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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Träume der Götter
BeitragVerfasst: Do 13. Aug 2009, 04:54 
Supraselbst
Supraselbst

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Träume der Götter
Dreams of the Gods
Traumerforschung zusammen mit Kris

Kris Chronicles – Einleitung zum Seminar Träume der Götter
Channeled durch Serge J. Grandbois und transkribiert durch Lisa Q. Pratt (Lauromar)
Aufgenommen in Toronto, Kanada, am 29. Dezember 2007


KRIS: Wir vertrauen darauf, dass Ihr es Euch bequem gemacht habt …

MARK: Ja, vielen Dank Dir.

KRIS: Und wir danken für Eure Rücksichtnahme.

MARK: Vielen Dank.

KRIS: Wir danken Euch auch, dass Ihr an dieser bescheidenen Präsentation für das bevorstehende Seminar "Träume der Götter” teilnehmt …

MARK: Gewiss.

KRIS: …über Träume. Und wir haben unseren Wunsch geäußert, diese bescheidene Präsentation als Einleitung für das zu bringen, was gewiss eine interessante Entwicklung im Bereich der Traumaktivität und -erforschung sein wird. Das Thema Träume ist ziemlich wahrscheinlich eines der ältesten Gesprächsthemen, abgesehen von den Unterkunft- und Nahrungsbedürfnissen. Gewiss hat es sehr wahrscheinlich die Bildung der neurologischen Schalter gezündet, welche die Syntaxkonstruktion bei den frühesten Eurer Spezies in irgendwelcher Form ermöglichte.

Wenn Ihr die ältesten der von Euch als heilige oder geheiligte Schriften oder Bücher betrachteten Werke Eurer Welt durchseht, mögt Ihr gewiss bemerken, dass sie mehrere gemeinsame Themen haben. Abgesehen vom Fall der menschlichen Wesen und verschiedener Methoden der Sühne und Strafe für diesen Fall gibt es einen weiteren Punk, der sich über alle diese Schriften erstreckt, und das ist das Thema Träume.

Dieses Thema wird in all diesen Schriften auf vielfältige Weise besprochen und präsentiert, und es mag sehr wahrscheinlich sein, dass der gemeinsamste Nenner innerhalb des Kontextes von Träumen dieser ist, dass Träume selbst innerhalb des religiösen Kontextes als Mitteilungen oder Verlautbarungen der Götter erachtet wurden und werden, und ob es nun Götter oder Göttinnen sind, das spielt keine Rolle. Die Träume wurden schon immer als Mitteilungen des Göttlichen erachtet. Sie mögen sehr wohl als das brauchbarste Mittel der Kommunikation göttlicher Geheimnisse wahrgenommen worden sein. Deshalb möchten wir diese kleine Präsentation „Die göttlichen Geheimnisse“ nennen.

Und es gibt einen guten Grund dafür, warum sie immer als Kommunikationen des Göttlichen erachtet wurden, weil sie immer als Mittel gesehen wurden, um Information oder Wissen seitens einer höheren Quelle oder göttlichen Quelle oder Wesen zu vermitteln. Solche Kommunikationen seitens der Göttlichen waren gedacht, den sterblichen menschlichen Wesen Information und Wissen zu vermitteln. Einige ältere Kulturen, Tempel und deren Dienste waren manchmal völlig dem Streben nach Zugang zu diesen bestimmten Zuständen gewidmet, die es ermöglichten, diese Art der Kommunikation menschlichen Wesen zu vermitteln.

Besonders wurde der griechische Gott der Träume und des Schlafs für diese Art von Prozessen aufgesucht. Viele alte ägyptische Tempel waren ähnlichen Bestrebungen gewidmet, wie auch viele andere Tempel und Zentren in verschiedenen Kulturen rund um die alte oder antike Welt. Träume in dieser Art Umgebung waren von besonderem Interesse, da sie vielleicht dem Individuum eine tiefere Art von Wissen oder Information verleihen mögen, welches nicht unbedingt der Durchschnittsperson vermittelt wurden, obwohl das auch nicht ausgeschlossen war.

Viele antike mythologischen Bücher, ob es nun die Bibel, der Koran, die Veden und Hunderte anderer sein mögen, von denen einige völlig vom Antlitz der Erde verschwunden und wiederum andere noch verborgen sind, präsentieren alle diese Arten von Prozessen und Abenteuern als Teil des Prozesses des Lebens, des Schlafes und als Teil des Lebens selbst. Man verstand es so, dass die Göttlichen dieses Mittel des Schlafs und der Träume nutzten, um mit ihren Getreuen und Anbetern usw. zu kommunizieren. Es geht in dieser kleinen Präsentation nicht darum, ob der Glaube irgendetwas so Realistisches vermittelt wie eine Kommunikation seitens des Göttlichen oder eines übernatürlichen Wesens, denn wir sind nicht hier, um die Existenz oder Nicht-Existenz dieser Art göttlicher oder übernatürlicher Wesen zu debattieren. Dies mag Thema einer weiteren Diskussion sein.

Was hier wichtig ist, ist, dass es einen echten, fast globalen Glauben daran gab, dass ein solcher Prozess existierte und funktionierte, und dass auch die gewöhnlichsten Individuen Zugang dazu haben konnten. Es war die Art und Weise, wie die Göttlichen in Kontakt mit den Sterblichen blieben. Nun ist es natürlich leichter, die Verzerrungen dieser bestimmten Art der Präsentation als der Welt der Mythologie zugehörig zu sehen. Aber es ist auch sehr klar, dass mittels des Glaubens an diese Art von Ereignissen, diese Art von Geschehnissen erlaubt waren und existierten, sogar in den jüdisch-christlichen Traditionen, denn solche Kommunikationen sind tatsächlich im alten und im neuen Testament sehr geläufig.

Was uns hinsichtlich der bevorstehenden Gespräche über Träume interessiert, ist, dass die Kommunikationsabsicht tatsächlich existiert, aber weniger seitens eines externen übernatürlichen oder göttlichen Wesens, da dies bloß Interpretationen der höchsten Repräsentationen von Aspekten und der Quelle oder Essenz des Individuums sind, welche auf diese Weise mythologisiert werden. Dies ist also dazu gedacht zu vermitteln, dass es immer schon eine Art Kommunikation aus dem Inneren seitens Eurer inneren Quelle gegeben hat und gibt und immer geben wird, und die Vorstellung selbst, dass man solche Möglichkeiten abonniert, verbessert den Austausch. Dies verbessert das Potential für bedeutungsvolle Träume, wie diese sich auch immer präsentieren mögen und wie auch immer diese durch den Träumer wahrgenommen werden mögen.

Und der Träumer ist der wichtigste Aspekt bei allen Arten von diesen Kommunikationen, über jede Art von göttlichem oder übernatürlichem Wesen hinaus, denn schließlich ist es der Träumer, der seine Träume in diese Art von Drama gießt, um sein Verständnis des Lebens und das Verständnis dieses seines Lebens innerhalb des Universums zu verbessern. Ob es nun Kommunikationen von einem göttlichen Wesen mit einem Sterblichen oder vom Inneren Selbst mit der Ausdrucksform der Essenz, der individualisierten Persönlichkeit, sind, so bedingt eine Kommunikation zu allererst einmal einen Austausch und zweitens eine Art von Sprache. Andernfalls gibt es da nicht viel Kommunikation.

MARK: (kichernd) Stimmt.

KRIS: Und da hier Sprache involviert ist, ganz gleich, wie sich diese präsentiert, weist eine Sprache also auf etwas hin, das entziffert, übersetzt und gelernt werden kann, nicht wahr?

MARK: Gewiss.

KRIS: Dementsprechend schlagen wir bescheiden vor, dass es für Euch, die Ihr hier zuhört, zu Eurem Nutzen ist, selbst mit den Methoden und der bei dieser Kommunikation genutzten Sprache und deren Inhalt vertraut zu werden oder Euch zumindest damit vertraut zu machen. Und wie die meisten Leute herausfinden, wird eine Sprache nicht unbedingt durch das Erlernen ihres Alphabets, ihrer Vokale, Konsonanten, Verben und Satzstrukturen aussagekräftiger und in der Tat personalisiert, sondern viel mehr dadurch, dass man die Nuancen und die Kombination der an der Komplexität irgendeiner Sprache involvierten Nuancen versteht. Denn jedes Individuum kann die ABCs einer jeden Sprache ziemlich leicht erlernen, aber erst wenn diese aneinandergereiht werden, insbesondere die Nuancen und Schwierigkeiten und sogar Komplexitäten der Sprache in ihrem kulturellen Rahmen, dann fängt jede Sprache an, Leben und Dimension zu bekommen. Ist das für Euch einleuchtend?

MARK: Ja, das tut es.

KRIS: Dementsprechend schlagen wir dringend, aber bescheiden vor, dass Ihr so bald wie möglich anfangt, sogar auf Eure winzigsten Träume zu achten, sogar dann, wenn Ihr denkt, dass ein bestimmtes Stück eines Traums, an das Ihr Euch erinnert, nicht des Erinnerns wert sei. Es sind insbesondere jene Teile, die am kostbarsten sein mögen, denn man kann allerdings sagen, dass die göttlichen Geheimnisse in dieser Hinsicht eine fast verloren gegangene Sprache sind. Sie existiert immer noch, sie kommuniziert immer noch, aber die Bedeutung oder die Absicht dieser Kommunikation fällt entweder auf taube Ohren, oder ihre Sprache und ihre Absicht gehen verloren. Ist das ebenfalls einleuchtend?

MARK: Ja, sehr.

KRIS: Folglich mögen Archäologen und Sprachwissenschaftler beispielsweise eine antike Sprache über Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte lang studieren, um ihren Code mehr oder weniger zu knacken, nicht wahr?

MARK: Stimmt.

KRIS: Und auf diese Weise mögt Ihr den Code Eurer verlorengegangenen Sprache viel leichter knacken können, als ein Archäologe den Code einer lange verloren gegangenen antiken Kultur Eures Planeten knacken kann, weil diese Sprache, obwohl sie von allen menschlichen Wesen geteilt wird, immer noch besonders für Euch individualisiert ist. Und dieser Code ist nicht mysteriös oder heimlichtuerisch, denn er gebraucht Symbolik. Er gebraucht emotionale Klänge und alles andere auch, was, wenn sich eine Kommunikation entwickelt, als subjektiv für Eure Bewusstheit erachtet wird.

Und da sie einige der direkt subjektivsten Werkzeuge gebraucht, die Euch zur Verfügung stehen, liegt es nahe, dass Ihr allerdings die Schlüssel haben mögt, die Codes Eurer eigenen Traumsprache viel leichter zu knacken als ein Archäologe, der vielleicht Jahrzehnte damit verbringt zu lernen, irgendeinen Sprachcode irgendeiner antiken Sprache zu knacken, denn er mag der Feinheiten, Nuancen, Schwierigkeiten und Komplexitäten des Lebens jenes antiken Volkes nicht fähig sein, während Ihr ganz im Gegensatz dazu perfekt und absolut eingeweiht seid in die Komplexitäten, Schwierigkeiten, Feinheiten und Nuancen Eures Lebens, und deshalb haben wir so oft offeriert, dass Ihr auf Euer Leben und auf Euren Schlaf achtet, weil dort die Antworten zu finden sind.

Wenn Ihr also anfangt, diese Art der Kommunikation zu verstehen, beginnt Ihr, die Pforten der Selbsterfahrung vielleicht auf eine Weise zu öffnen, die sogar anklingen mag an jene Art und Weise, wie man in der Antike, wie Vorfahren usw. und frühere Kulturen und Zivilisationen Zugang zu höherem Wissen fanden, wie dies in vielen dieser heiligen und geheiligten Schriften beschrieben wird. Ihr fangt damit an, dass jeder von Euch auch die kleinste Kleinigkeit von allem aufschreibt, woran Ihr Euch aus Eurem Schlaf erinnert. Ihr mögt sogar die Gewohnheit überwinden, einige Eurer Träume als nicht aufschreibenswert zu erachten. Die üblichen Gründe dafür, dass man meint, ein Traum sei es wert, zensiert zu werden, sind die, dass der Traum anscheinend nichts Verständliches enthält, vielleicht weil Ihr verspürt, dass dessen Kommunikationen oder Offenbarungen für Euch viel zu welterschütternd oder sozusagen ein Volltreffer sind und etwas offenbaren mögen, wobei Ihr Euch unbehaglich fühlt hinsichtlich dessen, woran Ihr festhaltet, was Ihr glaubt und was Ihr Euch aneignet.

Dies ist unsere dringendste Empfehlung, dass sogar diese Sorten von Träumen festgehalten werden. Während sich das Seminar entfaltet, werden wir spezifische praktische Methoden der Traumbuchhaltung oder der Traum-Inventarisierung offerieren. Für den Augenblick vielleicht bloß, dass Ihr das Datum aufführt, beispielsweise Samstag, der 29. Dezember 2007, und das ist, was Ihr geträumt habt, und dann Sonntag, der 30. Dezember 2007, und das ist es, was Ihr geträumt habt.

Sogar dann, wenn Ihr Euch nur an ein paar Worte, an ein paar Beschreibungen, Bilder oder, wenn Ihr so wollt, an Bruchstücke eines inneren Films erinnert, sind diese doch allesamt gültig, und sind sogar spezifische Gefühlsklänge. Ihr mögt insbesondere davon profitieren, und dies mag Euch sehr nützlich sein, wenn Ihr dem Drang widersteht, jede Nuance und Komplexität des Traums sofort zu verstehen, so als ob Ihr irgendwie wild entschlossen wärt und den Auftrag hättet, diese Kommunikation sofort zu übersetzen. Manche dieser Träume mögen allerdings sehr stark ihre innere Bedeutung vermitteln, zumindest eine Bedeutung, die Euch sofort einleuchtend ist, obwohl dies nicht die einzige Bedeutung sein mag, die zu diesem Traum gehört, denn viele Träume sind ebenso einfach vielschichtig wie Ihr multidimensionale Wesen seid. Innerhalb einer Traumkommunikation mögen also multidimensionale Wahrnehmungen enthalten sein. Ergibt das Sinn für Euch?

MARK: Ja, darf ich etwas hinzufügen?

KRIS: Gewiss.

MARK: Ich finde es oft schwierig, mit der Niederschrift eines Traums anzufangen, wenn es ein sehr komplexer Traum ist, wenn er sehr nicht-linear ist oder viel herumhüpft und es viel vage Symbolik gibt. Und ich habe herausgefunden, dass, wenn ich anfange, Punkte aufzulisten, statt zu versuchen, eine Geschichte zu erzählen, oder wenn ich einfach anfange, die Charaktere und Orte aufzulisten, je mehr ich dann schreibe, desto mehr kommt, und desto mehr kann ich aufschreiben.

KRIS: Gewiss, und mittels dieses Prozesses magst Du entdecken, dass es nicht unbedingt ein etwas verwirrender Traum war, sondern dass Du in der Hast schnell Bröckchen und Teile verschiedener Träume aufgelesen haben magst, die zugleich auf verschiedenen Schichten Deiner Persönlichkeit abliefen und in eine Art von Traum flossen, obwohl er durcheinander erschien im Versuch, das Wesen von allen einzufangen. Verstehst Du mich?

MARK: Ja, das tue ich.

KRIS: Wenn man also wie von Dir definierte Raster erstellt, eines, das vielleicht den Ort oder die Geographie anspricht, ein anderes, dass Emotionen und Gefühle anspricht, eines, das Symbolik und Wahrnehmungen anspricht und alles andere auch, was Du definieren kannst, und dann noch eine andere Überschrift, die die Elemente selbst aufführt, mag Dir dies helfen, diese bestimmte Traumerfahrung zu inventarisieren. Verstehst Du mich?

MARK: Ja.

KRIS: Dies mag gelegen kommen, wenn Du den Traum bearbeitest und zusätzliche Information hervorkommt, denn die Träume enden nicht unbedingt dann, wenn Ihr in den Wachzustand zurückkehrt. Und viele Leute sind an aufeinanderfolgenden Nächten zur gleichen Art von Szenario zurückgekehrt, aber in einer Fortsetzung davon, so als ob Eure erste Erinnerung an dieses Traumszenario als Akt eins gesehen werden könnte, und nun geht Ihr zu Akt zwei über. Verstehst Du mich?

MARK: Ja.

KRIS: In vielerlei Hinsicht sind Träume wahrlich ähnlich wieTheaterstücke oder Bühnendarbietungen, jedoch viel komplexer. Etwas von Euch entfernt präsentieren sie Euch Informationen, die Ihr außerhalb Eurer bestimmten offiziellen Bewussteinslinie zusammentragt. Und manche Elemente mögen direkt verknüpft sein mit Ereignissen und Umständen, die auf der offiziellen Bewusstseinslinie geschehen, aber da sie auch abseits von diesen gelten, sind sie auch mit den inoffiziellen Bewusstseinslinien verknüpft. Und einige Träume, die Ihr heute oder morgen habt oder vielleicht in der nächsten Woche, weil Zeit auf dieser Bühne irrelevant ist, mögen Euch sehr wohl eine Fortsetzung bestimmter Traumerfahrungen aufzeigen, die Ihr vor vielen Jahren hattet oder in vielen noch kommenden Jahren haben werdet. Ist das ebenfalls einleuchtend für Dich?

MARK: Ja, das ist es.

KRIS: Es ist also eine gute Idee, mit der Niederschrift Eure Träume anzufangen und dabei so präzise wie möglich zu sein mit allem, woran Ihr Euch erinnern könnt. Und es ist sogar normal, dass Individuen verschiedene Traumaspekte zensieren, und wenn Ihr für Eure eigenen Prozesse ausreichend sensitiv werdet und bemerkt, dass Ihr gerade etwas zensiert habt, bringt es wieder zurück und schreibt es auch auf. Wie wir schon zuvor vorgeschlagen haben, ist es nicht so wichtig, als dass Ihr den Traum während der nächsten paar Augenblicke analysieren und interpretieren müsstet. Es gibt viele Leute, die von einem Traum berichten, den sie letzen Monat oder letztes Jahr nicht verstanden haben, und der heute plötzlich Sinn für sie ergibt. Vielleicht waren damals Traumelemente präkognitiv und konnten zu jener Zeit nicht als solche verstanden werden, bis dann Teile Eures Lebensszenarios diese präkognitiven Elemente jener Träume spiegelten, so dass dies jetzt eine andere Art von Sinn für Euch ergeben kann. Ist das auch einleuchtend für Dich?

MARK: Ja, sehr.

KRIS: Außerdem kann das Führen eines vergnüglichen Traumtagebuchs Euch beistehen beim Entdecken vieler Qualitäten von Euch selbst, die Ihr zuvor nicht in Erwägung gezogen haben mögt. Ein jeder denkt, dass er sich selbst sehr gut kennen würde, während andere ihn in Wahrheit viel besser kennen mögen, als er dies selbst tut. Und auf diese Weise könnt Ihr eine schöne Rückbesinnung auf die verschiedenen Komplexitäten Eures multidimensionalen psychologischen Selbst unter der Schirmherrschaft Eurer Träume und deren Entwicklung ausüben.

Ihr mögt auch, wie wir schon oft vorgeschlagen haben, entdecken, sobald Ihr das erreicht, was wir als ein gewisses Plateau der Traumerinnerung bezeichnen, dass ein großer Teil Eurer Träume allerdings viele präkognitive Elemente enthalten mag. Und manche dieser präkognitiven Elemente können wahrgenommen oder sozusagen eingefangen werden, so dass Ihr Euch bevorstehender Situationen in Eurem täglichen Leben gewahr werden könnt, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass diese präkognitiven Elemente manchmal so schwer fassbar und aufrüttelnd sein können, wie die Gedichte und Rezitationen der antiken Wahrsager des Apollo, des delphischen Orakels oder der delphischen Orakel, denn es gab viele von diesen. In der antiken griechischen Welt gab es ein ganzes Netzwerk davon. Verstehst Du mich?

MARK: Ja.

KRIS: Es ist also zu Eurem herrlichen Vorteil, eine gute Beziehung zu und Verständnis von dieser Sprache zu entwickeln. Ja, es mag sehr viele Bücher geben, die Euch sagen, was die Symbole in Euren Träumen bedeuten, und ein jedes davon wird behaupten, dass es das Einzige sei, das Euch helfen wird zu verstehen, was Eure Träume bedeuten, und dass es Euch die Wahrheit sagt Wenn Ihr diese Bücher zur Hand nehmt, schlagen wir vor, dass Ihr erwägt, dass sie Euch bloß eine Idee der Vielfältigkeit der Symbole geben können, die Euer Traumselbst an seinen psychologischen Fingerspitzen hat, um Euch Information zu kommunizieren, und dass, wenn Ihr einen Affen im Traum seht, dies nicht die gleiche Bedeutung haben mag, wie wenn Euer Nachbar ebenfalls einen Affen im Traum sehen mag. Ihr mögt beide sehr unterschiedliche Sichtweisen über Affen haben, und doch erzählen Euch diese Traumbücher, dass Affen in Euren Träumen nur eine Sache bedeuten würden. Obwohl deren Absicht tapfer sein mag, mögen sie doch sehr geringe Auswirkungen auf Euch persönlich haben. Verstehst Du mich?

MARK: Ja.

KRIS: Ihr selbst seid die besten Deuter Eurer Träume und deren Symbole. Und bei jeder Deutung, von der Ihr glaubt, dass sie haargenau ist, mögt Ihr bemerken, dass Ihr manchmal kaum an der Oberfläche gekratzt habt, und dass eine Interpretation nicht genug war. Es mag andere viel subtilere Nuancen geben, Masken innerhalb von Masken der Bedeutung innerhalb von Träumen. Wir bitten Euch also, Eure Träume nicht nur aufzuschreiben, sondern auch unvoreingenommen zu sein, so offen, wie es für Euch selbst möglich ist, weil ein einzelner Traum abhängig vom Kontext eine Vielzahl von Bedeutungen haben mag, und manchmal mag sogar eine neue Bedeutung in Eurem Alltag aus diesem Traum hervorbrechen, die aber auch mit dem Traum verknüpft sein mag. Nicht dass Ihr dies auf der Stelle bemerken würdet, sondern dass Ihr deren Aufschlag/Auswirkung genau dann bemerken würdet, wenn dies geschieht. Und dies ist ebenfalls signifikant. Ist das einleuchtend für Dich?

MARK: Ja.

KRIS: Wenn Kommunikation Sprache impliziert, so impliziert Sprache andere Dinge. Zu allererst impliziert sie Intelligenz auf beiden Seiten der Kommunikation, nicht wahr?

MARK: Richtig.

KRIS: Und es ist ein bedauerliches Nebenprodukt eines bestimmten Zeitalters zu denken, das der Übermittler der Kommunikation, wenn Ihr so wollt, der Bote, das Unterbewusstsein, nur als ein Ort von großem Chaos und Unordnung erachtet wird, während ganz im Gegensatz dazu das Unterbewusstsein, welches das Beförderungssystem ist, tatsächlich mehr Ordnung haben mag als alles, was Ihr auf bewusster Ebene erwägen mögt. Und wenn Ihr Gebrauch macht von dieser Art von Verständnis, dass es von beiden Seiten eine intelligente Kommunikation gibt, mag dies ein großes Ausmaß mitfühlender Zuneigung für die ganze Entwicklung beim Entfalten von Euch selbst entzünden, während Ihr zu verstehen beginnt, wie bedeutungsvoll und erfüllend dieser gesamte Prozess wahrlich sein kann. Wieviel Uhr ist es?

MARK: 20.31 h

KRIS: Hast du irgendwelche Fragen?

MARK: Nein, ich bin von dem bevorstehenden Seminars ganz begeistert und freue mich darauf, das Thema Träume und die Werkzeuge und Ressourcen zu entwickeln und zu erweitern gemäß dem, was ich davon weiß und verstehe, und damit auch unseren Freunden auf dem ganzen Weg zu helfen.

KRIS: Gewiss. Also war das göttliche Geheimnis nicht annähernd so geheim und vielleicht auch nicht so göttlich, wie ursprünglich gedacht, aber hinsichtlich der involvierten Mythologien hätte man keine passendere Bezeichnung wählen können. Und dies trifft auch sehr auf Eure individuellen Leben zu. In vergangenen Ären wurde erwogen, dass es Beziehungen und einen Austausch zwischen Göttern und Sterblichen gab. Es gab immer Dramatisierungen und Beziehungen zwischen dem Göttlichen und den Sterblichen. Und obwohl dies heute in den Bereich der Mythen verbannt werden mag und gewöhnlich als etwas nicht Reales verstanden wird, bedenkt bitte, dass die Mythen vielleicht eine größere Realität tarnten, als je vermutet, und während Eure eigenen Leben die Entfaltung Eurer eigenen persönlichen Mythen über Euch selbst und über Eure göttlichen Beziehungen und die Geheimnisse davon sind, habt Ihr selbst viel über Eure herrlichen Leben zu entdecken. Ist das einleuchtend?

MARK: Ja, das ist es.

KRIS: Wir freuen uns also auf den Austausch mit einem jedem von Euch. Nochmals, möge diese bescheidene Präsentation Euch dazu verlocken und ermutigen und stützen, damit Ihr solche Forschungen beginnt und damit fortfahrt, so wie auch wir weiter mit Euch teilen. Wir danken Dir für Deine Rücksichtnahme und mögen Deine Träume mit göttlicher Süße in allen nur erdenklichen Begriffen gewürzt sein.

(Ende der Sitzung)




KRIS: Um das Beispiel fortzuführen, das wir bezüglich der Entwicklung des Alphabets und der Syntax und Sprache einer Gesellschaft oder Zivilisation mit allen ihren Komplexitäten und Nuancen gebraucht haben, liegt es nahe, dass ein bestimmter Buchstabe des Alphabets, ungeachtet des Alphabets selbst und der Nation oder der Sprache gewiss seine Gültigkeit hat, aber er ganz alleine ermöglicht es Euch nicht unbedingt, Euer Verständnis dieser Sprache zu erweitern.

Um dies zu tun, müsst Ihr verschiedene Buchstaben und Phonetik auf eine solche Weise aufreihen, dass Ihr Worte formulieren könnt. Und ein Wort selbst hat ungeachtet der gebrauchten Sprache seine Gültigkeit, doch darüber hinaus erlaubt es Euch immer noch nicht, damit anzufangen, das Ausmaß der Sprache zu verstehen oder deren Kultur, ihre Historie und Nuancen usw. Irgendwann wird es erforderlich, über das einfache Aneinanderreihen von Buchstaben und deren Zusammensetzen zu Worten hinaus zu gehen. Ihr müsst dann verstehen, wie Ihr verschiedene Worte zusammenbringt, um anzufangen, komplexe ideologische Prinzipien zum Ausdruck zu bringen.

Ihr reiht nicht nur verschiedene Worte hintereinander auf, sondern Ihr müsst auch alle Zugänge und Abgänge (ins and outs) dieser Sprache verstehen und auch, wie die Worte, wenn sie zusammengestellt sind, Sätze bilden und zum Vehikel der Äußerung werden. Und darüber hinaus fangt Ihr an, ein funktionierendes Wissen über die beteiligten Komplexitäten dieser bestimmten Sprache, ihrer Kultur, ihrer Historie, ihrer Grundlagen und sogar ihrer Fundamente usw. zu erwerben. Dies wiederum ermöglicht es Euch, verschiedene philosophische Ideale zu kommunizieren und somit die Kommunikation sehr effektiv zu vermitteln, angefangen von den einfachsten Fundamenten bis hin zu komplexen Idealen oder Idealisierungen, und im Gegenzug bekommt Ihr eine immer mehr verfeinerte Wahrnehmung der Kunst der Kommunikation.

Wir nutzen dieses Beispiel hier, da die Träume selbst Kommunikationen und sozusagen eine innere Sprache sind und auch ihre eigenen Komplexitäten und sogar verschiedene Plateaus, Plattformen oder Ebenen der Komplexitäten enthalten. Deshalb mag ein bestimmtes Bildnis in einem Traum eigenständig sehr schön sein, aber sobald Ihr berücksichtigt, wie es in das Bild oder die Dramatisierung Eures Traumszenarios eingewoben ist, bekommt Ihr eine größere Perspektive, wie dies alles funktioniert, um Euch genaue Angaben zu vermitteln.

Während Ihr erforscht, wie die verschiedenen Symbole zusammenarbeiten, um ein Drehbuch zu erschaffen, und wie dieses Drehbuch allerdings mit anderen Drehbüchern im gleichen Traum zusammenarbeiten mag, fangt Ihr zu verstehen an, wie wundervoll und magisch kompliziert und raffiniert die Kommunikation ist, die in Euren Träumen enthalten ist. Und nicht nur das, denn all diese verschiedenen Symbole mögen sehr wohl einhergehen mit ihrer eigenen Reihe von Emotions- und Gefühlsklängen. Folglich beginnt sich eine immer komplexere Beschreibung der Kommunikation zu entfalten. Sie beginnt zu erblühen, und Ihr wiederum entwickelt ein erweitertes Gewahrsein.

Wir möchten dies präsentieren, um Euch in die Lage zu versetzen, dies auf Eure Träume anzuwenden und vielleicht mehr als je zuvor die mächtige Natur der Kommunikation wertzuschätzen, die in dem enthalten ist, was viele bloß als Träume erachten, vielleicht als etwas, was sogar keiner weiteren Berücksichtung wert sei. Und doch ist so vieles von Eurer Weltgeschichte selbst auf Träumen und den darin enthaltenen Kommunikationen gegründet. Der Traum ist nicht bloß Kommunikation, sondern der Traum birgt Kommunikationsschichten, eine in der anderen, die allesamt herrlich arrangiert und auf eine Weise verschachtelt sind, und die Euch zum Wachstum Eurer Bewusstheit anregt.

Viele der Erfindungen Eurer Welt wurden in Träumen wahrgenommen oder eingefangen, so dass Euch schon das geringste Abenteuer im Territorium Eurer Träume zu manchmal subtilen und manchmal profunden Veränderungen und zum Verständnis von Wer-Ihr-seid und Eurer eigenen Natur führen kann. So wie ein Alphabet mehr ist als ein einfaches Display von Buchstaben und diese Buchstaben entscheidend sind für die Entwicklung und Verfeinerung der Sprache, so ist auch die Beschaffenheit Eurer Träume ausschlaggebend für die Entwicklung Euer herrlichen Selbst und somit auch Euer wundervollen Zivilisationen, wie in einem Alphabet, in einer Sprache oder sogar in einer musikalischen Komposition.

Und wenn Ihr statt eines Alphabets und der Sprache eine musikalische Komposition als Beispiel nehmt, dann habt Ihr etwas ebenso Wundervolles. Es gibt nur eine bestimmte Anzahl von Noten, aber wenn diese von einem begabten Musiker oder Sänger zusammengebracht werden, profitiert Ihr von wundervollen Schöpfungen, die menschliche Wesen besänftigen und inspirieren und dies seit hunderten und tausenden von Jahren tun. Und so wie in musikalischen Kompositionen die Noten äußerst wichtig sind, so sind es auch die Pausen.

So wie auch in einer Sprache die Worte, deren Struktur und wie sie zusammengewoben sind, wichtig sind, so sind dies auch die Pausen während der Rede und während einer Präsentation. Alle diese zusammen, die Worte, die Pausen, die musikalischen Noten und die Pausen, erschaffen die Kommunikation. Wir ermutigen Euch also, die Träume weiter zu erforschen, die Natur der Träume, die Ihr habt, und wenn wir mit dem Seminar anfangen, werden wir uns zweifellos sehr darüber freuen zu sehen, wie Du diese Information gut genutzt hast und höchst wahrscheinlich Deine Wahrnehmung durch das Nutzen Deiner Träume veränderst. Und damit danken wir Dir für Deine herrliche Rücksichtnahme.


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