Elias: Familie/Genetik

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Antworten
Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12399
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Elias: Familie/Genetik

Beitrag von Gilla » Di 10. Mai 2011, 10:40

Elias: The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2011 by Mary Ennis, All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2011 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.at/transcripts/
http://www.eliasforum.org/index.html

nachstehend Übersetzung stammt von der Elias-Website

Familie / Genetik
Auszug aus Session 173


Nun, wie ihr wisst, wählt ihr die physische Verwirklichung und sucht euch bei dieser Wahl Eltern aus. Diese sind bereits im Physischen fokussiert. Ihr wählt, wo ihr ins Erdenleben eintreten wollt, zu welcher Zeit, zu welcher Jahreszeit, mit welchen Eltern und mit dem Wissen um die Wahrscheinlichkeiten anderer Familienmitglieder; ob ihr euch in einer Familie mit nur einem oder von zwölf Kindern verkörpert. Bevor ihr euch physisch manifestiert, wählt ihr vieles aus. Diese Auswahl ist ziemlich komplex und umfassend, weil es viel zu verwirklichen und zu bedenken gibt, wenn ihr ins Erdenleben tretet.

Die Vereinbarung von Seite der Eltern besteht nur darin, ein Kind zu haben. Das Wesen, das in den physischen Fokus eintritt, wählt den Großteil der Wahrscheinlichkeiten und Ausrichtungen. Ihr habt vielleicht bis jetzt angenommen, dass dies gleichermaßen eine Wahl und Vereinbarung seitens des eintretenden Fokus und der Eltern ist. Ich kann euch sagen, dass die einzige Vereinbarung, die die Eltern im physischen Fokus eingehen, darin besteht, dass sie einverstanden sind, Eltern zu sein und ein Kind zu haben. Der eintretende Fokus ist der, der die Auswahl trifft, welche Eltern gewählt und mit welcher Familie eine Verbindung eingegangen wird. Ich spreche nicht von Bewusstseinsfamilien. Ich spreche von physisch fokussierten Familien.

Ihr könnt feststellen, dass in Familien einige Kinder einem Elternteil und einige dem anderen ähneln. Einige haben Ähnlichkeiten mit beiden Eltern. Diese Wahl wird vor dem Eintritt in den physischen Fokus getroffen.

Die Kinder wählen den Elternteil aus, dem sie in ihrer physischen Manifestation ähneln. Sie wählen den Elternteil aus, dem sie in ihrem Verhalten, ihren Gefühlen, ihren Gedanken und in ihrem Persönlichkeitstyp entsprechen. Sie verbinden sich auch mit einer bestimmten Familiengeschichte. In der Wahl, physisch manifest zu werden, richtet ihr euch auch an physischen Gegebenheiten aus. Ihr werdet nicht zufällig in den physischen Fokus hineingeboren und habt dann genetische Eigenschaften, die es sonst in eurem Stammbaum nicht gibt.

Ihr habt auch Erbeigenschaften, die in anderen eurer eigenen Fokusse manifest sind. Einige Personen haben das genetische Reinkarnationseigenschaften genannt. Wir reden nicht über genetische Reinkarnationseigenschaften, weil alle eure Fokusse gleichzeitig sind. Deswegen sind sie nicht vergangen oder liegen vor euch, dass diese Erbeigenschaften weitergetragen werden könnten. Wie ihr schon aus der wenigen Informationen ersehen könnt, gibt es viel, was ein Fokus bedenken muss, wenn er sich physisch manifestieren will.

Einige Wesen wählen die physische Manifestation und entscheiden sich dabei, nicht den Erbeinflüssen der physischen Familie zu entsprechen. Deswegen kann es bestimmte Familiengeschichten mit bestimmten Eigenschaften geben, von denen ein Einzelner abweicht. Zum Beispiel könnt ihr eine Familie kennen, die über viele Generationen eine Geschichte von Herzkrankheiten aufweist. Ein Kind, das in diese Familie hineingeboren wird, muss diese Eigenschaften während des ganzen Lebens nicht entwickeln. Auf gleiche Weise könnt ihr Familien mit ausgezeichneter Gesundheit antreffen, in denen ein Familienmitglied abweicht und viele gesundheitliche Probleme zeigt. Das sind Personen, die sich entscheiden, nicht den genetischen Codes ihrer Familie zu entsprechen.

Vererbung ist kein Muss; sie ist keine unausweichliche Schöpfung. Es ist eine Wahl. Ihr wählt, ob ihr diesen genetischen Codes entsprechen wollt oder nicht. Die meisten von euch wählen, den Massenschöpfungen der Vererbung zu entsprechen. Daher könnt ihr aus einem einzelnen Fokus viel über eure kodierte Erbinformation und die eurer Vorfahren erfahren. Aber ihr seid auch Träger der Erbinformation eurer anderen Fokusse. Das ist auch eine Wahl, aber diese Wahl geht über die bloße Entsprechung zu euren Eltern und Familie im physischen Fokus hinaus, weil ihr euch innerhalb der Erschaffung physischer Manifestationen eures Wesens gewöhnlich dafür entscheidet, alle eure Fokusse in jeder speziellen Dimension mit ähnlichen physischen Attributen auszustatten. Deswegen ist euer Erbmuster in allen euren Fokussen sehr ähnlich. Das heißt nicht, dass ihr in einem einzelnen Fokus nicht verschiedene Zusammenstellungen manifestieren könnt. Ihr könnt Erbinformationen grundsätzlich guter Gesundheit in all euren Fokussen haben, und euch dabei bei einem einzelnen Fokus dafür entscheiden, das nicht zu beachten und Krankheit zu erschaffen, die sich nicht in Übereinstimmung mit der Vererbung befindet. Wesen mit ähnlicher Schwingung haben auch sehr ähnliche physische Schöpfungen. Eure Wahl der Umstände kann in jeder Manifestation ganz unterschiedlich ausfallen, aber die Teile, die den Körper bilden, sind normalerweise recht ähnlich.

Wenn ihr in eine beliebige physische Manifestation eintretet, macht ihr euch mit der physischen Manifestation eurer Eltern vertraut. Ihr wählt diese Personen sehr gewissenhaft aus, in Übereinstimmung mit euren persönlichen Absichten und der Richtung, für die ihr euch innerhalb der Wahrscheinlichkeiten eures persönlichen Fokus entschieden habt, weil diese Personen, als deren Kind ihr geboren werdet, sich sehr stark auf eure Erfahrung auswirken werden.

Einige Personen entscheiden sich dafür, sich überhaupt nicht auf die Familie zu beziehen. Daher werden sie schon in sehr früher Jugend von den Personen getrennt, die sie für ihr physisches Manifest-Werden gebraucht haben. Einige entscheiden sich für die Erfahrung der Geburt durch eine bestimmte Person aufgrund der Erfahrung, die zu dieser Zeit gewonnen werden kann, und trennen sich dann, um sich ihrer Absicht und Ausrichtung entsprechend mit anderen Personen fortzuentwickeln.

Es gibt bei der Manifestation viel zu erwägen - wie ich schon gesagt habe. Obwohl ihr diese physische Form von Beginn an schafft, tretet ihr als Wesen nicht notwendigerweise zu diesem Zeitpunkt in das Körperbewusstsein ein. Jedes Wesen wählt den Zeitpunkt, an dem es in seine physische Manifestation eintreten will. Einige Wesen entscheiden sich, ein physisches Körperbewusstsein zu schaffen und überhaupt nicht in dieses Bewusstsein einzutreten. In diesen Fällen wird die physische Manifestation nicht fortgesetzt. Das könnt ihr als Fehlgeburten interpretieren. Das heißt nicht, dass dies nicht richtige Personen sind, denn sie haben persönliches Körperbewusstsein. Sie haben nur ihr Wesen nicht zur Gänze verkörpert, weil sie sich für eine Teilerfahrung entschieden haben. Das ist im Unterschied zu einem Fokus, der geboren wird und weiterlebt, eine Übereinkunft zwischen dem eintretenden Wesen und dem Elternteil gleichermaßen mit dem Zweck der Erfahrung beider Personen und oft auch vieler anderer Personen, auf die sich diese Erfahrungen auswirken.

Indem wir zu den Personen weitergehen, die sich für einen normalen Lebenszyklus entschieden haben, sammelt der eintretende Fokus die Informationen, die die physischen Wahrscheinlichkeiten (blueprint) ausmachen und mit den physischen Personen abgestimmt sind, mit denen sie in der Familie zu tun haben. Diese Übereinkünfte sind normalerweise ziemlich stark. Wie gesagt gibt es Personen, die sich nicht mit einer Familie abstimmen, aber euren grundsätzlichen anerkannten Regeln entsprechend entscheiden sich die meisten Personen dafür sich in Familienstrukturen einzubinden. Sogar die Personen, die sich für Familien entscheiden, die ihr in euren Glaubenssätzen als negativ, zerstörerisch oder ungeeignet anseht, wählen genau diese Eltern und Familien aus Gründen ihrer eigenen Erfahrung, die ihr physisches Aufwachsen und die Absicht, die sie für diesen Fokus gewählt haben, beeinflusst. Wenn ihr fragt, warum ihr solche Eltern gewählt habt: sie helfen und motivieren euch, eure Absichten zu erkennen, damit ihr in den darauf folgenden Jahren manifestiert, was ihr manifestiert.

In allen Situationen gibt es Vorteile, auch wenn es nicht so zu sein scheint. Die Beziehung zwischen dem Fokus, der als Kind manifestiert, und den Fokussen, die als Eltern manifest sind, ist sehr vertraut und sehr beeinflussend, sogar wenn sie nicht länger physisch miteinander sind. Innerhalb des Bewusstseins haben sie genau gewählt, durch bestimmte Personen zu einer bestimmten Zeit manifest zu werden, wobei alles ganz präzise abgestimmt ist.

Viele von euch haben sich Fragen über Beziehungen zwischen Familienmitgliedern gestellt: Kinder und Eltern, Geschwister und andere Beziehungen. Diese sind alle - wie gesagt - sehr genau stimmende Beziehungen, die ihr bei jedem Fokus, in den ihr manifestiert, in voller Absicht speziell ausgewählt habt, damit ihr eure persönlichen Absichten mit Erfolg krönt. In jedem Fokus hegt ihr eine Absicht; ihr schafft euch Einflüsse, die euch eure Absicht zeigen, und euch helfen und in diese Manifestation geleiten. Ihr habt nur Glaubenssätze von richtig und falsch und gut und böse, mit denen ihr über Verhalten und Geschehen, das in den Beziehungen erfahren wird, urteilt, obwohl ihr eigentlich die Situation aus den Augen verloren habt, die ihr zum eigenen Vorteil geschaffen habt.

Auch wird sehr bedacht, wenn ihr euch für den physischen Fokus entscheidet, welchen Einfluss und Vorteil ihr den Personen bringt, die eure Eltern und Geschwister sind. Bei eurer Entscheidung wird euer Beitrag für ihre Werterfüllung bedacht. Wenn eure Eltern und Geschwister von euch keinen Vorteil für ihre Werterfüllung haben, könnt ihr euch mit diesen Personen nicht manifestieren.

In eurem physischen Fokus sieht es nicht immer so aus, dass ihr alle profitiert. Es schaut nicht immer so aus, dass ihr alle "bekommt", aber ich verwende das Wort Vorteil nicht in eurer positiven Bedeutung. Der Vorteil liegt in einem Plus an Erfahrung. Ihr seht das Wort Vorteil als gut an. Ihr zieht Vorteil aus dieser Beziehung. Deswegen bekommt ihr etwas Gutes aus dieser Beziehung. Ihr profitiert immer. Es kann sein, dass ihr den Vorteil nicht erkennt, aber ihr gewinnt immer. Ihr gewinnt Wissen aus allen euren Erfahrungen.

Ihr könnt euch in jedem Fokus entscheiden, das, was ihr für Schwierigkeiten haltet, zu erfahren. Ihr manifestiert euch nicht immer, um sorgenlos und fröhlich zu sein. Manchmal wählt ihr Konflikte, weil das auch eine physische Erfahrung ist. Deswegen könnt ihr euch auch Personen aussuchen, die diese Erfahrung in eurer physischen Manifestation über längere Zeit suchen. Ihr könnt euch entscheiden, diese Handlung nur eine Zeitlang durchzuführen. Ihr könnt sie auch während eures ganzen Fokus beibehalten.

Schauen wir einmal auf die Personen, von denen es viele gibt, die sich für Situationen im physischen Fokus entscheiden, die für euch negativ, schmerzvoll oder grotesk oder sogar böse zu sein scheinen! Ihr werdet bemerken, dass viele Personen diese Art von Verwirklichung in jungen Jahren wählen. Das ist - angesichts eurer Glaubenssätze - ziemlich fürchterlich. Dabei ist es recht effizient, weil ihr, solange ihr sehr jung seid, eine viel größere Fähigkeit habt, euch auf Subjektives einzustellen und subjektive Verbindung und Austausch aufrechtzuerhalten, etwas das ihr, wenn ihr älter werdet, als Einbildung oder Rückzug oder irgendetwas anderes bezeichnet. Aber das gibt euch die Gelegenheit, bestimmte Dinge im physischen Fokus zu erfahren, die die Massenglaubenssätze als negativ einstufen, und dabei gleichzeitig die Fähigkeit zu haben, davon zu profitieren und euch selbst in beliebiger Weise darauf einzustellen, weil ihr in jungen Jahren mehr subjektiven Spielraum habt.

Wir haben schon früher davon gesprochen, dass ihr, wenn ihr in den physischen Fokus hineingeht, eine Zeit des Übergangs vom Subjektiven zum Objektiven habt. Ihr habt als Kinder einige Zeit viel mehr subjektives Bewusstsein, genauso wie ihr nach dem Tod für einige Zeit an eurem objektiven Bewusstsein festhaltet. Wenn ihr in die Adoleszenz und ins Erwachsensein kommt, entfernt ihr euch auch von den Erfahrungen, die ihr als Ältere als "Zum-Opfer-Gemacht-Werden" bezeichnet. Das sind alles Entscheidungen; ziemlich effiziente Entscheidungen, kann ich sagen! Kinder haben die Fähigkeit zwischen objektiver und subjektiver Realität hin und her zu schwingen. Wenn ihr als Erwachsene nur mehr die objektive Realität akzeptiert, könnt ihr diese Handlungen nicht mehr so gut vertragen. Daher sind die gleichen negativen Geschehnisse für Erwachsene viel schwerer zu verkraften.


http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=173

-----------------------


Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2011 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2011 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html


LESLIE: Meine Freundin Richette hatte ein Baby namens Jessica, das bei der Geburt starb, und ein Jahr später bekam sie ein weiteres Mädchen. Sie hat verstärkt das Gefühl, dass es dieselbe Essenz ist, die sich losgelöst hatte und dann als dieser neue Fokus Blaire wiederkehrte. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

ELIAS: Der Eindruck ist richtig.

LESLIE: Und sie fragt: “Falls mein Eindruck stimmt, was sollte ich mit dieser Informationen anfangen?”

ELIAS: In welcher Kapazität?

LESLIE: Ich habe das Gefühl, das sie ihre Gefühle wegen des Verlustes des erstens Babys heilen möchte. Es geht ihr wohl um Trost.

ELIAS: Diese Äußerung ist mit dem Timing assoziiert. Die Essenz hatte gewählt, bei der Manifestation des anderen (ersten) Fokus nicht involviert zu sein.

Wie ich schon früher sagte, kann eine physische Manifestation generiert werden, und die Essenz wählt vielleicht nicht, während zwei Eurer Jahre mit dieser bestimmten psychischen Manifestation assoziiert zu sein. Es kann also eine tatsächliche Manifestation geben, aber seitens der Essenz, die einen neuen Aufmerksamkeitsfokus manifestiert, wurde die entsprechend Vereinbarung sozusagen nicht generiert. Was in diesen Fällen geschieht ist, dass das physisch fokussierte Individuum die physische Äußerung eines Säuglings manifestiert und deshalb das Körperbewusstsein des Säuglings lenkt … )

LESLIE: Du sprichst von der Mutter?

ELIAS: Ja. Sie generieren die Manifestation, denn es wurde nicht zwischen dem physisch fokussierten Individuum und der Essenz gewählt und vereinbart, eine neuen Fokus zu manifestieren, weshalb das physisch fokussierte Individuum - abhängig von der Stärke seines Wunsches - tatsächlich eine physische Manifestation dessen generieren kann, was Ihr ….

LESLIE: Ohne Abkommen mit der Essenz?

ELIAS: Richtig, und der Säugling wird die physische Manifestation nicht fortsetzen, weil sein Körperbewusstsein nicht über die subjektive Kommunikation einer anderen Essenz gesteuert wird.

LESLIE: Er wir durch die schiere Stärke des Begehrens der Mutter gesteuert.

ELIAS: Richtig.

LESLIE: Meine Schwester Julie gebar Zwillinge, und eine von ihnen überlebte, und die andere starb kurz nach der Geburt. Das ist wohl eine ähnliche Situation.

ELIAS: Nein, es war tatsächlich die Wahl der sich manifestierenden Essenz.

LESLIE: Gibt es einen Grund, warum das Baby Anna wählt, so bald zu sterben?

ELIAS: In dieser Zwillings-Situation gab es die Wahrscheinlichkeit dieser möglichen Wahl der manifestierenden Essenz, und es wurde gewählt, keinen doppelten Fokus in dieser Kapazität zu inkorporieren. Die Essenz erwog sozusagen vorübergehend, zwei Fokusse zur selben Zeit in gegenseitiger physischer Nähe als mögliche Erlebens-Wahrscheinlichkeit zu manifestieren, doch dann wählte sie, diesen Vorgang nicht zu inkorporieren.

LESLIE: Weißt Du, warum die Essenz beschloss, das nicht zu tun?

ELIAS: Meine Freundin, generell ist das für die Essenz kein effizienter Erlebnisvorgang in dieser physischen Dimension. Wenn sich physische Zwillinge in Eurer physischen Dimension manifestieren, sind sie generell Fokusse verschiedener Essenzen – ob es nun eineiige oder zweieiige Zwillinge wären –, die wählen, sich zusammen zu manifestieren. Essenz wählen im allgemein nicht, zur selben Zeit in gegenseitiger physischer Nähe oder in derselben Familie zwei Fokusse zu manifestieren.

Das heißt nicht, dass das eine Regel wäre oder dass Essenzen sich niemals auf diese Weise manifestieren würden, aber im Allgemeinen tun sie das nicht, weil das die Erlebnisvielfalt und Erkundung der Aufmerksamkeitsfokusse einschränkt.

LESLIE: Das ist einleuchtend.

ELIAS: Was würde es sozusagen bringen, zwei Fokusse zur selben Zeit in derselben Familie und Umgebung und mit ziemlich ähnlichen Erlebnissen zu manifestieren? Denn bei den Erkundungen in dieser physischen Dimension geht es darum, eine enorme Vielfalt an Erlebnisse miteinzubeziehen, und Individuen können sich als Essenz solche Erlebnisse über Counterpart-Vorgänge offerieren und nicht unbedingt über physische Manifestationen.

LESLIE: Claire und Anna waren also von derselben Essenz?

ELIAS: Ja.

LESLIE: Und sie beschlossen einfach, dass das keine tolle Idee war, weil es ein zweifaches Erleben war.

ELIAS: Richtig.

Session #1008
Friday, February 15, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12399
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Familie/Genetik

Beitrag von Gilla » So 3. Aug 2014, 06:48

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2011 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2011 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

HOWARD: Warum habe ich meine Eltern, und warum haben meine Kinder mich und meine frühere Frau Bonnie gewählt?

ELIAS: Die Antwort auf beide Fragen ist sehr ähnlich. Diese Individuen hast Du für das Partizipieren in der Elternrolle und Du als ihr Kind gewählt, weil das mit Erfahrungen, Informationen und Beweggründen zu Deiner gewählten (Lebens)absicht-Richtung in diesem Fokus beiträgt und Dir bestimmte subjektive Informationen und Interaktionen offeriert, die Du in die Fokus-Erlebnisse inkorporierst, die zu Deiner individuellen Werterfüllung beitragen werden.

Wenn sie den Vorgang der physischen Manifestation in dieser bestimmten Dimension anheuert, werden in die Wahl der sich manifestierenden Essenz bzw. des Essenz-Fokus viele Aspekte der physischen Realität miteinbezogen, die erkannt und implementiert werden.

Die Persönlichkeiten der Eltern sind ein Aspekt. Die Genetik ist ein weiterer Aspekt. Die familiäre Atmosphäre, die erschaffen wird, ist ein weitere Aspekt sowie die Wahl der Interaktionen zwischen den verschiedenen Essenz-Fokussen.

Ich kann Dir sagen, dass der eintretende Fokus mit der Manifestation seiner Wahl verschieden Codes innerhalb seiner genetischen Manifestation erschafft und ein bestimmtes biologisch Erbe übernimmt, mit dem es sich in diesem Fokus assoziieren kann. Was aber zukünftige (vereinbarte) Wahrscheinlichkeiten anbelangt, so gibt es keine.

Ihr manifestiert Euch also nicht als Fokus mit der vorherigen Erkenntnis oder Wissen, wie die Interaktion weitergehen wird oder mit einem bestimmten Erlebnis-Entwurf, denn die Erlebnisse werden mit der Wahl der Wahrscheinlichkeiten erschaffen, und Wahrscheinlichkeiten werden von dem manifestierten Fokus spontan erschaffen.

Der eintretende Fokus wählt somit die Eltern und die Familie im Verein mit der Potentialität und Bewegung in Bezug auf deren Wahrscheinlichkeiten-Pool und seinen Wahrscheinlichkeiten-Pool.

(Therefore, the entering focus chooses the parents and the family, so to speak, in conjunction with the potentiality and its movement in relation to their pool of probabilities and the entering focus’ pool of probabilities.)


Session 567:
Sunday, February 20, 2000-2


---------------------




ELIAS: Deine Richtlinie ist Respekt/Achtung, und zwar weniger für andere Individuen als für Dich selbst. Das ist es, was ich Dir bezüglich Deiner Kernwahrheit erklärt habe. Deine Kernwahrheit ist Deine Richtlinie. Beide sind gleichbedeutend und dienen Dir als Richtlinie bei allem, was Du bezüglich Deinerselbst und anderer Individuen tust. Du erschaffst automatisch in Verbindung mit Deiner Kernwahrheit, denn sie ist Deine Richtlinie. Wenn Du Dir Deiner natürlichen Richtung nicht gewahr bist und gegen sie opponierst und Dir Deine natürlich Äußerung nicht erlaubst, kann das Hindernisse, Schwierigkeiten und Konflikte erschaffen.

Wenn Du Widerstand gegen sie leistet, verleugnest Du Dich selbst, was Schwierigkeiten erschafft. Deshalb assoziieren viele Individuen, das ihre Richtlinien schlecht wären oder anders sein sollten oder sie behindern würden, denn diese Äußerungen bemerken sie. Sie bemerken jedoch nicht unbedingt alle täglichen Handlungen, die von ihren Richtlinien auf wohltuende Weise beeinflusst werden.

Wenn Du gegen sie opponierst, erschaffst Du Schwierigkeiten und eine Energiedichte, die Deine Entwicklung erschweren und auch Deine Wahrnehmung etwas umnebeln, denn Deine Auswahlmöglichkeiten und Äußerungen siehst Du weniger klar als wenn Du Dir dessen, was Du tust und wie dies mit Deinen Richtlinien assoziiert ist, gewahr bist in der Erkenntnis, dass es wesentlich ist, ihren Nutzen zu akzeptieren und zu erkennen und zu honorieren, dass Deine Richtlinien nicht Dein Feind sind und auf diese Weise bei allem, was auch immer Du in Deiner Interaktion mit Dir selbst und Anderen in einer Situation anheuerst, effektiver voranzuschreiten und mit Dir selbst zu kooperieren.

ALICIA: Ich denke, dass ich hier feststecke, weil ich das Gefühl habe, keine Selbstachtung zu verdienen, und ich verstehe nicht ganz, warum ich dies wählte, denn anscheinend wählte ich einfach Hindernisse. Meine Eltern sagten, dass ich dies oder jenes ruinierte, weil meine Emotionen so heftig waren. Ich wurde zum Sündenbock der Familie, und alles war mein Fehler. Und dann kam ich mit 9 Jahren in die Pubertät, was damals für das Alter verrückt war.

In der fünften Klasse war ich im Vergleich zu meinen Klassenkameraden schon so groß, dass alle sich ständig über mich lustig machten. Angesicht dieser und anderer sehr mächtiger Erinnerungen fällt es mir schwer zu sagen, dass ich Selbstachtung verdiene. Ich weiß nicht, wie ich darüber hinwegkommen kann. Vielleicht könnte ich das lockerer sehen, wenn ich verstehen könnte, warum ich wählte, in diese Familie hinein geboren zu werden und warum ich in der fünften Klasse die Erfahrung wählte, dass man sich ein ganzes Jahr lang täglich über mich lustig machte. Denn ich habe das Gefühl, dass ich sehr an diesem „Ich verdiene keine Achtung“ festhalte.

ELIAS: Jedes Individuum hat seine eigene Wahrnehmung und erschafft damit wirklich seine eigene Realität. Das, was Du selbst als bedeutsam wahrnehmen magst, mag für ein anderes Individuum eine völlig andere Bedeutung haben. Das, was Dir verletzend oder falsch vorkommen mag, mag für ein anderes Individuum keines davon sein, was auch mit den persönlichen Glaubenssätzen und Richtlinien assoziiert ist.

Deine Wahrnehmung und das, wie Du die entsprechende Interaktionen zwischen Dir und den Anderen übersetzt hast, äußert eine große Sensitivitäts-Kapazität. Kinder äußern generell ein größeres Offensein für ihre eigenen natürlichen Äußerungen. Wenn ein Kind eine natürliche Sensitivitäts-Kapazität äußert, äußert es damit auch größeres Offensein.

Wenn objektiv nicht erkannt und verstanden wird, das Personen unterschiedliche Wahrnehmung generieren und sich mit einer völlig anderen Absicht äußern mögen, die wiederum von Euch selbst konfiguriert wird, kann dies Sensitivität auslösen, und Ihr mögt automatisch zwischen dem vergleichen, wie Andere sich äußern und wie Ihr Euch selbst äußern würdet. Vergleichen generiert Oppositionsenergie, und somit kann eine solche Energie sehr leicht in Dir geäußert werden. Wenn Individuen Oppositionsenergie äußern, beeinträchtigt oder schadet das generell ihnen selbst mehr als jede mögliche Reflektion Anderer.

So wie viele andere Individuen präsentierst Du Dir Erlebnisse, mit denen Du Assoziationen generierst, was Du im Augenblick des Geschehens nicht unbedingt objektiv verstehen magst. Das beschränkt sich nicht nur auf Kindheits-Erlebnisse, aber generell ist das bei Kindheitserlebnissen ausgeprägter, denn Kinder äußern mehr Offensein und erlauben sich mehr, sich in jeder von ihnen gewählten Weise zu äußern.

Wenn ein Kind eine Richtlinie und einen Persönlichkeitstypus äußert, die es dahingehend beeinflusse, im Draußen gefühlvoller (expressive) zu sein, wird dies in der Kindheit mehr betont werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das sich das beim Heranwachsen ändern und nachlassen wird, denn es gibt die wahrgenommenen gesellschaftlichen Richtlinien, die gewissermaßen das beeinflussen, wie jeder von Euch sich selbst sieht und was ein akzeptables oder inakzeptables Verhalten ist. Ein Kind, das mehr auf sich selbst fokussiert ist und sich weniger im Draußen äußert, das Du vielleicht als schüchtern erachten würdest, mag beim Heranwachsen die Richtung ändern und sich mehr äußern, um sich den gesellschaftlichen Richtlinien über akzeptables Verhalten anzupassen. Wenn solche Individuen älter werden, zwingen sie sich oft, sich anders zu verhalten, weil sie nicht wissen, wie sie ihre natürliche Richtung kanalisieren können, so dass sie sich gemäß gesellschaftlicher Verhaltensweisen als akzeptabel wahrnehmen.

Individuen wählen oft, wie auch Du dies getan hast, in einer anscheinend unbehaglichen Familie involviert zu sein, um sich diese Erlebnisse gezielt zu präsentieren. Ihr kommt mit einem Wahrscheinlichkeiten-Pool in Euren physischen Fokus. Das sind keine Vorherbestimmung und kein Schicksal sondern Potentiale in Verbindung mit der von Euch für diesen Fokus gewählten Richtung, die eng mit Eurer (Lebens)Absicht und Eurem Thema assoziiert ist.

Als ein Kind, das mehr Offensein äußert, erschaffen Individuen im Allgemeinen mit nur wenigen Ausnahmen eine Art Fundament. Erinnere Dich daran, dass jeder Fokus eine Erkundungsreise ist. Bildlich gesprochen kommt Ihr mit einem kompletten Puzzle, einem enormen Mosaik in diesen physischen Fokus, was dieses faszinierend umfangreiche Bild erschafft, das Ihr seid, und bei Eurem Eintritt verstreut Ihr dieses Puzzle sofort.

Das Puzzle ist nun in Millionen Puzzle-Teilchen auseinandergefallen, und Ihr als Kind beginnt, die Fundamentteile zusammenzupassen, was sozusagen Eure (Lebens)Absicht einrichtet, die Richtung und das Thema Eures Fokus. Angesichts ihres Kindheits-Offenseins generieren viele Individuen das, was sie als verstörende, unbehagliche, erschreckende oder konfliktreiche Erlebnisse wahrnehmen, denn die Puzzleteilchen, deren das Kind sich noch nicht gewahr ist, sind die Wahrnehmung. Im Zug dieses Offenseins gibt es ein enormes Zulassen von Beeinflussbarkeit. Ihr kommt nicht als leeres Blatt ohne Glaubenssätze in diesen physischen Fokus. Ihr inkorporiert alle Glaubenssätze, aber angesichts dieses Offenseins und dieser Beinflussbarkeit des Kindes fangt Ihr an zu wählen, welche Glaubenssätze Ihr äußern werdet. Das ist sehr eng mit Beeinflussbarkeit verbunden, was die Verbindung zu Deinen Erlebnissen darstellt.

Ein weiteres Element dieses verstreuten Puzzles ist, dass die Eigensteuerung noch nicht objektiv erkannt oder eingerichtet wird. Dieses Element beeinflusst auch die Suggestibilität. Denn ehemals gab es die intensive Suggestion, dass das Kind sich noch nicht selbst lenkt, und dass Eltern ihr Kind lenken. Du wirst bemerken, dass Kinder sich heutzutage ganz anderes äußern, denn sie sind sich dessen gewahr, dass sie sich selbst steuern und erkennen viel schneller den Faktor Wahrnehmung und unterschiedliche Wahrnehmungen.

Du hast Dir bei Deine Erlebnissen erlaubt, Deine Sensitivität zu betonen. Das mag schmerzliche Erlebnisse generiert haben, aber es war auch wertvoll.

ALICIA: Bei diesem “wertvoll” stecke ich fest.

ELIAS: Wert wird nicht immer behaglich geäußert. Sehr oft betont Ihr Wert noch mehr im Unbehagen, weil Ihr dann mehr präsent seid.

ALICIA: Derzeit sehe ich das nicht als wertvoll, denn obwohl es schmerzlich war, machte es, dass es mir schwerfällt zu empfinden, dass ich Achtung verdiene, denn alle diese Erlebnisse reflektierten, dass ich nicht liebenswert bin. Inwiefern sollte das wertvoll sein?

ELIAS: Du hast Dir nicht reflektiert, dass Du nicht liebenswert wärst, sondern hast Dir Deine gegen Dich selbst opponierenden Energien sowie dass Du Dich selbst nicht mochtest reflektiert. Das Entdecken der eigenen Sensitivitäts-Fähigkeit kann sehr nützlich sein, und es hat auch die abweichenden Wahrnehmungen betont. Deine Eltern nahmen nicht unbedingt wahr, dass Du nicht liebenswert, böse oder falsch bist sondern äußerten die von ihnen wahrgenommene Richtung und erwarteten, dass Du Dich dem fügst. Ihre Glaubenssätze schrieben ihnen vor, Dich dazu zu zwingen, wenn Du Dich nicht danach richtest, weil das ihre Eltern-Rolle und -Aufgabe wäre.

ALICIA: Das kann ich verstehen. Das Andere ist die Sache mit meinen Klassenkameraden.

ELIAS: Angesichts des bereits gewohnten Missbehagens und Deines Opponierens gegen Dich selbst, war das Generieren früher physischer Manifestationen ein Nebenprodukt jener Oppositionsenergie, was Du Dir mit Deinem Rückzug in diese opponierende Energie noch stärker präsentiertest.

Jetzt ist es an der Zeit, zum echten Zulassen Deiner neuen Freiheit umzuziehen und zu erkennen, dass Du Dich nicht zurückziehen musst und tatsächlich Deine eigene Selbst-Achtung sowie den Respekt Anderer verdienst, denn Du bist wertvoll. Deshalb ist es für Dich wichtig, dieses Anerkennen Deinerselbst und Deiner Leistungen täglich zu generieren und Dich selbst wertzuschätzen und Dich an das Anerkennen Deinerselbst zu gewöhnen statt Dich ständig zu kritisieren und diese Assoziation, dass Du Deiner eigenen Selbstachtung nicht würdig wärst, so zu bestätigen, denn Du bist ihrer würdig.

ALICIA: Vielleicht sollte ich diese Übung wieder machen.

ELIAS: Es ist wichtig diese gewohnte Äußerung zu unterbrechen, denn Du äußert sie schon sehr lange, weshalb sie automatisch wurde.

ALICIA: Ich äußere Widerstand gegen mich selbst.

ELIAS: Ja, und auch Selbstkritik, und Du erschaffst somit Hindernisse. Wenn Du gegen Dich selbst opponierst und Dich kritisierst, erschaffst Du eine noch stärkere Oppositionsenergie und beginnst, auch im Draußen zu opponieren, was sich zu einem enormen Oppositionskreis auswächst, der sehr destruktiv und vernichtend werden kann. Deshalb ist es wichtig, dies zu unterbrechen und Dir erlauben, in andere Richtungen zu gehen, um Dich selbst zu bestärken und den kleinen Hund statt des großen Hundes zu füttern. http://www.sethforum.de/phpBB3/viewtopi ... 885#p19590

Sitzung 2070
Tuesday, August 15, 2006 (Private/Phone)

Antworten