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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Magische Eigenschaften des Bewusstseins
BeitragVerfasst: So 27. Feb 2011, 14:50 
Supraselbst
Supraselbst

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Die magischen Eigenschaften des Bewusstseins
Magical Properties of Consciousness
29. Juli 2007

(Teilnehmeraussagen teils gekürzt)

Channeled von Serge J. Grandbois und transkribiert von Ellen Gilbert (Kwaa’Ji)
Aufgenommen in Toronto, Kanada
Teilnehmer: Serge (Joseph), Mark (Philip), David (Elohim), Lorraine (Saggan), Marsha (Or-Inna), John (Sohars), David H. (Valance) Patricia (Lilly Blossom), Marion, Matt (William) and Nicole (Meredith)

(19. 54 h)

KRIS: Wir vertrauen darauf, dass Ihr Euch alle wohlfühlt und danken Euch für Eure gemeinsame Betrachtung. Da wir Euch in den letzten Wochen ziemlich stark angetrieben haben, könnt Ihr Euch nun auf einen offenen Frageabend freuen, und Eure Fragen werden hoffentlich noch andere sein als „warum ist Blauschimmelkäse blau?“ Ihr wisst auch hoffentlich, welche Farbe das weiße Pferd von Napoleon hat. Es kommt selten vor, dass Ihr alle verblüfft seid. Und, wie wär’s nun mit Fragen?

MARK: Der Typ mit den Fragen ist noch nicht aufgetaucht (meint John).

KRIS: Dann können wir Euch vielleicht eine Frage stellen. Was schätzt Ihr in Eurem Leben, und in all Euren Erfahrungen und bei allen Euren Abenteuern am meisten. (Die Türklingel ist zu hören?

NICOLE: Zweifellos schätze ich am meisten die Erfüllung/die Selbstverwirklichung und auch, auf dem Weg zu einem besseren Verständnis von dem zu sein, wer ich bin und meine Glaubenssätze über das, wer ich bin anzuerkennen, anzusprechen und zu akzeptieren und meine Auswahlmöglichkeiten zu vergrößern.

KRIS: Bitte macht weiter. (An John, David H. und Patrica gewandt, die hereinkommen) und wir folgern, dass Ihr Euch vielleicht mit Eurer Essenz wiederverbunden habt! Wir freuen uns, dass Ihr uns mit Eurer Anwesenheit beehrt.

JOHN: Entschuldigung wegen der Verspätung, und vielen Dank für die Begrüßung.

KRIS: Gewiss. (an David H. gewandt). Sei willkommen, und wir sehen, dass Du Deine reizende Gattin mitgebracht hast. Wir hatten die Teilnehmer gefragt, was sie von allen ihren Lebenserfahrungen am meisten schätzen.

LORRAINE: Ich würde sagen, dass ich Beziehung am meisten schätze sowie Anzeichen oder Signale, dass ich vorankomme und wachse. Manche Beziehungen sind leicht und machen Spaß, und mache sind schwierig und gar nicht lustig und manche sind Lernerfahrungen. Für mich sind Beziehungen ehrfurchtgebietend.

KRIS: Gewiss. Möchte sonst noch jemand etwas sagen?

JOHN: Als Du Deine Frage stelltest, bin ich mein Leben durchgegangen. Oft halte ich inne und sage mir: „Es ist toll, einfach zu sein, und ich bin sehr glücklich, hier zu sein.“ Es gibt durchaus gemischte Gefühle, aber ab und zu verstehe ich wirklich, wie herrlich das Dasein ist.

MARK: Ich stimme Dir zu. Diese Reise, ich habe nicht immer so empfunden, aber jetzt verstehe ich das.

KRIS: Gewiss. Und Marion, was würdest Du antworten?

MARION: Ich würde sagen, dass es wunderbar ist, in einem Körper zu sein. Ich fühle, wie mein Körper auf die Umgebung reagiert. Manchmal kann ich spüren, was im Gange ist. Alles dreht sich darum, mehr Licht hinein zu bringen und bewusster zu sein.

KRIS: Gewiss. Sonst noch jemand?

DAVID H.: Für mich ist es, etwas zu lernen und mein Wissen auf allen Gebieten zu vergrößern.

KRIS: Nachdem Ihr zumindest eine Perspektive genannt habt, was bringen Euch nun Eurer Ansicht nach Eure Antworten? Du Lorraine hast beispielsweise gesagt, dass Du Beziehungen am meisten schätzt sowie auch das, was diese Dir bringen. Was bringen sie Dir? Welche Resultate gewinnst Du daraus?

LORRAINE: Ich bin sehr gerne mit Menschen zusammen, und mein Hunger und Durst nach Lernen und Wissen mittels Gesprächen ist grenzenlos. Ich sauge immer mehr auf, und wenn ich mit Freunden, Kollegen oder auch einem Raum voller Fremder zusammen bin, stimuliert mich das intellektuell und manchmal auch emotional. Gewiss ist es sozial, es ist sehr abgerundet.

KRIS: Und welches Endergebnis gibt Dir Deine Perspektive?

MARION: Nun Rückmeldungen. Aus Beziehungen bekommt man eine Rückmeldung über das, was man tut, und wie man in seiner Beziehung zur Welt steht und mit dieser interagiert.

KRIS: Dürfen wir dies so zusammenfassen, dass Deine Beziehung zu Deinem Körper Dich den Zustand der Welt aus Deiner Warte wissen lässt?

MARION: Manchmal, manchmal ist wirklich eine Veränderung….

MATT: Ich spüre eine riesige Begeisterung, dass ich mehr über mich selbst und meine Schöpfungen lerne, was in mir das Gefühl erzeugt, dass ich mich auf eine vergnüglichere Zukunft sowie darauf freuen kann, noch mehr Kontrolle über mein Tagesgeschehen zu haben.

KRIS: Gewiss. Und was produziert Deine Perspektive als Endergebnis? Du sagtest, dass Du Selbst-Verwirklichung/Erfüllung/Selbstgewahrsein (self-awareness) wertschätzt.

NICOLE: (gekürzt) Mich selbst an meine Essenz zu erinnern.

KRIS: Und welches Endergebnis bringt Dir Deine Perspektive?

MARSHA: Die Freiheit, mich selbst zum Ausdruck zu bringen, mein eigenes Selbst zu sein und mich über Konventionen hinwegzusetzen und mich nicht um das zu kümmern, was irgendjemand über mich sagt, was ich auch in mindestens zwei Karrieren getan habe, und damit geht auch ein Selbst-Gewahrsein einher.

KRIS: Und Ihr alle dachtet, dass Ihr schweigsam sein würdet.

MARSHA: Statt dem Leben zu erlauben, einfach vorüberzugehen und nur am Rande zu sitzen, habe ich nun beschlossen, daran teilzunehmen.

KRIS: Das sind eine Menge Annahmen/Präsuppositionen, nicht wahr?

MARSHA: (lacht) Ja, das stimmt.

KRIS: Gewiss. Und wie fühlst Du Dich dabei?

MARSHA: Ich freue mich, jetzt zu leben und bin voll brennender, sehnsüchtiger Begeisterung und Freude. Dies fühlt sich sehr gut an. Ich habe aufgehört an den Nägeln zu knabbern. Und ich weiß, meine Hände sind Repräsentationen von dem, was in mir im Gange ist, das ist also sehr schön anzusehen.

KRIS: Beide von uns gestellten Fragen waren ziemlich einfach, aber die Weise, wie Ihr sie aufgenommen, akzeptiert und beantwortet habt, hat eine gewisse Selbst-Reflektion/Selbst-Betrachtung ermöglicht, die auch Teil des Prozesses des Selbst-Gewahrseins und der Selbst-Kenntnis ist, was zu einem tieferen Verständnis dessen führt, wie Ihr funktioniert, welche Art von Kreaturen Ihr seid, was Eure Gewohnheiten, Eure Glaubenssätze und die von Euch angeheuerten und gehegten Wahrnehmungen sind. Und dies befähigt Euch, auf bescheidene Weise das zu überdenken, was gewöhnlich als die Imponderabilien des Lebens bezeichnet wird und Euch zu Einblicken führen kann, den, wer und was Ihr seid, auf tiefere und bedeutsamer Weise wertzuschätzen.

Und es gibt eine Kunst des Seins und der Bedeutsamkeit, die größtenteils durch die Ritzen in den Fundamenten Euer modernen Zivilisation geschlüpft sind, und erst in jüngster Zeit scheint diese Kunst wieder erweckt und überall in den Herzen und Gemütern von Männern, Frauen und Kindern neu entfacht zu werden. Denn die Dinge und Eure Welt verändern sich, weil Ihr Euch verändert habt. Und wenn Ihr Veränderungen in Eurem Leben bewirkt, ist die Welt nie mehr die Gleiche wie davor. Gewiss werden wie immer die Sonne auf- und untergehen, die Wolken über den Himmel ziehen, die Vögel singen und der Regen wird kommen usw.

Was anders sein wird, das ist Eure Wahrnehmung des Lebens, folglich wird das Leben eine völlig andere Entität werden. Die Ideen, die wir Euch in letzter Zeit präsentiert haben, insbesondere die, dass Eure physische Realität ein Spiegelbild und eine Bestätigung des Inhalts Eure Unterbewusstseins oder inneren Selbst und Euer subjektiven Natur ist, machen es zu einer völlig anderen Sache. Das Leben ist nicht länger etwas, was Euch passiert und wogegen Ihr kämpfen und unter allem Umständen Widerstand leisten müsst, denn Ihr wisst, Widerstand ist zwecklos.

Jeder Borg würde das wissen! Kurzum, Widerstand ist zwecklos, da Ihr größtenteils Eurer eigenen Natur widersteht, und zwar jenem Aspekt von Euch selbst, der denkt und plant wie auch jenem, der handelt und erschafft. Und keiner leidet mehr als Ihr selbst, wenn Ihr das Gefühl habt, dass Ihr an jeder Ecke gegen das Leben kämpfen müsst, dass dieses kaum mehr als eine Reihe von Ungerechtigkeiten und Unbilligkeiten sei, die irgendwie Leid für Euch verursachen, so als ob das ganze Universum Euch jagen würde.

Solche paranoiden Wahrnehmungen gibt es dort, wo es weder im Herzen noch im Gemüt Frieden gibt, wenn ein Individuum überzeugt ist, dass es sich wegen jedes Atemzugs, den es tut, verteidigen muss. Und wir glauben, dass Ihr nun an einem Punkt seid, wo es sich so anfühlt als ob dieses alte Leben zu einem anderen gehören würde, vielleicht zu jemandem, den Ihr kaum noch wiedererkennt, nicht wahr? Ist es dann nicht gut, das Schwert niederzulegen und Euer Bewusstsein als Schöpfungsinstrument zu gebrauchen.

Und ist die Erkenntnis nicht verlockend und wachrüttelnd, dass Ihr nun wählt, was Ihr tut und auch wann Ihr das zu tun wählt, was Ihr zu tun wählt, während Ihr früher vielleicht geglaubt habet, dass Euch im Leben nur wenig Auswahl zur Verfügung steht. Gibt Euch dies nicht eine völlig andere Perspektive als alles andere, womit Ihr in dieser Welt aufgewachsen seid? Und welches Prinzip haben alle Eure Antworten gemeinsam? Selbst wenn sie sehr unterschiedlich oder auch sehr ähnlich sind, gibt es doch einen Begriff, der alle Euren Antworten verbindet.

LORRAINE: Das Gewahrsein?

KRIS: Ziemlich warm!

MATT: Gefühle?

KRIS: Wir meinen ein Gewahrsein und Gefühle mit anderen Dingen zu haben. (To have awareness, to have feelings, we mean with other things.)

(unverständlicher Kommentar)

KRIS: Bewusstsein. Was denkt Ihr, wozu Euch dieses befähigt?

MATT: Zu allem und jedem.

KRIS: Und warum?

JOHN: Weil dies alles und jedes ist.

LORRAINE: Ich denke, es ist der Unterschied zwischen wach und im Schlaf zu sein.

MATT: Zwischen einem Schöpfer und einem Opfer.

JOHN: Ohne Bewusstsein gibt es nichts für uns.

LORRAINE: Es ist alles.

KRIS: Denn das Bewusstsein ist das, was Ihr seid. Und je mehr Ihr dies erkennt, desto mehr entdeckt Ihr, dass alles Bewusstsein IST, und dass das Bewusstsein dank zahlreicher angeborener Eigenschaften, Fäden (threads) und Charakteristika, die nicht nur innerhalb Eurer Persönlichkeiten sondern in Eurem Wesen angetroffen werden, gegossen, gestaltet, geformt und zum Ausdruck gebracht wird nämlich durch Eure Gedanken, Gefühle und Emotionen, durch Eure Wahrnehmungen und Eure Vorstellungskraft sowie durch alles, was mit dem Subjektiven zu tun hat. Also tut alles, was mit dem Subjektiven zusammenhängt nun was?

JOHN: Es formt das Bewusstsein?

KRIS: Es wird zu was?

MATT: Erfahrung?

KRIS: Es ist eine kleine Sache, die mit einem “O” anfängt.

LORRAINE: Chance (opportunity).

KRIS: Es könnt sehr wohl die Chance sein.

LORRAINE: Offenheit?

KRIS: Es wird zur äußeren Welt (outside).

LORRAINE: Dem Draußen?

MATT: ZU Endergebnissen (outcomes).

MARK: Gedanken erschaffen die Dinge.

KRIS: Ja. Alle Eure vielfältigen subjektiven Erfahrungen werden von Euch genutzt, um die anscheinend externe Welt im Draußen zu gestalten, mittels derer Ihr alle Eure inneren Zustände mehr oder weniger ermesst, messt und bestätigt - und es irrelevant ob diese erwünscht oder unerwünscht sind - doch alle Eure inneren Zuständen funktionieren, und ob das Endergebnis wünschenswert ist oder auch nicht, es funktioniert. Dies ist ein unglaublicher Prozess. Das ist Bewusstsein. Und wenn etwa funktioniert und das Endergebnis wünschenswert ist, beachtet Ihr es nur wenig. Ihr lächelt vielleicht, empfindet ein gewisses Vergnügen und habt ein Gefühl von Erfolg, und was tut Ihr, wenn etwas unerwünscht ist?

JOHN: Wir leisten Widerstand, verleugnen dies und stoßen es weg.

MARK: Wir weisen Schuld zu.

MATT: Wir tadeln uns.

KRIS: Gewiss. Und manchmal tut Ihr dies übermäßig, so sehr, wie Ihr dies noch nicht einmal anderen gegenüber tun würdet. Wenn Ihr jedoch Eure Abläufe und damit einen unerwünschten Zustand erkennt und wisst, dass Ihr einen wünschenswerten Zustand erschaffen möchtet, was wäre nun zu allererste zu tun?

MARK: Auf unsere Gedanken zu achten.

LORRAINE: Auf unsere Gefühle Acht zu geben!

MARK: Einfach Acht zu geben, auf alles.

KRIS: Gewiss, es gibt nicht noch mehr Grund für eine Schuldzuweisung als beispielsweise den Nächstbesten für irgendeine Eurer Herausforderungen zu tadeln, nicht wahr. Es geht darum, achtzugeben und gewahr werden. Dies ist Teil des Prozesses der Entwicklung von Gewahrsein. Erkennt, was Ihr tut und haltet auf Eurer Spur inne. Wir haben Euch das dreifache A und auch noch viele andere Werkzeuge offeriert, und es gibt viele wunderbare Methoden, um das zu unterbrechen, was Ihr tut, wenn Ihr den unerwünschten Zustand durch Euren Fokus darauf noch verstärkt und Euch somit noch weniger in Euer eigenen Macht fühlt, nicht wahr? Was wäre eine ausgezeichnete Methode, um den Gärungsprozess des unerwünschten Zustands zu unterbrechen.

MATT: Auf und ab zu hüpfen. Seine Physiologie/körperliche Befinden zu verändern.

KRIS: Eine hervorragende Methode.

MARSHA: (Worte nicht verständlich)

KRIS: Das mag länger dauern, wenn jemand diesen unerwünschten Zustand umschalten muss, versteht Ihr? Wir sagen nicht, dass diese Herangehensweise nicht gültig ist. Darüber kann man später in einem klareren Geistes/Gemütszustand nachdenken.

MARK: Seine Perspektive verändern.

KRIS: Es gibt viele Methoden, um die Perspektive zu verändern. Und eine äußerst schnelle Methode ist es tatsächlich, Euren physiologischen Zustand zu verändern. Wie viele von Euch haben sich die Zeit genommen, um mit ihrem Körper sehr gut vertraut zu werden, insbesondere, wenn Ihr Euch in einem unerwünschten Zustand befindet? Was passiert mit Eurem Körper, wenn Ihr plötzlich das Gefühl habt, in einem unerwünschten Zustand zu sein?

MARSHA: Das Atemmuster verändert sich.

KRIS: Gewiss, und was sonst noch?

MARSHA: Ich habe viel Anspannung in bestimmten Körperteilen. Manchmal wird mir äußerst heiß
….

KRIS: So wie wenn alle Augen auf Dich gerichtet sind?

MARSHA: Nein. Ich habe es gerne, wenn alle Augen auf mich gerichtet sind, schließlich bin ich Schauspielerin!

KRIS: Und was ist mit Deinem Körper. Wie fühlt er sich?

MARSHA: Sehr angespannt.

KRIS: Kannst Du Dich an ein kürzliches Ereignis erinnern, als Du in einem unerwünschten Zustand warst und bitte dort hineingehen? Tue dies bitte. (Pause) Du wirst es vielleicht nicht bemerken, weil es für Dich schwierig ist, Dich aus Deiner gegenwärtigen Perspektive zu beobachten, aber eines der ersten Hinweise ist das Gesicht, insbesondere zieht sich die Muskulatur in die Länge (draws out), dann kämen die Schultern, und wenn Du noch tiefer in diesen Zustand hineingehst, würde sich höchst wahrscheinlich auch Dein Kopf senken, so als ob Du von einem Gewicht niedergedrückt würdest, und natürlich gibt es da die Atmung. Wie fühlst Du Dich in einem solchen Zustand?

MARSHA: Oft bewege ich mich viel schneller, und meistens fühle ich mich wütend.

KRIS: Gewiss. Wut ist ein Ausdruck dessen, dass man sich weniger mächtig fühlt und nicht im Talkt seines Energiestroms. Nun erinnere Dich an einen Zeitpunkt, als Du Dich gänzlich ermächtigt fühltest und Deine Erfahrung voll und ganz genossen hast? Wie fühlt sich das an?

MARSHA: Es fühlt sich so an, als ob ich in meinem Körper tanzen würde und zugleich völlig aus meinem Körper heraus wäre. Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll.

KRIS: Und wenn Du außerordentlich vergnügt wärst, was würdest Du tun und was würde Dein Körper machen? Würde er sogar aufstehen und herumtanzen? Und wie würde es aussehen, wenn Du anderen Dein großes Vergnügen zeigen würdest.

MARSHA: Oh, es würde so aussehen, als ob alles auf dem Tisch zu Bruch gegangen wäre! (lacht)

KRIS: Wie würdest Du dies physisch anderen gegenüber zum Ausdruck bringen?

MARSHA: Jetzt gleich? Ich denke, dass ich vielleicht aufmerksamer und direkter wäre und meine Haltung wäre (jemand macht eine Bemerkung, die auf Tonband nicht verständlich ist) Nein, das würde ich nicht tun!

MARK: Ein altes Musical.

MARSHA: Varieté/Vaudeville!

KRIS: So als ob die Handlung alles übernehmen wollte.

MARSHA: Wenn ich mit jemand anderem sehr intensiv bin, werde ich manchmal im Jetzt sehr still, und ich kann mich in die andere Person hinein versenken. Das mag ich auch gerne.

KRIS: Vielleicht habe noch andere dies bemerkt, dass Euer Körper reagiert, wenn Ihr gänzlich im Augenblick und in der Freude seid. Euer Rücken wird gerade, Euer Kopf hebt sich, Eure Schultern sind entspannt und Euer ganzer Körper ist frei/offen.

MARSHA: Meine Augen funkeln, meine Stimme ist sehr lebhaft, viel mehr als sonst, weil ich normalerweise kühl bleibe, aber wenn ich sehr große Freude an etwas habe, werde ich sehr lebhaft, und ich habe bemerkt, dass ich dann die ganze Aufmerksamkeit anderer habe.

KRIS: Wenn Du noch mehr Freude hättest, als Du diese handhaben könntest, was würdest Du dann physisch tun? Wenn Du genau jetzt noch mehr Freude hättest, als Du diese handhaben kannst. Würdest Du springen, singen, oder springen und singen?

MARSHA: (lacht) Das bezweifle ich!

KRIS: Das, was wir hier sagen möchten ist, dass der Körper in einen Zustand des Überschwanges gerät, was so weit geht, dass Ihr wisst, dass Ihr mit Aktion randvoll seid, und wenn Du einen kleinen Freudendtanz ausführen möchtest, wie Ihr dies nennt, würdest Du dies zumindest in der Privatsphäre zuhause tun.

MARSHA: Wahrscheinlich, etwas zwischen dem und Singen oder etwas in der Art.

KRIS: Würdest Du jetzt bitte allen, die Dich beobachten, einen kleinen Gefallen tun? Kehre zurück zu diesem unerwünschten Zustand, und gehe so tief dort hinein wie möglich, so dass es so traurig und tief ist, wie Dir dies möglich ist. Und jetzt tue das, was Du tust und wie Du reagierst, wenn Du im Zustand großer Freude und Begeisterung bist.

MARSHA: Kann ich lachen?

KRIS: Ja, leg los.

MARSHA: (lacht)

KRIS: Wenn Du singen oder tanzen möchtest, so bringe dies wenigsten irgendwie physisch zum Ausdruck.

MARSHA: Oh, ich denke, dass ich verstehe, worauf Du hinaus willst.

KRIS: Würdest Du es bitte demonstrieren?

MARSHA: Nun, ich habe es gerade getan. Für mich war es so, dass ich in der Situation war, und als ich meine ganze Physiologie/körperliche Befinden veränderte, verändert dies das, wie ich…

(MARK: Marsha saß zusammengesunken in der traurigen Position da, Augen geschlossen, langes Gesicht und als Kris sie bat, munter zu werden, setzte sie sich gerade hin, lehnte sich nach vorne, lächelte vergnügt, und selbst ihr Haar plusterte sich auf!)

KRIS: Du bist hier sicher. Dies wird nicht auf Video aufgenommen. Würdest nun nochmals zum unerwünschten Zustand zurückgehen?

MARSHA: Schon wieder?

KRIS: Und sobald Du dort bist, schalte um.

MARSHA: Okay. (Marsha befolgt die Anweisungen)

KRIS: Und wie fühlt sich das an?

MARSHA: Ein bisschen forciert, so als ob man noch etwas Übung bräuchte.

KRIS: Aber nicht zu lange. Nun kehre zurück zum vorherigen Zustand, und wenn Du aus ihm herauskommst, verstärke es zehnfach.

MARK: Du bist schließlich eine Schauspielerin.

MARSHA: Es ist also eine Sache des Schauspielerns?

KRIS: Das ist nicht wirklich von Belang.

MARSHA: Oh, okay.

KRIS: Nun tue Dein Bestes. (Marsha tut einen tiefen Atemzug, und alle Kichern)
Gehe jetzt nur kurz in dieses Gefühl hinein.

MARSHA: In dieses gute Gefühl?

KRIS: Gewiss. (Pause) Versuche nun, zum alten Gefühl zurückzugehen. Wohin möchte Dein Geist/Gemüt/Bewusstseinsmuster gehen? Wir beobachten Dich.

MARSHA: Aber ich bin in dieser Situation, weil ich meine Physiologie/körperliche Befinden und meine Schwungkraft verändert habe, ich bin…

KRIS: Als wir Dich baten, wieder zum alten Zustand zurückzukehren, wollte Dein Geist/Gemüt/Bewusstseinsmuster lieber in der Gegenwart bleiben. Man braucht nicht lange dafür. Wir können Dir sagen, dass Du mit etwas Übung dies permanent kurzschließen und transformieren kannst, so dass Dein Geist schnell vom unerwünschten zum erwünschtes Zustand geht. Wie lange hast Du gebraucht?

MARSHA: Weniger als fünf Minuten?

KRIS: Und was sagt Dir das über die Dir zur Verfügung stehende Schwungkraft, um Deinen Zustand zu verändern, wenn Du entdeckst, dass Du in einer unerwünschten Situation bist?

MARK: Man kann dies ändern!

KRIS: Und zwar sehr schnell, in ein paar Augenblicken in der Privatsphäre zuhause oder an den meisten Orten, wo Ihr Euch sicher seid, dass keiner die 110 anrufen wird.

MARSHA: Und es wäre gewiss sehr effektiv, wenn man es in der aktuellen Situation tun kann.

KRIS: Ganz genau dann.

MARK: Und man kann das trainieren.

MATT: Wenn es Dir nichts ausmacht, was andere Leute über Dich denken, kannst Du das tun.

MARSHA: Und es ist eine Sache der Wahl.

MATT: Und warum nehmen die Leute diese bürdenbeladene Physiologie/körperliche Befinden an? Ist das eine Sache des Gefühls, oder wollen sie sich auf diese Weise schützen?

KRIS: Vielleicht Beides und noch einiges mehr. Wenn Leute sich in einer unerwünschten Situation befinden, sind da meist Ärger und Groll vorhanden, und zugleich gerät man aus der Spur, fühlt sich machtlos und hat ein Gefühl von Verlust. Dies generiert eine Haltung, die den niedergedrückten Zustand reflektiert, was dann physisch zum Ausdruck bringt, dass die Energie ganz unten ist. Ist das einleuchtend.

Wenn Ihr beispielsweise plötzlich erkennt, wo Ihr Euch in Eurem Bewusstsein befindet, könnt Ihr diese einfache Methode gut anwenden, weil es bei hinreichender Übung reicht, dass Ihr einfach Eure Schultern, den Rücken und den Kopf aufrichtet und so diesen Zustand unterbrecht, was Euch den Vorteil verschafft, dass Ihr innerhalb von 5 oder 10 Minuten das erreicht, wofür Ihr normalerweise mehrere Stunden oder sogar Tage brauchen würdet, um aus dem sprichwörtlichen Scheiß/Bammel herauszukommen. Mit entsprechendem Können könnt Ihr schließlich erkennen, wenn auf dem Radarschirm Eures Bewusstseins eine unerwünschte emotionale Wetterfront auftaucht und somit pro-aktiv werden und den Wetterkanal wechseln. Wenn Euch das nicht gefällt, was der Wetter Moderator berichtet, wechselt Ihr den Kanal, nicht wahr? Zumindest funktioniert es so in Bewusstseins-Dingen. Ist das einleuchtend für Euch?

Dies bestreitet nicht, dass es Euch zum Vorteil gereicht, wenn Ihr zugleich auch erkennt, warum Ihr diese Situationen erzeugt habt und welche auf Glaubenssätzen beruhenden Verhaltensweisen die unerwünschte Schlechtwetterfront verursachten, so dass Ihr zur Quelle gehen und den Prozess verändern könnt, der das schlechte Wetter auslöste. Ist das für Euch einleuchtend? Nun, Du hattest eine Frage.

JOHN: Du scheinst zu sagen, dass Zorn ein Zeichen dafür ist, dass wir unsere Spur verlieren, und unsere niedergedrückte Haltung ist dann die Folge davon. Wenn wir in einem solchen Zustand sind, können wir auf einen wünschenswerteren Zustand umschalten, indem wir im Grunde den anderen Zustand so lange vortäuschen, bis wir es dann geschafft haben.

KRIS: Täuschst Du dies wirklich vor, oder zapfst Du nicht eher jene Ressourcen und Zustände an, die Du in Deinem Leben irgendwann schon einmal erlebt hast, bringst sie zusammen und verstärkst sie sogar noch durch Deine Konzentration?

JOHN: Ich habe ein bisschen darüber nachgedacht. Wenn der ursprüngliche Grund für unsere niedergedrückte Haltung es ist, dass wir den Überblick über uns selbst verloren haben/aus der Spur gekommen sind, bedeutet dieses Bemerken unseres Zustandes und unser Handeln, um dies nun zu verändern, dass wir uns tatsächlich selbst finden.

KRIS: Das stimmt.

JOHN: Unsere neue und erfreulichere Situation ist dann gewiss Teil der Auswirkung der neuen Körperhaltung und des neuen Energiemusters sowie auch ein Resultat dessen, dass wir uns selbst wiedergefunden haben.

KRIS: Richtig. Dies ist ein äußerst wirksames Werkzeug, um Euch gewahr zu machen. Wenn Ihr in solchen emotionalen Zuständen seid, die Euch hinunterziehen, werden Euer körperliches Befinden, Eure Handschrift, Eure Sprache und Euer Ton dies zum Ausdruck bringen. Vielleicht sagen andere: „Du scheinst unter einer finstern Wolke zu stehen. Heute schleppst Du wirklich eine Regenwolke mit Dir herum.“ Und doch hast Du nichts davon erwähnt. Wie konnten sie dies wissen?

JOHN: Nun, sie fangen all diese Anzeichen auf.

KRIS: Gewiss, visuelle und akustische Hinweise.

JOHN: Und hier kommt natürlich auch die Telepathie mit ins Spiel.

KRIS: Gewiss. Es liegt also in Eurem Intereses, nicht nur Euer eigenes Gewahrsein oder Euer Gewahrsein Eurer selbst zu betonen, sondern Ihr mögt sogar Eure Seh- und Hörschärfte anheben, um zu bemerken, wenn jemand eine niedergedrückte körperliche Verfassung zum Ausdruck bringt, damit Ihr ein paar freundliche Worte der Ermutigung und etwas Wohltuendes habt, was dieses Individuum dazu anregt, seine Physiologie/körperliches Befinden anzuheben, was einen riesigen Unterschied für diese Person ausmachen kann. Ist das für Euch einleuchtend?

MARION: Welche Methode gibt es, wenn erkannt wird, dass die körperliche Verfassung niedergedrückt ist und nicht genug Energie vorhanden ist, um in diese Hinsicht irgendetwas zu tun?

KRIS: Bei Dir selbst?

MARION: Ja, bei mir Selbst und auch bei anderen.

KRIS: Wäre dies ein wünschenswerter Zustand?

MARION: Ja.

KRIS: Sich niedergedrückt zu fühlen, das wäre ein wünschenswerter Zustand?

MARION: Nicht so sehr niedergedrückt. Manchmal möchte ich nichts mehr lernen, kann es einfach nicht mehr, und dann schlage ich mein Buch nicht auf.

KRIS: Das ist wohl ein ganz anderer Zustand als der, wenn sich jemand tatsächlich niedergedrückt fühlt, nämlich einfach nicht so ganz auf dem Posten zu sein.

MARION: Dies macht aber, dass ich mich ganz schlecht fühle, weil ich so etwas nicht tun sollte! (lacht)

MARK: Nicht tun sollte. Das ist der perfekte Hinweis. Ds ist eine Wahrnehmung.

KRIS: In einem Zeitraum von beispielsweise 24 Stunden kommt die Zeit, wann Ihr mit dem Lesen und Lernen aufhören und andere Dinge tun müsst. Das Schuldgefühl, mit dem Du hier zu tun hast, das ist wieder eine ganze andere Sache, und Du kannst es dazu gebrauchen, um von einem ganz anderen Zustand auf einen Zustand umzuschalten, wo Du Dich selbst akzeptierst, selbst dann, wenn Du nicht liest. Ist das für Dich einleuchtend? Es geht darum, einfach herauszufinden, mit welchem Zustand Du es zu tun hast, und dies erfordert ein bisschen Unterscheidungsvermögen beim Sichten der Themen.

NICOLE: Wenn man schon vor dem Lernen in eine Stimmung kommt, wo man lacht und auch während des Lernens lacht, hat man nicht nur mehr Freude sondern erinnert sich auch viel besser an den gelernten Stoff, weil man die chemische Zusammensetzung des Köpers verändert. Wenn man lacht, glücklich, mit Energie aufgeladen und begeistert ist, bleibt der gelernte Stoff besser hängen.

KRIS: Vielleicht habt Ihr schon einmal etwas über Lach-Yoga gehört. Ihr mögt Euch eine ein-minütige Pause schieren Lachens nehmen, ob Ihr nun zu lachen vorgebt oder dies wirklich tut, so funktioniert Beides, weil es den Körper in genau diesen Zustand versetzt. Der Physiologie ist es ziemlich egal, ob Ihr nur so tut als ob oder ob es ein tatsächliches Ereignis ist, welches im Bewusstsein abläuft, und alles was dort hinein kommt erschafft physische Endergebnisse. Ist das für Euch einleuchtend.

Ihr habt also ein sehr gutes Werkzeug und könnt gut auf Eure Kosten lachen. Es ist viel leichter, auf eigene Kosten zu lachen, als dass ein anderer auf Eure Kosten lacht. Ist das für Euch einleuchtend?

(Pause)


KRIS: Wir vertrauen darauf, dass Ihr viele Bereiche in Eurem Leben entdeckt habt, wo Ihr diese Methode in die Praxis umsetzen und anwenden könnt, um Euch zu ermöglichen, Erwünschtes statt Unerwünschtes zu erleben. Dies negiert Euren natürlichen, wissbegierigen und zweifelnden Geist/Gemüt/Bewusstseinsmuster nicht und schafft ihn auch nicht bezüglich dessen ab, welche Glaubenssätze dieses Verhalten bewirkt haben mögen. Doch nun habt Ihr eine Ressource, nämlich Eure eigene körperliche Verfassung, Euren eigenen Körper, der Euch hilft, in den erwünschten Zustand zurückzukehren, wo Ihr Euch nicht länger jeglichen Wissens darüber beraubt fühlt, wie Ihr Euch selbst aus dem unerwünschten Zustand herauszieht, und Euer Körper kann sehr schnell so programmiert werden, dass er Euch hierbei hilft.

Was nun bedeutet: es gibt keine Ausreden mehr. Verzeiht uns, dass wir Euch so ausgetrickst haben. Ihr mögt nun andere Vorwände finden müssen, denn insgesamt habt Ihr ein Werkzeug und eine Ressource zur Hand, die Euch beisteht und zwar Euren eigenen Körper und Eure Physiologie. Mit nur etwas Übung und innerhalb kurzer Zeit wird dies so tief verwurzelt, verankert und eingeübt, dass bereits die geringste Bewegung hin zur optimalen Physiologie zwecks eines erwünschtes Endergebnis die ganze Transformation bewirken kann, und zwar eine Umschaltung innerhalb Eurer Wahrnehmung. Ist das nicht etwas, was Ihr Euch wünscht? Habt Ihr zu diesem Thema irgendwelche Fragen?

MARSHA: Und was ist, wenn man irgendwo sein muss, wo man von Leuten umgeben ist, die ein ständiges negatives Bombardement ausüben….

KRIS: Wenn Ihr im Voraus wisst, dass Ihr in einer solchen Situation sein werdet, könnt Ihr Euren erwünschten Zustand im Voraus einstellen, und ganz gleich wie viel Regen auf Eure Parade fällt, perlt dies ab wie Wasser vom Rücken einer Ente. Und dieses vorherige Einstellen des erwünschten Zustandes hat eine mächtige Auswirkung. Was denkt Ihr, wird nun geschehen?

MARSHA: Wenn man in sich selbst etwas umschaltet, schaltet man auch die ganze Dynamik um.

KRIS: Und was passiert mit den anderen? Sie riskieren, Deinen wünschenswerten Zustand zu bemerken, und ein paar gut platzierte Worte und Blicke von Dir können sie dazu bringen, sich auf ihre eigene Weise ebenfalls auf Deinen wünschenswerten Zustand auszurichten. Ihr wollt Magie praktizieren? Dann nutzt Euren Körper und Euer Bewusstsein auf diese Weise. Wer braucht schon Harry Potter? Warum inspirieren Bücher, Geschichten, Märchen, Filme und Schauspieler über Magie so viele und ziehen die Leute an?

MARK: Weil sie uns in die heroische Dimension führen, und unser eigene Macht und Magie zeigen.

KRIS: Gewiss, denn Ihr seid alle magische Wesen. Ihr alle wisst instinktiv und von Hause aus, dass das Bewusstsein magisch ist, und wenn Ihr Euch bewusst gewahr werdet, dass dies so ist und Ihr die Eigenschaften des Bewusstseins bewusst nutzt, bringt das in Euch den Magier, den Zauberer und die Zauberin hervor und Ihr transformiert Eure Welt, denn das ist es, was Magie tut, nicht wahr? Sie transformiert etwas von einem Zustand in den anderen. Den Frosch in den Prinzen oder manchmal auch den Prinzen in den Frosch, je nachdem, wer frecher war. Und das ist die grundlegende Prämisse des Bewusstseins, nämlich Energie von einem Zustand in den anderen zu transformieren. Das ist die Magie, die Ihr seid.

Ihr selbst transformiert Euch ständig auf geringfügige sowie auch auf erhebliche Weise, und die Welt um Euch herum spiegelt Eure Zustände. Wäre es nicht zu Eurem Vorteil, bewussten Gebrauch von diesen Eigenschaften zu machen, um die von Euch erschaffenen magischen Realitäten zu verbessern? Wisst also bitte, dass Magie tatsächlich existiert, aber nicht in der Hollywood Weise. Ihr seid der lebendige und substantielle Beweis der magischen Eigenschaften des Bewusstseins. Ihr seid das, was Ihr Euch selbst zu sein vorstellt. Und es gibt keine besseren Beweise, als die Individuen, die Ihr seid, und wenn Ihr Euch einmal in einem nicht unerwünschten Zustand befindet, verfügt Ihr nunmehr über die erforderliche Magie, um diesen Zustand in einen Wünschenswerten zu transformieren. Habt Ihr irgendwelche Fragen?

MARION: Wie würde man diesen Zustand nutzen, um Magie zu praktizieren, um beispielsweise das Wetter zu beeinflussen?

KRIS: Das ist wieder eine ganz andere Sache. Womit wir uns befasst haben, das ist Eure Realität, denn diese ist das Endergebnis von allem, was Ihr dort hineingesteckt habt, aller Eurer subjektiven Zustände, Gefühle, Gedanken, Emotionen, Einstellungen, Erwartungen, Glaubenssätze, Überzeugungen usw. Sie alle sind Bausteine, die später zur von Euch erlebten Realität werden. Als guter Magier würdet Ihr also begehren, dass das Endresultat Euer höchstes Potential spiegelt, nicht wahr? Dies ist also die Liste der Zutaten, die sozusagen in die Suppe kommen. Und wenn jemand eine Realität erlebt, die er als wirklich unerwünscht erkennt, was würde das nun heißen?

MARK: Sie ist ein Spiegelbild des Unterbewusstseins, der Gedanken, der Gefühle und der Emotionen.

KRIS: Aller Zutaten, die Ihr dort hineingetan habt. Und welches ist das giftigste Zeugs, das Ihr in diese Mischung tun könnt? Das besonders toxische Selbstgespräch, und das spiegelt ein ganzes Themen-Spektrum, was Euer Selbstwertgefühl, die Selbstwertschätzung usw. anbelangt. Das, wo Ihr Euch in Eurem inneren Dialog befindet, ist auch physisch bemerkbar. Wenn Ihr jemand seht, der mürrisch, verdrießlich und vornübergebeugt ist, mit langem Gesicht, so rinnt das Leben langsam von ihm ab, und Ihr könnt sicher sein, dass sein negatives Selbstgespräch auf Höchststufe eingeschaltet ist. Es ist auf höchste Stufe eingeschaltet, und er hat den Ausschalter vergessen. Wenn Ihr also in einer ähnlichen Situation seid, dann wisst Ihr, wo der Ausschalter ist?

JOHN: Sich auf die Zunge beißen!

KRIS: Und Euren Körper zu nutzen, der Euch den Zustand Eures negative Selbstgesprächs aufgezeigt hat, um nun einen physiologischen Zustand zu erzeugen, der konstruktive und wünschenswerte Selbstgespräche bewirkt. Ist das für Euch einleuchtend-

MARION: Sind Kopfschmerzen das Resultat negativer Selbstgespräche?

KRIS: Das ist möglich. Wenn man versucht, den Dialog auszusperren und zu betäuben.

MARION: Kann es Kopfschmerzen bringen, wenn man versucht, den Dialog zu betäuben?

KRIS: Das ist möglich, aber es ist nicht das Einzige, was dies bewirkt.

MATT: Statt dies also zu betäuben, sollte man sich besser dessen gewahr sein, um es zu verändern.

KRIS: Es gibt Zeiten, wo Ihr natürlich irgendwelche Maßnahmen ergreifen müsst, um Euren Geist/Gemüt/Bewusstseinsmuster zu lichten. Nichts spricht dagegen, etwa zu nehmen, was Euch nicht stark beeinträchtigen wird, so dass Ihr die Situation lindern, Eure Fassung wiedergewinnen und situationsgemäß handeln könnt. (There is no objection to taking anything that will not grossly harm you so that you can alleviate the situation and then regain your composure and then act upon the situation.) Aber bei allen Dingen, die Ihr unternehmt, steht die Aktion an oberster Stellen, die Handlung, die Euch befähigt, vom unerwünschten zum erwünschten Zustand zu wechseln, wie beispielsweise Eure Physiologie zu nutzen. Unterschätzt nie die Macht der Handlung. Wie viel Uhr ist es jetzt bitte

MARSHA: 9:32.

KRIS: Dann verlassen wir Euch jetzt, damit Ihr in Eurer Welt auf eine Weise handelt, die Eure Erfahrung der Realität transformiert.

JOHN: Würdest Du bitte noch den Essenz-Namen meiner Schwägerin Patricia nennen?

KRIS: (Pause) Du magst dies schon bemerkt haben oder auch nicht – doch Du würdest zweifellos davon profitieren, wenn Du Dir Deine Wissbegier bezüglich asiatischer Dinge gestatten würdest, insbesondere Japan und Vietnam – weil es in jenen bestimmten Lebenszeiten zwei sehr starke und erfüllende Fokusse gibt, einen Fokus, wo Du Japaner/in und einen, wo Du Vietnamese/in warst. Und als Spiegelung dessen nennen wir Dir als Essenzname Lilienblüte/Maiblüte. Und wenn Du aus Neugier eine dieser beiden Kulturen erforschst, dann siehe, wohin Deine Gedanken gehen. Und damit geben wir Euch Joseph zurück.


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