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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Offenes Mikrofon 12. März 2009
BeitragVerfasst: Mi 12. Aug 2009, 13:44 
Supraselbst
Supraselbst

Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
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Offenes Mikrofon, 12. März 2009

Kris Chronicles channeled von Serge J. Grandbois
Transkribiert von Dorothy Franklin (Ellora)
Aufgenommen in Toronto, Kanada, am 12. März 2009

MARK: Guten Abend und willkommen bei Realität nach Design, einer Kris Medien Produktion hier auf ThatRadio und ThatChannel.com. Ich heiße Mark Bukator, und das Team ist wieder komplett. Willkommen, Johnny.

JOHN: Mark, es ist schön, wieder hier zu sein. Vielen Dank. Und natürlich ist unser drittes Qualitätskontrollmitglied zugegen, und das wäre dann Serge.

SERGE: Das dritte Bein einer Triade.

MARK: Wie lange haben wir schon nicht mehr zusammen gesessen?

JOHN: Ja, ich hatte eine kleine Erkrankung, nichts Schreckliches, aber ich hatte das Gefühl, ich könnte ansteckend sein, und dabei denke ich nicht an ansteckenden Humor.

SERGE: Schön, dass Du wieder da bist. Ist heute nicht Emmys Geburtstag?

MARK: Herzlichen Glückwunsch, Emmy.

SERGE: Ja, wir werden nicht singen, weil Du dann vielleicht nicht mehr mit uns sprechen wirst, aber herzlichen Glückwunsch. Und zu Deinem Geburtstag werden wir nächste Woche für Dich eine neue Radioshow machen. Wie klingt das?

MARK: Emmy ist in der nächsten Woche unser Gast. Sie wird Defrene channeln. Und wir werden etwas über ihre Arbeit mit ihren früheren Leben sprechen, über Josef, so wie wir kürzlich mit Ellen über das frühere Leben von Charlie sprachen. Das wird lustig werden. Ich freue mich schon auf diese Show. Die wird toll werden.

JOHN: Ja, Defrene hat eine wundervolle Energie, die Kris sehr ergänzt, so empfinde ich es. Ich mag ihre kleine Phrase sehr. Wisst Ihr, so wie Kris immer sagt: „Vielen Dank für Eure gemeinsame Betrachtung, und wir hoffen, dass ihr Euch wohlfühlt.“ Und Defrenes kleine Signalphrase lautet: „Da sind wir wieder“ (there we go)

MARK: Da sind wir wieder, und wenn wir schon davon sprechen, Hallo, Alan.

JOHN: Hi Alan, wie geht es Dir?

MARK: Wir haben ihn schon wieder verloren. Das ist okay.

SERGE: Skype war heute wirklich komisch.

MARK: Ich dachte, dass wir vielleicht einen rückläufigen Merkur hätten, aber das kommt erst im Mai. Wir hatten kürzlich kleine technische Pannen bei allen unseren Seminaren.

JOHN: Ja, komisch, was da los ist. Ich habe das Gefühl, dass wir uns vielleicht auf eine neue Ebene zu bewegen.

MARK: Ja, das ist wahrscheinlich wahr. Während wir auf die neue Verbindung mit Alan warten, haben wir heute offensichtlich eine Show mit dem Thema „Offenes Mikrofon“. Also Ihr Leute draußen im Skype-Land, ich hoffe, dass Ihr einige Fragen im Forum oder im Chat Room eingebt.

Und ich möchte alle an die bevorstehende CMI Seminar Phase III erinnern. Ich glaube, sie fängt in der letzten Aprilwoche an, also in ein paar Wochen.

SERGE: Ja, und wenn ich mich richtig erinnere, hat Kris die Information gebracht, dass er eine besondere Entspannung und Trance oder hypnotische Methoden für Leute bringen wird, die bezüglich des CMIs mit anderen zusammen arbeiten. Dies sollte also interessant sein.

MARK: Ich denke, dass man sagen könnte, dass er uns ein paar unorthodoxe Werkzeuge geben wird, um Lehrern und Praktikern bei der Mentor-Funktion zu helfen. Ihr werdet Werkzeuge bekommen, über die andere nicht verfügen. Und was habe ich sonst noch? Wir werden darüber auch im Newsletter sprechen. Die Sitzung in der letzten Woche über das Ego war richtig toll.

JOHN: Oh, es war faszinierend. Ich habe etwas darüber geschrieben. Wenn ich an einer Show teilnehme, sehe ich mir die Einzelheiten in der Niederschrift nicht unbedingt genau an. Vielleicht sollte ich das tun. Aber wenn ich eine Show verpasse, was zweimal geschehen ist, da lese ich die Niederschrift natürlich genau, um auf dem neuesten Stand zu sein. Und dann finde ich sehr faszinierende Dinge darin. Ich frage mich also, ob Kris all diese faszinierenden Dinge an mir vorbeiflutschen lässt. Und wenn ich zugegen bin, denke ich mir, dass ich dies hinterher nicht sorgfältig überprüfen muss. Auf alle Fälle sagte er letzte Woche etwas, was sehr interessant war, dass es bei seinen Erklärungen und Information nicht darum geht, dass wir die absolute Wahrheit bekommen und mit den Fragen aufhören, sondern dass wir anfangen, den Prozess, den wir durchlaufen, verstehen und uns bewusst werden, welches diese Prozesse sind. Und er schloss mit den Worten, dass wir selbst tatsächlich einer der Prozesse sind.

MARK: Absolut. Was Deine Aussage über die Niederschriften anbelangt. Ich habe diese eine Weile getippt und immer wieder durchgelesen und in all unseren Niederschriften unglaublichen Wert gefunden, sie immer wieder zu hören, zu tippen oder zu lesen. Denn dann fängt man kleine Edelsteine auf, die man beim ersten Mal verpasst hat. Und es gibt da kleine Geheimnisse. Es gibt kleine versteckte Andeutung oder Zeitchen (timelets), wie Kris diese gerne nennt, Dinge, die man jetzt verpasst und wo Du schwörst, das sie beim ersten Mal nicht vorhanden waren.

JOHN: Hi Alan. Wie geht es Dir? Sind die tausend Bienen verschwunden (Anspielung auf Alans Hautausschlag)?

ALAN: Ja, ich bezeichne mich nicht mehr als Pickel (Spot).

SERGE: Ich denke, wir müssen ihm keine Leckerbissen für Hunde mehr schicken.

ALAN: Nein, schickt mir keine mehr.

MARK: Du jagst nicht mehr hinter Feuerwehrautos her?

[Alan wird wieder abgeschaltet.]

SERGE: Vielleicht ist es gut, wenn Alan sein Video nicht einschaltet. Er kann dies ausprobieren und sehen, ob es hilft. Wisst Ihr, Skype ist heute sonderbar, sehr bizarr. Ich hatte jemanden in der Leitung, und er war ständig wieder weg.

MARK: Letztes Mal, als es ein Skype-Problem gab, war das Kabel zwischen Australien und dem Rest der Welt durchgeschnitten worden. Und die Kompliziertheit des Netzes schuf, um dies zu umgehen, einen solchen Rückstand, dass das ganze System zurückgesetzt wurde.

JOHN: Sollten Skype und das Internet nicht via Satellit laufen? Wozu brauchen denn Kabelverbindungen? Ich warte auf das drahtlose Internet. Ich liebe die Tatsache, dass alles drahtlos geht, sogar VCR und DVD Players werden drahtlos.

MARK: Worauf ich noch warte, dass ist, wenn die Mac Computer einen Touch-Screen haben, ohne Tastatur oder Mouse, sondern einfach einen Touch-Screen.

SERGE: Gestern gab es irgendwelche Nachrichten; dass Apple an einem 25 cm Notepad arbeitet, wie ein Mini-Laptop, mit Touch-Screen. Er mag auch eine Tastatur haben, aber auch einen Touch-Screen.

JOHN: Berührung (touch) ist gut, aber denken wir mal an die Sprache.

MARK: Bei Star Trek sind alle Computer Touch-Screen oder sprach-bedient.

SERGE: Ist Alan zurück? Ja, da ist er.

MARK: Okay. Weitere Neuigkeiten. Das Toronto-Seminar im Juni steht bevor. Ich habe versprochen, eine Website einzurichten und habe das am Montag getan, nachdem ich mit Kris gesprochen hatte. Die Seite steht noch nicht, aber ich habe die benötigten Informationen bekommen. In den beiden letzten Wochen konnten wir keine Kris Sitzung halten wegen der Erkältung von Serge und mir. Aber ich habe nun die benötigten Informationen, und die Website wird bald fertig sein.

JOHN: Nun, wir werden eine sehr interessante Show haben. Wir haben hier einige gute Fragen vorliegen. Und natürlich sind die Fragen nie so gut wie die Antworten.




KRIS: Nun, wir vertrauen darauf, dass Ihr Euch wohlfühlt und danken für Eure gemeinsame Betrachtung.

MARK: Vielen Dank.

KRIS: Wir glauben, dass dies ein offener Abend ist.

MARK: Gewiss.

KRIS: Und dass Ihr einige Fragen habt und es auch zusätzliche Fragen vom Skype-Boss gibt, wo auch immer er stecken mag. Ihr dürft anfangen.

MARK: Gleich jetzt?

KRIS: Gewiss.

JOHN: Okay. Fangen wir an mit einer kleinen Fußnote, die während des Abendessens aufkam. Es gab eine interessante Frage über den Unterschied zwischen den Konzepten von Gewahrsein/Bewusstheit/Erkenntnis (awareness) und Bewusstsein/Besinnung (consciousness). Das wurde im Internet beantwortet, aber ich denke, dass Du das vielleicht ein bisschen für uns erläutern magst. Gewahrsein im Vergleich zu Bewusstsein.

KRIS: Im Grunde genommen sind sie so eng miteinander verwandt, dass der Versuch, eine klare Unterscheidung zu treffen, einen Eiertanz (fancy dancing) erfordern würde. Hinsichtlich des Begriffs „Bewusstsein“ ist die Handlung des Beobachtens, also das, wodurch das beobachtete Ereignis oder das Ereignis, an dem man teilhat, erschaffen wird, mit dem Bewusstsein verwandt.

Aus unserer eigenen Perspektive ist “Gewahrsein” zugleich die Bilanz aus der Handlung des Beobachtens und des Erschaffens zu ziehen oder dies zu erwägen. Ihr mögt dann „Bewusstsein“ als das Auto betrachten und „Gewahrsein“ mit dem vergleichen, wenn der Mechaniker die Motorhaube anhebt und den Motor und all dessen Bestandteile überprüft. Obwohl sie sich also ergänzen, weisen sie immer noch unterschiedliche Perspektiven und Funktionen aus. Ist das für Euch einleuchtend?

Obwohl der Akt des Bewusst-Seins, so wie Ihr dies jetzt seid, wo Ihr hier sitzt und Euch unterhaltet und zuhört, auch Bewusstsein ist. Aus dieser Warte habt Ihr Teil an der Erschaffung dieses Szenarios. Wenn Ihr noch einen Grad tiefer gehen wollt, um dann Bilanz zu ziehen oder eine Inventur der Prozesse vorzunehmen , die in der Manifestation dieses Ereignisses involviert sind, das könnt Ihr dann als Euer Gewahrsein erachten. Versteht Ihr?

JOHN: Ich denke ja. Unser bewusster Aspekt, der hier sitzt und dieses Ereignis erschafft, verändert sich wahrscheinlich nicht sehr, aber der Grad des entsprechenden Gewahrseins kann sich dramatisch verändern.

KRIS: Gewiss. Ihr könnt Euch der beteiligten Prozesse nicht vollständig gewahr sein, oder Ihr könnt Euch ihrer geringfügig oder auch sehr gewahr sein. Dies alles passt sehr gut zum Bewusstsein, denn ein solches Geschehen ist Bewusstsein. Die Manifestation, zu welchen Konditionen auch immer Ihr dies nutzt, das ist Bewusstsein. Der Akt des Seins selbst ist Bewusstsein. Ihr könnt Euch dieses Aktes des Bewusstseins gewahr oder nicht gewahr sein.

JOHN: Ich denke, dass ich begriffen habe. Alles Gewahrsein ist Bewusstsein, aber alles Bewusstsein ist nicht unbedingt Gewahrsein.

KRIS: Gewiss.

MARK: Um auf das Beispiel zurückzukommen, eine Person kann ein Auto fahren und sich bewusst sein, wie und wohin sie fährt, aber je vertrauter Du mit dem Fahrzeug bist und damit, wie dieses funktioniert, desto mehr Leistung kannst Du aus ihm herausholen..

KRIS: Und Ihr könnt auch Feuerhydranten und Telefonmasten vermeiden. Euer Grad an Gewahrsein ist also auch sehr gesund.

MARK: Ja, und man mag auch des Nachts keine Sonnenbrille beim Fahren tragen. Alan, hast Du irgendwelche Fragen?

ALAN: Ich könnte eine Frage von Steve aus Naples, Florida, nicht Italien, bringen, die zu Eurem Thema passt. Steve fragt sich, ob die Kommunikationen von der Essenz zum Fokusselbst konstant sind, und ob es im Grunde genommen unser Gewahrsein ist, das sich ein- und abschaltet, was dann macht, dass diese Kommunikationen zufällig oder sporadisch erscheinen.

KRIS: Gewiss, das ist eine ausgezeichnete Frage und ganz in Einklang mit dem gegenwärtigen Gespräch. Die Kommunikation an sich ist Bewusstsein. Das Ausmaß an Gewahrsein bezüglich dieser Kommunikation ist abhängig vom Individuum. Die Kommunikationen seitens der Quelle sind in spezifischer Hinsicht konstant. Sie sind so konstant wie die Sonne sich um andere Sonnen und um andere Systeme dreht, so wie diese Galaxie sich um wiederum andere dreht, wie der Mond sich um die Erde dreht und die Erde um die Sonne usw. Das ist ein Prozess, der sehr gut von selbst funktioniert, sogar schon, bevor Kopernikus diesen Prozess entdeckte.

Wie das Individuum diese Kommunikationen managt, das ist wiederum eine völlig andere Geschichte, und es kann eine ziemliche Geschichte sein oder auch nicht. Es mag den Anschein habe, als ob die Quelle zeitweise die Kommunikationen suspendieren würde. Dies mag nicht unbedingt der Fall sein. Es mag einfach so sein, dass Euer Gewahrsein irgendwo anders hin gestreunt ist. Ihr gebt Acht auf etwas anderes, das Eurer Ansicht nach nicht damit in Beziehung stehen mag, obwohl die Essenz oder Quelle immerdar mit dem Fokus kommuniziert. Ihr mögt übermäßig vertieft sein in viele der alltäglichen Faszinationen, in viele der modernen und gegenwärtigen Sorgen und Belange bezüglich Eurer Finanzen, Eurer Lebens- und Geldverdienersituation bis hin zu dem Punkt, wo Ihr völlig vergessen mögt, dass es eine Kommunikation gegeben hat und immer geben wird, und die Euch leicht helfen kann, Euch hin in einen völlig anderen Zustand zu bewegen.

Wir denken hier nicht an einen Umzug von Utah nach Nebraska (Gelächter), sondern an einen anderen Seinszustand, wo Eure Sorgenkonstanten minimiert werden können und Ihr einen viel leichtern Gewahrseins- und Geisteszustand haben könnt, weil Ihr mit der Quelle verbunden bleibt. Oder Ihr könnt Euch übermäßig fokussieren bis hin zu einem Punkt, wo Ihr überzeugt sein mögt, dass Ihr einfach am Ende der Welt fallengelassen wurdet und es keinerlei Kommunikation gibt, insbesondere, wenn Ihr die Tür absperrt. Und es gibt viele Individuen, die behaupten mögen, dass die Tür für ihre Kommunikation verschlossen wurde. Sie haben vergessen, dass sie diese selbst geschlossen und verriegelt und den Schlüssel verschluckt haben. Ist das für Euch einleuchtend?

MARK: Ja, so wie es auch nicht bedeutet, dass die Sonne zu scheinen aufgehört hätte, wenn die Fensterläden geschlossen sind.

KRIS: Und wir würden sehr empfehlen, wegen dieses Themas nicht die 119 anzurufen.

JOHN: Es mag etwas Zeit brauchen, um dies zu erforschen. Die Idee ist es, dass wir, während wir durchs Leben gehen, gewisse Dinge tun können, um die Erfüllung unserer Wünsche zu beschleunigen. Und ein Gentleman hat einige Zitate gesammelt und möchte die Beziehung dieser verschiedenen Dinge wissen, die die Erfüllung unserer Wünsche beschleunigen können. „Liebe zu verspüren“, das ist hier der Kicker. Kris, irgendwann fragte Dich mal jemand, ob zu lieben etwas wäre, was die Erfüllung unserer Wünsche beschleunigen würde, und Deine Antwort lautete „absolut.“

Dieser Gentleman hat verschiedene andere Zitate gesammelt, die noch von anderen Dingen als von Liebe sprechen. Beispielsweise ist es hilfreich, sich klar zu konzentrieren und ein eindeutiges Signal von dem, was wir begehren, zu haben.“

MARK: Werterfüllung.

JOHN: “Uns mit unseren Werten auf eine solche Weise in Einklang zu bringen, dass wir kongruent sind und unser physischer Organismus anspringt, um uns bei der Erfüllung unserer Wünsche zu helfen. Und schließlich spielt die DNA eine Rolle in der tatsächlichen Manipulation des Bewusstseins hin zur Manifestation unseres Begehrens. Wie wirkt sich nun Liebe bezüglich dieser drei Ideen aus?

KRIS: Wir verstehen die Prämisse. Wenn Du all diese Dinge betrachtest, obwohl sie etwas von einander entfernt zu sein scheinen, haben sie allesamt etwas gemein. Was geschieht, wenn jemand sich verliebt? Ihr seid natürlich immer vorsichtig, wie und wo Ihr Euch verliebt, um nicht mit dem Kinn auf dem Pflaster zu landen. Abgesehen davon, was geschieht im Bewusstsein eines Individuums?

MARK: Man fühlt sich gut.

KRIS: Das ist einer der Nebeneffekte. Aber was geschieht im Bewusstsein? Wessen ist das Individuum sich gewahr und zugleich nicht gewahr? Man ist sich zu allererst einmal vollständig und obsessiv des Objekts der Zuneigung gewahr.

JOHN: Ja, der geliebten Person.

KRIS: Gewiss. Manchmal sind die Leute auf positive Art und Weise völlig fasziniert. Es gibt zeitweise eine sehr feine Trennungslinie zwischen echter Liebe und Stalking. Aber das ist ein anderes Thema. Das wäre eine andere Art von Faszination, die ungesund ist. Und was noch? Das Individuum ist natürlich verliebt und bezüglich des geliebten Menschen entrückt, denkt an die geliebte Person, atmet sie ein und isst sozusagen die geliebte Person.

MARK: Konzentration.

KRIS: Auf sehr schöne Weise hört, sieht und riecht, fühlt man die geliebte Person überall, wo man ist, sogar dann, wenn Ihr nicht bei dem geliebten Menschen seid. Es besteht eine fast totale und völlige Faszination, fast eine Obsession dem geliebten Menschen gegenüber, aber auf gesunde Art und Weise, so dass alle Sinnesfähigkeiten ins Spiel kommen und dies sehr intensiv wird. Chemikalien werden innerhalb des Körpers freigesetzt, die nicht nur Euren Schritt beflügeln, sondern tatsächlich die Blutzellen und neurologischen Pfade erneuern, die den Herzschlag beschleunigen und den Blutkreislauf verstärken und verbessern. Also werden viele andere physische und subjektive Prozesse plötzlich aktiviert, und das Individuum ist in diesem Augenblick buchstäblich eine neue Person.

Dies involviert nicht unbedingt eine geliebte Person, um sich auf die Art und Weise zu verlieben, wie wir dies erklärt haben, sondern es ist möglich, in diesen Zuständen zu sein (sie zu haben), wenn es per se keine geliebte Person gibt. Und dies kann genutzt werden, um alle anderen Prozesse zu beschleunigen, weil sich die Fähigkeit zur Konzentration und zum Einbringen von dominanten Modalitäten sowie von Submodalitäten hundertfach vergrößert. Die Fähigkeit des Individuums, sich in klarer Vision und Leidenschaft zu fokussieren, vergrößerte sich hundertfach. Stellt Euch vor, diesen Mechanismus des Bewusstseins zu gebrauchen und ihn nun dem beizufügen, was Ihr allgemein als „die Regeln und Methoden des Gesetzes der Anziehung“ bezeichnet. Was nebenbei bemerkt darlegt oder aufzeigt, dass es nicht das Gesetz der Anziehung ist, welches irgendetwas tut, sondern vielmehr das Individuum, das seinen Regeln und seinem Verständnis des Gesetzes der Anziehungen folgt. Das Gesetz der Anziehung ist also bloß ein bestimmter Aufmerksamkeits-Initialisierer. Versteht Ihr? Und es ist das Individuum, das dies alles tut. Wenn man also diese Konzentrationskraft dem allem hinzufügt, erhöht dies den Einsatz hundertfach. Ist das einleuchtend?

JOHN: Eine sehr gute Antwort. Darf ich noch schnell etwas dazu sagen?

KRIS: Gewiss, das hängt von dem ab, was Du unter schnell verstehst.

JOHN: Du hast beschrieben, dass man nicht unbedingt eine geliebte Person braucht, um diesen Verliebtheits-Zustand zu erfahren. Wie würde man das nun anstellen? Ich sehe mich nicht so, als dass ich die Kontrolle darüber hätte, wann ich mich verliebe. Ich bin mir also nicht sicher, wie ich es anstellen würde, um auf die von Dir beschriebene Weise verliebt zu sein.

KRIS: Gewiss, warst Du jemals in einer solchen Situation?

JOHN: Dass man ganz leidenschaftlich verrückt nach einem anderen Menschen ist?

KRIS: Dann kannst Du Dich leicht an die Augenblicke erinnern, als diese bestimmte Dimension in Deinem Gewahrsein aufzublühen begann, an die anfänglichen Schritte, als Du erkanntest, dass Du diesen Menschen immer mehr und mehr in Deinem Gewahrsein hattest bis hin zu dem Punkt, dass es so schien, als ob diese Person überall wäre. Auch wenn sie nicht physisch bei Dir war, dachtest Du an diese Person. Wenn Du gegessen hast, hast Du an diese Person gedacht, als Du schliefst, hast Du von ihr geträumt, als Du eingekauft hast, hast Du an sie gedacht. Deine Gefühle eskalierten. Jede Emotion und jedes Gefühl in Deinem Körper stand in Beziehung zu dem geliebten Menschen. Du kannst Dich gewiss daran erinnern, als alle diese Dinge geschahen. Wenn Du dies in Dein Gedächtnis zurückbringst, magst Du fähig sein, diesen Zustand wieder aufzurufen, ohne ein spezifisches Individuum dafür zu haben und die Welt mit den Augen dieses Zustands zu sehen, zumindest vorläufig einmal mit ein paar solcher Erfahrungen.

JOHN: Okay. Man denkt an die geliebte Person und träumt von ihr, und alle Sinne sind getränkt von der geliebten Person. Wie stelle ich das nun ohne diesen Bestandteil „geliebte Person“ an?

KRIS: Indem man sich auf die spezifischen Gefühle und Emotionen einrastet.

JOHN: Die Gefühle.

MARK: Das ist nicht so schwierig. Ich habe dies schon früher getan. Ich erinnere mich, dass Kris und ich schon vor Jahren darüber sprachen. Und am Tag danach ging ich an einem herrlichen sonnigen Tag durch die Straßen und dachte: „Jetzt werde ich das tun.“ Während ich spazieren ging, erinnerte ich mich und brachte diese Gefühle und Emotion hoch, die man hat, wenn man entweder in eine Sache oder in eine Person oder in was auch immer verliebt ist, jetzt aber ohne eine solche Sache oder Person da zu haben, sogar ohne die Erinnerung, aber mit der Erinnerung an diese Gefühle. Und ich sage Euch, man hätte das Lächeln an diesem Tag nicht einmal mit einem Brecheisen aus meinem Gesicht wischen können. Diese Geräusche, diese Sehenswürdigkeiten, diese Gerüche. Alles an diesem Tag war so vergrößert, und ich fühlte mich prima. Man kann es wirklich ziemlich leicht tun.

JOHN: Okay. Ich werde es versuchen.

KRIS: Wenn wir eine Anmerkung zu Deinem Kommentar machen dürfen. Du sprachst davon, keine Kontrolle zu haben. So wie wir den Prozess beschrieben haben, mit dem Du Dich identifizieren kannst, einfach weil Du „wählst“, dies zu tun, bedeutet dies, dass Du in gewissem Maße kontrollieren kannst, in wen oder was Du Dich verliebst.

JOHN: Das muss ich ausprobieren.

KRIS: Es ist natürlich hilfreich, wenn das Individuum zur Kategorie Deiner Präferenzen passt.

JOHN: Und mich vielleicht auch ein bisschen mag.

KRIS: Das ist ebenfalls hilfreich. Aber ganz allgemein geht es ums Bemerken. Ein jeder kann bemerken, was er tut. Es ist nicht so, als ob ein anderer Euren Arm verdrehen würde, damit Ihr immerdar an die geliebte Person denkt. Ihr wählt tatsächlich bewusst, dies zu tun, weil Ihr erkannt habt, dass diese Peson zu Euch passt. Versteht Ihr? Wenn sie nicht zu Euch passen würde, hättet Ihr sie nicht in diesem Maße in Euer Gewahrsein gebracht.

JOHN: Ja, das ist wahr. Ich habe auch schon die gegenteilige Erfahrung gemacht, wo ich mit einer Person zusammen bin, die sich allzu oft verliebt, wenn Du weißt, was ich damit sagen will, die Art von . . .

KRIS: Serienmäßig verliebten Menschen (Serial lovers) Und hier sprechen wir nicht von Rice Krispies.

JOHN: Ich war in einer Situation, wo ich die Person sah und ihr Verhalten beobachtete und sah, wie sie albern und zwanghaft wurde, und habe buchstäblich gesagt: „Sieh mal, Du tust es schon wieder. Weißt Du, Du erschaffst schon wieder diese Situation für Dich.“

KRIS: Gewiss. Und zugleich hast Du gewählt, ein solches Individuum nicht in diesem Maße in Deinem Gewahrsein zu haben.

JOHN: Ich nehme das von vorhin also zurück, denn es ist meine Wahl, oder zumindest bin ich offen für diese Idee.

MARK: Was ist also das Problem einer solchen Person in diesem Szenario, also dem serienmäßig Verliebten? Sind sie einfach auf fortwährende Abstürze (falls) ausgerichtet, oder haben sie tatsächlich eine Serie von Situationen erlebt, wo sie tatsächlich verliebt waren und sich selbst verjüngt haben?

KRIS: Um noch mehr zu solchen Personen zu sagen, so gibt es in allen Gesellschaftsschichten viele solcher Individuen, dies unabhängig vom Geschlecht und der geschlechtlichen Orientierung. Das Individuum mag sich selbst überzeugen, dass das, was es empfindet und verspürt, echt ist. Und darin mag ein Körnchen Wahrheit liegen. Aber sie befassen sich zwanghaft mit dem Körnchen, und das Körnchen wird buchstäblich zum Gebirge und schließt exzessiv alles und jedes aus, was der jeweiligen Wahrnehmung zu diesem Zeitpunkt widersprechen würde. Nochmals, da ist also ein Körnchen Wahrheit enthalten. Aber das heißt nicht unbedingt, dass das Körnchen Wahrheit nun zu einem erhebender Zustand führen muss.

Solche Individuen tun dies, weil dies die einzige ihnen bekannte Strategie ist, wie sie damit umgehen können. Und würde nun der richtige Typ an der Tür auftauchen, würden sie sehr oft von dannen gehen, weil sie nicht in der Lage wären, die Situation zu beherrschen. Nochmals, weil solche Individuen im Verhalten den Anschein erwecken mögen, als ob sie unterjocht werden würden und, wie sagen wir es, deshalb dem Objekt ihrer Faszination vorwerfen, dass es dominant sei, stammen jedoch in Wirklichkeit die Manipulationen von jenem, der diese Zwangsvorstellungen hat. Es ist also eine Strategie des Dominierens.

MARK: Es besteht also ein riesiger Unterschied zwischen dem Empfinden aller Emotionen des wirklichen Verliebtseins und dem Gegenteil davon, also solche Zwangsvorstellungen zu haben und deprimiert zu sein, weil man diese Person nicht hat und. . .

KRIS: Gewiss. Und Ihr mögt feststellen, dass das gleiche Individuum am darauf folgenden Wochenende den gleichen Prozess wiederholt. Sie sind serienmäßige Wochenend-Verliebte (weekend serial lovers.) Eine andere Schüssel voller Tschüs an jedem Wochenende.

[Gelächter.]

MARK: Jetzt sollten wir eine Pause machen.

KRIS: Gewiss.

MUSIKALISCHES INTERLUDIUM

MARK: Guten Abend und seid willkommen bei Realität nach Design hier auf ThatChannel.com. Ich bin Mark Bukator und sitze hier zusammen mit John, Serge und Alan, dem Skype-Boss.

JOHN: Alan, hast Du von Deinen Zuhörern irgendwelche Anfragen bekommen?

ALAN: Ja, ich habe ein paar Sachen bekommen. Sherry schrieb ein paar Mal bezüglich des Unterschieds zwischen drei verschiedenen Zuständen, den Zuständen des Fühlens, der Emotionen und der Gefühlsklänge. Und kürzlich sandte sie ein paar Zitate ein, wo Elias davon zu sprechen scheint, dass Gefühlsklänge eine völlig andere Sache sind.

Dave stellte die interessante Frage, ob die von uns wahrgenommene Realität mit einem holographischen Universum verglichen werden kann?

KRIS: Eine interessante und wertvolle Anfrage. Alles, was Ihr mit Euren Sinnen wahrnehmt, ist eine dreidimensionale Projektion, die aus der Aktion der Wahrnehmung resultiert, weil Wahrnehmung gleich ist mit Bewusstsein. Wahrnehmung IST Bewusstsein. Was Ihr seht, hört, berührt oder schmeckt, das sind spezifische Projektionen, die durch Eure physischen Sinne interpretiert werden. Es gibt noch eine andere Realität mit tatsächlich mehr Präzedenz, und das ist die Realität, die in Eurem Bewusstsein existiert, in Eurem Inneren Selbst. Die äußere Welt ist eine Reflektion von dem, was in Eurer „inneren Welt“ geschieht, die Welt Eurer Gedanken und von allem anderen, was als subjektiv erachtet wird.

Dies heißt nicht unbedingt, dass Ihr Euch dessen nicht gewahr sein könntet. Aber dies erfordert etwas Übung. Kurzum, Ihr hegt vielfältige Gedanken, und wir gebrauchen dieses Wort in einem breiten Spektrum, ohne unbedingt in die Wortbedeutungslehre oder auf Besonderheiten einzugehen. Generell beeinflusst Euch also die Welt Eurer Gedanken ebenso sehr und vielleicht sogar noch mehr, als die Welt Eurer sogenannten „physischen Erfahrung.“

Denn Ihr könnt beispielsweise von Furcht überwältigt werden. Und doch können Eure physischen Sinne nichts identifizieren, was diesen Zustand generiert. Aber Ihr könntet sogar einen Umstand aus der Vergangenheit wieder erleben, und damit meinen wir nicht aus einem früheres Leben, sondern wir meinen den Umstand einer Angst erregenden Situation in diesem Leben. Und doch bringt Eure Neurologie dies alles wieder zurück, so dass Ihr eine nicht bekannte Quelle der Angst erlebt. Wenn Ihr davon überrascht werdet, mögt Ihr Euch nicht erinnern oder sogar nicht verstehen, dass Ihr dies innerlich generiert. Doch der Einfluss kann ebenso mächtig sein, wie wenn Ihr von einem Fahrzeug angefahren worden wärt. Beantwortet das die Anfrage?

JOHN: Um dies mit etwas anderen Worten auszudrücken, haben wir von unserer bevorzugten sensorischen Modalität gesprochen.

KRIS: Gewiss.

JOHN: Ich verstehe Dich so, dass unsere bevorzugte sensorische Modalität weniger das ist, wie es uns gefällt, Dinge zu spüren, sondern eher wie es uns gefällt, die Dinge zu erschaffen.

KRIS: Im Inneren zu erschaffen und zu organisieren, gewiss. Und wir müssen nochmals betonen, dass, obwohl Ihr eine bevorzugte Modalität habt, dies nicht heißt, dass die anderen Modalitäten oder Unter-Modalitäten irrelevant wären oder nicht in Euch ablaufen würden. Ihr mögt immer noch stark visuell sein, immer noch auditive oder kinesthätische Elemente inkorporieren, aber bei jeder Modalität gibt es Unter-Modalitäten. Es ist wichtig, dies zu berücksichtig, und zwar sehr. Es ist immer noch allzu leicht, dies, wie Ihr sagt, so zu verwässern bis hin zu seinen grundlegendsten Elementen, und zu denken, dass, wenn Ihr dies tut, Ihr den Edelstein der Wahrheit hättet. Wenn Ihr ein Goldnugget habt, heißt das nicht, dass Ihr die ganze Mine besitzt.

JOHN: Das verstehe ich. Wenn man alles auf den kleinst möglichen Nenner herunter verwässert heißt dies nicht unbedingt, dass dies ein Weg wäre, um Gold zu waschen. Und wenn man die Dinge auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verwässert, heißt das nicht, dass man zu einer reineren Information gelangt.

KRIS: Oft werden die Dinge letztendlich dadurch verfälscht. Und es ist gewiss eine große Menge verfälschter Informationen als „höchstes Wissen“ im Umlauf, da so vieles davon abgehackt worden ist. Stellt Euch vor, dass Ihr, um zur wahren Essenz von Euch zu gelangen, Eure Glieder und Euren Leib entfernen lasst und bloß noch Euren Kopf behaltet.

MARK: In Glaskrügen. [Scherz aus der Futurama TV Sendung.]

KRIS: Auf diese Weise könnt Ihr dann ein Kandidat für Futurama sein.

MARK: Eine andere Seite dieses Gesprächs ist, dass unsere Glaubenssätze so fest um das Thema Ursache und Wirkung herum verankert sind. Und oft glauben wir, dass ein Ereignis geschieht, und dass wir deshalb entsprechende Empfindungen hätten. Ich bin traurig, weil dies da geschah, wo es doch tatsächlich anders herum ist, denn wir sind traurig und erschaffen dann das Ereignis, das dies demonstriert.

KRIS: Gewiss, dies ist ein komplexes Thema, mit dem wir uns bald befassen werden. Habt Ihr sonst noch Fragen?

MARK: Ich habe eine Frage von Jonathan vorliegen und werde den letzen Teil daraus vorlesen. Wenn wir ein Stück Schokoladekuchen essen möchten, berücksichtigt dann unser Körperbewusstsein die negativen Auswirkungen des Konsums stark verarbeiteter Nahrungsmittel, oder greift unser echter Glaube, dass dieser Kuchen gut ist für uns oder nicht und was ist mit den schädlichen Auswirkungen von irgendwelchen negativen Gefühlen, die wir möglicherweise generieren könnten, wenn wir uns dies nicht genehmigen würden?

KRIS: Das verstehen wir. Ihr könntet zwei Denkweisen dazu haben. Die eine besagt: “Ich werde dieses Stück Schokoladekuchen genießen, weil ich es erschaffen habe. Ich werde dieses Stück Schokoladekuchen genießen, weil es mir gefällt, und ich dies gerne tue.“ Und es gibt eine andere Haltung dazu, die besagt: Wenn ich einen Mund voller Schokoladekuchen nehme, könnte ich ebenso gut Pfunde von Speck durch meine Speiseröhre schaufeln, und innerhalb von zwei Minuten wird sich meine Taille verdoppeln, und ich muss zwei Monate lang Kalorien verbrennen.“ Welche Haltung denkst Du, wird hier effektiv sein?

MARK: Jene, der ich die meiste Energie widme.

KRIS: Sie werden es beide sein. Aber vielleicht gibt es eine Einstellung dazu, die Du lieber hegen magst. Das Essen eines Stücks Schokoladekuchens bedeutet nicht unbedingt, dass Du den ganze Kuchen in Deinen Kuchenschlund schaufeln kannst. Verstehst Du? Da besteht ein Unterschied. Und Mäßigung ist hier erforderlich. Aber die Art der Geisteshaltung, mit der Du Dein Stück Kuchen isst, wird darüber entscheiden, was geschehen wird. Wenn Du fest davon überzeugt bist, dass schon der Blick auf ein Stück Schokoladekuchen 15 Pfund mehr auf Deinen Hüften bedeutet, dann hast Du gerade eine herrliche selbst erfüllende Prophezeiung erschaffen. Und Du musst vielleicht nicht einmal etwas essen, sondern Dir nur die Bilder ansehen.

MARK: Ja. Wir sprachen beim Abendessen darüber. Ein Thema, das aufkam, war die moderne Medizin, wie die Leute an diese Heilmittel glauben, die hauptsächlich Chemikalien enthalten und manchmal giftig sind, und über den Placebo-Effekt, und wie das funktioniert. Es ist wirklich das, was man glaubt. Man könnte eine Suppe aus dreckigen Socken kochen und jemandem sagen, dass diese ein Heilmittel ist, und wenn er wirklich glaubt, dass dies zutrifft, dann wird sie ihn heilen.

KRIS: Wenn Du genug Gewürze hinzufügst, mag es funktionieren, gewiss. Und der Placebo-Effekt ist gewiss ein riesiger Dorn im Auge der pharmazeutische Industrie, insbesondere, wenn Placebos besser wirken als die Drogen selbst. Was demonstriert, dass man einem Sterbenden ein Placeboheilmittel geben kann, und er wird gesund nach Hause gehen. Die ganze Sache hat etwas mit Eurer eigenen Suggestionskraft zu tun.

JOHN: Warum überzeugen wir nicht die großen pharmazeutischen Firmen davon, alle giftigen Drogen wegzutun und durch Zuckerpillen zu ersetzen, und verlassen uns ganz einfach voll und ganz darauf, dass der Placebo-Effekt und die Reklame die nötigen Auswirkungen produzieren?

MARK: Das wäre etwas für die Produzenten von Akne-Medikamenten, wenn man allen Zuckerpillen gäbe.

JOHN: Dann Pillen ohne Zucker. Wenn sie Geld mit Placebos machen würden, würde es allen besser gehen.

KRIS: Sie stimmen nicht unbedingt mit Deiner Denkweise überein. Aber es würde sich auch als sehr nützlich erweisen, insbesondere wenn die Leute erkennen würden, dass tatsächlich ihre eigene Geisteshaltung die Quelle ihres Wohlergehens ist, oder des Nicht-Wohlergehens.

MARK: Der andere Teil dieser Gleichung ist, dass die pharmazeutischen Firmen Krankheiten mittels Suggestion durch Fernsehwerbung produzieren, indem sie sagen, Du musst unser Medikament nehmen.

KRIS: Und das ist der Schlüssel. Marketing handelt von Suggestibilität. Und es gibt viele Leute, die sagen würden, wie sagt Ihr es bloß, “No way in H E double hockey sticks (Filmtitel) http://translate.google.de/translate?hl ... t%26sa%3DG Nie kann irgendeine Firma mich überzeugen, ihre Produkte zu kaufen.“ Wenn Ihr je Tide oder Sunlight (Waschmittelmarken in Nordamerika) oder eine Flasche Limo gekauft habe, dann seid Ihr beeinflusst worden, und das Argument ist irrelevant, Punktum.

Habt Ihr sonst noch Fragen aus dem Skype-Land?

MARK: Wir werden sie für die nächste Show aufheben müssen.

KRIS: Die stärkste Sache, die Ihr für Euch selbst tun könnt, ist, nicht nur die Verdienste/Leistungen, sondern auch die Macht Eurer Wahrnehmung zu verstehen. Bewusstsein ist Erfahrung, es ist Aktion. Wenn Ihr also versteht, wie mächtig dies ist, könnt Ihr eine völlig andere Erfahrung des Lebens und in Eurem Leben machen. Und damit verlassen wir Euch, auf dass Ihr Eure eigenen Wahrnehmungen genießt. Das, was Ihr erlebt, ist Eure Wahrnehmung, Punktum. Und das hat sehr tiefe Implikationen. Wenn Ihr etwas nicht erlebt, ist es nicht Eure Wahrnehmung. Wenn Ihr etwas erlebt, dann ist es Eure Wahrnehmung, Punktum. Und damit geben wir Euch Joseph zurück.

JOHN: Vielen Dank, Kris.

MARK: Toll, die Show war cool.

JOHN: Weißt du, Du solltest ihn immer um ein letztes Wort bitten. Das hat gut funktioniert.

MARK: Ja, da können wir wirklich einige Gold-Nuggets bekommen.

MARK: Ja, vielen Dank, Alan.

ALAN: Mich bittest Du besser nicht um ein letztes Wort. Du würdest nichts annähernd so Großartiges bekommen.

MARK: Ich möchte auch allen danken, die Fragen gestellt haben, und auch denen, zu deren Fragen wir nicht mehr gekommen sind. Bitte haltet fest daran. Wir werden bald eine weitere Sitzung Offenes Mikrofon haben. Und nächste Woche kommt Emmy, unser Star Gast. . .

JOHN: Das wir lustig werden.

MARK: Ja, das wird Spaß machen. Und das war unser Show für heute Abend.



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