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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 201710231
BeitragVerfasst: Di 7. Nov 2017, 09:59 
Supraselbst
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Session 201710231
Die Anwendung der Formel
Andere Energien und Verbundensein
Imagination, Inspiration und Begehren

Monday, October 23, 2017 (Private/In person)



BRIGITT: Wie trifft diese Formel auf unbelebte Objekte zu, von welchen keine Gefühle ausgehen, beispielweise ein Auto oder ein Haus, etwas, von dem kein Bewusstsein oder Gewahrsein reflektiert werden kann. (gekürzt)

ELIAS: Das spielt keine Rolle, denn alles ist eine Reflektion, weshalb die Formel trotzdem für alle Situationen gilt, da Ihr Gefühle habt. Obwohl Deine Formel mit dem beginnt, was Du fühlst, gefolgt von dem, was es bedeutet, und dann von dem, was dies alles zusammen bedeutet, erinnere Dich bei der Umkehr daran, dass sie nicht dazu gedacht ist, Dir etwas über die andere Person zu sagen - obwohl sie das kann - aber dazu ist sie nicht gedacht.

Die Formel dient nicht dazu, den Anderen, sein Tun oder das, was er projiziert, zu verstehen. Wenn Du sie umkehrst und das persönliche Teilstück entfernst – was bei einer Situation oder Manifestation für Euch leichter ist, weil es dabei keinen persönlichen Aspekt gibt - obwohl Viele es trotzdem so sehen, dass ihr Auto etwas gegen sie hat und deshalb nicht funktioniert, helfen diese wichtigen Faktoren Dir das zu erkennen, was Du projizierst und Dir deshalb reflektiert wird und somit mehr Auswahlmöglichkeiten zu erkennen statt bloß dieses Schwarz-Weiß. Es spielt demnach keine Rolle, wenn es ein Fahrzeug oder eine Situation und keine Person ist.

Die Formel gilt also trotzdem, weil sie in ihrer Vorwärts-Position Du ist. Alles, was Du projizierst, reflektieret Du, und wenn Du die Formel umkehrst, evaluierst Du das, was Du reflektierst, was wichtig ist, denn bislang sehen Viele das noch nicht, was reflektiert wird. Sie verstehen die Reflektion nicht und sehen sie als Spiegel, was sie nur dann tun, wenn etwas sehr lästig ist.

Aber Ihr seht nicht Alles als Reflektion an sondern nur das, was Euch etwas erheblich stört und fragt Euch sodann: „Was reflektiere ich mir?“ Aber Ihr reflektieren ständig mit einfach Allem und erkennt es größtenteils nicht. Diese Formel hilft Euch, auf all diese Reflektionen achtzugeben und Euch mehr Gewahrsein und Informationen über Euer Tun und die Art der von Euch projizierten Energie zu geben, was für Viele sehr herausfordernd ist, weil sie immer noch in Bezug auf ihre Gefühle denken, sich verhalten und ihre Wahl treffen, und sie ermessen ihre Energie immer noch an dem, was sie fühlen, was sehr unrichtig ist.

BRIGITT: Übt die Energie der Anderen auch Einfluss aus?

ELIAS: Zweifellos.

BRIGITT: Als Ann meinte, dass sie sich inkompetent fühlt, dieses letzte Wort in ihrer Formel, sagtest Du, dass sie die Gruppe anheuert, doch die Teilnehmer meinten nicht, dass Ann inkompetent ist, sondern dachten vielleicht, dass die Gruppe es niemals begreifen wird, und Ann fing diese sie beeinflussende Energie auf. Du siehst, ich bin immer noch verwirrt. (gekürzt)

ELIAS: Nein. Erinnere Dich daran, dass Du es bist, der reflektiert. Zuerst einmal projizierst Du. Das ist das erste Teilstück, und die Reflektion dient dazu, Dir aufzuzeigen, was Du projizierst. Ann fängt nicht zuerst einmal die Gruppenenergie auf, von der sie dann beeinflusst würde. Nein, sie erbringt die ursprüngliche Projektion, und von da an reflektiert die Gruppe zurück an sie, und so kann sie dann sehen, welche Energie sie ursprünglich projizierte. Es kommt nicht ursprünglich von außerhalb, und dann projiziert Ihr es und anschließend reflektiert Ihr es – nein, Ihr initiiert es. Ihr generiert die ursprüngliche Äußerung, die Euch dann reflektiert wird.

Ja, andere Individuen und Energien üben insofern Einfluss, dass Ihr jene Energien empfangt und sie konfiguriert, evaluiert und assimiliert, und dann ist es Eure Sache, was Ihr damit tut. Ja, Ihr empfangt andauernd andere Energien, aber was tut Ihr damit?

Doch dies spielt keine Rolle bei dieser Formel, die Euch aufzeigt, was Ihr projiziert und reflektiert. Sie hilft Euch, es zu bemerken und den reflektierten Teil zu nutzen, um das einzuschätzen, was Ihr projiziert, das persönliche Teilstück wegzunehmen, um Euch somit mehr Auswahlmöglichkeiten als bloß Schwarz-Weiß zu bieten, da Ihr wisst, was IHR projiziert, um somit effektiver evaluieren zu können, ob Ihr das auch projizieren wollt. Ist es gültig und richtig für Euch? Alle diese verschiedenen Faktoren. Das ermöglicht Euch, in jeder Situation mehr Auswahlmöglichkeiten zu erkennen.

Andere Einflüsse sind nicht Teil der Formel. Das ist ein anderes Thema. Ihr empfangt andauernd andere Energien, die ständig Einfluss ausüben. Derzeit ist dies so abstrakt für Euch, dass die Meisten solche Informationen nur dazu verwenden würden, um sich noch mehr durcheinander zu bringen und alles zu verkomplizieren. Und das wäre lediglich ein weiterer Zugangsweg, wofür Ihr noch nicht das vollständige Gewahrsein habt, um ihn zu verstehen. Ihr empfangt andauernd andere Energie, nicht nur von allem um Euch herum, was am offensichtlichsten und unmittelbarsten ist, sondern alle Energien Eurer Welt üben Einfluss aus.

Sobald Euer Selbst-Gewahrsein/-Erkenntnis größer ist und Ihr Euch des ständig ganz real erlebten Vernetztseins mehr gewahr seid und erkennt und wisst, dass Ihr das andauernd erlebt, werdet hinreichend gewahr sein, um noch mehr Informationen darüber miteinzubeziehen.

Beispielweise nehmt Ihr derzeit wahr, dass alles, was Ihr denkt, Eure Gedanken sind. Aber so ist das nicht. Wenn Ihr eine Idee habt, ist es Eurer Wahrnehmung nach Eure Idee, aber sie ist dies nicht singulär. Eurer Wahrnehmung nach ist alles, was Ihr erlebt, Euer eigenes singuläres Erlebnis/Erfahrung, was nicht stimmt. Ihr werdet von diesem Vernetztsein ständig beeinflusst, weshalb sogar Eure Traumbilderwelt nicht singulär die Eure ist. Alles ist miteinander vernetzt, und das, was Ihr denkt, sind nicht nur Eure Gedanken.

Das was Ihr fühlt, ist das Eure, denn emotionale und physische Gefühle werden von EUREM Körperbewusstsein generiert, und Ihr habt Eure eigenen spezifischen Bedeutungen dafür, die Euch alleine signalisieren, was Ihr am Tun seid. Eure Gedanken oder Kommunikationen jedoch stammen nicht nur von Euch.

BRIGITT: Im Grund genommen sind wir alle Bewusstsein, nicht wahr? Wenn Denken ein Übersetzungsmechanismus ist, was übersetzen wir dann? Denken verwenden wir, um Gefühle, Bilderwelt oder einfach alles zu übersetzen, und wenn die Gedanken nicht die unseren sind, was übersetzen wir dann tatsächlich? (gekürzt)

ELIAS: Alles.

BRIGITT: Ja, auch wenn es mit nichts zu tun hat, was wir tatsächlich fokussieren oder woran wir interessiert sind. Es übersetzt einfach…

ELIAS: Teilweise aber nicht ausschließlich sind es Deine Gedanken und Deine Energie, die übersetzt werden, und teilweise das, worauf Du fokussiert bist, abhängig davon, worauf Du achtgibst, und andere Energien vermischen sich damit und werden ebenfalls übersetzt. Deine Imagination, alle Deine Kommunikationen, einschließlich der Sinne, sind nicht ausschließlich die Deinen, weil Ihr miteinander vernetzt seid, weshalb Ihr immer Input anderer Einflüsse generiert, und das ist Teil dessen, was Euer Denkmechanismus übersetzt.

Ihr heuert nicht die Gedanken Anderer an. So ist das nicht. Ihr vermischt Euch mit anderen Energien und Informationen, und Euer Denkmechanismus verarbeitet und übersetzt dies alles, weshalb Ihr auch bisweilen einen willkürlichen Gedanken miteinbezieht, der Euch einfach in den Kopf kommt, und Ihr habt keine Ahnung warum, und zwar weil Ihr nicht immer nur singulär Ihr seid, und bisweilen mag es überhaupt nicht viel von Euch selbst sein, weil das davon abhängig ist, worauf Ihr achtgebt. Wenn Eure Aufmerksamkeit erheblich wandert, ist es wahrscheinlicher, dass Ihr Euren Denkmechanismus gebraucht, um andere Energien zu übersetzen, die nicht die Euren sind. Dieses Nicht-Singulär-Teilstück, welches das Thema Identität betrifft, ist deshalb für die Meisten am schwierigsten.

BRIGITT: Ich denke, dass ich es begreife, denn obwohl ich singulär wahrnehme, denke, lebe und verstehe ich doch diese Nicht-Singulär.

ELIAS: Ja, intellektuell und als Konzept. Sobald Ihr es aus eigener Erfahrung versteht, werden unsere Gespräche ganz anders verlaufen, und ich werde noch viel mehr miteinbeziehen können, weil Ihr alle es empfangen und akzeptieren könnt Viele haben immer noch Schwierigkeiten mit der Idee anderer Fokusse, beispielsweise meinen sie, wenn eine Person Heinrich VIII ist, kein Anderer es auch sein kann.

BRIGITT: Wenn ich eine Sendung über eine geschichtliche Person sehe oder etwas über sie lese, fühle ich mich manchmal tatsächlich wie diese Person. Ich halte sie nicht automatisch für einen Fokus von mir. Aufgrund dieses Gefühls und dieser Erfahrung …

ELIAS: Ja, das ist der Beginn des Erfahrens dieses Vernetztseins, was einige von Euch erleben, das zu einem größeren Verständnis oder weniger Singularität führt, so dass Ihr dies akzeptieren könnt. Aber Viele nehmen immer noch erhebliche Singularität wahr, und wie in unseren Gruppensitzungen gesagt, sehen die Meisten sich und ihre Essenz noch als zwei verschiedene Dinge.

Sie sprechen von ihrer Essenz so als ob sie eine separate Entität wäre, was anzeigt, dass für die Meisten Singularität immer noch einen großen Stellenwert einnimmt. Sie verstehen nicht dieses tatsächliche Vernetztsein, dass alle Faktoren, die sie als separat sehen, im Grund genommen Illusionen sind. Wenn Ihr diesem Getrenntsein enorme Stärke zubilligt, wird es zu Eure Realität, und dies wegzunehmen bedroht für Viele echt ihre Identität. Wenn wir in den Gruppen-Gesprächen darüber sprechen, ist das für die Identität Mancher so bedrohlich, dass sie die Informationen nicht echt absorbieren.

Denn Viele haben in einem solchen Grad Konstrukte miteinbezogen, dass sie Teil ihrer eigenen Identität wurden, so dass sie noch nicht erkennen können, dass dieses „Warum/der Grund für etwas“ kein (separater) Teil von Euch sondern die Erklärung ist für das, was Ihr erwählt. Konstrukte üben in jedem Augenblick viel Einfluss aus, denn alles, was Ihr tut, tut Ihr aus einem Grund, und deshalb gibt es immer eine Erklärung für alles, was und wie Ihr es tut.

BRIGITT: Und für alles was wir erleben, nicht wahr? Die Imagination ist also auch eine Kommunikation?

ELIAS: Das ist sie.

BRIGITT: Die uns Zeugs aus anderen Bewusstseinsbereichen kommuniziert und übersetzt.

ELIAS: Das ist möglich.

BRIGITT: Ich vermute, dass sie es in das hinein übersetzt, was wir in dieser Realität verstehen können.

ELIAS: Ja, und die Imagination kann sich auch auf diese Realität beziehen, was sie oft tut. Tatsächlich ist das für Viele fast ein Hindernis, weil sie die Imagination in Bezug auf bereits bekannte, in Eurer Realität etablierte Strukturen nutzen, und es ihnen sehr schwer fällt, über diesen Rahmen hinaus zu gehen.

Ein klassisches Beispiel ist dies: wenn mich jemand über die Gründung eines Unternehmens befragt, und ich antworte: „Nutze Deine Imagination und erforsch dies“, tendiert Ihr fast immer dazu, ein Unternehmen und das zu imaginieren, was dazu gehört, um auf traditionelle Weise ein Unternehmen zu erschaffen. Sie stellen sich ein Leitbild (mission statement), Geld und Gebäude vor. Für Viele beschränkt Imagination sich auf ihnen bereits bekannte, vertraute Strukturen.

Ja, Imagination ist die Kommunikation von dem, was Ihr bereits kennt, aber in viel größerer Hinsicht als nur Eurer physischen Realität. Sie reicht weit darüber hinaus. Deshalb ist sie sozusagen das Lagerhaus aller existierenden Informationen.

Session 201710231 (Fortsetzung folgt)
Monday, October 23, 2017 (Private/In person)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201710231
BeitragVerfasst: Fr 10. Nov 2017, 08:47 
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BRIGITT: Was würde demnach eine Person tun, die ein Unternehmen gründen will? (gekürzt)

ELIAS: Es geht darum, die Imagination als Inspiration für das zu nutzen, was Ihr haben wollt. Wenn Ihr ein Unternehmen gründen wollt, wollt Ihr etwas produzieren. Es muss keine physische Manifestation sein, doch Ihr produziert etwas, und Ihr beabsichtigt, das im finanziellen Austausch mit Anderen zu teilen.

Nutzt die Imagination zunächst einmal bei dem, was Euch erfreut. Was tut Ihr gerne? Denkt über das nach, was Ihr gerne tut und expandiert es imaginativ: Wie kann ich dieses Thema expansiver äußern? Spielt mit Eurer Imagination und expandiert dies. Anfangs muss es überhaupt nicht praktisch sein, aber schließlich werdet Ihr es übersetzen und eine Richtung definieren, wie Ihr es in Eurer physischen Realität produzieren könnt.

Nehmen wir an, dass Ihr Tiere sehr gerne mögt, und dass Ihr viel Freude an ihnen habt. Ihr seid gerne mit Tieren zusammen und interagiert gerne mit ihnen, weshalb Ihr sie zum Thema wählt. Und nun nutzt Ihr Eure Vorstellungskraft, um dies zu expandieren. Ihr könnt fliegende Schildkröten oder Einhörner oder welches Tier auch immer imaginieren, für das es noch nicht einmal einen Namen gibt, und stellt Euch zusammen mit diesen Tieren vor. Was tut und äußert Ihr, und wie interagiert Ihr mit ihnen? Wenn Ihr Euch erlaubt, Eure reiche Vorstellungskraft zu erleben, ist dies Euren Tagträumen sehr ähnlich. Es muss nicht nur um Tiere oder Fantasie-Tiere gehen. Möglicherweise fasziniert Euch auch die Umgebung, auf die Ihr in der Imagination gut achtgebt. Alle diese Teilstücke sind maßgeblich, und sie tragen ebenfalls dazu bei.

Wenn Ihr diese Informationen dann praktisch erwägt, könnt Ihr die Tiere wählen, die Euch am besten gefallen. Vielleicht hat Euch auch die Umgebung in Eurer Imagination farbliche Tipps dazu gegeben, was Ihr tatsächlich mit diesen Tieren tun wollt. Oder die Umgebung, die Farbempfindung und das, wie Ihr mit den imaginierten Tieren interagiert, übersetzt sich wie: „Ich möchte weiche Schlafstätten für die Tiere erschaffen. Das ist das, was ich prozieren will.“ Und dies kann von den Farben und dem behaglichen und weichen Umgebungsgefühl beeinflusst worden sein.

Oder Ihr heuert nicht direkt Tiere an sondern helft Anderen, effektiver und effizienter mit ihren Tieren zu interagieren, weshalb Ihr eine Interaktion und statt eines tatsächlichen Dings produziert.

Es kann sehr inspirierend sein, die Vorstellungskraft in ihrer ganzen Fülle zu nutzen, und dies verfeinert die Themen, an denen Ihr echt interessiert seid. Wenn Ihr Einhörner imaginiert, wisst Ihr, dass es sie derzeit in Eurer physischen Realität nicht gibt, weshalb Ihr sie nicht züchtet und verkauft. Was bedeutet dieser magische Aspekt, und wie übersetzt Ihr ihn? Wollt Ihr das in ein tatsächliches physisches Produkt übersetzen, das Ihr herstellt, oder wollt Ihr etwas nicht unbedingt Physisches generieren, und wie könnt Ihr in diese Richtung gehen?

Die Meisten werden jedoch - wie Du es getan hast - an Finanzen denken, an das Unternehmensleitbild, wie bekomme ich Investoren, wie spreche ich mit der Bank, und wie lease ich das Gebäude? Und so sind sie sehr schnell überfordert, weil sie nicht alles haben, was sie meinen, physisch zu benötigen, um das Unterfangen zu starten und geraten schnell in den Modus: „Ich kann es nicht. Ich habe nicht genug. Ich muss noch warten.“ Was nicht stimmt. Ihr müsst nicht warten, und Ihr müsst dies alles nicht von Anfang an haben. Ihr könnt anfangen, in diese Richtung zu gehen, es aufbauen, und schließlich werdet Ihr alle diese Dinge haben.

BRIGITT: Und es wird leichter sein, dies alles zu erlangen, nicht wahr? Weniger stressig als die Meisten annehmen. Das ist interessant. Ich glaube nicht, dass ich meine Imagination oft und effektiv nutze.

ELIAS: Es ist nur eine Sache der Übung, und Ihr könnt sie jederzeit und überall gebrauchen, und es macht Spaß.

BRIGITT: Ich verwende sie wohl eher in der Art einer Visualisierung, was ein ganz anderes Thema wäre, denn dabei visualisiert man absichtlich eine Sache…

ELIAS: Manchmal, aber nicht immer. Ihr könnt mit einem kleinen Bild, einer kleinen Sache beginnen und zulassen, dass sie wächst, was der Imagination sehr ähnlich sein kann. Ihr könnt das definitiv in Verbindung mit der Vorstellungskraft tun, denn wenn Ihr das sehen könnt, was Ihr imaginiert, kann das Euer Imaginieren verbessern.

Es stimmt, dass Visualisierungen sich sehr von der Imagination unterscheiden können, denn sie kann sehr strukturiert und präzise sein, aber bei den meisten Visulisierungen ist es sehr hilfreich, etwas Imagination miteinzubeziehen, um es zu verbessern, aber das ist abhängig vom Individuum

BRIGITT: Nutzen wir die Imagination ständig und wissen das bloß nicht? Meist wissen wir, was wir denken, aber ist die Imagination immer da, und wir sind uns nur nicht gewahr, dass sie da ist?

ELIAS: Ja. Heißt das, dass Ihr sie auch nutzt? Nicht immer. Aber sie ist ständig präsent und Teil von Euch. Ihr achtet nicht unbedingt auf Euren Herzschlag - was nicht heißt, dass Euer Herz nicht ständig schlägt - und nicht unbedingt darauf, dass Euer Körper Erinnerungen speichert, aber das Erinnerungsvermögen steht Euch immer zur Verfügung. Dem ähnlich ist die Imagination ein Teil von Euch. Ihr nutzt sie nicht immer, aber sie ist ein vergnüglicher und nützlicher Kommunikationsweg, mit dem Ihr spielen könnt, der Euch automatisch hilft, für alles offener zu sein.

BRIGITT: Und was ist mit der Inspiration? Ist sie bloß eine Idee, die einfach auftaucht? (gekürzt)

ELIAS: Sie rührt her von Eurer Bewegung in einer bestimmten Richtung im Einklang mit Eurem Begehren, ob Ihr es nun erkennt oder nicht, davon, dass Ihr offen seid für das, was diesem Begehren und dieser Richtung entspricht.

Inspiration scheinst aus heiterem Himmel zu kommen, doch Ihr präsentiert sie Euch, weil Ihr offen und zulassend sei, was ermöglicht, dass alle anderen Energien und Richtungen zusammenfließen, um spezifisch filtriert zu werden, damit sie Eurem Begehren und Eurer Richtung entsprechen. Mit Eurem Begehren zieht Ihr sie auf Euch an und seid inspiriert.

BRIGITT: Eines Tages werde ich herausfinden, was ich begehre. Ich scheine einfach durchs Leben zu streifen und kleine, unstrukturierte Brocken von Inspirationen, Visualisierungen oder Intuitionen aufzusammeln.

ELIAS: Dies alles gehört zu Deinem Begehren.

BRIGITT: Ja, das ist angesichts meiner (Lebens)Absicht einleuchtend. Ich zähle meine kleinen Juwelen im Keller. (Beide lachen). Es ist nicht sehr strukturiert.

ELIAS: Begehren ist auch sehr allgemein, aber zugleich auch ein bisschen spezifisch, und es geht um Entwicklung, eher ums Sein als ums Erlangen. Es geht mehr ums „Was“ und nicht um „Etwas“. Was Ihr sein, äußern und erschaffen wollt, aber nicht unbedingt in Bezug auf „Dinge“ sondern Euer Sein, zuzulassen, dass es Früchte trägt oder in seiner echten Äußerung erblüht.

BRIGITT: Was schrecklich spezifisch klingt.

ELIAS: Es ist spezifisch, kann aber bei der Umsetzung auf vielfältige Weise Gestalt annehmen kann, und alle diese Formen erachtet Ihr nicht unbedingt alle als Teil Eures Begehrens, weil Ihr immer meint, das Begehren positiv oder dass es das ist, was Ihr haben wollt, was es letztendlich ist, aber nicht unbedingt in schwarz-weiß oder positiv-negativ – aber es ist zu Eurem Wohle, und es ist assoziiert mit Eure Expansion und Eurem Wachsen. Aber Begehren wird nicht immer auf eine Weise geäußert, die Ihr für gut erachtet.

Nehmen wir beispielsweise an, dass jemand beim Heranwachsen erhebliche Schwierigkeiten mit seiner Familie hat und sehr viel Kritik erlebt. Und wenn dieses Individuum älter wird, sieht es sich selbst immer mehr als schwarzes Schaf, als nicht dazu passend.

Und in Bezug auf ihr Sein (being) mag diese Person zu einer bestimmten Zeit begehren, sich von der Familie zu lösen, um eine eigene Richtung einzuschlagen und ihre eigene Person zu werden, frei von diesen Familienzwängen.

Und die Person in diesem Beispiel fängt vielleicht an, unbehagliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen und Situation zu erschaffen, in denen die Familie sie ablehnt. Vielleicht bestiehlt sie die Familie oder äußert sich auf nicht vertrauenswürdige Weise, und die Familie sagt sich: „Das wollen wir nicht haben, und das akzeptieren wir nicht“ und sie beginnen, jenes Familienmitglied fortzudrängen. Und diese Person selbst wählt nicht bloß, die Familie zu verlassen sondern sie erschafft auch Situationen und Verhaltensweisen, die die Familie dahingehend beeinflussen, sie fortzudrängen.

Die betroffene Person heuert vielleicht einige unbehagliche und unerwünschte, vielleicht sogar sich selbst verletzende Erlebnisse an, aber schließlich bringt sie das zustand, was sie begehrt, was nicht heißen muss, das sie es auf mühelose Weise oder in einer Richtung vollbringt, die Ihr für gut haltet, aber sie verwirklicht ihr Begehren, eine eigene Richtung einzuschlagen und nicht länger mit der Familie zu tun zu haben und sich von ihr zu trennen, ohne Schuldgefühle zu haben.

Diese Person brachte also das zustande, was sie haben wollte oder begehrte, aber wenn sie die objektive Bilderwelt ausschließlich in Bezug aufs Begehren betrachtet, würde sie sich fragen: “Warum tue ich das? Was ist falsch an mir? Warum verhalte ich mich auf eine Weise, mit der ich selbst nicht einig gehe? Erschaffe ich dies, damit meine Familie mich hasst.“ Doch 10 Jahre später mag sie sehr dankbar dafür sein, dass sie diese Richtung einschlug.

Begehren ist der Antrieb in Richtung Eures Seins, immer mehr aufrichtig Ihr selbst sowie immer mehr zu sein. Dieser Antrieb hat viele Formen und muss nicht immer direkt sondern kann auch über einen Umweg geäußert werden, was eine Sache Eures jeweiligen Gewahrseins ist. Je mehr Ihr gewahr seid, umso direkter kann Euer Begehren voranschreiten, und je weniger Ihr gewahr seid, umso mehr bewegt sich Euer Begehren indirekt voran.

BRIGITT: Werde ich lange genug leben, um selbst-gewahr zu werden?

ELIAS: Ja, denn derzeit kommt Ihr alle enorm schnell voran. Und egal wie lange Ihr zum Erreichen dieses Punktes gebraucht habt, benötigt Ihr nun nur noch einen Bruchteil, um weiterzukommen.

BRIGITT: Ist derzeit enorm viel Energie im Gange?

ELIAS: Enorm viel Energie, die sich auf Euch alle auswirkt. Es ist enorm viel Energie in Eurer ganzen Welt im Gange, was objektiv auch über Katastrophen gezeigt wird. Aber was Euer kollektives Begehren anbelangt, zieht Ihr vor, diese Katastrophen und diese enorme Energiebrandung statt eine Apokalypse zu erschaffen.

BRIGITT: Wird diese norme Energiemenge noch eine Weile fortwähren, oder erkennst Du ein Nachlassen?

ELIAS: Nicht mehr lange, aber die Energie ist sehr intensiv.

BRIGITT: Ja, das Ende der religiösen Bewusstseinswoge.

ELIAS: Uns sie brüllt wie ein Löwe.




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