystem angesprochen wird, erschafft dies bei vielen Individuen, wie auch bei Dir, eine Empfänglichkeit/Reaktionsfähigkeit, und dies kann sehr viel Konflikt erschaffen. Bei Eurem Erschaffen der Sexualität ist Eure Wahrnehmung involviert und die Art und Weise, wie ihr Euch selbst und Eure Welt seht, wie Ihr mit Euch selbst und mit Eurer Welt interagiert. Dein Partner und Du, Ihr teilt gegenwärtig in dieser Manifestation die gleiche Orientierung, aber Ihr werdet von unterschiedlichen Aspekten von Glaubenssatzsystemen beeinflusst. Und unter dem Einfluss dieser unterschiedlichen Aspekte projiziert und äußert Ihr Euch gegenseitig Konflikte, da jeder von Euch an seinen eigenen Glaubenssatz-Aspekten festhält.

Ich habe Euch kürzlich das Beispiel des Stocks und des Balls genannt. Bei dem, was Du erschaffst, stellt der Stock die Glaubenssätze dar, die den Ball der Wahrnehmung beeinflussen oder schupsen. Du stößt Deinen Ball mit Deinem Stock, und Dein Mann stößt seinen Ball mit seinem Stock, und Ihr stoßt Eure Bälle gegeneinander, so dass sie kollidieren. Das kannst Du so identifizieren, dass anscheinend keiner von Euch Beiden wählt, flexibel zu sein und nachzugeben.

Der Grund für diese Situation ist, dass Du/Ihr sehr eng an Euren Wahrnehmungen festhaltet, und Ihr lasst nicht die Realität der gegenseitigen Wahrnehmungen des Anderen zu. Deine Wahrnehmung erschafft Deine Realität. Deshalb ist sie Deine Realität, und sie ist real, aber die Wahrnehmung eines jeden Individuums ist Realität. Sie mögen sich unterscheiden, aber sie sind allesamt Realität.

Wenn Du Deine Aufmerksamkeit dem Selbst zuwendest und Deine Partizipation, Deine Verewigung Deiner Glaubenssätze und Deinen Mangel an Annehmen des Selbst in dieser Konfliktsituation betrachtest, wird Dir bei Deinen Interaktionen helfen. Verbinde dies mit dem Verständnis, dass auch die Wahrnehmung Deines Partners dessen eigene Realität ist. Es spielt keine Rolle, dass Du sehr oft eine bestimmte Idee oder Situation äußern magst, denn dies mag nicht unbedingt die Realität Deines Partners beeinflussen, da auch er an seiner eigene Energie, an seinen Glaubenssätze und an deren Einfluss sehre eng festhält.

Auf diese Weise magst Du diese Äußerungen durchlaufen und dabei das zustande bringen, was Du zu bewerkstelligen wünschst und den Partnerschaftskonflikt eliminieren, denn Ihr habt die gleiche Orientierung. Das heißt nicht, dass Du im Falle einer unterschiedlichen Orientierung solche Situationen nicht durchlaufen könntest, aber dann wäre es erheblich schwieriger, denn wenn Eure Orientierungen unterschiedlich sind, ist sozusagen Eure Sprache unterschiedlich, da Ihr sehr unterschiedliche Wahrnehmungen hegt.

Eure Wahrnehmungen unterscheiden sich lediglich hinsichtlich des Einflusses Eurer Glaubenssätze. Dies kann viel leichter bearbeitet, und Konflikte können viel leichter eliminiert werden als im Falle unterschiedlicher Orientierungen. Wenn Du Dich singulär siehst und ansprichst, statt der Situation Deines Partners, wenn Du Dir erlaubst, tiefer in das Selbst hineinzugehen, kannst Du auf diese Weise durchaus die Konfliktsituation beeinflussen.

Du bist Dir auch gewahr, dass diese Aufgabe nicht leicht getan ist, denn es geht nicht nur um das Verändern Deines eigenen Verhaltens sondern auch darum, in jedem Augenblick der Interaktion zu bemerken, was Deine individuellen Auslöser sind, deren es viele gibt. Zunächst einmal magst Du Deine eigenen Auslöser identifizieren. Bestimmte Äußerungen Deines Partners magst Du automatisch annehmen und im Inneren dahingehend assimilieren, dass sie Deine Auslöser für das Verstärken der Duplizität sind.

Auf dieses Bestärken der Duplizität folgt ein Gefühl des Verletztseins, gefolgt von Zorn, und dann richtest Du dieses Verletztsein nach draußen auf das andere Individuum. Lass mich Dir den Prozess erklären, der bei solchen Situationen abläuft: Der Andere äußert Dir gegenüber ein Verhalten oder eine Aussage, die Dir als Auslöser dient, die in Dir das Gefühl oder die Emotion des Verletztseins erschafft. Lass uns einen Augenblick innehalten. Dieses Gefühl des Verletztseins ist Deine Einwilligung/Zustimmung in die nicht vorhandenen Annahme Deinerselbst und Deine Bestätigung, dass Du unwürdig wärst, was dieses Gefühl des Verletztseins erschafft. Wenn Dein Partner beispielsweise sagt: „Dein Verhalten ist inakzeptabel“, dann empfängst und akzeptierst Du diese Aussage, und dem liegt zugrunde, dass Du dieser Aussage zustimmst.

Da Du Dein eigenes Würdigsein nicht bestätigst, offerierst Du Dir dieses Verletztsein, was Deine innere Frustration erschafft, denn objektiv identifizierst Du das nicht, woran Du partizipierst und was Du tatsächlich erschaffst, weshalb Du diese Äußerung umkehrst und das nach draußen projizierst, was Du Dir gegenüber tatsächlich bekundest, und dann produzierst Du Vergeltung für das, was Du Dir selbst äußerst, und dieser Kampf tobt in Dir selbst. Er wird lediglich zwischen Dir und einem anderen Individuum im Draußen gespiegelt.

Was die Situation verkomplizieren kann ist, dass Ihr am gleichen Vorgang/Handlung/Prozess partizipiert und Euch gegenseitig jene Elemente spiegelt, die Ihr in Euch selber nicht akzeptiert. Wenn ein Individuum sagt: “Als Elternteil bist Du unzureichend. Du leistest nicht das, was Du leisten solltest“ empfängt der Andere diese Aussage als spiegelbildliche Äußerung seiner eigenen Selbstwahrnehmung und seines eigenen Mangels an Annahme des Selbst. Oder der Andere sagt möglicherweise: „Du hörst mir nicht zu. Du hörst nicht das, was ich sage.“ Und das, was Ihr damit tatsächlich bekundet ist lediglich die nach draußen gerichtete Projektion der Aussage, die Ihr für Euch selbst erschafft: Ihr hört nicht auf Euch selbst und anerkennt das Selbst nicht. Deshalb blickt Ihr nach draußen auf einen anderen, damit er dies für Euch tut, und da er das nicht tut, neigt Ihr dazu, alle Euren Frust nach draußen zu projizieren.

Während Du Deine Aufmerksamkeit auf das Selbst richtest und dem Selbst bestätigst, dass Du nicht auf es hörst oder auf es Acht gibst und ihm das von Dir Gesuchte durch ein anderes Individuum im Draußen offerierst, magst Du nun das Thema stattdessen effizienter ansprechen und den Konflikt eliminieren.

GINA: ... Gibt es noch etwas, was ich Dich vielleicht nicht gefragt habe, wo Du mir Informationen offerieren kannst. Du hast vieles für mich beantwortet.

ELIAS: Ich schlage vor, die KEINEN-KONFLIKT-ÜBUNG zu praktizieren. Außerdem schlage ich vor, dass Du eine Weile vorübergehend innehältst und Dich fragst, warum Du an diesem Konflikt partizipierst, und zwar immer dann, wenn Du anfängst, in eine objektive Konfliktsituation mit Deinem Partner hineingezogen zu werden: Was verteidigst und schützt Du?

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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Mi 20. Nov 2019, 07:38

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

DONOVAN: Habe ich einen Fokus namens Malitska oder Malicha?

ELIAS: Malita.

….

DONOVAN: Hat sie Hexerei praktiziert?

ELIAS: Wenn Du willst, kannst Du es so nennen. Ich sage Dir, diese Terminologie äußert den in Euren Glaubenssatzsystemen gehegten Aberglauben. Das Individuum gestattet sich bloß die Fähigkeit, die Energie in ihrem Fokus effizient zu manipulieren.

DONOVAN: Okay. Ich denke, dass ich in einer Meditation mit ihr verbunden war. Ich werde dies beschreiben, damit Du mir sagen kannst, wie zutreffend mein Eindruck ist. Sechstes Jahrhundert nach Christus, und ich bekomme da zwei Länder, ich denke Jugoslawien und Bayern. Beide Worte habe ich immer wieder gehört. Sie war ein Eremit und lebte in einer Hütte. In ihr war sehr viel Zorn vorhanden. Sie channelte Energie. Sie hat sich sehr mit Mutter Erde beschäftigt. Ihr Gott war Mutter Erde, und sie experimentierte mit der physischen Manipulation ihres Körpers und der Elemente. Beispielsweise würde sie im Winter ohne Decke da liegen, und es war Frost, aber sie nahm keinen Schaden, empfand aber die Eiseskälte.

Ihr Absichts-Name lautete „Verkoster des Blitzes“ (Taster of Lightning), und ich sehe, wie sie im Gewitterregen steht und der Blitz buchstäblich in ihren Mund hineingeht. Ist das überhaupt akkurat?

ELIAS: Ich bestätige, dass Du Dir erlaubt hast, einen durchaus akkuraten Zugriff auf Informationen und auf die Energie dieses Individuums zu haben. Ich sage Dir auch, dass Du Dir hierbei erlauben kannst, Informationen von diesem Individuum zu gewinnen und die von ihr in jenem Fokus gehegten Glaubenssatzsysteme zu erkennen, diese nicht unbedingt zu inkorporieren, aber die Fähigkeiten zu sehen, mit denen dieses Individuums sich zu verbinden erlaubte und dies auch zu erleben und zu erkennen, dass Du viele Wunder in Deinem physischen Fokus durch das Expandieren Deines Gewahrseins erschaffen magst. Du kannst die Energie anzapfen, die Dir von jenem Fokus verliehen wird, um Dich in Deinem Fokus dazu zu ermutigen und Dir zu helfen, Zugang zu Deinen eigenen Fähigkeiten zu erlangen.

DONOVAN: Okay. Hat sie Wicca praktiziert, oder war dies ihr von ihr selbst entwickeltes Glaubenssatzsystem?

ELIAS: Dies wäre in gewisser Weise jenem Kult ähnlich, ohne sich damit und mit dessen Organisation zu identifizieren. Sie hat ihre eigenen Identifizierungen anhand ihrer eigenen individuellen Glaubenssätze entwickelt.

DONOVAN: Ich sah auch ein Lagerfeuer und Leute, die chanteten, und da ich einen Teil der Traum-Auslöser-Sitzung las, hatte ich in jener Nacht einen Traum, der mir meine Trigger/Auslöser zeigte, und einer davon war das Lagerfeuer, und ich habe dies verschiedentlich gesehen. Kannst Du mir die Bedeutung des Lagerfeuers für meinen heutigen Fokus erklären?

ELIAS: Du hast diese bestimmte Symbolik im Zusammenhang mit dem gewählt, was wir in dieser Sitzung besprechen, da Du Deine physischen Körper manchmal als Hindernis siehst, denn nach Deinen Glaubessätzen ist er ein Gefäß. Insofern siehst Du die physische Symbolik eines Feuers, die in diesem Lagerfeuer zum Ausdruck kommt, ein Element, das den physischen Aspekt Deiner Manifestation eliminieren mag.

Diesen Auslöser hast Du erschaffen, um Dir zu erlauben, im Traum oder in einem meditativen Zustand ohne die Behinderung durch die physischen Form durch ein individuelles Portal zu gehen, denn wenn Du in dieses Feuer hinein gehst, gibt es den symbolischen Vorgang des Abwerfens der physischen Form durch das imaginäre Feuer, das Deinen Bewusstseinsaspekt befreit, um die Bewegungsfreiheit anderer Bewusstseinsbereiche zu erleben.

Aufgrund Deiner Glaubenssatzsysteme siehst Du es so, dass Du den gleichen Vorgang nicht unbedingt zustande bringen wirst, wenn Du in der physischen Form bleibst und dass Du Deinen Griff auf diesen Aspekt der Realität lockern musst, um Dich innerhalb anderer Aspekte Deiner Realität freier bewegen zu können. Das ist ein Glaubenssatz, aber er ist in Dir Realität, und insofern hast Du einen Auslöser erschaffen, der Dir auf wirksame Weise erlaubt, das Hindernis Deiner individuellen Glaubenssatzsysteme zu umgehen.

DONOVAN: … Ich sehe Holz als sehr physisch an, und Feuer ist immer noch physisch, aber eher eine Energie, und dann verwandelt sich das in Rauch, der sich irgendwie auflöst. Es ist also irgendwie meine Wahrnehmung des Nachlassens der Intensität des physisch fokussierten Körpers, oder meine Wahrnehmung dessen, wie es wäre, jenen Fokus zu entspannen. Verstehe ich das richtig?

ELIAS: Du hast Recht. Durch dieses Bildnis verringerst Du die Dichte und Festigkeit der physischen Form und erlaubst Dir, mehr Freiheit der Energie und Deiner Bewegungen zum Ausdruck zu bringen.

DONOVAN: Gibt es eine Verbindung zwischen dieser Frau und meiner Mutter? Denn es scheint da eine große Ähnlichkeit zu geben. Habe ich aus einem bestimmten Grund in diesem Fokus meine Mutter gewählt, und gibt es zwischen ihr und jener Frau irgendeine Ähnlichkeit?

ELIAS: Ja. Du hat gewählt, Dich zusammen mit dem Individuum, das Deine Mutter ist, zu manifestieren, weil sie eine Ähnlichkeit/Vertrautheit mit jenem Fokus von Dir hat. Insofern hat Dir Deine Mutter in ihrer Manifestation vereinbarungsgemäß Energie als Auslöser für Dein eigenes Erinnern verliehen, damit Du Dir selbst das objektive Gewahrsein und die Verbindung zu diesem anderen Fokus erlaubst, was Dir Energie in diesem Deinem Fokus verleiht und Dir hilft, Zugang zu noch mehr Deiner Fähigkeiten zu bekommen.

Ich lobe Deine Scharfsinnigkeit und Erkenntnis, was das Thema der Wahl des Elternteils anbelangt. Individuen in diesem Forum haben mich bislang bezüglich der Wahl der Eltern durch ihre Kinder beim Eintritt in den physischen Fokus und über die Rolle der Eltern befragt, aber sie haben nicht nach ihrer eigenen Manifestationsentscheidung in Übereinstimmung mit bestimmten Eltern gefragt. Ich lobe Deine Erkenntnis auf diesem Gebiet.

(Individuals thus far within the forum of these sessions have inquired as to children’s choice of entering physical focus and choosing their parents and the role of the parents, but individuals have not inquired as to their own choice of manifesting in agreement with particular parents.)

Bitte bemerke, dass du Dir tatsächlich eine Aufgeschlossenheit und ein Ausdehnen Deines objektiven Gewahrseins erlaubst, und dies erschafft Angst in Dir in Verbindung mit dieser Erfahrung.

DONOVAN: … Ich habe den Eindruck, dass sie Männern gegenüber großen Hass empfindet, und dass sie vielleicht vergewaltigt oder schlimm misshandelt wurde und deshalb für den Rest ihres Lebens mit der Sexualität abgeschlossen hatte. Und ein Teil von ihr ist sich meines Fokus gewahr, und ich habe wahrgenommen, dass es da etwas Zorn gegen mich gibt, was mich sehr an die Art und Weise erinnert, wie meine Mutter mich großgezogen hat. Wenn es hier eine Ähnlichkeit gibt, frage ich mich, ob dies eine Herausforderung ist, die ich mir präsentiert habe, da ich in diesem Leben als Mann geboren wurde, aber ich spüre den Zorn der Frauen, mit denen ich verbunden bin, ob es nun mein eigener Fokus ist oder sogar als die Mutter, die ich mir ausgewählt habe, und das verursacht viel Verwirrung bei meiner Sexualität und meiner Beziehung zu Frauen. Ich frage mich, ob Du dies kommentieren und mir hier helfen kannst.

ELIAS: Ja. Du hast Dich absichtlich auf diese Weise manifestiert. Du hast auch Recht in Deiner Assoziation mit diesem anderen Fokus und auch bezüglich des Individuum, bei dem Du gewählt hast, eine Mutter-Kind-Beziehung zu haben.

Wie Du sagtest, präsentiert dies in einer Hinsicht eine Herausforderung. In anderer Hinsicht hast Du Dir diese Erfahrung als eine Chance offeriert, um zu sehen, dass es kein Karma gibt. Du leistest nicht Wiedergutmachung für etwas, was Du als eine frühere Erfahrung erachten würdest. Du schuldest niemandem etwas, und Du erschaffst nicht die Rückerstattung von Schulden.

Insofern verleihst Du diesem Malita Fokus Hilfe und Trost, auch beim Erkennen, dass sie innerhalb von dem, was sie als Spiritualität identifiziert, noch mehr ist als das, was sie zu sein scheint, was ihr Informationen darüber offeriert, dass alles, was sie auf andere nach draußen projiziert auch auf sich selbst projiziert, denn Du bist ein Element von ihr, so wie sie ein Element von Dir ist. In jenem Fokus gibt es also ein teilweises Ablehnen der Energie, die Du Ihr verleihst, weil dies das Erkennen und Identifizieren ihrer Verantwortlichkeit in ihrem individuellen Fokus zur Folge hat, nämlich dass sie kein Opfer ist, sondern dass sie auch ihre Realität erschafft, und dass es in Wirklichkeit keine Trennung gibt und alles innerhalb des Bewusstseins miteinander verbunden ist, und dass deshalb jeder Vorgang und jede Energieprojektion, die erschaffen wird, sich auf alles Bewusstsein auswirkt, wovon Du und sie ein Teil sind.

Dies offeriert Dir auch die Chance, Zugang zum Erinnern an jenen Fokus zu bekommen und Dich mit seinen emotionalen Eigenschaften zu identifizieren sowie bestimmte Elemente von dem zu erkennen, was Du als Bitterkeit bezeichnest. Dies offeriert Dir mehr Verständnis, und durch dieses Verständnis magst Du auch Mitgefühl und ein Begreifen dieser Erfahrung erschaffen, was Du dann Deiner Mutter in der Folge als Äußerung im draußen offerieren magst. Dies mag auch nach innen in Dich hinein als Element der Heilung projiziert werden, um Dir zu erlauben, das Selbst zu akzeptieren und zu erkennen, dass Du dadurch, dass Du Dich in diesem bestimmen Fokus im männlichen Geschlecht manifestiert hast, keine Verletzbarkeit erschaffen hast, sondern dass das Wahrnehmungen anderer Individuen sind, die in bestimmten Bereichen einen Mangel an Akzeptanz aufweisen mögen, aber das ist eine Äußerung ihrer Glaubenssätze auf dem Gebiet des Identifizierens des Schikanierens/Quälens (victimization).

Kein Individuum ist ein Opfer. Ihr erschafft alle gleichermaßen Eure Realität, und zwar ausnahmslos, und insofern wählt ein jeder von Euch die Erfahrungen, die er anheuern wird, und es sind nur Eure Glaubenssätze, die diese Erfahrungen als schlecht oder als falsch identifizieren, und es ist nur Euer eigener Mangel an Annehmen des Selbst, der Verletzbarkeit (hurtfulness) erschafft, aber nicht die Projektion eines anderen Individuums. Insofern bietest Du Dir die Chance, Dir ein Annehmen Deinerselbst, das Eliminieren von Schuldgefühlen und der zugrundeliegende Identifikation mit Karma sowie auch die Freiheit zu bieten, andere Individuen zu akzeptieren und zu erkennen, dass deren Äußerungen nicht unbedingt eine Besinnung/Anspielung auf Dich als das Individuum sind, das Du zu sein gewählt hast. Verstehst Du?

Session 401
Sunday, May 23 1999 © 1999 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Wut, Zorn, Ärger, Groll (anger)

Beitrag von Gilla » Mi 20. Nov 2019, 07:51

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

JEN: Dem gestrigen Erlebnis entnahm ich fast so etwas wie eine Woge der Traurigkeit. Ich war nicht unbedingt wegen jenes Individuums traurig. Es war eine Traurigkeit, die jenen Fokus einzuhüllen schien und auch Teil von ihm war. Dies habe ich auch in meinem Fokus schon bemerkt, und immer wenn ich in Therapie war, habe ich darauf achtgegeben, aber ich wusste auch, dass es über diesen Fokus hinausreicht. Es hat viel mit anderen Fokussen zu tun. Kannst Du mir diesbezüglich einen Einblick geben? Vielleicht finde ich es in Hypnose auch noch heraus, aber ich bin neugierig.

ELIAS: Das, was Du gegenwärtig bemerkst, ist eine Energie-Gemeinsamkeit, die in mehreren Deiner Fokusse geäußert wird. Und mit diesem Bemerken offerierst Du Dir auch Information über die Funktionsweise der Essenz-Fokusse.

Ich habe Euch schon oft gesagt, dass Ihr Euch auf alle Eure Fokusse auswirkt, und diese wirken sich auf Euch aus. Es gibt einen ständigen Austausch und ein andauerndes Wechselspiel der Energie, aber innerhalb eines bestimmten Fokus magst Du kein objektives Verständnis für die Funktionsweise dieses Wechselspiels haben.

Wenn Ihr anfangt, andere Fokusse zu erforschen, erlaubt Ihr Euch, in den Erlebnissen und Gefühlen dieser Fokusse Gemeinsamkeiten zu bemerken, und Ihr bemerkt die von ihnen geäußerte Energie, die der Euren ähnlich ist.

Von diesen Fokussen werdet Ihr angezogen, weil sie Euch Energie verleihen, die von Euch nicht auf eine Weise rekonfiguriert wird, um Euch in anderen Richtungen nützlich zu sein. Sie wird von Euch auf die Weise akzeptiert, wie sie geäußert wird, weil Ihr Euch mit dieser Äußerung sozusagen identifiziert. Sie ist Euch vertraut. Ihr versteht sie bereits und rekonfiguriert diese Energie deshalb nicht sondern erlaub Euch einfach, diese Energie-Ähnlichkeit auf Euch anzuziehen.

Wenn Ihr beim Sehen und Erforschen anderer Fokusse diese Gemeinsamkeiten und Äußerungsähnlichkeiten bemerkt, offeriert Ihr Euch wie gesagt auch die Chance, diese Energie zu rekonfigurieren, denn sehr oft trägt die nicht rekonfigurierte Energie zum Verstärken der Energie bei, die Ihr als negativ, widersprüchlich oder traurig erachtet.

Sobald Ihr entdeckt habt, dass Ihr mit der toten Maus spielt*, werdet Ihr auch erkennen, dass Ihr häufig dazu neigt, Energie zu akzeptieren, die diese Erlebnisse verewigt, da Ihr im physischen Fokus oft von Konflikt, Drama und jenen Elementen fasziniert seid, die Ihr als negativ bezeichnet.

In Deinem Fokus bemerkst Du dies, weil Du Deine Aufmerksamkeit objektiv auf das Selbst richtest und Dir erlaubst, verschiedene Themen durchzuarbeiten und vollständiger zum echten Annehmen und Vertrauen in das Selbst umzuziehen. Du betonst hierbei bestimmte Bereiche Deines Erlebens, die unbehaglich sind und deshalb Deine Aufmerksamkeit haben.

Du hast Elemente Deines Fokus in Deiner Realität angesprochen, mit denen Du Frust erschaffst. Beachtlich lange war Deine Aufmerksamkeit damit beschäftigt, dieses Frust-Erschaffens anzusprechen, und Du bist das Thema, das Deine Frust- und Konflikt-Äußerung erschafft, sehr effizient durchgegangen. Jetzt ziehst Du um zu mehr Gelassenheit und Ruhe in Deinem Fokus, da Du vieles von Deinem Frust-Erschaffen durchgegangen bist.

JEN: Stimmt, und ich weiß, dass diese Gelassenheit echt ist, denn ich kann sie spüren, aber dann sorge ich mich, ob sie so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm ist. Ich weiß, wenn ich das denke, dass es kein Vertrauen ins Selbst ist.

ELIAS: Lass uns das weiter erforschen. Anerkenne das, was Du auf diesem Gebiet zustande gebracht hast und zustande bringst. Du hast gewählt, die Richtung jeweils singulär anzugehen und das Ansprechen immer nur eines Themas zu einer Zeit zu wählen. Du hast den Bereich der Frustration angesprochen und Dir mehr Gelassenheit gestattet, und nun schreitest Du zum Ansprechen tiefer Themen der Annahme und des Vertrauens ins Selbst und identifizierst bestimmte traurige Gefühle. Dies sind tiefere Regionen, wo Du das in Deinem Fokus erschaffene Getrenntsein innerhalb des Selbst in Bereichen der Nicht-Annahme bestimmter Elemente des Selbst ansprichst. Du hast die Frustration hinter Dir gelassen, und nun gehst Du über zum vollständigeren Blick auf das Selbst und auf Deine Äußerungen.

JEN: Helfen Hypnose und der Blick auf frühere Fokusse bei diesem Projekt?

ELIAS: Ja.

JEN: Okay. Diese Gelassenheit ist toll. Ich habe das Gefühl, dass sie etwas mehr Verbundenheit erschafft, was ich beabsichtige und erhoffe, weil ich bis vor einem Jahr in meinem Leben ein bisschen Konflikt oder Trauma erlebte, und ich brauche dieses Vertrauen und will vertrauen.

ELIAS: Ah, aber sieh Dich an und bestärke und validiere Dich. Du bist sehr effizient vorangekommen und äußerst eine ganz andere Energie als in unseren früheren Interaktionen, nicht wahr?

JEN: Ja, das ist wahr. Ich bin begeistert.

Ehrlich gesagt gibt es Aspekte an mir, die ich nicht sehr mag, wo ich mich frage “wer ist diese Person?” ob es einfach Negativität, Intensität, Gemeinheit oder was auch immer ist, und ich möchte vor diesem Aspekt weglaufen. Dieser Aspekt ist nicht immer vorhanden, aber ich habe ihn mehr bemerkt, und es ist so, als ob ich mich bisweilen in meiner eigenen Haut nicht wohlfühlte. Es ist ein ganz anderer, befremdlicher Aspekt von mir. (gekürzt)

ELIAS: Durchaus, aber alle diese Deine Aspekte verschaffen Dir unterschiedliche Erlebnisse und verschiedenartige Äußerungen, die innerhalb nur eines bestimmten Aspektes nicht unbedingt geäußert werden und latente Eigenschatten aufweisen mögen, die in einem solchen anderen Aspekte geäußert werden.

Alle diese Aspekte präsentieren sich, da sie allesamt Elemente von Dir sind. Entsprechend Deiner sehr starken Glaubenssätze siehst Du bestimmte Aspekte und von Dir erschaffene Äußerungen und sagst Dir „Sie sind akzeptabel, sehr gut und sehr nützlich“, und Du siehst andere Äußerungen, urteilst darüber und sagst Dir, dass sie inakzeptabel sind.

JEN: Sie scheinen schwieriger, nicht gelassen und nicht zwanglos zu sein. Wenn ich an diesen Standorten bin, kämpfe ich irgendwie mit mir selbst und bin nicht im Fluss.

ELIAS: Ah, aber Du bietest Dir auch die Chance, Gleichgewicht miteinzubeziehen und zu erkennen, dass Du alle diese verschiedenen Aspekte und Äußerungen inkorporieren und im Fluss sein kannst.

Wenn Du einen Fokus wählst, in dem Du andauernd gelassen bist, schlage ich vor, dass Du ins Kloster gehst (kichert), was Du in diesem Fokus nicht in Deine Wahrscheinlichkeiten inkorporiert hast. Das, was Du Dir in diesem Fokus offeriert hast, ist Dich nicht selbst einzuschränken sondern alles von Dir miteinzubeziehen, alle Farbtöne von Dir, die das Gesamtbild von Dir erschaffen.

Du gehst in die Richtung, Dir das Annehmen zu erlauben und hast keine Schwierigkeiten, die akzeptablen Bereiche von Dir anzunehmen. Deshalb fängst Du an, auf jene Bereiche zu achten, die Du als inakzeptabel erachtest, und das gelangt an die Vorderfront Deiner Aufmerksamkeit, und Du beginnst, die Äußerungen in den von Dir für inakzeptabel erachteten Bereichen immer mehr zu bemerken. Du versuchst, sie im Zaum zu halten, zu ändern und den anderen Äußerungen anzupassen.

„Ich nehme Zorn, Traurigkeit und Ruhelosigkeit und stecke sie in die Kiste der Ruhe.“ Aber sie sind nicht ruhig. „Lass mich den Gewittersturm nehmen, der Blitze am Himmel und heftigen Regen erschafft und ihn in die Sonnenschein-Kiste stecken.“ Aber sieh Dir Euer Wetter-Erschaffen an. Eure Stürme erschaffen wunderbares Wachstum. Die In Euren Blitzen generierte durchaus dramatische Elektrizität stimulierte auch bestimmte Elemente in Eurer physischen Umwelt und produziert eine chemische Reaktion und stimuliert bestimmte Stickstoff-Elemente in Eurer Erde, die Eure Pflanzen effizienter wachsen lassen.

Sie alle haben in ihrer Äußerung einen Zweck. Warum solltest Du also bestimmte Äußerungen einsperren und die Fülle aller Deiner Äußerungen verleugnen? Inkorporiere sie alle und nimm sie alle an, und damit nimmst Du Dich selbst ausgewogen und insgesamt und nicht nur Teile von Dir selbst an.

Session 403
Wednesday, May 26, 1999-1 © 1999

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