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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Offenes Mikrophon 8. März 2009
BeitragVerfasst: Mi 12. Aug 2009, 13:57 
Supraselbst
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Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
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Offenes Mikrophon 8. März 2009
Open Mic March 8, 2009

Channeled durch Serge J. Grandbois und transkribiert von Ellen Gilbert (Kwaa’Ji)
Aufgenommen in Toronto, Kanada, am Sonntag, dem 8. März 2009

Teilnehmer: Serge (Joseph), Mark (Philip), John (Sohars), Ellen (Kwaa’Ji), Alan (Regoronn), Brian (El-Don), Barbara und Steve

(19.44 h)

KRIS: Wir vertrauen darauf, dass Ihr Euch alle wohlfühlt und danken Euch für Eure gemeinsame Betrachtung.

MARK: Vielen Dank.

KRIS: Da die jüngsten Gespräche ziemlich philosophisch und schwer waren, mag es vielleicht die Stimmung aufheitern, wenn Ihr einfach Fragen stellt. Und zwischen Tür und Angel genießen wir es auch, Euch zu überraschen!

BRIAN: Ist die Bühne frei?

KRIS: Gewiss!

BRIAN: Kris, vor ein paar Wochen hast Du mich aufgefordert, mich selbst in Trance-Zuständen zu erwischen, und ich möchte sagen, dass es große Auswirkung hatte, dass ich einen Trance-Zustand erkennen konnte, meine Augen schloss, mein Denken, mein Muster und meine Stimmung veränderte und aus diesem Trance-Zustand viel ausgeglichener und harmonischer hervorging. Ich habe dies oft mit großen Auswirkungen getan.

KRIS: Und was hat dies für Dich gebracht?

BRIAN: Viel mehr Ausgewogenheit, eine große Menge innerer Glückseligkeit und sehr viel mehr inneres Gewahrsein. Das ist schwer zu erklären, aber ich kann fast intuitiv die Erschaffung meiner Realität von Augenblick zu Augenblick erkennen, und das ist sehr aufregend. Das macht mir viel Spaß, und ich bemerke einfach, dass das Leben wirklich gut ist. Ich möchte auch noch etwas zur Show am vergangenen Donnerstag sagen. Ich bin da wirklich mitgegangen, als Du über das Ego und dessen Funktion als Kommunikator sprachst. So als ob ich mehr von dem, worüber Du sprachst, sehen könnte. Das ist ausgezeichnetes Zeugs.

KRIS: Gewiss. Da Du und Ihr alle letztendlich erkennt, dass Ihr in der Gesamtdauer Eurer wachen und schlafenden Stunden viele unterschiedliche Trancezustände oder hypnotische Zustände anheuert und manipuliert, ist es gewiss eine tolle Sache, dies zu erkennen und sich bewusst gewahr zu werden, was Ihr da tut. Die Unmittelbarkeit einer solchen Erkenntnis bringt Euch in Berührung mit der Leichtigkeit und Fluidität, mit der Ihr Euch dann von einem solchen Zustand zum anderen bewegt und dann zu noch einem anderen und noch einem anderen hin usw.

Die Herausforderung/Aufgabe/Problem gibt sich Euch dann selbst bekannt, wenn Ihr erkennt, dass Euch tatsächlich jeder Euer Augenblicke die Chance verschafft, so viel mehr über die Natur Eures augenblicklichen Zustands zu verstehen, was bedeutet, dass die Erkenntnis, dass Ihr Euch in einem Trance- oder veränderten Zustand befindet und Ihr immerdar in einem solchen oder etwas anderen Zustand seid, Euch die Chance verschafft, diesen besonderen Zustand zu nutzen, und wenn Ihr diesen nutzt, dann gewährt Ihr Euch selbst die Chance, entweder Korrekturen vorzunehmen, ihn zu verfeinern oder zu verbessern und zu lernen und das Spiel der Realitätserschaffung zu spielen, und das ist es, was so wichtig und so interessant ist.

In Euren New Age-Philosophien gibt es viele, zahllose Variationen zum Thema „im Augenblick, im Jetzt, hier und jetzt zu sein“, und dies manchmal bis zum Erbrechen. Was bedeutet das? Was IST der Augenblick.

Auf seiner wesentlichsten Ebene bedeutet der Augenblick/der Moment bloß, dass Ihr Euch bewusst werdet, in einem bestimmten Zustand zu sein, und in Erwiderung dieser Erkenntnis könnt Ihr die Chance wahrnehmen und wachsen. Ihr nutzt die Gelegenheit, um einige Eurer Bedingungen (conditions) zu verändern. Das ist der Grund, weshalb Ihr diese verschiedenen fortgesetzten Trance-Zustände habt. Wenn Ihr nicht gewahr seid, heuert Ihr sehr oft in den meisten dieser Zustände einen sehr selbstkritischen inneren Dialog und innere Visualisierungen und was sonst noch an. Ihr spielt alte Filme, alte Theaterstücke, alte Dramen aus diversen Zeiten Eures Lebens wieder ab, und wenn Ihr Acht gebt, so geschieht es meist auf sehr selbst kritisierende Weise.

Wenn Ihr Euch bewusst werdet, was Ihr da tut und folglich ein Gewahrsein einwickelt, könnt Ihr nun die Parameter, Bedingungen und den Kontext Eurer kritisierenden inneren Erfahrungen verändern und diese folglich umkehren, so dass Ihr die Natur dieses Zustandes nutzt, um diese kritisierende Situation in eine helfende und ermächtigende Situation zu verwandeln. Ihr könnt nur davon profitieren, wenn Ihr dies tut. Wenn Ihr Euch auf Negatives und auf die bedenklichen Dinge konzentriert, bekommt Ihr immer noch Erfahrungen und lasst diese zu, aber ist dies etwas, was Euch wahrlich nutzt?

Sogar solche Zustände wie die Meditation – eine Variation zum Thema hypnotischer, Trance- oder verändertet Zustände – kann in etwas sehr Mächtiges und Nützliches verwandelt werden, über die Idee hinaus, dass Ihr in einem meditativen Zustand jegliche Aktivität verjagen müsstet, so dass buchstäblich Euer Gehirn und Gemüt in einen inaktiven Zustand versetzt würden, so als ob es im gesamten Kosmos etwas wie Inaktivität geben würde. Ihr mögt in Bücher gelesen und in Gesprächen vernommen haben, dass die großen Weisen aus dem Osten dazu raten, dass Ihr Euren Geist leert, so als ob dieser wenig mehr als ein Klo wäre, dessen Wasserspülung Ihr betätigt.

Leider kann man den Geist/Bewusstseinsmuster/Gemüt nicht so leicht kategorisieren. Im Geist wird immer etwas geschehen und ablaufen, sogar dann, wenn es um die Absicht geht, den Geist ruhig zu stellen. Dann wird also die Absicht oder die Richtung, den Geist ruhig zu stellen, zu dem, was den Geist beschäftigt, und in dieser Beziehung kann das auch problematisch werden.

Wir sagen also, warum nicht den veränderten Zustand nutzen, um etwas Konstruktives, Ermächtigendes, Wohltunendes, Labendes, Erleuchtendes zu erschaffen, statt zu hoffen, dass Ihr irgendwann einmal nach Jahren und Jahren der Meditation den Trick heraushabt, den Geist ruhig zu stellen, was Euch wundersamerweise in eine andere Phase der Existenz erheben würde! Versteht Ihr?

Wenn Ihr mit dem Bewusstseinsmuster/Geist/Gemüt (mind) und dessen Aktivitäten und Handlungen kämpft, ob Ihr es nur als Ego bezeichnet oder nicht, wird dies sozusagen nur Muster von inneren Kämpfen etablieren, mehr Herausforderungen und mehr Anstrengungen. Erwägt einmal eine meisterhafte Herangehensweise an die Kampfkünste. Bekämpfen sich die Gegner? Nein, denn sie mögen nicht gewinnen. Stattdessen profitieren sie von den Qualitäten des anderen. Wenn ein Kampfsportler einem Räuber begegnet, dann nutzt der die Schwungkraft des anderen, um die Oberhand zu bekommen. Versteht Ihr? (Schweigen) Versteht das jemand?

ELLEN: (kichernd) Ja.

KRIS: Gewiss!

ELLEN: Mein Haushalt hier ist etwas geräuschvoll, weshalb ich die Leitung auf stumm geschaltet habe.

KRIS: Gewiss. Nutzt also die Schwungkraft neurologischer und psychologischer Aktivitäten, die innerhalb des Kontextes von dem ablaufen, was Ihr als Euren Geist/Bewusstseinsmuster/Gemüt bezeichnet. Dies wird sowohl kurz- als auch langfristig viel mehr Nutzen bringen als gegen Euch selbst, Euer Gemüt und Euer sogenanntes Ego zu kämpfen, bis dass Ihr dann irgendeines Tages, nach Monaten und Jahren auf diesem Weg bei Eurem Gegner eine Lücke entdeckt und diesen umwerft, so dass Ihr gewinnt.

Wenn Ihr Euch selbst erlaubt, innerhalb von dem, was Ihr bereits besitzt zu funktionieren, kann Euch das viel größere Resultate erbringen als anders herum, statt zu versuchen, das zu erzeugen, was Ihr gemäß mancher Philosophien, Lehrer oder Bücher der einen oder anderen Art als genau die richtigen Voraussetzungen erachtet, denn in dieser Hinsicht mögen die Bedingungen niemals absolut perfekt sein. Warum also einen solchen Wirbel machen, wenn Ihr vielmehr von dem profitieren könnt, was bereits im Gange ist und dies so wandeln könnt, dass es Euch zum Vorteil gereicht? Wenn Ihr versucht, zu entspannen oder zu meditieren oder was auch immer, und es immerzu in Eurem Geist ein Geschwätz und Geplauder gibt, könnt Ihr Euch engagieren, statt wie ein Elefant im Porzellanladen zu handeln, und die Führung Eures inneren Dialogs übernehmen und diesen inneren Dialog in einen konstruktiven und ermächtigenden Zustand transformieren und erkennen, dass Ihr, wenn Ihr dies nun tut, gerade Eurer eigenen Neurologie etwas Neues beigebracht habt.

Und wenn Ihr sorgfältig achtgebt, so lernt Ihr immer etwas - ob nun bei dieser Methode oder bei irgendeiner anderen, die wir mit Euch teilen, und dieses Etwas hat mit dem zu tun, wie Ihr funktioniert, welche Strategien Ihr gebraucht, um ein Verständnis Eures Lebens nach Euren Begriffen und Euer Sichtweise zu bekommen. Ihr lernt immerdar neue Methoden, um den Fluss von Gedanken und Ideen anzuregen sowie Eure Energien auf eine Weise zu projizieren, dass der Kreis/Zyklus auf genau die gleiche Weise für Euch weitergeht. Die alten negativen und selbstkritischen Zyklen haben immer funktioniert, bis Ihr dann beschlossen habt, diesbezüglich etwas Konstruktives zu unternehmen. Ist das einleuchtend für Euch? Du als Musiker kennst die Vorteile davon, in Deiner Kenntnis der Musik so frei fließend und divers wie möglich zu sein. Ansonsten hättest Du vielleicht ein Repertoire von ein oder zwei Noten, die Du immerzu auf Deiner Gitarre zupfen würdest. Wie inspirierend wäre das wohl?

BRIAN: Ich versuche immer, die Grenzen des Instruments weiter hinaus zu schieben, so wie auch bei mir selbst. Man möchte immer etwas Neues und Frisches.

KRIS: Gewiss. Ihr könntet es dann so sehen: Wenn man den alten kritisierenden inneren Dialog immer wieder abspielt ist es so, wie wenn Ihr eine oder zwei Noten hättet, die Ihr auf dem Instrument spielen könnt. Nachdem Ihr dies zwei oder dreimal getan habt, seid Ihr mehr als willens, etwas Neues zu spielen, nicht wahr? Interessanterweise ist dies im Hinblick auf menschliche Wesen nicht oft der Fall. Es wird zum Muster und zu einer Angewohnheit, und diese gleichen eine oder zwei Noten werden abgespielt, ganz gleich, was auch die Situation oder der Kontext sein mag. Und Ihr bekommt immer weiter die gleichen Ergebnisse. Ist das einleuchtend?

Profitiert also von dieser Entdeckung und erwägt, dass jedweder neue Zustand eine Chance ist, um mehr über das zu lernen, wer und was Ihr seid und eine andere neurologische Erfahrung zu integrieren, die in dieser Hinsicht das Gehirn lehrt, wie es eine andere Reihe neuronaler Bahnen anfeuert und sich auf eine neue Erfahrung einlässt. Die Fähigkeit mittels verschiedener Werkzeuge statt mit nur einem oder zweien zu antworten, das ist Flexibilität des Bewusstseins und Gewahrseins, und dies ist auch ein Anzeichen für jemanden, der sogar in dieser gewissen Hinsicht länger überleben mag, einfach weil Ihr über mehr als nur eine Modalität verfügt und Ihr mehr als eine Note habt, die Ihr spielen könnt. Wenn Ihr bei einer Band oder in einem Symphonieorchester anheuert und bloß eine einzige Note spielen könnt, dann taugt Ihr nur für die Dauer dieser einen Note, und alles andere zieht an Euch vorüber, nicht wahr? Ihr habt also viele Noten. Beantwortet dies Deine Frage?

BRIAN: Ja, das tut es. Vielen Dank, Kris.

KRIS: Gewiss. Hat sonst noch jemand eine Frage?

ALAN: Kris, ich möchte etwas Ähnliches erwähnen. Vor kurzem fuhr ich in der Rush Hour aufgrund einer Verabredung in eine andere Stadt und versuchte auszuknobeln, wie ich zuerst noch eine andere Erledigung schaffen konnte und rechnete mir im Geiste aus, wie viel Zeit mir übrig blieb und wie viel Zeit ich braucht, um dorthin zu gelangen. Und plötzlich kam eine Erinnerung in meinen Kopf an etwas, was vor etwa 35 Jahren geschah, eine verrückte besoffene Fahrt in einem Sanddünen-Buggy, die wir zu viert machten, und ich dachte, wie erstaunlich es war, dass wir uns seinerzeit nicht verletzten oder gestorben sind.

Und dann fragte ich mich, warum ich mich daran erinnerte, und da kam mir das Wort „Urteilsvermögen“ in den Kopf. Das damals war ein Beispiel für ein sehr schlechtes Urteilsvermögen, und ich dachte mir „Bingo! Da ist ein Teil von mir, der mir sagt, dass, wenn ich diese Richtung weiterhin ansteuere, dies dann ein Fall von sehr schlechtem Urteilsvermögen wäre!“ Ich wendete sofort meinen Wagen und fuhr zu meiner Verabredung. Und ich denke mir, dass ich vor noch nicht allzu langer Zeit diese kleine Träumerei als eine befremdliche Einmischung von außerhalb angesehen und ihr nie die Chance eingeräumt hätte, mir zu sagen, weshalb sie da war.

KRIS: Gewiss, und es besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass, wenn Du Deinen kleinen Umweg fortgesetzt und erkannt hättest, dass Du wohl nicht die Zeit hattest, um dies Besorgung abzuschließen, Du wohl in eine geistige Tirade verfallen wärst dahingehend, dass Du unfähig bist, Deine Zeit, Deine Belange, Deine Gedanken zu managen, und dass eine ganze Fülle anderen selbstkritischen Materials buchstäblich Dein inneres Gewahrsein verpestet hätte, nicht wahr?

Und dies hätte eine ganz andere Reihe von Glaubensätzen hochgebracht. Wie wir gesagt haben, sind Glaubenssätze der einen oder anderen Art, insbesondere negative oder nicht konstruktive Glaubenssätze, Sackgassen und Werturteile über Euch selbst. Spielt also mit den Trance-Zuständen, jenen Zuständen des Gewahrseins, weil sie gewiss mächtige kleine Dinger sind. Und wie Ihr sehr wohl wisst, ist manchmal der kleine Salbentiegel wirksamer als der große Salbentiegel. Und damit befassen wir uns nicht mit etwas andrem bezüglich der Größenordnung. Beantwortet dies Deine Anfrage?

ALAN: Gewiss.

KRIS: Bezieht sich dies auf den Salbentiegel? Wir scherzen etwas. Bitte mach weiter.

ALAN: (lacht) Nun ich denke gerade an die unter uns, die kürzlich Salbe benötigten!

(Alan und John hatten im Forum über schwere Hautausschläge berichtet, John hatte Gürtelrose am linken Arm und Alan einen schweren Ganzkörperausschlag. Beide mussten den Arzt aufsuchen.)

KRIS: Bei Euch Beiden mögen mächtige Gefühlszustände aus Eurer Physiologie und Psychologie an die Oberfläche aufgestiegen sein. Habt Ihr insbesondere bemerkt, dass es unter der Repräsentation von Groll und Bitterkeit ein zugrundeliegendes Thema gibt, und das wäre eine tiefe Erkenntnis und ein tiefes Bedürfnis, als ein geliebtes Individuum gesehen zu werden. Ihr mögt gewiss beide einige der oberflächlichen Elemente (surface elements) bemerkt haben, die durch Eure eigenen Probleme hervorgebracht wurden, vielleicht Groll, Verbitterung, Bitterkeit usw., und sie sind in dieser Hinsicht gewiss legitim, aber wenn Ihr Euch wagen würdet, sogar noch tapferer zu sein und es Euch erlauben würdet, diese bestimmten Elemente, die an die Oberfläche Eures Gewahrseins gestiegen sind, schnell loszulassen und dem dann nachgehen, dann würdet Ihr auch entdecken, dass es ein einfaches und profundes menschliches Bedürfnis gibt, wertgeschätzt und geliebt zu werden, und dies mag aus verschiedenen Perioden Eures Lebens herrühren. Dieses Bedürfnis ist immer noch relevant. Ist das für Dich einleuchtend?

ALAN: Das ist es gewiss.

KRIS: Und, Sohars, was sind Deine Beobachtungen?

JOHN: Vielen Dank, Kris. Du hast absolut Recht. An den Worten “Bitterkeit und Groll” erkenne ich, dass Du das ganze Szenario verfolgt hast. Am Tag danach hatte ich einen wesentlichen Durchbruch und ging in meinem Geiste zurück zu dem 16-jährigen Jungen, den ich aus meinem Leben geworfen hatte. Was ihn und mich vergnügt aufregte, war, als ich ihm sagte: „Das, was ich anerkennen möchte, ist, dass die Bedeutung Deiner Existenz hier das Wichtige ist. Die Bedeutung dessen, dass Du existierst.“ Wir fühlten uns beide großartig, als wir dies verstanden. Ich verstehe Deine Worte. Die Idee in physischer menschlicher Hinsicht zu lieben und geliebt zu werden, das ist ein riesiges, diesem allem zugrundeliegendes Thema für mich.

KRIS: Gewiss, dies ist es sehr oft bei den meisten menschlichen Wesen. Immer wenn Ihr ein Thema erkennt, das in Bezug steht zum Kontext von Groll oder Verbitterung der einen oder anderen Art, dann wisst bitte, dass diese Manifestation, obwohl sie auf ihre eigene Weise echt ist und anerkannt werden muss, zu der Erkenntnis führt, dass dies in vielerlei Hinsicht eine Strategie ist, die Ihr anwendet, um eine sogar noch größere Position und Haltung zum Ausdruck zu bringen, nämlich dass Ihr der tiefen Liebe und Wertschätzung bedürft.

JOHN: Deshalb waren die Reaktionen, die ich von den Leuten erhielt, denen ich diese Erfahrung mitgeteilt hatte, in vielerlei Hinsicht ein Vergnügen für mich. In einem Forum sagte jemand, dass sie mich herzlich umarmen möchte, und Myrna sagte: „Oh, ich möchte Dich ans Herz drücken“, und ich denke, dass ich mit der Tatsache zurechtkomme, dass ich von der Welt umarmt werden möchte und diese auch umarmen möchte.

KRIS: Gewiss. Decke einfach Deine Arme zu! (Anspielung auf den Thread von John im englischen Forum.)

JOHN: Ein guter Rat. Vielen Dank.

KRIS: Auf der elementarsten Ebene habt Ihr alle als menschliche Wesen, nicht nur die hier im Cyber-Raum, ein grundsätzliches elementares Bedürfnis nach Wertschätzung und Liebe, sowohl im Empfangen und Geben. Dies ist vielleicht einer der Gründe für die große Befriedigung, wenn Ihr das gebt, was Ihr am meisten begehrt, weil es ganz natürlich auch die Empfänger zu Gebern macht. Dies erzeugt eine Kettenreaktion. Sprechen wir einmal hier von Eurer DNA. Sie erzeugt eine große Vernetzung oder Kette des Gebens, und Geben impliziert Nehmen, sonst ist kein Geben involviert, nicht wahr?

JOHN: Ich erinnere mich daran, dass Du uns gesagt hast, dass die Energie des Gebens in gewisser Hinsicht identisch ist mit der Energie des Empfangens oder diese logischerweise auch erforderlich macht. Es sind die beiden Seiten der gleichen Münze.

KRIS: Gewiss. Wenn Ihr also in jener Stimmung seid und vielleicht sogar lamentiert, dass Ihr nicht empfangt, dann geht hinaus und gebt.

JOHN: Das erinnert mich an das, was Du vor ein paar Wochen über das “den Zehnten geben” sagtest (tithing), dass das, was auch immer man zusammentragen und geben kann, zehnfach erwidert wird.

KRIS: Erträge/Renditen (returns). Ihr könnt gewiss damit rechnen. Es gibt Zeiten und Zusammenhänge, in denen die Kontext nicht so günstig sein mögen, aber dies ist ein Kontext, innerhalb dessen die Erwartungen hoch sein können, denn auf die eine oder andere Weise funktioniert das Universum, Euer größeres Selbst und erwidert mit gleicher Münze, und dies mag auf eine höchst ungewöhnliche und unerwartete Art und Weise geschehen, aber es wird zu Euch kommen. Rechnet damit, dass es auf die eine oder andere Weise eintrifft. Ihr müsst nicht dauernd die Uhr im Auge behalte, aber wisst, dass Euer Geben in irgendeiner Weise auch ein Empfangen mit sich bringen wird. Dies ist auf seine eigene Weise ein durchaus fundamentales Prinzip. Ihr mögt nicht spezifisch wissen, wie es zu Euch kommt, aber etwas wird eintreffen. Spricht das Deine Beobachtungen an?

JOHN: Ja. Ich denke, dass es ursprünglich Alans Beobachtungen gewesen sein mögen, aber wir beide brauchten Unmengen von Salbe, es spricht dies also prima an. Vielen Dank.

KRIS: Gewiss, dann fühlt Euch als die mit Salbe Eingeschmierten (ointmented ones, Wortspiel mit anointed ones, die Gesalbten)!

(allgemeines Gelächter)

Ihr mögt etwas anders riechen als die Gesalbten, aber Ihr wärt somit viel interessanter als jene! Die mit Salbe Eingeschmierten sind gewöhnlich das Salz der Erde. Die Gesalbten stehen oft über diesen Dingen.

JOHN: Da stellt sich eine interessante Frage. Wenn man in Einklang mit sich selbst, mehr in Übereinstimmung, offen und gewahr ist, würde das Leben dann sanfter, besonders hübsch, harmonisch und vergnüglich ablaufen? So sehe ich das nicht. Wenn ich das gerade durchgehe, verstehe ich es so, denn dies gibt mir große Einblicke in Leute, die große spirituelle Lehrer sind und dann schließlich an Krebs sterben oder riesige physische Probleme haben. Nur weil man Fortschritte macht in seinem eigenen Verständnis, heißt das nicht, dass dies einen immun machen würde gegen alle Wechselfälle des Lebens, und dies mag uns sehr wohl für größere und immer größere Herausforderungen offen machen, weil wir diese dann handhaben können.

KRIS: Wir würden zustimmen müssen. Es gibt allzu viele, die die falsche Vorstellung hegen, dass Euch spirituelle Erhabenheit in eine Art von Elfenbeinturm versetzen würde, wo Euch alle Wechselfälle, Höhen und Tiefen des Lebens nicht länger berühren, so als ob sie irgendwie außerhalb der Belange des Lebens wären. Es ist durchaus möglich, sich in diese Geisteshaltung zu versetzen, und gewöhnlich wird dieser bestimmte Zustand auf unrealistische Art und Weise verstärkt und läuft auf Kälte und Lieblosigkeit hinaus, so als ob es, wenn man so täte, als ob einen nichts berühren würde, dies Anzeichen für ein spirituell entwickeltes Individuums wären. Ist das für Euch einleuchtend? Die meisten der wahrhaftig bewussten Individuen Eurer Welt waren jene, die denen, die am wenigsten hatten, am meisten zugetan waren.

JOHN: Ja, die Leute, die ich am meisten bewundere, sind jene, die mit 85 von einem Bus überfahren werden, während sie gerade dabei sind, anderen zu helfen.

KRIS: Solange Du Dich nicht selbst vor den Bus wirfst!

JOHN: Ha, ha ha (bezieht sich auf den 16-jährigen Aspekt von John, der - wie er im Kris-Forum schrieb - vor einen Bus geworfen wurde.”)

KRIS: Habt Ihr sonst noch Fragen?

MARK: Im Gaia-Traumforum stieß ich kürzlich auf eine Frage. Die Leute sprachen über einen lauten Knall, den sie hören, und der sie mit einem Ruck aufwachen lässt, wenn sie kurz nach dem Wegdämmern oder kurz vor dem Erwachen im hypnagogischen Zustand sind. Ich frage mich, was das ist.

KRIS: Gewiss. Wir glauben, dass dies tatsächlich eine ziemlich gängige Erfahrung ist. Die Dezibel des Knalls können irrelevant sein, weil dieser nicht auf physischer Ebene geschieht. Dies ist gewöhnlich, wie sagen wir es, nicht unbedingt ein Klingelton oder ein Signal, aber es ist ein Hinweis auf das Überschreiten einer bestimmten Schwelle heraus aus einem tieferen Zustand, insbesondere bei Träumen aus tieferen Schichten, die Ihr als außerkörperliche Erfahrungen bezeichnen würdet, hin in das volle Wachbewusstsein.

MARK: Eine Art inneren Überschallknalls.

KRIS: Man könnte diesen Begriff verwenden, obwohl in diesem Fall der sogenannte Überschallknall extrem leise sein kann. Und das Individuum, insbesondere wenn es nicht entsprechend ausgebildet ist, mag nie bemerken, dass seine außerkörperlichen Ausflüge beziehungsweise seine Bewusstseinsprojektionen gerade passiert sind. Dies würde eine gewisse Gewandtheit erfordern, aber wenn Ihr dies erkennt, könnt Ihr sicher sein, dass in gewissem Maße ein Teil des eigenen Bewusstseins des Individuums seinen eigenen Abenteuern nachgegangen ist.

Und während das Individuum immer mehr in seinen normalen Wachbewusstseinszustand zurückkehrt, gibt es da eine sehr erforderliche Trennung, weg von diesen tieferen Zuständen, wo es sich mit diesem Abenteuer befasst hat, damit das Individuum in seiner physischen Umgebung völlig bewusst und konzentriert ist.

Manche Leute mögen sogar einen vagen Eindruck von Beschleunigung empfinden oder sich an eine solche Beschleunigung erinnern, so als ob sie in großer Eile wären, zu jenem Teil von sich selbst hin zu rennen, der sich normalerweise mit Wachzuständen befasst, um keine Nachzügler zu haben. Es wäre nicht besonders praktisch, wenn ein Teil Eures Bewusstseins sich immer noch mit außerkörperlichen Reisen befasste, während Ihr über die Autobahn ins Büro fahrt, denn dann braucht Ihr Eure volle Aufmerksamkeit. Obwohl Teile Eures Bewusstseins immer noch damit beschäftigt sein mögen, kann jener Teil Eures bewussten Gewahrsein, der ebenfalls reisen mag, sich nicht mit irgendetwas anderem befassen außer mit der Erfahrung, mit der es gerade beschäftigt ist. Ist das einleuchtend?

MARK: Ja, danke, das ist wirklich cool.

KRIS: Man könnte sagen, dass das Knallgeräusch ein Hinweis darauf ist, dass dieser bestimmte Aspekt Eures Bewusstseins zurückgekehrt ist und sich hübsch und nett in Eurem Körper geparkt hat.

Habt Ihr sonst noch Fragen, dann stellt sie bitte (lange Pause) Hat keiner eine Frage, eine Anmerkung oder Beobachtung?

ELLEN: Ich hatte eine Frage bezüglich der Sinnes-Modalitäten und wusste nicht, ob es passend wäre, das Thema in der internationalen Sitzung zu bringen. Ich dachte, dass, was auch immer unsere primäre Sinnesmodalität ist, die wir nutzen, um innere Kommunikationen zu empfangen, dies auch die gleiche Modalität sein mag, die wir als Selbstschutzmaßnahme gebrauchen, um das zu blockieren, was wir nicht sehen, hören oder spüren möchten..

Dieser Gedanke kam mir, weil Alan beispielsweise darüber sprach, dass er visuell sei, aber er erwähnte auch, dass er Schwierigkeiten hat mit dem inneren Visualisieren, und Mark sagte, dass er auditiv sei, aber er hat Probleme mit dem inneren Hören, und ich bin kinästhetisch und erkenne, dass meine eigenen Blockaden oft dort vorhanden sind, wo ich Gefühle zurückhalte und in der Folge eine Art von Lähmung empfinde. In den jüngsten Sitzungen habe ich ein paar Mal erwähnt, dass ich in Verhaltensmustern und persönlichen Themen feststecke.

Und mir kam der Gedanke, dass dieses Zurückhalten von Gefühlsmustern der Grund dafür ist, weil die innere Stimme gekommen ist und mit mir kommuniziert, die Stimme, die sich als „Will, William, Will(e)) bin ich“ identifiziert. Sie sagt mir, dass der Wille unser Ruf zur Aktion, unsere Motivationskraft ist, dort wo das Ego residiert, mit anderen Worten die Antriebskraft der Persönlichkeit. Mein Wille versucht also, mit mir zu kommunizieren, wenn ich einen gewissen Schubs oder eine Erinnerung brauche, um mich aus diesem feststeckenden Zustand herauszuziehen. Ich frage mich, ob wir manchmal übermäßig in unsere primäre Sinnesmodalität investiert haben und diese nicht als Kommunikationsverbindung gebrauchen, sondern als Verteidigung gegen das Sehen, Hören oder Fühlen?

KRIS: Ihr könnt Euch gewiss sehr leicht dahingehend trainieren, dass Ihr genau die Dinge ignoriert, die für Eure eigene Entfaltung oder Evolution höchst wichtig sind. Dies wird alles praktiziert, und weil es praktiziert (practiced) wird, verschafft Euch dies die höchst wunderbare Chance zu erkennen, dass Ihr einen Unterschied bewirken könnt. Ihr könnt es umkehren und zu Eurem Vorteil statt zu Eurem Nachteil nutzen. Dies verschafft Euch dann eine Prämisse, um Änderungen zu bewirken. Ihr seid nicht für alle Zeiten zu dem bestimmten Feststeck-Zustand verurteilt. Die Erkenntnis, dass Ihr Euch in einem Feststeck-Zustand befindet, das ist der Schlüssel. Sobald Ihr erkennt, dass Ihr feststeckt, verschafft Euch dies die Mittel, Euch auch zu befreien.

Dies ist also auch eine wunderbare Strategie und ein herrlicher Rückmeldemechanismus. Ihr seid also alle sehr erfindungsreich in der Art und Weise, wie Ihr Euch selbst aufstellt – nicht um zu fallen, sondern um einen Glaubenssprung hin zu Euren eigenen Fähigkeiten zu machen. Ihr seid oft wie der junge Adler, der sich fürchtet, über den Nestrand zu blicken, weil der Boden sehr tief unten sein mag, und Ihr mögt Euch vielleicht sogar bei Mama Adler beklagen. Ihr mögt alle richtigen Gründe haben, alle richtigen Argumente und diese auf eine höchst einfallsreiche Art und Weise hervorragend vortragen und all die richtigen Gründe dafür benennen, warum Ihr nicht aus dem Nest geworfen werden solltet.

Und die Adlermama mag sorgfältig zuhören, und wenn Ihr fertig seid, mag die Adlermutter sagen: “Oh, sieh einmal dorthin, dort ist der Himmel!” Und in dem Augenblick, in dem Euer Blick abgelenkt ist, mag sie Euren kleinen Adlerhintern aus dem Nest schubsen.

Und das Allererste, was Euch in dem Kopf kommen mag, das mag sein, dass Ihr abstürzen werdet. Dann mag ein tieferer Instinkt anspringen, der Instinkt, Eure Flügel auszubreiten, die den Wind einfangen, der Euch höher trägt als das Nest, über die Baumwipfel und die Spitzen der Berge hinweg, und dann fangt Ihr an, im Adlersein zu schwelgen. Ihr seid kein Adler, aber ein menschliches Wesen, und dies ist die höchst wunderbare Chance von allen, die Ihr in Euch habt, die Fähigkeit, all Eure Sackgassen neu zu programmieren, alle Eure negativen und destruktiven Glaubenssätze und all diese Werturteile über Euch selbst, die Ihr verändern könnt, könnt Ihr in Chancen umkehren. Welch ein Glück Ihr alle habt. Ist das einleuchtend für Dich?

ELLEN: Ja, das ist es. Ich denke daran, wie meine primäre Sinnesmodalität in gewissem Sinne sowohl mein bester Freund als auch mein größter Feind ist, und solange ich dies erkennen kann, kann ich dies mit größter Effektivität nutzen.

KRIS: Gewiss. Denke einmal daran, welch anderes Individuum Du jetzt bist im Vergleich zu vor fünf Jahren, und wie viel anders Du vor fünf Jahren warst im Vergleich zu vor zehn Jahren, und doch bist Du in vielerlei Hinsicht das gleiche Individuum und doch wieder nicht das gleiche Individuum. Ziemlich wahrscheinlich bist Du in diesem Augenblick in Deinen Gefühlen, in Gefühlen wie Du vor so vielen Jahren warst und wie Du jetzt bist, nicht wahr?

ELLEN: (kichert) Ja, absolut.

KRIS: Wir vertrauen darauf, dass dies Deine Anfrage beantwortet.

ELLEN: Ja, sehr. Vielen Dank.

KRIS: Gewiss. Gibt es noch andere Anfragen?

ELLEN: Vielleicht brauchen alle eine Pause.

KRIS: Dann genießt sie. Ihr habt gewiss ein Anrecht darauf.





MARK: Es ist 20.42 h. Ich hoffe nur, dass wir nicht bereits alle Fragen bringen und nichts mehr für die Radio Show übrig bleibt!

ALAN: Der Gedanke kam mir auch!

BRIAN: Wir sind nie ohne Fragen!

SERGE: Nun, wir können immer eine erfinden wie z.B. “Warum ist der Himmel blau, warum ist das Wasser nass?”

BRIAN: Welch einzigartige Erfahrung diese menschliche Erfahrung doch ist?

ELLEN: Brian, ich weiß nicht, womit ich sie vergleichen sollte.

MARK: Ich weiß nicht. Ein Fisch zu sein wäre auch ziemlich einzigartig!

BRIAN: Nun, ich meine, diese Erfahrung zu leben. Es kann wahrlich alles sein, was Ihr möchtet, dass es dies sei!

MARK: Interessanterweise hatten wir heute Nachmittag eine kleine Gruppensitzung mit Kris, und er sprach über verschiedene frühere Leben, und nicht alle sind menschlich, manche könnte auf anderen Planeten in anderen Sonnensystem sein, und zwar als das, was wir als Aliens bezeichnen würden, und ich erinnere mich auch daran, dass er jemanden sagte, dass jener eine Sonne war, die zur Supernova wurde. Das war ein miteinander geteilter Fokus. Ich glaube, es ging um Ella und Inna, aber ich könnte mich auch irren. Es war in Castaic, und eines Tages fühlten sie sich wirklich sehr traurig ohne offensichtlichen Grund, und Kris sagte ihnen, dass ihr miteinander geteilter Fokus zur Supernova wurde.

BRIAN: Erinnere dich daran, dass Kris sagte, dass jedes menschliche Leben mehr leuchtet als eine Milliarde Sonnen. Ich erinnere mich daran, dass er einmal geraten hat, sich die Sterne anzusehen und zu erkennen, dass ein jeder dieser Sterne ein Aspekt oder Teil von uns ist, und dass wir die Sterne erschaffen.

MARK: Absolut. Wir erschaffen das Universum und alles darinnen, und wenn Du tief in die Sterne blickst, blickst Du tief in den Kern Deiner Selbst. Ich liebe es, dies im Sommer zu tun.

MARK: (in gespielter Verzweiflung): Hat also keiner eine Frage?

ALAN: Wenn wir über Wahrnehmungssysteme und unsere Vorlieben sprechen, so gab es bei NLP ein Konzept, wenn man ein primäres System hatte und beispielsweise visuell war, dann würde es noch ein anderes System geben, das man als eine Art Entscheidungsträger gebrauchen würde, so dass man wissen würde, wann es an der Zeit wäre, etwas zu tun, wenn es entweder richtig aussah, klang oder sich so anfühlte, und dies mag ein anderes System sein als das, das man primär für die meisten Aktivitäten gebraucht.

John und ich funktionieren wohl beide so, dass etwas sich richtig anfühlen muss, sonst tun wir es nicht, und ich frage mich, ob das verantwortlich ist für die Tatsache, dass wir Dinge bekommen, die ihren Weg durch das physische System finden müssen und nicht gleich in dem Augenblick gelöst werden können, wenn man darüber nachdenkt, weil wir uns selbst gesagt haben: das muss sich solide anfühlen, damit wir vorangehen und es tun, weshalb es vielleicht so lange dauert, bis die Dinge ihren Weg durch das physische System hindurch finden, statt uns einfach vorzustellen, dass wir es wegschubsen können und basta, denn wenn wir etwas bekommen, was physische Auswirkungen auf uns hat, wird es nicht innerhalb von 6 Stunden verschwunden sein, ganz gleich, was wir auch darüber denken mögen.

ELLEN: Es hat Zeit gebraucht, um es zu manifestieren, also braucht es auch Zeit, um …

ALAN: Und manchmal denke ich, je weiter etwas in unserer Geschichte zurück liegt, desto tiefer ist es in unserem physischen Körper verwurzelt.





(Hier kehrt Kris zurück)

KRIS: Es mag weniger so sein, dass dies tief verwurzelt wäre, sondern dass Ihr sehr viel mehr investiert habt. Dies macht einen großen Unterschied bei Situationen, die nach Eurer Wahrnehmung mühsamer zu sein SCHEINEN, einfach deshalb, weil Ihr emotional und psychologisch gesprochen mehr INVESTIERT habt.

Bedenkt bitte, dass Ihr alle diese verschiedenen Modalitäten gebraucht. Auch wenn Ihr primär visuell, auditiv oder kinesthätisch oder geschmacksmäßig usw. ausgerichtet seid, so treffen auch die anderen Modalitäten auf Euch zu. Ihr habt einfach Vorlieben, und deshalb ist es leichter für Euch, diese Modalität zu gebrauchen als jede andere. Die übrigen sind einfach eine Ergänzung. Wenn Ihr bloß eine Modalität hättet, würden alle visuell Veranlagten in der Sackgasse stecken, wenn Gefühle usw. erforderlich wären Wenn Ihr denkt, dass Ihr nur gemäß der einen Vorliebe funktioniert, mag das ähnlich sein wie zu denken, dass Ihr nur mit einem bestimmten Teil Eures Gehirns funktioniert. Ihr würdet dann ganz schön in der Patsche sitzen. Ihr gebraucht das ganze Gehirn, aber manches davon nicht unbedingt für die alltäglichen Geschehnisse, was aber nicht heißt, dass nur ein Teil des Gehirns gebraucht wird. Ist das für Euch einleuchtend?

ALAN: Das ist es gewiss. Ich denke, es stellt sich nun die Frage, ob die Investition in eine Situation dazu neigt, sich letztendlich im physischen Körper zu zeigen.

KRIS: Hier mag sogar noch mehr im Spiel sein. Du magst selbst beschlossen haben, dass da noch andere Themen aufzudecken und andere Schichten abzuschälen sind, und dass das Anheuern der physischen Manifestation, obwohl dies ein gewisses Maß an Unannehmlichkeit mit sich brachte, in Deinen Augen diese wert war aufgrund von dem, was Du per se hier am Ausgraben warst. Es gibt also immer ein gewisses Maß an Investition.

Das, wo Ihr nur sehr wenig investiert habt, lasst Ihr wahrscheinlich sehr leicht los. Andere Themen, bei denen die Investition größer ist, obwohl Ihr vielleicht sogar vergessen habt, dass Ihr so dort viel Energie investiert habt, mögen immer noch ein gewisses Ausmaß an Unannehmlichkeit mit sich bringen. Und es mag andere Zeiten geben, wo es eine andere Art von Wert beim Durchlaufen eines bestimmten Prozesses für Euch geben mag, einem Prozess, der sich eine Weile als für Euch unangenehm erweisen mag. Es geht hier nicht unbedingt um die Symptome oder um Manifestationen, sondern um das, was dies in Euer Gewahrsein bringt, und sobald Ihr Euch auf die tiefere Bedeutung Eurer Symptome oder Manifestation einrastet, könnt Ihr die Regeneration beschleunigen. Macht das Sinn für Dich?

ALAN: Ja, vielen Dank, das habe ich voll und ganz verstanden.

KRIS: Gewiss, und Hilfe vom medizinischen System zu bekommen, das ist keine Ausrede/Ausflucht, denn Ihr habt auch als Teil Eurer eigenen Prozesse die Situation selbst erschaffen. Es besteht ein signifikanter Unterschied, wenn man das System auf diese Weise nutzt, statt sich bezüglich Eures Wohlbefindens gänzlich auf das System zu verlassen, denn Ihr seid der Verwalter Eures Wohlbefindens. Wenn Ihr diese Verantwortung an einen anderen, an ein System oder ein Individuum abtretet, leidet Ihr gewiss, weil Ihr versehentlich beginnt, die Opferrolle zu übernehmen. Gebraucht also, wenn dies für Euch zweckdienlich ist, das System. Ist das für Dich einleuchtend?

Jene die darauf bestehen, dass – um irgendetwas zu beweisen - jegliche Heilung ausschließlich mit dem Geist/Bewusstseinsmuster (mind) getan werden müsse, verstehen das Material nicht wirklich, ob es nun von uns oder von anderen stammt. Gibt es sonst noch Fragen?

JOHN: Kris eine kurze Frage bezüglich der inneren Geographie. Ich habe eine Vision von etwas, worüber Du seit Jahren sprichst. Ich komme zurück auf die Nodi. Erinnerst Du Dich daran?

KRIS: Gewiss.

JOHN: Du hast darauf hingewiesen, dass die Nodi sich in einer bestimmten physischen Ausrichtung zum physischen Körper befinden, beispielsweise unteres Nodi links, oberes Nodi rechts, am Rücken, was auch immer – und dann haben wir kürzlich jenes in unserer Mitte bekommen, unsere Erinnerungen. Alle unsere früheren Erfahrungen sind in dieser riesigen inneren Bibliothek gespeichert. Nun meine Frage. Sind sich die inneren Repräsentationen aller menschlichen Wesen sehr ähnlich, oder sind die inneren Repräsentationen eines jeden ganz einzigartig die Seinen?

KRIS: (Tut einen tiefen Atemzug und sagt dann kurz und bündig) Ja.

(allgemeines Gelächter)

JOHN: Eine gute Antwort!

KRIS: Gewiss. Alle menschlichen Wesen gebrauchen den Körper und dessen Bewusstsein und Energien auf ähnliche Art und Weise. Das, was gespeichert wurde, ist einzigartig, die Übereinkünfte/Verständnisse (understandings) sind einzigartig, aber die psychologische Geographie ist allen menschlichen Wesen gemein. Verstehst Du?

JOHN: Ja, das tue ich, und es ist sehr gut, dies zu wissen. Wenn beispielsweise bei NLP jemand hochblickt und nach rechts schaut, dann bedeutet dies für die meisten von uns, dass wir Zugang zu einer gewissen inneren Geographie haben.

KRIS: Oder wenn Ihr nach unten oder nach rechts oder links blickt, auch dann habt Ihr Zugang zu bestimmten Arten der Geographie.

JOHN: Ort und Funktion und Bedeutung wären allgemein ähnlich, aber der tatsächliche Inhalt wäre für jeden einzelnen einzigartig.

KRIS: Und die Zeit mag kommen, wo wir das Material über die Nodi wieder einführen und als echte Therapie vertiefen werden.

JOHN: Oh prima, ich würde es mir gerne etwas kosten lassen, ein Nodi-Therapeut zu sein!

ELLEN: Das klingt faszinierend.

KRIS: Wir vertrauen darauf, dass dies Deine Frage beantwortet.

JOHN: Ja, das ist eine großartige Antwort. Vielen Dank.

KRIS: Auf diese Weise können wir nicht beschuldigt werden, übermäßig vieldeutig zu sein, sondern nur ein bisschen!

JOHN: Immer, wenn Du auf die Nodi zurückkommen möchtest, bin ich Dein Junge!

KRIS: Gewiss, Du wirst wohl der Nodi-Junge genannt werden” – Habt Ihr noch eine letzte Anfrage?

BARBARA: Hallo Kris, hier ist Barbara.

KRIS: Gewiss, wir fragten uns schon, wann Du den Mund aufmachen würdest!

BARBARA: Zu Beginn des Seminars “Veränderung Eurer Welt” sprachst Du davon, dass es einen Unterschied gibt zwischen Glaubenssätzen und bewussten Ideen.

KRIS: Gewiss.

BARBARA: Das verstehe ich nicht wirklich. Könntest Du das ein bisschen näher erklären?

KRIS: Einerseits sind Eure Glaubenssätze nicht allesamt bewusst, einfach deshalb, weil Ihr als menschliche Wesen zu viele Dinge unterhaltet/hegt/in Euch bergt, um sie jederzeit in Eurem bewussten Verstand zu haben. Weiterhin wärt Ihr buchstäblich unfähig, in irgendeine Richtung zu gehen, wenn alle Eure Ideen und Gedanken, so wie Ihr diese kennt, zu Glaubenssätzen würden, Ihr würdet überwältigt sein. Verstehst Du?

Du magst beispielsweise im klassischen Glaubenssatz-Sinne sehr stark glauben, dass alle menschlichen Wesen im Kern verdorben sind und dann dafür überall Beweise finden, in jeder Situation und bei jedem, dem Du begegnest. Auf diese Weise wärst Du völlig unfähig, auch irgendwelche ihrer erlösenden Qualitäten zu fokussieren. Du würdest alles, was sie sagen und tun, als Rechtfertigung für die Idee gebrauchen, dass menschliche Wesen im Kern verdorben sind. Verstehst Du? Und Du wärst unfähig, irgendwelche gegenteiligen Beweise zu sehen.

Du magst auch in Deinem bewussten Verstand die Idee hegen, dass manche Leute manchmal, einschließlich Du selbst, vielleicht zu kompliziert sind und vielleicht zu viele Herausforderungen erleben, um Deine Zeit damit zu verbringen, aber dies ist nichts, was Du unbedingt tief in Dir selbst verwurzeln würdest. Dies sind vielleicht grobe Beispiele. Du magst die Idee hegen, dass fremde Wesen kommen werden, um Eure Spezies in ihrer finstersten Stunde zu erretten, und dann ist der Gedanken verschwunden, einfach weil Du ihm keine Energie gibst und nichts darin investierst. Ist das für Dich einleuchtend?

BARBARA: Ja, vielen Dank.

KRIS: Wenn andere noch etwas dazu sagen möchten, dann bitte. (Pause). Wenn Ihr also keine weiteren Fragen oder Kommentare oder Argumente habt, werden wir Joseph an Eure herrlichen Selbst zurückgeben, und wir danken Euch für eine großartige Gelegenheit.

ALLE: Vielen Dank, Kris.


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