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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Sich überfordert fühlen
BeitragVerfasst: Sa 25. Sep 2010, 11:59 
Supraselbst
Supraselbst

Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
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Sich überfordert fühlen
Feeling Overwhelmed

Channeled durch Serge J. Grandbois und transkribiert von Ellen Gilbert (Kwaa’Ji)
Spaziergang am Montag, dem 1. Sept. 2008

KRIS: Nun, wir vertrauen darauf, dass Du Dich behaglich fühlst.

MARK: Ja, vielen Dank.

KRIS: Gibt es etwas, worüber Du sprechen möchtest?

MARK: Ja, tatsächlich. Insbesondere heute fühle ich mich völlig anders. Ich bin „neben mir selbst“ in Anführungszeichen, und ich verstehe, dass das bedeutet ….

KRIS: Bist Du sicher, nicht besessen zu sein?

MARK: (lachend) Ich bemühe mich, zuzulassen. Heute habe ich mich oft dabei erwischt, dass ich meine, dass ich mich nicht wohl fühle. Wenn ich wirklich damit aufhöre und darüber nachdenke, fühle ich mich durchaus wohl. Es gibt da keine Krankheit oder irgendwelche Symptome, aber ich fühle mich einfach neben mir selbst. Ich versuche also, diese Kommunikation und diese andere Regie zuzulassen.

Ich habe bemerkt, dass meine Träume ganz anders sind, und dieser andere Aspekt von mir selbst, der gekommen ist, neigt dazu, in meinen Träumen sehr aktiv zu sein. Ich denke an manche möglichen Gründe, nein, Vorteile dieser Veränderung, und mir sind ein paar Dinge in den Kopf gekommen, und eines der Dinge hängt mit dem Buch zusammen und dem morgigen Konferenzgespräch, und das andere und größere ist „Die Jagd nach Euren Träumen.“ Es ist so, als ob ich in meinen Träumen als Vorbereitung auf das Seminar schon auf der Jagd nach meinen Träumen wäre.

KRIS: Nun, da sind offensichtliche verschiedene Elemente im Spiel.

MARK: Eine Sache, die ich wohl noch erwähnen sollte, ist, dass ich mir jetzt sehr oft die Fragen stelle: “Was muss sich verändern, damit…” und “was muss geschehen, damit…“

KRIS: Was denkst Du, was das gewöhnlich nach sich zieht, wenn Du diese Fragen stellst?

MARK: Antworten.

KRIS: Gewiss, nun, wie viele Individuen sind es gewöhnt, dass ihnen Antworten in Form eines Telegramms geschickt werden?

MARK: Genau.

KRIS: Dass jemand vor der Tür steht und die Antwort bringt. Und obwohl dies geschehen mag, wenn Ihr Fragen stellt, die diese Art von Antworten rechtfertigen, stellst Du Fragen, die eine andere Art Antwort rechtfertigen.

MARK: Ja.

KRIS: Und die Sorte Antworten, die auf diese Art von Fragen oder auf diese Fragestellung erwartet werden kann, muss aus der inoffiziellen Bewussteinslinie kommen. Also wirst Du weder ein Telegramm, noch eine Email oder einen Brief oder einen Anruf bekommen, sondern Erfahrungen, und dies ist gewöhnlich der tote Winkel, auf den viele Individuen nicht achten. Sie sind es gewöhnt, Antworten durch rationale logische Prozesse zu bekommen. Doch diese Art Antworten kommt nicht durch jene Prozesse. Sie kommen nur durch die inneren Kommunikationswege, und diese Kommunikationen geschehen mittels der Erfahrungen selbst. Die Antwort ist die Erfahrung, und die Erfahrung ist die Antwort. Und dies ist ein großer Unterschied. Dies beschleunigt auch synaptische und neurologische Prozesse, und geschieht ebenfalls durch Aspekte, so wie Du es erlebst.

MARK: Ja.

KRIS: Und eine der Antworten ist das, was Du heute bemerkst. Du hast kaum den Computer angerührt und kaum Arbeit im Netz getan, und DAS IST Teil der Antwort. Du hast Dich daran gewöhnt zu fühlen, dass Du nur Du selbst bist, wenn Du Dich wie einen Sklaven antreibst.

MARK: Ja, um Ergebnisse zu bekommen, muss ich physische Arbeit leisten.

KRIS: Gewiss, aber es gibt viele Gelegenheiten, wo eine andere Art Resultat erwünscht ist, und dieses hier involviert nicht die Art Arbeit, die Du gewöhnlich tust.

MARK: Stimmt.

KRIS: Sie kommt oft dergestalt, dass man einen Schritt zurück tut von den gewöhnlichen Prozessen, um zu sehen, was man sonst noch vermieden hat, und eines der Dinge, die Du vermieden hast, wäre in diesem spezifischen Sinne, Dir zumindest ein oder zwei Tage frei zu nehmen. Ist das für Dich einleuchtend?

MARK: Ja, absolut. Sogar schon vor diesem Gespräch habe ich verstanden, dass man schon durch dise Fragen ganz automatisch den Ball der Veränderungen ins Rollen bringt, ganz gleich, ob man die kommunizierten Antworten versteht oder auch nicht.

KRIS: Das stimmt. Dies impliziert also ein gewisses Maß an Vertrauen in die Frage, und die Frage impliziert, dass es eine gewisse Form des Verständnisses bezüglich der Antwort gibt, denn sonst würde die Frage nicht gestellt. Du hast also irgendwie intuitiv aus anderen Ebenen Deines Bewussteins erfasst, dass Antworten da sind, und Du hast diese Fragen gestellt, um die Antworten hervorzubringen.

MARK: Stimmt.

KRIS: So wie auch eine Sorte Schlüssel nur ein Sorte Schlösser öffnen kann. Du kannst nicht verschiedene Schlüssel verwenden, um Zugang zu einem bestimmten Schloss zu bekommen. Sie werden nicht funktionieren. Und ein guter Schlosser weiß, welche Art von Schloss und Stifte (tumblers) involviert sind und findet einfach den richtigen Schlüssel. Ist das für Dich einleuchtend?

MARK: Ja, das ist es.

KRIS: Du hast auch zu tun mit einem gewissen Maß an Erwartungen für das bevorstehende Seminar.

MARK: Ja.

KRIS: Und es ist nicht zu Deinem Besten, diese Art von Erwartungen weiter im Kopf zu wälzen. Unser Vorschlag auf diesem Gebiet wäre es, einfach ins Seminar zu gehen und aus dieser Gelegenheit das Beste zu machen.

MARK: Okay.

KRIS: Verstehst Du, was das bedeutet?

MARK: Ja das werde ich tun, einfach dorthin fahren und alles genießen.

KRIS: Gewiss. Sei ein guter Schlosser. Auch dies mag ein Schlüssel sein.

MARK: Ja.

KRIS: Hast Du sonst noch eine Frage?

MARK: Nein, das ist es, was ich im Kopf hatte. Viele Fragen, die ich mir gestellt habe, handeln nicht vom gleichen Thema. Es geht um verschiedene Themen, die hinzukommen und Herausforderungen oder sogar andere Wünsche. Ich habe mich also bemüht, genau Acht zu geben, Fragen zu stellen, Antworten zu bemerken und sogar zu erkennen, wann ich die Antworten abschlage oder ein sich wiederholendes Verhalten aufweise, Geistesaffen usw.

KRIS: Gewiss. Nur weil eine Sache unbekannt ist, heißt das nicht, dass man sich davor fürchten müsse, wie Du in einer Fernsehsendung gehört hast. Auf diese Situation bezogen, ist es kein Grund, Dich automatisch zu fürchten, weil Du vielleicht die Bewegung und Aktionen Deines Bewusstseins nicht völlig und bewusst begreifst. Was hast Du sonst noch auf dem Herzen?

MARK: Nun, das Buch und auch die Zollformalitäten … (Übers.: Serge und Mark kommen aus Kanada, und das Seminar findet in USA statt)

KRIS: Du musst Dich mit den Zollformalitäten befassen.

MARK: Das räume ich ein und habe es getan. Und aufgrund des von uns ausgewählten Flugplatzes sollte dies jetzt sogar noch leichter ablaufen, aber da gibt es immer noch einen Teil von mir, der nervös ist.

KRIS: Dieser Teil erwägt es nur aus der Perspektive von gestern, also derart, “wenn es in der Vergangenheit so war, dann muss es auch in der Zukunft so sein.”

MARK: Ja. Aber ich weiß auch, dass dies viel einfacher geworden ist, seitdem wir das letzte Mal die Grenze überschritten haben. Joseph und Philip haben den Dreh heraus, und es wird jedes Mal leichter. Die Zöllner scherzen jetzt mit uns. Es ist einfacher geworden.

KRIS: Und was ist mit dem Buch?

MARK: Oh, ich bin freudig aufgeregt. Ich möchte, dass es vor Weihnachten herauskommt, und Du kennst mich, ich bringe mich wieder unter Druck und versuche immer, es besser zu machen, oder etwas anderes zu tun, aber ich möchte keine Verzögerung bei dessen großem Auftritt in der Welt. Um ehrlich zu sein, ich fühle mich wohl. Ja, ich denke daran. Ich bin zufrieden, mit dem, was ich gemacht habe, und ich bewege mich vorwärts. Es ist aufregend. Und da gibt es all das Unbekannte. Vieles von diesem Unbekannten wird morgen gelöst werden, aber da ist nichts Wichtiges, nichts um mich zu deprimieren oder dergleichen, es sind einfach unbekannte Größen. Dies war für uns ein sehr arbeitsreiches Jahr, insbesondere der Sommer, und manchmal fühle ich mich ein bisschen überfordert, aber es war für mich auch ein sehr erleuchtendes Jahr.

KRIS: Gewiss. Dürfen wir vorschlagen, dass Du auf Deine Wortwahl achtest „ich fühle mich überfordert.“ Höre Dir die Konstruktion des Satzes an und das, was dies impliziert. Was sagt Dir das?

MARK: Es ist fast wie ein Befehl.

KRIS: Und was besagt es noch?

MARK: Es ist negativ, ein Kommentar von der Art der Geistesaffen.

KRIS: Es sagt auch, dass Du auf andere Dinge verzichtest, die Du stattdessen fühlen könntest. Es sagt also „Ich wähle, mich überfordert zu fühlen. Ich habe mich selbst in diese Art von Situation gebracht, dass ich mich überfordert fühlen werde.“ Und zugleich auch „ Ich wähle keine andere Äußerung.“ Verstehst Du mich?

MARK: Ja, das tue ich. Ich finde, dass ich in dieser Kategorie Fortschritte mache. Im letzten Jahr gab es sogar Zeiten, wo ich andauernd überfordert war. Und obwohl ich in diesem Jahr mehr beschäftigt bin, fühle ich mich weniger überfordert.

KRIS: Und hast Du eine Ahnung, wo diese Art von Gefühlen herrührt, abgesehen von der bestimmten Klangwahl, abgesehen von den andren Dingen, die Du empfinden könntest. Was geschieht, wenn Du Dich überfordert fühlst?

MARK: Ich kanzle mich ab und lasse die Geistesaffen herein.

KRIS: Und was sonst noch?

MARK: Und wie Du sagst, lasse ich nicht zu, dass ich andere Äußerungen und andere Situationen empfinde.

KRIS: Gewiss. Obwohl das Generieren und die Wahl von oder das sich Fokussieren auf diesen bestimmten Gefühlsklang im Kontext der geführten Gespräche einem Ziel dienen müssten.

MARK: Mmhm, der Werterfüllung.

KRIS: Dies ist etwas, was zu einem Zeitpunkt nützlich war. Denke einmal zurück an die Zeit, als Du es tatsächlich brauchtest, Dich überfordert zu fühlen, damit Du Dich buchstäblich nur auf die Dinge fokussieren würdest, die Dich überfordern würden, so dass Du keine anderen Dinge fokussieren müsstest.

MARK: Mmhm. Eine schaurige Zeit.

KRIS: Und dies dauert schon eine lange Zeit.

MARK: Ja.

KRIS: Vielleicht schon mehr als zwei, vielleicht inzwischen drei Jahrzehnte.

MARK: Ja.

KRIS: In jener Zeit in Deiner Jugend diente dies also einem Zweck. Es fokussierte den Rahmen der Aufmerksamkeit neu, so dass Du nicht auf alles achten musstest, was sich auf die Umgebung zuhause bezog. Und Du hast dies genutzt, um Dich selbst anzutreiben, aber nun erkennst Du auch, dass, wenn Du Dich mit jener bestimmten Energie antreibst, dies nicht der Art von Ziel dienen mag, das Du als Endergebnis haben möchtest, obwohl Du immer noch die Nachlese einiger sehr nützlicher Dinge damit vornehmen kannst. Es ist so, als ob Du Dich selbst davon überzeugt hättest, dass Du alles mit Sack und Pack akzeptieren müsstest, während Du nur den Sack brauchst.

MARK: Stimmt.

KRIS: Und was denkst Du, könnte in dieser Sache getan werden?

MARK: Nun, ich könnte eine bewusste Wahl treffen, diese Verhaltensweisen nicht beizubehalten.

KRIS: Du hast beispielsweise die Worte “ich fühle mich überfordert” gebraucht. Und Du magst Dir sogar so sehr bewusst sein, dass Du Dich mit der Hand in der Keksdose der Überforderung erwischst, und wenn Du dies tust, dann hast du eine Option. Du magst plötzlich erkennen, dass Du da etwas tust, wo Du nicht hineingeraten möchtest, aber aus einer lange währenden Angewohnheit magst Du denken, dass es keine andere Option für Dich gäbe. Ist das für Dich einleuchtend?

MARK: Ja, das ist es. Ich denke, dass es ein riesiger Schritt für mich in die richtige Richtung war, als ich von einem Vollzeitjob auf Halbtagsarbeit wechselte, und dies veränderte meine Vorhersage oder erlaubt mir, meine Perspektive zu verändern und mich selbst dabei zu erwischen. Es ist jetzt viel leichter für mich, mich mit der Hand in der Keksdose zu erwischen.

KRIS: Welche andere Wahlmöglichkeiten könntest Du Dir selbst offerieren und dann zulassen, dass dies geschieht? Mit anderen Worten, was müsste geschehen, um von einem Gefühl der Überforderung zu dem Gefühl zu gelangen, dass Du die Kontrolle darüber hast?

MARK: Mir freizunehmen und das zu tun, was ich heute tat und dem Computer fern zu bleiben. Ich muss nicht an sieben Tagen in der Woche am Computer sitzen. Und ich erkenne, dass es kein riesiger Vorteil ist, die Niederschriften innerhalb von Minuten, oder Tagen oder Stunden im Netz zu haben. Die Leute können auch eine Woche darauf warten.

KRIS: Und was sonst noch?

MARK: Sogar beim Treffen in Arizona, als alle miteinander sprachen, sich begegneten und Kontakte knüpften, versuchte ich, die Dateien zu laden, damit sie schnell niedergeschrieben werden, und ich verpasste einige der Interaktionen und Kontakte, und das ist eine Lektion, die ich gelernt habe. Das muss sich nicht wiederholen. Wir sind jetzt in einer sehr guten Position.

KRIS: Dürfen wir Dir eine einfache Methode vorschlagen, um dies zu verbessern? Werde Dir zunächst einmal bewusst, dass Du die Wahl hast und dass es Dir möglich ist, Dich auf etwas anderes zu fokussieren als auf das Gefühl der Überforderung, was von immensem Potential sein kann. Du magst sogar in diesem Augenblick Bilder erschaffen und visualisieren, was dieses Gefühl der Überforderung für Dich repräsentiert.

Nehmen wir beispielsweise an, dass ein Gefühl der Überforderung riesige Stöße von Papieren und Bücher bedeutet, die im Raum so hoch aufgestapelt sind, dass Du das Tageslicht nicht sehen kannst, so als ob diese irgendwie zum wirklichen Gefängnis geworden wären. Und wenn Du Dir dessen bewusst wirst und diese durch die Bücher verursachte Enge, die Höhe dieser Stapel und den bedrückenden Geruch empfindest, Du nun plötzlich anfängst, die Stapel herunterzureißen, bis Du dann das Fenster sehen und dieses öffnen kannst, damit Du nun die frische Luft atmen und das Tageslicht, die Wolken und den Himmel sehen kannst, was verhindern würde, Dich überwältigt zu fühlen. Verstehst Du mich?

MARK: Ja, das tue ich.

KRIS: Und dann atme sie einfach ein, bis Du spürst, dass diese Gefühlsklänge sich von den gewohnheitsmäßigen Erwiderungen oder Programmen entfernen und wähle etwas Anderes. Macht auch einen regelmäßigen Newsletter. Er muss nicht lang sein, etwas so lang wie der letzte, den Ihr verschickt habe, worin wir die Saaten des Kosmos erwähnten, und mache in diesen Newsletter einen Hinweis auf einen Eurer Paypal-Links und bitte um kleine Spenden, vielleicht fünf oder zehn Dollars, was auch immer ein Individuum sich leisten kann, um die Aufrechterhaltung der Webseite und die Verteilung des Materials zu ermöglichen. Verstehst Du mich?

MARK: Ja, das tue ich.

KRIS: Dies ist eine einfache unaufdringliche Sache, aber da der Leser Verständnis gewinnt und seine Wahrnehmung und sogar sein Gewahrsein umschaltet, rechtfertigt dies gewiss im Gegenzug einen kleinen Beitrag, um eine effektive Kommunikation zu ermöglichen. Du magst sogar darauf hinweisen, dass Du weißt, dass sich nicht jeder eine Sitzung oder einen Block von Sitzungen leisten kann, aber vielleicht können sie sich einen Beitrag von fünf oder zehn Dollars leisten. Eine einfache Spende im Gegenzug für die Niederschrift, den Newsletter und alles, was sie aus der Website gewinnen.

MARK: Okay.

KRIS: Gibt es sonst noch etwas, worüber Du sprechen möchtest?

MARK: Da fällt mir nichts direkt ein. Ich bemerke, dass ich auf gute Weise auf viele Synchronizitäten und viele Veränderungen stoße, und es ist schön und aufregend, die Veränderungen zu sehen. Ich bin sehr glücklich in meinem Privatleben, fühle mich sehr wohl in diesem neuen Zuhause und bin mir bewusst geworden, dass ich im äußeren Leben viel freier von Störungen bin als je zuvor, was repräsentativ für das Innenleben ist, und dies genieße ich. Ich habe wirklich Freude an der Umgebung, wo wir jetzt leben, und an den Nachbarn, und das macht Spaß. Das hatte ich schon lange nicht mehr gehabt. Und ich sehe, dass die Haussegnungszeremonie sehr schön funktioniert hat.
KRIS: Dies nimmt seine eigene Gestalt an.

MARK: Hast Du dem noch etwas hinzuzufügen?

KRIS: Nichts Spezielles zu irgendeinem spezifischen Thema, obwohl jedes Fenster der Möglichkeiten sich einfach öffnen kann.

MARK: Ich erwäge ein großes Seminar in Toronto im Juni nächsten Jahres, und Joseph und ich prüfen, was wir tun können, um dies zu verwirklichen, und wenn es für uns zu diesem Zeitpunkt die richtige Sache ist, wollen wir uns die Optionen ansehen. (kichert). Ich weiß, um Dich muss ich mich nicht sorgen. Hast Du irgendwelche Kommentare dazu?

KRIS: Arbeite die Logistik aus und setze Deine Pläne in die Tat um.

MARK: Noch bevor wir überhaupt erkannten, dass wir umziehen würden, hatte Kwaa’Ji einen Traum, in dem sie bei uns in Toronto war. Wir saßen auf einer Parkbank. Joseph war mit dem Einzug beschäftigt, und sie war gekommen, um unsere neues Haus zu sehen, und in ihrem Traum nannte ich sie „Domino“. Kannst Du etwas dazu sagen?

KRIS: Wie war der Gefühlsklang dieses Traums?

MARK: Oh, sehr freundlich. Sie war gekommen, um uns beim Einzug zu helfen, glaube ich, und uns sozusagen zu helfen, uns einzuleben. Wir saßen irgendwo auf einer Bank, sie und ich, und ich nehme an, dass das irgendwie ein Bleed-through war von einem anderen Fokus, eine Kombination von Vorhersagen, dass wir umziehen würden, aber auch ein bisschen Durchkommen von anderen Leben.

KRIS: Das, woran Du Dich aus diesem Traum erinnerst …

MARK: Aus ihrem Traum, es war ihr Traum.

KRIS: Das, was von dem Traum erinnert wurde, war ein sehr kleines Teilchen eines viel größeren Szenarios. Wie wir gestern beschrieben haben, gibt es andere, tiefere Schichten des Selbst, die ebenfalls kommunizieren, und derer Ihr Euch selbst gewahr machen könnt …

MARK: Ja.

KRIS: Wir glauben, wie Du gesagt hast, dass es da auch andere Bleed-Throughs gibt. Wie Ebenen sind auch Bleed-Throughs (Durchkommen) miteinander verknüpft, und das bedeutet, dass manche Entscheidungen, die auf einigen dieser Schichten getroffen werden, einen Domino-Effekt im Hinblick auf das Bewusstsein haben können.

MARK: Ah! (kichert)

KRIS: Dies kann ebenso, wenn nicht sogar noch mehr, auf physischer Ebene verspürt werden, weil sogar die physische Ebene immer noch eine Schicht des Bewussteins ist. Aus unserer Perspektive stehen gewisse Entscheidungen und Aktionen nicht nur in Beziehung zum Umzug, sondern zu allem, was dieser anschließend generieren würde. Nur durch ein sich entwickelndes Gewahrseins erwacht ein menschliches Wesen allmählich und wird sich dieser tieferen Kommunikationen bewusst, insbesondere dahingehend, dass Ihr anfangen könnt, ausreichend Sensitivität zu entwickeln, um zu erkennen, dass eine Aktion eine andere generiert, die wiederum eine andere generiert, und weiter auf dieser Linie des Generierens von Aktionen befindet sich das höchst wahrscheinliche Endergebnis. Dieses Endergebnis ist es, was menschliche Wesen schon seit Anfang der Zeit herauszufinden versuchen, aber eine besondere Art des Gewahrseins ist erforderlich, um diesem Rechnung zu tragen, es zu berücksichtigen und in diesem Kontext als einen brauchbaren Faktor für ein wiederum anderes Endergebnis zu sehen. Ergibt dies Sinn für Dich?

MARK: Ja, das tut es.

KRIS: Man sagt, das eingeborene Völker Ratsversammlungen abhalten, und bevor sie irgendwelche Beschlüsse treffen, die minimale oder auch mächtige Auswirkungen auf die Leben anderer haben, suchen sie Rat über sieben Generationen in der Zukunft. Und dies ist kein beschwerlicher Prozess, dies kann getan werden. Es mag keine unbedingt eindeutigen oder konkreten Endergebnisse geben, aber dies sind allesamt Potentiale. Dies mündet im größeren Gewahrsein und einem Zartgefühl für das Achten anderer, der Achtung für das Recht der anderen, zu sein – so dass Eure Entscheidungen nicht das Recht anderer, zu existieren und sich selbst zum Ausdruck zu bringen, wegnehmen oder verletzen. Also mag es bei einem solchen einfachen Traum oder zumindest den wenigen aufgefangenen Bildern noch andere tiefere Bedeutungsebenen geben, welche Kwaa’Ji zu diesem Zeitpunkt entgangen sind. Und was kannst Du aus dieser Perspektive für Dich gewinnen?

MARK: Dass Kwaa’Ji, als sie sich dieses Traums bewusst wurde, einiges von der tieferen Bedeutung und den Rückwirkungen oder Potentialen einfing, die während dieser Kommunikation vorhanden waren. Oder vielleicht taten wir dies in einem gemeinsamen Traum.

KRIS: Und was sonst fällt Dir dazu ein?

MARK: Eine genauere Analyse dieses Traums könnte noch viel mehr Verstehen bewirken.

KRIS: Gewiss. Es ist möglich, diese tieferen Schichten des Gewahrseins zu nutzen, sogar dann, wenn Ihr nicht wisst, was diese sind, aber Ihr könnt sicher sein, dass sie existieren. Wenn Ihr sie also aufruft, sich Eurem bewussten Verstand selbst bekanntzugeben, könnt Ihr nochmals an tieferer Weisheit teilhaben.

MARK: Das ist einleuchtend. Wir könnten also um weiteres Überprüfen und weitere Einblicke bitten?

KRIS: Gewiss. Alles, was dafür erforderlich ist, wäre, in die Atmosphäre des Traums zurückzukehren und zuzulassen, dass sich Euch das zeigt, was darin enthalten ist. Und was würde Dir dies zu tun erlauben?

MARK: Dies ist sehr ermächtigend. Wie auf dem Spaziergang zusammen mit Sohars erkennen wir wiederum, dass dies dem Individuum mehr Kontrolle oder mehr Gewicht in der Erschaffung dessen gibt, was es erschafft, mehr bewusstes Gewahrsein von dem, was wir erschaffen.

KRIS: Gewiss.

MARK: Eine größere Auswahl und mehr Informationen.

KRIS: Ebben und Fluten im Gewahrsein Eurer Spezies sind teilweise einer der Gründe, warum Ihr Euch mit Euch selbst so unsicher fühlt. Ihr habt angenommen, dass das Selbst immer das sein müsse, was Ihr denkt, dass es dies wäre oder sein solle. Und wenn Ihr auf Veränderungen, Anomalien oder Schwankungen dieser bestimmten Idee oder dieses Bildnisses stoßt, sorgt Ihr Euch oft übermäßig und denkt, dass vielleicht etwas nicht in Ordnung wäre, und dass Ihr am besten sofort zum Apothekenschrank rennt, und dies einfach aus einer Angst heraus.

Und doch würden, wenn Ihr nur erlauben würdet, dass selbst schon die geringste Zeitspanne vorübergeht, damit die Erfahrung sich entwirren kann, Eure Leben erheblich bereichert werden. Aber dies ist oft nicht das, was Ihr tut. Um noch einmal auf Deine anfängliche Aussage zurückzukommen, dass Du Dich nicht ganz als Du selbst fühlst. Die übliche Tendenz besteht nun darin anzunehmen, dass da offensichtlich etwas schief läuft. Aber Du weißt nicht, wer Dein Gesamtselbst ist, und wenn es versucht, sich Dir selbst bekanntzugeben, dann gebrauchst Du das, psychologisch gesprochen, Äquivalent einer Elektroschockpistole. Du versuchst, es zu bändigen und zu kontrollieren, und damit magst Du Dich selbst gewiss einer sehr bereichernden Erfahrung berauben.

MARK: Nun, ich bin sehr dankbar für einige der Gespräche, die wir in jüngster Zeit hatten, weil mir dies erlaubt hat, dieses Gefühl weiterzuverfolgen und zuzulassen, dass es sich entfaltet und sogar dieses Gespräch heute zu bewirken.

KRIS: Jeder erfährt sein eigenes Wachstum, seine eigene Transformation, die Umschaltung innerhalb des Paradigmas auf eine für ihn einzigartige Weise, obwohl die Prinzipien für alle die gleichen sind. Dies wird nur unterschiedlich zum Ausdruck gebracht. Und doch gibt es so viele Zerrbilder über diese Dinge. Die meisten einfach aus Ignoranz, die auf der Angst beruht, und in vielerlei Hinsicht ist das eine Hamsterrad. Wenn etwas unbekannt ist, muss man sich davor fürchten, also muss es gefürchtet werden, denn es kann nichts Bekanntes sein. Und viele Individuen erforschen gewöhnlich diese Themen, aber nur, so lange sie innerhalb der Grenzen von dem bleiben, was sie zu kennen glauben.

MARK: Ja, das ist einleuchtend.

KRIS: Und so gibt es alles mögliche Material, welches aufgrund seiner Beschaffenheit und der Herangehensweise, obwohl gutgemeint, immer noch eine große Menge von Verzerrungen bringen muss. Und andererseits gibt es andere, die Material präsentieren, von dem sie sagen, dass es weniger oder am wenigsten entstellt sei und auf diese Weise sogar noch mehr Entstellungen offerieren mögen, was oft eine große Menge von Verwirrung verursacht. Wir sagen nicht, dass das Unsere besser oder schlechter sei als irgendein anderes, aber wir sagen, dass es zu Eurem Besten ist, Euer Gewahrsein zu entwickeln und zu wissen, dass Ihr Euch selbst das lehrt, was Ihr benötigt. Hast Du noch abschließende Anmerkungen?

MARK: Nein, das ist für mich einleuchtend.

KRIS: Dann gebe ich Dir Joseph zurück.

MARK: Vielen Dank.


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