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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Gesang/Lied des Herzens
BeitragVerfasst: Sa 11. Dez 2010, 14:54 
Supraselbst
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Gesang/Lied des Herzens
Heart Song

26. Januar 2007

Channeled von Serge J. Grandbois und transkribiert von Lisa Q. Pratt (Lauromar)
Aufgenommen in Toronto, Kanada, am 26. Januar 2007 (Teilnehmerkommentare teils gekürzt)

(Gespräch der Teilnehmer vor der Sitzung: s. unten in englischer Sprache)

KRIS: Wir vertrauen darauf, dass Ihr Euch alle wohlfühlt und danken Euch für Eure gemeinsame Betrachtung. Es hat uns Freude gemacht, unsere bescheidene Interaktion hinauszuschieben, nur um zu sehen, wie sehr Ihr beide beim Versuch schwitzen würdet, so wenig leere Sendezeit wie möglich zu haben.

MARK: Und wie stufst Du unsere Leistung ein?

KRIS: Als ausgezeichnetes Schwitzen! (Gelächter)

Wir möchten uns als Märchenerzähler betätigen und Euch eine kleine Geschichte erzählen. Und wie alle guten Märchen fängt sie an mit:

In einem weit entfernten Land, an einem Ort, den selbst die Geschichtsschreibung vergessen hat, und das sehr weit von Euren Erinnerungen entfernt ist, lebte einst ein ruhiges, sanftes Volk, das ziemlich viel Frieden kannte. Sanftmut und Gelassenheit waren der natürliche Zustand, und diese sanftmütigen Leute lebten in Harmonie mit ihrer Umwelt, und sie waren größtenteils in Frieden mit sich selbst. Und es gab etwas, was ihnen allen gemein war, denn tief in ihren Herzen konnten sie sich einzeln, sowie auch gemeinsam in das Lied einstimmen (tune into).

Es war ein Lied/Gesang (song), das nur mit dem Herzen gespielt wurde, und das für jedes Individuum einzigartig/unverwechselbar war. Keine zwei Individuen hörten den gleichen Gesang, und alle diese sanftmütigen Leute stimmten sich manchmal mehrmals täglich in dieses Lied ein. Jeder lauschte eifrig diesem Lied in seinem Herzen und ließ alle aufgestauten Disharmonien los und ging in seinem Geiste/Gemüt/Bewusstseinsmuster sanft in dieses Lied im Herzen hinein.

Und obwohl das persönliche Lied eines Jeden von der Person, die neben ihm stand, nicht vernommen werden konnte, war es sowohl im Reim als auch im Ton mit den Liedern aller anderen Leute in Einklang. Selbst das beste und harmonischste Orchester könnte nicht die Magie dieses Lieds bringen. Diese sanftmütigen Leute ehrten die Magie ihres Lieds, da es ihnen viel Friede und Behagen brachte und sie befähigte, sowohl in ihren Leben als auch in ihrer Beziehung mit der Welt einen tiefen Sinngehalt (meaning) zu erfahren.

Eines Tages beschloss eine kleine Gruppe dieser sanftmütigen Leute, dass es vielleicht im Interesse von ihnen allen wäre, nicht diesem Gesang, sondern etwa anderem zu lauschen. Und sie entwickelten Mechanismen, Marketing, Werbung und Reklame zum Vertrieb dieser Idee, nämlich sich das Lied nicht mehr anzuhören. Ihre Werbung besagte: „Ihr hört einfach mit dem Zuhören auf“. Und nach dem diese Werbeaktion hinreichend eingeimpft worden war, fingen schließlich auch andere an zu erwägen, dass dies vielleicht eine gute Idee sei, weil so viele dies ebenfalls taten, also musste dies wohl real sein. Und einer nach dem anderen kehrte allmählich dieses ganze sanftmütige Volk diesem Lied einfach ein taubes Ohr zu. Es war nicht so, als ob das Lied nicht mehr erklingen würde, aber alle waren nun überzeugt, dass es zu ihrem Besten sei, nicht mehr dem Lied zu lauschen.

Nach langer Zeit vergaßen die Leute ganz, ihre Ohren auf das Lied einzustellen, und sie vergaßen sogar, dass es so etwas wie dieses Lied überhaupt gab. Und nach und nach, ohne zu verstehen, warum das so war, fingen diese sanftmütigen Leute an, interessante Herausforderungen zu erleben. Manchmal funktionierten ihre Körper nicht auf die gewohnte Weise. Sie fingen an, Schmerzen, Krankheiten und andere physische Problem und Beschwerden zu erleben, weshalb sie anfingen, sich alle möglichen Mittel auszudenken, um diese Dinge zu behandeln.

Und im Laufe der Zeit wurden die Gesellschaft selbst disharmonisch und kam ihrer Umwelt gegenüber aus dem Gleichgewicht. Die Leute fingen sogar an, ihre Umwelt auf eine Art und Weise zu nutzen, wie sie dies früher nie getan hätten, so als ob die Umwelt ihnen gehören würde.

Ab und zu erzählte ein Kind seinen Eltern, dass es sicher war, ein Lied in seinem Herzen vernommen zu haben. Und die Eltern sagten dem Kind: „Das ist nur Deine Einbildungskraft. Es gibt da kein Lied.“ Das Kind glaubte dies und war bald davon überzeugt, dass jede Vorstellung von einem Lied rein imaginär war und keine Existenzberechtigung hatte und fing an, genauso zu leben wie der Rest der Bevölkerung. Auch Erwachsene behaupteten ab und zu, dem Lied begegnet zu sein und boten sogar an, dieses Lied auszusprechen und zu singen, und sehr bald wurde ein System entwickelt, um sie von diesen geistigen Phantasien zu heilen.

Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende fingen jedoch immer mehr Leute dieses sanftmütigen Volks an, das inzwischen kaum ein sanftmütiges, sondern vielmehr ein zorniges Volk war, gewisse Fehlfunktionen des Gedächtnisses zu entwickeln. Immer mehr Leute behaupteten, dass sie dem Lied in ihren Träumen und sogar im Wachzustand begegnet seien. Schließlich machten so viele Leute Erfahrungen mit dem Lied, dass Gruppen gebildet wurden, um das Phänomen zu studieren.

Zunächst nahm man an, dass solche Erinnerungen ein Zeichen von Anomalien wäre, aber es ging schließlich so weit, dass große Teile der Bevölkerung für anormal hätten erachtet müssen, und wer hätte dann sagen können, was normal und was nicht normal ist? Und nach vielen, vielen Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten wurde es aufgrund vieler historischer und archäologischer Forschungen ein anerkanntes Phänomen, dass das Lied keine Einbildung der Leute war. Es war vielmehr etwas, das zu jedem Individuum gehörte, und doch machten keine zwei Individuen eine in jeder Hinsicht identische Erfahrung. Und so vieles von dieser Information wurde schließlich anerkannt, dass öffentlich erklärt wurde, dass das Lied real ist.

Dies war der Ist- und Original-Zustand gewesen, bevor die Leute mit dem Vergessen angefangen hatten. Und als immer mehr Leute sich an das Lied erinnern durften, wurden ihre Reizbarkeit, ihre Krankheiten, ihre Kümmernisse im Leben und ihre Hoffnungslosigkeit durch Freude, Freundlichkeit, Kooperation, Liebe und sogar durch Friede ersetzt. Und Leute aus allen Gesellschaftsschichten lauschten wieder dem Lied und fühlten sich erfüllt und empfanden Einssein und Harmonie mit allen anderen und mit der Umwelt und mit der Natur. Und dies ging so über viele Jahrhunderte und Jahrtausende, und eines Tages, dachte eine kleine Gruppe von Leuten, dass es eine gute Idee wäre, wenn die Leute nicht mehr dem Lied lauschen würden….

Und das ist unsere Geschichte für den heutigen Abend.

MARK: Das ist sehr ermächtigend. Ich kann das Lied im Herzen spüren.

KRIS: Gewiss. Es mag nur den Anschein haben, als ob wir eine Serie von Worten verknüpft und eine Geschichte geschaffen hätten, oder heißt es eine Saite/Schnüre von Worten. (string of words)?

MARK: Eine Klang-Saite.

KRIS: Das müsst Ihr entdecken. Wir glauben, dass dies ein Fragen- und Antworten-Abend ist. Ihr könnt die Telefonleitungen freischalten und Anrufer einladen. Und inzwischen könnt Ihr gerne Eure eigenen Fragen stellen.

MARK: Vielleicht kannst Du etwas zu den Tsunami-Träumen sagen, wie viele sie in letzter Zeit haben.

KRIS: Die Individuen, die zurzeit solche Träume erleben, und von diesen gibt es mehr, als Ihr denkt, befassen sich damit, ihre inneren Potentiale zu entdecken. Sie entdecken, wie sie die Energie ihres Wesens reiten können, was auch immer jene Energie im Traum zu tun scheint. Und meist scheint es eine Flut zu geben, und etwas Zerstörung ist auch beteiligt, aber darum geht es. Eure Emotionen mögen sogar einige Euer Ängste in dieser Richtung spiegeln, aber dies zeigt an, dass für die Träumer Veränderungen anstehen, und zugleich haben diese Veränderung mit ihrer eigenen Persona zu tun, da diese Energiewogen direkt mit ihrem eigenen Selbst zu tun haben. Ist das für Dich einleuchtend?

MARK: Ja, das ist es. Es ist auch wichtig zu bemerken, dass ich aus der Ego-Perspektive Furcht empfand, aber in diesem Traum gab es multiple Perspektiven. Und aus jenen anderen Perspektiven, oder zumindest aus einer dieser anderen Perspektiven, gab es keinen Kummer oder Tod.

KRIS: Gewiss. Denn die Angst hat nur mit der Angst vor Veränderung zu tun, weil die psychologische Landschaft durch den Tsunami, durch einen Crash des Bewusstseins und ein mehr oder weniger großes Erwachen des Individuums transformiert wird. Das ist es, was ein Tsunami bringt: Den Anschein von Zerstörung und Vorboten großer Veränderungen.

MARK: Der Tanz des Shiva.

KRIS: Ja, in gewisser Hinsicht.

MARK: Das Niederreißen einer Glaubenssatzstruktur, um eine andere aufzubauen.

KRIS: Das Niederreißen unpraktischer Glaubenssatzstrukturen, damit an deren Stelle ein nützlicheres und wohltuenderes Glaubenssatzsystem errichtet werden kann.

JO: Ich habe eine Frage zu Zyklen und der Frequenz, denn manche Übungsabenteuer möchte man täglich durchführen und andere nur bei Bedarf. Und das Einschalten der Kris-Radio-Sendung alle paar Wochen oder der internationalen Sitzungen, das ist ein weiterer Zyklus, der uns Freude bereitet.

KRIS: Gewiss. Wir sind ganz bescheiden der Meinung, dass das Einschalten der Kris-Radio-Sendung oder die Teilnahme an den Internationalen Sitzungen so oft wie möglich praktiziert werden sollte. (Gelächter)

JO: Da stimme ich Dir zu. Meine Frage dreht sich um Jahreszyklen. Es gibt eine solche Fülle von Übungen, und die Erde durchläuft ihre eigenen natürlichen Zyklen, und ich frage mich, ob es bestimmte Jahreszeiten gibt, wo man von den Übungen am meisten profitiert. In der jetzigen Jahreszeit kehren sich die Bäume nach innen, wie wir dies ebenfalls tun. Wir ziehen uns ins Haus zurück. Kann man von den Jahreszeiten eine bestimmte Reihenfolge für die Übungen ableiten?

KRIS: Viele alte Kulturen und auch manche heutigen Kulturen pflegen bestimmte Gepflogenheiten zu den Tagundnachtgleichen. Oft finden aus praktischen Gründen Feiern beim Wechsel der Jahreszeiten statt, um beispielsweise die Ernte und ein Erntedankfest zu ermöglichen. Um diese Verbindung mit der Natur sowie mit dem eigenen natürlichen Selbst wiederherzustellen, glauben wir, dass es sehr hilfreich wäre, einen Teil des Tages oder den ganzen Tag, selbst wenn es nur vier Mal pro Jahr oder an den Tagundnachtgleichen wäre, dem Erinnern jenes Lieds zu widmen, und das Individuum auf die Natur und insbesondere auch auf die Tiefe seines eigenen Wesens/Seins einzustimmen und diese kleine Übung, vielleicht mit einer Kerze, etwas Weihrauch und irgendeinem kleinen Ritual durchzuführen, um auf diese Weise ein Zurückziehen nach innen und ein inneres Erforschen zu ermöglichen. Ist das für Dich einleuchtend?

Es gibt auch noch viele andere Übungen, und wir haben viele von diesen beschrieben. Einige können zur Ermächtigung, zwecks Harmonie und Seelenfrieden täglich genutzt werden, und andere bei Bedarf. Man sollte in der Lage sein, seine Prioritäten selbst zu setzen. Eine Übung sollte vor allen anderen Vorrang haben, und zwar das Honorieren des Selbst. Wir verlangen nicht, dass alle Heilige werden, weil dies viele Sünder ausschließen würde/im Kalten stehen ließe, aber dass jeder sich täglich etwas Zeit nimmt, einfach um sich selbst zu ehren. Ehrt die Anwesenheit des Selbst in Raum und Zeit und im Jetzt.

MARK: Das Wertschätzungsspiel eignet sich auch gut dafür.

KRIS: Gewiss. Es gibt sehr viele Methoden und auch viele Übungen, die sogar von Gesellschaften organisiert werden können. Wir verstehen, dass Eure sehr geschäftige kaufmännisch und wirtschaftlich orientierte Gesellschaft Schwierigkeiten damit haben würde, aber wenn bestimmte Dinge in einer ganzen Gesellschaft an einem Tag getan würden, beispielsweise, dass alle an einem bestimmten Tag des Monats auf Getreide verzichten, denn es gibt noch viele andere Dinge, die man essen kann, könnt Ihr Euch vorstellen, wie viel Getreide für jene eingespart werden könnte, die keines haben, und zwar Millionen Tonnen Getreide. Nur ein Tag pro Monat, das sind zwölf Tage pro Jahr. Rechne Dir das aus.

JO: Sicher hat es der Fisch-Industrie geholfen, als die Katholiken die Idee aufgriffen, freitags kein Fleisch zu essen.

KRIS: Es gab auch wirtschaftliche Gründe dafür.

JO: Ich finde es interessant, dass über Wertschätzung gesprochen wurde, worüber wir auch oft während der Feiertage sprachen, und es fühlt sich gut an, diese Übung um die Wintersonnwende herum zu tun, weil wir dann unsere Erwartungen darüber lockern, wie die Welt sein sollte, und versuchen, das Leben mit den Augen eines Kindes zu sehen, mit einem Gefühl des Staunens und der Wertschätzung. Die Zeit der Wintersonnwende scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, um sich die eigenen Vorsätze anzusehen und tief im Inneren zu graben und eine Selbstprüfung vorzunehmen, was man im Laufe des Jahres zu manifestieren versucht und was die Ernte für das Jahr sein könnte. Kannst Du etwas dazu sagen?

KRIS: Gewiss, es geht wieder darum, das Selbst zu ehren und zu erkennen, wo man bezüglich des Selbst und des Universums steht und Dank zu sagen. Und wie Du schon beschrieben hast, kleine Übungen zu praktizieren, um die Absicht des Individuums zu ehren. Es gibt viele gute Übungen, die nicht viel Zeit benötigen, und die sich als höchst nützlich für die Gesundheit des Individuums erweisen können. Und wenn das Individuum ausgewogen und gesund ist, fängt auch die Gesellschaft an, diese Symptome zu spiegeln. Ist das für Dich einleuchtend?

JO: Ja, vielen Dank.

KRIS: Gewiss, und wir danken Dir dafür, dass Du angerufen hast.

MARK: Emmy beginnt gerade mit dem Channeln, und sie fragte, ob es wichtig ist, dieses Phänomen zu festgesetzten Zeiten am Tag zu praktizieren, oder ob es besser ist, mit dem Strom zu gehen und zu sehen, was dann geschieht?

KRIS: Unsere Meinung dazu ist, dass festgesetzte Zeiten anfangs höchst vorteilhaft sein können, wodurch ein Muster errichtet wird, was dies dann leichter macht. Die Kommunikationsstränge fließen freier, und das Individuum hat eine bestimmte Erwartungshaltung, womit es arbeiten kann.

NICK: Es ist gut, dass die Gesellschaft anscheinend die Bedeutung der Träume anerkennt, und dass immer mehr Leute versuchen, sich an sie zu erinnern, was für unser Wohlbefinden sehr gut ist. Was wir jedoch nicht erkennen, ist, dass der Traumzustand im Wachsein weitergeht. Und ich frage mich, ob Du etwas dazu sagen kannst.

KRIS: Ja, das ist eine scharfsinnige Beobachtung. Vielen Dank, Nick. Du hast Recht. Traumzustände hören nicht unbedingt auf und verschwinden aus der Realität, bloß weil Ihr die Augen öffnet und aufwacht. Man könnte sogar ziemlich schlau argumentieren, dass Ihr, wenn Ihr die Augen öffnet und vorgebt, in der physischen Welt zu sein, tatsächlich in einer anderen Art Traum seid. Und im Wachzustand könnt Ihr ebenso wie im Schlaf Schnipsel aufkommender präkognitiver Traumelemente entdecken. Ihr empfangt Schnipsel und präkognitive Elemente bevorstehender Wachzustand-Ereignisse. Denn beide Realitäten sind nicht so scharf voneinander getrennt, wie man oft annimmt, aber Eure derzeitige Gesellschaft muss erst noch diese Kluft erkennen, damit dies respektiert wird.

Insgesamt sind die Traumerinnerung und das Aufzeichnen der Träume von unschätzbarem Wert, da es kein besseres Werkzeug als Traumzustände gibt, um Euch selbst die Natur Eures eigenen Wesens/Seins zu offenbaren. Dies haben wir schon in der Vergangenheit oft gesagt, und obwohl es einfach phantasmagorisch erscheinen mag, dass Ihr in Träumen fliegt, was deshalb keine Basis in der Realität hat und folglich keine Beachtung verdient, würden wir absolut nicht damit übereinstimmen.

Im Traumzustand sind die normalen, für die physische Natur geltenden Gesetze der Physik nicht länger absolut. Im Traumzustand ist es nicht nur möglich zu schweben, durch Wände, Fußböden und Decken zu gehen, sondern auch zu levitieren und zu fliegen. Jene Aspekte Eures Bewusstseins sind nicht länger den normalen Gesetzen und Regeln der Physik der materiellen Natur unterworfen und können buchstäblich davon fliegen. Euer Bewusstsein ist nicht länger durch diese Gesetze gebunden und kann seine Flügel ausbreiten und andere Bereiche des Gewahrseins und sogar andere Realitäten erkunden. Das Spektrum an Abenteuern ist also vielseitig und sehr tief, und schließlich kann erkannt werden, dass Eure Realität im Wachzustand für das Selbst ein weiterer Traum ist. Beantwortet dies Deine Frage?

Je mehr Ihr Euer Bewusstsein auf den Traumzustand abstimmt, desto mehr könnt Ihr im Wachzustand das wahrnehmen, was wir gerade beschrieben haben, nämlich kleine Blitze aufkommender Traumereignisse, während Ihr im Traumzustand präkognitive Elemente bevorstehender Alltagsereignisse wahrnehmen könnt. Ist das für Euch einleuchtend?

Wenn Ihr Euch auf diese bestimmte Plattform begebt, könnt Ihr interessante Bewusstseinsabenteuer unternehmen, einfach weil Eure Ego-Konstruktion sich immer wohler fühlt beim Erkennen und Akzeptieren des Traumzustandes und von dem, was in diesen Träumen vorgeht, nicht einfach als Produkt von zu viel Einbildung, sondern als authentische Erkundungen und Abenteuer des Bewusstseins, so wie auch die eigenen Sichtweisen der Realität seitens der Ego-Konstruktion eine weitere Art von Bewusstseinsabenteuern sind. Fahrt bitte fort.

JOHN: Wenn ich eine Traumerfahrung mache, nutze ich da die gleiche Ego-Konstruktion wie im Wachzustand, bloß in einem anderen Zustand?

KRIS: Teile davon. Wenn Ihr in den Schlaf gleitet, durchlauft Ihr verschiedene hypnagogische Stufen und schlaft schließlich ein, wie Ihr so schön sagt. Euer Bewusstsein und das Ego ent-konzentrieren sich, wenn wir hier ein Wort erfinden dürfen. Die Konzentration auf die physische Realität wird immer mehr zurückgenommen, bis das Bewusstsein dann auf die inneren Realitäten fokussiert ist. Folglich ist ein anderer, mehr gedämpfter Teil des Egos aktiv. Versteht Ihr.

JOHN: Das ist sehr interessant. Das Ego, das alle Regeln der offiziellen Realität akzeptiert, kann seinen Griff etwas lockern, wie dies durch die Traumaktivitäten aufgezeigt wird.

KRIS: Gewiss.

ALICIA: In jüngster Zeit haben ich sowie einige Leute in meiner Umgebung fast eine Art von Depression empfunden und uns unmotiviert und abwesend gefühlt. Es gab dafür keinen richtigen Grund, und wir dachten uns, dass etwas mit der Erde im Gange ist, weil der Winter in diesem Jahr sehr langsam kommt und sehr mild ist. Ich frage mich, ob Du etwas dazu sagen kannst oder was wir diesbezüglich tun können.

KRIS: Gewiss. Obwohl es scheinbar Gründe dafür gibt, versteht bitte folgendes. Vielleicht hat sich der Winter verspätet, und vielleicht ist etwas mit der Erde im Gange usw., doch die phyische Welt ist bloß eine Bestätigung Eurer eigenen Bewusstseinszustände und Glaubenssatzsysteme. Wenn es also einerseits so aussieht, als ob etwas mit der Erde im Gange wäre, in der Luft läge und mit dem Winter oder dem Wetter los wäre, sind dies bloß Anzeichen dafür, dass etwas mit Euren eigenen Glaubenssatzsystemen und mit Eurem Bewusstseins im Gange ist. Die externen Elemente reflektieren Euch, dass es in Euch selbst ein Problem gibt, das Eurer Aufmerksamkeit bedarf und das von Euch gelabt werden muss. Verstehst Du soweit?

Und obwohl dies wie eine Depression aussehen mag oder welches andere Etikett auch immer Ihr dem verpassen wollt, betrifft dies immer noch das Selbst. Oft haben wir Euch zu der kleinen Übung des „dreifachen A“ geraten „anerkennen, ansprechen und annehmen“. Eine solche Übung kann Euch wirklich helfen, Euren Zustand des Bewusstseins oder Gewahrseins und die unterbewussten Aktivitäten zu ermitteln, die in Euch im Gange oder am Arbeiten sind, die Ihr dann anerkennen, ansprechen und akzeptieren könnten, um die Ladung zu neutralisieren. Ist das für Dich einleuchtend?

Dies bedeutet auch, dass Ihr jederzeit ermächtigt/befähigt seid und etwas in der Sache unternehmen könnt, statt dies an der Oberfläche zu belassen, in etwa wie „da ist etwas mit der Erde im Gange“, und was könnt Ihr diesbezüglich tun? Verstehst Du?

Wenn Du erkennst, dass das, was da mit der Erde im Gange ist, eine Spiegelung von etwas in Deinem Inneren ist, hast Du die Macht, die Mittel und die Fähigkeiten, eine Veränderung zu bewirken und die Energien in etwas Praktisches und Vorteilhaftes zu transformieren, um Deine Stimmung über die derzeitige Situation zu erheben. Transformiere Deinen Zustand in etwas Vorteilhaftes. Ist das ebenfalls einleuchtend? Hast du unser Eröffnungsmärchen gehört?

ALICIA: Ja, ich habe es gehört.

KRIS: Wenn möglich, höre es Dir immer wieder an. Es ist voller Bedeutungen, die auf höchst positive Art und Weise unterbewusste Reaktionen auslösen werden. Verstehst Du?

Astrologie ist im gleichen Lichte zu sehen. Es sind nicht die Planeten und Sterne und deren Ausrichtung und Häuser, die Euch in irgendeiner Weise beherrschen würden. Konfigurationen sind Spiegelungen, und verstehe bitte, dass die Spiegelung nicht der wahre Zustand, sondern die Spiegelung von Bewusstseinsbewegungen innerhalb Deines eigenen Selbst ist. Ist das für Dich einleuchtend?

ALICIA: Ja. Vielen Dank.

KRIS: Und denke daran, dass nicht die Sterne und Planeten machen, dass Du Dich auf eine bestimmte Art und Weise verhältst oder handelst, sondern dass Planeten und Sterne sich auf bestimmte Weise verhalten und funktionieren, weil Du bist. Und wir danken Dir dafür, dass Du angerufen hast.

NICK: In diesem Leben durchlaufen Leute Krankheiten, Traumata und eine Menge sogenannter negativer Erfahrungen. Bei mir war es eine Gehirnverletzung. Keiner sieht sich wirklich die positiven Erfahrungen an, die wir durch gebrochene Knochen, eine Gehirnverletzung und andere derartige Dinge machen. Und was lernen wir daraus anderes, als dass wir sie so schnell wie möglich wieder loswerden wollen? Was lehren sie uns? Wir helfen der Welt auf eine andere Weise aufgrund dieser Geschehnisse? Wir denken nicht genug darüber nach, und ich frage mich, ob Kris etwas dazu sagen möchte.

KRIS: Das ist wiederum sehr aufschlussreich. Die von Dir erwähnten Themen sind oft sehr komplex, weshalb keine bestimmte Lösung auf sie alle zutreffen mag. Diese Dinge müssen individuell und kollektiv aus einer anderen Perspektive gesehen werden. Wir verstehen jedoch, dass es für einen, der Deine Erfahrungen gemacht hat, höchst traumatisierend ist zu denken, dass das Leben, so wie Du es bislang kanntest, nun vorüber sein mag. Aber denke daran, dass Ihr mehr seid als die Summe aller Eurer Teile, und obwohl es einen Aspekt von Dir geben mag, der aufgrund von Ereignissen, Umständen und Glaubenssätzen traumatisiert sein mag, ist dies nicht die einzige Sache, die Du bist. Du bist nicht spezifisch ein Trauma oder ein Opfer per se.

Du magst sehr wohl diesen mehr herausfordernden Weg gewählt haben, weil Du verstehst, dass Du über innere und angeborene Ressourcen und Stärken verfügst, die unter anderen Bedingungen nie zum Vorschein kämen.

Und durch diese neuen Paradigmen in Deinem Lebens lernst Du, wie Du Deine eigenen persönlichen emotionalen Energien transformierst von einem unerwünschten Zustand in einen Zustand hinein, der funktionieren wird und auch auf gewisse Weise (on a small condition) wünschenswert sein kann. Wie Du sagtest, möchten die Mehrheit der Leute von ihrem Traumata und ihrer Kondition/Verfassung so schnell wie möglich wegkommen, und das kann bis zum eventuellen Selbstmord gehen.

Unsere Perspektive wäre es, die Situation tatsächlich in so vielen Facetten wie möglich anzuerkennen. Sprich die Kondition/Verfassung/Zustand in so vielen Facetten wie möglich an, und akzeptiere die Situation und Dich selbst auf so vielerlei Weise wie möglich. Wir haben in der Vergangenheit über eine Energie-Modalität namens EFT – emotional freedom technique – gesprochen. Sie hat bei vielen Herausforderungen im Leben eine höchst durchschlagende Wirkung. Der Gebrauch dieser kleinen Übung kann sich als sehr transformierend erweisen. Es gibt mehr Methoden, die Dir helfen können, als Du denkst.

Wir verstehen voll und ganz, dass das medizinische System dem Patienten sagen mag: „Es tut uns leid. Wir können nichts weiter für Dich tun.“ Sehr oft versteht der Patient das so, als ob rein gar nichts anderes mehr für ihn getan werden könne und er abgeschrieben wurde. Das medizinische System ist jedoch nicht die einzige Modalität, die dem Individuum zur Verfügung steht, und viele Leute, die Alternativen erforscht haben, haben entdeckt, dass sie gewiss nicht abgeschrieben wurden, und dass sie kein endgültiges Testament für die Unfähigkeiten der Wissenschaft im Erretten der Menschheit sind. Dies besagt nur, dass das medizinische System seine Grenzen hat.

Es liegt am Kunden oder Patienten selbst, sich auf die eine oder andere Weise sozusagen an den Schnürsenkeln aus dem Schlamassel zu ziehen und seine eigene Labung und Heilung zu betreiben, was ebenfalls Teil der vom Individuum errichteten Herausforderung ist, und wie wir schon zuvor sagten, ist dies ein sehr komplexes Thema. Wir möchten dies nicht simplifizieren, aber es gibt zweifellos noch andere Werkzeuge wie die Energie-Medizin und die Energie-Psychologie. Es gibt noch so viele andere Modalitäten, so dass keiner denken muss, bloß weil er vom allopathischen System zurückgewiesen wurde, dass es nun nichts anderes mehr gäbe, was getan werden kann. Ist das einleuchtend?

Jetzt schlagen wir vor, eine kleine Pause zu machen. Wir danken Euch für Eure Fragen und schlagen vor, eine Musik-Pause zu machen.

(Pause)

JOHN: Wir sollten den Leuten sagen, dass der tote Kerl (kichert) nicht wirklich tot ist. Das ist einfach ein weiterer Spitzname für Kris.

KRIS: Gewiss, und da unsere Existenz anders ist als die Eurige, ist es verständlich, dass Ihr Euch als die toten Kerlen anseht. (Gelächter)

Falls Ihr anrufen möchtet, tut dies bitte.

Wir möchten noch sagen, obwohl wir EFT erwähnten, dass es noch viele andere Modalitäten gibt. Wir haben EFT erwähnt, weil diese Methode sehr praktisch und leicht anwendbar ist. Man sollte so viele Alternativen wie möglich erkunden im Wissen, dass Ihr nie der angeborenen und sonstigen Werkzeuge und Ressourcen beraubt seid. Eure eigene Natur verfügt über selbst-korrektive Muster und Verhaltensweisen.

Wenn Ihr Widerstand und Opposition gegen Euer eigenes Wohlbefinden aufbaut, ob nun wegen sekundärer (Krankheits)gewinne oder aus anderen Gründen, wirkt sich dies auf den natürlichen Fluss Eurer eigenen labenden/nährenden Fähigkeiten aus, und Eure eigenen Energien können nicht länger zu Euren Gunsten arbeiten.

Und je mehr das Individuum die destruktiven Energiemuster oder Verhaltensweisen hegt oder daran festhält, desto schwieriger wird die Herausforderung, was bis zu dem Punkt geht, wo man glauben mag, dass für das Individuum nichts anderes mehr gegeben wäre. Wenn dies der primäre Fokus ist, kann sehr schnell Verzweiflung einsetzen.

Wie Philip vorhin sagte, kann eine Veränderung der eigenen psychologischen und physischen Perspektive sehr nützlich sein. Er spricht aus eigener Erfahrung. Und jeder, der eine solche kleine Übung in die Tat umsetzt, kann dies höchst nützlich finden, selbst wenn es anfänglich nur darum geht, Euch eine Atempause zu verschaffen, damit Eure eigenen natürlichen harmonisierenden Prozesse anspringen können. Ist das einleuchtend?

Und der wesentliche Punkt ist nicht unbedingt die Übung selbst, sondern die Erkenntnis, dass Ihr etwas im Hinblick auf Eure Situation tun könnt. Darum geht es.

PAUL: Nick sprach vorhin über seine Gehirnverletzung. Der Sohn eines Freundes hatte letzte Woche einen furchtbaren Autounfall und erlitte eine Gehirnverletzung, und die Genesung wird sehr lange dauern. Ich frage mich, ob Kris etwas über diese Situation sagen kann, was solchen Leuten helfen kann, für die diese Informationen neu sind. Robin, die Mutter von Blaze, hat an Sitzungen teilgenommen und Blaze selbst ebenfalls. Wenn Kris etwas zu dieser wirklich katastrophalen, alles verändernden Schöpfung sagen würde, um den Eltern und Familien zu helfen, mit einer solchen Situation zurechtzukommen.

KRIS: Wie schon vorhin gesagt, sind dies sehr komplexe Themen, und die primäre Person, nämlich das sogenannte Opfer, ist nicht der einzige Darsteller in diesem Szenario. Die Menschen in seinem Leben, die auf die eine oder andere Weise ebenfalls betroffen sind, nehmen auch daran teil. Sie haben ihre eigenen Gründe, weshalb sie von ihrer eigenen Warte aus Teil der Szene, des Spiels oder Dramas sind, und hier mögen auch Themen aus anderen Leben mit ins Spiel kommen. Es mögen auch Themen mit ins Spiel kommen für die Erschaffung von dem, was Ihr als zukünftige Leben bezeichnet, was allesamt in diesem Augenblick errichtet wird. Aber zu allererst einmal geht es um das Entfalten tieferer emotionaler Situationen und darum, wie jedes Individuum das Ereignis entsprechend seiner eigenen Glaubenssatzstrukturen und Sichtweisen nimmt und die Situation transformiert.

Jemand mag sogar begehren, solche Tiefen der Verzweiflung zu erleben, die er oder sie zuvor noch nie erforscht hat, und wir verstehen, dass diese Idee für manche Leute fast gotteslästerlich erscheinen mag. „Warum sollte ein Individuum sich selbst in die Tiefen der Verzweiflung versetzen, bis hin zu dem Punkt, wo die Idee von Selbstmord auftaucht?“ Aus der Perspektive des Individuums kann dies jedoch ein legitimer Weg sein, um Werterfüllung auf eine Weise zu verstehen, auf die man sich nach den üblichen gesellschaftlichen Glaubenssatzstrukturen nicht einlässt. In vielerlei Hinsicht sind dies fast tabuisierte Randzonenerfahrungen, die sich aber auf das gesamte Kollektiv auswirken.

Das, was jedes Individuum erlebt, wird auch ins kollektive Bewusstsein eingespeist und hilft anderen, ihre eigenen potentiellen Abenteuer in die eine oder andere Richtung einzuschätzen. Auch die Art und Weise, wie Energie von einem Zustand in den anderen transformiert wird, kann höchst wertvoll sein, ganz gleich welche Schicht des Bewusstseins involviert ist. Beispielsweise scheint es fast unvorstellbar zu sein, dass ein solch junger Mensch wie Blaze sich in die Lage bringen würde, dass ein solches Ereignis geschieht. Aber für das Individuum, das das Bildnis des jungen Mannes erschuf, gibt es Nutzen, die nicht mit den modernen Maßstäben innerhalb der Gesellschaft gemessen werden können.

Wenn mehr Spielraum bezüglich von Bewusstseinsexperimenten eingeräumt würde, mögen Individuen nicht unbedingt zu diesen Extremen schreiten, da ihnen andere Austragungsorte zur Verfügung stehen würden, um mit dem Bewusstsein zu experimentieren. Wie schon zuvor gesagt, ist dies ein äußerst komplexes Thema, eines, das mitten ins Herz der Idee des Menschseins trifft. Ist man nun das Opfer von Ereignissen oder Umständen oder deren Autor? Und wenn man der Autor ist, warum würde man sich überhaupt in eine solche Situation bringen? Fragen müssen erst noch untersucht und Antworten erst noch entwickelt werden. Und wir denken, dass dies für den Augenblick genug sein wird.

PAUL: Danke, Kris. Nick spielte auf einen potentiellen Optimismus (silver lining) an beim Manifestieren und im Umgang mit einem schweren Hirntrauma, was er offenbar erlebt hat. Und warum würde ein Achtzehnjähriger eine solche Schöpfung wählen, und warum würden es irgendeine Zustimmung seiner Eltern, der Essenz oder auf Seelenebene zu dieser Art von Erfahrung geben? Kannst Du seinen Eltern und anderen einen Rat geben, die in einer ähnlichen Situation unter sehr schwierigen persönlichen Umständen mit der Philosophie des bewussten Erschaffens ringen?

KRIS: Zu Beginn sind bei solchen Ereignissen die Emotionen sehr mit Erwartungen beladen. Das Individuum ist voller Kummer/Trauer, von Schuldgefühlen gequält und voller Fragen, so dass es gewöhnlich etwas Zeit braucht, bis diese emotionalen Zustände sich hinreichend beruhigt haben, damit Veränderungen der Perspektive Licht in die emotionale Dunkelheit von dem bringen, was da erschaffen wurde. Der Umgang mit unmittelbaren/direkten Antworten wird sich als schwierig erweisen. Das Individuum braucht eine gewisse Zeit und muss einen bestimmten emotionalen Zustand kultivieren, um ein gewissen Gefühl von Sicherheit zu empfinden, innerhalb dessen es die tieferen Schichten und Bedeutungen der Ereignisse und Umstände erforschen kann.

Warum würde ein Achtzehnjähriger sich in eine solche Situation bringen? Werden ein oder zwei Worte eine ausreichende Antwort bringen? Wird der Satz „aber er erschafft seine eigene Realität“ sich nicht wie eine Beleidigung anfühlen und noch Salz in die Wunden streuen? Im derzeitigen Zustand dieses Individuums muss ein gewisser Wechsel der Perspektive erfahren werden, bis genug psychologische Sicherheit vorhanden ist, um sozusagen den Untergrund und die Gründe für dieses Geschehen zu erforschen. Ist das soweit einleuchtend?

Obwohl vielleicht manche Individuen und auch andere Quellen einige kleine Antworten liefern können, wissen letztendlich der Betroffene selbst und jene, die ebenfalls involviert sind, warum sie dieses Ereignis für alle Beteiligten zugelassen haben. Einige Zeit mag jedoch erforderlich sein, um dies an die Oberfläche des Gewahrseins zu bringen. Es mag nicht ausreichen, wenn man sagt, dass es deren Energien und Vorlieben sind, und das ist es dann. Eine vollständigere und mehr komplexe Antwort würde den Input der Beteiligten selbst erfordern, was wiederum erfordern würde, dass sie einige Zeit zwischen sich und das Ereignis selbst gebracht haben, bis sie sich sicher genug fühlen, um die tieferen Bedeutungen innerhalb der Symbolik der Aktionen zu erforschen. Ist das ebenfalls für Dich einleuchtend?

Nachdem dies gesagt ist, gibt es noch andere Dinge, die in der Zwischenzeit getan werden können. Seid ihre alle vertraut mit einer kleinen Übung vom vergangen Juni, was wir als die Nodi des Bewusstseins bezeichnet haben?

Dies kann vielleicht noch ausführlicher entwickelt werden und Individuen helfen, mit solchen mehr traumatischen Lebenssituationen zurechtzukommen. Denn Energie kann genutzt und für diese Zwecke umgeschaltet werden, um die Neuverdrahtung neurologischer Prozesse zu beschleunigen, was sich beispielsweise für Blaze, Nick und andere als nützlich erweisen mag. Das bedeutet nicht, dass wir ein Wunderheilmittel anbieten würden. Dafür plädieren wir nicht, aber wir sagen, dass subtile Veränderungen ins Spiel gebracht werden können, wodurch dem System des Individuums ein gewisses Maß an Genesung gewährt werden kann. Ist das ebenfalls einleuchtend?

PAUL: Ja, vielen Dank.

KRIS: Gewiss. Danke für Deinen Anruf. Wie viel Uhr ist es bitte?

MARK: Unsere Sendezeit ist um.

KRIS: Gewiss. Wir danken Euch für Eure herrlichen Fragen und für Eure herrliche Selbst, und wenn eine bestimmte Übung praktiziert werden kann, dann ist ein Honorieren/Ehren des Selbst die einfachste Übungen von allen, und zugleich möglicherweise die schwierigste, denn es gibt keine Rituale außer dem, was Ihr in Eurem Geist/Gemüt/Bewusstseinsmuster erschafft, um Euch selbst zu ehren. Und das, was Ihr in Eurem Geist erschafft, wird schließlich in der physischen Welt gespiegelt und bestätigt werden. Damit danken wir Euch.




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MARK: Welcome to Kris radio on this very snowy day in Toronto, Canada. I’m Mark Bukator, I’m your co-host this evening and I am here with…

JOHN: And I’m John Hawkins, very happy to be back with…

SERGE: And I’m Serge, and we’re at Natradio [now THATRadio] in downtown Toronto overlooking the big business core: CIBC, TT and all the big buildings flashing in our backs.

MARK: It’s really amazing cause we’re in this very nice and toasty environment looking out at the cold, snowy people outside. (Chuckling) So this evening we’ve decided to have an open call-in show and we’re gonna open the phone lines once Kris gets here, of course. He will decide when to open the phone lines. The number to phone when prompted would be 416-204-9723. We ask that when you call, you turn down the volume on your headphones or computer because there is a lag time and you will be slightly delayed. Other than that… when you call in, please give us your name and where you’re calling from, and then deliver your question and Kris will answer it for you.

Last week we had a nice talk on… was it ‘time’?

JOHN: ‘Time for time’ I think is what you called the…

MARK: ‘Time for time’. Rushing and hustling and bustling. We had some really good practices out of that one. We had the one with the touching of the… that point on the hand, that’s hard to name (chuckling)

JOHN: Have we given that a name?

MARK: No. Fortunately your diagram is on the internet on newworldview.com, but I actually put that into good practice just a couple of nights after that radio program. We… I had trouble sleeping and in the middle of the night, I was frustrated and I got up, and I did that exercise and all those pleasant images and emotions came flooding back to me and it just was able to put me to sleep. It was really cool!

JOHN: Well yes, as a matter of fact, while we have just a moment here, I think it’s worth mentioning that on newworldview.com there is a Kris chronicles section and we have put a bunch of the tools that have… Kris has talked about over the last number of months.

MARK: Including the one I just spoke about.

JOHN: Including that one. And so if you’re looking for some kind of inspiration about how to approach a particular issue, you could… you might do very well to have a look through the tools that are available there. They will describe what’s to be done; often with a diagram if it involves… well for instance there’s one that I’m just gonna briefly discuss called ‘The loving touch’, which I use everyday in the shower, personally, and the way that it works is you just simply touch yourself. Now I know this is a…

MARK: Be careful, you might go blind.

(Laughter)

JOHN: You just simply touch your body and be aware, not only of the pleasures of being touched, but also the pleasures of touching, so that it goes both ways. And what I do with that one is that if I’ve got a little bit of a stiff neck or a little bit of an arthritic elbow or whatever it is I think might be going on, a sore tooth, I will… while I’m in the shower, with lots of sudsy soap and warm water… just run my hands over those particular parts of my body and just concentrate on giving and receiving that wonderful loving touch and I find it to be a wonderful experience.

MARK: And to add to that, if you are partnered, it’s very good to touch each other in this way. Or even just go and pay and get a massage. You know treat yourself to a loving touch. It’s very erotic and energizing (chuckling) and relaxing, of course.

The tool box is a great place I think, even tough I designed it, but is a great place to go to research some of these practices and adventures in practices that Kris has given us. These practical applications that you can do during the course of your day to relax you, to get you out of that stressful zone or bring you peace, or calm, or joy, pleasure, and…

Another very valuable one that’s not in there is dream journaling. Of course it’s a well-known fact now that Serge, Kris and I are writing a book on dreams and… but Kris has always pushed me to journal my dreams and that’s what actually enticed me to start the book. But just recently for instance, I had a very powerful dream. Normally my notes are maybe a quarter page. This particular dream has five pages of small print typed and it was very detailed. And after I posted it in a blog, the main feature of this dream was a big tsunami, and I found that after I posted it, a lot of people I knew were also having tsunami dreams and I don’t believe that this is precognitive, but there’s something going on. Whether it’s a wave of consciousness or waves of emotions or what have you. Maybe Kris will comment on that for us a little bit later.

I also discovered by posting that a lot of us newworldview and a lot of us friends around the world are in each other’s dreams. We’re participating together and discovering. For instance when I posted my tsunami dream, Emmy in Barcelona called me up and said ‘I’ve had three recently’ and when she described them they were similar to mine, so that’s something else maybe Kris will comment on for us when he gets here… Speak of the devil!


++++

Pausengespräch in englischer Sprache:

MARK: And we’re back! So once again, the phone number to call is 416-204-9723 and well Kris isn’t here yet so it’s a little… (Chuckling)

JOHN: Oh, may as well take this moment to… Mark, to mention… Kris mentioned the treatment method called EFT, emotional freedom technique to the last caller. And I thought it might be useful for anyone to know that you can go to the emotional freedom technique website and it is emofree.com. E-M-O-F-R-E-E dot com and you’ll get all the stuff about EFT which you know, I have to give my own testimonial about, that is… that it’s a spectacular technique.

MARK: I have to agree with you. I’m using it daily as well now. I know Serge uses it quite regularly and we’ve also had many transcripts, many sessions discussing this and the potentials, so it’s very, very positive.

JOHN: Well the thing about EFT is: it fits in so well with the triple A.

MARK: Oh agreed.

JOHN: Because, I mean in one sense, sort of just tapping your body and using a set-up phrase sounds, I don’t know, a little bit of a cheat, or an easy way to solve a problem. But when you use the triple A sort of approach and you say ‘okay I’m gonna EFT what I think the issue is and if we don’t get the results we want then let’s peel back a layer and see if we can find out maybe a little clearer description of what the issue really is.’ And you get closer and closer to it and then finally you find the one that hits you, the one that really makes a difference, and as we we’re talking about earlier, when you get the right set-up phrase and you do the EFT on it, it’s quite an emotional. I mean we’re talking tingles up and down the spine and a relief and tears sometimes and… and you know… you know when you get it.

MARK: Getting back to Alicia in Hamilton there, I was going to suggest to you too, when you’re sort of feeling down like that, the practice of perspectives works really well for me. Often when we’re focusing on something very close, in your face, be it a problem or a sadness or even your computer screen or your homework and that’s when you start to feel down. Look out a window, look at a distant object, the horizon, look up at the night sky and you will notice changes in your emotional states. This is sort of a little quick, quick fix while you’re still doing your triple A and such. So we’re just waiting for the dead guy to come back here and get this show back on the road.


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