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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Zweifel außer Kraft setzen
BeitragVerfasst: Sa 25. Sep 2010, 12:56 
Supraselbst
Supraselbst

Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
Beiträge: 10991
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Copyright © 2010 Kris Chronicles

Zweifel außer Kraft setzen
Suspending Disbeliefs
21. August 2008

Kris Chronicles Channeled durch Serge J. Grandbois
Transkribiert von Dorothy Franklin (Ellora)
Aufgenommen in Toronto, Kanada, am 21. August 2008

MARK: Guten Abend und willkommen bei Kris Radio hier bei That Radio und ThatChannel.com. Ich heiße Mark Bukator und sitze hier zusammen mit John Hawkins.

JOHN: Hallo Mark. Vielen Dank. Und wir sitzen hier zusammen mit unserem Freund Serge.

SERGE: Vielen Dank, Mark, vielen Dank, John. Hier in Toronto ist es ein sehr schöner Tag und ein sehr schöner Abend.

MARK: Um-hmm. Wunderschön, nicht zu feucht, tatsächlich überhaupt nicht feucht, kein Regen. Ist das nicht ein Wunder?

(Gelächter.)

JOHN: Ja, es ist ein herrlicher Tag Mitte August.

SERGE: Ja, buchstäblich.

MARK: Ja, wir haben schon den 21. Das Jahr fliegt vorüber, ich komme nicht darüber hinweg.

JOHN: Stimmt.

MARK: Normalerweise machen wir im August Urlaub, und diesmal ist es unser arbeitsreichster Monat.

JOHN: Nun, ich weiß nicht, Ihr Jungs solltet Urlaub machen und vielleicht nächsten Monat nach New Jersey fahren.

MARK: Eine gute Idee. Lasst uns am 6. und 7. fahren. (Gelächter) Wenn wir vom Seminar „Die Jagd auf Eure Träume“ am 6. und 7. in New Jersey sprechen, so könnt Ihr Euch immer noch anmelden. Es ist in Edgewater, New Jersey, gerade außerhalb von New York, auf der anderen Seite der Brücke. Und es wird erstaunlich sein. Wir freuen uns wirklich darauf. Wir reisen an einem Donnerstag ab und kommen an einem Donnerstag zurück, wir werden also für zwei Radioshows nicht da sein.

JOHN: Nun, das ist in Ordnung.

MARK: Weil wir in New Jersey sein werden, hu, hu!

JOHN: Also bekomme ich eine kleine Pause.

(Gelächter.)

JOHN: Richtig, also zwei Donnerstage, an denen ich nicht... . .

SERGE: An denen Du Dich nicht in Deinen Sonntagsstaat werfen und hierher kommen musst. (Gelächter)

JOHN: Richtig.

(Pause.)

JOHN: Hm, Sendepause. Was ist bei Euch so los?

MARK: Nun, es gibt das das CMI (Consciousness Mentioring Institute Kurse), die Kris-Sitzungen, “Ihr wollt also die Welt verändern” und die Radio-Show.

JOHN: Stimmt.

MARK: Und die Toronto-Sitzungen. (lacht) Wir haben zu tun, und zwei Bücher sind auch noch startbereit..

JOHN: Habt Ihr neben Kris noch ein Leben??

SERGE: Was bitte?

MARK: Uh, was?

JOHN: (lacht.) Okay. (Gelächter) Er beschäftigt Euch ganz gut..

MARK: In diesem Jahr. Es macht aber Spaß, und wir genießen es. Es war ein sehr gutes, sehr produktives Jahr.

JOHN: Nun, wir entfalten unsere kreativen Säfte.

MARK: Oh, im Ernst?

JOHN: Nein, unsere genialen Säfte, hieße es nicht so. . ?

MARK: Kreativen. Bevor wir weitermachen, möchte ich daran erinnern, dass “Die heroische Reise der Seele” nachher ein Interview mit Kris haben wird.

JOHN: Stimmt.

MARK: Ihr könnt also zwei Stunden mit Kris haben. Alles, was Ihr tun müsst, ist, in der Leitung und eingeschaltet zu bleiben.

JOHN: Das ist eine gute Sache.

MARK: Um-hmm.

JOHN: Zwei Stunden zum Preis von einer, die sowieso gratis ist.

MARK: Gratis.

(Gelächter.)

SERGE: Das ist nicht mehr zu schlagen.

MARK: Das übertrifft BOGO - Buy One Get One. (eins kaufen, eins bekommen) Serge, Du wolltest über “Träume der Götter” sprechen.

SERGE: Ja. Das Seminar, das im Frühjahr angeboten wurde, “Träume der Götter”. Das
ganze Material ist jetzt auf der Website dreamsofthegods.net, und Ihr könnt das ganze Seminar als MP3 Download mit den Niederschriften aller Sitzungen kaufen, was acht Abende nordamerikanischer und acht Abend europäischer Diskussionen beinhaltet. Es gibt zweifellos einige Überlappungen, aber es gibt auch eine unterschiedliche Herangehensweise an das Material, abhängig davon, ob in Nord Amerika oder…

MARK: Europa.

SERGE: Oder ob es der europäische Abend ist.

JOHN: Nun, ich denke, sie haben in Europa andere Träume, oder etwa nicht?

(Gelächter.)

SERGE: Müssen sie wohl.

JOHN: Ja.

SERGE: Die müssen sie wohl haben. Die sind dort drüben älter.

MARK: Es gibt also im Grunde genommen 16 Module dieses Seminars. Sie sind als Hörmaterial und als getippte Niederschriften erhältlich und wohl ihren Preis wert. Ich glaube, der beläuft sich auf 160 Dollars.

SERGE: Einhundertundsechzig. Und das geht so. Ihr könnt das Paket über PayPal auf der Website kaufen, und wir werden von PayPal informiert. Ihr bekommt dann eine ID und ein Passwort von Mark, und dann bekommt Ihr Zugang zu der Website, wo all dieses Material zum Herunterladen gespeichert ist. Ich denke, das ist ein sehr schönes Arrangement.

MARK: Ja, absolut. Alan, ich kann Dich hören.

ALAN: Hallo Jungs.

MARK: Wie geht es Dir?

ALAN: Ich warte bloß darauf, dass Du mich zuschaltest.

(Gelächter.)

MARK: Oh, wirklich?

(Gelächter.)

JOHN: Nun, er hat uns bereits eingeschaltet.

MARK: Und, hast Du bereits Deinen Winter bekommen?

ALAN: Oh nein. Es wurde irgendwie herbstlich, und jetzt ist es wieder sommerlich. Wir wissen nicht, das da los ist.

MARK: Scheint wie in Kanada zu sein.

SERGE: Ja, ich behaupte schon eine Weile, dass Mutter Natur einen Wetterkurs bei Al Gore nehmen muss.

(Gelächter.)

SERGE: Vielleicht ist er die Inkarnation von Mutter Natur.

MARK: Diese Woche haben wir wirklich herrliches Wetter, und das verdanken wir dem Tropensturm Fay. Das erwartete Wettermuster, das uns Regen bringen sollte, wird blockiert und dort unten in Florida in den Zyklon eingesaugt. Es kommt also nicht zu uns her, und wir haben herrliches Wetter.

(Laute Sirenen im Hintergrund.)

SERGE: Aber die Leute in Florida werden anderer Ansicht sein.

MARK: Absolut. Fünf Fuß Wasser auf der Strasse und im Haus und Alligatoren, die durch die Straßen schwimmen.

JOHN: Die Leute tun mir leid.

SERGE: Ja, ich werde eine Weile nicht nach Florida reisen.

MARK: Oder die Badehose mitnehmen.

JOHN: Und noch einige Hamburger.

(Gelächter.)

MARK: Wir sprachen über New Jersey, über die heroische Reise der Seele und über die „Träume der Götter”, und jetzt lasst uns ein bisschen über “Ihr wollt also die Welt verändern” sprechen. John, möchtest Du darüber sprechen?

JOHN: Ja, wir hatten bislang zwei Dienstagabende, und dies entfaltet sich sehr schön. Da gibt es einen riesigen Fokus auf (Pause wegen der lauten Feuerwehrsirenen im Hintergrund) Feuerwehrsirenen (Gelächter).

SERGE: (scherzend.) Ich verstehe nicht, warum sie so leise sind. Kann irgendjemand etwas hören? Wisst Ihr, sie sind einfach leise (Gelächter).

JOHN: Man könnte denken, dass sie versuchen, das Feuer mit Hilfe des Lärms auszulöschen, den sie machen.

MARK: Im Ernst.

JOHN: “Ihr sollt also die Welt verändern” das entwickelt sich zu einem sehr vergnüglichen Seminar, denkt Ihr nicht auch?

MARK: Oh, absolut, ich habe riesig Spaß daran. Es ist wirklich sehr gut.

JOHN: Ich versuche gerade an ein Bröckchen davon zu denken, um es mit Euch zu teilen. Kris brachte eine sehr provokative Frage. Nehmen wir an, Ihr habt ausgeknobelt, was Ihr möchtet, dass es geschieht, ein Ziel, das Ihr habt. Bevor Ihr zu Bett geht, sagt Ihr Euch selbst: “Was müsste geschehen, damit genau das passiert?“ Und das Schöne daran ist, dass Ihr die Frage nicht beantworten müsst. Diese Frage löst Aktivitäten auf neo-bewussten Schichten Eures Daseins aus. Er bat uns, wirklich zu versuchen, uns da hinein zu fühlen und zu versuchen, eine Art Rückmeldung über alle Prozesse zu bekommen, die durch diese Frage initiiert werden.

MARK: Und der zweite Teil der Frage lautet: “Was muss passieren, damit Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen?”

JOHN: Stimmt.

MARK: Und ich hatte bereits großartige Resultate. Meine Träume haben sich verändert, und ich habe angefangen, Dinge zu identifizieren, und als Folge verändert sich etwas, einfach indem ich die Saat in mein Neo-Bewusstsein pflanze und einschlafe, und da geben mir die Träume die Antworten.

JOHN: Das kommt sehr gelegen, nicht wahr, zu verstehen, dass wir die verschiedenen Bestandteile unserer Persönlichkeit auf sehr praktische Weise nutzen können, dass dies also nicht erfordert, dass wir die ganze Nacht über studieren oder sehr hart arbeiten, sondern einfach sagen: “Okay, ich starte einfach diese Fragen, dann lehne ich mich zurück und warte darauf, dass die Dinge auftauchen?” Das gefällt mir.

MARK: Und was ist mit Dir, Alan? Was ist Deine Interpretation von “Ihr wollt also die Welt verändern?”

ALAN: Oh, ich habe viel Spaß dabei. Ich stelle so viele Fragen, dass mein Neo-Bewusstsein nachts nicht schlafen kann.

(Gelächter.)

MARK: Gut dass es keinen Schlaf braucht.

SERGE: Ein heißer Grog erledigt das.

ALAN: Ah, ja, ich finde die ganze Sache faszinierend und habe einige interessante Endeckungen durch Anwendung dieser neuen Technik gemacht. Ich bin ganz begeistert davon.

MARK: Kris hat es zweifellos eine Kerbe höher geschoben.

JOHN: Oh, ja.

MARK: Nach dem CMI hätte ich nicht gedacht, dass dies möglich wäre, aber hoppla.

JOHN: Ich habe das Gefühl, dass er eine unbegrenzte Anzahl von Kerben hat, um die er dies noch weiter voranbringen kann.

MARK: Ja.

JOHN: Er geht mit uns behutsam vor.

(Gelächter.)

MARK: Zumindest tut er es nur Kerbe um Kerbe.

JOHN: Oh, Ich denke, wir haben unsere Sprechzeit erfolgreich beendet.







KRIS: Gewiss, wir vertrauen darauf, dass Ihr es Euch bequem gemacht habt.

MARK: Ja, vielen Dank.

KRIS: Und wir danken Euch für Eure Rücksichtnahme.

MARK: Vielen Dank.

KRIS: Und erachtet Euch als glücklich, dass wir nur ein paar Säcke voller Kerben haben.

(Gelächter.)

KRIS: Ein jeder von Euch fragt sich oft: “Was ist der Zweck meines Lebens? Was ist der Sinn des Lebens? Worum geht es da?” Diese Fragen selbst sprechen nicht das an, was Ihr fühlt, aber sie sind ein sehr hübscher Füllstoff. Der Grund dafür, dass Ihr diese Fragen stellt, ist viel tiefer. Es ist nicht so, als ob Ihr nicht wüsstet, dass Ihr der Sinn des Lebens seid. Es ist nicht so, dass Ihr nicht wüsstet, worum es im Leben geht. Es geht spezifischer darum, dass Ihr herausfinden wollt, wohin Ihr in das große Schema von all diesem passt. Wie passt Ihr als menschliches Wesen in die Werte all dessen, was Ihr erlebt? Oder seid Ihr bloß irgendeine Marionette, die im Scherz hierhin und dorthin geworfen wird, je nach Laune und Wünschen Eurer ziemlich rücksichtlosen subjektiven Essenz. Seid Ihr derjenige, der aufräumt, nachdem die Essenz ihre Party hatte? Seid Ihr bloß der Straßenfeger der Erfahrungen der Essenz? Es gibt viele Individuum, die es so wahrnehmen, so als ob dies der Fall wäre, entsprechend der Anfrage, die bei Euch eingegangen ist.

MARK: Ja.

KRIS: Dass Ihr sozusagen die Sache ausbaden müsstet. Deshalb fragten wir vorhin: „Worum geht es bei dem ganzen Leben?“ Dies sind Fragen, die Ihr selbst stellt. „Gibt es bei all diesem einen Sinn?“ Und diese Art von Fragen und Einstellungen, die wir geäußert haben, diese Sichtweisen werden Euch niemals Antworten bringen. Es geht darum, nicht eine solche Antwort zu finden, die Euren intellektuellen Prozessen noch mehr Futter gibt, sondern etwas zu tun, was Euch direkt mit dem Fluss des Lebens verbindet. Ihr könnt beispielsweise Dutzende oder Hunderte Schwimmsportler einschließlich olympischer Schwimmsportler fragen, wie Wasser sich anfühlt. Ihr könnt Euch Wasser ansehen und es unter dem Mikroskop untersuchen. Aber wird es Euch, wenn Ihr andere danach fragt, wie dieses sich anfühlt und worum es da geht, wird dies Euch selbst Erfahrungen mit dem Wasser geben?

MARK: Absolut nein.

KRIS: Gewiss, aber wenn Ihr fragt, und ein Schwimmer beschließt: “Dieser Kerl möchte das Wasser entdecken und fürchtet sich davor, nass zu werden. Da helfen wir ihm doch und schupsen ihn gleich ins Wasser.“ Dann macht Ihr eine direkte Erfahrung, und das Wasser ist nass. Ist das einleuchtend?

JOHN: Oh ja.

KRIS: Ihr könntet ebenso leicht Euer vorheriges Beispiel vom Bananensplit nehmen. So oder so, was Fragen anbelangt bezüglich der Bedeutung des Lebens und worum es beim Leben geht, so verschaffen Euch die Fragen nur die erwarteten Rückmeldung entsprechend der von Euch gehegten Wahrnehmungen. Wenn Ihr also jene spezifischen Sichtweisen beiseite tut, was Euch möglich ist, und Eure Sichtweisen und Zweifel bezüglich anderer Ansätze bei diesen Fragen über die Angelegenheit des Lebens suspendiert und nun anfangt wahrzunehmen und auch direkte Erfahrungen zu machen, dass das Leben ganz anders ist als das, was Ihr dank Euren eigenen Wahrnehmungsreihen sonst erlebt. Macht das bis dahin Sinn für Euch?

MARK: Ja.

JOHN: Hmm.

KRIS: In dem Augenblick, in dem Ihr beginnt, eine andere Wahrnehmung zu übernehmen, wenn auch aus keinem anderen Grund als dem, eine andere Sichtweise und eine andere Erfahrung zu haben, welche den Einflüssen folgt, die mit den Wahrnehmungen übereinstimmen, die Ihr momentan hegt, könnt Ihr zweifellos von einem völlig anderen Begriffsvermögen profitieren. Wenn Ihr jedoch Eure des Kampfes müden Anfragen aufrecht erhaltet und mit jener Wahrnehmung fortfahrt, dass Euch irgendwo irgendeine Antwort mit ausreichend Verständnis ausstatten wird, wird dies nur wenige Auswirkungen haben. Eure eigene Erfahrung ist es, die Euren Horizont erweitern muss. Erweitert Eurer eigenes Auffassungsvermögen, und Eure Wahrnehmungen werden sich automatisch umschalten auf das, was Eurer Natur angeboren ist. Dies bedeutet, dass jene Umschaltung der Wahrnehmung Euch mittels Eurer eigenen instinktiven Erfahrungen zu dem Verständnis führen wird, dass die Realität das ist, zu dem Ihr sie macht. Wenn Ihr also gegenwärtig behauptet, dass Ihr diejenigen wärt, die, nachdem die Essenz ihre kleinen Partys hatte, den Mist wegschaufeln müssen, dann werdet Ihr fortfahren, die entsprechende Erfahrung zu machen. Versteht Ihr mich?

JOHN: Ich denke ja.

KRIS: Gewiss. Wenn Ihr jedoch Eure Wahrnehmung verändert und erkennt, dass Eure vorherige Geisteshaltung strikt das Resultat Eurer Wahrnehmungen war, „dass dies die Art und Weise ist, wie Ihr darüber denkt und folglich ist es das, was ihr auch erlebt“, und Ihr beginnt, auf dieser Schicht Veränderungen vorzunehmen, dann werdet Ihr sehen, dass Ihr nun ganz im Gegenteil ebenso viel feiert wie alles andere auch, aber Ihr mögt zögern, die Verantwortung für Eure eigenen Aktionen zu übernehmen. Und Aktionen sind nicht bloß Eure physischen Äußerungen. Es gibt auch Aktionen des Bewusstseins, nicht wahr?

JOHN: Oh ja.

MARK: Ja.

KRIS: Und diese sind sogar noch reichlicher als Eure physischen Aktionen, aber sie sind immer noch mit Eurem Physisch-Sein verknüpft. Folglich ist eine der kraftvollsten Maßnahmen des Bewussteins, die Ihr tun könnt, wahrlich das Paradigma Eurer Wahrnehmungen umzuschalten. War das einleuchtend für Euch?

JOHN: Ja. Ein Teil von mir ist begierig, etwas mehr Einzelheiten darüber zu hören, wie man dies tun kann.

KRIS: Gewiss. In dem von uns benutzten Beispiel wurde eine Anfrage gemacht, die das besagte, was Ihr gelesen habt.

JOHN: Ja, ich erinnere mich.

KRIS: Und dies ist höchst faszinierend. Ich denke nicht, dass wir besonders vage sind, obwohl es vielleicht so erscheinen mag. Aber wir möchten genug Platz dafür lassen, damit die herrlichen Sirenen im Hintergrund vernommen werden können.

(Wiederum lautes Sirenengeräusch im Hintergrund.)

JOHN: (lacht).

MARK: Schon wieder eine Party der Essenz.

JOHN: Wisst Ihr, sie werden lauter, weil wir sie wertschätzen, denn was wir wertschätzen, das wächst. Na bitte.

KRIS: Es geht darum, dass es anscheinend der Fokuspersönlichkeit überlassen bleibt, den Dreck wegzumachen, nur weil dies so wahrgenommen wird.

JOHN: Ja, die Notiz, die wir neulich gelesen haben . . .

KRIS: Gewiss.

JOHN: . . . besagte, dass die Fokuspersönlichkeit schwierige Erfahrungen macht, damit die Essenz deren Vorteile ernten kann.

KRIS: Gewiss, und dies ist eine bedauerliche Entstellung. Und weil diese Entstellung zufällig Teil der Wahrnehmung ist, muss das Individuum interessanterweise auf dieser bestimmten Schiene handeln, reagieren und Fragen stellen. Versteht Ihr mich?

JOHN: Mit anderen Worten, es muss sich mit dem Wahrnehmungsmechanismus befassen.

KRIS: Gewiss, wenn das besagte Individuum, also der Autor jener Anfrage, und auch viele andere, die Ihr kennt, vorübergehend einwilligen und einen Pakt mit sich selbst schließen würden, obwohl sie glauben mögen, dass dies so ist, so dass sie diesen Glaubenssatz vorübergehend suspendieren würden, würde dies auch vorübergehend die Wahrnehmung ausreichend suspendieren, um die Chance zu bieten, die Erfahrungen aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen, und zwar derart, dass sie vorübergehend die Vorstellung inkorporieren könnten, dass sie es sind, die eine Party haben, und dass sie es auch bedürfen, ein Gefühl der Verantwortung für ihre eigenen Aktionen und Auswahl zu erlangen. Und dann mögen einige sagen: „Aber sie haben nicht bewusst gewählt, mit einer bestimmten physischen, psychologischen oder emotionalen Herausforderung geboren zu werden.“ Und wie wollen sie das denn wissen?

Viele Individuen fordern gewöhnlich, dass die Gedanken, auf die sie sich einigen, zur Realität werden sollen. Mit anderen Worten, sie können tun, was auch immer sie begehren. Unsere Antwort ist vielleicht einfach, dass wir fragen würden, ob das so ist. Könnt Ihr Euren Bart am Wachsen hindern?

JOHN: Nein, ich trimme ihn, aber..

KRIS: Gewiss, und könnt Ihr Eure Lungen am Atmen hindern?

JOHN: Nein.

KRIS: Gewiss. Könnt Ihr Euer Herz am Schlagen hindern?

MARK: Nun . . .

KRIS: Es sei denn, Ihr könntet . . .

JOHN: Nein.

KRIS: Aber das ist nicht…Es wäre eine endgültige Lösung und nicht die, nach der wir Ausschau halten, keiner von Euch.

JOHN: Offensichtlich ist da sehr viel im Gange außerhalb unseres bewussten Gewahrseins, wovon wir sehr profitieren.

KRIS: Gewiss. Euer sogenannter subjektiver oder bewusster Geist/Gemüt (conscious mind) erhält Eure physische Gestalt, ohne dass Ihr die biologischen, physiologischen, medizinischen oder physikalischen Mechanismen usw. verstehen müsstet.

JOHN: Stimmt.

KRIS: Ihr habt also in vielerlei Hinsicht wirklich Glück. Stellt Euch vor, Ihr müsstet mit einer Enzyklopädie umherwandeln und diese in jeder Sekunde des Tages aufschlagen, um herauszufinden, was irgendwelche Eurer körperlichen Funktionen sind, wie sie arbeiten und wie Ihr sie ein- oder abschalten könnt. Das wäre wirklich eine höchst beschwerliche Reise, die wohl kaum der Mühe Wert wäre.

JOHN: Ja.

KRIS: Ihr habt also Glück, dass Ihr einen Teil von Euch erschafft, einen Aspekt, der all dies handhabt, so dass Ihr Boogie tanzen könnt, ohne Euch darum kümmern zu müssen, wie Ihr das anstellt. Ist das einleuchtend für Euch?

JOHN: Hmm.

KRIS: Und andererseits ist es nicht so, als ob der Aspekt des Selbst, den Ihr das Unterbewusstsein nennt, das subjektive oder Neo-Bewusste, Euch erwischen wollte oder Eure besten Bemühungen hintertreiben wollte. Ihr tut in dieser Beziehung ganz alleine einen angemessenen Job und braucht keinerlei Hilfe von irgendeiner Quelle. Unser Argument ist es also, dass es Euch möglich ist, vorübergehend jeglichen Zweifel in alles zu suspendieren, was im Widerspruch zu Eurer gegenwärtigen Wahrnehmung in dieser Richtung ist. Und während dieser Episode des Suspendierens Eurer Zweifel, probiert Ihr vorübergehend die Vorstellung aus, dass Ihr Euch im Fluss des Lebens befindet und dass, obwohl Ihr oder irgendein anderer die eine oder andere Herausforderung haben mag, Ihr dieser Erfahrung zugestimmt haben mögt, weil Ihr irgendwo irgendwie eingewilligt habt, dass die Erfahrung Euch irgendeinen Nutzen bringt, obwohl Euer bewusster Verstand zu diesem Zeitpunkt nicht gewahr ist, was dieser Nutzen sein könnte.

Manche mögen Kinder beobachten, die eine lähmende oder sogar lebensbedrohliche Krankheit der einen oder anderen Art haben und sich über die großen Ungerechtigkeiten der Welt wundern, dass diese Kinder auf diese Weise leiden müssen. Und doch erdulden die Kinder ihre Herausforderungen, da gibt es keine Einwände. Aber wenn Ihr dies untersucht und sogar bei den Kindern nachfragt, die in dieser Verfassung sind, mögt Ihr entdecken, dass deren Wahrnehmungen und sogar ihre in solch jungen Jahren zum Ausdruck gebrachte Weisheit oft die größten Philosophen beschämt. Sie mögen zum Wohle der menschlichen Wesen ein Leben angenommen haben, das demütigend ist. Und sie mögen sogar auf ihre eigene junge Weise jenseits aller medizinischen Terminologie verstehen, was es ist, was von ihnen durchgemacht wird. Ist das einleuchtend für Dich?

JOHN: Oh ja, absolut. Wenn wir an die Paralympics denken, das ist immer absolut erstaunlich, inspirierend und bewegend zu beobachten.

KRIS: Gewiss. Die Geisteshaltung, die wegen dieser Ungerechtigkeiten nachfragt, wünscht immer noch, sich auf die eine oder andere Weise auf die Opferrolle, Hilflosigkeit und Machtlosigkeit zu fokussieren und möchte sich die Tatsache nicht eingestehen, dass sie über das schreit, was sie als Ungerechtigkeiten sich selbst gegenüber erachtet. Deshalb projizieren die Leute dies auf etwas, was sie sehen und als Ungerechtigkeit anderen gegenüber beurteilen. Ist das einleuchtend für Euch?

MARK: Ja, das ist es.

KRIS: Wenn Ihr in diesem Augenblick aus Euren Wahrnehmungen heraustreten und Euch das größere Bild der Bedeutung des Lebens ansehen könntet, und welche Art von Endergebnis Ihr durch dieses Paket erlangt, mag dies gewiss genug kortikale (Gehirn) Prozesse öffnen, um Einblicke und auch die tiefere Bedeutung Eurer Teilnahme an dieser bestimmten Erfahrung zu erlangen. Ergibt dies Sinn für Euch?

JOHN: Ja, das tut es. Kann ich eine kurze Frage dazu stellen?

KRIS: Gewiss.

JOHN: Du sagtest, “wenn wir aus unseren Wahrnehmungen heraustreten könnten”, und zuvor sagtest Du “wenn wir unsere Glaubenssätze suspendieren könnten”.

KRIS: Gewiss.

JOHN: Okay, wie sieht das nun aus? Ist das so einfach, wie wenn … Nehmen wir an, ich halte mich für ein Opfer. Ist es nun so einfach, wie wenn man sagt: “Okay, einen Augenblick lang tue ich so, als ob ich kein Opfer wäre:” Ist es das?

KRIS: Da ist vielleicht mehr im Spiel als nur das, aber die grundsätzliche Voraussetzung ist es, dass Du einen Augenblick lang für eine gewisse Zeit Deine psychologische Fernbedienung nimmst und Deine Wahrnehmungen anhältst und buchstäblich beiseite trittst, aus Dir selbst heraustrittst und, wenn Du so willst, Dich buchstäblich ans andere Ende der Couch begibst. Und in diesem Augenblick tue so, als ob Du kein Opfer wärst, sondern jemand, der sehr weise und sehr gerecht Dir selbst und anderen gegenüber ist, einer, der alle Nuancen und Schattierungen des Lebens sieht und anerkennen kann, dass - obwohl es anscheinend einige Ungereimtheiten gibt - diese immer noch ein klarer Pfad für das Verständnis bleiben, und dass in diesem Augenblick, in diesem präzisen Moment das Leben, das Du unter normalen Bedingungen hast, was Du als normale Bedingungen bezeichnest, das Resultat von Wahrnehmungen ist, dass dies nicht die Wahrheit, sondern das Resultat von Wahrnehmungen ist. Und in diesem Augenblick, da erschaffst Du eine neue Wahrnehmung.

JOHN: Das ist es, warum ich in einem gewissen Sinne hier nachfasse, weil ich nicht denke, dass wir unsere Wahrnehmung suspendieren können. Ich denke, wir können eine gewisse Art der Wahrnehmung suspendieren, aber wir werden immer wahrnehmen, nicht wahr?

KRIS: Gewiss, aber die Wahrnehmung, die Du in Einklang mit diesen bestimmten Anfragen hegst, dabei kannst du jede gehegte Wahrnehmung suspendieren. Wir sprachen nicht von allen Wahrnehmungen.

JOHN: Nein. Okay. Statt Wahrnehmung könnten wir hier auch Glaubenssatz sagen?

KRIS: Gewiss.

JOHN: Okay. Nehmen wir an, ich ringe mit einem Problem. Wenn ich nun, wie Du sagst, auf einem Sofa sitze und mich nun auf die andere Seite setzen und sagen kann: „Okay, das war dort. Das war damals, und nun haben wir jetzt. Und jetzt bin ich ein weises, ein ewiges Wesen, das sich außerhalb jener Wahrnehmungskiste befindet, in der jenes andere Ich bezüglich dieses Problems steckt. Und ich werde mir die größere Perspektive ansehen.“ Es ist also dieses kleine bisschen Schauspielerei, und das scheint mir…

KRIS: Ihr nennt es Improvisation/aus dem Stehgreif.

JOHN: Okay.

KRIS: Wenn Du so willst, die Essenz aus dem Stehgreif heraus.

JOHN: In Ordnung.

KRIS: Es geht darum, dass Eure Wahrnehmungen gewisse Felder von Visionen erzeugen, die Euch befähigen, das, was Ihr als die Realität bezeichnet, mit einer spezifischen Linse zu interpretieren.

JOHN: Stimmt.

KRIS: Ihr könnt diese bestimmte Wahrnehmung beiseite tun. Und wenn Ihr Euch ans andere Ende der Couch, auf den anderen Stuhl oder ans andere Ende des Zimmers begebt und so tut, als ob Ihr weiser und älter usw. wärt, erschafft Ihr natürlich ganz offensichtlich eine andere Wahrnehmung, und zwar eine, die ausreichend groß ist, um die vorherige Wahrnehmung zu inkorporieren und dabei immer noch fähig zu sein, deren Tiefe und Bedeutung zu verstehen.

JOHN: Okay. Das klingt wie eine hübsche kleine Übung, die ich irgendwann ausprobieren kann.

KRIS: Während Ihr Eure Erfahrung als Fokus aufrechterhaltet, müsst Ihr Euch natürlich immer noch mit Wahrnehmungen befassen. Die Wahrnehmungen sind nicht die Realität, aber Ihr erlebt sie ALS die Realität.

JOHN: Stimmt.

KRIS: Es ist so, als ob Ihr sagtet: “Die Landkarte ist es”.

JOHN: Gewiss. Und dies führt mich zu einer weiteren Frage. Hau mich um, wenn ich mich in die falsche Richtung bewege, aber….

KRIS: Du möchtest nicht gehauen werden.

JOHN: Stimmt, Du hast völlig Recht. Und was ist mit der Perspektive der Essenz? Nutzt sie ebenfalls Wahrnehmungen? Oder ist es eine Art von Wahrnehmung?

KRIS: Das, was Ihr als Wahrnehmung erlebt, ist wiederum Eure Interpretation, welche – wenn Du so willst - eine Wahrnehmung einer Wahrnehmung ist. Das ist ziemlich schwierig, aber wir gebrauchen verschiedene Fokusse.

JOHN: Ja.

KRIS: Und damit meinen wir nicht “Ihr” als Fokuspersönlichkeiten.

JOHN: Stimmt.

KRIS: Wir gebrauchen Linsen.

JOHN: Stimmt. Okay, und diese sind nicht wirklich solche Wahrnehmungen in der Art und Weise, wir hier darüber sprechen?

KRIS: Nicht auf gleiche Weise, wie Ihr dies tut. Unsere Wahrnehmungen sind Realität. Eure Wahrnehmungen sind Interpretationen der Realität..

JOHN: Oh, das ist es, was Du mit Wahrnehmung der Wahrnehmung meinst.

KRIS: Ja.

JOHN: Ja.. Okay. Ich habe verstanden. Letzten Sonntagabend sagest Du etwas ziemlich Provokatives. Du sagtest, dass wir dazu fähig sind, die „nackte Wahrheit“ zu erleben. Meintest Du damit, dass es für uns möglich ist, so wahrzunehmen, wie die Essenz dies tut, im Gegensatz zur Wahrnehmung der Wahrnehmung, was unsere Normalität ist?

KRIS: Das könnt Ihr, die Möglichkeit ist vorhanden, aber Ihr mögt sie nicht aufrechterhalten können.

JOHN: Ah. Okay.

KRIS: Vielleicht so, wie wenn Ihr einen flüchtigen Eindruck von einem Traum einfangt, den Ihr hattet. Dies mag Euch mit einem unermesslichen Glücksgefühl überschwemmen.

JOHN: Ich kenne solche Augenblicke.

KRIS: Und Du magst Dich an sie erinnern. Aber sie aufrecht zu erhalten, während Du Deine Konzentration hältst auf . . .

JOHN: Das ist schwierig.

KRIS: Gewiss. Es wäre ähnlich, wie wenn Du Öl zwischen Deinen Fingern festhalten wolltest.

JOHN: Gewiss. Wenn ich zurückdenke an diese wenigen Augenblicke in meinem einsamen Leben, in denen ich jene Art von Erfahrungen machte, nun Deine vorherige Frage “Was ist der Sinn des Lebens, und wo passe ich da hinein?”- diese Fragen fallen bei dieser Perspektive weg. Dann ist es ganz offensichtlich, was der Sinn des Lebens ist und wie ich da hineinpasse …

KRIS: Sobald Du Dir sozusagen diesen Hut aufsetzt, wenn auch bloß für den Bruchteil eines Augenblicks, für ein Iota einer Nanosekunde, reicht dies aus, um die Dinge in eine andere Perspektive zu rücken.

JOHN: Ich habe das Gefühl, während wir über Wahrnehmung sprechen, da erinnere ich mich daran, dass Du vor sechs Monaten oder vor einem Jahr in der Radio Show etwas sagtest, was mir im Kopf blieb. Du sagtest, dass die Bewusstseinsumschaltung, die wir durchlaufen, eine Prozess sei, bei dem wir lernen, wie wir unsere Wahrnehmungen wählen. Kommen wir darauf zurück?

KRIS: Dies wird irgendwann einmal nach vorne zurück kommen.

JOHN: Aha.

MARK: Von hinten nach vorne.

KRIS: Gewiss.

JOHN: Aha, zurück zu

KRIS: Von der hinteren Herdflamme nach vorne und wieder zurück, wenn Du so willst, mit zusätzlichen Dimensionen.

JOHN: Nun, die Idee, unsere gegenwärtigen Wahrnehmungen zu suspendieren …

KRIS: Gewiss.

JOHN: . . . und uns an andere Standorte zu begeben, das kommt mir ziemlich nahe bei dem vor, dass wir nun anfangen, wählen zu können, welche Wahrnehmungen wir anheuern wollen.

KRIS: Jeder kleine Schritt bringt Euch weiter auf Eurer Reise.

JOHN: Aha.

KRIS: Und hast Du irgendwelche Fragen?

MARK: Die hatte ich, aber ich habe sie vergessen.

KRIS: Gewiss, und gibt es im Skype-Land Anfragen?

ALAN: Nun, Bill hatte vorhin eine Frage. Es war mehr ein Kommentar. Er sagte, dass seiner Ansicht nach das wirklich Wichtige unsere Glaubenssätze über die Dinge sind, die unserer eigenen Natur angeboren sind. Und damit denke ich, dass, wenn wir uns auf die Dinge zurückfallen lassen, die unsere Natur sind, dass wir dann am besten einige ziemlich positive Glaubenssätze darüber haben, was diese Dinge sind.

KRIS: Gewiss. Ihr habt keine mysteriöse und ätherische Natur/Beschaffenheit. Sie ist gewöhnlich vor Euch, in Euch und in Euren Gedanken. Aber nochmals, Ihr gebt Euch oft mit dem zufrieden, was Ihr denkt, dass Ihr es bekommen könnt, statt mit dem, was Ihr begehrt, sogar in dieser Hinsicht. Ihr seid großartig beim Euch Zufrieden-Geben mit dem, was Ihr denkt, dass Ihr es bekommen könnt. Aber wenn Ihr Euch traut, kühn genug zu werden, dann könnt Ihr auch das bekommen, was Ihr Euch wünscht. Aber dies ist eine Frage der Wahl.

Wir glauben, dass Ihr jetzt eine kleine Pause haben könnt?

MARK: Ja, vielen Dank.

JOHN: Danke, Kris.

MUSICAL INTERLUDE

MARK: Willkommen wieder bei Kris Radio hier bei That Radio und That Channel.com. Ich heiße Mark Bukator und sitze hier mit John, Serge und jetzt Kris und mit Alan draußen im Skype-Land.

JOHN: Oh Junge, Kris ist wieder am Ball.

KRIS: Die Idee, aus Euch herauszutreten, wenn auch nur vorübergehend, dient dazu, eine andere Sichtweise einzuflößen. Ihr seid beispielsweise multidimensionale Wesen. Es gibt keine Dimension, wo Ihr nicht seid. Wenn Ihr also die Augen der Essenz wärt, nicht die Iden des März, aber die Augen der Essenz …

JOHN: Okay.

KRIS: . . . und anfangen würdet, Euch all diese multidimensionalen Ausdrucksformen anzusehen, die Ihr in all diesen vielen verschiedenen Dimensionen eingefügt habt, was denkt Ihr, würdet Ihr dann noch bekommen, außer Kopfschmerzen?

JOHN: Wir würden die aller erstaunlichste, weiteste, multi-facettenreichste, komplexeste, herrlichste Perspektive bekommen.

KRIS: Gewiss. Aus einer bestimmten Perspektive würdet Ihr Tausende unterschiedlicher Ausdrucksformen von Euch selbst in unterschiedlichen Gestalten, Geschlechtern, Situationen, historischen Epochen und ganz unterschiedlichen Realitäten erblicken. Und Ihr wärt in der Lage, sie alle buchstäblich innerhalb eines Augenblicks in Aktion zu sehen. Ist das einleuchtend?

JOHN: Nein.

(Gelächter.)

KRIS: Und das würde heißen, dass Ihr buchstäblich fähig wärt, Euch selbst außerhalb von Euch selbst zu sehen und zu sehen, wie die Essenz in der Lage ist, sich entsprechenden verschiedener Paradigmen zu sehen und entsprechend zu handeln.

JOHN: Stimmt. Wenn man also sozusagen für einen Augenblick aus diesem Fokus heraustritt, wäre da also ein Zehnmilliardstel dieser Perspektive zu sehen.

KRIS: Gewiss. So wie Ihr einschlafen und in verschiedene Traumhandlungen eintreten könnt, wobei Ihr auch etwas außerhalb von Euch selbst seid, obwohl in Traumrealitäten kein bestimmtes Gelände eingenommen wird.

JOHN: Aha.

KRIS: Und deshalb kann das Bürgermeisteramt Euch keine Steuern für ungenutzten Grundsbesitz abverlangen..

JOHN: Aha, das ist ein ziemlich expansiver Gedanke.

MARK: Es gibt einen Spruch, der lautet: “Um jemanden zu kennen, musst Du eine Meile in seinen Schuhen gehen”, und wenn man aus sich heraus geht und Essenz wird, und versucht zu verstehen, auch wenn es nur geschieht durch So-tun-als-ob, aber sich selbst als Essenz vorzustellen, nicht außerhalb von dieser, kann uns dies einen Einblick in die Essenz geben.

KRIS: Es ist sogar für das leistungsfähigste Individuum sehr schwierig, spezifisch über den Gebrauch von Worten und Sprache hinaus zu gehen, welche umgehend irgendeine Verzerrung mit einschließen. Hier trifft die Augenblickserfahrung die Wahrnehmung in einer direkten Filterung.

JOHN: Stimmt.

KRIS: Dies ist zwangsläufig, es ist ein unveränderliches Gesetz.

JOHN: In gewisser Weise könnte die Wahrnehmung als eine Art von Filter gesehen werden.

KRIS: Das ist sie gewiss.

JOHN: Na bitte.

KRIS: Bei genau diesem Kontaktpunkt könntet Ihr sogar sagen, dass Wahrnehmung ein Ereignis-Horizont ist. Genau an diesem Kontaktpunkt wird er in die eine oder andere Form verbogen. Also gibt es bei allem, was Ihr seht, hört und tut, noch mehr als das bloße Auge wahrnimmt. Ihr erfahrt also sozusagen ein Stückchen davon, aber nicht den ganzen Kuchen.

JOHN: Okay. In Ordnung. Kris, das ist hilfreich beim Verständnis, wie man einen Schritt zurück tut von der Wahrnehmung und dem Glaubenssatz, hin in eine andere, weitere Wahrnehmung und einen Glaubenssatz.

KRIS: Gewiss. Und Ihr könnt Wahrnehmung nicht vermeiden. Ihr seid in diesem Sinne ein physisch zum Ausdruck gebrachtes Wesen und befindet Euch deshalb in der Wahrnehmung.

JOHN: Richtig, das ist Teil des Geschäfts.

KRIS: Gewiss. Es ist so in der Blaupause, es befindet sich in dem sehr winzigen Kleingedruckten, das Ihr sozusagen im Vertrag unterschrieben habt.

JOHN: Stimmt.

KRIS: Habt Ihr sonst noch Fragen?

ALAN: Kris, ich habe eine Frage, denn obwohl sie keiner hier angemeldet hat, kann ich mir vorstellen, dass es eine Menge Leute dort draußen gibt, die sagen: „Ich habe schon Schwierigkeiten genug, mit dem Leben zurechtzukommen, das ich habe. Wenn ich meine Wahrnehmung genug ausdehne, um viele weitere Aspekte von mir selbst und viele weitere Wahrnehmungen aufzunehmen, wie kann ich verhindern, dass ich davon völlig überwältigt werde.?“

KRIS: Gewiss, und Ihr müsst nicht überwältigt werden, es gibt keine Vertragsklauseln, die das besagen würden. Allerdings könnt Ihr oder jeder andere leicht zu dem Verständnis kommen, dass, sobald die Dinge nicht länger in Einklang strömen, wenn das Leben, von dem Ihr träumt und das Ihr Euch für Euch selbst ausmalt, nicht geschieht, Ihr dann damit beginnen mögt, Euer Wahrnehmungsparadigma derart umzuschalten, dass das Leben, von dem Ihr träumt und das Ihr begehrt, zu Eurer Erfahrung wird. Ist das einleuchtend für Dich?

ALAN: Ja, und ich kann mir auch noch ein anderes Ziel vorstellen, bei dem diese Übung nützlich wäre. Wenn man sein Bewusstsein wirklich ausdehnt, um all diese unterschiedlichen Arten von Gewahrsein aufzunehmen, dann mag uns das tatsächlich helfen, uns besser in dem Leben, das wir haben, zu fokussieren, einfach im Vergleich dazu.

KRIS: Gewiss, und es mag noch nicht einmal darum gehen, Euer Bewusstsein auszudehnen, denn es ist nicht wie ein Gummiband, sondern es mag vielleicht mehr darum gehen, Begrenzungen des Bewussteins loszulassen. Ist das einleuchtend?

ALAN: Es ist dies gewiss für mich.

KRIS: Gewiss. Habt Ihr noch andere Anfragen?

ALAN: Nun, Bill wollte wissen, wieviel Feuerwehrwagen Toronto wirklich hat. Aber ich denke, das gehört nicht zum Thema.

MARK: Ich denke, sie sind alle vorbeigefahren.

(Gelächter.)

KRIS: Manche Einwohner von Toronto sagen “Toronto, das ist der Nabel des Universums”, also könnte es jede mögliche Anzahl davongeben.

(Gelächter.)

KRIS: Wieviel Uhr ist es bitte?

MARK: Zehn vor.

KRIS: Zehn vor, gewiss, gibt es sonst noch ein Thema, das Ihr besprechen möchtet?

MARK: Ich habe eine. Es gab da einen Videoclip, der im Umlauf war über Idiots Savants. Da war dieser autistische Mann, aber sie bezeichneten ihn als “lebende Kamera”. Sie flogen 45 Minuten lang mit ihm im Hubschrauber über Rom. http://de.youtube.com/watch?v=ckqDX2Xpd ... re=related

KRIS: Du bist Dir darüber im Klaren, dass Ihr jetzt noch 9 Minuten habt.

MARK: (lacht.) Als sie mit ihm landeten, gaben sie ihm ein großes Stück Papier, das über die ganze Wandbreite reichte, und er war in der Lage innerhalb von drei Tagen die ganze Stadt Rom mit allen Einzelheiten einzufangen. Möchtest Du bitte etwas dazu sagen?

KRIS: Gewiss. Idiots Savants sind höchst interessante und eigenartige Individuen. Manche von ihnen erschrecken Euch sogar aufgrund ihrer Fähigkeiten. Es gibt Idiots Savants, die bis zu unglaublichen Zahlen rechnen können. Es gibt jene, die, wie dieses Individuum, ein extrem photographisches Gedächtnis haben. Und es gibt viele, die bislang noch nicht einmal die Früchte ihrer besonderen Konzentration darbieten konnten. Aber Idiot Savant ist auch eine solch herabwürdigende Bezeichnung.

MARK: Stimmt.

KRIS: Was das anbelangt, mögen sie größtenteils nicht in der Lage sein zu funktionieren wie der durchschnittliche Joe oder Jane. Und sie mögen sogar gewählt haben, nicht an den üblichen Arten der „Ein und Aus Realitätserschaffung“ teilzuhaben, an der die durchschnittlichen Jane und Joe teilhaben. Verstehst Du mich soweit?

MARK: Ja.

JOHN: Oh, ja.

KRIS: Aber sie haben auf eine sehr offene Art und Weise gewählt, die Bandbreite auf spezifische Talente und Fähigkeiten zu begrenzen, welche die durchschnittlichen Jane und Joes absolut nicht anzapfen könnten.

JOHN: Um-hmm.

KRIS: Sie haben also das gemacht, was wir nur schwer beschreiben können, also eine Art von Kompromiss, um eine einzigartige Konzentration auf Talente zu erleben, die allen menschlichen Wesen angeboren sind, doch die meisten menschlichen Wesen wären nicht in der Lage, diese Fähigkeiten zu entfalten. Sie verzichten also auf viele der üblichen Ein und Aus des Lebens, um sich auf ein oder zwei einzigartige Talente zu konzentrieren. Es gibt musikalische Savants und viele andere sonst noch. Es gibt auch anderes Savants, die im Grunde genommen auf Abruf bereit stehen, so dass Eure Kenntnisse von Medizin, Physik und Mechanik innerhalb von 2 Wochen transformiert werden könnten. Aber Ihr seid kaum in der Lage, schon Eure gewöhnlichen Leben als solche zu verstehen. Deshalb sind diese Individuen noch nicht bereit.

JOHN: Interessant.

KRIS: Und viele von ihnen werden als Idioten behandelt.

JOHN: Stimmt, statt als Wissende (Savants).

KRIS: Gewiss.

MARK: Ich sehe das so. Da sind diese Leute, von denen wir denken, sie können sich noch nicht einmal selbst ihre Schuhe schnüren, und doch haben sie dieses Talent, und das sagt mir etwas über mein eigenes Selbst, meine eigenen Fähigkeiten, meine eigenen Mächte, die ich verleugne, negiere oder nicht in mein Leben herein lasse. Das ist ermächtigend.

KRIS: Und es mag so aussehen, als ob die Talente dieser Individuen aus dem tiefen Brunnen ihrer Psyche emporstiegen, weil sie die Wahl getroffen haben, sich nicht mit so vielen anderen Aspekten des Alltags zu befassen, was in diesem Sinne macht, dass sie so wirken, wie das, was Ihr als Idioten bezeichnet. Sie mögen keine gesellschaftlichen Fähigkeiten besitzen. Sie mögen nicht in der Lage sein, in irgendeiner Art von sozialem Umfelds gut zu funktionieren. Aber sobald Ihr ihnen die Chance gebt zu leuchten und sogar in ihren speziellen Fähigkeiten erleuchtend zu werden, beschämen sie einige der schlauesten Köpfe.

MARK: Absolut.

KRIS: Wenn Ihr also Eure Sichtweise bezüglich der Beschaffenheit dieser Individuen verändert, mögt Ihr fähig sein, einige Eurer eigenen Fähigkeiten und Talente wertzuschätzen, von denen Ihr wiederum viele unterdrückt oder verleugnet, und Euch stattdessen mit dem zufrieden gebt, was Ihr bekommen könnt.

MARK: Um-hmm.

JOHN: Um-hmm.

KRIS: Diese Savants sagen und demonstrieren nur das, wozu Ihr in Eurem Inneren imstande seid. Bringt das genug Verständnis?

MARK Absolut.

KRIS: Gewiss, dann geben wir Dir Joseph zurück und wünschen Euch, dass Eure Inneren Savants (Wissenden) Euch ab und zu in den Hintern treten.

(Gelächter.)

MARK: Vielen Dank.

JOHN: Vielen Dank, Kris.

ALAN: Vielen Dank, Kris.

MARK: Ah, eine großartige Show. Vielen Dank Allen, Bill und Skypies.

ALAN: Bis zur nächsten Show.

MARK: Ja. Bleibt eingeschaltet, und Kris wird gleich in der Heroischen Reise der Seele kommen. Gute Nacht alle miteinander.

SERGE: Und da sind die Heroen der Seele.

(Gelächter.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Kris Chronicles Zweifel außer Kraft setzen
BeitragVerfasst: Do 30. Sep 2010, 15:33 
Erleuchtet
Erleuchtet

Registriert: Do 6. Mai 2010, 18:33
Beiträge: 1527
ich wollte gerade das Kris-Archiv zum Thema Astralreisen und Bardo-Zustand durchstöbern, aber gleich hier bin ich hängengeblieben....


Zitat:
die Idee, aus Euch herauszutreten, wenn auch nur vorübergehend, dient dazu, eine andere Sichtweise einzuflößen. Ihr seid beispielsweise multidimensionale Wesen. Es gibt keine Dimension, wo Ihr nicht seid.


Kris at his best.
feuervogel


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