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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 201701061
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 01:29 
Supraselbst
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Session 201701061
“Antizipation"
“Der Unterschied zwischen Wissen und Glauben ”

Friday, January 6, 2017 (Private/Phone)
Participants: Mary (Michael) and Jason (Spensar)

ELIAS: Guten Tag!

JASON: Hallo Elias.

ELIAS: Und wie kommst Du voran?

JASON: Prima. Vielen Dank.

ELIAS: Und bist Du gut ins Neue Jahr gekommen?

JASON: Ja, definitiv. Insbesondere in der letzten Woche und den letzten Tagen habe ich ein verstärktes Gefühl fürs Präsentsein, und verbunden damit ist, dass ich weniger reagiere.

ELIAS: Bevor Du ein anderes Thema anschneidest, möchte ich Dich bitten, dies näher zu erklären, denn Viele lesen unsere Gespräche und lassen sich davon inspirieren, aber Viele sind auch verwirrt, wie Ihr das hinkriegt, was Ihr zustande bringt.

JASON: Okay. Was das Präsentsein anbelangt, fand ich es hilfreich, spielerisch Gedächtnisstützen zu nutzen statt beispielsweise regelmäßig zu meditieren.

ELIAS: Prima. Wie hast Du das gemacht?

JASON: Ich habe einen kleinen Schalter (counter), den ich als Gedächtnisstütze anklicke, um präsent zu sein und habe es so zu einem Spiel gemacht.

ELIAS: Das ist eine ausgezeichnet Methode.

JASON: Und dabei habe ich entdeckt, dass die Phasen des Präsentseins miteinander geliert/verbunden sind.

ELIAS: Ausgezeichnet. Und was tust Du in Interaktionen mit Deiner Partnerin oder einem Verdruss mit einem Deiner Kinder…

JASON: (lacht) Wir hatten darüber gesprochen, dass ich bei manchen Interaktionen mit der Familie reagiere. In dieser Woche stritten meine Frau und mein Sohn wegen der Hauaufgaben und noch wegen anderer Dinge, und es war wohl eines ihrer schlimmsten Auseinandersetzungen. Und ich fühlte mich zugleich völlig behaglich und war nicht ausweichend (avoiding). Ich konnte partizipieren, ohne zu reagieren, was eine ganz andere Erfahrung erbrachte.

ELIAS: Ah. Es war für Dich etwas Anderes, Dein Tun zu erkennen. Und bist Du Dir auch Deiner Gefühle gewahr?

JASON: Ja, im Allgemeinen, aber das wechselt. Manchmal gibt es beim Tun, ein anders Mal bei den Gefühlen mehr sensorischen Input, aber je länger ich es praktiziere, umso mehr scheint alles miteinbezogen zu werden.

ELIAS: Ja, und dieses Wiederholen ist der Schlüssel: Je mehr Ihr Euch an eine Handlung gewöhnt, umso leichter fällt sie Euch, und umso mehr ändert sich Eure Wahrnehmung. Anfangs mögt Ihr denken: „Das ist lächerlich. Es wird gar nichts bringen“, aber Ihr tut es trotzdem und schließlich - wofür nicht unbedingt viel Zeit benötigt wird - hört Ihr automatisch auf, das zu hinterfragen, was Ihr am Tun seid, und Ihr seid neugierig, was es produzieren wird.

JASON: Als das Telefonat kurz vor Beginn verschoben wurde, war ich ein bisschen enttäuscht, und ich fragte mich, warum ich das tue und bekam die Antwort: „Antizipation“, was mir zeigte, dass Antizipation herausfordernd sein kann…

ELIAS: Stopp.

JASON: Ja, stopp. Und in der Zeitspanne vor unserem Gespräch konnte ich ein bisschen damit herumspielen und sehen, wie mein Erlebnis sich wandelt, wenn ich die Antizipation wegnehme.

Auch noch ein paar andere Dinge leuchteten mir ein, wie die Aussage einer anderen Quelle, die mir wirklich gefiel, aber ich hatte das Gefühl, nicht alles begriffen zu haben. Doch es geht nur darum, sich zu fragen, was man tatsächlich wählt, und dann sorgfältig zu prüfen, ob das Erlebnis unsere Wahl reflektiert, und man wird entdecken, dass es so ist. Man findet keinen Widerspruch zwischen dem, was man erwählt hat und dem, was man erlebt, was sofort einleuchtet, sobald man nicht antizipiert.

ELIAS: Stimmt, und Du hast die Realität und das Resultat geändert.

JASON: Ich habe das Resultat geändert?

ELIAS: Du hast es geändert, denn jetzt haben wir unser Gespräch.

JASON: Aha! Ein gutes Beispiel.

ELIAS: Stimmt, und es hat sich ziemlich bald ereignet, nicht wahr?

JASON: Ja. Es gab ein weiteres Ereignis, und zwar als meine Chefin heute Morgen sehr empört und frustriert war, nicht wegen mir sondern wegen einiger Personen, mit denen ich an einem Projekt gearbeitet hatte. Interessanterweise fühlte ich mich eher auf Abstand, so dass es wie eine interessante Erfahrung war, bei der ich weniger als sonst involviert war. Ich denke, dass ich meine frühere Frage beantwortet habe, warum ich immer noch solche Dinge erschaffe, da es immer noch diesen Antizipationsfaktor gibt, aber es gibt dabei etwas sehr subtile Bewegung.

ELIAS: Wenn Du achtgibst, kannst Du es sehen. Du meinst, dass Du es nicht siehst oder fühlst, aber Du tust es. Es geht nur darum, wie Du achtgibst.

Du kannst darauf achten und bemerken, wovon das Gefühl ausgelöst wird - beispielweise durch Antizipation - und was es zu produzieren beginnt. Du bemerkst, dass Du Dich unbehaglich oder ruhelos fühlst, erkennst jedoch nicht unbedingt, dass Dein Verhalten und Deine Energie sich ändern. Dein Tun ändert sich, weil Du auf Ruhelosigkeit, Enttäuschung oder Deine sonstigen Antizipations-Erwiderungen achtgibst. Und Du gibst Acht auf das Gefühl, das der Antizipation folgt.

JASON: Und dann versuche ich, es durch Ablenkung zu vermeiden (lacht)

ELIAS: Stimmt. Oder Du gibst weiterhin auf das Gefühl Acht und erlaubst ihm, Dir für eine gewisse Zeit Dein Verhalten zu diktieren.

JASON: Heute Morgen fiel mit die Häufigkeit meiner inneren Dialoge mit Dir auf. Wäre das ein Fall von Antizipation? (gekürzt)

ELIAS: Nicht automatisch oder absolut, aber es ist möglich.

JASON: Ich erwische mich ziemlich regelmäßig dabei.

ELIAS: Es hängt davon ab, wie Du dies tust, und es kann sein, dass Du etwas innere Dialoge miteinbeziehst. Nehmen wir an, dass Du es in Verbindung mit mir tust und Informationen verarbeitest, oder dass Du in einer Richtung oder mit einer Äußerung experimentierst oder auch, dass Du antizipierst. Aber es ist nicht immer eine Antizipation.

Es ist häufiger ein Informationsverarbeiten. Du evaluierst und versuchst, verschiedene Handlungsbilder, Situationen und Informationen zu entziffern oder anzuwenden oder experimentierst mit irgendetwas.

JASON: Stimmt. Was ist der Unterschied zwischen Wissen und Glauben?

ELIAS: Ah! Eine ausgezeichnete Frage. Glauben äußert das, worauf Ihr vertraut. Zunächst mag es so klingen als ob das gut oder dasselbe wie Wissen wäre. Aber das, worauf Ihr vertraut, nützt Euch nicht immer, und es ist auch nicht immer akkurat oder gültig.

Wissen ist etwas Anderes als Glauben. Wissen ist das Äußern realer, nicht absoluter Gewissheit bezüglich des jeweiligen Themas, das dieses Absolutum-Teilstückchen nicht miteinschließt. Im Wissen gibt es Offensein und Gewissheit bezüglich der Wahrheit dessen, was gewusst wird. Aber das ist nicht schwarz-weiß und definitiv kein Absolutum, und Wissen schließt alle Verzweigungen, alle Wahrscheinlichkeiten und alle Blickwinkel des Themas mit ein.

(Knowing is different. Knowing is that expression of certainty, not in absoluteness but in realness. It is a certainty in relation to any subject that does not include that piece of absolute. There is an openness in knowing. There is a certainty in the, let us say figuratively, the truth of what is known. But it is not black and white, and it is definitely not absolute, for knowing includes all of the branches of any subject, all of the probabilities, in a manner of speaking, and all of the angles.)

Zum Wissen gehört auch das Wissen, dass es bei Allem nicht nur eine Antwort, eine Richtung oder Äußerung gibt.

Der Faktor, dass es definitiv, richtig und fast absolut ist, wird im Allgemeinen beim Glauben miteinbezogen. Etwas ist richtig oder falsch, weshalb beim Glauben Duplizität miteinbezogen wird. Ganz egal, was auch immer Ihr glaubt, gibt es dabei jedoch immer einen Vertrauensfaktor.

JASON: Ich weiß – oder vielleicht glaube ich das auch – dass mein Auto dort ist, wo ich es abgestellt habe.

ELIAS: Ja.

JASON: Welches von Beiden?

ELIAS: Du glaubst, dass Dein Auto dort ist, wo Du es abgestellt hast. Erinnere Dich, dass Wissen alle Möglichkeiten und Blickwinkel erlaubt. Wissen wäre also, dass Du weißt, dass Dein Auto existiert, und dass es sich wahrscheinlich dort befindet, wo Du es geparkt hast, und es existiert tatsächlich innerhalb eines räumlichen physischen Arrangements in Eurer physischen Realität. Das wäre Wissen. Du weißt, dass das Auto existiert.

Session 201701061 (Fortsetzung folgt)
Friday, January 6, 2017 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201701061
BeitragVerfasst: Fr 13. Okt 2017, 07:00 
Supraselbst
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JASON: Ich habe eine Frage zum Erschaffen einer Absicht. Du sagtest, dass Absicht bereits manifest ist, weshalb es lediglich erforderlich ist, dass wir ihr entgegenkommen und sie einfordern.”

(Gilla: Elias definiert „intent“ als Lebensabsicht. Jason spricht hier von intention, was ich als Absicht übersetze.)

ELIAS: Richtig.

JASON: Und das stimmt mit Deiner Aussage überein, dass unser Handeln erforderlich ist.

ELIAS: Richtig.

JASON: Ich denke hierbei an einige eher ungewöhnliche Dinge, die ich erschuf, wie meinen derzeitigen Job. Man rief mich an. Ich hatte mich nicht beworben. Oder wenn man einen netten Sitznachbarn im Flugzeug hat, mit dem man sich gut unterhält, ohne irgendetwas speziell dafür getan zu haben.

ELIAS: Aber Du hast etwas getan. Du hast vielleicht nicht das angeheuert, was Du als Handlung erachtest und meinst deshalb, dass Du diesen Job nicht ausfindig gemacht hast.

JASON: Ich verstehe, denn wir sprachen schon früher darüber, und ich möchte noch mehr im Detail darüber sprechen.

ELIAS: Richtig. Du hast den Job lediglich nicht über als proaktiv erachtete Handlungen ausfindig gemacht, hast aber anderes Tun angeheuert. Erinnere Dich, dass alles miteinander vernetzt ist. Du hast vielleicht nicht das getan, was Du für diesen Job als proaktive Handlung erachtest und niemanden angerufen, angeschrieben oder direkt mit ihm wegen des Jobs interagiert, was jedoch nicht heißt, dass Du den Job nicht ausfindig gemacht oder nicht gehandelt hättest. Es geht darum, Dich aufrichtig daran zu erinnern, dass alles, was Du tust, miteinander vernetzt ist. Und wenn Du eine Absicht errichtest und in Harmonie damit handelst, ziehst Du viele Äußerungen und Chancen auf Dich an.

Der Schlüssel hierbei ist das, was ich Dir schon früher sagte, nicht zu erwarten, jedoch für Chancen offen zu sein, die Du Dir präsentierst.

JASON: Stimmt. Aber das, was ich tat, das war… In beiden Fällen war also meine Absicht vorhanden, daran erinnere ich mich, und ich vermute, dass sie durch eine antizipationsfreie Energie der Zufriedenheit implementiert wurde.

ELIAS: Stimmt, und diese Energie hast Du Anderen gegenüber in anderen Handlungen und Situationen geäußert. Ihr meint automatisch, dass das nichts damit zu tun hat, aber das stimmt nicht.

Deshalb wähle ich, wenn ich Euch Beispiele schildere, sehr unterschiedliche Szenarien, bei denen die Meisten meinen, das sie nichts miteinander zu tun hätten.

Es geht nicht um die Bilderwelt selbst. Zu jedem Thema gibt es Abertausende bilderweltliche Äußerungen. Die Bilderwelt ist abstrakt, weshalb es zu jedem Thema sehr viele verschiedene Bilderwelt-Äußerungen geben kann. Die Energie, und nicht die Bilderwelt, ist so wichtig oder wesentlich, und Euer Tun reflektiert die Energie.

Wenn Du wertschätzend und zufrieden bist, dies äußerst und Deiner Richtung mühelos folgst und beispielweise die Absicht hast, einen neuen Job miteinzubeziehen, kannst Du dies in Deiner Interaktion mit einem Kellner, auf einem Spaziergang mit Deinem Hund oder der freundlichen, befriedigenden und mühelosen Interaktionen mit Fremden äußern. Diese Äußerungen entsprechen Deiner Absicht, und der Job ist lediglich EINE bilderweltliche Äußerung, doch es könnte auch irgendetwas Anderes sein.

Wenn Du diese Zufriedenheit und Mühelosigkeit/Leichtigkeit bei allem Tun und bei vielen Handlungen äußerst, wirst Du Dir diese Chance wahrscheinlich offerieren, da Du noch mehr von alle dem auf Dich anziehst, was Du bereits am Erschaffen bist. Du erschaffst noch mehr von dem, worauf Du bereits achtgibst.

JASON: Ist meine augenblickliche Energie ein gutes Beispiel für das, was ich reproduzieren sollte?

ELIAS: Ja.

JASON: Okay. Eine Frage zu etwas, was Lawrence (Vicki) einst sagte. Es war eine großartige Beschreibung des Zulassens einer (Lebens)Absicht. Ihre Beschreibung hilft, auch das Thema Vertrauen anzusprechen, denn Viele konnten die Idee nicht verstehen, dass alle Wahrscheinlichkeiten und Erlebnisse bereits existieren. Wenn man Wahrscheinlichkeiten ändern will, ist diese Methode einfacher als wenn man das über physische Handlungen zu tun versucht. Man kann leichter darauf vertrauen, dass es so geschehen wird. Im Grunde genommen ging es darum, dass man Richtung des Erlebens geht und durchs Zulassen ständig mehr Auswahlmöglichkeiten erkennt und durch diese expandiere Auswahl leichter seiner Richtung folgen kann.

ELIAS: Ja, das stimmt.

JASON: Kannst Du das ein bisschen mehr erklären? Es ist noch ein bisschen konzeptuell und basiert nicht auf Erlebnissen, aber es ist nicht…

ELIAS: Etwas, was Du auf eine Weise getan hast, die Du für selbstverständlich hältst und nicht hinterfragst. Du tust es einfach.

JASON: Das reicht mir zwar bereits als Beispiel, aber machen wir trotzdem mit diesem Thema weiter.

ELIAS: Und was wäre Dein Beispiel?

JASON: Ein paar Tage funktionierte unserer Weihnachts-Beleuchtung nicht, und frustriert dachte ich, dass sie vielleicht kaputt wäre. Und als ich später gelassen und mehr zulassend war, fiel mir eine Lösung ein, und ich konnte das leicht in Ordnung bringen.

ELIAS: Ein ausgezeichnetes Beispiel. Und wenn Du zum Zulassen tendierst und solche Schritte unternimmst und entsprechend handelst, Dir Zeit lässt und pausierst, ist das auch ein Tun, und damit präsentierst Du Dir noch mehr Ideen.

Wenn Ihr Eure Schlüssel verliert, versucht Ihr automatisch, Eure Schritte zurückzuverfolgen und Euch zu erinnern, was Ihr damit getan haben könntet, sucht lange und findet sie nicht. Und wenn Ihr sie dann findet, werdet Ihr sagen, dass Ihr sie zufällig gefunden habt, und dass Ihr sie die ganze Zeit vor Augen hattet, sie übersehen habt und mehrmals daran vorbeigegangen seid, ohne sie zu sehen.

Und was sagt Euch das? Es ist eine großartige Metapher. Wenn Ihr intensiv sucht, verengt Ihr Euer Sehfeld und damit die Auswahlmöglichkeiten, und Eure einzige Wahlmöglichkeit ist es, mit dem Suchen fortzufahren. Und wenn Ihr damit aufhört und nicht mehr versucht, die Antwort zu erzwingen, taucht sie plötzlich auf. Ihr dreht Euch um, und plötzlich liegen Eure Schlüssel direkt vor Euch

Und die ganze Zeit, in der Ihr die Schlüssel verzweifelt gesucht habt, brachte nur Frust und Irritation und vielleicht sogar Panik, aber keinen Nutzen. Was habt Ihr andauernd getan? Ihr habt auf das achtgegeben, was Ihr nicht habt und was Ihr nicht finden könnt und habt immer noch mehr davon erschaffen. Und wenn Ihr schließlich aufgebt, tauchen die Schlüssel ganz mühelos auf. Und das ist der Unterschied zwischen Zulassen gegenüber dem Antizipieren, Erwarten und Suchen.

JASON: Aufgrund der Antizipation denkt man automatisch an die Folgen, an das, was man verpassen wird und…

ELIAS: Ja, oder an das, was Du tun oder nicht tun wirst, und alle Deine Entscheidungen sind davon abhängig, was zwar nicht stimmt, aber Du meinst, dass es so wäre. Deshalb ist das eine ausgezeichnete Metapher für das, was ich wiederholt sagte: Seid dafür offen, aber erwartet es nicht.

JASON: Das sagst Du oft, aber ich denke, dass ich es verstehe. Vielleicht wende ich es nicht immer an.

ELIAS: Und Du hast Dir heute einen weiteren Beitrag dazu geliefert.

JASON: Ja, einen großen Beitrag.

ELIAS: Ja, hinsichtlich der Antizipation, weil sie Teil des Erwartens ist.

JASON: Und bei sensiblen Themen, bei denen wir Jahre oder ein ganzes Leben voller Reaktionen entwickelt haben, müssen wir nicht visualisieren, sondern die Absicht allein reicht schon aus, um zu erschaffen.

ELIAS: Richtig.

Session 201701061 (Fortsetzung folgt)
Friday, January 6, 2017 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201701061
BeitragVerfasst: Sa 14. Okt 2017, 18:56 
Supraselbst
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JASON: Bei Geld oder ähnlichen Dingen ist es nett, eine Absicht zu haben, aber die vielen gewohnten Reaktionen sind das Problem.

ELIAS: Stimmt, und ein weiteres Teilstück ist die Priorität. Denn wenn Ihr in eine Richtung geht, wie beim Beispiel Finanzen, macht Ihr es zu Eurer Priorität. Ihr meint, es zu Eurer Absicht zu machen, doch es nicht das ist, was Ihr tatsächlich begehrt. Das ist das Symptom. Wenn diese Äußerungsweise als Priorität fokussiert wird, behindert sie die Absicht, und statt Richtung Eurer Absicht zu gehen und sie zu beanspruchen, stolpert Ihr durchs Ablenkungs-Labyrinth.

JASON: Okay. Zum Jahresende und zum Beginn des neuen Jahres bekomme ich den Großteil meines Einkommens, manchmal als Einmalzahlung, manchmal in den nächsten beiden Monaten. In unserer Gegend sind die Leistungen vieler Banken, auch unserer Bank, sub-optimal, was zu angespannten Interaktionen mit dem Boss führt, um die Überweisung zu beschleunigen, und die Sache wird ein bisschen zur Besorgnis. (lacht)

Und ich habe Ideen, was ich mit dem Geld machen will. Aber sie überweisen es nicht. Vielleicht kannst Du mir helfen, das anders zu konzeptualisieren und die Zweifel zu besänftigen.

ELIAS: Höre zunächst einmal auf zu glauben, dass externe Quellen Deine Realität erschaffen würden, denn ähnlich wie bei der Absicht, ist diese Sache bereits die Deine und gehört Dir. Du bist nicht von der Bank oder von bestimmten Personen abhängig. Darum geht es nicht. Und wenn bestimmte Personen auf externe Quellen reagieren, kümmert Dich das nicht. Wenn sie wählen, sich unbehaglich zu fühlen und sich Sorgen zu machen, weil sie auf externen Quellen achtgeben, ihnen Macht einräumen und sich selbst ohnmächtig machen, ist das ihre eigene Wahl.

Musst Du daran partizipieren oder darauf reagieren? Nein. Kannst Du es Dir anhören, ohne darauf zu reagieren und ohne daran zu partizipieren? Ja, das kannst Du in der Art und Weise, wie Du Deine Aufmerksamkeit dirigierst.

Und hier haben wir wieder das Thema Wissen und Glauben: Wissen, dass Du in jedem Augenblick Deine Realität und jeden ihrer Aspekte erschaffst und der Glaube, dass bestimmte physische Manifestationen Deiner Realität Dir bereits gehören. Wenn Du Wissen und Glauben miteinander verbindest, wirst Du wahrscheinlich erschaffen, ohne Schwierigkeiten, Konflikte oder Besorgnis. Du wirst es einfach erschaffen.

JASON: Und Glauben, das ist jener Aspekt, dass es mir bereits gehört?

ELIAS: Ja.

JASON: Und wenn man diesen Glaubenssatzes äußerst, das ist sozusagen eine Handlung?

ELIAS: Ja, Du denkst das nicht sondern glaubst und äußerst es. Zweifel gibt es nicht, weil Du weißt, dass Du jeden Aspekt Deiner Realität erschaffst.

JASON: Ein interessanter Faktor dieser “genug” Übung, mit der wir arbeiten, ist dass man dabei trainiert, einen Glaubenssatz vorsätzlich zu äußern.

ELIAS: Ja, das stimmt.

JASON: Ich denke, dass das auch auf viele andere Glaubenssätze angewandt werden kann.

ELIAS: Ja. Das stimmt. Es ist auf alle Richtungen und bei jedem Thema anwendbar.

JASON: Äußere ich das jetzt?

ELIAS: Ja. Dies äußerst Du, seitdem Du es in Bezug auf die Antizipation erkannt hast.

JASON: Wie Du schon sagtest, ändert sich die Wahrnehmung, und alles andere folgt dem.

ELIAS: Richtig. Deine Wahrnehmung ändert sich, und dann ändert sich Deine Realität.

JASON: Man kann also die Erfahrung wählen, die man haben möchte.

ELIAS: Ja, und Du wählst das, was Du fühlst.

JASON: Lester sprach über das Erreichen eines optimalen Zustandes, ein Ungeschehen-Machen kompulsiver Reaktionen oder Verhaltensweisen, so dass jeder Gedanke und jede Handlung gewählt werden.

ELIAS: Ja.

JASON: Und ist das immer Gegenwart?

ELIAS: Ja, größtenteils. Darum geht es beim Präsentsein. Es lässt Euch in jeder Richtung erkennen, was Ihr wählt. Alles wird von Euch gewählt, jeder Augenblick, jede Äußerung, jeder Gedanke, jedes Gefühl. Sie werden allesamt gewählt.

Verzwickt ist, dass Ihr das tut, ganz egal, ob Ihr gewahr seid oder nicht. Und dies verwirrt so viele von Euch, und es ist so schwierig, wenn Ihr nicht erkennt, was Ihr wählt, weil Ihr nicht präsent seid. Ja, Präsentsein ist ein enorm wichtiger Faktor.

Je mehr Ihr präsent seid, umso mehr erkennt Ihr Eure Wahlmöglichkeiten, und wie bereits gesagt, ändert es auch das, was für Euch wichtig ist. Antizipation war für Dich wichtig, solange Du nicht erkanntest, was Du tust und was das Äußern von Antizipation bewirkt, aber nun ist sie für Dich nicht länger wichtig. So schnell kann sich das ändern.

JASON: Ja, denn wenn man meint, das zu wissen, was geschehen wird, fokussiert man sich darauf statt sich auf das zu fokussieren, was man tut.

ELIAS: Das stimmt.

JASON: Doch als ich nicht wusste, was geschehen würde, war ich frei, das zu erforschen, was ich tue.

ELIAS: Das ist kurz gefasst das ganze Thema, nämlich Euch gewahr zu sein, dass Ihr Auswahlmöglichkeiten habt. Wenn Ihr nicht gewahr seid, habt Ihr keine Auswahlmöglichkeiten, doch Ihr habt sie, wenn Ihr gewahr seid.

JASON: Hast Du mir geholfen, diesen Durchblick zu haben?

ELIAS: Ja.

JASON: Es war ungewöhnlich, dass ich die Antwort so schnell bekam. (Beide lachen)

ELIAS: Ja. Alles geschah sehr schnell und änderte sich auch sehr schnell, und darum geht es beim echten Präsentsein. Ich gratuliere Dir.

JASON: Danke. Beim Äußern des Glaubenssatzes können die Dinge sehr interessant werden. Und das reicht zurück bis zu unserem Gespräch darüber, mich selbst als größer wahrzunehmen.

ELIAS: Ja.

JASON: Das kommt mir vor wie der direkte Pfad, und ich vermute, dass es der Weg ist, den Lester benutzte.

ELIAS: Stimmt. Die Kombination von Wissen, Glauben und Präsentsein macht Euch unschlagbar, und die Welt liegt Euch zu Füßen.

JASON: Jetzt habe ich Vieles zu absorbieren. Dieses Nicht-Antizipieren habe ich früher schon mehrmals erlebt, und ich erinnere mich gut daran, weil damit das, was normalerweise Wartezeiten gewesen wären, plötzlich sehr vergnüglich wurde.

ELIAS: Stimmt, und das ist die Magie von Allem, die Magie der Wahrnehmung, die Deine Realität tatsächlich erschafft, und sie kann sich sogar sofort ändern.

Tut sie das gewöhnlich? Nein. Und warum nicht? Weil Ihr Euch glaubend statt wissend an Richtungen festhaltet, die nicht unbedingt zu Eurem größten Vorteil sind und nicht präsent seid.

Doch wenn Ihr präsent seid und mit diesem Wissen und Glauben in diese Richtung geht, kann Eure Wahrnehmung sich mit einem Wimpernschlag ändern, und wenn Eure Wahrnehmung sich ändert, ändert sich Eure Realität.

JASON: Und was sind bei Deinem Beispiel Wissen und Glauben?

ELIAS: Es geht um das, was auch immer Du im Augenblick anheuerst.

JASON: Okay. Ich wollte das geklärt haben

ELIAS: Mein Freund, ich würde sagen, dass Dein Denkprozess im Augenblick etwas strapaziert ist.

JASON: Ich weiß. Ich habe schon Probleme, mir überhaupt Fragen einfallen zu lassen.

ELIAS: Ich würde sagen, dass die Erfahrungen und die Implikationen von dem, was Du an diesem Tag getan hast, damit begonnen haben, real zu werden.

JASON: Im letzten Jahr verlief in meinem Leben vieles geschmeidiger, und ich erschaffe viel weniger negative Ereignisse, aber noch nicht vieles von dem, was ich haben will. Die Dinge sind prima, aber es gibt noch nicht vieles von dem, was ich haben will, und ich habe das Gefühl, dass dies der Schlüssel war.

ELIAS: Stimmt, und diesen Schlüssel hast Du nun erkannt.

JASON: Ja, das ist fantastisch.

ELIAS: Es ist umfangreicher als von Dir erwartet.

JASON: Und es lässt uns den Auslöser würdigen, nicht wahr, die verärgerten Telefonanrufe und Verzögerungen, die damit zu kostbaren Edelsteinen werden.

ELIAS: Ja, das stimmt. Noch viel mehr als Du es erkennst, denn sie ermuntern Dich.



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