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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 20180218-1
BeitragVerfasst: Do 22. Feb 2018, 11:33 
Supraselbst
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Session 20180218-1
Sunday, February 18, 2018 (Group/Webinar)

Participants: Mary (Michael), Barb, Debbie (Tamarra), Elena (Deena), Jeff (Galina), John (Rrussell), Lynda (Ruther), Lynda (Sydney), Marij (Kammi), Mauricio (Kaffka), Nuno (Lystell), Philip (Paetre), Scotty (Elliouse), Veronica (Amadis) and Wendy (Myiisha)

VERONICA: Ich möchte über Regeneration und das Körperbewusstsein sprechen. Die Ärzte diagnostizierten bei mir Gelenkrheumatismus. Wir sprachen darüber, und ich lerne wieder Reiki und mache mit Dr. K. zusammen Akupunktur, und in der letzten Sitzung schlug Dr. K. vor, den bisherigen Gebrauch von 5 Milligramm Prednison zu reduzieren und an jedem zweiten Tag nur 2.5 Milligramm einzunehmen.

MODERATOR: Veronica, darf ich Dich unterbrechen, denn dies ist eher eine Gruppensitzung als eine persönliche Sitzung. Die Themen sollten mehr gruppenbezogen als persönliche Fragen sein. Das habe ich wohl nicht ganz klar gemacht.

ELIAS: Aber es ist akzeptabel, denn ich wollte die Sitzung mit persönlichen Fragen eröffnen, weshalb es akzeptabel ist, dass sie ihre Frage präsentiert. Anschließend kann Jeder seine persönlichen Fragen stellen.

VERONICA: Danke. Ich reduzierte also die Prednison-Einnahme, weil mein Körper so sehr schmerzte. Nacken und Schulter schmerzten schrecklich. Vielleicht wird das jetzt chronisch, aber ich versuche, die Gewohnheit nicht zu etablieren, denn das will ich nicht haben.

Ich frage mich, wie lange eine Regeneration dauert. Wenn wir daran arbeiten und darauf achten, gesund zu werden und die Funktion des Körperbewusstseins zu verbessern und unsere Glaubenssätze untersuchen, wann kann der Körper dann wieder normal funktionieren? Bezüglich des Prednison fühle ich mich viel besser, aber ich habe Angst, dass das Immun-System sich weiterhin gegen sich selbst richtet und weiß einfach nicht, was ich tun soll.

Wenn wir mit dem Körperbewusstsein arbeiten, ist dann die Anwendung eigener Heilenergie, beispielweise der funktionierenden Energie in meinen Fingernägeln auf die schmerzenden Gelenke ebenso erfolgreich wie Reiki? Ich verstehe, dass das meine eigene Energie, während es bei der sehr populären Reiki-Heilmethode universelle Energie ist. Gibt es einen Unterschied zwischen Beidem?

ELIAS: Was brachte Dich dazu, von der ärztlichen Verordnung abzuweichen?

VERONICA: Ich bin erst wieder in zwei Monaten, und zwar am 28. März dort, weshalb ich mit dem Prednison weitermache.

ELIAS: Wenn Du dieses oder ein anderes steroidales Medikament über längere Zeit einnimmst, gewöhnt sich der Körper daran und fängt an, auf eine Weise zu funktionieren, die es gewohnt ist, dass das Medikament die Symptome maskiert. Das Medikament ändert nicht die Manifestation und heilt sie nicht. Es unterbricht die körperlichen Signale, und der Körper gewöhnt sich an die Signalunterbrechung.

Wenn Du die Medikamenteneinnahme stoppst, reagiert deshalb der Körper, und Du wirst Dich wahrscheinlich nicht wohlfühlen oder Schmerzen haben, weil steroidale Medikamente die physische Manifestation nicht ändern. Wenn Du die Einnahme abbrichst oder reduzierst, wird die Signalblockade deshalb unterbrochen, und Du hast Schmerzen oder fühlst Dich unbehaglich.

Was Deine Frage zu Reiki und dem Bewegen von Energie anbelangt, so ist dies ein sehr effektives Werkzeug und kann beim Heilen in vielen Situationen sehr hilfreich sein, da Du dann Energie hinsichtlich der physischen Manifestation tatsächlich handhabst und eine andere Anweisung ans Körperbewusstsein richtest.

Ich verstehe, was Du hinsichtlich der Fingernägel und der Energie sagst, wenn Du gesunde Fingernägel erschaffst.

VERONICA: Heilen mit rosa Energie. (neues Energiezentrum zwischen Herz und Kehle?)

ELIAS: Ja. Ein von Dir erkannter Aspekt Deines Körperbewusstseins äußert sich auf gesunde Weise, und Du willst diese Energie zu Körperregionen lenken, die Deiner Wahrnehmung nach beeinträchtigt oder nicht gesund sind, oder nicht richtig funktionieren. Und ist das effektiv? Ja, das kann es sein. Aber das Problem dabei ist, dass es nicht nur ums Denken geht. Denken erschafft nicht Eure Realität und bewegt nicht tatsächlich Energie. Denken ist ein Übersetzungsmechanismus und produziert deshalb nicht wirklich irgendwelche Handlungen.

Ob Du Energie von einem Bereich Deines Körpers zu einem Anderen bewegen kannst, um eine Heilung zu fördern? Ja, das kannst Du. Aber es geht nicht nur ums Denken sondern darum, Dir Deiner Energie tatsächlich gewahr zu sein und sie tatsächlich in einen anderen Bereich des Körperbewusstseins zu bringen.

Aber es geht nicht nur um diesen Vorgang. Wenn Ihr beim Heilen Energie handhabt und bewegt, ist der erste Aspekt dies, den betroffenen Bereich anzupeilen und die Energie zurück ins Zentrum zu bewegen. Wenn das Körperbewusstsein irgendeine Fehlfunktion generiert, strahle es Energie nach draußen und holt sie weg vom Mittelpunkt* (center point, Energiezentrum?), und das ist es, was den Schmerz verursacht.

Wenn Ihr vom Mittelpunkt (center point) her Energie abstrahlt, schwächt das diesen, und genau darum geht es. Das ist ein natürlicher Vorgang, weil der Mittepunkt bereits beeinträchtigt ist und eine natürliche Reaktion generiert, bei dem das Körperbewusstsein die Energie von diesem Mittepunkt her abstrahlt, um die Intensität zu mindern, und das ist auch die Methode des Körperbewusstseins, um die Energie nicht in diesem Mittelpunkt zu konzentrieren und somit noch mehr Fehlfunktion zu erschaffen.

Um den Heilungsprozess mit diesem Mittelpunkt zu generieren - ganz egal, was auch immer physisch beeinträchtigt ist- ist es wichtig, zu allererst die abgestrahlte Energie – womit der Mittelpunkt geschwächt ist – wieder dorthin zurückzubringen, um den Mittelpunkt zu stärken. Und dabei könnt Ihre Energie aus gesunden, natürlich und harmonisch funktionierenden Körperbereichen miteinbeziehen und so die Energie des Mittelpunktes verstärken. Die Herausforderung besteht jedoch darin, dass es nicht nur darum geht, es zu denken sondern…

VERONICA: Nein, ich tue es wirklich physisch.

ELIAS: Okay. Ja Du kannst zusammen mit der Energie, die Du in den Mittepunkt zurückbringst, auch Energie gesunder Körperbereiche dorthin bewegen, um den Heilungsprozess des beeinträchtigten Körperteils anzuspornen. Bringe die ganze, zuvor vom Mittelpunkt abgestrahlte Energie dorthin zurück, um den Mittelpunkt zu stärken und somit diesen Heilungsprozess zu fördern.

(In that, yes, you can move energy from what you perceive to be a healthy area of your body, and you can move it to encourage a healing process in an affected part of your body, along with that energy that you are moving back to the center point, all of that energy that has radiated out, moving that back to the center point to strengthen that center point and therefore encourage that healing process.)

Es gilt auch darauf achtzugeben, welcher Körperbereich beeinträchtigt ist und was das Dir kommuniziert, da Dein Körper, so wie alles, mit allem vernetzt ist. Deshalb generiert der Körper viele verschiedene Signale, nicht nur Schmerzsignale. Es geht darum, sich diese anzuhören, sie zu bestätigen und ihnen in gewissem Maße nachzukommen und zu differenzieren, was davon eine für Dich wichtige Kommunikation ist. Wenn Du Dich beispielsweise müde oder erschöpft fühlst, kommuniziert Dir Dein Köpert, weniger Aktivität anzuheuern und den beeinträchtigten Körperteil zu pflegen/laben/verwöhnen und ihm die Chance zu bieten, zu heilen und nicht zu erwarten, dass er über das nötige Maß hinaus funktioniert.

Wenn Du beispielweise Beschwerden mit dem Kniegelenk hast, dieses schmerzt und Du Dich müde fühlst, kommuniziert Dir Dein Körper, das Du Dich ausruhen sollst, und der Grund dafür ist, dass Du, wenn Du ständig herumläufst und das Knie benutzt, den beeinträchtigten Bereich vermehrt stresst und ihm somit keine Zeit zur Heilung gewährst.

Das Heilen erfordert beachtliche Energiemengen, weshalb Ihr müde werdet, wenn Ihr Euch verletzt habt oder krank seid. Es ist nicht so, dass Ihr bloß über eine begrenzte Energiemenge verfügtet, doch Heilung erfordert eine erhebliche Energie-Menge, die der Körper in bestimmten Bereichen des Körperbewusstseins konzentrieren muss, während sie zu anderen Zeiten, in denen Ihr nicht krank oder verletzt seid, gleichmäßig im ganzen Körper verteilt wird, und Ihr habt eine große Menge davon. Wenn Ihr krank oder verletzt seid, verschiebt der Körper jedoch automatisch die meiste Energie außer der Menge, die beispielweise für die Funktion der Organe absolut erforderlich ist. Eure Energie wird so verteilt, wie es für das Funktionieren erforderlich ist, aber der Körper bringt eine große Energiemenge in den beeinträchtigten Bereich.

Er versucht auf diese Weise, sich selbst zu heilen, aber wenn Ihr nicht auf ihn hört, behindert Ihr diese Aktivität, und es fällt dem Körper schwerer, sich tatsächlich zu heilen. Er wird es tun, braucht aber viel mehr Zeit dafür. Und das ist es, was Du bemerkst, dass Du dieses Unbehagen über lagen Zeitspannen erlebst. Der Körper wird schneller heilen, wenn Du freundlich mit Dir selbst bist und Dich pflegst/verwöhnst/labst (to nurture).

VERONICA: Ja. Ist das, was ich zur Heilung unternehme, dabei hilfreich?

ELIAS: Ja.

VERONICA: Aber es reicht nicht.

ELIAS: Es ist hilfreich, aber vielleicht nicht optimal und erfordert deshalb vielleicht mehr Zeit.

VERONICA: Kannst Du erkennen, ob mein Körperbewusstsein inzwischen optimistischer oder mit mehr Einblicken bezüglich seiner Leistungsfähigkeit dirigiert wird? Statt zu glauben, dass der Körper mit dem Alter schwächer wird, habe ich meine Glaubenssätze geändert. Ich vermute, das noch etwa davon übrig ist, aber kannst Du erkennen, ob mein Körperbewusstsein besser zurechtkommt seitdem ich diese Glaubenssätze angesprochen habe?

ELIAS: Es gibt eine Veränderung.

VERONICA: Aber keine erhebliche Veränderung, nicht wahr?

ELIAS: Das ist davon abhängig, wie Du „erheblich“ definierst. Offensichtlich ist es noch nicht weg oder völlig geheilt, aber es ändert sich.

VERONICA: Was positiv ist.

ELIAS: Ja.

VERONICA: Und es ist nicht möglich, dem Körper zu viel heilende Energie zu geben, wie beispielsweise Akupunktur, Heilung und Reiki?

ELIAS: Tatsächlich ist es praktisch möglich. (Actually, in practices you could.)

VERONICA: Und habe ich das getan?

ELIAS: Nein.

VERONICA: Ich vermute, dass es hilfreich ist, eine Routine hierfür zu errichten, wie an einem Tag eine Heilungsmodalität zu nutzen und am nächsten Tag darauf zu verzichten und mich einfach auszuruhen?

ELIAS: Ja.

VERONICA: Und am dritten Tag eine Alternative zu nutzen? Man muss das nicht so religiös sehen. (It doesn’t have to be a religious thing.)

ELIAS: Stimmt.

Session 20180218-1 (Fortsetzung folgt)
Sunday, February 18, 2018 (Group/Webinar)

* (Gilla: ich habe jetzt mal in einem US Elias Forum nachgefragt, ob center point identisch ist mit Energiezentrum. Mal sehen, wie die Antworten lauten)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 20180218-1
BeitragVerfasst: Fr 23. Feb 2018, 09:46 
Supraselbst
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WENDY: Ich mache Reiki. Ich hatte tatsächlich eine kleine Praxis/Übung (practice). Ich befasse mich auch mit den Glaubensätzen übers Älterwerden. Vor etwa 6 Monaten hatte ich einen leichten Schlaganfall. Er war nicht schlimm, änderte aber meine Spur, denn ich war in einer ganz anderen Richtung unterwegs. Und ein paar Monate später wurde ich entlassen, also nun Opferrolle2. Aber ich weiß, das ich nicht in diese Richtung gehen sollte und versuchte, es nicht zu tun.

Ich fühlte auch, dass es ein Neuanfang ist, denn ich hatte mit Dir über meinen Job gesprochen und gesagt, dass ich mich dort nicht wohlfühle, doch Du sagtest, dass einige meiner Annahmen nicht wirklich nützlich sind. Ich fand, dass der Job Scheiße ist, und ich mochte meine Aufgabe nicht, also…

Aber ich muss Geld verdienen und versuche, diesbezüglich unvoreingenommen zu sein und achte auch mehr auf mich selbst, weil ich dazu gezwungen bin. Eine Weile musste ich über jeden Schritt nachdenken, und ich muss immer noch achtgeben, wenn ich die Straße entlang gehe.

Wie kann ich konstruktiv damit umgehen? Ich hatte mich sehr unter Druck gesetzt, um eine Job zu finden, und ich weiß, dass das nicht gut ist. Hast Du einen Vorschlag für mich, wie ich mit meiner Energie umgehen oder sie auf wohltuende Weise lenken kann?

ELIAS: Ich lobe Dich sehr. Du hast Dich enorm verändert. Das war definitiv ein wesentliches Signal für Dich.

WENDY: Ein Weckruf/Warnsignal?

ELIAS: Ja, definitiv, und er war erfolgreich. Du gibst mehr Acht, bemerkst vermehrt die eigenen Äußerungen und achtest darauf, wie Du Situationen erwiderst und bist Dir des Stresses und der Äußerungen gewahr, die Dir nicht unbedingt nützlich sind.

Meine Freundin, untersuche eine kurze Weile das, was Dich echt fasziniert, was Du gerne tust und was Dich interessiert und füge Deine Fähigkeiten hinzu, deren Du viele hast. Füge dem, was Du gerne tust und woran Du interessierst bist Deine erlernten Fähigkeiten und das hinzu, was Du gut machst, ob im Job oder anderweitig. Evaluiere einfach die Themen, worin Du Deiner Ansicht nach gut bist und füge dann noch die in den Jobs erlernten Fähigkeiten hinzu, die Dir allesamt noch mehr Erfahrung, Fähigkeiten und Wissen brachten.

Nutze Deine Kreativität und Imagination, um dies alles zu kombinieren und erfinde irgendeine Handlung oder Aktivität, die es generieren und Dich zufriedenstellen wird. Es geht nicht nur darum, darüber nachzudenken, was Du jetzt gerne tust sondern eher darum, ein Gesamtbild von Dir miteinzubeziehen statt…

WENDY: Das habe ich ein bisschen getan.

ELIAS: Es wird Dir erlauben, Dich nicht um das zu sorgen, was Du tun wirst, denn diese Sorgen blockieren Deine Fähigkeit, Dich selbst zu inspirieren. Die Inspiration wird aus der Imagination geboren, die durch Deine Sorgen und durch das blockiert werden kann, wenn Du Dich auf das fokussierst, was Du für die reale und praktische Welt hältst.

WENDY: Derzeit gehe ich einer interessanten Sache nach, und zwar chinesische Kindern im Internet Englisch beizubringen.

ELIAS: Ausgezeichnet.

WENDY: Es stört mich jedoch, dass ich alle diese kleinen Proben (auditions) durchlaufen muss. Man muss eine Show veranstalten. Es ist so als ob man in einem Zeichentrickfilm wäre. Ihre Plattform gefällt mir. Aber ich muss all ihre Hindernisse/Stufen (hoops) durchlaufen, damit es funktioniert. Ich frag mich, ob mich das vom Prozess ablenkt, über den Du sprichst, denn das läuft auch ein bisschen dabei ab.

ELIAS: Meine Freundin, ich verstehe gut, dass so ein Prozesses frustrierend sein kann, insbesondere wenn man sich auf das Endresultat fokussiert, aber das musst Du auch nicht tun, denn Du weißt bereits, was es ist, was Du haben willst und was Deine Absicht ist. Das ist eine häufige Falle für die Meisten, dass sie einen interessanten, zufriedenstellenden Weg sehen, den sie anheuern wollen, aber der Prozess dorthin scheint so frustrierend, mühsam und lästig zu sein. (Wendy lacht)

Du tust Verschiedenes. Zuerst führt der Prozess Dich in die Richtung, dass Du Dich auf die externen Quellen konzentrierst und frustriert bist, weil Du automatisch assoziierst, dass sie Dich hindern, das zu tun, was Du haben willst, weil Du darauf konzentrierst bist statt Dich auf Dich selbst und auf den Prozess zu konzentrieren…

WENDY: Schuldgefühle.

ELIAS: — und weißt, dass alle Schritte Teil Deines Prozesses sind. Und wenn Du dabei nicht präsent bist, kannst Du schnell gereizt, irritiert und ungeduldig werden. Und das verringern sozusagen das Endresultat, denn das, was Du echt tun willst und wozu Du motiviert bist, wird immer wenige attraktiv, weil Du wegen des Prozesses immer mehr irritiert, frustriert und gereizt bist. Doch der Prozess ist das, was dabei am wichtigsten ist, denn das ist der Vorgang, bei dem Du lernst.

WENDY: Auf meinem morgendlichen Spaziergang fokussiere ich mich auf bestimmte Dinge und versuche, alles auf gute Weise zusammenzubringen, und heute Morgen hatte ich das Gefühl, dass ein anderer Teil mit mir sprach und sagte: “Was wird sie für uns heute machen?” Und ich sagte mir: „Hallo, ich bin hier nicht alleine. Ich muss achtgeben.“ (gekürzt)

ELIAS: Du bist nie alleine. Ich anerkenne und ermutige Dich sehr, dass Du auf diese Stimme hörst, denn das, was sie Dir sagt, ist weise. Wenn Du den Prozess anheuerst und nicht dagegen ankämpfst, gibt es Unmengen, die Du dabei lernen und erleben kannst, und Du öffnest Dir auch noch mehr Türen als Du ursprünglich für möglich gehalten hast.

WENDY: Das sagtest Du mir auch bezüglich meines anderen Jobs, und es ist wahr.

ELIAS: Das ist ein ausgezeichnetes Beispiel, denn Viele erleben, dass sie sich eine Herausforderungen präsentieren und nicht unbedingt gänzlich auf das, was sie sich selbst präsentieren, hören oder es sehen, und wenn Ihr es nicht tut, wird es sich wieder in anderer Form präsentieren.

WENDY: Derzeit nehme ich Medikamente gegen hohen Blutdruck ein. Sind alle Dinge hinsichtlich des Schlaganfalls und meiner Energie richtig im Fluss?

ELIAS: Ja, größtenteils, obwohl ich anrege, auf diesen drängende Aspekt achtzugeben, weil er die Energie ändert, und das ist weder nützlich für dich noch gesund.

WENDY: Und das war das Problem, nicht wahr?

ELIAS: Ja, das war nach Euren Begriffen die Lektion.

WENDY: Während meines Krankenhausaufenthalts habe ich viel gelernt. Ich war 26 Jahre lang nicht mehr beim Arzt gewesen. Und nun bin ich bei allem einfach mitgegangen, und die Leute waren sehr freundlich.

ELIAS: Diese Freundlichkeit und dieses Laben/Pflegen (nurturing) hast Du verdient. Es ist an der Zeit, Dir das nun selbst zu spenden.

Session 20180218-1 (Fortsetzung folgt)
Sunday, February 18, 2018 (Group/Webinar)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 20180218-1
BeitragVerfasst: Di 27. Feb 2018, 09:46 
Supraselbst
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NUNO: Was kann ich tun, um meinem Partner zu helfen, wieder eine normalere Beziehung mit mir aufzunehmen?

ELIAS: In welcher Hinsicht?

NUNO: Was das Zusammenleben und eine üblichere Beziehungen als Ehefrau und alle diese Dinge anbelangt.

ELIAS: Und was ist derzeit der am meisten herausfordernde Aspekt?

NUNO: Wohl mein persönliche Schwierigkeit damit, wie lange der Prozess dauert sowie meine Ungeduld.

ELIAS: Beim ersten Aspekt geht es mehr darum, auf Dich selbst und Dein Tun achtzugeben statt Dich auf Deinen Partner und auf das zu fokussieren, wie Du ihm helfen kannst. Wenn Du auf Dich selbst achtgibst und Dich selbst sowie Deinen Partner honorierst, wird dieses Beispiel bereits hilfreich oder nützlicher sein als alle Worte, die Du sagen kannst.

Ich schlage vor zu bemerken, was Du von der anderen Person erwartest und haben willst, dass sie es tut oder nicht tut. Dieses westliche Teilstück kann sehr hilfreich sein, gewahr zu sein und Dich bei Deinen Erwartungen an den Partner zu erwischen.

In Partnerbeziehungen kommen drei Faktoren mit ins Spiel: Du selbst, Dein Partner sowie die Beziehung. Die Beziehung erfordert ebenso viel Aufmerksamkeit, Labung und Ermutigung wie Du und Dein Partner. Deshalb geht es darum zu erkennen, was eine Beziehung ist.

Eine Beziehung mit einer anderen Person ist ein Miteinander-Teilen. Ihr wählt, eine Partnerschaft mit einer anderen Person anzuheuern und Euch selbst, Eure Erlebnisse und Euer Leben mit der anderen Person zu teilen, was nicht bedeutet, Erwartungen gegenüber dem Partner zu hegen, sondern miteinander zu teilen und involviert zu sein.

Und ein erheblicher Teil davon ist, nicht zuzulassen, dass Euer Verhalten von Euren Gefühlen diktiert wird und sie Euch in eine bestimmte Richtung motivieren, oder dass Mangel an Gefühlen Euch daran hindert, Euch zu äußern. Ihr könnt involviert sein und miteinander teilen, selbst wenn Ihr es nicht fühlt. Oder Ihr könnt Euch in einer bestimmten Richtung motiviert fühlen und den Partner in einer bestimmten Weise anheuern wollen, aber es gilt zu evaluieren, ob es zu Eurem größten Wohle ist, wenn Ihr spontan entsprechend Eurer Gefühle handelt.

Nicht Eure Gefühle sondern Euer Tun sind ein Anzeichen dafür, welche Energie Ihr projiziert. Es gilt also, achtsam und Euch gewahr zu seien, dass Ihr involviert seid, was bisweilen herausfordernd sein kann, insbesondere dann, wenn der Andere sich nicht sehr einladend verhält. Du brauchst jedoch keine Einladung, um dem Partner gegenüber involviert zu sein, da Du diese Beziehung hast und sie aufrecht erhalten und zum Wachstum ermutigen willst.

Ein erheblicher Aspekt, der zum Sterben von Beziehungen beiträgt, ist, wenn Ihr sie nicht hinsichtlich von Wandel stärkt. Du selbst veränderst Dich, Dein Partner ändert sich, und die Beziehung muss sich mit Euch ändern. Sie kann nicht dieselbe bleiben, sonst stirbt sie.

Deshalb gilt es zu erkennen, dass die Beziehung von Beiden Input erfordern, aber bei Deiner Beziehungspflege geht es darum, zu erkennen, wie Du handeln und was Du wählen kannst, damit sie wächst und Wandel und Entwicklungen der Beziehung ermöglicht werden. Bisweilen kann das herausfordernd und schwierig sein, denn die Leute fühlen sich nicht immer wohl mit der Veränderung von Beziehungen. Doch wenn Ihr zulasst, dass eine Beziehung sich ändert, erlaubt Ihr, dass sie wächst. Und es ist auch wichtig, Geduld und Zulassen zu üben. Du wartest nicht darauf, dass etwas sich ändert, sondern es geht darum, es zu ändern und seine Entfaltung zu ermöglichen.

NUNO: Kannst Du das bitte erklären? Wie kann ich es ändern und zugleich erlauben, dass sie ihren eigenen Weg geht?

ELIAS: Du beobachtest verschiedene Beziehungsaspekte und evaluierst, was Du als wohltuende Veränderung wahrnehmen würdest. Nehmen wir an, Du nimmst wahr, dass die Kommunikation zwischen Dir und dem Partner nicht konsistent ist, oder dass Ihr Eure Erlebnisse, das was Ihr denkt und fühlt, nicht immer miteinander teilt, was aber nicht heißt, dass Ihr Euer Denken und Fühlen immer miteinander teilen müsst, aber das ist ein erheblicher Bestandteil von Verbindungen, denn dieses Miteinanderteilens erschafft Intimität.

In diesem hypothetischen Beispiel bemerkst Du, dass Ihr lange Zeit angenehm oder neutral miteinander interagiert, aber Ihr teilt nicht sehr miteinander, und weil Du das bemerkst, wählst Du, es zu ändern und fängst an, mehr mit Deinem Partner zu teilen und ihn vermehrt anzuheuern. Das ist eine Wahlmöglichkeit, die Du anheuerst, um eine Veränderung zu implementieren.

Aber es gibt hier auch den Aspekt des Zulassens und der Geduld, zuzulassen, dass es sich entfaltet. Das heißt nicht, dass Dein Partner, sobald Du diese Veränderung generierst, sie sofort erwidert, ihr entspricht und dieselbe Veränderung äußert. Wahrscheinlich nicht, denn er brauch Zeit, um zu erkennen, was anders ist, und um zu evaluieren, ob es ihm gefällt oder nicht, ob es ihn inspiriert oder ob es unbehaglich für ihn ist.

Und das ist dieser Teil des Zulassens: dass Du Dich nicht zurückhältst oder abwartest, um diese Veränderung, die Du für Eure Interaktion, Euer Tun oder für das, was Du in der Beziehung für eine wichtige, nährende Veränderung hältst, um sie auf eine zum Wachstum anregende Weise zu erhalten, zu implementieren. Du wartest nicht ab, auch nicht auf Anzeichen des Partners. Beruhend auf Deinen Informationen und Deiner Wahrnehmung implementierst Du das, was wohltuend für die Evolution der Beziehung sein wird.

Aber es ist auch wichtig, dem Ganzen ein sich Entfalten zu erlauben. Du initiierst dies, aber Du generierst nicht die Wahl des Partners und kannst das nicht vorandrängen. Du könntest es versuchen, was Dich in eine unbehagliche Richtung bringen und wahrscheinlich das Gegenteil von dem zustande bringen würde, was Du haben willst.

Aber wenn Du die Beziehung echt pflegen, entfalten und bewahren willst, gilt es, Zulassen auch hinsichtlich des Inputs und der Erwiderung des Partners zu äußern und dabei für spezifische Erwiderungen offen zu sein, ohne danach zu suchen, also frei von Erwartungen, dass der Partner Deinen Input und Wandel auf spezifische Weise erwidert.

Wenn Du Gegenleistungen erwartest, fühlt der Andere das, empfängt jene Energie, und erwidert sie, ganz egal, ob er sie tatsächlich objektiv identifiziert oder nicht, und im Allgemeinen stemmen sie sich dann dagegen.

Das ist es, wie Du Wandel implementierst und dabei zulassend bist.

NUNO: Die Erwartungen sind für mich das, was am meisten herausfordernd ist. Sie sind das, was ich als Resultat haben will und anscheinend finde ich keine Balance zwischen meinem Haben-Wollen des Resultats und das Resultat nicht andauernd zu erwarten.

ELIAS: Ah! Das ist ziemlich das gleiche Thema wie die vorherige Frage, nämlich Achtgeben auf den Prozess und das Zulassen. Du hast bereits das dargelegt, was Du als Resultat haben willst und musst Dich nicht weiter darauf konzentrieren, denn es wurde bereits geäußert, und Du weißt bereits, was es ist. Das, was Du nicht weißt/kennst, ist der Prozess, um das zustande zu bringen.

Es geht also darum, auf diesen Prozess achtzugeben und Dir dieses Wissen, diese Prozess-Erfahrungen zu erlauben und Dir somit mehr Auswahl zu verschaffen, denn wenn Du Dich aufs Endresultat fokussierst, schränkst Du Deine Auswahlmöglichkeiten enorm ein und gibst nicht auf das Acht, was sich Dir während des Prozesses präsentieren mag, womit Du Dich sehr begrenzt.

Und das erschafft einen Zirkel/Teufelskreis/Rückkopplung, weil Du frustrierst bist und auf das Gefühl achtest und dazu tendierst, dass es Dir Dein Verhalten diktiert, weil es Dir Deine Laune vorschreibt, was diesen Zirkel verewigt, den Du dann wieder rechtfertigst und Dich dann wieder aufs Endresultat fokussiert, wieder frustriert bist und aufhörst, auf den Prozess achtzugeben und Dich einschränkst, was Dich irritiert, und Du generierst wieder diese Gefühle, und damit wieder schlechte Laune, und es geht immer so weiter.

Wenn Du dagegen auf den Prozess achtest und zulassend bist, neigst Du mehr dazu, Dich über Deine Erfahrungen zu informieren, und es ist viel wahrscheinlicher, dass Du mehr um Dich herum bemerkst.

Das, wie Du Deine Partnerbeziehung haben willst, ist offensichtlich als Thema vorhanden (to be about), und wenn Du ständig frustriert bist, weil das Endresultat noch nicht erreicht wird, worauf konzentrierst Du Dich dann? Auf Unzufriedenheit, Nichtzustandebringen, nicht gut genug, und das ist dann die von Dir projizierte Energie. Wenn Du dagegen auf den Prozess achtgibst statt andauernd das Endresultat vor Augen zu haben, bist Du offener, und es ist wahrscheinlicher, dass Du kleine Veränderungen seitens des Partners bemerkst, die Du ansonsten nicht bemerkt hättest.

Das kehrt die Energie um und ermutigt Dich dazu, auf das, was geschieht statt auf das, was nicht geschieht, achtzugeben und mehr präsent zu sein statt andauernd zu projizieren und zu antizipieren, was sein könnte oder vielleicht oder möglicherweise sein wird. Die schädlichste Projektion ist die Antizipation dessen, dass Du erwartest, dass der Andere berechenbar ist, bestimmte Verhaltensweisen hat und bereits weißt, was er äußern wird“, und dann tut er es auch. Und dann rechtfertigst Du diese Vorwegnahme so: „Ich weiß, dass er pathetisch, pessimistisch oder ängstlich ist“, wie auch immer.

Wenn Du Deine Aufmerksamkeit darauf konzentrierst und vorwegnimmst, dass der Partner dies oder das tun wird und dies vor Dir damit rechtfertigst, dass Du Dir sagst: „Ich weiß, was er tun wird. Ich kenne ihn. Ich habe viele Erfahrungen, die das bestätigen, und ich weiß, was er tun wird“, dann setzt Du genau das in Gang und generierst selbsterfüllende Prophezeiungen, was verständlich ist, da Du Deine Realität erschaffst und es genau das ist, worauf Du Dich konzentrierst und somit das ist, was Du erschaffen wirst.

Was nicht heißt, dass der Andere nicht jederzeit eine Äußerung ändern kann, denn das kann er. Du kannte es. Ihr Beide könnt das, wenn Ihr nicht erwartet oder vorwegnehmt, dass der Partner sich auf bestimmte Weise äußert, offen seid und diese Möglichkeit zulasst und Euch nicht automatisch damit rechtfertigt, wenn Ihr es einmal versucht und sich dann auf die erwartete Weise äußert. Es geht auch darum zu erkennen, dass ein Wandel für ihn ebenso herausfordern ist wie es das für Dich selbst ist.

Und was ist für Dich am wichtigsten? Ist es das Endresultat? Ist es sehr wichtig für Dich? Wenn das so ist, ist es sehr wichtig, auf den Prozess achtzugeben. Wenn es für Dich wichtig ist, das Gewohnte und Vertraute nicht länger zu generieren und es zu ändern, dann ändere Dein Tun, Deine Konzentration und Deine Handlungen, was das Resultat verändern wird.

Ich schlage vor, geduldig zu sein. Echte Geduld erfordert keinen erheblichen Zeitaufwand. Wenn Du keine echte Geduld äußerst und nicht tatsächlich zulässt, wartest und wartest Du möglicherweise sehr lange. Sobald Du tatsächlich geduldig bist, erschaffst Du im allgemeinen einen schnellen Wandel, was nicht morgen heißt, aber innerhalb vielleicht eines oder anderthalb Monaten wirst Du offensichtliche Veränderungen sehen, wenn Du echt in diese Richtung gehst und echt zulässt, und so gesehen sind ein oder anderthalb Monate eine ziemlich kurze Zeitspanne.

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