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 Betreff des Beitrags: Elias: Session 201712151 Energieheilung
BeitragVerfasst: Di 2. Jan 2018, 11:28 
Supraselbst
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Session 201712151
Friday, December 15, 2017 (Private/Phone)
"Chronic Conditions as Habits"
“Energy Healing: Reiki, Acupuncture, Muscle Testing, Energy Centers and Meridians"
Participants: Mary (Michael) and Linda (Ruthanna)

LINDA: … Ich arbeite schon eine Weile mit Reiki und mit Akupressur-Punkten. Ich habe Deine Informationen aufgenommen und möchte noch ein bisschen mehr dazu wissen. Wenn ich dies tue und mit dieser Energie arbeite, sendet dies dann Heilungsinformationen an die Zellen, oder heilt es eigenständig (gekürzt?)

ELIAS: Wenn Du Reiki praktizierst?

LINDA: Ja, oder wenn ich das mit den Akupressur-Punkten mache. Heilt das wirklich, oder sendet es bloß Informationen an die Zellen, sich selbst zu heilen.

ELIAS: Es tut Beides, den die Energie handhabst oder kanalisierst Du zu diesen Zellen und instruierst und ermutigst sie zur Heilung, weshalb es Beides macht. Es ist jedoch wesentlich, Dich zu erinnern, dass der Heilungsaspekt auf der Bereitschaft, dem Offensein und dem Zulassen des Subjektes herrührt - Subjekt, weil es nicht unbedingt ein anderes Individuum sondern auch ein Tier oder auch Du selbst sein kann.

Wenn Du es bei Dir selbst machst, könntest Du automatisch denken, dass Du offen und zulassend bist, was aber nicht unbedingt richtig sein muss. Du kannst diesen Vorgang generieren, ohne unbedingt zu erlauben, dass die Energie empfangen wird. Wenn das Subjekt den Empfang nicht zulässt, werden die Instruktionen und das Heilen blockiert, so als ob die Zellen selbst winzige Schilde um sich herum erschaffen würden, um diese Energie zu blockieren, und dann ist es nicht erfolgreichen.

Wenn Offensein und Zulassen vorhanden sind, instruiert die von Dir projizierte Heilungs- Energie die Zellen und ermutigt sie zur Heilung, weil sie diese instruiert, in ihren natürlichen Zustand zurückzukehren. Verstehst Du?

LINDA: Ja, das leuchtet mir ein. Es ist also ähnlich wie beim Qi-Gong, wo man vom intelligenten Qi spricht, und das ist die Fähigkeit, die Botschaft an die Zellen zu übermitteln, damit diese sich regenerieren oder heilen?

ELIAS: Ja, definitiv.

LINDA: Akupunkteure und Energieheiler, wie Donna Eden, bei der ich ausgebildet wurde, haben die Idee, die Energie zu besänftigen und sie zu stärken. Ich war mir nicht darüber im Klaren, ob das eine zutreffende Beschreibung ihres Tuns ist, weil ich nicht ganz verstehe, warum wir die Energie besänftigen.

ELIAS: Das ist eine interessant Wortwahl. Und warum wird der Vorgang dadurch gefördert? Dieses Besänftigen macht den Prozess leichter, weil das Subjekt, auch wenn Du selbst es bist, gelassener ist und es in diesem Zustand mehr Zulassen und weniger Widerstand gibt.

Wenn Ihr in der westlichen Medizin operiert werdet, werdet Ihr nicht nur zur Schmerzvermeidung, die auch dazu gehört, sediert. Vor der Erfindung der Anästhetika verwendeten die früheren Ärzte zu diesem Zweck Kokain.

Kokain hatte den Effekt, dass es den Patienten betäubt aber nicht soweit sediert, dass er schläft oder nach Euren Worten bewusstlos ist. Mit der Zeit erkannten die Ärzte, dass die Patienten, wenn der ganz Körper für bestimmte Verfahren sediert war, zugänglicher/geschmeidiger/beeinflussbarer (pliable) waren und besser genasen, und dass das Betäuben eines bestimmten Körperbereichs zwar nützlich war, aber nicht ausreichte und ein sediertes Individuum mehr zulassend und zugänglicher war.

Diese Konzept gilt für alles, was beim Zulassen des Heilens für eine Person fremd ist. Verstehst Du?

LINDA: Ja. Eines der Dinge, die ich noch vor dem Reiki mit der Person mache, mit der ich arbeite, ist sie durch eine ziemlich tiefe progressive Entspannung in einen leicht hypnotischen Zustand zu führen. Und dies kann die Wahrscheinlichkeit verbessern, dass sie das Heilen zulässt?

ELIAS: Ja, es macht, dass weniger Widerstand geäußert wird, und umso weniger Widerstand geäußert wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Patient die Heilungsäußerung akzeptiert, ganz egal, ob er nun objektiv versteht, dass er selbst die Heilung generiert. Wenn der Patient keinen Widerstand äußert, wird er mit der von Dir projizierten Energie mitgehen und diesen Heilungsvorgang zulassen.

LINDA: Cool! Okay. Ich werde gleich wieder darauf zurückkommen.

Es interessiert mich, wie die Energiezentren oder Chakren mit den Meridianen verbunden sind. Ich arbeite separat damit, außer wenn ich beim Qi-Gong das „kleine Universum“ (mikrokosmischer Orbit) mache.

ELIAS: Und Du möchtest wissen, wie sie sich zusammen bewegen? Wie arbeitest Du separat damit?

LINDA: Bei den Meridianen mache ich das auf diverse Weise, wie beispielsweise, dass ich sie aufspüre oder darauf klopfe. Beim Qi-Gong gibt es viele Dehn- oder Druck-Methoden, um eine Freisetzung zu aktivieren…

ELIAS: Richtig, aber warum nimmst Du wahr, dass Du dies unabhängig von den Energiezentren tust?

LINDA: Vielleicht, weil ich mir dessen nicht objektiv gewahr bin. Ich habe Dich so verstanden, dass ich, wenn ich mit den Energiezentren arbeite, Energie in die verschiedenen Teile des Körpers sende, die vom jeweiligen Energie-Zentrum profitieren, und ich frage mich, ob die Energie entlang der Meridiane fließt?

ELIAS: Die Energiezentren sind mit dem Allem und mit den Meridianen ganz und gar verbunden. Bei diesem Tun manipulierst und nutzt Du die Energie und bist Dir dessen bloß nicht gewahr. Das alles ist miteinander verbunden, und wenn Du das Eine nutzt, nutzt Du auch das Andere, denn sie sind nicht von einander unabhängig. Eure Energie-Zentren generieren die ganze Energie Eures Körpers. Sie sind die ganze Energie, die Energieproduzenten und -Projektoren Eures Körpers. Verstehst Du das?

LINDA: Ja. Ich habe es mir gerade vorgestellt. Vielleicht verkompliziere ich das, doch bei der Vorbereitung des Reiki Stufe I - Unterrichts wollte ich beides abdecken. (gekürzt)

ELIAS: Es gilt zu erkennen, dass die Energiezentren alle Energie liefern, die Du bezüglich der Meridiane verwendest.

LINDA: Okay. Und es ist nicht nötig, sie von den Energie-Zentren zu trennen?

ELIAS: Richtig.

LINDA: Was bedeutet es in Verbindung mit meiner Energie Arbeit, dass die Yin-Meridiane magnetisch und die Yang Meridiane elektrisch sind, denn Du hast gesagt, dass meine Hände beim Reiki elektrische Energie projizieren (gekürzt).

ELIAS: Ja.

ELIAS: Richtig.

LINDA: Okay. Das passt zur chinesischer Medizin, wo Yin magnetisch und Yang elektrisch ist. Es verteilt die Energie. Hat es eine praktische Bedeutung bei meiner Arbeit, dass einige Meridiane Yin und andere Yang sind?

ELIAS: In welcher Hinsicht?

LINDA: Wenn ich beim Reiki versuche, mittels meiner Hände elektrische Energie zu kanalisieren und die behandelte Person sie magnetisch aufnimmt, spielt es dann eine Rolle, ob ich einen magnetischen oder einen elektrischen Meridian oder Akupunkturpunkt berühre?

ELIAS: Ich verstehe. Beim Reiki ist die ganze von Dir projizierte Energie elektrisch, aber sie wird magnetisch empfangen, und der Körper wandelt sie automatisch um.

LINDA: Okay. Auch wenn ich Akupressur-Punkte reibe oder sie aktiviere? Kanalisiert das immer noch die elektrische Energie, die magnetisch aufgenommen wird?

ELIAS: Ja.

LINDA: Okay. Ich verstehe das, aber ich wollt nur wissen, was ich dabei tatsächlich tue.

Session 201712151 (Fortsetzung folgt)
Friday, December 15, 2017 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Session 201712151 Energieheilung
BeitragVerfasst: Mi 3. Jan 2018, 08:24 
Supraselbst
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LINDA. Ich möchte gerne wissen, ob Muskel-Testen beim Identifizieren blockierter Energie funktioniert? (gekürzt)

ELIAS: Ja. Wenn Du mit der Energie, den Akupressurpunkten und der Vernetzung der verschiedenen Körperteile versiert bist und bestimmte Muskel ansprichst und ihre Erwiderung beobachtest, kann das erfolgreich sein und Dir Hinweise geben.

LINDA: Okay. Als ich anfing, die Meridiane des Körpers über das Faszien-System und das Bindegewebes miteinander zu verbinden, überzeugte mich das mehr als seinerzeit, als ich dies erstmals hörte.

Wenn Leute eine Substanz in Händen halten, eine Droge oder etwas, was sie essen wollen und man den Muskel-Test ausübt und identifiziert, ob die Substanz für sie gut oder schlecht ist, ist das dann der gleiche Prozess?

ELIAS: Dieser Prozess bzw. diese Richtung können effektiv sein. Wenn Du etwas evaluierst, was sich auf den Körper auswirken mag, ist es nicht nötig, das der Betroffene das in Händen hält, um es Dir aufzuzeigen. Die Muskeln selbst erwidern dies anders als sonst, obwohl es subtil sein mag. Aber wenn ein Teil des Körperbewusstseins beeinträchtigt wird, erwidern/reagieren die Muskel anders.

Wenn eine Person beispielweise Leberprobleme entwickelt, ändert sich geringfügig die Art und Weise der Muskel-Handhabung. Du kannst sie bitten, ihren Arm auf Schulterhöhe in seitlicher Position zu halten, und wenn Du dann den Arm leicht nach unten drückst und darum bittest, Widerstand zu leisten, kannst Du den Unterschied zum Widerstand einer Person fühlen, die keine Beschwerden hat, denn die Muskeln erwidern diese anders.

Eine sehr gesunde Person kann starken, gleichmäßigen Widerstand gegen den Druck aufweisen. Eine Person, die eine physische Manifestation/Beschwerde generiert, wird dagegen weniger Widerstand äußern. Die Nerven, die mit den Muskeln verbunden sind, werden generell auch empfindlicher, weshalb die automatischen Erwiderungs-Reflexe stärker sein können.

LINDA: Das passt zu dem, was ich im Seminar lerne. Beim Arm-Testen wurde ein Teil des Körpers, der sich auf einen spezifischen Muskel bezog, gekniffen oder Druck darauf ausgeübt. Die Unterschiede waren subtil.

ELIAS: Die Abweichungen sind subtil aber definitiv vorhanden sind. Und einiges spricht für diese Methode.

LINDA: Ich denke, dass ich etwas gegen die Implikationen hatte und deshalb nicht damit weitermachte, aber vielleicht bin ich jetzt neugieriger darauf und spiele damit.

ELIAS: (lacht) Verständlich, denn viele dieser Dinge werden von den Philosophien der Personen oder Organisationen, die diese lehren, begleitet.

LINDA: Stimmt, und es ist schwierig, das zu durchschauen.

ELIAS: Das mag Teil des Widerstandes sein. Es gibt jedoch einen tatsächlichen Zusammenhang zwischen der muskulären Erwiderung und physischen Manifestationen oder Beeinträchtigungen, wobei die Abweichung subtil ist.

LINDA: Okay. Ich neige dazu, meinen Körper extern etwas mehr als intern zu erleben und nehme an, dass sich das mit der Zeit ändern wird, doch möglicherweise spüre ich diese subtile Abweichung im eigenen Körper nicht.

ELIAS: Ich verstehe. Wenn Du expandierst und mehr Deiner selbst gewahr wirst und in verschiedenen Richtungen experimentierst, können verschiedene Darstellungen (displays) offensichtlicher oder interessanter werden. Tatsächlich geht es nur darum, für welche Richtung Du Dich interessierst, denn Du wirst dies weiter entwickeln. Es ist nicht so, dass Du nicht effektiv oder effizient bist, wenn Du nicht alle Richtungen weiterentwickelst, denn Du wirst es sein.

LINDA: (lachend) und es gibt so viele Richtungen und Bereiche.

Mit einem Typ arbeite ich seit etwa 12 Wochen oder noch länger in jeder Woche. Es geht insbesondere um seine Fußgelenke. Das Kollagen verschwindet, und ich nehme an, dass die Knochen aufeinander scheuern. Er hat chronische Schmerzen. Bei meiner Arbeit mit ihm habe ich Reiki und Hypnose verwendet, den Körper instruiert und die Akupressurpunkte gerieben und ihm Methoden gezeigt, die er selbst anwenden kann. Er spielt gerne mit den Energiezentren und sendet die Energie auf die uns von Dir gelehrte Weise in seinen Körper.

Die Sache ist chronisch. In Epigenik-Texten las ich, dass Kollagenkristalle piezoelektrisch werden, wenn man sie biegt und anfangen, zu regenerieren, und das, was ich tue, kommt mir wie ein sehr stumpfes Instrument vor. Kannst Du mir raten, wie ich mit ihm arbeiten kann?

ELIAS: Ich ermutige Dich zum nächsten Schritt, der darin besteht, echt zu erkennen, dass alle Gefühle, ganz egal, ob physisch oder emotional, Signale sind und vom Körperbewusstsein generiert werde, und sie können - auch physische Gefühle und Schmerzen - sowohl „jetzt“ als auch „damals“ Gefühle sein.

Das Wort chronisch haben die Ärzte als Beschreibung einer sich wiederholenden physischen Manifestation gewählt. Alles, was konsistent und wiederholt generiert wird, wird von ihnen als chronisch bezeichnet. Chronische Bronchitis und chronischer Schmerz unterscheiden sich nicht von chronischer Depression. Das eine ist ein emotionales, das andere ein physisches Gefühl, und beide Gefühle werden vom Körperbewusstsein als Signale generiert und können sowohl „jetzt“ als auch „damals“ Gefühle sein.

Wenn Ihr eine chronische physische Manifestation äußert, ist das ein „damals“ Gefühl, und was triggert emotionale sowie physische damals-Gefühle? Was ist ein Trigger? Bloß eine wieder abgerufene oder wieder aufgetauchte Erinnerung, und sie kann von allem/irgendetwas ausgelöst werden. Der Funke ereignet sich im Jetzt und entfacht das Abrufen einer Erinnerung. Und bei chronischen Situationen hat der Betroffene sich an die Manifestation gewöhnt, was sehr leicht geschieht, denn der Körper peilt einen Bereich an und kann mühelos damit fortfahren und wieder zur gleichen beeinträchtigten Zone zurückzugehen.

Irgendwann generiert die Person eine bestimmte Erfahrung und eine damit verbundene Assoziation. Bei der ursprünglichen Erfahrung generiert sie sozusagen irgendeine Rendite, die ihr auf irgendeine Weise nutzt.

Nutzen heißt nicht unbedingt, dass es behaglich ist oder dass sie es für eine gute Erfahrung hält. Nehmen wir an, dass jemand eine physische Manifestation und Krankheit erschafft, um einer als noch schlimmer wahrgenommen Situation aus dem Weg zu gehen, wie einer schmählichen, herabsetzende oder erhebliche Angst erzeugenden Situation. Sie erschafft eine physische Manifestation, um effektiver mit der Situation, der sie aus dem Weg geht, umzugehen. Diese Assoziation wird generiert, und wenn dann eine ähnliche Situation wieder auftaucht, experimentiert sie und erschafft eine ähnliche physische Manifestation.

Und sobald sie das vielleicht drei oder vier Mal getan hat, hat die Person den Körper entsprechend instruiert und evaluiert – nicht in Gedanken, aber energetisch – dass dies effektiv und effizient ist und fährt deshalb fort, das zu tun.

Mit bloß fünf Wiederholungen kann eine Gewohnheit entwickelt werden. Deshalb sage ich Euch immer wieder, wie wichtig in jeder Beziehung Praxis und Wiederholungen sind, denn so ist der Körper strukturiert, und er erwidert Wiederholungen sehr gut und mühelos.

Session 201712151 (Fortsetzung folgt)
Friday, December 15, 2017 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Session 201712151 Energieheilung
BeitragVerfasst: Mi 3. Jan 2018, 13:41 
Supraselbst
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LINDA: Ist es das, was ich bei meinem Knie mache?

ELIAS: Wenn jemand gewohnheitsmäßig eine physische Manifestation entwickelt hat, kann es sein, dass er sie nicht länger braucht und keine Rendite mehr generiert, weil sie nicht notwendig ist, doch sie wurde zur Gewohnheit und damit chronisch.

Die Person fährt fort, diese Manifestation zu generieren, und einige Manifestationen werden sogar als körperliche Degeneration der Knochen, des Knorpels, bestimmter Gewebearten, der Lungenkapazität, von Organfunktionen, einfach allem Möglichen generiert. Diese Gewohnheiten können über eine längere Zeitspanne hinweg in einem Grad generiert werden, dass sie dem physischen Körper schaden.

Und dann geht es im Kreis, denn die Person generiert ihre Gewohnheit und entfacht im Jetzt häufig ein solches „jetzt“-Gefühl, welches dieses Wiederaufrufen generiert und zum Damals-Gefühl führt.

LINDA: Und wenn man wie diese Person objektiv glaubt, dass die Knie oder Fußgelenke abgenutzt sind, heißt das, dass mein Handeln zwar ein bisschen funktionieren mag, jedoch ständig wieder aufgehoben wird, da sein Körper diese Signale als Erwiderung des eigenen Tuns generiert.

ELIAS: Es ist eine Gewohnheit.

LINDA: Wie zum Teufel …?

ELIAS: Wenn Du mit eine Person zu tun hast, die eine chronische Manifestation generiert, ist das anders als bei einer Person, die dies nicht tut. Denn die Person mit der chronischen Manifestation heuert „damals“-Gefühle an, was etwas herauszufordernder ist, denn Du sprichst die jetzigen Symptome und das jetzige Geschehen an, aber es ist wesentlich, auch das Tun der Person anzusprechen, das diese chronische Manifestation verewigt.

Die Meisten wollen - insbesondere anfangs, aber auch später - definitiv nicht hören, dass sie einen gewohnheitsmäßigen Schmerz erschaffen haben und würden wohl sagen: „Warum sollte ich das tun? Das ist lächerlich. Man kann nicht einen gewohnheitsmäßigen Schmerz erschaffen, und warum sollte ich das überhaupt tun?“

Deshalb gilt es, Dich darum herum zu bewegen und dies sanft miteinzubeziehen, Beides anzusprechen und miteinander zu verbinden, den Teil, der physisch geschieht und den, der innerlich abläuft, ansonsten wirst Du auf sofortigen Widerstand stoßen.

LINDA: Wenn man das innerliche Geschehen erkundet, gilt es, das anzusprechen, was im Jetzt innerlich geschieht oder zeitlich zurückzugehen und das Damals zu erforschen?

ELIAS: Beides, denn es ist eine konditionierte Erwiderung, weshalb es wesentlich ist zu versuchen zu evaluieren, wann die Manifestation begonnen hat, nicht bloß als Ereignis, sondern was zu dieser Manifestation führte, die sich vielleicht schon ein ganzes Jahr lang oder noch länger ansammelte.

Es ist wichtig mit dem Beginn der Manifestation anzufangen, mit dem, was zu jener Zeit geschah und den Betroffenen zu ermutigen zu erforschen, was ihn zu diesem Punkt brachte, bei dem er eine physische Manifestation erschuf und was er damit erreicht hat, denn sie diente dazu, etwas zu vermeiden.

LINDA: Und das könnte ich mittels der Hypnose tun?

ELIAS: Definitiv. Und dann gilt es, die Person langsam in die Gegenwart zu führen und zu erkennen, was sie jetzt tut, was diese Gewohnheit fortsetzt und welche Funken die Manifestation triggern.

LINDA: Und es gibt hier immer noch diese Rendite?

ELIAS: Nicht immer. Es ist möglich, dass die Person nicht länger eine Rendite sondern dies lediglich gewohnheitsmäßig generiert.

LINDA: Okay. Aber es gibt immer noch einen Trigger im Jetzt?

ELIAS: Ja.

LINDA: Das leuchtet mir ein. Ich muss viel darüber nachdenken, wie ich das mit ihm zusammen tun kann, aber ich habe eine Idee, was Brenda bei mir machen kann, denn sie kennt sich ebenfalls mit Hypnose aus. Und ich denke, dass ich vielleicht mit meinem Knie auf dem Weg bin, das zu entwickeln…

ELIAS: Stimmt.

LINDA: Es ist noch nicht chronisch, denn ich hatte es wohl fünfmal, so dass es eine Angewohnheit ist, und ich frage mich, ob Brenda dies mit mir zusammen über Hypnose usw. erkunden kann?

ELIAS: Zweifellos, und dies ist ein Weg, den Ihr Beide als hervorragende Übung praktizieren könnt, der Euch Beiden mehr Informationen über Euch selbst offerieren und auch Übung darin verschaffen wird, wie Ihr dies handhaben könnt.

LINDA: Ja. Es würde Spaß machen, über den Prozess nachzudenken, und wir wollten wieder mehr mit der Hypnose herumspielen. Es ist faszinierend und auch ärgerlich. Das wusste ich.

ELIAS: Und warum ist es lästig/ärgerlich?

LINDA: Weil ich das bin. Ich wusste offensichtlich, dass etwas mit meinem Knie im Gange war und hielt es für ein Signal und dass irgendwo unter der Oberfläche ein Nutzen lauert. Anscheinend erschaffe ich Situationen, in denen ich das Versuchskaninchen spiele.

ELIAS: Das ist sehr effizient, denn dann kannst Du mit Dir selbst experimentieren ohne zu befürchten, mit anderen Personen zu experimentieren.

LINDA: Ich denke, dass ich insbesondere hinsichtlich des psychologischen inneren Teils zögere, was vielleicht darauf beruht, dass (Name entfernt) Selbstmord beging und ich mit einer verletzlichen Person den Weg nicht allzu weit zurückgehen möchte.

ELIAS: Erinnere Dich einfach daran, sanft/freundlich (gentle) zu sein. Dränge nicht, erzwinge nichts, sei sanft und führe lediglich.

LINDA: Ich denke, dass eine der Hürden bei der Arbeit mit Anderen es ist, sie zur Selbstfürsorge zu bewegen statt dass sie das von mir erwarten. Und ich habe den Eindruck, dass die Probleme von (Name entfernt) gänzlich….

ELIAS: Es geschieht schon sehr lange, dass die Leute im Draußen nach etwas suchen, was sie repariert. Diese Verantwortung musst Du nicht übernehmen, aber Du musst den Patienten auch nicht übermäßig darüber informieren, dass er sich selbst heilt. Du kannst mit ihm arbeiten und zulassen, dass er meint, dass Du ihn heilst, denn Du weißt, dass er selbst es ist, der das tut. Du kannst erkennen, wenn er Widerstand leistet und wann nicht und weißt, dass er sich selbst tatsächlich heilt. Du förderst dies und leitest ihn an, aber es spielt keine Rolle, ob er das erkennt oder nicht.

LINDA: Okay, das hilft mir. Die Balance zwischen dem Mitteilen von Informationen und Unterrichten ist verzwickt.

ELIAS: Ja, dessen bin ich mir gewahr.



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