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 Betreff des Beitrags: Kris Chronicles Verborgene Werte entdecken
BeitragVerfasst: Mi 12. Aug 2009, 16:34 
Supraselbst
Supraselbst

Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
Beiträge: 11083
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Verborgene Werte entdecken
Discovering Hidden Values
8. Februar 2009

Kris Chronicles
Channeled von Serge J. Grandbois und transkribiert von Ellen Gilbert (Kwaa’Ji)
Aufgenommen in Toronto, Kanada, am Sonntag, dem 8. Februar 2009

Teilnehmer: Serge (Joseph), Mark (Philip), John (Sohars), Lisa (Lauramar), Alan (Regoronn), Ellen (Kwaa’Ji), Brian (El-Don), Tom (Desiré), Chuck und Barbara

(19:51 h)

KRIS: Wir vertrauen darauf, dass Ihr Euch wohlfühlt.

MARK: Ja, vielen Dank.

KRIS: Und wir danken für Eure gemeinsame Betrachtung.

MARK: Vielen Dank.

KRIS: Wir haben schon oft über Werterfüllung und Werte gesprochen und eine Beschreibung der Werterfüllung gegeben. Wer wäre nun mutig genug, eine Beschreibung von Werten zu geben?

ALAN: Nun, Kris, hier ist Alan. Ich versuche es mal. Ich denke, es ist bloß ein Ermessen des bewussten Verstands, des Wachbewusstseins.

KRIS: Das mag gewiss ein Teil der Gleichung sein. Was sonst könnten Werte noch sein?

ELLEN: Etwas, was uns lieb ist.

KRIS: Gewiss. Und sonst noch?

BRIAN: Was uns wichtig ist.

LISA: Ideale.

KRIS: Gewiss, macht bitte weiter, und bringt Eure Beiträge.

MARK: Ein individuell akzeptierter Standard von richtig und falsch.

CHUCK: Ideen, die man hat, die uns auf mächtige Weise hin zu bestimmten Erfahrungen führen.

ELLEN: Das, wonach man strebt.

TOM: Es ist eine Expansion des Selbst.

KRIS: Gewiss. Bringt bitte noch mehr auf den Tisch.

MARK: Ein Struktursystem von Prinzipien, die ein passendes Verhalten regeln?

ELLEN: (lacht) Hast Du das Wörterbuch aufgeschlagen?

MARK: Erwischt!

CHUCK: Ha, ha, ha! Bitte nur improvisieren!

ALAN: Mir kommt da die heroische Dimension in den Kopf, etwas, was wir so wahrnehmen, dass es in einem heroischeren Sinne existiert als etwas anderes, das wir als eine gewöhnlichere Erfahrung erachten.

LISA: Etwas, was wir als würdig erachten.

KRIS: Bitte wiederhole das letzte Wort?

LISA: Würdig.

KRIS: Gewiss

CHUCK: Aspekte meines Lebens, wo ich denke, dass es sich lohnt, dass ich meine Zeit damit verbringe, daran teilzuhaben.

KRIS: Gewiss. Alle diese können gewiss zutreffen, und Werte sind an sich permanente Prozesse, aber sie unterscheiden sich von Euren Bedürfnissen und sollten nicht mit diesen verwechselt werden. Ihr mögt beispielsweise grundsätzlicher Elemente des Lebens wie Nahrung und Unterkunft usw. bedürfen, aber Ihr mögt einen völlig anderen Satz/Reihe (sets) von Dingen schätzen. Werte sind sehr wichtig. Sie können Euch zweifellos helfen, eine bestimmte Richtung im Leben und ein Endergebnis anzustreben. Auf jeden Fall sind sie ein wichtiges Erfordernis in Eurem Leben, ob sie nun als Ermessen erachtet werden oder auch nicht, und man muss etwas Vorsicht oder vielleicht sogar Unterscheidungsvermögen walten lassen, in dem Sinne, dass es allzu leicht ist, Urteilsvermögen/Ermessen (judgment) gleichzusetzen mit Kritisieren/Werten (judgmentalism), und somit mit einem Schwung das Kind mit dem Badewasser auszuschütten. Versteht Ihr.

CHUCK: Absolut.

KRIS: Sie sind eine gewisse Art des Ermessens/Urteilsvermögens in genau der gleichen Weise wie auch Glaubenssätze, und Ihr habt - nur bezüglich von Euch selbst – einschränkende Glaubenssätze, die ein einschränkendes Urteilsvermögen/Ermessen über/von Euch selbst sind, aber sie sind nicht einschränkend, sondern expandierend. Begreift und versteht Ihr den Unterschied?

Wenn Ihr die verschiedene Werte betrachtet, die Ihr in Eurem Leben hegt, mögt Ihr sogar einige erkennen, wo in Euren Augen neue Prioritäten gesetzt werden sollten, da manche Werte überholt sein mögen sowie, dass manche Werte es einfach nötig haben mögen, sozusagen an die Leiterspitze gebracht zu werden, was Euch eine neue Perspektive verschafft.

Diese alle sind sehr instrumental beim Erkennen. Wie wir sagten, sollten Werte nicht verwechselt werden mit Euren Bedürfnissen, da ein Bedürfnis im Grunde genommen mehr oder weniger etwas ist, was Ihr in Eurem Leben haben müsst, um Euer Leben am besten zu leben. Sie sind mehr oder weniger eine Erfordernis. Werte dagegen mögen für Euch attraktiv sein und machen, dass Ihr Euch im höchsten Maße erfüllt und als Ihr selbst fühlt.

Eure Werte müssen nicht unbedingt honoriert werden, aber wenn Ihr diese definiert und in Eurem Leben honoriert, werdet Ihr Euch zweifellos mehr erfüllt und mehr als Ihr selbst fühlen und vielleicht auch sogar weniger Druck und Stress erleben. Das Untersuchen Eurer Werte und kennen zu lernen, was diese sind, mag sich zweifellos positiv auf Euer Leben und Euer Gedeihen auswirken, da sich dies als ein guter Hausputz erweisen mag.

Ihr mögt sogar großen Nutzen daraus ziehen, wenn Ihr Euren eigenen Satz an Werten entdeckt oder erkennt und wertschätzt. Dies wird Euch zweifellos ein spezifisches Fenster geben, durch das Ihr manche Elemente Eures Lebens untersuchen könnt, und dies mag Euch sogar entweder zu einer neuen Richtung in Eurem Leben ermutigen und zur Überprüfung dessen, was für Euch befriedigend sein mag oder auch nicht, oder Euch einfach Methoden verschaffen, um einige Eurer Verhaltensweisen zu organisieren. Und dies mag sich als höchst wertvoll erweisen, verzeiht das Wortspiel.

Ihr mögt sogar mit einem solch einfachen Verfahren beginnen, dass Ihr einige Eurer Werte definiert, indem Ihr eine Liste macht und Euch eine Reihe von Fragen stellt, und die Antworten mögen Euch einige von den Werten offenbaren, und zwar über jene hinaus, von denen Ihr denkt, dass Ihr diese in Euren hübschen kleinen Birnen habt. Einige diese Fragen sind:

• Was tut Ihr am liebsten?
• Wozu fühle ich mich am natürlichsten hin gezogen?
• Verliere ich je die Zeit aus den Augen und bin ich wirklich mit etwas involviert, und was ist diese Sache oder was sind diese Sachen?
• Wofür empfindet ich als Individuum wirklich Leidenschaft?

Ist das soweit einleuchtend?

Dies sind äußerst einfache Herangehensweisen, aber sie können wahrlich offenbarend sein, da sich die Beschäftigung mit bestimmten von Euren Werten, Euch auf diese einzustimmen und mit diesen abzugleichen, auf vielen Gebieten Eures Lebens als nützlich erweisen mag, Werte, die Ihr zuvor nicht berücksichtigt habt, und dies mag sogar Wahrnehmungstore öffnen, die Ihr zuvor einfach übersehen habt.

Dies mag zu Anhaltspunkten führen, die Ihr zuvor nicht bemerkt haben mögt, und deren Resultate höchst aufschlussreich sein können, umso mehr, wenn Ihr diesen kleinen Prozess durchführt, und Ihr könnt selbst sehen, dass dies wirklich ein kleiner Prozess ist, obwohl Ihr gerne so viele Antworten bringen könnt, wie Euch diese zu jeder der verschiedenen Fragen einfallen, und Ihr mögt sogar ein anderes Mal erneut auf diese Fragen zurückkommen und finden, dass nun eine andere Liste mit Werten in Euer Gewahrsein springt, die Ihr zuvor nicht berücksichtigt habt, und es ist weniger so, als ob diese bestimmten Werte zuvor nicht da gewesen wären, sondern sie mögen einfach von anderen Werten überschattet worden sein, die der Anerkennung und Wertschätzung bedurften, selbst wenn Ihr nicht beschließt, diese Werte weiterzuverfolgen, zu aktivieren oder sie in die Tat umzusetzen. Versteht Ihr?

Wir möchten nun gewiss nicht jedem den Eindruck vermitteln, dass Ihr nun auf alle die verschiedenen Werte, die in Eurem Gewahrsein hochkommen, einwirken, diese aktiveren und etwas diesbezüglich tun müsstet. Es mag sogar in irgendeiner einzelnen Lebenszeit unmöglich sein, dies mit den Sätzen/Reihen von Werten irgendeines Individuums zu tun, aber wenn Ihr Euch auf gleiche Linie bringt mit dem stärksten Drang hin zu gewissen Werten, mag dies signifikante Verbesserungen in Eurem Leben bewirken.

Werte selbst mögen nun verknüpft sein mit vielen Eurer unterschiedlichen Glaubenssätze und Eurer verschiedene Reihen anderer Prozesse, aber auf eine gewisse, jedoch andere Weise üben auch sie Einfluss aus, eher in der Art wie ein Schlepper Einfluss ausübt, wenn das Schiff den Hafen verlässt. Die Schlepper ziehen nicht unbedingt mutterseelenallein das Schiff, die Barkasse oder das Kreuzfahrtschiff. Die Schiffsmaschinen sind aktiv, aber sie funktionieren auf niedrigerer Stufe, und zusätzlicher Antrieb und Zugkraft werden durch den kleinen Schlepper bereitgestellt. Versteht Ihr?

Auf diese Weise üben Eure Werte einen weniger großen, aber immer noch signifikanten Einfluss aus auf Eure Wahrnehmungen, so dass, wenn Ihr entsprechend einem bestimmten Wert oder einer Reihe von miteinander verwandter Werten handelt und Ihr Euch darauf ausrichtet und in Einklang damit verhaltet, Ihr anfangen würdet, eine signifikante Umschaltung Eures Lebens zu erleben. Versteht Ihr? Wir möchten sehr klar und genau sein. Vielleicht werden wir Euch an diesem Abend öfters als zu manchen anderen Gelegenheiten fragen, ob Ihr versteht und begreift. (Übersetzer: Die einzelnen Ja-Antworten habe ich weggelassen).

Im Gegensatz zur gängigen Ansicht haben die Ideen, die Ihr bezüglich Eurer Glaubenssätze in Eurem bewussten Verstand hegt, sehr wenige Auswirkung auf Eure Realität, denn die Ideen, die Ihr in Eurem bewussten Verstand hegt, sind nicht Eure Glaubenssätze, sondern bloß Spiegelungen tieferer Glaubenssätze. Also sind Eure bewussten Ideen über Eure Werte ebenfalls Spiegelungen tiefer verwurzelter und vernetzter Einflüsse.

Wenn Ihr Euer Gewahrsein, Euren Geist/Bewusstseinsmuster und Eure Konzentration auf eine solche Übung justiert, wie beispielsweise darauf, die von uns vorgeschlagenen Fragen zu beantworten, öffnet Ihr tatsächlich die Pforten Eures neo-bewussten Geistes, und Informationen beginnen zur bewussten Ebene aufzusteigen. Und Ihr könnt sicher sein, dass die ersten paar anfänglichen Antworten nur die Oberfläche Eurer wahren Werte schrammen werden. Wenn Ihr Euch dann mehr Zeit nehmt, um in die Anfragen oder Fragen einzutauchen, steigen tiefere Antworten zur Oberfläche empor, und diese werden signifikantere von Euch gehegte Werte repräsentieren, und Ihr mögt sogar die Umschaltung bei dieser Energie erkennen. Versteht Ihr?

CHUCK: Ich bin immer noch dabei.

KRIS: Gewiss.

BRIAN: Kris, könnte ich ein oder zwei Beispiele nennen?

KRIS: Gerne, bitte nur kurz.

BRIAN: OK, ganz kurz. Ich habe gerade verstanden, dass meine Liebe für Eisenbahnnetze Macht entspricht, wenn ich da tiefer eintauche, Gitarrespielen entspricht Klang, und Musik entspricht Emotionen, wenn man da tiefer geht. Das sind also drei, ist das so richtig?

KRIS: Diese sind am meisten an der Oberfläche.

BRIAN: Stimmt.

KRIS: Der Grund dafür, dass wir dies anschneiden, ist der, dass Ihr ein buchstäbliches Netzwerk tieferer Werte habt, die auf ihre eigene Weise einen sekundären Einfluss ausüben, und diese Werte sind in gewisser Weise mit den Werten all den vielen Leute verknüpft, die in Eurem Leben vorkamen: Eltern, Geschwister, Respektspersonen, geliebte Menschen, Verwandte, Freunde und sonstige. Diese bestimmten Werte, die unterhalb der Oberfläche Eures bewussten Gewahrseins liegen mögen, mögen sogar schlummern und noch nicht einmal erwachen oder ihre Gegenwart bekanntgeben bis zu einem Zeitpunkt und einer Gelegenheit, wo gewisse Veränderungen in Eurem Leben in Kraft treten.

Diese tieferen Werte erschaffen immer noch eine Versorgungsplattform, von der aus Ihr so viele Euer eigenen bewussten Fähigkeiten ausüben könnt, da sie immer noch hinter den Kulissen warten. Beispielsweise mögen Eure Eltern gewisse Werte gehegt haben, die Ihr naturgemäß übernommen habt. Manche dieser Werte würdet Ihr Euch als eigene Werte angeeignet und sie in Eurem Leben in Kraft gesetzt haben, und dies vielleicht sogar sehr bewusst. Ihr mögt sogar vergessen haben, wo diese herrühren, und dies wird ganz natürlich leicht und sehr fließend getan. Es ist ein Austausch von Werten durch die sozialen Netzwerke und durch die Generations-Netzwerke. Versteht Ihr?

Und viele dieser spezifischen Werte, deren Ihr Euch im Augenblick nicht bewusst sein mögt, mögt Ihr vielleicht im Schwebezustand halten, weil es Aspekte von Euch gibt, andere wahrscheinliche Selbst von Euch, andere wahrscheinliche Fokusse, wenn Ihr so wollt, die sich mit Eurer eigenen Lebensreise kreuzen und Veränderungen in Euren Wahrnehmungen und Perspektiven bewirken mögen, was es dann möglich macht, dass einige der zuvor schlummernden Werte anspringen und zusätzliche Einflüsse in Euer Leben bringen. Ist das irgendwie für Euch einleuchtend?

CHUCK: Ja, es klingt wie eine Art und Weise, um unsere Erfahrung sehr fließend zu halten und um sich in eine Vielzahl von Richtungen zu bewegen und Dinge sowie eine Vielfalt von Mitteln und Wegen hinzuzufügen.

KRIS: Gewiss. Der Fluss des Lebens ist genau dies. Sobald dieser Strom an beiden Enden verstopft ist, wird dieser Energiekörper unbeweglich, und es gibt tief in Euren Psychen einen natürlichen Überlebensimpuls, um tatsächlich jeden nur möglichen Versuch zu unternehmen um immer in die eine oder in eine andere Richtung zu gehen und nie zu stagnieren. Das ist die Natur von Kreativität. Ist das für Euch einleuchtend?

CHUCK: Gewiss. Ich erinnere mich, dass ich irgendwo gelesen habt, dass die Essenz nicht ein, sondern dass sie Aktion ist.

KRIS: Gewiss, und die Essenz ist dynamisch. Sie kann einfach NICHT NICHTS tun. Das ist faktisch unmöglich. Einige Individuen mögen nun darüber auf die eine oder andere Weise aus einer intellektuellen, rationalen und logischen Sicht streiten, aber keine von diesen wird wahrlich in Betracht gezogen. Manche mögen bis zum St. Nimmerleinstag Linguistik, Thematik und Semantik erörtern (wörtlich: bis dass die sprichwörtliche Kuh nach Hause kommt), und das sind viele Kühe! Und immer noch ist der Punkt strittig. Das Bewusstsein selbst ist Aktion, und seine Aktion ist Euren eigenen Aktionen zuordenbar. Sogar dann, wenn Ihr denkt, dass Ihr nichts tut, seid Ihr immer noch im Aktionsmodus, aber wenn Ihr der Aktionen widersteht, bringt Ihr Euch selbst in eine prekäre Lage. Ist das für Euch einleuchtend?

CHUCK: Sehr sogar.

KRIS: Gewiss. Wenn Ihr also die Gefilde der Werte erforscht, gebt Ihr Euch selbst die Chance, zusätzliche begrüßenswerte Veränderungen und Transformationen in Eurem Leben vorzunehmen, was – wie wir gesagt haben - zur Erfüllung und Glückseligkeit führt, und Ihr mögt sogar Werte aufdecken, von denen Ihr nicht wusstet, dass Ihr diesen anhaftet, Werte, die aus Eurer Kindheitsfamilie herrühren mögen: von Euren Eltern, sogar Euren Großeltern und gewissen Blutlinien und einem Austausch zwischen den Generationen. Soziale Wechselbeziehungen und Werte bilden ebenfalls das Fundament von wer und was Ihr auf dieser Ebene zu werden anstrebt. Und all diese werden auf diesen tieferen Schichten Eures Seins als nützlich erachtet, nicht nur für Euch, sondern auch durch Euch, denn sie werden alle auf eine solche Weise genutzt, dass Euer größtes Potential danach strebt, zu erblühen und Früchte zu tragen. Dies alles wird also die Grundlage und das Fundament des Hauses Eures Seins/Daseins, und wenn Ihr mit dieser kleinen Übung und den von uns vorgeschlagenen Fragen anfangt, mögt Ihr beginnen, viele Schätze aufzudecken, die Eure Existenz nur verbessern können. Ihr mögt Euch sogar fragen, was ist MEIN Wert? Ist das für Euch einleuchtend?

CHUCK: Das ist es gewiss.

KRIS: Gibt es irgendwelche Fragen auf dieser Linie? (Pause) Gut, dann machen wir weiter. Wenn Ihr etwas anderes in Eurem Leben engagiert, dann verändern sich vielleicht manche Eurer Lebensverhältnisse, und die Situation verbessert sich. Dies mag es nun neuen Sätzen an Werten erlauben, die Veränderung Eurer Situation zu erwidern, solche Werte, die in der Zwischenzeit mehr oder weniger schlummerten.

Diese Werte mögen sanft auf solche Weise an Eurem Gewahrsein zupfen, um eine andere Reihe von Glücksfällen oder Synchronizitäten anzuheuern, denn sie sind verknüpft mit jenem wunderbaren Bereich der Glücksfälle und Synchronizitäten. Diese gehören einer anderen Kategorie an als die Synchronizitäten, die geschehen, wenn Ihr an einen Freund denkt, von dem Ihr eine Weile nichts gehört oder gesehen habt, und plötzlich eine Stunde später bekommt Ihr einen Anruf oder begegnet ihm im Supermarkt.

Diese sich weiter ausdehnenden Synchronizitäten haben insbesondere mit dem Wandel Eurer Lebensverhältnisse und -Situationen zu tun. Sie stellen also Pforten bereit für neue Chancen, die Ihr vielleicht nie zuvor erwogen haben mögt. Oder sie stellen auch diesen sanften intuitiven Impuls bereit, diesen Eindruck, der Euch in eine Richtung führen mag, vielleicht entgegengesetzt zu jener Richtung, die Ihr zu nehmen beabsichtigt habt, so dass Ihr etwas anderes, etwas Neues, etwas Anregendes erforscht, etwas, was Eure Erfahrung der Realität mit zusätzlichem Wert versieht. Nehmen wir beispielsweise an, Ihr befindet Euch in einer Situation, wo Ihr nun über genügend Mittel verfügt, um aus einer Wohnung auszuziehen und Euch zum ersten Mal in Eurem Leben nach Grund und Boden und einem Haus umzusehen. Ihr mögt alle möglichen verschiedenen Synchronizitäten in Einklang mit diesem neu adressierten Satz von Werten erleben und mögt Euch in diese und in jene Richtung gezogen fühlen. Die Werte, die Ihr vielleicht von Euren Eltern oder irgendwelchen anderen Freunden oder Individuen, die Ihr kanntet, erworben habt, fangen an, Energie in Eure Richtung zu senden und Tore für Chancen zu öffnen, die zuvor verschlossen gewesen waren. Ist das für Euch einleuchtend?

Also ist das, wovon wir hier sprechen, das Entdecken verborgener Werte sowie das Entdecken jener Welt, die diese für Euch eröffnen mögen. Und auf anderen Schichten Eures Seins zieht Ihr dank der Zuständigkeit dieser bestimmten Werte als Werkzeuge, Instrumente und Richtlinien alle Strippen, um diese zusätzliche Werterfüllung in den Strom Eurer Lebensenergien zu bringen. Und diese Angelegenheiten und Werte können Eure Fähigkeit im Hinblick auf das, was Ihr als bewusstes Erschaffen bezeichnet, verbessern, indem sie einfach noch mehr Werkzeuge und noch mehr Angebote auf das Buffet Eurer bewussten Schöpfung bringen. Versteht Ihr?

Unabhängig von Eurer gegenwärtigen Lebenssituation könnt Ihr anfangen, Werte anzuerkennen und wertzuschätzen, von denen Ihr vielleicht sogar vergessen haben mögt, dass Ihr diese habt, oder Werte anerkennen und wertzuschätzen, die Ihr gegenwärtig innehabt, aber auf die Ihr nicht Acht gebt, oder Werte anerkennen und wertschätzen, von denen Ihr einfach nicht wusstest, dass Ihr diese gehegt habt. Und obwohl Ihr im Augenblick vielleicht keine signifikante Veränderung Eurer Lebenssituation durchgeführt haben mögt, mag die Aktion selbst, diese Werte in Euer bewusstes Gewahrsein zu bringen, sie wertzuschätzen und anzuerkennen, somit bewirken, dass tiefere Werte ebenfalls anfangen mögen, Euch sanft in verschiedene Bereiche zu stupsen, welche Eure Erfahrung des Selbst und der Realität nur noch expandieren können. Habt Ihr irgendwelche Anfragen in dieser Beziehung, dann bringt sie bitte.

ALAN: Nun, Kris, eine Sache, die ich einwerfen möchte, ist, da so viele von uns so viel Zeit damit verbrachten, Dingen nachzujagen, die wir für falsch halten, ist dies nun wirkliche eine positive Art und Weise für uns, uns auf die Dinge zu fokussieren, die richtig, konstruktiv und hilfreich sind und die mehr von dem generieren werden, was wir uns wünschen statt dem, was wir loswerden möchten.

KRIS: Gewiss, denn diese Herangehensweisen an Werte sind von Natur aus erfüllend. Sie bewegen Euch immer hin zu einem erwünschten Endergebnis statt Euch von etwas Unerwünschtem wegzubewegen. Beantwortet dies Deine Frage, und ergänzt das Deine Beobachtungen?

ALAN: Absolut.

KRIS: Sonst noch jemand? (Pause) Manche von Euch mögen sich der Art von Werten nicht gewahr sein, die Ihr hegt. Als typisches Beispiel seht Euch einmal Eure Interessen auf dem Gebiet der sogenannten metaphysischen Literatur und Eure Verbindung mit uns selbst an. Welche Art von Werten ist hier für Euch im Spiel? Wie wertet Ihr diese Dinge? Wie werden diese in Eurem Leben auf eine Weise angewandt und wertgeschätzt, die Ihr vielleicht nicht bemerkt habt? Ihr müsst auf diese Fragen nicht antworten. Sie dienen nur dazu, um Euch dazu zu verlocken, eigenständig einige dieser Werte zu untersuchen. Ist das für Euch einleuchtend?

Dies sind alles Mittel, um Euch dazu zu ermutigen, den Wert von Euch anzuerkennen. Habt Ihr sonst noch Fragen? Falls nein, mag sich dies als sehr kurze Sitzung erweisen. (Pause) Dann macht eine kleine Pause, und wir werden in Kürze zurückkehren.

MARK: 20.35 h.

SERGE: (Kommt aus der Trance, und die Leitungen sind absolut still) Toll, so viele Leute sprechen alle auf einmal! Ist da jemand?

BRIAN: (lacht) Serge, wir sind da. Wir müssen Hausaufgaben machen! Mark, weißt Du, ich denke daran, wie dies alles mit Trance-Zuständen verknüpft ist, denn ich sehe mir die Liste meiner vier wesentlichen Leidenschaften an, und wenn sie Deine Leidenschaft sind, ist es nicht nur leichter im Erschaffen, weil man sie durch Energie anzieht, aber man verbindet sich auch damit, was ebenfalls ein förderlicher Trancezustand ist. Alle wie Puzzle-Teilchen, die zusammengesetzt werden.

MARK: Aber ich denke, dass es der Trick hier ist, nach dem Wert Ausschau zu halten, der am WENIGSTEN offensichtlich ist.

BRIAN: Ja, das ist es, was ich gesucht habe, als ich mir die Liste ansah, den am wenigsten offensichtlichen Wert. Und am Grunde von allem, auf den tieferen Ebenen sind es Freundschaften, Freundschaften, Freundschaften… auf dem ganzen Weg vom Eisenbahnnetz zur Musik zur Metaphysik, dies alles bedingt Freundschaften mit Leuten mit ähnlichen Leidenschaften. Aber da gibt es immer noch etwas, was ich übersehen habe.

KRIS: Wenn Ihr es Euch selbst erlaubt, tief unter in die Schichten von dem hinab zu tauchen, was Ihr bereits empor gehoben habt, mögt Ihr sogar noch andere Werte finden, die unerkannt geblieben sind, und denen man den Vorrang geben KANN oder auch nicht, oder wo die Prioritäten neu geordnet werden können, um zusätzliche Erfüllung in andere Bereiche Eures Leben s zubringen. Und dies gilt für Euch alle. Wir haben gesagt, dass Ihr bei den ersten paar, die Euch in den Kopf kommen und vielleicht auch beim ersten Mal denken werdet: „Toll, da habe ich sehr tief gegraben, bis auf den Boden des Fasses hinunter, um nach diesen Werten zu angeln!“ Und beim nächsten Mal mögt Ihr überrascht sein, dass das, was Ihr für den Boden des Fasses gehalten habt, nur eine obere Schicht war, und dass Euch darunter noch andere große Entdeckungen erwarten. Versteht Ihr?

Nehmt Euch also Zeit mit diesen kleinen Übungen. Manche von Euch mögen sogar ein paar Versuche benötigen, bis Ihr etwas erkennt, an das Ihr zuvor nicht gedacht hattet. Diese sind allesamt äußerst aufschlussreich.

Nun, wir haben Euch eine kleine Pause versprochen.







ALAN: Ich dachte, dass wir eine kleine Pause hatten!

MARK: (kichert) Die war WINZIG. Es war eine vorgetäuschte Pause.

BRIAN: Eine Werbesendung!

ALAN: Eine Pause für das Mini-Ich!

LISA: Ich war einmal weg. Hat Kris etwas gesagt zur Beziehung von Glaubenssätzen und Werten oder umgekehrt?

BRIAN: Ich denke nein, weil Glaubenssätze Trance-Zustände sind. Ich versuche, die Beziehung zwischen Werten und Trance-Zuständen zu sehen, was ein anderes Wort für Glaubenssätze ist.

MARK: Ich würde das verneinen, denn er sprach über Werte, von denen man noch nicht einmal weiß, dass diese existieren, die sich Dir noch nicht einmal in irgendeiner Weise offenbart haben.

LISA: Nun, Glaubenssätze sind auch manchmal so.

TOM: Mark, eine Frage an Dich. Du sprichst über Werte, und dies unterstellt fast, dass es eine positive Sache ist, und ich frage mich, ob wir auch Werte aufnehmen können, die vielleicht nicht so vorteilhaft sind. Ich meine, es ist etwas, dem wir Wert beimessen. Beispielsweise mag Geringschätzung ein Wert sein, den wir vielleicht übernommen haben, weil wir in Gegenwart einer sehr negativen Person waren. Sind also Werte definitionsgemäß immer positiv und labend, oder könnte ein Wert auch etwa sein, was nicht positiv ist?

MARK: Ich glaube, ein Wert ist zuträglich und positiv, und deshalb wertvoll.

CHUCK: Ich denke, dass es für Dich Werte in Dingen geben kann, von denen Du nicht denkst, dass sie positiv sind. Wenn Du, wenn man z.B. in einer Familie aufwächst, die verbal ziemlich ausfallend ist, und Du findest Wert darin, ruhig zu sein, und so ist das von Wert.

MARK: Chuck, ich denke, dass Du da Recht hast. Ich denke, ganz egal, wo Du im Leben bist, ganz gleich, was Du auch fühlst oder erlebst, hast Du zugrunde liegende Werte., ansonsten würdest Du einfach aufhören zu existieren oder Selbstmord begehen oder was auch immer. Also treibt Dich etwas an, hält Dich im Gange und schubst Dich voran. Es gibt sozusagen Hoffnung. Da gibt es etwas, da gibt es Wert.

BRIAN: Nun, Hoffnung, das ist ein großer Wert.







KRIS: Ihr mögt Wert beispielsweise als den kleinen Cousin des Glaubenssatzes erachten. Er gehört nicht zu Eurer Familie, aber er ist damit blutsverwandt. Ist das hilfreich?

Ihr mögt sogar Werte hegen, die Ihr zu einem Zeitpunkt als für Euch äußerst wichtig erachtet habt, und ohne Hausputz mag ein alter abgelaufener Wert – mangels eines besseren Wortes , der immer noch eine Top-Priorität für Euch besitzt, einige Herausforderungen für Euch verursachen, bis Ihr dann die Priorität bestimmter Werte überprüft, die nicht mehr effektiv für Euch sind. Wenn Ihr beispielsweise ein großes Kreuzfahrtschiff seid und aus dem Hafen geschleppt wurdet, dann erwartet Ihr, dass alle Schleppboote sich von Euch getrennt haben, so dass Ihr dann mit eigener Kraft Kurs auf die hohe See nehmen könnt, nicht wahr? Wenn jedoch aus dem einen oder anderen Grund noch eines der Schleppboote weiter an Euch hängt, wird es Euren Fortschritt in gewissem Maße behindern, weil es gewöhnlich Kurs auf eine andere Richtung nimmt, die im Gegensatz zu Eurer Richtung steht. Ist das für Euch einleuchtend?

Wenn Ihr also die Prioritäten bestimmter Werte erkennt, könnt Ihr einen abgelaufenen Wert nehmen, der noch einen hohen Rang in Eurer Wertehierarchie einnimmt und diesen buchstäblich ein paar Kerben weiter nach unten bringen und die Rangfolge der Prioritäten verändern zu Gunsten von einem Wert, der Euch wirklich nützlich sein kann, so dass dieser, sagen wir einmal, zu einem der Top 10-Werte von Euch wird. Dies mag den Fluss Euer eigenen Energien verändern. Nun kommen wir zum zweiten Teil, also dem Priorisieren von Werten. Ihr mögt beispielsweise wiederum erkennen, dass etwas, was Ihr in der Kindheit wertgeschätzt habt, immer noch eine hohe Priorität hat, also einen hohen Rang in dieser Hierarchie. Versteht Ihr?

Aber dem Erwachsen mag dieser Wert nicht auf gleiche Weise dienen wie dem Kind, also mögt Ihr ihn entweder auf eine gewisse Weise aus Eurem Gewahrsein löschen oder auf der Liste weiter nach unten bringen und die Spitzenposition mit etwas füllen, was jetzt für Euch von Wert ist, was dann anfängt, seinen Einfluss auf solche Weise auszuüben, dass Glaubenssätze, die mit dieser Art von Wert assoziiert sind, beginnen können, ihren Einfluss auszuüben und Euch deshalb eine andere, mehr ermächtigende Erfahrung der Realität verschaffen. Ist das für Euch einleuchtend?

Ihr wisst beispielsweise, dass Ihr, wenn Ihr als Kind mit Eurem Puff-Puff-Zug oder mit Eurer Modelleisenbahn gespielt habt, Ihr Stunden mit diesem Tun verbringen konntet, weil Ihr Euren Lebensunterhalt nicht verdienen musstet. Als Ihr ein Kind war, hat ein anderer dies für Euch getan, nicht wahr?

Es mag also eine hohe Wertpriorität für Euch gehabt haben, Euch stundenlang mit Euren Zugmodellen zu vergnügen. Als Erwachsener erkennt Ihr nun, dass, wenn dieser Wert eine ebenso hohe Priorität hätte wie damals, als Ihr ein Kind wart, Ihr vielleicht nicht in der Lage sein würdet, Euren finanziellen Verpflichtungen auf die eine oder andere Weise nachzukommen, denn dann könntet Ihr nicht arbeiten und wärt also auch nicht in der Lage, Eure Rechnungen zu bezahlen, weil Ihr Eure ganzen Tage damit verbringen würdet, mit Eurer Modelleisenbahn zu spielen, wie damals, als Ihr ein Kind wart. Ist das einleuchtend für Euch?

Als Ihr zum Erwachsenen herangewachsen seid, habt Ihr ganz natürlich den Prioritätsrang dieses Wertes in Eurem Leben umgeschaltet. Ihr habt ihn nicht eliminiert, weil Ihr immer noch sehr davon fasziniert seid, aber Ihr wisst auch, dass Ihr Euren Lebensunterhalt auf eine bestimmte Weise verdienen müsst. Obwohl Ihr immer noch Eisenbahnen bewundern mögt, seid Ihr nicht so davon besessen wie damals als Kind. Ist das einleuchtend? Gibt Euch das ein Verständnis von der Arbeit mit den Prioritäten von Werten?

MARK: Absolut.

KRIS: Gewiss. Habt Ihr noch andere Fragen?

ELLEN: Ich denke gerade daran, dass manchmal sehr viel Integrität erforderlich ist, um die Erfüllung unserer Werte weiterzuverfolgen. Ich denke an Deinen vorherigen Kommentar, beispielsweise an unser Interesse an Metaphysik und an diesem Material, und deshalb dachte ich an Jane Roberts und die Integrität, die sie hatte, ihr Verständnis in die Welt zu bringen angesichts so vielen Widerstands. Und dies erinnert mich an meinen eigenen Wunsch, insbesondere an die Arbeit, die ich zusammen mit Emmy mache, und an unser Begehren, ein Buch zu schreiben. Viele dieser Werte haben wir lange Zeit in unserem Herzen bewahrt, und wenn die Zeit kommt, um sie in der Welt zu testen, finden wir heraus, dass wir kopfüber in die widerstreitenden Werte anderer Leute stürzen, deren Werte tatsächlich oft eine Spiegelung von dem sind, was wir einst selbst als Werte hatten. Und manchmal erfordert es viel Stärke, Mut und Integrität, um die Erfüllung unserer Werte weiterzuverfolgen.

KRIS: Das mag gewiss so sein. Und während Ihr fortfahrt, Eure eigenen Werte und deren Integrität zu erforschen, bringt Euch der Abgleich mit diesem Satz von Werten Eure eigene einzigartige Handelsmarke der Erfüllung, die nirgendwo sonst erlangt werden kann. Und indem Ihr Euch bewegt hin zu und ausrichtet auf diese bestimmten Werte, mögt Ihr erkennen, dass auch Glaubenssatz-Reihen kommen und ihren Einfluss auf eine solche Weise ausüben, dass Ihr eine immer größere Werkzeugkiste zur Verfügung habt, um Eure eigene vorsätzliche Erfahrung der Realität zu schnitzen. Anknüpfend daran mögt Ihr auch eine Möglichkeit für andere bewirken, um über Eure eigene Reise mit Euren Werten nachzudenken und wie sich das auf Eure Leben ausgewirkt hat, und dies mag einen bestimmten Arbeitsumfang zur Folge haben, der bestimmte Werte in jenen wecken und neue Chancen für ihre eigenen Erfahrungen der Realität bewirken mag. Dies alles koppelt aneinander an. Man könnte sagen, dass das gesamte Menschengeschlecht durch den großen Strickstrumpf der Werte verlinkt ist, ein Strickstrumpf, so wie Oma diesen zu stricken pflegte. Ist das für Euch einleuchtend?

Eine andere Art und Weise, dies zu sehen ist vielleicht ein Woll-Spinnrad (loom). Sorte auf Sorte von Werten werden zusammen versponnen, die die Gewebefaser selbst erschaffen, welche dann genutzt wird, um einen lebendigen Wandteppich der Erfahrungen zu schaffen, den Ihr als Realität bezeichnet. Wie viel poetischer könnten wir noch werden? Gibt Euch dies genug Reflexion?

ELLEN: Ja, das ist eine sehr gute Analogie, eine sehr gute Demonstration, und wenn man auf diese Integrität und diesen Mut aufbaut, ist dies ein Wert an sich.

KRIS: Gewiss, aber es mag auch großartig sein zu verstehen, dass Glaubenssätze eine gewisse Art von Urteilsvermögen/Ermessen (judgment) sind. Auch Werte gehören in diesen Rahmen, aber unserer Meinung nach, wenn Ihr uns erlaubt, eine Meinung zu haben, ist es für Euch als menschliche Wesen nützlich, Euch in Einklang zu bringen mit ermächtigenden, labenden und konstruktiven Glaubenssätzen und Werten usw., um Eure Erfahrung zu bereichern, statt, wenn ein sogenannter einschränkender Glaubenssatz Euer erwünschtes Endergebnis blockiert, nun zu erwägen, dass es logisch wäre, nun alle Glaubenssätze, Werte und die sonst noch damit verwandten Elemente abzuschaffen. Dies selbst ist eine Übertreibung, und sie ist in keiner Weise nützlich. Ist das auch für Euch einleuchtend?

Habt Ihr sonst noch Fragen?

BARBARA: Ich habe eine Frage bezüglich tieferer Werte. Es ist mein Verständnis, dass wir mit Absicht in ein Leben geboren werden, und dies wäre also unsere primäre Absicht, und dann wachsen wir heran, übernehmen Werte von unseren Eltern, der Gesellschaft, der Kultur usw., und ich frage mich, ob diese tieferen Werte etwas mit der Absicht zu tun haben, mit der wir geboren werden. Könnten wir durch die Übung, die Du uns gegeben hast, die wahren und tiefen Werte unserer Absicht entdecken, mit der wir in dieses Leben geboren wurden?

KRIS: Gewiss. Denn wenn Ihr tiefere Schichten an Werten aufdeckt, gelangt Ihr zur Erkenntnis, dass Ihr zu allererst einmal nicht diese Geburt gewählt hättet, wenn dieser bestimmte Satz an Werten für Euch bedeutungslos wäre. Also hattet Ihr sogar schon vor Eurer physischen Geburt als Fokus in dieser Lebenszeit eine Ahnung bezüglich der Werte der Familien, in die Ihr gebracht werdet. Sogar dann, wenn Ihr schließlich adoptiert werdet, ist dies immer noch Teil der Gleichung ebenso wie Generations- und Blutlinien- und soziale Werte usw. Diese alle werden von Euch zusammen gewebt, um ein bestimmtes Fundament zu haben, denn all dies wird zusammen zu der Grundlage, aus der heraus Ihr Eure Erfahrungen kultiviert. Und Ihr beschließt dann, welches die Früchte sein werden, sobald es Zeit ist, diese zu ernten. Ist das für Euch einleuchtend?

BARBARA: Die erste Absicht, in dieses Leben hinein geboren zu werden wäre, das wäre also der Kern meiner Werte, und dann würde ich irgendwie andere Werte adoptieren, um mir die Umgebung zu geben, wo ich mich sogar noch weiter –

KRIS: Ihr wählt die Umgebung, die am besten dem Wachstum Eurer Absicht und deren Manifestation entspricht. Bitte versteht, dass Eure Ideen über das, was diese eine Absicht sein MAG, und über das, was sie ist, sich sehr voneinander unterscheiden können. Und sie ist immer vielschichtig. Es ist nicht einfach so wie: „Oh ja, Deine Absicht im Leben ist es, einfach Spaß zu haben!“ Bei Euer Absicht gibt es viele Schattierungen und Farbtöne, viele Tiefen und Schichten, und dies wird gespiegelt durch alles, was Ihr in Eurem Leben erlebt. Es ist nicht so, als ob irgendwie ein Teil oder alles in Eurem Leben gegen Eure Absicht wäre. Das existiert einfach nicht. Euer Leben ist Teil eines integralen Teils dieser Absicht, und diese wird durch jeden Aspekt Eures Lebens manifestiert. Ist das für Dich einleuchtend?

BARBARA: Ja, das ist tatsächlich faszinierend. Könnte die Absicht sich im Laufe des Lebens ändern?

KRIS: Die einzige Weise, wie Eure Absicht sich verändern würde, ist, dass sie den Anschein von Veränderung vermittelt, während es in Wahrheit einfach eine andere Facette sein mag, es mag eine Erweiterung oder eine andere Dimension dieser Absicht sein. Ist das für Dich einleuchtend?

Sieh es einmal so: Deine Absicht kann verglichen werden mit einer tiefen Mine. Am Eingang der Mine magst Du einen Stein finden, vielleicht einen Granat oder einen Quarz und sagen: „Sieh da, ich habe meine Absicht gefunden!“ Dann magst Du diesen beiseitelegen und schließlich beschließen, in die Mine zu gehen und dort Granaten, Smaragde und Rubine finden. Du magst alle möglichen Edelsteine finden und vielleicht auch Gold oder Diamanten. Diese alle sind unterschiedliche Spiegelungen Deiner Absicht, während Du noch nicht einmal erkennen magst, dass Deine Absicht und die Erfahrung der Entdeckung, was diese birgt, in Wahrheit die Mine selbst IST. Ist das für Dich einleuchtend?

ELLEN: Das ist sehr einleuchtend.

KRIS: Findet also das Teilchen, und sagt: “Ja, das ist meine Absicht! Das ist der Kiesel, der wie ein Edelstein aussieht.“, wo doch die Mine Hunderte, wenn nicht sogar Tausende verschiedener Edelsteine und Mineralien enthalten mag, einschließlich der Mine selbst und der Erfahrung. Ihr verkauft Euch wirklich unter Wert, nicht wahr? Lasst uns dies noch anders ausdrücken. Ist Eure Absicht unbedingt etwas, was von Euch getrennt wäre, oder seid IHR die Absicht Eures Lebens? Seid Ihr und alles um Euch herum die Absicht Eures Lebens? Ihr müsst nicht antworten, aber Ihr könnt dies zutiefst erwägen. Wir sagen nicht, dass Ihr, wenn Ihr nach der Bedeutung des Lebens in Büchern, Lehren, der Metaphysik, Wissenschaften und in gechannelter Information sucht, den Anschluss verpassen würdet, denn die Bedeutung des Lebens, die Bedeutung des Universums, das seid IHR: Ihr seid die Bedeutung des Lebens, des Universums usw. Versteht Ihr? Gibt Euch dies eine Ahnung davon, wie wunderbar und geheiligt Ihr seid?

Habt Ihr sonst noch Fragen?

BARBARA: Ich möchte noch etwas sagen. Vor einigen Wochen sah ich im Traum Jane Roberts, die auf mich und meine Bücher deutete und in etwa sagte: „Das ist genug des Lesens all dieser Bücher, denn in Deinem Inneren ist mehr Wissen vorhanden, als in all den Büchern!“

KRIS: Gewiss. Joseph (Serge) hatte vor vielen Jahren einen ähnlichen, etwas anderen Traum, aber doch mit ähnlicher Absicht, und zwar im Sommer 1994. Wenn Du, nachdem wir ihn Euch zurückgegeben haben, ihn danach fragst, wird er Euch diesen Traum vielleicht erzählen. Habt Ihr noch andere Fragen, oder wollt Ihr, dass Joseph jetzt alles ausplaudert?

CHUCK: Kris, eine letzte Frage. In manchen unserer Gespräche über Glaubenssätze sagtest Du, dass Glaubenssätze Teil von dem sind, was Du als Tiefenstrukturen beschrieben hast. Würdest Du in der heutigen Präsentation über Werte sowohl den Oberflächenstrukturen als auch den Tiefenstrukturen Wert beimessen, abhängig vom Ort und dem Prozess, in dem wir sind, oder ist dies primär eine Aktion der Kategorie Tiefenstruktur?

KRIS: Sie würden dem gleichen Prozess folgen. Auch Werte und Glaubenssätze sind Prozesse. Der Teil des Prozesses, den Ihr in Eurem bewussten Verstand identifiziert oder symbolisiert, ist bloß das, die Oberflächenstruktur. Die Oberflächenstruktur ist dazu da, um Euch einen Schlüssel zum Reichtum zu geben, der unter der Oberfläche Eures gewöhnlichen bewussten Gewahrseins liegt. Ist das für Dich einleuchtend? Sie ist das Symbol, das Euch sagt, dass hier der Schatz ist. Sucht hier! Die Oberflächenstruktur ist die Flagge, die Euch sagt: “Seht hier nach.” Ist das für Dich einleuchtend?

TOM: Kris, ich habe einen Kommentar.

KRIS: Gewiss.

TOM: Aus einer anderen Perspektive unseres Wesens mögen unsere uns hier bekannten Leben als ein Substantiv oder als eine Oberflächenstruktur gesehen werden, und dann gibt es darunter einen größeren Prozess, wenn diese Perspektive tiefer in jenes Leben hinein blickt, das sie sieht. Ist das richtig?

KRIS: Gewiss. Denkt an Euer reiches Traumleben, das Leben, das Ihr führt, wenn Ihr so hübsch in den Schlaf fallt, wo Ihr manchmal innerhalb von Stunden Arbeit und Aktionen durchführt, die anscheinend Tage benötigen würden. Auch diese sind Repräsentation von Tiefenstrukturen. Dies soll nicht implizieren, dass aus irgendeinem Grund alles, was eine Oberflächenstruktur ist, ohne Wert oder Nutzen sei und man es schnell loswerden und zu den Tiefenstrukturen gehen sollte! Ihr könnt das eine nicht ohne das andere machen. Ihr seid ein Amalgam von Tiefen- und Oberflächenstrukturen, und wie wir sagten, sind die Oberflächenstrukturen ein Schlüssel, der die Tore aufschließt oder den Deckel des Schatzes der Tiefenstrukturen anhebt. Wenn Ihr den ganzen Inhalt der Tiefenstrukturen mit dem Fassungsvermögen Eures bewussten Gewahrseins aufrecht erhalten müssten, würdet Ihr ein paar Neuronen durchbrennen. In dieser Art und Weise könnt Ihr Euch einfach nicht konzentrieren. Ist das einleuchtend?

TOM: Ja, das ist es, und dies würde wahrscheinlich auch gelten für andere Ebenen von uns selbst, für andere Ebenen der Perspektive?

KRIS: Gewiss. Du erlangst viel Weisheit, mein lieber Freund. Und wir trauen uns sogar zu sagen, dass in Dir viel mehr Friede ist, als vor vielen Jahren.

TOM: Ja, danke Dir. Ich habe im Laufe der Jahre einen ziemlichen Wandel bemerkt.

KRIS: Und wir hören im Hintergrund den Ruf eines Vogels.

TOM: Ja, hier sind Vögel. (lacht)

KRIS: Gewiss. Und damit danken wir Euch für Eure gemeinsame Betrachtung und Euch allen für die herrlichen Präsentationen sowohl Eurer Oberflächen- als auch Eurer Tiefenstrukturen. Beides sind unentbehrliche Aspekte Eures Seins. Sie sind Prozesse von wer und was Ihr seid. Und damit geben wir Euch Joseph zurück, um ihn dazu zu verführen, seinen Traum auszuplaudern.

ALLE: Vielen Dank Kris.





MARK: 21.10 h.

ELLEN: Tom, ich denke, er sagte, dass da im Hintergrund eine Taube gurrt?

TOM: Den Vogel kann ich nicht sehen, aber hier gibt es einige von ihnen, die um diese Tageszeit zu hören sind.

ELLEN: Nun, eine Taube würde Friede repräsentieren. Deshalb habe ich es erwähnt!

TOM: OH! Okay, das ist einleuchtend.

SERGE: Es war also eine gute Sitzung?

ELLEN: Jetzt musst Du uns etwas erzählen.

SERGE: Okay… und was?

ELLEN: Im Sommer 1994 hattest Du einen wichtigen Traum, der Dich auf den Pfad der Werterfüllung führte, etwas Ähnliches wie das, worüber Barbara gerade sprach.

MARK: Dein Traum mit Jane Roberts…

ELLEN: Das ist interessant. Emmy hatte auch gerade einen Traum mit Jane Roberts! Serge, erinnerst Du Dich an Deinen Traum?

SERGE: Ich weiß nicht, ob Ihr wisst, dass ich Robert Butts kurz nach Janes Tod geschrieben hatte. Ich schrieb ihm nicht beständig auf täglicher Basis, aber wir hatten einen gewissen Schriftwechsel, der sich in den Yale-Archiven befindet, so wie auch dieser Traum.

Ich denke, es war im August 1994. Damals lebt ich alleine und schlief. Mitten in der Nacht befand ich mich plötzlich in einer Schar Leute. Wir gingen alle zu einer bestimmten Universitätshalle. Viele Leute gingen aus verschiedenen Richtungen und über verschiedene Pfade alle zum gleichen Eingang, alle in Richtung dieser einen Hallentür in dieser riesigen Universität. Und wir betraten die Halle, und sogar draußen konnte ich hören, wie Jane als Seth sprach, da ihre Stimme so hervorstach.

Ich war also in diesem großen Raum mit Tischen, wie man sie oft bei Konferenzen finden, wo die Tischbeine zusammenklappt und die Tische so wegtragen werden können. Eine große Anzahl dieser Tische war U-förmig aufgestellt. Alle Leute saßen außen und Jane saß alleine in der Mitte auf einem Bürostuhl mit Rädern, und sie schob sich mit den Füßen im Sitzen voran und sprach als Seth.

In diesem Augenblick setzte ich mich, und sie kam direkt zu mir. Von ihrer Tischseite aus blickte sie mir direkt in die Augen und sagte etwas, und jedes Wort, das sie sagt, konnte ich nicht nur hören, wie es lauter und immer lauter wurde, sondern ich konnte auch die Abbildung (depiction) der Klangschwingung sehen, die größer und immer größer wurde, und sie oder Seth sagte zu mir: „Dies ist Seth/Nicht Seth. Dies ist DEIN SETH!" Und als sie „Dies ist DEIN SETH“ sagte, war das Volumen und die Kraft der Stimme so gewaltig, dass mich dies aus dem tiefen Traumzustand herausriss. Ich saß kerzengerade und wach da, so als ob mich jemand mit einem Eimer Eiswasser übergossen hätte! Einfach wumm, da saß ich, kerzengrade im Bett. Die Stimme war so mächtig!

ELLEN: Toll

SERGE: Junge, Junge, dieser Traum war so heftig. Und die Kraft der Stimme, die Stärke darin und das Dröhnen riss mich aus dem Traumzustand und wumm, da saß ich kerzengerade im Bett, ohne jeden Übergang.

BRIAN: Serge, was glaubst Du, bedeutet das “Dies ist Dein Seth”. Was wäre Deine Interpretation?

SERGE: Nun, ich habe Zugang zu meiner eigenen Version von Seth, so wie sie ihren Seth hatte. Kris war mein Seth.

BARBARA: Das ist interessant, denn in meinen Traum deutete Jane Roberts auf mich, wie um zu sagen: Da gibt es in Dir mehr Informationen als in allen Seth-Büchern zusammen!” (lacht). Und vor ein paar Nächten sagte mir Kris im Traum etwas in der Art: „Du gehst in alle diese Seminare! Tue etwas anderes! Zieh los! Handle!” So wie “was tust Du mit diesem allem?“ (kichert)

SERGE: Ja, wenn das im Traum geschieht, kann man dies nicht falsch interpretieren. Das sind Träume der Sorte eines Tritts in den Hintern!

ELLEN: Ja, Emmy und ich bekamen auch gleichzeitig diese Art Botschaft, wie “Hört auf, all diese Informationen anzuhäufen.“ Sie bekam diese im Traum, und ich hatte sie einfach in den letzten Wochen vor meinen Augen, so etwa wie: „Jetzt ist es an der Zeit, etwas zu unternehmen. Es gibt nur so und so viel, was Du im Speicher deines Geistes/Bewusstseinsmusters anhäufen kannst.”

SERGE: Bis der Speicher über Dir zusammenbricht!

ELLEN: Ja, genau.

SERGE: Oh, damit identifiziere ich mich voll und ganz.

CHUCK: Ich denke, dass wir so daran gewöhnt sind, mit anderen unserer Art zu interagieren, mit Leuten, die lange gesucht und all dieses Zeugs erforscht haben, dass wir nicht erkennen, wieviel wir all jenen Leuten zu bieten haben, die dies nicht in diesem Ausmaße getan haben. Es scheint so zu sein wie das, was Kris selbst mit uns macht, und wir fangen an, ihnen Informationen zu bieten, die für sie ganz neu sind. Wir können anderen Individuen eine Fülle von Information bieten.

(Gemeinsam wurde beschlossen, unser Gespräch und Serges Traum in die Niederschrift aufzunehmen und dann wünschten wir uns alle eine gute Nacht.)


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