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 Betreff des Beitrags: Elias: Rauchen
BeitragVerfasst: Do 7. Jul 2011, 04:26 
Supraselbst
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ISABEL: ich habe herausgefunden, dass mein Blutdruck zu hoch ist, was mich wirklich wachgerüttelt hat. Ich fühle mich wohl, aber ich weiß, wie gefährlich hoher Blutdruck ist. Ich habe also keine andere Wahl, als zum Arzt zu gehen, und ich wusste, dass er mir Medikamente geben würde, und ich wollte nichts einnehmen. Ich habe festgestellt, dass ich in der Lage war, weniger zu essen, denn ich esse gerne zu viel der falschen Dinge. (Elias kichert).

Ich konnte jedoch nicht mit den Zigaretten aufhören, und je mehr ich es versuche, desto mehr rauche ich. Ich habe bemerkt, dass es so ist, als ob ich zweigeteilt wäre. Mein Körper lehnt die Zigaretten ab, und doch zünde ich mir immer wieder eine an. Ich weiß nicht, warum ich das tue, wo ich mir doch solche Gedanken um meine Gesundheit mache. Es ist fast so, als ob mein eigener Körper dagegen kämpfen würde, während das andere Ich versucht, ihn zu überzeugen, dass Rauchen in Ordnung ist.

ELIAS: Zunächst einmal ist das so, weil Du es gewohnt bist, und der vertraute Vorgang bringt eine gemütliche Gewohnheit zum Ausdruck. Interessant ist, dass Du bemerkst, dass Dein physischer Körper Widerstand dagegen äußert, und das ist maßgeblich. Wie ich schon früher anderen Individuen sagte, passen viele gewohnte Handlungen insbesondere in dieser Zeit nicht länger in Euer Gewahrsein. Wenn Ihr also versucht, mit diesen vertrauten Handlungen weiterzumachen, gibt es einen Kampf, der Frustration erzeugt, denn die Leute versuchen, mit Handlungen fortzufahren, für deren Akkommodation/Unterbringen ihr Gewahrsein/Erkenntnis zu groß geworden ist. Dein Gewahrsein hat sich ausgedehnt, und deshalb widersetzt Du Dich automatisch einigen gewohnten Aktionen, da sie einschränkend sind und nicht zur Erweiterung Deines Gewahrseins passen.

Es ist nicht unbedingt so, dass das Rauchen für Dich limitierend oder gar gefährlich wäre. Aber in Verbindung mit Deinen Glaubenssätzen und deren Erkennen und Deinem Umzug dorthin, dass Du nicht gegen diese ankämpfst oder versuchst, sie zu eliminieren und Du noch mehr in Einklang mit der Weite Deines Gewahrseins kommst, generierst Du physische Signale, um ein anderes Bemerken bekannter Vorgänge auszulösen, die zuvor tröstend gewesen sein mögen und nun nicht mehr zu Deinem Akzeptieren Deiner Glaubenssätze oder dazu passen, dass Du nicht länger mit Deinen Glaubenssätzen im Streit liegst.

Insofern sind die Konzentration und die automatischen Reaktionen ein Element dieses Kampfes. (In this, an element of the struggle is the concentration, the automatic responses.) Und während Du mit dem Vertrauten weitermachst, generierst Du Kämpfe mit Dir selbst in Verbindung mit Deinem Gewahrsein, das Dir sagt: „Ich erkenne diesen Glaubenssatz. Ich verstehe, dass ich hinreichend Informationen assimiliert habe, um zu erkennen, dass es sinnlos ist, gegen meine Glaubenssätzen zu kämpfen. Ich erkenne die Signifikanz des Bestätigens meiner Glaubenssätze, weshalb ich übersiedle zu deren Akzeptieren und somit zu deren Neutralisierung.“ Doch Du engagierst weiterhin die Handlung, die den Kampf erschafft.

Insofern versuchst Du, Dich gegen Deine von Dir geäußerten Glaubenssätze zu überzeugen. Dein Glaubenssatz ist, dass Du rauchst und dass das schädlich und gefährlich ist und zu physischen Konditionen beiträgt, aber der Vorgang selbst ist Dir ein vertrauter Trost. Du kämpfst also und versuchst, damit weiterzumachen, was aber gegen den von Dir geäußerten Glaubenssatz steht.

Sobald Du den Glaubenssatz voll und ganz anerkennst und den Kampf dagegen einstellst, offerierst Du Dir eine Wahl, und Du magst wählen, diese Aktion zu tun oder sie auch nicht zu tun. Und sowohl bei der einen als auch bei der anderen Aktion wirst Du Dich wohler fühlen. Doch derzeit siehst Du es nicht als eine Wahlmöglichkeit an und versuchst, Dich zu zwingen.

Sitzung 1501, 20. Januar 2004




KARL: Ich habe eine Frage bezüglich meiner Süchte wie Drogen, Zigaretten, Alkohol usw. Ich denke, dass ich so Empfindungen und Emotionen vermeiden und die Dinge nicht so nahe an mich heranlassen möchte. Ich möchte wissen, ob ich meine Situation ändern und mit dem missbräuchlichen Gebrauch aufhören kann.

ELIAS: Ja, doch es sind nicht die Substanzen, die dieses Abschirmverhalten generieren. Es ist eine Methode, mit der Du das, was Du äußerst, verbergen kannst. Ich sage Dir auch, dass Du Verhaltensweisen ändern kannst, und Du kannst Dir mehr Offenheit erlauben und Dir gestatten, mit Dir selbst vertrauter zu werden und Dich in Dir selbst wohlzufühlen, ähnlich wie auch Du (deutet auf Gillian), und es ist ganz egal, ob Du diese Substanzen nimmst. Du magst mit den Substanzen weitermachen und Dir zugleich erlauben, Dich mehr zu akzeptieren und dieses Dich-Abschirmen somit auflösen.

Es geht hier nicht um schwarz oder weiß, um entweder oder. Wenn Du die Substanzen weiterhin konsumierst, wirst Du Dich dann auch weiterhin verstecken und abschirmen? Nicht unbedingt. Wenn Du mit den Substanzen aufhörst, wirst Du dieses Offensein dann automatisch generieren? Nein. Dies spielt keine Rolle. Hinsichtlich der Substanzen hast Du die Wahl. Wenn Du diese Substanzen liebst und sie Dir Freude bereiten, ist das nicht schlecht. Wenn Du die Substanzen als eine Methode einnimmst, um diese Abschirmen zu verewigen, magst Du versuchen, zu Anfang etwas an diesen Verhaltensweisen zu ändern, denn Du hast eine starke Assoziation generiert, dass diese Substanzen die Sündenböcke sind, und deshalb beeinträchtigen sie Dich, Du generierst eine Blockade und wirst zu ihrem Opfer.

Sieh Dich an und erkenne, dass es bloß Elemente an der Oberfläche sind, die an sich nicht beeinträchtigend/abhängig machend sind. An sich sind sie neutral. Es sind bloß die Glaubenssätze eines Individuums bezüglich irgendeiner Substanz, die diese Abhängigkeit/Beeinträchtigung/Betroffensein (affectingness) generiert. Was Du also ansprechen magst, das wäre Deine eigene Angst, Dich bloßzustellen und Deine Furcht vor dem, was geschehen mag, wenn Du versuchst, Deine Tarnung aufzuheben.

Bedenke bitte, dass Du ohne Ausgesetztsein/ Entblößen/Enttarnung (exposure) nicht empfangen kannst, und Du begehrst zu empfangen. Aber um zu empfangen, musst Du den Schutzschild eliminieren und Dich enttarnen. Der Schutzschild kann entfernt werden, mit oder ohne Gebrauch der Substanzen. Es geht bloß darum, Dir selbst zu vertrauen und Dir selbst zu erlauben, eine aufrichtige Wertschätzung Deiner selbst zu generieren.

KARL: Eine Selbst-Wertschätzung.

ELIAS: Ja.

KARL: Vielen Dank.

ELIAS: Gerne geschehen.

Sitzung 1571 4. Juni 2004


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Rauchen
BeitragVerfasst: Do 7. Jul 2011, 06:15 
Supraselbst
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HEA: … Was ist mit dem Rauchen? Warum rauche ich gerne? Ich kann nicht aufhören, weil ich dies nicht möchte.

ELIAS: Das ist unerheblich.

HEA: Alle sagen, es wird Dich umbringen, aber das ist mir egal!

ELIAS: Meine Freundin, lass mich Dir aufrichtig sagen, dass dies - wie alle Deine Äußerungen - mit Glaubenssätzen assoziiert ist. Wenn Du glaubst, dass diese Aktion Dir schadet, dann wird sie dies vielleicht tun.

HEA: Und wenn man dies nicht glaubt, wird es auch nicht schaden!

ELIAS: Richtig.

HEA: Das denke ich auch. Aber manchmal fühle ich mich ein bisschen schwach und meine, dass meine Stimme sich verändert, und ich sehe diese kleine Zigarette und denke, vielleicht wird sie mir doch schaden. Manchmal habe ich Zweifel.

ELIAS: Das verstehe ich. Mache Dir nichts vor und denke nicht, dass Du nicht den Glaubenssatz hättest, dass dieser Vorgang Dir gar nicht schaden kann, denn das glaubst Du, aber das ist irrelevant. Ganz gleich ob Du einen Glaubenssatz hast und zum Ausdruck bringst oder nicht – denn Ihr alle habt Glaubenssätze – so habt Ihr weiterhin eine Wahl. Du magst also den Glaubenssatz haben, dass Rauchen Dir schaden kann, aber Du magst auch wählen, diese Anfälligkeit/Beeinträchtigung /(affectingness) nicht zu wählen.

HEA: Schade ich meiner Tochter und deren Familie in Form des Passivrauchens? Sie bombardiert mich mit dieser Idee, und ich bestreite das und sage, dass man die Wahl hat.

ELIAS: Das stimmt.

HEA: Manchmal fühle ich mich trotzdem schuldig. Was ist, wenn es wahr wäre? Was wäre, wenn?

ELIAS: Ah. Eure gefährlichsten Worte: “Was wäre wenn?” Lass mich Dir sagen, dass es kein “was wäre, wenn” gibt. Alles ist eine Sache der Wahl. Jedes Individuum generiert seine eigenen Wahlmöglichkeiten/Entscheidungen.

HEA: Ich möchte Heilerin werden. Wie soll ich da vorgehen?

ELIAS: Indem Du Dir selbst die Freiheit offerierst.

HEA: Ich möchte die Leute, wie beispielsweise meine Eltern, nicht verärgern, indem ich sie verlasse. Aber das macht, dass ich mich in der Falle fühle. Ich kehre immer wieder zu meiner Mutter und meinem Vater zurück, nicht wahr? Ich möchte etwas unternehmen, aber ich befürchte, dass sich sie noch zorniger mache, als sie dies bereits sind.

ELIAS: Stimmt.

HEA: Ein Teil von mir möchte ein gutes gehorsames Kind sein und ihre Anerkennung haben, wie in der Bibel. Ein Teil von mir sucht ihre Anerkennung.

ELIAS: Und wenn Du weiterhin den Beifall anderer anstrebst, wirst Du Dir Anerkennung nicht selbst offerieren.

HEA: Ja, das bringt mir nichts. Du liebe Zeit!

ELIAS: Mache die Übung, die ich Dir gesagt habe.

HEA: Das ist mein Schlüssel, um die Freiheit zu erlangen, auch die finanzielle Freiheit, nicht wahr?

ELIAS: Ja.

HEA: Soll ich weiterhin alle meine Bücher lesen?

ELIAS: Wenn Du möchtest.

HEA: Würde mir das schaden?

ELIAS: Nein.

HEA: Mir gefällt das Theta-Heilen. Funktioniert es wirklich?

ELIAS: Ja, manchmal.

HEA: Das ist authentisch?

ELIAS: Ja, es ist mit Glaubenssätzen assoziiert, aber das heißt nicht, dass es nicht eine durchaus wirkliche Berührung/Betroffenheit/Auswirkung generiert.

HEA: Mir wurde gesagt, dass Meditationen im Bad alle negativen Entitäten auf uns anziehen würden. Stimmt das?

ELIAS: Nein.

HEA: Das dachte ich mir. Aber mein Berater sagte, dass es so wäre, und ich kann das einfach nicht glauben!

ELIAS: Nein.

HEA: Ich sollte also weiterhin das machen, was ich tue, weil es in Ordnung ist. Es hat keine Auswirkungen auf mich gehabt.

ELIAS: (kichert) Vertraue Dir selbst.

HEA: Genau. Das muss ich noch mehr trainieren. Ich vertraue mir nicht genug, wie Du schon sagtest. Aber ich arbeite daran.

ELIAS: Meine Freundin, gestatte Dir, Dein Schiff selbst zu lenken.

HEA: Wie erlange ich finanzielle Freiheit? Ich bin Tag und Nacht an meine Arbeit gefesselt, und das missfällt mir. Meine Ausrede ist es, dass ich meine Kinder unterstützen muss, aber das ist nur eine Ausrede, nicht wahr? Ich sehe nur schwarz und weiß, aber es gibt noch andere Farben?

ELIAS: Ja.

HEA: Aber wie kann ich das sehen. Ich nehme es nicht bewusst wahr.

ELIAS: Doch, Du kannst das!

HEA: Ich würde gerne in der Lotterie gewinnen und nicht arbeiten. Ist das eine reale Möglichkeit? Wie stelle ich das an, das ist die Frage.

ELIAS: Die Art und Weise, wie Du das bewerkstelligen kannst, ist auf Dich selbst IM JETZT Acht zu geben.

HEA: Ich habe das versucht, um finanzielle Freiheit zu erlangen, und ich denke, ich bemerke schon eine leichte Veränderung.

ELIAS: Gib auf das Acht, was Du tatsächlich tuest. Das ist Dein großartigster Schlüssel.

1307 28. März 2003




In dieser komplett übersetzten Sitzung spricht Elias ebenfalls übers Rauchen:
http://www.eliasweb.at/de/session.php?session_de=3052


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Rauchen
BeitragVerfasst: Mi 14. Okt 2015, 07:29 
Supraselbst
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KATRIN: Ich habe den großen Wunsch, mit Rauchen aufzuhören, weil man jetzt nicht mehr überall rauchen darf. Und ich möchte nicht irgendwo in der Ecke stehen und rauchen und habe deshalb geschlossen, mit dem Strom zu gehen und aufzuhören. Meine Suchtassoziationen machen es mir jedoch schwer, diese Angewohnheit loszulassen. Hast Du einen Vorschlag, worauf ich mich stattdessen konzentrieren könnte? Denn ich sage mir, es wird schwierig und schmerzlich sein, weil ich das schon früher gemacht habe. Kannst Du mir hier helfen, denn ich glaube wirklich, dass ich eine Realität erschaffen kann, wo ich keine Zigaretten brauche.

ELIAS: Das ist richtig. Dies kann helfen, Dich auf andere Weise zu fokussieren und Dich abzulenken: Du kannst Dir vor dem Einschlafen nicht unbedingt abwehrende Suggestionen offerieren. Viele meinen, wenn sie eine abwehrende Assoziation generieren, dass ihnen das helfen wird, nicht mehr rauchen zu wollen, aber tatsächlich ist das weniger erfolgreich.

KATRIN: Das ist wahr. Ich kenne es aus eigener Erfahrung.

ELIAS: Wenn Du Dir vor dem Einschlafen verlockende Suggestionen offerierst, kann das sehr hilfreich sein, und wenn Du dann im Wachzustand Assoziationen mit dem Rauchen generierst, wirst Du Dich automatisch an diese verlockenden Suggestionen erinnern. Auch wenn Du sie vielleicht nicht unbedingt gedanklich wieder abrufst, kannst Du automatisch eine Assoziation generieren, die Deine Aufmerksamkeit ablenkt.

KATRIN: Ein wundervoller Vorschlag, denn an solche Dinge glaube ich sehr. Vor dem Einschlafen suggeriert man sich, dass man einen anderen Ansatz finden will. Vielen Dank. Daran hatte ich noch nicht gedacht. Ich bin froh darüber.

Session #2044
Tuesday, July 18, 2006 (Private/Phone)





ISABEL: Ich habe entdeckt, dass ich hohen Blutdruck habe, was mich wirklich schockierte. Ich fühle mich okay, aber ich weiß, dass das gefährlich ist. Also bleibt mir nichts übrig, als zum Arzt zu gehen, der mir Pillen verschreiben wird, was ich nicht tun wollte. Ich habe es geschafft, das Essen zu reduzieren, weil ich weiß, dass ich viel falsches Zeugs esse. Aber ich habe es nicht geschafft, auf Zigaretten zu verzichten, und je mehr ich das versuche, desto mehr rauche ich. Es ist fast so als ob ich zweigeteilt wäre. Mein Körper scheint die Zigaretten abzulehnen, aber ich zünde sie immer wieder eine an. Ich weiß nicht, warum ich das tue, wo ich mir doch solche Sorgen um meine Gesundheit mache. Es ist fast so als ob mein Körper dagegen kämpfen und ein anderes Ich versuchen würde, ihn zu überzeugen, dass Rauchen okay ist.

ELIAS: Du bist daran gewöhnt, und diese Vertrautheit äußert Behagen. Interessanterweise bemerkst Du, dass Dein Körper sich dem Rauchen widersetzt, was signifikant ist. Wie ich Anderen schon sagte, passen insbesondere derzeit viele gewohnte Handlungen nicht länger in Euer Gewahrsein. Und wenn Ihr versucht, sie weiter miteinzubeziehen, findet ein Ringkampf statt, der Frust in Euch erschafft, denn Ihr versucht, weiterhin Handlungen zu vollziehen, für die Euer Gewahrsein zu umfangreich wurde. Dein Gewahrsein hat sich expandiert, weshalb Dir automatisch einige gewohnte Handlungen widerstreben, weil sie nicht zur Weite Deines Gewahrseins passen und Dich einschränken.

Rauchen ist für Euch nicht unbedingt limitierend, und es muss noch nicht einmal gefährlich sein, aber angesichts Deiner Kenntnis Deiner Glaubenssätze und Deiner Entwicklung hin zu deren nicht Eliminieren oder Bekämpfen, und da Du zu Handlungen umziehst, die mehr zur Weite Deines Gewahrseins passen, generierst Du physische Signale, die Dich bemerken lassen, dass vielleicht einst behagliche, gewohnte Handlungen nun nicht mehr zum Annehmen Deiner Glaubenssätze und diesem nicht mehr Anheuern diesbezüglicher Konflikten passen.

Elemente dieses Ringkampfes sind Deine Konzentration und die automatischen Erwiderungen. Da Du das Gewohnte fortsetzt, generierst Du einen inneren Ringkampf mit Deinem Gewahrsein, das sagt: „Ich erkenne diesen Glaubenssatz. Ich habe genug Informationen verstanden und assimiliert, um zu erkennen, dass es sinnlos ist, gegen meine Glaubenssätzen anzukämpfen und dass es wichtig ist, sie anzuerkennen und sie somit anzunehmen und zu neutralisieren.“ Aber Du setzt die Handlung fort, und das erschafft den Kampf.

Im Widerspruch zu Deinem geäußerten Glaubenssatz versuchst Du, Dich zu überzeugen. Dein Glaubenssatz lautet, dass Rauchen schädlich und gefährlich ist und zu physischen Erkrankungen beiträgt, doch die Handlung selbst ist vertraut und behaglich. Du ringst damit und versuchst, dies weiterhin zu tun, was dem geäußerten Glaubenssatz widerspricht.

Sobald Du den geäußerten Glaubenssatz vollständig anerkennst und aufhörst, damit zu ringen, offerierst Du Dir Wahlmöglichkeiten und kannst wählen, zu rauchen oder es nicht zu tun, und bei beiden Varianten wirst Du mehr Mühelosigkeit erleben. Doch derzeit siehst Du es nicht als eine Wahl an und nötigst Dich.

Session #1501
Tuesday, January 20, 2004 (Private)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Rauchen
BeitragVerfasst: Sa 18. Nov 2017, 08:17 
Supraselbst
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JAN: … Was ist meine Rendite beim Rauchen? Ich muss damit aufhören, bevor ich in das buddhistische Kloster gehe, aber ich schaffe es nicht fertig.

ELIAS: Und welchen Eindruck hast Du?

JAN: Ich weiß, dass es mich entspannt. Ich habe das Gefühl, dass ich mit allem zurande komme, sobald ich eine Zigarette in der Hand habe. Vielleicht ist es eine physische Sucht.

ELIAS: Es sind Deine Glaubenssätze, die Deine Wahrnehmung beeinflussen, weshalb es das ist, was Du erschaffst.

JAN: Und wie ändert man diese Glaubenssätze oder die Wahrnehmung?

ELIAS: Du erlaubst/lässt zu....

JAN: Ich weiß, was ich glaube und was das bewirkt, aber selbst bei einem ineffizienten Glaubenssatz weiß ich nicht, wie ich das ändern kann.

ELIAS: Zu allererst einmal erlaubst Du Dir, den Glaubenssatz zu erkennen, und dann sprichst Du ihn an und erkennst alle werteten/urteilenden Aspekte, die Du damit verbindest. Du erlaubst Dir, zu erkenne und zu identifizieren, warum Du diesen Glaubenssatz erschaffst.

Womöglich tust Du in Deiner Realität etwas, was Du bloß als Vorliebe identifizierst. Du erschaffst einen Grund, warum Du es bevorzugst oder Freude an dem hast, was Du erschaffst, wenn Du eine bestimmte Substanz einnimmst, ob Chemikalie, Tabak, Alkohol oder eine bestimmte Pflanze. Das sind lediglich physische Schöpfungen, die Ihr in Eure Realität inkorporiert habt, die neutral sind und eigenständig keine nützliche oder schädliche Handlung produzieren. Doch in Verbindung damit erschafft Ihr Glaubenssätze.

Du heuerst vielleicht Rauchen an. Tabak und sogar die Chemikalien, die heutzutage dabei mit verwendet werden, haben keine eigenständig schädlichen Eigenschaften inne. Und obwohl Du eine Vorliebe fürs Tabakrauchen hast und es Dir Freude bereitet, beziehst Du auch den Einfluss zugrundeliegender Glaubensätze mit ein, dass das von Natur aus schädlich wäre. Du richtest Dich an diesem Massen Glaubenssatzsystem aus und erschaffst deshalb in Verbindung damit andere Äußerungen.

Und wenn Du Dir erlaubst, Deine Glaubenssatzaspekte zum Thema Rauchen zu identifizieren, kannst Du sie auch ansprechen und ganz objektiv damit experimentieren. Sei verspielt und erlaube Dir, mit Deinen Realitäts-Handhabungs-Fähigkeiten zu experimentieren und sie zu erforschen.

Wenn Du mit dem Rauchen aufhören willst, kannst Du mit Deinen Glaubenssatz-Aspekten spielen, sie zuerst einmal erkennen, identifizieren und dann damit experimentieren, Deine Wahrnehmung ändern und andere Handlungen erschaffen und dabei erkennen, wie Deine physischen Darbietungen Deinen Erwartungen entsprechen. Wenn Du vorübergehend mit dem Rauchen aufhörst und erwartest, dass dies unbehaglich sein wird, wirst Du das auch erschaffen.

JAN: (lachend) Ja, da bin ich mir ziemlich sicher!

ELIAS: Aber Du kannst mit Deinen Glaubensätzen und Erwartungen spielen und vorübergehend spontan mit Deinen Erwartungen experimentieren, Deine Wahrnehmung ändern und Dir sagen: „Vorübergehend werde ich dies erwarten, was mein Erlebnis ändern wird.“

Und jedes Mal, wenn Du Dir ein solches Experiment erlaubst, kannst Du sehen, dass Du fähig bist, das tatsächlich zu erschaffen, womit Du Deine Selbstbestätigung und Dein Selbstvertrauen stärkst, dass Du kein Opfer des Tabaks bist sondern diese Substanz tatsächlich erschaffst. Von Natur aus ist sie ein Element und Produkt von Dir, Deine nicht von Dir separate Äußerung, die für Dich nicht schädlich sein muss, da sie Du ist. Diese Substanz kann Dir nur schaden, wenn Du den Glaubenssatz zulässt, dass sie Dir schadet und Du somit Deine Wahrnehmung beeinflusst, die dies dann auch als Deine Realität erschafft.

JAN: Ich denke, dass es eher die Wahrnehmung Anderer ist, dass mein Rauchen ihre Gesundheit und Realität beeinträchtigt. Doch sie erlauben, dass ich das tue.

ELIAS: Ah, auf die Entscheidungen Anderer fokussiert zu sein oder ihnen zu erlauben, Dir Deine Realität zu diktieren, das ist nicht Deine Verantwortung. Du wählst Deine Realität, und kannst wählen, ob Du Dich ihrer Wahl fügst.

JAN: Und angesichts der überall vorhandenen Tabak-Polizei wird es immer schwieriger!

ELIAS: Du kannst objektiv erkennen, dass dies in Eurer und auch in einigen anderen, aber nicht in allen Kulturen stark geäußerte Massen-Glaubenssätze sind.

Session 681
Friday, August 18, 2000-1


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