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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Mo 22. Jan 2018, 10:27 
Supraselbst
Supraselbst

Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
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http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

Die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=1970&L=1

RODNEY: Ich habe diese Gespräche in meinem Kopf mein ganzes Leben lang gehabt. Ich führe Dialoge zwischen Leuten, zwischen mir und Leuten. Neulich sagte ich: „Was ist mit diesen verdammten Dialogen? Sie gehen einfach weiter. Sie werden ausgelöst und ich weiß nicht, was sie auslöst, obwohl ich schon besser darin bin herauszufinden, was sie hervorruft. Dabei wurde mir klar, was diese Dialoge in meinem Kopf motiviert, nämlich ein Mangel an Vertrauen in meine eigenen Entscheidungen, in meine eigene Wahl.

Ich liebe Butter. Ich streiche vier Mal mehr Butter auf mein Brot als jeder, den ihr jemals gesehen habt. Also habe ich einen Dialog in meinem Kopf darüber, dass Butter gut für mich ist und ich darauf pfeife, was andere Leute tun. Aber warum habe ich diesen Dialog? Mir ist eingefallen, dass es eine sehr starke Glaubensannahme gibt, dass ich mich rechtfertigen muss, Punkt. (Elias nickt) Das stiehlt mir furchtbar viel Energie.

ELIAS: Was ist die Wahrheit?

RODNEY: Das versuche ich zu sehen. Es muss eine Wahrheit sein, weil es so beherrschend ist.

ELIAS: Du hast es schon gesagt. (Lächelt) Was hast du gesagt?

RODNEY: Ich habe vieles gesagt.

ELIAS: Rechtfertigung.

RODNEY: Ja, ich sehe das sehr deutlich.

ELIAS: Deswegen...

RODNEY: Was ist also die Wahrheit?

ELIAS: Das IST die Wahrheit.

RODNEY: Dass ich mich rechtfertigen muss?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Das Gegengift dagegen ...

ELIAS: Wir werden das bald behandeln.

RODNEY: Kannst du es nicht einfach sagen? (Lachen)

ELIAS: Wir werden das bald behandeln. (sieht Alicia an) Ja?

ALICIA: Ich geniere mich fast dafür das zu sagen, aber ich halte es für eine Wahrheit, weil es sich für mich absolut gültig anfühlt. Ich achte nicht darauf, aber es beeinflusst mich. Ich glaube, ich bin immer noch der Meinung, dass Erschaffen außerhalb von einem selbst geschieht. Dinge passieren mir und meine unmittelbare Reaktion darauf ist, dass mir das jemand tut, dass es mir geschieht, im Gegensatz dazu, dass ich es erschaffe. (Elias nickt)

Ich finde etwas ist - ich weiß nicht ob das typisch ist - ich glaube nicht, dass ich irgendeine meiner Wahrheiten oder meiner Glaubensannahmen mag. Es kommt mir vor, dass ich sie lebe und mit ihnen aufgewachsen bin, und jetzt auf einmal mag ich keine mehr. Meine Vorlieben sind gar nicht mehr meine Vorlieben, aber ich lebe ihnen entsprechend. Es ist sehr frustrierend.

BILL: Eine meiner Wahrheiten, glaube ich, ist, dass ich die Zeit nutzen muss, ich etwas tun muss. Es muss nicht anstrengend sein; ich muss nur etwas tun, wie z.B. meditieren, was ich nicht gern tue. Vielleicht mag ich es nicht, weil es eine meiner Wahrheiten ist. Das scheint eine Wahrheit zu sein, über die ich noch nie wirklich nachgedacht habe.

ELIAS: (nickt) Ja.

PAUL: Was ist mit Respektieren? Das ist, meine ich, ein großes Thema.

ELIAS: Ja, und wie beeinflusst es dich?

PAUL: Ich glaube, ich verurteile alle, die sich, andere Leute oder mich nicht respektieren. Ich tappe in die Verurteilungs-Falle.

ELIAS: Und wie meinst du, beeinflusst es dich im alltäglichen Tun?

PAUL: Ich weiß nicht. Ich habe das noch nicht bedacht.

ELIAS: Gut.

ELLA: Elias, das was ich für meine Wahrheit halte, nämlich dass ich viel rede, hat das mit Selbstwert zu tun und damit sich darum zu kümmern, was andere Individuen von mir halten? Ist das die zugrunde liegende Wahrheit?

ELIAS: Das Selbstbild.

ELLA: Mein Selbstbild?

ELIAS: Ja.

ELLA: Also belässt du es nicht bei Selbstwert? Das verstehe ich nicht. Ich verstehe, dass es vielleicht nicht das beste ... (unverständlich) ist, aber bezieht es sich im Grunde nicht auf Selbstwert?

ELIAS: Das kann ein Einfluss sein, aber die Wahrheit ist das Selbstbild.

KEN P: Unterscheidest du hier zwischen Wahrheit und Glaubensannahme? Ist das Teil der Übung?

ELIAS: Nein. Wir haben festgestellt, dass eure Wahrheiten, eure individuellen Wahrheiten, Glaubensannahmen sind. Sie sind nur Glaubensannahmen, die absolut gültig geworden sind. Wichtig dabei ist, dass es wirklich eine Herausforderung darstellt sie zu identifizieren, weil sie nicht in Frage gestellt werden und ganz automatisch erzeugt werden. Im Allgemeinen seid ihr euch dessen nicht bewusst, dass es sie gibt oder wie ihr sie erkennen könnt, aber sie beeinflussen sehr.

Und jetzt kommen wir zum zweiten Teil deiner Frage, Teil der Übung ist zu erfassen, dass sie NICHT eure Feinde sind. Sie sind eure Richtlinien. In euren Begriffen sind sie gut.

RODNEY: Junge, so kommen sie einem nicht vor!

ALICIA: Wirklich nicht!

ELIAS: Ihr haltet sie für schlecht, weil ihr euch der Äußerungen und Einflüsse in euren alltäglichen Handlungen nicht bewusst seid, mit denen ihr einverstanden seid. Ihr nehmt die unangenehmen Einflüsse wahr oder die, die als automatische Reaktion eure Wahlmöglichkeiten einschränken.

Wann ihr eine Wahrheit identifiziert und eine Wahrheit wirklich erkennt und anfangt zu sehen, wie diese Wahrheit mit vielen, vielen Handlungen, die ihr während eures Tages setzt, verknüpft ist, seht ihr, dass viele Äußerungen dieser Wahrheit angenehm für euch sind. Sie sind Vorlieben und sie sind eure Richtlinien. Sie machen Schwierigkeiten und ihr seht sie als euren Feind, wenn ihr euch dieser Einflüsse nicht bewusst seid oder euch nicht bewusst seid, dass sie Richtlinien für euch sind, oder ihr an eurer eigenen Richtlinie zweifelt und sie für schlecht hält.

Nichts zu verschwenden - das IST eine Vorliebe; es ist eine Richtlinie. Aber diese Richtlinie kann in Zusammenhang mit Unterschieden Konflikte auslösen.

Wenn ihr euch eurer Richtlinien nicht bewusst seid und nicht wisst, dass sie eure und nicht notwendigerweise die anderer Individuen sind, stellt sich - da es etwas absolut Gültiges ist und nicht in Frage gestellt wird, außer wenn ihr euch selbst kritisiert – in euch dauernd eine grundsätzliche Erwartung ein, dass andere Individuen in jeder gegebenen Situation auf dieselbe Weise wie ihr reagieren sollten.

Das blockiert die Annahme von Unterschieden, da ihr diese Unterschiede, da sie absolut gültig sind, automatisch als Charakteristik der jeweiligen Person seht. Es gibt keine andere Art oder keine anderen Mittel bestimmte Handlungen durchzuführen. Ihr müsst es so tun, und alle anderen Individuen auch, da das die absolut gültige bewährte Methode ist. Aber sie ist es nicht. Es ist eure eigene absolut gültige bewährte Methode, und das ist nicht unbedingt schlecht.

Alle Wahrheiten sind in einem gewissen Ausmaß mit euren Vorlieben verknüpft, aber viele von euch sind sich ihrer Vorlieben nicht bewusst. Die Wahrheiten, die euch Schwierigkeiten machen, sind dieselben Wahrheiten, die euch dazu veranlassen, euch auf eine bestimmte Weise zu verhalten, bestimmte Handlungen auf eine bestimmte Art mit einer bestimmten Absicht durchzuführen. Ihr macht ganz normale alltägliche Handlungen, die keinen Gedanken erfordern, und erkennt überhaupt nichts von dem, was mit diesen Handlungen verbunden ist.

Wascht ihr euer Geschirr ab?

GRUPPE: Ja.

ELIAS: Wascht ihr eure Wäsche?

GRUPPE: Ja.

ELIAS: Jeder von euch macht das auf seine Weise. Ihr macht das alles auf eure eigene Art. Legt ihr eure Wäsche zusammen? Oder hängt ihr sie auf? Ob ihr etwas tut oder nicht, jede eurer Handlungen ist mit euren Wahrheiten, euren Richtlinien verbunden und durch sie motiviert.

Die Art, in der ihr diese Handlungen durchführt, ist ein Ausdruck von Energie. In diesem Energieausdruck, wenn ihr euch nicht eurer Wahrheit bewusst seid und wie sie euch beeinflusst und ihr es mit einer anderen Person zu tun habt, die ihre Wäsche anders als ihr wäscht, haltet ihr die Art der anderen Person automatisch für falsch oder eure Methode für besser oder meint, die andere Person sollte das tun, oder ihr kennt euch nicht aus und versteht das nicht und sagt: „Warum tut die andere Person das?“

ELLA: Oder man könnte vielleicht sagen: „Ich habe es immer falsch gemacht und vielleicht machen die anderen es richtig“, wenn man nicht so zufrieden mit sich ist.

ELIAS: Das kann auch vorkommen. Der Punkt dabei ist, dass sich diese Welle verstärkt. (Bemerkungen der Gruppe, zumeist der Art von „Du machst Witze“) Und warum sollte sie nicht stärker werden, da sich die meisten Individuen eigentlich nicht mit Wahrheiten befassen?

JEREMY: Hat das auch mit der Wahrheit, an Verzweiflung zu glauben, zu tun, dass, wenn man sich nicht damit befasst, sie weiter besteht bis sie erfasst wird?

ELIAS: Inwiefern?

JEREMY: Wenn man dazu übergeht, sich damit zu befassen, abhängig davon wie eine Gruppe auf ihre eigenen Wahrheiten und Handlungen reagiert. Unabhängig davon ob man diese Information kennt oder nicht, könnten sich einige verloren fühlen oder sich nicht auskennen oder sogar deprimiert sein, und abhängig davon, wie auch immer sie sich diese Angelegenheiten zu sehen erlauben, könnte das zu einer Art von Verzweiflung führen, die ich vorher diskutieren gehört habe. Ich frage also, ob das mit dem Stärkerwerden der Wahrheitswelle zu tun hat.

ELIAS: Ja, du hast Recht.

PAUL: Werden wir eine globale physische Manifestation sehen, die dieses Stärkerwerden der Wahrheitswelle markiert?

ELIAS: Ihr seht das schon.

PAUL: Ich denke an etwas wie eine Katastrophe.

ELIAS: Ihr erlebt das schon.

JEREMY: Wie mit Bush, zum Beispiel - viele Leute haben unterschiedliche Meinungen und Glaubensannahmen zu seiner Art mit den Dingen umzugehen. Wäre das auch ein Beispiel dafür, dass wir uns mit unseren Wahrheiten konfrontieren?

ELIAS: Ja, und mit Unterschieden und der Verstärkung des Fehlens von Annahme von Unterschieden. Die meisten Individuen, wie gesagt, befassen sich nicht mit ihren eigenen Wahrheiten und haben sie noch nicht einmal identifiziert, entweder weil ihnen ein Verständnis der Unterschiede fehlt und sie ihre Wahrheiten zu wenig erkennen oder weil sie Konflikte auslösen, weil sie nicht wissen, was Wahrheiten sind, bzw. sie sie nicht identifizieren.

RODNEY: Das Massenereignis, das im Augenblick mit Mexiko wegen der Einwanderung stattfindet - wir haben 11 Millionen illegale Mexikanern im Land, und es gibt große Protestkundgebungen.

Wie kommt es, dass bei Abstimmungen immer fast 50 Prozent der Leute für etwas und 50 Prozent gegen etwas sind? Mit anderen Worten, eine Hälfte sagt Ja und eine Hälfte sagt Nein; und das geschieht immer wieder. Viele unserer Wahlen gehen sehr knapp aus. Sie unterscheiden sich nur um wenige Stimmen.

ELIAS: Polarisierung.

RODNEY: Ja, aber das legt nahe, dass unsere Wahrheiten 50-50 gespiegelt werden. Warum ist das so? Warum sieht die Hälfte von uns etwas auf diese Weise und die andere auf jene Weise, statt 80-20? Es ist fast so, man diskutiert mit jemandem und schließlich gelangt man dahin, dass ich es auf diese Weise sehe und die andere Person auf jene.

ELLA: Vielleicht weil es derzeit eine Pattsituation gibt. ... (unverständlich) weil es früher Mehrheiten gab, und die Kräfte im Augenblick fast gleich sind. Man hat eine Pattsituation. Man kann nirgendwohin. Eine Seite zieht mit derselben Kraft wie die andere und so blockiert es.

ELIAS: Was auch mit dieser Welle zu tun hat. Das ist Polarisierung, die nur geringen Spielraum zulässt und Starrheit und Extreme fördert.

ALICIA: Elias, ich kenne mich nicht aus. Ich möchte ein bisschen zurückgehen. Ich sagte, dass eine meiner Wahrheiten ist, dass das Erschaffen außerhalb des Selbst geschieht. Was ich nicht verstehe ist, wie kann sich das auswirken, wie ich mein Geschirr spüle oder meine Wäsche wasche oder ob ich sie aufhänge oder nicht oder sie auf dem Fußboden liegen lasse?

ELIAS: Das ist der Punkt. Deswegen ist es wichtig, eine Wahrheit deutlich oder richtig zu identifizieren, da fast jede Handlung, die ihr vornehmt, von einer Wahrheit beeinflusst wird.

ALICIA: Ist das also dann keine Wahrheit von mir? Ich schätze, ich sehe nicht, wie es beeinflusst.

ELIAS: Das ist ein Einfluss.

ALICIA: Der worin besteht?

ELIAS: Dass es Ereignisse gibt, die außerhalb von dir erschaffen werden, dass Realität außerhalb von dir erschaffen wird oder dass Teile deiner Realität nicht von dir erschaffen werden.

ALICIA: Ist das also keine Wahrheit, ist das ein Einfluss? (Elias nickt zustimmend) Was ist dann die Wahrheit?

RODNEY: Wenn es etwas Innerliches ist, wie wirkt sich meine Wahrheit, dass ich alles, das ich tue, rechtfertigen muss, darauf aus, wie ich meine Wäsche wasche?

ELIAS: Wie wäschst du sie?

RODNEY: Waschpulver und Wasser in einer Waschmaschine, auf dieselbe Art wie jeder andere.

ELIAS: Wirklich?

RODNEY: Nein, wahrscheinlich nicht. Es gibt unterschiedliche Arten Wäsche zu waschen.

ELIAS: Ja, die gibt es. Wie DU das machst, wird ein wenig durch deine Wahrheit beeinflusst...

RODNEY... dass ich mich rechtfertigen muss.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Ich verwende vielleicht ein bisschen mehr Waschpulver als nötig...?

ELIAS: Nicht unbedingt. Der Einfluss ist nicht offensichtlich solange dir kein unterschiedliches Verhalten präsentiert wird. Wenn dich jemand besucht und in einer ganz anderen Weise als du es tust, für dich wäscht, würdest du seine Bemühung nicht unbedingt schätzen.

RODNEY: Ich würde sagen, „Warum machst du es so?“

ELIAS: Richtig, und damit deine Methode rechtfertigen.

RODNEY: Ja. Das ist also der Einfluss, die Rechtfertigung?

ELIAS: Die Rechtfertigung ist die Wahrheit. In den alltäglichen Handlungen gibt es einen Bezug zu ihr. Sie ist deine Wahrheit. Sie ist deine Richtlinie. Deswegen hältst du diese Handlung nicht für schlecht. Es ist deine Art es zu tun. Aber wenn dieselbe Handlung anders gemacht wird, rechtfertigst du deine Methode.

RODNEY: Ich würde es für notwendig halten zu beschützen, weil rechtfertigen mit Schutz zu tun hat. Mir kommt vor, dass ich mich oder meine Ideen immer wieder beschützen muss. Gehe ich zu weit damit?

ELIAS: Nein. Das ist ein weiterer Einfluss, der deine Interaktion mit anderen Personen wirklich sehr beeinflussen kann.

Im Allgemeinen werden eure Wahrheiten offensichtlich, wenn ihr mit einem Unterschied konfrontiert werdet oder ihr euch damit konfrontiert. Unterschiede bedrohen eure Wahrheit, da eure Wahrheit absolut gültig ist und sie auf vielfältige Weise angenehm ist und euch keine Schwierigkeiten macht.

JEREMY: Kommen da die Schwierigkeiten ins Spiel? Zum Beispiel, er wäscht seine Wäsche, rührt dabei die Bedrohung seiner Wahrheit Wäsche waschen betreffend durch die andere Person und die Rechtfertigung auch von der Glaubensannahme her, dass die Realität oder die Wahrheiten einer anderen Person mehr bedeuten? Steckt darin die Bedrohung oder der Konflikt?

ELIAS: Die andere Person oder ihre Methode oder ihre Glaubensannahme oder ihre Verhaltensweisen oder ihre Handlungen sind nicht unbedingt mehr wert. In Wirklichkeit ist ganz im Gegenteil eure eigene besser und eure Richtung die richtige Richtung.

IOANNA: Wenn ich zum Beispiel die Geschirrspülmaschine nach meiner Mutter umordne. Ich sage nichts zu ihr, aber ich stelle alles so, wie ich es mag. Setze ich sie damit herab oder drücke ich damit einfach meine Vorliebe aus, wenn ich es ihr nicht sage? Ich weiß, dass es eine meiner Wahrheiten ist, das auf eine bestimmte Art zu tun, um sicherzugehen, dass alles sauber wird.

ELIAS: Ja, in einer gewissen Weise ist es eine Herabsetzung der anderen Person, aber - bildlich gesprochen - gibt es auch Energie in einen unsichtbaren Behälter. Aufgrund dieser Energie „passiert euch was“.

Im Zusammenhang mit euren Wahrheiten gebt ihr in alltäglichen Handlungen, die ihr in euch NICHT beachtet und so das Potential dieser Energie nicht erkennt, Energie in euren unsichtbaren Behälter, den ihr auf Schritt und Tritt mit euch zieht, wohin auch immer ihr geht.

Wenn ihr in diesen kleinen Handlungen dauernd Energie in diesen Behälter gebt, füllt er sich und fängt an überzulaufen. Dann sprengt ihr diesen Behälter mit einer entsprechend großen Gegenkraft und erschafft irgendein Ereignis, das unangenehm ist oder Schwierigkeiten macht oder das ihr nicht wollt. Das kann auf jede beliebige Art zum Ausdruck kommen. Es kann z.B. sein, dass etwas, das euch gehört, beschädigt wird.

IOANNA: Wie die Decke, die heruntergefallen ist, nachdem wir sie gerade repariert hatten.

ELIAS: Ja, oder ein Fenster kann kaputt sein oder euer Fahrzeug wird gestohlen oder ihr streitet mit jemandem oder ihr seid frustriert, dass ihr eine bestimmte Aufgabe nicht lösen könnt oder das nicht erreicht, was ihr wollt.

Die Energie in solchen Ereignissen, wenn euch „etwas passiert“, kommt von den Wahrheiten, die ihr jeden Tag oft bedient. Ihr nehmt nicht wahr, anerkennt sie nicht und denkt nicht. Denn worüber solltet ihr auch nachdenken?

DANIIL: Wie viele Wahrheiten hat ein Individuum im Durchschnitt? Sind es hunderte oder ein paar größere?

ELIAS: Ich würde sagen, dass jedes Individuum viele Wahrheiten hat, aber nur ein paar, die man Kernwahrheiten nennen könnte.

DANIIL: Könnte es sein, dass ich fürs Wäschewaschen eine andere Wahrheit habe als jemand anderer?

ELIAS: Ja, ja. Deine Wahrheit kann...

NATASHA: Wäschewaschen könnte eine wichtige Wahrheit sein. Wie wäschst du?

ELIAS: Das Wäschewaschen ist keine Wahrheit. Es ist mit einer Wahrheit verknüpft oder von ihr beeinflusst, die für euch möglicherweise nichts mit Wäschewaschen zu tun hat.

Wie dieses Individuum gesagt hat, die Wahrheit Respektieren, die Wahrheit Überlegung, scheint für euch zunächst nichts mit Wäschewaschen zu tun zu haben. Aber ihr wascht sie in einer bestimmten Weise und wenn ihr mit einem Unterschied konfrontiert werdet, bezieht ihr Überlegen oder Respektieren mit ein, da es nicht in der Weise gemacht wird, wie ihr es macht. Ihr stellt diese Verbindung her, da ihr den Ausdruck des anderen Individuums automatisch in Bezug auf eure Wahrheit interpretiert.

Ihr bemerkt dann automatisch: "Diese Person handelt unbedacht.“ Sie handelt vielleicht nicht so, aber ihr interpretiert es so, weil das eure Richtlinie ist und nicht in Frage gestellt wird.

Eine andere Person ist vielleicht gar nicht respektlos, aber ihr interpretiert es so, weil das eure Wahrheit, eure Richtlinie ist, und ihr Ausdruck oder Verhalten der anderen Person automatisch im Zusammenhang mit eurer Wahrheit, eurer Richtlinie interpretiert. Sie wird nicht in Frage gestellt.

GEORGE: Wenn ich also merke, dass ich eine Person verurteile, wenn ich in dem Moment anfange, mich auf dieses Urteil zu konzentrieren und zurück gehe und versuche das zu benutzen, um die Wahrheit zu entdecken, die mich zu diesem Urteil veranlasst hat, ...?

ELIAS: Ja, ja.

JEREMY: Ich habe mit einigen Personen der Orientierungen Common und Soft über Beziehungen diskutiert. In einigen dieser Gespräche habe ich bemerkt, dass einige der Schwierigkeiten ausgelöst werden, wenn eine Personen der Orientierung Common eine Wahrheit hat, das verliebt oder intim zu sein heißt, sich äußerlich auszudrücken, wie sich zu umarmen oder zu küssen, während eine Person der Orientierung Soft sich vielleicht in einer anderen Weise ausdrückt. Es ist nicht so, dass sie diese Gefühle nicht haben, aber es ist eher so, dass die Person mit der Orientierung Common diese Wahrheit hat.

ELIAS: Ja, und wie Unterschiede etwas auslösen. Aber eigentlich ist es nicht das andere Individuum oder der Unterschied, der etwas auslöst. Ihr tut es, weil ihr diesen Auslöser schon betätigt bevor er eintritt, da ihr eure Wahrheiten dauernd ausdrückt. Sie sind eure Richtlinien. Sie SIND NICHT schlecht.

Du bringst deine Wahrheit des Respektierens zum Ausdruck. Das leitet dich dabei an, wie du dich verhältst und ausdrückst. Aber wenn du nicht merkst, was du alles machst, das auch mit dieser Wahrheit verknüpft ist, kannst du deine Wahlmöglichkeiten nicht sehen, damit dir „nichts passiert“.

PAUL: Man könnte das so sehen, angenommen wir identifizieren unsere Wahrheit, welche auch immer sie sei, und fangen dann an, auf unsere täglichen Handlungen zu achten. Ich könnte mir ein Schild mit meiner Wahrheit machen und es mitnehmen oder wo hinstellen, wo ich es jeden Tag sehe, und versuchen innezuhalten und Aspekte dieser Wahrheit zu bemerken, die die Aktivitäten und Glaubensannahmen in dem Moment beeinflussen.

ELIAS: Ja.

PAUL: Wenn man das macht, löst das die Energie auf, die wir in unserem Behälter tragen?

ELIAS: Ihr fangt an, diesen Behälter zu leeren und ihn nicht weiter zu füllen, weil ihr die Energie auflöst. Ihr erlaubt euch, wahrzunehmen, und fangt an zu erkennen, dass ihr nicht nur eine Wahl habt. Ihr habt VIELE Optionen, und es kommt darauf an so zu wählen, dass eure eigenen Auslöser nicht betätigt werden, damit ihr eine Richtung einschlagen könnt, die eurer Richtung und euren Richtlinien entspricht, aber nichts wählt, was eure eigenen Wahrheiten in Bezug auf Unterschiede auslöst.

Ja?

CAROLE: Ich weiß, dass ich meine eigene Realität erschaffe. Ich denke nie, dass es von außen kommt. Allerdings, fange ich gerade zu verstehen an, dass die alten religiösen Wahrheiten von gut und böse, Sünde und Vergeltung, Verbrechen und Strafe immer noch eine meiner Wahrheiten ausmachen.

Weil ich wirklich, wirklich immer meine, dass ich es immer bin, egal was in meinem Leben geschieht. Wenn ich etwas erschaffe, was ich nicht mag, fühlt es sich so an, als wäre ich irgendwie Schuld oder im Unrecht oder schlecht, weil ich weiß, dass ich es erschaffen habe. Ich glaube nie, dass es irgendjemand oder irgendetwas anderes ist. Deswegen ist mir klar geworden, dass diese altmodische Religion immer noch eine meiner Wahrheiten ist - gut und böse, richtig und falsch, ich mache etwas und werde bestraft. So erschaffe ich eine ganze Reihe kleinerer physischer Beschwerden und denke mir: "Warum tue ich mir das an?“

ELIAS: Ursache und Wirkung, in jeder Hinsicht, jeden Ausdruck betreffend. Darin ist der Einfluss von gut und böse, richtig und falsch und Verbrechen und Strafe enthalten. Aber es ist die Wahrheit von Ursache und Wirkung.

CAROLE: Das ist also die Wahrheit?

ELIAS: Ja: jede Handlung, die ich setze, hat Konsequenzen.

RODNEY: Das ist eine Wahrheit?

ELIAS: Das ist die Wahrheit von Ursache und Wirkung dieses Individuums. Wie gesagt habt ihr jeweils mehrere Kernwahrheiten die alles beeinflussen, was ihr tut.

RODNEY: Meinst du nicht, dass ein Glauben an Ursache und Wirkung als eine absolut gültige Wahrheit wahrscheinlich für die meistem von uns eine Kernwahrheit ist?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Sie ist universell.

ELIAS: Nicht unbedingt universell, aber ja, viele, viele Individuen haben das als eine Kernwahrheit.

GEORGE: Für die meisten in diesem Raum ist Ursache und Wirkung eine Kernwahrheit?

ELIAS: Ja.

ALICIA: Elias, kannst du mir vielleicht helfen? Ich glaube, ich habe Schwierigkeiten damit, eine Wahrheit zu identifizieren. Ich glaube, ich habe in den letzten paar Wochen ein paar Erfahrungen gemacht, die mir die Wahrheit bewusst werden lassen. Es fällt mir schwer, sie zu erkennen, weil es einen Streit betraf und sich verstärkte.

Es war interessant. Du hast gesagt, dass meine Chefin, von der ich dir erzählt habe, dazu da wäre, mir zu helfen meine eigenen Reaktionen zu erkennen. Gleich danach hatten wir zwei große Auseinandersetzungen. Es ging anscheinend darum, dass sie glaubt, ich mache meine Arbeit nicht, und hereinkommt. Ich erlebe sie sehr aggressiv, sie vertraut mir nicht, will dauernd über jede Kleinigkeit Bescheid wissen, die ich mache, hebt Sachen vom Boden neben mir auf, weil sie glaubt, es habe nichts mit meiner Arbeit zu tun, blickt mir über die Schulter um zu sehen, was ich auf dem Computer habe, weil sie nicht glaubt, dass es Arbeit ist. Ich sagte ihr schließlich, sie soll hinter meinem Rücken verschwinden und wir fingen an zu streiten.

Ich glaube, dass ich da eine Wahrheit haben muss. Es geschah zweimal in zwei Wochen, und auch schon früher, nicht so heftig wie in den letzten paar Wochen, aber es ist in den letzten paar Jahren, die ich mit ihr zusammen bin, immer wieder vorgekommen. Gibt es da irgendwo eine Wahrheit, die ich...? Ich weiß nicht. (Lacht) Ich bin eine derjenigen, die ihre Wahrheiten nur schwer identifizieren können. Ich kann gerade den Einfluss sehen, und deswegen geschieht es offensichtlich immer wieder, so wie du sagst.

ELIAS: Das ist der Punkt.

ALICIA: Ja, ich bin der Punkt! (die Gruppe lacht) Du hast mir das damals gesagt, und ich weiß, dass ich eine davon bin! Nimm mich als Versuchskaninchen. Wie fange ich den Prozess, die Wahrheit zu identifizieren, an und komme über ein bloßes Verstehen hinaus, dass...?

ELIAS: Achte darauf, was DU tust ...

ALICIA: Ich wehre mich, ist es das, was du meinst?

ELIAS: Das und was du körperlich machst, auf ALLES zu achten, was du den ganzen Tag über machst - wirklich darauf zu achten und dir zu erlauben dich zu fragen, was deine Motivation ist.

ALICIA: Ich kenne mich noch immer nicht aus. Wie kann ich diese bestimmte Situation analysieren, um meine Wahrheiten zu erkennen? Du sagst, indem ich auf mich achte, aber ich glaube, dass ich nicht auf mich achte!

ELIAS: Ich habe nicht gesagt "achte auf dich, ich sagte "achte darauf, was du tust“.

ALICIA: Du meinst, bevor der Streit war?

ELIAS: Und während. Welche Assoziationen hast du? Was tust du?

ALICIA: Ich rede.

ELLA: Du magst deine Arbeit oder irgendetwas vielleicht nicht. Du gehst in die Arbeit und denkst dir dabei, dass du nicht dorthin gehen willst. Wie stehst du zu deiner Arbeit?

GEORGE: Was du gerade tust, hat damit zu tun, und was du gerade getan hast. Mir ist aufgefallen, dass du aufgezeigt hast. Ich hab mir das eine Weile angeschaut und bin dann draufgekommen, dass ich das in der Volksschule gemacht habe, um die Aufmerksamkeit des Lehrers zu bekommen. Ich dachte mir, dass eine deiner Wahrheiten ist, dass du Schüler von Elias und vielleicht auch dieser anderen Person bist, mit der du Schwierigkeiten hast.

RODNEY: Es ist fast eine Frage der Autorität, weil ein halbes Dutzend Leute hier sind, die einfach das Gespräch dort unterbrechen, wo es ihnen angemessen vorkommt, was gut zu gehen scheint. Aber du stehst da und zeigst auf und wartest darauf, dass irgendeine Autorität sagt, dass du jetzt sprechen darfst.

CAROLE: In Ordnung, dann unterbreche ich, jetzt wo alle fürs Unterbrechen sind. Können wir zurück zu Ursache und Wirkung kommen?

ELIAS: Obwohl...

CAROLE: Ich glaube nicht, dass das genug behandelt wurde, weil es überall zu sein scheint. Es scheint auch mit Vielem zu tun zu haben, was hier vor sich geht. Denn wenn man sich von Ursache und Wirkung entfernt, kommt man dazu, dass jede Handlung eine Wahl ist ungeachtet aller vorgefassten Meinungen über Wirkungen dieser Aktion, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

CAROLE: Ich könnte weiterreden, aber ich höre dir lieber zu. (Elias lacht)

RODNEY: Aber wir nähern uns der Angelegenheit.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Ursache und Wirkung sind in meiner Vorstellung von größter Wichtigkeit, weil wenn man die Energie aus der Kiste nähme, die man damit füllt, würde man sehr machtvoll werden...

ELIAS: Genau. Und diese Wahrheit ...

RODNEY... weil diese Wahrheit alles steuert, was man macht. Alles hat eine Ursache; alles hat eine Wirkung.

ELIAS: In gewissem Maße.

ALICIA: Etwas sagt mir aber doch, dass das, worüber ich nachdachte, nicht viel anders ist als das, worüber ihr redet. Wenn es einen Glauben an Autorität gibt, ist das nicht Ursache und Wirkung?

ELIAS: Was du zum Ausdruck bringst, die Wahrheit, die du erzeugst, ist nicht Autorität.

ALICIA: Gut, was ist sie dann? Sag es mir bitte!

ELIAS: Es ist auch Respektieren - dass du respektvoll umgehst und Respekt in der Weise erwartest, wie du ihn zum Ausdruck bringst.

ALICIA: Das Aufzeigen ist also Respektieren?

ELIAS: Ja.

ALICIA: Aber wie ist das mit der Chefin und dem Streit? Ist das auch Respektieren?

ELIAS: Weil du das andere Individuum in ihren Unterschieden für respektlos hältst. Das erzeugt den Konflikt, da das deine Wahrheit, deine Richtlinie bedroht.

ELLA: Ich kann sagen, dass ich jemanden hatte, der mich jeden Moment zu beaufsichtigen versuchte? Ich erkannte, dass diese Person unsicher ist. Er wollte alle 30 Minuten meinen Bericht, aber ich gab ihn ihm alle 15 Minuten. Dieser Person war es angenehm, dass ich weiß, was ich tue und ich in einer wertschätzenden Weise mit ihm zusammenarbeite. Ich habe das nicht überheblich gemacht. Ich wollte wirklich, dass er sich sicherer fühlt und habe doppelt so oft, als er erwartete, berichtet. Es dauerte zwei Tage, und er wollte mich nie wieder überwachen! (die Gruppe lacht)

ALICIA: Aber in meinem Fall ist es umgekehrt. Ich informiere sie, und jetzt will sie mehr.

ELIAS: Wir machen Pause und bald weiter.

GRUPPE: Danke.

PAUSE um 12:45 WIEDERBEGINN um 14:00

ELIAS: Wir machen weiter! Im Zusammenhang mit euren Wahrheiten ist es wichtig, dass ihr erkennt, wie sie mit eurem Tun und eurer Entwicklung zusammenspielen, wie sie euch vervollkommnen, wie euch eure Wahrheiten erlauben, eure Richtungen in einer angenehmen Weise zu verwirklichen. Es ist wichtig, dass ihr ihren Wert anerkennt. Die automatische Reaktion ist, sie für schlecht zu halten und sich nur auf die Einflüsse zu konzentrieren, die euch einschränken. Aber es gibt viel mehr Einflüsse, die euch nicht behindern, die euch erlauben, euren eigenen natürlichen Ausdruck zu leben und mit euch auf angenehme Weise umzugehen. Sie sind nämlich eure Richtlinien.

(Zu Carole) Es ist nicht schlecht, eine Kernwahrheit von Ursache und Wirkung zu haben. Sie führt dich: sie leitet dein Verhalten an; sie hilft dir beim Denken; sie lenkt, wie du interagierst. Sie hält dich oft davon ab etwas zu tun, das du bedauern könntest.

(Zu Paul) Es ist nicht schlecht, eine Kernwahrheit Respektieren zu haben. Sie leitet dich an, wie du dich verhalten, wie du mit anderen Individuen interagieren kannst.

(Zu Rodney) Es ist nicht schlecht, eine Kernwahrheit Rechtfertigung zu haben. Sie leitet dich an, dir zu erlauben zu vollbringen, was du willst in der Art, die du willst.

(Zu Jeremy) Es ist nicht schlecht, eine Kernglaubensannahme zu haben, die mit Beziehungen oder deiner Erfahrung in Bezug auf andere Individuen zu tun hat, und anderen Individuen den Vorrang zu geben oder andere Individuen wertzuschätzen. Sie führt dich in deinem Verhalten.

(Zu Lynda) Es ist nicht schlecht, eine Kernwahrheit Überlegung zu haben. Sie leitet dich in deinem Verhalten.

Keine eurer Wahrheiten ist schlecht. Sie beinhalten Einflüsse, die euch einschränken, aber nur im Zusammenhang mit automatischen Reaktionen. Ihr seid eure Wahrheiten wirklich so gewohnt, dass es verbunden mit den Wahrheiten - da sie nicht in Frage gestellt werden - sehr viele automatische Reaktionen gibt.

Einige eurer automatischen Reaktionen haltet ihr für gut und wollt sie nicht verändern und ihr schätzt sie. Einige eurer automatischen Reaktionen bringen euch in Schwierigkeiten und führen dazu, dass euch „etwas passiert“, wie ihr sagt. Deswegen ist es wirklich so wichtig und ausschlaggebend, dass ihr eure Wahrheiten identifiziert und nicht nur identifiziert, sondern die Einflüsse erkennt und euch zu erkennen erlaubt, dass ihr die Wahl habt.

Ich möchte euch auch sagen, wenn ihr eure Wahrheit wirklich erkennt und identifiziert, wird das „Ich erschaffe nicht meine ganze Realität“ hinfällig, weil ihr, sobald ihr die Verantwortung für eure eigenen Wahrheiten übernehmt, anfangt zu erkennen und wirklich wahrzunehmen, dass ihr eure ganze Realität erschafft. Ihr seid kein Opfer von Umständen, Szenarien, Situationen oder anderen Individuen, weil IHR die Wahl habt und andere Handlungen wählen könnt, um euch zu erlauben, weiter eure Wahrheit auszudrücken ohne euch von Entscheidungen oder dem Verhalten anderer Individuen etwas ausreden zu lassen. Die werden buchstäblich unbedeutend. Ihr verbindet kein Urteil mehr mit Unterschieden, da ihr euch neue Wahlmöglichkeiten eröffnet, sogar in Bezug auf Wäschewaschen. Sogar in den alltäglichen Handlungen gebt ihr keine Energie mehr in diesen Behälter, da ihr euch so wählen lasst, dass eure gewohnten Auslöser umgangen werden.

Andere Individuen sind nur Katalysatoren, die euch spiegeln; sie lösen eigentlich nicht aus. Ihr ruft die Auslösung hervor. Ihr habt damit schon begonnen bevor ihr euch das Szenarium, in dem euere Reaktion ausgelöst wurde, präsentiert, weil ihr Entscheidungen getroffen habt, die euch in die Lage gebracht haben, dass etwas bei euch ausgelöst wird. Aber wenn ihr euch eurer Wahrheiten bewusst seid, handelt und erschafft ihr bewusst.

Was will jeder in diesem Raum oder in diesem Forum? Jeder will sich seiner objektiv so bewusst sein, dass er objektiv und bewusst seine Realität in der Weise erschaffen kann, die er will, ob es nun um Beziehungen, Geld, Heim, Familie, Kinder oder Arbeit geht; darauf kommt es nicht an.

Ihr wollt euch eurer so bewusst sein, dass ihr erschaffen könnt, was ihr wollt. Weil das so ein starkes Verlangen ist, motiviert euch das, diese ganzen Erfahrungen zu machen: Erfahrungen, die ihr nicht mögt, Erfahrungen, die Unbehagen erzeugen. Der Grund für diese Erfahrungen steht in einem Zusammenhang mit diesem Verlangen. Aber ihr verliert dieses Verlangen aus den Augen und sagt euch: "Warum kann ich nicht erschaffen, was ich jetzt will?“ Warum könnt ihr nicht erschaffen, was ihr jetzt wollt? Ihr seid euch dessen nicht bewusst, was euch JETZT in allem, was ihr tut, beeinflusst.

Ich habe nun schon lange immer wieder gesagt, wie wichtig es ist, auf alles zu achten, was ihr tut. Es gibt nichts, das vor euch versteckt ist. Es gibt kein Unterbewusstsein. ALLES steht euch zur Verfügung. Es ist nur eine Frage der Achtsamkeit und davon, nicht nur Kopilot eures Flugzeugs ohne Flugkapitän zu sein. Ohne den Flugkapitän ist es wirklich fraglich, wohin das Flugzeug fliegt, und ihr habt keine Kontrolle! Also öffnet ihr der Vorstellung Tür und Tor, Opfer von Situationen, von Umständen, anderer Individuen - sogar von euch selbst zu sein! Ihr sabotiert euch, weil ihr nicht Regie führt und bestimmt.

Jeder fragt sich. "Wie bestimme ich? Was heißt das? Und worauf soll ich achten?" Ihr wollt eine Formel. Ihr wünscht euch von mir, dass ich euch eine Formel gebe. Ich habe das immer wieder gemacht. Aber die Formel ist zu einfach, und ohne Verkomplizierung wird die Formel nicht aufgenommen. Ihr sucht weiter nach einer umfassenderen Formel: "Mach es komplizierter, Elias. Sag mehr dazu, Elias. Das ist zu einfach. Das kann nicht umgesetzt werden; das kann doch nicht alles sein, was es dazu gibt“.

Ich sage euch: “Achtet darauf, was ihr tut“ und ihr fragt euch "Was tue ich denn? Ich sitze, ich höre; ich tue nichts.“ Ihr macht nie nichts. Ihr wählt immer und ihr macht immer viel mehr als ihr euch erlaubt zu bemerken. Euer Körperbewusstsein macht immer etwas. Ihr trefft immer Entscheidungen, in jedem Moment. Jeder von euch wählt in diesem Moment zu sitzen, zu hören...

RODNEY: Zu kauen! (die Gruppe lacht)

ELIAS: Und seid ihr euch dessen bewusst, was ihr tut und womit ihr euch befasst und verbindet, wenn ihr zuhört?

PAUL: Ja. Ich arbeite daran.

ELLA: Ich bemerke auch, dass ich automatisch mit meiner Aufmerksamkeit weggehe und dann bemerke ich das. Ich habe jetzt gerade bemerkt, dass ich das mache. Ich habe mich abgelenkt. Ich kann die Schwierigkeit besonders in dem sehen, was du gesagt hast. Ich versuchte achtzugeben, aber es ist sehr schwer. Es ist einfach - die Formel ist einfach; das Tun ist schwer. Daher fange ich an, abgelenkt zu sein, und dann merke ich es.

Ich analysiere auch. Während du zu jeder Wahrheit etwas gesagt hast, nahm ich meine Körperreaktion auf jede einzelne Wahrheit wahr. Für mich war es auch eine Gelegenheit zu schauen, ob ich sie besser erfassen kann, und daraus habe ich geschlossen, dass Ursache und Wirkung und Überlegung wahrscheinlich wichtiger für mich sind als Respektieren; und Rechtfertigung kommt irgendwo in der Mitte für mich persönlich.

ELIAS: Ja, und Selbstbild.

ELLA: Das Selbstbild hast du als erstes genannt, deswegen wusste ich, dass ich das nicht zu analysieren brauche. Ich versuchte herauszubekommen, welche Wahrheit ich noch nicht erkannt habe. Das habe ich getan. Kannst du mir da zustimmen?

ELIAS: Ja. Ich stimme dir wirklich zu und anerkenne es auch. Ich anerkenne euch alle dafür, dass ihr euch beteiligt und bemerkt, was ihr tut. Ihr hört nicht nur zu. Ihr achtet auch auf andere eurer Handlungen, und dabei nicht nur auf euer körperliches Tun.

Ja?

BILL: Elias, es ist interessant, dass du darauf zu sprechen kommst. Ich wollte unbedingt etwas fragen. Ich habe mich zurückgehalten und aufgezeigt oder auch nicht. Als du angefangen hast, über Achtgeben zu reden, bemerkte ich, dass ich diese unglaubliche Glaubensannahme habe, dass es schlecht ist Leute zu unterbrechen. Also habe ich meine Hand gesenkt und mich gar nicht gut gefühlt und gemerkt, wie Energie durch mich strömt. Jetzt wo ich das gesagt habe, möchte ich das fragen, was ich fragen wollte.

Du hast gesagt, dass alles eine Wahl ist und wir auch Konflikte erschaffen. Es ist eine Wahl, sie zu erschaffen, auch wenn wir sie nicht mögen. Meine Frage ist, ich glaube, du hast einmal gesagt, dass es Leute gibt, die sich Konflikte wünschen. Wenn es ein tiefes Verlangen und kein vermeintlicher Wunsch ist, der durch falsch interpretierende Gedanken entstanden ist, wie weiß man da, dass der Konflikt, den man erschaffen hat, wirklich ein tiefes Verlangen ist? Verstehst du, was ich meine? (Elias nickt) Wenn man immer wieder Dramen erschafft, wie weiß man da, ob das Teil seines Verlangens und nicht nur etwas ist, das man haben will? Weil man glaubt, dass es nicht nur etwas ist, das man haben will.

ELIAS: Richtig.

BILL: Wie erkennt man den Unterschied?

ELIAS: Wie habe ich euch angeleitet zu entdecken, was eure tiefere Absicht (intent) ist?

BILL: Auf die Ereignisse unseres gesamten Lebens zu achten.

ELIAS: Richtig, auf das Thema eurer Erfahrungen. Wenn das Thema eurer Erfahrungen in der Gesamtheit eures Fokus immer wieder Konflikt gewesen ist und ihr euch zu fragen beginnt, wie diese Konflikte entstehen, statt nur jemand dafür verantwortlich zu machen, wenn ihr also anfangt, eure Teilnahme dabei zu erkennen, und wie ihr das erschafft, könnt ihr erkennen, dass das eine Handlung ist, die ihr schätzt.

BILL: Gibt es wirklich Leute, die Konflikte mögen? (Zustimmung von der Gruppe) Wirklich? Ich hasse Konflikte.

JEREMY: Ich mag sie manchmal. Es fordert mich heraus.

ELIAS: Es gibt Individuen, die Konflikt mögen und das wirklich schätzen.

ELLA: Konflikte sind manchmal eine gute Möglichkeit, reinen Tisch zu machen. Wenn man falsch verstanden wird und sich nie ausspricht, kann sich das vielleicht dadurch auflösen. Manchmal hilft es sehr, weil man sich auseinandersetzen muss.

BILL: Das ist der Fall, wenn man acht gibt. Ich bin zum Schluss gekommen, wenn man als jemand, der nicht acht gibt, Konflikt erlebt...

ELLA: Das ist es, worüber ich rede! Für mich ist es wahr. Normalerweise, wenn Leute diese Ideen nicht kennen, kommt es oft zu Konflikten, wenn Leute einander sagen: "Das ist meine Vorliebe; das ist deine.“ Jetzt krachen sie aneinander und lösen es dann auf, und aus Konflikten entstehen schließlich sehr oft Kompromisse.

Sitzung 1970
Samstag 1. April 2006


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 23. Jan 2018, 08:12 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

ELIAS: (kichert) Ich schlage vor, Dir einfach zu erlauben, im Fluss zu sein und nicht unbedingt zu kategorisieren. Erlaube Dir, mit Deiner natürlichen Energie zu strömen und Andere auf Dich anzuziehen, mit denen Du interagieren und miteinander teilen kannst. Erlaube Dir einfach die unterschiedliche Anziehung zu evaluieren. Anziehung ist nicht immer romantisch. Individuen mögen sich bisweilen gegenseitig in echter Zuneigung und Liebe, aber nicht romantisch anziehen. Erlaube Dir deshalb offen zu sein für alle Beziehungen, die Du generierst. Auf diese Weise wirst Du das Individuum, das möglicherweise Dein romantischer Partner wird, auf Dich anziehen und erkennen. Aber wenn …

LEELA: Ist es der in Mexiko?

ELIAS: Ja, und er ist auch ein Seelenpartner. Erinnere Dich daran, dass Du eine unglaubliche Energie-Kapazität des miteinander Teilens hast. Sie ist grenzenlos. Und Du kannst viele Beziehungen generieren. Und erkenne auch, dass Du Deine Wahlmöglichkeiten begrenzt, wenn Du Individuen und Eigenschaften kategorisierst.

LEELA: Ja. Ich sollte mich fragen, was ich haben will, was ich in einer Liebesbeziehung haben will und was machen wird, dass ich mich mit jemand zusammen wohl und glücklich fühle.

ELIAS: Ja.

LEELA: Ich denke, dass die Essenzfamilie und -Orientierung dieses Mannes in Mexiko Tumold/Sumari sind.

ELIAS: Richtig.

LEELA: Ich habe geträumt, dass ich ihm bald begegnen werde, zumindest sind wir uns im Traum begegnet. Damit hatte ich gar nicht mehr gerechtet. Ich war einfach ich selbst, und plötzlich war er da.

Zuvor sagtest Du, dass ich den Freunden in Ägypten gegenüber nicht belehrend sein sondern mit ihnen teilen und kooperativ sein soll. Hast Du etwas Spezielles damit gemeint, denn ich neige bisweilen dazu, Anderen gegenüber belehrend zu sein. Hast Du das damit gemeint?

ELIAS: Ja, deshalb sage ich das, damit Du erkennen kannst, nicht belehrend zu sein sondern miteinander zu teilen, was erfolgreicher sein wird, denn das generiert eine mühelose Kooperation, und wenn Du instruierst, generierst Du eine opponierende Energie, weil Du Erwartungen generierst.

LEELA: Ja. Okay. Das sollte ich also vermehrt tun und mich nicht um ihre Entwicklung oder ihr Erinnern oder was auch immer kümmern sondern ihnen das überlassen?

ELIAS: Ja, denn das ist weder Deine Verantwortung noch Dein Job. (lacht)

LEELA: Nun, es ist es ein bisschen. Aber ich verstehe, was Du meinst.

ELIAS: Dein Job ist es, mit ihnen mitzugehen und Erlebnisse mit ihnen zu teilen, um sie so zum Offensein und zu ihrer eigenen Bewegung zu ermutigen, aber nicht ihre Bewegung für sie zu generieren.

LEELA: In jüngster Zeit habe ich bemerkt, dass Leute, wenn ich in ihrer Nähe bin, mehr sie selbst werden. Sie sind sich selbst gegenüber annehmender und glücklicher, und ich denke, dass es das ist, was ich in der Brayka-Bay Vision (Ort am Roten Meer in Ägypten) sah. Ich sah, dass ich mit meiner Energie viel für sie tun kann, da sie den Leuten hilft, und ich muss nichts weiter für sie tun als einfach zugegen zu sein.

ELIAS: Darum geht es beim geraden kleinen Schössling. Auf sich selbst achtzugeben und nicht über andere zu urteilen, und bei diesem Vorgang generiert Ihr als automatisches Nebenprodukt ein für sie attraktives Beispiel.

LEELA: Okay. Hier in der Nachbarschaft gibt es ein Konferenz-Zentrum im Wald. Ich hatte den Eindruck, dass ich auch dort arbeiten oder ein spirituelles Zentrum errichten werde. Stimmt das?

ELIAS: Das kannst Du. Das hängt wieder von Dir und dem ab, was Du haben willst und ob Du zulässt, dass Du dies anheuerst und erschaffst.

LEELA: Ja, aber das ist mein Problem. Ich bekomme viele Eindrücke und weiß, dass alles eine Wahrscheinlichkeit ist, also kann man jede meiner Fragen mit „Ja“ beantworten. Ich bekomme viel Eindrücke und denke dann: „Okay, das wird geschehen.“ Natürlich weiß ich, dass es keine Absoluta gibt, und dass es von meiner Wahl abhängig ist, aber hier stecke ich fest, weil ich viele Eindrücke bekomme und nicht weiß, was ich tun soll. Soll ich diesbezüglich die Initiative ergreifen oder es einfach auf mich zukommen lassen? Ich spüre diese Wahrscheinlichkeiten, aber Wahrscheinlichkeiten kann man überall sehen, ohne etwas damit anzufangen. Das ist mein Problem.

ELIAS: Richtig. Es ist nicht so, dass Du Dir Eindrücke offerierst, um dann automatisch zur schwarz-weiß Frage zu gehen: “Soll ich das anheuern oder nicht?” Du präsentierst Dir, dass Du viele Wahlmöglichkeiten hast, und wenn Du Dir diese Auswahl ansiehst, präsentierst Du Dir die Chance, aufrichtig auf Dich selbst zu hören und das zu evaluieren, was Du tatsächlich haben willst und was Deine Vorliebe ist. Deshalb präsentierst Du Dir viele Wahlmöglichkeiten, um Dir zu erlauben, Deine Vorlieben und das, was Du tatsächlich haben willst, zu evaluieren. Bisweilen magst Du tatsächlich mehrere Äußerungen haben wollen und nicht nur eine.

Darum geht es bei dieser Präsentation an Dich selbst und nicht darum, dass Du in Einklang mit irgendeinem Deiner Eindrücke handeln oder nicht handeln solltest, sondern vielmehr zu evaluieren, welche Äußerungen Du bevorzugst, was Du tatsächlich haben willst und in welcher Richtung Du wirklich weitergehen willst, ob in eine oder in mehrere Richtungen, im Wissen, dass Du fähig bist, nicht nur diese Entscheidungen zu treffen sondern auch alles, was auch immer Du haben willst, zu generieren, und zwar in einer oder auch in mehreren Richtungen.

LEELA: Denn ich bekam tatsächlich einiges im Schlaf, weil es da ein paar Dinge wegen Indien gibt, wo ich Zweifel hatte, was durch den Eindruck mit dem Konferenzzentrum verkompliziert wurde, weil ich dann vielleicht ein paar Monate pro Jahr in Holland und mehrere Monate in Ägypten wäre, was perfekt für mich passen würde.

ELIAS: Ja, und darum geht es, zu erkennen, dass es keine entweder-oder bzw. schwarz-weiß oder absolute Situation ist sondern zu evaluieren, was Du aufrichtig vorziehst und haben willst und zu wissen, dass Du dies in verschiedenen Richtungen zustande bringen kannst und an eine getroffene Entscheidung nicht gefesselt bist. Und selbst wenn Du eine Entscheidung triffst, ist das kein Absolutum und kann verändert werden. Deshalb bist Du nicht in eine Position eingesperrt, es sei denn, Du wählst dies.

LEELA: Nein, das weiß ich. Was auch noch aufsteigt, wenn ich diese Dinge sehe … Ich denke, dass ich es nicht alleine tun kann, also brauche ich andere Leute dazu, die damit verbunden sind, beispielsweise die Leute, die ich in Ägypten kennenlernte. Ich kann die Wahl treffen, aber wir tun das zusammen. Es ist eine Co-Kreation. ….

ELIAS: Nein, nein, nein! Es ist keine Co-Kreation. Es ist eine Interaktion und ein miteinander geteiltes Abenteuer, aber keine Co-Kreation. Das ist es, was ich meine, wenn ich Dir sage, dass es von Deinen Entscheidungen und davon abhängt, wie Du Deine Energie projiziert. Du ziehst andere Individuen auf Dich an und generierst diese Art von Umgebung, aber „Du“ erschaffst das. Du ziehst das an, was Du haben willst, um diese Richtung zustande zu bringen.

LEELA: Ich sollte mich also nicht durch solche Gedanken einschränken, dass eine Person sich nicht gerne daran beteiligen wird? Wenn ich wähle, dies zu erschaffen und es tun will, werde ich automatisch die Leute auf mich anziehen, die ich brauche, um es zu tun, mit denen ich dies teilen will.

ELIAS: Ja, zweifellos.

LEELA: Du hast gut Reden!

ELIAS: (lacht) Du kannst das Zweifeln unterbrechen und auf Abstand halten sobald Du Deine Aufmerksamkeit umziehst auf eine Leistung von Dir. Anerkenne das, was Du zustande gebracht hast und erinnere Dich an die Macht Deiner Fähigkeiten und würdige etwas an Dir selbst in spontaner Wertschätzung. Mit solchen Handlungen bestärkst Du Dein Vertrauen und Deine Bestätigung Deinerselbst und unterbrichst die Zweifel.

LEELA: Manchmal ist es hilfreich, wenn ich in Kontakt mit Leuten bin, die an mich glauben und an die ich glaube. Man ist auf gleichem Niveau und hat dieselben Pläne und kann sich gegenseitig Mut machen.

ELIAS: Richtig. Und Ihr bestärkt Euch gegenseitig im Vertrauen auf Eure Visionen, Eure Inspirationen und Euer Anerkennen Eurerselbst.

LEELA: Kann Du mir irgendeinen speziellen Rat geben, etwas wonach ich noch nicht gefragt habe?

ELIAS: Teamarbeit unterscheidet sich von Kooperation. Die meisten Leute definieren Kooperation als Teamarbeit, als von Euch angeheuerte Handlung, in der alle Beteiligten zusammen partizipieren und in dieselbe Richtung gehen oder sehr ähnliche Vorgänge generieren. Das ist Teamarbeit. Es ist nicht Kooperation.

Dies ist wichtig, wird Euch mehr ermächtigen und einen Zugangsweg offerieren, mit dem Ihr ein Hindernis, das Ihr Euch präsentiert, leicht umgehen könnt. Kooperation ist ein Vorgang, den Ihr in Euch selbst äußert, der es Euch erlaubt in „Eure“ Richtung zu gehen. Kooperation erlaubt Euch, "Eure" Richtlinien zu äußern, unabhängig davon, wie oder was andere Individuen äußern.

Wenn Ihr nicht gegen Euch selbst opponiert und mit Euch selbst kooperiert, erlaubt Ihr Euch einen offeneren Zugangsweg, um Euch selbst leichtere Auswahlmöglichkeiten zu präsentieren, die es Euch ermöglichen, Eure Richtung fortzusetzen, ohne Erwartungen gegenüber anderen Individuen zu hegen oder über sie zu urteilen. Wenn Ihr abweichende Äußerungen Anderer nicht unbedingt als Opposition Euch gegenüber sondern einfach als ein anderes zum Ausdruck-Bringen wahrnehmt, erlaubt Euch das, diese Äußerungen nicht zu personalisieren.

Wenn Du in Verbindung mit Deinen eigenen Richtlinien in Dir selbst jene Kooperation generierst, ohne Kompromisse einzugehen, wird Dir das in der Interaktion mit anderen Individuen einen klareren Zugangsweg erlauben, weil Du keine Erwartungen generierst, und das ist wesentlich.

LEELA: Ich sollte also in dieser Hinsicht meine Vorlieben und das erkennen, was ich gerne tue. Hierbei denke ich an meine Beziehung mit Paul. Er ist Sumafi, und seine Art und Weise, sich mit Dingen zu befassen, ist die der Sumafis, was sich bisweilen sehr von mir unterscheidet. Dort rührt unser Konflikt her, und ich nehme das sehr persönlich.

ELIAS: Stimmt.

LEELA: Und das ist unnötig. Es ist das, was ich tue, aber es ist ein bisschen schwierig, weil wir so unterschiedlich sind, aber zwischen uns gibt es so viel Liebe. Wir nehmen keine Anpassungen vor sondern lernen, miteinander umzugehen und uns selbst sowie uns gegenseitig anzunehmen als die, die wir sind und uns zugleich zu lieben.

ELIAS: Ich verstehe Dich, und das ist auch der Grund, warum ich Dir dies sage. Denn wenn Du aufrichtig erkennen kannst, dass „Deine“ Richtlinien „Deine“ Richtlinien sind, die Dir ein Gefühl des Wohlbehagens und der Vorliebe präsentieren und für Dich effektiv und effizient sind, doch ein Anderer mag sich anders äußern, ohne Dich zu kränken.

Der Andere äußert sich nicht auf seine Weise, um gegen Dich zu opponieren, sondern er äußert sich lediglich in Verbindung mit seinen Richtlinien, weshalb das nicht persönlich gemeint ist. Deshalb ist es nicht nötig, das, was der Andere äußert oder tut, persönlich zu nehmen, was Dich auch von der Erwartung befreit, dass er auf ähnlich Weise wie Du handeln oder sich äußern sollte.

Das erlaubt Dir, Dich selbst mehr zur berücksichtigen/zu erlauben und auch mehr Auswahlmöglichkeiten in Verbindung mit dem anderen Individuum für das, was „Du“ tun kannst, zu generieren und innerhalb Deiner Richtlinien weiterzumachen. Es erlaubt aber auch dem Anderen, sich auf seine Weise zu äußern, ohne dass Du darüber urteilst. Das Werturteil wird geäußert, wenn Du personalisierst oder Erwartungen hegst

LEELA: Und ich fühle mich durch sein nicht persönlich gemeintes Verhalten gekränkt. Ich fühle mich verletzt und personalisiere dies dann und versuche, ihn dahingehend zu verändern, dass ich mich nicht mehr verletzt fühle.

ELIAS: Stimmt, und dies alles tust Du selbst. Es ist nichts, was Dir angetan würde, sondern das, was Du in Deinem Inneren tust, wie Du das übersetzt, was ein anderes Individuum tut. Und Deine Übersetzung wird durch Deine eigenen Richtlinien filtriert, was ganz natürlich ist, aber es kann auch fruchtbaren Boden für Konflikte und Verwirrung erschaffen.

Wenn Du jedoch Deine eigene Richtlinien erkennst und anerkennst und sie als effizient und nicht als schlecht erachtest und wertschätzt, kannst Du auch erkennen, dass Andere abweichende Richtlinien haben, und dass - so absolut Deine eigenen Richtlinien für Dich sein mögen - sie das nicht für Andere sind. Es ist nicht schlecht, dass Deine Richtlinien für Dich Absoluta sind. Aber wenn Du Dir dessen gewahr bist und dies erkennst, erlaubst Du Dir, diese Absolutheit zu lockern, was die Äußerungen und Abweichungen anderer Individuen zulässt, so dass sie nicht länger als Bedrohung empfunden werden. Wenn Du personalisierst, werden sie zur Bedrohung, und dann fühlst Du Dich verletzt, frustriert, bist verärgert oder verwirrt.

LEELA: Für mich hängt das auch mit der Rolle zusammen, die Andere in meinem Leben einnehmen, denn es übt einen Einfluss aus, wenn meine Richtlinien und die der Person, mit der ich eine Beziehung habe, sich gleich sind, weil das die Kommunikation erleichtert. Ich denke dass wir uns gegenseitig aufgrund der so sehr abweichenden Richtlinien in einer Liebesbeziehung einschränken könnten.

ELIAS: Diese Möglichkeit besteht. Es ist davon abhängig, wie klar Du bezüglich Deiner eigenen Richtlinien bist und wie gut Du Dir erlaubst, Dich an sie zu halten und Auswahlmöglichkeiten zu erschaffen, mit denen Du keinen Widerstand gegen Dich selbst und somit keine solchen Situationen generierst, in denen Du eine Bedrohung Deiner eigenen Richtlinien auslöst.

Aber Du hast Recht. Das Generieren bestimmter Beziehungen mit Anderen bringt gewisse Schwierigkeiten, wenn Eure Richtlinien sehr unterschiedlich sind. Es ist nicht unmöglich, aber wenn sich Eure Richtlinien ähnlicher sind, generiert Ihr automatisch eine mühelosere Interaktion.

Diese Situation hast Du ganz gezielt erschaffen, um Dir selbst genau diese Informationen zu offerieren und um Deine eigene Richtlinien zu untersuchen, sie zu evaluieren und Dir Abweichungen zu präsentieren und zu üben, abweichende Richtlinien anzunehmen und zu erkennen, dass das nicht unbedingt ein persönlicher Affront oder eine Bedrohung für Dich ist, und falls es so wahrgenommen wird, dass Du es bist, die durch dieses Personalisieren der Handlungen des andere Individuums und seiner Äußerungen Widerstand gegen Dich selbst leistet. Deshalb war und ist dies weiterhin sehr zweckmäßig.

Session 1981
Thursday, April 20, 2006 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 23. Jan 2018, 08:40 
Supraselbst
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JEAN-BAPTISTE: Ich bin sehr daran interessiert zu hören, was Du übers Gedächtnis sagen kannst, dieses Wieder-Erinnern eines Gedichtes oder einen Song-Textes, oder wie bei meinem Kurs in dieser Woche, wo es eine abschließende Prüfung gab und ich ausgebildet worden war, mit den Informationen des Lehrers zu verschmelzen, was mich ziemlich erschöpfte, und das Wieder-Erinnern fällt mir anscheinen auch schwer.

Ich kann damit verschmelzen, aber anscheinend will ich mich nicht erinnern oder brauche es nicht. Es ist so wie wenn ich mir nur erlauben würde, mich an die Dinge zu erinnern, die ich bereit wertschätze, und gegen andere Informationen errichte ich einen Schutzwall, was vielleicht durch eine persönliche Wahrheit oder Selbstschutz beeinflusst wird. Ist es eine persönliche Wahrheit, oder ist es ein Einfluss? (gekürzt)

ELIAS: Die beiden Kernwahrheiten, die vorwiegend Dein Tun beeinflussen, sind die von Rücksicht/Überlegung (consideration) und des Profils (image). Die Profil-Kernwahrheit beeinflusst Dich in Verbindung mit der Eigensteuerung und der Interaktion mit Autoritäten, was auch mit dem Erinnerungsvermögen zu tun haben kann, denn Du rebellierst und opponierst zwar nicht unbedingt gegen Informationen, aber gegen Autoritäten.

Die Informationen assimilierst Du, filtrierst sie jedoch nach Interesse oder Präferenzen, und dabei generierst Du Widerstand gegen Autoritäten und beziehst deshalb diese Gedächtnislücken mit ein.

Wenn Du Dich entspannst und echt erkennst, dass Du es bist, der wählt, Dir bestimmte Informationen zu präsentieren, kannst Du jede Information, die Du Dir durch Lehrer präsentierst, empfangen und dabei erkennen, dass Du es bist, der sie sich selbst präsentiert.

Und so kannst Du filtrieren, was Du bevorzugst und was für Dich am wichtigsten oder interessantesten ist, ohne gegen andere Informationen zu opponieren, da Du erkennst, dass Du es bist, der sie sich präsentiert, um nun präziser das zu definieren, was Du bevorzugst und woran Du interessiert bist.

Du präsentierst Dir ein Gegengewicht. Einige Informationen bevorzugst und assimilierst Du, und sie nützen Dir bei Deiner Eigensteuerung und beim Fortsetzen Deiner Richtung, und die Anderen dienen dazu, das, was Du bevorzugst, noch zu unterstreichen. Dies hat nicht unbedingt etwas mit der Person zu tun, die Du auf Dich angezogen hast, um Dir die Informationen zu präsentieren.

Wenn Du - in der Erkenntnis, dass Du selbst dies alles erschaffst – beginnst, klarer das zu evaluieren, was Du tatsächlich am Erschaffen bist, was Du auf Dich anziehst und Dir präsentierst, kannst Du leichter Deine Wahrnehmung ändern und den Lehrer nicht als Bedrohung Deiner Richtung sehen und auch nicht assoziieren, dass Du Dich dem fügen musst, was die andere Person sagt, sondern Du kannst alle Informationen assimilieren, Gleichgewicht generieren und für Dich das unterstreichen, was Du bevorzugst und Deine Eigensteuerung steigern/aufwerten (enhance).

Sobald Du nicht mehr opponierst, kannst Du Dich damit überraschen, wie leicht Du Dich erinnern kannst, denn Dein energetischer Widerstand und die Opposition angesichts der von Dir wahrgenommen Gefahr, dass jemand Deine Fähigkeit bedroht, Dich in der von Dir gewählten Weise selbst zu steuern, blockieren das Erinnerungsvermögen. Dies erwiderst Du automatisch mit jener Oppositionsenergie der Rebellion, was das Gleichgewicht und das Erinnerungsvermögen blockiert.

JEAN-BAPTISTE: Stimmt. Ich bin ein bisschen rebellisch. Von klein an rebellierte ich gegen Autoritäten, und wenn jemand mir sagte, dass ich etwas tun soll, hat es mir immer Spaß gemacht, das Gegenteil dessen zu tun oder das, was mir als das Gegenteil vorkam. Aber ich erwog und wählte auch, ob ich es tun kann oder nicht.

Ich möchte noch mehr über den Erinnerungs-Mechanismus wissen. Ist es ein Mechanismus, oder ist es eine Handlung?

ELIAS: Du kannst das Erinnerungsvermögen als Mechanismus sehen.

JEAN-BAPTISTE: Ist es wie das Wahren der Energie von Ereignissen, die bereits geschehen sind? Und kann man auch Erinnerungsvermögen generieren hinsichtlich wahrscheinlicher Ereignisse, oder Geschehnisse in Parallel-Realitäten oder anderen Dimensionen? Und das wäre dann kein Wahren von Energie sondern ein Zugriff auf Informationen, die man auf eine uns verständliche Weise übersetzt?

ELIAS: Ja. Es ist nicht unbedingt ein Wahren von Energie sondern ein Mechanismus, der verschiedene Energien anzapft, mit denen Du Dich assoziierst, was hinsichtlich von jedweder Handlung generiert werden kann. Erinnerungsvermögen wird nicht immer über Denken sondern kann auch anders geäußert werden.

JEAN-BAPTISTE: Wie wenn ich plötzlich Erdbeeren, einen Kuchen oder so etwas rieche, was eine Erinnerung auslöst. Ich habe das Geschehen nicht in diesem Fokus erlebt, und es ist vielleicht eine subjektive Erinnerung, vielleicht eine Traumerinnerung oder dergleichen. (gekürzt)

ELIAS: Es ist assoziiert mit etwas, was Du kennst und beschränkt sich nicht auf Erlebnisse in diesem einen Fokus. Es kann mit vielen verschiedenen Erlebnissen zu tun haben, mit nicht physischen, mit anders-dimensionalen, mit wahrscheinlichen oder auch Erlebnissen anderer Fokusse.

Der Erinnerungs-Mechanismus zapft auf vielfältige Weise viele Euch bekannte Erlebnisse an. Er kann nicht nur gedanklich sondern auch mit allen Euren anderen körperlichen Sinnen und über Eure Kommunikationen wie Emotionen, Imagination, Eindrücke oder Intuition generiert werden, auch bezüglich von Partikeln wie Zellen oder Atomen.

JEAN-BAPTISTE: Okay. Es ist also ein ähnlicher Mechanismus wie die Imagination…

ELIAS: Es ist nicht dasselbe, aber die Imagination ist ein starker Zugangsweg zum Beschwören des Erinnerungsvermögens.

JEAN-BAPTISTE: Die Imagination ist das Assoziieren und Erinnern verschiedener, innerhalb des Bewusstseins bereits bekannter Dinge.

ELIAS: Ja.

JEAN-BAPTISTE: Das ist sehr interessant. Denn ich widersetzte mich immer dem Auswendiglernen, weil ich Lernen als Anhäufen von Wissen sah, und so habe ich immer mehr Wissen angehäuft und wahre es in meinen Kopf und halte es dicht beisammen und erinnere mich, doch wenn man es nicht nutzt, verliert man es. (beide kichern)

ELIAS: Nein, nicht unbedingt, denn dieser Mechanismus funktioniert ähnlich wie das Durchforschen von Akten, und er erlaubt Euch, jedwede Euch bekannte Erfahrung einer bestimmten Zeit anzuzapfen. Deshalb musst Du nicht alle Informationen abspeichern, da sie andauernd zur Verfügung stehen. Es geht nur darum, eine bestimmte Erfahrung anzapfen, die dem Erinnerungs-Mechanismus die Informationen verschafft.

Session 1986
Friday, April 28, 2006 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 23. Jan 2018, 08:54 
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YINKA: Hmm. Ich würde gerne eine Beziehung zu jemand erschaffen, der mir gegenüber engagiert und treu ist, ohne über mich zu urteilen. Wie schaffe ich das?

ELIAS: Zuerst einmal musst Du Dich selbst wertschätzen, denn Du ziehst das auf Dich an, was Du projizierst. Und wenn Du eine engagierte, liebevolle Beziehung mit einem anderen Individuum erschaffen möchtest, ist es wichtig, Dich selbst wertzuschätzen, ohne Kompromissbereitschaft, denn diese ist unnötig. Kompromiss erschafft Oppositionsenergie, und auch ohne Bereitschaft zum Erdulden/Hinnehmen, die ebenfalls Oppositionsenergie erschafft.

Selbst-Wertschätzung - ohne Zweifel an Deinen Fähigkeiten und Entscheidungen/Auswahlmöglichkeiten zu haben - ist wichtig, sowie ein echtes Anerkennen der eigenen Vorlieben und Richtlinien, und zu erkennen, dass sie nicht schlecht sind, und dass sie Deine Richtlinien sind, das ist es, was Behaglichkeit generiert. Und dies generiert dann auch das zum Ausdruck-Bringen Deines Orientierungssinn/Gespürs für die Richtung (sense of direction) und für das Selbst. Deshalb müssen Deine Wahrheiten und Richtlinien anerkannt werden, denn sie sind wichtig und bedeutsam.

Wenn Du Dir Deiner eigenen Richtlinien gewahr bist und auf Deine Regie/Richtung vertraust und Dich selbst wertschätzt, ziehst Du Individuen an, die Dir dies reflektieren, die Dich, sowie auch sich selbst wertschätzen, ein Individuum, das sich selbst und seine Entscheidungen wertschätzt und Vertrauen äußert, Vertrauen, das Ihr miteinander teilt, ohne dem Anderen zu diktieren oder gegenseitig Kompromisse einzugehen, statt eines Individuums, das sich selbst kritisiert oder solche Entscheidungen generiert, die Selbstkritik oder Bedauern miteinbeziehen.

(Ausschnitt)

YINKA: Ja, okay. Das verstehe ich. Ich denke, dass ich in gewissem Maße Einzelgänger bin. Bin ich das wirklich? Ich habe die Common-Orientierung, bin Milumet. Heute Mittag hatte ich einen Traum. Ich beobachtete mich, wie ich ganz alleine in einer dunklen Hütte sitze und bin zugleich dieses Traumselbst. Das was so mächtig. Ich denke, dass das nicht bloß eine automatische Person war sondern ich, und ich habe es beobachtet.

ELIAS: Ja.

YINKA: Aber manchmal fühle ich mich immer noch alleine.

ELIAS: Ich verstehe. Dies ist ein mächtiges Bild, das Dir Deinen natürlichen Energiestrom und Deine Vorliebe dafür bestätigt, viel Zeit mit Dir selbst zu verbringen. Aber es gibt auch ein Gleichgewicht. Du kannst Zeit und Handlungen mit Dir alleine inkorporieren und Deine eigenen Erkundungen unabhängig von Anderen und der Interaktion mit diesen generieren, und Dir doch erlauben, auch einige erfüllende Beziehungen mit anderen Individuen zu generieren und miteinander zu teilen, wobei auch Deine Vorlieben honoriert werden. Dass Du bevorzugst, viel Zeit alleine zu verbringen, das ist nicht schlecht. Es ist nicht schlecht, dass Du eine Vorliebe für Unabhängigkeit hast.

Es ist nicht erforderlich, dass Du ständig mit Anderen interagierst.

YINKA: Ja, es ist nur so… Mein Gott, ich weiß nicht.

ELIAS: Das ist das, was Du wieder von Dir erwartest, wenn Du Dich mit Anderen vergleichst. Du siehst Andere und wie diese sich äußern und das, was sie tun und vergleichst Dich damit und kritisierst Dich automatisch und erwartest, das Du Dich auf ähnliche Weise wie sie äußern solltest. Aber das bist Du nicht. Das ist nicht Deine natürliche Äußerung.

YINKA: Heißt das, dass ich trotzdem erfüllende Beziehungen mit Leuten haben kann?

ELIAS: Ja, aber es geht darum, zugleich Deinen natürlichen Energiefluss, Deine Verschiedenheit und Deine Vorlieben zu honorieren.

YINKA: Im Traum sah ich einen Mann, der mit einem Pferd trainierte. Er trainierte auf der hohen Klippe. Hinter der Klippe war ein Vakuum. Und er wechselte ständig von (unhörbar) und den Übungen. Das Pferd steigt sehr schnell hoch, wendet sich dann dem Vakuum zu und versucht das. Er hat es geschafft. Ich war so erstaunt, dass der Mann durch ein Vakuum sprang. Also ging ich näher heran, um mir das Pferd näher anzusehen, ein sehr großes Pferd mit einem Horn auf dem Kopf, ein Einhorn. Ich frage mich, ob Einhörner wirklich existieren.

ELIAS: Ja, sie existierten.

YINKA: Warum habe ich diesen Traum angezogen?

ELIAS: Was ist Dein Eindruck?

YINKA: Das fällt mir nicht leicht. Ich denke, dass man damit leben muss, etwas, womit ich zu tun hatte, Absoluta.

ELIAS: Bei dieser Bildersprache gibt es mehrere Elemente. Eines ist die Mächtigkeit, ein anderes das Vertrauen, ohne zu zweifeln und im Vertrauen darauf, dass diese machtvolle Kreatur frei von Schaden manipuliert werden kann, und dass es eine harmonische Interaktion zwischen Tier und Reiter gibt. Ein weiterer Faktor ermutigt zum Anheuern der Imagination und dazu, einen freien Energiefluss zuzulassen und Dir Spaß zuzugestehen und ihn miteinzubeziehen, was Dir oft entgeht.

YINKA: Ich mache gerad einen Job, den ich nicht wirklich länger ausüben möchte. Vor ein paar Tagen setzte ich mich am Arbeitsplatz hin und dachte mir, dass ich noch nicht einmal mehr Zeit zum Tagträumen habe, was ich so gerne tue, doch es gibt immer ein Problem oder eine andere Sache, so dass ich noch nicht einmal Zeit habe, meine ganze Aufmerksamkeit auf mein Selbst zu richten, denn weißt Du, es gibt immer irgendeine Person, die mich völlig nervt. Wie kann ich von diesem Job wegkommen?

ELIAS: Heure Deine Vorstellungskraft an und schließt das andere Individuum mit ein.

YINKA: Großartig! (beide lachen) So einfach ist das?

ELIAS: Sei verspielter und beziehe das andere Individuum dabei mit ein, was mehr Leichtigkeit statt dieser Ernsthaftigkeit und dieses intensiven Drucks zwischen Dir und ihnen generieren kann.

YINKA: Ja. Du liebe Zeit. Hilf mir. Ich weiß nicht. Ich will nicht sagen, dass ich es nicht weiß, denn ich weiß, dass ich es sowieso weiß.

ELIAS: Ich werde Dir eine neue Übung vorschlagen. Habe immer ein Blatt Papier und einen Bleistift zur Hand und jedes Mal, wenn Du auf irgendeine Weise äußerst „ich weiß nicht“ oder „das kann ich nicht“, notiere das.

YINKA: (lacht) Ist das möglich? Und was mache ich, wenn ich zu Fuß unterwegs bin?

ELIAS: Führe immer Papier und Bleistift mit, und ganz egal, wo auch immer Du bist oder was auch immer Du tust, notiere, wenn Du in irgendeine Situation sagst “Ich kann es nicht” oder wenn Du Dich selbst disqualifizierst. Das ist alles. Mehr musst Du nicht tun. Notiere es einfach. Vielleicht sorgst Du dafür, dass Du nicht nur ein Blatt Papier bei Dir hast.

YINKA: Nun, das kann ich machen. Ich notiere gerne meine Ideen. Ich schreibe gerne ständig auf. Wenn ich jemanden mag, schreibe ich darüber.

(Ausschnitt)

YINKA: Weißt Du, ich werfe meinem Ex immer noch das, was geschehen ist, vor und habe diesbezüglich viel Unbehagen in mir erschaffen. In der letzten Woche war es so viel, so dass ich die Jobs in Ordnung bringen musste und viel herumlief und alles tadelte. Ich sehe mich selbst als Opfer. Ich kann nicht die Realität, die ich haben will, für mich erschaffen. Ich weiß, dass ich meine Realität erschaffe kann und kein Opfer bin, das weiß ich wirklich, und doch werfe ich ihm das immer noch vor.

ELIAS: Ich verstehe. Du tadelst, weil Du das Fehlen von Kontrolle erlebst. Und Du assoziierst automatisch, dass Du Deine ganze Realität nicht tatsächlich erschaffst, sondern dass andere Individuen einiges davon erschaffen, und das sie Dir wirkungsvoll, ohne Deine Erlaubnis und ohne dass Du das haben willst, manche Äußerungen antun können. Der Grund, dass das geschieht, ist der, dass Du, sowie auch andere Individuen, nicht erkennen, was Ihr selbst tatsächlich tut.

YINKA: In unserem letzten Gespräch sagtest Du, dass ich mir einfach meine Vorlieben erlauben soll. Ich ziehe es vor, an der Arbeit mit ihm alleine zusammenzuarbeiten. Ich mag nicht mit seiner Freundin arbeiten. Ich tadle ihn bereits genug. Ich dachte, dass es meine Vorliebe wäre, mit ihm alleine zu arbeiten. Aber ich weiß nicht, wie ich ihn dazu bringen kann, dass er die Freundin nicht mehr zu meinem Arbeitsplatz mitbringt. Wie kann ich jemand dazu bringen, seine Freundin nicht mehr an meinen Arbeitsplatz mitzubringen, wenn ich nur mit ihm alleine arbeiten will?

Als es vor ein oder zwei Wochen für mich zu viel wurde, wusste ich, dass ich mit ihm nicht zurechtgekommen war. Ich wusste, dass es seine Schwäche ist, dass er sich vor Frauen fürchtet. Also beschloss ich, zu ihm an seinen Platz zu gehen, um ihm zu sagen, wie ich mich fühle, und das hatte den erwünschten Effekt. Aber, siehst Du, er sagte mir, dass er offiziell mein Boss ist. Und wie gesagt, ist es meine Vorliebe, dass ich zumindest bei ihm arbeiten kann … (unverständlich), doch er selbst hat die Freiheit, seine Freundin an meinen Arbeitsplatz mitzubringen. Wie kann ich damit umgehen?

ELIAS: Du verstehst immer noch nicht ganz, denn Du siehst hier nicht Deine eigenen Beweggründe. Du sagst: „Ich möchte mit ihm alleine gehen. Ich will mit ihm alleine arbeiten. Ich will diesen Vorgang alleine mit ihm anheuern.“ Nein Dein Beweggrund ist nicht dies, dass Du ständig mit diesem Individuum interagieren willst. Deine Beweggründe sind Zorn und die Opferrolle, Verletztsein und Rache.

YINKA: Ja, ich weiß. Es ist wahr. Du hast Recht. Ich entdecke diese Dinge auch.

ELIAS: Und Vergeltung.

YINKA: Ja, es ist wahr. Ich würde ihn am liebsten umbringen. Ich denke, dass ich ihm den Hals umdrehen werden, das kann ich Dir doch sagen, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

YINKA: Aber ich werde es nicht tun, und zwar wegen mir.

ELIAS: Ich verstehe. Aber das sind Deine Beweggründe. Und mit ihnen fütterst Du diese Äußerungen und diese Vorwürfe in Dir, denn Du fährst fort, das in Deinem Inneren nicht anzusprechen.

YINKA: (seufzt) Nun es hilft mir wirklich.

ELIAS: Tadeln fällt Dir leichter. Und was ist dabei Dein Lohn?

YINKA: Das ich das Opfer war?

ELIAS: Der Opferrollen-Lohn ist, dass Du irgendein Element des Kummers für das andere Individuum erschaffst. Du fühlst Dich etwas entschädigt, wenn Du eine gewisse Irritation generieren kannst, denn wenn Du Irritation generierst und sie bezüglich von ihm äußerst, projizierst Du eine unbehagliche Energie, die er und auch sie erleben, und das ist Dein Lohn.

Denn Du siehst Dich immer noch als Opfer und evaluierst nicht das, was Du in Deinem Inneren generierst und wie Du Dich selbst in einem solchen Maß abwertest, dass Du diese Art von Beziehungen und Interaktionen generierst. Und um Dich selbst in dieser Opferrolle zu entschädigen, generierst Du eine stochernde und unbehagliche Energie in Verbindung mit Ihnen. Aber was tust Du wirklich? Wer verletzt wen?

YINKA: Oh, ich verletze mich selbst.

ELIAS: Stimmt, das tust Du.

YINKA: Ich weiß, aber da gibt es drei Mädels in meinem Inneren. Ich bin drei… (unverständlich), weil dort immer jemand vor mir ist. Ich möchte nicht wirklich Platz machen. Ich möchte mich einfach bei meiner Arbeit wohlfühlen.

ELIAS: Genau darum geht es. Du projizierst Deine Aufmerksamkeit weiterhin nach draußen und kümmerst Dich um diese anderen Individuen statt um Dich selbst und um das, wie Du Dich selbst herabsetzt und wie Du fortfährst, Dich selbst abzulehnen. Statt dies zu evaluieren projizierst Du Deine Aufmerksamkeit auf sie.

Du beschäftigst Dich mit ihnen und dem, was sie tun, wie sie sich äußern, wo und wie, und was ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen sind. Sie, sie, sie. Was Dich dem Umzug zur eigenen Regie nicht näher bringt als damals, als Du und ich mit unseren Gesprächen begonnen haben.

Ja, Du gibst mehr Acht und strebst nach Informationen, denn Du bist bereit, mit mir zu sprechen, und Du generierst in gewissem Ausmaß ein Evaluieren und erkennst vermehrt das, was Du tust, und das ist anerkennenswert, und dafür hast Du meine Anerkennung.

Und Du versuchst, die Übungen zu machen, obwohl Du sie jetzt vielleicht effektiver machen wirst, und Du versuchst, mehr mit Dir selbst vertraut zu werden und diese ungeliebten Szenarien zu ändern, die Deine Vorliebe nicht sind, und die Du nicht haben willst.

Und Du versuchst, Dir Informationen zu offerieren, um Dir mehr Freiheit einzuräumen und diese Depression, diesen Zorn und dieses Herabsetzen Deinerselbst nicht zu äußern, und auch das ist anerkennenswert.

Wenn Du Dich jedoch weiterhin auf die anderen Individuen, ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen und auf das, was sie tun und was sie sind, konzentrierst, wirst Du weiterhin kämpfen und Dich selbst verletzen. Deshalb schlage ich Dir vor: wähle Behaglichkeit.


Session 1993
Sunday, May 7, 2006 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 23. Jan 2018, 08:59 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

ELIAS: Es gibt diese automatische Annahme, dass alle auf Eurem Planeten identisch wahrnehmen würden, so wie es auch diese automatische, absolute Annahme bei den Begriffen Ja und nein gibt. “Ja“ heißt ja, und „nein“ heißt nein. Anders könnt Ihr dies nicht interpretieren, denn es sind Absoluta, was jedoch nicht unbedingt stimmt.

Es gibt viele solcher Äußerungen, wo das „Nein“ einer Person nicht unbedingt nein oder das „ja“ auch nicht unbedingt ja bedeuten, die beweisen, wie ein als absolut wahrgenommen Betriff zur Verwirrung führen kann, wenn der Andere ihn anders definiert.

Dies gilt auch für Eure Kernwahrheiten. Es ist für Euch schwer verständlich, dass andere Individuen vielleicht nicht auf gleiche Weise wahrnehmen wie Ihr selbst, und dass ihre Definitionen oder Bedeutungen mancher Begriffe sich von den Euren sehr unterscheiden mögen. Ihr äußert Euch vielleicht in einer Richtung sehr absolut, aber einem Anderen mag sich dies ganz anders präsentieren, und für ihn mag es eher vage sein.

Das, wie Ihr Eure Wahrheiten definiert, ist auch ein wichtiger Faktor, denn Ihr mögt Begriffe wie „Verantwortung, Gesetze, Ursache und Wirkung“ miteinbeziehen, und Andere mögen sie ganz anders definieren, weshalb dies anders geäußert wird.

BOBBI: Und was kommt als Nächstes?

ELIAS: Jetzt fängt die Schatzsuche an. Nachdem Ihr Eure Wahrheiten identifiziert habt, fangt Ihr an, auf alle Eure Handlungen sowie darauf zu achten, wie sie mit Eurer Kernwahrheit assoziiert sind. Denn alles, was Ihr tut und assoziiert, ist von diesen Kernwahrheiten motiviert und damit verknüpft.

Das, wie Ihr handelt, wie Ihr in Situationen und Interaktionen assoziiert, wie Ihr eine Tür oder einen Schrank öffnet, das Bett macht, durchs Zimmer geht, ein Buch lest, alles, was Ihr tut, ist von einer Eurer Kernwahrheiten motiviert und damit verbunden. Im Allgemeinen erkennt Ihr das nicht objektiv, denn es läuft automatisch ab. Wenn Eure Kernwahrheit herausgefordert wird, erkennt Ihr es manchmal, wenn jemand sich anders äußert, aber es geht Euch nicht unbedingt auf, denn Eure automatische Erwiderung ist es, an ihm zu zweifeln und nicht Euch selbst zu hinterfragen und zu sagen: „Warum tut er das und äußert sich so?“ was Verwirrung erschafft.

Sobald Ihr Eure Kernwahrheit identifiziert habt und beginnt, auf alle Eure Handlungen achtzugeben, könnt Ihr Euch fragen: „Was tue ich in diesem Augenblick und wie ist das mit meiner Kernwahrheit assoziiert? Wie wird es von meiner Kernwahrheit motiviert?“ Das kann das vergnügliche Element beim Entdecken und Erforschen der Kernwahrheit sein.

Weniger vergnüglich ist das, was Euch im Allgemeinen dazu bringen, die Kernwahrheit zu entdecken, weil die Meisten dabei generell weniger behagliche Erfahrungen miteinbeziehen. Doch sobald Ihr sie entdeckt habt, wird sie zu einer Belohnung, denn mit dem Entdecken dieser Kernwahrheit belohnt Ihr Euch auch, weil Ihr zugleich entdeckt, wie sie all Euer Tun motiviert.

Und somit sind Präsent-Sein und Achtgeben im Jetzt nicht länger eine lästige Aufgabe sondern werden faszinierend und vergnüglich, den Ihr seht Eure Kernwahrheit nicht länger als Feind oder Äußerung, die eliminiert werden muss sondern erkennt, dass sie Eure Richtlinie ist, die Euch dient und Euch nutzt, weil sie Euch Behagen bringt. Wenn Ihr nicht auf sie achtet, kann das zu Hindernissen und Schwierigkeiten führen. Doch wenn Ihr sie erkennt und Euch Eurer Richtlinie gewahr seid, könnt Ihr erkennen, dass Ihr noch viel mehr Auswahlmöglichkeiten habt als Ihr zuvor wahrgenommen habt.

Und so könnt Ihr anfangen, absichtlich Entscheidungen zu generieren, die Eure Richtlinien und Eure Richtung honorieren und mit Euch selbst und Eurer Wahrheit kooperieren, was es Euch ermöglicht, Eure Entscheidungen frei von Erwartungen an Andere zu generieren, da Ihr echt erkennt, dass Ihr es seid, der die Wahl trifft, und dass kein Anderer Euch etwas antut sondern dass Ihr selbst Entscheidungen generiert, die wiederum Eure eigene Wahrheit triggern und Ihr dagegen opponiert.

Und wenn Du vermehrt gewahr bist, fängst Du an, Wahlmöglichkeiten zu erkennen, mit denen Du gegen die eigenen Richtlinien nicht opponierst, und erkennst, dass Du manchmal gegen Deine Richtlinien opponierst, wenn Du Dich anderen Individuen fügst, Kompromisse eingehst oder die eigenen Richtlinien verurteilst und Dir sagst – obwohl Du ihnen weiterhin Folge leistest – dass sie schlecht wären, oder dass Du diese Entscheidung nicht fällen oder diese Richtung nicht einschlagen solltest. Doch es geht nur darum zu erkennen, dass es Deine Richtlinien sind, die in Verbindung mit Deinen Richtungen und Vorlieben gut sind. Sobald Du sie anerkennst, erlaubt das Dir, anders vorzugehen, und hierin liegt Deine Freiheit.

BOBBI: Ich denke an etwas im letzten Monat, was viele Wahrheiten triggerte, denn wir forderten meinen Sohn auf, endlich auszuziehen. Er lebte bereits seit mehr als einem Jahr wieder bei uns. Er liebt Drama, was für ihn okay ist, aber mit ihm im selben Haus zu leben, das war für mich zu viel, und wir sagten ihm, dass er ausziehen soll.

Er zog aus, aber seitdem habe ich einen großen Konflikt, denn ich sehe, dass er sich anscheinend abquält und fühle mich dafür verantwortlich, etwas zu unternehmen. Andererseits denke ich, dass er erwachsen ist und zurechtkommen kann und dass er das auch mag, was er erschafft, denn er fährt fort, es zu tun, all seine verschiedenen Konflikte. Ich vermute, dass es für mich um die Elternrollen-Kernwahrheit geht.

ELIAS: Ja, und es geht auch um Deine Opposition gegen die eigenen Richtlinien in Verbindung mit Deinen Vorlieben. Du hast Deine Rollen-Wahrheit, doch diese Rollen sind nicht statisch, und sie ändern sich andauernd. Sogar die Elternrolle ändert sich in Verbindung mit Deinen Vorlieben. Wie gesagt, sind Deine Vorlieben mit Deinen Kernwahrheiten und Richtlinien assoziiert, die jedoch nicht statisch sind und sich wandeln.

Du spielst ein Wechselspiele zwischen beiden Kern-Wahrheiten: Der Kernwahrheit der Verantwortlichkeit und jener der Eltern-Rolle und opponierst gegen Beide. Denn was Deinen Sohn anbelangt, opponierst Du gegen Deine Vorliebe, für Dich selbst verantwortlich zu sein und erkennst, dass es unnötig ist, Verantwortung für ihn zu übernehmen, doch Du opponierst dagegen und äußerst jenes „Sollte“ und sagst Dir: „Ich sollte dass tun.“

Du erkennst, dass Deine Eltern-Rolle sich wieder ändert, wogegen Du jedoch ebenfalls opponierst. Du opponierst gegen Deine Vorliebe und sagst Dir, dass Du Dich nicht auf diese Weise äußern sondern ihm vielmehr als Führung, Rollenmodel oder Lehrer helfen solltest, was Du jedoch nicht bevorzugst. Dieses „Sollte“ wird aber geäußert, und das ist es, was Verwirrung, Konflikt und Herausforderungen bringt. Damit ringen Viele, weil sie nicht erkennen, das sie tatsächlich gegen ihre eigene Richtlinie opponieren.

BOBBI: Ich erkannte schon, dass ich gegen Vorlieben ankämpfe und starke Assoziationen hege… Doch ich sah es nicht als Rolle sondern habe es für Verantwortungsgefühle gehalten, dass ich ihm helfen und ihn unterstützen sollte, denn ich interpretiere sein Tun oft so, dass er Hilfe braucht. Andererseits bevorzuge ich es, an diesem ganze Drama und diesem Konflikt nicht zu Hause zu partizipieren.

ELIAS: Ich verstehe. Und wie söhnst Du Deine Vorlieben aus? Indem Du sie bestätigst und erkennst, dass sie auch nicht ganz schwarz und weiß sind und vielfältig geäußert werden können. In Verbindung mit Deiner Verantwortungs-Kernwahrheit hast Du eine Vorliebe fürs Helfen. Das ist weder schlecht noch falsch. Es geht darum, Entscheidungen zu treffen, die mit Deinen Vorlieben in Einklang sind und Dir zu erlauben, Deine Richtung ununterbrochen fortzusetzen.

Unterstützend kannst auf vielfältige Weise sein, nicht nur finanziell oder physisch. Du kannst ihn dadurch unterstützen, das Du annehmend bist, ohne Erwartungen zu generieren bezüglich von dem, was er tun oder nicht tun sollte und kannst beispielsweise annehmendes Miteinanderteilen/Aussprechen ermöglichst, wenn Du dies zu tun wählst, und ihn so ohne physische Hilfsmaßnahmen unterstützen, die in Verbindung mit der Wahrnehmung generiert werden, dass ein Anderer eine von Euch generierte Äußerung tatsächlich benötigt, die im beweist, dass Ihr Anteil nehmt und ihn unterstützt. Beweise sind unnötig. Dein Dasein ist der Beweis, das Du Anteil nimmst und bereit bist und begehrst, unterstützend zu sein.

Das Annehmen Deiner Verantwortungs-Richtlinie betrifft das, wie diese Wahrheit Dich lenkt und das beeinflusst, wie Du Dich verhältst, äußerst und generierst. Die andere Person erschafft ihre Erlebnisse in Verbindung mit ihren eigenen Wahrheiten und muss nicht repariert werden.

BOBBI: Das ist für mich herausfordernd, insbesondere da es um meinen Sohn geht.

ELIAS: Ich verstehe Dich, und dies hat auch mit dem Rollenverständnis zu tun. Aber wenn Du diese Deine Wahrheiten bestätigst, fängst Du an, diese „Sollte“ und „Sollte-Nicht“ aufzulösen, denn es sind Erwartungen, die Oppositionsenergie äußern.

Deine Vorlieben sind mit Deinen Kernwahrheiten und Richtlinien assoziiert, aber sie ändern sich und sind nicht statisch. Du musst nicht unbedingt mit dem Verhalten oder den Entscheidungen eines Anderen einverstanden sein, und Du musst sein Verhalten und seine Entscheidungen nicht unbedingt mögen, aber dies wird in Dir keinen Konflikt generieren, denn wenn Du nicht gegen Dich selbst opponierst, ziehst Du auch keine Opposition auf Dich an oder reflektierst sie Dir.

So wird Eure Realität geäußert und erschaffen, jede Äußerung, die Ihr auf Euch anzieht. So präzise ist Eure Realität, denn Ihr zieht präzise jede Äußerung, Handlung und Präsentation auf Euch selbst an als Reflektion irgendeine Äußerung, die Ihr selbst generiert, und das ist tatsächlich höchst effizient.

Und das Wunderbare daran ist, dass Du wählen kannst und fähig bist, dies zu steuern, denn es sind Wahlmöglichkeiten, was sehr effektiv ist. In Verbindung mit Deiner Vorliebe für Einfachheit und Mühelosigkeit unterstreicht diese Effektivität, wie leicht, einfach und schnell diese Vorgänge wirksam werden können.

BOBBI: Manchmal kann ich das sehen, aber in anderen Bereichen scheint es riesige Blockaden zu geben. Ich wende es in vielen Bereichen an und vermeide Konflikte, indem ich meine Energie oder Wahrnehmung gezielt verändere. Aber auf anderen Gebieten… Nun ich vermute, dass es dabei um die stärksten persönlichen Wahrheiten geht.

ELIAS: Ja, und deshalb gilt es, nicht nur Deine Wahrnehmung sondern auch Deine Entscheidungen zu ändern und andere Entscheidungen zu implementieren und zu erkennen, was dies bei Dir triggert und wie es mit Deinen Kernwahrheiten zusammenhängt und Dir zu erlauben, andere Entscheidungen zu treffen, die Deine Richtlinien honorieren, die zugleich jedoch keine Richtung starten, mit der Du das bei Dir auslöst, und das ist hierbei das wichtigste Element.

Ihr neigt sehr dazu, die Verhaltensweisen, Handlungen und Entscheidungen Anderer zu sehen und zu wünschen, dass sie diese ändern oder Euch zu sagen, dass sie es besser machen könnten, oder dass sie sich anders verhalten und andere Entscheidungen treffen sollten. Das ist der Punkt, wo Ihr feststeckt, denn es geht nicht um den Anderen, denn er triggert nicht Eure Wahrheiten. Ihr tut das. Ihr selbst opponiert zuerst gegen Eure Wahrheiten, was Euch der Andere dann reflektiert.

Es gilt deshalb, auf Dein Tun achtzugeben und zu erkennen, wie Deine Kernwahrheiten damit assoziiert sind, und dass sie Dein Tun motivieren, und andere Entscheidungen zu generieren, die nicht bewirken, dass Du gegen Deine eigenen Richtlinien opponierst und keinen Konflikt, Besorgnis oder Werturteile zu erschaffen, denn über Andere urteilt Ihr viel weniger als über Euch selbst.

Dein Urteil über Dich selbst „dass Du nicht genug tust oder mehr tun solltest“, das ist stärker. Es ist nicht so, dass der Andere mit seinem Tun aufhören sollte – obwohl das ein Element ist, das jedoch viel weniger stark geäußert wird – denn stärker ist Dein Urteil über Dich selbst, das Du mehr tun solltest, um die Situation zu beheben, aber Du kannst sie nicht korrigieren.

BOBBI: Das erkenne ich. Aber es ist sehr frustrierend.

ELIAS: Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, das Du gegen Deine eigenen Richtlinien opponierst. Du erkennst, dass Du diese Eltern-Rolle und Verantwortlichkeit miteinbeziehst, was sich aber nicht unbedingt als Handlungen übersetzt, dies zu korrigieren.

BOBBI: Ich habe mir sowieso bewiesen, dass das unmöglich ist.

ELIAS: Es geht darum, Dir selbst zu bestätigen, dass Du Anteilnahme und Besorgnis äußerst, was mit Deinen Richtlinien zusammenhängt und völlig akzeptabel ist. Aber es ist unnötig, diesbezüglich physisch zu handeln. Aber es ist auch nicht nötig, Dich für Deine Richtlinien zu kritisieren statt zu sehen, dass sie akzeptabel sind. Anteilnahme/Fürsorge ist mit den Rollen assoziiert, und das ist akzeptabel. Darum geht es, mein Freund.

Du siehst es so, dass Du Fürsorge äußerst, opponierst aber gegen Dich selbst, und von Dir selbst frustriert sagst Du Dir: “Ich möchte fürsorglich sein, sollte es aber nicht sein. Ich kann ihn nicht reparieren.“ Deshalb rechtfertigst Du das, was Du meinst, dass Du es nicht tun sollest: “Ich möchte helfen, aber ich erschaffe seine Realität nicht. Er selbst erschafft perfekt das, was auch immer er erforscht. Deshalb sollte ich nicht das Bedürfnis haben, ihm zu helfen und die Situation sich selbst überlassen.“ Siehst Du nun, wie Du gegen Deine eigenen Richtlinien opponierst?

BOBBI: Ja, und genau deshalb ist es so schwierig.

ELIAS: Bestätige vielmehr Deine Richtlinien: „Ja, ich bin fürsorglich. So äußere ich mich. Und ich werde mich auch weiterhin auf die von mir bevorzugte Weise äußern. Es ist nicht nötig, dass er meine Fürsorge akzeptiert oder sie assimiliert. Wichtig ist, dass ich mir selbst nicht verbiete, mich so zu äußern, denn das ist meine Richtlinie, und ich muss nicht gegen meine eigene Äußerung opponieren. Und es ist auch nicht nötig, dass ich meine Äußerung beweise.“

BOBBI: Toll. So hatte ich das noch nicht gesehen. Ich dachte, dass er so erschafft, wie er es tun will, dass das für ihn okay ist und ich mir darüber keine Sorgen machen sollte, dass er das tut, was er tun will. Und das war wirklich schwierig für mich.

ELIAS: Ich verstehe, denn Du opponierst nicht gegen seine, sondern gegen Deine “Sollte” und “Sollte-Nicht”.

BOBBI: Ja. Das hatte ich nicht erkannt. Ich leugnete meine eigenen Vorlieben.

ELIAS: Stimmt. Das ist das Großartige daran, wenn Du Deine eigenen Wahrheiten entdeckst, und es kann enorm befreiend sein, denn damit gehen ein neues Verständnis und neue Selbsterkenntnis einher.

Session 1996
Wednesday, May 17, 2006 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 23. Jan 2018, 15:03 
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BRENDA: Hängen meine Träume in der Kindheit auch damit zusammen? Ich hatte wirklich intensive Alpträume und hatte manchmal bei meinen nächtlichen Ängsten wirklich Probleme zu wissen, was real war.

ELIAS: Teilweise, und teilweise ein Hindurchträufeln anderer Fokusse.

BRENDA: Und da träufelte etwas hindurch, wovor ich mich fürchtete?

ELIAS: Ja und nein. Individuen, wie auch Du, insbesondere Kinder, können eine Traumbilderwelt erleben, die ein Hindurchträufeln von anderen Fokussen ist und als beängstigend interpretiert werden mag, da dies objektiv von ihnen nicht verstanden wird. Bisweilen kann es das Hindurchträufeln eines tatsächlich erschreckenden Erlebnissens sein, weshalb es also Beides sein kann. Das ist abhängig von der Bildersprache, die Du Dir präsentierst.

Beispielsweise mag ein Kind von einem Vampir oder einem Ungeheuer träumen, und die Bildersprache mag für das Kind sehr beängstigend sein. Das kann ein Hindurchträufeln eines anderen Fokus sein, dessen Erlebnisse für das Kind ungewohnt sind. Es kennt sie nicht aus seinem eigenen Erlebnisbereich, weshalb das Kind sie in Bilder übersetzt, die eine ängstliche Erwiderung erschaffen. Oder es mag vom Ertrinken oder vom Krieg träumen, was ein tatsächliches Erlebnis sein kann, das hindurchträufelt, und das Kind übersetzt dies buchstäblich und richtig, was ebenfalls bange machend sein kann. Das, was hindurchträufelt, kann auf unterschiedliche Weise interpretiert werden gemäß dem, was das Kind objektiv in seinem Fokus versteht.

BRENDA: Das ist einleuchtend. Wenn ich an das denke, was Du über meine (Lebens)Absicht sagtest, und dass ich ganz plötzlich Dinge durch einen anderen Filter verarbeite und es meine (Lebens)Absicht ist, den Unterschied zwischen Fassade und Aufrichtigkeit zu erforschen, kommt mir eine Frage in den Kopf, die ich ebenfalls mit Dir zusammen erforschen möchte, und zwar die zwiespältigen Gefühle, die ich seit ein paar Jahren bezüglich meiner Beziehung mit meinem Mann und meiner Freundin Karen habe, mit der ich liiert war und meine Unfähigkeit zu verstehen oder zu akzeptieren, dass ich beide liebe, dass meine Gefühle der Liebe für sie sich jedoch sehr voneinander unterscheiden. Der Sog geht zu einer Beziehung mit ihr, aber ich finde es unglaublich schmerzlich, und es gibt viel Kummer, wenn ich meinen Mann verlasse. Manchmal ringe ich darum, meine Gefühle und das zu verstehen, was davon echt ist. Hat das mit meiner (Lebens)Absicht zu tun, oder ist es etwas, das wir sowieso zusammen erforschen können.

ELIAS: Alles was Du tust, hat mit Deiner (Lebens)Absicht zu tun. Sie ist das Thema Deines gesamten Fokus und ist somit in jeder von Dir verfolgten oder angeheuerten Richtung involviert. Wie ich schon anderen Individuen sagte, gibt es bei Eurer (Lebens)Absicht, die Ihr Euch auf spezifische Weise zu erforschen erlaubt, sehr, sehr viele Finger oder Verzweigungen. Ja, dies ist mit Deiner (Lebens)Absicht assoziiert, aber auch mit Deinen Glaubenssätzen und dem Erforschen Deinerselbst und Deinen Schritten dorthin, mit Dir selbst intimer vertraut zu werden sowie mit Deinen Vorlieben und Richtlinien und mit dem, was Du haben und was Du nicht haben willst.

BRENDA: Wenn ich diesen Konflikt spüre, heißt das, dass ich dann nicht weiß, was ich haben will oder nicht akzeptiere, was ich haben will?

ELIAS: Erkläre bitte den Konflikt.

BRENDA: Es scheint so zu sein, dass ich eine Entscheidung treffen muss, die ich nicht treffen will, was einen Zwiespalt erschafft, da ich an Beiden hänge, und der Konflikt ist, dass ich eine Entscheidung treffen muss, wo ich doch Beides haben will. Ich denken, dass es Teil des Konflikts ist, dass ich das kenne, was ich habe, und von dem angezogen werde, was neu ist. Bei diesem Konflikt scheinen also Behaglichkeit und Vertrautsein involviert zu sein. (gekürzt)

ELIAS: Teilweise. Fangen wir damit an, was Du zu besitzen versuchst und Deiner Wahrnehmung nach noch nicht hast.

BRENDA: Ich denke, dass es um Innigkeit mit jemandem geht. Das ist es wohl, was mich zu Karen zieht, dass ich eine Intimität mit ihr suche, die ich mit meinem Mann und vielleicht auch mit mir selbst nicht habe.

ELIAS: Aber Du besitzt sie bereits.

BRENDA: Mit mir selbst?

ELIAS: Mit dem anderen Individuum.

BRENDA: Ich habe bereits diese Intimität mit ihr?

ELIAS: Ja.

BRENDA: Ich fühle es immer noch, aber ich habe das nicht physisch, denn ich habe sie seit einem Jahr nicht mehr gesehen und bin physisch nicht länger mit ihr verbunden, aber dieses Gefühl der Intimität ist immer noch da. Wenn ich das also habe, ist das, was mir fehlt, dass ich keinen Kontakt zu ihr habe. Sie ist nicht in meinem Leben. Ich bin physisch nicht mit ihr aber mit meinem Mann verbunden.

ELIAS: Das, was Du haben willst und wahrnimmst, dass Du es noch nicht hast, wäre also eine Beziehung mit ihr.

BRENDA: Stimmt.

ELIAS: Du möchtest die Beziehung mit ihr anheuern, aber Du nimmst es so wahr, dass Du, um diesen Weg zu gehen, die Beziehung mit Deinem Partner opfern musst. Was schätzt Du an der Beziehung mit ihm?

BRENDA: Unsere Freundschaft … Es ist weniger Intimität als Vertrautsein und Kameradschaft. Das, was ich an unsere Beziehung schätze, ist eher wie Freundschaft und Kameradschaft. Es ist einfach eine angenehme Freundschaft, und als ich letztes Jahr versuchte ihn zu verlassen, befürchtete ich, dass ich diese Freundschaft verlieren würde.

ELIAS: Du fürchtest Dich davor, Dir selbst zu vertrauen. Es geht nicht um einen von diesen Beiden. Es geht um Dich und darum, dass Du dieses Zulassen und Vertrauen in Dich selbst durch die Ermächtigung Deinerselbst generierst und Dir erlaubst, das zu generieren, was Du haben willst, ohne zu zweifeln. Die Herausforderung besteht darin, dass Du buchstäblich das Zünglein an der Waage bist. In einer Waagschale ist das Vertraute, was etwas Behagen und Neutralität generiert. Neutralität kann behaglich sein und Sicherheit und Geborgensein geben, aber es gebricht ihr an Faszination. Und in der anderen Waagschale sind Ungewissheit, Ungewohntes, Unbekanntes „aber“ das Potential von Entdeckung, Begeisterung und Freiheit.

Die Schwierigkeit liegt darin, dass das Gewicht in den Waagschalen sich fast gleich ist, was Dich zum Zünglein an der Waage macht und Dir nicht erlaubt, zu Deinem eigenen Entdecken umzuziehen. Denn was die neutrale, behagliche Waagschale anbelangt, nimmst Du es so wahr, dass Du hierfür das Abenteuer und den Umzug zu mehr Gewahrsein Deinerselbst aufopfern musst. Denn wenn Du dies generierst, wird das den Status quo verändern. Doch Du nimmst es auch so wahr, dass Du, wenn Du Abenteuer, Ermächtigung und Entdecken wählst, Behaglichkeit und Sicherheit dafür aufopfert. Ich sage Dir, keines davon muss geopfert werden. Es ist keine Sache von entweder oder. Es gibt noch viel mehr Wahlmöglichkeiten als nur schwarz oder weiß.

Wenn Du zur Selbstentdeckung schreitest und Dir erlaubst, Dich selbst zu äußern und zu erforschten, werden sich beide Waagschalen verändern und nicht unbedingt aufgeopfert sondern können erweitert werden, denn die behagliche Neutralität kann durch ein neues Wertschätzen expandiert werden, weil Du, wenn Du Dich selbst wertschätzt und anerkennst, diese Energie ausstrahlst und andere Individuen ebenfalls eine neue Wertschätzung für Dich äußern werden. Und so kann die Freundschaft mit Deinem Partner noch weiterentwickelt werden, und wenn Du Dir Deine Reise ins Entdecken und zur Freiheit erlaubst, kann das die Beziehung, die Du mit dem anderen Individuum haben willst, ebenfalls verbessern. Das ist keine Sache von Aufopfern oder entweder-oder.

Vielleicht wählst Du für diesen Erlebnisbereich in Deinem Fokus manches von Deiner Selbstentdeckung und Erkundung zusammen mit einem Individuum zu tun, welches Geschlecht (gender) auf ähnliche Weise versteht wie Du das tust. Und vielleicht kannst Du Freundschaft mit dem Individuum erforschen, das Du als Partner gewählt hast. Was bei jeder dieser Richtungen signifikant ist, das ist das, was Du in Dir erforschst und was Du Dir zu äußern erlaubst oder ob Du Dich selbst einschränkst.

BRENDA: Das betrifft auch etwas das, was ich äußere und mir selbst zu erforschen erlaube sowie wohl alles, was mit dieser (Lebens)Absicht zu tun hat. Ich bin an dem Punkt, wo ich verschiedene Karrierewege erforsche und einen anderen Antrieb verspüre. Ich war den Großteil meines Lebens Hochschullehrerin. Aber ich fühle mich vom Kulinarischen angezogen, was ich als vergnüglicher wahrnehme, doch es fällt mir schwer zu erkennen, ob ich das wirklich zu erforschen und zu erleben begehre, oder ob ich meine akademischen Fähigkeiten kritisiere und ihnen nicht vertraue. Ich weiß nicht, warum ich diesen kulinarischen Wege erkunde statt tiefer in den Bereich der Lehre zu gehen, denn ich hatte bislang gedacht, dass es mein Begehren wäre, zu forschen und Hochschullehrer zu sein. Ich verspüre einen Antrieb, der mich woanders hinführt, der weit vom akademischen Bereich entfernt zu sein scheint.

ELIAS: Ich verstehe. Du erforschst Vorlieben und erlaubst Dir vielleicht, echten Spaß beim Erkunden von Vorlieben zu erleben. Nicht alles, was Du tust, muss Arbeit sein.

BRENDA: Ich fühle mich von diesem kulinarischen Pfad teilweise auch angezogen, weil ich ihn als vergnüglich wahrnehme?

ELIAS: Ja, und es ist eine Vorliebe, eine Handlung, die Du gerne tust.

BRENDA: Und das obwohl ich anscheinend mein ganzes Leben damit verbracht habe zu lernen, wie ich Lehrer sein kann und alles, was ich getan habe, immer daran orientiert war, dies zu lernen. Ich gebe nicht einfach etwas auf, denn ich denke, dass es schwer ist zu akzeptieren, dass ich wählen kann, etwa zu tun, weil es eine Vorliebe ist. (It's not me just abandoning something because, I guess it's hard to start accepting that I can choose to do something just because it's preference it's what I want to do.)

ELIAS: Stimmt, und dies entwertet oder kritisiert nicht das, was Du getan hast. Es schmälert nicht das, was Du zustande gebracht hast sondern ist lediglich eine Bestätigung, dass es nicht nötig oder erforderlich ist, in Deinem ganzen Fokus nur in eine Richtung zu gehen, dass Du tatsächlich sehr viele Erkundungsreisen generieren kannst, was Dich ebenfalls weiterentwickelt, denn dies erlaubt Dir, vielfältige Erfahrungen zu machen und bietet Dir mehr Zugangswege, Dich selbst und Deine Fähigkeiten zum Ausdruck zu bringen. Du hast Dich und Deine Fähigkeiten akademisch zum Ausdruck gebracht, und Du hegst auch eine Vorliebe für das Anheuern kulinarische Künste. Das ist eine andere kreative Äußerung. Und Spaß/Freude ist nicht schlecht.

BRENDA: Daran muss ich mich manchmal erinnern.

ELIAS: Spaß/Freude kann sehr bereichernd sein.

BRENDA: Ja, Du hast Recht, und Kochen macht mir Spaß. Es ist eine ganz andere Welt. Es ist manchmal schön, weniger kopflastig zu sein.

ELIAS: Ja.

BRENDA: Mary bat mich, auf die Zeit zu achten. Ich habe noch eine Frage zur Beziehung mit meiner Zwillingsschwester. Gibt es einen Grund, weshalb wir wählten, zu kommen und diese innige Beziehung miteinander zu haben?

ELIAS: Für die Manifestation von Zwillingen gibt es immer einen Grund.

BRENDA: Des Spaßes halber?

ELIAS: Ja, im Allgemeinen, denn dies erlaubt eine spezifische Verbindung zwischen zwei Essenzen, die eine Art Bündnis der Energiegemeinsamkeiten und somit auch etwas gemeinsame Eigenschaften äußern. Es erlaubt solchen Individuen auch, in diesem miteinander Vernetztsein etwas weniger Getrenntsein erforschen.

BRENDA: Das kann ich definitiv erkennen. Die Verbindung zwischen uns ist erstaunlich. Ich denke, dass wir ähnliche Erlebnisse machen, doch die Erkundungen selbst sind auch sehr unterschiedlich, und gestern bat sie mich, Dich zu fragen, ob Du Ihr einen Rat geben kannst, da sie sich in einer sehr zwiespältigen Situation befindet. (gekürzt)

ELIAS: Zwiespältig inwiefern?

BRENDA: Sie hat eine Beziehung mit einem Mann und übernimmt einen neuen Lehrstuhl. Es ist eine sehr konfliktreiche Beziehung, wo keiner dem anderen vertraut, was die sexueller Treue anbelangt. Sie hegt viele Selbstzweifel und fühlt sich möglicherweise sogar der von ihr gesuchten intimen Beziehung nicht würdig. Sie erlebt sehr viel Konflikt und fragt sich, warum sie das gerade jetzt in ihrem Leben hinsichtlich von Beziehungen erschafft, denn ihre Karriere ist sehr erfolgreich, aber ihre Beziehung ist sehr turbulent.

ELIAS: Bei Euch Beiden gibt es von der Energie her, im Erleben und in dem, was jede von Euch äußert, Ähnlichkeiten. Eure Bildersprache mag sich unterscheiden, aber die Beweggründe sind sehr ähnlich.

Ich schlage vor, dass sie echtes Wertschätzen und Anerkennen Ihrerselbst übt und bemerkt, sobald sie Kompromisse eingeht, sich fügt oder sich rechtfertigt, denn dies alles sind Oppositionsenergien. Und wenn Ihr Oppositionsenergien erschafft, reflektiert Ihr Euch diese Energien und bestärkt sie noch. Deshalb kann es sehr wichtig sein zu bemerken, wenn Rechtfertigung, Kompromisse oder ein Nachgeben geäußert werden.

Kompromisse eingehen oder nachgeben scheinen eine temporäre Lösung der Situation zu bieten, aber tatsächlich macht das mehr kaputt. Dieser Vorgang erschafft tatsächlich das Gegenteil von dem, was Ihr annehmt, dass er das erschaffen würde.

Session #2025
Thursday, June 29, 2006 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 23. Jan 2018, 17:05 
Supraselbst
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Die folgende Übersetzkugn stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=2116&L=1

ELIAS: Persönliche Verantwortung ist die Wahrnehmung, dass ihr ein anderes Individuum anleiten oder belehren oder ihm helfen müsst.

ELLA: Zur Selbsterhaltung. Das ist mein Motiv, glaube ich. Für mich ist die Schwierigkeit, dass ich die ganze Zeit glaube, dass ich es aus egoistischen Gründen tue! Ich brauche das! Es ist mir egal, was er tut. Ich brauche es, weil es mich wirklich beeinflusst und ich nicht will, dass es sich auf mich auswirkt. Das ist eine Handlung. Wie breche ich sie ab? Was sage ich mir, wenn ich ihn ansehe und sehe, dass er es wieder macht?

ELIAS: Mache genau das: trenne dich von dieser Handlung. Verwickle dich nicht in die Handlung.

Wenn ihr mit einem anderen Individuum zusammen seid und in dieser Interaktion großes Unbehagen habt, drückt ihr das als eine Nachricht an euch aus. Es ist eine Kommunikation an euch. Das Unbehagen drückt eine Kommunikation aus, dass ihr irgendetwas macht, was im Gegensatz zu euren eigenen Richtlinien und Vorlieben steht. Das kann unterschiedlich stark zum Ausdruck kommen. Manchmal kann es wirklich extrem stark sein.

Es geht darum, sich zu entscheiden, ob man teilnimmt, ob man weiter an bestimmten Interaktionen mit einem Individuum teilnimmt oder nicht. Wenn ihr weiter teilnehmt ungeachtet des Unbehagens und der Kommunikation, die ihr euch zukommen lasst, dass ihr nicht teilnehmen wollt, da das im Gegensatz zu euren Richtlinien und Vorlieben steht, dann übernehmt ihr persönliche Verantwortung für das andere Individuum.

Damit setzt ihr euch und das andere Individuum herab. Ihr erschafft die Tarnung, dass ihr euch höher stellt, dass ihr es besser wisst. Ihr wisst mehr, ihr wisst es besser, ihr habt wirksamere und effizientere Methoden als das andere Individuum. Deswegen setzt ihr offensichtlich das andere Individuum herab, dass es seine Realität nicht gut genug erschafft. Aber ihr setzt auch euch herab, da ihr nicht auf eure eigenen Richtlinien und Vorlieben hört und Energie erzeugt, die gegen euch gerichtet ist. Deswegen setzt ihr auch euch herab.

In diesen Situationen, in denen ihr persönliche Verantwortung für andere Individuen übernehmt, verletzt ihr euch und das andere Individuum und erschafft Konflikt. Der Konflikt kann auf viele verschiedene Arten zum Ausdruck kommen. Ihr seid gegen etwas. Obwohl ihr meint, dass ihr helft, seid ihr eigentlich gegen etwas, was nicht hilfreich ist.

ELLA: Ich habe angefangen das zu erkennen. In manchen Situationen merke ich, dass ich vorankomme, aber dieses eine ... Manchmal glaube ich, helfe ich wirklich, wenn ich andere Individuen genau das tun lasse, was sie wollen, wie auch immer sie wählen. Aber dann wieder kann ich nicht anders. Es gibt wahrscheinlich weitere unbewusste Prozesse, die ich nicht erkenne. An der Oberfläche ist alles perfekt. Das heißt noch nicht, dass nicht vielleicht doch die Absicht dessen, was ich projiziere, im Weg ist, wie du gesagt hast...

ELIAS: Ja.

ELLA: ... dass ich es besser weiß oder dass ich dieses andere Individuum nicht unbedingt anerkenne. Ich nehme nicht ganz an, deswegen wird es stärker und bricht schließlich irgendwie als negatives Ereignis hervor und dann glaube ich, dass ich mich nicht schütze als Selbsterhaltung.

ELIAS: Ja, und das ist die Handlung, Energie in den Behälter zu geben, über den wir früher schon öfter gesprochen haben. Wenn der Behälter voll ist, dreht ihr ihn um und steckt die ganze Energie in ein Ereignis, das euch überfordert und Schwierigkeiten macht und im Allgemeinen recht unangenehm wird.

ELLA: Das stimmt alles vollkommen. Ich wollte nur den Begriff personalisieren verstehen, nicht eine Lösung der Situation finden, sondern verstehen, was du sagst.

ELIAS: Ja.

Zu Kompromiss oder Zusammenarbeit, Zusammenarbeit ist nicht Teamwork. Zusammenarbeit ist eine Aktion, die ihr in euch erzeugt. Es ist sozusagen etwas, das ihr macht, um euch anzuerkennen. Es ist die Aktion, nicht gegen sich zu sein. Kompromiss ist eine Energie, die gegen etwas ist. Mit Kompromissen ist immer in irgendeiner Weise eine Erwartung verbunden.

Wenn ihr mit anderen Individuen zu tun habt, so wie du es beschrieben hast, nämlich dass sie stören, geht es nicht darum, das andere Individuum darüber zu informieren und auch nicht darum, ein bestimmtes Verhalten von einem Individuum zu fordern, sondern in euch echt zu sein und euch zu erlauben, euch und eure Vorlieben auszudrücken, ohne das andere Individuum herabzusetzen. Das kann eine friedlichere Umgebung erzeugen. (Lachen)

JOHN: Ich kann auch sehen, dass die Wahrnehmungswelle - das Herzstück davon – ein Gefühl für Zusammenarbeit ist, indem man aus sich selbst und seinen eigenen Entscheidungen heraus erschafft, bei seiner eigenen Wahrnehmung und dem eigenen Selbstbild bleibt, wie auch immer es wahrgenommen wird.

ELIAS: Ja.

JOHN: Zusammenarbeit hilft den Streit beizulegen.

ELIAS: Ja.

DANIIL: Im Beispiel des Lautseins, angenommen Kompromiss senkt den Lärm ein bisschen, um es dem anderen Individuum recht zu machen, aber man denkt noch, dass man ein Recht darauf hat, laut zu sein, und das andere Individuum kann darum bitten und man ist aus diesem Grund leiser. Zusammenarbeit wäre vielleicht, in einen anderen Raum zu gehen oder Kopfhörer aufzusetzen, damit man seine Handlung weiter tun kann und das andere Individuum auch.

ELIAS: Das hängt von eurer Motivation ab, denn es kann auch kein Kompromiss sein. Wie gesagt, kann das Ergebnis, das ihr in so einem Szenarium wählt, dasselbe sein, aber es ist von anderen Äußerungen motiviert.

Eine Motivation kann mit Personalisieren verbunden sein und damit, sich schuldig zu fühlen für die Situation oder den Ausdruck des anderen Individuums; ihr entscheidet euch deswegen, leiser zu sein. Oder ihr erkennt den Unterschied der Wahrnehmung des anderen Individuums und erkennt an, dass eure Wahrnehmung auch anders ist, und könnt dasselbe Ergebnis wählen, nicht in Verbindung mit Schuld oder Fehler, sondern als eure eigene Wahl dessen, was ihr machen wollt. Deswegen wäre das nicht unbedingt ein Kompromiss.

Wenn ihr Kompromisse eingeht, gibt es eine Erwartung. Es gibt eine Erwartung an euch, und es gibt eine Erwartung, dass auch das andere Individuum sich entsprechend verhält. Wenn ihr einen Kompromiss mit einem anderen Individuum eingeht, erwartet ihr, dass sich das andere Individuum revanchiert für das, was ihr tut. Deswegen ist es, in euren Begriffen, eine Situation von Geben und Nehmen.

RODNEY: Zug um Zug.

ELIAS: Ja. Aber es ist eine Energie der Erwartung, die gegen etwas ist, und setzt euch und das andere Individuum herab, da ihr euch und euren Ausdruck nicht anerkennt. Ihr wertet ihn ab, um diesen Kompromiss mit einem anderen Individuum eingehen zu können. Ihr wollt euch beschränken, wenn es das auch tut und umgekehrt. Wenn es sich nur zum Teil ausdrückt, werdet ihr euch auch nur zum Teil ausdrücken.

RODNEY: Elias, ich habe eine Frage. Du (unverständlich) über Wahrnehmung, dass sie der Mechanismus ist, mit dem wir unsere Realität erschaffen.

ELIAS: Richtig.

RODNEY: Meine Wahrnehmung unserer Diskussion hier ist, dass es ganz mit zwischenmenschlichen Beziehungen zu tun hat.

ELIAS: Weil ihr das jetzt besprecht.

RODNEY: Diese Bewusstseinswelle, die du mit Wahrnehmung bezeichnet hast - ich habe die Erfahrung gemacht, auf ein Bild zu schauen und meine Aufmerksamkeit zu defokussieren und ein ganz anderes Bild zu erschaffen. Ich habe das mit dir besprochen, und du sagtest „Ja, du hast die Tinte geändert, du hast alles geändert und das neue Bild gibt es wirklich in physischer Realität.“ Könntest du zu diesem Aspekt dieser Wahrnehmung genannten Bewusstseinswelle etwas sagen?

ELIAS: Solche Erfahrungen werden nicht ungewöhnlich sein, da Wahrnehmung der Mechanismus ist, der eure Realität erschafft. Sie ist eng mit euren Glaubensannahmen und eurer Aufmerksamkeit verknüpft. Dabei ist aber alles, was ihr erschafft, eine Projektion eurer Wahrnehmung und ihr könnt jeden beliebigen Aspekt eurer Realität in Bezug auf eure Wahrnehmung ändern. Was ist, ist nur so, wie es wahrgenommen wird.

RODNEY: Verbessert diese Welle...

ELIAS: Ja.

RODNEY: unsere Fähigkeit, sich dessen bewusst zu sein, wie wir unsere Wahrnehmung manipulieren, um zu erschaffen, was wir wollen ...

ELIAS: Ja.

RODNEY: und zusätzlich dazu, Dinge zu sehen, die wir jetzt nicht sehen?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Ich lese die Mailing-Listen und sehe, dass Individuen Dinge sehen und Information bekommen, was für mich nur schwer zu erreichen ist. Wenn es ein Gespenst gibt, das am Ende des Tisches hier sitzt, gibt es hier sicher jemanden, der das sehen kann. Ich würde nicht sagen, ich sehe nie etwas, aber es wäre nicht typisch für mich, das zu sehen.

ELIAS: Aber du siehst mich. (Gruppe lacht)

RODNEY: Ich wusste, dass du das sagen wirst!

ELIAS: (Lacht laut) Natürlich. Ich verstehe, was du sagst, und ja, du hast Recht. Denn in der Erforschung und Untersuchung dieser Welle, die sich der Wahrnehmung annimmt, kann es ein Schritt sein, euer Bewusstsein zu erweitern und euch zu erlauben, eure Sinne auf verschiedene Weise einzusetzen, was auch eure Wahrnehmung und was ihr damit erschafft, beeinflussen wird, denn ein weiterer Faktor in Verbindung mit Wahrnehmung sind all eure Kommunikationswege. Zu euren stärksten Kommunikationswegen gehören eure Sinne, die dauernd Information aufnehmen.

Abhängig von eurer Aufmerksamkeit und wie ihr eure Aufmerksamkeit lenkt, kann das sehr beeinflussen, wie ihr eure Wahrnehmung verändert, und euch erlauben, sie auf eine Weise zu manipulieren, dass ihr verschiedenste Manifestationen erschaffen könnt - wie dein Gemälde oder den Stuhl (zu Carole). Wenn ihr erkennt, dass eure Wahrnehmung flexibel ist, dass sie nicht so starr ist, wie ihr geglaubt habt, und sie viel mehr erschaffen kann, als ihr für möglich gehalten habt, könnt ihr wirklich auf einem Holzstuhl sitzen und ihn zu eurem Thron transformieren und ihn in tatsächlicher physischer Realität erzeugen.

Denn das macht eure Wahrnehmung: sie erschafft die tatsächliche physische Realität, an der ihr teilhabt. Das kann auch eure Zellen verändern, da ihr eure Form verändern könnt aufgrund eures Umgangs mit Wahrnehmung.

CARL: Ist das dann für die anderen Leute offensichtlich? Wenn es eine Übereinkunft gibt?

ELIAS: Es ist nicht unbedingt eine Frage der Übereinkunft. Es hat mit Bewusstsein und Offenheit zu tun. Es kann von anderen Individuen wahrgenommen werden und wird oft wahrgenommen, wenn ihr so eine Änderung erzeugt. Andere Individuen werden es bemerken.

Denkt daran, dass jeder von euch die Erscheinung jedes anderen Individuums, das ihr trefft, erschafft. Ihr empfangt ihre Energie und konfiguriert die Form. Deswegen ist es abhängig von euch, wie ihr diese Energie empfangt, wenn das Individuum eine andere Energie projiziert.

Wenn ihr grundsätzlich offen seid, nicht nur mit einer Person sondern ganz allgemein, werdet ihr die Energieveränderungen wahrnehmen und euer Bild der anderen Personen verändert konfigurieren. Das kann in unterschiedlichen Graden sein, die davon abhängen, wie ihr die Energie des anderen Individuums empfangt. Wenn ihr euch erlaubt, weniger starr wahrzunehmen, was ein weiteres Element dieser Welle ist, könnt ihr euch erlauben, Energie mehr in der Weise zu empfangen, in der sie projiziert wurde, statt sie durch eure Richtlinien zu filtern und sie in einer Weise, die ihr viel mehr gewohnt seid, zu konfigurieren. Das ist auch verbunden mit Wahrnehmung und passt gut zu dem, was heute besprochen wurde.

Was ist euer wichtigster Weg der Projektion von Wahrnehmung? Es ist ein Kommunikationsweg und auch eine Art, auf die ihr Wahrnehmung erkennt, aber nicht Denken.

RODNEY: Sehen.

ELIAS: Richtig.

RODNEY: Und wir haben die Seh-Maschine kaputt gemacht.

ELIAS: (lacht) Vielleicht habt ihr sie nicht kaputtgemacht, sondern euch ein ausgezeichnetes und klares Beispiel der Veränderungen von Wahrnehmung gegeben. Was ihr seht, was ihr visuell aufnehmt, beeinflusst eure Wahrnehmung sehr - mehr als irgendeiner eurer anderen Sinne.

CARL: Ich habe eine Frage. Als du zu Rodney sagtest "Und trotzdem siehst du mich“, war mein erster Gedanke: nein, ich sehe Marys Körper. Ich kann den Unterschied hören und fühlen, aber ich sehe keinen.

RODNEY: Aber er machte einen Witz; er meinte es nicht wirklich. Er ist im regionalen Bereich 4. Er ist an einem Ort des Nichts. Du weißt, dass ich das nicht sehen kann, deswegen wusste ich, dass du scherzt.

ELIAS: Ich scherzte eigentlich nicht. Es gibt mehr als eine Art zu sehen. Ihr könnt eure Augen schließen und sehen. Individuen, die kein Sehvermögen haben, können sehen. Bilder werden ausgedrückt. Unabhängig davon, ob ihr euren Sehsinn einsetzt oder nicht, könnt ihr sehen und sogar Bilder sehen. Obwohl ihr den physischen Körper des Individuums Mary erblickt, wenn ihr mit mir interagiert, denkt ihr nicht an dieses Individuum. Ihr assoziiert mich und deswegen seht ihr mich.

GAIL: Es ist so, wie wenn man einen Ventilator sich zu drehen beginnen sieht, wenn man weiß, dass man ihn eingeschaltet hat. Die Elektrizität, die Vorstellung, dass man es ist, der einschaltet, man weiß, dass du da bist, auch wenn man dich nicht sieht. Wie du im Körper von Mary, manipuliert man die Energie im Ventilator, und es ist das Erkennen der Energie.

ELIAS: Richtig. Oder wenn ihr mich im Traum seht, habt ihr jeweils Bilder von mir, und sie sind alle sehr verschieden.

CARL: Ich muss eine Frage stellen. In unserer letzten Sitzung haben wir darüber gesprochen, dass ich ein Gespräch mit dir hatte, und du hast bestätigt, dass das stattfand. Dann hatte ich danach noch ein paar, kannst du das bestätigen? (Elias nickt) Dann dachte ich erstens, dass ich das zu jeder Tages- und Nachtzeit tun kann, wenn ich es möchte. Ich kann mich auf dich einstellen und ein Gespräch haben.

ELIAS: Du hast Recht.

CARL: Dann dachte ich, wenn ich das mit dir machen kann, kann ich das mit meiner toten Mutter, Vater, mit wem und mit was auch immer machen.

ELIAS: Ja.

CARL: Ich fing an, damit zu experimentieren. Wenn ich das mache, neige ich dazu, mich herabzusetzen. An diesem Punkt hört die Kommunikation auf und (unverständlich).

ELIAS: Was ganz normal ist. Wenn ihr euch und die Realität dessen, was ihr tut, und die Interaktion, die geschieht, anerkennt statt sie als Einbildung für nicht vorhanden zu erklären, wird die Interaktion weitergehen. Wenn ihr sie negiert und euch sagt, dass es Einbildung ist, blockiert ihr.

CARL: Neulich in der Nacht hatte ich dieses Gespräch mit dir, und meine Gedanken wanderten. Ich fing an, geistige Bilder von diesem und jenem zu haben. Mein Eindruck war, dass du mir Beispiele freien Denkens vermittelt hast oder wie das Wesen in nichtlinearer Zeit erschafft. Ist das eine richtige Einschätzung?

ELIAS: Ja und aufnehmen, dass ihr nicht unbedingt über das Denken aufnehmt.

CARL: Um jemanden von vorher zu zitieren: „Oh! Das ist groß!" (Elias und die Gruppe lachen laut) Ich glaube, ich bin für den Rest des Tags fertig.

ELIAS: Gut!

JAN: Ich glaube, dass das Gefühl von Frustration ein Auslöser für mich ist, wenn ich beginne, nicht mehr zu tun, was ich will, und anfange, das zu tun, was ich glaube tun zu sollen. Sind diese Frustration und diese Sensation in meinem Körper wie ein Hilfsgeist für mich, Elias?

ELIAS: Es ist ein Signal, ja, und du kannst das als Maß nehmen, besonders in Bezug auf Intensität. Je intensiver du es erlebst, umso größer ist der Ausschlag.

JAN: Danke, Elias.

ELIAS: Gern geschehen.

GAIL: Ich habe eine Frage. Ich habe diesen Zwiespalt in mir. Es ist nicht so, dass ich eine andere Person brauche für das Für und Wider; ich habe das in mir. Ich benutze objektive Bilder dafür, nämlich rauchen und nicht rauchen wollen. Ich mache das schon ungefähr ein Jahr lang. Manchmal ist es entspannend, wenn ich rauche. Dann wieder erreiche ich den Punkt, an dem ich den Geruch nicht mehr aushalte, den Geschmack nicht mehr aushalte und warum ich das mache und dann höre ich eine Weile auf. Ich habe das, worüber auch Jan gesprochen hat, nämlich diese Irritation, aber ich kann nicht herausfinden, warum ich das mache. Hat das mit Wahrnehmung in mir zu tun?

ELIAS: Ja, und auch damit, dass du wählen musst.

GAIL: Ich weiß! Und das nicht nur damit. Es ist so - wo will ich leben, will ich das, will ich jenes. Mir kommt vor, ich sage dauernd: „Wähle! Wähle! Wähle!" aber ich kann mich nicht entscheiden, weil ich den Impuls nicht fühle. Normalerweise hörte ich mir einfach zu und sagte mir: „Oh, ich präsentiere mir das. In Ordnung ich mache es so. Ich präsentiere mir das; ich werde das tun“. Es war einfach. Jetzt bringe ich mich dazu, mich in allem entscheiden zu müssen.

CARL: Soll ich diesen neuen Liebhaber noch treffen? (Gruppe lacht)

ELIAS: Es geht darum, dir zu erlauben, aufzuhören zu analysieren und zu schwanken in Bezug darauf, was die richtige Wahl und das richtige Erkennen ist. Und das ist wichtig: Vorlieben ändern sich und können sich oft ändern. Deswegen kannst du in Bezug auf das Rauchen es einmal gern tun und ein anderes Mal magst du es nicht, und das kann schwanken.

GAIL: Oh, ja, wirklich oft.

ELIAS: Das ist nicht schlecht. Es geht nicht darum, sich dafür oder dagegen zu entscheiden, und das präsentierst du dir.

GAIL: Was meinst du damit, dass ich mich nicht dafür oder dagegen entscheiden muss? Ich tue es oder ich tue es nicht, ich will mich bewegen oder will es nicht?

CARL: Sie will die Stabilität eines beständigen Nachbarn, was auch etwas absolut gültiges wäre?

GAIL: Und so etwas gibt es nicht.

ELIAS: Es geht darum, dir die Flexibilität zu erlauben, die du dir früher erlaubt hast, und in dieser Flexibilität nicht an die Zukunft zu denken, nicht zu projizieren: "Was sollte ich tun? Was sollte ich nicht tun? Welche Richtung sollte ich einschlagen? Welche Richtung sollte ich nicht einschlagen? Früher hast du dir erlaubt, dir zu präsentieren...

GAIL: Ja, es war einfach.

ELIAS: Richtig, weil du nicht antizipiert hast. Jetzt projizierst und antizipierst du und schwankst hin und her. Du achtest im Moment nicht auf deine Vorlieben und projizierst in die Zukunft und die Vergangenheit und lenkst vom Jetzt ab.

GAIL: Ich bin mir dessen sogar bewusst, dass ich das tue, und sage immer: "Bleib im Jetzt. Setz deine fünf Sinne ein.“ Zum Beispiel als ich im Haus meiner Eltern war und versuchte damit zurechtzukommen, half mir, auf meine fünf Sinne und mein Jetzt zu achten. Mir kommt vor, dass ich das jede Minute des Tages üben muss, weil ich ja immer wähle, ja?

ELIAS: Ja. Darauf kommt es an. Ich kann dir sagen, dass sich Üben auszahlt und es dadurch leichter wird.

Sitzung 2116
Samstag 21. Oktober 2006 (Gruppe/Brattleboro, Vermont)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Do 25. Jan 2018, 06:30 
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http://www.eliasforum.org/digests.html

Die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=2377&L=1

INNA: Ich bin Inna. Meine größte Sorge ist, nicht angenommen und geliebt zu werden und mich allein zu fühlen. Am wohlsten fühle ich mich, wenn ich mich wirklich geliebt fühle.

DANIEL: Ich bin Daniel. Meine größte Sorge wäre etwas zu versäumen, was mir mein Leben bietet, und sehr angenehm ist mir, dass, was auch immer geschieht, ich (unhörbar).

ELIAS: Bemerkt oder erkennt irgendwer von euch das Thema all der Sorgen oder Ängste und das Thema von allem, was angenehm ist?

FRAN: (Unhörbar)

ELIAS: Nicht ganz. Darüber reden passt nicht in dieses Szenarium. (Lachen)

RODNEY: Ich glaube, dass das Thema, das sich durchzog, Mangel an Vertrauen war, was wir in Zukunft erschaffen, was uns bevorsteht, und dass wir befürchten, dass wir etwas nicht erschaffen können. Obwohl viele unterschiedlich waren, war das ein Element, das es bei allen gab.

HERNAN: Die Sorgen bezogen sich auf die Zukunft und das Wohlgefühl auf etwas, das jetzt hier ist, in der Gegenwart.

ELIAS: Euer Wohlgefühl ist jetzt. Euer Wohlgefühl ist etwas, das ihr tut, das ihr euch erlaubt zu tun. Eure Sorgen oder eure Ängste betreffen künftige, antizipierte Aktionen, ob ihr nun fürchtet, was sein könnte, oder was ihr dann tun sollt, oder was ihr vielleicht nicht erreicht, oder wo ihr sein werdet. Das sind alles Sorgen, die nichts mit dem Jetzt verbindet, und es sind Spekulationen. Sie sind nicht wirklich, und sie stören euer Jetzt. Eure Sorgen nehmen euch manchmal euer Wohlgefühl, da ihr euer Wohlgefühl durch die Sorge ersetzt und die Sorge eure Zeit in Anspruch nimmt und euch davon ablenkt, genau das zu vollbringen, was Gegenstand der Sorge ist.

Ich habe viele Jahre lang gesagt, die wichtigste Aktion, die ihr alle tun könnt, ist präsent zu sein. Das ist die größte Herausforderung, da es für die meisten Individuen ungewohnt und schwierig ist, immer präsent zu sein. Aber in der Gegenwart verschwinden eure Sorgen, da es in der Gegenwart keine Sorgen gibt. Ihr seid nicht tot, Ihr sterbt nicht, ihr bringt etwas zustande, ihr seid nicht mittellos, und auch wenn ihr mittellos wäret, könntet ihr in eurer Gegenwart darin eigentlich auch Wohlgefühl finden.

Präsent zu sein ist nicht nur eine Frage des Im-Jetzt-Seins. Ihr könnt euch der Gegenwart bewusst sein und nicht präsent sein. Ihr könnt euch dessen bewusst sein, was jetzt geschieht, was euch jetzt umgibt und in welcher Umgebung ihr jetzt seid. Ihr könnt euch sogar dessen bewusst sein, was ihr jetzt macht und könnt nicht präsent sein. Ihr seid mit euch nicht gegenwärtig - in Anerkennung eurer Existenz. Aber ihr SEID präsent, wenn ihr euch wohl fühlt.

Ich habe schon einmal gesagt, dass Individuen im Allgemeinen dann am meisten selbst präsent sind, wenn sie Schmerzen haben. Wenn sie Schmerzen haben, konzentrieren sie sich wirklich stark auf das Unbehagen und sind so wirklich präsent. Sie sind sich wirklich ihrer Existenz bewusst, da es weh tut. Aber wenn ihr wirkliches Wohlgefühl ausdrückt, seid ihr auch präsent. Es geht darum, euch zu erlauben euer Wohlgefühl zu erkennen und diese Gegenwart zu erhalten und durch zukünftige Antizipationen nicht stören zu lassen, euch zu erlauben, jeden Moment zu schätzen, egal, was ihr tut. Ob ihr euch die Zähne putzt, Auto fahrt, auf einem Sessel sitzt – ganz gleich. Es geht darum, eure Wahrnehmung auf das zu richten, was gerade ist.

Eure Wahrnehmung wird sehr durch Assoziationen beeinflusst, die ihr erzeugt. Viele dieser Assoziationen haben nichts mit der Gegenwart zu tun. Es können Assoziationen mit der Vergangenheit oder der Zukunft sein, aber viele sind nicht mit dem Jetzt verbunden. Ihr denkt nicht immer an die Assoziationen. Deswegen fallen sie euch nicht so auf. Obwohl sie stark zum Ausdruck kommen, stechen sie nicht ins Auge. Aber sie beeinflussen eure Wahrnehmung sehr und das erschafft eure Realität.

Wenn ihr euch erlaubt, selbst präsent zu sein, könnt ihr anfangen, in jeder Situation eure Assoziationen wahrzunehmen, denn sie lösen eure Reaktionen, eure Aktionen aus und wie ihr miteinander umgeht. Oft drücken sich Individuen auf eine bestimmte Weise aus, die mit starken Assoziationen verbunden ist, aber sie wissen nicht warum. Diese Assoziationen sind vielleicht gar nicht gewollt oder gewünscht, aber sie sind automatisch. Sie stehen vielleicht in keinem wirklichen Zusammenhang zu euch, was ihr tut oder nicht, aber sie beeinflussen euch darin, wie ihr andere Individuen seht.

Lasst mich euch sagen, Ihr alle habt das, was ihr Werte nennt. Werte sind Teil eurer Richtlinien. Sie beeinflussen euer Verhalten, wie ihr mit anderen Individuen umgeht und wie ihr sie seht und auch, wie ihr eure Welt seht. Viele eurer Werte sind Assoziationen.

Ein Individuum wählt, weil es ihm so angenehm ist, eine Beziehung zu einem anderen Individuum des anderen Geschlechts, also ein Mann und eine Frau. Dieses Individuum denkt vielleicht gar nicht über andere Arten von Liebesbeziehungen nach, aber es kann die Assoziation haben, dass jede andere Art von Liebesbeziehung falsch ist. Wenn es einen Mann oder eine Frau mit einem Kind als Liebespartner antrifft, kann dieses Individuum die automatische Assoziation haben, dass diese Art von Beziehung falsch ist. Sie entspricht nicht seinem Wohlgefühl und somit ist seine automatische Assoziation, dass das falsch ist.

Ein Individuum fühlt mit der Natur und ein anderes Individuum zerstört Wälder. Das erzeugt die automatische Assoziation, dass es falsch handelt. Es ist Unrecht, weil es euer Wohlgefühl bedroht, und ihr wollt das nicht haben. Ihr seid gegen alles, was auch immer euer Wohlgefühl bedroht. Deswegen ist es wirklich sehr wichtig, präsent zu sein, da Präsent-Sein euch erlaubt, eure Assoziationen zu erkennen und zu entscheiden, ob sie noch taugen.

Im Beispiel des Individuums, das eine Liebesbeziehung zu einem Kind hat - und ich kann euch sagen, dass fast alle Individuen in diesem Raum das für falsch oder unangemessen halten - ihr wählt diese Handlung nicht. Es bedroht euer Wohlgefühl nicht, da ihr es nicht macht. Ihr haltet euch heraus, auch wenn ihr davon erfahrt. Aber um euer Wohlgefühl zu rechtfertigen, verurteilt ihr die Aktionen anderer Individuen. Das stört dann euer Wohlgefühl und blockiert Annahme.

Alle von euch verwenden viel Zeit und Bemühungen darauf, anzunehmen oder es zu versuchen. Ihr unterbrecht das jedes Mal, wenn ihr euer Wohlgefühl rechtfertigt und Handlungen oder Entscheidungen eines anderen Individuums verurteilt. Ich habe oft gesagt, dass es nicht notwendig ist, jedem anderen Individuum zuzustimmen um anzunehmen. Ihr habt weiterhin eure eigenen Vorlieben, eure eigenen Meinungen und eure eigenen Richtlinien, die für euch gut oder richtig sind. Aber wenn ihr ein anderes Individuen in seinen Entscheidungen verurteilt, blockiert ihr eure Annahme. Ich kann sagen, dass jedes Individuum jetzt in diesem Raum annehmen will.

Ja?

RODNEY: Du meinst mit dem Wort "annehmen", die andere Person anzunehmen, nicht wahr?

ELIAS: Es ist in Wirklichkeit beides.

RODNEY: Ich erkenne zwei Seiten, mich annehmen und sie annehmen.

ELIAS: Ja. Denn wenn du dein eigenes Wohlgefühl annimmst und nicht erlaubst, dass es bedroht wird, und präsent bist damit, nimmst du dich selbst an und kannst dadurch andere Individuen mit ihren Unterschieden annehmen.

LYNDA: Kann ich ein Beispiel für das geben, was ich denke, dass du sagst? Als ich anfing, mit dir zu reden, machte mir Marys sexuelle Vorliebe Angst. Als eine Freundschaft mit Mary begann und ich wusste, dass es zu einer Arbeitsbeziehung mit ihr kommen könnte - ich weiß das klingt verrückt und zurückblickend ist es das irgendwie auch jetzt - aber ich fragte dich öfters: "Muss ich jetzt lesbisch werden?" und du hast immer freundlich gesagt, „Nein, Ruther. Das musst du nicht.“ Aber es machte mir Angst, weil ich Mary bewunderte; ich bewundere die Elias-Information und in meinem komischen Gehirn dachte ich, dass, um in dieser Gruppe akzeptiert zu werden, ich lesbisch werden müsste. Ich weiß, dass das wahrscheinlich lächerlich klingt, aber es war zu der Zeit sehr wirklich für mich. Über die Jahre wurde mir klar, dass ich meine eigene sexuelle Vorliebe haben kann. Marys Persönlichkeit und ihre Entscheidungen wurden eine Freude für mich, weil ich aufhörte, Angst vor ihnen zu haben. So verwandelte sich unsere Beziehung, und wenn das möglich ist, sind wir inniger, als ich in einer heterosexuellen Beziehung sein könnte. Wir sind Freunde ohne Grenzen oder Forderungen, und es macht mir keine Angst. Aber es hat mir wirklich Angst gemacht.

ELIAS: Ja. Das ist ein gutes Beispiel, da es erläutert, wie ihr euch eures Wohlgefühls beraubt. Ihr verurteilt ein anderes Individuum und euer Wohlgefühl wird bedroht. Statt es anzuerkennen oder zu schützen, beraubt ihr euch seiner. Ihr stoßt euer eigenes Wohlgefühl weg.

LYNDA: Man verleugnet sein Wohlgefühl.

ELIAS: Ja, da die Besorgnis den Ausdruck des Wohlgefühls überlagert.

(Ausschnitt)

FRAU: Was du über Homosexuelle sagst, da habe ich nichts dagegen; das ist überhaupt keine Frage für mich. Tatsächlich wäre ich gern lesbisch! (Elias lacht) Aber mit dem Beispiel mit dem Kind habe ich ein Problem, weil ich das Kind schützen möchte. Auch wenn es außerhalb meines Bereichs ist, glaube ich, dass es unrecht ist. Es ist immerhin ein unschuldiges Kind beteiligt. Ich glaube, dass ich eine Verpflichtung habe, zu urteilen und zu versuchen, das Kind zu schützen, deswegen habe ich Probleme mit diesem Beispiel von dir.

ELIAS: Das ist jetzt auch ein gutes Beispiel, da solche Gedanken und Gefühle in den meisten Individuen hervorrufen werden und das der Punkt ist. Es ist eine Erläuterung dessen, wie ihr reagiert und was ihr dann macht. Es liegt nicht in eurer Verantwortung, das Kind zu schützen. Es liegt nicht eurer Verantwortung, eine Situation in Ordnung zu bringen. Ihr seid nicht das Kind. Ihr erlebt nicht, was das Kind erlebt. Ihr entscheidet euch nicht so wie das Kind.

Ich habe nicht ein Kind als Beispiel genommen, obwohl ich das könnte, das sexuell belästigt wird, was offensichtlich noch stärkere Opposition in euch allen hervorrufen würde. Ich habe von einem Individuum gesprochen, das eine Liebesbeziehung zu einem Kind hat.

Kinder wählen auch. Ihr als Erwachsene seid nicht die einzigen Individuen in eurer Realität, die wählen. Jedes Individuum in eurer Realität wählt vom Moment der Geburt an. Ich kann euch sagen, wenn ihr jetzt sehr kleine Kinder trefft, werdet ihr sehen, wie stark sie ihre Wahlentscheidungen zum Ausdruck bringen und wie sie sich nichts gefallen lassen.

Ich habe dieses Beispiel mit Absicht gewählt, damit ihr eure automatische Reaktion und eure Assoziation wahrnehmt. Es ist Absicht, da ihr das alle in vielen, vielen anderen Äußerungen macht. Ihr habt automatische Assoziationen und rechtfertigt sie. Zum Beispiel könnt ihr ein Individuum sein, das Frieden und Harmonie und Stille schätzt. Wenn ein Terrorist vor euch steht, habt ihr automatisch die Assoziation, dass sie Unrecht haben, und das wird in euch ein Schutzverhalten auslösen.

Wenn ihr selbst wirklich präsent seid, hat das nichts mit Gleichgültigkeit zu tun; es hat nichts damit zu tun, für jemanden da zu sein oder nicht. Es hat mit dem Erkennen zu tun, was eure Realität ist und was die Realität eines anderen Individuums ist. Wenn es andere Entscheidungen als ihr trifft, so heißt das nicht, dass es Unrecht hat. In seiner Realität hat es genauso recht wie ihr, und es kann genauso viele Individuen anführen, die ihm Recht geben, wie ihr. Was ist also richtig? Wer hat Recht?

BILL: Ich glaube, bei uns Menschen scheinen Gedanken einzurasten – zum Beispiel Terrorismus auszumerzen. Was ist der Unterschied zwischen einem Individuum, das Terrorismus nicht mehr verurteilt, aber ihn nicht auf der Welt haben möchte? Welche Handlung oder Nicht-Handlung setzt diese Person, und wie sieht das im Vergleich zu einer Person aus, die Terrorismus verurteilt?

ELIAS: Ganz ähnlich wie du selbst. Du stimmst nicht mit dem Terrorismus überein, aber du benutzt auch keine Waffe gegen ihn.

Genau das habe ich gesagt. Es ist nicht notwendig zuzustimmen, um anzunehmen. Ihr könnt eure Meinung haben, dass das in euren Vorlieben und eurer Meinung nach eine falsche Handlung ist. Aber unabhängig davon, ob ihr meint, dass es falsch ist oder nicht, bekämpft ihr es nicht aktiv.

ELLA: Elias, je mehr ich mich mit deinem Material beschäftige, desto mehr glaube ich, dass ich in meiner eigenen kleinen Welt bin. (Unhörbar) Ich bin nicht mit allem einverstanden, aber ich investiere auch keine Energie in das. Ich weiß, dass es geschieht, (unhörbar) aber es ist einfach so, dass ich in einer anderen Welt bin, eine Welt in der ich sein will (unhörbar). Ist das (unhörbar)?

ELIAS: Ja.

ELLA: (Unhörbar) Macht mich das zu einem gleichgültigen Individuum? Aber dann sage ich mir auch (unhörbar).

ELIAS: Richtig, ja. Das heißt nicht, dass du gleichgültig bist. Sogar im Beispiel mit dem Kind, du bist nicht derselben Meinung und würdest das nicht tun; du nimmst deswegen nicht daran teil. Du kannst sagen, dass das in deiner Realität deiner Meinung nach falsch ist, aber du machst es ja auch nicht.

ELLA: Es wäre falsch für mich, aber ich brauche mir keine Sorgen zu machen, was andere (unhörbar).

ELIAS: Richtig, genau. Selbst beim Thema Terrorismus glauben jene Individuen, die Terroristen sind, genau so stark wie ihr, dass sie im Recht sind. Genau so stark, wie ihr glaubt, dass sie im Unrecht sind, glauben sie, dass sie im Recht sind. Deswegen handeln sie.

Duplizität wird nicht beseitigt, aber ihr könnt sie entschärfen, wenn ihr präsent seid. Ihr könnt sie entschärfen, indem ihr erkennt, dass ihr EURE ganze Realität erschafft. Ihr wählt, euer Wohlgefühl auszudrücken und anderen Entscheidungen nicht zu ermöglichen, es zu bedrohen. Denn die Bedrohung erschafft den Dominoeffekt: Sobald euer Wohlgefühl bedroht wird, erzeugt ihr automatische Assoziationen. Ihr rechtfertigt, ihr verurteilt und ihr ignoriert Annahme, weil Annahme da keine Wahlmöglichkeit mehr ist.

DANIEL: (Unhörbar) Angenommen, ich finde mich in der Situation wieder, dass etwas passiert. Angenommen jemand ertrinkt. Drei Leute sind da - ein Hindu, ein Buddhist und der Dritte ist einer, der das Elias-Material kennt. Der Hindu sagt, dass es sein Karma ist, der Buddhist sagt, dass es eine Illusion ist, und inzwischen ertrinkt jemand. Die Person, die Elias kennt, so wie ich, sagt, dass es seine Wahl ist, in diesem Augenblick zu ertrinken, also akzeptiere ich es als seine Wahl. Alle drei kommen zum Schluss, dass wir ihn ertrinken lassen könnten. Aber gibt es da nicht den Aspekt, dass ich aus einem guten Grund dort bin? Ich habe diese Situation aus einem Grund erschaffen. Es kann meine Vorliebe sein, zu versuchen zu helfen und es wäre dumm von mir, es nicht zu tun. Wenn ich beschließe, wegen eines theoretischen Konzepts nicht zu helfen, könnte ich das für den Rest meines Lebens bedauern.

ELIAS: Ja wirklich, da stimme ich dir zu. Du hast Recht, du hast dich in diese Situation gestellt. Du hast das deswegen in deiner Realität erschaffen. Deswegen würdest du wahrscheinlich automatisch reagieren und versuchen zu helfen. Das ist aber nicht, was ich meine. Das ist nicht der Punkt, da du wirklich in dieser Situation bist, in diesem Szenarium, in diesem Beispiel. In dem Beispiel, das ich angeführt habe, ist keiner von euch in der Situation und ihr habt diese Art von Szenarium in eurer Erfahrung nicht erschaffen.

DANIEL: Es ist nicht so schwarzweiß; es gibt Übergänge, nicht wahr? Zum Beispiel war ich nicht im World Trade Center, als es geschah. Ich war nicht wirklich in dieser Situation, aber ich war sehr darin involviert. Oft sind wir in kleineren Situationen, wo es ganz nahe bei uns sein kann, und es kann unsere Vorliebe sein, etwas zu tun.

ELIAS: Richtig.

DANIEL: Es wird mir klar, dass es besser ist, im Geist der Annahme als der Opposition zu handeln. Aber einige Leute gehen so stark in die Richtung, künstlich anzunehmen, dass sie gar nichts machen, egal, was geschieht.

ELIAS: Und das ist genau richtig: KÜNSTLICH annehmen. Wirklich annehmen heißt zu erkennen, was ihr eigentlich erschafft, was ihr an euch anzieht, was ihr tut.

Du hast Recht, in diesem Szenarium hast du dich in diese Lage gebracht; deswegen reagierst du darauf. Zu sagen, dass die anderen Individuen ihre Realität erschaffen, und ich mich deswegen nicht damit beschäftigen muss, was auch immer sie tun, ist falsche Annahme. Das ist eine Entschuldigung. Das ist keine wirkliche Annahme. Wenn ein Individuum sich euch präsentiert und um Hilfe ruft, sagt ihr dann nein, ich helfe dir nicht, da du deine ganze Realität erschaffst und es daher nicht notwendig ist, dass ich dir helfe? Ihr habt dieses Individuum angezogen.

Ich sage nicht, dass wenn ihr ein Szenarium angezogen habt, in dem ein Kind angegriffen wird und ihr dabei seid - oder vielleicht nicht einmal ein Kind, sondern ein Individuum, und ihr dabei seid – jedenfalls habt ihr euch aus einem guten Grund dorthin gestellt, da hast du Recht.

Aber das ist nicht der Punkt dessen, was ich heute sage. Ich präsentiere euch heute Assoziationen und wie euch eure eigenen Richtlinien in Ereignissen beeinflussen, die nicht stattfinden. Unabhängig davon, ob ihr euch mit einer Situation konfrontiert oder nicht, stören viele Assoziationen, die gar nicht auf Tatsachen beruhen, euch und euer Wohlgefühl. Sie werden vermutet.

RODNEY: Sind uns diese Assoziationen bewusst oder sind sie uns nicht bewusst? Lynda redete über ihre Angst, dass eine homosexuelle Beziehung Voraussetzung wäre, und es scheint mir, wenn sie sich dieser Assoziationen gänzlich unbewusst gewesen wäre, hätte das ihr Wohlbefinden nicht beeinflusst. Wenn ich mir dessen bewusst wäre, dass ich diese Assoziationen hätte, könnte ich sehen, wie das mein Wohlgefühl beeinträchtigt.

ELIAS: Ja, du würdest ...

LYNDA: Entschuldige, dass ich etwas einwerfe. Die Assoziationen, die ich bewusst erlebe, gehen mit einer starken Emotion einher.

RODNEY: Aber du warst dir ihrer bewusst.

LYNDA: Ich glaube, ja, dass das die Definition für mich ist. Wenn ich Assoziationen wahrnehme, dann sind sie sehr schnell und kommen bei mir mit einem Gefühl, das schwierig zu erfassen ist. Ich kann sie erfassen, aber sie kommen mit einer ziemlichen Emotion, was dann schon passt. Das macht es wirklicher, weil es so emotional ist.

Sitzung 2377
Samstag 20. Oktober 2007 (Gruppe - Brattleboro, Vermon


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Do 25. Jan 2018, 07:51 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


NAOMI: Nun komme ich auf ein ernsthafteres Thema zu sprechen, das einen Freund von mir betrifft, und ich habe viele Fragen, was mit ihr/ihm los ist. Es ist ein Freund, den ich schon lange kenne, und ich bin mir sicher, dass wir viele Fokusse zusammen haben.

Derzeit ist er ein Mann, aber er wird eine Frau, also transsexuell. Ich werde versuchen, von ihm als von einer Frau zusprechen, weil er es gerne hätte, wenn ich das tue. Er denkt bereits von sich als Frau, obwohl die physische Operation noch nicht stattgefunden hat. Ich werde also versuche, mich daran zu halten, aber ich mag da hin und her schwanken, denn es ist etwas schwierig für mich, mir ihn nach so vielen Jahren unserer Bekanntschaft nun als Frau vorzustellen, aber ich werde es hinkriegen. Er und ich, wir würden gerne seinen Essenznamen, seine Essenzfamilie usw. wissen.

ELIAS: Welchen Eindruck hast du hinsichtlich der Essenz-Familie?

NAOMI: Ich denke, dass er Milumet ist.

ELIAS: Richtig.

NAOMI: In Einklang mit Vold.

ELIAS: Richtig.

NAOMI: Und ich schwanke zwischen den Orientierungen allgemein/common und weich/soft. Ich denke, dass es wahrscheinlich die Orientierung weich ist, und dass er emotional fokussiert ist?

ELIAS: Ja.

NAOMI: Kannst Du mir den Essenz-Namen geben?

ELIAS: Lyvia. L-Y-V-I-A.

NAOMI: Sind seine meisten Fokusse weiblichen Geschlechts?

ELIAS: Ja, es gibt mehr Frauen als Männer, aber die Differenz ist nicht besonders groß.

NAOMI: Dieser Geschlechterwechsel in einem Fokus kommt ziemlich häufig vor. Ist das inzwischen nur offensichtlicher geworden, oder geschieht das jetzt häufiger, oder bin mir mehr gewahr, dass Leute dies tun? Ich frage mich, was eine Person erschafft, wenn sie ihr Geschlecht vor der Geburt auswählt und dann empfindet, dass es nicht zu ihr passt. Manchmal brauchen sie nicht lange, um das herauszufinden, und andere brauchen dafür fast ein ganzes Leben, wie mein Freund. Kannst Du mir erklären, was eine Person tut, wenn sie dies tut?

ELIAS: Wie Du erkennst, ist dies abhängig vom Individuum, denn es mag eine Wahl generieren, die oberflächlich gesehen dieselbe wie die eines anderen Individuums ist, aber sie wird aus eigenen Gründen generiert. Das Individuum mag sich der Erfahrung halber, in einer bestimmten physischen Körperstruktur zu sein, in einem Geschlecht manifestieren, und dann später wählen, das zu ändern, so dass es wählt, eine bestimmte Körperstruktur und Körperfunktion nur vorübergehend zu erleben und nicht unbedingt beabsichtigt, sich generell mit dieser Art von Energie zu assoziieren und in diesem bestimmten Geschlecht weiterzumachen.

In manchen Situationen kann es mit den vom Individuum generierten Erlebnissen zu tun haben. Das Individuum mag eine vermehrte Assoziation mit einer anderen Energie verspüren, wie dass ein Mann mehr eine weibliche Energie oder dass eine Frau mehr eine männliche Energie spürt, was in unterschiedlichem Ausmaß geäußert werden kann. Das Individuum mag wählen, sein ursprüngliches Geschlecht zu behalten, um auf eine Weise zu erleben, die in Einklang mit seinen Vorlieben ist, vielleicht nicht mit allen seinen Vorlieben, aber mit einigen davon, die in dem physischen Geschlecht, in dem es ist, akzeptabler geäußert werden.

In manchen Situationen mag ein Individuum sich in einem Geschlecht manifestieren und dies dann zu ändern wählen und als Überraschungs- oder gar Erstaunens-Äußerung das andere Geschlecht annehmen. Das Äußern des bevorzugten Geschlechts von Geburt an, das mag für manche Individuen eine eher banale Wahl sein. In Einklang mit seiner (Lebens)Absicht und Persönlichkeit mag es wählen, das Geschlecht in seinem Fokus in einer explosiven Äußerung zu verändern, nicht als das, was Ihr als negativ assoziieren würdet, sondern dass dies eher wie die noch nicht gezündete Wunderkerze eines Teils des Fokus ist, und zu einem bestimmten Zeitpunkt wählt das Individuum, die Wunderkerze zu zünden und die Funken sprühen zu lassen und so die Spannung/Begeisterung, das Erstaunen und die Überraschung der Explosion generieren.

NAOMI: Das ist sehr interessant. In Lyvias Fall brauchte sie fast 60 Jahre, um sich tatsächlich für diesen Wandel zu entscheiden. Sie hat lange damit gerungen, und ich frage mich, warum eine Personen sich so lange damit quält? Ich verstehe eher, wenn jemand schon in sehr jungen Jahren - vielleicht mit zwei Jahren - weiß, dass er/sie das andere Geschlecht ist. Bringt das wirklich eine Verbesserung, wenn man so lange wartet, bis man sich schließlich für diesen Wechsel entscheidet?

ELIAS: Das hängt wiederum vom Individuum ab. Das, wie Du die Erlebnisse jenes Individuum wahrnimmst, mag teilweise zutreffend aber nicht gänzlich akkurat sein, denn einige seiner Vorlieben konnten durch sein Fortsetzen seines ersten Geschlechts geäußert werden. In Assoziation mit seinem ersten Geschlecht hat dieses Individuum sich auf manchen Gebieten bei seinen Erlebnissen und bei dem, was es tut, Leichtigkeit erlaubt. Auf anderen Gebieten mag es etwas Verwirrung gegeben haben oder geben, aber es gab immer beim Fortsetzen seiner ersten Geschlechtswahl diese Sicherheit.

NAOMI: Ja, wenn man in einem Geschlecht beginnt, gibt es immer die entsprechenden gesellschaftlichen Erwartungen, die Art und Weise, wie man erzogen wird und alle diese Dinge, und es ist schwierig, etwas Anderes zum Ausdruck zu bringen.

ELIAS: Richtig. Hier kommt auch das Element der Wertschätzung mit ins Spiel, sobald das Individuum wählt, sich zu verändern. Ihr alle assoziiert in unterschiedlichem Maße Arbeit und Anstrengung mit Wertzuwachs, und wenn sie sich abmühen müssen, um etwas zustande zu bringen, assoziieren das viele Individuen mit Aufwertung/Wertzuwachs und als besonders kostbar. Umso mehr Mühe es macht, desto wertvoller ist Eure Leistung, und umso mehr schätzt Ihr sie.

NAOMI: Das ist einleuchtend. Kommt das jetzt mehr an die Oberfläche, oder geschieht das ebenso häufig wie zuvor, und wir wussten nur nichts davon, oder würdest Du sagen, dass die Leute mit dieser Umschaltung mehr zur weiblichen Energie umziehen?

ELIAS: Das ist ein Einfluss. In Verbindung mit Deiner Frage würde ich sagen, dass es Beides ist. Es wird offener geäußert, weshalb dieser Vorgang mehr wahrgenommen wird, was teilweise den Anschein generiert, dass es sich häufiger ereignet, und in manchen Gebieten geschieht es auch häufiger, aber nicht in allen Regionen Eurer Welt. In manchen Gebieten ereignet es sich häufiger, und in anderen Regionen Eurer Welt ist es sich gleich geblieben, aber man wird sich dessen mehr gewahr.

NAOMI: Okay. Ein anderer Freund hat eine Frage dazu. Wir fragen uns einfach, was die Symbolik davon ist, diese physische Operation vollziehen und den Penis entfernen zu lassen und zu erkennen, dass dies neu konfiguriert wird? Ist es einfach die Bildersprache für den Wechsel selbst oder gibt es da noch etwas Anderes?

ELIAS: Das Rekonstruieren des physischen Körpers ist die externe Äußerung der Rekonstruktion der vom Individuum zum Ausdruck gebrachten Energie, und dies ist sozusagen wesentlich, da es dem Individuum einen sehr starken Fokuspunkt bietet und ihm erlaubt, sich stärker auf diese Veränderung der Energie zu konzentrieren und sich aufrichtig zu erlauben, das zu werden und das freier zu äußern, wer es ist, indem es den Fokuspunkt der physischen Veränderung generiert. Ohne diese physische Veränderung assoziiert das Individuum Unvollständigkeit, nämlich dass es zu viele Hindernisse gibt, um sich zu erlauben, sich selbst aufrichtig auf die Weise zu äußern, wie es dies haben will, die es bevorzugt, die für es selbst am behaglichsten ist, und die auch sein natürlicher Fluss/Strom (flow) ist.

NAOMI: Was meinen Freundin anbelangt, so schleppt sie, wie viele Leute das tun, enorme Schuldgefühle und Selbsturteile mit sich herum. Wir scherzen miteinander über das sich Suhlen in diesen Schuldgefühlen und Selbsturteilen, und sie erkennt das, aber sie fragt sich auch, ob dieser Wandel bedeutet, das sie jetzt kurz davor ist, sich selbst mehr zu lieben und sich selbst mehr anzunehmen. Hat das damit zu tun?

ELIAS: Ja. Bei einem solchen Schritt ist das vermehrte Annehmen des Selbst sehr offensichtlich, den sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart erfordert eine solche Wahl in Eurer Gesellschaft, dass das Individuum aufrichtig auf sich selbst achtgibt, seine eigene Stärke anerkennt und sich erlaubt, seinen eigenen natürlichen Energiefluss zu akzeptieren. Das ist für jedes Individuum eine signifikante Wahl und Bewegung, auch für Deine Freundin. Das Anheuern der bei dieser Veränderung involvierten Vorgänge involviert ein tägliches Bestätigen/Anerkennen und Entfalten der Stärke des Individuums, was sehr anerkennenswert ist.

NAOMI: Nun, ich bewundere das wirklich. Ich weiß nicht, ob ich das tun könnte.

ELIAS: Aber Du wärst nicht motiviert, diesen Vorgang anzuheuern, weil Du andere Erlebnisse wählst. (Fortsetzung folgt)

NAOMI: Kannst Du mir sagen, was bei seiner Schwester abläuft? Die Interaktionen mit seiner Schwester laufen schwierig ab, denn sie standen sich sehr nahe, und bisweilen ist sie sehr annehmend und manchmal völlig kontra, und mein Freund/in weiß nie, wie die Schwester reagieren wird. (gekürzt)

ELIAS: Hier gilt es, zwei wesentliche Faktoren zu erkennen, einmal, dass jedes Individuum seine eigenen sehr starken Richtlinien oder sozusagen Wahrheiten hat. Da es seine Richtlinien sind, sind sie dazu da, dem Individuum zu helfen und ihm ein Gefühl von Ordnung und Behagen, und in gewissem Maße sogar Zufriedenheit im Leben zu geben. Die Schwierigkeit bei individuellen Richtlinien ist dies: wenn einem Individuum Abweichungen präsentiert werden, dies seine eigenen Richtlinien bedrohen, kann das Frust, Verwirrung, Abwehrhaltung oder Zorn erschaffen. Ganz egal, wie diese Bedrohung extern erwidert wird, wird eine Oppositionsenergie generiert.

Wenn ein Individuum verwirrt ist, weil seine Richtlinien konfrontiert werden, personalisiert es automatisch die Äußerung des Anderen und fängt an, sofort und automatisch Erwartungen bezüglich von dem zu generieren, was der Andere tun oder lassen, was er äußern oder nicht äußern sollte. Das ist ein Hinweis auf eine automatische Abwehrhaltung, was eine Oppositionsenergie ist, und dies geschieht, weil das Individuum sich in Gefahr wähnt, da seine Richtlinien konfrontiert werden.

Das ist ganz natürlich, und Ihr alle erlebt dies bisweilen. Je stärker die Richtlinien gefährdet sind, umso stärker wird die Opposition sein, und deshalb betone ich auch immer wieder, wie wichtig es ist, Abweichungen/Differenzen zu akzeptieren.

Der andere Faktor in dieser Situation ist Deine Freundin selbst und die von ihr projizierte Energie. Wenn sie eine Energie aufrichtigen Vertrauens bezüglich ihrer Entscheidung projiziert und Behaglichkeit mit dem Selbst und ihrer Wahl generiert, wird dies konfliktfrei reflektiert. Aber wenn sie zweifelt oder Schuldgefühle hegt oder persönliche Verantwortung für Andere äußert und sich um deren Wahrnehmung sorgt, verändert das die Energie und wird als Konflikt reflektiert.

Denn die Geschwister weisen eine echte gegenseitige Verbindung, Zuneigung und starke Kameradschaft auf, weshalb der Wunsch annehmend zu sein und Unterstützung zu geben groß ist, aber in Verbindung mit der Bedrohung individuellen Richtlinien werden auch automatische Erwiderungen generiert.

Je mehr ein Individuum seiner eigenen Energie gewahr ist und seine eigenen Richtlinien annimmt, umso mehr kann es erkennen, dass es abweichenden Äußerungen oder Entscheidungen nicht zustimmen muss sondern diese annehmen und erkennen kann, dass seine eigenen Richtlinien nicht gefährdet sind sondern dass dies lediglich seine eigenen Assoziation sind. Und erinnere Dich daran, dass die meisten Individuen nicht sehr viel über diese Vorgänge nachdenken.

Sie handeln, erwidern und reagieren nur, weshalb sie nicht unbedingt das identifizieren, was tatsächlich in ihrem Inneren geäußert wird. Sehr oft erkennen sie noch nicht einmal objektiv, was sie tatsächlich fühlen, denn sie sind verwirrt und verstehen die eigenen Äußerungen objektiv nicht, was Schwankung erschafft. Die Schwester will unterstützend und annehmend sein, weiß aber nicht, wie sie das zustande bringen kann, weil die automatischen Erwiderungen der eigenen Richtlinien so heftig sind, dass diese den Wunsch, annehmend und unterstützend zu sein, bisweilen aufheben.

NAOMI: Das ist sehr hilfreich und erleuchtend. (lacht)

ELIAS: Erinnere Dich daran, und das kannst Du auch Deiner Freundin sagen: Dies alles kann wesentlich durch die von ihr selbst geäußerte Energie beeinflusst werden. Wenn sie von vornherein bei dem, was sie in ihrem Inneren und über sich selbst äußert, keine opponierende Energie wie persönliche Verantwortlichkeit, Abwehrhaltung, Schuldgefühle oder Besorgnis projiziert, generiert sie ein geringeres Potential, dass diese Art von Energie ihr reflektier wird, und sie kann ihrer Schwester tatsächlich helfen und sie dabei unterstützen, so dass sie ihre Richtlinien nicht gefährdet sieht.

Wann immer Individuen einen solchen Wechsel generieren, wird das von den meisten Leuten als einschneidend erachtet. Und wenn ein Individuum eine einschneidende oder extreme Richtung oder Entscheidung anheuert, wirkt sich das auf andere Individuen dahingehend aus, dass diese anfangen, sich selbst zu hinterfragen. Sie werden verwirrt und zweifeln an ihren eigenen Richtlinien, und dieses Zweifeln und diese Verwirrung werden für sie beunruhigend, und sie fühlen sich bildlich gesprochen so, als oft sie auf einem Ball balancieren würden. Sie haben nicht mehr das Gefühl, fest auf dem Boden zu stehen. Plötzlich ist ihr Boden verschwunden, und sie balancieren auf einem Ball, was ziemlich wackelig sein kann. Und da sie noch nie zuvor erlebten, dass sie auf dem Ball standen, sind sie unsicher, wie oder ob sie überhaupt darauf balancieren können.

NAOMI: Das ist eine prima Analogie. Vielen Dank.

ELIAS: Gerne geschehen.

NAOMI: Vielen Dank für diese Informationen. Ich werde sie über Deine Kommentare informieren und bin mir sicher, dass sie ihr sehr helfen werden.

ELIAS: (kichert) Du kannst sie auch einladen, und ich bin sehr bereit, objektiv für sie zur Verfügung zu stehen, wenn sie das wünscht.

NAOMI: Das werde ich bestimmt tun. Sie war wegen der Partizipation schüchtern, und ich sagte ihr, dass sie sich keine Sorgen machen muss, dass Du gerne mit ihr sprechen wirst, aber es ist toll, dass Du das aussprichst. Sie ist ziemlich unsicher, welchen weiblichen Namen sie wählen wird. Hast Du irgendwelche Vorschläge, oder kann ich Dir einige ihrer Vorschläge nennen, und Du sagst mir dann, was besser für sie passt?

ELIAS: Du kannst die Vorschläge nennen.

NAOMI: Wir haben an Kate oder Katherine gedacht, und sie denkt an Katherine Louella.

ELIAS: Und welche anderen Vorschläge habt Ihr noch?

NAOMI: Etta Katherine und Karyn Kathleen, Karyn Patricia und Patricia Louise.

ELIAS: Und was zieht sie am meisten vor?

NAOMI: Wahrscheinlich Katherine Louella.

ELIAS: Mein Vorschlag wäre, vielleicht als ersten Namen Katherine und noch den Essenznamen (Lyvia) zu wählen.

NAOMI: Genau das dachte ich mir, als Du den Essenznamen nanntest. Er passt wirklich zur Energie, und ich denke, dass er ihr gefallen wird. (gekürzt)

ELIAS: Alles von Neuem (all anew)

NAOMI: Alles von Neuem, wie die Wunderkerze.

ELIAS: Ja, und sie kann neue Abenteuer als ein Wunder/Erstaunen erschaffen.

Session 2186
Friday, January 26, 2007 (Private/Phone)


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