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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Sa 28. Okt 2017, 09:56 
Supraselbst
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STELLA: ... Dass niemand mir einen Job geben wird. Also liegt die Wahl bei mir.

ELIAS: Ja.

STELLA: Das ist prima, denn ganz egal, welcher Job es wäre, werde ich ihn für mich erwählen. Das ist eine riesige Veränderung meines Aufmerksamkeits-Fokus. Deshalb fühlte sich heute Morgen alles so verändert an.

ELIAS: Ja.

STELLA: Jetzt fasziniert und begeistert mich das. Ich dachte, dass ich niemals einen Job bekomme, aber nun sehe ich mir meine Glaubenssätze an: dass so Viele sich für denselben Job bewerben, wie sollte also meine kleine Bewerbung etwas ausmachen? Und nun erkenne ich diesen Glaubenssatz über mich selbst.

ELIAS: Ja.

STELLA: Ich habe also in nur ein paar Tagen ein Gefühl dafür erlangt.

ELIAS: Cindel, und genau das ist für Dich und für viele Andere maßgeblich, denn „Zeit“ ist Eure automatische Assoziation mit dem Begriff Freiheit. Als erste Voraussetzung der eigenen Freiheit und Äußerungsfreiheit assoziiert Ihr „Zeit“, weshalb viele in der Lotterie gewinnen möchten. Denn wenn sie große Geldsumme erlangen, bringt ihnen das „Zeit“. „Zeit“ ist hier das Schlüssel-Element, nicht unbedingt das Geld, das ihnen die „freie Zeit“ verschafft.

Viele erkennen und identifizieren die eigenen Vorlieben noch nicht und wissen nicht, dass Zeit nicht unbedingt zu ihren Vorlieben führt. Manche sind sich objektiv ihrer Vorlieben hinreichend gewahr und fühlen sich wohl mit dem Miteinbeziehen unstrukturierter Zeit, was in Einklang mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Richtung und ihren Vorlieben ist.

Andere bevorzugen Routine statt Struktur, was nicht heißt, das Du nicht genug Zeit hast, um zu evaluieren, Dich selbst zu prüfen, achtzugeben, zu bemerken und mit Dir selbst intim zu werden. Du praktizierst lediglich eine andere Methode und wirst über Routine-Handlungen mit Dir selbst vertraut, oder über Handlungen, die innerhalb Deiner Struktur sind.

Das heißt aber nicht, dass Du Dich mit strukturierten oder Routine-Handlungen nicht selbst steuern kannst. Du wählst, Struktur oder Routine miteinzubeziehen, weil Du sie bevorzugst, erkennst aber auch, dass Du selbst dies wählst und dass dies Deine Eigensteuerungs-Fähigkeit nicht behindert und dass Du es bist, die diese Struktur und Routine erschafft und auch das, wie Du sie in Deiner Richtung handhaben wirst.

Du bist die Person, die das Geld generiert. Du erschaffst es selbst und empfängst es nicht. Du erschaffst das Arbeitsverhältnis und wählst den Arbeitgeber und wirst nicht von ihm erwählt. Es ist deshalb allesamt Dein Erschaffen.

Es ist maßgeblich, dass Du Dir erlaubt hast, Deine Vorlieben zu bemerken. Du hast Dir erlaubt, kein Arbeitsverhältnis nur aus finanziellen Gründen zu suchen und miteinzubeziehen sondern hast, um mehr mit Deine eigenen Vorlieben vertraut zu werden, Dir die Erfahrung offeriert, dass Du gemäß Deiner Assoziationen nicht faul sein willst. Du bevorzugst, beschäftigt zu sein, was weder falsch noch einschränkend ist.

Derzeit taumeln sehr Viele beim Miteinbeziehen unstrukturiert Zeit und nehmen nicht wahr, dass sie ihre bevorzugten Richtlinien miteinbeziehen. Sie sind sich ihrer Vorlieben immer noch nicht gewahr und suchen nach magischen Methoden, die ihnen das offerieren, was sie meinen, das sie es haben wollen, was nicht unbedingt das sein muss, was sie echt haben wollen. Denn nach den eigenen Glaubenssätzen bevorzugen sie nicht, das zu sein, was sie für faul erachten, und sie würden nicht unbedingt die Umgebung bevorzugen, die sie mit dieser freien Zeit erschaffen würden.

Manche wünschen sich, über die finanziellen Mittel zu verfügen, die ihnen mehr Zeit lassen, das zu tun, was sie tun wollen, aber, was sie tun wollen, das wissen sie nicht. Wenn sie es materialisierten – was sie nicht tun werden, denn innerlich wissen sie, dass sie dann andere Handlungen anheuern würden, von denen sie meinen, dass sie diese miteinbeziehen sollten, wie mehr Zeit mit der Familie und zuhause zu verbringen, mehr Zeit für Lesen, Gärtnern usw. zu haben, wo sie meinen, dass ihnen derzeit keine Zeit dafür bleibt - würden sie mehr Frust miteinbeziehen als in ihrer strukturierten Umgebung.

Früher hast Du vielleicht gehofft, mehr Zeit mit Deiner Mutter und zuhause zu verbringen, aber Du hast Dir bewiesen, welchen Frust das generiert und dass Du bevorzugst, nicht sehr lange mit ihr zusammen zu sein, obwohl sie Dir interessante Reflektionen präsentiert, und ich bin mir gewahr, das Du ihr Anwesenheit und die Interaktion mit ihr wertschätzt, aber nur für eine begrenzte Weile.

Dies ist beim Erkennen der Vorlieben maßgeblich, worüber wir in der Gruppensitzung sprachen, und ich bin mir auch der von Michael (Mary) präsentierten Informationen gewahr. Es ist wichtig, Eure Vorlieben sowie Eure Erwartungen an Euch selbst und die diesbezüglichen automatischen Assoziationen zu erkennen. Ich stimme mit Michaels Aussage übers Annehmen überein. Ich bin mir gewahr, das Du Deiner Mutter gegenüber annehmend und wertschätzend bist, aber Du hegst auch Vorlieben. Und das Bestätigen Deiner eigenen Vorlieben negiert nicht Dein Annehmen, bloß weil es Dir keine Freude bereitet, längere Zeit mit ihr zusammen zu sein. (kichert)

LETTY: Stella und ich haben vieles gemeinsam, aber ich mag keine Strukturen und möchte auch bei der Arbeit jeden Tag ein kleine Veränderung, wie dass ich einen anderen Weg wähle oder telefoniere, statt Berichte zu erstellen oder Papierkram zu erledigen. Routine mag ich nicht.

Ich denke, Teil meines Problems ist, dass ich mir selbst gegenüber nicht aufrichtig war. Ich habe meine Zeit genossen, war jedoch so beschäftigt, dass ich noch nicht einmal das Buch lesen konnte. Da ich derzeit keinen Job habe, habe ich Zeit und komme doch nicht dazu, das Buch zu lesen. Ich habe viele Projekte, was ich zuhause erledigen will, und tue dann immer etwas Anderes. Zugleich versuche ich, meine Vorlieben zu verstehen. Kannst Du mir hier helfen? (gekürzt)

ELIAS: Castille (Letty) Du offerierst Dir etwas Anderes. Es stimmt, dass Du und Cindel (Stella) entgegengesetzte Vorlieben und Entwicklungen miteinbeziehen, die sich jedoch gegenseitig ergänzen. Und das ist maßgeblich, denn im Austausch miteinander offeriert Ihr Euch viele Informationen und könnt Eure eigenen Richtungen, Entwicklungen und Vorlieben klarer evaluieren.

Castille, Du gewährt Dir eine Phase frei von Strukturen. Du magst zwar eine Liste von Aufgaben erstellen, was eine gewohnten Struktur- und Routine-Angelegenheit ist. Die Frustration erwächst, weil Du von Dir erwartest, diese Projekte zu erledigen. Deshalb ist es wichtig, nicht nur aufs Denken sondern auch auf Deine Kommunikationen und Dein tatsächliches Tun achtzugeben, das viel akkurater ist als das Denken, es sei denn, Ihr haben dies alles miteinander ins Gleichgewicht gebracht.

Da Du Dir die Freiheit gewährst, das zu tun, was Du tun willst, ob es nun auf Deiner Liste steht oder nicht, sage ich Dir, dass Deine Zeit nicht begrenzt ist. Wenn Du bestimmte Dinge jetzt tust statt dieses Buch zu lesen, tust Du das ganz gezielt. Vielleicht bist Du fürs Assimilieren der Informationen dieses Buchs noch nicht bereit, oder Deine Wahrnehmung ist ablenket, und Du wirst die Informationen nicht so verstehen können wie zu einem späteren Zeitpunkt. Alle Deine Handlungen sind zweckmäßig.

Zuvor am Arbeitsplatz hast Du Dir erlaubt, schrittweise innerhalb der Struktur etwas Veränderungen für Dich zu generieren und Deine Bewegungsfreiheit zu äußern. Nun hast Du Dir eine Phase offeriert, in der Du Dich auf die von Dir gewählte Weise steuern kannst. Das Fehlen von Struktur, Regeln oder Anforderungen kannst Du wertschätzen und Dich gemäß Deiner Vorlieben äußern, was Dir auch die Chance bietet, Deine Vorlieben klarer zu entdecken. Und dabei fängst Du zu erkennen an, welche Handlungen Dir behagen und bei welchen Handlungen Du zögerst. Du kannst sie trotzdem ausüben, aber in dieser Phase kannst Du die Augenblicke bemerken, in denen Du zunächst zögerst und Dir sagst: „Nein, das will ich nicht wirklich tun. Ah! Es gehört nicht zu meinen Vorlieben.“

Du generierst die gleichen Vorgänge wie Cindel (Stella), nutzt aber andere Methoden, um Deine Vorlieben zu generieren und zu bemerken. Ihr Beide habt gewählt, Euer Arbeitsverhältnis zu beenden, was Ihr einerseits ähnlich und doch wieder anders erwidert. Es gibt auch bei Dir (Letty) etwas Frust bezüglich dessen, was Du tun solltest. Du erkennst, was Du lieber tust und dass Du Struktur nicht bevorzugst. – Und Du (Stella) bemerkst, dass Du Struktur bevorzugst, weshalb Du Dir Deine Informationen über eine andere Bilderwelt offerierst, und obwohl dies ziemlich unterschiedlich zu sein scheint, birgt es mehr Ähnlichkeiten als Ihr erkennt.

Session 1501
Tuesday, January 20, 2004 (Private)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 29. Okt 2017, 03:59 
Supraselbst
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(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

ED: Homosexualität wird in unserer Gesellschaft nicht überall akzeptiert, und es ist immer diese Herausforderung zu überwinden oder zumindest geht es darum, zuversichtlicher zu sein und weniger an mir selbst zu zweifeln, dieses innere Tauziehen bei der Selbst-Annahme.

ELIAS: Durch Andere reflektierst Du Dir das, was Du in Deinem Inneren in Bezug auf Dich selbst generierst. Wenn Du über Dich urteilst, Dich als inadäquat oder als unnormal wahrnimmst und Dich mit dem, was Du äußerst, nicht wohlfühlst, wirst Du Dir das auch über Andere und ihr Nicht-Annehmen reflektieren. Diese Methode ist höchst effizient, denn so kannst Du Dir andauernd gewahr sein, welche Energie Du projizierst und somit Dir selbst reflektierst.

Evaluiere, wenn Andere Dein Anders-Sein nicht annehmen, was Du in Deinem Inneren nicht akzeptierst und äußerst, inwiefern Du Dich als anders und deshalb als inadäquat oder weniger akzeptabel als sie wahrnimmst

Weitere Faktoren können dieses Dich mit Anderen Vergleichen sowie Deine Orientierung sein. Es muss nicht unbedingt mit Deiner sexuellen Vorliebe zu tun haben, sondern kann auch mit dem von Dir im Vergleich mit Anderen wahrgenommenen Anders-Sein zusammenhängen, wenn Du versucht, in eine andere Gussform zu passen, weil die allgemeine Common-Orientierung eine andere Wahrnehmungslinse als Deine Soft-Orientierung hat, was nicht heißt, dass ihre Wahrnehmung richtig und die Deine falsch wäre, oder umgekehrt. Sie unterscheiden sich, und es ist herausfordernd, diese Verschiedenheit anzunehmen, da Verschiedenheit meist als bedrohlich empfunden wird und Gleichsein Sicherheit generiert.

Das heißt nicht, dass Du Verschiedenheit nicht akzeptieren kannst, aber es geht zunächst einmal darum, das Selbst anzunehmen und Dir seiner gewahr zu sein und Dich in dieser Selbstannahme mit Deinen Glaubenssätzen und Wahrheiten vertraut zu machen und zu erkennen, dass sie zwar Dein Richtlinien, jedoch keine Absoluta sind und für Andere nicht unbedingt gelten müssen.

Andere Leute mögen andere Wahrheiten haben, und nichts davon ist richtig oder falsch. Sie mögen für Dich richtig oder falsch sein, weil sie mit Deinen Vorlieben übereinstimmen oder nicht übereinstimmen. Vorlieben sind lediglich bevorzugte Glaubenssätze, die generell auch mit Deinen Wahrheiten assoziiert sind. Wie gesagt sind Eure Wahrheiten Glaubenssätze, die Ihr zu Absoluta gemacht habt und nicht hinterfragt.

Wenn Ihr Euch erlaubt, Eure Wahrheiten zu identifizieren und zu erkennen dass sie Eure Richtlinien für Eure Äußerungen, Verhaltensweisen, Entscheidungen und Vorgehensweisen sind, jedoch nicht unbedingt für andere Leute gelten, erlaubt Euch das, für Verschiedenheiten offener zu sein. Wenn Ihr mehr Selbstannahme generiert und aufhört, Euch zu vergleichen, ist das Annehmen Anderer das automatische Nebenprodukt der Selbstannahme, ob die Anderen nun Verschiedenheiten aufweisen oder auch nicht.

Der Schlüssel in dieser Situation ist, das zu evaluieren, was DU äußerst und wie Du Dich selbst und Dein Anders-Sein wahrnimmst, kritisierst und über Dich selbst urteilst und Dir dieses Werturteil dann über Andere reflektierst.

ED: Das kann man wohl sagen. Diese Werturteil-Sache ist natürlich sehr heftig, und ich habe viele Sitzungen dazu gelesen. Es ist für mich eine große Herausforderung, vielleicht weil ich mich - da ich schwul oder homosexuell bin - als von Anderen abweichend sehe. Und da gibt es noch diesen emotionalen Faktor. Ich ringe damit, weil ich mich manchmal sehr emotional fühle, wenn Dinge auftauchen, die diese Emotionalität hervorrufen, worüber ich nicht viel Kontrolle habe, so dass das Erlebnis mich fast überfordert.

ELIAS: Emotionen sind Kommunikationen. Wenn Du mehr damit vertraut wirst, wirst Du entdecken, dass Du sie ganz anders wahrnehmen kannst. Emotionen beziehen zwei Vorgänge, zwei Äußerungen mit ein. Das, was Du fühlst, ist ein Signal, um Dich auf die Kommunikation aufmerksam zu machen. Emotionen sind ein Kommunikationsweg. Jede Emotion birgt eine Botschaft und wird generiert, um Dich über das zu informieren, was Du in diesem Augenblick tatsächlich innerlich generierst, und wovon es beeinflusst wird.

Emotionen sind eine sehr präzise Kommunikation. Sie identifizieren Dir, welcher Glaubenssatz Dich im Augenblick beeinflusst und welche Art von Einfluss generiert wird. Sie kommunizieren Dir das, was Du tatsächlich am Tun bist. Emotionen sind keine Reaktion sondern eine ans objektive Gewahrsein gerichtete subjektive Kommunikation, ein Signal, das dazu dient, Deine objektive Aufmerksamkeit zu erlangen.

Wenn Du verlegen bist, fühlst Du das und kannst das Gefühlssignal identifizieren. Und dann kannst Du es näher evaluieren und auf die Botschaft hören: worum geht es bei diesem Signal, was tust Du in diesem Augenblick tatsächlich und generierst es innerlich? Welche Einflüsse welches Glaubenssatzes werden geäußert und motivieren das Signal? Erinnere Dich daran, das alles, was auch immer getriggert wird, in Dir selbst generiert wird. Jemand mag sich auf eine Weise äußern und eine Äußerung in Deinem Inneren anzapfen und dies triggern, aber er erschafft das nicht, sondern Du tust das in Verbindung mit einem Element in Deinem Inneren.

Wenn Du Dich glücklich fühlst, signalisierest Du Dir generell eine Validierung Deinerselbst. Wenn Du begeistert bist, magst Du Dir ebenfalls Validierung oder vielleicht Überraschung signalisieren.

Wenn Du Dir Traurigkeit oder Angst signalisierst, gilt es zu evaluieren, was Du am Generieren bist. Traurigkeit signalisiert und kommuniziert irgendeine Selbstverleugnung und das Verleugnen der eigenen Freiheit. Selbstverleugnung generiert generell Traurigkeit, da dies für die Essenz eine unnatürliche Äußerung ist, die Kummer generiert.

Es kann sein, dass Du in Verbindung mit Selbstzweifeln oder Selbstkritik emotionale Signale generierst, oder dass Du Deine Aufmerksamkeit in die Zukunft projizierst und nicht aufs Jetzt achtgibst und Angst oder Vorausahnungen generierst. Oder Du projizierst die Aufmerksamkeit in die Vergangenheit und erschaffst ein ähnliches Signal der Angst, Kritik oder sogar von Schuldgefühlen, was Dir signalisiert, Deine Aufmerksamkeit wieder ins Jetzt zurückzuholen und zu erkennen, dass das, was Du jetzt generierst, nicht das ist, was Du für die Zukunft antizipiert oder in der Vergangenheit generiert hast, weshalb es unnötig ist, diese Angst, Selbstkritik oder Schuldgefühle zu generieren.

In Verbindung mit emotionalen Kommunikationen offeriert Dir Dein subjektives Gewahrsein viele verschiedene Äußerungen. Sobald Du zu erkennen beginnst, das Emotionen keine Reaktion sondern eine Kommunikation sind, offerieren sie Dir noch viel mehr Informationen und Wahlmöglichkeiten sowie ein viel größeres Verständnis Deinerselbst und dessen, was Du am Tun bist.

ED: Ich habe das Gefühl, dass mein derzeitiges Arbeitsumfeld allzu restriktiv ist und dass insbesondere hinsichtlich meiner Selbstannahme wenig Leichtigkeit/Mühelosigkeit gegeben ist. Ich habe mich daran gewöhnt und lerne bei meiner Arbeit vieles über mich selbst, aber ich habe auch bereits erwogen, ein anderes Arbeitsumfeld zu suchen, wo es leichter ist für mich, mich selbst zu akzeptieren, also professionell gesehen eine Schwulen-Umgebung, und in den letzten zwei bis drei Jahren schwankte ich zwischen Beidem. Ich erkenne, dass ich mir Zeit lasse, um mich hinsichtlich einer Entscheidung wirklich wohlzufühlen. Aber ich frage ich mich, ob Bleiben mir mehr nutzt als etwas Anderes zu wählen.

ELIAS: Da ist lediglich eine Entscheidung/Wahl/Wahlmöglichkeit (choice), die mit Vorlieben zu tun haben kann, aber es ist auch abhängig von Dir und Deiner Richtung, denn wenn Du Dich selbst vermehrt akzeptierst, kannst Du Dein derzeitiges Arbeitsverhältnis fortsetzen und eine ganz andere Atmosphäre generieren, weil das eine ganz andere Energie nach draußen projiziert und somit eine ganz andere Realität und völlig andere Erwiderungen seitens Anderer erschafft, und so eine ganz andere Umgebung ergibt. Wie gesagt, ist das lediglich eine Wahlmöglichkeit, und keine dieser Richtungen wäre eine schlechte Wahl. Wenn Du wünschst, in einer Umgebung zu arbeiten, die Dir selbst ähnlicher ist, ist das auch eine akzeptable Wahl.

Mache Dir nicht vor, dass es automatisch eine behaglichere Umgebung erschafft, wenn Du Dich in eine Umgebung mit vielen Personen begibst, die ähnliche sexuelle Vorlieben wie Du haben, weil es abhängig ist von Dir und Deiner Selbstannahme. Es ist möglich, dass Du bei einem solchen Schritt ähnlichen Widerstand wie jetzt generierst. Das ist abhängig von der von Dir projizierten Energie-Art und ob Du Dich selbst akzeptierst oder nicht.

Es spielt keine Rolle, ob Andere dieselben sexuellen Vorlieben wie Du haben, denn trotz dieser Ähnlichkeit mögen sie Opposition äußern, wenn Du Dich selbst nicht akzeptierst, was Du Dir dann über Andere weiterhin reflektierst. Vielleicht erwartest Du, dass sie angesichts ähnlicher Vorlieben annehmender sein sollten, aber das stimmt nicht unbedingt.

ED: Hast Du Kommentare dazu, wie es wäre, wenn ich mit Leuten zusammen in einer Umwelt arbeiteten würde, wo ich offener sein und mir erlauben könnte, mich selbst mehr zu akzeptieren, also mich eher als schwuler Mann zu äußern. Das scheint das Problem zu sein.

ELIAS: Dieses Potential gibt es. Wenn Du Deine Interaktionen am Arbeitsplatz echt evaluierst, wie würdest Du dann Interaktionen generell anheuern? Worüber würdest Du sprechen? Was meinst Du, wäre in einem anderen Umfeld anders als am derzeitigen Arbeitsplatz? Sprichst Du mit Kollegen über sexuelle Aktivitäten?

ED: Nein, aber...

ELIAS: Und würdest Du das an einem anderen Arbeitsplatz in einer Dir ähnlicheren Umgebung tun? Wohl kaum.

ED: Nein.

ELIAS: Du nimmst es als einschränkend war, dass Du Dich selbst in einer Umgebung jedoch nicht in einer anderen Umgebung zum Ausdruck bringen kannst?

ED: Es sind zwei unterschiedliche Welten. Ich arbeite in einem Gefängnis mit sehr vielen homophoben Individuen. Ich frage mich - wenn ich mir erlauben würde, meine Vorlieben und das, was ich gerne tue, in einer nicht homophoben Umgebung zum Ausdruck zu bringen, um mehr im Gleichgewicht zu sein - ob ich dann über Dinge sprechen könnte, die ich gerne tue, selbst wenn es nur belanglose Dinge wären, über die ich in einer schwulen Umgebung sprechen würde. Ich nehme an, dass das weniger Reaktionen bringen würde als in der Gefängnis-Umgebung.

ELIAS: Ich verstehe. Du präsentierst Dir ein Evaluieren Deiner Vorlieben, und das ist signifikant, und es ist es wert, angehört zu werden und Deine Aufmerksamkeit zu haben. In einer weniger rigiden Umgebung, die nicht unbedingt mehr Ähnlichkeit mit Deinen sexuellen Vorlieben aufweist, jedoch weniger rigide ist, magst Du lockerer sein. Es ist interessant auch zu untersuchen, dass Du diese bestimmte Umgebung gewählt hast, denn sie weist Rigidität auf, wie Du selbst das ebenfalls in mancher Hinsicht tust. Das ist aus dem Grund signifikant, weil Du anfängst zu evaluieren, was Deine tatsächlichen Vorlieben sind und erkennen magst, dass Rigidität nicht unbedingt eine Deiner Vorlieben ist. Sie mag Dir vertraut und auch das sein, was Du auf unterschiedliche Weise äußerst, aber das heißt nicht unbedingt, dass sie eine Deiner Vorlieben wäre.

ED: Stimmt. Ich werde darüber nachdenken. Das ist ein gutes Argument, denn ich erkenne, dass ich mich auf eine Weise im heterosexuellen Umfeld eingerichtet habe, wie das nicht länger meine Vorliebe ist.

ELIAS: Richtig, da es Dir keine Preisgabe erlaubt. Und wenn Du Dir nicht die eigene Preisgabe erlaubst, erlaubst Du Dir auch kein Empfangen.


Session 1648
Saturday, October 23, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 29. Okt 2017, 04:12 
Supraselbst
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ELIAS: Dies ist ähnlich wie bei den anderen Themen, die wir schon früher besprachen, und es betrifft Dich, Deine Energie und Deinen natürlichen Fluss (flow).

Ich äußerte mich auch schon früher zu Differenzen. Und ich habe auch schon mit Dir darüber gesprochen, Dich selbst und Deine natürliche Äußerung zuzulassen und zu bestätigen und nicht gegen Deine Energie zu kämpfen. Und dies ist ein weiteres Beispiel für einen solchen Vorgang.

Erkenne bitte, dass Präzision eine Deiner natürlichen Äußerungen und e Vorlieben ist. Du hast eine Vorliebe für Genauigkeit/Gewissenhaftigkeit, aber Du hast auch für Absoluta fast eine Vorliebe. Da Du Dir immer mehr Informationen offerierst und Dein Gewahrsein ausdehnst, erkennst Du schrittweise, dass es keine Absoluta gibt. Aber Du ziehst Stabilität in Deiner Realität vor, denn diese Äußerung ist für Dich behaglicher.

In Eurer Sprache gibt es Begriffe, die bestimmte Ideen transportieren. Im Allgemeinen assoziieren Individuen bestimmte Begriffe mit bestimmten Definitionen, was ziemlich einschränkend ist und auch Assoziationen in Gang setzt bezüglich der Werturteile von gut oder schlecht, oder darüber, wie Individuen sich verhalten sollten, wenn sie sich „gut“ äußern, und auch wie sie nicht sein sollten. Bestimmte Begriffe generieren somit automatisch negative Assoziationen, dass dies weniger wünschenswert, weniger erleuchtet, weniger akzeptabel oder schlechter wäre.

Begriffe, die bei den Meisten eine negative Erwiderung hervorrufen sind „Drama“, „rigide“ sowie „Struktur“. Diese Begriffe rufen bei vielen eine negative Assoziation hervor, insbesondere bei denen, die sich Informationen über die Erweiterung des Gewahrseins offerieren, was sie damit assoziieren, dass sie sich mehr Erleuchtung offerieren und zum vermehrten Äußern von Spiritualität umziehen, was in Verbindungen mit manchen dieser Begriffe die negative Vorstellung generiert, dass sie, wenn sie zu mehr Spiritualität oder Erweitern des Gewahrseins umziehen und Offensein und mehr Erleuchtung in sich selbst erschaffen, solche Äußerungen nicht aufweisen solltet, da diese automatisch weniger erleuchtet wären und kein Erweitern des Gewahrseins symbolisieren. Denn wenn Ihr Euer Gewahrsein weitet, SOLLTET IHR völlig annehmend sein. Und natürlich wären Vorlieben oder Abneigungen kein Annehmen. Denn beim Annehmen sollte Euch alles gefallen, was nicht wahr ist, denn das negiert Eure Vorlieben. Diese Begriffe werden auch in Verbindung mit der Erweiterung des Gewahrseins so gesehen, DASS Ihr solche Äußerungen hinter Euch gelassen haben SOLLTET, da sie einschränkend wären.

Lass mich Dir sagen, dass das nicht unbedingt die Situation ist. Das hängt vom Individuum und seinem natürlichem Energiefluss und davon ab, wie es naturgemäß seine Realität erschafft und von dem, was es auf effiziente Weise im Erschaffen seiner Realität generiert.

Du äußerst Deinen natürlichen Energiefluss mit Deinen Vorlieben für Struktur, Ordnung und etwas Rigidität - tatsächlich einer beachtlichen Rigidität – was nicht schlecht ist. Es sind Deine natürliche Äußerung und Deine Vorliebe. Wenn Du Deine Richtung und Vorlieben anerkennst und die Energie nicht zwingst, dagegen zu opponieren, wirst Du Dir erlauben, Elemente in Deiner Realität wesentlich müheloser und effizienter zu erschaffen.

Die Interaktion mit einem anderen Individuum, das Anheuern eines Rechtsanwalts sowie die Frage der Gebühren für diese Dienstleistungen äußern Deine Vorlieben für Struktur, Rigidität und Ordnung. Das ist nicht unbedingt ein Äußern von Kontrolle. Ich bin mir gewahr, dass wir in jüngster Zeit über Kontrolle sprachen, aber nicht alle Deine Äußerungen sind mit der Kontrolle verbunden. Manche hängen mit Deinen Vorlieben zusammen.

Bei Deiner Interaktion mit einem Anderen bezüglich der Gebühren für seine Dienstleistungen ist es für Dich nicht unvernünftig oder inakzeptabel, in Verbindung mit Deinen Vorlieben und Deiner natürlichen Energieäußerung definitiv strukturierte Zahlen und eine bindende Vereinbarung haben zu wollen, von der Du nicht abweichen möchtest.

Wenn Du Dir erlaubst, eine Vereinbarung zu generieren, Dich daran zu halten und sie in Verbindung mit Deinen Vorlieben und Deinem natürlichen Energiefluss zu entwerfen und keine tatsächlichen Erwartungen zu äußern, bewegst Du Dich innerhalb der Struktur der Vereinbarung, hältst Dich daran und generierst Einzelheiten und Genauigkeit.

Du hast eine Vorliebe für Genauigkeit und Einzelheiten. Wenn Du von Deinen Vorlieben abweichst, folgst Du nicht Deinem natürlichen Energiefluss und öffnest ein Fenster für das Generieren von Konflikten. Dies unterscheidet sich von der Kontrolle, löst jedoch sehr leicht das Äußern von Kontrolle aus. Denn sobald es eine Abweichung von der Vereinbarung gibt, oder wenn diese nicht detailliert war und nicht zu Deiner Rigidität passt, ermöglicht das auch andere Elemente und Variablen. Und sobald diese Variablen geäußert werden, löst das sehr leicht Deine Kontrollerwiderung und den Versuch aus, die Kontrolle auszuüben, um das zu generieren, was Du ursprünglich haben wolltest, und worauf Du ursprünglich aus warst, wovon Du jedoch abgewichen bist. Verstehst Du?

GAST: Ja. Das weitere Ausdehnen meines Gewahrseins finde ich interessant. Manchmal kann es ermüdend sein, an jedes Detail einer Vereinbarung denken zu müssen, statt darauf zu vertrauen, dass es okay sein wird, so dass ich nicht ständig an alles denken muss.

ELIAS: Richtig.

GAST: Das ist fast wie ein Entspannen dieses Aspektes von Rigidität.

ELIAS: Im Denken.

GAST: Aber ich möchte immer noch gerne wissen, wohin ich unterwegs bin. In dieser Situation ist es also bereits getan. Er hat die Arbeit schon getan. Was mich anbelangt, so habe ich dem nicht zugestimmt. Es war völlig anders als das, was ich dachte, wie es sich abspielen würde. Und das sage ich ihm jetzt einfach, das ist alles? Ich bitte nicht um Deinen Rat sondern versuche einfach, das zu verstehen. Das scheint immer wieder zu passieren, beispielsweise bei der Massage. Sie berechnet immer eine bestimmte Zeit, hört aber früher auf, und ich bringe es nicht fertig, ihr das zu sagen, weshalb ich daran dachte, einfach alles zu stornieren und nicht mehr hinzugehen. Ist mein Erschaffen da ähnlich?

ELIAS: Ja, und was lässt Dich zögern, Dich dem anderen Individuum gegenüber zu äußern?

GAST: Nun, ich scheue davor zurück, weil sie mir das übel nehmen und keine Qualität liefern könnte. Es war lächerlich, weil ich dauernd innerlich kochte und die Massage sowieso nicht genoss.

ELIAS: Richtig. Du hast Dich also blockiert und Dir nicht erlaubt, Dich frei zu äußern.

GAST: Nun, es ist noch nicht abgeschlossen. Ich kann das immer noch tun. Ich werde also ein Miststück sein und sie anmeckern, richtig? (Elias lacht) Manchmal komme ich richtig durcheinander. Wenn wir an diesem Standort sind und es sich wunderbar anfühlt, freundlich, liebevoll, frei von Werturteilen, setze ich alle diese Freundlichkeit immer wieder gleich mit nicht standhaft/entschieden zu sein.

ELIAS: Wie gesagt, setzt Ihr Akzeptanz automatisch mit Vorliebe oder Gefallen gleich, und das ist sie nicht.

Du kannst annehmend sein und weiterhin Deine Meinung und Vorlieben oder Nicht-Vorlieben haben und nicht unbedingt an irgendeiner Äußerung, Manifestation oder Vorgang Gefallen äußern. Du magst eine bestimmte Äußerung oder Manifestation nicht mögen und sie zugleich akzeptieren in der Erkenntnis, dass es keine Äußerung ist, die Du zu inkorporieren wählen würdest, aber Du akzeptierst deren Existenz und akzeptierst, dass ein anderes Individuum wählen mag, in eine bestimmte Richtung zu gehen oder eine bestimmt Manifestation zu erschaffen. Du erkennst den Unterschied. Du erkennst, dass es nicht Deine Wahl ist und dass Du nicht wählst, einen bestimmten Vorgang oder Äußerung anzuheuern, aber Du akzeptierst, dass sie von einem anderen Individuum inkorporiert wird.

In der Sache mit der Masseuse, leugnest Du Deine eigene Freiheit. Du verneinst Deine eigene Äußerung und akzeptierst Dich nicht, und damit generierst Du auch ein Nicht-Annehmen des anderen Individuums. Du kannst Dich selbst äußern, ohne das andere Individuum abzuwerten, ohne ihr gegenüber ein Werturteil zu äußern und doch Deine eigene Freiheit und Deine eigene Äußerung erlauben.

(Ausschnitt)


GAST: In der letzten Sitzung sprachen wir darüber, dass ich mich irgendwie entspannen und mir Zeit nehmen sollte. In jüngster Zeit war ich sehr müde. Nachdem mein Sohn anrief und wir diese Sitzung gehabt haben und ich glaube, dass ich eine Wahl getroffen habe, habe ich mit viel Ruhe in mir gearbeitet. Ich denke, dass ich verstehe, wo meine Informationen herkommen und dass ich versuche, meinen Eindrücken zu folgen, selbst wenn sie minimal sind. Aber das ist für mich ein völlig anderer Vorgang als etwas physisch zu tun. Trotzdem habe ich das Gefühl, etwas zu tun. Ich habe das Gefühl, dass ich es so ruhig gestalten musste, um auf mich selbst zu hören, denn sonst würde ich ständig auf meinen Kopf hören. Ist das einleuchtend?

ELIAS: Ja.

GAST: Ich frage dies, weil ich im Dezember mein Abschlussexamen als Betriebswirt mache. Ich kann wählen, dies zu erzwingen, oder ich kann ruhig dasitzen und das Gefühl haben, wie auf meinen Kissen zu sitzen. Aber ich schreibe und höre auf die Dinge, und ich lese viele über die Dinge, von denen ich das Gefühl habe, dass ich sie jetzt tun muss. Und ich bin nicht faul, nicht wahr?

ELIAS: Du bist nicht faul. Es ist keine entweder/oder Situation, und es ist nicht schwarz oder weiß, wenn Du wählst, das Examen zu machen oder auch nicht zu machen. Du kannst wählen, Dich selbst zu erforschen, und vielleicht wählst Du auch, den Abschluss Deines Kurses anzuheuern, aber mit einer anderen Wahrnehmung. Du kannst auch wählen, den Kurs nicht jetzt aber vielleicht zu einer anderen Zeit abzuschließen.

Das ist Flexibilität und es ist Ausgewogenheit, wenn Du Dir zu erkennen erlaubst, dass Dein natürlicher Energiefluss eine Vorliebe für Struktur und Rigidität in bestimmten Kapazitäten miteinbezieht, und wenn Du Dir auch gestattest, bei der Bewegung Deiner Aufmerksamkeit und wie sich das auf Dein Wahrnehmung auswirkt, flexibel zu sein.

Bei vielen Handlungen ziehst Du es vor, Dein Tun auf geordnete Weise vorzunehmen. Selbst bei Deinen Meditationen und in Ruhephasen beziehst Du Struktur und etwas Rigidität mit ein, was für Dich ein natürlicher Energiefluss ist. Aber erwäge auch, dass Du durch das Miteinbeziehen von Flexibilität Gleichgewicht generieren kannst statt in die Richtung von entweder/oder- und schwarz/weiß-Äußerungen zu gehen, entweder tue ich dies oder ich tue das. Flexibilität offeriert Dir hier ein Gleichgewicht.

GAST: Wenn ich möchte, kann ich also lernen und nicht … Was hinsichtlich der Struktur und der Rigidität abläuft ist dies, dass ich mir sage, „okay, jetzt werde ich studieren“, und ich blockiere dann alles darum herum und erzwinge es, und es wird zur Tortur. Aber ich kann es tun. Ich kann mich hinsetzen und all das Zeugs lernen, doch damit folge ich keinem vergnüglichen Prozess.

ELIAS: Und genau darum geht es bei der Flexibilität und dem Generieren eines Ausgleichs/Gleichgewichts.

(Ausschnitt)

GAST: Spaß anzuheuern, das finde ich jetzt sehr traumatisch. Ich fühle mich unfähig, das zu tun. (Elias kichert) Das ist die dümmste Sache!

Meine Fragen gehen nie in die Richtung, in die ich dachte, dass sie gehen würden, weshalb ich jetzt ein bisschen auf den Körper zu sprechen komme. In jüngster Zeit habe ich das Gefühl, in meinem Körper zu ersticken, verbunden mit der Frage ob ich krank werde, aber ich fühle mich wirklich so, als ob ich ersticken würde. Ich weiß nicht, was ich da tue.

ELIAS: Du hältst Deine Energie sehr stark fest.

GAST: Du meinst, beim physischen Manifestieren, oder …?

ELIAS: Ja, und …

GAST: Physisch manifestiere ich nicht leicht, nicht wahr? (Elias lacht). Ich habe das Gefühl, dass ich grolle, weil ich physisch manifest bin, oder … Manche Leute, beispielsweise meine Mutter, lieben es, hier zu sein! Was mich anbelangt, so bin ich mir nicht sicher. Kannst Du mir mehr dazu sagen?

ELIAS: Statt Dich auf die Schwierigkeiten und darauf zu konzentrieren, dass Du nicht leicht manifestieren würdest, wende Deine Aufmerksamkeit und erlaube Dir zu erkennen, wie leicht Du tatsächlich manifestiert und wie unnötig der ständige Kampf ist. Du bist physisch präsent, nicht wahr? Bist Du Dir objektiv der Methode gewahr, wie Du Dich selbst physisch präsent machst und wie Du Dich physisch manifestiert hast?

GAST: Nein.

ELIAS: Nein. Physische Manifestationen erschaffst Du leicht und mühelos, ohne unbedingt eine objektiv analytische Erkenntnis und Wissen darüber zu haben, wie Du das tust, und doch tust Du es. Das erfordert weder einen Denkprozess noch eine Evaluation. Du generierst es einfach.

GAST: Das ist dasselbe wie mit jeder andere Manifestation, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

GAST: Das ist interessant, denn ich denke, je mehr ich zuhöre, desto mehr bekomme ich Informationen, dass alles okay ist.

ELIAS: Ja.

GAST: Bei dem anderen Rechtsstreit war ich mir nicht im Klaren, dass ich das vollendet hatte. Ich hatte das Gefühl, dass ich noch etwas anderes tun muss und war im Stress. Deshalb sandte ich eine sehr harmlose Email und fragte: „Was ist der nächste Termin?“ und hatte das Gefühl, dass ich dadurch diese Blockade mit dem Gefühl auflöste, dass ich noch etwas anderes tun müsse. Ich kam zu dem Punkt, wo ich fühlte, dass ich das vollendet hatte und das nicht weiter anheuern möchte. Kannst Du mir noch mehr dazu sagen? Ist es das, was passierte?

ELIAS: Ja.

GAST: Aber hierbei verstehe ich die Sache mit den Erwartungen nicht, weil es ein Teil von dem allem war, dass ich erwartete, bezahlt zu werden. Kommt hier die Geduld des Zulassens mit ins Spiel?

ELIAS: Ja.

GAST: Ich bin mir über die Rolle der Erwartung nicht im Klaren. Mir scheint es so zu sein, dass wir ohne Erwartungen ziellos von einem Augenblick zum nächsten gehen.

ELIAS: Sozusagen. (kichert) Anders als Du es einschätzt, erzeugt das aber kein Chaos. Die Bewegung ist durchaus mühelos.

GAST: Das verstehe ich. Hilf mir, falls ich die Fragen nicht richtig formuliere. Das Abschließen dieser Sache war für mich, dass ich dafür bezahlt werde. Das war der ganze Prozess, den ich anheuerte. Ist das richtig oder ist es irrelevant. Das war meine Vorliebe.

ELIAS: Das ist Deine Vorliebe, und es ist mit dem Prozess assoziiert, aber es ist nicht dessen wichtigstes Element.

GAST: Nein, es war nicht das wichtigste Element. Das wichtigste Element war für mich, meine Wert, den ganzen Prozess und alle, die darin involviert sind, zu erkennen und wertzuschätzen, und ich glaube, dass ich das getan habe. Ich fühle mich dabei wirklich wohl.

ELIAS: Ja.

GAST: Jetzt sehe ich es als beendet an, der Rechtsstreit ist nicht mehr da, und ich wurde bezahlt. Das ist erledigt, und ich habe die physische Fertigstellung manifestiert.

ELIAS: Ich verstehe. Aber Du tendierst immer noch dazu, das Endresultat als das wichtigste Element anzusehen. Du nimmst es immer noch so wahr, als ob die Fertigstellung – die durchaus wichtig ist - die Ziellinie und das wichtigste Element wäre. Wenn das Endresultat weniger relevant wird, offerierst Du Dir die Freiheit, das zu generieren. (If the outcome becomes less relevant, you offer yourself the freedom to generate that.) Denn es wird nicht länger als das der Zielpunkt angesehen und wird zu einem neuen Startpunkt, was sich erheblich von Endpunkt und Fertigstellung unterscheidet. Wenn Du Dich nicht auf das Endresultat konzentrierst und es nicht die Vollendung/Fertigstellung/Abschluss ist, werden der Endpunkt und das Resultat weniger wichtig, wodurch sich die Konzentration auf das Endresultat auflöst. Mit dem Auflösen dieser Konzentration generierst Du eine andere Art von Energie, die die Freiheit erschafft, tatsächlich das zu erschaffen, was Du haben möchtest. Der Wunsch ist das Generieren von Geld. Wenn Du Dich nicht darauf als auf den Endpunkt und die Vollendung konzentrierst, zieht die von Dir generierte Energie wieder zum Fortgang um.

Der Prozess/Fortgang/Bearbeitung gelangt nun in eine neue Phase, also in einen neuen Abschnitt. Du gehst über den von Dir bereits generierten Prozess hinaus und ziehst in einen anderes Segment davon um. Und deshalb wird das, was Du als das Endresultat, den Endpunkt oder die Fertigstellung angesehen hast, zur Inspiration für neue Äußerungen und Richtungen/Regie/Anweisungen.

Du denkst und sagst Dir, dass Du einen Vorgang angeheuert, Dich selbst bestätigt und mit einem oder mehren Individuen einen kooperativen Tausch von Geld gegen Deine Kreativität durchgeführt hast.

Du denkst, wenn Du dieses Geld empfängst, dass Du Dir damit mehr Freiheit zum Generieren weiterer Handlungen erlaubst. Das ist teilweise richtig, denn Du begibst Dich teilweise in die Richtung des Generierens von Geld. Das Hindernis, das Du Dir präsentierst, ist jedoch, dass Du vergisst oder ignorierst, dass das Endergebnis nicht der Endpunkt sondern das Fenster ist, das einen weiteren Startpunkt generiert. Deshalb konzentrierst Du Deine Aufmerksamkeit nicht auf die Fortsetzung des Prozesses sondern auf einen endgültigen Fertigstellungspunkt. Durch die Konzentration auf den endgültigen Vollendungspunkt generierst Du ein Hindernis für die von Dir projizierte Energie, denn das ist nicht das, was Du haben möchtest.

Das, was Du haben möchtest, ist den Fortsetzungspunkt, die Fortsetzung des Prozesses und den Beginn einer neuen Richtung zu generieren. Deshalb steht die von Dir projizierte Energie im Widerspruch mit Dir selbst. Denn Du sagst Dir, dass Du einen neuen Startpunkt generieren möchtest, doch Du sagst Dir zugleich, dass Du einen endgültigen Fertigstellungspunkt äußern möchtest.

GAST: Und hier ist alles miteinander verbunden? Diesen Teil kriege ich nicht hin. Ich habe es als eigenständigen Prozess gesehen, und sobald dieser vollendet wäre, würde ich das Geld verwenden, um mein eigenes geschäftliches Unterfangen zu beginnen, um auf andere Weise weiterzumachen. Statt mich auf das Geld zu konzentrieren …. Wie beispielsweise als ich in der Energie dieses Rechtsstreites war und fühlte, dass ich nichts tun muss, dass es bereits getan ist.

ELIAS: Richtig, und das ist das Weitermachen. ( Which is continuing... )

GAST: Und das ist die Erwartung, dass ich das Geld bekomme, wenn es getan ist, und hier verfange ich mich. Ist es das, was Du sagst? Ich kann also immer noch den Wunsch und das Begehren haben, dass das Geld mir zuströmt, aber ich muss mich nicht um das Wie und um das Wann kümmern.

ELIAS: Richtig.

GAST: Und dann richte ich meine Aufmerksamkeit und meinen Fokus auf den Prozess. Und hier bin ich mir nicht im Klaren. Ich bin bereits dabei, viele andere Dinge in meinem Leben zu tun. Wo ist also der Fortsetzungspunkt?

ELIAS: Meine Freundin, es geht immer weiter, es setzt sich immer fort.

GAST: Und gibt es etwas Spezifisches, worauf ich mich konzentrieren sollte?

ELIAS: Nicht unbedingt etwas anderes außer dem, auf Deine Vorlieben und auf Deine Begehren achtzugeben und auch nicht auf einen Endpunkt zu warten, um Dir die Erlaubnis für einen Beginn zu offerieren. Das ist das der Verbindungspunkt und das Bindegeweben/verbindende Gewebe.

GAST: Das tue ich auch, ich weiß, dass ich das tue.

ELIAS: Ja. Es gibt keinen Endpunkt. Es ist bloß …

GAST: Wenn Du von der Fortführung des Prozesses sprichst, so ist damit der Prozess meines Lebens gemeint.

ELIAS: Ja. Eine Handlung/Vorgang/Aktion führt zur nächsten.

GAST: Ich möchte geschäftlich tätig sein, ein Unternehmen haben, aber es verändert sich. Ich verändere mich, und damit verändern sich so viele Dinge, und dort, wie ich jetzt bin, gibt es dort draußen alle möglichen Chancen und Potentiale, aber ich muss mir darüber klar werden, was ich wirklich will. Wäre das der nächste Schritt?

ELIAS: Ja.

GAST: Denn das tue ich nicht. Ich werde von allem hin und her gerissen, was interessant klingt.

ELIAS: Erlaube Dir ein flexibles Erforschen, aber bemerke auch, was für Dich attraktiver ist und mehr Wissbegierde, Inspiration und Begeisterung generiert, und das ist der das Anzeichen für Deine Vorlieben.

Erlaube Dir, konkret zu sein und gezielt im Erkennen Deiner natürlichen Energieäußerung zu wählen und Klarheit zu generieren, um so Deine eigene natürliche Ordnung und Genauigkeit zu generieren.

Andere Individuen generieren vielleicht einen natürlichen Energiefluss, bei dem sie gleichzeitig ganz natürlich in viele Richtungen gehen und sich wohlfühlen und nur wenig oder gar keine Struktur miteinbeziehen, und sie mögen sich bei diesem Vorgehen und in dieser Umgebung wohlfühlen. Doch das wären ein Vorgehen und eine Umgebung, die Du weniger mühelos äußern würdest. Du ziehst mehr Struktur und eine mehr definierte Richtung und mehr Ordnung vor. Was Dich anbelangt, wäre es wesentlich effizienter, spezifische Richtungen zu wählen. Doch erlaube Dir jetzt, die verschiedenen Optionen zu erkunden und zu evakuieren, welche davon Dir besser gefällt.

GAST: Obwohl es Struktur und Ordnung gibt, muss es nicht unflexibel sein, diesen Eindruck habe ich. Es kann immer noch mit Mühelosigkeit angegangen werden.

ELIAS: Ja.

GAST: Bei meinem ganzen Dasein geht es darum, Dinge in Ordnung zu bringen, in einem chaotischen Durcheinander die einfachste Lösung zu finden. Das ist es, was ich am liebsten tue.

ELIAS: Das erkenne ich.

GAST: Ich habe das Gefühl, dass mein Bruder bei diesem geschäftlichen Prozess stark involviert ist.

ELIAS: Und er offeriert Dir unterstützend Energie.

GAST: Ja, das tut er. Aber ich halte ihn nicht von seinen eigenen Dingen ab? Er tut genau das, was er tun muss? Natürlich tut er das.

ELIAS: Ja.

GAST: Hast Du noch einen letzten Rat, um den Fluss (flow) müheloser zuzulassen?

ELIAS: Entspanne Dich!

GAST: Mich entspannen? Das versuche ich, aber ich weiß noch nicht einmal, dass ich es nicht tue.

ELIAS: Erlaube Dir, verspielt zu sein!


Session 1657
Wednesday, November 10, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 29. Okt 2017, 04:24 
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Die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=1695&L=1

GEORGE: Elias, wenn ich darf, mir scheint, dass Annahme viele dieser Extreme ausgleicht, zumindest für mich. Sobald Annahme dabei ist, hat Urteil keinen Platz mehr. Wenn man offen ist und es einfach irgendwie sein lässt, handelt man sich viel weniger Schwierigkeiten ein.

ELIAS: Ja.

GEORGE: Man muss nichts bekämpfen.

ELIAS: Ja. Annahme ist ein wichtiger Schlüssel, aber Annahme kann manchmal eine Herausforderung darstellen, wenn ihr euch mit wesentlichen Unterschieden konfrontiert seht, die eure eigenen Wahrheiten ansprechen und eine Bedrohung darstellen. Unterschiede erzeugen automatisch Bedrohung, und wenn der Unterschied groß genug ist, wie ihr es nennt, kann es schwer sein, das anzunehmen.

Deswegen ist es wichtig wahrzunehmen, welche Wahrheiten ihr habt und dadurch diese Unterschiede identifizieren zu können und zu erkennen, warum sie etwas in euch auslösen können. Damit werdet ihr euch bewusst und erinnert euch daran, dass eure Wahrheiten für euch wahr sind und eure Richtlinien sind. Deswegen sind sie für euch richtig und gut.

Duplizität wird genauso wenig beseitigt wie jedes andere Glaubenssystem. Es kommt anders zum Ausdruck, es wird anders verwendet, aber es wird nicht beseitigt. Ihr habt weiter eure Meinungen und eure Vorlieben. Ich habe das von Beginn dieses Forums an gesagt. Ihr werdet, sogar nach der Vollendung des Bewusstseinswandels und bei vollständiger Annahme, weiter eure eigenen Meinungen und eure eigenen Vorlieben und eure eigenen Richtlinien haben. Das macht die Einmaligkeit von jedem von euch aus.

Aber der Ausdruck von Gut und Böse und Recht und Unrecht wird anders sein, da ihr es auf euch und nicht unbedingt auf andere Individuen anwenden werdet. Ihr seht dann Handlungen oder Entscheidungen anderer Individuen und ihr sagt dann vielleicht zu euch, dass ihr nicht derselben Meinung seid, sie nicht mögt oder sie nicht bevorzugt. Ihr erkennt, dass ihr euren Richtlinien entsprechend wählt. Deswegen werdet ihr euch nicht so ausdrücken, weil es nicht eurer Vorliebe entspricht, aber ihr beurteilt das andere Individuum nicht, wenn es sich lieber auf seine Weise ausdrückt. Darin liegt die Bedeutung, euch eurer eigenen Wahrheiten bewusst zu sein und zu sehen, dass sie nur für euch wahr sind.

(Ausschnitt)

CATHY C: Ich möchte wissen, wie man seine Vorlieben erfasst. Ich weiß, dass es leicht klingt...

PAUL H: Nach so langer Zeit? (Lachen)

ELIAS: Ich bin mir dessen bewusst. Es scheint einfach zu sein, ist aber auch ganz ungewohnt. Ihr seid nicht vertraut damit, zu beginnen wirklich eure Vorlieben zu identifizieren und zu erkennen, welche Vorlieben ihr habt.

Wenn ihr euch erlaubt, euch eurer Glaubensannahmen und eurer Wahrheiten genauer bewusst zu sein, könnt ihr in jeder eurer Wahrheiten irgendeinen Aspekt der Vorlieben erkennen. In der Auswertung eurer Wahrheiten könnt ihr erkennen, welche Vorlieben ihr habt und welche nicht.

Eure Vorlieben haben auch mit euren Meinungen zu tun. Eure Meinungen bilden sich in Verbindung mit euren Vorlieben. Vorlieben sind nur bevorzugte Glaubensannahmen. Dabei sind einige eurer Meinungen stärker als andere, die dann auch stärkere Vorlieben darstellen. Denkt daran, Vorlieben verändern sich auch, was sich in euren Meinungen widerspiegelt, da sich eure Meinungen gemeinsam mit euren Vorlieben ändern.

Das kann euch sehr gut dabei helfen, eure eigentlichen Vorlieben zu entdecken und auch darauf zu achten, was ihr tut. Eure Wege, die ihr automatisch einschlagt und euer automatischer natürlicher Energiefluss sind auch Spiegelungen eurer Vorlieben.

Lasst mich euch sagen, einer der Gründe, warum Individuen es so schwer haben, ihre Vorlieben zu entdecken, besteht darin, dass sie große Äußerungen suchen. Viele von euren Vorlieben finden ihren Ausdruck in euren einfachen alltäglichen Handlungen. Ihr versucht, irgendeine signifikant wichtige Vorliebe zu entdecken, aber Vorlieben kommen eigentlich in alltäglichen sich wiederholenden Aktivitäten zum Ausdruck. In einigen wenigen Situationen und Umständen kann das ein großer Ausdruck zu sein scheinen, aber der ist dann auch beeinflusst von den kleinen Vorlieben, die ihr jeden Tag zum Ausdruck bringt.

Zum Beispiel: ihr räumt jeden Tag euer Haus auf und schaut darauf, dass ihr jede Ecke eures Hauses abgestaubt habt. Diese Handlung hat eurer Meinung nach nichts mit Vorlieben zu tun, aber sie ist eine Aktion, die euch befriedigt. Sie erzeugt eine Befriedigung in euch. Sie ist irgendwie angenehm, aber versteht das nicht falsch, denn manchmal können Vorlieben auch unangenehm sein. Aber in dieser Handlung bringt ihr automatisch eine Vorliebe zum Ausdruck.

Eine Vorliebe kann mit einer Glaubensannahme verbunden sein, die ihr nicht wahrnehmt, nicht einmal wenn sie stark ausgedrückt wird, weil es eine kleine, unwichtige Handlung ist, die ihr automatisch macht und über die ihr nicht viel nachdenkt. Aber wenn ein anderes Individuum euer Haus betritt und einen großen Eimer Dreck auf euren Tisch verteilt, dann reagiert ihr und zwar so, dass es euch wichtig ist und euch auffällt.

Die Vorliebe schien klein zu sein beim Abstauben, scheint jetzt in der Erfahrung eines Individuums, das Schmutz auf euren Tisch verteilt, wirklich groß zu sein. Ihr bringt stark zum Ausdruck, dass das NICHT eure Vorliebe ist. Es kann sogar zu Widerstand und Auseinandersetzung führen. Ihr reagiert vielleicht automatisch mit Abwehr auf das andere Individuum und schreit: "GIB NICHT DEN DRECK AUF MEINEN TISCH!“ Es ist unwahrscheinlich, dass ihr zu dem anderen Individuum sagt: "Es ist nicht meine Vorliebe, dass du Dreck auf meinem Tisch verteilst. Es ist meine Vorliebe, dass mein Tisch abgestaubt und sauber ist.“ Ihr reagiert einfach automatisch und leistet Widerstand.

Widerstand und Opposition ist auch ein Indikator eurer Vorlieben - dadurch, dass gezeigt wird, was sie nicht sind. Wenn ihr euch in einer bestimmten Situation gegen etwas wehrt, dann hat es irgendeine Handlung gegeben, die euren Vorlieben zuwiderläuft oder sie gefährdet. Daher reagiert ihr automatisch mit Widerstand und Verteidigung.

Verteidigung ist auch eine Art, wie ihr einige eurer Vorlieben entdecken könnt, da Verteidigung ein Schutz ist. Sie ist auch eine Selbstherabsetzung. Aber ihr habt dabei etwas gemacht, was keine Vorliebe ist. Ihr könnt oft erkennen, was eine Vorliebe ist, wenn ihr entdeckt, was sie nicht ist. Normalerweise sind sie nur die zwei Seiten einer Münze.

CATHY C: Spielt Gleichgewicht dabei eine Rolle? Wenn man ein Gleichgewicht zwischen alldem finden kann?

ELIAS: Ja, das Gleichgewicht besteht in der Annahme des Unterschieds und der Anerkennung und Annahme eurer eigenen Wahrheiten, darin eure eigenen Wahrheiten auch nicht abzulehnen, sondern eure eigenen Wahrheiten frei auszudrücken, dabei aber auch die verschiedenen Einflüsse der Glaubensannahmen, die eure Wahrheiten sind, zu erkennen und die Einflüsse zu wählen, die ihr lieber habt und die euch weniger in Konflikte stürzen, aber nicht die Erwartung zu haben, dass andere Individuen, die sich anders ausdrücken, es falsch machen, und andere Individuen nicht zu bekämpfen oder auf sie mit derselben Energie reagieren.

Individuen drücken sich unterschiedlich aus, was nicht heißt, dass sie Unrecht haben, aber das heißt auch nicht, dass es euch gefallen muss, wie sich andere Individuen ausdrücken. Daher habt ihr die Wahl, ob und wie ihr mit ihnen umgeht.

PAT: Ich habe da eine Frage. Ich frage, weil ich in den letzten Wochen einige Erfahrungen mit einem Individuum gemacht habe. Ich habe lieber nichts mit ihnen zu tun, weil sie so starke Reaktionen bei mir auslösen. Ich habe dann die Wahl, sie zu ignorieren oder mit derselben Energie darauf zu reagieren. Wenn ich mich entscheide, nicht mit derselben Energie zu reagieren, aber immer noch mit den ausgelösten Emotionen kämpfe, wird dann meine Katze noch mehr erbrechen? (Lachen) Jeder weiß Bescheid über meine Katze!

ELIAS: Das ist wirklich möglich, ja.

PAT: Ist es besser, mit derselben Energie zu reagieren, es herauszulassen, sagen was ich sagen muss und mich dann besser fühlen, oder einfach zu sagen, ich will nicht mit derselben Energie reagieren und deswegen nichts zu sagen und meine Katze erbricht im ganzen Haus? Wie geht man damit besser oder schöner oder in der bevorzugten Weise um?

ELIAS: Ich verstehe.

PAT: Cleo erbricht immer, wenn ich verärgert bin.

PAUL T: Besorg dir eine neue Katze! (Lachen)

ELIAS: Zuallererst ist es wichtig, dass du schaust, was die Reaktion, den Stich, auslöst.

PAT: Es ist Herabsetzung anderer Individuen und auch von mir in einer Öffentlichkeit. Das irritiert mich wahnsinnig. Für mich ist das grobes Verhalten. Ich habe all diese Einstellungen, was richtig und falsch betrifft, und diese ganzen Glaubensannahmen, ich frage deswegen...

ELIAS: Ich verstehe, was du wissen willst. Ich sage dir, dass es wichtig ist, dass du erkennst, was den Stich erzeugt hat. Wenn es ein auffallender Stich war, ist es sehr wahrscheinlich, dass eine deiner Wahrheiten beteiligt ist. Wenn du zum Schluss gekommen bist, dass das eine deiner Wahrheiten ist, brauchst du dich nur mehr mit deiner Wahrheit auseinandersetzen und erkennen, dass das deine Richtlinie ist, die aber nicht unbedingt auf andere Individuen zutrifft.

Was macht ihr, wenn ihr mit derselben Energie reagiert? Was erreicht ihr? Ihr beurteilt - wenn ihr mit derselben Energie reagiert - das andere Individuum, dass nämlich das, was es tut, falsch ist, ihr recht habt und eure Wahrheit besser ist. Damit setzt ihr nicht nur das andere Individuum sondern auch euch selbst herab, denn ihr bringt damit zum Ausdruck, dass ihr eure Wahrheit als die bessere Wahrheit verteidigt.

PAT: Wenn ich mich entscheide, meine Wahrheit nicht zu verteidigen im Wissen, dass sie nur meine Wahrheit ist...

ELIAS: Es ist nicht "nur" eine Wahrheit.

PAT: aber es ist immer noch in mir und sticht!

ELIAS: Ja!

PAT: Es sticht weiter wie verrückt!

ELIAS: Es ist nicht "nur" eine Wahrheit. Wahrheiten sind WIRKLICH stark, und sie können sehr stark beeinflussen. Es ist wirklich, da ihr es als eure Realität erzeugt habt. Es ist deswegen absolut wirklich.

Du löst das auf, indem du einsiehst, dass das deine Richtlinie ist. Du stellst andere Individuen in der Öffentlichkeit oder Gruppe nicht bloß, weil das deine Richtlinie ist. Du glaubst nicht, dass das gut ist. Für dich ist das schlecht; du tust das deswegen nicht. Ein anderes Individuum kann das aber tun.

PAT: Soll ich sie ignorieren und dann sticht es mich immer noch und meine Katze erbricht sich wieder?

ELIAS: Und wie ignorierst du ein Individuum? Kannst du wirklich ein Individuum ignorieren?

PAT: Angenommen, ich reagiere nicht auf das andere Individuum.

ELIAS: Du reagierst nicht, aber das ist nicht ignorieren.

PAT: Also wie reagiere ich nicht mit derselben Energie auf jemanden, der mich so arg sticht?

ELIAS: Indem du dich anschaust. Vergiss das andere Individuum. Lass in der Situation, in der du meinst, dass das andere Individuum irgendetwas tut, das dich beleidigt, das andere Individuum beiseite. Stell dir vor, dass das andere Individuum augenblicklich verschwindet. Jetzt gibt es keinen Gegner. Es gibt kein anderes Individuum, welches das erzeugt. Du erzeugst es. Was erzeugst du? Was tust DU?

Es ist auch wichtig, diese Auswertung zu machen, um nicht anzufangen, dich zu rechtfertigen. Ich sage dir nicht, dass du dich oder deine Vorlieben nicht ausdrücken sollst. Das kannst du. Du kannst deine Vorlieben ausdrücken und lieber nicht mit dem anderen Individuum weiterreden. Ich sage dir nicht, dass du dich fügen oder Kompromisse eingehen sollst, denn es gibt andere Vorgehensweisen, mit denen du erfolgreich sein kannst.

Du kannst deine Wahrheit erkennen, und dass sie dich stark beeinflusst, wirklich klar bestimmt ist und in deiner Realität absolut gültig ist - und nicht beseitigt wird.

Ihr beseitigt eure Wahrheiten genauso wenig wie ihr irgendwelche Glaubensannahmen loswerdet. Aber ihr akzeptiert das, ihr erkennt: "Das ist meine Wahrheit. Deswegen ist sie auch mit irgendeinem Aspekt meiner Vorlieben verbunden und das ist annehmbar.“ Und dann könnt ihr euch ausdrücken, aber ihr könnt euch auch ausdrücken ohne mit derselben Energie zu reagieren und eventuell auch Wertschätzung und Zusammenarbeit auf irgendeine Art erzeugen.

Sitzung 1695
Samstag 15. Januar 2005



Übersetzung einer komplettenSitzung zum Thema Vorlieben
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=1742&L=1


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 29. Okt 2017, 07:01 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

CHRISTOPH: Aber ich gebe auf mich selbst Acht, weil ich mich nicht wohlfühle. Das ist die Motivation für meine Beschwerde.

ELIAS: Ich verstehe, aber dies ist kein auf Dich selbst achtgeben. Es ist das, was Du dafür hältst, aber tatsächlich ist es das nicht. Alles was Du damit anheuerst, sind automatische Erwiderungen an der Oberfläche, aber Du evaluierst nicht, was diese automatischen Erwiderungen motiviert. Du identifizierst nicht Dein Erwartungen und gibst nicht Acht darauf, wie Du Deine Aufmerksamkeit auf Deine Partnerin projizierst. Du reagierst lediglich, was Dir keinerlei Informationen offeriert sondern nur das Muster fortsetzt.

Wenn Du aufrichtig auf Dich selbst Acht gibst, fängst Du an, die automatische Erwiderung zu bemerken, die Dich irritierte, und widersetze Dich nicht der Irritation. Gestehe sie Dir lediglich ein und bemerke, dass es eine automatische Erwiderung ist. Und dann evaluiere, wovon diese automatische Erwiderung beeinflusst wird. Entferne das andere Individuum vorübergehend aus Deiner Realität.

Es ist leicht, in die Art des Evaluierens zu rutschen, bei der Du lediglich Deine Aufmerksamkeit weiter auf den Anderen projizierst, wie beispielsweise: „Ah, ich bemerke meine Irritation, diese automatische Erwiderung. Was generiert oder beeinflusst diese automatische Erwiderung? Ah, natürlich, was sie beeinflusst ist, dass meine Partner diesen Vorgang schon wieder angeheuert hat.“ Das ist keine Evaluation. Das offeriert Dir keine Informationen über das, was Du gerade tust, und da ist es, was signifikant ist. Wenn Du Dir keine Informationen über Deine eigene Partizipation offerierst, setzt Du lediglich das vertraute Muster des Tadelns fort.

Wenn Du dagegen die automatische irritierte Erwiderung erkennst, kannst Du auch einschätzen, dass das, was diese automatische Irritation beeinflusst, die Erwartung ist, die Du auf Deine Partnerin projizierst, aber Du projizierst auch eine Erwartung auf Dich selbst, nämlich dass Du nicht hinter ihr herlaufen und an ihrer Stelle die Sachen aufräumen solltest, weil sie das tun sollte. Aber erinnere Dich daran, dass Du auch eine Erwartung an Dich selbst äußerst, nämlich dass Du diese Handlung nicht tun solltest. Bei einer aufrichtigen Evaluation fängst Du an, Dir Informationen über diese „sollte“ und „sollte nicht“ zu offerieren.

Sobald Du anfängst, Deine Erwartungen an Dich selbst und an das andere Individuum zu erkennen, kannst Du weitergehen und Deine Vorlieben einschätzen, das, was Du wertschätzt und was für Dich wichtig ist. Ist es für Dich wichtig, damit fortzufahren und wertschätzt Du, dass Du damit fortfährst, automatische Erwiderungen anzuheuern, die Dich auf Deine vertrauten Konfliktmuster einschränken? Oder wertschätzt Du es, und ist es wichtig für Dich, mehr Wertschätzung und Harmonie in der Interaktion mit Deiner Partnerin zu generieren?

Wenn Du fortfährst, Deine Vorlieben zu erforschen, kannst Du Dich hinterfragen, und Du magst eine aufrichtige Vorliebe für eine ordentliche Atmosphäre hegen. Aber es können auch noch andere Äußerungen damit verbunden sein, und sie sind es, was die von Dir projizierten Erwartungen an sie motoviert. Du magst eine Vorliebe für Ordnung in Deiner Umgebung hegen, aber es liegt nicht unbedingt in der Verantwortlichkeit Deiner Partnerin, Deine Realität zu generieren.

Wenn Du das Evaluieren fortsetzt, und wie vorgeschlagen, das andere Individuum vorübergehend aus Deine Realität entfernst und deshalb nur Dich selbst siehst, magst Du entdecken, dass Du diese automatische Erwiderung in Verbindung mit einer Vorliebe generierst, denn Du assoziierst dies mit Rücksichtnahme. Wenn das andere Individuum aufrichte Liebe und Zuneigung für Dich hegt, sollte sie als Deine Partnerin, bemerke dies bitte, rücksichtsvoll sein. Deine Definition hinsichtlich von Rücksicht ist stark mit Deinen individuellen Glaubenssätzen assoziiert.

Das Definieren von Rücksicht kann sehr verzwickt sein, denn es schwankt bei den verschiedenen Individuen entsprechend ihrer Glaubenssätze.

Was jedoch allen Begriffen oder Ideen der Rücksichtnahme gemein ist, das ist, dass Rücksichtnahme im Einklang mit dem geäußert werden sollte, was Du haben willst und tust. Jede Definition von Rücksichtnahme ist eng mit Euren eigenen Handlungen assoziiert, mit dem, was auch immer Ihr tut und vorzieht. In Assoziation mit einem Anderen wird Rücksichtnahme erwartet. Das kann sehr eng mit Euren Glaubenssätzen und Ideen hinsichtlich des Äußerns von Liebe und Zuneigung im Draußen assoziiert sein. Das, was Ihr als Rücksichtnahme definiert, setzt Ihr gleich mit Eurer physischen Äußerung sowie der Äußerung des anderen Individuums im Draußen als Zeichen seiner oder Eurer Liebe und Zuneigung. Tatsächlich ist das nur eine Tarnung für Erwartungen.

Rücksichtnahme ist ein interessanter Begriff, den Ihr alle entwickelt und in Eure Assoziationen von dem eingebaut habt, was Ihr als nette/angenehme Methode erachtet, mittels der Ihr werten könnt, und die Ihr als objektiven physischen Maßstab für Euch selbst und für Andere verwenden könnt, was tatsächlich eine signifikante Falle sein kann. Das begrenzt Euch sehr effizient und hält Euch in vertrauten Mustern fest.

Wenn Du bemerkst- statt die vertraute Äußerungen in diesem Beispiel fortzusetzen, aber ohne Dich selbst zu kritisieren - dass Du anfängst, Irritation oder Frustration zu empfinden und sie unmittelbar auf den Anderen zu projizieren, kannst Du diese einfache Übung verwenden und den Anderen vorübergehend aus Deiner Realität entfernt und Dir gegenüber so tun als ob er nicht existieren würde und Dich dann fragen: Was motiviert diese Irritation? In meiner Umgebung gibt es Gegenstände, die nicht an ihrem Platz sind.

Okay, und wenn es nicht Deine Vorliebe ist, dass diese Gegenstände sich nicht an ihrem Platz befinden, wie wirst Du das erwidern? Bist Du ein Opfer, oder erschaffst Du wirklich Deine ganze Realität? Erschafft das andere Individuum in diesem Fall Deine Realität? Nein. DU erschaffst Deine Realität. Wenn es also Objekte in Deiner Umgebung gibt, die nicht an ihrem Platz sind, hast DU das erschaffen. Es ist also nicht die Verantwortung des anderen Individuums, Deine Realität zu erschaffen, sondern es ist DEINE Verantwortung, Deine Realität auf die effizienteste Weise zu erschaffen.

Wenn Du eine Kooperation mit Deiner Partnerin generierst, selbst wenn Du nicht unbedingt mit ihr übereinstimmst, magst Du eine signifikante Veränderung in Deiner Realität und in Deinen Interaktionen sehen. Wenn Du andauernd Widerstand leistest – Widerstand gegen Dich selbst und gegen das andere Individuum – verewigst Du lediglich dieses Hamsterrad. Wie ich schon früher sagte, erfordert Kooperation keine Übereinstimmung. Wenn Du eine Kooperation erschafft, es spielt dabei keine Rolle, ob Du mit dem anderen Individuum übereinstimmt, generiest Du eine sehr viel andere Realität, weil Du eine andere Energieprojektion generierst. Und somit wirst Du eine ganz andere Reflektion generieren. Jetzt spiegelst Du Deinen eigenen Konflikt und Deine eigene Energieprojektion in Assoziation mit Erwartungen. Das verwechselst Du mit Vorlieben, und Du nutzt Vorlieben als Rechtfertigung für Erwartungen, und das ist ziemlich ineffizient.

Deine Vorlieben zu bestätigen bedeutet, Dich selbst zu bestätigen und nicht gegen Dich zu opponieren und diese Vorlieben nicht als Rechtfertigung für Erwartungen zu verwenden. Es geht nicht darum, was Du möchtest, dass das andere Individuum das tut oder sein lässt. Das was DU TUST, das ist es, was jene Situation generiert.

Session 1766
Saturday, May 7, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 29. Okt 2017, 08:14 
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ELIAS: Du bist in jüngster Zeit daran gewöhnt, Deine Wahrheiten und die von Dir geäußerten Glaubenssätze und ihre Einflüsse auf Deine Entscheidungen zu evaluieren. Intellektuell weißt Du, dass Du sie nicht eliminiert, aber Du bist es nicht gewohnt, Deine eigenen Wahrheiten auf positive oder nützliche Weise als Deine Richtlinien zu sehen.

Automatisch neigt Ihr dazu, eine Wahrheit zu identifizieren und sie etwas negativ und einschränkend zu sehen und die Einflüsse des entsprechenden Glaubenssatzes zu evaluieren, um die bevorzugten Einflüsse zu wählen, doch den Glaubenssatz nehmt Ihr auch weiterhin als einschränkend oder als negativ wahr, insbesondre in Verbindung mit Euren Wahrheiten. Ihr seid nicht daran gewöhnt, Eure Wahrheiten als positive und nützliche Äußerungen zu sehen.

DARYL: Als eine Äußerung meinerselbst.

ELIAS: Ja. Und Dir selbst sage ich, dass es bei Dir einen zugrundeliegender Glaubenssatz und Assoziationen gibt, dass Vorlieben und Meinung nicht unbedingt gut und ein Äußern von Nicht-Annehmen wären, weshalb es schlecht wäre, sie zu äußern.

Weiterhin assoziierst Du, dass Vorlieben und Meinungen sinnlos sind, weil alle Leute sie haben, was nicht heißt, das sie richtig oder real wären, weshalb auch Deine Vorlieben und Meinungen weder richtig noch real und deshalb schlecht wären, und das erschafft eine Einschränkung und somit ein Hindernis dabei, Dir zu erlauben, Dich frei zu äußern und das zu generieren, was Du haben willst, denn wenn die Meinungen und Vorlieben Anderer nicht unbedingt richtig sind, resultiert daraus, dass auch Deine nicht richtig wären.

Session 1696
Sunday, January 16, 2005 (Private/In Person)




HOWARD: .. In der Fresno-Sitzung fragtest Du nach unseren automatischen Erwiderungen. Ich weiß nicht mehr, was ich antwortete, aber wenn ich darüber nachdenke, scheint “Nein“ meine automatische Erwiderung zu sein. Es scheint mir zu widerstreben, Empfehlungen nachzukommen. Ich bin wie ein dickköpfiges Kind, das „Nein“ sagt.

In der Taverne, wo ich oft bin, fand eine Mardi Gras Party zum Gedenken der New Orleans Katastrophe statt, und man offerierte mir ein Gumbo-Gericht, was ich ablehnte. Man bedrängt mich, doch etwa davon zu essen, und ich lehnte es ab. Ich sagte: „Gumbo mag ich nicht, und ich werde das nicht essen und gehe lieber.“ Das hätte ich damals in jener Sitzung auch sagen können. Und ich frage mich, was dies wirklich bedeutet, warum ich so bin und ob es mir schadet. (gekürzt)

ELIAS: Es schadet nicht unbedingt. Sehr oft äußerst Du lediglich Deine Vorliebe, doch anschließend urteilst Du darüber und opponierst dagegen und erwartest von Dir, das Du Dich nicht so äußern solltest.

Das kommt häufig vor. Viele hegen Vorlieben, die sie nicht unbedingt als Solche erkennen und identifizieren. Sie äußern zwar ihre Vorliebe, urteilen dann aber darüber und opponieren gegen das Äußern ihrer Vorlieben, kritisieren sich und denken, dass diese schlecht wären und sie sich anders verhalten sollten. Deshalb ist es wichtig, Eure Vorlieben zu identifizieren und sie zu bestätigen.

HOWARD: OK. Ich bin hinsichtlich meiner Vorlieben gewiss nicht vage.

ELIAS: ... Denn wenn Ihr Eure Vorlieben bestätigt, bestätigt Ihr auch Eure Richtlinien, und sobald Ihr Eure Vorlieben zu bestätigen und Eure Richtlinien zu erkennen beginnt und diese ebenfalls bestätigt, könnt Ihr andere Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten wählen, die Euch erlauben, Eure Richtung mitsamt Euren Vorlieben und Richtlinien fortzusetzen, ohne von Anderen oder deren Verschiedenheit irritiert zu sein oder darüber zu urteilen

Session 1984
Saturday, April 22, 2006 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 29. Okt 2017, 08:58 
Supraselbst
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ERIC: In den letzten Monaten hatte ich das Gefühl, am Ende meiner Kraft zu sein, so als ob alles, was ich zuvor getan hatte, irgendwie zu Ende ginge und ich nicht mehr die gleiche Werterfüllung bezog.

Ich kündigte meinen Job, was mir keine Sorgen machen würde, aber auch bei allen anderen Dingen, die ich bislang als werterfüllend erachtete, wie Sprachen, Computer usw., gab es nicht mehr dies gleiche Entdeckerfreude, so als ob alles bereits getan worden wäre. Ich fokussierte mich also mehr auf mich selbst und projizierte weniger nach draußen, und es gab eine Entwicklung, die ich bei dieser Umschaltung beobachtet habe, und manchmal reagierte ich ziemlich stark darauf. Ich hätte gerne gewusst, inwiefern das mit der Umschaltung tun hat und wie ich das für mich leichter machen kann.

ELIAS: Wie hast Du dies so stark erwidert?

ERIC: Ich erlebe eine sehr intensive Traum-Bilderwelt. Wenn ich beispielsweise versuchte, völlig andersartige Job Möglichkeiten für mich zu erschaffen, kamen man mal sehr intensive Traumbilder, wie dass ich dies wirklich erschaffe, doch nichts geschieht wirklich und alles zieht sich dann zurück (to fade away). Ich frage mich, ob es nicht das ist, was ich wirklich tun will, und ich weiß anscheinend nicht, was ich jetzt wirklich tun will.

Im Einklang damit, versuche ich, vermehrt meine (Lebens)Absicht zu eruieren. Weil ich schon zuvor diese Erlebnisse hatte, sah ich mich lange an der Vorderfront dieser Umschaltung, sozusagen auf einer Mission, die das dann auch Anderen vermittelt, aber auch das ist jetzt weg. Vielleicht versuche ich immer noch, diese Entdeckerfreude zu finden.

ELIAS: Vielleicht kommst Du in eine Phase, in der Du Dich mehr nach Innen fokussieren kannst, weshalb das, was extern präsentiert wird, weniger befriedigend ist. Deshalb kann es nützlich sein, Deine Vorlieben zu reevaluieren. Vorlieben ändern sich. Egal, wie stark Du eine Vorliebe zu einer Zeit äußerst, kann sie doch nachlassen und sich ändern, und Du inkorporierst neue Vorlieben, und wenn das geschieht, kann das desorientierend sein…

ERIC: Ja, es ist wie ein Umgestalten, ein bisschen wie ein Sterbeprozess.

ELIAS: Es schaltet sich um und definiert sich neu, und beim Redefinieren generierst Du maßgeblich Veränderungen. Es mag für Dich derzeit wichtig sein, auf Deine Wahrnehmung der Welt achtzugeben und Dir zu erlauben, das, was Du redefinierst, echt zu bemerken und es zu reevaluieren. Und manche Vorlieben lassen nach, und Andere treten an ihre Stelle. Es geht nur darum, achtzugeben und die neuen Vorlieben zu entdecken, was leichter sein mag als Du annimmst.

Es gilt, echt auf das achtzugeben, was Du im Laufe des Tages tust und welche Vorgänge Dir Freude bereiten, was Dich auf die sogenannten maßgeblicheren Vorlieben bringt, die auch in vielen ganz banalen, alltäglichen Handlungen geäußert werden. Es geht nur darum, auf Dein Tun echt achtzugeben.

In Erkenntnis Deiner Energie sage ich, dass es auch eine Phase sein kann, um mehr auf Dein Energie zu achten und mehr damit vertraut zu werden, auch vertraut damit, wie Du sie handhabst, was für Dich beim Umzug zu neuen Vorlieben und neuen Richtungen sehr nützlich sein kann, wo Du neue, andere Arbeitsverhältnisse oder das Erschaffen eines eigenes Unternehmen miteinbeziehen magst. Dir Deiner Energie und dessen gewahr zu sein, wie Du sie handhabst und wie sie sich bei allem auswirkt, dem Du begegnest, das kann für Dich sehr nützlich und ein sehr wichtiger Faktor sein.

Ich schlage vor, dass Du auch vermehrt das Sehen der Energie praktizierst, was in der von Dir eingeschlagenen Richtung auch sehr nützlich sein kann.

Session 2281
Friday, June 1, 2007 (Private/Vienna)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 29. Okt 2017, 09:18 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

TERRI: Ich höre Dir immer besonders sorgfältig zu und denke, dass ich viele Fortschritte mache, und dann kommt so ein Situation wie mit dem Mann, den ich in New Orleans treffen sollte … Wir unterhielten uns so gut, und dann wurde es zu einer völligen Katastrophe. Deinen Sitzungen entnehme ich, dass wir immer das bemerken, was nicht klappt statt auf das achtzugeben, wo wir erfolgreich sind. Ich frage mich, ob ich vielleicht bemerken sollte, dass ich mich mit jemand am Telefon lange unterhalten habe, und obwohl es schließlich nicht funktionierte, war es doch ein Zeichen eines Fortschritts.

ELIAS: Ja, und Du hast Dir auch bildersprachlich mitgeteilt, dass Du anfängst, Dir mehr eigene Freiheit zu erlauben, indem Du Dir erlaubst, Dich zu äußern und mit einem anderen Individuum zu teilen.

TERRI: Ich bin so frustriert. Ich habe das Gefühl, dass ich seit 6 Jahren daran arbeite, eine Beziehung mit einem Mann zu haben und nur wenig Fortschritte mache. Ich frage mich, ob ich je wieder eine Beziehung haben werde?

ELIAS: Wesentlich ist, dass Du nun anfängst, auf Dich selbst achtzugeben, und Du beginnst bereits, Dir selbst Informationen zu offerieren, um mehr vertraut mit Dir selbst zu werden. Das ist wesentlich, denn das wird es Dir erlauben, eine Beziehung mit einem anderen Individuum zu generieren. Du kannst anfangen, mit Deinen eigenen geäußerten Erwartungen an Dich und an das andere Individuum vertraut zu werden.

Erwartungen generieren Hindernisse. Denn wenn Du Erwartungen an andere Individuen hast, projizierst Du eine Energie der Bedrohung, und wenn Du Erwartungen an Dich selbst hast, generierst Du eine Energie des Herabsetzens, und keines von Beidem ist für Andere sehr attraktiv.

TERRI: Offensichtich. Anscheinend kann ich nicht mehr als zwei Verabredungen bekommen! Ich mache das wohl sehr gut. (lacht zusammen mit Elias)

ELIAS: Das ist Deine Chance, mit dem Evaluieren und Untersuchen von dem anzufangen, was Du tust und welche Art von Energie Du projizierst. Was siehst Du als die Erwartungen an, die Du projizierst, wenn Du anfängst, eine Beziehung mit einem anderen Individuum zu entwickeln?

TERRI: Ich weiß, dass ich viele Erwartungen hege. Ich erwarte, dass Anrufe erwidert werden. Ich erwarte, dass Leute das tun, was sie zu tun versprechen – das ist eine große Erwartungen – weil ich das Gefühl habe, dass wenn sie noch nicht einmal das tun, dann wird das zu einer Frage des Vertrauens, und wenn ich ihnen nicht vertrauen kann, dann führt das nirgendwo hin. Die größte Erwartung ist die, dass ich erwarte, dass sie das tun, was sie zu tun versprechen.

ELIAS: Okay, das ist unser Ausgangspunkt, denn es spielt keine Rolle, was der Andere tut oder nicht tut. Es geht nicht um die Entscheidungen/Wahl des Anderen. Es geht darum, auf Dich selbst und auf das achtzugeben, was Du am Erschaffen bist. Mit dieser Erwartung schränkst Du viele Auswahlmöglichkeiten für Dich ein und begrenzt Dich selbst, weil Du erwartest, dass der Andere die Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten generiert, die Du befolgen wirst. Deine Entscheidungen sind also abhängig von denen des anderen Individuums und werden von ihm diktiert, was einen fruchtbaren Boden für die Opferrolle erschafft.

Das Vertrauen wird nicht vom anderen Individuum geäußert, und anders als in den Massen-Glaubenssätzen wird Vertrauen auch nicht verdient. Vertrauen wird in Dir selbst geäußert, dass Du Dir selbst und dem vertraust, was Du erschaffst und dass Du Zufriedenheit mit Deinem eigenen Erschaffen von dem, was Du haben willst, generierst, und da ist Dein Vertrauen in Deine Fähigkeit involviert, das auch zu generieren.

Eine Beziehung mit einem anderen Individuum generierst Du nicht, um von ihm zu erlangen/zu bekommen. Darum geht es nicht bei einer Beziehung. Was ein Individuum beim Erschaffen einer Beziehung oder einer Paarbeziehung mit einem anderen Individuum haben will - auch Du, denn Du bist keine Ausnahme – das ist die Freiheit und Fähigkeit, sich selbst zu äußern.

Das ist es, was Du echt haben willst, nicht das, was Du vom anderen Individuum haben willst, sondern Deine eigene Erlaubnis an Dich selbst, frei Du selbst zu sein und Dich selbst frei in Verbindung mit Deinen Vorlieben zu äußern. Das generiert ganz natürlich eine Energie, die andere Individuen anzieht, die Dir spiegeln, was Du am Tun bist und deshalb präzise das produzieren wird, was Du haben willst. Ihr zieht Individuen auf Euch an, die genau das spiegeln, was Ihr in Eurem Inneren generiert.

TERRI: Der Typ, den ich letztes Wochenende in New Orleans angezogen habe, spiegelte mir also, wie voreingenommen/ablehnend/wertend (judgemental) ich bin?

ELIAS: Ja.

TERRI: Weil er sofort über mich urteilte und mich kritisierte?

ELIAS: Und genau das ist es, was Du tust.

TERRI: Okay, das erkenne ich, aber ich weiß nicht, wie ich dieses Muster unterbrechen kann. Ich scheine da nicht aussteigen zu können. Das ist wie bei dem Hamsterrad, von dem Du sprachst.

ELIAS: Richtig. Das Unterbrechen gewohnheitsmäßiger Muster ist die wirksame Methode, dieses Hamsterrad zu stoppen. Dafür ist es erforderlich, dass Du diese erkennst und bemerkst. Der erste Schritt ist, auf das achtzugeben, was Du gerade tust, welche Art Energie Du tatsächlich projizierst, was Du tust und was Du nicht tust, denn auch Nicht-Tun ist Tun, und welche Erwartungen an Dich selbst und an anderen Individuen Du äußerst .

Sobald Du bemerkst, was Du tatsächlich äußerst, ist der nächste Schritt, Dich nicht abzulehnen und keine opponierende Energie zu äußern sondern zu bemerken und einzugestehen/bestätigen. Bei diesem Vorgang des Nicht-Tuns und Nicht-Opponierens erlaubst Du Dir eine vorübergehender Bedenkzeit, in der Du Deiner Energie erlaubst, sich etwas zu entspannen, was es Dir ermöglicht, Dir neue Informationen über andere Auswahlmöglichkeiten und anderer Glaubenssatz Einflüsse zu offerieren, die gewählt werden können. Wenn Du jedoch gegen Deine eigenen Glaubenssätze opponierst und Dich selbst bekämpfst bei dem, was Du tust, offerierst Du Dir diese Offenheit für das Empfangen neuer Informationen nicht. Bemerken ohne zu opponieren, das ist also ein wichtiger Schritt. Ablenkung ist auch eine effiziente Methode, um gewohnheitsmäßige Äußerungen, automatische Erwiderungen und Gewohnheitsmuster zu unterbrechen.

TERRI: Ich dachte, dass ich dies letztes Wochenende praktizierte, aber irgendetwas habe ich offensichtlich falsch gemacht.

ELIAS: (kichert) Ich habe vielen Individuen eine Übung offeriert, um die Augenblicke zu bemerken, in denen sie sich selbst kritisieren und sie zu notieren, und auch immer zu bemerken und aufschreiben, wenn sie eine Erwartung äußern. Eine Erwartung könnt Ihr ziemlich leicht bemerken, weil sie im Allgemeinen mit einem „sollte“ oder „sollte nicht“ assoziiert wird.

TERRI: Ich denke, dass ich das ziemlich gut erkenne. Es fing im Hotel an, als ich von ihm erwartete, dass er mir anbietet, mein Gepäck die Treppe hoch zu tragen. Ich versuchte, okay zu sagen und daraus keine große Sache zu machen, aber ich bemerkte, dass ich das erwartet hatte.

ELIAS: Und das hast Du nicht bestätigt.

TERRI: Ihm gegenüber?

ELIAS: Oder Dir selbst gegenüber. Du hast dagegen opponiert.

TERRI: Ich habe es also irgendwie kritisiert und mir vielleicht gesagt, dass es nicht wichtig ist?

ELIAS: Richtig, und deshalb bestätigst Du Dir nicht, dass das Deine Erwartung ist. Wenn Du sie Dir nicht eingestehst, wie könntest Du sie dann evaluieren und echt andere Auswahlmöglichkeiten generieren? Es geht nicht darum, das, was Du tust, zu ignorieren oder es wegzustoßen. Beides ist Widerstand. Es geht um das Bestätigen/Eingestehen, und sobald Du Dir Deine Erwartung eingestehst, Dir die Frage zu erlauben, was diese Erwartung motiviert.

TERRI: Ich denke einfach, dass ein Gentleman sich so verhält.

ELIAS: Und was definiert die Pflichten/Aufgaben eines Gentlemans?

TERRI: Erwartungen.

ELIAS: Und was bedeutet die Aufgabe eines Gentlemans?

TERRI: Meiner Ansicht nach, dass er fürsorglich ist. Ich weiß, dass ich das nur denke, aber ich weiß nicht, wie ich das umgehen kann, denn das sind meine Wahrheiten. Ich weiß, dass es meine Wahrheiten sind. Aber ich messe immer noch die Leute daran, ob sie das tun, was ich von ihnen erwarte.

ELIAS: Und darum geht es, und es ist wichtig, dass anzusprechen.

TERRI: Ich weiß nicht, ob ich jemand für mich haben möchte, der nichts Derartiges tut. Damit habe ich Probleme. Ich kann mir eingestehen, dass er nicht sieht, dass das seine Rolle und etwas ist, was er tun muss, um zu zeigen, dass er fürsorglich ist. Ich weiß nicht, ob ich so jemand in meinem Leben haben möchte, da sich so viele Dinge aufgebaut haben. Ich möchte jemand haben, der Dinge tut, die ich für romantisch oder gentleman-like halte. Ich weiß, dass das meine Glaubenssätze sind, die vielleicht außer mir sonst keiner in der Welt hat, aber ich weiß nicht, wie ich das unter einen Hut bringen kann.

ELIAS: Ich verstehe. Aber wenn Du fortfährst, Deine Aufmerksamkeit in dieser Weise auszurichten, generierst Du ein beachtliches Potential dafür, auf gleiche Weise weiterzumachen wie bisher und die Art der Beziehung nicht zu generieren, die Du haben möchtest.

TERRI: Das ist es, was ich in einer Deiner Sitzungen las, sich lieber auf das zu konzentrieren, was man vorzieht, als sich auf solche Dinge zu konzentrieren.

ELIAS: Richtig.

TERRI: Ich habe versucht, das zu tun, aber ich denke, dass ich es nicht getan habe...

ELIAS: Es geht nicht um Deine Vorlieben bezüglich des anderen Individuums. Denn das ist die Falle, in die Du ständig tappst. Du projizierst Deine Aufmerksamkeit nach draußen und tarnst das, indem Du Dir sagst: „Es ist meine Vorliebe, dass DU das tust.“ Das ist keine Vorliebe sondern eine Erwartung. Es geht um Deine Vorlieben in Bezug auf Dich, um Deine Verhaltensweise und das, was DU tust. Wenn DU das tust, was Du vorziehst und Dir erlaubst, Dich in Verbindung mit Deinen Richtlinien und Wahrheiten zu äußern – nicht Deinen Wahrheiten bezüglich Anderer sondern was Dich selbst anbelangt – wenn Du Dich auf diese Weise äußerst und auf Dich achtgibst, wirst Du eine ganz andere Energie projizieren, eine Energie, die für Andere attraktiv ist und die Art Individuum auf Dich anzieht, das Du haben möchtest.

TERRI: Ich denke, dass ich da etwas verwechsle. Kannst Du mir ein Beispiel für meine Vorlieben nennen? Ich habe das Gefühl, dass ich, obwohl ich denke, es richtig zu machen, wieder zu den Erwartungen Anderen gegenüber zurückkehre.

ELIAS: Richtig. Was siehst Du als Deine Vorlieben an? Tue einen Augenblick lang so, als ob es in Deiner Realität nur Dich und kein anderes Individuum gäbe. Es gibt keine Anderen, um irgendwelche Äußerungen und Bedürfnisse von Dir zufriedenzustellen. Was sind DEINE Vorlieben.

TERRI: Meine Vorlieben sind es, mich friedlich zu fühlen, ohne den Druck oder Stress, etwas tun zu müssen.

ELIAS: Okay, Du hast eine Vorliebe für Ruhe. Erschaffst Du das?

TERRI: Nicht sehr gut. Vielleicht ab und zu einen Augenblick lang, aber sie scheint sehr schnell zu verschwinden.

ELIAS: Dies wäre ein weiterer Ansatz, und zwar im Jetzt darauf achtzugeben, was Du tust und Auswahlmöglichkeiten zu erschaffen, die es Dir erlauben, Deine Vorliebe für Ruhe zu äußern. Es gibt in jedem Augenblick und in allen Szenarien Auswahlmöglichkeiten. In dem Augenblick, in dem Du keine Ruhe erlebst, ist es das, was Du wählst. Du musst es nicht wählen, aber es ist das, was Du wählst. Welche weitere Vorliebe hast Du?

TERRI: Ich denke, das hat mit meiner Beziehung zu Männern zu tun. Meine Vorliebe wäre es, eine Beziehung mit einem Mann zu haben, die ich als ruhig wahrnehmen würde. Und ich denke, dass ein Teil von mir denkt, dass jede Beziehung mit einem Mann soviel Drama mit sich bringt, dass ich die Beziehung ebenso sehr wegstoße wie ich versuche, sie anzuziehen.

ELIAS: Du wirst Dein Hamsterrad nicht stoppen, wenn Du in dieser Richtung weitermachst.

TERRI: Wenn ich auf meine Vorlieben achte, werde ich es nicht stoppen?

ELIAS: Wenn Du fortfährst, auf das Draußen achtest und Deine Aufmerksamkeit in Verbindung mit einem anderen Individuum projizierst und Dich im Zusammenhang mit Erwartungen äußerst und Dir nicht erlaubst, Dein eigenen Vorlieben zu entdecken und mit diesen vertraut zu werden. Du verwechselst Erwartungen mit Vorlieben.

TERRI: Du hast Recht. Ich versuche, es klar zu verstehen, denn ich denke, wenn ich das in den Griff bekomme wäre das ein großer Durchbruch. Ist jemand zu finden, mit dem ich Outdoor Aktivitäten nachgehen kann, eine Vorliebe?

ELIAS: Derzeit nicht.

TERRI: Aber es könnte das sein.

ELIAS: Es kann das sein.

TERRI: Aber ich hege Erwartungen an das Verhalten des Anderen?

ELIAS: Richtig. Es kann zur Vorliebe werden, wenn Du Dir zu allererst einmal erlaubst, individuell mit Deinen eigenen Vorlieben vertraut zu werden und sie zu erleben.

TERRI: Ich ziehe es definitiv vor, Zeit mit meinem Hund in der freien Natur zu verbringen. Das ist definitiv eine Vorliebe von mir.

ELIAS: Ja, das ist eine Vorliebe. Aber in Verbindung mit einem anderen Individuum wird sie zur Erwartung. In Bezug auf Dich selbst ist diese Handlung eine Vorliebe.

TERRI: Ich versuch zu begreifen, was ich in Erwartung umwandle und was eine Vorliebe ist. Ich denke, ich versuche zu verstehen, was meine Vorlieben sind.

ELIAS: Dessen bin ich mir gewahr, und es ist nichts Ungewöhnliches. Viele Individuen sind sich über ihre Vorlieben nicht im Klaren, denn Ihr habt Euch nicht erlaubt, mit Euch selbst innig vertraut zu werden.

TERRI: Und ich dachte die ganze Zeit, dass ich innig mit mir vertraut bin. Ich bin so verwirrt. (lacht)!

ELIAS: Ähnlich wie viele Andere auch. Ihr denkt, Euch selbst zu kennen. Ihr denkt, dass Ihr gewahr seid. Tatsächlich seid Ihr weniger gewahr als Ihr annehmt, denn Ihr habt den Vorgang noch nicht wirklich inkorporiert, auf das, was Ihr tut, echt achtzugeben.

Erinnere Dich an den starken Frust, der in der Interaktion mit der Gruppe zum Ausdruck am. Alle diese Personen haben diese Informationen inkorporiert, diskutiert und versucht, sie zu assimilieren. Deshalb stellte ich zwei spezifische Fragen, um zu betonen, wie sehr die Meisten immer noch fortfahren, nicht wirklich mit dem vertraut zu sein, was sie tun, und wie sehr sie ihre Aufmerksamkeit auf Andere projizieren und Erwartungen, Opposition, Nicht-Annehmen und ein Nötigen der Energie im Widerstand gegen Andersartiges äußern und nicht auf das wirklich achtgeben, was sie selbst tun und was ihre Vorlieben sind und sich mit dem Versuch verwirren, ihre Vorlieben in dem zu definieren, was sie als signifikante Vorgänge erachten.

Ihr inkorporiert täglich viele Vorlieben bei allen banalen Aktivitäten. Ihr definiert sie nicht unbedingt als Vorlieben, doch sie sind es.

TERRI: Einfach so, wie es eine Vorliebe ist, dass meine Zähne sich nach dem Zähneputzen sauber anfühlen?

ELIAS: Ja.

TERRI: Ich denke immer, dass ich das tue, aber offensichtlich stimmt das nicht.

ELIAS: Dies tust Du in gewissem Maße. Aber Du bringst Dich durcheinander und frustrierst Dich dadurch, dass Du Deine Aufmerksamkeit nach draußen projizierst und Dich in gewissem Maße mit den Entscheidungen und Verhaltensweise anderer Individuen befasst.

TERRI: Wie erwische ich mich dabei, wenn ich das tue, und wie bringe ich meine Aufmerksamkeit wieder zurück zum Selbst?

ELIAS: Durch Bemerken. Bemerken ist eines Eurer großartigsten Werkzeuge. Gewahr zu sein und zu bemerken, was Ihr gerade tut. Wenn Du beispielsweise bemerkst, dass Du erwartest, dass ein Anderer Dein Gepäck trägt, bemerke diese Erwartung, identifiziere und evaluiere sie. Ziehe Deine Aufmerksamkeit vom Anderen und von dem ab, was Du von ihm erwartest und generiere momentan, dass der Andere aus Deiner Realität verschwindet und richte Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst. Was motivierte Deine Erwartung? Was äußerst Du in Dir? Was suchst Du, das Dir nach Deiner Wahrnehmung fehlt? Was versuchst Du zu gewinnen, was Du nach Deiner Wahrnehmung nicht hast? Das ist es, was die Erwartung motiviert.


Session 1756
Tuesday, April 19, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 06:28 
Supraselbst
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ELIAS: Wenn Du wirklich expandierst und mehr und mehr auf Dich selbst achtgibt, erkennst Du auch, wie leicht es passiert, dass Du auf Andere achtest, doch das, was daran ermutigend ist, ist dies: Du würdest es nicht bemerken, wenn Du Dir Deines Tuns nicht gewahr wärst. Wenn Du nicht aktiv auf Dich selbst achtgeben würdest, würdest Du es noch nicht einmal bemerken, weshalb dies eine weitere Bestätigung für Dich ist, dass Du bemerkst, wie leicht Du gewohnheitsmäßig in diese Richtung gleiten kannst.

TERRI: Genau darum ging es mir. Du weißt, dass ich meine Bahn nicht verlangsam will. Ich will mich nicht kritisieren oder opponieren, aber es ist verblüffend, wie schnell man im Bruchteil einer Sekunde wieder zurück auf diesem Weg ist, und ich brauche dann ein paar Sekunden, um meine Aufmerksamkeit wieder zu dem zurückzuholen, was ich selbst haben will.

ELIAS: Ah, aber es ist lobenswert, dass Du zwar in einer Sekunde ausrutschst und ein paar Sekunden brauchst, um dies zu erkennen und Dich zu erinnern, während Du früher dafür Tage brauchtest.

TERRI: Das stimmt. Es waren Tage.

ELIAS: Deshalb ist dies wesentlich. Du bemerkst sehr schnell, fast unmittelbar, und das ist lobenswert. Es ist ein enormer Erfolg. Du tust es!

Weiterhin gilt es zu bestätigen, dass es Zeiten und Erlebnisse gibt, wo Du ungehalten sein magst. Es ist wichtig, dies zu bestätigen und es somit nicht fortzusetzen. Bestätige Dir, dass Du genervt bist und eine externe Quelle Dich irritiert hat und erlaube Dir, das zu fühlen.

Wenn Du echt auf Dich selbst achtgibst und Dir aufrichtig erlaubst, Deine eigene Richtung einzuschlagen und Dich in die Primärposition bringst und nicht zulässt, dass externe Quellen Dich stören, wird es schließlich sehr schwierig und selten sein, dass jene Dich irritieren, weil sie nicht wichtig genug sein werden.

In der Zwischenzeit ist es jedoch wichtig, Deine derzeitige Position anzuerkennen und dass es Zeiten geben mag, wo externe Quellen Dich irritieren oder sogar enttäuschen mögen, und dass es wichtig ist, dies zu äußern und zu bestätigen.

Um den Container* nicht aufzufüllen oder Opposition zu erschaffen, ist es wichtig, Dir dieser Äußerungen und der Zeiten gewahr zu sein, in denen eine solche Situation entstehen mag, wo Du diese Signale fühlst, was Dir erlaubt, Dich zu fragen, was sie motiviert, ob es eine Gefahr gibt oder ob es lediglich eine Vorliebe ist, was auch ein wichtiger Faktor ist.

Ich sagte Euch schon oft, dass Ihr alle verschieden und nicht alle gleich seid, weshalb es andere Personen und externe Quellen geben wird, die nicht mit Dir in Resonanz oder kompatible sind und Dir deshalb auf die Nerven gehen können.

Wenn ich Euch sage, dass Annehmen ein wichtiger Teil des Umschaltens ist, und dass ein maßgeblicher Teil davon die Annahme von Verschiedenheit ist, bedingt das nicht, dass Ihr übereinstimmt (to agree) oder etwas auch mögt. Wenn Ihr annehmend seid, heißt das nicht, das Ihr es automatisch willkommen heißt. Das ist lächerlich. Es würde geschehen, wenn Ihr all gleich wärt, was Ihr nicht seid, und deshalb inkorporiert Ihr Vorlieben und Meinungen.

Seit Beginn dieses Forums sage ich Euch, dass Ihr Glaubenssatzsysteme nicht eliminiert, sondern sie neutralisieren könnt, was nicht heißt, dass sie sich überhaupt nicht mehr auswirken, sondern dass sie nicht mehr lästig sein werden. Abes Ihr werdet weiterhin Meinungen und Vorlieben haben. Und wovon werden diese gelenkt? Vom Glaubenssatzsystem der Duplizität.

TERRI: Richtig oder falsch.

ELIAS: Stimmt. Wie ich Euch schon seit Beginn unserer Gespräche sage, werdet Ihr weiterhin Eure Meinungen und Vorlieben äußern, auch wenn Ihr vollständig umgeschaltet seid. Wenn Ihr Meinungen und Vorliebe habt, werdet Ihr - solange nicht Alle in Eurer Realität mit allen Euren Meinungen und Vorlieben übereinstimmen - wahrscheinlich auf externe Quellen stoßen, die Euch lästig sind oder Euch irritieren, da sie in eine andere Richtung gehen. Doch Ihr könnt diese Differenz akzeptieren, müsst sie auch weiterhin nicht mögen oder damit übereinstimmen.

Wenn Du Dir dieser Äußerungen, Irritationen oder Störungen/Ärgernisse gewahr bist, kannst Du klarer definieren, ob sie ein Trigger oder eine Gefahr sind, oder ob sie einfach von Deinen Vorlieben und Meinungen abweichen.

TERRI: Die Verwirrung rührt dort her, worüber wir vor langer Zeit sprachen, wie dem, andere Leute zu mögen, sich mit ihnen zu verbinden und dem Wunsch, diese Richtung einzuschlagen, was ich damit verwechselte, von allen gemocht zu werden. Aus meiner Perspektive habe ich es jedoch gut gemacht. (gekürzt)

ELIAS: Ich stimme Dir zu.

TERRI: Das klärte etwas von dieser Verwirrung, da ich Verbundensein damit verwechselte, dass alle mich mögen würden.

ELIAS: Das ist ziemlich ironisch und auch sehr häufig, da fast alle von Euch sich selbst betrachten und sich erlauben mögen, nicht alle Anderen zu lieben, aber es fällt Euch schwer, Euch vorzustellen, warum nicht alle Anderen Euch mögen.

(Ausschnitt)

ELIAS: Nicht alle werden Euch mögen. Einige werden Euch mögen, Andere nicht, so wie auch Ihr manche Leute mögt und Andere nicht mögt, und dies wird gesteuert vom Bedürfnisse, bezeugt/beglaubigt (witessed) zu werden, was eine sehr wichtige Komponente Eurer Existenz in der physischen Realität ist und das Getrenntsein transzendiert. Es ist der Vorgang und die Äußerung, die Verbundensein beweisen.

TERRI: Auf Erden.

ELIAS: In der physischen Realität ist das sehr wichtig. Ihr braucht Verbundensein, existiert jedoch in einer Realität, die Getrenntsein äußert, und eine solche Beglaubigung (being witnessed) beweist Euch dieses Verbundensein und ermöglicht es Euch, dies nicht nur subjektiv sondern auch objektiv zu erkennen, was sehr wichtig ist.

Und das ist es, was die Wahrnehmung und Aussage generiert: „Ich mag Andere mögen oder sie nicht mögen, aber kein Anderer sollte mich nicht mögen.“ Und welches Entsetzen, wenn er es doch tut! „Warum? Welcher Aspekt an mir ist so schrecklich falsch, dass Jemand mich als nicht liebenswert wahrnehmen würde?“

Es sind die Vorlieben. Ihr seid verschieden, und obwohl Ihr Euch alle miteinander verbindet, verzahnt (to mesh) Ihr Euch nicht, und es ist nicht so, dass Ihr alle in Harmonie miteinander wärt. Nein, das seid Ihr nicht. Mit Einigen seid Ihr in Resonanz, und mit Anderen nicht, so wie Ihr mit manchen physischen Standorten in Resonanz seid, doch nicht mit Anderen.

TERRI: Das hat mich bei Gesprächen übers Verbundensein generell verwirrt, weil ich es so verstanden hatte, wie von Allen gemocht zu werden, und jetzt weiß ich, dass das nicht so ist.

ELIAS: Und das ist kein Urteil über Deinen Wert oder Deine Bedeutung, sondern es geht um Vorlieben und Meinungen.

Session 3124
Tuesday, August 07, 2012 (Private/In Person)

*Die kleinen oder belanglosen Handlungen, die Ihr wiederholt im Laufe des Tages generiert, sind dieselben Energien, die schließlich große Ereignisse, Vorfälle oder Probleme erschaffen. Wenn Ihr nicht auf Euer Tun achtet, generiert Ihr damit eine Handlung, die eine bestimmte Energie äußert, die Ihr bildlich gesprochen in einen Container steckt, und Ihr fahrt fort, diese Handlungen zu generieren und Energie in den Container zu stecken.

Sobald der Container randvoll ist, bemerkt Ihr dies, denn er läuft über, und mit einem Energieausbruch, der irgendeinen Konflikt oder ein Problem erschafft, entsprecht Ihr der gesamten Energie im Container, und dann fragt Ihr Euch verwirrt, warum Ihr das erschaffen habt, oder warum Ihr das nicht erschafft, was Ihr haben wollt. Aller diese kleinen täglichen vertrauten, automatischen Handlungen sind es, die entweder ein Problem erschaffen oder als Hindernis dienen, das Euch am Erschaffen von dem abhält, was Ihr haben wollt.

Session 1888
Sunday, December 11, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 06:29 
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Die folgende Übersetzung stammt von der Elias Website http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=2482&L=1


STEVE: … Kannst du uns genau sagen, wie wir unsere Wahrnehmung verändern, das auf diese Situation anwendbar ist und vielleicht auf alle anderen Umstände auch?

ELIAS: Gut. Bei diesem Beispiel ist es zuallererst wichtig, dass ihr einseht, dass das eure Wahrnehmung ist, aber ...

STEVE: Lass mich dich nur für eine Sekunde unterbrechen. Acht verschiedene Leute gaben mir acht verschiedene Antworten. Gut, mach weiter. (Lachen)

ELIAS: Und das ist nicht ungewöhnlich! Denn jeder dieser acht Individuen hat eine andere Wahrnehmung.

Deine Frage behandelt, wie ihr eure Wahrnehmung ändert. Du hast die Wahrnehmung, dass du eine Gruppe von Individuen - sozusagen eine Kultur - ablehnst.

Du suchst zuallererst den Grund, weshalb du diese Kultur nicht magst, was du getan hast. Du sagst, dass du diese Kultur ablehnst, da sie deine Landsleute töten. Gut.

Du dehnst dieses Bild aus, und wertest aus. Ja, sie töten deine Landsleute, aber ihr tötet auch ihre. Es ist keine Frage dessen, wer das Töten anfing; es ist eine Frage von Unterschieden. Es ist eine Frage der Erkenntnis, dass ihr Ideale, Vorlieben und Meinungen habt, die gültig sind; aber sie haben auch Ideale, Meinungen und Vorlieben, und die sind auch gültig. Diese sind anders als die eurer Wahrnehmung, aber ihre Wahrnehmung ist nicht weniger wirklich und nicht weniger gültig, als eure. Es geht darum zu erkennen, dass ihr eine andere Wahrnehmung, andere Ideale, Meinungen und Vorlieben haben dürft als sie. Es ist nicht notwendig, dass ihr damit übereinstimmt. Es ist auch nicht notwendig, sie zu mögen. Ihr könnt sie weiter nicht mögen und anderer Meinung sein, aber wenn ihr erkennt, dass unabhängig davon, ob ihr derselben Meinung seid oder nicht, euch das nicht absolut ins Recht setzt, könnt ihr eure Wahrnehmung ändern, um euch mehr Annahme zu erlauben. Ihr habt Recht für euch und in Bezug auf eure Richtlinien, aber sie auch. Sie haben Recht mit ihren Richtlinien.

Wichtig zu verstehen ist die Annahme der Unterschiede. Ihr seid alle in gewissem Grade unterschiedlich, und in einigen Situationen und in Bezug auf Kulturen gibt es manchmal bedeutende Unterschiede. Es entspricht eurer Natur, Unterschiede abzulehnen, da sie, wenn ihr mit ihnen konfrontiert werdet, eine Bedrohung darstellen.

Worin liegt die Bedrohung durch Unterschied? Wenn ihr euch Unterschiede präsentiert, wird eure Identität bedroht, denn Recht zu haben ist in jeder Hinsicht mit eurer eigenen Identität verknüpft. Es ist ein Teil eurer Identität. Wenn ihr Unterschiede feststellt, bedroht das deswegen eure Identität, da es für die meisten Individuen sehr wichtig ist Recht zu haben. Und im Rahmen eurer eigenen Richtlinien habt ihr ja auch Recht.

Deswegen habt ihr eure Richtlinien. Sie sind für euch richtig. Sie lenken euer Verhalten; sie bestimmen, wie ihr euch ausdrückt. Wie ihr euch ausdrückt muss für ein anderes Individuum nicht richtig sein. So kommt es, dass ein Unterschied eine Bedrohung erschafft und das andere Individuum, auf dieselbe Weise wie ihr, mit Gegnerschaft reagiert. Es geht darum, sich dessen bewusst zu werden, dass eure Wahrnehmung nicht absolut gültig ist. Es gibt keine absolut richtige Realität. Es gibt eure Realität, die sehr mit euren Richtlinien verbunden ist, was für euch aber nicht für ein anderes Individuum richtig sein kann. Es ist nicht absolut.

Wie ich einmal in diesem Forum gesagt habe, könnt ihr mit anderen Individuen zu tun haben und euch entscheiden, das in einer antagonistischen Weise zu tun. Dabei erkennt ihr, dass ihr die Wahrnehmung oder die Meinung des anderen Individuums nicht unbedingt ändert, aber es ist eure Wahl, euch in dieser Weise auszudrücken.

Für ein anderes Individuum, das andere Richtlinien als ihr hat, kann das als Bedrohung wahrgenommen werden, da es anders ist, und sie werden dagegen sein und eine ablehnende Energie projizieren.

Es ist nicht notwendig, die Richtlinien oder Wahrnehmung eines anderen Individuums zu verstehen. Wichtig ist zu erkennen, dass es Unterschiede gibt, dass ihr alle verschieden seid, dass genau so wie ihr viele Individuen versammeln könnt, die eure Richtlinien, eure Meinungen, eure Vorlieben unterstützen, ein Individuum einer anderen Kultur viele Individuen versammeln kann, die seine Meinung und seine Vorlieben und seine Richtlinien unterstützen. Bildet das die Grundlage für die Richtigkeit für jeden der beiden Standpunkte wie viel Unterstützung gesammelt werden kann? Nein. Es ist nur eine Bestärkung, dass es andere Individuen gibt, die eine ähnliche Wahrnehmung wie ihr haben, aber das heißt nicht, dass es Recht oder Unrecht ist. Es ist richtig für euch, und das beeinflusst euch in eurem Ausdruck.

Wahrnehmung zu verändern bedeutet nicht unbedingt, eure Meinungen oder eure Vorlieben zu ändern. Es ist nicht unbedingt mit der Veränderung verbunden, dass ihr jetzt einem anderen Individuum zustimmt oder diese Kultur jetzt mögt. Vielleicht werdet ihr das nicht. Vielleicht werdet ihr das euer ganzes Leben nicht. Aber ihr könnt annehmen, dass ihre Wahrnehmung, ihre Optionen, ihre Vorlieben ebenso gültig sind wie eure eigenen.

Wenn ihr anerkennen könnt, dass die Wahrnehmung eines anderen Individuums ebenso gültig ist wie eure eigene, und keine Bedrohung durch Unterschied erlebt, gibt es keine Notwendigkeit für Krieg. Es gibt dann keine Notwendigkeit für einen Konflikt, da es nicht notwendig ist, das andere Individuum zu überzeugen, dass ihr Recht habt und sie Unrecht haben. Es ist nicht notwendig für euch, euch zu verteidigen, da ihr auf eure eigene Wahrnehmung vertrauen könnt, dass sie richtig für euch ist. Deswegen ist es nicht notwendig, sie zu verteidigen; nicht notwendig, damit zu prahlen; nicht notwendig, sie jemandem aufzuzwingen. Ihr könnt dem anderen Individuum erlauben, seine Wahrnehmung zum Ausdruck zu bringen ohne einen Versuch, sie zu ändern, und sie können ihre Realität in der Weise erschaffen, die sie wählen. Wenn keiner den anderen bedroht, könnt ihr mit euren Unterschieden koexistieren, da es keine Bedrohung mehr gibt, dass einer im Recht und der andere im Unrecht ist und deswegen der, der es falsch macht, geändert werden muss.

In deinem Szenarium sagst du: "Ich mag diese Kultur nicht, da sie meine Landsleute töten.“ Sie mögen eure Kultur nicht, da ihr ihre Landsleute tötet. Es ist dasselbe und das Wesentliche daran ist, dass keine Kultur die Gültigkeit der anderen in ihrer Wahrnehmung, was für sie richtig und ihr heilig ist, akzeptiert.

STEVE: Das war eine sehr lange Antwort, und ich erwartete nicht, dass sie so verklausuliert ist. Ich versuche zu begreifen, was das Wesentliche ist von dem, was du gerade gesagt hast, damit ich es auf etwas anderes anwenden kann. Ich habe als erstes herausbekommen, dass es nicht nur eine Frage des Bemerkens ist. Das ist nicht genug.

ELIAS: Manchmal kann es genügen.

Sitzung 2482
Samstag 5. April 2008 (Gruppe/Castaic, Kalifornien)


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