Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

Moderator: Gilla

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Do 16. Mai 2019, 15:27

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

HOWARD: … Margot kam auf die Idee, dass Sterblichkeit eine Grundlage unserer Dimension ist. Wir sprachen über Sexualität und Glaubenssatzsysteme als Grundlagen dieser Dimension. Ist Sterblichkeit eine weitere solche Grundlage, oder ist sie einfach Teil eines Glaubenssatzsystems?

ELIAS: Du hast Recht.

HOWARD: Wow. Ich bin ganz weg, denn ich hatte nach Worten gesucht. Ich zitiere einmal Campbell: „Die geheime Ursache des Leidens ist die Sterblichkeit, die eine primäre Bedingung de Leben ist und nicht verleugnet werden kann, wenn Leben bejaht wird.“ ("The secret cause of suffering is mortality itself, which is a prime condition of life. It cannot be denied if life is to be affirmed.")

Unsere Glaubenssätze schließen die Sterblichkeit mit ein – dieses Wissen, dass wir sterben werden – als Faktor, der unsere Werterfüllung einschränkt?

ELIAS: Manchmal.

HOWARD: Würdest Du dies als Glaubenssatzvorgang bezeichnen oder eher als eine Sache von Ursache und Wirkung?

ELIAS: Ursache und Wirkung, das ist ebenfalls ein Glaubenssatz. Geht es bei Deiner Frage darum, ob der Todesvorgang Leiden generiert?

HOWARD: Nein, ich verstehe diesen Glaubenssatz dahingehend, dass Leiden das Resultat des Lebens, aber nicht des Todes ist. Sterblichkeit haben wir als minderwertiger definiert, als einen Existenzzustand, in welchen wir zwischen dem Leben und dem Sterben Erlebnisse erschaffen, und mir kommt es so vor, als ob diese Idee auf dem Glaubenssatz von Vergeblichkeit beruht, der nichtigen Natur des Menscheins gegenüber von kosmischen Werterfüllung, Wandel, Lebenserfahrungen, Liebe und solchen Dingen, die für uns in unserer Existenz wahr sind. Wenn wir unsere Existenz wie Campbell als Fleisch und Blut sehen, welches Bewusstsein und Erkenntnis von Wahlmöglichkeiten miteinbezieht, ist das für mich ein Herabsetzen und sagt, dass es bereits vorüber ist, noch bevor es begann. Habe ich das klar definiert?

ELIAS: Ich bin mir gewahr welche Energie Du äußerst und was Du generierst, nämlich das Verarbeiten von Informationen. Was willst Du also genau wissen?

HOWARD: Ich erinnere mich an diesen unglaublich intelligenten Professor, der keine Idee über das hat, worüber er spricht und versuche, einige der Gefühle in Wort zu fassen, die bei mir sowie Margot und den Anderen hochkommen, um Klarheit zu erlangen, warum Sterblichkeit ein Existenzvorgang in dieser Realität ist. (ziemlich komplizierter Gedankengang, der kaum übersetzbar ist. Deshalb gekürzt.)

ELIAS: Das Konzept der Sterblichkeit und die vielen damit verbunden Assoziationen beruhen auf Euren Glaubenssätzen. In Verbindung mit Euren Glaubenssätzen und dem physischen Konstrukt Eurer Dimension wählt Ihr Eure Partizipation mit einem Anfang und einem Ende anzuheuern, da Ihr eine physische Manifestation mit einer Aufmerksamkeit erschafft. Die Aufmerksamkeit ist nicht physisch, doch in Verbindung mit einer Energieäußerung und der Zeit übersetzt Ihr sie in eine physische Manifestation.

Und bei dieser Art von physischer Manifestation entwickelt Ihr eine Art Konstrukt für Euer Anheuern und Loslösen aus dieser physischen Dimension. Es gibt viele Glaubenssatz-Assoziationen darüber, wie Ihr diese physische Manifestation erschafft und wie Ihr Eure Aufmerksamkeit loslöst. Da Eure körperliche Manifestation direkt mit dieser physischen Dimension assoziiert ist, beeinflussen Eure Glaubenssätze die von Euch geäußerte Wahrnehmung, dass Ihr einen Vorgang als Methode konstruieren müsst, mit der Ihr die physische Manifestation wieder verlasst, weshalb dieser Vorgang von vielen Glaubenssätzen und Glaubenssatz-Assoziationen umgeben ist.

Mit dem Todesvorgang selbst sind auch viele Glaubenssätze assoziiert, viele davon religiöser Art, was auch diese Idee anbelangt, dass es nötig ist, ein Vermächtnis/eine Hinterlassenschaft zu generieren. Denn aufgrund Eurer Glaubenssätze und auch dieses Getrenntseins seid Ihr Euch nicht sicher, dass Ihr nach der Wahl des Todesvorgangs fortbesteht, denn Ihr erkennt objektiv nicht, was Ihr tatsächlich in dieser physischen Manifestation seid, weil Ihr nicht vertraut seid mit Euch selbst bzw. den Wesen, die Ihr seid, sowie mit dem, was Bewusstsein ist.

Aufgrund Eures Wunsches nach Fortbestehen begehrt Ihr objektiv, dass man Euch kennt/bekannt zu sein (to be known). Weil Ihr Euch selbst objektiv nicht kennt und Eure Aufmerksamkeit nach draußen projiziert, begehrt Ihr als Ersatz für eine Kenntnis des Selbst, auch zukünftig bekannt zu sein, was Ihr als Vermächtnis bezeichnet.

(Ausschnitt)

HOWARD: … Kürzlich sah ich mir einen Bericht über einen Hochstapler namens James Hogue an. Er erinnerte mich wirklich an mich selbst, an die Art und Weise, wie ich mit Situationen umgehen würde. Er hat mich ziemlich beeindruckt. Ist er ein Fokus von mir?

ELIAS: Nein.

HOWARD: Dann fühlte ich mich von der von ihm projizierten Energie angezogen?

ELIAS: Ja, weil Du Ähnlichkeiten erkanntest.

HOWARD: Ich habe den Eindruck, dass er der Zuli Familie angehört und sich an den Sumafi ausrichtet. Meiner Ansicht nach war er ein großer Läufer, aber er suchte auch Dinge, die nicht… er suchte nach Nicht-Verfälschtem. Stimmt das?

ELIAS: Ja.

HOWARD: Ist er ein Fokus von jemand aus unserer Gruppe?

ELIAS: (kichert) Bosht (Howard), was verstehst Du unter “unsere Gruppe”.

HOWARD: Wie Du weißt, habe ich nicht viele Freunde, nicht wahr? (Elias lacht) Ich denke, dass ich es dabei belasse. Deine Antwort reicht aus, glaube ich, weil ich unsere Gruppe nicht definieren kann. Sie ist global. Ich bin überall.

ELIAS: Du hast Recht.

HOWARD: Dieser Typ beeindruckte mich sehr, insbesondre durch seine Kenntnisse und seinen Ingenieur-Wissen. Meiner Ansicht nach war es wirklich eine Schande, dass er so behandelt wurde, wie es der Fall war.

Bei der nächsten Frage geht es um die Fragmentation. Ich machte ein TFE, wo ich ganz alleine in schwarzer Dunkelheit war. Ich war mir gewahr, alleine zu sein, ohne einsam zu sein. Es war faszinierend. Ich blickte mich nach meinen Grenzen um, die nicht in mir waren – war ganz alleine, Bewusstsein, das in der Schwärze schwebte. Ich hörte ein Geräusch oder wurde mir eines Chors himmlischer Töne und Klänge gewahr, die mir sehr gut gefielen. Sie hatten keine Ausgangsquelle. Es war einfach um mich herum.

Dann erkannte ich in sehr weiter Ferne einen kleinen Punkt, der meine Aufmerksamkeit hatte, und ich schwebte dorthin. Er wurde zur goldenen Scheibe, ähnlich einer Sonne oder wie die Abbildung einer Sonnenblume, sehr orange, sehr poliert, bronze-artig. Als ich näherkam, konnte ich etwas Hitze verspüren und sah darauf ein Gesicht, ähnlich wie ein lächelnder Löwe mit großen Augen, und er sah mich die ganze Zeit über einladend und verlockend an.

Dann verwandelte sich das Ganze in eine Art Löwenmähne, die in der Hitze wie brennendes Holz schimmerte, wo Funken fliegen. Er sagte: „Bist Du neugierig?“ Und ich antwortete: „Ja.“ „Nun, ich werde Dir etwas zeigen.“ Und er öffnete das Maul, und dieses war sehr finster. Es öffnet sich wie ein Kameraverschluss, wie bei einer der früheren Pentax-Kameras. Und ich ging durch die Öffnung in seinem Maul hindurch und betrat dieses Universum, wo überall Sterne waren, und sie sangen. Es war nicht der Klang, den ich zuvor gehört habe. Es war ein herrlicher Ort! Ich sagte: „Oh, wow, ich möchte dazu gehören.“

Seit diesem Zeitpunkt hatte ich oft das Gefühl, dass ich nicht von hier bin, und bei diesem Ereignis war ich von anderswo gekommen und hatte viele Dinge erlebt. Ich ging durch diese Pforte in ein anderes Universum, an diesen anderen Ort und war völlig darin eingetaucht, aber es war nicht meine Schöpfung, sondern die eines Anderen. Er sage: „Bist Du neugierig? Möchtest Du Dir etwas ansehen?“ “Ja, gewiss.” Und boom! Es fühlte sich so an, als ob ich schon immer hier gewesen wäre. (And it's like I've been here ever since.)

Ich habe das Gefühl, dass der Augenblick der Erkenntnis gerade vor dem Durchgang durch die Pforte, hinein in das, was ich als das Jetzt oder als unser fortdauerndes Jetzt wahrnehme, ein Fragmentations-Augenblick war. Das ist meine Erklärung dafür, anders kann ich mir meine Anfänge nicht erklären. Ich weiß, dass ich schon immer war. Ich habe es einfach vergessen und wurde von dieser anderen Sache abgelenkt. Kannst Du mir noch mehr dazu sagen?

ELIAS: Du hast Dir sehr farbenprächtige Bilder als Erklärung des Fragmentation-Vorgangs präsentiert, und Du kannst Dir diese Bilder sozusagen als Deine eigene Erklärung für Dich selbst hinsichtlich dieses Vorgangs gewähren.

Jeder von Euch kann seine individuellen Bilderwelt oder sein Erlebnis als objektive Erklärung und Empfinden des Fragmentationsvorgangs generieren, und jedes Bild wird anders sein. Das heißt aber nicht, dass Eure Übersetzung nicht richtig wäre. Sie ist eine Übersetzung und offeriert Euch eine tröstliche/behagliche Erklärung des Vorgangs.

Session 1040
Sunday, March 24, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Fr 17. Mai 2019, 08:46

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

JULIE: Ich las “A Course in Miracles” (Ein Kurs in Wundern). Kannst Du mir mehr zum Ursprung dieses Textes sagen und ob Du den Text kennst.

ELIAS: Ja, ich bin mir dieser Energie-Äußerung gewahr. Und was möchtest Du in dieser Hinsicht wissen?

JULIE: Wurde das so übermittelt, wie uns gesagt wird, nämlich dass es von Jesus Christus geschrieben wurde? Stimmt das?

ELIAS: Nein. Es ist eine Übersetzung.

JULIE: Kannst Du präzisieren, von welcher Essenz das herrührt und warum?

ELIAS: Du könntest es als eine Arbeit bezeichnen, die aus den Informationen erwuchs, die von der Essenz gechannelt wurden, die dies transkribierte. In Verbindung mit dieser Bewusstseinsumschaltung ereignen sich in diesem Zeitgefüge solche Vorgänge immer häufiger.

Die Informationen können durch die Glaubenssätze des Individuums filtriert werden, das den Vorgang des Channelns der Informationen generiert, was diese jedoch nicht völlig ungültig macht, sondern lediglich die Übersetzung etwas verzerrt und durch die Glaubenssätze des Channelers beeinflusst wird.

Zwischen dem, was Ihr Channeln und dem, was ich als Energie-Austausch bezeichne, besteht ein Unterschied, nicht unbedingt in den Informationen aber im Vorgang selbst. Ein Energieaustausch inkorporiert eine Kooperation und einen buchstäblichen Austausch zwischen zwei Essenzen. Channeln ist ein Vorgang, bei dem ein Individuum in Eurer physischen Dimension sich erlaubt, Informationen seiner eigenen Essenz durch Bewusstseinsschichten hindurch in sein objektives Gewahrsein zu filtrieren.

Das macht die angezapften Informationen nicht ungültig. Es ist lediglich ein anderer Vorgang. Da jedoch alle Essenzen dieselben Informationen haben - denn Ihr seid das ganze Bewusstsein (all consciousness) - ist es egal, ob die Informationen durch eine Essenz filtriert oder in einem Energieaustausch zwischen zwei Essenzen offeriert werden.

JULIE: Sagst Du damit, dass die Essenz der Person, die dies schrieb, ebenso erleuchtet ist wie die Essenz jenes Fokus, der Jesus Christus genannt wurde? Die Informationen sind ebenso gültig, und bloß die Details, von welcher Essenz es kommt, sind das, was verwirrend ist. (The information is equally as valid, it’s just the details of exactly which essence it came from that’s confusing.)

ELIAS: Richtig. Es gibt bei diesen Informationen einige Aspekte, die sehr stark von den Glaubenssätzen jenes Individuums beeinflusst worden sind, was sich in die offerierten Informationen hinein übersetzt. Aber nochmals, das macht sie nicht ungültig, denn Ihr alle filtriert Informationen über Eure Glaubenssätze.

(Ausschnitt)

WALT: Kannst Du mir etwas zu den wirtschaftlichen Aussichten in den USA und der Welt sagen, und ob weitere Terror-Attacken die Weltwirtschaft durcheinanderbringen werden?

ELIAS: Das ist eine Wahrsage-Frage. Wahrscheinlichkeiten und Entscheidungen werden spontan/im Augenblick (in the moment) verwirklicht. Hüte Dich vor jedem Individuum und vor jeder Essenz, die absolute Zukunftsvorhersagen äußern, die die Wahlmöglichkeiten und den freien Willen negieren und die Glaubenssätze über Schicksal und vorherbestimmte Handlungen und Entscheidungen bestärken, was der Natur des Bewusstseins widerspricht und durchaus falsch ist. Alle Wahrscheinlichkeiten werden spontan verwirklicht und gewählt. Ich kann Dir sagen, dass Ihr kollektiv diesen Vorgang in diesem Jetzt nicht generiert und dass Ihr in diesem Jetzt kollektiv nicht zum Potential neigt, einen solchen Vorgang in der nahen oder entfernteren Zukunft zu erschaffen.

Doch man kann die Natur der Wahl mit der Bewegung Eurer Wirbelwinde oder Tornados vergleichen, denn Ihr könnt in einem Augenblick eine Wahl treffen und sie im nächsten Augenblick dramatisch ändern. Jedes Individuum generiert seine eigenen Entscheidungen, und die momentane Entscheidung/Wahl eines Individuums kann sich auf Euch alle auswirken, denn buchstäblich zieht jede Entscheidung innerhalb des Bewusstseins Kreise und wirkt sich auf alle anderen Essenzen aus, denn außerhalb Eurer Getrenntsein-Wahrnehmung gibt es kein Getrenntsein.

Mein Freund, sorge Dich nicht um das, was in der Zukunft stattfinden könnte, denn das würde Dich enorm einschränken. Wichtig ist das, was Du Dir in jedem Jetzt-Augenblick zu erwählen erlaubst, denn wenn Du Deine Aufmerksamkeit weiterhin nach draußen auf die Zukunft und auf das, was sein könnte, richtest und projizierst, gibt Du nicht Acht auf das, was IST und schränkst Dein Dich Äußern enorm ein.

WALT: Ich habe eine Frage bezüglich unserer Familie. Uns wurden Zwillingstöchter geboren, aber Claires Schwester Anna starb etwa vier Wochen nach der Geburt. Wir fragen uns, ob sie wieder auf die Erde zurückgekehrt ist oder ob sie noch abwartet? Wie ist ihr Reinkarnation-Status?

ELIAS: Das Thema Reinkarnation oder Wieder-Manifestation ist unmittelbar mit religiösen Glaubenssätzen assoziiert. Alle Eure Aufmerksamkeitsfokusse – Eure Manifestationen – geschehen simultan, und jede davon ist einzigartig und existiert weiterhin. Es geht nicht darum, ob ein Aufmerksamkeitsfokus sich re-manifestieren würde, denn er selbst ist höchst einzigartig, und das Konzept einer Re-Manifestation als anderes Individuum setzt bereits seine Einzigartigkeit und Äußerung herab.

Wenn ein Aufmerksamkeitsfokus wählt, sich aus dieser physischen Dimension loszulösen, setzt er die Erkundung seinerselbst als Essenz und Bewusstsein fort und wählt, diesen Vorgang lediglich auf andere Weise zu generieren. Das, was Ihr in Eurer physischen Dimension generiert, ist lediglich ein Erkunden Eurerselbst mittels Erlebnissen/Erfahrungen, denn das ist der Bewussteinsvorgang, sich ständig in sich selbst aufzufalten (folding in upon itself) und somit mittels seiner Selbst-Erkundungen zu expandieren, obwohl Bewusstsein keine Entität ist.

Jener Aufmerksamkeitsfokus (Anna) fährt fort, seine Erkundungen zu wählen. Er hat keinen großen Transition-Vorgang mit einbezogen, da er nicht wählte, sich in großem Stil mit Glaubenssätzen dieser physischen Dimension zu verbinden, weshalb er nur wenig beschäftigt war mit dem Vorgang des Abwerfens von Glaubenssätzen, was Ihr tut, wenn Ihr das objektive Gewahrsein der physischen Dimension beendet, denn die Kleinen haben die Singularität des objektiven Gewahrseins noch nicht verfestigt, weshalb sie nur eine kurze Transitionphase benötigen, um anschließend rasch zu anderen von ihnen gewählten Erkundungen zu schreiten. Wenn Du wissen willst, ob jene Essenz-Aufmerksamkeit Freude und Vergnügen miteinbezieht, ja, das tut sie, aber sie ist nicht physisch manifest.

Session 1041
Sunday, March 24, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Fr 17. Mai 2019, 10:28

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

DON: Als ich las, dass Oscar Wilde einen Fokus von Dir war, war meine Reaktion interessant. Dieser Massen-Bewegung oder diesem Massen-Ereignis hatte ich keine große Aufmerksamkeit gewidmet, aber ich war tatsächlich etwas entsetzt, dass er ein Focus von Dir war, weshalb ich mir dachte, dass ich wohl einen Fokus habe, der Oscar Wilde nicht kannte aber damals lebte, an diesem Massenereignis partizipierte und ziemlich entsetzt war.

ELIAS: Ja, das ist richtig.

DON: In Europa?

ELIAS: Ja.

DON: Das zeigt mir wieder, wie stark das Glaubenssatzsystem der Duplizität bei mir ist. Ich vertraue meinen Eindrücken so weit, dass ich Dich frage, ob es in Europa war, aber nicht genug, um nach dem Land zu fragen. Ich denke, dass es hier um Frucht und Duplizität und mein mich mit Anderen Vergleichen geht.

Für mich ist es schwierig, nicht in diese besser/schlechter Vergleiche um mich herum zu fallen. Ich habe natürlich versucht, mich davon zu entfernen. Aber bislang war es doch sehr Teil meiner Erlebnisse, meine Handlungen als besser oder schlechter als die anderer Individuen zu sehen, und ich denke, dass ich meine Kreativität definitiv leichter äußern würde, wenn dem weniger Energie widmen würde. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

ELIAS: Ich stimme mit Dir überein. Mittels dieser andauernden Vergleiche schränkst Du Deine Äußerung ziemlich ein. Obwohl diese Handlung in Eurer physischen Dimension gewohnheitsmäßig en masse geäußert und in gewisser Hinsicht akzeptiert und als positive Handlung erachtet wird, kritisiert sie das Individuum und bestärkt die Selbstkritik, denn sogar wenn Du Dich im Vergleich als besser siehst, wertest Du ab.

DON: Ja, genau, denn es können nur beide Seiten derselben Münze sein.

ELIAS: Richtig.

DON: Ich denke, dass es darum geht, dass ich dieses Glaubenssatzsystem akzeptiere, aber diesbezüglich brauche ich noch etwas mehr Klarheit. Ich weiß, dass Du ähnliche Fragen schon oft beantwortet hast, aber ich denke, dass ich eher einen kleinen Energieaustausch als Antwort suche. Was kannst Du mir hinsichtlich meines Umgangs mit diesem Glaubenssatzsystem sagen?

ELIAS: Du sagst, dass Du nicht mehr vergleichen und Dir bei Deiner Auswahl und Deinen inneren und externen Äußerungen mehr Freiheit gestatten willst, was ich verstehe. Das Annehmen eines die Wahrnehmung beeinflussenden Glaubenssatzes – ganz egal, welcher es auch immer wäre – besteht lediglich darin, anzuerkennen, dass Du ihn hegst und Dir trotz des geäußerten Glaubenssatzes Deine Wahlfreiheit zu gestatten.

Die Freiheit der Wahl mag sein, dass Du Dich weiterhin in der von Dir erkannten Weise gemäß eines bestimmten Glaubenssatzes äußerst, aber Du weißt, dass Du das in Bezug auf einen Glaubenssatz und seinen Einfluss tust und diese Handlung objektiv vorsätzlich wählst, oder Du kannst wählen, Dich anders zu äußern.

Ich bin mir gewahr, dass Du Dich nicht nur mit Anderen sondern auch Deine Handlungen innerlich hinsichtlich von besser oder schlechter vergleichst, und wenn Du Dich mit einem anderen Individuum oder sogar einer Handlung vergleichst, mag es Dir helfen, wenn Du Dir sagst, dass das lediglich Verschiedenheiten sind, dass eine Äußerung einer Person nicht besser oder schlechte als irgendeine andere Äußerung sondern lediglich anders ist, und in diesem Augenblick anerkenne Deine Vorliebe, denn Ihr alle habt Vorlieben, die Eure Entscheidungen sehr beeinflussen.

Ein Anderer mag Handlungen oder Äußerungen wählen, die Du nicht wählen würdest, und dann magst Du Dir sagen, dass seine Wahl schlechter ist als es Deine gewesen wäre. Wenn Du jedoch Deine Aufmerksamkeit wendest und erkennst, dass jeder von Euch andere Vorlieben hat, erkennst Du aufrichtig, dass es kein Besser oder Schlechter gibt. Obwohl Du weiterhin Deine Meinung und Deine Vorlieben hast, erlaubst Du Dir in diesem Augenblick, eine Glaubenssatzäußerung, einen Aspekt eines Glaubenssatzsystems zu akzeptieren und anerkennst, dass er existiert, bestätigst das und anerkennst, dass Du Vorlieben hast und erlaubst Dir, diese zu äußern, aber Du urteilst nicht über die Wahl Anderer.

Wie ich schon oft sagte, könnt Ihr Glaubenssätze annehmen und weiterhin Eure eigene Meinung haben, denn Ihr habt Vorlieben, was nicht im Streit mit dem Annehmen von Glaubenssätzen liegt, denn das Annehmen von Glaubenssätzen ist das Wegnehmen des Werturteils.

DON: Das leuchtet mir sehr ein. Dabei fällt mir mein Verständnisproblem hinsichtlich dieses „es spielt keine Rolle“ ein. Es mag sein, dass es keine Rolle spielt, was aber nicht heißt, dass es keine Vorlieben gibt.

ELIAS: Ja. Was nun Dich selbst und Deine Handlung anbelangt, bei der Du Dir hinterher sagst: “Ah, das hätte ich besser machen können, wenn ich mehr achtgegeben hätte.“ Nein. Bemerke lediglich, dass Du wieder einen Vergleich generierst und bestätige Dir, dass das der Einfluss Deiner Glaubenssätze ist, und dass es Deine momentane Wahl war, das zu äußern, was auch immer Du erschaffen hast, und dass Du diese Wahl auch jederzeit ändern kannst.

So wird der Stachel des Besser- oder Schlechter-Vergleichens neutralisiert, denn Du offerierst Dir die Freiheit der Wahl und weißt, wenn Du in einem Augenblick ein nicht bevorzugtes Erlebnis generierst, dass Du jederzeit die Wahl hast, ein tatsächlich von Dir bevorzugtes Erlebnis zu generieren.

DON: Ja, beim Zuhören erkenne ich, dass auch mein Glaubenssatzsystem von Ursache und Wirkung mit ins Spiel kommen. In den letzten beiden Wochen habe ich ein sehr klares Beispiel erlebt. Ich hatte das Gefühl, dass ich mich vor meiner Arbeit drücke, um die Niederschriften zu lesen. - Ich habe den Faden verloren. Vielleicht kann ich zu einer anderen Frage übergehen? Ich weiß nicht, was mit mir los ist.

ELIAS: Das kannst Du gerne tun, und kritisiere Dich nicht, denn Du heuerst einen tatsächlichen Energieaustausch mit mir an, und bisweilen kann diese Energieäußerung Eure Denkprozesse unterbrechen. Das ist nicht ungewöhnlich.

DON: Okay. Du sprichst von der Selbstkritik. Das gehört sehr zu meinen Erfahrungen, und es ist natürlich auch mit der Furcht verbunden und ist wirklich auch eine Perspektive dieses sich Vergleichens.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Was Deine vorherige Aussage anbelangt, war sie wieder ein Beispiel Deiner Selbstkritik, wenn Du wählst, Dir Zeit zu nehmen, um die Niederschriften zu lesen, aber zugleich wegen Deiner Erwartungen an Dich selbst in Bezug auf Deine Verantwortung für Deine Arbeit über Dich urteilst.

Mein Freund, es sind lediglich Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten (choices). Du machst nichts falsch, sondern triffst bloß eine spontane Wahl. Tatsächlich hast Du meine Anerkennung, weil Du Dir erlaubt hast, Dich selbst zu steuern und die Handlung zu wählen, die Du tun willst. Obwohl Du weiterhin über Dich selbst urteilst, erlaubst Du Dir zu wählen.

Genau darum geht es, denn bei dieser Bewusstseinsumschaltung schaltet Ihr Eure Aufmerksamkeit um auf Euch selbst, und mit dem Expandieren Deines Gewahrseins und dadurch, dass Du Dir Informationen offerierst, erlaubst Du Dir die Eigensteuerung.

DON: Dein Konzept der Wahrheiten fasziniert mich, aber ich weiß nicht den Grund dafür, denn Du sagst, dass sie nicht unbedingt mit den Themen zu tun haben, die von unseren Glaubenssatzsystemen angesprochen werden. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich ein finaler Fokus bin und zu einer anderen Reihe von Glaubenssatzsystemen umziehe?

ELIAS: Was den ersten Teil Deiner Frage anbelangt, ob es mit dem finalen Fokus zusammenhängt, so stimmt das. Was den Umzug zu anderen Glaubenssätzen anbelangt, lass mich das klarstellen: Wenn Ihr Euch aus dieser physischen Dimension loslöst, geht Ihr in den Transitionvorgang, dessen Ziel es ist, Glaubenssätze in Verbindung mit dieser physischen Dimension sowie das objektive Gewahrsein abzuwerfen, das in nicht-physischen Bewusstseinsbereichen nicht benötigt wird.

Obwohl es noch andere physische Dimensionen mit Glaubenssatzsystemen gibt, beinhalten nicht alle von ihnen Glaubenssatzsysteme. Eure physische Dimension beinhaltet in ihrer Blaupause Glaubenssatzsysteme, was es in nicht-physischen Bewusstseinsbereichen nicht gibt.

DON: Vor ein paar Jahren machte ich in einer Gruppe eine geführte Visualisierung, die nur ein paar Minuten währte und befand mich an einem Ort mit durchscheinenden violetten Hallen und Wesen in menschlicher Gestalt, die jedoch durchscheinend golden und schwimmhäutig (webbed) waren. Es gab ein Gefühl wirklicher Freundlichkeit/Sanftheit und das Gefühl, nicht wirklich emotional zu partizipieren, aber es war auch nicht kalt, sondern sehr fürsorglich und sanft, und ich frage mich, ob ich einen Fokus in jener Dimension habe, denn ich fühlte mich dort sehr zuhause.

ELIAS: Ja, das stimmt.

DON: Hinsichtlich anderer Dimensionen las ich in Deine Informationen über Hindurchträufeln, wenn Leute geometrische Muster sehen. Ich meine mich zu erinnern, dass es das Hindurchträufeln einer Handlung und nicht eines Fokus ist. Und es gibt bestimmte nicht sehr populäre Musikarten, die als Musik für Musiker bezeichnet werden, und oft ziemlich kompliziert sind. Ich frage mich, ob wir oft das Hindurchträufeln aus anderen Dimensionen als Musik übersetzen. (gekürzt)

ELIAS: Das stimmt. Beim Hindurchträufeln von Fokussen und Handlungen aus anderen Dimensionen generiert Ihr viele verschiedene Übersetzungsarten und übersetzt jene Energie in eine Euch in Eurer Dimension bekannte Form. Dies kann angepasst werden an Euch bekannte Äußerungen, wird jedoch in eine für Euch erkennbare Form übersetzt.

Die anders-dimensionale Energie, deren Hindurchträufeln Ihr zulasst, muss nicht unbedingt akkurat übersetzt werden, denn Ihr rekonfiguriert sie und übersetzten sie in eine Euch verständliche Form. Das spielt keine Rolle und macht die Äußerung und Euer Erlebnis nicht ungültig, da die Energie lediglich auf eine Euch verständliche Weise rekonfiguriert wird.

Session 1049
Tuesday, April 2, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Sa 18. Mai 2019, 06:42

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

CARLA: (Carlas Mann ist schon mit den Kindern umgezogen, und seine Frau räumt das verkaufte Haus.) Das sind die von uns gespielten Rollen, und nun übernimmt mein Mann die Mutterrolle, und ich bin mir nicht sicher, ob ich sie wiederhaben will. Doch, das will ich, aber nicht unbedingt auf konventionelle Weise.

ELIAS: Ich verstehe. Hinsichtlich dieser Glaubenssätze werden enorme Werturteile geäußert. Das, was Du hinterfragst und ansprichst, ist Deine Erlaubnis an Dich selbst, Dich bei dem, was Du haben willst, frei zu äußern und Deine Äußerung frei, ohne Restriktionen und innere Werturteile zu offerieren.

Deine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit konzentrieren sich eher auf andere Individuen statt auf das achtzugeben, was Du in Dir generierst, weshalb Du Dich um deren Wahrnehmungen sowie um das sorgst, was Du als deren Rollen-Erwartungen wahrnimmst, nicht nur hinsichtlich der Eltern-Kind- oder Mutter-Kind-Rollen sondern auch in Assoziation mit Deinem Partner und der Rolle, von der Du glaubst, dass Du sie generieren solltest.

Wenn Du jedoch zum Bewilligen Deinerselbst umziehst, was ganz Hand in Hand mit dieser Bewusstseinsumschaltung geht, und darum geht es auch, erweiterst Du Dein Gewahrsein tatsächlich. Mit diesem Erweitern Deines Gewahrseins fängst Du an, Dich selbst zu überprüfen (examine) und eine Beziehung zu Dir zu generieren in der Erkenntnis, dass das die signifikanteste Handlung ist, die Du tun kannst.

Und da gibt es ein Zögern, zu dieser neuen Äußerung umzuziehen, denn Du hegst Erwartungen an Dich selbst und fällst Werturteile über das, was Du aufrichtig haben möchtest und über das, was Du glaubst, dass Du es haben wollen solltest. Selbst bei Deiner Aussage mir gegenüber gibt es in Deiner Energie ein enormes Zögern, Dich mündlich extern zu äußern: „Mein Partner hat die Mutterrolle übernommen, und ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Rolle wieder anheuern möchte“ aber Du qualifizierst dies mit dem Werturteil: „Aber ich möchte es tun, aber ich bin mir nicht sicher, aber ich möchte es sein.“ Selbst in Verbindung mit mir - und ich generiere kein Werturteil hinsichtlich Deiner Entscheidung und offeriere Dir keine andere Äußerung als ein Annehmen - ist Dein Werturteil, was Dich selbst anbelangt, sehr stark.

CARLA: Ich weiß, dass ich diesbezüglich viele Werturteile und viel Angst hege. In unserem letzten Gespräch regierte die Angst/Aufregung, und ich war außer mir. Es war schrecklich, aber zumindest ist es jetzt nicht in Furcht gepackt.

ELIAS: Nein. Ganz im Gegenteil wiederhole ich Dir, dass Du nicht viel Furcht generierst.

CARLA: Vor mir liegt eine riesige Aufgabe, und zwar meine Aufschieberei und mein Vermeiden banaler Aufgaben. Ich muss viel Schreibkram und Rechnungen durchgehen, und es gibt viele Dinge, um die ich mich kümmern muss. Jeden Morgen sage ich mir: „Heute werde ich es erledigen“, und das habe ich jetzt schon 150-mal getan …

ELIAS: Jilliane! Hör Dir Deine Wahl an. Dieser Aspekt offeriert Dir enorm viele Informationen über das, was Du haben möchtest, nicht über das, was Du DENKST, dass Du es haben möchtest, sondern über das, was Du aufrichtig haben willst. Aufschieben ist nicht unbedingt eine negative Äußerung. Individuen generieren diesen Vorgang als Kommunikation an sich selbst, so wie Du das tust. Du sagst mir: „Diese Aufgaben sehe ich jeden Tag“ und was äußerst Du? „Ich wähle, sie nicht anzuheuern“, und das ist es, was Du tatsächlich generiest und tust. Du wählst, diese Aufgaben nicht zu machen. Du sagst Dir: „Ich sollte diese Aufgaben erledigen. Ich muss sie erledigen“, aber Du wählst, das nicht zu tun. Schildere mir nun warum es notwendig ist, dass DU sie anheuerst?

CARLA: Das frage ich mich auch. Was ist hierbei die Notwendigkeit?

ELIAS: Was wird passieren, wenn Du diese Aufgaben nicht anheuerst?

CARLA: Wenn ich das erledige, weiß ich, welche Rechnungen fällig sind statt darauf zu warten, dass mir der Strom abgestellt wird! Ich bin nicht die einzige, die das erlebt. Ich kenne viele, die eine ähnlich unbegeisterte Einstellung zu solchen Dingen haben.

ELIAS: Wird es kein Anderer tun, wenn Du es nicht tust? Wenn Du wählst, das nicht zu tun, was würde einen Anderen hindern, diese Aufgaben zu erledigen?

CARLA: Meinst Du damit, wer für mich diese Aufgaben erledigen würde? Ich bin mir nicht sicher, was Du damit meinst.

ELIAS: Für DICH ist es sozusagen unnötig.

CARLA: Ich weiß, Du sagst: Was würde die Erledigung dieser Aufgaben verhindern?

ELIAS: Richtig. Und was hindert Dich daran, einem Anderen oder Deinem Partner zu sagen, dass Du wählst, diese Aufgaben nicht anzuheuern und es deshalb nicht tun wirst?

CARLA: Okay, ich sage Dir, was mich daran hindert: “Was tust Du ganzen Tag über? Bist Du faul?“ (Elias und Carla lachen). Siehst Du, wohin das führt?

ELIAS: Ich verstehe, aber erinnere Dich daran, dass DU das erschaffst. Wenn DU also ein Annehmen Deiner Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten äußerst und Dir die Freiheit einräumst, das, was Du haben willst, zu generieren und wenn Du Deine eigenen Vorlieben werturteilsfrei und annehmend äußerst, wirst Du auch eine andere Energieart projizieren und eine andere Erwiderung generieren.

CARLA: Gewöhnlich erkenne ich an den Reaktionen meines Mannes genau das, was bei mir im Gange ist. Er ist ein gutes Beispiel für eine echte Reflektion. Ich muss wohl derzeit irgendein Erlauben/Zulassen erschaffen, den in jüngster Zeit erschaffe ich eine gewisse Mühelosigkeit in unseren Interaktionen.

ELIAS: Stimmt, denn Du experimentierst. Wie Du schon sagest, ziehst Du schrittweise dazu um, Dir Deine Vorlieben zu erlauben und Deiner Energie zu gestatten, das, was DU haben willst, zu erschaffen und Dich selbst frei zu äußern und in Deiner Beziehung mit Dir selbst mehr Klarheit und Annehmen zu generieren. Und beim Fortsetzen dieses Vorgangs bestätigst Du Dich selbst in der Reflektion durch Deinen Partner.

CARLA: Ich habe erst anhand Deines Materials - weniger durch das von Seth - wirklich angefangen, das zu bemerken. Wenn mein Mann ein Donnerwetter loslässt oder sich über mich aufregt, nehme ich einfach davon Abstand, und statt zu reagieren frage ich mich: „Carla, warum generierst Du das?“

ELIAS: Ich verstehe. Das ist eine bedeutende Bewegung in Dir selbst.

CARLA: Da gibt es noch etwas, worüber ich sprechen möchte. Seit wir mit dem Umzug anfingen und ich dies alles erlebe, bekomme ich die Symbolik platter Reifen. Ich fahre mit dem Lieferwagen oder dem Auto über Zeugs. Ich habe nur noch einen Reifen übrig, der nicht platt war. Ich bin mir nicht sicher, was diese Symbolik bedeutet und was ich mir damit sagen will.

ELIAS: Ha, ha, ha! Das ist wieder eine abstrakte objektive Bildersprache, mit der Du Dir dasselbe wie mit dem Aufschieben präsentierst. Du offerierst Dir physisch objektive Bilder und versuchst, Dir Botschaften bezüglich des auf Dich selbst Achtgebens zu vermitteln und Dir zu erlauben, mit dem zu strömen, was Du haben willst statt Dich nach den Vorschriften Anderer oder den Dir selbst auferlegten Erwartungen bezüglich von dem, was Du tun SOLLTEST zu richten und Dir die Freiheit Deiner Äußerung und Deiner Vorlieben zu offerieren. Was erschafft die Symbolik platter Reifen? Sie verlangsamt oder stoppt die Bewegung, und das ist lediglich eine weitere objektive Äußerung desselben …

CARLA: Oh, okay! Ich bekam viel Symbolik mit Bremslichtern. Du meinst also eine Bildersprache des “Stoppens”?

ELIAS: Ja, und das kannst Du als klares Beispiel für die vielen verschiedenen Äußerungen der objektiven Bildersprache sehen, die Du Dir selbst präsentierst, die alle vom selben Thema handeln.

CARLA: So habe ich das noch nie gesehen. Das ist sehr einleuchten. Anfang dieser Woche ließ ich einen Reifen reparieren, und gleich darauf fuhr ich über eine Flasche! Ich hielt sofort an und sagte mir: „Hallo Carla, Du passt wohl besser auf das auf, was Du über Dich selbst denkst!“ Zumindest rückte es das Achtgeben in meine Perspektive.

ELIAS: Ja, es geht darum, Deine Aufmerksamkeit nicht unbedingt aufs Denken zu lenken, obwohl Du das tun kannst, sondern sie auf Dich selbst und auf das zu richten, was Du am Erschaffen bist und tust. Das, was Du tust, ist das, was Du wählst.

(Ausschnitt)

ELIAS: Okay, Elias, seit etwa 10 Jahren habe ich große Probleme mit meiner Schwester. Ich habe den Eindruck, dass das ein Spiegel- oder ein Parallel-Counterpart-Vorgang ist. Stimmt das?

ELIAS: Ja.

CARLA: Trotz aller Streitigkeiten fühle ich mich immer wieder von ihr angezogen. Aber nun habe ich eine Situation erschaffen, wo ich das endgültig stoppen werde. Cari stellt für mich Vertuschung und Arglist dar. In den Niederschriften konnte ich bislang nichts über pathologische Lügner finden. Ich denke, dass ich mir über sie fehlendes Vertrauen in mich selbst reflektiere, aber ich kann nicht herausfinden, warum ich mir das so übertrieben präsentiere. Kannst Du mir sagen, warum sie so ist? Nicht nur auf mich sondern auch auf viele Andere macht sie diesen Eindruck.

ELIAS: Das spielt keine Rolle. Wichtig ist DEILNE Wahrnehmung und warum Du Dir dies präsentierst. Andere mögen die Energieäußerung ähnlich wahrnehmen und sich dies aus eigenen Gründen präsentieren.

Du präsentierst Dir dies, um eigene Glaubenssätze über Absoluta und über Ehrlichkeit - die Du als Absolutum und fast wie eine Wahrheit erachtest - zu untersuchen, und das, was Dir als Lüge vorkommt, mag auf sie nicht so wirken. Du präsentierst Dir ein Beispiel unterschiedlicher Wahrnehmungen und dessen, wie Du automatisch Duplizität in Verbindung mit Verschiedenheit generiest. Wie bereits früher gesagt, fühlt Ihr Euch in Eurer physischen Dimension in Verbindung mit der Duplizität und Euren Glaubenssätzen durch Unterschiede bedroht, während Gleichheit für Euch Wohlbehagen generiert.

Ihre Äußerungen präsentierst Du Dir und nimmst sie insbesondere deshalb wahr, um Deine Assoziationen hinsichtlich von Absoluta bei der Wahrnehmung zu untersuchen. Eine andere Person zieht Ihr nicht zufällig auf Euch an. Du generierst gezielt jedes Individuum, dem du begegnest, um Dir die Gelegenheit zu bieten, in Bezug auf Dich selbst Klarheit zu erlangen und um Deine Assoziationen bezüglich bestimmter Manifestationen, Schöpfungen und Äußerungen zu untersuchen. Das, was Andere extern äußern, spielt keine Rolle. Wichtig ist das, wie Du es wahrnimmst.

CARLA: Das leuchtet mir ein, denn bezüglich bestimmter Dinge ist sie so beredsam und unerbittlich, als ob sie es wirklich glauben würde. Glaubt sie das, was sie sagt?

ELIAS: Ja.

CARLA: Auch dann, wenn sie etwas sagt, wovon ich weiß, dass es unwahr ist?

ELIAS: Ah, aber das ist Deine Wahrnehmung!

CARLA: Ja, aber es ist nicht so geschehen!

ELIAS: In DEINER Realität!

CARLA: (lacht) Das ist herausfordern. Damit fordere ich mich schon lange heraus.

ELIAS: Das ist die Art und Weise, wie die Realität sich bewegt. Meine Freundin, Du kannst zur selben Zeit in der selben Umgebung, dem selben Standort mit einer anderen Person interagieren und die Handlung auf eine Weise wahrnehmen, und der Andere mag sie völlig anders wahrnehmen.

CARLA: Als sie mich einmal besuchte und am Tisch saß, erinnerte ich mich an das, was Du mir bezüglich meiner Nachbarin Alice sagtest, dass sie nicht in der Transition, sondern ein Beispiel für jemand ist, der sehr stark auf das Selbst fokussiert ist, und das gleiche Gefühl habe ich bei meiner Schwester Cari. Stimmt das?

ELIAS: Ja.

CARLA: Diesen Zusammenhang sehe ich zwischen Beiden, dass es keine Transition-Sache ist, sondern dass meine Schwester sich auf das Selbst fokussiert.

ELIAS: Ja.

CARLA: Ich habe ihr schon vorgeworfen: „Cari, alles dreht sich bei Dir um Dich selbst“, und genauso ist es. (lacht)

ELIAS: Durchaus.

CARLA: Sie fokussiert sich mehr auf sich selbst als ich das tue?

ELIAS: Ja, und das irrigiert Dich, denn Du siehst, dass sie das äußert, was Du selbst äußern willst.

CARLA: Ja, denn ich möchte mich - so wie Beide dies tun - einen Dreck um etwas scheren. Sie sind sich auch darin ähnlich, dass sie in der Öffentlichkeit schreien und herumbrüllen und Dinge tun, die ich nie in der Öffentlichkeit tun würde.

ELIAS: Meine Freundin, lass mich das klarstellen. Zwischen fehlender Anteilnahme (lack oft caring) und fehlender Besorgnis (lack oft concern) bestehet ein Unterschied. Wenn Ihr Euch nicht um die Äußerungen Anderer, deren Entscheidungen oder Verhaltensweisen sorgt, ist das ist keine fehlende Anteilnahme/Fürsorge/Einfühlungsvermögen/Warmherzigkeit. Anteilnahme ist eine natürliche Essenz-Äußerung, weil es die Erkenntnis von Nicht-Getrenntseins ist. Besorgnis ist eine ganz andere Äußerung. Wenn Ihr Euch um die Äußerungen Anderer sorgt, zieht Ihr Eure Aufmerksamkeit von Euch selbst ab und richtete sie stattdessen auf den Anderen. Beide Individuen äußern keine fehlende Anteilnahme, sondern fehlende Besorgnis.

CARLA: Weil sie sich auf sich selbst fokussieren.

ELIAS: Stimmt.

CARLA: In unserem letzten Gespräch hast Du meinen Eindruck bestätigt, dass sie die Orientierung common =allgemein hat und ein finaler Fokus ist. Ich habe den Eindruck, dass sie der Sumari-Essenzfamilie angehört mit einer Vold-Ausrichtung und dass sie ein emotionaler Fokus ist.

ELIAS: Stimmt.

CARLA: Uff, das war einfach. Da gibt es noch etwas. Sie hat mir Geld geklaut. Aus der Mitte eines unbenutzten Scheckbuchs nahm sie zwei Schecks heraus. Ich will hier nicht die Opferrolle übernehmen. Aber was meine Wahrnehmung anbelangt, so habe ich Ihr diese beiden Schecks nicht ausgestellt, zumindest nicht in meiner Realität. Glaubt sie in ihrer Realität wirklich, dass ich diese beiden Schecks für sie ausgestellt habe?

ELIAS: Nein.

CARLA: Okay, ich war auch nicht davon ausgegangen. Wir werden sie anzeigen, nicht weil ich mich als Opfer fühle, sondern weil ich wütend bin. Ich bin wütend auf mich selbst, dass ich das geschehen ließ. Sie tat genau das, was ich erwartet hatte.

ELIAS: Ah, und das ist bedeutsam. Du hast in Verbindung mit Deiner Konzentration auf bestimmte Glaubenssätze eine Erwartung generiert. Ich bin mir gewahr, dass das Thema Erwartungen für viele Individuen verwirrend ist. Denn manchmal generiert Ihr ganz genau das, was Ihr erwartet. Ein anderes Mal tut Ihr es nicht. Das, was präzise das erschafft, was Ihr erwartet, sind die Glaubenssätze, an denen Ihr Euch orientiert und auf die Ihr Euch konzentriert. Da Du bestimmte Glaubenssätze in Verbindung mit Wahrheit und Ehrlichkeit, deren Absolutheit und ein fehlendes Annehmen von Wahrnehmungsunterschieden hegst, generierst Du die Bestätigung Deiner Glaubenssätze und erschaffst genau das, was Du erwartest.

CARLA: Ich erinnere mich daran, dass ich eines Morgens an diese Möglichkeit dachte und mir immer wieder sagte: “Erschaffe das nicht! Carla, erschaffe nicht, dass das passiert!“ Und ich nahm an, dass es bereits passiert ist, wenn ich in diesem Furcht/Widerstandsmodus bin, dass ich bereits erschaffen habe, dass es passieren wird.

ELIAS: Durchaus!

CARLA: Also sagte ich mir, wozu ist das gut, wenn es doch bereits passiert ist!

ELIAS: Und Dein Denken bekräftigt das, was Du bereits weißt.

CARLA: Nun, ich habe etwas unternommen, von dem ich glaube, dass sie nicht annahm, dass ich das tun würde.

ELIAS: Und worum geht es Dir bei diesem Vorgang? Was ist dessen Bedeutung?

CARLA: Ich will machen, dass das aufhört.

ELIAS: Ah, und deshalb sagst Du Dir, dass wenn Du diese Handlung anheuerst, dass sie die Entscheidungen und das Verhalten des anderen Individuums verändern wird.

CARLA: Nein, ich glaube, dass es das nicht ist, sondern dass ich das nicht länger tun will.

ELIAS: Okay, dann identifiziere mir Dein Motiv beim Generieren dieses Vorgangs und dessen Nutzen für Dich bei Deinem auf Dich selbst hören, Deinem Dich bestätigen und Dich nicht um das sorgen …

CARLA: Ich habe das Gefühl, dass ich das generiere, weil ich die Nase von ihr voll habe. Es ist genug. Es ist Zorn.

ELIAS: Und was äußert Zorn?

CARLA: (seufzt) Es fällt wieder auf mich zurück.

ELIAS: Ja. Zorn äußert die Opferrolle.

CARLA: Wut, ich bin auf mich selbst böse, weil ich nicht auf mich selbst oder auf meine ursprüngliche Kommunikation an mich hörte. Ich habe nur teilweise zugehört und zugelassen, dass es geschieht. Deshalb bin ich zornig.

ELIAS: Zorn äußert fehlende Auswahl, also die Opferrolle.

CARLA: Selbst wenn ich sage, dass ich mich nicht als Opfer fühle, stimmt das also nicht?

ELIAS: Richtig.

CARLA: Aber Du verstehst es?

ELIAS: Ich verstehe Deine Energieäußerung durchaus. Ich offeriere Dir lediglich die Chance, das, was Du erschaffst, aufrichtig zu prüfen und ein objektives Verständnis Deiner Wahl/Entscheidung/Auswahl und dessen zu generieren, was sie motiviert, um Dir somit einen klareren Weg zur Handhabung Deiner Energie auf eine solche Weise zu offerieren, die in Einklang mit dem ist, was Du haben willst.

In den Augenblicken, in denen Du Deine Aufmerksamkeit auf die Handlungen oder Entscheidungen andere Individuen konzentrierst, gibst Du nicht auf Dich selbst acht, und wenn Du bestimmte Handlungen in Hinblick auf ein anderes Individuum anheuerst und nicht auf Deine eigenen, Dir selbst offerierten Kommunikationen achtgibst, versucht Ihr oft, die Äußerung der Anderen zu verändern, was der Versuch ist, die Realität eines anderen Individuums zu verändern, was Ihr nicht tun könnt.

CARLA: Ich habe hier wirklich versucht, alle meine diesbezüglichen Gefühle zu erforschen.

ELIAS: Meine Freundin, wenn Du den gleichen Vorgang mit Individuen anheuern würdest, die Du als Autoritäten wahrnimmst, und es ganz klar Dein Motiv wäre, diesen Weg in Deine Wahl miteinzubeziehen, und Du Dir selbst dann die Freiheit offerierst, diese Erwartung abzubrechen und Du Dir einen klareren Zugang zu Deiner eigenen Strömung des Annehmens Deinerselbst und des Vertrauens in Deine Fähigkeit offerierst, um das zu generieren, was Du in Deiner Realität haben willst, und Du Dich nicht länger um die Entscheidungen des anderen Individuums sorgst und Dir eine neue Freiheit des Annehmen erlaubst, mag dies genau das Endresultat für Dich generieren, das Du aufrichtig haben möchtest, aber wenn Du aus Zorn diese Richtung anheuerst, ist das, was Du äußerst und bestärkst ….

CARLA: ein Fehlen von Auswahlmöglichkeiten.

ELIAS: Richtig, und Du wirst lediglich ein verstärktes Fortdauern dieser Äußerung und Interaktion generieren, da Du kein Vertrauen in Dich selbst äußerst. Du richtest Deine Aufmerksamkeit auf ein anderes Individuum und äußerst die Opferrolle, eine Nicht-Auswahl und das Nicht-Vorhandensein eigener Fähigkeiten, in Verbindung mit dem Erwünschten eine Entscheidung (choices) zu generieren, weil Du Deine Aufmerksamkeit auf das andere Individuum, seine Entscheidungen (choices)und Verhaltensweisen fokussierst.

CARLA: Ich kann mir kein besseres Beispiel vorstellen. In all diesen Jahren gibt es nichts, wo ich meine Aufmerksamkeit so stark extern fokussierte wie bei ihr. Verstehst Du?

ELIAS: Ja, was Dir eine ausgezeichnete Herausforderung bietet. Ich sage nicht, dass diese Herausforderung nicht schwierig wäre oder dass sie kein Ringen für Dich miteinbezieht, denn die geäußerten Glaubenssätze sind ziemlich stark, aber Du offerierst Dir eine enorme Herausforderung, die auch eine riesige Chance generiert. Durch das Annehmen dieser Herausforderung und wenn Du Dir erlaubst, Dich selbst gründlich zu prüfen und mit Deinen Motiven, Deinen Glaubenssätzen und mit dem, was Du wahrnimmst und wohin Deine Aufmerksamkeit geht, vertraut zu werden, offerierst Du Dir die Chance, echte Freiheit zu generieren.

CARLA: Ich erkenne unsere Interaktionen im Verlauf der Jahre und das, was ich mir selbst mit ihr präsentiert habe. Manchmal war es verwirrend, und es war sehr heftig und hartnäckig. Der Grund dafür, dass ich das jetzt hochkommen lasse, ist das Gefühl, dass ich das abschließen will. Ich will das nicht tun.

ELIAS: Und Du experimentierst.

CARLA: Die Sache mit dieser Anzeige ist für mich sehr ungewohnt.

ELIAS: Durchaus. Missverstehe nicht das, was ich Dir offeriert habe. Ich sage nicht, dass die von Dir gewählte Handlung schlecht, falsch oder falsch motiviert wäre. Ich offeriere Dir lediglich Informationen, die es Dir ermöglichen, Dein Motiv zu untersuchen.

Bitte erkenne auch, dass es keine Rolle spielt, selbst wenn Du diesen Vorgang ursprünglich aus dem Grund angeheuert hast, um zu versuchen, ihre Äußerung oder Realität zu verändern. DEINE Richtung kannst Du jederzeit ändern: fahre mit dem physischen Vorgang fort, aber ändere Dein Motiv. Du bist nicht bloß deshalb auf eine einzige Äußerung festgelegt, weil Du in einem Augenblick eine Wahl generiert hast. Selbst wenn Du eine spezifische Wahl und Strömung fortsetzt, kannst Du Dein zum Ausdruckbringen, das, wie Du dies fortsetzt, verändern.

CARLA: Ich habe das Gefühl, dass das gerade passiert.

ELIAS: Ja, da Du Dir mehr Informationen offerierst.

CARLA: Es fing mit Zorn an, aber im Verlauf der Zeit war dieser Vorgang mit weniger Wut verbunden. Aber ich beabsichtige, diese Handlung fortzusetzen, weil es noch andere Gründe gibt.

ELIAS: Denn Deine Wahrnehmung ändert sich. Du erlaubst Dir, mehr Informationen miteinzubeziehen und Deine Aufmerksamkeit deshalb auf Dich selbst umzuziehen und Dein Motiv zu ändern und Dir Auswahl zu offerieren im Wissen, dass Du Glaubenssätze hast, diese bestätigst und nicht versuchst, sie zu eliminieren, lediglich deren Existenz bestätigt aber weißt, dass Du wählen kannst.

CARLA: Ich fühle, dass ich in dieser Sache jetzt ruhiger und weniger rückwärtsgewandt bin.

ELIAS: Ich verstehe.

CARLA: Sie ist sozusagen mein großes Schulprojekt, an dem ich seit zehn Jahren arbeite. Ich habe ihr erlaubt, die Quelle meines Ärgers und meiner Frustration zu sein. Ich habe ihr erlaubt, meine Quelle .. (Elias lacht), nein sie ist nicht die Quelle …

ELIAS: Ich verstehe. Aber mit dieser enormen Herausforderung wird auch, wie gesagt, das Potential für enorme Freiheit geäußert.

CARLA: Ist es das, was ich zu tun versuche?

ELIAS: Ja.

CARLA: Das dachte ich mir, weil ich eine ungewohnte Handlung anheuere.

ELIAS: Ja, Du erlaubst Dir, Deine Partizipation an unterschiedlichen Szenarien zu prüfen und Dir deshalb ein Wiedererkennen Deiner Fähigkeit, Deiner Macht, Deiner Vorlieben und die Freiheit zu offerieren, das, was Du haben willst, zu generieren.

CARLA: Ich muss mich wohl auf dessen Höhepunkt befinden, weil ich jetzt genau in diesem Augenblick so viel Intensität und alle dies Veränderungen erschaffe. Ich denke, dass ich einfach weitergehen und mehr darin feststecken möchte.

ELIAS: Ich verstehe. Es ist eine Äußerung, die überall auf Eurer Welt geschieht. Derzeit findet ein enormer Energieschub statt, und überall auf Eurer Welt erleben Individuen ähnliche Entdeckungsfahrten, dass sie sich der Schwelle der echten Erkenntnis/Gewahrsein des Selbst und des echten Erlaubens des Selbst nähern.

CARLA: Es gibt so viel Konflikt und Verwirrung, weil das so ungewohnt ist. Deshalb gibt es so viel Unrast. Umschaltung bedeutet Unrast, dass Dinge in Bewegung sind, und dies wird sehr verwirrend. Ich denke nicht, dass die Leute wissen, wie sie handeln oder reagieren können, weil es so ungewohnt und traumatisch ist.

ELIAS: Es ist ein Re-Konfigurieren. Wie gesagt, haben die meisten Individuen in Eurer physischen Dimension zu allen Zeiten die Common-Orientierung inne, deren natürliche Äußerung es ist, sich extern zu äußern, und so wurde es für sie zur gewohnten Handlung, auch ihre Aufmerksamkeit im Draußen festzuhalten. Das ist keine natürliche Bewegung, aber das wurde zu ihrer gewohnten Äußerung, da es die natürliche Bewegung der Commons ist, sich im Draußen zu äußern und zu manifestieren.

Da die meisten Individuen die Common-Orientierung haben, äußert sich das Meiste in Euer physischen Dimension auf diese Weise, weshalb es in Verbindung mit dieser Umschaltung die Möglichkeit von Trauma gibt, denn eine der Bewegungen dieser Umschaltung ist es, die Energie Euer physischen Diesen neu zu konfigurieren, weg von der externen Äußerung, dem Intellektuellen, dem Männlichen und hin zum Inneren, der Intuition, dem Weiblichen, und dabei die Absicht eines jeden Individuums auf das Selbst umzuziehen, um es Euch zu erlauben, Euch absichtlich selbst objektiv zu steuern. Die Common-Orientierung ist mit dieser Handlung nur wenig vertraut, was enormes Trauma-Potential generiert.

Session 1063
Thursday, April 25, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Sa 18. Mai 2019, 08:37

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

DAWN: Bei meiner ersten Frage geht es um eine schon lange währende physische Irritation, bei der ich viele verschiedene Wege erforschte. Kürzlich ging mir auf, dass es vielleicht Teil einer großen Transformation ist, und ich frage mich, ob es vielleicht auch mit der Umschaltung und dem Gebären von Veränderungen zusammenhängt. (gekürzt)

ELIAS: Dein Eindruck hinsichtlich der mit Deiner Entwicklung in dieser Bewusstseinsumschaltung parallel verlaufenden physischen Manifestation ist richtig. Darüber hinaus generierst Du diese Manifestation auch noch, um Deine Aufmerksamkeit ständig auf das Selbst zu richten, und wenn Du Dir zu bemerken erlaubst und Du dies wählst, kannst Du diesen Vorgang beenden, indem Du Deine Aufmerksamkeit einfach vom Draußen nach innen umschalten.

DAWN: Das leuchtet mir ein. Damit habe ich meine Aufmerksamkeit sehr effektiv erlangt, aber ich würde diesen Vorgang nun gerne beenden.

ELIAS: Wenn Du fortfährst zu üben und die Augenblicke bemerkst, in denen Du Deine Aufmerksamkeit - insbesondere in Verbindungen mit anderen Individuen - auf das Draußen richtest und Dir erlaubst, sie vielmehr Dir selbst zuzuwenden, kannst Du diese Manifestation auflösen.

(Ausschnitt)

DAWN: Ich habe das Gefühl, ein Denk-Fokus zu sein (Fokus-Typen: Denk-Fokus, emotionaler Fokus, religiöser oder politischer Fokus), und falls ja, würde das auch etwas Schwierigkeiten in der Kommunikation zwischen Michael und mir zur Folge haben?

ELIAS: Das ist richtig, und bisweilen kann es herausfordernd sein. Das heißt nicht, dass emotional-fokussiert Individuen nicht denken würden, oder dass denk-fokussierte Individuen keine Emotionen hätten, denn Denken und Emotionen sind Funktionen Eurer physischen Manifestation.

Emotionale Fokusse richten zunächst ihre Aufmerksamkeit in ihrem Informationsprozess nicht unbedingt auf die emotionale Kommunikation, sondern auf das Gefühl, das ihnen erste Informationen offeriert. Danach mögen sie die von ihnen interpretierten Gefühle gedanklich verarbeiten.

Denk-fokussierte Individuen dagegen verarbeiten Informationen zunächst über den Intellekt, und sie mögen oft eine größere Herausforderung beim Ausrichten ihrer Aufmerksamkeit auf ihre emotionalen Kommunikationen generieren, denn sie sind es nicht gewohnt, ihre Emotionen zu erkennen und richten ihre Aufmerksamkeit bereitwilliger aufs Denken, und sie assoziieren Aufmerksamkeit sogar als Denken, aber sie ist kein Denken.

In der Interaktion zwischen diesen verschiedenen Fokus-Typen könnt Ihr bisweilen etwas Herausforderung beim Übersetzen von dem generieren, was das andere Individuum projiziert. Sobald Ihr diese Unterschiede erkennt, könnt Ihr Euch erlauben, die Art und Weise zu akzeptieren, wie Ihr Euch äußert und wie Ihr Informationen verarbeitet und somit weniger Anstrengung generieren, denn Ihr werdet Euch weniger um die Äußerung des anderen Individuums kümmern. Und somit entspannt Ihr Eure Energie mehr, was es Euch ermöglicht, das, was der Andere äußert, ganz natürlich zu übersetzen.

DAWN: Bei der nächsten Frage geht es um meinen Job. Im letzten Jahr erkannte ich, dass das eine große Informationsquelle für das Erkunden von Themen wie Loyalität, Werturteil, Verantwortlichkeit und Verletzlichkeit ist. Momentan schwanke ich zwischen zwei Extremen, den Job behalten zu wollen und womöglich in der nächsten Stunde oder am nächsten Tag ist es so, dass ich ihn nicht mehr haben will. Warum schwanke ich zwischen diesen Extremen, und was kann ich diesbezüglich tun?

ELIAS: Zunächst einmal sage ich Dir, dass der Vorgang dieser Extreme mit Deiner Orientierung assoziiert ist und davon beeinflusst wird. Es gibt noch eine weitere Verbindung zu den Energiewogen, die sich bezüglich der Bewegung dieser Umschaltung/Wandel ereignen, was Du auch noch miteinbeziehst.

Beim Generieren Deiner Bewegung, wenn Du Dich mehr und mehr mit Dir selbst vertraut machst und Dein Gewahrsein immer mehr erweiterst - was Du getan hast - erschaffst Du für Deine Orientierung eine Art von Kampf durch das Produzieren einer Trennung zwischen dem Objektiven und dem Subjektiven, was für sie unnatürlich ist. Aber dies ist auch ganz verständlich. Viele Individuen dieser Orientierung generieren in Verbindung mit dieser Umschaltung ähnliche extreme Äußerungen.

In Verbindung mit Deinem Arbeitsplatz präsentierst Du Dir Bildersprache, und da Du versuchst, Dich mit Dir selbst vertraut zu machen, generierst Du diese extremen Gegensätze. Dieses Hin und Her generierst Du, um Deine an Dich selbst gerichtete Kommunikation zu erkennen und das zu erforschen, was Du wirklich haben willst, was nicht das Arbeitsverhältnis, sondern Dich selbst und das betrifft, wie Du Dich zu äußern und was Du zu generieren wünschst, Dir die Freiheit zu offerieren, Dich ohne Einschränkungen zu äußern. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit nach Draußen auf den Arbeitsplatz richtest, hörst Du nicht auf das, was Du Dir kommunizierst.

Wenn Du Deine Energie entspannst und auf das hörst, was Du Dir kommunizierst, wirst Du Dir auch erlauben, Deine Wahlmöglichkeiten objektiv zu erkennen und mit diesem Hin und Her aufhören. Dies betrifft nicht den Job, sondern vielmehr das, dass Du Dich frei äußern willst, und es ist lediglich die Art und Weise, wie Du das für Dich selbst abbildest.

DAWN: Mein Gefühl, dass ich noch nicht weggegangen bin, weil es im Job etwas für mich zu bekommen gibt, ist also richtig.

ELIAS: Nicht unbedingt. Es betrifft nicht den Job, weshalb Du auch nichts bekommst. Du erlangst nichts vom Job. Das, was Du Dir präsentierst, ist die Chance, Dich selbst und das zu erforschen, was Du generieren willst, nicht das, was Du bekommst.

(Ausschnitt)

MICHAEL: In jüngster Zeit habe ich die Sitzungen über Sex gelesen, aber etwas fehlt darin, und zwar das Thema Masturbation. Ich dachte, wir können ein bisschen darüber sprechen, da dies mit Gewohnheiten und Ablenkung zu tun hat.

ELIAS: Da ist abhängig von der Person. Der physische Vorgang ist es lediglich das Zulassen physischen Vergnügens. Ihr könnt aber auch in Verbindung damit noch andere Äußerungen inkorporieren.

MICHAEL: Wie dass Manche das für schlecht halten, Andere aber nicht? Ich denke, dass es von unseren Glaubenssätzen abhängig ist.

ELIAS: Es gibt diese Assoziationen, und Manche mögen dies als Ablenkung, Andere in Verbindung mit einem von ihnen geäußerten Problem und wieder Andere in Bezug auf Furcht miteinbeziehen. Das ist abhängig vom Individuum.

MICHAEL: In jüngster Zeit habe ich versucht herauszufinden, wie dies in meine Wahrnehmung hineinpasst. Ich denke, dass ich das noch mehr erforschen werde, bevor ich mehr dazu sage.

ELIAS: Okay.

MICHAEL: Ich will nicht, dass Du mir alle Antworten gibst.

ELIAS: (lacht) Du kannst Deine diesbezüglichen Assoziationen und Glaubenssätze und das erforschen, welche Duplizitäts-Glaubenssätze Du damit verbindest.

MICHAEL: Die Ablenkung war vorhanden, und auch Furcht, woran ich nicht gedacht hatte. Ich denke, dass ich darüber nachdenken oder dies erfühlen muss, da ich emotional orientiert bin. Aber Danke für den Input.

ELIAS: Ha, ha, ha! Okay!

DAWN: Ich habe die Gewohnheit, an der Haut herumzupflücken, und Michal rät mir, dies zu erforschen. Da ich jetzt so tapfer hier bin, sage mir bitte, was es mit dieser Gewohnheit auf sich hat, die ich schon mein ganzes Leben lang habe.

ELIAS: Und was ist Dein Eindruck?

MICHAEL: Ich wusste, dass Du das fragen wirst.

DAWN: Ich denke, dass es mit Freisetzen/Loslassen (release) und dem Aufmerksamkeitsfokus und dem mich mit mir selbst Beschäftigen zu tun hat.

ELIAS: Dein Eindruck ist richtig, und dieser Vorgang wird auch noch ziemlich von Deiner Orientierung beeinflusst. Viele Individuen der Soft-Orientierung g generieren physische Wiederholungs-Handlungen. Diese sich wiederholenden physischen Handlungen, die keine Aufmerksamkeit erfordern, tut Ihr, um Eure Aufmerksamkeit in verschiedenen Augenblicken auf die eine oder andere Richtung zu fokussieren.

Ohne darüber nachzudenken, generieren Individuen der Soft-Orientierung oft, dass sie sich mit dem ständigen simultanen subjektiven als auch objektiven Gewahrsein ein bisschen überfordern, weshalb sie dazu neigen, bestimmte Handlungen vorzunehmen, die es ihnen sozusagen erlauben, eines der beiden Gewahrsein zu beruhigen. Dies ermöglicht es Dir, Deine Aufmerksamkeit entweder auf das eine Gewahrsein oder auf das andere zu richten, was Dir erlaubt, Deine Energie zu entspannen.

DAWN: Vor ein paar Monaten fing ich mit Yoga an und fand es sehr wohltuend, beruhigend und auch dass es meine Energie justiert und mich viele Lektionen und Gedanken lehrt, die ich in meinen Alltag mitnehmen kann. Die Ärzte sagten Michael, dass er wegen seiner Rückenproblem bestimmte Übungen nicht machen soll, die wir oft beim Yoga-Unterricht machen. Ich frage mich, ob es einen Weg gibt, wie er sie trotzdem machen kann.

MICHAEL: Wenn ich meine diesbezüglichen Glaubenssätze ändern oder sie akzeptieren würde, sollte ich es schaffen können.

ELIAS: (lacht Du hat einen interessanten Haken geschlagen als Du erkanntest, dass Du Glaubenssätze nicht änderst.

MICHAEL: Ich hatte das Vokabular vergessen.

ELIAS: Ha, ha, ha. Bist Du daran interessiert, diesen Vorgang auszuüben oder nicht?

MICHAEL: Anfangs war ich nicht daran interessiert, aber seitdem ich das mit der Verlangsamung und dem sich Zentrieren erkannte, habe ich verstanden, dass Yoga dies für Viele bringt, und ich denke, dass ich daran interessiert bin. Wenn ich das annehme, denke ich, dass ich dann die Bewegungseinschränkungen nicht hätte.

ELIAS: Dies ist eine Wahl, und wenn Du Deine Glaubenssätze bezüglich einer solchen Bewegung erkennst, kannst Du mühelos jedwede von Dir gewünschte Bewegung generieren, weil Du erkennst, dass Du die Einschränkung in Verbindung mit Deinen Glaubenssätzen erschaffst, und es gibt auch ein Zögern aus Frucht, eine unbehagliche physische Beeinträchtigung zu erschaffen, was auch in Verbindung damit geäußert wird, dass Du Deiner Schöpferfähigkeit bezüglich physischer Äußerungen nicht vertraust.

MICHAEL: Es hängt auch damit zusammen, dass ich erkenne, das ich Sumari und unfähig bin, Dinge zu vollenden oder etwas beständig zu tun. Ich weiß, dass es nicht so sein muss, aber dazu neige ich einfach.

ELIAS: Ah, aber was ist vollenden? Diese Yogaübung inkorporiert keinen Endpunkt und keine Vollendung. Darum geht es nicht.

MICHAEL: Das ist eines der Nebenprodukte der Common-Orientierung beim physischen Erschaffen, das Sehen, wie etwas geschieht. (lacht)

ELIAS: Aber Du generierst tatsächlich eine physische Manifestation und das Resultat wird spontan generiert. Und in einem anderen Augenblick generierst Du ein anderes spontanes Resultat. Jede Bewegung, die Du bei diesen Übungen miteinbeziehst, ist ein Resultat und eine physische Manifestation.


Session 1066
Saturday, April 27, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Do 23. Mai 2019, 16:48

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

ANJULI: Die Ängste, die ich als Teenager hatte, kamen in den ersten Jahren wieder, als ich der Maharishi-Bewegung angehörte. Ich träumte von Wesen, die etwas mit mir machten. Meine Ängste übersetzten sich als Gefühle, dass ich von anderen Wesen aufgesucht wurde, die ich als negativ und schädigend ansah. Ich denke, dass das hauptsächlich durch meine Ängste erschaffen wurde. Damals lernte ich, mit dieser Furcht umzugehen, denn wenn ich von diesen Wesen träumte, fing ich an, nicht wegzulaufen oder gegen sie zu kämpfen, sondern ihnen ruhig in die Augen zu blicken und etwas zu sagen, wie beispielsweise: „Ich werde Dich jetzt transzendieren“, oder auch einfach zu beten. Es war dann immer ein Nicht-Bekämpfen oder Nicht-Weglaufen, sondern sich dem Stellen und wohl ein Annehmen.

ELIAS: Ja.

ANJULI: Die Wesen, die ich wahrnahm, waren also eine Manifestation meiner Ängste?

ELIAS: Teils ja, teils nein, teils Manifestationen oder objektive kurze Interaktionen mit anderen Fokussen Deinerselbst, Deiner Essenz in anderen physischen Dimensionen.

ANJULI: Ja, und ich hatte einfach Angst, weil das ungewohnt für mich war.

ELIAS: Richtig.

ANJULI: Ich hatte dann später dieses Gefühl als ich alle diese Geschichten über die sogenannten "Grauen" hörte. Meine damalige Furcht war, dass ich nachts von Wesen besucht wurde, die mich hypnotisierten und in ihr Raumschiff mitnahmen. Ich fühlte mich als Opfer und fürchtete mich vor ihnen, und dann brachten sie mich wieder zurück. Ich hatte das Gefühl, als ob wirklich so etwas passiert wäre. Und als ich von den "Grauen" hörte, hatte ich immer noch Angst, aber das hörte auf, nachdem ich Deine Sitzungen gelesen hatte. Nein, es hörte schon vorher auf, und zwar als ich im Traum einem dieser Wesen begegnete, und es zeigte mir, wie zart ihre Körper sind. Physisch schien er nicht sehr mächtig zu sein. Dann träumte ich, dass ich mit ihnen in einem Raumschiff war, und sie legten mir zwei ihrer Kleinen in die Arme, und während des ganzen Erlebnisses hatte ich keine Angst. Habe ich eine Begegnung mit einem meiner andersdimensionalen Fokusse erlebt?

ELIAS: Ja.

ANJULI: Die Wesen, die wir als die „Grauen“ bezeichnen und viele von uns sind im Traum miteinander in Kontakt, und sie sind aus einer anderen physischen Dimension. Wir begegnen ihnen, und die Gestalt, die sie in ihrer Dimension haben, übersetzen wir in die Form, in der sie uns erscheinen, mit diesen großen schwarzen Augen?

ELIAS: Ja.

ANJULI: Und sie sind Wesen ohne Emotionen, weshalb wir uns von ihnen so sehr herausgefordert (challenged) fühlen?

ELIAS: Ja, das ist richtig.

ANJULI: Sie sind von unseren Emotionen und von unserer Dimension fasziniert, und deshalb interagieren wir mit diesen Fokussen? Sie sind an uns und wir sind auch subjektiv an ihnen interessiert, aber wir haben diese Glaubenssätze, weshalb wir uns davon herausgefordert fühlen?

ELIAS: Ja.

ANJULI: Und diese Geschichten, dass sie mit uns eine neue Art von Kindern erschaffen würden, die teils menschlich und teils von ihrer Art sind, sind die wahr?

ELIAS: Nein.

ANJULI: Denn viele haben diese Bildersprache, dass sie diese Kinder mit ihnen zusammen erschaffen würden, die beispielsweise statt schwarzer Augen blaue Augen haben und etwas anders aussehen. Das hat nichts mit uns zu tun, oder was ist das?

ELIAS: Das ist eine Übersetzung. Tatsächlich generiert Ihr keinen physischen Vorgang des Erschaffens von Kindern durch Interaktion mit jenen anderen Fokussen, denn dieser Vorgang würde in keine von beiden Dimensionen passen. Und ein zum Ausdruckbringen solcher Kinder würde in keine von beiden Dimensionen passen. Was bei dieser Metaphorik erschaffen wird ist eine Übersetzung, denn im Inneren wisst Ihr, dass sie andere Fokusse Eurer Essenz sind, und Ihr versucht, eine Art Brücke objektiven Verstehens zu generieren. Die Brücke, die erschaffen wird, ist als objektive Übersetzung sozusagen das Generieren eines Wesens, das dazwischen ist, das teilweise ein Wesen aus jener und teilweise ein Wesen aus Eurer Dimension ist. Dies wird aus dem inneren Wissen heraus hervorgebracht, dass sie tatsächlich andere Aspekte Eurer eigenen Essenz sind, doch ohne objektive Informationen generiert Ihr Übersetzungen, um Euch eine Verbindung zu offerieren.

ANJULI: Wenn so viele von uns Erlebnisse mit jenen Fokussen aus jener Dimension machen, sind wir wahrscheinlich daran interessiert, Erfahrungen aus solchen anderen Dimensionen zu bekommen, aus Dimensionen, die Emotionen nicht verwenden, dies um unsere eigenen Emotionen besser zu verstehen und von draußen zu sehen, wie es ist, jemand zu sein, der keine Emotionen hat?

ELIAS: Ja.

ANJULI: Und das setzen wir auch in der Bildersprache von Star Trek Enterprise mit dem Androiden Data um. Viele von uns haben ihn sehr gern, und er möchte immerzu ein Mensch werden und Emotionen erleben, doch er hat keine Emotionen. Oh, ich mag ihn so sehr! Später dachte ich, dass das wirklich interessant ist, weil wir das auch als Brücke verwenden, um andere Dimensionen zu verstehen und uns von Wesen weniger herausgefordert zu fühlen, die nicht das haben, was wir in unserer Dimension haben.

ELIAS: Richtig. Ha, ha, ha. (Anjuli lacht). Das ist sehr kreativ!

ANJULI: Wenn Du jetzt in unseren Sitzungen keine Emotionen gebrauchst, würde mich das weniger herausfordern als in der Vergangenheit. Aber ich mag es, wenn Du ein bisschen Emotionen gebrauchst.

ELIAS: Nun, meine Freundin, ich werde damit weitermachen!

ANJULI: Ich dachte an den andersdimensionalen Fokus, der mich in jener Nacht besuchte und plötzlich an meinem Bett saß. Ich versuchte, mich in jene Dimension und in das, wie er wahrscheinlich aussieht, hinein zu fühlen und dann erschien er mir als ein Körper ohne Kopf, aber mit Armen und Beinen, und das war eine Übersetzung, damit er in unsere Dimension hineinpasst. Aber so sieht er in seiner Dimension nicht aus. War er ein Fokus aus jener fluiden Dimension. War er diese Art fluider Fokus, mit dem ich manchmal in Kontakt bin?

ELIAS: Ja.

Session 1100
Monday, June 03, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Fr 24. Mai 2019, 15:40

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

DIANNE: Avie ist jetzt 50 Jahre alt, hat nie geheiratet, ging nicht aus und hat sein ganzes Leben mit seiner Mutter verbracht, und nachdem sie starb fragt er sich, wie es ihr geht und warum sie nicht versucht, Kontakt mit ihm aufzunehmen, was sie wahrscheinlich getan hat, aber vielleicht war er einfach nicht empfangsbereit. Diese Frage ist sehr wichtig für ihn.

ELIAS: Die Verstorbenen versuchen nicht, Kontakt aufzunehmen. Ihr Aufmerksamkeit geht in viele Äußerungen und Handlungen und ist deshalb nicht auf die Erlebnisse eines bestimmten Aufmerksamkeitsfokus gerichtet, da sie sich für das Gewahrsein als Essenz-Aufmerksamkeit öffnen. Sie werden nicht assimiliert, aber es gibt diesen Vorgang des sich Verschmelzens/Vermischens (blending) wobei sie erkennen, dass sie Essenz sind, und sie sehen eine bestimmte Aufmerksamkeit nicht mehr singulär.

Jede in Eurer physischen Dimension manifestierte individuelle Aufmerksamkeit generiert ein Energie-Deponat. Deshalb kann der Hinterbliebene auf das Energiedeponat des Verstorbenen zugreifen, oder er greift sogar auf die Energie jener Aufmerksamkeit als nicht-physische Äußerung zu und interagiert mit ihr. Das ist es, was Ihr im physischen Fokus tut.

Jeder von Euch projiziert Energie. Ihr manifestiert Euch selbst und projiziert ständig Energie, und die anderen Individuen interagieren unmittelbar mit der von Euch projizierten Energie. Die tatsächliche solide physische Manifestation aus Fleisch und Blut ist Eure Schöpfung und eine Projektionen Eurer Wahrnehmung. Deshalb könnt Ihr, ganz egal, ob die Person am Leben oder verstorben ist, die gleichen Bildnis-Projektionen generieren. Wenn Avie wählt, mit der Aufmerksamkeit seiner Mutter zu interagieren, kann er deshalb auf diese Energie zugreifen.

DIANNE: Nimmt er dann wahr, dass sie zugegen ist und dass sie interagieren? So wie ich Dich wahrnehme und mit Dir interagiere?

ELIAS: Ja, Manche erlauben sich bisweilen die tatsächliche physische Manifestation eines Verstorbenen zu generieren. Ob Verstorben oder am Leben, das spielt keine Rolle, denn unmittelbar interagiert Ihr mit der Energie eines anderen Individuums und generiert die tatsächliche physische Manifestation.

DIANNE: Ich denke, dass er das gerne hören wird.

Ich bin mir sicher, dass ich mit meinen Töchtern zusammen viel gemeinsame Leben habe. Wir sind uns so sehr nahe, obwohl wir wie Hund und Katze miteinander kämpfen. Ich denke, dass wir bereits viele Leben miteinander verbracht haben.

ELIAS: Ja, das stimmt.

DIANNE: Und dass Beide in anderen Leben meine Mutter waren.

ELIAS: Ja.

DIANNE: Über andere Beziehungen weiß ich nichts, aber ich habe das Gefühl, dass es Freundschaften gab.

ELIAS: Stimmt.

DIANNE: Ich gehöre der Vold-Essenz-Familie an. Weine ich deshalb so schnell? Ich weiß, dass Weinen eine Kommunikation sein kann. Ich weine, wenn etwas sehr schön ist, oder ich weine mit, wenn ein Anderer weint. Liegt das an meiner Vold-Zugehörigkeit oder an meiner Emotionalität? (gekürzt)

ELIAS: Beide Äußerungen üben Einfluss aus, aber diesen Vorgang generierst Du auch in Verbindung mit verschiedenen Äußerungen, und eine davon ist mit dem von Dir häufig genutzten empathischen Sinn assoziiert, wobei Du Dir erlaubst, die Erfahrung eines Anderen ebenfalls zu erleben, weshalb Du oft diesen Vorgang des Weinens in Verbindung mit diesem Sinn erschaffst. Ein anderes Mal weinst Du, um ganz natürlich Energie freizusetzen. Es spielt keine Rolle, ob Du die sogenannte Ursache für negativ oder positiv hältst….

DIANNE: Ich schäme mich dann, weil ich keine Kontrolle darüber habe, und dieses Gefühl der Verlegenheit mag ich nicht. Ich weiß, dass ich darüber urteile.

ELIAS: Ja.

DIANNE: Es ist weder richtig noch falsch, sondern neutral. Ich möchte das überwinden (to get over it). Die Leute fragen mich, warum ich weine und was los ist? Sie regen sich auf, aber es kann sein, dass ich wegen etwas Wunderbarem weine.

ELIAS: Es ist einfach die von Dir gewählt Weise, wie Du festgehaltene Energie freisetzt.

(Ausschnitt)

DIANNE: Schon seit meiner frühen Kindheit war ich immer an Geld interessiert. Ich mochte Geld und sammelte und sparte es gerne. Im ersten Teil meines Lebens gab ich mit Freude Geld aus, aber dann lebte ich mit zwei Kindern von Sozialhilfe, und ich hatte das Gefühl, Mangel zu leiden und fing an zu sparen, um mir die Dinge, die ich haben wollte, leisten zu können.

Das resultiere in dem Glaubenssatz, dass man nicht alles haben aber es doch bekommen kann, wenn man spart und Opfer bringt, aber das gefällt mir nicht. Ich möchte nicht länger über diesen Glaubenssatz urteilen. Es ist ein Glaubenssatz. Ich akzeptiere ihn, aber ich möchte gerne etwas Anderes erwählen.

Doch wenn ich versuche, mir etwas Anderes auszumalen, kommt diese enorme Dichte. Du sagtest, dass Dichte um manche Dinge herum vorhanden ist, und ich versuchte, mich hindurchzuarbeiten. Ich habe einfach dieses komische Gefühl im Kopf, wenn ich daran denke, den vollen Preis für etwas zu zahlen, und ich denke dann an das, was ich mir beibrachte, es nicht zu tun. Doch nun gilt es loszulassen und darauf zu vertrauen, dass immer noch Geld da sein wird, wenn ich Geld ausgebe und dass ich es immer noch erschaffen kann. Ich vertraue nicht auf meine Fähigkeit, andauernd zu erschaffen, obwohl es mir gut geht. Ich weiß, dass das eine intellektuelle Sache ist, aber das geht nun schon so lange so, und ich denke, dass es das ist, wenn Du von der Dichte um etwas herum sprichst. Kannst Du mir das erklären?

ELIAS: Das erschaffst Du in Verbindungen mit Antizipation/Vorwegnahme. Du projizierst Deine Aufmerksamkeit in die Zukunft. Diese Wahrnehmung kannst Du ändern, wenn Du Deine Aufmerksamkeit echt im Jetzt belässt und sie nicht in einer Vorwegnahme der Zukunft projizierst. Bestärke Dich im Jetzt, dass Du das generierst, was Du haben willst, und dass Du genug hast. Meine Freundin, die Zukunft ist eine Illusion.

DIANNE: Meinst Du, wenn ich das paktiere, dass ich diese Dichte dann überwinden kann?

ELIAS: Ja.

DIANNE: Ich habe das schon ein paar Mal getan. Ich habe Dinge getan und mich dabei wohlgefühlt. Und hinterher war ich froh, dass ich es getan habe, dass ich trotz der Dichte voranging und meine Wahl traf. Wird diese Dichte schließlich verschwinden, denn sie gefällt mir nicht?

ELIAS: Halte Deine Aufmerksamkeit im Jetzt. Das übt großen Einfluss aus.

(Ausschnitt)

ELIAS: Der Schlüssel ist es, Deine Aufmerksamkeit simultan im Jetzt auf Dir zu belassen. Manchmal gibst Du auf Dich Acht, aber nicht im Jetzt, und manchmal achtest Du aufs Jetzt, aber nicht auf Dich selbst. Richte sie nun sowohl aufs Jetzt als auch auf Dich.

DIANNE: Das kling so einfach.

ELIAS: Ds ist ungewohnt, und ich bin mir der Herausforderung für Dich wie auch für viele Andere gewahr, weil dieser Vorgang für Euch ungewohnt ist. Für die Orientierung common = allgemein ist die Bewusstseinsumschaltung herausfordernder als für andere Orientierungen, denn Ihr seid es gewohnt, Eure Aufmerksamkeit nach Draußen zu projizieren. Ihr seid es gewohnt, im Draußen zu generieren, und für Euch ist es ungewohnt, Eure Aufmerksamkeit im Inneren zu belassen, und weiterhin zu erschaffen und im Draußen zu generieren. (??? You are familiar with generating outwardly, and it is an unfamiliar action to hold your attention inwardly and continue to create and generate outwardly.)

Session 1109
Monday, June 10, 2002 (Private/In Person)





ELIAS: Yes. You are not eliminating any of these belief systems, and duplicity is a belief system also. You are not eliminating it. You are moving into acceptance of it, and therefore it continues to exist but you allow yourself the recognition and acknowledgment of it, and therefore allow yourself choice and are not locked to merely one expression.

Let me also say to you, my friend, acceptance is an action that is generated in the moment. You do not create the action of acceptance that is expressed ever after. For were you to be generating of any aspect of your reality or your beliefs in any one moment and generate that as an absolute ever after, you deny yourself choice ever after. Therefore, the action of acceptance is generated in each moment, for your reality and your perception is continuously changing.

Session 1101
Tuesday, June 4, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Di 18. Jun 2019, 09:21

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

JULIA: Kürzlich verstauchte ich mir den Knöchel, und ich weiß wirklich nicht, warum ich das tat. Kannst Du mir sagen, warum?

ELIAS: Ich habe den Verdacht, dass Du es weißt, aber ich werde Dir eine Erklärung offerieren.

JULIA: Habe ich teilweise wieder experimentiert?

ELIAS: Nicht unbedingt. Diese physische Beeinträchtigung hast Du erschaffen, um Dir zu kommunizieren, langsamer voranzuschreiten und Dich nicht zu überfordern.

JULIA: Das Tempo ganz allgemein zu drosseln?

ELIAS: Ja. Es ist unnötig, Dich zu drängen und damit zu überfordern. Ich erkenne, dass Du Dir viele Richtungs- und Bewegungs-Änderungen präsentierst, was überwältigend sein kann. Deshalb hast Du diese physische Beeinträchtigung generiert, um Dir zu kommunizieren, Deine Bewegung zu verlangsamen und Dich nicht zu überfordern. Du hast wirklich genug Zeit, um alle Veränderungen zu generieren, die Du gegenwärtig und in naher Zukunft in eigener Regie erschaffst, was Dir erlaubt, Deine Energie zu entspannen und weniger Anspannung miteinzubeziehen.

JULIA: Ich sollte es also einfach langsamer angehen, weil ich genug Zeit habe.

ELIAS: Richtig.

JULIA: Obwohl ich weiß, dass ich das alles gerne tun möchte, weil ich jetzt die Kraft habe, es zu tun.

ELIAS: Ich verstehe Dich.

JULIA: Aber es ist okay, wenn ich nicht alles gleichzeitig tue! (lacht)

ELIAS: Ha, ha, ha. Richtig!

JULIA: Gestern war ich wegen meines Knöchels in der Physiotherapie, und der Therapeut sage mir, dass ich nicht normal stehe. Dann arbeitete er an den Muskeln, und als ich heute aufwachte, tat mir alles weh. Ist das eine weitere Reflektion dieses Versuchs, mein Tempo zu drosseln?

ELIAS: Auch eine Balance.

JULIA: Was meinst Du damit?

ELIAS: Dass Du Dir nicht nur Symbolik bezüglich des Drosselns Deiner Bewegung offerierst sondern auch um zu erkennen, dass Du genug Zeit hast, um alles, was Du tun und alle Veränderungen, die Du in initiieren willst, erfolgreich zustande zu bringen, dabei jedoch auch Ausgewogenheit zu inkorporieren statt solche Extreme zu äußern.

JULIA: Energie-Extremen und solche Dinge?

ELIAS: Sowie bei jeder Äußerung und Handlung, die Du spontan inkorporierst. Erlaube Dir Ausgewogenheit im objektiven Wissen, dass Du es erfolgreich zustande wirst, Balance statt der Extreme innerhalb Deiner Wahrnehmung und energetischen Äußerung zu generieren.

JULIA: Ich habe erwogen, nicht wieder zum Therapeuten zu gehen, weil es hinterher so sehr wehtat. Ist das eine gute Idee und würde mir das helfen, mehr ins Gleichgewicht zu kommen?

ELIAS: Nicht unbedingt. Du wählst, ob Dir die Behandlung durch den Therapeuten gemäß Deiner Glaubenssätze in der physischen Manipulation Deines Körperbewusstseins helfen wird. Du kannst auch wählen, diesen Vorgang nicht zu praktizieren und trotzdem weiter genesen, denn Du kommunizierst Dir, warum Du diese Beeinträchtigung erschaffen hast. Mit Deinem Bestätigen dieser Botschaft und dem Miteinbeziehen dieses Vorgangs fährst Du fort, den Knöchel zu heilen.

JULIA: Kürzlich schrieb ich für die Schule einen Bericht über die traditionelle chinesische Medizin, die sich darauf fokussiert, dass der ganze Körper im Gleichgewicht ist und solche Dinge. Hat das etwas mit der von Dir erwähnten Balance zu tun?

ELIAS: Ja.

JULIA: Dieser Bericht hatte also damit zu tun?

ELIAS: Ja.

JULIA: Das ist toll. Ich habe auch daran gedacht, zur Akupunktur zu gehen, obwohl ich nicht krank bin, einfach so. Ist das …?

ELIAS: Um das zu erleben. Es gibt keinen Grund, warum Du das nicht tun solltest. Es ist lediglich die Offerte an Dich, unterschiedliche Handlungen zu erheben, die innerhalb unterschiedlicher Kulturen inkorporiert werden. Dies kann Dir eine interessante Erfahrung offerieren.

(Ausschnitt)

JULIA: Ich habe auch schon daran gedacht, eine Karriere als Akupunkteur zu machen. War das einfach eine weitere Reflektion oder würde es mich glücklich machen, das zu tun?

ELIAS: Ich verstehe Deine diesbezügliche Wissbegierde. Du kannst das erforschen und Dir Informationen und Wissen offerieren, ob Du das tun willst. Erinnere Dich lediglich daran, auch bei der Wahl der beruflichen Laufbahn Spaß zu haben. Wenn Du dabei keine Verspieltheit und keinen Spaß generierst, schlage ich vor, dies erneut zu evaluieren.

JULIA: Alle Leute fragen mich: “Was willst Du sein oder welche Karriere willst Du haben?” Ich habe zwar Ideen, aber ich weiß nicht wirklich, ob mir das tatsächlich gefallen wird, und ich denke, dass ich einfach noch mehr erforschen und rauskriegen muss, was ich wirklich tun will.

ELIAS: Richtig!

JULIA: Und jeder sollte danach streben, Spaß dabei zu haben?

ELIAS: Ja und gestatte Dir auch das Wissen, dass das, was Du haben willst, sich verändert. Deine Wahrnehmung verändert sich, und deshalb ändert sich auch das, was Du haben willst. Du magst das, was Du haben willst, erfolgreich zustande bringen und eine Weile Spaß an einer Richtung haben und verspielt dabei sein, und dann magst Du wählen, andere Richtungen miteinzuziehen, wenn Du das wünschst. Du bist nicht in eine Äußerung eingesperrt.

Erinnere Dich daran, dass Du die Freiheit hast, Dich jederzeit selbst zu steuern und die Vorgänge und Äußerungen zu wählen, die Dir Freude bereiten, nicht rigide zu sein und Dir zu sagen, dass Du eine einmal gewählte Richtung nicht unbedingt fortsetzen musst. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit umziehst und an einer anderen Richtung interessiert bist, kannst Du sie ebenfalls erforschen.

JULIA: Das widerspricht irgendwie den gesellschaftlichen Glaubensätzen, dass man etwas wählt und dann am Ball bleibt.

ELIAS: (lacht) Ja, ich verstehe, aber das ist ziemlich restriktiv!

JULIA: Und es macht es auch so schwierig. Denn ich weiß auch, was die Gesellschaft… Es verwirrt mich manchmal.

ELIAS: Massen-Glaubenssätze können bisweilen verwirrend sein.

JULIA: In jüngster Zeit fertigte ich bestimmte Löffel an. Es war eine kreative Sache. Ich machte sie, malte sie an, dekorierte sie mit Perlen und ähnlichen Dingen, und jeden Löffel bemalte ich anders. Gab es dabei einen bestimmten Zweck oder ging es nur darum, kreativ zu sein?

ELIAS: Du hast Dir offeriert, andere Aspekte Deine Kreativität freudig zu äußern und machst Dich damit vertraut, wie Du Deine Energie besänftigen und gelassen kreativ sein kannst.

JULIA: Also das Tempo drosseln?

ELIAS: Teilweise, aber Dich selbst auch damit vertraut zu machen, wie Du externe Produktivität anders als auf gewohnte, Deine Energie nötigende und vorandrängende Weise äußern kann. Du hast Dir erlaubt, Kreativität und Produktivität zu äußern und etwas zu erschaffen, ohne Dich selbst zu drängen.

JULIA: Oh, das verstehe ich

ELIAS: Es ermöglicht Dir, mit unterschiedlichen Äußerungsweisen vertraut zu werden und zu wissen, dass Du Dinge mühelos, vergnügt und gelassen erfolgreich zustande bringen kannst, ohne Deine Energie ständig zu drängen und zu nötigen.

JULIA: Ich habe die fertigen Löffel aufgehängt, aber nach einer Weile fielen sie der Reihe nach herunter. Heißt das, dass meine Energie eher gelassen als eindringlich ist?

ELIAS: In Verbindung mit dem Vorgang des Herunterfallens?

JULIA: Ja, über eine bestimmte Zeitspanne hinweg.

ELIAS: Nein. Diesen Vorgang hast Du Deiner eigenen Aufmerksamkeit halber erschaffen, denn wenn ein Löffel fällt, wirst Du darauf aufmerksam und versuchst, Dir zu kommunizieren, Deine Kreativiätsäußerungen anzuerkennen statt sie für Dich alleine zu behalten, denn sie kann extern mit Anderen geteilt und von ihnen wertgeschätzt werden. Du hast versucht, Dich darauf hinzuweisen, Dich selbst anzuerkennen und Deine Kreativität zu würdigen und Dir dies über die Bestätigung Anderer und deren Wertschätzungen zu reflektieren.

JULIA: Ich will mir also bestätigen, dass ich kreativ bin?

ELIAS: Ja.

JULIA: Und das tue ich, indem ich Dinge bastle?

ELIAS: Du äußerst auch, dass Du, diese Kreativität mit Anderen teilen und ihnen ermöglichen willst, sie ebenfalls wertzuschätzen und Dich in der Akzeptanz Deines Talentes anzuerkennen.

JULIA: Oh, okay. Denn von diesen Löffeln hatte ich niemand etwas erzählt.

ELIAS: Du hast sie an Deine Wand gehängt, so dass nur Du sie sehen konntest und hast damit auch eine Energie generiert. Wie gesagt, fallen sie von der Wand, und Du willst Dich so darauf hinweisen, anzuerkennen, dass Deine Kreativität es wert ist, extern miteinander geteilt zu werden und Dir dies mittels der Wertschätzung Anderer reflektieren.

JULIA: Was verstehst Du unter Fokus-Punkt/Schwerpunkt?

ELIAS: Oft richten Leute ihre Aufmerksamkeit auf Objekte, auf Äußerungen oder spezifische Vorgänge, die es ihnen ermöglichen, Ihre Aufmerksamkeit in Verbindung mit einem bestimmten Thema auf eine bestimmte Richtung auszurichten. Das nennen wir einen Fokuspunkt.

Manche verwenden Kristalle, andere Tarot-Karten und wieder andere ein Ouija-Brett. Andere mögen spezifische Vorgänge wie eine sich wiederholende physische Manifestation generieren. Andere mögen eine spezifische Traumbildersprache verwenden oder ihre Aufmerksamkeit über eine sich wiederholende Interaktion mit einem Tier, einem anderen Individuum oder irgendeinem Gegenstand fokussieren.

Ein Fokuspunkt ist ein Vorgang, eine Äußerung oder Manifestation im draußen, mit dem Ihr Euch erlaubt, in Verbindung mit einer bestimmten Bewegung oder einer Kommunikation an Euch selbst Eure Aufmerksamkeit zu fokussieren. Ein Individuum mag konstant und wiederholt physische Kurzatmigkeit in Verbindung mit einem bestimmten Vorgang generieren, wie dass es diese Handlung jedes Mal, wenn es diese Kurzatmigkeit generiert, als Fokuspunkt oder Auslöser miteinbezieht, um seine Aufmerksamkeit auf eine spezifische Äußerung zu richten, die es in diesem Augenblick generieren mag, was ihm hilft, objektiv zu bemerken. Ein anderes Individuum sieht sich täglich eine Tarot-Karte an, um seine Aufmerksamkeit auf sich selbst und auf seine Richtung/Regie an diesem Tag zu lenken, was ihm einen Fokuspunkt offeriert, um seine Aufmerksamkeit leichter in Verbindung mit diesem bestimmten Thema auszurichten und es daran erinnert, seine Aufmerksamkeit im Jetzt zu haben.

Du bewegst Deine Aufmerksamkeit in Verbindung mit den Löffeln, die Du als Deine individuelle Symbolsprache benutzt, so dass Du jedes Mal, wenn ein Löffel herunterfällt, aufmerksam wirst und Deine Aufmerksamkeit auf das Selbst richtest und Dich im Zusammenhang mit Deinen Glaubenssätzen fragst, was Du in dieser Zeit ansprichst.

JULIA: Fokuspunkte sind also in dieser Hinsicht hilfreich?

ELIAS: Ja.

JULIA: Jeder hat diese?

ELIAS: Ja, größtenteils.

JULIA: Wissentlich oder unwissentlich.

ELIAS: Ja.

Session 1112
Wednesday, June 12, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Mi 19. Jun 2019, 09:35

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

DANIIL: “ Ich habe eine dumme Frage. Ich möchte wissen, wer ich bin und was mein Ziel in diesem Leben als Essenz und in diesem Fokus ist?

ELIAS: Das ist keine unbedeutende Frage, aber ich sage Dir auch, dass Du Dir diese Informationen zunächst einmal selbst liefern kannst. Das, was Du als Deinen Zweck und als Deine Absicht in diesem Fokus bezeichnest, kannst Du entdecken, indem Du die Gesamtheit Deines Fokus untersuchst und das Thema betrachtest, das über die Gesamtheit Deines Fokus zum Ausdruck kommt. Deine Erlebnisse in Deinem ganzen Fokus werden einem generellen Thema folgen. Innerhalb jenes Themas wählst Du in Verbindung mit dem allgemeinen Thema oder der allgemeinen Richtung Deines Fokus viele verschiedene spezifische Richtungen. Alle Deine Erlebnisse sind sozusagen mit diesem generellen Thema verbunden.

Ich ermutige Euch sehr dazu zu versuchen, dieses Thema selbst zu betrachten, zu evaluieren und zu entdecken, da Euch dies maßgeblich intime Information über Euch selbst offeriert, und es ist auch eine Übung im Achtgeben auf Euch selbst. In Eurer physischen Dimension sind Individuen nicht an den Vorgang des echten intimen Kennens ihrerselbst gewöhnt, und somit sind alle Chancen, diesen Vorgang des Euch mit Euch selbst Vertrautmachens und des Euch selbst Informationen über Euch selbst zu offerieren, wertvoll. Sie offerieren Euch auch eine enorme Bestätigung im Erkennen Eurer tatsächlichen individuellen Fähigkeit, diesen Vorgang anzuheuern. Denn es gibt viele Aspekte Eurerselbst, von denen Ihr meint, dass sie vor Euch verborgen wären, was sie in Wirklichkeit nicht sind. Tatsächlich ist es jedoch nur so, dass Ihr nicht daran gewöhnt seid, auf Euch selbst achtzugeben. Ihr seid sehr daran gewöhnt, auf andere Individuen achtzugeben, aber Ihr seid weniger daran gewöhnt, auf Euch selbst achtzugeben. Meine erste Ermutigung ist es also, dass Ihr Euch selbst erlaubt und Euch Zeit nehmt, um die Gesamtheit Eures Fokus zu betrachten, sie zu evaluieren und dieses Thema zu entdecken.

DANIIL: Warum fürchte ich mich so sehr davor, mich an mein Leben und an die Ereignisse darin zu erinnern, und warum ist meine Erinnerung so fragmentiert? Diese Furcht spüre ich immer dann, wenn ich versuche, mein Leben durchzugehen. Es scheint mir auch fast so zu sein, dass ich immer dann, wenn sich etwas in meinem Leben verändert, das Leben des inneren Selbst verändere, und es fällt mir schwer, mich sogar daran zu erinnern, wie ich mich fühlte und wer ich war.

ELIAS: Okay. Es gibt da zwei Faktoren. Einer involviert eine Bewegung/Strömung, die Du in diesem Fokus hinsichtlich verschiedener Aspekte Deinerselbst angeheuert hast. Diesen Faktor offeriere ich Dir als ein Themen-Element Deines Fokus. Ich offeriere Dir Anhaltspunkte und etwas Informationen, was auch mit Deiner ersten Frage assoziiert ist, dem Identifizieren Deines Fokus-Themas oder der (Lebens)absicht dieses bestimmten Fokus.

Der Grund für dieses fragmentierte objektive Erinnern ist, dass Du einen konstanten Vorgang des Veränderns Deines Primaraspektes in Deinem Fokus generiert hast. Das ist ein herausforderndes Konzept für das objektive Verstehen, und es ist auch eine etwas ungewöhnliche (Lebens)absichts-Wahl in dieser physischen Dimension. Größtenteils wählen die Leute, über ihren ganzen Fokus hinweg einen Primäraspekt Ihrerselbst zu äußern.

Und nun eine Erklärung dieses Konzepts des Primäraspektes. Das ist ein Aspekt von Dir, den Du als Du assoziierst, diese flüchtige Äußerung von Dir, die Du als Du selbst erkennst, nicht unbedingt Deine physische Äußerung, sondern Deine innere Äußerung von Dir, die Du auch mit Deiner Persönlichkeit assoziierst.

Es gibt unzählige Aspekte eines jeden Individuums. Das habe ich schon früher als die vielen Du von Euch bezeichnet. Ihr seid nicht nur eine einzige Äußerung. In einem Aufmerksamkeitsfokus gibst es sehr, sehr viele Du, von denen viele latent bleiben oder unter dem primären Aspekt liegen. (and many of them remain latent or underlying the primary aspect.) Bisweilen tauschen Individuen kurzfristig die Positionen verschiedener Aspekte Ihrerselbst, und sie mögen bemerken, dass zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Eigenschaften geäußert werden, Eigenschaften, die sie vielleicht zuvor noch nicht geäußert haben, wo sie zu einer Zeit erkennen, dass sie neue Eigenschaften äußern, von denen sie objektiv bislang nichts wussten.

Der Tausch der Position des Primäraspektes wird generell in Verbindung mit einem anderen Aspekt geäußert, den Ihr als eng mit dem Primäraspekt assoziiert bezeichnen würdet. Deshalb gibt es keine Unterbrechung des objektiven Erinnerns und kein Gefühl einer unterschiedlichen Persönlichkeit. Das Individuum erkennt sich weiterhin als sich selbst. Aber es erkennt, dass es neue Talente oder Interessen und neue Inspirationen äußert, was es so sieht, dass nun andere Eigenschaften seinerselbst geäußert werden.

Was Dich anbelangt, so hast Du eine andere Art des Austauschens von Primäraspekten generiert, was bisweilen bei Individuen, im Allgemeinen aber nicht so beständig geschieht, wie Du das in Deinem Fokus generiert hast. Wenn ein Individuum die Positionen von Primäraspekten tauscht, die nicht eng miteinander assoziiert sind, mag es eine Unterbrechung des objektiven Gedächtnisses erleben. Denn wenn der Aspekt, der in die Primärposition einzieht, signifikant andere Eigenschaften äußert, mag dies hinreichend Veränderung der objektiven Äußerung generieren, so dass eine Unterbrechung des objektiven Gedächtnisses generiert wird.

Das heißt nicht, dass die objektive Erinnerung nicht wiedergewonnen werden könnte, wenn das Individuum dies wählt, aber im Allgemeinen erlebt das Individuum das, was Ihr als einen Erinnerungsverlust bezeichnet. Wie gesagt, ist das Erinnern nicht verloren gegangen. Es kann objektiv wiedergewonnen werden, aber Du kannst unterschiedliche Methoden nutzen, um Dir das Wiederherstellen der objektiven Erinnerungen zu erlauben, was abhängig ist von der Wahl des Individuums und ob Du die objektive Erinnerung miteinbeziehen möchtest oder nicht, und ob das für Dich von Bedeutung ist.

Ich verstehe Deine Furcht, die mit dem Dich Erinnern assoziiert ist, denn wie gesagt ist es etwas ungewöhnlich, diese Art des Tauschens von Primäraspekten seinerselbst in einem solchen Ausmaß in einen Fokus zu inkorporieren. Doch es ist auch zweckmäßig, denn dies hat es Dir erlaubt, viele unterschiedliche Äußerungen Deinerselbst zu erforschen. Mein Freund, ich ermutige Dich bei diesem Erforschen, denn Deine Furcht beruht darauf, dass dieser Vorgang des Erforschens der Erinnerungen für Dich ungewohnt ist.

DANIIL: Wäre das eine nützliche Übung für mich?

ELIAS: Ja, denn dies wird Dir ein klareres Verständnis Deiner (Lebens)absicht in diesem Fokus offerieren, wo Du unterschiedliche Aspekte Deinerselbst und die vielfältigen Äußerungen erforschst, die im Austausch von Primäraspekten Deinerselbst generiert werden, und dies wird Dir erlauben, die Integration des objektiven Erinnerns in Assoziation mit diesem Prozess zustande zu bringen.

Session 1130
Friday, July 12, 2002 (Private/Phone)

Gilla
Supraselbst
Supraselbst
Beiträge: 12383
Registriert: Di 11. Aug 2009, 20:49

Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang

Beitrag von Gilla » Sa 22. Jun 2019, 08:01

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
The Elias Transcripts are held in © copyright 1995 – 2015 by Mary Ennis,
All Rights Reserved.
© copyright 1997 – 2015 by Paul M. Helfrich (Elias Digest)
http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

JIM: Danke, das erklärt es sehr gut. Vor einiger Zeit, als ich versuchte, aus dem Traumzustand heraus eine Projektion zu unternehmen, stieß ich auf viele Straßensperren und Zeichen, die sagten: „Tue das nicht.“

Insbesondere erinnere ich mich an ein Erlebnis. Ein Fußball und ein Typ namens Jason kamen darin vor. Er hatte mir den Ball zugeworfen und sagte: „Alles was Du wirft, kommt doppelt so schnell zurück.“ Er schien mich vor Projektionen zu warnen, und es gab auch etwas Symbolik von Deformationen des physischen Körpers. Die Warnung schien einfach signifikant zu sein. Seinerzeit gab es auch viele Bilder mit meinem Vater und viel Verwirrung im Traumzustand dahingehend, ob ich etwas Bestimmtes tun oder nicht tun sollte. Ich warnte mich nicht selbst, sondern dies taten anscheinend immer Andere. Im Grund genommen schien mich immer die Energie Anderer vor dieser Aktivität zu warnen. In jüngster Zeit habe ich das überwunden und bin über diese Straßensperren hinausgegangen. Was hat da mit mir zu kommunizieren versucht?

ELIAS: Du warnst Dich nicht vor dieser Aktivität oder vor diesem Vorgang sondern kommunizierst Dir, Dir Deiner eigenen Verantwortlichkeit dem Selbst gegenüber gewahr und ihm gegenüber achtsam zu sein und Deine Aufmerksamkeit auf das Selbst gerichtet und nicht außerhalb des Selbst zu haben, womit Du nicht die Verantwortlichkeit für das Selbst inkorporieren würdest.

JIM: Ich habe während der Projektionen oft gesprochen. Es war fast wie eine Kommunikation, darauf zu achten, die Realität anderer Fokusse nicht zu verändern. Es war fast wie eine subtile Kommunikation an mich selbst, wenn ich Dinge tat, die im Grunde genommen die Realität eines anderen Fokus gefährden würden, einfach eine kleine Kommunikation, die ich mitbekam und mit der ich mich wohlfühle hinsichtlich meiner Richtung und meiner Aufmerksamkeit.

ELIAS: Richtig.

JIM: Im Traumzustand scheine ich gute Fortschritte zu machen und sogar Telekinese und Projektionen zu praktizieren. Im Traumzustand bringe ich viel zustande. Was das Überbrücken der Kluft zwischen der Traumwelt und dem Wachzustand anbelangt, was könnte ich noch tun, um meine Fähigkeiten im Wachzustand zu fördern? Im Traumzustand bin ich so zuversichtlich.

ELIAS: Entspanne Dich und habe Vertrauen. Wenn Du im Wachzustand Energie nötigst oder drängst, erschaffst Du Hindernisse und generierst nicht das, was Du Dir von diesen Äußerungen erwünschst, denn das Generieren dieser Vorgänge erfordert eine entspannte Energie, und Vertrauen ist hierbei auch ein wichtiger Faktor.

Im Traumzustand vertraust Du, lässt zu und äußerst in Dir selbst, dass Du die Fähigkeit besitzt, alles zu generieren, was auch immer Du wählst. Aber Du assoziierst dies auch sehr stark mit Deiner Definition der Imagination. In der Fantasie gestattest Du Dir sehr viele verschiedene Äußerungen, aber weil Du sie anders definierst, erkennst Du noch nicht klar, dass die Imagination tatsächlich eine Kommunikation ist. Du definierst Imagination als Projektion von Ideen und Bildern, die Potentiale oder Fantasieäußerungen wären, weshalb Du bei dieser Aktivität eine enorme Vielfalt möglicher Erfahrungen zulässt.

Die Traumsymbolik assoziierst Du auf sehr ähnliche Weise. Du erlaubst Dir dabei Freiheit, weil Du sie nach Deinen Glaubenssätzen als nicht real erachtest, weshalb Du Dir viel mehr Mobilität gestattest.

Im objektiven Wachzustand hegst Du in Verbindung mit tatsächlichen physischen Manifestationen und der Energiemanipulation der physischen Materie einschränkende Glaubenssätze und sagst Dir, dass Du Einschränkungen/Handicaps und nicht die gleiche Freiheit hättest wie in solchen Zuständen, die Du als nicht real ansiehst.

Der Schlüssel hierbei ist es, was Träume und die Imagination anbelangt, in der objektiven Realität dieselbe Assoziation zuzulassen, nämlich dass diese ebenso echt und real sind wie Deine tatsächliche physische Realität im objektiven Gewahrsein. (Now; the key is to be allowing yourself the same association objectively of reality in relation to dreams and imagination, that they are also genuinely as real as your actual physical reality in objective awareness.)

Wenn Du Dir erlaubst, die Realität der Kommunikationen der Imagination und der Träume zu erkennen, wirst Du diese Assoziation auch verwenden, um Deine objektiven wachen Handlungen und Manifestationen zu beeinflussen. Denn wenn Du sie im Traumzustand oder in Imaginations-Kommunikationen generierst und dies ebenso real ist wie Deine wache objektive Realität, kannst Du diese Vorgänge auch in Deiner objektiven wachen Realität generieren.

JIM: Ich denke, dass ich das tief in meinem Inneren verstehe und weiß, aber es tatsächlich umzusetzen und zum Bestandteil meiner Realität zu machen, das fällt mir schwer.

Noch eine Frage. Im vergangenen August gab es einen äußerst intensiven Energieaustausch als ich kurz im Keller einschlief. Es gab das Geräusch einer Energiebewegung und etwas Licht. Es war der intensive Energieaustausch, mit dem ich vertraut bin, das Geräusch und die ganze Erfahrung. Wahrscheinlich war es sogar das intensivste, dessen ich mir gewahr wurde, seitdem ich Energie verstehe. Es folgt eine kleine objektive Symbolik, die mit einer großen Schnittwunde an meinem Knie zu tun hatte. Schließlich manifestierte sich meine Ex-Freundin Marisa langsam als eine Person, und sie schimpfte mich aus und fragt, was ich da anstelle und sagte „tue das nicht wieder.“ Später folgten Bilder von Sternen im Universum. Ich frage mich, was bei diesem Austausch los war.

ELIAS: Das ist ein Angebot an Dich, dass jeder Aspekt jeder Manifestation und jeder Interaktion sowie jede Äußerung und Schöpfung, die Du wahrnehmen kannst, buchstäblich von Dir generiert wird, und Du offerierst Dir die Symbolik des Universums, um dieses Konzept, dass Du dies alles bist, zu expandieren. Jeder Aspekt Deiner Realität, alle anderen Individuen, jeder Austausch und das, was Du als das Universum selbst wahrnimmst, das sind Deine Projektionen und somit Deine Schöpfung, und Du wählst, wie Du dies erschaffst.

JIM: Warum war dieser Austausch so intensiv? Ich nahm ihn als extrem intensiv wahr.

ELIAS: Ich verstehe. Dies war so, um die enorme Bedeutung dieses Konzeptes zu unterstreichen. Ich erkenne, dass Du denkst, dass Du die Enormität dieses Konzeptes verstehst, aber Du hast Dir diese Erfahrung offeriert, um Dir die ungeheure Stärke sowie die darin enthaltene enorme Macht dieses Mechanismus, den Ihr als Wahrnehmung bezeichnet, echt zu bekunden


Session 1131
Friday, July 12, 2002 (Private/Phone)

Antworten