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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 20171019-2
BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 09:56 
Supraselbst
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Session 20171019-2
"Choice and Motivation"
"The Kitchen"
"Constructs Mingling with Your Natural Flow"
Thursday, October 19, 2017




ELIAS: Und was habt Ihr in letzter Zeit getan?

PHIL: Während diese extremen kollektiven Äußerungen angeheuert werden, sind wir dabei, uns unserer eigenen Energie gewahr zu sein und erkennen, wie sie sich auf unser Tun und auf unsere Interaktionen auswirkt.

ELIAS: Inwiefern?

PHIL: Diese Idee des gelassenen und friedlichen Selbstgewahrseins und dass wir sehen können, wie dies nicht nur uns selbst dienlich ist. Ich würde nicht sagen, dass es Allen um uns herum dienlich ist, aber es trägt bei zu dem, was wir den Individuen offerieren können, die derzeit mit Trauma ringen.

ELIAS: Und wie würdest Du Deine Anderen gegenüber geäußerte Gelassenheit beschreiben?

PHIL: Für mich ist sie die absolute innere Kenntnis dessen, was wir am Tun sind, Zuversicht, Wissen und Vertrauen.

ELIAS: Und wie zeigt sich das?

PHIL: Wir lassen unsere Energie für uns sprechen, reden weniger, es gibt weniger objektive Interaktionen, und wir sind uns der inneren Verbindung gewahr und lassen zu, dass unsere Energie das würzt, was wir anheuern.

ELIAS: Toll. Ausgezeichnet. Und wie äußert sich das gegenüber von Verschiedenheiten/Differenzen/Abweichungen (differences)?

PHIL: Es verhilft mir zur Geduld, und ich warte nicht darauf, dass Andere etwas tun.

ELIAS: Ah, Geduld ist kein Warten sondern ein Zulassen, die eigenständige Handlung des Zulassens. Dein Gebrauch des Worts Geduld in diesem Zusammenhang ist korrekt. Du würdest dieses Zulassen von geäußerten Verschiedenheiten also als Geduld bezeichnen. Und wie achtest Du auf die von Dir angeheuerten Reflektionen?

PHIL: Sie sind Teil des Prozesses, und ich glaube, dass wir den Prozess ziemlich gut assimiliert haben und erkennen, dass das, was wir in Anderen sehen, eine Reflektion unserer eigenen Energie ist. Und wenn uns etwas stört, blicken wir sofort nach Innen und untersuchen, was diese Reflektion verursacht hat.

ELIAS: Und was bemerkt Ihr dabei?

PHIL: Ich habe das Gefühl, dass die Reflektionen sehr positiv sind, was ich als Beweis dafür halte, dass wir mit unserer Energie auf dem richtigen Weg sind.

ELIAS: Stimmt. Und wenn Ihr Euch keine Herausforderungen und Unterschiede/Differenzen/Abweichungen präsentiert, Euch gelassen, neutral oder sogar wohlfühlt und anscheinend alles glatt verläuft, worauf achtet Ihr dann? Auf das, was glatt verläuft, wie es dies tut und wie leicht alles anscheinend ist? Achtet Ihr nur darauf, oder auch auf das, was Ihr in dieser ganzen Mühelosigkeit/Leichtigkeit tut, diese kleinen, banalen, von Euch gewählten Handlungen, die Ihr nicht einmal als Solche erkennt sondern einfach ausübt. Bemerkt Ihr, wovon sie allesamt motiviert sind?

PHIL: Ja, wir sind weitgehend in diese Richtung gegangen. Und ich erwische mich immer wieder bei eingefleischten, erlernten oder gelehrten Reaktionen und Erwiderungen.

ELIAS: Es ist hervorragend, dass Du das bemerkst.

PHIL: Beispielsweise waren wir vor zwei Tagen im Auto unterwegs, um Einkäufe zu erledigen und ärgerten uns über den Verkehr, doch dann sagte ich mir: „Moment Mal! Wir sind nicht in Eile. Es gibt keine Termine, die wir einhalten müssen.“ Es geht einfach darum, diese eingefleischten Reaktionen zu bemerken und sie positiv zu machen, und ich habe das Gefühl, dass das etwas ganz Neues für uns ist.

ELIAS: Mein Freund, ich gratuliere Dir. Das ist toll, denn genau darum geht es. Das ist der Kern, Dir dieser ganzen automatischen Reaktionen gewahr zu sein und Deine Motivation zu erkennen, denn es müssen noch nicht einmal Reaktionen sondern kann auch Routine sein. Warum trinkst Du morgens und nicht zu einer anderen Tageszeit Kaffee? Warum nehmt Ihr zu einer bestimmten Tageszeit eine bestimmte Substanz zu Euch, jedoch nicht zu einer anderen Tageszeit? Warum wählst Du die Kleidung, die Du heute trägst? Was motiviert Dich zu irgendeinem Tun, zu diesen banalen Handlungen, über die Du nicht nachdenkst und die Du täglich immer wieder tust? Warum ziehst Du Deine Schuhe zu einer bestimmten Zeit an statt zu einer anderen Zeit?

Es ist großartig, bei Deinem Tun zu bemerken, ob es eine Reaktion oder Routine ist. Das ist ein großer Schritt voran. Wenn Du bemerkst, dass Du nicht reagierst sondern etwas aus Routine tust, ist es ebenso wichtig, den Beweggrund zu bemerken wie bei Deiner Reaktion im Straßenverkehr, wo Du erkannt hast, dass Du nicht in Eile warst und Dich gefragt hast, warum Dich das irritiert. Dieses Beispiel zeigt, wie leicht Ihr ohne Nachdenken eine Wahl treffen könnt. Ihr wählt Alles, was Ihr tut. Ob lhr atmet oder nicht atmet, das wird von Euch gewählt. Alles ist eine Wahl.

Und wenn Du Deine Wahl erkennst, kannst Du spontan etwas Anderes wählen und auch Dein Bemerken und die Beispiele dazu nutzen, um jene Dein Verhalten und Deine Entscheidungen beeinflussenden Konstrukte zu erkennen. In manchen Situationen triffst Du vielleicht die gleiche Wahl, aber aus ganz anderen Beweggründen. Einmal wählst Du vielleicht, ruhig und gelassen alleine zu sein, mit einer gelassenen Energie und Dir keiner Konstrukte oder dessen gewahr zu sein, was Du von Natur aus wählst und wovon Deine Wahl motiviert ist. Und ein anderes Mal wählst Du vielleicht, alleine zu sein, weil Du irritiert und empört bist und nichts mit Anderen zu tun haben oder einer Situation aus dem Weg gehen willst, und Du kannst Dir auch dessen gewahr sein, was Du äußerst, wovon es motiviert ist und was Du erwählst.

Du kannst Dir Deines Beweggrundes gewahr sein und wählen, dass Du niemandem aus dem Weg gehst, gelassene und friedliche Energie äußerst und Dich zurückziehst, und wenn ein Anderer Dich unterbricht, stört es Dich nicht, da Du nicht blockierst, und in diesem Augenblick, in dem Du gewahr bist und weißt, was Du tun willst, triffst Du Deine weder von Zorn noch von Vermeiden motivierte Wahl, bleibst offen und sperrst nicht aus, oder es gibt auch diese banalen kleinen Alltagsdinge, über die Du nicht nachdenkst, wie dies Dich später am Tag, am nächsten Tag oder in der nächsten Woche beeinflusst, was sich zu einer Situation aufbaut, die Du nicht haben willst und die Dir missfällt.

Vielleicht öffnest Du den Kühlschrank und bemerkst, dass nur noch wenig Mayonnaise vorhanden ist, wenig mehr als für ein Sandwich, und Du stellst das Glas mit dem verbleibenden Rest wieder in den Kühlschrank zurück. Später gehst Du wieder an den Kühlschrank, holst das Mayonnaise-Glas hervor und bemerkst, es ist nicht mehr genug Mayonnaise da, stellst es zurück in den Kühlschrank und sagst später am Tag zu Deiner Partnerin: „Wir brauchen Mayonnaise“.

Das alles ist anscheinend ganz banal, und Du denkst nicht darüber nach. Das was Du getan hast - und es war nur ein Schritt – ist zu bemerken, dass nur eine gewisse Menge Mayonnaise vorhanden war, und Du bist sofort zu dieser „nicht genug“ Energie übergangen, was sich später fortsetzte, als Du Dich wieder an die Mayonnaise erinnerst und dies Deiner Partnerin nicht mitteilst sondern eine Forderung äußerst.

Du teilst diese Information nicht mit ihr sondern äußert eine Erwartung: „Besorge mehr Mayonnaise. Wir brauchen Mayonnaise“ und mit diesen drei Worten äußert Du eine Erwartung, bei der eine leichte Irritation gegeben ist, weil Du Dich beeinträchtigt fühlst, und somit äußerst Du eine signifikante „Nicht-genug-davon“ Energie. Und abends fragst Du sie: „Hast Du die Mayonnaise gekauft?“ und sie antwortet: „Nein, ich habe es vergessen.“ (Debbie deutet mit den Händen ein Hochschaukeln an, Elias nickt und Phil kichert). Ganz genau.

Das muss keinen großen, aber es wird einen kleinen Konflikt erschaffen, und Du hast nicht bemerkt, dass es sich aufbaut, hast nicht darüber nachgedacht und warst Dir nicht gewahr, wie oft sich dies während des Tages fortsetzte. Und am nächsten Tag überträgst Du diese „Nicht-genug“-Energie auf ein anderes Thema, das nichts mit der Mayonnaise zu tun hat, mit der es anfing, und dies baut sich immer weiter auf, bis Du schließlich eine bemerkenswert unangenehme Erfahrung erschaffst, die Dir missfällt und Du Dich fragst: „Ich war so gut gelaunt, gelassen und glücklich. Warum ist das bloß passiert? Womit habe ich das erschaffen?“

PHIL: Aus heiterem Himmel.

ELIAS: Ich habe doch gar nichts getan! Das kam völlig unerwartet. Und es sind diese banalen Dinge, die Ihr vielleicht mehrmals am Tag tut. Neulich sprach ich darüber, wie oft Ihr am Tag in die Küche geht, denn das tut Ihr wahrscheinlich mehrmals täglich. Immer, wenn Ihr diesen Raum betretet, sucht Ihr etwas. Ihr betretet ihn nicht grundlos.

Ihr schlendert nicht völlig grundlos durch die Küche. Hier gibt es immer eine Agenda. Ihr sucht etwas. Selbst wenn Ihr nur den Boden putzen oder das Geschirr spülen wollt, sucht Ihr etwas (to look for). Ihr strebt nach mehr Ordnung, Organisation oder Sauberkeit und weniger Durcheinander. In der Küche sucht Ihr immer etwas, und wenn Ihr es nicht findet, nehmt Ihr das, was Ihr nicht findet, innerlich mit. Ihr transportiert Erwartungen, diese Energie des „Nicht-Genug davon“ und der Unzufriedenheit, und eine Küche hat doch jeder von Euch.

Session 20171019-2 (Fortsetzung folgt)
Thursday, October 19, 2017


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 20171019-2
BeitragVerfasst: Mi 29. Nov 2017, 07:26 
Supraselbst
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DEBBIE: Und was ist mit dem Essen bei diesem Küchen-Gespräch?

PHIL: Es ist irgendwie die Hauptattraktion?

DEBBIE: Ich brauche da einen Exorzisten.

ELIAS: Die Küche ist auch der Raum, wo die Meisten von Euch Konflikte anheuern oder sie starten. Das könnt Ihr gut nachvollziehen, denn Ihr geht oft am Tag in die Küche, was Euch viele Gelegenheiten bietet, das, was Ihr tut und wovon es motiviert ist, zu erkennen und zu sehen, wie es sich auswirkt und wie Energie festgehalten und auf andere Erlebnisse übertragen wird, viele Möglichkeiten für Unzufriedenheit oder eine Nicht-Genug-davon-Energie.

Ihr seid unzufrieden wegen des schmutzigen Geschirrs, weil nicht genug Eier, Brot oder Platz vorhanden sind, wegen zu viel Durcheinander und Reinigungsarbeiten, was sich als “nicht genug” und als Unzufriedenheit übersetzt. Nicht genug Platz, zu überfüllt. Es gibt da alle diese Geräte, die Ihr für notwendig erachtet, und vielleicht ist Euer Kühlschrank nicht groß oder effizient genug oder der Herd wird nicht schnell genug oder zu schnell heiß.

DEBBIE: [an Phil gewandt] heute morgen im Hotel: Dein langsamster Toaster der Welt.

ELIAS: Ja.

DEBBIE: Das kann man sich sogar außerhalb des eigenen Zuhauses zeigen.

ELIAS: Es gibt unzählige Beispiele. Diesen Bereich könnt Ihr gut als Ausgangspunkt nutzen.

PHIL: Ein Maßstab.

ELIAS: Ja, weil es die Möglichkeit des Wählens unterstreicht. Auswahlmöglichkeiten habt Ihr immer. Als die Mayonnaise fast aufgebraucht war, war das eine Wahlmöglichkeit. Es wurde gewählt, sie in den Kühlschrank zurückzustellen. Alles, jeden Handlung ist eine Wahlmöglichkeit, und es gibt so vieles in Eurem Alltag, worauf Ihr nicht achtgebt und Eure Motivation nicht bemerkt. Selbst wenn Ihr den Mayonnaise-Rest aufesst und das Glas wieder in den Kühlschrank stellt, ist die Erwartung da, dass ein Anderer dies ersetzen und reparieren wird. Nicht Ihr selbst sondern ein Anderer wird es für Euch bemerken und tun.

Ihr seid Euch dessen oder Eurer Motivation nicht gewahr und denkt nicht darüber nach. Es ist großartig, wenn Du Deine Reaktionen bemerkst, weil das ein Ausgangspunkt ist, denn sobald Du sie bemerkst, bemerkst Du auch Deine Wahl/Auswahlmöglichkeiten (choices). Der nächste Schritt ist es, nicht zu reagieren, eine Auswahl/Wahl zu erkennen und zu generieren und zu erkennen, wovon sie motiviert sind, denn es gibt nimmer noch andere Auswahlmöglichkeiten. Erinnere Dich, dass es nie bloß zwei Auswahlmöglichkeiten gibt, kein Entweder-oder. Ihr habt immer mehr als bloß zwei Wahlmöglichkeiten, seht sie jedoch nicht immer. Je mehr Informationen Du Dir bietest, umso mehr bist Du gewahr, und es geht darum, selbst-gewahr zu sein.

Und je mehr Du gewahr bist, umso mehr Auswahl siehst Du und erkennst, dass es keine Entweder-oder-Sache ist. „Ich habe mehr Auswahl und kann sie erkennen.“ Deine Kreativität ist im Fluss, und Du musst Dich nicht darum bemühen und Dir keine kreative Sache einfallen lassen, um eine andere Auswahl zu haben. Sie ist ganz natürlich im Fluss, und Du äußerst sie automatisch und mühelos. Das ist der nächste Schritt, und es ist auch Eure Programmvorschau. (lacht)

PHIL: Danke. Mir kommt es so vor, wie dass wir durch unsere Auswahlmöglichkeiten/Wahl (choices) eine Energiemuster-Blase bilden, die uns vorausgeht oder uns folgt, und natürlich ziehen wir das auf uns an, was auch immer wir zuvor als Muster etabliert haben.

ELIAS: Genau. Und diese Muster erkennt Ihr noch nicht einmal, was nicht heißt, dass Ihr sie unbedingt ändert. Vielleicht gefallen sie Euch. Vielleicht sind sie Teil Eures natürlichen Im-Fluss-Seins. Es geht darum, Eure Beweggründe zu erkennen. Vielleicht bist Du sehr organisiert, schätzt und magst Ordnung sehr und willst das nicht verändern. Dies ist vielleicht Teil Deiner Persönlichkeit und Deiner Richtlinien, weshalb Du es nicht unbedingt ändern wirst, denn Du kennst Dein Motiv, Deine Persönlichkeit, Deine natürlichen Neigungen und Richtlinien, die dies motivieren, oder ist es auch Teil davon, dass Du nichts Anderes anheuern kannst, weil es zu chaotisch wäre und Du nichts außerhalb Deinerselbst erwägen kannst, weil es übermäßig stimulierend wäre und Du brauchst, dass alles gut organisiert ist, weil Dir das ein Gefühlt von Kontrolle verschafft?

Deshalb mischst Du diese Konstrukte unter Dein natürliches Im-Fluss-Sein und erkennst nicht, dass das, was Du ganz natürlich tust, diese unerwünschte Energie ebenfalls anhäuft.

Und wie erkennt Ihr, ob diese Konstrukte sich mit Eurer Persönlichkeit, Euren natürlichen Äußerungen und Neigungen vermischen oder nicht? Das erkennt Ihr, wenn Ihr etwas freudig organisiert und Euch von Unterbrechungen oder der Hilfe Anderer nicht gestört fühlt. Es spielt keine Rolle, wenn sie diese Hilfe anders leisten als Ihr selbst es tun würdet. Wenn Ihr ein Organisationsprojekt vollendet habt, freut Ihr Euch echt darüber und klagt nicht, dass es zu lange brauchte, sehr schwierig oder ein grauenhaftes Projekt war. Ihr genießt Eure erfolgreiche Leistung. Und während des Prozesses sagt Ihr Euch nicht, dass es nicht genug ist, dass Ihr nicht schnell genug vorankommt oder dass es irritierend oder mühsam ist. Ihr seid echt auf das fokussiert, was Ihr tut und habt Freude daran.

Dass heißt nicht, dass Ihr begeistert auf und ab springt und ausruft: „Ich bin so glücklich, diese organisatorische Aufgabe zu erledigen“, aber Ihr seid fokussiert auf das, was Ihr tut und habt wirklich Freude daran, weil es Euch ermöglicht, beim Prozess Zufriedenheit zu erleben statt eines „nicht genug, es ist zu schwierig, es braucht zu viel Zeit, ist zu mühsam und überfordert mich“, womit sich Konstrukte mit Euren natürlichen Äußerungen vermischen.

Wenn ein Anderer Euch fragt: “Kann ich Dir helfen?” und Ihr antwortet: „Nein, ich werde das selbst tun.“ Das ist ein Kontroll-Konstrukt: Nein, Du kannst nicht hinzukommen, denn das stört mich. Ich tue es auf meine Weise, und das wär’s, denn ich will diese Kontrolle ausüben, womit sich Konstrukte in Euer natürliches Im-Fluss-Sein mischen. Oder wenn Euch jemand fragt: „Kann ich Dir helfen?“ und Ihr seht Euch das an, was Ihr organisiert und fokussiert Euch auf einen Aspekt, den Ihr nicht besonders mögt und delegiert das auf den Anderen und sagt: „Ja, das kannst Du tun, weil ich das nicht unbedingt tun will.“

Doch Ihr könnt miteinander teilen und Andere miteinschließen, ohne zu kontrollieren oder zu isolieren und ohne zuzulassen, dass diese Konstrukte sich unter Eure natürliche Äußerung mischen, und Ihr wollt miteinander teilen, weil Ihr mit Euer Leistung zufrieden seid, ganz egal, ob irgendein Anderer sie wertschätzt oder nicht, denn das ist nicht wichtig.

Euer Miteinander-Teilen (sharing) ist das, was wichtig ist, denn Ihr hegt keine Erwartungen an Andere und an das, was sie denken, wahrnehmen oder ob sie es wertschätzten. Das spielt keine Rolle. Eure erfolgreiche Leistung teilt Ihr mit Anderen, und darüber hinaus auch einen Teil von Euch selbst, weil das Eure ganz natürliche Äußerung ist. Energetisch äußert Ihr sozusagen: „Das ist eine Darbietung meinerselbst. Ich wertschätze Dich, habe Dich gerne, und Du bist wichtig für mich, weshalb ich dies mit Dir teile, denn diese Darbietung meinerselbst ist Teil von mir. Sie ist das, wie ich mich selbst äußere, mein natürliches Im-Fluss-Sein, meine Richtlinie, das, wer ich bin, was durch das dargestellt wird, was ich tue.“ Und so könnt Ihr den Unterschied erkennen.

[An Debbie gewandt] Ja, atme. Und warum weinst Du?

DEBBIE: Das ist das Meisterstück unserer Ehe und des Zuhauses und schließt Phil mit ein, dies alles, und das zu sehen, wie ich mich darin bewege und das Ganze wertzuschätzen, zu sehen, dass es das ist, was ich tue und es auch Dir, Phil zu zeigen.

PHIL: Es war wunderbar, wie Du mich in diese Darbietung Deinerselbst miteingeschlossen hast.

ELIAS: Ich gratuliere Euch. Das war sehr magisch und majestätisch, und ich anerkenne Euch Beide sehr. Ich erkenne gut, wie sehr Ihr achtgebt und tatsächlich das, worauf Ihr achtgebt, anwendet und nicht bloß redet sondern handelt, und darum geht es.

Ihr habt um einen Tipp zu unserer Gruppen-Sitzung gebeten. Es wird um das Thema Selbst-Gewahrsein gehen. Wie gewahr seid Ihr? Wie selbst-gewahr/selbst erkennend ist jeder von Euch, und wie gewahr wollt Ihr sein, denn Ihr könnt mühelos außerordentlich selbst-gewahr sein, und in dieser Richtung seid Ihr Beide durchaus gut unterwegs.

Bei diesen allesamt, den Hindus, Buddhisten, Muslimen, Christen und Juden gibt es diesen Irrtum – egal, ob Ihr es als Erleuchtung, Nirwana oder Himmel bezeichnet - nämlich dass Ihr das nur nach dem Tod erreicht, und das ist falsch. Das heißt nicht, dass Ihr ein ununterbrochenes, nie endendes, andauerndes Entzücken anheuert, was Ihr auch nicht tut, wenn Ihr sterbt. Ihr seid jedoch fähig, ein ganz erstaunliches Selbst-Gewahrsein zu erreichen, was weder Arbeit noch enorm viel Zeit, Mühe oder Training erfordert und nicht schwierig ist, und jeder kann das tun.

Ihr müsst kein Mönch, Priester oder Heiliger sein. Jeder kann das tun. Es geht lediglich um Eure Aufmerksamkeit, um das, worauf Ihr achtgebt und auch zu bemerken, wovon Eure Entscheidungen/Wahl motiviert sind. Meine Freunde, sobald Ihr diese Konstrukte ebenso leicht und schnell wie Farben identifizieren könnt - und das könnt Ihr - wird Euer Selbst-Gewahrsein so weit sein, dass Ihr nicht darüber nachdenken oder danach streben müsst, „absichtsvoll oder selbst steuernd“ zu leben, denn Ihr werdet dies sein. Ihr werdet Euer Boot andauernd selbst steuern, und niemand wird Euch das Steuerrad aus der Hand nehmen, und Ihr wendet nie auf Grund laufen. Das ist begeisternd und inspirierend, und wie gesagt, seid Ihr bereits gut dorthin unterwegs. Ich gratuliere Euch.

Und wie wir bereits hinsichtlich der natürlichen Organisationsäußerung und dem sagten, wenn sich Konstrukte damit vermischen, werdet Ihr, sobald Ihr immer mehr echtes Selbst-Gewahrsein entwickelt, auch nicht mehr darüber sprechen, wieweit Ihr prozentual umgeschaltet und gewahr seid und Euch nicht mit Anderen vergleichen und nicht damit angeben, wie erleuchtet oder selbst gewahr Ihr seid, weil Ihr das nicht braucht und Andere dies in Eurer Gegenwart automatisch wissen werden, und Ihr denkt nicht darüber nach, ob sie es wissen, weil es nicht wichtig sein wird. Und Ihr werdet mich nie wieder nach dem Prozentsatz fragen, weil er bedeutungslos und das bloß eine Gefälligkeit ist.

Debbie, erlaube Dir, Dein organisiertes, unabhängiges (contained) Selbst zu sein, und auch das ist akzeptabel, weil es ganz natürlich ist.

Phil, inmitten eines Sturms kannst Du gelassen bleiben. Du musst Dich nicht von dem Sturm abwenden. Erinnere Dich an Dein Schiff. Draußen auf dem Meer tobt vielleicht der Sturm, und er verschwindet nicht, wenn Du Dich abwendest und nicht auf ihn blickst, womit Du wahrscheinlich Dein Schiff genau in den Sturm hinein steuern würdest, und selbst wenn Du es nicht tust, können andere Dinge geschehen, die nicht unbedingt Dich selbst sondern das um Dich herum betreffen und quälend und kummervoll sein können. Du kannst in Deiner Gelassenheit und Deinem Frieden sein statt diese Schranke des „das kann ich nicht tun, das kann ich nicht ansehen oder anhören“ zu äußern.

Das, was Du nicht ansehen, anhören oder tun willst, das tust Du, beobachtest und hörst Du sowieso nicht, weil es nicht Du ist. Du bist Du. Du tust es. Es geschieht außerhalb von Dir, weshalb es außerhalb von Dir geschehen mag. Der Sturm tobt, und Du kannst ihn umfahren, ihn sehen, sogar fühlen, aber, mein Freund, Du bleibst zielgerichtet und beharrlichem und wendest Dich nicht davon ab. Er kann Dich nicht verletzen. Nichts im Draußen kann Dich verletzen. Nur Du selbst kannst das aus Dir heraus tun.
.
(Whatever it is that you can't watch, can't hear, can't do, you aren't doing, watching or hearing anyway, because it isn't you. You are you. You are doing it. It is occurring outside of you, therefore it can occur outside of you. The storm can rage, and you can move around the edge of it. You see it, you can even feel it, but you maintain that steady and that directedness. Don't turn away, my friend. It can't hurt you. Nothing can hurt you from the outside. Only you can do that from the inside.)

Seid also Ihr selbst, äußert Euren Frieden Eure Gelassenheit und Güte (lovingness) auf Eure natürliche Weise, aber wendet Euch nicht ab. Ich verspreche Euch, Ihr werdet Euch nicht anstecken. (alle lachen)



Session 20171019-2
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