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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 08:42 
Supraselbst
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LETTY: Du weißt wahrscheinlich, das es viele Veränderungen gab. Ich habe meine Meinung über das Wellness-Zentrums geändert, und Cindel (Stella) und ihr Mann schlugen einen anderen Weg ein, was für mich wirklich okay ist, und ich nehme an, dass wir Beide das so erschaffen haben. (gekürzt)

Und dann ging es los. Ich dachte mir schon immer, dass ich viel Energie habe, die bewirkt, dass meine Elektronik sich komisch verhält. Alle meine Uhren blieben stehen, weil die Batterien schneller als sonst leer waren. Dann war ich auch sehr unorganisiert, und dieser Mangel an Routine bracht mich ganz durcheinander, aber ich erkannte auch, dass es wohl zweckmäßig war, und damit war es für mich okay. Doch dann falle ich wieder auf den automatischen Frust zurück, weil die Routine fehlt. Gibt es eine Erklärung dafür, wie dass ich beispielweise manche Aspekte von mir ändere oder möglicherweise anders als sonst erschaffe?

ELIAS: Du änderst keine Aspekte sondern erlebst Verschiedenheit. Diese Bewusstseinswoge der Wahrheiten wird nicht intellektuell sondern praktisch erfahren, und wenn Du Dir Deine Wahrheiten oder Vorlieben präsentierst, erlebst Du sie und erwägst sie nicht bloß intellektuell.

Dein Erlebnis mit Cindel war zweckmäßig. Es ging dabei um Prozesse und nicht unbedingt um Endresultate, weshalb dies die Richtung, in die jede von Euch unterwegs war, erfolgreich zustande brachte. Es war eine Chance und eine Zeit, um auf die Bedeutung von Prozessen zu achten statt sich auf Endresultat zu fokussieren, und Ihr habt Euch erlaubt, selbst angesichts von Verschiedenheiten zu kooperieren und zu interagieren, auch wenn es keine Übereinstimmung gab, und es war eine Zeit, in der Ihr Euch erlaubt habt, Euch Eurer Vorlieben und Eures Tuns vermehrt gewahr zu sein und mit diesen und den eigenen Energieprojektionen vertraut zu werden.

Du erlebest Verschiedenheit und das, wie Du sie erwiderst und erlaubst Dir, Deine automatischen Erwiderungen zu bemerken, womit Du Dein Gewahrsein vermehrt für eine größere Auswahl öffnest, die Du auch miteinbeziehen kannst und erlaubt Dir, bei Deinen Äußerungen und Verhaltensweisen einige Vorlieben und Richtlinien klarer zu erkennen.

Das herausfordernde Evaluieren und Annehmen von Verschiedenheit/Abweichungen erlaubt Dir auch, Deine Fähigkeit im Annehmen zu erleben, ohne unbedingt das, was Du akzeptierst, auch zu mögen oder damit einig zu gehen.

Du erlaubst Dir, Verschiedenheit zu erleben. Viele beschränken ihr persönliches Verschiedenheits-Konzept auf Interaktionen mit anderen Personen, darauf, wie sie ihre Aufmerksamkeit in Verbindung damit lenken, und ob Andere sich von ihnen unterscheiden sowie auf die Herausforderung, diese Verschiedenheit zu akzeptieren.

Verschiedenheit kann vielfältig geäußert werden, und jede abweichende Äußerung kann ein Bedrohungselement miteinbeziehen und tut dies auch oft, denn sie ist ungewohnt und generiert Fragen oder Zweifel, ob Eure Richtung, Vorlieben oder das, wie Ihr erschafft, richtig oder falsch sind, was diese Bedrohungs-Assoziation generiert, und Ihr fangt automatisch an, Euch zu verteidigen, was sehr vielfältig und nicht nur in der Interaktion mit Anderen geschehen kann.

Verschiedenheit kannst Du nicht nur bei anderen Personen sondern auch bei den von Dir generierten eigenen Erlebnissen erfahren, was zweckmäßig ist, denn dann kannst Du die Abweichungen sowie das untersuchen, wie Du sie automatisch erwiderst, was Dir die Chance bietet, Dir mehr über Deine Vorlieben klar zu werden und zu evaluieren, was bestimmte Erwiderungen von Dir triggert oder motiviert. Dies präsentierst Du Dir mit diesen Erlebnissen, denn Du hast gewählt, eine Weile die Verschiedenheit der von Dir generierten Erlebnisse zu untersuchen, um inniger mit Dir selbst und Deinen Richtlinien - die mit Deinen Wahrheiten assoziiert sind - vertraut zu werden.

Die Sache mit den Uhren hängt unmittelbar mit Deiner Energie zusammen, denn Du äußerst intensiv eine elektrische Energie, was sich auf die Batterieladung auswirkt.

LETTY: Ich bin mit meiner Bilderwelt immer so objektiv, oder es ist die Art und Weise, wie ich meine Botschaften an mich selbst wahrnehme, und ich dachte mir, dass es auch mit meiner eigenen Energie zusammenhängt, dass ich manchmal versuche, mich zu stoppen, wenn ich mit mein Denken, Urteilen oder Kritisieren meinerselbst Druck auf mich ausübe.

ELIAS: Ja.

LETTY: Manchmal stoppt das Gerät einfach und läuft dann ein paar Stunden später wieder, und dann erkenne ich, dass ich offensichtlich versuche, mit mir selbst das Gleiche zu tun und mir eine sehr objektive Bilderwelt präsentiere.

ELIAS: Stimmt, und es hat auch unmittelbar mit der von Dir momentan projizierten Energiestärke zu tun.

LETTY: Ist das auch vom Routine-Mangel begleitet? Ich habe das Gefühl, dass ich manchmal organisiert bin, aber ich erkenne auch - vielleicht hat das mit den unterschiedlichen Erlebnissen zu tun - dass ich mich diesbezüglich schon wohler fühle.

ELIAS: Ja, denn Du entspannst Dich mehr und akzeptierst Verschiedenheiten vermehrt.

LETTY: Und das ist ein großer Unterschied in meinem Leben.

ELIAS: Wenn Du Verschiedenheiten gegenüber annehmender bist, wirst Du auch eine mehr entspannte Energie erleben, was nicht heißt, dass Du diese Differenzen/Verschiedenheiten/Abweichungen automatisch magst oder änderst. Annehmen bewirkt, dass Du Dich mit Abweichungen mehr wohlfühlst und nicht dagegen ankämpfst oder Energie in Opposition dagegen stemmst, was Deine Vorlieben jedoch nicht unbedingt ändert.

LETTY: In meinem neuen Haus sind Bauarbeiten im Gange, und natürlich sehe ich es so, dass ich in Bezug auf Sauberkeit sehr strikt bin. Doch dann hörte ich auf, mich dafür zu kritisieren und erkannte, dass ich bevorzuge, dass mein Zuhause sehr sauber ist. Das ist einfach eine Vorliebe, und ich denke nicht, dass es gut oder schlecht ist. Und trotz dieses ständigen Baudrecks putze ich weiterhin, weil das saubere Zuhause meine Vorliebe ist, aber ich kann den Baustellendreck akzeptieren.

ELIAS: Richtig. Dies erlaubt Dir, das zu tun und zu wählen, was du bevorzugst und zugleich energetisch viel entspannter zu sein, weil Du nicht gegen Abweichungen ankämpfst, die Dich weniger stören als wenn Du sie nicht akzeptierst.

LETTY: In jüngster Zeit konnte ich mich weniger an Traum-Details erinnern. In einigen Träumen war ich in einer Firma und arbeitete mit Leuten zusammen. Ist es so, dass ich mich möglicherweise ein bisschen schuldig fühle, weil ich mich nicht mehr mit dem Wellness-Projekt befasse, obwohl ich derzeit mit dem Umbau genug zu tun habe, und wir heiraten und die Hochzeit planen. Dient die Arbeit im Traumzustand dazu, meine potentiellen Schuldgefühle zu kompensieren?

ELIAS: Ich verstehe. Das ist eine akkurate Interpretation. Erlaube Dir, das, was Du getan hast, zu erkennen. Erinnere Dich an den Prozess. Jetzt heuerst Du einen anderen Prozess an, der ständig Resultate generiert. Dieser Prozess mit seinen täglichen Resultaten ist Teil Deiner aktuellen Richtung und wird Dir letztendlich erlauben, das, was Du als Arbeit haben willst, auf kreativere Weise zu erschaffen und Dich müheloser und weniger rigide und somit kreativer zu äußern als auf die vertraute Weise, wie dass Du ein Arbeitsverhältnis in bestimmten Firmen haben und Dich rigide und präzise äußern musst.

Und Du wirst erkennen, dass das Erleben von Abweichungen Dich flexibler machen und Dir erlauben wird, Dich selbst kreativer zu äußern und bei der Arbeit flexibler zu sein, durchaus etwas von der bevorzugten Routine und Struktur miteinzubeziehen, Dir zugleich aber auch mehr Freiheit zu gewähren, das, was Du haben willst und Deine Kreativität ohne viele rigide Regeln zu äußern.

LETTY: Ja, ich arbeite schon seit fast einem Jahr nicht mehr in der Bank und habe diese Zeit genossen, was für mich sehr befreiend war. Und ich habe es auch geschafft, mich wegen des finanziellen Aspektes nicht zu sorgen.

ELIAS: Und es ist wesentlich, dass Du Dir in dieser Phase auch erlaubt hast, Deine Vorlieben vermehrt zu entdecken, und Zeit frei von der rigiden Struktur der Arbeitsverhältnis-Routine miteinzubeziehen. Zeit zu haben, das verstehen Viele als Freiheit. Aber wenn sie ihre Vorlieben nicht kennen und Zeit haben, ihre Freiheit zu äußern, sind sie verwirrt und frustriert, den sie wissen nicht, was sie mit ihrer Zeit und Freiheit anfangen können. Doch Du hast Dir erlaubt, Deine Vorlieben vermehrt zu erkennen und Dich bei diesem Schritt in die Zeit-Freiheit behaglicher zu fühlen.

LETTY: Ja, und ich war sehr beschäftigt, aber ich habe es auch genossen. Ich hätte nie gedacht, dass das so sein würde und hatte angenommen, dass ich, wenn ich zu Hause bleibe, nicht weiß, was ich tun soll, doch es war eine erstaunliche Erfahrung. Jetzt weiß ich, wie ich das erschuf, denn ich habe dies in Einklang mit meinen Vorlieben wirklich genossen.

Session 1623
Wednesday, September 8, 2004 (Private/Phone)


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 08:47 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


LIANA: Mein derzeit größtes Problem scheint meine Beziehung zu meinem Freund Steve zu sein. Ich hatte das Gefühl gehabt, dass wir Seelenverwandte (soul mates) sind. Das war mein Eindruck gewesen. Stimmt das?

ELIAS: Ja.

LIANA: Warum haben wir so viele Schwierigkeiten miteinander, wenn wir doch Seelenverwandte sind?

ELIAS: (kichert) Lass mich Dir zunächst sagen, dass „Seelenverwandter“ nicht immer bedeutet, dass Ihr harmonische und romantische Beziehungen generiert. Es ist die Identifizierung einer anderen Essenz, mit der zusammen Ihr bereits viele Interaktionen generiert und viele Manifestationen inkorporiert habt.

LIANA: Eines der wesentlichen Probleme für mich ist es, dass er andere Frauen getroffen und Beziehungen gesucht hat, während er mit mir zusammen war, ohne mir das zu sagen. Das wurde zu einem ziemlich unüberwindbaren Hindernis für mich. Ich finde auch, dass er in dieser Sache nicht offen ist und mir gegenüber behauptet, dass ich wahnhaft wäre. Kannst Du mir etwas dazu sagen?

ELIAS: Lass mich Dir zuerst eine Frage stellen. Was wäre anders, wenn das andere Individuum Dir seine Interaktionen mit anderen verraten würde?

LIANA: Ich hätte das Gefühl, dass er mir vertraut statt Furcht zu haben und könnte damit arbeiten. Das empfinde ich in dieser Sache.

ELIAS: Und äußerst Du das tatsächlich? Es geht nicht darum, ob er es zugibt oder abstreitet, sondern dass er es tut.

LIANA: Ja.

ELIAS: Ob er bereitwillig zugibt, dass er diesen Vorgang anheuert oder ihn abstreitet, das spielt nur eine geringe Rolle, denn die Handlung selbst ist das, was das Problem erschafft.

LIANA: Es ist dies, dass er zu Anderen geht, um … Ich bin mir nicht sicher, warum er das tut. Ich denke, dass ich das Gefühl habe, dass er kein Vertrauen zu mir hat, so nehme ich das wahr. Ich denke, dass ich es persönlich nehme und mich selbst herabsetze/kritisiere.

ELIAS: Stimmt. Viele Einflüsse Deines Glaubenssatzes über Monogamie werden in Verbindung mit Loyalität, Verpflichtung, Wertschätzung, Vertrauen, Anziehungskraft, Adäquanz, Erscheinungsbild und Erfolg/Auftreten (Performance) sehr stark geäußert.

LIANA: Erfolg in welcher Hinsicht?

ELIAS: In Verbindung mit Zuneigung und sexueller Aktivität. Alle diese Einflüsse werden in Verbindung mit dem Glaubenssatz der Monogamie ausgelöst. Wichtig ist, dass Du Dir diesen Glaubenssatz, seine Einflüsse und was diese auslösen, zu erkennen erlaubst und dass Du erkennst, dass dies eine Deiner sehr stark geäußerten Wahrheiten sein mag und sodann zur aufrichtigen Einschätzung dieser Deiner Wahrheit umzuziehen und Dir die Erkenntnis zu erlauben, dass sie eine Deiner Wahrheit und somit auch eine DEINER Richtlinien ist. Als eine Deine Richtlinien dient sie Dir zum Definieren Deines Verhaltens und Deiner Äußerung, doch sie mag nicht unbedingt für ein anderes Individuum zutreffend sein. Das heißt nicht, dass Du im Recht und das andere Individuum im Unrecht wären, oder umgekehrt.

LIANA: Ich verstehe. Wenn es also eine von Steves grundlegenden Wahrheiten ist, dass er nicht an Monogamie glaubt, würde uns das im Grunde genommen inkompatibel machen?

ELIAS: Nicht unbedingt. Das ist abhängig davon, was Du haben möchtest und wie Du die Situation wahrnimmst. Wenn Du Dich selbst wertschätzt und erkennst, dass Du diese Monogamie-Wahrheit hast und sie äußerst, und dass sie Deine Richtlinie ist – Du hast nicht mehr als einen Partner oder nicht mehr als eine Liebesbeziehung – und Du Dich an Deine Vorliebe hältst und sie äußerst, und die Wahrnehmung generiest, dass es keine Rolle spielt, dass das andere Individuum diese Äußerung nicht inkorporiert, kannst Du tatsächlich eine erfolgreiche Beziehung mit ihm generieren. Aber das hängt von Dir und dem ab, was Du haben willst und was Deine Vorlieben sind und was Du äußern möchtest. Das heißt nicht unbedingt, dass es eine bessere Äußerung wäre, wenn Du die Entscheidungen des anderen Individuums akzeptierst und die Beziehung mit ihm fortsetzt, denn das ist abhängig von Deiner Wahl und Deinen Vorlieben. Du willst vielleicht nicht unbedingt eine Beziehung mit einem Individuum haben, das nicht …

LIANA: Ich würde sagen, dass das wahrscheinlich keine meiner Vorlieben wäre.

ELIAS: Ich verstehe. Es ist wichtig für Dich, DEINE von Dir geäußerten Glaubenssätze sowie Deine Vorlieben in Verbindung mit diesen Glaubenssätzen zu erkennen und einzuschätzen und zu erkennen, dass Deine Glaubenssätze nicht schlecht sind.

LIANA: Richtig. Eine Sache, die mich verletzt, ist dass er mir gegenüber nicht zugibt, dass seine Unehrlichkeit und seine Treffen mit anderen Frauen für unsere Beziehung destruktiv sein können. Ich finde es sehr verletzend, dass er sagt, dass ich wahnhaft wäre, und dass er sich so verhält ohne zu erkennen, dass dies unsere Beziehung beenden könnte.

ELIAS: Ich verstehe. Dies zapft eine weitere Deiner Wahrheiten bezüglich von Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit an. Das ist Deine Richtlinie in Verbindung mit Deinen Vorlieben, Entscheidungen und Verhaltensweisen, und sie trifft nicht unbedingt auf ein anderes Individuum zu. Aber ich verstehe, dass Du dieses Gefühl des Verletztseins generierst, denn Deine Erwiderung Deiner Wahrheit hat dies ausgelöst.

Dieses Gefühl des Verletztseins ist ein Signal, mit dem eine Kommunikation verbunden ist. Du signalisierst Dir, Deine Aufmerksamkeit auf die emotionale Kommunikation umzuziehen, mit der Du Dir sagst, dass Dir Deine Freiheit, das zu erschaffen, was Du haben möchtest, verweigert wird, weil das Erschaffen dessen, was Du haben möchtest, von der Wahl eines anderen Individuums abhängig ist. Das ist es, was Deine emotionale Kommunikation Dir sagt und was ausgelöst wird. Erlaube Dir, einzuschätzen was Du Dir selbst verweigerst und was Du so wahrnimmst, dass Du Dich diesbezüglich nicht äußern kannst.

Wenn das andere Individuum in diesem Szenario Dir gegenüber Unehrlichkeit generiert, löst das Deine Wahrheit bezüglich von Ehrlichkeit aus, was auch eine Verleugnung/Verweigerung (denial) Deinerselbst auslöst, denn in dieser automatischen Erwiderung verweigerst Du Deine Wertschätzung. Wenn ein Anderer Dir gegenüber nicht aufrichtig ist, löst das die automatische Erwiderung aus, dass Du das andere Individuum nicht wertschätzen kannst, und so leugnest Du Deine eigene Äußerungsfreiheit.

LIANA: Genau, ich kann ihn nicht wertschätzen. Aber er musste wissen, dass das die Folge sein würde. Warum verhielt er sich also so?

ELIAS: Nicht unbedingt. Diese Annahme beruht auf Deiner Wahrnehmung und Deinen Wahrheiten, also auf Deinen Richtlinien, dass Du erkennen würdest, wenn Du einem anderen gegenüber unaufrichtig wärst, dass das ein gefährliches Potential generiert.

LIANA: Und er erkennt das nicht?

ELIAS: Nicht unbedingt..

LIANA: Um Himmels Willen!

ELIAS: Meine Freundin, das ist eine gängige Falle, in die viele tappen. Du nimmst automatisch wahr, dass der Andere so wie Du wahrnimmt oder wahrnehmen sollte, und so ist die Situation nicht unbedingt.

LIANA: Das ist ein sehr gängiges soziales Programm in unserer Kultur …

ELIAS: Ja.

LIANA: Und ich bin überrascht, dass er nicht dieselbe Wahrnehmung hat. Ist das die Folge seiner Wahl oder seiner Erlebnisse im Leben, oder hat er das einfach nie aus unserer Kultur aufgenommen?

ELIAS: Es ist nicht so, dass ihm das nicht bekannt wäre. Es ist seine Wahl. Es ist nicht so, dass er sich nicht gewahr wäre, dass andere Individuum sich stark an der Monogamie orientieren. Es ist eine Wahl. So stark wie Du Deine Wahl und Deine Wahrheiten äußerst, tut er das ebenfalls.

LIANA: Er hat also das Gefühl, dass er lügen muss, um seine Freiheit zu wahren. Ich weiß, dass das schrecklich klingt, aber …

ELIAS: Ich verstehe das, was Du sagst. Ja, sozusagen. Denn das verhindert, dass er sich selbst kritisiert und ermöglicht ihm, seine Entscheidungen zu rechtfertigen.

LIANA: Hat er das Gefühl, dass er einer monogamen Beziehung nicht würdig wäre?

ELIAS: Das mag ein wenig ein Faktor sein, aber nicht gänzlich.

LIANA: Wie siehst Du es?

ELIAS: Mehr als Furcht vor der aufrichtigen Preisgabe und Intimität.

LIANA: Das ist es, was ich wirklich von ihm haben wollte, und ich habe irgendwie das Gefühl, dass wir zusammenkamen, um das zu erschaffen. (seufzt) Ich weiß, dass es verschiedene Wahrscheinlichkeiten gibt. Ich bin an einem Kreuzweg, und ich fühle mich wirklich zerrissen.

ELIAS: Ich verstehe. Deshalb ist es wichtig und signifikant für Dich, dass Du tatsächlich das erkennst und evaluierst, was DU selber haben und äußern möchtest und was Deine Vorlieben sind, und nicht das, was Du vom Anderen haben möchtest, ohne hierbei Kompromisse zu schließen oder hinzunehmen, und ob Du Dir erlauben wirst, das zu äußern, was Du haben willst, wenn Du die Beziehung mit diesem Individuum fortsetzt. Das ist die wesentliche Frage, denn Du magst Dir sagen, dass Du die Beziehungen mit diesem Individuum fortsetzen möchtest, da Du Gefühle inkorporierst.

LIANA: Ich habe sehr starke Gefühle von Liebe.

ELIAS: Lass mich Dich fragen …

LIANA: Ich bewundere sogar den Mut, mit dem er gesellschaftlichen Bräuchen (customs) trotzt, um seine eigene Wahrheit anzustreben, obwohl ich erkenne, dass diese mit meinen Richtlinien inkompatibel ist. Ich habe deshalb das Gefühl, dass Liebe da ist, weil ich den Unterschied erkenne und trotzdem seinen Mut der eigenen Wahrheit gegenüber wertschätze, obwohl diese sich von meiner unterscheidet.

ELIAS: Okay, ich verstehe. Du kannst in Verbindung mit einem anderen Individuum aufrichtige Liebe hegen und sie weiterhin äußern und wählen, keine spezielle Beziehungsart mit dem Individuum zu haben. Du magst in Verbindung mit Deinen Vorlieben eine andere Art von Beziehung wählen und sie generieren und Dir selbst die Freiheit erlauben, Deine Vorlieben zu äußern. Wie gesagt, hast Du die Fähigkeit, eine Liebesbeziehung mit ihm in Kenntnis und Annahme der Verschiedenheit zu generieren, was jedoch eine beachtliche Veränderung Deiner Wahrnehmung erfordern würde.

LIANA: Und ich würde Angst davor haben, eine Krankheit zu bekommen.

ELIAS: Das wäre ein weiterer Aspekt.

LIANA: Richtig. Im Grunde genommen habe ich das Gefühl, dass ich nicht sehr begehre, meine Wahrnehmung in dieser Hinsicht zu ändern.

ELIAS: Was durchaus akzeptabel ist. Das ist sozusagen mehr im Einklang mit Deinen individuellen Glaubenssätzen statt die Energie im Widerstand zu nötigen und Trauma zu generieren.

LIANA: Genau. Ich frage mich, warum ich einem Seelenpartner begegne, bei dem ich solch starke euphorische Gefühle hatte und dann die Beziehung nicht durchführen kann.

ELIAS: Das ist durchaus zweckmäßig, denn es hat Dir sehr viele Informationen offeriert. Wenn Du ein anderes Individuum statt eines Seelenpartners angezogen hättest, hättest Du vielleicht nicht so klar achtgegeben wie bei dieser intensiven Beziehung.

Die Intensität dieser Beziehung hat Dir beachtliche Informationen offeriert über Deine Wahrheiten, Vorlieben, Richtlinien, Verschiedenheiten und Deine Fähigkeit, diese Verschiedenheiten anzunehmen und Deine Vorlieben weiterhin zu äußern. Das hat Dir erlaubt, Deine Fähigkeit zu sehen - obwohl Du sie Dir noch nicht klar bestätigt hast – und mehr Klarheit darüber zu erlangen, dass Du tatsächlich die Fähigkeit besitzt, Verschiedenheit wertzuschätzen, sie zu erkennen und zu akzeptieren und zugleich weiterhin Deine Vorlieben zu äußern, was enorm signifikant ist.

LIANA: Das ist wahre Liebe, nicht wahr?

ELIAS: Richtig.

LIANA: Was ich dem entnehme ist, dass es aufgrund unserer Unterschiede wohl nicht zu einer Hochzeit kommen wird. Ich wollte wirklich eine Ehe mit einem Seelenverwandten, eine vereinigte (united) Partnerschaft, insbesondere nachdem ich jetzt das Zusammensein mit einem Seelenpartner erlebt habe. Ich möchte gerne wissen, wie ich das erschaffen kann.

ELIAS: Du hast Seelenverwandte und kannst das erschaffen, indem Du aufrichtig auf Dich selbst achtest und Dir eine aufrichtig geäußerte Wertschätzung Deinerselbst sowie Freundlichkeit Dir selbst gegenüber erlaubst, Dich mit Deinen Richtlinien und Vorlieben wohlfühlst und Dir die Freiheit gewährst, sie zu äußern. Dann wirst Du eine Energie nach draußen generieren, die diese Art von Energie anziehen wird.

LIANA: Die Partnerschaft mit einem Seelenverwandten?

ELIAS: Ja.

LIANA: Empfindet Steve dieselben Gefühle enger Verbindung und der Seelenverwandtschaft mit mir?

ELIAS: Er nimmt eine starke Verbindung wahr, jedoch identifiziert er sie nicht unbedingt als Seelenverwandtschaft.

LIANA: Er fühlt aber diese enge Verbindung?

ELIAS: Ja.

LIANA: Ich möchte die Freundschaft mit ihm behalten, obwohl ich es so verstehe, dass er derzeit nicht wählt, sich preiszugeben und aufrichtig mit einer anderen Person intim zu sein. Wie können wir es angehen, um uns wieder miteinander zu verbinden und einfach Freunde sein?

ELIAS: Das hängt von Dir ab und ob Du Dir die Freiheit gestattet, dies zu äußern.

LIANA: Ihm gegenüber?

ELIAS: Dass Du ihm nicht nur sagst, dass Du eine Freundschaft generieren willst, sondern es auch tust.

LIANA: Was meinst Du damit?

ELIAS: Was tust Du mit einem Freund?

LIANA: Ich denke, dass ich mich davor fürchte, ihn anzurufen und zu sagen: “Lass uns noch einmal ganz von vorne als Freunde anfangen.” Wäre das erfolgreich?

ELIAS: Ich sage nicht, dass Du Dich unbedingt auf diese Weise äußern sollst sondern den Vorgang inkorporierst, Freunde zu sein.

LIANA: Ich rufe ihn also an und sage: “Lass uns Essen gehen oder ins Kino gehen.”

ELIAS: Ja.

LIANA: Er ist sicher ziemlich sauer auf mich, weil ich ihn bloßgestellt habe ... Nun, ich denke, dass er dies wählte, aber es war traumatisch für ihn. Wie kann ich mich wieder mit ihm verbinden?

ELIAS: Indem Du Deine Wertschätzung äußerst.

LIANA: Wenn ich ihn heute anrufen und meine Wertschätzung äußern würde, das würde ausreichen?

ELIAS: Wenn Du keine Erwartung generiest. Wenn Du aufrichtige Wertschätzung äußerst, generiert das eine ganz andere Energie. Wenn Du mit ihm interagierst und eine Erwartung generiest, erschafft das ein sehr viel anderes Resultat.

LIANA: Ich denk, dass ich erwarte, dass er … (seufzt)

ELIAS: Genau darum geht es, und das ist es, was ich Dir erkläre. Es geht nicht um das andere Individuum, nicht um seine Äußerung oder Entscheidung sondern darum, was Du generieren willst, was Du von Dir selbst äußerst, nicht um das, was Du vom Anderen erwartest, sondern um die echte Gabe/Offerte Deiner eigenen freien Äußerung ohne das Miteinbeziehen von Erwartungen. Sobald Du Erwartung generierst, projiziert das eine Energie der Bedrohung/Gefahr. Wenn Du aufrichtige Wertschätzung und Annehmen äußerst und Freundschaft miteinbeziehst, generiert das eine sehr viel andere Energie.

LIANA: Ich würde ihn beispielsweise heute gerne zum Mittagessen einladen, aber ich möchte nicht bis zu seinem Arbeitsplatz fahren, nur damit er mir dann sagt, dass ich wegfahren soll. Das wäre eine Erwartung, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

ELIAS: Wenn Du mit der Absicht dorthin fährst, ihn zum Mittagessen einzuladen, ohne irgendeine Erwartung hinsichtlich der Erwiderung zu hegen und auch akzeptierst, wenn die Erwiderung “nein” wäre, ist es wahrscheinlicher, dass sie nicht “nein” sein wird, da Du keine Erwartung projizierst und deshalb kein Gefahr/Bedrohung vorhanden ist.

LIANA: Das ist eine sehr gute Lern-Erfahrung für das Wahren einer liebevollen Verbindung mit jemand, der ganz andere Richtlinien hat als ich. Ich werde dies bestätigen. (Elias lacht).

ELIAS: Okay. Achte auf Deine Kommunikationen und auf Deine Signale, auf dieses Zwicken, wenn Du zögerst oder …

LIANA: Was verstehst Du unter “Wenn Du zögerst?”

ELIAS: Du wirst es erkennen. In den Augenblicken, wenn Du Dir Deine Freiheit verweigerst, wirst Du ein Zwicken, ein Zögern und ein eingeschränktes zum Ausdruck-Bringen Deinerselbst erleben. Achte auf Deine emotionalen Kommunikationen, denn sie identifizieren Dir das, was Du am Tun bist, welche automatischen Erwiderungen Du inkorporierst und welche Glaubenssätze Dich im Augenblick beeinflussen. Das ist signifikant, denn wenn Du immer mehr auf Deine Kommunikationen achtest, wirst Du immer mehr mit Dir selbst vertraust und offerierst Dir eine viel klarere Richtung/Regie hinsichtlich Deiner Auswahlmöglichkeiten.

LIANA: Mit dem Glaubenssatzsystem der Monogamie fühle ich mich am meisten wohl. Aufgrund verschiedener Gedanken, die ich mir machte und dem Lesen der Sitzungsniederschriften fange ich an mich zu fragen, ob es überhaupt ein funktionsfähiges oder akkurates Glaubenssatzsystem ist. Ich weiß, dass es so etwas wie ein wirklich akkurates Glaubenssatzsystem nicht gibt, aber was wäre der Wahrheit von Beziehungen näher? Es scheint so zu sein …

ELIAS: Es ist DEINE Wahrheit was Beziehungen anbelangt und das ist akzeptabel. Es gibt viele andere Individuen, die dieselbe Wahrheit äußern.

LIANA: Es ist nur so, dass die Monogamie als Lebensweise sozusagen auf der Strecke zu bleiben scheint.

ELIAS: Nicht unbedingt. Es ist keine Äußerung von mehr oder auch weniger Erleuchtung, ob Ihr nun den Glaubenssatz der Monogamie inkorporiert oder nicht. Dies sind lediglich Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten und Vorlieben. Vorlieben sind Glaubenssätze, die Ihr vorzieht, und ….

LIANA: Mir scheint es so zu sein, dass eine monogame Person mit einer anderen Person intensiver intim wäre.

ELIAS: Nicht unbedingt. Das hängt vom Individuum ab.

LIANA: Von mir?

ELIAS: Ja.

LIANA: So fühlte es sich für mich an.

ELIAS: Ja.

LIANA: Aber für Steve ist das nicht unbedingt wahr? Er ist intimer, wenn er viele …

ELIAS: Nein, nicht unbedingt.

LIANA: Er möchte einfach nicht intim sein?

ELIAS: Wie gesagt ist es bei ihm nicht unbedingt ein Wunsch sondern eher eine Furcht.

Session #1634
Tuesday, September 28, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 08:57 
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GAST: Ich habe über viele Jahre in vielen Angelegenheiten Rechtsstreitigkeiten manifestiert und möchte das mit Dir abklären. Kannst Du mir einen Tipp geben, welche Glaubenssätze involviert sind, ob es in allen Situationen dieselben Glaubenssätze sind und was diese so sehr festhält. (gekürzt)

ELIAS: Welchen Eindruck hast Du und wie schätzt Du es ein?

GAST: Das Forum bracht mich auf den Gedanken, dass dies ein sehr effizientes Konstrukt ist, wozu vieles beitragen mag. Es mag in mancher Hinsicht stimulieren, und bei den Glaubenssätzen geht es vielleicht darum, meinen Wert zu beweisen oder auch um Einschränkungen. Ich habe das Gefühl, im Spinnennetz gefangen zu sein, wenn ich versuche, das zu verstehen, weil es so viele Bestandteile dabei gibt.

ELIAS: Teilweise geht es darum, sich zu beweisen und um eine Bestätigung. Dies ist aber auch mit Verschiedenheiten und Deinen Assoziationen bezüglich der Prinzipen von richtig und falsch assoziiert.

GAST: Ich habe also eine feste Ansicht von richtig und falsch, etwa wie dies: „Ich habe Recht und Du nicht.“

ELIAS: Ja. Es dient Dir auch als Werkzeug, um Vorlieben und Abneigungen zu erkennen und Prinzipien zu äußern, was Dir erlaubt, Situationen klarer zu sehen und Verschiedenheiten zu erkennen und mehr Annehmen statt lediglich ein Richtig oder Falsch zu äußern und Deine Vorlieben mehr zu verstehen und zu äußern.

GAST: Beim Prozess in dieser Woche geht es um meine letzten Kunden. Das ist sehr interessant, denn ich dachte, dass meine Berechnungsweise und all das sehr klar wären, aber jetzt sagt er, dass das nicht stimmt. Manchmal fühle ich mich wirklich in meiner eigenen Wahrheit gefestigt und achte nicht auf die Position des Anderen und fühle mich dabei prima. Aber manchmal weiche ich davon ab und sage mir: „Ich muss es beweisen, aber wie kann ich das anstellen?“

ELIAS: Es geht nicht darum, es zu beweisen. Dieses Hindernis und Problem generierst Du in Verbindungen mit Selbstzweifeln. Diese Situationen und Interaktion erschaffst Du und partizipierst daran, um Deine Vorlieben zu äußern und daran festzuhalten, nicht um Andere zu kritisieren, sondern um Deine Eigenmacht und Dein Vertrauen in Dich selbst zu äußern und Dich Anweisungen oder Vorschriften Anderer nicht zu fügen.

GAST: Wegen dem, was morgen bevorsteht, fühle ich mich ziemlich okay. Ich muss einfach mir selbst vertrauen. Wenn ich mir selbst vertraue, fühle ich mich diesbezüglich gut. Ich denke, dass ich einfach wegen des Prozesses ein bisschen nervös bin.

ELIAS: Erinnere Dich, dass das kein Wettstreit ist. Es geht nicht darum, Dich zu beweisen oder der Energie zu entsprechen und ist auch keine Debatten-Situation sondern eine Chance, Deine Eigenmacht und Selbstvertrauen zu äußern, ohne zu konkurrieren, zu debattieren, zu belehren oder Dich zu rechtfertigen, sondern einfach Dein eigenes Vertrauen in Deine Äußerungen, Deine Richtung und Fähigkeiten zu bekunden und Deiner Macht zu vertrauen und im vertrauensvollen Annehmen Deinerselbst und Deiner Leistung zu generieren.

GAST: Es geht nicht bloß darum, Vertrauen in meine Fähigkeiten zu haben, beispielweise in meine Erschaffens-Fähigkeiten und meine Eigenmacht usw., sondern auch um mein Vertrauen in meine Fähigkeiten als ich für diese Leute arbeitete, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

GAST: Darauf ist es konzentriert. Ich verstehe, dass ich das energetisch tue, aber wenn ich dort am Tisch sitze und die abgefeuerten Fragen beantworte…

ELIAS: Ich verstehe, aber erinnere Dich daran, dass das, was Du als Vergangenheit wahrnimmst, auch im Jetzt erschaffen wird, und eine solche Situation beweist Dir, dass die Vergangenheit jetzt erschaffen wird.

GAST: Als ich diese Arbeit ausführte … ich muss in der Vergangenheit sprechen, weil ich mich derzeit nicht so ganz simultan empfinde.

ELIAS: Okay.

GAST: Bei dieser Arbeit war in meinem Flow/Fluss und sehr zuversichtlich. Ich wusste, was ich tue, und alles war sehr leicht im Fluss. Ich setze das also fort und erschaffe es immer noch.

ELIAS: Richtig. Denn die Vergangenheit geht jetzt weiter.

GAST: Aber mit diesem Prozess habe ich sie unterbrochen, weil der Kunde meine Arbeit nicht honorierte und mir noch nicht einmal einen Teil des Wertes bezahlte.

ELIAS: Nein, Du hast sie nicht unterbrochen. Du hast sie weiterhin erschaffen indem Du weiterhin diese Assoziationen erschaffst.

GAST: Weil ich nicht loslassen wollte?

ELIAS: Du äußerst Deine Vorlieben, anerkennst Deine Fähigkeiten und würdigst Deine Macht und die von Dir erschaffenen Äußerungen. Das sind Assoziationen mit den Handlungen der Vergangenheit, um die Erfüllung des Gesamtprojektes zu erreichen, was noch nicht abgeschlossen ist, weshalb Du den Prozess fortsetzt, um das bevorzugte Resultat zu generieren.

GAST: Und das von mir bevorzugte Resultat ist es, dies ständig in meinem Inneren zu wissen?

ELIAS: Dies und das bevorzugte physische Resultat.

GAST: Für meine Leistung bezahlt zu werden?

ELIAS: Richtig.

GAST: Als ich sie am Ende des Projektes verließ, wenn ich damals bezüglich meiner Fähigkeiten fest und voller Zuversicht gewesen und meine Arbeit wirklich wertgeschätzt hätte, hätte ich diesen lästigen Prozess nicht erschaffen?

ELIAS: Vielleicht. Zu dieser ablenkenden und inakkuraten Richtung tendieren viele gewohnheitsmäßig, so dass sie spekulieren: “Wenn ich anders gehandelt hätte, hätte ich ein anderes Resultat erschaffen.” Nicht unbedingt, denn es ist nicht unbedingt eine negative Handlung, und Du hast das Projekt auch noch nicht abgeschlossen.

Das Projekt geht weiter, denn Du interagierst weiterhin mit diesen Personen, die ein Faktor davon sind, weshalb die Vergangenheit weitergeht, und dabei offerierst Du Dir Informationen, untersuchst Deine Vorlieben, erlaubst Dir, Dich selbst zu äußern und Dich zu ermächtigen sowie zu untersuchen, was Deine Fallen sind oder sein mögen. Du ermächtigst Dich, diese Fallen zu vermeiden und Dich nicht selbst herabzusetzen oder an Dir zu zweifeln, oder in kritisierender Weise zu antizipieren, und Dir auch Deiner automatischen Erwiderungen wie des unnötigen Dich Beweisen oder Rechtfertigens gewahr zu sein.

GAST: Es geht also darum, mich selbst zu kennen und Zuversicht in das zu haben, was ich weiß, dass es geschehen ist?

ELIAS: Ja, sowie in das, was Du geäußert und getan hast. Du hast eine Herausforderung und Zweifel seitens Anderer erschaffen, um Dir selbst die Chance zu bieten, Dir Deiner automatischen Erwiderungen gewahr zu sein.

Deshalb sagte ich auch, dass eine andere Handlungswahl in der Vergangenheit nicht unbedingt das, was Du jetzt erschaffst, geändert hätte. Du präsentierst Dir wichtige Informationen über Dich und Deine automatischen Erwiderungen. Das ist durchaus signifikant, denn diese Erwiderungen lassen sich nur schwer erkennen und bemerken, da sie sehr automatisch sind.

GAST: Ich habe den Eindruck, dass der Schlüssel für meine automatischen Erwiderungen dies ist, dass ich meine eigene Wahrheit oder das, was ich als mich selbst kenne, wegen der Informationen anderer Personen aufgebe.

ELIAS: Ja.

GAST: Und dann bringe ich mich damit durcheinander, dass ich mich frage, wieso diese Leute etwas denken können, was sich so sehr vom tatsächlichen Geschehen unterscheidet.

ELIAS: Auch das ist wesentlich, denn es geht nicht darum, Dich oder Andere herabzusetzen, denn deren Wahrnehmung und Richtung sind ebenso real wie Deine. Es geht nicht um Konkurrenz/Wettkampf oder Rechtfertigung sondern darum, an Deiner eigenen Macht festzuhalten und Deine Fähigkeiten und Tun wertzuschätzen und anzuerkennen, ohne Andere herabzusetzen, zu urteilen oder zu tadeln und diese Wahrnehmungsunterschiede anzuerkennen und dabei an Deiner Äußerung festzuhalten.

(Ausschnitt)

GAST: Ja, das tue ich. Nun möchte ich über den Körper sprechen. Wir sprachen schon vor Jahren darüber, aber nun möchte ich dieses Thema wieder aufnehmen. Es ist sehr interessant, was ich hinsichtlich meiner körperlichen Symbolik erschaffe. Es ist fast so, als ob die alten Glaubenssätze nicht mehr zutreffen würden. Ich möchte einfach Klarheit darüber haben, dass es bei meiner Körper-Manifestation um das Annehmen des Selbst geht. Denn ich nehme zu und nehme ab, und letzte Woche hatte ich den Eindruck, je mehr ich versuche, mich zu verstecken, desto umfangreicher wird mein Körper, und umgekehrt. Ich habe das Gefühl, dass meine Beziehung zu meinen Körper etwas kompliziert ist, und …

ELIAS: Ich verstehe, und Dein Eindruck ist richtig. Je mehr Du Dich auf das konzentrierst, was in Verbindung mit Deinem Körper inakzeptabel wäre, desto mehr erschaffst Du das. Es geht darum, zu untersuchen, was Du tust und welches Deine Vorlieben sind und sie nicht zu verurteilen/werten. Ein attraktives Aussehen erschaffen zu wollen, das ist nicht schlecht oder falsch.

GAST: Denkt ein Teil von mir, dass es dies wäre?

ELIAS: Ein Element in Dir generiert den Glaubenssatz, das Eitelkeit schlecht und seicht wäre. Das ist ein Werturteil. Eitelkeit ist lediglich das Wertschätzen des Erscheinungsbildes.

GAST: Kannst Du mir die wesentlichen Glaubenssätze hierbei nennen? Ich habe das Gefühl, dass ich bereit bin, sie loszulassen. Nun bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich diese Glaubenssätze loslassen möchte. In unserer heutigen Gesellschaft gibt es solch starke Glaubenssätze, dass man dies oder das essen muss, sonst passiert etwas mit dem Körper. Ich sehe, dass die Leute unterschiedliche Vorlieben haben und unterschiedliche Dinge essen, und jeder hat sowieso einen anderen Körper. Ich möchte fast alles, was ich esse und trainiere, von meiner körperlichen Manifestation loslösen. Das möchte ich tun, aber ich weiß nicht, ob das etwas ist, was ich erschaffe, oder ob es einfach Wunschdenken ist.

ELIAS: Das ist kein Wunschdenken. Du versuchst, vollständiger in ein aufrichtig geäußertes Annehmen umzuziehen, wo Du diese Glaubenssätze über den Körper und über die Attraktivität mitsamt aller damit assoziierten Einflüssen akzeptierst und Dir erlaubst, Deine Vorlieben zu wählen und sie zu äußern.

Bitte erkenne, dass bestimmte Äußerungen ziemlich stark mit Massenglaubenssätzen assoziiert sind, und hinsichtlich des Wunsches, eine physische Attraktivität Deines physischen Körperbewusstseins zu generieren und Dich um Dein Aussehen zu sorgen gibt es auch den Einfluss des Glaubenssatzes, dass das weniger spirituell wäre, was es nicht ist, denn Dein Körper ist auch eine Äußerung von Dir. Es ist deshalb signifikant, auch ihn wertzuschätzen, denn dies ist die Art und Weise, wie Du Dich innerhalb der physischen Realität projizierst. Warum solltest Du Deine Vorlieben und das nicht haben, was Du als attraktiv wahrnimmst und wertschätzen kannst?

GAST: Das frage ich mich täglich! (Elias lacht) Eine andere Sache ist, dass ich das Gefühl habe, dass ich mir erlaube, etwas mehr Vergnügen/Freude im Leben zu erleben, und Sport/Gymnastik ist für mich vergnüglich, solange es nicht mit einer Verpflichtung verbunden ist.

ELIAS: Richtig.

GAST: Und die Nahrung ist sehr vergnüglich. Ich finde verschiedenen Bestandteile und Geschmacksrichtungen sehr sinnlich. Ich habe das Gefühl, dass dieser Kampf in meinem Inneren zugange ist, dass ich so und so viel trainieren muss, und dass ich dieses und jenes Essen nicht genießen darf, weil ich dann nicht die erwünschte Figur haben kann, so als ob das ein Geschäft auf Gegenseitigkeit wäre.

ELIAS: Nein. Anerkenne Deine Vorlieben. Anerkenne/bestätige Deine Wertschätzung verschiedener Nahrungsmittel und erlaube Dir, mit dem Training spielerisch umzugehen, den auch das ist eine Vorliebe, und Du magst diese Aktivität. Es ist nicht nötig, hier so rigide zu sein.

GAST: Und wie steuere ich dann mein Körperbewusstsein? Im Augenblick achte ich auf Dinge wie die Unbehaglichkeit hinsichtlich meiner Figur und tadele und kritisiere sie. Und Du weißt, dass das nicht neu für mich ist.

ELIAS: Und was tust Du somit?

GAST: Ich konzentriere mich darauf, erschaffe dies und erkenne es auch.

ELIAS: Richtig! Unterbrich nun diese Konzentration und erlaube Dir, Dein Training/Gymnastik spielerisch zu praktizieren, ohne irgendwelche Resultate zu erwarten und bestätige und würdige den Vorgang, ohne Erwartungen eines Resultats. Das ist ein Weg, wie Du Deine Konzentration auf das, was Du erschaffen hast, unterbrechen kannst. Ein weiterer Weg des Unterbrechens wäre, sobald Du dieses Herabsetzen und Deine Konzentration auf das, was Dir unbehaglich ist, bemerkst, dass Du Dir ein Geschenk, vielleicht Schokolade offerierst. (Übersetzer: beißt sich ein bisschen mit dem, was Elias weiter unten zum Thema Trost-Essen sagt.)

GAST: Das wäre gegen jede Vernunft, nicht wahr? Ich würde meine Vorlieben beim Essen zulassen und dies alles zugleich unterbrechen. Das ist wirklich lustig. Ich habe letzte Woche mit dieser Idee gespielt, war aber nicht mutig genug, das zu tun.

ELIAS: Jetzt magst Du vielleicht diesen Vorgang wirklich anheuern.

GAST: Ich bin Deinem Vorschlag nachgekommen und habe Blumen gekauft, und das war toll, denn immer wenn ich sie ansehe, erinnerten sie mich daran, dass ich mich herabgesetzt hatte und meine Aufmerksamkeit umschalten und mich selbst wertschätzen konnte.

ELIAS: Und das ist eine beachtliche Leistung.

GAST: Es geht langsam. Ich liebe es, Dinge schnell zu erledigen, aber ich lerne, diese Prozesse zu genießen. Was meinen Körper anbelangt, werde ich das also einfach fortsetzen. Ich bin nicht mehr so angespannt wie ich das einst war und schätze es wirklich, dass es eine Veränderung und auch Fortschritte gegeben hat.

ELIAS: Ja.

GAST: Ich bin wieder zum Essen übergegangen, wie dass ich etwas essen möchte, wenn ich mich aufgeregt habe. Ich habe das schon viele Jahre lang nicht mehr getan, und es stört mich. Kannst Du mir Einblicke dazu geben, oder ist das einfach Teil von dem, worüber wir sprechen?

ELIAS: Es ist ein anderer Faktor, eine verfälschte Trost-Äußerung. Anfangs erscheint es Dir ein Trost zu sein, was Du jedoch tatsächlich tust, das ist eine Art verfälschten Trostes und eine Tarnung. Du versuchst, Dich selbst wegen etwas zu trösten, wo Du Dich herabgesetzt hattest, und zwar indem Du Dir ein Element oder eine Äußerung offerierst, von der Du denkst, dass sie für Dich tröstend wäre. In Wirklichkeit verstärkst Du so nur das Herabsetzen Deinerselbst. Denn wenn Du Nahrung als Trost konsumierst, setzt Du nur das Herabsetzen Deinerselbst fort. Du generierst eine mit dem Essen automatisch verbundene Assoziation, dass Du, wenn Du zu viel Nahrung konsumierst, zwangsläufig Deine Kleidergröße steigern wirst. Wenn Du also einen solchen falschen Trost konsumierst, verstärkst Du nur das Thema. Es ist wichtig, das zu unterbrechen, denn es ist ein Muster und somit ein Anzeichen für Deine Konzentration.

Sobald Du einen Sog hin zu diesem falschen Trost und dieser Tarnung erlebst, unterbrich ihn durch etwas anderes, aber nicht durch Training/Gymnastik, was derzeit eine zu enge Assoziation in Verbindung mit dem Herabsetzen generieren könnte. Und wir gehen doch in die Richtung, den Sport als vergnügliche Aktivität und Prozess zu inkorporieren, nicht um Resultate zu generieren. Mache also keine Übungen, um den Drang zum verfälschten Nahrungs-Trost zu ersetzen. Äußere Dich in solchen Augenblicken im Draußen und tanze, statt zu konsumieren, was wieder eine Handlung des inneren Abschirmens wäre. Und in allen diesen Augenblicken, wenn Du tanzt, werde ich meine Energie zu Dir hin projizieren und mit Dir tanzen.

GAST: Oh, prima. Wenn ich meine Vorliebe für einen attraktiven Körper anerkenne und jedwede Nahrung, die ich haben will, wertschätze und verzehre, und beim Üben verspielt bin und meinen Körper nicht** kritisieren, dann heuere ich tatsächlich die Wertschätzung unterschiedlicher Lebensmittel wie Schokolade oder dergleichen an. (** Gilla: Das „nicht“ fehlt in der Niederschrift, gehört aber meiner Ansicht nach hierher.)

ELIAS: Ja.

GAST: Training hat mit dem ganzen Prozess nichts zu tun…

ELIAS: Ja.

GAST: ... weil es nur darum geht, Spaß zu haben, und das ist meine Methode, nun Verspieltsein zu lernen.

ELIAS: Ja.

GAST: Und wenn ich mich mit Schokolade innerlich trösten und abschirmen will, wird das nicht funktionieren, weil es wieder ein Bestärken ist…

ELIAS: Richtig.

GAST: ... weil ich glauben werde, davon zuzunehmen…

ELIAS: Das ist ein anderer Vorgang.

GAST: ... ich werde also tanzen.

ELIAS: Ja.

GAST: Ich war an diesem Wochenende stolz auf mich. Obwohl ich mich mit meinem Körper nicht wohlfühle, ging ich aus und tanzte, was ich seit Jahren nicht mehr getan hatte.

ELIAS: Du hast meine Anerkennung!

Session 1637
Wednesday, October 6, 2004 (Private/Phone)


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 Offline  
 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 10:17 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

FRAN: Meine Geschäftspartnerin und ich werden uns wohl bald wegen der Krankenversicherung in die Wolle kriegen. Das ist ein Bereich, wo ich mich gefügt habe, weil es für sie als Thema anscheinende emotionaler ist als für mich, weshalb ich nachgebe, weil mir das leichter fällt. Aber ich habe ein wirkliches Problem damit. Ich habe etwas dagegen, Krankenversicherungsbeiträge zu entrichten und selbst kein Gehalt zu bekommen, und ich erkenne auch, dass sie hier keine Auswahlmöglichkeiten sieht. Ich weiß, dass es irgendeinen Weg gibt, dies zusammen auszuarbeiten, so dass wir Beide das bekommen, was wir haben wollen. Kannst Du mir etwas dazu sagen?

ELIAS: Das ist richtig, und ich schlage vor, die Kommunikationen Deiner Imagination zuzulassen und Dir ein Driften zu erlauben, um Deine Peripherie zu expandieren und auch die Unterschiede sowie Deine Vorlieben und Wahrheiten zu evaluieren und echt das, woran Du vorzugsweise partizipierst sowie das, wie Du mit einer anderen Person kooperieren kannst, zu erkennen, ohne zu vergleichen, Dich zu fügen oder zu urteilen und wie Du Deine Vorlieben in der Kooperation beibehältst und erkennen kannst, wie Du mit dem, was Du tatsächlich tust, partizipierst, oder was das andere Individuum tatsächlich tut.

FRAN: Was ich hier tatsächlich tue?

ELIAS: Das ist die Frage. Was Du...

FRAN: (lacht) Das frage ich Dich: Zum Teufel, was tue ich?

ELIAS: Gibt es etwas, was Du tust, was nicht Deine Vorliebe ist?

FRAN: Ich zahle in ein System ein, das mir nur wenig nutzt.

ELIAS: Weshalb Du dies als Tausch und als Geben und Nehmen wahrnimmst, was ausgewogen sein sollte. Was empfängst Du für Deine Einzahlung in dieses System?

FRAN: Nur sehr wenig.

ELIAS: Welchem Zweck dient es?

FRAN: Der Zweck ist es, meine Geschäftspartnerin und nicht mich wirklich abzusichern.

ELIAS: In welcher Eigenschaft?

FRAN: Es ist ihre Sicherheit. Unser Ansatz in Gesundheit- und Sicherheitsfragen unterscheidet sich sehr. Ich habe das Gefühl, dass Geld für eine Krankenversicherung zu zahlen ähnlich ist, wie es in den Gully zu schütten, während sie das als Notwendigkeit ansieht. Sie braucht das, weil sie sich sonst unsicher und ungeschützt fühlt.

ELIAS: Und somit wäre es ihre Wahl/Entscheidung?

FRAN: Das stimmt.

ELIAS: Es wäre ihre Vorliebe und Entscheidung.

FRAN: Aber nicht meine, weshalb ich einen Weg finden muss, wie wir Beide das bekommen, was wir haben wollen, wo sie sich sicher fühlt und ihre Krankenversicherung hat und ich nicht das Gefühl habe, dass ich… Ein weiteres Problem ist, dass wir hohe Prämien zahlen müssen, so dass wir ein geringeres Gehalt bekommen.

ELIAS: Ich verstehe Dich.

FRAN: Damit habe ich ein Problem, und am liebste würde ich vorschlagen, dass wir für sie eine private Police kaufen, und ich bekomme denselben Betrag, um damit nach eigenem Gutdünken zu verfahren.

ELIAS: Das wäre eine andere Wahlmöglichkeit.

FRAN: Ich sehe das als eine Möglichkeit. Sie fragte mich, wo wir sonst noch beide so billig einen Versicherungsschutz bekommen können. Und ich sagte, dass es nicht preiswert ist, sondern dass es das nur ist, wenn wir Beide es tun. Ich habe das Gefühl, dass es 670 Dollar für sie alleine ist.

ELIAS: Ich verstehe. Es geht darum, im Anerkennen Eurer beiden Vorlieben Kooperation zu generieren und nicht zu urteilen sondern…

FRAN: Und das ist es, was ich gerade tue.

ELIAS: Ja, dessen bin ich mir gewahr. Kein Werturteil zu fällen sondern ihre andersartigen Vorlieben anzuerkennen und zu bestätigen, dass diese weder richtig noch falsch sind. Es sind ihre Vorlieben, die kein Äußern einer falschen oder unsicheren Energie wären. Sie sind mit ihren Glaubenssätzen und Wahrheiten, also mit ihren Richtlinien assoziiert, die nicht falsch sind. Du hast Deine eigenen Wahrheiten und Vorlieben, die ebenfalls nicht falsch jedoch andersartig sind. Deshalb ist keines von Beidem als besser oder schlechter als das Andere zu werten sondern Beides als Eure realen persönlichen Wahrheiten anzuerkennen.

FRAN: Wenn Du das so sagst, ist alles ganz klar. Ich weiß, dass ich einen Weg finden werde, und ich bin Dir wirklich dankbar.

ELIAS: Ah! Meine Freundin, dies wird Deine Herausforderung sein, diese Verschiedenheiten anzuerkennen, sie zu akzeptieren und eine echte Kooperation und kein Vergleichen und auch kein sich Fügen zu generieren. Hierbei werde

(Ausschnitt)

FRAN: Für mich ist das der gefährliche Teil meinerselbst. Miranda und ich sprachen kürzlich über das natürliche Selbst. Ich befürchte, dass wenn ich ihm erlaube hervorzukommen, dass ich dann alles, was mir jetzt wichtig zu sein scheint, aufgebe und wegrenne. Ich weiß, dass Du sagen wirst, dass es keine Rolle spielt und dass das eine Wahlmöglichkeit ist, aber diese Wahl zu treffen, das wäre für mich ziemlich schwierig.

ELIAS: Aber einen solchen Vorgang wirst Du nicht unbedingt inkorporieren. Du projizierst und ahnst im Zusammenhang mit Furcht voraus, denn Du fürchtest Dich vor Deiner eigenen Freiheit und Macht und setzt diese Macht gleich mit Gefahr. Und das ist …

FRAN: Warum gehe ich automatisch davon aus, wenn ich meiner eigenen Energie und Macht erlauben würde, sich auf für mich natürliche Weise zu bewegen, dass dies heißen würde, dass ich alles verlassen werde? Vielleicht ist es das, was für mich natürlich ist, Verantwortung zu übernehmen und an einem Ort zu bleiben. Verstehst Du, was ich sagen möchte?

ELIAS: Ja, ich verstehe Dich. Du projizierst Furcht vor nicht Vertrautem, vor dem, was Du nicht kennst, dem Ungewohnten, und in Verbindung mit Macht ahnst Du Zerstörung voraus, was der Einfluss eines Glaubenssatzes über die Macht ist, dass sie enorm destruktives Potential innehat und kontrolliert werden sollte, und dass die Freiheit kontrolliert und etwa einschränkt werden sollte, um kein Chaos zu generieren. Freiheit verbessert lediglich Deine Erlebnisse und erlaubt Dir, Dich mehr nach Deinem natürlichen Energiefluss zu äußern statt Dich einzuschränken. Sie erlaubt Dir, Dich selbst zu dirigieren.

Doch das ist es, was Furcht generiert, denn Du bist es gewohnt, anderen Individuen zu erlauben, Dich zu dirigieren. Du erlaubst Dir, Dich selbst in manchen Situationen zu dirigieren, aber oft erlaubst Du anderen, das zu tun, wie bei dem Beispiel Deiner Reise, wo Du es hingenommen und erlaubt hast, dass die Entscheidungen anderer Dir eine Auswahl diktieren, die nicht unbedingt Deinen Vorlieben entspricht, was bewirkt, dass Du Deine Energie nötigst, Deine Erwartungen an Dich selbst dahingehend anzupassen, dass Du andere Individuen und deren Entscheidungen hinnimmst und Dich fügst.


Session 1642
Sunday, October 17, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 10:22 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


ELIAS: … Wie evaluierst Du dies, nicht allgemein sondern spezifisch. Was hast Du anders gemacht, da Du dieses Kranksein kürzlich generiert hast.

GAST: Ich habe keinen Sport ausgeübt und nicht angemessen gegessen.

ELIAS: Und deshalb nimmst Du an, dass die Kombination des nicht richtigen Essens und nicht Trainierens die Funktion Deines Körpers so degeneiert hat, dass das unbehaglich für Dich ist. Nach dieser Evaluation gehst Du nun noch einen Schritt weiter.

GAST: Ich habe keine Ahnung.

ELIAS: Höre auf Dein Körperbewusstsein und auf das, was es Dir sagt. Es kommuniziert ganz klar und offensichtlich mit Dir. Fühlst Du Dich müde?

GAST: Ja.

ELIAS: Das ist eine Kommunikation. Hat Dein Appetit sich verändert?

GAST: Ja.

ELIAS: Inwiefern?

GAST: Davor war ich begierig und konnte gar nicht aufhören, Schokolade zu essen. Das ändert sich jetzt, weil ich darauf achtgebe, aber es fühlt sich so an, als ob alles aus dem Gleichgewicht wäre. Manchmal bin ich hungrig, dann wieder nicht, manchmal kann ich mit dem Essen nicht aufhören, und manchmal esse ich gar nichts. Es ist sehr unregelmäßig. So war das schon fast mein ganzes Leben lang.

ELIAS: Das ist auch sehr wesentlich, aber ich frage Dich nach Deinem derzeitigen Appetit. Das was Du sagst, hängt wieder damit zusammen, dass Du nicht auf Dein Körperbewusstsein und nicht auf das hörst, was es Dir sagt, was dieses sprunghafte Essverhalten generiert. Hast Du jetzt Appetit?

GAST: Nein.

ELIAS: Bist du müde?

GAST: Ja.

ELIAS: Dein Körper kommuniziert Dir, Deine Bewegung zu verlangsamen, Dich zu entspannen und Dich auszuruhen und Dein Essverhalten dahingehend zu ändern, dass Du auf das hörst, was das Körperbewusstsein Dir sagt. Höchst effizient teilt es Dir mit, was es haben will, um effizient zu funktionieren. Aber wenn Du nicht achtgibst, erlebst Du seine Kommunikation weiterhin als das, was Du als Fehlfunktion erachtest.

GAST: Entschuldigung, den letzten Teil konnte ich nicht hören.

ELIAS: Durch das Generieren von dem, was Du als Fehlfunktion wahrnimmst, sagt Dir Deine Körperbewusstsein, dass Du nicht auf es hörst. Was hast Du vor dem Erschaffen dieses Kranksein getan bzw. nicht getan?

GAST: Ich geriet außer Rand und Band! Ich hatte mich immer sehr gesund ernährt, immer Sport getrieben und mich um meinen Körper gekümmert, doch in den letzten acht Monaten (... unverständlich auf dem Band).

ELIAS: Wodurch wurde das motiviert? Was motivierte Dich dazu, mit anderen Substanzen zu experimentieren?

GAST: Ich wollte sehen, was geschieht, wenn ich die Richtig- und Falsch-Regeln nicht befolge.

ELIAS: Und Du wolltest rebellieren.

GAST: Ja.

ELIAS: Wie ich schon vielen von Euch sagte, sind Substanzen neutral und nicht fähig, eine Beeinträchtigung einer Person zu generieren. Eure Glaubenssätze generieren die Auswirkungen. Die meisten Leute inkorporieren im Allgemeinen Glaubenssätze über bestimmte Substanzen und erlauben sich, in Verbindung mit deren Einnahme unterschiedliche Erfahrungen zu generieren, was ebenfalls diese Glaubenssätze miteinbezieht. Du hast mit der Einnahme dieser Substanzen andersartige Erlebnisse generiert, und über diese von Dir gewählte Handlung urteile ich nicht als gut oder schlecht. Darum geht es nicht.

Es geht darum, Deinen Beweggrund sowie das zu evaluieren, was Du in Verbindung mit Deiner Motivation generiert hast. Denn nun hast Du eine ungefährliche, aber unbehagliche physische Beeinträchtigung Deines Körperbewusstseins generiert. Die von Dir erschaffene Manifestation schätzt Du nicht unbedingt, und Du fragst Dich, was Du warum erschaffen hast, und deshalb fragte ich Dich: „Was hast Du getan und was hast Du nicht getan?“ Die von Dir eingeschlagene Richtung hat sozusagen zu diesem Resultat geführt. Denn Du äußerst den Glaubenssatz, dass wenn Du bestimmte Handlungen miteinbeziehst, diese auch bestimmte Folgen haben werden, und Du erschaffst im Einklang mit den von Dir geäußerten Glaubenssätzen.

Deshalb war meine erste Frage an Dich, und ich frage Dich das immer wieder, was Du getan oder nicht getan hast, was letztendlich diese Realität generiert. Rebellisch hast Du Handlungen in viele verschiedene Richtungen miteinbezogen, Handlungen, die Du im Allgemeinen nicht unbedingt tun würdest, und Du hast jene Handlungen eingestellt, die Du als Rücksichtnahme auf Dich selbst wahrnimmst.

Was motivierte dieser Verhaltensänderung und Rebellion? Eine innere Beunruhigung und Unzufriedenheit, die Erkenntnis, dass Du Deine Freiheit nicht gänzlich äußerst und Frust, weil Du objektiv nicht weißt, wie Du das generieren kannst. Angesichts dieses Frustes und der Selbstkritik hast Du dieser Rebellion in der Opposition gegen alles Dir Vertraute generiert.

Doch manche gewohnten Handlungen und Äußerungen hast Du aus Rücksicht und Freundlichkeit Dir selbst gegenüber generiert. Aus Frust heraus bist Du in die andere Richtung gegangen und warst schroff und nicht rücksichtsvoll mit Dir selbst und mit Deinem Körperbewusstsein. Und in diese Schroffheit hast Du eine Phase des Ausflippens miteinbezogen.

Aber Du hegst und äußerst einen Glaubenssatz von Ursache und Wirkung, und diese Handlungen haben Konsequenzen, weshalb Du nun Deine Konsequenzen für Dein Handeln generierst. Du bist sozusagen unzufrieden mit dem, was Du erschaffen oder nicht erschaffen hast, tatsächlich mit Beidem. Und aus diesem Frust heraus generierst Du eine Art Bestrafung Deinerselbst sowie Unbehagen, was Deine Strafe für Dich selbst sein soll.

Dein Körperbewusstsein versucht, Dir zu kommunizieren, diese Freundlichkeit Dir selbst gegenüber miteinzubeziehen, und es spricht immer lauter mit Dir, weshalb Du immer müder wirst und immer mehr Unbehagen empfindest, bis Du aufhörst, gegen Dich selbst zu kämpfen und Dir erlaubst, Dich zu entspannen, ihm zuzuhören und diese Freundlichkeit Dir selbst gegenüber miteinzubeziehen.

GAST: Vielen Dank. Ich fange an, es zu verstehen, aber ich bin immer noch sehr diffus (scattered).

ELIAS: Der Rat Deiner Mutter in der Kindheit war weise, nämlich das zu evaluieren, was Du tust, um zu erkennen, was eine physische Beeinträchtigung generiert. Denn physische Beeinträchtigungen in Verbindung mit dem Körperbewusstsein sind unmittelbar mit dem assoziiert, was Du im Inneren generierst, was im Allgemeinen als vielfältige externe Symbolik geäußert wird. Ich schlage vor, Dir selbst gegenüber wieder freundlich zu sein und Dir vorübergehend zu erlauben, Deine Bewegung zu verlangsamen, Dich zu entspannen und Dich auszuruhen, statt Deine Energie andauernd zu nötigen.

GAST: In den letzten Wochen versuchte ich, das zu tun, aber es ist sehr schwierig. Hat das auch mit der von mir empfundenen Langweile zu tun? Als Du von dieser Rebellion sprachst, erinnerte mich das an mein Gefühl der Langweile. Ich langweile mich und versuchte wirklich, in eine andere Richtung zu drängen, was ich zu spät erkannte.

ELIAS: Ja, und es ist auch mit Deinem Frust darüber assoziiert, dass Du objektiv noch nicht ganz weißt, welch Richtung Du wählen wirst und wie Du Dich freier äußern kannst.

GAST: Ich denke mir, dass das auch mit meiner derzeitigen Arbeit zusammenhängt. Das scheint der wesentliche Bereich zu sein, wo ich nicht weiß, was ich tun soll.

ELIAS: Stimmt. Sage mir, was Dich hier verwirrt?

GAST: Mir kommt es so vor, als ob ich schon ewig versuchte, dieser Arbeit zu entkommen und zu etwas anderem zu wechseln, aber anscheinend kann ich nicht herausfinden, was ich tun möchte.

ELIAS: Was magst Du und was magst Du keinesfalls tun?

GAST: Das lerne ich gerade, weil ich es nicht weiß. Ich habe das Gefühl, dass ich mich schon mein Leben lang zwinge, die Dinge zu mögen, die mir missfallen, aber ich weiß nicht, was ich mag.

ELIAS: Ah, und das ist signifikant. Vielleicht kannst Du nun eine Phase einlegen, in der Du Dir erlaubst, Deine Vorlieben aufrichtig zu evaluieren. Es ist nicht falsch, Vorlieben und Abneigungen zu haben. Wie gesagt, sind es Deine Richtlinien dafür, wie Du Dich äußerst und verhältst und in welche Richtung Du gehst. Der Versuch, Dich zu zwingen, das zu mögen, was Du nicht bevorzugst, ist lächerlich. Das nötigt nur Energie in Opposition mit Dir selbst und erlaubt Dir gewiss nicht, Dir selbst gegenüber freundlich zu sein.

GAST: Leider reagiere ich automatisch auf das Äußern meiner Vorliebe mit Schuldgefühlen, und darüber weiß ich alles.

ELIAS: Weil Du nicht würdig bist, Deine eigenen Vorlieben zu äußern

GAST: (lacht) Wohl nicht

ELIAS: Meine Freundin, mache nur eine kurze Weile diese Übung, Dich als zwei Individuen zu sehen. Sieh Dich als Du selbst, aber auch als ein anders Individuum. Immer, wenn Du Dir eine Vorliebe oder Abneigung präsentierst, sieh Dich als ein anderes Individuum, sprich mit Dir wie Du es dem anderen Individuum gegenüber tun würdest, wenn er Dir seine Erfahrung schildert. Denn wenn ein Anderer Dir dies schildern würde, würdest Du ihn ermutigen statt ihn in der Absicht zu kritisieren, bei ihm Schuldgefühle hervorzurufen. Das würdest Du niemand antun.

GAST: Nein.

ELIAS: Beziehe vorübergehend dieses „so tun als ob“ mit ein und generiere ein anderes Du, mit dem Du so freundlich und hilfsbereit sprichst, wie Du es Anderen gegenüber tun würdest, und offeriere Dir auf diese Weise Ermunterung statt Schuldgefühle. Es ist nicht schlecht, Vorlieben, Abneigungen und Meinungen zu äußern. Wenn Du damit niemand herausforderst, inkorporiert das keine Bedrohung oder Konkurrenz sondern äußert nur Deine eigene Freiheit, und darum geht es.

Session 1649
Tuesday, October 26, 2004 (Phone/Private)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Mi 27. Dez 2017, 07:39 
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KC: Ich habe über Glaubenssätze bezüglich des persönlichen Interesses/Eigennutzes (vested interest beliefs) nachgedacht, ohne zu einem Ergebnis zu kommen, und über meine Definition von Freunden und Familie, weil ich kürzlich innerhalb der Elias Familie und dem Darlings War (vorübergehender Konflikt innerhalb der Gruppe beim Erforschen individueller Vorlieben) das Konzept der Aufdringlichkeit erforschte. Ich denke darüber nach, wen ich als Familie ansehe, mit wem ich mich zusammentun will und für welche Energie ich eine Vorliebe hege. Manche Leute mag ich, andere nicht, und das ist okay, nicht wahr?

ELIAS: Richtig. Das ist mit Deinen Vorlieben assoziiert.

KC: Es hat auch mit meinen religiösen Glaubenssätzen und der Definition von “nett” zu tun.

ELIAS: Ja. Aber erinnere Dich, dass das Deine Richtlinien sind, und sie sind akzeptabel. So wie Du andere Glaubenssatzsysteme nicht eliminierst, eliminierst Du auch nicht die Duplizität, weshalb Du das Urteilen auch nicht eliminierst. Du veränderst die Wahrnehmung und damit die Art und Weise, wie Werturteile geäußert werden. In das Äußern jenes Glaubenssatzsystem beziehst Du die Duplizitätsfunktion eher als Werkzeug mit ein, um Deine Vorlieben und Abneigungen zu definieren und nicht um falsch- oder richtig-Absoluta zu generieren.

KC: Was meine emotionalen Signalen anbelangt, die ich in Verbindung mit einer von mir selbst nicht bevorzugten Wahl des anderen Individuums bekomme – also von etwas, was ich derzeit als falsch beurteilen könnte - würde ich das in einer bereits umgeschalteten Welt als etwas erkennen, was nicht meine Vorliebe ist.

ELIAS: Richtig, und Du würdest erkennen, dass dies mit Deinen eigenen Richtlinien assoziiert ist, die nicht unbedingt auf Andere anwendbar sind. Das ist das Annehmen von Verschiedenheit.

Verschiedenheit annehmen bedeutet, Dich selbst und Dein Richtlinien, das, was Du tust, wählst und wie Du Dich äußerst, zu erkennen, ohne es für alle anderen Individuen in dieser Realität in jeder Hinsicht für gültig zu erklären. Du kannst bestimmte Verhaltensweisen von Dir für nett oder für akzeptabel ansehen, und ein Anderer mag sich ganz anders äußern. Signifikant ist, dass Du Dir zu evaluieren erlaubt, was für Dein Äußern und für Deine Verhaltensweisen Deine Vorlieben und Richtlinien sind und zu wissen, das Deine Glaubenssätze nicht Deine Feinde, und auch keine Absoluta sind.

Hierbei magst Du Deine Meinung äußern, dass Deine Richtlinie gut sind, dass Dir Deine Äußerungen und Verhaltensweisen gefallen und Du in Verbindung mit anderen Individuen ähnliche Äußerungen und Verhaltensweisen magst und andere nicht magst, dass aber jene, die Du nicht magst, nicht unbedingt falsch sind und Du die andern Manifestationen, Äußerungen, Verhaltensweisen oder Schöpfungen akzeptierst und erkennst, dass Du sie nicht selbst zu generieren wählst, weil Du sie nicht magst.

Da Du sie nicht generierst, spielen sie keine Rolle, und das gewohnheitsmäßige absolute Werturteil wird neutralisiert, denn Deine Urteile wurden neu definiert und geändert und dienen als Kennzeichen Deiner eigenen Richtlinien und Verhaltensweisen, Vorlieben und Meinungen, aber nicht darüber hinaus als absolute Werturteile in Verbindung mit Anderen. Dies offeriert Dir eine weitere Möglichkeit zu evaluieren, woran Du zu partizipieren wählst.

KC: Ich denke, dass ich das schon getan habe. Ich habe zwei Freunde, einen Mann und eine Frau, die einst miteinander verheiratet waren. Sie haben eine völlig andere Beziehung als das, was ich mir selbst erschaffen würde. Sie lieben Drama und Streit, und beide sind Diebe. Einst dachte ich, dass das schrecklich ist und befürchtete, dass sie im Gefängnis landen könnten. Einer von ihnen fand auf der Straße eine Kredit-Karte, rief den Anderen an, und sie bestellten Möbel und belasteten die Kreditkarte damit, holen die Möbel ab und lagerten sie im Haus eines Anderen. Ich dachte mir: wie schrecklich. Und am nächsten Morgen wachte ich auf und dachte: Sie haben die Kreditkarte auf der Straße gefunden und handelten als ob sie wüssten, dass sie diese erschaffen haben, und die Karte lag dort genau für sie bereit, und sie haben sie verwendet.

Mein Glaubenssatz wäre, dass die Kredit-Karte jemand gehört. Ich wäre noch nicht einmal auf den Gedanken gekommen, dass ich sie in dem Augenblick selbst erschuf, als ich sie sah. Und ich dachte mir, dass es keine richtige oder falsche Antwort gibt und dass sie und ich das tun können, was wir tun wollen. Ich muss diese Kredit-Karte nicht benutzen und kann versuchen, ihren Eigentümer ausfindig zu machen. Aber meine Bekannten können denken, dass sie die Karte in dem Augenblick erschufen, um Möbel damit zu kaufen.

ELIAS: Richtig.

KC: Erstaunlich! (Elias lacht) Ich fange an zu verstehen, dass es kein Richtig oder Falsch gibt. Ich selbst würde mich nicht wohlfühlen, wenn ich diese Karte gebrauchen würde, und das ist okay.

ELIAS: Und das ist Dein Richtig oder Falsch, Deine Richtlinien und Verhaltensweisen in Einklang mit den von Dir geäußerten Glaubenssätzen und Vorlieben. Ein Anderer mag andere Glaubenssätze und Vorlieben haben, was nicht heißt, dass seine oder Deine Glaubenssätze und Vorlieben falsch oder richtig sind. Seine sind richtig für ihn, und Deine sind es für Dich.

Viele fragen sich, wenn sie anfangen, diese Konzepte in Verbindung mit der Bewusstseinsumschaltung objektiv aufrichtig zu verstehen und zu erleben, ob es in Eurer physischen Realität nicht totales Chaos erschaffen wird, wenn jeder in der Erkenntnis, dass Andere ebenfalls weder Recht noch Unrecht haben, seinen eigenen Richtlinien und Glaubenssätzen folgt, weshalb alles, was geäußert wird, akzeptabel ist.

Wenn Ihr Euch selbst folgt, auf Euch selbst achtgebt, dieses echte Vertrautsein mit dem Selbst generiert, die von Euch geäußerten Glaubenssätze kennt, anfangt, echtes Annehmen zu generieren und Euren eigenen Richtlinien folgt, zugleich aber erkennt, dass es keine Absoluta gibt, zieht Ihr immer mehr zur echten Selbststeuerung um und merzt die Opferrolle aus.

KC: Elias, ich bin so begeistert, weil seit unserem letzten Gespräch, jener Sitzung, in der wir über den Bienen-Stich sprachen, so vieles passierte. Ich war seinerzeit so wütend, verlegen und beschämt darüber, weil ich Rückschritte machte. Ich kann Dir nicht genug dafür danken, dass Du mir unaufgefordert versichert hast, dass ich nicht zurückfalle, und ich habe mir das immer wieder im Geiste wiederholt. Wir fügen die Umschaltung ein, indem wir unser Glaubenssätze erleben und sie dann evaluieren.

Seit dieser Sitzung war ich wohl achtmal beim Arzt oder im Krankenhaus und habe mir viele Chancen präsentiert, gelassen zu bleiben, achtzugeben und auf mich selbst zu hören und auf die von mir projizierte sowie die empfange Energie achtzugeben und zu erkennen, dass die Gegenwart nicht auf der Vergangenheit beruht. Wenn ich früher feindselige Erinnerungen an Krankenhäuser hatte, hat das nichts mit dem Jetzt zu tun, außer wenn ich diesen Einfluss zulasse. Ich kann Dir gar nicht sagen, wie viel ich über mich selbst gelernt habe. Ich muss zugeben, dass Du Recht hattest.

ELIAS: Ah! Ich gratuliere Dir, dass Du Dir erlaubst hast, dies tatsächlich zu erleben und Dir zu offenbaren.

KC: Was zunächst geschah, und Du hast darüber gesprochen, das war, dass ich anfing, das Material gegen mich zu verwenden. Und weil es kein Richtig oder Falsch gibt, sind alle Dinge, die ich mein ganzes Leben lang getan habe, und alle Werte, die ich für richtig hielt, wo ich im Recht und gut war, nun wertlos, und ich bin nicht gut und habe auch nicht Recht, und alle, von denen ich dachte, dass sie im Unrecht wären, haben nun Recht, und ich bin im Unrecht, und ich fragte mich, wie das möglich sein kann.

Und als ich vor ein paar Tagen erkannte, dass man spontan erschafft, hatte ich diese Offenbarung. Wenn man eine Kredit-Karte findet, dann hat man sie tatsächlich erschaffen. Kein Wunder, dass ich nie Geld auf der Straße finde, und wenn, dann würde ich wahrscheinlich darum herum laufen und versuchen zu ermitteln, wer der Besitzer ist. (Elias lacht schallend)

Ich fühle mich also wirklich wohl und denke, dass der Stich jener Biene für mich ein Wendepunkt war. Früher, und davon ist nur noch ein Hauch übrig, machte ich mir Sorgen wegen meiner religiösen und meiner Autoritäten-Glaubenssätze. Das brach alles im Krankhaus hervor, wo ich bereits wegen der Autoritäten in der Defensive war, obwohl nichts in dieser Richtung auf mich projiziert wurde. Ich stieß auf alle meine Absicherungs-Glaubenssätze, und ich hatte gar nicht gedacht, dass ich sie hätte, aber sie waren alle vorhanden, und ich erkannte, dass ich Krankenschwester wurde, um mich vor Krankenschwestern zu beschützen. Das war eine wesentliche Offenbarung und ein großer Schritt zur Freiheit, und ich hätte nie gedacht, dass das die Art und Weise ist, wie man Freiheit findet.

ELIAS: Ah. Und es bietet Dir die Chance, real zu generieren und zu erleben - statt es nur als Konzept zu verstehen - dass Du Deine Glaubenssätze nicht eliminierst, und Du hast sie nicht eliminiert. Sie sind präsent und existieren, und Du wählst, welche Einflüsse Du miteinbeziehst. Deine Freiheit ist es zu wissen, dass Glaubenssätze nicht Deine Feinde sind und zu erkennen, dass Du verschiedene Glaubenssätze äußerst, die Du früher als schlecht angesehen hast, die in gewisser Weise für Dich nützlich waren, und Du hast Dir Information über Dich selbst und darüber verschafft, wie Du Dein Wahrnehmung und somit Dein Realität erschaffst.

Das ist die Erstaunlichkeit Eurer Realität und dieser Umschaltung, wie viel mehr Ihr mit Euch selbst vertraut sein und wie viel mehr Eurer Fähigkeiten Ihr deshalb äußern könnt. Man könnte es mit der Metapher über den Gebrauch des Gehirns vergleichen. Eure Wissenschaftler sagen, dass Ihr Euer Gehirn nur zu 15 % nutzt und nicht auf die restlichen 85 % zugreift, was man auch von Euren Fähigkeiten sagen könnte, nämlich dass Ihr Euch nur 15 % objektives Gewahrsein und Gebrauch Euer Fähigkeiten gestattet. Und da Ihr Euch jetzt umschaltet, erlaubt Ihr Euch, diese erstaunlichen 85 Prozent zu entdecken.

KC: Und ein Weg, wie ich das tat, das war, jeden Augenblick wertzuschätzen.

ELIAS: Wertschätzung ist ein ausgezeichnetes Fenster, das zum Gewahrsein führt.


Session 1658
Thursday, November 11, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 06:17 
Supraselbst
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(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

FRANK: Du sagtest, dass das Problem mit dem Ellbogen und der Schulter damit zu tun hat, dass ich mich bezüglich des Baseball-Spiels nicht entspannen kann. Was muss ich tun, um mich zu entspannen? Ich habe Verschiedenes ausprobiert, kann aber keine Veränderung erkennen. (gekürzt)

ELIAS: Nimm ein Wannenbad, was Dir helfen kann, Dich offensichtlicher zu entspannen, um dann ein anderes Mal auch erkennen zu können, dass Du Dich weniger entspannst. Es wird Deine Aufmerksamkeit auf verschiedene Körperregionen richten, die Du normalerweise nicht entspannst, so dass dies für Dich offensichtlicher sein und Dir - wenn Deine Aufmerksamkeit anders fokussiert ist - nützliche Informationen für ein vollständigeres Entspannen offerieren wird.

FRANK: Im Grund genommen scheine ich durch meine Ungeduld mit mir selbst sowie wegen der Erwartungen Anderer Druck auf mich auszuüben. Als ich mit dem Spiel anfing, ging es mehr um die Erwartungen Anderer, aber jetzt eher um meine eigenen Erwartungen. (gekürzt)

ELIAS: Auch Deine Glaubenssätze, dass Deine Fähigkeiten mit dem Alter nachlassen oder schwieriger geäußert werden, üben Einfluss aus, was Deine Erwartungen an Dich steigert und die automatische Erwiderung auslöst, dass Du Dich bedrängst und Deine Energie nötigst, weshalb ich vorschlug, Entspannung zu praktizieren.

Denn es unterbricht dieses automatische Energie-Nötigen und erlaubt Dir, die Erwartungen an Dich selbst zu entspannen. Sehr oft reicht eine einfache, sich vom gewohnten Tun unterscheidende Handlung aus, um alte Muster zu unterbrechen, wo Du noch nicht einmal bemerkst, dass Du sie überhaupt inkorporierst.

Wenn Du Deine Glaubenssätze über das Älterwerden erkennst und Dich selbst in diesem Prozess wertzuschätzen erlaubst, kann das ebenfalls Deine Wahrnehmung ändern, was die von Dir erschaffenen Symptome ändert. Denn wenn Du gegen Deine Glaubenssätze kämpfst, generiert das Manifestationen, die Dir das kommunizieren, was Du am Tun bist. Du opponierst und kämpfst gegen Deine Glaubenssätze und generierst deshalb Manifestationen, die Dich warnen und Dir sagen, was Du am Tun bist. Wenn Du gegen Deine Glaubenssätze opponierst und ankämpfst und die Energie gegen sie nötigst, eliminiert das die Glaubenssätze nicht und wird im Allgemeinen eine unbehagliche Bilderwelt oder Manifestationen erschaffen. Es geht darum, die Glaubenssätze zu erkennen, sie zu bestätigen und andere (Glaubenssatz)-Einflüsse zu wählen.

Der bislang von Dir gewählt Glaubenssatz-Einfluss ist das Nachlassen der körperlichen Fähigkeiten mit dem Älterwerden. Wenn Du Dich entspannst und nicht gegen den Glaubenssatz ankämpfst und die Energie nicht dagegen nötigst - was den erwählten Einfluss noch bestärkt - kannst Du die Aufmerksamkeit anders ausrichten und einen anderen Einfluss wählen, wie den, dass Du mit höherem Alter größeres Wissen über das Spiel und mehr Fähigkeiten und Strategien hast, wie das Spiel effizienter gespielt werden kann, und diesen Einfluss kannst Du wertschätzen statt energetisch dagegen zu opponieren.

FRANK: Ich freue mich, dass Du das erwähnst, denn ich wollte schon fragen, was Du mit dem Wertschätzen meinerselbst meinst, aber das erklärt es sehr gut. Natürlich kann ich immer wählen, auch einen anderen Glaubenssatz zu adoptieren.

ELIAS: Das kannst Du tun, aber lass mich dies klarstellen, denn dieser Punkt verwirrt viele von Euch, und ähnlich wie Andere auch, assoziierst Du das Ändern von Glaubessätzen etwas missverständlich und inakkurat

Ihr könnt wählen, zusätzliche oder andere Glaubensätze zu äußern, was aber nicht heißt, dass die von Euch bereits geäußerten Glaubenssätze verschwinden, denn das tun sie nicht.

Oft meinen Individuen, dass sie andere Glaubenssätze wählen, weil sie andere Resultate erschaffen und ihre Assoziationen zu bestimmten Themen weniger frustrierend oder beängstigend geworden sind. Im Allgemeinen hab Ihr dann keinen anderen Glaubenssatz inkorporiert und geäußert sondern einen anderen Einfluss desselben Glaubenssatzes gewählt, weshalb Ihr andere Resultate und ein andere Wahrnehmung erschafft.

Jeder Glaubenssatz inkorporiert viele Einflüsse, weshalb Ihr viele Wahlmöglichkeiten habt, und genau darauf beruht Eure Freiheit, auf der Fähigkeit, die Einflüsse zu wählen, die in Verbindung mit Eurer Richtung effizienter sind und von Euch bevorzugt werden. Darin liegt die Bedeutung dessen, sich Eurer Glaubenssätze und deren Einflüsse gewahr zu sein, was Euch die Freiheit der Wahl verschafft, statt lediglich einschränkende automatische Erwiderungen zu äußern.

FRANK: Das ist sehr interessant. Würdest Du sagen, wenn sich unsere Realität ändert, dass es meist auf einem Wandel des gewählten Glaubenssatz-Einflusses beruht?

ELIAS: Ja, definitiv. Das Ändern eines Glaubenssatzes oder das Adoptieren eines anderen Glaubenssatzes, oder der Wandel eines latenten Glaubenssatzes in einen von Euch geäußerten Glaubenssatz erfordern generell, dass Ihr eine extensive Expansion Eures Selbst-Gewahrseins, all Eurer Glaubenssätze sowie aller latenten Glaubenssätze inkorporiert, um einen anderen, von Euch gegenwärtig nicht geäußerten Glaubenssatz zu erwählen.

Manchmal, aber eher selten geschieht das spontan. Wenn eine Person ihre Realität ändert und andere Resultate erschafft - sogar im Falle einer dramatischen Änderung ihrer Wahrnehmung und somit ihrer Realität - wählt sie im Allgemeinen andere Einflüsse derselben Glaubenssätze.

Das verwirrt Viele, weil das Eure Assoziationen über das Eliminieren von Glaubenssätzen oder auch dies automatisch bestärkt, dass Ihr, wie Ihr so sagt, über Euch hinauswachsen seid und Ihr Euer Gewahrsein erweitert und Euch selbst aufgeklärt/erleuchtet habt.

Der Euch bislang beeinflussende Glaubenssatz scheint nun nicht länger Einfluss auszuüben, weshalb Ihr meint, das Ihr über bestimmte Äußerungen hinweg seid bzw. einen bestimmten Glaubenssatz eliminier hättet, doch ich sage Euch immer wieder, dass Ihr Glaubenssätze nicht eliminiert.

Eure Glaubenssätze könnt Ihr viel freier handhaben, wenn Ihr erkennt, dass sie unterschiedliche Einflüsse enthalten und Ihr einen Einfluss wählen könnt, der mehr in Einklang mit Euren Vorlieben, weniger konflikt-trächtig, weniger frustrierend oder einschränkend ist.

FRANK: Heißt das, dass der ursprüngliche Einfluss nicht mehr greift wenn ich einen anderen Einfluss wähle?

ELIAS: Ja, sozusagen, solange Du andere Einflüsse wählst.

Den Einfluss eliminierst Du ebenfalls nicht, aber Du neutralisierst den Glaubenssatz. Beim Neutralisieren des Glaubenssatzes erkennst Du, dass der Glaubenssatz selbst keine Stärke innehat. Das, wie Du Deine Aufmerksamkeit in Verbindung mit dem Glaubenssatz steuerst, ist das, was seine Stärke generiert.

Wenn Du andere Einflüsse wählst, inaktivierst Du den vorherigen Einfluss, aber ein anderes Mal wirst Du diesen alten, gewohnten Einfluss vielleicht wieder auslösen. Das kann geschehen, und es ist nicht ungewöhnlich.

Insbesondere im letzten Jahr geschah dies ziemlich häufig, weil es mit dem Ansprechen Eurer Wahrheiten zu tun hat und dies ein Weg ist, wie Ihr Euer Gewahrsein erweitert und Glaubenssatz-Einflüsse triggert, von denen Ihr meint, dass Ihr sie überwunden hättet und Euch nun mittels Eurer Erlebnisse informiert, dass Ihr Glaubenssätze nicht eliminiert.

Deshalb ist es wichtig, Euch Eurer inkorporierten Glaubenssätze echt gewahr zu sein und sie zu bestätigen, weil Euch das die Freiheit bringt, auch weiterhin zu wählen, welche Einflüsse Ihr vorzieht statt in automatische Erwiderungen zu verfallen, die nicht unbedingt in Einklang mit Euren Vorlieben sind.

FRANK: Nach unserem letzten Gespräch suchte ich den Arzt auf, und wir machten ein paar Tests, und es wurde ein physischer Schaden in der Schulter entdeckt. Ich beschloss deshalb, das in ein paar Wochen operieren zu lassen, wobei ich natürlich auch dauernd an das dachte, was Du mir sagtest. Wenn ich das tue, wird es zwar das Problem reparieren, aber wenn ich nicht lerne, mich diesbezüglich zu entspannen, wird deshalb wohl etwas Anderes auftauchen. Ist das eine korrekte Einschätzung?

ELIAS: Nicht ganz so schwarz-weiß wie Du meinst. Wir Beide sprachen oft darüber, wie sehr alle Eure Richtungen miteinander verbunden sind, und dass das Miteinbeziehen des Spiels und Deine Partizipation daran sich auch mit Deinen geschäftlichen Unterfangen, Beziehungen, der Familie und allen anderen miteinbezogenen Richtungen verbindet, weshalb es nicht unbedingt ganz so schwarz-weiß ist, wie Du das jetzt wahrnimmst.

Lass mich Dir auch meine Anerkennung aussprechen, denn da Du in die Richtung gehst, gegen Deine geäußerten Glaubenssätze nicht zu opponieren und wählst, den Arzt zu konsultieren und das operieren zu lassen, generierst Du auch einen wesentliche Handlung des Nicht Opponierens gegen Deine Glaubenssätze.

Ähnlich wie Opposition gegen einen Glaubenssatz viele verschiedene physische oder ausdrucksmäßige (expressional) Manifestationen generieren kann, können auch viele verschiedene Ereignisse in Verbindung mit einer Oppositions-Richtung geäußert werden.

Und ebenso kann sich der Vorgang, dass Du gegen einen Glaubenssatz nicht opponierst und Dir erlaubst, Dich in Verbindungen mit einem geäußerten Glaubenssatz zu bewegen, auch in viele verschiedene Richtungen auswirken.

Das Evaluieren unseres vorherigen Gesprächs und Deiner Glaubenssatz-Assoziationen über Ärzte und Verfahren, die Du miteinbeziehen kannst, sowie Deine Wahl, in Einklang mit Deinem geäußerte Glaubenssatz, dass der Arzt über das Wissen und die Fähigkeit verfügt, das Problem zu beheben, ihn deshalb aufzusuchen, erschafft auch einen Kräusel-Effekt in alle anderen miteinbezogenen Richtungen oder Bereiche, und erlaubt Dir, leichter voranzukommen. Ich spreche Dir meine vertiefte Anerkennung aus.

Die von Dir gewählte Richtung, Handlung und Erfahrung werden Dir beim Entspannen helfen. Die Situation ist also weniger schwarz-weiß als Deine Vermutung, dass Du lediglich eine andere Manifestation erschaffst, weil Du das tatsächliche Problem nicht ausgemerzt hast. So ist das nicht, denn Du sprichst Deine Wahrheiten an und offerierst Dir Informationen. Du evaluiert und Du wählst, nicht zu opponieren.

Weil Du wählst, nicht zu opponieren und Dir dessen gewahr bist, bestärkst Du Dein Vertrauen in Deine Fähigkeit, ein günstiges Resultat gemäß Deiner Vorlieben zu generieren, wohl wissend, dass dies lediglich Deine Methode ist, aber ganz egal was Du tust, wird es Deine Methode sein. Damit bestärkst Du Dein Vertrauen in Dich selbst und kommunizierst Dir, effizienter zu entspannen, denn mit Deiner Nicht-Opposition gegen diesen Glaubenssatz entspannst Du auch die Opposition gegen andere Glaubenssätze.

(Ausschnitt)

FRANK: … Sterling (Franks Sohn) hatte kürzlich einige Schwierigkeiten. Er wurde von der Polizei beim Trinken erwischt, und ich frage mich darum er dies erschuf.

ELIAS: Welchen Eindruck hast Du?

FRANK: Einerseits ist es nichts Anderes als das, was viele von uns in diesem Alter ebenfalls getan haben, ein Äußern des Heranwachsen, der Unabhängigkeit, des Schrittes vom Jugendlichen, als Erwachsener wahrgenommen zu werden. Dass er sich dabei erwischen ließ, das war vielleicht eine Warnung vor solchen Aktivitäten.

ELIAS: Es geht ihm auch darum, von seinen Kameraden als mehr erwachsen wahrgenommen zu werden und dazu gehört auch Rebellion, was er für Stärke erachtet.

FRANK: Meine Frau war empört, und ich selbst war eher besorgt als empört, da ich es verstanden und einst selbst erlebt habe. Kannst Du mir einen Rat geben, wie wir damit umgehen können?

ELIAS: Sei kooperativ und annehmend, und bestätige auch Deine eigenen Vorlieben und Richtungen, und gehe bei Deinen Äußerungen auch keine Kompromisse ein, denn Übereinstimmen ist keine Voraussetzung fürs Annehmen. Ich schlage deshalb vor, annehmend zu sein und Deine Vorlieben ebenfalls zu äußern.

FRANK: Das ist interessant. Einerseits verstehe ich ganz und gar das, was Du übers Annehmen sagst, doch andererseits ist es schwierig, etwas zu akzeptieren, was physisch sehr gefährlich sein könnte.

ELIAS: Ich verstehe. Dies hängt mit persönlichen Wahrheiten und Vorlieben zusammen. Ein anders Individuum mag andere Entscheidungen, Erlebnisse und Verhaltensweisen generieren, und Du kannst dies akzeptieren und zugleich Deine eigenen Vorlieben äußern, ohne Dich zu fügen oder Kompromisse einzugehen und ohne den Anderen zu kritisieren und ohne Deine Vorlieben als Absoluta zu äußern und kannst bestätigen, dass Du erkennst, das er seine eigene Realität erschafft unter Miteinbeziehen seiner eigenen Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen, mit denen Du nicht unbedingt übereinstimmen musst, aber Du partizipierst an der Interaktion, kooperierst und äußerst weiterhin Deine Vorlieben.

FRANK: Direkt ihm gegenüber.

ELIAS: Ja.

FRANK: Noch eine letzte Frage. Das trifft auch ziemlich auf seine College-Wahl zu. Er möchte ein bestimmtes College besuchen, was ich nicht für eine gute Idee halte.

ELIAS: Äußere in beiden Situationen keine Erwartungen. Erinnere Dich daran, dass er seine Realität erschafft. Du erschaffst sie nicht für ihn, und er trifft seine eigene Wahl.

FRANK: Meine Frau versucht, ihre Vorlieben bei ihm durchzusetzen, was die Situation noch etwas erschwert.

ELIAS: Das erkenne ich, und dies kannst Du als Beispiel dafür sehen, wie leicht Ihr mit Erwartungen Konflikte und Spannung und nicht unbedingt das generiert, was Ihr haben wollt. Denn die geäußerten Erwartungen werden automatisch als bedrohliche Kritik empfangen und mit einer automatischen Ablehnung erwidert. Und Du kannst ganz klar sehen, dass es nicht das zustande bringt, was Du haben willst, nicht wahr?

FRANK: Absolut nicht.

ELIAS: Weshalb es interessant sein kann, mit einer anderen Handlung zu experimentieren.

Session 1684
Tuesday, December 28, 2004 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: So 31. Dez 2017, 08:03 
Supraselbst
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(Text größtenteils bereits in anderen Threads vorhanden.)

GAIL: … Danny wurde vernommen, kam vor den Bewährungsausschuss. Der Bewährungsbeamte kam ins Haus, prüfte alles, und alles schien okay zu sein. Dann baten sie darum, ihm seine Klamotten zu schicken, und ich dachte, dass er nach Hause kommen darf, doch der Gouverneur sagte, das seine Tat zu schlimm war. (gekürzt)

ELIAS: Und wie nimmst Du die Situation wahr? Welche Informationen hast Du Dir offeriert?

GAIL: Er ist dort, und ich bin hier, und ich weiß, dass es auch dazu dient, dass ich lernen kann, mich mehr auf mich selbst sowie darauf zu fokussieren, wie ich mit ihm interagiere. Manchmal möchte ich, dass er nach Hause kommt, ein anderes Mal nicht. Offensichtlich wollte ich das nicht haben, denn ich habe es nicht erschaffen. Viele Glaubenssätze sind involviert, denn er stellt das Haus und das Geld für meinen Lebensunterhalt zur Verfügung, nicht dass ich nicht weggehen und mich selbst ernähren könnte, doch ich lebe hier. (Seufzt)

ELIAS: Und was ist Dein Dilemma?

GAIL: Ein Teil von mir hätte wirklich gerne, dass wir miteinander interagieren können, denn ich liebe ihn und bin gern mit ihm zusammen, und wir reden darüber, dass wir dieselben Dinge mögen. Es wäre wirklich schön, mit ihm zusammen zu sein und all das zu tun, woran wir beide Freude haben, und ich dachte, dass ich wirklich dazu bereit wäre, aber ich vermute, dass ich es noch nicht bin. Ich erkenne auch, dass ich diesen Aspekt von mir nicht unbedingt mit ihm erleben muss, aber ich frage mich, warum ich es nicht mit ihm zusammen erschaffe und warum ich erwäge, es mit einer anderen Person zu erschaffen. Es ist unfassbar.

ELIAS: Definiere dieses „es“.

GAIL: Eine sexuelle Beziehung

ELIAS: Okay. Das, was Du denkst, muss nicht unbedingt ganz inakkurat sondern nur unvollständig sein. Erinnere Dich, dass Denken eine Übersetzung ist, und es ist…

GAIL: Weißt Du, in den letzten paar Jahren dachte ich: „Ja, ich möchte, dass er hier ist.“ Dann gerate ich in Panik und denke über eine Beziehung mit einer anderen Person nach, mit der ich mich verabreden und mit der ich interagieren kann. Und ich denke darüber nach, wie es wäre, wenn ich mit ihm ständig hier zusammen wäre, und wie das funktionieren würde.

ELIAS: Über Erlebnisse erforschst Du Deine Vorlieben, und mit vielen davon bist Du nicht vertraut, und ein weiterer wichtiger Faktor ist es, Deine Vorlieben zu bemerken und sie zu bestätigen.

Du generierst die Idealvorstellung einer Beziehung mit ihm, die jedoch bereits geäußert wird. Obwohl Ihr nicht in gemeinsamen Aktivitäten, sexuell oder bei anderen Dingen, die Euch Freude bereiten, physisch interagieren und dies miteinander teilen könnt, erlaubt Ihr Euch, es auf nicht physische Weise zu erleben. Ihr teilt miteinander, vermischt Eure Energien und erschafft auf andere Weise diese gegenseitige Intimität.

GAIL: Ja, wenn ich im Laufe des Tages auf andere Dinge achte, fühle ich auf bestimmte Weise, aber sobald ich mit ihm spreche, ist ein solches Behagen/Trost und Verständnis zwischen uns vorhanden, dass ich fast schmelze.

ELIAS: Du erschaffst bereits die Beziehung, die Du haben willst. Was Dich verwirrt, das ist, dass Du Deine Aufmerksamkeit in Verbindung mit dem, wovon Du meinst, es haben zu wollen und nicht zu haben, weiterhin projizierst statt das, was Du erschaffst, tust und bereits hast, anzuerkennen und wertzuschätzen.

GAIL: Ja, das stimmt. Ich denke, dass ich meine Wahrnehmung in den letzten Wochen etwas verändert habe und beginne, das, was ich habe, zu sehen und wertzuschätzen.

ELIAS: Es ist nicht so, dass Du keine Beziehung mit ihm g haben willst, sondern Du willst sie so fortsetzen, wie sie bereits existiert. Du nimmst es als enorme potentielle Veränderung wahr, wenn Ihr in tatsächlicher physischer Nähe im Alltag ständig miteinander interagieren könntet. Doch Du schätzt die derzeitige Beziehung und willst nicht…

GAIL: Gehört das zu meinem Glaubenssatz, dass Männer Frauen gegenüber dominant sind?

ELIAS: Teilweise. Aber es hängt auch mit Deiner neuen Entwicklung zusammen, dass Du Dir erlaubst, Deine Freiheit und Vorlieben zu entdecken und sie freier zu äußern, was durch ein andere Art von Beziehung gefährdet wäre, in der Ihr in der selben physischen Umgebung leben und viel mehr miteinander interagieren würdet, was Du bezüglich Deiner Vorlieben und Deiner Freiheit und dem, was Du persönlich haben willst, als hinderlich wahrnimmst, und Teil davon ist auch eine automatische Erwiderung bzw. diese Rollen- und Verpflichtungs-Assoziation.

Du hast auf kreative Weise eine Beziehung angeheuert, die Deine gewohnte, automatische Obligations-Erwiderung und das Hinnehmen vermeidet und Dir einen Zugangsweg eröffnet, wie Du Innigkeit/Intimität in einer Beziehung äußern und wertschätzen kannst, ohne Obligationen zu äußern oder Dich zum Hinnehmen zu zwingen, und ohne Dich als Co-Pilot zu sehen und dem Anderen zu erlauben, Dir Deine Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten vorzuschreiben,

GAIL: Nun frage ich mich, ob wir jemals physisch zusammen sein werden. Das möchte ich ansprechen, denn ich denke, dass ich schon eine Weile in diese Richtung gehe.

ELIAS: Aber Du meinst immer noch, dass das, was Du tust, ungenügend, nicht gut genug oder sogar schlecht wäre, und dass Du es nicht erfolgreich zustande bringst, doch Du bist erfolgreich. Genau darum geht es. Du erlaubst Dir nicht, das, was Du zustande gebracht hast und tust, anzuerkennen und richtest Deine Aufmerksamkeit immer noch auf Mangel und auf das, was Du nicht tust.

Es ist sehr wichtig, Dir zu erlauben, an jedem Tag in Dir selbst präsent und Deiner selbst und Deiner Umgebung und dessen, was Du tust, gewahr zu sein, Dich in alle dem anzuerkennen und wertzuschätzen, was Dir erlauben wird, das, was Du in jeder Beziehung/Richtung haben willst, echt zu erkennen. So wirst klarer erkennen, was Du tatsächlich erschaffst und wovon es beeinflusst wird. Ob er seine Gefangenschaft beendet oder nicht, das spielt keine Rolle, und Du beginnst zu erkennen, dass es nicht wirklich darum geht und dass Du nicht versagst, auch wenn er weiterhin im Gefängnis ist.

GAIL: Bisweilen habe ich das Gefühl zu versagen, weil ich nicht erschaffe, dass er zuhause ist.

ELIAS: Stimmt, aber Du erlaubst Dir nicht, alle Variablen zu evaluieren.

GAIL: Weil ich sie nicht sehen konnte. Ich wusste einfach nicht, warum ich das nicht erschaffen konnte. Ich kam nicht auf die Idee, dass ich mich selbst mehr wertschätzen und mir vermehrt meine Vorlieben und mein Sexualitäts-Glaubenssätze ansehen wollte. Ich weiß, dass ich diese Verpflichtungs-Sache immer noch fühle, aber weniger stark als früher.

ELIAS: Stimmt. Wenn er momentan nicht im Gefängnis und Ihr zusammen wärt, würdest Du wieder diese vertraute Obligation äußern, denn Du hast noch nicht genug Billigung Deinerselbst praktiziert, um Deine Vorlieben, Stärke, Macht und Freiheit zu äußern. Deshalb könntest Du sehr leicht wieder die gewohnten früheren Äußerungen und Muster miteinbeziehen.

GAIL: Ich scheine unglaublich viel Zeit zu brauchen, um das herauszufinden. Aber das ist wirklich sehr interessant für mich.

Ich möchte über meine Beziehung zu Julie/Lanyah sprechen. Vor etwa 6 Jahren hatte ich diese Vision, dass wir uns trennen würden, und wir standen uns sehr nahe. Im Laufe der Jahre gab es immer wieder dieses Auseinandergehen, bis wir wohl im Oktober eine Szenario erschufen, wo sie mit meinen Entscheidungen bezüglich meiner Eltern nicht einverstanden war, und das ging so weit, dass sie nicht länger mit mir zu tun haben wollte, weil ich die Beziehung zu meinen Eltern wieder aufnahm.

Ich muss sagen, dass ich wirklich wertschätze, wer sie sind sowie auch die Interaktionen, die wir miteinander hatten, und obwohl es auf die meisten Leute sonderbar wirkt, würdige ich wirklich diese Erfahrung mit meinen Eltern. Und jetzt habe ich eine völlig neue Erfahrung mit ihnen erschaffen, die mir Freude bereitet. Doch Lanya sieht das anders, aber wir sind uns über die Enttäuschung, dass Danny nicht nach Hause kommt, wieder begegnet. Ist der größere Grund für das alles der, dass wir uns nicht so sehr von einander abhängig machen?

ELIAS: Teilweise. Es hängt auch teilweise mit dem zusammen, worüber wir sprachen - dies gilt für Dich und auch für sie – nämlich sich mehr auf sich selbst zu fokussieren und auch Verschiedenheiten/Differenzen anzusprechen und zur Annahme von Verschiedenheit umzuziehen, sowie von der Bestätigung des Selbst, dahingehend, dass Ihr Verschiedenheiten inkorporieren, nicht einverstanden sein und doch Annehmen äußern und Kooperation generieren könnt.

GAIL: Ich denke, dass wir an diesem Punkt angekommen sind. Es fühlt sich viel besser an.

ELIAS: Das ist eine wertvolle Erfahrung, die Euch erlaubt, Euch selbst und Eure eigene Verschiedenheit anzuerkennen ohne Euch miteinander zu vergleichen oder Rivalität mit einem anderen Individuum zu generieren sondern dessen Andersartigkeit anzunehmen und im Inneren zu wissen, dass es akzeptabel ist, weiterhin die eigenen Vorlieben zu äußern ohne sich einem anderen Individuum mit dessen anderen Vorlieben zu beugen und zu erkennen, dass weder Du noch das andere Individuum sich irrt, dass Deine Glaubenssätze und Wahrheiten sehr stark und sehr real für Dich sind, und dem anderen Individuum geht es mit den eigenen Glaubenssätzen und Wahrheiten ebenso.

GAIL: Und das bringt uns zum Thema Fairness, ich habe Recht und Du hast Unrecht, oder Du hast Recht und ich nicht, nicht wahr?

ELIAS: Ja. Was ist fair?

GAIL: Fairness ist einfach unsere Wahrnehmung. Keiner hat Recht oder hat nicht Recht. Es ist einfach unser Blick auf die Dinge.

ELIAS: Richtig.

GAIL: Bei der Sitzung in Castaic, an der ich nicht teilnahm, sagtest Du, dass Liebe eine der angeborenen Eigenschaften ist, und ich frage mich, welches die anderen angeborenen Eigenschaften sind?

ELIAS: Die, die als tatsächliche Wahrheiten identifiziert wurden.

GAIL: Okay, ich habe eine Liste davon. (Gail und Elias lachen)

Neulich bei der Arbeit nahm meine Chefin einen Clip aus ihrem Haar. Wir unterhielten uns weiter und gingen in ein anderes Zimmer. Sie wollte den Clip holen, ging zurück und konnte ihn nicht mehr finden. Das brachte mich auf den Gedanken, dass eine Sache nicht unbedingt der anderen folgt.

ELIAS: Richtig. Ihr nehmt nur beim Wiederaufrufen/Erinnern auf diese Weise wahr, denn mit dem Wiederaufrufen (recall) erlaub ihr Euch, Ereignisse passend zu machen, um den Eindruck zu generieren, dass eine Vorgang dem anderen folgt, und so nehmt Ihr die Realität im allgemeinen wahr. Das heißt nicht, dass das nicht real wäre, denn es ist das durchaus, aber es ist auch kein Absolutum. Wenn Ihr irgendeinen Vorgang generiert, muss nicht unbedingt ein anderer Vorgang darauf folgen, und er muss nicht unbedingt ein logisches Endresultat aufweisen.

GAIL: Ich habe viel über diese Sache mit den Vorgängen/Handlungen und der simultanen Zeit nachgedacht. Wenn ich mich mit meinen multiplen Persönlichkeiten daran erinnere, was mit jeder dieser Persönlichkeiten geschah als ich jünger war, habe ich nicht nur einen Erinnerungsabruf sondern alle Ereignisse sind auch visuell da. Ich denke, dass ich hier sitze und mich selbst mit sechs, sieben, acht, neun oder zehn Jahren wiederabrufe und sehe und erlebe, was sie/ich erlebten, und es ist immer noch im Gange, während ich da sitze und mich daran erinnere.

ELIAS: Ja.

GAIL: Das ist faszinierend. Wenn ich miteinander verbundene individuelle Handlungen einfach wiederaufrufe, kann ich so eine Erinnerung an das erschaffen, was in meiner Kindheit geschah. Nicht wahr? (That’s fascinating, just recalling individual actions that were connected so that I could create a memory of what happened in my childhood. Correct?)

ELIAS: Ja, und das ist auch deren Erschaffen im Jetzt. Obwohl die Wahrnehmung linearer Zeit in Eurer physischen Realität durchaus real ist, ist es tatsächlich noch mehr als nur eine Wahrnehmung, denn alles, was Ihr erschafft, wird im Jetzt erschaffen. Deshalb könnt Ihr im Gedächtnis/Erinnerungsspeicher jederzeit das verändern, was in der Vergangenheit erschaffen worden war.

GAIL: Habe ich das, was in der Vergangenheit erschaffen wurde, verändert?

ELIAS: Ja, etwas. Das tut Ihr alle häufig. Jedes Mal, wenn Ihr eine Erinnerung der Vergangenheit generiert, verändert Ihr sie in irgendeiner Kapazität. Denn Euer Erinnern der Vergangenheit verändert sich andauernd in irgendeinem Aspekt, und jedes Mal, wenn Ihr eine Erinnerung ändert, verändert Ihr tatsächlich auch das vergangene Ereignis.

GAIL: Aber die Original-Erinnerung bleibt, nicht wahr? (Even the original memory, it still is. Correct?)

ELIAS: Nein, denn der Original-Vorgang wird generiert, aber selbst er bleibt nicht konstant. Denn in jedem Augenblick, der einer von Euch generierten Handlung folgt, ändert Ihr sie, wenn Ihr sie als Erinnerung aufruft.

GAIL: Wenn ich also an mich selbst in einem bestimmten Alter denke und mich an das erinnere, was ich in jenem Wiederabrufen sah und erlebte …

ELIAS: Ist es das, was zur Realität wird. Du kannst heute ein Erlebnis generieren und tust es, und morgen erinnerst Du Dich daran und wirst Dich etwas anders daran erinnern als Du es tatsächlich am Vortag getan hast. Deshalb wird es unmittelbar verändert werden.

Ich habe Euch allen auch schon früher gesagt, dass Ihr andauernd die Vergangenheit ändert. Die Vergangenheit wird in der Gegenwart erschaffen. Auch die Zukunft wird in der Gegenwart erschaffen. Der Unterschied dabei ist es, dass Ihr die Vergangenheit als fest und unveränderlich anseht, während Ihr die Zukunft als offen und durchaus veränderlich wahrnehmt. Denn Ihr nehmt es so war, dass sie noch nicht geschehen ist, aber Eure ganze Realität wird im Jetzt erschaffen.

GAIL: In einer einfachen kleinen Handlung, nicht wahr?

ELIAS: Richtig. Ganz egal, wie andere Individuen ein Ereignis erinnern mögen, welches Ihr vielleicht sogar miteinander teilt, könnt Ihr zwei verschiedene Versionen der Vergangenheit generieren, denn Ihr habt zwei verschiedene Versionen erschaffen.

GAIL: Im Kopf gehe ich zur Wahrnehmung und akzeptiere die gegenseitige Wahrnehmung von dem, was man dachte, dass es passierte, und die andere Person sagt: “Nein, das ist nicht passiert.”

ELIAS: Richtig.

GAIL: Ich denke, dass ich das in meine Beziehung mit meinen Eltern inkorporierte.

ELIAS: Ja.

(Ausschnitt)

ELIAS: Erinnere Dich, sanft mit Dir selbst zu sein und Deine Erwartungen an Dich selbst zu erkennen und erlaube Dir diese Freundlichkeit und diese Bestätigung Deinerselbst statt weiterhin diese Energie zu äußern und über Dich selbst zu urteilen, dass Du es noch nicht gut genug machen würdest. Meine Freundin, es geht nicht darum, sich abzumühen. Es geht darum, Dir dessen, was Du tust, gewahr zu sein und Dir zu erlauben, das anzuerkennen und wertzuschätzen, was Du bereits generierst, statt Dich für das zu kritisieren, was Du als Mangel wahrnimmst.

GAIL: Ich denke, dass ich da eine schon lange währendes Muster habe.

ELIAS: Das erkenne ich, aber alle Hoffnung ist noch nicht verloren! (Beide lachen) Veränderung ist die Natur des Bewusstseins, deshalb kannst Du sicher sein, dass Du nicht feststeckst.

GAIL: Ich zögere, überhaupt in diese Richtung zu gehen, aber vor langer Zeit fragte ich Dich, was das höchst wahrscheinliche Endresultat sein wird, ob Danny und ich je zusammen sein werden, und ich fühle mich erschöpft. Gibt es eine große Wahrscheinlichkeit, dass wir je zusammen sein werden?

ELIAS: In diesem Jetzt ist das kein starkes Potential.

GAIL: Mary sagte das auch, und sie sagte, dass ich auf meine Gefühle hören soll. Nun, ich werde sehen, was ich erschaffen werde.

ELIAS: Erinnere Dich auch an das, worüber wir sprachen. Anerkenne Dich selbst und wertschätze das, was Du erschaffen hast. Erlaube Dir, in Deiner Wahrnehmung flexibler zu sein. Anerkenne das, was Du erschaffen hast und erlaube Dir, es aufrichtig wertzuschätzen und gestatte Dir die Zufriedenheit, die Du Dir damit offerierst. Bestätige Dich auch für Dein fortgesetztes Erforschen anderer Wege hin zu dem, was Du haben willst, und begrenze Deine Aufmerksamkeit nicht auf schwarz-weiß oder entweder-oder, sondern erlaube Dir beim Erforschend Deiner Vorlieben, sie tatsächlich zu äußern und gestatte Dir, das, was Du haben willst, auf vielen, und nicht bloß auf einem Weg zu erforschen.

GAIL: Ich weiß, dass ich mir noch nicht einmal so viel Aufmerksamkeit gewidmet habe, um überhaupt meine Vorlieben zu erkennen.

ELIAS: Und es wird ein interessantes Abenteuer sein. Vielleicht machst Du das eher zu einem Spiel statt zur lästigen Aufgabe.

GAIL: (lacht) Du weißt, dass ich Spiele noch nie sehr mochte, aber nun entspanne ich mich sogar in dieser Hinsicht.

ELIAS: Vielleicht erfindest Du das Spiel Deiner individuellen Schatzsuche, die Dir Deine Vorlieben präsentieren wird. Es sind Deine Schätze.

GAIL: Ich werde sehen, was ich tun werde. Eine Sache des von mir erschaffenen Szenarios, an der ich viel Freude habe, ist die Interaktion mit meinem Sohn Brad, der hier ist. Ich weiß, dass ich erschaffe, dass er hier ist, um mir meine Emotionen und Gedanken zu spiegeln. Erst kürzlich erkannte ich, dass er mir etwas mehr physische Zuneigung erweist, einfach indem er sanft und goldig ist, also zeige ich mir wohl einige Wege auf, denen ich folgen kann.

ELIAS: Ja, und Du erschaffst auch eine Gemeinschaft, die die Strömung Deiner Selbstentdeckungsreise nicht unterbricht.

GAIL: Er ist sehr annehmend, ein erstaunlicher Bursche. Er ist sehr vergnügt. Ich habe Freude an ihm.

ELIAS: Und vielleicht kannst Du auch ein bisschen mehr auf das Element des Vergnügens achtgeben.

GAIL: Ich habe das Gefühl, dass ich schon so lange einen Drahtseilakt vollführe, dass ich nicht weiß, wie ich machen kann, um das nicht zu tun.

ELIAS: Lass Dich einfach runterfallen. (Lacht)

GAIL: Oh. Das klingt zugleich vergnüglich und beängstigend.

ELIAS: Sei weniger ernsthaft und mehr verspielt, das wir des Dir erlauben, Dich leichter zu entspannen.

Session 1724
Saturday, March 5, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Fr 5. Jan 2018, 11:12 
Supraselbst
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(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

BOBBI: In der letzten Sitzung sprachen wir über mein Erschaffen des neuen Hauses, das ich wirklich haben wollte und darüber, wie ich meine Wahrnehmung verändert habe, dass ich das wirklich fühle und dass alles glatt verlief, und ich erkannte auch, dass es langsamer wurde, sobald ich meine Aufmerksamkeit auf eine andere Person gerichtet hielt. Zu unseren Plänen, wie wir dieses Haus bezahlen wollen, gehörte auch, dass meinem Mann gesagt worden war, dass er Anfang des Jahres seinen Job verlegen kann, was bislang immer noch nicht der Fall war. Er hat immer noch den alten Job, keine zuhause und ist sehr frustriert und wütend.

Ich habe erschaffen, dass ich hier lebe, und das ist das, was ich haben wollte, und ich entdecke meine Freude am Alleinsein, und das ist gut so. Meinen Vorlieben kann ich ganz klar erkennen. Ich weiß, dass ich seine Realität nicht erschaffe, aber tragen mein eigenes Erschaffen und meine Freude am Alleinsein womöglich dazu bei, dass er keinen Job finden oder nicht nach hier versetzt werden kann?

ELIAS: Nein, es sind zwei verschiedene Realitäten und Äußerungen.

BOBBI: Aber in meiner Realität ist er nicht hier und hat hier keinen Job. Erschaffe ich das nicht in meiner Realität?

ELIAS: Ja, doch Du erschaffst auch das, was Du derzeit haben willst und erforschst und erlebst Deine Vorlieben und eine Phase, in der Du Dir erlaubst, Dich ohne die Obligations-Ablenkung vollständiger auf Dich selbst zu fokussieren.

BOBBI: Ich tappe immer wieder in diese Falle des Co-Kreierens und denke, dass wir das tun, obwohl das nicht wahr ist.

ELIAS: Ihr co-kreiert nicht. Dein Mann erschafft das, was er am Erschaffen ist. Er könnte ein Arbeitsverhältnis und weniger Kampf und Schwierigkeiten erschaffen und an diesem Standort bleiben, und Du kannst das erschaffen, was Du am Erschaffen bist, ohne dass es das wäre, was er selbst zu erschaffen wählt.

BOBBI: Ich sehe ganz klar, dass es seine Erschaffensweise ist. Mir kommt es so vor, als ob er, wenn er eine große Veränderung sucht, all seine Energie aufstaut, und dann ist er wirklich empört, frustriert und zornig, und schließlich platzt das alles heraus, und die Dinge ändern sich, aber während man auf diesen Dammbruch wartet … (seufzt)

ELIAS: Aber Du selbst hast Deine Realität effizient so erschaffen, dass Du nicht in physischer Nähe bist, während sich dies aufstaut.

BOBBI: Du hast absolut Recht. Ich habe es ebenfalls bemerkt. Darüber wollte ich auch sprechen, dass es sogar schwierig ist, mit ihm am Telefon zu sprechen angesichts all dieser negativen Dinge, seinem Frust und seiner Wut. Auf alles reagiert er automatisch voller Zorn. Wie kann ich das effizienter abblocken? Man kann richtig spüren, wie das auf einen zukommt. Und ich brauche eine Weile, um es abzuschütteln, falls überhaupt. Das beeinträchtigt mich. Ich erkenne, was auf mich projiziert wird und denke mir, dass ich es nicht annehmen muss und tue es trotzdem.

ELIAS: Ja, das erkenne ich. Aber das ist auch Teil des von Dir generierten Prozesses, Dir eine Phase zu erlauben, in der Du eine neue und andere Richtung generierst und umziehst zu nicht vertrauten Äußerungen und Erfahrungen und Dir zugleich Deinerselbst vermehrt gewahr bist und Dir die Chance offerierst, echt achtzugeben auf Dich, auf Deine Vorlieben und Energie und auf das, was Du haben, woran Du partizipieren oder nicht partizipieren willst.

In Deiner Realität implementierst Du einen wesentlichen Wandel, ohne diese frühere schwarz-weiß Sicht. In unseren früheren Gesprächen tendiertest Du beständig zu dieser entweder/oder und schwarz-weiß-Sichtweise, entweder, ich setze die Beziehungen mit ihm fort oder ich beende sie.

In dieser (Familien)-Beziehung hast Du lange beachtlichen Konflikt angeheuert und Dir präsentiert und Dich gefragt, wie Du zu einer anderen Äußerungsweise umziehen kannst, die Dir Deine Freiheit erlaubt, ohne Dich ständig anderen Familienmitgliedern zu fügen oder Dich selbst dadurch einzuschränken, dass Du Dich Deine Familien-Verpflichtungs-Erwartungen fügst. Das war für Dich eine beachtliche Herausforderung, worüber wir wiederholt sprachen.

Und ich sagte Dir immer wieder, dass das keine schwarz-weiß-Frage ist, dass es noch andere Wahlmöglichkeiten als ein striktes Entweder-Oder gibt: entweder Du setzt die Beziehung fort und gehst Kompromisse ein, oder Du beendest sie und ermöglichst Dir Deine Freiheit sowie mit Dir selbst innig vertraut zu werden. Das ist keine Entweder-Oder-Frage, und Du hast eine andere Möglichkeit entdeckt, wo Du Deine Beziehung nicht beendest aber einen Weg wählst und Dir Phasen vergönnst, um mehr innere Stärke hinsichtlich Deiner Vorlieben und dem Äußern Deine Freiheit zu gewinnen, ohne die Gefahr übergriffiger Verpflichtungen.

Um dies alles zu entspannen und Dir zu erlauben, Deine eigene Stärke und Macht zu erkennen und zu verwirklichen, hast Du Dich von dieser gewohnten Äußerung entfernt. Du hast eine effizient Weise gewählt, um gegen Deine eigenen Glaubenssätze nicht zu opponieren, sie aber weniger intensiv als zuvor anzuheuern. Wenn Du nicht in physischer Nähe bist, fokussiert Du Dich weniger auf Verpflichtungen und Kompromisse, was es Dir erlaubt, Dich auf andere Richtungen zu fokussieren und aufrichtig mit Dir selbst, Deinen Vorlieben und dem, was Du haben willst, vertraut zu werden und Deine Freiheit zu äußern, ohne automatisch Kompromisse einzugehen oder nachzugeben.

Erinnere Dich an das Gleichgewicht und die Kooperation, die beide keine Übereinstimmung erfordern. Er erschafft seine Realität. Auch er generiert Veränderungen in seiner Realität, jedoch auf gewohnte Weise und setzt gewohnte Muster fort, was ihn motiviert und somit für ihn etwas effizient ist. Und er hat einen größeren Hang zum Drama als Du. Aber Drama ist nicht unbedingt schlecht. Es ist lediglich eine gewählte Methode, um sich zu motivieren.

BOBBI: Ja, aber ich mag nur nicht in dieses Drama hineingezogen werden!

ELIAS: Richtig!

BOBBI: Ich neige nicht zu Drama.

ELIAS: Stimmt. Es geht um Ausgewogenheit und Kooperation - nicht zu Lasten von Freiheit und Vorlieben - und Dir zu erlauben, Deine Vorlieben zu haben und Dich und auch die andere Person zu bestätigen/anzuerkennen.

Du kannst Deine Vorlieben behalten und Dir erlauben, das zu äußern, was Du haben oder nicht haben und woran Du nicht mit ihm partizipieren willst, ohne ihn, seine Methoden und sein Erschaffen zu kritisieren. Im Umgang mit ihm kannst Du Dein aufrichtiges Verständnis für ihn, für sein Erschaffen und seine Situation bekunden, aber Du hält fest an Deiner Vorliebe, am Drama und an dieser Art von Energie-Äußerung nicht zu partizipieren, denn es ist sein Erschaffen, und er ist die Person, die entweder ihren Frust fortsetzt oder ihr Dilemma löst.

BOBBI: Wir sind auch auf sein Einkommen angewiesen. Ein Teil unseres Einkommens beruht auf meinen Pferdeplätzchen (horse cookies), und ein Teil auf seinem Job, um die Hypothek abzuzahlen. Er sagt, dass er einfach seine Job aufgeben wird, und dass ihm das egal ist, und ich frage mich wie wir das Haus abbezahlen werden, und dann bin ich wieder in dieser Schwarz-weiß-Zone, ein bisschen in meiner früheren Wahrnehmung, doch meine Wahrnehmungsveränderung war es, die mir dieses Haus ermöglichte. Ich möchte nicht, dass so etwas passiert.

ELIAS: Das verstehe ich. Gib Acht und balanciere/wuchte es aus (to balance), denn sobald Du zur Energie des Dich Fügens in Verbindung mit diesen Bedrohungen zurückkehrst, verstärkst Du bloß diese Energie.

BOBBI: Ich sehe es nicht als Bedrohung sondern als Möglichkeit, dass er seinen Job aufgibt, hierherkommt und hier etwas Anderes findet.

ELIAS: Es sind innere Bedrohungen. Er gefährdet sich selbst mit diesem Frust und könnte sich dadurch schaden.

BOBBI: Dieser Gedanke kam mir auch schon.

ELIAS: Er gefährdet/bedroht nicht Dich aber sich selbst.

BOBBI: Ja, seine Emotionen können extrem sein.

ELIAS: In dieser Zeit ist es wesentlich, dass Du Dir erlaubst, eine andere Interaktionsart und den Schritt in eine andere Richtung zu praktizieren und vermehrt auf Dich selbst und Dein Tun achtzugeben. Vertraue darauf.

BOBBI: Ich hatte mir schon gedacht, dass es darauf hinausläuft. Manchmal ist es einfach ein Ringen, und ich bin nicht daran gewöhnt.

ELIAS: Du heuerst eine wesentliche Entwicklung an. Immer wenn Ihr eine wesentliche Richtungsänderung vornehmt, kann dies herausfordern und sogar manchmal erdrückend/überfordernd sein.

BOBBI: Ja, und auf diese Weise ist es nicht allzu schlimm.

ELIAS: Es ist bloß ungewohnt.

BOBBI: Ja, das ist es. Ich möchte nur sicherstellen, dass ich nicht wieder in die alte Wahrnehmung der finanziellen Ängste zurückfalle, denn auf diesem Gebieten bin ich nicht wirklich erheblich lockerer geworden. Früher überprüfte ich alle Ausgaben haargenau, und das habe ich wirklich losgelassen und entdeckt, dass das viel besser funktioniert. Ich fürchte mich wohl nur davor, wieder in die früher Wahrnehmungsweise zurückzufallen.

ELIAS: Sorge Dich nicht und praktiziere weiterhin, Dir selbst zu vertrauen. So beziehst Du immer mehr Stärke mit ein und erkennst vermehrt Deine Macht. Vertraue Dir und erlaube Dir, diese ungewohnte neue Richtung fortzusetzen. Du hast Dir bereits erheblich bewiesen, dass das viel leichter, wünschenswerter und sogar vergnüglich ist.

BOBBI: Ja, absolut. Deshalb ist auch der Gedanken so schrecklich, womöglich wieder Schritte zurück zu tun. Ich möchte weiterhin in diese Richtung gehen, denn ich mag es, wie das funktioniert.

ELIAS: Und so machst Du damit weiter.

BOBBI: Im Grunde genommen sollte ich also weiterhin auf mich selbst achtgeben und mehr über meine eigene Vorlieben lernen und mir keine Sorge machen, und das alles weiß ich bereits. Nicht wahr?

ELIAS: (lacht) Ah, aber manchmal ist es vorteilhaft, erinnert zu werden.

BOBBI: Ja, dies gewiss. Du sprichst von Balance/Gleichgewicht. Seitdem wir in dieses Haus zogen, habe ich mir das Auge angeschlagen, zerrte alle Beinmuskeln so sehr, dass ich nicht laufen konnte und habe mir die Daumenspitze abgeschnitten, und jetzt bin ich erkältet. Das alles hat wohl mit Balance zu tun.

ELIAS: Ja!

BOBBI: Ich fragte mich, ob ich meine Energie nötige und alles langsamer angehen sollte, aber es ist also eine Sache des Gleichgewichts/der Balance.

ELIAS: (lacht) Entspanne Dich und gib auf Dein Tun Acht und wuchte es aus (to balance).

BOBBI: Und nicht auf Dach steigen!

ELIAS: Das wäre eine Sache des Achtgebens auf Dich selbst sowie auf die eigenen Kommunikationen.

BOBBI: Deshalb hüte ich mich vor dem Dach oder der Höhe. Wer weiß, was ich als Nächstes womöglich noch anstelle! (gekürzt)

Ich denke, dass mein Sohn Christ und mein Mann irgendwie parallel erschaffen. Stimmt das?

ELIAS: Ja, und sie heuern einen weiteren Counterpart-Vorgang an.

BOBBI: Chris erschafft sehr ähnlich wie mein Mann das tut, durch extremes Drama. Entwicklung durch Drama! Ich bin von sehr dramatischen Personen umgeben.

ELIAS: Uns so kannst Du üben, auf Dich selbst und Deine Vorlieben achtzugeben und Dich nicht in ihre Entscheidungen zu schicken.

BOBBI: Nun, da ich nicht in ihrer physischen Nähe bin, ist das definitiv viel leichter.

Session 1730
Thursday, March 17, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Vorlieben/Präferenzen
BeitragVerfasst: Fr 5. Jan 2018, 11:29 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


NICHOLE: Seit langem bemerke ich, dass ganz egal, was ich mit meinem Körper anfange, egal wieviel ich trainiere oder mein Essverhalten ändere, sich der Körper nicht ändert. Das ist frustrierend, denn ich möchte ihn irgendwie ändern.

ELIAS: Inwiefern?

NICHOLE: Ich möchte abnehmen oder ihn straffen, oder etwas in dieser Richtung.

ELIAS: Je mehr Du gegen Dich selbst Widerstand leistetest, desto mehr generierst Du das, wogegen Du opponierst. Das, was Du haben willst, kannst Du generieren, indem Du zunächst einmal erkennst, was Dein Begehren motiviert. Wenn Dein Motiv eine Äußerung von Dir ist, die Du nicht haben willst, generierst Du Widerstand und opponierst gegen das, was Du bereits erschaffen hast. Du akzeptierst nicht das, was Du erschaffen hast, was Dich motiviert, es zu ändern.

Das, was Du bereits erschaffen hast zu verändern, kann schwieriger sein, denn Du erkennst nicht die starke, in Dir selbst erschaffene Opposition und gibst nicht darauf Acht. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit weiterhin darauf fokussierst, generiest Du einen Kreis, wo Du fortfährst, Deine Aufmerksamkeit auf verschiedene, von Dir erschaffene physische Äußerungen zu fokussieren, die Du nicht magst oder die Dir missfallen. Je mehr Du Deine Aufmerksamkeit darauf konzentrierst, desto mehr erschaffst Du das, denn desto mehr Energie offerierst Du dieser Äußerung, weshalb Du Dich weiterhin darauf konzentrierst und dies weiterhin erschaffst.

Wenn Du vielmehr Deine eigene Äußerungen, die Dir missfallen oder etwas, was Du tust, was Dir missfällt, erkennst und es zu evaluieren und als Dein eigenes nicht schlechtes Erschaffen zu akzeptieren beginnst, und das, was auch immer Du erschaffen hast, zu bestätigen anfängst, beginnst Du, Deine automatische Opposition zu unterbrechen und zu stoppen. Wenn Du keinen Widerstand gegen Deine eigene Schöpfung leistest, erlaubst Du Dir die Freiheit, andere Wahlmöglichkeiten zu wählen und generierst andere Resultate.

NICHOLE: Mit meinen Zehennägeln hatte ich viele Probleme. Das ist jetzt kein wirkliches Problem mehr. Ich muss das irgendwie gelöst haben, aber ich frage mich, warum ich das erschuf.

ELIAS: Das war eine weitere Selbstkritik-Äußerung und Unzufriedenheit mit Deinem Erscheinungsbild, ohne jedoch eine ernsthafte Manifestation zu erschaffen, um Dein Aussehen zu verändern, das Generieren einer physischen Manifestation als Kritik an Deinem Aussehen, dass es nicht gut genug wäre.

NICHOLE: Ich beschäftige mich echt mit Training und Glaubenssätzen der richtigen Ernährung und solchen Dingen und finde das unterhaltsam, aber ich denke, dass ich viel Energie dafür aufgebracht habe, und wahrscheinlich … (unhörbar). Ist das ein großes Problem?

ELIAS: Es geht nicht um das, was Du tun oder lassen sollest sondern um Deine Vorlieben, und es ist eine Deiner Vorlieben, auf solche Aktivitäten achtzugeben. Das, was Du verzehrst oder nicht verzehrst, spielt keine Rolle. Das ist Deine Vorliebe und deshalb eine Deiner Richtlinien, wie Du Dich selbst zum Ausdruck bringst und wie Du erschaffst, und es ist nicht schlecht und keine Sache von „Du solltest oder solltest nicht“. Es ist Deine natürliche Richtung und Vorliebe.


Session 1738
Friday, April 1, 2005 (Private/In Person)


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