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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Mo 18. Dez 2017, 07:47 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

LAWRENCE (Tzirz): … Lass uns über die Umschaltung sprechen. Das ist es, was mich in jüngster Zeit am meisten interessiert. Ich habe festgestellt, dass viele Bücher herauskommen. Neulich fiel mir insbesondere in der Buchhandlung ein Buch von Neale Donald Walsch auf, der „Gespräche mit Gott“ schrieb. Ich habe keines dieser Bücher gelesen, aber nun brachte er das Buch „Tomorrow’s God“ (Der Sturm vor der Ruhe) heraus, das zu vielem passt, was Du sagst. Er spricht anscheinend über die Bewusstseinsumschaltung.

ELIAS: Ja.

LAWRENCE: Es spricht fast direkt von der Bewusstseinsumschaltung, und ich frage mich, ob das einfach so ist, dass das kommende Gewahrsein der Bewusstseinsumschaltung sich ereignet.

ELIAS: Ja, sozusagen, denn das ist es, was Ihr als das objektive zum Ausdruckbringen dieser Bewusstseinsumschaltung bezeichnen würdet. Ihr habt Euch zuvor 100 Jahre lang mit der subjektiven Bewegung dieser Bewusstseinsumschaltung befasst, was in Eurer Welt und Realität enorme Erfindungen und Entdeckungen inspirierte. Mit Eurem Eintritt in dieses neue Jahrtausend heuert Ihr das objektive Einfügen dieser Bewusstseinsumschaltung an und werdet auf immer mehr Beweise in Euer Welt stoßen, dass Individuen ihr Gewahrsein erweitern und umziehen zu einem zum Ausdruckbringen dieser Umschaltung.

LAWRENCE: Dies geht also von den Gedanken zum tatsächlichen Platzieren in dieser Realität über, ist es das, was Du sagst?

ELIAS: Nicht unbedingt Gedanken, aber mehr zum objektivem Erkennen von dem, was Ihr tatsächlich tut. Zuvor waren Individuen sehr inspiriert, neue Entdeckungen im - wie Ihr sagen könntet - Zeitalter der Entdeckungen zu generieren, aber objektiv erkannten sie nicht unbedingt, was sie zu diesem Erfindungsreichtum und diesen Entdeckungen motivierte. Da die Leute ihr Gewahrsein ausgedehnt haben, inkorporieren sie nun mehr objektives Verstehen, Erkennen und Gewahrsein ihrer eigenen Expansion, auch der kollektiven Gewahrseins-Expansion in Eurer Realität, und das objektive Einfügen dieser Umschaltung ist das, was dies zustande bringen wird.

LAWRENCE: Okay, das ist für mich etwas einleuchtender. Am Ende seines Buchs schlägt er vor, in verschiedenen Ländern Teams zu bilden, die sich zusammentun, um in dieser Bewusstseinsumschaltung Hilfe zu leisten. Ich frage mich, ob es wichtig ist, sich in Gruppen oder Gemeinschaften zusammenzutun, oder ob es ebenso wichtig ist, das individuell zu tun und alle seine Energie persönlich auszusenden? Ist es wirklich das Eine oder das Andere? Ich kann mir vorstellen, das Beides die Umschaltung fördert, aber gibt es einen Weg, den man gehen sollte, und ich frage mich, ob es eine gute Idee ist, sich einer solchen Gruppe anzuschließen.

ELIAS: Das ist eine Sache der persönlichen Vorlieben. Wenn Ihr Energien mit anderen Individuen bündelt, generiert Ihr Energiestärke und fördert noch viel mehr die Mühelosigkeit beim Zustandebringen von dem, was auch immer Ihr in dieser Umschaltung oder bei jedwedem Vorgang zustande bringen wollt. Wenn Individuen miteinander kooperieren und ihre Energien bündeln, fördern sie das Zustandebringen von Errungenschaften, und im Allgemeinen generieren sie das sehr viel schneller. Was jedoch am wichtigsten ist, ist mit dem Selbst vertraut und sich individuell des Selbst, der eigenen Glaubenssätze und seines eigenen Annehmens und der Art von Energie, die Ihr nach draußen äußert, gewahr zu werden.

Diese Zeit ist sehr auf die Bedeutung des Individuums konzentriert, und die Leute werden sich ihrerselbst vermehrt gewahr, so dass sie sich vorsätzlich selbst dirigieren und nicht zulassen, dass sie von anderen gesteuert werden. Dies ist eine Phase, in der Ihr zum größeren Äußeren des Individuums und zum Neu-Definieren Eure Realität hinsichtlich der Autorität umzieht – nicht als Gefolgschaft/Anhänger sondern dass Ihr Euch selbst steuert.

Wenn Ihr Euch Eurerselbst gewahr seid und Eure Aufmerksamkeit auf dem Selbst belasst, könnt Ihr zugleich in der Kooperation mit Anderen einen energetischen Beitrag leisten, ohne unbedingt physisch oder in der mündlichen oder sogar schriftlichen Kommunikation mit anderen Individuen zu interagieren. Eure Energie kann auf eine Weise projiziert werden, die sich automatisch mit Anderen und deren Energie in ähnlichen Äußerungen verbinden wird, und auf diese Weise bündelt Ihr zusammen mit Anderen Energie, ohne tatsächlich physisch an ihnen zu partizipieren.

Wenn Du bevorzugst, mit Anderen zu interagieren, die sich ähnlich wie Du äußern, ermutige ich Dich dazu, aber nur, wenn dies Deine Vorliebe ist, nicht weil Du meinst, dass Du das tun solltest, sondern wenn Du dies tun willst, denn es ist nicht nötig, Gruppen zu bilden.

Obwohl das Prinzip des Energiebündels ganz real und sehr effektiv ist, mögen sich Individuen noch nicht unbedingt gewahr sein oder ganz verstehen, dass sie dies auch tun können, ohne physische Gruppen zu bilden. Das Bilden physischer Gruppen ist ein Euch vertrauter Vorgang, der etwas bewerkstelligt, aber bisweilen ist das auch einschränkend, denn Individuen mögen sich zwingen, an Gruppensituationen teilzunehmen, wo sie sich nicht völlig wohlfühlen, und sie nötigen möglicherweise ihre Energie, einen Vorgang anzuheuern, den sie nicht bevorzugen, von dem sie jedoch glauben, das sie dies tun sollten, doch so ist das nicht.

LAWRENCE: Ich denke, dass die Idee, mich einer Gruppe anzuschließen, mich noch mehr anspricht. Ich denke, dass man intuitiv weiß oder dass unser Essenz uns wissen lässt, was die richtigen Antworten sind. Aber ich denke auch, das wir es manchmal einfach brauchen, dass ein Anderer das, was wir bereits wissen, ebenfalls sagt.

ELIAS: Ich verstehe Dich, und darin liegt die Bedeutung der Interaktion mit Anderen, nicht im Instruieren sondern im miteinander Teilen von Erfahrungen, und mit diesem miteinander Teilen von Erlebnissen, offeriert Ihr Euch noch mehr Informationen.

LAWRENCE: Prima. Du saust/wehst (to breeze) ganz leicht durch meine Fragen. Ich habe bemerkt, dass es ein erneutes Interesse an der Christus Essenz und dem christlichen Glauben gibt. Ist das die Anwesenheit der Rose-Essenz in unsere Realität, die uns in die Richtung bringt, an die Christus-Essenz zu denken? Es ist nicht unbedingt das, was ich für wahr halte sondern eher die christliche Definition davon.

ELIAS: Ich verstehe, aber das ist eine weitere Bewegung und auch ein Beweis für das Vorankommen der Bewusstseinsumschaltung, nicht unbedingt in Verbindung mit den verschiedenen etablierten Religionen sondern eher als Inspiration, um eine Zugangsweg dazu generieren, wie Individuen sich mehr ihrerselbst und ihrer Auswahl/Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen und ihrer eigenen Bewegung gewahr werden können. Sie mögen einen individuellen Fokus-Punkt äußern, der lediglich ein weiterer Zugangsweg ist, wie sie sich selbst erforschen und dabei eine etwas andere Sprache miteinbeziehen können, was ihr Vorankommen und ihr eigenes Umschalten nicht kritisiert. Sie nutzen nur andere Fokus-Punkte.

Sehr viele Individuen nutzen Gespräche mit mir selbst. Ich bin ein weiterer Zugangsweg und Fokus-Punkt, den Ihr alle anheuert und worauf Ihr Euch anzieht, um Euch Informationen zu offerieren und Euch Eurerselbst und Eurer Glaubensätze mehr gewahr zu werden und Euch somit zu erlauben, Euer Gewahrsein und Eure Fähigkeiten zu expandieren, oder Eure Erlaubnis an Euch selbst zu expandieren, die Fähigkeiten, die Ihr bereits besitzt und noch nicht unbedingt anheuert, zu generieren.

Andere mögen andere Fokus-Punkte nutzen, die es ihnen ermögliche, ihre Energie in eine spezifische Richtung zu konzentrieren und ihnen erlauben, ihr Gewahrsein ebenfalls zu erweitern. Sie nutzen lediglich in ihrem Prozess eine andere Sprache.

LAWRENCE: Im Grund genommen benutzen die Leute einfach unterschiedliche Methoden, um Ihr Gewahrsein Ihrerselbst zu öffnen.

ELIAS: Ja.

(Ausschnitt)

LAWRENCE: Es ist ein konstanter täglicher Kampf mit Glaubenssatzsystemen…

ELIAS: Ah! So kannst Du Dich selbst behindern. Es geht nicht darum, mit Deinen Glaubessätzen zu kämpfen sondern anzuerkennen, dass sie existieren und aufzuhören, mit ihnen zu kämpfen. Mein Freund, jeder von Dir geäußerte Glaubenssatz enthält sehr viele verschiedene Einflüsse. Du magst einen solchen Glaubenssatz betrachten und annehmen, dass er schlecht oder negativ wäre, aber dieser negative Glaubenssatz inkorporiert auch das, was Du als positive Einflüsse erachten würdest. Es geht nur darum, wie er geäußert wird, und das ist die Wahlmöglichkeit.

Hierin liegt Deine Freiheit, nicht im Eliminieren von Glaubenssätzen oder darin, mit ihnen zu ringen, nicht im Kampf mit ihnen sondern im echten Evaluieren Deiner Glaubenssätze und dem Erkennen der diversen Einflüsse, die jeder Glaubenssatz hat. Mit einem solchen Gewahrsein offerierst Du Dir enorme Macht, weil Du dann wählen kannst, wie Du den jeweiligen Glaubenssatz äußern wirst. Du kannst wählen, welch Einfluss Du in Verbindungen mit einem Glaubenssatz inkorporieren willst.

LAWRENCE: In Gesprächen sage ich so leichthin, dass es nicht darum geht, mit den Glaubenssatzsystemen zu kämpfen, sondern dass wir sie akzeptieren.

ELIAS: Richtig.

LAWRENCE: Das sage ich den Leuten, aber es ist so schwer, es zu verinnerlichen!

ELIAS: Das verstehe ich durchaus, denn es ist ein sehr ungewohnter Vorgang, und die automatische Erwiderung ist zu versuchen, ihn zu eliminieren oder zu verändern, aber darum geht es nicht. In die Blaupause diese Realität sind Glaubenssätze und Glaubenssatzsysteme eingewebt. Sie werden nicht eliminiert, denn sie sind ein integrales Element dieser Realität. Wenn Ihr keine Glaubenssätze hegt, partizipiert Ihr nicht an dieser physischen Realität. Erinnere Dich, dass Ihr gewählt habt, in dieser physischen Realität manifest zu sein, und der Grund dafür ist, dass Ihr gewählt habt, alles zu erforschen und zu erleben, was Ihr auf physische Weise in Verbindung mit der Blaupause dieser bestimmten physischen Dimensionen erforschen könnt.

Bei dieser Bewusstseinsumschaltung geht es darum, Eure Glaubenssätze aufrichtig zu erkennen, zu evaluieren und ihrer objektiv gewahr zu sein und diese sowie Euch selbst anzunehmen und Euch somit diese enorme Äußerung der Macht und Freiheit zu erlauben, dass Ihr vorsätzlich wählt, statt Euch durch automatische Erwiderungen einzuschränken.

Kürzlich sprach ich über den Glaubenssatz hinsichtlich von Mord. Die automatische Erwiderung der meisten Individuen ist, dass Mord schlecht ist. Deshalb ist die automatische Erwiderung zu versuchen, das zu eliminieren. Aber es hängt von der Situation ab, ob Ihr das Nehmen eines Lebens tatsächlich als negativ erachtet oder nicht. Unabhängig von dem, wie Ihr bezüglich des Nehmens eines Lebens glaubt –was eine Äußerung des Denkens und nicht unbedingt ein Glaubenssatz ist - kann sich das abhängig von der Situation und dem Szenario ändern.

Ihr mögt nicht unbedingt der Ansicht sein, dass es in bestimmten Szenarien negativ ist und das rechtfertigen. Ihr sagt Euch vielleicht, dass die Handlung, die den Tod eines anderen Individuums oder einer Kreatur miteinbezieht, in einem Szenario gerechtfertigt ist, in dem Ihr eine Bedrohung erlebt oder es für nötig haltet, Euch selbst oder einen geliebten Menschen zu verteidigen. In einem solchen Szenario sind der Glaubenssatz und sein Einfluss nicht unbedingt schlecht.

Bei jedem Glaubenssatz gibt es sehr, sehr viele verschiedene Einflüsse. Deshalb habe ich Euch schon oft gesagt, dass Glaubenssätze an sich weder gut noch schlecht sind sondern lediglich sind. Es sind Eure Assoziationen und wie Ihr die Glaubenssätze entsprechend Eurer eigenen Richtlinien und Vorlieben in Eurem Fokus äußert, die machen, dass Ihr sie für gut oder für schlecht haltet.

LAWRENCE: Ich denke, dass dieses Glaubenssatzsystem, dass es weder gut noch schlecht gibt, von uns am schwierigsten angenommen werden kann, da wir im Grund genommen so erzogen wurden…Alles, das ganze Bezugssystem, läuft im Modus von moralisch gut oder schlecht.

ELIAS: Richtig. Ich verstehe Dich. Wie ich kürzlich bereits Anderen erklärte - und das ist derzeit ein erheblich verwirrender Faktor - ist die Duplizität ebenfalls ein Glaubenssatzsystem, und sie wir auch nicht eliminiert. Es geht nicht darum zu versuchen, zur falschen Äußerung des, „dass es weder gut noch schlecht gibt“ umzuziehen – obwohl es kein Gut und kein Schlecht gibt – aber das spielt keine Rolle, denn es geht darum zu erkennen, was Eure Vorlieben sind.

Eure Vorlieben sind die von Euch bevorzugten Glaubenssätze. Sie können sehr stark sein und beeinflussen Eure Meinung, und wie ich Euch schon seit Beginn unserer Gespräche sage, eliminiert Ihr Eure Meinungen oder Vorlieben nicht. Ihr könnt annehmend sein und weiterhin Meinungen und Vorlieben äußern. Annehmen wird im Wissen geäußert, dass das Eure Richtlinien sind, die Ihr für Euch selbst in Verbindung mit Eurer Wahl, Euren Verhaltensweisen und Bewegungen erstellt habt, dass sie aber nicht unbedingt auf Andere anwendbar sind, weil Ihr erkennt, dass es Eure Äußerungen und Entscheidungen sind, die für Euch richtig sein mögen, aber nicht tatsächlich absolut richtig oder falsch sind, weshalb ein Anderer sich anders äußern mag. Ihr erkennt, dass Ihr nicht unbedingt mit seiner Äußerung übereinstimmt und seine Äußerung auch nicht unbedingt mögt, was jedoch nicht heißt, dass sie falsch wäre.

LAWRENCE: Das Schöne daran ist, dass jeder das glauben kann, was er glauben will und man akzeptiert es einfach.

ELIAS: Und Ihr akzeptiert Eure eigenen Glaubenssätze und Richtlinien in Eurem Fokus.

LAWRENCE: Auf diese Weise hatte ich es noch nicht gesehen. Du hast gerade viele Dinge klargestellt! (Beide lachen). Vielen Dank.

ELIAS: Gerne geschehen!


Session 1555
Thursday, May 6, 2004 (Private/Phone)


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 19. Dez 2017, 06:49 
Supraselbst
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MARTINA: Ich denke, dass es genau darum geht, denn ich habe so viele Absoluta.

ELIAS: Und mit dem Ansprechen der derzeitigen Bewusstseinswoge der Wahrheiten wird das noch viel offensichtlicher und sehr intensiv, denn Ihr fangt an, Eure persönlichen Wahrheiten zu erleben. Aber tappe nicht wieder in die Falle, dass Du Deine Wahrheiten sichtest und Dich automatisch dahingehend kritisierst, dass sie schlecht wären, denn es sind lediglich sehr stark geäußert Glaubenssätze, die Du zu Deinen Absoluta gemacht hast. Doch sobald Ihr Eure persönlichen Wahrheiten erkennt, könnt Ihr anfangen, sie zu sichten und zu evaluieren und ihren Einfluss einzuschätzen, was Euch Auswahl offeriert.

Erinnere Dich daran, dass zu jeder Wahrheit sehr viele Einflüsse gehören, und manche davon bevorzugst Du, und andere nicht. Es geht lediglich darum, die Einflüsse zu erkennen, und dass es Deine persönlichen Wahrheiten und Richtlinien sind, die nicht unbedingt für andere Leute gelten, was akzeptabel ist. Es ist nicht schlecht, Vorlieben und Meinungen zu haben, doch erkenne auch, dass Abweichungen/Unterschiede nicht schlecht sind. Ebenso stark wie Du Dich an Deinen Wahrheiten orientierst, orientieren sich Andere an ihren eigenen Wahrheiten und Richtlinien. Kooperiere - wofür Übereinstimmung nicht nötig ist -und lasse nicht zu, dass Du Dich von Andersartigkeit bedroht fühlst.

MARTINA: Ja, derzeit erlebe ich, dass ich mich gelegentlich bedroht fühle.

ELIAS: Du fühlst Dich von Verschiedenheit bedroht, weil Du Dich kritisierst und an Dir selbst zweifelst, was Du durch diese automatische Verteidigungs-Erwiderung tarnst. Immer, wenn Du Dich verteidigst, kannst Du sicher sein, dass Du Dir hinsichtlich der eigenen Wahrheiten nicht ganz sicher bist, weshalb Du meinst, sie schützen zu müssen.

MARTINA: Dieselbe Person sagte mir auch, dass ich Eigenschaften habe, die in der derzeitigen wesentlichen Welt nicht geschätzt werden. Ist das dasselbe? Habe ich das projiziert, und er hat das ausgesprochen?

ELIAS: Ja, den Du schätzt Dich selbst nicht und vertraust nicht auf Deine Eigenschaften und Fähigkeiten, was Dir somit reflektiert wird. Es ist zwar nicht wahr und doch real, nämlich die von Dir projizierte Energie, Deine Wahrnehmung Deinerselbst.

MARTINA: Wenn Du das sagst, kann ich es verstehen. Der Job ist mein nächstes Problem. Ich habe ihn behalten und habe lange als Krankenschwester und mit Kindern gearbeitet. Jetzt möchte ich etwa anderes tun. Ich denke, dass ich über andere Eigenschaften verfüge. Ich möchte mich selbst statt Andere bemuttern. Nun such ich einen neuen Job, und dabei gibt es Problem, denn ich habe keine klare Vorstellung von dem, was ich tun will.

ELIAS: Weil Du nicht auf Dich selbst hörst.

MARTINA: Ich höre nicht auf mich selbst. Ich habe das Gefühl, dass ich…?

ELIAS: Du denkst, aber Du hörst nicht auf Dich.

MARTINA: Kannst Du mir einen Tipp geben?

ELIAS: Denken erschafft nicht die Realität sondern übersetzt lediglich. Du denkst und denkst an das, was Du tun wirst, aber Du kennst bloß die traditionelle Struktur und erlaubst Dir nicht, auf Deine Kreativität und Kommunikationen hinsichtlich Deiner Vorlieben und auf das zu hören, was Du selbst haben willst. Denn Du bist es gewohnt, ständig auf das, was Andere haben wollen statt auf Deine eigene Stimme und auf das zu hören, was Du selbst haben willst, weshalb Du mit Deinen Vorlieben nicht vertraut bist. Dein Ausgangspunkt ist es, Dir zu erlauben, Deine Vorlieben zu erkennen und Dich dazu zu inspirieren, in diese Richtung statt in erwartete Richtungen zu gehen.

MARTINA: Ja, aber ich will in meiner Lebensabsicht (unhörbar)…. Das war kein falscher Weg, um so lange Geld zu verdienen, bis ich das selbst erschaffen kann.

ELIAS: Es gilt auch zu erkennen, dass es bei manchen Richtungen nicht unbedingt darum geht, dass der von Dir gewählte Beruf inadäquat oder nicht das wäre, was Du selbst erschaffst, denn Du erschaffst das. Es ist keine Schwarz-Weiß-Sache, dass Du entweder eine etablierte Stelle hast oder Deine eigene Richtung generierst und als Selbständige arbeitest.

Du generiest Deine eigene Äußerung, ob im Arbeitsverhältnis oder als Freiberufler. Du bist es, die Deine Realität erschafft, weshalb Du Dir auch im Arbeitsverhältnis die Freiheit einräumen kannst, Deine Kreativität zu äußern, auf Dich selbst achtzugeben und Spaß zu haben.

Viele Leute richten Fragen an mich hinsichtlich ihrer Beschäftigung. Sie möchten viel Geld verdienen oder in der Lotterie gewinnen. Und wenn sie dieses Geld hätten, wären sie nach ihrer Vorstellung frei, das zu tun, was sie tun wollen und werden nicht länger in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt sein. Doch wenn sie all diese Geld ohne ein Arbeitsverhältnis haben und ihre Vorlieben nicht kennen, arbeiten sie noch viel härter als im Anstellungsverhältnis, weil sie ihre Energie bei dieser Freiheit noch so viel härter nötigen, denn sie verstehen ihre Freiheit nicht und assoziieren sie mit Zeit.

(But if they incorporate all of this money, they are not incorporating their employment and they do not know what their preferences are, therefore they are working harder in not employment than they are in employment, for they are pushing their energy so very hard in their freedom. For they do not understand their freedom, and they associate freedom with time.)

Zeit ist nicht unbedingt gleich Freiheit. Ihr könnt enorm viel Zeit haben, ohne Freiheit zu äußern und Eure Energie sehr stark nötigen und sehr hart mit Eurer Energie arbeiten – ohne zu arbeiten! Deshalb ist es so wichtig zu evaluieren, mit Euch selbst vertraut zu werden und Eure Vorlieben zu kennen und somit zu wissen, welche Schritte/Bewegung (movement) für Euch am effizientesten und mühelosesten sind.

Mit ein bisschen Struktur fühlen sich Manche wohler, weil sie ihnen ermöglicht, sich mühelos zu entfalten und es erfolgreich zustande zu bringen, ohne andauernd zu evaluieren, zu analysieren und zu denken, zu denken und zu denken „was kann ich tun und wie?“ Sie beziehen lediglich die Zeitstruktur mit ein, die weder Denken noch Evaluieren erfordert. Sie gehen lediglich zur Arbeit und handeln, ohne darüber nachzudenken. Das ist müheloser als im Arbeitsverhältnis zu denken, denken und zu denken und sich vorzustellen, was sie tun könnten, weil sie ihrer Wahrnehmung nach nichts tun. Aber Du tust etwas – Du sorgst Dich, nötigst die Energie und beziehst eine Handlung mit ein, die Dir nicht wie eine Handlung vorkommt, weil Du nichts produzierst.

MARTINA: Doch nun weiß ich, dass ich die Orientierung intermediate = dazwischen habe und dass es okay ist, nicht extern zu produzieren.

ELIAS: Die meisten Individuen mit der Orientierung intermediate = dazwischen ziehen im Allgemeinen etwas Struktur vor. Mit etwas Struktur und der Möglichkeit, innerhalb einer nicht rigiden externen Struktur ihre eigenen Methoden, Kreativität und Wertschätzung ihrerselbst zu äußern, fühlen sie sich mehr wohl.

Session 1573
Friday, June 4, 2004 (Private)


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 19. Dez 2017, 07:06 
Supraselbst
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Die folgende Übersetzung stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=1574&L=1

JENS: Elias, ich bin Jens. Ich will wissen, warum ich so große Probleme habe herauszufinden, was ich wirklich will. Es ist ziemlich leicht für mich herauszufinden, was ich in vieler Hinsicht nicht will. Ich glaube, es wird mir immer klarer. Aber zum Beispiel, dein Hinweis Segeln betreffend. Ich komme da überhaupt nicht weiter. Irgendwelche Vorschläge?

ELIAS: Was erschaffst du gerade?

JENS: Enttäuschung.

ELIAS: Und womit ist diese Enttäuschung verbunden?

JENS: Verantwortung?

ELIAS: Du bist wegen deiner eigenen Verantwortung enttäuscht?

JENS: Glaube ich.

ELIAS: Und was nimmst du wahr, abgesehen von einem Lotteriegewinn...

JENS: Den ich oft gemacht habe!

ELIAS: (lacht) und wir oft besprochen haben! Was glaubst du, dass dich glücklich macht?

JENS: Im Urlaub vor ein paar Monaten erkannte ich einige Vorlieben.

ELIAS: Ah!

JENS: Ich habe diese Vorlieben schon lang in meinem Kopf. Ich vergaß sie.

ELIAS: Und welche Vorlieben hast du erkannt?

JENS: Zum Beispiel, am Meer zu leben, nicht an einem See oder Süßwasser. Ich habe eine klare Vorliebe für Strände und für Salzwasser, wahrscheinlich sogar für den Indischen Ozean, weil ich bemerkt habe, dass meine Urlaube sehr oft am Indischen Ozean waren. Das Problem ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie ich das erschaffen könnte. Ich weiß, dass Vorstellung (imagination) ein bisschen...

ELIAS: Ah! Und das...

JENS: Ich versuchte, mich daran zu erinnern, wie ich diesen Sinn als Kind benutzt habe. In der Kindheit habe ich Auslöser benutzt, aber es ist nicht so leicht.

ELIAS: Aber das wäre ein Schlüssel.

JENS: Imagination?

ELIAS: Ja, sich diese Kommunikation zu erlauben. Unabhängig davon welche Bilder oder Sinneserfahrungen ihr erzeugt - das ist nicht wichtig - schon allein, sich diese Kommunikation zu gestatten, öffnet energetisch. Viel geschieht, wenn ihr euch diese Kommunikation erlaubt. Mit offenen Augen zu träumen ist eine Form dieser Kommunikation, in der ihr euch die Offenheit euch treiben zu lassen erlaubt. Die Herausforderung besteht darin, dass die meisten Individuen als Erwachsene der Imagination sehr abwertend gegenüberstehen. Sie erlauben sich nicht, sie zu verwenden, sie erlauben sich nicht hinzuhören, und sie erlauben sich nicht, spielerisch zu sein, und das erzeugt eine stockende Energie und schränkt auch ein.

Wenn ihr eurer Vorstellungskraft freien Lauf lasst, löst ihr automatisch die Stockung und Dichte der Energie auf und erzeugt automatisch mehr Offenheit und beginnt, etwas zuzulassen, was - dessen bin ich mir bewusst - für euch - wie oft schon besprochen - eine große Herausforderung ist. Imagination regt auch automatisch andere Kommunikationen an. Sie regt automatisch Eindrücke an. Sie erzeugt Eingebungen, die motivieren. Und obwohl die Bilder, die ihr euch vielleicht vorstellt, nichts mit dem, was ihr zu wollen glaubt, zu tun haben scheinen, könnt ihr euch wirklich überraschen, wie viel Information in diesen Bildern steckt, die ihr für reine Phantasien haltet. Es liegt viel Information darin.

Es ist eine nützliche Übung, da mühelos viele unterschiedliche Öffnungen in eurer Energie erzeugt werden und ihr weder denken oder analysieren oder abschätzen oder versuchen müsst, eure Gedanken darauf zu konzentrieren, was zu tun ist und wie etwas zu vollbringen ist. Sie erzeugt automatisch eine Offenheit eurer Energie, und in diesem Öffnen erlaubt sie einen freieren Fluss von Eindrücken, die in Gedanken übersetzt werden. Deswegen kommt es euch vor, dass ihr plötzlich all diese neuen Gedanken und Ideen habt, wie ihr zustande bringt, was ihr wollt und beginnt deutlicher zu erkennen, was ihr wollt, und welche Vorlieben ihr habt, und zwar viel detaillierter als nur "das Meer".

JENS: Es gab gestern Abend einen Film im Fernsehen, der von etwas Ähnlichem handelte. Leute aus Deutschland zogen nach Spanien oder ein ähnliches Land. In meinem Fall ist es mir wirklich klar, dass ich von Deutschland weggehe. Da gibt es viel Angst Unterschiede betreffend.

ELIAS: Ja, und Ungewohntes. Es ist auch wichtig, das zu untersuchen. Denn wenn du dich weiter aus Angst einschränkst, erlaubst du dir nicht zu erreichen, was du willst. Es kann von Vorteil sein, auch mit dieser Angst mithilfe der Imagination umzugehen.

JENS: Wie kann ich zwischen Wunschdenken und Hoffnungen und Imagination unterscheiden?

ELIAS: Versucht nicht, die Imagination in eine bestimmte Richtung zu lenken. Erlaubt ihr zu fließen. Macht euch kein Bild und versucht dann eure Vorstellungen am Bild zu orientieren. Das ist Denken.

Erlaubt euch lediglich, euch etwas vorzustellen. Später könnt ihr dann über eure Phantasien nachdenken. Ihr lenkt ja auch einen Tagtraum nicht. Ihr habt keine vorgefasste Idee bei einem Tagtraum; er geschieht einfach. Ihr erlaubt diese Kommunikation. Später in der Erinnerung könnt ihr ihn dann auswerten, aber während des Tagtraums erlaubt ihr der Energie, frei zu fließen und den Bildern, gleich welche kommen, zu sein.

Unabhängig davon wie absonderlich oder unrealistisch sie zu sein scheinen, darauf kommt es nicht an. In Wirklichkeit erlaubt ihr, umso - in euren Begriffen - bunter und unwirklicher ihr eure Vorstellung fließen lasst, desto mehr öffnet ihr eure Energie. Und je mehr ihr euch inspiriert, umso mehr Magie setzt ihr ein - was euch darin bestärkt, dass wirklich alles möglich ist.

JENS: Ich sehe schon jahrelang viele Traumbilder.

ELIAS: Ich bin mir dessen bewusst und werde dir vielleicht meine Energie zukommen lassen, um dich zu ermuntern zu imaginieren.

JENS: Danke.

ELIAS: Gern geschehen, mein Freund.

BALBINA: Angenommen jemand weiß, was er will. Können wir dann Imagination benutzen, um diese Realität zu errichten?

ELIAS: Imagination kann hilfreich sein; sie ist eine Kommunikation. Deswegen erschafft sie nicht. Wahrnehmung erschafft. Aber es kann hilfreich sein, dieser Kommunikation zu ermöglichen, eure Wahrnehmung zu beeinflussen, um zu erschaffen, was ihr wollt.

BALBINA: Und dann sogar noch mehr zu beeinflussen, wie Mary in einem Beispiel vorher erzählt hat: wenn ich mich so verhalte, wie ich glaube, sein zu wollen, würde das helfen? Egal, was existiert, verhalte ich mich so als ob ich schon das Wissen hätte, wie etwas zu tun ist?

Zum Beispiel, Alter - ich glaube nicht, dass Altern phantastisch ist. (Elias lacht) Ich könnte also sagen, das ganze Leben fünfunddreißig Jahre alt sein und dann bewusst hinübergehen? Wenn ich mich verhalte, als ob ich fünfunddreißig wäre, richtet sich dann der Körper danach?

ELIAS: Es ist möglich.

BALBINA: Wenn ich meine Wahrnehmung ändere, sollte mir mein Verhalten dabei helfen.

ELIAS: Ja, es ist möglich, aber das wäre auch eine Situation, in der es empfehlenswert wäre, deine ausgedrückten Glaubensannahmen über Alter zu untersuchen und ob du mit Gewalt Energie sozusagen gegen dich einsetzt, da du eine starke Abneigung ausdrückst. Wenn eine Abneigung ausgedrückt wird, ist die Glaubensannahme Alter betreffend nicht angenommen. Deswegen wird sie weiter stark beeinflussen.

BALBINA: Könnte ich nicht sagen, es ist eine Vorliebe von mir, nicht alt zu werden? Könnte ich also sagen: "Gut, ich glaube dass jeder alt wird", und dann diese Glaubensannahme beiseite lassen?

ELIAS: Du kannst dir sagen, dass du glaubst, dass es eine Vorliebe ist, und es kann eine Vorliebe sein. Aber denke daran, jede eurer Wahrheiten hat viele verschiedene Einflüsse und eure Vorlieben sind nur bevorzugte Glaubensannahmen. Also hat auch jede bevorzugte Glaubensannahme viele Einflüsse, nicht nur einen.

Deswegen gilt es, die Einflüsse zu erfassen und die bevorzugten Einflüsse zu wählen aber nicht die nichtbevorzugten Einflüsse zu verurteilen - nämlich anzuerkennen, dass sie existieren und dass es die Möglichkeit gibt, dass sie beeinflussen, auch wenn du dich für etwas anderes entscheidest - sondern die Einflüsse zu wählen, die du bevorzugst. Es genügt nicht, sie nur zu denken.

BALBINA: Das ist eine kleine Schwierigkeit. (Lachen)

ELIAS: (lacht) Ich bin mir dessen bewusst!

DONNA: Elias, du hast gesagt, wenn eine starke Abneigung ausgedrückt wird, dann heißt das, dass es noch eine beeinflussende Glaubensannahme gibt, die man nicht neutralisiert. Ist Abneigung eine Kommunikation der Beurteilung?

ELIAS: Manchmal. Es hängt von der Situation ab. Es ist ein Urteil, aber es hängt von der jeweiligen Situation ab, ob etwas dich oder eine Interaktion mit anderen Individuen betrifft. Es ist zu unterscheiden, ob eure Abneigung ein Hinweis auf eine Glaubensannahme ist, die ihr nicht annehmt und die euch weiter gewisse Schwierigkeiten macht, oder darauf, dass ihr etwas nicht bevorzugt und nur eure Einschätzung ist, was ihr zu machen und nicht zu machen wählt.

Wie wir in Zusammenhang mit Einmischung besprochen haben, könnt ihr eine Aktion oder ein Verhalten oder einen Ausdruck eines anderen Individuums nicht mögen, ohne deswegen unbedingt keine Annahme zu erzeugen. Ihr fällt eine Art von Urteil, da wir Duplizität nicht beseitigen. Aber ihr urteilt bezogen auf euch selbst und eure Meinungen und Vorlieben oder Abneigungen und nicht bezogen auf ein anderes Individuum oder dessen Entscheidungen, was etwas anderes ist. Eine Abneigung ist deswegen nicht immer ein Hinweis auf eine nicht angenommene Glaubensannahme.

DONNA: Wenn ich bestimmte Interaktionen, die ich erschaffe, nicht mag und mich entscheide, sie nicht zu haben, oder wenn ich merke, dass ich anfange, mich so zu verhalten, und damit dann aufhöre, dann glaube ich nicht, dass ich damit beurteile. Das sind nur meine Vorlieben.

ELIAS: Richtig, und du wählst aufgrund deiner Vorlieben, aber beurteilst das Szenarium oder die Interaktion nicht.

Du anerkennst deine Richtlinien für das, was du auszudrücken wählst oder nicht, was etwas anderes ist, als beurteilen, so wie es im vorherigen Szenarium eines anderen Individuums, das lügt, der Fall war, wo die Handlung des Individuums und das Individuum selbst auch als falsch beurteilt wurden.

Ihr könnt wählen, nicht zu beurteilen und trotzdem eure Richtlinien anerkennen und wählen, euch einem anderen Individuum gegenüber nicht so zu verhalten und so zu handeln. Trotzdem beurteilt ihr es oder seine Entscheidungen nicht unbedingt, sondern nehmt seine Wahl an, aber erkennt eure eigenen Wahlmöglichkeiten und eure eigenen Vorlieben an.

DONNA: Und wir nehmen dann auch ihre Reaktion auf meine Wahl an.

ELIAS: Ja. (Pause)

(Ausschnitt)


MARGOT: Elias, ich versuche, Gillian dazu zu bringen, die Frage zu stellen, weil sie das so gerne wissen möchte; sie will aber ihren Mund nicht aufmachen. Wir besuchten neulich das Grab von Beethoven, und jedes Mal, wenn wir den Namen Beethoven sahen, war da eine goldene Hummel, vor allem an der Spitze des Grabsteins. Was bedeutet diese Biene, vielleicht nur den Anfang seines Namens? Womit ist die Hummel verbunden?

ELIAS: Sie verbindet sich zum Teil mit dem Namen. Sie verbindet sich auch zum Teil mit der Persönlichkeit und dem Stachel der Persönlichkeit.

MARGOT: Nur der Stachel, nicht der Fleiß?

ELIAS: Manchmal wird das geglaubt. Aber sie bezieht sich stärker auf eine Persönlichkeit, die für die Kreativität aber nicht für die Persönlichkeit geschätzt wurde.

BALBINA: Zur Musik, diese Musik, fangen Komponisten die Schwingungen von Materie oder Geist auf? Ist sie eine Interpretation von Schwingungen?

ELIAS: Ja.

BALBINA: Wie die Stimme einer Person.

ELIAS: Ja.

BALBINA: Ist Musik Materie oder eher Bewusstsein?

ELIAS: Es ist eine Übersetzung eines Bewusstseinsausdrucks in eure Realität.

BALBINA: Also ist die so genannte klassische Musik, die mir manchmal veraltet vorkommt, keine angemessenere Interpretation mehr davon, wie vielleicht ich Schwingungen oder Bewusstsein wahrnehme, oder ist das etwas Objektiveres? Klassische Musik wird für zeitlos gehalten und für an sich wertvoll. Ich glaube, sie ist auch eine Art Mode, eine andere Interpretation als heute.

ELIAS: Es ist eine indirekte Spiegelung der Gesellschaft und der Energie der Individuen insgesamt innerhalb verschiedener Zeiten. Es spiegelt sozusagen die Stimmung der Zeit des kollektiven Energieausdrucks wider. Aber ich möchte dir sagen, dass jeder Ausdruck von Musik, den ihr erzeugt, als zeitlos gelten kann, da es nur eine Frage der Vorliebe ist und worauf ein Individuum anspricht in Bezug auf unterschiedliche Schwingungen.

BALBINA: Ich dachte nur, weil in diesem Wandel viel mehr Energie einfließt. Unsere Zeit ist anders, so dass sich vielleicht auch die Musik mit der Übersetzung ändert.

ELIAS: Wie gesagt, ist die Musik eine Spiegelung der Energie, die von den Individuen in der jeweiligen Zeit ausgedrückt wird. Sie ist eine Übersetzung von Schwingungsqualitäten, die das Kollektiv der jeweiligen Zeit widerspiegeln.

(Ausschnitt)

ELIAS: Eure Wahrheiten sind so absolut gültig, dass sie unbestritten bleiben. Daher können sie euch leicht entgehen, da ihr sie nicht in Frage stellt; sie sind nur. Deswegen sind sie schwerer zu identifizieren, denn warum solltet ihr etwas absolut Gültiges in Frage stellen?

GILLIAN: Schwerkraft ist auch so eine absolute Wahrheit für uns.

ELIAS: Ja. Sie ist nicht wahr, aber es ist eine eurer starken Wahrheiten.

JENS: Alle wissenschaftlichen Gesetze.

JÜRGEN: Wenn wir so über Wahrheiten sprechen und ich mir meine Frage von vorhin durch den Kopf gehen lasse, gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen einer Wahrheit, die mir Leute über das sagen, was sie tun, und was ich nicht so wahrnehme, und dem, was wir physikalische Gesetze nennen? Wahrheit ist nur ein Wort für beides, so dass eigentlich beide nur so...

ELIAS: Sie sind eure Wahrheiten und somit sind sie vollständig real. Ich werte die Realität nicht ab, die eure Wahrheiten erzeugen. Aber sie sind nicht wahr; sie sind nicht absolut gültig. Nein, eure Physik ist auch nicht absolut gültig, und sie verändert sich. Eure Tatsachen verändern sich.

JÜRGEN: Also wenn ich zum Beispiel etwas tue, etwas erschaffe, und jemand nimmt das anders wahr als ich es zum Ausdruck brachte. Diese Person bezichtigt mich, sie angelogen zu haben. Das ist eigentlich etwas, das man eine Tatsache nennen könnte, die nicht veränderbar ist. Aber wie du vorher gerade gesagt hast, ich bin mir bewusst, dass ich meine Vergangenheit ändern kann. Auch entfaltet sich die Situation irgendwie in viele Wahrscheinlichkeiten, was heißt, dass die Situation nicht absolut wahr ist und aus diesem Grund keine Wahrheit sein kann?

ELIAS: Richtig. Es ist eine Wahrheit in deiner Wahrnehmung, aber in Wirklichkeit ist es, wie schon gesagt, deine Richtlinie für dein Erschaffen und Verhalten und das, was du ausdrückst. Aber es ist nichts absolut Gültiges.

JÜRGEN: Eine Richtlinie sozusagen Ethik betreffend.

ELIAS: Das ist auch eine Glaubensannahme, die ihr haben könnt oder nicht.

JÜRGEN: Ich versuche nur irgendwie, das Wort "Richtlinie" in diesem Zusammenhang zu verstehen. Vielleicht ist eine Richtlinie eine Art Vorliebe?

ELIAS: Das gilt für einige eurer Richtlinien. Manche sind nicht eure Vorlieben und deswegen macht ihr gewisse Äußerungen oder gewisse Aktionen oder Verhalten nicht. (Pause)

BALBINA: Sind Schwingungen eine Wahrheit, eine wirkliche Wahrheit, wie Farbe?

ELIAS: Schwingungsqualitäten, ja.

Sitzung 1574
Samstag 5. Juni 2004 (Gruppe/Wien, Österreich)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 19. Dez 2017, 08:08 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


FRANK: Danke, das ist ein prima Anfang. Der folgende Traum war interessanterweise in derselben Nacht. Es ist ein bisschen verschwommen. Soweit ich mich erinnere, waren meine Frau und ich mit einem Delfin in unserem Schlafzimmer. Wir saßen da und unterhielten uns mit dem Delfin, der anscheinend sehr intelligent war.

ELIAS: Bei dieser Bildersprache geht es um Freiheit, um Deine frei geäußerte Wandelbarkeit und darum, Deine eigenen Äußerungen anzuerkennen und Dir zu erlauben, Dich in Verbindung mit Deinen Vorlieben frei zu äußern. Der Delfin äußert Bewegungsfreiheit, und er repräsentiert Dich.

FRANK: Das ist interessant. Gibt es einen Grund dafür, warum diese Sache genau zu jener Zeit auftauchte?

ELIAS: Diese Bildersprache in Verbindung mit Deiner Frau und in diesem bestimmten Zimmer präsentierst Du Dir als Symbol für das Generieren einer Innigkeit, die Dir erlaubt, Deine Freiheit zu äußern und mit ihr zusammen in Verbindung mit Deinen Vorlieben Innigkeit zu generieren, nicht unbedingt als sexuelle Äußerung sondern als eine Innigkeit, die Dir das Äußern dieser Freiheit ohne zu zögern und in Verbindung mit Deiner Frau und Eurer Beziehung erlaubt.

FRANK: Zwei Wochen später träumte ich diesen Traum, der mich beunruhigte, und ich weiß nicht, was ich mir mit dieser Bildersprache vermitteln wollte. Ich zeltete mit meiner Tochter an einem Fluss. Es gab zwei Zelte, und eines davon war das Unsere. Dann kam plötzlich ein Typ mit Brille – vielleicht waren es auch mehrere Männer – und er sagte, dass sie meine Tochter mitnehmen würden, und dass sie sich ihr gegenüber netter verhalten werden, wenn ich ihnen das verrate, was sie wissen wollten oder ihnen etwas gebe, was sie haben wollten. An mehr erinnere ich mich nicht mehr. Beim Aufwachen fand ich die ganze Sache sehr beunruhigend.

ELIAS: Diese Bildersprache betrifft das Beschützen sowie eine Deiner Wahrheiten in Verbindung mit elterlicher Verantwortung für Deine Tochter oder für irgendeines Deiner Kinder, nämlich dass Du von Dir selbst erwartest, Deine Kinder zu beschützen, und diese signifikante Information erlaubt es Dir, eine Deiner Wahrheiten bezüglich der Elternrolle zu untersuchen.

FRANK: Mit Wahrheiten meinst Du das, was ich glaube?

ELIAS: Richtig, das, was Du als Glaubenssatz zum Absolutum gemacht hast, weshalb es nicht hinterfragt wird, die Erwartungen, die Du an Dich selbst bezüglich Deiner Rolle hegst und das, was andere Deine Wahrnehmung nach von Dir erwarten.

FRANK: War es aufgrund der erinnerten Bildersprache für mich so verstörend, weil so etwas tatsächlich passieren könnte, oder war die subjektiv kommunizierte Information das, was für mich verstörend war?

ELIAS: Beides.

FRANK: Interessant. Der Zweck war es, Informationen über das zu vermitteln, was ich glaube …

ELIAS: Richtig.

FRANK: ... und warum fand ich es so verstörend? Weil ich es nicht als Glaubenssatz erkannte?

ELIAS: Viele von Dir inkorporierte und bemerkte Glaubenssätze können für Dich verstörend sein, weil Du nicht unbedingt mit dem, was Du Dir präsentierst, übereinstimmen magst. Viele Eurer automatischen Erwiderungen von Glaubenssätzen können für Euch verstörend sein, denn sie mögen dem widersprechen, was Ihr für gut oder schlecht haltet. Eine automatische Erwiderung mag geäußert werden, und wenn Du sie erkennst, magst Du über Dich oder über die Situation urteilen, weil sie möglicherweise nicht mit Deinen Vorlieben assoziiert ist, was verstörend wäre.

FRANK: Und was beunruhigte mich in diesem Fall so sehr?

ELIAS: Die Absolutheit von dem, was richtiges und was falsches Verhalten ist.

FRANK: Ich war also versstört, weil ich erkannte, dass ich diesen Glaubenssatz hege, dass ich Beschützer sein muss.

ELIAS: Teilweise warst Du auch einfach vom Sehen eines Szenarios verstört, das eine so starke, von einer Deine Wahrheiten beeinflusste automatisch Erwiderung auslöste, nämlich dass andere Individuen sich absolut nicht auf eine solche Weise äußern sollten und dass das schlecht ist.

FRANK: Was war das Erste, was Du sagtest?

ELIAS: Dass es verstörend war, weil es Dir Deine automatische Erwiderung zeigte, die von Deiner Wahrheit bezüglich des Verhaltens beeinflusst wird, nämlich dass andere Individuen sich absolut nicht so verhalten sollten, was weitere automatische Erwiderungen bezüglich eingeschränkter Wahlmöglichkeiten auslöste und eine automatische Opferrollen-Erwiderung generierte.

FRANK: Okay, jetzt habe ich verstanden. Das ist sehr interessant.

ELIAS: Das Untersuchen einiger Deiner Wahrheiten mag verstörend sein. Doch es geht darum, Dich daran zu erinnern, dass ganz egal, welche Wahrheit auch immer Du identifizierst und zu evaluieren beginnst, sie allesamt viele Einflüsse haben. Und hierin liegt Deine Freiheit zu wählen, welche Einflüsse mehr in Einklang mit Deinen Vorlieben sind statt der automatischen Erwiderung zu verfallen, die Dich enorm einschränkt und bisweilen generiert, dass man in der Opferrolle ist.

(Ausschnitt)

FRANK: Beim ersten Spiel in diesem Jahr habe ich mir einen Finger ausgerenkt und gebrochen. Im Rückblick meine ich, dass ich das erschuf, weil ich einen Monat pausieren wollte. Stimmt das?

ELIAS: Ja, und um Deine Bewegung/Entwicklung (movement) zu verlangsamen, denn Du hast Deiner Ansicht nach mit zu viel Bewegung gekämpft.

FRANK: Aber Anfang dieser Woche rief ich einfach den Manager an und sagte ihm, dass ich heute nicht kommen werde, statt wieder etwas Ähnliches zu machen.

ELIAS: Ich anerkennen, dass Du Dir erlaubst hast, Dich selbst zu ermächtigen und Deinen Vorlieben nachzugehen.

FRANK: Ich dachte mir, dass das viel besser ist als sich den Finger zu brechen!

FRANK: Anfang des Jahres verlor ich einen sehr großen Kunden, worüber wir sprachen, und unmittelbar danach akquirierte ich zwei oder drei Kunden, die den Verlust mehr oder weniger kompensierten. In der Zwischenzeit wurde es so, dass es für uns sehr schwierig war, dieses Geschäft in Gang zu bringen. Ein Kunde beauftragte uns zunächst mit allen entsprechenden Aufgaben, aber dann war es viel weniger als das, worüber ursprünglich verhandelt worden war. Was bedeutet diese Symbolik?

ELIAS: Welchen Eindruck hast Du?

FRANK: Es könnte die alte Sache sein, wie nicht allzu schnell zu viel Geld zu verdienen.

ELIAS: Nicht unbedingt. Es geht mehr um die Arbeit. Du willst den Auftrag, den Kunden und das Geld, willst aber die Arbeit nicht haben.

FRANK: Das klingt einleuchtend!

ELIAS: (lacht) Deshalb generierst Du weiterhin Aufträge, aber auch Zurückhaltung und Hindernisse, um weniger Arbeit zu erschaffen. In Verbindung mit Deiner Energie ist das derzeit durchaus verständlich. Denn Deine Energie scheint sich enorm zu bewegen, und Du siehst es so, dass Du nicht genug Zeit hast, alle Deine Entwicklungen zu generieren. (For in viewing your energy, you appear to be incorporating tremendous movement and viewing yourself to not incorporate enough time to be generating all the movement that you are.)

FRANK: Das gewiss. Deine Antwort ist interessant, weil es nicht unbedingt mehr Arbeit für mich selbst bedeuten würde, zumindest sehe ich es objektiv nicht auf diese Weise. Meinen Job verstehe ich so, dass ich für Andere Arbeit generiere.

ELIAS: Ich verstehe, aber ganz so schwarz-weiß ist es nicht. Es ist die Idee und nicht die tatsächliche Arbeit, die Idee, dass umso mehr Arbeit anfällt, je mehr Du generierst, und diese Idee ist ein Glaubenssatz.

FRANK: Da sind wir wieder beim Bären und der Waffe. viewtopic.php?f=13&t=1671&p=20316&hilit=1584+waffe#p20316

ELIAS: Richtig.

FRANK: Ich muss also den Bären im Haus loswerden!

ELIAS: Aber nicht durch Schutzverhalten sondern durchs Erkennen und Wertschätzen Deiner Eigenmacht und Deiner Fähigkeiten. Darum geht es.

FRANK: Mir gefällt der Glaubenssatz, für finanziellen Wohlstand nicht hart arbeiten zu müssen, und ihn möchte ich äußern, oder ihn weiterhin äußern.

ELIAS: Okay, und das bringst Du zustande, indem Du Deine Fähigkeiten und Vorlieben anerkennst und anerkennst, dass Du lieber spielst als arbeitest. Erinnere Dich daran, dass Du es auch beim Baseball bevorzugst, zu spielen und nicht zu arbeiten.

FRANK: Weißt Du, viele Leute können das nicht verstehen!

ELIAS: Ha, ha, ha, das spielt keine Rolle, Du verstehst es!

Session 1584
Friday, July 2, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 19. Dez 2017, 08:13 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

LAURA: Ich habe eine Frage zu Werturteilen. Vor mehr als 20 Jahren fing ich an, das Phänomen des inneren Urteilens zu beobachten, und damals war es mein Ziel, dies zu eliminieren, was sich als sehr schwierig erwies.

ELIAS: Und vielleicht sogar als nutzlos!

LAURA: Ja, denn jetzt 22 Jahre später, nachdem ich es unzählige Mal bei mir selbst beobachtet habe, ist es immer noch vorhanden, doch weniger stark als früher. Ich habe irgendwo gelesen, aber vielleicht irre ich mich auch, dass umgeschaltete Personen nicht mehr voreingenommen/urteilend (judgmental) sind. Stimmt das?

ELIAS: Etwas, aber nicht gänzlich. Ich habe Euch schon oft gesagt, dass Ihr Werturteile bei Umschaltung des Bewusstseins nicht mehr auf gleiche Weise äußeren werdet wie bislang. Aber ich habe Euch auch schon oft gesagt, dass Ihr nicht alle Glaubenssätze oder Glaubenssatzsysteme auslöschen werdet. Die Duplizität ist auch ein Glaubenssatzsystem. Ihr eliminiert sie nicht, und somit eliminiert Ihr auch nicht das Urteilen sondern Ihr ändert es.

Das ist kein Ändern des Glaubenssatzes oder des Glaubenssatzsystems sondern eine Veränderung Eurer Wahrnehmung durch das Erweitern Eures Gewahrseins. Wie ich Euch schon seit Beginn dieser Sitzungen sagte, werdet Ihr auch nach einer vollständigen Bewusstseinsumschaltung weiterhin Eure Vorlieben und Meinungen haben.

Früher sah man eine solche Aussage in der Verbindung mit Werturteil als widersprüchlich an, denn Meinungen und Vorlieben bekunden ein Werturteil von gut oder schlecht. Was Ihr jedoch mit der Erweiterung Eures Bewusstseins tut, wenn Ihr mit Euch selbst intim vertraut werdet und somit ein Annehmen Eures Selbst sowie Eurer Glaubenssätze generiert und Eure Wahrheiten und deren Einflüsse erkennt, das ist, dass Ihr umzieht zum Verstehen Eurer eigenen Richtlinien und dessen, was Eure Meinungen und Vorlieben sind. Dies ist die Richtlinie, die Ihr inkorporiert in Verbindung mit Euren Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen, Eurem individuellen Verhalten und dem, was Ihr anzuheuern oder nicht anzuheuern wählt.

Beim Akzeptieren gibt es die Erkenntnis, dass alle Eure Wahrheiten, Vorlieben und Meinungen relativ sind und sich auf Euch beziehen. Sie sind keine Absoluta, sind nicht unbedingt wahr und nicht unbedingt für andere Individuen maßgeblich/anwendbar.

Ihr fangt an, echtes Verständnis und ein Gewahrsein des Annehmens in Eurem Inneren zu generieren und Verschiedenheit anzunehmen, was kein Ignorieren der Verschiedenheit oder eine Gleichgültigkeit wäre, sondern ein echtes Akzeptieren der Verschiedenheit im Wissen, dass ein anderes Individuum eine andere Wahl treffen, andere Vorlieben haben, in andere Richtungen gehen und andere Verhaltensweisen als Ihr selbst aufweisen mag, die zwar so sein mögen, dass Ihr keine Vorliebe dafür haben und sie Euch nicht gefallen mögen, aber Ihr akzeptiert sie. Annehmen heißt nicht unbedingt, Billigung (agreement) zu äußern.

Was Ihr bei dieser Veränderung bemerken werdet ist nicht, dass Ihr keinerlei Werturteil bezüglich irgendeiner Äußerung haben oder gänzlich neutral sein werdet, sondern dass Ihr etwas Neutralität im Zusammenhang mit Verschiedenheiten äußern werdet, während Ihr weiterhin Eure eigenen Vorlieben und Richtlinien haben werdet.

Neutralität wird durch das Wissen geäußert, dass keine Äußerung, keine Entscheidung/Wahl, kein Verhalten tatsächlich richtig oder falsch ist – es mag richtig oder falsch für Euch sein, aber tatsächlich ist es an sich weder richtig noch falsch - und dass Eure Einschätzung von richtig und falsch Eure persönliche Richtlinie ist, die Eure eigenen Verhaltensweisen und Entscheidungen auf eine Weise steuert, die Euch lieber ist und, obwohl Ihr bestimmte Erfahrungen und Entscheidungen nicht vorziehen würdet, zu erkennen, dass das nicht bedeutet, dass diese für ein anderes Individuum nicht nützlich wären, ganz gleich wie schlimm dessen Wahl/Entscheidung oder Erfahrung in Euren Augen auch sein mag.

LAURA: Stimmst Du mit mir überein, dass ich Erfahrung damit habe?

ELIAS: Ja.

LAURA: Ist das richtig, was ich diesbezüglich fühle oder denke?

ELIAS: Ja.

LAURA: Ich täusche mich nicht?

ELIAS: Nein, und Deine Erkenntnis, dass Du weiterhin etwas Werturteile inkorporierst, die aber mehr mit Deinen Vorlieben oder nicht-Vorlieben assoziiert sind und in Verbindung mit anderen Individuen weniger stark geäußert werden als früher, beweist Dir das Erweitern Deines Gewahrseins.

LAURA: Gibt es irgendwelche Information, die für mich derzeit auf diesem Gebiet nützlich sind?

ELIAS: Das Annehmen Deinerselbst in Verbindung mit Werturteilen mag etwas herausfordernder als das Annehmen der Verschiedenheiten Anderer sein, denn…

LAURA: Ich bin mit mir selbst strenger als Anderen gegenüber.

ELIAS: Ja, und das ist bedeutsam. Derzeit ist es wichtig, ständig auf das achtzugeben, was Ihr am Tun seid, weil das Dein Hinweis darauf ist, welche Art von Energie Du projizierst, was sehr bedeutsam ist. In dieser Bewusstseinswoge werden Deine Wahrheiten nicht intellektuell sondern als Erlebnis präsentiert. Und deshalb ist es wichtig, auf das, was Du tatsächlich tust, achtzugeben.

LAURA: Manifestiert sich das in meinem derzeitigen Selbstannahmeprozess dadurch, dass ich jetzt mitten im Gedankengang stoppen und mir sagen kann: „Ich werde wissen und vertrauen“ statt diese Opferrollen-Mentalität oder Sorgen fortzusetzen? Zu bemerken, zu stoppen, im Moment zu bleiben, ist es das?

ELIAS: Ja.

(Ausschnitt)

LAURA: Wenn ich mir mein Leben ansehe, habe ich ein vergnügliches, friedliches Leben. Ich erkenne, dass ich ein Leben erschaffen habe, das ziemlich anders ist als das, was sich manche Leute erschaffen, und ich bin damit sehr zufrieden.

Zugleich gibt es zwischen meiner Tochter und mir etwas Anspannung. Ich denke, dass wir eine großartige Beziehung erschaffen haben. Wir lachen und kuscheln und haben viel Spaß miteinander. Aber da gibt es eine Sache zwischen uns, und während ich das sage, erkenne ich, dass ich das, was ich selbst erschaffe, nach draußen auf sie projizieren will, vielleicht muss ich mir das eingestehen – und ich erschaffe, dass wir aneinander krachen. Wir haben diese sehr emotionalen Auseinandersetzungen. Nun, ich übertreibe etwas. Wenn ich zurückblicke, ist es nicht wirklich so emotional, also generiere ich vielleicht weniger extreme Emotionen als früher, die dann in unsere Beziehung reflektiert werden. Aber ich bemerke es immer noch.

ELIAS: Und was tust Du in diesen Szenarien?

LAURA: Wenn sie loslegt und mich dafür tadelt, dass ich irgendetwas nicht richtig gemacht hätte oder ein emotionales Drama im Gange ist, dann bin ich angespannt und möchte das sofort stoppen. Ich akzeptiere es überhaupt nicht, mag es nicht und möchte das wegstoßen. Das ist meine innere Erwiderung. Manchmal kann ich mich fassen und höre zu und bemühe mich um die Konflikt-Lösung. Ein anderes Mal bin ich einfach zornig und sage: „Hör auf mich so zu behandeln. Hör einfach sofort damit auf!“ Das ist es, was ich tue.

ELIAS: Ich verstehe, aber was projizierst Du, was diese Reflektion erschafft. Darum geht es.

LAURA: Ich weiß, dass ich es nicht sehe, weil ich es mir fast täglich reflektiere.

ELIAS: Das, was Du projizierst, ist Abwehrhaltung. Wenn Du die Defensive projizierst, verteidigst Du Dich selbst, auch ohne Worte. Und wenn Du eine defensive Energie projizierst, wirst Du sie Dir selbst durch Konflikt und Tadel reflektieren.

LAURA: Ja, ich habe beobachtet, dass Abwehrhaltung eines meiner Probleme ist. Es gibt also etwas in mir, das das Gefühl hat, sich verteidigen zu müssen, irgendeinen Aspekt des Selbst. Ist es das?

ELIAS: Ja, und zwar, dass Du noch nicht gut genug wärst. Das steht im Zusammenhang mit dem, womit Du dieses Gespräch über Deine Kopfschmerzen und Deine Wahrheit begonnen hast, dass wenn ein Prozess einmal begonnen wurde, er auch seinen Lauf nehmen und ein Resultat erbringen muss.

Insofern bist Du in einem Prozess und sieht noch nicht oder glaubst, dass Du Dein Resultat noch nicht erreicht hast, weshalb Du in Deinem Prozess noch unvollständig wärst und das Ziel der Akzeptanz noch nicht erreicht hättest. Deshalb wärst Du noch nicht hinreichend adäquat, was Du aber sein wirst, sobald Du Deinen Prozess abgeschlossen hast.

Das ist dieselbe Wahrheit, die jedoch nicht wahr ist. Deine Resultate ereignen sich in jedem Augenblick – der Prozess ist ein Resultat, weshalb er kein Endprodukt ist. Es geht also in jedem Augenblick ums Annehmen.

Annehmen ist nicht das Ehrenabzeichen, das Ihr am Ende Eurer Prozesse erreicht und dann macht Ihr für den Rest Eures Fokus in diesem erleuchtend Zustand des Annehmens weiter. Das negiert die Auswahl. Annehmen ist ein Vorgang, den Ihr in jedem Augenblick generiert, und er ist in jedem Augenblick Eurer Prozesse sein eigenes Endresultat. Deshalb ist der Prozess selbst ein kontinuierliches Resultat.

LAURA: In der Elias-Liste schrieb eine Person, dass ihr gesagt worden war, dass er/sie sich völlig umgeschaltet hatte.

ELIAS: Nein, das ist nicht richtig.

LAURA: Das hatte mich verwirrt, und ich denke, dass es diesen Glaubenssatz reflektiert…

ELIAS: Ja.

LAURA: ... dass es einen Punkt gäbe, an dem man völlig umgeschaltet wäre, was eine andere Form der Erleuchtung, eine Art Nirwana wäre. Als ich seinerzeit Zen praktizierte, kam mir der Gedanke, dass Erleuchtung kein Endprodukt ist, und dass man nur momentan erleuchtet ist.

ELIAS: Richtig.

LAURA: Also beschloss ich, dass das nichts mehr für mich ist. Aber das sind mein Glaubenssatz und auch meine Tendenz, und nun nehme ich die Elias-Informationen und bemühe mich nicht mehr, erleuchtet sondern umgeschaltet zu sein.

ELIAS: (lacht) Du hast den Begriff geändert, aber die Bedeutung bleibt dieselbe.

LAURA: Stimmt. So bin ich. Mein Ziel ist es, mich selbst zu perfektionieren. Das ist Teil meines ganzen Glaubens.

ELIAS: Ah, und das ist eine weitere Wahrheit und...

LAURA: Das weiß ich und habe es auch gesehen. Intellektuell weiß ich, dass es nichts zu perfektionieren gibt, und manchmal weiß ich das tief in meinem Inneren. In anderen Augenblicken wähle ich, bezüglich meinerselbst perfektionistisch zu sein...

ELIAS: Ich verstehe Dich.

LAURA: ... und mache damit in jedem Augenblick weiter.

ELIAS: Ja, und es geht darum, was Du im Augenblick tust, generierst und projizierst.

Ich bin mir des Individuums gewahr, von dem Du sprachst und habe mit ihm interagiert und ihm erklärt, dass es eine Umschaltungs-Erfahrung inkorporierte, aber noch nicht völlig umgeschaltet ist. Das war ein heftiges Missverständnis.

Wenn Ihr diese (persönlichen) Wahrheiten erkennt, verführt Euch nicht dazu, Euch selbst zu kritisieren oder dahingehend zu urteilen, dass Ihr diese Wahrheiten nicht hegen solltet oder dass sie schlecht wären, denn sie inkorporieren auch noch andere, motivierende Einflüsse, die Euch inspirieren. Es kommt darauf an, welche Einflüsse Ihr wählt, ob Ihr wählt, Euch zu rechtfertigen, weil Ihr noch nicht vervollständigt seid, oder ob Ihr zuversichtlich und inspiriert seid, weil Ihr noch nicht vervollständigt seid und fortfahrt, zu erforschen und zu entdecken und das Abenteuer zu genieren, weil es keine Vollendung gibt. Denn wenn es Vollendung gäbe, was sollten Ihr dann noch erforschen, und was sollte das bezwecken? Doch da Ihr Euch ständig expandiert, entdeckt Ihr immerdar, und das ist spannend und muss nicht gerechtfertigt werden.

Du bist in jedem Augenblick die perfekte Mutter.

LAURA: Elias, Du bist gut darin, den Nagel auf den Kopf zu treffen!

ELIAS: Erlaube Dir deshalb, Dich nicht zu rechtfertigen, denn Du bist bereits die perfekte Mutter.

LAURA: Außer in jenem Augenblick, das war nicht perfekt.

ELIAS: Ah, aber das war es in jenem Augenblick. Es mag nicht Deine Vorliebe sein, aber es war in jenem Augenblick perfekt DU.

LAURA: Alles ist perfekt, auch wenn es das nicht ist. (???Everything is perfect as it is and as it is not.)

ELIAS: Richtig. Das fällt in den Bereich des Wertes/Wertschätzung (value). Schätzt Du nicht diese Erfahrung, wenn Du in einem Erschaffens-Augenblick ein Dir unbehagliches Individuum wegnimmst? Hast Du nicht das Erlebnis geschätzt, das Du mit Deiner Katze erschaffen hast?

LAURA: Ja, das habe ich getan.

ELIAS: Es war nicht behaglich, aber hat es Dich nicht ermächtigt? Deshalb war es kostbar und momentan perfekt, weshalb Du in jenem Augenblick mit Deiner Entdeckung perfekt warst. Wenn Du jenes unbehagliche Erlebnis und Dich selbst würdigst mit dem, was Du Dir an Vertrauen und Selbstermächtigung erlaubt hast, warum solltest Du Dich als Mutter rechtfertigen?

LAURA: Auf diesem Gebiet bin ich streng mit mir.

ELIAS: Das erkenne ich.

LAURA: Als sie neulich an mir herum meckerte drehte ich mich um und sagte sogar: “Ich bin eine gute Mutter”, aber natürlich versuche ich damit, mich selbst zu überzeugen.

ELIAS: Stimmt.

LAURA: Ich erkenne immer mehr, dass sie mir meine eigene Defensive reflektiert.

ELIAS: Da Du nun praktizierst, nicht in der Defensive zu sein und Dich in dieser von Dir gewählten Rolle anzuerkennen und wertzuschätzen, wirst Du Dir dies doch eher als den Konflikt reflektieren.

(Ausschnitt)

ELIAS: Wenn ein sogenanntes gänzlich umgeschaltetes Individuum wählt, weiter an dieser physische Realität zu partizipieren, heißt das nicht, dass es nie einen Konflikt erleben wird. Der Unterschied ist der, während es etwas am Erschaffen ist, dass es verstehen und wissen wird, was es erschafft und auch weiß, dass es seine Absicht ist, das zu erschaffen und zu erleben, oder auch irgendeine andere Äußerung zu erforschen und eine andere neue Entdeckung zu generieren.

Mit dem Umschalten wird Eure ganze Realität nicht ausschließlich Glückseligkeit sein, denn Ihr erschafft weiterhin innerhalb der Blaupause dieser physischen Realität. Ihr wählt zu erleben, um Eure Forschungsreise zu expandieren. Nicht alle von Euch erschaffenen Erlebnisse sind behaglich, aber sie sind wertvoll, weil sie Eure Forschungsreise steigern und expandieren, was Ihr als gut oder auch als schlecht anseht. So wie Ihr bisweilen Zeiten extremer Begeisterung oder Freude inkorporiert, weil das Eure Realität aromatisiert und würzt, generiert Ihr auch einige extreme Konflikte, Frust, Leid oder Irritationen, die ebenfalls Eure Erfahrungen aromatisieren und würzen.

LAURA: Ich denke, dass ich dies wiedererkenne und bisweilen Konflikt erschaffen will. Ich weiß, was ich am Erschaffen bin und warum und akzeptiere es.

ELIAS: Ja, und das ist ein weiterer Beweis für das Erweitern Deines Gewahrseins und für das Umschalten.

LAURA: Während Du sprachst, dachte ich mir, dass ich das erlebt habe.

ELIAS: Ja, und darum geht es.

LAURA: Ja, so ist es im Augenblick, und später denke ich darüber nach und kritisiere mein Erschaffen. Ich habe dieses Gefühl erlebt, im Konflikt-Augenblick ganz lebenssprühend/vibrierend und erfüllt zu sein, aber im Nachhinein kritisiere ich dann mein Erschaffen.

ELIAS: Stimmt. Das hängt mit Deinen Glaubenssätzen über passendes und unpassendes Verhalten zusammen, was mit der Wahrheit des Erreichens des endgültigen Ziels assoziiert ist. Erkennen an dieser Art von Szenario wie perfekt Du in jenem Augenblick erschaffst. Du bist Dir Deiner Absicht und dessen gewahr, was Du tust, lässt Deine Äußerung zu und akzeptierst das, was Du tust.

LAURA: Ja, im Augenblick.

ELIAS: Richtig.

LAURA: In solchen Momenten bin ich ganz im Augenblick.

ELIAS: Richtig, und darum geht es.

LAURA: Wenn ich im Moment des Geschehens bin, bemerke ich es, aber ich kritisiere mich im Nachhinein, und nun werde ich mehr gewahr werden und vielleicht aufhören, mich zu kritisieren.

ELIAS: Erlaube Dir in den Augenblicken, in denen Du Dich in die Vergangenheit projizierst und über das frühere Ereignis urteilst, das in Dir wiederaufzurufen, was Du damals generiert hast als Du im Jetzt-Augenblick gewahr warst. Ändere deshalb Dein Urteil und Deine Kritik in Anerkennung. Darum geht es beim Annehmen. Annehmen ist kein Vorgang, den Du erlangst und von da an immerdar innehast, weil das - wie gesagt – die Auswahlmöglichkeiten negieren würde.

Deine Vorlieben rändern sich. Im einen Augenblick mag Deine Vorliebe Dich dahingehend beeinflussen, eine konflikterschaffende Äußerung absichtlich zu generieren und das zu akzeptieren. Da sich Deine Vorlieben aber ändern, mögen sie in einem anderen Auenblick anders geäußert werden. Das ist ein hervorragendes Beispiel. Denn in dem Augenblick, in dem Du beginnst, über das frühere Ereignis zu urteilen, anerkenne zu allererst Deine Bestätigung des früheren Ereignisses, Dein damaliges Augenblicks-Gewahrsein und Deine objektive Wahl und Absicht, dies zu erschaffen sowie Deine Akzeptanz, dass aber Deine Vorliebe im Jetzt-Augenblick eine Andere sein mag, und in diesem Jetzt-Augenblick, erschaffst Du das nicht.

LAURA: Man muss nicht im Zug bleiben, auch wenn er bereits in Bewegung gesetzt wurde.

ELIAS: Du bestätigst deshalb beide Augenblicke, Deine Annahme im Damals-Augenblick sowie dass Du Dich in Übereinstimmung mit Deinen Jetzt-Vorlieben bewegst, denn jetzt generierst Du nicht diesen Konflikt und bevorzugst ihn nicht.

LAURA: Den Konflikt nicht stoppen, weil er schlecht wäre sondern dann, wenn man bereit ist, das zu tun, darüber Bescheid weiß und dies anerkennt und akzeptiert.

ELIAS: Richtig, und beim Wiederaufrufen/Erinnern eines früheren Konflikts vielleicht zu erkennen, dass Du in diesem Augenblick keinen Konflikt generierst, weshalb Du bestätigen kannst, dass Du im Jetzt-Augenblick in Einklang mit Deinen Jetzt-Vorlieben bist und keinen Konflikt generieren willst und es auch nicht tust.

Session #1586
Saturday, July 3, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Do 21. Dez 2017, 06:48 
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JEN: Ich habe mich etwas mit der minoischen Zivilisation befasst als es anscheinend eine größere Harmonie gab und frage mich, ob wir wieder zu einer relativen Mühelosigkeit/Leichtigkeit zurückkehren können, oder ob die Menschheit auf dem Pfad ständigen Experimentieren ist, der Trauma, Drama und all das, was derzeit in der Welt im Gange ist, miteinschließt, was anscheinend weit von jener früheren Leichtigkeit entfernt ist.

ELIAS: Ja, das ist möglich. Bei dieser Bewusstseinsumschaltung geht es darum, Euer Gewahrsein zu erweiterten und auf diese Weise Eure Erkundungsreise im physischen Fokus in einer physischen Regalität zu expandieren. Damit sage ich nicht, dass Ihr in Verbindung mit dieser Bewusstseinsumschaltung Utopia erschafft.

Das, was Ihr erschafft, ist eine Erweiterungsbewegung, die Euch das objektive Gewahrsein von allem ermöglicht, was Ihr individuell und kollektiv am Erschaffen seid. Mit diesem Gewahrsein generiert Ihr das vorsätzlich Erschaffen von Erlebnissen, wohl wissend, was Ihr am Erschaffen seid und in Kenntnis Eurer Auswahlmöglichkeiten. Statt automatische Erwiderungen zu erschaffen, generiert Ihr unterschiedliche Schöpfungen, um Euch unterschiedliche Erfahrungen/Erlebnissen zu verschaffen.

Ja, es gibt das Potential, in Eurer physischen Realität sehr viel mehr Harmonie, aber nicht unbedingt Utopia zu erschaffen, denn Individuen mögen weiterhin einige Schöpfungen erleben wollen, die Du als nicht wünschenswert erachtetest. Manche mögen Krankheit oder Gewalt erleben und erforschen wollen, aber sie werden wissen, was sie wählen und wer auch immer mit ihnen zusammen daran partizipiert, wird ebenfalls wissen, was sie erschaffen sowie, dass sie absichtlich die Opferrolle wählen, um dies zu erleben.

JEN: Eine bewusste Wahl.

ELIAS: Ja.

(Ausschnitt)

ELIAS: Ein weiteres Element wurde in jüngster Zeit intensiv erlebt. Diese Bewusstseinswoge spricht Eure Wahrheiten, jene Glaubenssätze an, die Ihr zu Absoluta gemacht habt. Obwohl ich Euch immer wieder sagte, dass Glaubenssätze nicht eliminiert werden, assoziiert Ihr automatisch, dass Ihr das tut. Intellektuell sagt Ihr Euch zwar, dass Ihr das nicht tut und versucht, sie zu akzeptieren, doch tatsächlich versucht Ihr weiterhin, sie zu eliminieren. Da dies Vielen, die zuvor in Verbindungen mit Glaubenssätzen unbehagliche oder konfliktreiche Erlebnisse oder Furcht generierten, dadurch bewiesen wurde, dass sie schon eine Weile etwas Anderes erleben, wurde ihre Meinung bestärkt, dass sie die alten Glaubenssätze endgültig eliminiert hätten und diese längst vorüber sind und nicht mehr von ihnen geäußert werden und sie nicht länger quälen. Und nun erleben sie, dass Erfahrungen wieder auftauchen, von denen sie dachten, dass sie diese endgültig hinter sich gelassen hätten.

Dieses Geschehen ist zweckmäßig, denn es erlaubt Euch zu erkennen, dass Ihr Glaubenssätze nicht eliminiert. Auch inzwischen wurden sie von Euch geäußert, doch Ihr habt andere Einflüsse gewählt, womit Ihr andere Erlebnisse erschafft. Sie sind nicht verschwunden, sondern Ihr geht anders mit ihnen um, äußert sie anders und erlaubt Euch, sie auf eine Weise zu äußern, die mehr mit Eure Vorlieben in Einklang ist. Das ist ermutigend, denn es ermöglicht Euch zu sehen, was Ihr zuvor zustand gebrach habt und kann auch Euer Vertrauen bestärken, dass Ihr es wieder erfolgreich hinkriegt.

JEN: Es scheint eine feine Trennlinie zwischen Vorlieben und Glaubenssätzen zu geben.

ELIAS: Vorlieben sind bevorzugte Glaubenssätze. Glaubenssätze sind nicht Eure Feinde.

JEN: Es ist immer noch schwierig, denn ich scheine meine Wahl bezüglich der Mutter-Rolle zu kritisieren, obwohl ich mich für meine Vorliebe entschieden habe. (gekürzt)

ELIAS: Stimmt. Und erlaube Dir nun, die Einflüsse des Glaubenssatzes zu erkennen, denn die von Dir gewählten Einflüsse kannst Du auf diese Weise mit Deinen Vorlieben versöhnen. Du bevorzugst es, die Mutterschaft nicht miteinzubeziehen. Der Glaubenssatz über die Mutterschaft birgt viel verschiedene Einflüsse. Den Eintritt eine Essenz musst Du nicht fördern, kannst Dir jedoch erlauben, Dich selbst und Deine entsprechenden Eigenschaften zu äußern. Was ist Mutterschaft? Wie lautet der Glaubenssatz über da, was eine Mutter ist? Eine labende, unterstützende und in einigen Kapazitäten anleitende Person, und diese Eigenschaften kannst Du äußern, unabhängig davon, ob Du zu gebären wählst.

Deine Selbstkritik und Dein Ringen mit Dir selbst beruhen auf Assoziationen, dass Mutterschaft synonym mit bestimmten Erlebnissen ist und Du Dir diese Erfahrung verweigerst, wenn Du nicht diese Rolle wählst. Das ist nicht wahr. Dies mag eine Deiner persönlichen Wahrheiten sein, die jedoch nicht wahr ist.

Es ist sehr befreiend, Eure persönlichen Wahrheiten zu untersuchen, und statt sie für schlecht oder einschränkend zu halten, offeriert Dir das die Chance, unterschiedliche Einflüsse tatsächlich zu erkennen und zu erkennen, dass sie zwar Deine persönlichen Wahrheiten sein mögen, aber nicht wahr sind. Es ist also Dein Richtlinie, das, wie Du Dich entscheidest, verhältst und Dich äußerst. Und sie gelten nicht unbedingt für andere Leute und mögen nicht deren Wahrheiten sein. Anderseits mögen auch deren Wahrheiten nicht Deine Wahrheit sein. Diese Erkenntnis erlaubt Dir, Deine eigene Verschiedenheit oder die Verschiedenheit Anderer vermehrt anzunehmen.

JEN: Nun, ich bemerke sehr viel Verschiedenheit. Ich weiß nicht, ob es an meiner Milumet-Essenzfamilien-Ausrichtung liegt, aber ich habe das Gefühl, dass ich wirklich nicht sehr gut mit der Masse konform bin.

ELIAS: Das ist auch nicht notwendig.

JEN: Stimmt. Ich denke, dass ich ein bisschen annehmender sein sollte, denn diese Selbst-Kritik ist in jüngste Zeit wirklich extrem geworden, was vielleicht mit der Bewusstseinswoge der Wahrheit zu tun hat. Manchmal fühle ich eine Dunkelheit. Möglicherweise ist es eine Depression. Tatsächlich habe ich jetzt - verglichen mit der Finsternis und dem Stress vor fünf Jahren - ein solch großartiges Leben, und das freut mich. Aber irgendetwas fehlt anscheinend, und ich nehme an, dass es an der Selbstkritik liegt, weil ich mich nicht wirklich in die konventionelle Daseinsweise einordnen will und herauszufinden versuche, was ich wirklich produzieren will. Und wenn es kein Kinderwunsch ist, was ist es dann? Denn es gibt etwas, was ich tun will, aber ich weiß nicht, was es ist. Das sagte ich bereits vor zwei Jahren, und es ist ein bisschen frustrierend, dass ich das jetzt schon wieder sage.

ELIAS: Und was sagte ich über Wiederholungen? Glaubensätze werden nicht eliminiert, weshalb Du Dich nun wieder sehr ähnlich äußerst wie damals. Doch in der Zwischenzeit hast Du Dir ganz andere Erlebnisse und Erkundungen gestattet, ohne die intensive frühere oder auch derzeitige Konzentration.

JEN: Ich bin also wieder zurück am Ausgangspunkt, was ich nicht sein will.

ELIAS: Ich verstehe. Deshalb sagt ich: gib Acht auf Dein Tun und darauf, welche Energie Du äußerst, und wenn Du das bemerkst, gestatte Dir Deine Freiheit. Gib Acht auf das, was Du tust.

Du sagst, dass Du Dich kritisierst, aber das ist ziemlich allgemein. Du kritisierst Dich dafür, dass Du Dich nicht anpasst. Du willst Dich nicht anpassen, kritisiert aber, dass das rebellisch und kindisch wäre und Du dies hinter Dir gelassen haben solltest. Du kritisierst Deine Kritik am Anderssein, bist aber zugleich der Ansicht, dass Anderssein nicht gut ist, meinst aber auch, dass es nicht gut, sich konform zu verhalten. Ich sage Dir: sei Dir selbst gegenüber freundlich, bemuttere und labe/pflege/hege (nurture) Dich und nimm Dich an.

Nehmen wir einmal an, Du hättest gewählt, ein Kind zu gebären, das sich anders als andere Kinder äußert. Würdest Du es dann entmutigen? Da ich Deine Energie kenne, sage ich, dass dies ziemlich unwahrscheinlich wäre. Wenn Du sehen würdest, dass das Kind kreativ ist, sich aber nicht unbedingt wie andere Kinder äußert, ist es wahrscheinlich, dass Du es ermutigen würdest. Es gilt, die verschiedenen Einflüsse dieser Glaubenssätze zu erkennen und den zu wählen, der mehr mit Deiner Vorliebe in Einklang ist. Es ist nicht so, das Du diese Eigenschaften nicht äußern kannst, bloß weil Du kein Kind hast. Du kannst sie Dir selbst gegenüber äußern und so jenes energetische Offensein generieren, das Dir erlaubt, auf das zu hören, was Du gebären willst.

JEN: Du denkst also, dass ich das subjektiv bereits weiß.

ELIAS: Ja, aber ...

JEN: Dass ich aber nicht dazu bereit bin und mir selbst nicht vertraue.

ELIAS: Und Du kritisierst Dich immer noch und äußerst Dir selbst gegenüber nicht diese Freundlichkeit und siehst nicht die Eigenschaften, die Du bereits besitzt sondern steckst sie in dieses Kästchens namens Kind, was der eine Weg dafür wäre, was jedoch nicht wahr ist.

(Ausschnitt)

(Fortsetzung folgt)

Session 1604
Sunday, August 8, 2004 (Private)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Do 21. Dez 2017, 13:36 
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JEN: Gibt es irgendetwas, was Du Jared oder mir noch sagen kannst, bevor ich die Fragen meiner Schwester erwähne?

ELIAS: Erinnert Euch daran, dass ich Euch immerdar ermutige und Euch Energie offeriere und immer für Euch da bin.

JEN: Ja, nicht nur in den Sitzungen.

ELIAS: Stimmt.

JEN: Ich versuche, mir diese Freiheit zu bieten. Vieles hat sich auf meinem Weg bereits geändert, und es wäre schön, diese Energiewoge und diesen Freiheitsaspekt statt der…

ELIAS: Restriktion zu nutzen.

JEN: Oder der Konflikte.

ELIAS: Erinnert Euch an Eure eigene Macht und dies ergänzend auch an Sanftmut/Freundlichkeit.

JEN: Hat Macht/Kraft etwas mit der Milumet-Essenz-Familie zu tun, oder ist sie einfach...

ELIAS: Nein, diese Eigenschaft und Äußerung habt Ihr alle.

JEN: Was folgt auf diese Bewusstseinswoge der Wahrheit? (die Bewusstseinswoge der Wahrnehmung.)

ELIAS: Das hängt ab von Euch und Eurer kollektiven Wahl. Ihr habt Eure Wahl noch nicht getroffen, denn Ihr konzentriert Euch noch auf diese Woge.

JEN: Das ist interessant. Um noch einmal auf die Frage bezüglich jener Zeiten zurückzugehen: als die Menschen mehr Mühelosigkeit miteinbezogen haben (in der minoischen Kultur), wurde dieses Material gewiss nicht auf gleiche Weise artikuliert, aber anscheinend waren sich die Leute ihrer Wahl/Auswahl/Entscheidungen (choices) viel mehr gewahr. Warum haben wir uns als Bewusstsein, das diese physische Dimension erforscht, davon entfernt, um jetzt wieder auf einen Weg dorthin zurückzukommen…

ELIAS: Um zu erleben.

JEN: Es gibt also keine Ziellinie, keine utopische Welt, die wir erschaffen wollen. Es geht einfach ums Sein.

ELIAS: Stimmt. Und alles zu erforschen, was Ihr generieren und erleben könnt.

JEN: Vielleicht ist es einfach die Art des menschlichen Bewusstseins, Ausschau nach etwas Größerem zu halten, wie “das muss die Antwort sein”.

ELIAS: Das ist eine Glaubenssatzäußerung. Es ist mit religiösen Glaubenssätzen assoziiert, die auch nicht schlecht sind, denn das motiviert Euch zum Erforschen, Euch zu erproben und Eure Fähigkeiten zu erforschen.

JEN: Und diese Fähigkeiten sind viel weiterreichender als wir uns das derzeit physisch zu tun erlauben.

ELIAS: Durchaus.

JEN: Wie uns zu transportieren. Auf all das können wir zugreifen, wenn wir über diese Glaubenssätze hinausgehen können, sie nicht eliminieren sondern erkennen und…

ELIAS: Nicht über sie hinausgehen sondern Euch mit ihnen bewegt.

JEN: Das heißt aber, dass generell alle Anderen auch in ähnlicher Weise…

ELIAS: Nicht unbedingt, sondern Eure Glaubenssätze in Einklang mit Euren Vorlieben zu nutzen statt mit ihnen zu ringen und sie als Hindernis zu sehen, sie zu betrachten und zu erkennen, dass jeder Glaubenssatz sehr viele unterschiedliche Einflüsse birgt.

Das ist Eure Freiheit, denn Ihr könnt wählen, welchen Einfluss Ihr äußern wollt. Jeder Glaubenssatz birgt irgendeinen Einfluss, der mehr Euren Vorlieben entspricht. Es geht nur darum, Eure Glaubenssätze echt zu untersuchen und zu erkennen, wie sie Eure Wahrnehmung beeinflussen, dies aber auch ganz anders tun können.

JEN: Es ist so faszinierend, dass es sich so erreichbar anfühlt, aber es kann anderseits auch überwältigend sein. Wenn man sich die konventionellen Dinge ansieht wie die Notwendigkeit, Geld für den Lebensunterhalt zu verdienen und Rechnungen zu bezahlen und versucht, etwas zu erschaffen, was nicht unbedingt auf der gleichen konventionellen Spur ist, wird anscheinend mehr Energie benötigt, um sich dieses Gewahrsein und dieses Offensein zu erlauben als in jene nicht unbedingt behagliche Norm zu verfallen.

ELIAS: Weil Ihr es verkompliziert. Sieh einmal wie leicht und mühelos Ihr irgendeine unbehagliche Manifestation generiert. Denkt Ihr zuvor darüber nach oder plant Ihr sie? Nein, Ihr tut es einfach, mühelos aber kraftvoll und mit erheblicher Macht. Und diese Kraft und Stärke ist nicht beschränkt auf unbehagliches Erschaffen, denn Ihr verfügt über dieselbe Stärke, um das zu erschaffen, was Ihr bevorzugt, und erinnern Dich, dass Vorlieben bevorzugte Glaubenssätze sind.

JEN: Und das ist dann verzwickt. Meine Schwester und ich sprachen über die Vorliebe für eine schlanke Figur, und wenn man eine übergewichtige Person sieht und bemerkt, dass man selbst eine bestimmte Vorliebe hegt und über diese Vorliebe urteilt

ELIAS: Warum solltest Du verurteilen, dass Du Deine Vorliebe bemerkst? Es ist Deine Vorliebe.

JEN: Die andere Person wählt, ob sie übergewichtig ist.

ELIAS: Richtig.

JEN: Und hier kommt dann dieses “es spielt keine Rolle” mit ins Spiel.

ELIAS: Stimmt. Die Duplizität ist ebenfalls ein Glaubenssatzsystem, das nicht eliminiert wird. Ihr fahrt fort, einzuschätzen und eine gewisse Art von Urteil/Meinung zu generieren, aber kein solches Urteil wie zuvor. Seit Beginn dieses Forums sage ich Euch, dass Ihr bei Eurem Umzug hin zum Annehmen auch weiterhin Meinungen und Vorlieben äußert, aber anders als bislang erkennt Ihr, dass das keine Absoluta sondern Eure persönlichen Richtlinien sind, die dazu dienen, Euch bei dem zu leiten, was Ihr Euch selbst präsentiert, wie Ihr selbst manifestiert, Euch verhaltet, auswählt, interagiert und Eure Realität erschafft.

Diese Vorlieben und persönlichen Wahrheiten gelten nicht unbedingt für Andere in Eurer physischen Realität. Du magst es vorziehen, eine schlanke Gestalt zu äußern, und dies hat für Dich Wert und wird von Dir bevorzugt. Es kann sogar eine Deiner persönlichen Wahrheiten sein, die deshalb sehr stark geäußert wird, was Dich sehr motivieren mag, eine schlanke Gestalt zu haben, aber Du urteilst nicht über Andere, die nicht schlank sind.

Du erkennst, dass das vielleicht ihre Vorliebe oder mit ihren Glaubenssätzen assoziiert ist, und das spielt keine Rolle, denn das Akzeptieren dieses Unterschieds bedroht Dich nicht. Dass die andere Person mehr Gewicht hat, mindert den Wert Deines Schlankseins nicht, und jene andere Vorliebe ist nicht falsch.

JEN: Du gebrauchst die Begriffe Vorliebe und Wahrheit so, als ob sie nicht dasselbe wären.

ELIAS: Eure Vorlieben sind manchmal nicht Eure persönlichen Wahrheiten. Generell gibt es bei allen Euren Wahrheiten ein Vorliebe-Element, aber Ihr in Verbindung mit manchen persönlichen Wahrheiten müsst Ihr das nicht unbedingt erkennen.


Session 1604
Sunday, August 8, 2004 (Private)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Sa 23. Dez 2017, 05:34 
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RODNEY: Bei meiner ersten Frage geht es um Energie. Ich spielte ein paar Spielchen und versuchte, inoffizielle Informationen zu spüren. Auf der EliasDarling-Liste (einstige Email Plattform), sprachen einige Teilnehmer, insbesondere Fran, über Tomkin (eine Essenz). Sie erlebte, dass Tomkin eines Nachts in ihrem Schlafzimmer stand. Und ich spüre dieses sehr starke Klimpern auf der Haut des linken Arms, das von der Schulter hinunter zur linken Hand verläuft.

Eine Person meinte, dass es mit Tomkin zu tun hat, und ich bat um Ideen dazu, und das Spiel führte zu folgende Tomkin-Assoziationen: Spazierstock, Berührungssinn, Milumet. Tatsächlich habe ich einen sehr mächtigen Spazierstock mit einer ganz speziellen Energie - zumindest wenn ich ihn halte – denn dann erlebe ich viele ungewöhnliche Interaktionen mit anderen Leuten, ohne etwas anderes zu tun als mich beispielsweise nur darauf zu stützen. (gekürzt)

Kannst Du mir mehr zu der Empfindung im linken Arm sagen? Bereite ich mich auf einen Herzanfall vor?

ELIAS: (kichert) Welchen Eindruck hast Du?

RODNEY: Ich habe den Eindruck, dass ich mich mit dem Rauchen überlastet habe. Meine physische Vitalität ist etwas niedrig. Bereits nach einem kurzen Spaziergang bin ich außer Atem. Ich hoffe, wieder täglich spazieren gehen zu können, den ich habe da Gefühl, dass mir das gut bekommt. Heute früh ging ich eine Stunde lang spazieren. Aber ich glaube, dass das Kribbeln im linken Arm damit zu tun hat, dass ich mich strapaziere. Immer, wenn es da ist, frage ich: „Was sagst Du mir?“ Und dann verschwindet es. Dieses Kommen und Gehen ist sehr flüchtig. Außer dieser Sache wegen eines Herzanfalls und meinem physischen Energie-Pegel habe ich keinen präzisen Eindruck, denn ansonsten fühle ich mich gesund.

ELIAS: Es hat nicht unbedingt etwas mit einem sogenannten Herzanfall zu tun sondern mit dem Zusammenschnüren/Zusammenpressens der Energie und Deines natürlichen Im-Fluss-Seins …

RODNEY: Gerad jetzt spüre ich, dass es wieder beginnt.

ELIAS: Es hängt mit dem Zusammenschnüren des natürlichen Flusses Deiner körperlichen Funktionen zusammen.

RODNEY: Hat es etwas mit meiner Einstellung oder Lebensweise zu tun, oder womit provoziere ich das?

ELIAS: Es hängt mit dem zusammen, was Du tust und mit Deinen Glaubenssatz-Einflüssen.

RODNEY: Ich bin mir ganz und gar gewahr, dass meine Glaubenssätze viel damit zu tun haben.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Hängt es mit meiner Lebensweise zusammen?

ELIAS: Ja, in gewisser Weise, mit Deinem tatsächlichen Tun und den in Verbindung damit geäußerten Glaubenssatzeinflüssen.

RODNEY: Wenn ich den Glaubenssatz, dass Rauchen mir schadet, wirklich akzeptieren kann, könnte ich den Glaubenssatz im Grunde genommen damit neutralisieren.

ELIAS: Ja. Dein Tun änderst Du, indem Du die verschiedenen Glaubenssatzeinflüsse erkennst und Dir die Freiheit gestattest auszuwählen, welcher Einfluss mehr in Einklang mit Deinen Vorlieben ist. Wenn Du Rauchen bevorzugst, identifizierst Du den diesbezüglichen Glaubenssatz und erlaubst Dir, seine verschiedenen Einflüsse zu evaluieren und so zu wählen, welcher davon mehr in Einklang mit Deiner Vorliebe ist.

RODNEY: Eine der Vorliebe oder motivierenden Faktoren ist, dass ich erkenne, dass ich mit dem Rauchen mein Handeln/Tun stoppe.

ELIAS: In welcher Beziehung?

RODNEY: In fast jeder Beziehen. Wenn ich rauche, sitze ich im Allgemeinen ruhig da und tue nichts, und die Produktivität stoppt. Das ist nicht ganz exakt wahr. Auf einem Spaziergang rauche ich aber nicht, oder wenn ich rauche, setze ich mich hin und denke nach. Du liebe Zeit, ich bin so sehr denk-fokussiert, dass es für mich eine enge Assoziation von Denken und Rauchen gibt. Ich sitze einfach da und tue das. Ist das eine Vorliebe?

ELIAS: Das ist ein mit Deiner Vorliebe assoziierter Einfluss. Du hast eine Vorliebe fürs Rauchen, und einer der Einflüsse ist es, dass Du Dir eine Ruhe-Zeit vergönnst.

RODNEY: Das ist so sehr wahr. In jüngste Zeit ist es so, dass ich eine Ruhepause einlegen will, wenn ich eine Weile gearbeitet habe und mich entspannen, ins Freie gehen und eine Zigarette rauchen will. Es ist eine stille/ruhige/gelassene Zeit.

ELIAS: Ich verstehe.

RODNEY: Das ist also ein weiterer Einfluss?

ELIAS: Ja. Aber ein weiterer Einfluss des Glaubenssatzes ist auch dies, dass Rauchen schädlich ist. Und was siehst Du als einen weiteren Einfluss des Glaubenssatzes?

RODNEY: Ich habe diese sonderbare Idee, das Gedankengewirr irgendwie zu stoppen und mich so zu erschöpfen, dass ich das Gefühl habe, in fortwährende Bewusstlosigkeit zu verfallen. Manchmal bringe ich mich an die Grenze einer fast todesähnlichen Ruhe. Ich fühle, dass ich das tatsächlich gezielt tue, diese physische Realität bewusst hinter mir zu lassen und in einen tiefen, traumähnlichen Zustand hineinzugehen. Das ist ein bisschen beängstigend. Ich habe das Gefühl, dass Rauchen mich bis an diesen Punkt bringt, dass es fast unvermeidlich ist, diese Erfahrung zu testen und zu erforschen. Ist das einleuchtend?

Session 1605 (Fortsetzung folgt)
Tuesday, August 10, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 24. Dez 2017, 06:32 
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ELIAS: Durchaus, und genau das ist es, was Du tust, das dann in Verbindung mit Deinen Glaubenssatz-Einflüssen diese physische Empfindung erzeugt.

RODNEY: Das Prickeln im Arm hängt also auch damit zusammen?

ELIAS: Ja.

RODNEY: Kommuniziert mir dieses Prickeln eine spezifische Botschaft?

ELIAS: Es ist die Botschaft.

RODNEY: Dass ich mich auf diesen Punkt zubewege…?

ELIAS: Du spielst damit.

RODNEY: Dass ich mit der Idee einer Bewusstlosigkeit, sozusagen einer „todesähnlichen“ Trance spiele.

ELIAS: Ja, Du testest das Gelände.

RODNEY: Kann man das auch einfacher tun? (lacht)

ELIAS: Ja, aber es wäre nicht die von Dir gewählt Methode!

RODNEY: (lacht) Hast Du einen Vorschlag, für den ich mich erwärmen kann?

ELIAS: In welcher Beziehung? Willst Du Dein Tun oder willst Du den Glaubenssatz-Einfluss ändern? Obwohl Du etwa Furcht hast, beziehst Du auch große Wissbegierde für das Unbekannte mit ein, nicht unbedingt für die Wahl des Todes, sondern dafür, mit diesem Vorgang zu spielen, und Du bist neugierig wie es ist, wenn das tatsächlich gewählt wird. Es ist eine Art Faszination. Angesichts dieser Wissbegierde fährst Du fort, das zu tun, was Du tust und lässt weiterhin jene Einflüsse zu, die Dein Spiel mit diesem Konzept verstärken.

RODNEY: Es kommt mir so vor, dass wenn ich meine Aufmerksamkeit in einer tiefen Meditation gezielt auf eine todesähnlichen Trance richten und erfolgreich mit dieser Idee spielen würde, dies meinen Tabak-Konsum beeinflussen würde.

ELIAS: Das ist ziemlich wahrscheinlich, denn Du schreibst das dem Rauchen zugute...

RODNEY: Wegen meiner Glaubenssätze schreibe ich das dem Rauchen zugute.

ELIAS: Stimmt. Du führst Deine Erlaubnis an Dich selbst, bestimmt Erlebnisse zu generieren, auf den Tabak-Konsum zurück, doch diese Erfahrungen kannst Du sowohl mit als auch ohne Tabak machen.

RODNEY: Wenn ich alle diesen Einfluss als eine Reihe von Glaubenssätzen ansehe, kann ich sie ansprechen und sie zu akzeptieren beginnen.

ELIAS: Ja, aber erinnere Dich daran, dass jeder Glaubenssatz viele Einflüsse enthält, und einige davon würdest Du als hinderlich erachten, und andere wiederum würdest Du bevorzugen.

RODNEY: Stimmt, denn ich spiele gerne mit der Idee, wie sich wohl eines todesähnliche Trance anfühlen mag.

ELIAS: Das ist sozusagen die andere Seite von dem, was Du bereits in der Vergangenheit erlebtest. Erinnere Dich an unser Gespräch, an der Kante der Klippe zu stehen und an Deine Furcht vor dem Schritt darüber hinaus. Nun erkundest Du sozusagen die andere Seite der Münze, andere Einflüsse derselben Glaubenssätze, weshalb es andere Wahrnehmungen und Richtungen gibt. Zuvor hast Du Dich vor dem Schritt über die Klippe gefürchtet und Dich eingeschränkt. Du fürchtest Dich zwar weiterhin, aber Deine Neugierde, nicht nur den Schritt über die Klippe zu wagen sondern auch von der Klippe zu springen, hebelt die Furcht auf.

RODNEY: Ist Aufheben (overriding) der Furcht dasselbe wie in die Furcht hinein zu gehen?

ELIAS: Nein, die Furcht währt fort, aber die Wissbegierde wird stärker geäußert. Sie gewinnt deshalb die Oberhand und hebt die Furcht auf. Die Furcht ist nicht weg, aber es ist eine noch stärkere Motivation vorhanden als jene Furcht.

RODNEY: Ich habe wirklich keine klare Vorstellung, warum ich das tue, außer dass ich weiß, dass ich das erleben möchte, vielleicht als Portal zu einem anderen Bewusstseinszustand.

ELIAS: Verschiedene Glaubenssätze sind damit verbunden. Du fürchtest Dich ein bisschen vor dem Tod, mit dem Du nicht vertraut bist, da Du objektiv nicht weißt, was bei einer solchen Wahl geschehen könnte. Du hast auch den Glaubenssatz, dass Du Dich einem Alter näherst, in dem eine solche Wahl näherkommt und bereitest Dich deshalb sozusagen auf das Unvermeidliche vor, auf diese finale Wahl im physischen Fokus, aber Du bist auch neugierig, was geschehen wird, falls und wann Du dies wählst.

Das Rauchen verschafft Dir auch eine brauchbare Ausreden für eine solche Wahl, denn entsprechend Deiner Glaubenssätze wird fortgesetztes Rauchen Dir schließlich so sehr schaden, dass Dich das den Tod wählen lässt, und das wäre dann vernünftig, verständlich und akzeptabel in Verbindungen mit einer Handlung, die gemäß der Massenglaubensätze unvermeidlich zum Tod führt.

Der Tabak führt nicht zum Tod. Der Tod wird von Dir angeheuert. Tabak erschafft kein Nicht-Wohlbefinden/Krankheit. Du erschaffst das in Verbindung mit Deinen Glaubenssätzen über Tabak, weshalb Du diesen Einfluss und die Verantwortung dafür dem Tabak zuschreibst.

Wir haben nun verschiedene Glaubenssatz-Einflüsse beim Rauchen identifiziert. Manche davon sind in Einklang mit Deinen Vorlieben, so dass Du sogar sagen kannst, dass Du sie magst, und Andere gefallen Dir nicht unbedingt, weil sie vielleicht unbehaglich sein könnten.

Du selbst wählst, initiierst und tust die Handlungen, die Du beim Rauchen miteinbeziehst, wie diese Ruhezeit, die eine der von Dir gewählten Einflüsse ist. Ein anderes Mal rauchst Du, um nicht mit Anderen zu interagieren und alleine zu sein. Auch das ist ein von Dir bevorzugter Einfluss. Manchmal rauchst Du, um aufzuhören, Dein Aufmerksamkeit ins Draußen zu projizieren und Dich eine Weile nach innen zu fokussieren. Das ist ein weiterer bevorzugter Einfluss. Aber erkenne auch, dass Du selbst es bist, der dies wählt und diese Handlung generiest.

So wie Du diese Handlungen erschaffst, heuerst Du auch jene physische Konstriktion und Beeinträchtigung an, jene nicht unbedingt von Dir bevorzugten anderen Einflüsse Deines Raucher-Glaubenssatzes, die trotzdem geäußert und gewählt werden.

Es gilt zu erkennen, wie Du das von Dir bevorzugte Geschehen sowie die von Dir nicht bevorzugte Beeinträchtigung dem Tabak zugute schreibst. Was Beides unterscheidet ist, dass Du erkennst, wenn die Handlung eher mit Deiner Vorliebe verbunden ist, dass nicht der Tabak sondern Du selbst diese Wahl triffst, und warum, obwohl Du es dem Tabakrauchen zugute schreibst. Deshalb kannst Du zu evaluieren beginnen, wie Du Dir alle diese mit den verschiedenen Einflüssen verbundenen Entscheidungen und Handlungen selbst zugute schreiben kannst…

RODNEY: statt dem Tabak.

ELIAS: Stimmt. Der Tabak generiert keine Beeinträchtigung für Dich, so wie er auch nicht…

RODNEY: diese anderen Einflüsse generiert.

ELIAS: Stimmt.

RODNEY: Das ist sehr einleuchtend. Das höre ich laut und deutlich. (Elias kichert) Bereits diese Erkenntnis, dass ich es wählen kann, ohne es dem Tabak zugute zu schreiben, wird das Ansprechen meines Glaubenssatzsystems beim gewohnheitsmäßigen Rauchen beeinflussen.

ELIAS: Stimmt, und erkenne die Kraft und Stärke Deines mit Deine Vorlieben verbundenen Tuns, wo Du Deine Entscheidungen mühelos, konfliktfrei und auch kraftvoll generiest. Auch bei den nicht von Dir bevorzugten Einflüssen generierst Du mühelose Stärke, ohne nachzudenken oder zu analysieren, sondern erschaffst einfach die physische Manifestation. Und bei Deiner Wahl, Deine Vorliebe zu äußern, denkst Du ebenfalls nicht lange nach und äußerst sie kraftvoll.

All dieses Tun, diese Manifestationen und Phasen beziehst Du ganz leicht mit ein. Statt dies dem Tabak zugute zu schreiben, kannst Du dies evaluieren und Deine eigene Stärke anerkennen und kannst wertschätzen, wie leicht Du diese verschiedenen Handlungen erfolgreich zustande bringst.

Session 1605
Tuesday, August 10, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 24. Dez 2017, 07:04 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


ESTER: Weil ich etwas zugenommen habe, fühle ich mich mit meinem Aussehen nicht wohl, was wiederum macht, dass ich mich nicht gut fühle, und ich denke, dass ich immer noch nicht annehmend bin, da ich merke, dass ich immer noch dagegen kämpfe.

ELIAS: Lass mich Dir zunächst einmal sagen, dass es weder schlecht noch falsch ist, ein bestimmtes Aussehen für sich selber vorzuziehen. Ich bin mir gewahr, dass da Glaubenssätze über die Eitelkeit vorhanden sind, dahingehend, dass sie schlecht wäre, und dass es diese automatische Einschätzung gibt, dass jemand als hohl, weniger spirituell oder komplex wahrgenommen wird, wenn er/sie allzu sehr mit seinem physischen Äußeren beschäftigt ist, und diese Einschätzung ist nicht unbedingt die Wahrheit.

Jedes Individuum hat hinsichtlich des physischen Erscheinungsbildes andere Vorlieben. Die Präferenz, Dein physisches Erscheinungsbild auf eine bestimmte Weise zu äußern, ist nicht schlecht. Was jedoch in Deinem Fall und auch bei vielen anderen Individuen geschieht, das ist, dass Ihr hinsichtlich des Aussehens Glaubenssätze hegt, und zwar über Euch selbst als Individuum, über Euren Wert und Euren Tiefgang dahingehend, wenn Ihr eine Vorliebe für ein bestimmtes persönliches Aussehens habt, dass das bedeutet, dass Ihr bei bestimmten Elementen Eurer physischen Realität eher oberflächlich wärt, weil Euer physisches Aussehen keine Rolle spielen und Ihr Euch unabhängig davon annehmen solltet, ganz egal auf welche Weise Ihr Euer Erscheinungsbild äußert. Dieser Glaubenssatz wird sehr stark geäußert, aber er ist nicht wahr, da er keine Vorlieben zulässt.

Die Glaubenssätze werden geäußert, dass Ihr weniger spirituell seid und weniger Tiefe als Individuum habt, wenn Ihr Euch mit Eurem physischen Aussehen beschäftigt, und auf ihnen ruht Deine Konzentration. Du erschaffst also so, dass Du Dir diese Glaubenssätze spiegelst, weil Du Deine Vorlieben nicht anerkennst. Du urteilst über Deine Vorlieben und erschaffst deshalb, dass Deine Glaubenssätze geäußert werden.

Wenn Du diese Glaubenssätze evaluierst und erkennst, dass Du sie vielleicht zu Deinen eigenen Wahrheiten gemacht hast, kannst Du - sobald Du feststellst, dass Du eine Deiner Wahrheiten ansprichst - statt Dich weiterhin herabzusetzen oder zu versuchen, diese Glaubenssätze zu eliminieren zu verstehen beginnen, dass dies zwar eine Deiner Wahrheiten sein mag, jedoch nicht wahr ist. Wie ich Euch schon oft sagte, umfassen alle Eure Wahrheiten und Glaubenssätze viele verschiedene Einflüsse. Es geht also darum, zu erkennen, welcher Glaubenssatz Deine Wahrnehmung beeinflusst und geäußert wird und diese Realität erschafft und dann evaluieren, welche weiteren Einflüsse mit demselben Glaubenssatz assoziiert sind.

Die Leute bringen sich selbst oft durcheinander, weil sie versuchen, einen Einfluss ausübenden Glaubenssatz zu identifizieren, doch was sie sehen ist, dass sehr viele Glaubenssätze miteinander vernetzt sind und allesamt Einfluss ausüben. Generell üben in jedwedem Szenario oder Situation mehre Glaubenssätze Einfluss aus, aber was Ihr im allgemeine tatsächlich seht, das sind nicht viele verschiedene Glaubenssätze sondern viele verschiedene Einflüsse eines Glaubenssatzes. Sobald Ihr Euch erlaubt, die verschiedenen Einflüsse eines Glaubenssatzes zu erkennen, gewährt Ihr Euch Eure Freiheit, weil Ihr Euch erlaubt, den Einfluss zu wählen, den Ihr vorzieht.

ESTER: Wie viele Fokusse haben Du und ich in dieser Dimension miteinander geteilt?

ELIAS: Sechzehn.

ESTER: Waren wir auch schon früher Freunde?

ELIAS: Ja.

ESTER: Das Problem ist, dass ich mit Dir wegen dieser Sache im Clinch bin, denn ich möchte nicht, dass dies zur Lehrer-Schüler Sache wird. Ich möchte, dass es vielmehr eine Freundschaft ist, wo wir uns entspannt unterhalten, und ich denke, dass ich das tue, aber ich habe das Gefühl, dass ich in diesen Zustand hinein- und wieder herausgehe.

ELIAS: Das verstehe ich, denn Du siehst mich als Autoritätsfigur, was eine Schranke errichtet und beim Versuch, Freundschaft zu generieren, ein Hindernis erschafft. Ganz gleich ob Du mich als Autoritätsperson ansiehst oder auch nicht, wenn Du Dich selbst anerkennst und wertschätzt, wirst Du Dir erlauben, Dich als ebenbürtig anzusehen. Ob Du mich nun weiterhin als Autorität siehst oder auch nicht, so kannst Du, wenn Du Dich selbst anerkennst und wertschätzt, auf jeden Fall mit mir in Freundschaft interagieren.

ESTER: Du liebe Zeit! Das ist ziemlich peinlich, denn der tiefe, fühlende und empfindsame Teil von mir kann diese Freundschaft spüren, aber mein Kopf spürt sie nicht.

ELIAS: Ich verstehe. Was würdest Du mit einer Freundin besprechen? Worüber sprichst Du mit Deinen Freunden?

ESTER: Das ist abhängig von der Freundin und von dem, worüber ich im Augenblick sprechen möchte, ob es einfach das ist, was mir gerade in den Kopf kommt oder etwas, was mich sehr beschäftigt. Dies ist definitiv von der Freundin abhängig.

ELIAS: Oder ob Du Dich mit dieser Freundin wohlfühlst.

ESTER: Genau, darum geht es. Denn bei dem, worüber ich jetzt sprechen möchte, müsste ich mich mit einer Freundin sehr wohlfühlen.

ELIAS: Ich verstehe, und diese Geborgenheit/Behaglichkeit erschaffst Du mir gegenüber in diesem Jetzt nicht, weil Du Dich selbst abwertest. Du erhöhst mich und wertest Dich ab und zögerst, weil Du Dir gegenüber Werturteile bei dem Thema hegst, das Du besprechen möchtest. Du projizierst Deine Erwartung, dass ich über Dich urteilen oder von Dir enttäuscht sein könnte.

ESTER: Und ich bin auch verlegen. Was ist dieses Gefühl der Beschämung/Verlegenheit?

ELIAS: Das Herabsetzen Deiner Selbst und Deine Besorgnis darüber, wie der Andere Dich wahrnehmen könnte. Du setzt Dich bereits herab und befürchtest, dass der Andere, mit dem Du interagierst und den Du angeheuert hast, Dich ebenfalls herabsetzen und auf dieselbe Weise wahrnehmen könnte. Diese Verlegenheit hängt mit dem Unbehagen hinsichtlich der Preisgabe zusammen. Das Unbehagen über die Preisgabe hängt mit Deinem Werturteil über Dich selbst und mit Deiner Wahrnehmung des anderen Individuums sowie damit zusammen, dass Du Dir dessen Anerkennung wünschst.

ESTER: Oh, wir sind wieder bei der Anerkennung/Akzeptanz (approval). Ich habe in den letzten Stunden seit gestern Abend Fremdheit/Nicht-Vertrautheit gesehen. Ich denke, dieses Wort gefällt mir.

ELIAS: Der Umzug zur Preisgabe kann ziemlich herausfordernd sein. Ich mache Dir einen Vorschlag, denn ich erkenne wie eng Du an Deiner Energie festhältst und wie widerwillig Du diese Preisgabe in diesem Jetzt äußerst. Das, wohin Du in diesem Gegenwarts-Jetzt ziemlich schnell voranschreitest, das ist, Dich zu überfordern. Ich schlage deshalb vor, dass wir jetzt aufhören und Du Dir Zeit erlaubst, um dieses Thema zu evaluieren, welches Du absolut besprechen möchtest, wozu Du jedoch noch nicht bereit bist. Im Gegenwarts-Jetzt ist es nicht unbedingt nützlich, dieses Gespräch fortzusetzen. Denn ich erkenne, dass Du meiner Energie nicht das Hindurchdringen erlaubst, weshalb alles, was auch immer ich Dir offeriere, nicht empfangen wird und deshalb nicht unbedingt nützlich ist.

Ich schlage vor, dass wir dieses Gespräch in diesem Jetzt beenden und es ein anderes Mal fortsetzen, wenn Du Dir erlauben magst, Dich mehr zu entspannen und Dir selbst mehr zu vertrauen. Selbst wenn Du Dir selbst nicht vertrauen magst, kannst Du Dir vielleicht erlauben, dorthin umzuziehen, dass Du mir vertraust. In der Zwischenzeit werde ich Dir hilfreiche Energie und Unterstützung offerieren, damit Du Dir erlauben kannst, darauf zu vertrauen, dass Du ein Gespräch mit mir in Freundschaft anheuern kannst und dass ich nicht über Dich urteilen werde. Bist Du damit einverstanden?

ESTER: (aufgewühlt) Es fällt mir schwer, aber …... Wow.

ELIAS: Das ist kein Herabsetzen sondern ein Rücksicht/Zulassen/Erlaubnis (allowance), eine Chance für Dich, ein tatsächliches Evaluieren, Wertschätzen und Zulassen Deiner Selbst anzuheuern, und Dich nicht zu verurteilen. Ich werde sehr bald ein Gespräch mit Dir führen, aber mit weniger Anspannung. Bist Du einverstanden?

ESTER: (aufgewühlt) Ich fühle mich sehr...

ELIAS: Meine Freundin, sei Dir gegenüber liebevoll und akzeptiere meine Energie der Sanftheit/Güte für Dich. Ich offeriere Dir sehr viel Liebe und besänftigende Energie, um Dir zu helfen und um Deine eigene Sanftheit und Ruhe in Dir zu bestärken. Wir werden uns wieder unterhalten. In aufrichtiger Freundschaft und Liebe für Dich sage ich au revoir.

Session 1615
Sunday, August 29, 2004 (Private/Phone)


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