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 Betreff des Beitrags: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2019, 08:10 
Supraselbst
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= Aktion, Akt, Bewegung, Handlung, Tätigkeit, Tun, Vorgang, Prozess

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JIM: Ich habe gerade das Seth-Buch “der magische Weg” gelesen, und seine Aussagen klingen sehr wie das, was Du uns sagst. Ist das, was Seth über den magischen statt des rationalen Wegs sagt das, was Du ebenfalls sagst?

ELIAS: Das stimmt. Ihr fokussiert ihr Euch so leicht auf das, was Ihr für negativ haltet. Ich wette, dass Ihr miteinander hier in diesem Zimmer stundenlang über das sprechen könnt, was Ihr falsch macht oder wie wenig kreativ Ihr seid, und Ihr bestärkt damit noch Euer Getrenntsein und die entsprechenden Glaubenssatzsysteme.

Ich habe Euch gesagt, dass Ihr das erschafft, worauf Ihr Euch konzentriert. Und das ist meine Übung für die nächste Woche: Bemerkt täglich, worauf Ihr Euch konzentriert, was Ihr denkt und tut, den ganzen Tag über. Frühstückt Ihr, oder ist Euer Glaubenssatz dagegen? Duscht Ihr täglich, oder tut Ihr es nicht? Arbeitet und schlaft Ihr zu bestimmten Zeiten? Tragt Ihr bestimmte Kleidung? Erwidert Ihr andere Leute auf eine bestimmte Weise. Hört Ihr je auf Euch selbst? (Gelächter)

Ihr erschafft das, worauf Ihr Euch konzentriert. Wenn Ihr Eure Zeit damit verbringt, Euch darauf zu konzentrieren, dass Ihr liebenswert, wunderbar, kreativ und intelligent seid, werdet Ihr diese Dinge erschaffen. Wenn Ihr Euch darauf konzentriert, ein perfektes Arschloch zu sein, werdet Ihr das erschaffen. (Gelächter)

Konzentration heißt nicht unbedingt, dass Ihr Euch sehr intensiv auf die Situation fokussiert. Wir sprachen bereits über Instinkte. Ein Instinkt ist eine wiederholte Handlung, die soweit geht, dass Ihr nicht über diese Handlung nachdenkt. Ihr könnt Euch also auf verschiedene Dinge konzentrieren, ohne sehr daran zu denken. Denkt Ihr, dass Ihr dünn seid, oder dass ihr es nicht seid?

GUIN: Wenn wir uns darauf konzentrieren, aber es nicht glauben, wird es nicht wirklich geschehen.

ELIAS: Glaubenssatzsysteme könnt Ihr durch Denken beeinflussen. Wenn Ihr in Gedanken mit Euch selbst streitet, boykottiert Ihr Euer Ziel und erschafft einen Konflikt. Wenn Ihr täglich in den Spiegel schaut und sagt: „Ich bin dünn, ich bin dünn, ich bin dünn“ und zugleich denkt: „Ich bin es nicht, ich bin es nicht“ erschafft Ihr bloß einen Konflikt und kein neues Glaubenssatzsystem.

Session 35
Sunday, September 3, 1995




JIM: Könne wir als Gruppe Oliver (Christie) in ihrer gegenwärtigen Situation helfen und ihm beim Heilen beistehen?

ELIAS: Ihr könnt es versuche. Es hängt ab von Olivers Akzeptanz. Oliver spielt derzeit seine Wahrscheinlichkeiten aus. Derzeit stolpert er, denn ursprünglich wurde seine Wahrscheinlichkeit nicht ausgelebt. Dies ist das Resultat des früheren Sichtens (viewing) der Wahrscheinlichkeiten und Miteinbeziehens in die Realität. Da Oliver sich dieser Wahrscheinlichkeiten nicht gewahr ist, versteht er die Handlung, die sich ereignet hat, nicht, aber er fühlt diese Wahrscheinlichkeit und auch wie sie sich ändert.

Nun bezieht er eine neue Richtung und das Initiieren neuer Wahrscheinlichkeiten mit ein und weiß nicht, zu welcher Wahl er tendiert. Ihr könnt es versuchen. Ich sage nicht, dass Ihr keine Auswirkungen zeitigen werdet, aber es besteht ein Unterschied zwischen Auswirken und Annehmen. Ihr mögt Euch durchaus auswirken, doch vielleicht werdet Ihr nicht akzeptiert.

JIM: Wir sollten also zuerst mit ihm sprechen und seine Meinung anhören?

ELIAS: Es ist Olivers Wahl. Wenn er wählt zu versuchen, diese Handlung miteinzubeziehen, wundert Euch nicht über die in der Folge vielleicht geschehenden Aktionen, denn auch wenn er die Hilfe akzeptiert, kann es sein, dass er doch immer noch Getrenntsein miteinbezieht, was nicht heißt, dass Ihr Euch nicht auf Wahrscheinlichkeiten jenseits des rein Physischen auswirken könnt. Das hängt ab von seinem Verbundensein und seiner Wahl, aber Ihr könnt es versuchen.

JIM: Das gilt auch für jedwedes Heilen bei allen Leuten?

ELIAS: In gewissem Grad. Oliver verfügt über Wissen, weshalb seine Blockade noch stärker ist. Viele im physischen Fokus mögen kein solches Wissen inkorporieren und die Hilfe Anderer akzeptieren, weil ihre Glaubenssatzsysteme es zulassen.

Dieses Glaubenssatzsystem inkorporiert Oliver ebenfalls, aber er besitzt auch inneres Wissen, doch derzeit ist er störrisch und grollt. Und obwohl er Eure Aktionen vielleicht akzeptiert, kann es geschehen, dass er dauerhafte Resultate trotzig blockiert, was Getrenntsein ist.

Er wird es anders sehen, aber dieser Versuch wurde bereits durch liebevolle Hände gestartet und effizient blockiert. Er hat um die Hilfe eines Familienmitglieds gebeten, das lernt, Heilenergie zu nutzen, aber es war nicht wirksam. Ihr alle wart in Euren Meditationen wirksamer.

Session 55
Wednesday, November 15, 1995


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2019, 09:00 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

RON: Ich nehme an, dass unser Begehren sich ständig ändert, während die (Lebens)Absicht konstant bleibt. Die (Lebens)Absicht ist das, was unseren Fokus am besten beschreibt und Begehren ist das, was die (Lebens)Absicht antreibt.

ELIAS: Umgekehrt. Eure (Lebens)Absicht treibt das Begehren an. Wenn Ihr sie nicht versteht oder sie nicht kennt, schwankt Euer Begehren und ändert sich deshalb, weil Ihr die andere Hälfte sucht. Das Begehren verschafft Euch Informationen über Eure (Lebens)Absicht, denn wenn Ihr das sich ändernde Begehren beobachtet, bietet Euch das einen gemeinsamen Nenner, der auf die Richtung Eurer (Lebens)Absicht hinweist.

Wenn Ihr Eure Erlebnisse und Begehren von Geburt an sichtet, seht Ihr, dass die Begehren unterschiedliche Wege gingen, aber im Allgemeinen ein grundlegendes Thema aufweisen, und so informiert Ihr Euch über Eure (Lebens)Absicht, was Euch auch Hinweise über Euch selbst verschafft, darüber, wer und was Ihr seid, wie Ihr Eure Realität erschafft und dass Ihr bereits über alles Wissen verfügt. Ihr müsst Euch nur erinnern, und wenn Ihr Euch selbst betrachtet und Eure Begehren entdeckt, werdet Ihr auch Teile von Euch selbst sowie dies entdecken, wie Ihr Eure Realität erschafft, denn die Antworten besitzt Ihr bereits.

Dies führt unmittelbar zur Fortsetzung unseres Gesprächs darüber, wie Ihr hilfreiche Informationen und Ereignisse anzieht. Wir sprachen auch über Eure Aspekte und Counterparts, die sich allesamt auf Euch und Ihr auf sie auswirken, denn es gibt einen konstanten Austausch.

Wenn Ihr Euer Gewahrsein ausdehnt, beginnt Ihr, Auswirkungen von Counterparts oder Aspekten auf Euch zu erkennen und zwar noch bevor Ihr erkennt, wie Ihr Euch auf sie auswirkt, weil Ihr Euch leichter damit identifizieren könnt. Im physischen Fokus seid Ihr sehr fokussiert, was dazu dient, dass Ihr nicht ständig abgelenkt werdet.

Ihr bemerkt andere Aspekte und lasst zu, dass sie sich auf Euch auswirken, aber nur in solchen Bereichen, die für Euch herausfordernd sind. Wenn ein bestimmtes Thema für Euch nicht herausfordernd ist, werden sich die Erlebnisse Eurer Aspekte nicht auf Euch auswirken, weil Ihr kein Mitmischen zulassen werdet.

Wie gesagt, zieht Ihr Erlebnisse auf Euch an, die Euch nutzen. Ihr bezieht keine Handlung mit ein, die Euch keine Rendite ermöglicht und lasst keine Energie-Handlung von Aspekten zu, die Euch nicht nutzt, so wie Ihr auch im physischen Fokus schon Leuten begegnet seid, die versuchten, mittels bestimmter emotionaler Methoden bei Euch eine Reaktion zu erzielen. Und wenn Ihr diese Versuche nicht erwidert, blockiert ihr sie, weil Ihr das Gefühl habt, dass es unnötig ist, diesen Austausch anzuheuern und Ihr ihn deshalb ignoriert und beiseite tut.

In jenem Bewusstseinsbereich, den Ihr als Unterbewusstsein bezeichnet, tut Ihr dasselbe. Aspekt-Aktionen finden andauernd statt, doch Ihr ignoriert sie, weil es nicht das ist, worauf Ihr Euch fokussiert. Zu wieder anderen Zeiten lasst Ihr zu, dass die Handlung oder Erfahrung eines anderen Aspektes in Eure Realität hindurchträufelt und Ihr dieses Hindurchträufeln emotional oder physisch erlebt.

Das ist zweckmäßig. Zunächst begreift Ihr vielleicht nicht, warum Ihr zugelassen habt, dass das geschieht, doch wenn Ihr es nicht zulassen und auf Euch anziehen würdet, würdet Ihr es auch nicht erleben. Wenn Ihr physisches Unbehagen erlebt, verbindet Ihr Euch deshalb mit einem anderen Aspekt oder Counterpart und lasst zu, dass sein Erlebnis miteinbezogen und in Euer physisches Bewusstsein und in Eure Äußerung filtriert wird, um Euch die Chance zu bieten, daraus zu lernen. Euer Akzeptieren solcher Erlebnisse ermöglicht es, dass Ihr sie erlebt und anschließend wieder weitergehen könnt.

Ihr seid Euch nicht immer bewusst gewahr, warum Ihr bestimmt Erlebnisse auf Euch anzieht, aber innerhalb anderer Bewusstseinsbereiche gibt es Gründe dafür. Ihr könnt auf diese Informationen zugreifen. Es ist nicht so, dass Ihr ein anderes Du besitzen würdet, das in einem finstern Verschlag Ränke gegen Euch schmiedet und physische Erlebnisse für Euch anzieht und Ihr diese Tür nicht öffnen und nicht den Grund herausfinden könntet. Ihr habt keinen solchen verriegelten Verschlag, und alle Antworten stehen Euch zur Verfügung.

Oft müsst Ihr nur eine kleine Schritt zur Seite tun, denn Ihr fokussiert Euch auf den Aspekt, der sich mit Euch verbunden hat und fragt: „Warum erlebe ich das, was jene Person erlebt?“ Doch wenn Ihr einen kleinen Schritt zur Seite tut, könnt Ihr Euch vielmehr sagen: „Das ist bloß eine Erfahrung. Sie ist akzeptabel, und das ist alles“, und wenn Ihr Euch nicht auf die miteinander geteilte Erfahrung konzentriert, werdet Ihr sehen, dass Ihr sie nicht fortsetzt, und sie fliegt davon.

(Ausschnitt)

RON: Wie stellt man es an, sich auf eine physische Empfindung nicht zu konzentrieren? Man konzentriert sich einfach nicht darauf. (Gelächter) Für mich funktioniert das.

ELIAS: Ineffizient aber richtig. Du erkennst das, was Du bemerkst, akzeptierst und erkennst, dass Du die Situation fortsetzt, je mehr Energie Du auf die Situation konzentrierst. Teil der Freisetzung eines Vorgangs ist es, ihn sowie die Energie zu bestätigen, die in diesen Vorgang investiert wird, so wie wir zuvor auch über den Unterschied sprachen zwischen einem Annehmen eines sogenannten positiven oder eines sogenannten negativen Vorgangs.

Wenn Ihr vergnügt, glücklich oder unbeschwert seid und Freude an einem Vorgang habt, erkennt Ihr das spontan. Ihr erlebt diese Handlungen und gebt sie frei, weil Ihr nicht darauf verweilt. Eine halbe Stunde später erlebt Ihr nicht dasselbe Vergnügen oder dieselbe Beschleunigung des Vorgangs wie anfangs, denn in dieser kurzen Zeitspanne habt Ihr bereits erlebt, bemerkt, akzeptiert und freigesetzt.

Wenn Ihr etwas als negativ erachtet, verpasst Ihr der Erfahrung sofort das Etikett negativ, was Eurem Gehirn über Eure physischen Impulse unmittelbar übermittelt wird, das Euch sofort suggeriert: „Festhalten“, weshalb Ihr einen bewussten Freisetzungsprozess initiieren müsst.

Bei positiven Vorgängen tut Ihr das automatisch, doch bei negativen Vorgängen habt Ihr gelernt, diese automatische Erwiderung zu blockieren, weshalb Ihr das bewusst tun müsst. Dafür braucht Ihr nur ein paar Sekunden, aber Ihr müsst Euch darauf fokussieren bis Ihr gelernt habt, dass es nichts Negatives gibt und Euch erlaubt, solche Erfahrungen ebenso leicht automatisch freizugeben wie positive Vorgänge. Sobald Ihr es identifiziert habt - was Ihr auch bei positiven Erlebnissen, allerdings so wie Ihr das Bewusstsein seht, nicht bewusst tut - und es bemerkt und akzeptiert habt, könnt Ihr es freisetzen, indem Ihr Euch nicht länger darauf konzentriert.

Annehmen ist hierbei ein Schlüsselthema, denn Ihr meint vielleicht, dass Ihr durch Euer Bemerken und Identifizieren bereits akzeptiert, doch wenn Ihr es lediglich identifiziert habt, heißt das nicht unbedingt, dass Ihr es auch annehmt. Ihr mögt eine physische Empfindung erleben und sie als Verbindung mit einem Counterpart-Aspekt von Euch identifizieren können und die Intensität und Eure Reaktion darauf bemerken. Aber Ihr akzeptiert es nicht, weil Ihr fortfahrt, nach einen Grund zu suchen und somit in der Erfahrung verweilt.

Alle von Euch angezogenen Erfahrungen gehören zu Eurer (Lebens)absicht. Erlebnisse zieht Ihr in Einklang mit ihr auf Euch an. Wenn Ihr Erlebnisse anerkannt habt und sie nicht fortsetzen wollt, wenn Ihr das Gefühl habt, Euch damit verbunden zu haben und diese Erfahrung oder Empfindung loswerden wollt, könnt Ihr das sofort tun, indem Ihr erkennt, dass sich alle Energie manifestiert.

Wenn Ihr irgendetwas mittels Eurer Konzentration mit Energie füttert, wird es sich manifestieren. Wenn Ihr weiterhin denkt: „Ich empfinde enormes Unbehagen“ werdet Ihr fortfahren, Unbehagen zu erleben und zu manifestieren. Wenn Ihr die Erfahrung akzeptiert oder sie als das erkennt, was sie ist und Euch nicht darauf konzentriert und ihr nicht weiterhin Energie spendet, wird sie nicht fortwähren.

Wenn es Euch schwerfällt, Eure Konzentration zu ändern, erkennt, das Eure Aufmerksamkeit-Zeitspanne für das Erschaffen sehr kurz ist. Wenn Ihre Hilfe braucht, um Euch nicht auf eine unerwünschte Erfahrung zu konzentrieren, lenkt Euch ab, was Euch leicht fällt. Schaltet die Aufmerksamkeit um, bezieht Musik mit ein, fokussiert Euch auf ein Projekt, schaltet das Fernsehen ein, sprecht mit jemandem. Euch fällt es sehr leicht, die Aufmerksamkeit abzulenken, was Eure Konzentration auf den unerwünschten Vorgang beendet.

Sobald Eure Aufmerksamkeit unterbrochen wurde, werdet Ihr es viel leichter finden, mit dem Freisetzen fortzufahren. Sobald Ihr die Konzentrationen unterbrochen habt, werdet Ihr sofort eine Veränderung bemerken und Euch sagen: „Oh, ich erlebe einen Unterschied.“ Dies ermöglicht es Euch, in einer veränderten Realität weiterzumachen.

Ich sagte Euch schon oft, dass Ihr das bekommt, worauf Ihr Euch konzentriert. Ihr erschafft in jeder Beziehung Eure eigene Realität.

JIM: Kannst Du uns etwas zur Linderung von Michaels (Marys) Rückenschmerzen sagen?

ELIAS: Die Situation wurde auf einer Interaktionsstufe mit diesem Essenz-Aspekt erschaffen, wobei viele Themen involviert sind. Ich habe Euch auch erklärt, dass Vertrauen erforderlich ist. Wie alle von Euch gebricht es auch Michael (Mary) auf manchen Gebieten an Vertrauen, was Furcht erschafft. Diese Elemente manifestiert Ihr auf unterschiedliche Weise. Das sind die zuvor diskutierten Drachen, und jeder von Euch hat sie.

Michael hat gewählt, Visualisierungen zu nutzen, um diese Themen durchzugehen, und das ist sehr passend, ein inneres Malen von Bildern mit eigenen Themen, ähnlich wie das Malen von Bilder im Draußen.

Er visualisiert einen Strom, der zum Teich unseres Spiels gehört. Dieser Verbindung ist er sich noch nicht ganz gewahr, aber er wird es schließlich erkennen. Das ist ein sicherer Ort, ein Bereich des erfolgreichen Zustandebringens. Er visualisiert den Fluss und sieht seine Herausforderungen als Teil des Wassers des Stroms. Während Lawrence (Vicki) durchs Wasser schwimmt, geht Michael (Mary) hindurch und visualisiert das Zentrum als die tiefste Tiefe, und wenn er nicht vertraut, dies zu schaffen, würde er in die Mitte des Stroms stürzen und sich zum ursprünglichen Ufer zurückkämpfen. Deshalb wagt er sich nicht da heran, so lange wie er sich nicht stark und zuversichtlich genug sieht, um erfolgreich das andere Ufer zu erreichen.

Im Strom gibt es Stromschnellen, die ihn mitreißen könnten, denn es ist nicht unbedingt eine ruhige und einladende Umgebung, weshalb Michael Vertrauen aufbauen muss, um sich dem zu nähern. Er ist schon oft dorthin gegangen und zurückgewichen. Im Versuch, einige erhebliche persönliche Herausforderungen durchzuarbeiten, war er sich seines Vertrauens nicht sicher, versucht es aber trotzdem. Er gelangte in diese Strömungen, wurde mitgerissen und stieß sich den Fuß an einem Fels. Bei diesem Vorgang kippte die Aufmerksamkeit, und aus Sicherheitsgründen wählte er, die andere Seit zu erreichen.

Er erlaubte sich, zurückzublicken und zu sehen, dass er den Fluss erfolgreich überquert hatte, so dass die ursprüngliche Manifestation eliminiert wurde. Nun misstraut er auch seinem Erfolg, denn es war schwierig, den Fluss zu durchqueren, und erstmals erlebte er einen Konflikt mit diesem Strom. Das Wasser schien gegen ihn zu kämpfen und ihn auf einen Felsen zu werfen. Nun auf der anderen Seite angekommen, blickt er mit Sorge zurück und empfindet auch etwas Ehrfurcht gegenüber der Macht der Essenz und ihren Manifestationen, denn trotz seiner Traum-Vision akzeptiert er immer noch nicht die Schönheit der Essenz.

Ich sagte Euch, dass Ihr als Essenz über große Fähigkeiten, Macht und Kraft verfügt. Das sind nur Worte, bloß Übersetzungen einer Idee, deren Realität Ihr nicht erfasst. Ich sagte Euch, dass Ihr erschrecken würdet, wenn Ihr Eure Essenz sehen würdet, denn sie ist so unermesslich, und Ihr denkt immer noch in Begriffen Eures persönlichen Selbst in diesem einen Fokus. Michael (Mary) hat nur einen flüchtigen Blick darauf genommen, und dieser winzige Aspekt ließ ihn erkennen, wie klein er ist. Er versteht noch nicht ganz, denn er hat noch nicht alle Puzzle-Teilchen zusammengefügt. Er weiß, dass es etwas „Größeres“ gibt, das er noch nicht gesehen oder gefunden hat. Dieses „etwas“ ist er selbst. Diese Kraft, die da strömt und von ihm als wild tobend gesehen wird, ist nur die Kraft seiner eigenen Energie, die nicht gegen ihn kämpft, denn Eure Energie kämpft nicht gegen Euch, aber sie kann sehr gezielt manifestieren, denn Ihr besitzt diese Energie.

Session 59
Sunday, December 3, 1995


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2019, 09:28 
Supraselbst
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JIM: Was dieses Vertrauen in uns selbst anbelangt, begreife ich nicht ganz, was dieses „wir selbst“ ist. (gekürzt)

ELIAS: Als wir neulich über die Essenz und über Facetten sprachen, sagten wir, dass Eines nicht vom Anderen getrennt werden kann. So wie Ihr Euren Finger-Abdruck nicht vom Papier entfernen könnt, könnt Ihr auch nicht eine erschaffene Essenz-Facette entfernen. Sie hat alles inne, was die Essenz innehat. Ihr seid eine Essenz-Facette. Deshalb bist Du das, worauf Du vertraust.

JIM: Das physische Ich?

ELIAS: Ja, denn diese physische Manifestation inkorporiert ebenfalls die ganze Essenz. Ihr seid dazu übergangen, Euch auf die Essenz zu fokussieren, und einige von Euch haben hinsichtlich der Essenz - ohne dies zu erkennen - dasselbe Szenario und dieselbe Situation wie bei religiösen Schwerpunkten erschaffen. Ihr gebt dem nur einen andere Namen und blickt auf Eure Essenz als Euren Gott, seht sie als größer, wissender, vertrauenswürdiger und mächtiger als Ihr, aber ich habe Euch schon früher gesagt, dass dies (haut leicht auf Vickis Bein) kein Gefäß ist. (Haut auf Marys Bein) Das ist Essenz, eine physische Manifestation. Wenn Ihr dem Euch bekannten Du vertraut, vertraut Ihr somit auch der Essenz.

Wenn Ihr glaubt, dass Ihr Euch selbst vertraut und es nicht wirklich tut, betrügt Ihr Euch. Vertrauen bezieht keinen Konflikt mit ein! Dort, wo es Konflikt gibt, fehlt das Vertrauen. Wenn Ihr schwankt, vertraut Ihr nicht. Vielleicht fragt Ihr: “Wie kann ich meine Realität erschaffen?” Aber Ihr tut es. Ihr erschafft Eure Realität, ob Ihr erkennt oder nicht. Vielleicht denkt Ihr: „Aber ich will eine Sache erschaffen, und eine andere Sache wird erschaffen. Deshalb erschaffe ich nicht erfolgreich meine Realität.“ Ihr erschafft Eure Realität. Wenn das, was Ihr begehrt oder zu begehren meint, nicht vor Euren Augen erschaffen wird, müsst Ihr Eure Absicht untersuchen, denn Ihr erschafft das, was Ihr beabsichtigt.

JIM: Und das wäre etwas Anderes als Denken?

ELIAS: Die Antworten kannst Du finden, aber Du musst sie ausfindig machen. Findet die Absicht bei Eurem Erschaffen. Bei Deiner gegenwärtigen Schöpfung war Dein Absicht Anerkennung/Lob.

JIM: Meine eigene Anerkennung?

ELIAS: Das ist ein zweischneidiges Schwert, denn Du suchst die Anerkennung Anderer, um Deine eigene Anerkennung zu validieren. Das war bei Deiner Schöpfung Deine Absicht, weshalb Du sie auch nicht verändert hast, denn Du hast Deine eigene Absicht und Deinen Erfolg nicht akzeptiert, da Du Deinen Denkprozess immer noch mit Erklärungen Deines Erschaffens ablenkst, was nicht Sinn der Sache ist, weshalb Du Dich nicht darauf fokussierst, dem Selbst zu vertrauen und auf es zu hören. Ihr alle tut das.

Das ist es, worauf es sich zu fokussieren gilt: aufs Vertrauen. Ihr vertraut auf die Güte, Weisheit, Wahrhaftigkeit, Fröhlichkeit und den Wert des Selbst. So eliminiert Ihr Konflikte, denn dann braucht Ihr keine Bestätigung der Eltern, Kinder, Freunde, im Beruf oder von irgendjemandem. Ihr strahlt Euer Selbst-Vertrauen aus, was sich im regionalen Bereich 2 auswirkt und ermöglicht, dass sich neue Wahrscheinlichkeiten entwickeln und materialisieren. Beantwortet das Deine Frage effizienter?

JIM: Das war toll und eröffnet mir vieles, wonach ich mühelos suchen kann. Danke.

ELIAS: Mühelosigkeit ist kein Nicht-Handeln, denn alle Energie inkorporiert Bewegung und ist Teil Eures Fokus. Ihr seid physische manifest, weshalb Ihr in Eurer Realität auch physische Handlung inkorporiert. Du kannst Dich so intensiv wie Du willst konzentrieren, ohne mit Deinem Erschaffen voranzukommen, weil Deine Konzentration sich verwirrt. Dein Handeln ist nicht verwirrt, denn es folgt Deiner Absicht. Deshalb kannst Du denken und denken, und wünschen und wünschen, dass sich etwas materialisiert, und es wird das nicht tun, weil es im Widerspruch zu Deiner Absicht ist, denn Dein Handeln wird Deine Absicht unterstützen.

(Ausschnitt)

GUIN: Was ist mit Vickis Amulett passiert, und warum habe ich da ein solch komisches Gefühl?

ELIAS: Es ist durchaus verständlich, dass Du Dich so sonderbar fühlst, weil Du Dich bei allem so fühlst. (Alle platzen los vor Lachen)

GUIN: Und?

ELIAS: (grinst Guin an) Es ist weder Dein Erschaffen noch Deine persönliche Verantwortung.

GUIN: Das weiß ich!

ELIAS: Nutze dies als Baby-Schritte, um wegzufliegen und erlaub Dir, Dich selbst zu akzeptieren und Dich bei einer Handlung/Vorgang/Aktion nicht sonderbar zu fühlen.

GUIN: (lachend) Wird Vicki das Amulett wiederfinden?

ELIAS: Ah, Wahrsagerei.

GUIN: Ich möchte es wissen!

ELIAS: Ich muss meine Kristall-Kugel einsetzen.

GUIN: Okay, vergiss es!

ELIAS: Ich glaube, ein Turban wäre gut (Gelächter) Wir sollten das Licht abdunkeln, damit es nicht stört. (Elias legt die Finger an Marys Schläfe, schwankt hin und her und summt) Hmmmmmmmmmmmm. Es ist weg!

GUIN: Und wo ist es? (Wir lachen alle los)

ELIAS: Wenn das Begehren, das Amulett wieder zu materialisieren, groß genug ist, wird es wieder auftauchen, ansonsten bleibt es verschwundenes, und es ist auch nicht wichtig wohin es verschwunden ist, obwohl ich es in einem Einschluss in meiner Kristallkugel sehen mag. Ah, Ja. Jetzt sehe ich es klar. Hmmmmmmmmmmmmmmmm. Pech, ich habe die Verbindung verloren. Du kannst mich nächste Woche am üblichen Sendeplatz erwischen und kannst auch Beiträge einsenden. (Gelächter)

GUIN: Okay. Vielleicht nächste Woche. Ich werde fortfliegen!

ELIAS: Prima, und Du brauchst vielleicht auch keine Kristallkugel!

GUIN: Gut, denn ich habe gar keine!

Session 62
Sunday, December 17, 1995


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2019, 10:30 
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ELIAS: Ihr alle erwartet auf unterschiedliche Weise, dass Ihr in Eurem Fokus aufsteigen und einen Vorgang/Handlung miteinbeziehen werdet und automatisch alles wisst. (Gelächter)

JIM: Nur ein bisschen mehr! (Gelächter) Vertrauen!

ELIAS: Du Jim wirst vollständiges Selbstvertrauen und Vertrauen in die Essenz haben. Du Vicki wirst alle Deine Fokusse sehen. Du Ron wirst Dich an alles wiedererinnern. Du Guin wirst alles wissen. Und Du Cathy wirst alle Aspekte spüren.

Ihr habt diesen physischen Fokus der Erfahrungen wegen auf diese Weise entworfen. Eure Ungeduld kann positiv gesehen werden, weil sie Euch zum Voranschreiten motiviert.

Doch es wird keine solche Aktion geschehen, wie dass Ihr sofort automatisch alles wisst und Euch selbst vollständig vertraut. Auch ich weiß nicht alles. Es gibt Essenzen, die viel expandierter als ich sind, und dies strebe ich ebenfalls an.

Ihr habt Euch selbst im physischen Fokus ummantelt (encased). Eure Essenz und ihre Realität würden Euch total verwirren. Eure Essenz in diesem Euren physischen Fokus zu sehen, würde Euch durchaus erschrecken. Seid deshalb mit Eurer Manifestation zufrieden so wie sie ist. Strebt weiterhin voran, aber erinnert Euch, dass Eure ganze Realität im Augenblick ist. Alles wird innerhalb des Jetzt erschaffen. Deshalb werden alle Eure Gewahrsein im Jetzt erschaffen.

Session 61
Wednesday, December 13, 1995


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2019, 10:35 
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ELIAS: (grinst Christie an) Wenn Du nach der natürlichen Zeit strebst und an etwas keinen Spaß hast, dann tue es nicht!

CHRISTIE: Was heißt das: tue es nicht wenn Du keinen Spaß daran hast?

ELIAS: Deine Wahrnehmung ist hinsichtlich von Elementen, die Du nicht mit einbeziehen möchtest, das Einzige, das Deiner Handlung bedarf. Wenn Du etwas nicht miteinbeziehen möchtest, musst Du es nicht tun!

CHRISTIE: Ich habe eine Frage zur natürlichen Zeit.

ELIAS: (lacht) Du löschst dieses Thema effizient. (Efficiently eliminating this subject!) Fahre fort.

CHRISTIE: Du hast einmal gesagt, dass wir die Orientierung an den Jahreszeiten abwerten und wegstoßen. Wir werten die natürliche Zeit sowie die Orientierung an den Jahreszeiten ab und stoßen sie weg. Wie und warum tun wir das?

ELIAS: Ihr habt Eure kulturelle Zeit erschaffen, die deshalb Eure natürliche Zeit in Eurer Wahrnehmung überlagert. Eure Zivilisation und Eure Gesellschaften habt Ihr so erschaffen, dass sie sich um Eure kulturelle Zeit und um Eure Zeitfenster (time slots) drehen. Eure Wertschätzung der Zeit habt Ihr verfälscht. Ursprünglich, und das ist wieder ein an der Zeit orientiertes Wort, habt Ihr Eure Zeitdimension spezifischer Erfahrungen wegen geschaffen. Bei der Wertschätzung Eures Zeitelements habt Ihr gewählt, Euch im Begehren, jeden Zeit-Augenblick zu würdigen, auf jeden Zeit-Augenblick zu fokussieren. Dieses Begehren habt Ihr jedoch so verfälscht, dass Ihr diesen Zeitaugenblicken sogar einen Produktionspegel anheftet, und um die Zeit wertzuschätzen, müsst Ihr sie somit nutzen. Ihr müsst eine Handlung mit ihr verbinden und etwas mit ihr tun.

So wie Ihr seht, dass Ihr eine schöne Zeit mit Euren Kindern verbringt, seht Ihr nicht, dass Ihr mit ihnen eine schöne Zeit verbringt, wenn Ihr sie ignoriert. (Just as you view [that] you spend ‘quality time’ with your children, you do not view spending ‘quality time’ with your children ignoring them!) Ihr interagiert und tut etwas mit ihnen. Dem ähnlich seht Ihr es so, dass Ihr mit der Zeit selbst interagieren und jedem Augenblick einen Wert geben müsst. Die Verfälschung liegt darin, dass Ihr Wert gleichsetzt mit Handlung und Produktivität. Ihr könnt handeln, indem Ihr einfach die Zeit und die Augenblicke wertschätzt, lediglich die Zeit selbst bemerkt und sie erlebt, was entsprechend Eurer derzeitigen Glaubenssatzsysteme nicht genug ist.

Tiere haben diese Zeitwahrnehmung nicht, und bei den Haustieren könnt Ihr sehen, dass sie Zeit nicht auf gleiche Weise wahrnehmen wie Ihr. Sie sind nicht darauf fokussierten, jeden Augenblick mit der Produktion einer Handlung auszufüllen. Sie erleben jeden Augenblick. Auf diese Weise kollidieren die Augenblicke miteinander und vermischen sich, und einer ist vom anderen nicht zu unterscheiden. Ein Tier kennt keine Sekunden, Minuten oder Stunden, weil diese unwichtig sind. Sie erleben einfach das Zeitelement im physischen Fokus.

Du fragst, wie man die natürliche Zeit erlebt? Erlaube Dir, natürlich zu sein. Wenn etwas keine Freude macht, dann tut es nicht! Vergnügliche Aktionen/Vorgängen/Prozesse sind werterfüllend für Euch. Eure Essenz manifestiert sich nicht, um irgendwelche geheimnisvollen Erfahrungen zu machen! Die größte Werterfüllung wird durch Freude/Vergnügen geäußert. Das ist es, wonach Ihr strebt, und deshalb bindet Ihr auch Positives und Negatives mit ein. Negativ sind alle Elemente, die Euch keine Freude machen, und positiv ist das, wonach Ihr strebt und was für Euch vergnüglich ist. Die Wahl liegt bei Euch. Ihr könnt Mühelosigkeit und eine vergnügliche Existenz erleben, wenn Ihr Euer Begehren erfüllt. Deshalb sage ich Euch: wenn es keine Freude/Spaß macht, dann tut es nicht. Baut nur Freude ein, und Ihr werdet die natürliche Zeit erleben. Aber Du wirst es nicht tun! (lächelt Christie an).

CHRIS: Was meinst Du damit, dass ich das nicht tun werde? Das ist eine selbsterfüllende Prophezeiung, das will ich nicht hören!

ELIAS: (grinst) Du nimmst Bedürfnisse/Anforderungen (needs) wahr. Du nimmst wahr, dass Deine Existenz von Zeit-Anforderungen umgeben ist, von Dingen, die bewältigt werden müssen. Deshalb nimmst Du Handlungen vor, die keinen Spaß machen, um diese Elemente zu erfüllen, weil Du glaubst, dass das vonnöten/unerlässlich und wichtiger wäre und verstehst nicht, dass alles, was für Deine Existenz nötig ist, auf eine Weise erfüllt werden kann, dass es Spaß macht.

CHRIS: Das Erfüllen von Anforderungen hat für mich zu einem ziemlich mittelmäßigen Leben geführt.

ELIAS: Im Prinzip.

CHRIS: Und wenn ich danach strebe, dass mein Leben nicht mittelmäßig ist, weil ich dessen ziemlich müde bin, muss ich mein Denken statt auf Anforderungen auf das Tun von Dingen umschalten, die Spaß machen.

ELIAS: Natürlich!

CHRIS: Und dann das einbringen, worüber ich kürzlich las, nämlich die Weisheit/Klugheit der Ungewissheit, was ich ziemlich faszinierend finde.

ELIAS: Ich habe auch gesagt, dass Du Informationen auf Dich anziehen wirst, die Dir helfen, die Du verstehen und mit denen Du Dich verbinden wirst, und sie werden Dir dabei helfen, die nötige Richtung durchzusetzen.

CHRIS: Das, was ich lese, sind also gute Informationen?

ELIAS: Richtig.

CHRIS: Meiner eigenen Kreativität und meinen Begehren gegenüber verhalte ich mich mit dem, was ich täglich tue, ziemlich unnatürlich.

ELIAS: Auch das stimmt. Wenn Du Deinem Begehren und Deiner Absicht folgst, wirst Du entdecken, dass Du die erwähnte Mühelosigkeit erlebst, und Du wirst auch Spaß haben und Dich in Deiner kulturellen Zeit nicht gefangen fühlen. In Eurer heutigen Zeit wird das nicht so leicht erreicht, wie es klingt, da selbst jene, die ihrer individuellen Absicht und ihrem Begehren folgen, von der kulturellen Zeit ziemlich beeinflusst werden. Du magst eine Beschäftigung finden, die Dein Begehren und Deine Absicht erfüllt, aber Du hast Dich in Deine kulturelle Zeit gesperrt. Du musst rechtzeitig kommen und zu einer bestimmten Zeit gehen. Du wirst mit anderen Individuen zu tun haben, für die die Zeit wichtig ist. Solange Du Dich nicht völlig vom Bezugssystem der kulturellen Zeit entfernst, wirst Du sie in gewissen Maße miteinbeziehen, obwohl Du Dich durchaus effizient und mühelos und auch mit Vergnügen durch Deinen Fokus hindurch bewegen und beide Zeitelemente wertschätzen kannst.

VICKI: Unser Konflikt mit der kulturellen Zeit kann durch unsere Wahrnehmung beeinflusset werden?

ELIAS: Absolut, denn sie beeinflusst alle Dinge. Wenn Ihr Eure Wahrnehmung ändert, verändert Ihr auch Eure Existenz.

CHRIS: Und das können wir alle erreichen.

ELIAS: Richtig. Dies ist nur abhängig von Eurem Begehren und Eurer Motivation, dies zustande zu bringen.

CHRIS: Stimmt, und mein Begehren und meine Motivation werden gezwickt, wenn ich daran denke, dass ich die Rechnungen zu bezahlen haben, und dann lässt es nach.

ELIAS: Ich erkenne, dass Du mich ansiehst und Dir dann sagst: “Nun, Elias braucht kein Geld, und er hat keine Hypothekenschulden oder Verpflichtungen. Deshalb versteht er den physischen Fokus nicht! Das ist nicht richtig! Ich war sehr, sehr oft physisch manifest und bin gut mit den Anforderungen im physischen Fokus vertraut. Ich bin auch mit der Realität gut vertraut, nämlich dass im physischen Fokus Mühelosigkeit durch Vertrauen in das Selbst und in die Essenz erreicht werden kann, und dann könnt Ihr alles, was Ihr begehrt, mit Vergnügen erlangen und Spaß dabei haben und die von Euch wahrgenommenen physischen Bedürfnisse zufriedenstellen.

Session 74
Sunday, February 25, 1996 © 1996


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2019, 10:40 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

ELIAS: Heute Abend werden wir über Bewusstsein sprechen. Hierzu gehört auch das Thema „Schöpferisches Universelles Eine und Ganze“ (the Creating Universal One And Whole), denn es ist Bewusstsein. Denkt einmal an Euer gegenwärtiges Glaubenssatzsystem, das in erheblichem Maße Eure wissenschaftliche Technologie beinhaltet und fragt Euch mit Eurem rationalen logischen Verstand wie Ihr zu der Schlussfolgerung eines unpersönlichen Universums sowie zu Elementen gelangen könnt, die Bewusstsein besitzen und sich aus einer nicht bewusster Materie heraus ausdehnen.

Innerhalb Eures gegenwärtigen Glaubenssystems akzeptiert Ihr, dass eine kosmische Explosion stattfand, die das Universum völlig zufällig und ohne den Besitz von Bewusstsein erschuf. Eure Welt fing als Gase, Steine und Elemente an, die Eurer Einschätzung nach kein Leben besaßen, und aufgrund Eures Glaubens an die Evolution denkt Ihr nun, dass auf wundersame Weise irgendwie zufällig Bewusstsein in die Materie inkorporiert wurde. Wenn Ihr mich fragt, so werde ich Euch sagen, dass das unlogisch ist. Innerhalb dieser Explosion erschien Materie nicht auf kosmische Weise und erschuf dann Bewusstsein. Bewusstsein war und ist.

Ich sage Euch, dass wir wegen Eurer Sichtweise des Zeitelements – denn Ihr seid innerhalb der Zeit fokussiert – den Begriff „vor“ gebrauchen werden, was ebenfalls „jetzt“ ist, aber wir werden eine Terminologie gebrauchen, mit der Ihr etwas anfangen könnt.

Noch vor der Organisation und Orchestrierung des von Euch so gesehenen Universums war Bewusstsein. Vor der von Euch so interpretierten Essenz war das Ganze. Für diese Aktion selbst mögt Ihr jeden Euch beliebigen Begriff verwenden. Den Begriff „Wesen“ verwende ich absichtlich nicht, denn das, was Ihr als „Gott“, "Alles Was Ist" oder das „Erschaffende/Schöpferische Universelle Eine und Ganze“ seht, wie auch immer Ihr es nennen wollt, ist kein Wesens. Es ist ganz und gar Bewusstsein und eine Aktion, und es inkorporiert alles.

Innerhalb der Erfahrung von dem, was Ihr als Gott bezeichnet, gibt es sehr viele Elemente. Vor dem Inkorporieren der Essenz gab es Elemente des Bewusstseins. Ihr könnt sie auch als (Bewusstseins)Einheiten bezeichnen, wie dies andere zuvor taten. Diese Elemente des Bewusstseins kennen keine Grenzen von Zeit oder Raum. Ihr könnt sie Euch als winzige schwarze Löcher vorstellen. Ihr könnt sie Euch, wenn Ihr dies wollt, in physischer Hinsicht als Elemente vorstellen, die winziger als Eure winzigsten physischen Partikel sind, aber diese Elemente sind das, was jede physische Ausdrucksform erschafft. Alles in jedem Universum in jeder Dimension wird durch diese Bewusstseinselemente erschaffen, und sie sind alles. Sie sind nicht nur die Antriebskraft hinter der Materie und der Aktion, sondern sie sind auch Materie und Aktion, und dies ist die Basis dessen was Ihr als Gott bezeichnet.

Ich werde Euch auch - wie schon viele Mal zuvor - sagen, dass Ihr alle trotzdem das Gleiche wie diese Aktion inkorporiert. Ihr seid das Gleiche, aber es (das Schöpferische Universelle Eine und Ganze) ist noch mehr als die Summe aller Dimensionen, aller Universen, aller Teile, doch ohne Euch wäre es auch nicht. Deshalb gibt es keine Trennung, denn auch Ihr seid ein intimer Teil davon. Ihr inkorporiert Eure eigene Individualität, Eure eigene Absicht, Eure eigenen Begehren und Euren eigenen Fokus sowie auch das Ganze, und das Schöpferische Universelle Eine und Ganze enthält Euch sozusagen ganz und gar. Kein einziges Element, angefangen von der winzigsten Bewusstseinseinheit ist überhaupt weniger als irgendein anderes. Es gibt also keinen Widerspruch, wenn wir Euch sagen, dass jeder von Euch innerhalb Eurer Individualität das Zentrum des Universums ist, denn das ist wahr.

Die Essenz ist das, was wir als einen Teil dieses umfassenden Ganzen bezeichnen werden, und doch ist sie kein Teil davon (Essence is what we will term a portion of this Encompassing Whole, although not a portion!) Mit Eurer begrenzten Sprache ist es unmöglich, Euch das Nichtvorhandensein von Unterteilung und Trennung zu erklären, weshalb ich Euch rate, die Euch von mir angebotenen Konzepte zu konzeptualisieren, denn mit Euren Gedankenmustern im physischen Fokus ist es Euch nicht möglich, jedwede Trennung gänzlich zu beseitigen und diese Konzepte zu verstehen. Wenn ich Euch sage, dass die Essenz alle Systeme inkorporiert und dass alle Systeme offen sind und Euch zur Verfügung stehen, so ist es das, was das Bewusstsein inkorporiert, und Ihr besitzt das. Jedes Element des Bewusstseins besitzt alle Elemente des Ganzen.

Jedes Element wählt aus, sich entsprechend seinem Begehren und seiner Funktion zu manifestieren. Eine Blume manifestiert sich entsprechend ihrer vollsten Fähigkeit. Die Bewusstseinseinheiten, die diese Blume bilden, sind die Gleichen wie das, was Ihr ebenfalls besitzt. Die Absicht und Funktion der Blume ist es, eine Blume zu sein. Eure Absicht und Funktion ist es, Intellekt und Intuition zu haben, um Euer Universum zu lenken, so wie Ihr es erschaffen habt. Begeht also keinen Fehler. Ihr lenkt auf jedem Gebiet Eure ganze physische Manifestation. Wir haben dies schon oft in früheren Sitzungen diskutiert. Ihr erschafft Eure individuelle Realität, und kollektiv erschafft Ihr die Massen Realität. Ihr seid also die Schöpfer von allem, was Ihr wahrnehmt und von noch vielem mehr.


Session 79
Sunday, March 17, 1996 © 1996


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Di 1. Jan 2019, 11:07 
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(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

JOSH: Eine junge Frau starb in jener tragischen Nacht (*), und ich Frage mich, ob Du sie irgendwie mit ins Spiel bringen kannst.

ELIAS: In meinem Fokus interagiere ich nicht mit Essenzen im Transition-Bereich des Bewusstseins. Dort macht dieses Individuum derzeit seine Erfahrungen. Es gibt Individuen, die dieses Phänomen (Channeln) mit einbeziehen, und die Du - wenn Du dies möchtest - suchen und mit denen Du sprechen kannst, denn die Essenzen im nicht-physischen Fokus wählen die Art ihrer Interaktionen. Wenn Du wählst, nicht-physisch fokussiert zu sein, kannst Du entscheiden, in welche Richtung Du gehen willst. Insofern wählen manche Essenzen dem näher zu sein, was Ihr gegenwärtig als den physischen Fokus anseht und mittels des regionalen Bereichs 2 des Bewusstseins zu interagieren, der Interaktionen aus dem Bewusstseinsbereich übersetzt, wo dieser Vorgang/Handlung geschieht. Du kannst also Individuen antreffen, die solche Informationen anzapfen und Dir diese offerieren können.

Diese Individuen sprechen in Wirklichkeit nicht direkt mit den Individuen, die im Zustand des Übergangs sind. Sie sprechen mit anderen Essenzen, die ihnen Informationen übermitteln, denn innerhalb des Bewusstseins und der Essenz sind allen Essenzen alle Dinge bekannt. Andere Essenzen integrieren somit den Vorgang des Überlieferns der Informationen an das Individuum auf „dieser Eurer Seite“. Tatsächlich gibt es keine „Seiten“, da alles Bewusstseins eins ist. Nur Eure Wahrnehmung ist anders. Ich mag Zugriff auf einige Informationen bekommen, aber ich trete nicht in Wechselbeziehung mit diesen bestimmten Individuen oder Essenzen. Du kannst nachforschen und magst ein anderes Individuum finden, das mit einer Essenz interagiert, das Dir hier gefällig sein kann.

(*) Vic’s Anmerkungen: Joshua war an diesem Abend ein sehr interessanter Zuwachs für unsere Gruppe. Er ist 17 Jahre alt. Vor zwei Jahren war er an einem schweren Auto-Unfall beteiligt. Kurz danach wurde er als „tot“ erklärt, blieb das aber nicht sehr lange. Das Koma währte vier Monate, und die Ärzte sagten, dass er wohl nie wieder da herauskommen würde. Als er dieser Vorhersage trotze, sagten sie, dass seine mentalen Fähigkeiten wahrscheinlich nie die eines Zweijährigen überschreiten würden. Josh hörte nicht auf diese Vorhersagen. Heute ist er ein aufgeweckter Teenager mit großem Sinn für Humor, der sehr an Mädchen und an Musik interessiert ist, insbesondere an der Musik von The Grateful Dead. Er hat noch einige physische Symptome aus dieser Erfahrung, die jedoch ständig besser werden, und eines davon ist eine minimale Schwierigkeit beim Sprechen. Deshalb waren einige Worte schwierig vom Tonträger zu übertragen.

(Ausschnitt)

VICKI: Ich möchte hören, wie Du Hypnose definierst.

ELIAS: Ah, mein kleiner zweifelnder Lawrence (Vicki), der meinen spielerischen Vorschlag entschieden ablehnte! Nein, es sind keine Außerirdischen hier! (grinst übers ganze Gesicht. Viel Gelächter).

Das ist eine sehr interessante Frage, insbesondere da wir über das Bewusstsein und über Bewusstseinsbereiche sprachen. In Eurem physischen Fokus würdet Ihr diesen Bewusstseinszustand als dem Traumzustand oder dem Zustand sehr ähnlich erklären, den Eure Wissenschaftler als Alpha-Zustand bezeichnen.

Durch Eure eigene Bereitschaft, Euren Fokus zu erweitern, greift Ihr in Wirklichkeit in diesem Bewusstseinszustand auf den Regionalen Bereich 2 zu, was Euch erlaubt, noch mehr von Eurer Essenz zu sehen. Dieser Zustand erlaubt es Euch, mit weniger Hindernissen, aber nicht völlig hindernisfrei zu sehen. In diesem Zustand offeriert Ihr Euch die Erlaubnis zu interagieren und zu erleben, oder wie Ihr sagen würdet, erneut/wieder zu erleben. Ich sage Euch, dass Ihr nicht irgendetwas wiederholt! Da Ihr innerhalb Eures Bewusstseins einen Schritt zur Seite tut, seht Ihr einen anderen Schwerpunkt/Fokus, nicht unbedingt einen anderen Entwicklungsfokus, sondern Ihr seht durch eine andere Linse Eurer Essenz einen anderen Schwerpunkt, den sie kontinuierlich und simultan sieht.

Ich habe Euch bereits gesagt, dass jedes Alter, das Ihr in einem Entwicklungsfokus erlebt, auch sein eigenes individuelles Selbst hat. Jeder Augenblick, den Ihr im physischen Fokus erlebt, hat seinen eigenen Fokus. Ihr tut also einen Schritt zur Seite, um einen anderen Fokus Eurer Erlebnisse/Erfahrungen zu sehen, die alle gleichzeitig geschehen.

VICKI: Und deshalb ist es anscheinend so schwer, den Weiher zu sehen? (während Marys Rückführung).

ELIAS: Nicht richtig. Das ist für Michael (Mary) nicht ungewöhnlich, und ich werde das nochmals erklären. Michael (Mary) hat den Weiher schon früher inkorporiert und wird das auch weiterhin tun. Dies ist ein Anzapfen des Regionalen Bereichs 3, der ein nicht-physischer Fokus ist. Wenn Ihr das wählt, könnt Ihr auch physische Form innerhalb des Regionalen Bereichs 3 visualisieren. Wenn ich das wähle, kann ich eine von mir gewählte physische Form visualisieren und realistisch darstellen. Ich kann auch wählen, Landschaft miteinzubeziehen oder ein Zimmer zu manifestieren. Ich kann nicht das inkorporieren, das Ihr als die Festigkeit Eures Fokus anseht, doch das ist Eure Wahrnehmung innerhalb dieses Fokus, denn die Gegenstände, die Ihr seht, einschließlich Eurer individuellen Körper, sind weniger fest/solide als Ihr das wahrnehmt! Ihr könnt also den Weiher und dessen Form sehen, und er ist durchaus real.

Wenn Du über diesen Vorgang nachdenkst, offeriert Dir das auch die Erklärung, warum Ihr Euch nicht so leicht an solche Interaktionen erinnert. Wenn Du aufgrund Deines Begehrens wählst, mit einem anderen Bewusstseinsbereich jenseits des Regionalen Bereichs 2 zu interagieren oder einen solchen Bereich zu besuchen, ist es im physischen Fokus schwieriger, Dich an die Informationen zu erinnern, weil das Gewahrsein anscheinend weiter weg ist. Tatsächlich ist es tiefer im Inneren, weshalb Ihr diese Informationen weniger mühelos hervorzieht. Ihr klemmt Euch sehr effizient und sehr gezielt von diesem Bewusstseinsbereich ab, weil Ihr den physischen Fokus erlebt. Darüber sprachen wir schon früher, und ich habe Euch erklärt, dass Eure Trennung in gewisser Hinsicht für Euch ziemlich nützlich ist, weil sie Euch erlaubt, im physischen Fokus die Reinheit der physischen Erfahrung zu erleben.

Ich hab Euch schon früher Beispiele genannt und werde ein weiteres offerieren. Wenn Ihr im physischen Fokus wählt, Euch als ein reiches Individuum zu manifestieren und dann wählt, Euren Reichtum (vorübergehend) zu verlassen, um die Armut zu erleben, aber weiterhin das Wissen um Euren Reichtum habt, erlebt Ihr nicht die reine Armut, weil Ihr auch noch eine andere Realität inkorporiert. Ihr wisst in Eurem Inneren, dass Ihr nicht arm seid, denn Ihr fühlt nicht die Tiefen des Erlebnissen, weil Ihr im Wachbewusstsein auch erkennt, dass Ihr einen Ausweg habt, während Ihr das bei der reinen Armuts-Erfahrung nicht fühlen mögt.

(Ausschnitt)

ELIAS: Anhand Eurer Glaubenssatzsysteme glaubt Ihr, dass die vergangenen und erinnerten Erlebnisse solide sind. Sie wurden erlebt und haben sich ereignet. Erlebnisse in der sogenannten Zukunft seht Ihr als durscheinende Wahrscheinlichkeiten, denen es an Festigkeit gebricht, weil sie noch nicht geschehen sind und bislang noch nicht erlebt wurden. Falsch! Sie sind, und Ihr könnt hindurchscheinende Erlebnisse als ebenso solide wie vergangene erachten, denn sie sind simultan.

Ihr seid fähig, ebenso Wahrscheinlichkeiten in der Vergangenheit zu ändern wie in der Zukunft. Ihr nehmt diese Handlung bloß nicht wahr, weshalb Ihr sie einschränkt, weil Ihr nicht glaubt, dass Ihr eine bereit geschehene Handlung ändern könnt, doch Ihr glaubt, dass Ihr eine zukünftige Handlung ändern könnt, weil Ihr glaubt, dass sie “noch nicht geschehen“ ist. Gemäß Euer Glaubenssatzsysteme erlaubt Ihr Euch deshalb, Wahrscheinlichkeiten in der Zukunft zu ändern.

Session 86
Sunday, April 14, 1996 Session # © 1996


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Mi 2. Jan 2019, 06:17 
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Die Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=96&L=1

ELIAS: Wir wollen Parallelen, was das Zusammenwirken der Bestandteile und des Bewusstseins anlangt, zwischen dem persönlichen physischen Ausdruck eures Körpers und euren Massenereignissen ziehen. Beide haben ein kollektives Bewusstsein und sind aktiv.

Gedanken sind Realität. Ich habe euch das oft gesagt. Bei jeder physischen Schöpfung schickt ihr viele Male Gedanken aus, die diese Schöpfungen erzeugen sollen. Stellt euch deswegen ein "Gebäude" vor. Jeder ausgesandte Gedanke ist ein Baustein. Jeder folgende Gedanke wird ein weiterer Baustein, der auf den vorherigen gelegt wird; so wird ein großes Gefüge von Bausteinen geschaffen. Wenn diese Bausteine so einen Bau bilden, können sie vielleicht, in Abhängigkeit von der Anhäufung der darin ausgedrückten Energie, physische Wirklichkeit werden, ein Erzeugnis, das ihr sehen und erfahren könnt.

Nun zum umgekehrten Vorgang: Wenn ihr eine von euch geschaffene Wirklichkeit "ungeschaffen" macht, tut ihr das mit Gedanken, indem ihr diese oben erwähnten Bausteine entfernt. Ihr seht das Wort Baustein als stellvertretend für eine Tätigkeit an, als ein Hervortreten-Lassen. Wir werden es in unserem Zusammenhang als Objekt verwenden: als Baustein. Jeder Gedanke ist ein Baustein geworden. Wenn ihr eine Schöpfung entfernt, um die Energie wieder in einen anderen Ausdruck umformen zu können, entfernt ihr die Gedanken-Bausteine bis ihr eure Baustruktur abgetragen habt. Beim Auflösen einer Struktur wird die Energie aus jedem Baustein befreit und vom Bewusstsein beauftragt, sich wieder in einer anderen von euch gewählten Schöpfung zu manifestieren. Ihr könnt wählen, ob ihr erschafft, ungeschaffen macht oder wieder schafft; ihr könnt wählen, nichts zu tun. Es ist eure Wahl.

In eurem Körper habt ihr ein kollektives Bewusstsein, weil jede Zelle, jedes Molekül eures physischen Ausdrucks Bewusstsein hat. Jedes Teil hat seine eigene individuelle Werterfüllung und seinen Selbstzweck; auch seine eigene Funktion. Es kooperiert im Kollektiv mit allen anderen Zellen und Molekülen in eurem Körper, um den Gesamtausdruck zu erzeugen und in Gang zu halten. Dabei sind viele natürliche Bestandteile an eurem Körper beteiligt. Wenn ihr keine Gedanken als Bausteine einsetzt, liegen viele Elemente eures physischen Ausdrucks brach. Ihr glaubt, dass das nichts ausmacht. Aber im Rahmen eurer Glaubenssätze erlaubt ihr euch Gedanken zu haben, die sich direkt physisch auf eure Manifestation auswirken.

Wir haben früher von der Tätigkeit des physischen Ausdrucks gesprochen, der über euren Denkprozess zur Verbalisierung führt. Ich habe euch erklärt, wie ihr Gedanken chemisch und physikalisch umsetzt, wenn ihr euch hörbar ausdrückt. Ihr erzeugt dabei eine chemische Reaktion. Die Luftmoleküle, die ihr aus eurem Körper ausatmet, beeinflussen auf physischer Ebene und erzeugen eine Manifestation. Genauso ist es auch bei eurer physischen Manifestation durch Gedanken, die chemisch-physikalisch Wirkungen erzeugen, auf die eure Körper reagieren. Eure Glaubenssätze beeinflussen euren Körper genauso wie die von euch geschaffene Realität.

Dabei beeinflusst ihr andere Ausdrucksformen, die ihr mit Absicht geschaffen habt, um euch im physischen Fokus mit Energie zu versorgen: eure Energiezentren. Diese Energiezentren halten große Energiemengen in Bewegung. Sie sind die veranlassende, beeinflussende Kraft des Bewusstseins, die den Fortbestand eures körperlichen Ausdrucks aufrechterhält. In diesen Energiezentren eures Körpers sind Teile des Bewusstseins eures Wesens enthalten: Wesensmerkmale, Sprache, Wissen. Das sind Dinge, die ihr in euer Erdenleben mitbringt. Ihr bewahrt diese Persönlichkeitsmerkmale in diesen Energiezentren, deswegen wirken sich diese auch ziemlich stark auf euch aus. Ich habe euch schon früher gesagt, dass diese Energiezentren sich auf euch auswirken auch ohne dass ihr das merkt; aber wenn sie nicht richtig funktionieren, weil ihr ihr Funktionieren stört, merkt ihr ihre Wirkung.

Glaubenssätze können sich auch auf die Energiezentren auswirken. Alle Manifestationen eurer Schöpfung werden von eurem subjektiven Selbst gesteuert. Eure Energiezentren sind Teile eures objektiven Selbst. Sie sind physische Elemente, die innerhalb der Manifestation eures körperlichen Ausdrucks erzeugt werden. Sie sind dessen erzeugende Energie und eure Energieverbindung mit eurem subjektiven Selbst und schließlich mit dem Wesen.

Ihr könnt also euer subjektives Selbst als Ursprungsereignis im individuellen Maßstab sehen. Ihr könnt eure eigenen Energiezentren als eure Massenereignisse innerhalb eures Körperbewusstseins ansehen, weil sie die Massenereignisse innerhalb des Bewusstsein eures physischen Wesens erzeugen. Sie haben sehr große Wirkung.

Ich sage euch noch einmal, dass ich nicht bildlich spreche, außer wenn ich es ausdrücklich sage. Die Farbschwingungen und ihre Anordnung sind buchstäblich so. Es ist mir auch klar, dass das für euer Wachbewusstsein von geringer Bedeutung zu sein scheint. Ich lehre euch, dass es nicht von geringer Bedeutung ist, weil jede Schwingung ein anderes Element eurer Manifestation beeinflusst und jedes eine andere Kraftrichtung hat.
...
Was die körperlichen Auswirkungen betrifft, wirken sich die Energiezentren mit ihren Massenereignissen körperlichen Bewusstseins auch auf umgebende Regionen und alle mit dem speziellen Energiezentrum verbundenen individuellen Bewusstseinsinhalte aus. So wie sich ein Erdbeben an eurem Ort auf alle Menschen, die in dieser Gegend wohnen, auswirkt. Genauso werden alle Bereiche, die von einem durch ein Energiezentrum ausgelösten Massenereignis betroffen sind, von diesem speziellen Energiezentrum beeinflusst. Deswegen werdet ihr eine Beeinflussung in vielen Bereichen, die eurer Meinung nach damit gar nicht in Zusammenhang stehen, bemerken, wenn ihr die Energie eines Zentrums wirken lasst. Dabei könnt ihr beobachten, dass die Energiezentren und die beeinflussten Bereiche sich nicht nur auf eine Stelle eures Körpers konzentrieren.

Ihr könnt in euren Zellen das, was ihr als "Viren" anseht, beherbergen. In eurem subjektiven Selbst könnt ihr ein Ursprungsereignis erschaffen, das sich auf euren gesamten physischen Ausdruck auswirkt und eure Wirklichkeit umgestaltet. Ein Energiezentrum verbindet sich mit dieser Absicht und schafft ein Massenereignis: es erzeugt Energie, beeinflusst und löst chemische Reaktionen in eurem Körper aus, die den Virus aktivieren. Dieser wird dann durch euch und eure Energie dazu angeleitet, eure Absicht zu verwirklichen. Deswegen vervielfacht sich die Zelle, die diesen Virus enthält, tausendfach und erzeugt sehr schnell euren Ausdruck.

Im Hinblick auf die Bausteine hat euer subjektives Selbst in Kommunikation mit dem objektiven Selbst Gedanken um Gedanken um Gedanken - Baustein auf Baustein auf Baustein zugelassen, solange bis die Energie sich bis zu einem Grad aufgebaut hat, um ein Massenereignis in einem Energiezentrum auszulösen, das diese Handlung und Wirkung erzeugt, indem es euren Wunsch und eure Schöpfung in Bewegung setzt. Ihr habt die Fähigkeit, diese Wirklichkeit zu ändern, oder ihr bestätigt die bestehenden Bausteine. Manchmal ist es für eure eigene Anschauung hilfreich, den Abbau eurer Konstruktion anzuordnen, obwohl eigentlich euer Verlangen, Wunsch und Wollen, den Bau zu schleifen, als euer objektiver Ausdruck an euer subjektives Selbst dient, das dann die Konstruktion für euch abträgt; obwohl ihr diese Aktion eigentlich in Gemeinschaftsarbeit durchführt.
...
Viele untersuchen jeden Ziegel, analysieren jeden Baustein und drehen ihn um und untersuchen ihn mikroskopisch. Das ist letztlich unnötig, weil sobald ihr in eurem objektiven Selbst den Wunsch und die Absicht eurem subjektiven Selbst gegenüber äußert, euch selbst weiter öffnen zu wollen, und ihr in eurem objektiven Selbst eine Bereitschaft anzunehmen zum Ausdruck bringt, dann wird das subjektive Selbst für euch abbauen, was in eurem anstrengungslosen Verhalten zum Ausdruck kommt.

Ihr könnt euch entscheiden, Zeit zu brauchen oder euch anstrengen zu wollen. Auch so werdet ihr euer Ziel erreichen. Wenn es zu lange dauert, löst das einen Konflikt in euch aus, aber ihr schafft es. Wenn sich euer Verständnis weitet, werdet ihr vielleicht merken, dass dieses Vorgehen unnötig ist. Sobald ihr vertraut und euch selbst gegenüber offen seid, werdet ihr ohne Anstrengung verwirklichen. Ich verstehe, dass ihr an dieser Kreuzung, wo ihr jetzt verständnismäßig steht, nicht versteht. Deswegen braucht ihr Methoden. Damit sollen Methoden nicht gering geschätzt werden. Ich meine nur, dass sie in Wirklichkeit unnötig sind.

Ihr seid natürliche, schöpferische, sich ausdrückende Wesen. Ihr habt die Mühelosigkeit des Wesens inne. Wenn ihr euch weit öffnet, könnt ihr eure Anstrengungslosigkeit besser erkennen. Ich anerkenne, dass ihr viel bemerkt, das noch Anstrengung enthält, aber wenn ihr euch weitet, nähert ihr euch der Anstrengungslosigkeit mehr und mehr; obwohl ihr kein Ziel habt, weil ihr keinen Zweck habt, weil eure Erfahrung euer Zweck ist. Ihr seid da, um zu erfahren. Ihr seid in einem ständigen Werden begriffen. Ihr habt kein Ziel, weil ihr kein Ende habt. Ihr kommt dauernd zum Ziel. Ihr braucht nur euer dauerndes Gelingen anzuerkennen.


Session 96
Sunday, May 26, 1996 © 1996


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Mi 2. Jan 2019, 07:33 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

VICKI: Wenn man sieht, dass ein Anderer etwas tut, was anscheinend im direkten Konflikt mit akzeptierten Massen-Glaubenssatzsystemen und eine Handlung ist, mit der man selbst Erfahrung hat und man deshalb seine Handlungsweise versteht, würde man also anscheinend keine Konflikt damit erleben oder kein Trauma für sich erschaffen. Aber ich entdecke, dass ich das ziemlich oft tue, und ich bin neugierig, warum wir das tun.

ELIAS: Dafür gibt es viele Gründe. Einen häufigen Grund werde ich ansprechen: Ihr mögt ähnliche oder gleichartige Erlebnisse gemacht haben, und Ihr bewertet Eure eigenen Erlebnisse. Ihr betrachtet Eure Äußerungen und evaluiert, ob Ihr oder Andere verletzt wurden oder nicht. Situationsbedingt mögt Ihr somit Eure Entschädigung (restitution) oder Nicht-Entschädigung äußern.

Und wenn Ihr nun beobachtet, dass ein Anderer irgendwann ebenso handelt, habt Ihr keine Kontrolle inne. Ihr erschafft nicht seine Realität, seht aber das Verletztwerden/Schädigen oder Nicht-Verletztwerden, was Euch zum Handeln anspornt.

Wenn Ihr Euer Gewahrsein erweitern wollt, müsst Ihr die Schädlichkeits-Äußerung und ihre Gültigkeit evaluieren sowie das Erschaffen eines Jeden zulassen, auch dass er bei Erlebnissen involviert ist, was nicht heißt, dass Ihr die Essenz-Äußerungen der Toleranz, des Mitgefühls und Verstehens nicht inkorporiert, aber ohne zu urteilen.

Sobald Ihr urteilt, erschafft Ihr Konflikt, weil Ihr nicht annehmend seid. Jedes Individuum und jedes physische oder nicht physisch Existenzelement strebt danach, seine höchste Erfüllung zu äußern. Die Bedeutung bestimmter Äußerung mögt Ihr nicht erkennen oder verstehen, aber Ihr seht auch nicht alle Fokusse jener Essenz, sondern nur einen. Ihr seht nicht alle anderen physischen oder nicht-physischen Realitäten der anderen Essenz sondern nur eine. Eure Wahrnehmung, Annahme und Toleranz begrenzt Ihr auf die sehr enge Sicht eines einzelnen Entwicklungs-Fokus, noch nicht einmal auf eine ganze Lebenszeit, weshalb Ihr nicht die Gesamt-Erfahrungen und Realität seht, die jede Essenz anheuert. Alle Fokusse sind simultan und beeinflussen alle anderen Fokusse, und jede Entscheidung/Wahl ist nur eine Wahrscheinlichkeit.

Session 102
Sunday, June 30, 1996 © 1996


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Aktion,Bewegung,Handlung,Vorgang
BeitragVerfasst: Mi 2. Jan 2019, 07:36 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


Elias: Ihr seid wegen Eurer Ideen über Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart verwirrt und seht die Gegenwart als Jetzt und alles andere als fast irrelevant an, denn dies ist entweder bereits geschehen oder noch nicht geschehen, und was diese Ereignisse anbelangt, kann nichts getan werden. Da es keine Trennung der Zeitdimensionen gibt sondern lediglich Bereiche unterschiedlicher Zeit-Dichte, ist das eine einschränkende Wahrnehmung. Jedes von Euch gewählte Ereignis verändert die Gegenwart, die Vergangenheit und die Zukunft.

Ich werde Euch ein kleines Beispiel geben. Mit Eurem neuen Spiel erforscht Ihr andere Fokusse. Ihr unterbrecht sozusagen das natürliche Geschehen oder die Ereignisse, die gegenwärtig simultan geschehen und verändert sie somit. Manchmal tut Ihr dies auch ohne Euer neues Spiel. Ihr könnt dies in Traumzuständen zustande bringen. Ihr übt im Bewusstsein innerhalb der Symbolik und der Schichten Eures Traumzustands auf andere Fokusse Einfluss aus. Da sie simultan geschehen, gibt es kein Ereignis, das permanent wäre.

Ich war in vielen physischen Fokussen in Beziehung zu Michael (Mary) involviert. Seine Erfahrung mag nicht in meinem Gedächtnis (memory) erscheinen, und in meinem Gedächtnis nicht geschehen sein, denn er mag das verändern, was Ihr als bereits geschehen erachtet und somit meine vorherige Erfahrung und die damit verbundene Erinnerung an das Geschehnis eliminieren. In dem, was Ihr als zukünftige Wahrscheinlichkeiten bezeichnet, die sich nicht von vergangenen Wahrscheinlichkeiten unterscheiden, könnt Ihr einen Vorgang ebenso verändern. Und dabei beeinflusst und verändert Ihr die Wahrnehmung jener, die bei diesem Vorgang involviert waren. Ein anderer mag seine Handlung verändern und damit Eure Erinnerung an ein Ereignis eliminieren, so dass es nicht länger existiert.

Wenn ich sage, dass es nicht länger existiert, versteht bitte, dass der Grund, weshalb Ihr ein Ereignis als nicht länger existent wahrnehmt, der ist, dass es aus dem Zeit-Element entfernt wurde, weshalb es seine Dichte in Beziehung zu Euch im physischen Fokus verliert. Das heißt nicht, dass ein Ereignis Simsalabim verschwände und in keiner Wahrscheinlichkeit und in keiner Wirklichkeit irgendwo existent wäre. Es bedeutet, dass Ihr Ereignisse neu arrangieren könnt, indem Ihr aus Eurem Zeitelement bezieht oder herausstoßt, was Ereignisse verändert.

Selbst innerhalb der subjektiven Äußerungen muss ein Schnittpunkt zustande gebracht werden, damit die Äußerung sich manifestiert, denn alle mit dem physischen Fokus verbundenen Bereiche inkorporieren Zeitelemente. Wenn Ihr Ereignisse als elastisch oder als biegsam wahrnehmt, dann in anderen Bewusstseinszuständen. Ihr mögt auf andere Bewusstseinszustände zugreifen, und das, was Ihr in diesen wahrnehmt, mag verwirrend oder nicht ganz real zu sein erscheinen, oder es mag sehr real erscheinen, aber neu-arrangiert.

Ihr mögt auf ein Ereignis in einem Zimmer stoßen und das Zimmer als fast identisch mit dem wahrnehmen, was Ihr in Eurer realen Wahrnehmung wahrnehmt, aber kleine Elemente mögen anscheinend anders sein. Eine Lampe mag anders aussehen, ein Stuhl am falschen Ort stehen, ein Individuum ungewöhnliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Dies sind keine Wahrnehmungsverzerrungen. Es sind Begegnungen mit Eurer Peripherie. Auch wenn Ihr geradeaus nach vorne blickt und bemerkt, und Ihr dies fortsetzt, wird Eure physische periphere Sehkraft an den Kannten verschwommen sein. Das macht Elemente in Eurer Realität nicht weniger real oder fest. Ihr seht sie nur etwas leicht unscharf/außerhalb des Fokus.

Symbolik ist auch nicht unbedingt eine Wahrnehmungsverzerrung. Wie Albert Einstein sagte, sind alle Dinge relativ. Ihr seht alles als verzerrt an, was sich nicht innerhalb Eures primären und realen Bildes und der entsprechenden Wahrnehmung befindet. Das ist nicht unbedingt der Fall. Ihr könnt en masse oder auch individuell Ereignisse aus anderen Bewusstseinsbereichen beziehen. Insofern ist das kein Element Eurer persönlich ausgerichteten Aufmerksamkeit, weshalb es für Euch verzerrt zu sein scheint, denn Ihr nehmt die Elastizität und die biegsamen Eigenschaften des Ereignisses wahr, das sich noch nicht ganz in der Dichte Eures Gegenwartsaugenblicks ausgeformt hat. Ihr könnt in einem Augenblick einen Vorgang und Auswahlmöglichkeiten anheuern. Ihr mögt diesen Vorgang und diese Auswahlmöglichkeiten innerhalb einer begrenzten Zeitspanne neu arrangieren und den ursprünglichen Vorgang und die ursprünglichen Wahlmöglichkeiten verändern, da sie sich alle mit dem Jetzt überschneiden. (Pause, sieht jeden Einzelnen an: Die von Euch, die nicht bereits schlafen, driften wirklich ab.)

Habe ich Euch nicht im Voraus gewarnt, damit Ihr auf diese Konzepte vorbereitet seid? Ich verliere den Fokus der Individuen, da sie in andere Bewusstseinsbereiche abdriften! (kichert) Okay. Ihr könnt diese Wahrnehmung etwas verdauen und Euch Zeit erlauben, um die Informationen zu assimilieren. Irrt Euch nicht. Diese Konzepte beeinflussen Euch täglich, denn sie sind bei jeder Begegnung und bei jeder Entscheidung, die Ihr trefft, involviert. Wir machen ein kurze Pause und werden für unser Spiel zurückkehren, und dann werde ich Euch Euren Interaktionen überlassen.

ELIAS: Yarr (Jim) Du hast mit Deiner Wahrnehmung hinsichtlich der Dichte des Zeitelements Recht, nämlich dass die Dichte das ist, was das Element für Eure Wahrnehmung erschafft, und deshalb könnt Ihr auch Luft wirklich sehen. Eure Wahrnehmung ist das Einzige, was den visuellen Kontakt mit vielen Elementen in Eurer Realität eliminiert.

Tatsächlich könnt Ihr, wenn Ihr dies wählt, jederzeit physisch sehen, wie einem Gedanken Festigkeit innewohnt und er wie ein Stein vor Euch zu Boden fällt, denn, wie gesagt, wohnt den Gedanken der gleiche Prozess und die gleiche Manifestation inne wie einem Objekt. Sie inkorporieren Masse. Ihr mögt sie nicht als Materie wahrnehmen, doch die in Euer Zeitelement eingefügte Energie, die die Bewegung des Ereignisses verlangsamt, erschafft Masse, also das, was Ihr als eine Gewichtigkeit (weightyness) erachten mögt. Der Gedanke mag nicht ganz so fest wie Euer Tisch erscheinen, denn hinsichtlich von Emotionen, Gedanken oder psychologischer Aktivität ist Euer Raum-Arrangement ein anderes, da Ihr es anders erschafft.

Gedankenkonzepten und sogar Emotionen mag das innewohnen, was Ihr als Festigkeit wahrnehmt, wenn Ihr wählt, diese Ereignisse auf eine solche Weise zu sehen, weshalb Michael (Mary) Wolken integriert und den Ereignissen erlaubt, in die Zeitelement-Festigkeit einzutreten, was dann als physische Form gesehen werden kann. Deshalb habe ich Euch gesagt, dass Eure Wahrnehmungen nicht immer Verzerrungen sind. Euer Verständnis von dem, was Ihr wahrnehmt, mag verzerrt sein, aber das, was Ihr seht, ist nicht unbedingt eine Verzerrung. Es erscheint lediglich außerhalb Eurer realen Realität, da Ihr zulasst, dass Ereignisse sich manifestieren, die normalerweise von Euch nicht auf diese Weise wahrgenommen werden.

Jeder Vorgang/Prozess/Aktion/Handlung innerhalb des Bewusstseins kann als Ereignisse gesehen werden. Deshalb ist auch Euer Tisch ein Ereignis, denn er ist ein Vorgang innerhalb des Bewusstseins, der im Rahmen des Zeitdichte-Elements als solide wahrgenommen wird. Denkt an den Bleistift. Ich ahne, dass jeder von Euch einen Bleistift zwischen den Fingern halten und ihn langsam schütteln/vibrieren lassen wird, um die Veränderung der Wahrnehmung zu beobachten. Auf gleiche Weise haben auch andere Ereignisse, wie beispielweise die von Euch angezapften anderen Fokusse, ihre eigene Festigkeit. Diese scheint Euch nicht ganz so solide wie Euer Tisch oder Stuhl zu sein, weil sie außerhalb Eurer direkten Aufmerksamkeit ist, also seitlich außerhalb Eurer Realitäts-Wahrnehmung. Deshalb seht Ihr bei Eurem neuen Spiel einen anderen Fokus als nicht ganz so real an wie diese Realität.

Ihr könnt das Erweitern Eurer Wahrnehmung fertigbringen und Euch die Realität Eurer Peripherie einräumen, und insofern werdet Ihr Eure Peripherie nicht verwackelt sehen und sie innerhalb des gleichen Realitätselements oder der gleichen Realitäts-Wahrnehmung erleben, die Eure gegenwärtige Aufmerksamkeit innehat.

Es empfiehlt sich, Euch selbst das Element der Zeitfreiheit (no time element) außerhalb Eures Fokus zu erlauben und dies zu kontemplieren. Es ist auch für Euch nützlich, innerhalb Eures Gewahrseins, Eures Vertrauens in das Selbst und Eures Annehmens des Selbst zu verstehen, dass alle Wahlmöglichkeiten und alle Ereignisse innerhalb aller Zeitdimensionen elastisch sind. Sie sind nicht permanent. Sie betreffen den Augenblick und können in jedem anderen Augenblick wieder verändert werden. Ihr mögt ein traumatisches Ereignis erleben, das Ihr nicht in diesem Gegenwartsaugenblick erlebt. (You may experience an event holding trauma, which you do not experience within this present moment.) Tatsächlich könnt Ihr das Geschehen des Ereignisses einfach mit Eurer Wahrnehmung ändern.

Ihr mögt in dem, was Ihr als Eure Vergangenheit wahrnehmt, die Erfahrung machen, dass Euer Arm einen Bruch aufweist. In Eurer Gegenwart mögt Ihr die Realität erleben, in der es für Euch die Erfahrung des gebrochenen Arms nicht gibt. Ihr könnt zu Eurem Arzt gehen, der die Knochen röntgt, und die Knochen werden keine Anzeichen eines Bruchs aufweisen, weil Ihr in der Gegenwart das geändert habt, was Ihr als die Vergangenheit anseht, denn beide geschehen simultan, greifen ineinander und kreuzen sich.

Ihr mögt sagen: „Als Kind wohnte ich in einem roten Haus.“ Ein Anderer mag sagen: „Nein, nein, als Kind wohntest Du in einem blauen Haus.“ Ihr habt bereits Eure Realität verändert, denn wenn Ihr Euer neues Spiel spielt, werdet Ihr Euer Kindheitshaus aufsuchen, und es wird rot sein.

Eure Wahrnehmung ist der Klebstoff, der das Zeitelement bindet, die Schwerkraft und das Raum-Arrangement. Sogar Eure Wissenschaftler haben angefangen zu erkennen, dass Elemente von dem, was Ihr als das Universum wahrnehmt, von der Wahrnehmung abhängig sind. Wenn sie nicht wahrgenommen werden, existieren sie im physischen Fokus nicht. Nun könntet Ihr sagen: „Sagst Du damit, dass im Regenwald neu entdeckte Insekten, die nie zuvor gesehen wurden, gar nicht existierten solange sie nicht von einem Individuum wahrgenommen wurden?“ Ihr als Personen seid nicht die einzigen Fokusse auf diesem Planeten, und Ihr habt nicht die einzigen Wahrnehmungen inne, aber nichts wird im physischen Fokus existieren, was nicht wahrgenommen wird, denn dies habt Ihr als Eure Manifestationsmethode erschaffen.

Session 106
Sunday, July 21, 1996 © 1996


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