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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Bewusstseinsprojektionen
BeitragVerfasst: Do 13. Aug 2009, 12:15 
Supraselbst
Supraselbst

Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
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Gruppe: Bewusstseinsprojektionen


KRIS IM GRUPPENUNTERRICHT:


(Das Thema des Abends lautete “Astralreisen”. Nach lebhafter Diskussion in der Gruppe beschloss Kris, noch folgendes hinzuzufügen)

KRIS: Guten Abend an Euch die Suchenden und an Euch die Ersuchten. Ihr alle seid gegenwärtig auf der Suche. Die heutige Suche handelt von Astralprojektionen oder Bewusstseinsprojektionen. Bewusstseinsprojektion ist eine akkuratere Bezeichnung als Astralprojektionen, einfach deshalb, weil das Wort Astralprojektionen eine solche esoterische Assoziation mit sich bringt, so dass es für viele Individuen ungenießbar wird. Es ist nicht unbedingt so, dass Ihr einen physischen Körper habt, und dann noch einen Astralköper, und einen spirituellen Körpern, und dass sich - in welchem Raum auch immer, der noch übrig bleibt - ein bisschen Bewusstsein befände, das sich bewusst ist, was Ihr seid.

Euer größter Fokus ist nun folgendes: „Was verursacht Bewusstseinsprojektionen? Ich werde es einfach Projektionen nenne. Was macht dies wirklich, und inwieweit ist es etwas anderes als reine Imagination.

Je mehr Ihr abhängig vom physischen Körper und darin fokussiert seid, desto mehr Schwierigkeiten erlebt Ihr bei Euren „Projektionen“, denn dann wird es für Euch unvorstellbar, dass Ihr tatsächlich Daten in etwas anderem als Eurem physischen Vehikel empfangen und interpretieren könntet.

Stellt Euch also Eure praktischen und verdrießlichen Telefone vor. Ihr benutzt das Telefon, um Eure Stimme, also in gewissem Maße Eure Persönlichkeit an wen auch immer zu projizieren, der am andern Ende der Leitung dies empfängt. Dies stört Euch kein bisschen. Es wird als normal akzeptiert, obwohl Ihr für ein Individuum aus dem 17. Jahrhundert gewiss mit dem Teufel in Person spielen würdet. Für ihn ist das unvorstellbar und kann nicht existieren.

Dieses Individuum würde also die Realität seiner Sinne und das, was er erlebt, verneinen. Ihr selbst benutzt Vehikel wie Euer Telefon, damit sich Euer Bewusstsein durch gewisse Kanäle projiziert. Um nochmals auf das Telefonbeispiel zurückzukommen: Ihr seid Identitäten, die nicht durch den physischen Körper begrenzt sind. Wenn Eure Stimmen selbst eine Meinung hätte, wenn sie diese haben könnte, könnte sie anfangen zu glauben, dass sie nur existieren, funktionieren und mit ihrer Umwelt Kontakt haben könnte durch das komplexe Arrangement der Telefondrähte und Kommunikationssysteme. Sie würde den Empfänger, also den Telefonhörer, als ihren Körper betrachten, ihr Gehirn wäre vielleicht das Kästchen, welches Ihr an Euren Telefonen habt, welches zulässt das die Verbindung stattfindet einschließlich des Ruftongebers, und sie könnte sich ihr Höheres oder Größeres Selbst als das Bell Telefon-Büro an der Elgin Straße (beispielsweise einen T-Punkt-Laden) vorstellen. Könnt Ihr dem Bild folgen, teilt es sich Euch richtig mit?

Die Stimme ist natürlich nicht auf das Telefon beschränkt, aber es ist ein geeignetes Vehikel. Ähnlich verwendet Eure Identität, und das seid Ihr selbst, das Erscheinungsbild eines dreidimensionalen Körpers, um gewisse Aspekt von sich selbst an dieses Ende der Kommunikationsleitung zu projizieren, welche Ihr die dreidimensionale Realität nennt. Gibt dieses Beispiel Euch ein einigermaßen gutes Bild von dieser Vorstellung?

Nehmen wir also an, Ihr wollt wo anders sein. Wenn Ihr Euch nur auf die Grenzen Eures physischen Körpers beschränkt habt, dann müsst Ihr Euch mit der Mechanik des physischen Körpers zufrieden geben, diesem Gegenstück des Selbst. Wenn Ihr Euch jedoch bewusst seid, dass Ihr nicht völlig von den physischen Sinnen abhängig sein müsst und stattdessen Eure Inneren Sinnen verwendet und die Euch zur Verfügung stehenden Talente und Möglichkeiten, dann könnt Ihr tatsächlich in Ägypten, Kalkutta, Phnom-Pen, Saigon, Japan, Australien überall zugleich sein. Aber weil Ihr es gewohnt seid, Eure Wahrnehmung einzuschränken, könnt Ihr Euch nur vorstellen, dass Ihr Euch an einen Ort auf einmal projiziert.

Diese Analogie ähnelt der Projektion des Größeren Selbst, seiner Aspekte und Charakteristika in die Identität, die IHR in Eurer gegenwärtigen Zeit am 8. April 1986 um 10 Minuten vor Neun in dieser Sekunde seid. Und die Zeit habe ich richtig gesagt, nicht wahr? Das Größere Selbst sendet auch andere Aspekte seiner selbst in andere historische Zeiten, aber Ihr seid Euch nur dieses Augenblicks bewusst, einfach deshalb, weil es schwer vorstellbar ist, dass Ihr etwas anderes und auch anderswo sein könntet.

Sobald Ihr anfangt aus der Prämisse zu handeln, dass Ihr auch außerhalb der Einschränkungen des Körpers bewusst sein und funktionieren könnt, ohne Eure Gegenwart als Körper zu gefährden, fangt Ihr sozusagen an, den Ball ins Rollen zu bringen und diese Fähigkeit zu verstärken, diese selbstverständlich operative Funktion des Selbst. Alles was Ihr tun müsst ist, als erwiesen anzunehmen, dass diese Informationen und Möglichkeiten Euch zur Verfügung stehen, weil sie bereits betriebsbereit sind.

Beispielsweise sieht es Euer Freund hier als sicher an, weil er seinen Videorecorder auf neun Uhr eingestellt hat, dass er in dieser Funktion funktionieren wird und sich selbst um 22.00 ausschaltet. Er kann das Haus verlassen und irgendwo hin in der Welt gehen im Wissen, dass falls der Strom nicht abgeschaltet wird, weil er die Rechnung nicht bezahlt hat, dass das Gerät funktionieren wird, weil er es entsprechend programmiert hat. Er hat es programmiert, um Botschaften zu empfangen entsprechend der eingestellten Zeit. Ihr selbst könnt lernen, mit der gleichen Kompetenz zu funktionieren, nicht dass Ihr eine Maschine wärt, denn Ihr seid viel komplexer. Ihr braucht auch keinen Kopfreiniger (Tonkopfreiniger)wie die Maschine und Ihr lauft nicht auf Garantie.

Ihr seid jedoch höchst verwickelt verbunden mit der gleichen Energie, die Ihr gebraucht, um Euch als hier und jetzt in diesem Raum sitzend zu projizieren. Das ist es, was Ihr seid: Erlebnis (experience = Praxis, Erfahrung). Eure Identität projiziert sich jetzt in diesen Raum, und weil Ihr eine solche Abhängigkeit habt zu dem, was Ihr “Fleisch und Blut” nennt, könnt Ihr nur schwerlich die Möglichkeit akzeptieren, dass dies ebenfalls eine Bewusstseinsprojektion ist. Wenn Ihr jedoch die von Euch errichteten Barrieren und Schranken entfernt, könnt Ihr sehen, dass ich nicht nur kopflos bin, dass ich nicht nur dumm daher rede, sondern dass es einigen Sinn ergibt. Nicht nur weil Ihr akzeptieren müsst, dass das, was ich als Entität, als diskarnierte Persönlichkeit zu sagen habe „Evangelien-Wahrheit“ wäre, sonder weil dies aus der inneren Tiefe der Wesen, die Ihr seid nachhallt, und Ihr habt einen angeborenen Sinn zu wissen, dass dies ebenfalls eine Möglichkeit ist. Nicht wahr?

Wenn Ihr „Bewusstseinsprojektionen“ auf diese Art und Weise betrachtet, bereinigt dies nicht nur alle möglichen Ängste, die Eure Funktionen in dieser Kompetenz behindern, sondern Ihr werdet entdecken, dass Ihr ziemlich liberal/großzügig sein könnt (nicht politisch, sondern einfach liberal) mit dem, was Ihr Euch selbst zu tun erlaubt, und Ihr seid dann auch fähig, die sich ergebenden Erfahrungen zu genießen und zu respektieren.

Wenn Ihr einverstanden sein, werden wir jetzt eine kleine Übung durchführen und es Euch ermöglichen, Euch von Eurem physischen Körper zu dissoziieren. Erlaubt es Euch einfach, Euch zu entspannen, lasst Eure Augen nach innen blicken und richtet Eure Gedanken nach innen, atmet tief und seid Euch Eures Atmens bewusst und atmet sanft, tief und sicher aus. Beim Ausatmen werdet Euch der sich aufbauenden Energie bewusst, nicht nur in diesem Raum sondern auch innerhalb Eurer Körper, eine Energie, die es Euch ermöglicht, Euch tiefer und tiefer zu entspannen und es Euch erlaubt, meine Stimme als Anker zu benutzen. Und während Ihr den Klang meiner Stimme benutzt und Euch darauf fokussiert, könnt Ihr Euch immer weiter entspannen und der Energie erlauben, Euer gesamtes Sein von der Spitze Eures Kopfes bis hin zu den Fußsohlen zu durchströmen.

Während Ihr entspannt, seid Ihr fähig, auf verschiedenen Ebenen zu funktionieren. Und vor Euren Augen, ganz gleich ob Ihr es seht oder auch nicht, folgt einfach dem Klang der Stimme, vor Euren Augen werdet Ihr Euch einer sanft anwachsenden rötlichen Leine bewusst in der Art einer Wäscheleine. Und folgt der Leine, wenn sie von rechts nach links geht und fahrt fort, der Leine zu folgen. Geringfügig über dieser rötlichen Leine ist eine andere Leine, aber nun ist sie grünlich, die ebenfalls von rechts nach links geht, aber sie ist geringfügig höher. Und vom Blickwinkel der roten Leine aus seht, dass Ihr ebenfalls auf der grünen Leine seid und fahrt fort, Euren beiden Selbst zu folgen. Und nun ist da noch etwas weiter oben eine dünne gelbe Leine, und sie reist ebenfalls von rechts nach links, und seht, dass Ihr ebenfalls dort seid. Von Aussichtspunkt der gelben Leine aus könnt Ihr Euch bewusst sein, dass Ihr ebenfalls auf den beiden vorherigen Leinen seid. Seht nun, dass geringfügig unter der gelben Leine, nicht parallel dazu, sonder geringfügig weg von der gelben Leine sich eine rosafarbene Leine befindet, und sie reist von links nach rechts, und Ihr seht Euch auf dieser Leine und folgt ihr.

Und während Ihr der rosa Leine folgt, merkt Ihr, wie Ihr langsam eine andere Realität betretet, eine Realität, die ein physischer Körper ist, eine Realität, die architektonische und geometrische Strukturen enthält, die sich plötzlich verwandeln in ein Gehirn und eine Wirbelsäule mit allen Nervenausläufern. Und während Ihr in den physischen Körper hinein geht und Euch des Gehirns bewusst seid, bemerkt Ihr, dass das Gehirn eine Pyramidenform enthält mit einem Tor darin, einem Tor, das in die Pyramide hinein führt, und nun betretet Ihr die Pyramide. Und als Ihr die Pyramide betretet und zum anderen Ausgang hinausgeht, befindet Ihr Euch in einer Realität, die geringfügig anders ist als die, an die Ihr gewohnt seid, und ein paar Augenblicke lang werde ich Euch wohltuende, beruhigende Energien senden und Euch das erleben lassen, was Ihr erleben wollt, wonach ich dann sanft mit dem Klang meiner Stimme zurückkehre, die Euch nicht im geringsten stören wird.

(Pause)

Nehmt jetzt also sanft Abschied und folgt dieser Stimme zurück, zurück durch die Öffnung in der Pyramide, zurück, zurück durch die Öffnung in der Pyramide, zurück durch das Gehirn, und bleibt immer auf Eurer Position auf der rosa Leine. Und als Ihr zur Stimme zurückkehrt, werdet Ihr feststellen, dass Ihr wieder auf Eurer gelben Leine seid, zu Eurer grünen Leine und zu Eurer rötlichen Leine geht. Und dann allmählich werdet Ihr Euch der Intensität und Energie Eures physischen Selbst wieder voll bewusst. Und nun öffnet langsam und allmählich Eure Augen, seid völlig erfrischt. Jetzt werde ich Euch für eine Weile verlassen, und Ihr könnt Eure Erlebnisse besprechen. Ich werde nach einer kurzen Pause zurückkehren.

(Nach der Pause fand eine Diskussion über die empfangenen Eindrücke statt, die die Teilnehmer während ihrer Visualisierung empfingen. Denise hatte ein Dreieck gesehen mit einem Buddha im Zentrum.)

KRIS: Die echten Aktivposten des buddhistischen Prinzip sind nicht unbedingt in der buddhistischen Sekte enthalten. Sie sind vielmehr in einem Ideal enthalten, einem Ideal, das Du, liebe Dame (Denise) in Deinem Geist/Gemüt (mind) und Deinem Herzen hegst. Und dieses Ideal wird nicht nur durch Buddhisten und Priester oder dergleichen zum Ausdruck gebracht, sondern die Prinzipien des Buddhismus sind vielmehr in jedem Ideal verkörpert, das von einem Mitglied der menschlichen Rasse zum Ausdruck gebracht wird.

Dieses Ideal, diese Essenz wird zum Ausdruck gebracht und zugelassen, wann auch immer Ihr es Euch erlaubt, Euch nicht nur auf Eure Jobs, Gefährten, Freunde, Liebhaber und die tiefsten religiösen Erwartungen zu beziehen sondern sie wird auch ausgedrückt, wenn Ihr die einfache dumme Schönheit wilder Gänseblümchen bewundert. Sie wird zum Ausdruck gebracht, wenn Ihr über die simple wundersame Form von Krokussen staunt, und wenn Ihr mit dem Quaken von Fröschen zusammen lacht oder mit Euren Haustieren schmust. Und sie wird auch zum Ausdruck gebracht, wenn Ihr die echte Verkörperung des buddhistischen Prinzips teilt, indem Ihr die Liebe, die Ihr für Euch selbst und die Menschheit empfindet zulasst und in der Lage seid, sie in Aktionen zu transformieren, in Aktionen die Euch die wahre Größe und den wahren Umfang der großmütigen Tüchtigkeit verraten, die befähigt ist, nicht nur Berge mittels des Glaubens zu versetzen sondern es auch einem anderen Individuum ermöglicht, seine Zärtlichkeit Euch gegenüber zum Ausdruck zu bringen. Dies ist das Buddhistische Prinzip. Hast Du eine persönliche Beziehung dazu, mein lieber Freund? (Ja)

In diesem Lichte gesehen ist das, was Du in Deinem Geist hast, das Bildnis des Buddha. Es ist nicht unbedingt eine physischer Manifestation, obwohl es ein physisches Phänomen in Dir auslöst. Es erweitert vielmehr Deine Weltsicht und Wahrnehmungen der Welt mittels der von Dir gehegten Ideale. Deshalb ist es Dir oft nicht möglich, andere zu hauen oder zu tratschen. Und aus diesem Grund bist Du in der Lage, ein anderes Individuum zu sehen und es die Liebe empfinden zu lassen, die es in seinem Inneren hat. Siehst Du nicht die Welt auf diese Weise? (Das stimmt).

Wenn Ihr hier nun alle den Kreis schließen würdet, indem Ihr Euch (direkt vor Kris) an den Händen fasst. Denise, was ich nun von meinem Stuhl aus tun werde – ich werde eine Brücke mit Dir bilden. Alles was Ich Dich zu tun bitte ist, Dir im Geiste die Intensität dessen vorzustellen, was durch Dich strömt und nun zuzulassen, dass es durch Deine Hände in den Kreis strömt. Ihr besitzt Energien, die Ihr Euch nur selten anzuzapfen und zu benutzen traut und Ihr wisst, dass Ihr Euch abends in den Schlaf weint im Wunsch, herauszufinden wie Ihr sie gebraucht. Richtig? (Richtig.) Dann meditiert darüber, und ich werde einfach in Eure Psyche gehen, und wir werden tanzen und für den Augenblick alles andere sich um sich selbst kümmern lassen. Einverstanden? Dann hoffe ich, dass Ihr einen Walzer tanzen könnt. Dann wünsche ich den anderen in der Gruppe das gleiche Spiel, nämlich passiv zu sein, und keine Botschaften, Absichten oder Begehren durch den Kreis laufen zu lassen, sondern absorbiert nur, Punkt. Staunt über Eure Fähigkeit, Liebe zu absorbieren und dies zu spüren.

Alle bleiben an Ihrem Platz, und Dich Denise bitte ich, dehne Deine Energie, Deine Psyche aus, zu Deinen beiden Seiten, durch den Körper jedes Individuums bis Du spürst, dass der Kreis durch Dich geschaltet wurde. Sobald Du dies spürst lasse mich dies wissen.

Stellte Dir nun vor, dass Du schlecht hörst und die Lautstärke am Radio aufdrehen musst. Damit vergleichbar drehe das Volumen Deiner Fähigkeit auf, den Geschmack und die Essenz dieser Energien zu verstärken. Spürst Du die Intensität, Denise? (Ja, das tue ich).

Wenn es Dir gefällt stell Dir nun vor, dass dies ein Geschenk der Freiheit und Liebe aus Deinem Herzen für jeden Einzelnen ist, und lass die Energien ihren Weg gehen im vollen Wissen, dass Du sofort wieder durch die Liebe des Universums aufgefüllt/ergänzt wirst. Und wenn Du spürst, dass das Geschenk aus Deinem Herzen in die Herzen der anderen geflossen ist, danke allen für das, was sie Dir erlaubt haben, mit ihnen zusammen zu genießen. Und damit danke ich Euch für einen großartigen Tanz. Jetzt werde ich wieder gehen, aber nicht endgültig. Und nach der Pause werden wir noch etwas mehr projizieren. Ich habe ein bestimmtes Ziel für alle von Euch vor, und ich werde nicht gackern wie die Hexe von Endor (biblische Gestalt).

(In der Pause kam die Frage auf, ob wir einen ähnlichen Kreis der Liebe wie heute Abend durchführen und zum Beispiel Gaddafi ins Zentrum setzen könnten, um der anscheinenden Negativität entgegenzuwirken, die dieser in die Welt projiziert.)

KRIS: Eure Hitlers, Gaddafis, Jones, Khomeinis, Markos werden alle von der Mehrheit der Welt als das angeborene Böse im Menschen angesehen, das plötzlich losgebrochen ist, zum Unheil Eurer Welt. Wie bedauerlich für Eure Marcos oder Gaddafis, den beide Parteien zwingen sich buchstäblich gegenseitig, Rollen zu spielen, die vielleicht für andere mehr oder weniger positiv sind. Eure Welt scheint immer noch zu denken, dass Euer Hitler der schlimmste Dämon war, den es je auf Eurem Planeten gab und der je auf dem Planeten lebte. Ja, der Mann war besessen, er war besessen von der Idee des ultimativen Bösen, das sich die Rasse vorstellen konnte (Übersetzer: Kris gebraucht hier Rasse für Menschheit). Er besaß (possessed) nicht das Volk der Germanen (Germanic people), sondern er war vielmehr besessen vom Massenbegehren. Und leider kann Eure Rasse immer noch nicht darüber hinaus blicken.

Wenn Eure Welt die eigenen Absichten als von Natur aus besessen von Gutherzigkeit wertschätzen könnte, dann würde die Oberfläche Eurer Welt nicht von Kriegen geschüttelt und nicht durch Mord en gros rot gefärbt und nicht von Katastrophen geschüttelt werden. Da Eure Rasse immer noch einen Sündenbock für ihre eigenen Unverantwortlichkeiten sucht, gibt es jene Individuen, die sich diesem Zweck opfern.

Ich denke, dies kommt in Euren biblischen Schriften vor (obwohl ich jetzt einfach frei umschreibe): „Du kannst nichts verhöhnen außer den heiligen Geist.“ Wisst Ihr, was damit gemeint ist? Damit ist gemeint, allerdings ist dies meine Sichtweise, dass man niemals die höchste Absicht/Ziel in seinem Gemüt oder im Gemüt des anderen verspotten solle.

Ihr spielt alle die Rollen von Gaddafis oder von denen, die von Gaddafi verfolgt werden. Ihr spielt alle die Rolle von Khomeini Opfer überall in der Welt. Ihr spielt alle die Rolle von Opfern der Regierung Eures Landes. Und Ihr spielt alle die Rolle von Mitgliedern einer Rasse, die nach ihren Idealen strebt. Ihr manifestiert Eure persönlichen Glaubenssätze in der Welt. Worauf es wieder einmal hinausläuft ist, liebe Freunde, dass Ihr Eure eigene Realität erschafft. Und viele von Euch sagen immer noch: „Darüber wissen wir alles. Wir wissen alles darüber, dass wir unsere eigene Realität erschaffen.“ Und doch beim geringsten Fingerzeig eines Pechs oder Missgeschicks tobt und rast Ihr gegen die Heiligkeit Eures eigenen Wesens, und verurteilt Euch selbst für Dummheiten, die Ihr glaubt erschaffen zu haben und lasst zu, dass Ihr in Schuldgefühlen ertrinkt, ganz gleich ob Ihr nun etwas Strafwürdiges getan habt oder auch nicht.

Und bei all dem habt Ihr zugelassen, dass Ihr einen Augenblick lang vergesst, WER IHR SEID. Die gütige, Euch angeborene Lebenskraft, die heute Abend durch Eure Venen strömt, ist die Gleiche, die immer durch Eure Venen strömt. Ihr fühlt Euch wohl, solange Ihr hier seid, und sobald Ihr weggeht fühlt Ihr, dass der Zufluchtsort, den Ihr hier für Euch erschaffen habt, Euch nicht länger beschützen kann. Richtig?

Und doch gibt es keinen Zufluchtsort, der Euch beschützen könnte, denn es gibt nichts, wovor man beschützt werden müsste außer vor dem, was Ihr glaubt, dass es nicht gut für Euch wäre. Ihr sorgt Euch um „Bewusstseinsprojektionen“, und direkt vor Euren Augen, ob Ihr nun wach oder im Schlaf, bei der Arbeit oder im Wald seid, projiziert Ihr Eure Glaubenssätze, und sie erscheinen Euch in Eurer Umwelt in voller Größe. Sie erscheinen in voller Größe, wenn Ihr Situationen erlebt, die Euch missfallen, die einen unangenehmen Geschmack im Mund hinterlassen. Und dies sind Projektionen, obwohl Ihr sie nicht als gut für Euch erkennen könnt, und Ihr könnt nicht Eure eigene Verantwortung erkennen für den Teil, den Ihr dabei spielt. Und wenn Ihr meine Worte versteht, werdet Ihr anerkennen, wo Ihr herkommt. Ihr werdet, alle von Euch, nicht mehr in der Lage sein, den Fluss des Lebens durch Eure Venen zu drosseln.

Ich benutzte nicht Denise als Beispiel sondern ich setzte sie vielmehr heute Abend ein, was sie mir erlaubte, denn sie erkannte, was jedem von Euch hier fehlt. Nicht wahr Denise? (Ja). Und sie ließ ihr Herz überströmen, auf dass ein jeder von Euch einen anderen Rhythmus erkennen konnte. Es ist ein Rhythmus, der bedeutungsgleich schlägt mit der Kraft, die durch Euren Planeten wallt, und die die Liebe erzeugt, die durch Eure Vulkane aufsteigt, die dafür sorgt, dass der Planet Eure Sonne umläuft, und trotzdem wird diese Kraft durch Eure physischen Körper und durch Eure Gedanken projiziert, und diese Kraft erhält die Umlaufbahn Eures Planeten um die Sonne aufrecht. Und auch dies ist eine Bewusstseinsprojektion. Dies ist teilweise die unermessliche Weite und Ausdehnung Eurer Psyche und noch mehr.

Es scheint, dass die Wissenschaftler entdecken, dass die Urknalltheorie doch keine solche große Sache war. Diese Theorie stellte sich wie ein Knallfrosch dar im Vergleich zu den Entdeckungen, die jetzt verfolgt werden. Auf ähnliche Weise entdeckt Ihr, dass Ihr als Kind nur ein begrenztes Bild Eurer Umwelt wahrgenommen habt, und es wuchs und expandieren, so wie es immer noch wächst und expandiert. Eure Bewusstheit der Welt und des Sonnensystems und der Galaxien fährt fort, zu expandieren, ebenso wie die Entdecken, dass unbekannte Faktoren und Variablen das Universum in konstanter Ausgewogenheit und Expansion halten. Und so wie Eure Gedanken unbeschränkt und grenzenlos sind, ist auch das Universum unbeschränkt und grenzenlos.

Nur wenn Ihr über die Tatsache frohlockt, dass sowohl Ihr als auch das Universum im gleichen Rhythmus schlagen, werdet Ihr, meine Lieben Freunde, Eure Potential zur Erschaffung Eures Zufluchtsorts erkennen und Euer Potential, solch ein sicheres Universum zu projizieren, wo auch immer Ihr zufällig Eure Persönlichkeit und Eure Körper projiziert. Und damit wollt Ihr gewiss diese Theorie austesten und praktizieren, und ich ermutige Euch, zu visualisieren und zu sehen, wohin Ihr Euch zu irgendeinem Zeitpunkt projiziert habt und die Ergebnisse Eurer Experimente zu genießen. Könnt Ihr mir folgen?

Habt Ihr noch Fragen nur zu diesem Thema. Auf andre Fragen werde ich jetzt nicht eingehen.

TOM: Besteht ein realer Unterschied zwischen der Projektion des Bewusstseins an einen Ort, an eine physische Örtlichkeit und dem sich an dieser Örtlichkeit zu imaginieren? Gibt es einen definitiven Unterschied?

KRIS: Nur im wahrsten Sinne besteht ein Unterschied, wenn Ihr vergleichen und sehen wollt, wie sich dies darstellt im Vergleich mit der Situation Eures physischen Körpers. Ansonsten sind beide gleich. Kannst Du mir folgen? (Nein)

Du hast einen Gedanken und sagt: “Der Gedanke ist nicht vollständig, deshalb ist es nur ein Gedanke, und die Realität ist dort, wo ich bin”, ohne zu erkennen, dass Du nicht dort wärst, wenn Du nicht denken würdest. Richtig? Ich glaube, es gab einmal einen Cartoon in Euren Wochenendcomics, der dies sehr gut zum Ausdruck brachte. Und auf vielerlei Weise ist dies ziemlich zutreffen. Hört auf, an die physische Realität zu denken, und garantiert werden Eure Freunde und Eure Umgebung denken, dass Ihr verschwunden seid. Ein weiteres Rätsel über eine verschwundene Person. Deshalb ist das, was Ihr denkt, auch das was Ihr seid und was Ihr lebt. Je mehr Ihr der Realität und der Richtigkeit Eurer Gedanken und deren Projektionen Ehre macht, desto mehr werdet Ihr die große Freiheit erkennen, die Ihr besitzt und erkennen, dass beide das Gleiche sind. Sie werden nur durch ein anders Fenster betrachtet. War dies hilfreich?

TOM: Es hilft, aber ich kann immer noch nicht die Frage klären ob, wenn ich eine „Bewusstseinsprojektion“, so wie Du es jetzt nennst, zu gewissen Orten mache und später dorthin reise, ich dann das sehe, was ich zuvor gesehen habe. Und ja, wenn ich es imaginierte, könnte es sehr gut anders sein als die physische Realität. Dies ist es, was ich nicht klären kann.

KRIS: Dies ist es, was ich meinte mit dem Vergleich mit der physischen Realität. Du kannst sehr wohl Dein Bewusstsein an die Straßenecke der 50th & Vine in Hollywood projizieren, und Du kannst dies und das visualisieren. Und wenn du physisch dorthin gehst, mag es Unterschiede geben. Ohne die Fehlerfreiheit und Präzision eines Adepten dieser Art von Projektionen kannst Du versehentlich die 50th & Vine 20 Jahre später angetroffen haben, oder in einer alternativen Gegenwart. Und doch sind alle variablen Wahrscheinlichkeiten von Natur aus in der ursprünglichen Projektion enthalten.

Du kannst Dich beispielsweise als Teil der Armeen von Attila dem Hunnenkönig projizieren, und doch kann Deine Wahrnehmung von Attila sich völlig von den Beschreibungen in den Geschichtsbüchern unterscheiden. Es ist jedoch nicht von großer Bedeutung, ob das was Du wahrnimmst womöglich aus dem Gleichgewicht ist. Du kannst ein Erscheinen von Attila wahrgenommen haben, das einfach nicht in die Geschichtsbücher aufgenommen werden konnte, wenn man dessen infamen Charakter aufrechterhalten wollte. Und doch kann es Gültigkeit haben.

Das, was Ihr erlebt, ist gültig für Euch selbst und für andere, die nach Euch kommen. Und wenn man seine Erfahrung mit der eines anderen vergleicht, um zu sehen, ob man Recht oder Unrecht hatte, ist dies nicht unbedingt in Eurem Interesse. Eure Vergleiche können interessant sein, wenn man sie anders betrachtet als bei den üblichen wissenschaftlichen Forschungen.


BEATRICE: Kris, vor der Pause sagtest Du, dass Du mit einem gewissen Vorhaben zurückehren würdest. Möchtest Du uns mehr dazu sagen?

KRIS: Das besondere Vorhaben war, Euch gewisse andere Dinge wissen zu lassen, die ich jetzt besprochen habe, und ich hoffe, dass Ihr das, was ich gesagt habe, als Herausforderung an Eure eigenen Grenzen und Beschränkungen nutzen werdet und lernt, diese aus Eurem Bewusstsein wegzuprojizieren, so dass Ihr Euch dann frei und unterstützt fühlen könnt, um solche „Bewusstseinsprojektionen“ auszuprobieren. Bei unserem nächsten Gruppentreffen könnt Ihr uns dann an einigen Eurer Erfahrungen teilhaben lassen. Seid Ihr damit einverstanden?

Die eigenwilligsten Visionen und die simpelsten Imaginationen, die Ihr in den nächsten Wochen erlebt, müssen nicht verstoßen werden, weil sie nicht den Erfahrungen derer entsprechen, die möglicherweise in „Astralreisen“ bewandert sind oder auch nicht. Auch wenn die qualifiziertesten oder anscheinend qualifiziertesten Projizierenden irgendeines Systems Euch sagten: „Du kannst dies und jenes tun, und diesem und jenem begegnen und dies und jenes haben“, so besitzt Euer Vertrauen in Eure eigene Erfahrungen einen viel größeren Stellenwert, statt diese Erfahrungen sozusagen in die Falle zu locken und auseinander zu nehmen, damit sie sich mit dem Bewusstsein und den Ideen eines anderen decken. Dieses Prinzip wird äußerst schlau und offensichtlich in Euren religiösen Vorstellungen und Systemen angewandt. Könnt Ihr mir folgen?

Ich präsentiere Euch dies als Herausforderung aber nicht als Duell, denn ich habe keinen Körper, den man durchstoßen oder erschießen könnte, und auch keinen weißen Handschuh, um damit zu schlagen, aber Ihr habt Eure Träume, Euer Bewusstsein, Eure Imagination und Eure eigene Version und Spielart des Lebens zur Verfügung. Ihr habt also zahllose Varianten, mit denen Ihr Euch vergnügen und jeden Augenblick Eurer Existenz wertschätzen könnt. Und damit frage ich nun, ob es noch weitere Fragen gibt?

DAN: Meiner Ansicht nach scheint es für ein Bewusstsein möglich zu sein, überall und in jeder Zeit zu sein, und eine Astralprojektion gleicht dem, andere Orte in unserem Bewusstsein zu erforschen.

KRIS: Nimm diese kleine Stereo-Anlage als Beispiel. Sie verfügt über verschiedene Funktionen. Sie kann ein FM oder ein AM-Empfänger sein und kann als Kassetten-Rekorder fungieren, abhängig davon, worauf der Fokus liegt aufgrund des entsprechend gedrückten Knopfs. Kannst du mir folgen?

DAN: Liegt dies an unserer Bauweise oder an unserer Wahl?

KRIS: An der Wahl. Dein Freund hier hat gewählt, nicht Radio zu hören sondern stattdessen aufzunehmen. Deine Gedanken können so sein wie diese Anlage. Sie können wählen, welche Funktion sie gebrauchen. Und um dieses Beispiel weiter auszudehnen, sie können das Radio entweder auf AM oder auf FM empfangen, und wenn das Radio eingeschaltet ist, können sie eine bestimmte Radiofrequenz einstellen, die es ihnen erlaubt, CFRA oder CFMO zu empfangen, und wenn es noch nicht präzise genau eingestellt ist, dann machen sie weiter, bis sie einen guten Empfang haben.

Euer eigenes System funktioniert grundsätzlich auf die gleiche Art und Weise. Je mehr Ihr in der Lage seid, Euren Empfang auf einen bestimmten Kanal oder Projektion fein einzustellen, desto besser werdet Ihr dann diese Information empfangen. Könnt Ihr mir folgen?

Übt und macht weiter und lasst zu, dass Unterschiede Eure Erfahrung bereichern, und beschränkt die Erfahrungen nicht darauf, dass sie mit denen übereinstimmen, die andere vor Euch gemacht haben. Es wäre tatsächlich extrem langweilig und vielleicht sogar flegelhaft, wenn Ihr mit einem Gefährten auf Urlaub seid und, nehmen wir an Ihr seid auf den Bahamas, Ihr Euch nicht auch anderswo hin trauen würdet als genau dorthin, wo der Reiseführer Euch rät, hinzugehen. Ihr würdet Euer Geld und Eure Ferien vergeuden. Es liegt an jedem von Euch, seine Ferien so denkwürdig und vergnüglich wie möglich zu manchen. Ihr seht also einen Laden, der im Reiseführer nicht erwähnt wurde und betretet diesen. Ihr seht ein Bild, dass im Reiseführer nicht erwähnt wurde und erlebt dieses. Ihr seht eine Kokospalme und bekommt eine Kokosnuss, obwohl dies nicht im Buch erwähnt wurde. Auf diese Weise ist Euer Urlaub vergnüglich und denkwürdig, und die Gesamterfahrung bereichert Euch. Auf diese Weise erwirbt man ein Gefühl der Sicherheit, des Wohlbefindens und der Erfüllung. Könnt Ihr mir folgen?

In diesem Lichte lasse ich Euch Eure Ferien zwischen dem jetzt und unserem Treffen in zwei Wochen genießen. Macht Ferien mit Euren Projektionen und erlaubt es Euch, das zu genießen, was Ihr tut in Beantwortung dessen, was Ihr seid. Und damit projiziere ich meine besten Wünsche, meine Liebe und Bewunderung für Euch alle bis ich vielleicht in einem Eurer Träume auftauche, und ich wünsche Euch allen einen schönen erfreulichen Abend.


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