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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Fr 15. Sep 2017, 14:43 
Supraselbst
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SCOTT: Ich hab ein Problem mit Magenschmerzen, für die keine Diagnose gefunden wurde. Kannst Du mir diesbezüglich mehr sagen?

ELIAS: Und was ist Dein Eindruck?

SCOTT: Mein Eindruck, dass ich Stress unterdrücke, führt auch zu Fragen hinsichtlich meiner Ehe. Meine Frau und ich kommen uns oft in die Wolle. Ich weiß nicht, ob das mit unseren Orientierungen zusammenhängt, aber zumindest in jüngster Zeit habe ich meine Magenprobleme auf den Stress in der Ehe zurückgeführt, den ich möglicherweise unterdrücke. Ich weiß nicht, ob das unbedingt zutrifft, aber so fühlt es sich an.

ELIAS: Es beschränkt sich nicht nur auf diese Beziehung, aber Du hast Recht, es ist eine Anspannung, die Du festhältst, die auch mit einer Oppositions-Energie assoziiert ist, mit der Du gegen Dich selbst sowie im Draußen opponierst und diese Anspannung in Deinem physischen Körperbewusstsein generierst. Wenn Du Dir erlaubst, diese Energie freizusetzen, Entspannung zu praktizieren und keinen Widerstand generierst, mag sich das signifikant auf diese Situation und auf diese Manifestation auswirken. Opposition trägt am meisten dazu bei. Mein Freund, sie ist Dir schon so sehr vertraut geworden, dass Du noch nicht einmal mehr objektiv erkennst, dass Du sie generierst.

SCOTT: Die Magenschmerzen?

ELIAS: Nein, die Opposition.

SCOTT: Mit Opposition trage ich in unserer Ehe zu dem bei, was diesen Stress verursacht?

ELIAS: Du leistest Widerstand gegen andere Individuen sowie gegen Dich selbst. Es gibt auch den Faktor Erwartungen, der die Opposition verewigt. Was die Differenzen zwischen Dir und Deiner Frau anbelangt, welche wirken sich Deiner Meinung nach am meisten aus?

SCOTT: Wir haben anscheinende unterschiedliche Ideen. Gestern hatten wir einen Eheberatungstermin. Anscheinend fokussiere ich mich darauf, mich selbst zu verbessern, auf das Selbst zu blicken, ihre Interaktionen mit mir zwar zu sehen, sie aber nicht persönlich nehmen und zu sehen, wie ich dazu beitrage – diese Art von Schwerpunkt. Sie denkt, dass wir auf die Beziehung, und ich denke, dass wir auf uns selbst fokussiert sein sollten. Möglicherweise hängt das mit den unterschiedlichen Orientierungen zusammen, die zu diesen Sichtweisen beitragen, und ich denke, dass das dazu beiträgt, dass wir unterschiedliche Ideen bezüglich von dem haben, was wir in einer Beziehung haben wollen und wie wir es anstellen können, unsere Beziehung zu verbessern. Ist das einleuchtend?

ELIAS: Ja, und welchen Eindruck hast Du bezüglich Deiner Orientierung?

SCOTT: Entweder common = allgemein oder intermediate = dazwischen.

ELIAS: Und welchen Eindruck hast Du bezüglich ihrer Orientierung?

SCOTT: Soft = weich.

ELIAS: Dein Eindruck hinsichtlich ihrer sowie Deiner Orientierung als common = allgemein ist richtig. Das kann einige Herausforderungen generieren, aber wie ich schon Anderen sagte, können Eure Glaubenssätze und automatischen Erwiderungen noch mehr Einfluss ausüben. Es mag in Verbindungen mit Euren Orientierungen einen etwas herausfordernden Faktor geben, der erfordern mag, dass Ihr versucht, die Sprache des Anderen effizienter zu übersetzen. Was jedoch noch mehr Einfluss ausübt, das sind Eure Glaubenssätze und die automatischen Erwiderungen, sowohl gegenseitig als auch Euch selbst gegenüber.

SCOTT: Ich denke, dass es das ist, was in der metaphysischen Literatur als beobachtendes Gewahrsein bezeichnet wird, das man entwickeln kann, das nicht wertet sondern das bemerkt, was im Gange ist und das auch die bei den Interaktionen angeheuerten Glaubenssatzsysteme sehen kann. Wenn ich meine automatischen Erwiderungen bemerke und mich mit diesen Glaubenssätzen befasse, kann ich mich davon lösen, auf diese emotionale Achterbahn gerissen zu werden, was manchmal passiert und diesen Widerstand erschafft.

ELIAS: Ja, Du hast Recht. Lass mich das klarstellen. Dir Deiner Glaubenssätze und Wahrheiten gewahr zu sein, die im Allgemeinen auch mit Deinen Vorlieben assoziierst sind, das ist signifikant und verschafft Dir enorme Informationen über Dich selbst. Dies hilft Dir auch, Deine Auslöser/Trigger zu identifizieren, die automatische Erwiderungen erschaffen. Wenn Du beginnst, Deine Glaubenssätze zu identifizieren, kannst Du anfangen, die verschiedenen Einflüsse jener Glaubenssätze zu entdecken und zu evaluieren.

Mein Freund, dort liegt Dein Frieden, denn automatische Erwiderungen werden in Verbindungen mit gewohnten Einflüssen generiert, was nicht heißt, dass irgendein bestimmter Glaubenssatz nur einen Einfluss inkorporieren würde, denn das tut er nicht. Sie inkorporieren viele Einflüsse. Es geht darum zu wählen, welcher Einfluss mehr zu Deinen Vorlieben passt. Ein weitere Faktor dabei ist, Verschiedenheiten zu erkennen, Deine eigenen Wahrheiten nicht zu kritisieren, denn es sind Deine Richtlinien, wie Du Dich selbst lenkst, verhältst und äußert, aber auch die unterschiedlichen Wahrheiten des anderen Individuums nicht zu kritisieren, denn sie sind ebenso gültig, und sie dienen beim Erschaffen seiner eigenen Richtlinien dem selben Zweck.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Zustimmung keine Voraussetzung für Annahme oder für eine Kooperation ist. Es ist nicht nötig, dass Du einem anderen Individuum oder seinen Entscheidungen zustimmst, um Kooperation und Annahme zu äußern. Auch Mögen oder Nicht-Mögen sind keine Voraussetzung für Kooperation und Annehmen. Du magst mache Äußerungen, Entscheidungen oder sogar Individuen nicht mögen und doch die Fähigkeit der Kooperation generieren.

SCOTT: Das ist toll, ganz in der Richtung von dem, was ich gerade schreibe. Ich denke, dass ich auf der richtigen Spur bin und einfach noch daran arbeiten muss.

ELIAS: Ja, ich ermutige Dich dazu. Denke daran, dass es signifikant ist, ein Gleichgewicht zu generieren, so dass Du nicht auf Dich selbst unter Ausschluss von allem anderen in Deiner Umgebung fokussiert bist, Dich aber auch nicht nur auf das Draußen unter Ausschluss Deiner selbst zu fokussieren.

SCOTT: Es fühlt sich so, als ob es zwei Enden gäbe und sie an einem und ich am anderen Ende wäre.

ELIAS: Wenn Du anfängst, ein Gleichgewicht zu generieren, wo Du auf Dich selbst, die von Dir geäußert Energie und auf das achtgibst, was Dich beeinflusst und Dich provoziert (to trigger), erlaubst Du Dir auch, auf das andere Individuum achtzugeben und aufrichtig zu evaluieren, was es ebenfalls äußert, ganz egal ob das abweichend ist oder nicht, ob Du ihm zustimmt oder nicht oder es sogar magst oder nicht magst.

Das heißt nicht, dass das, was das andere Individuum äußert, ungültig wäre. Es ist lediglich anders. Wenn Du Deiner gewahr bist, kannst Du Dein Energie so handhaben, dass weder Opposition noch Erwartungen geäußert werden, weshalb Du keine herausfordernde oder bedrohliche Energie zu ihm hin projizierst, und dessen wird das andere Individuum gewahr sein. Es wird dies fühlen und erwidern.

SCOTT: Ich muss also nicht nur am Annehmen meinerselbst sondern auch an der Annahme ihr gegenüber arbeiten.

ELIAS: Wenn Du mit Dir vertraut wirst und Dich selbst akzeptierst, wird das ein automatisches Nebenprodukt sein. Wenn Du Dich aufrichtig selbst annimmst und mit Dir selbst wohlfühlst, Dir Deiner eigenen Richtlinien gewahr bist - jedoch erkennst, das sie nicht unbedingt für andere Individuen zutreffen - und Dir gewahr bist, welche Art von Energie Du projizierst und Deine eigenen Erwartungen echt erkennst und aufhörst, Erwartungen zu äußern, ist das Annehmen des anderen Individuums ein automatisches Nebenprodukt, das mühelos und leicht geäußert wird.

Denn wenn Du Dich selbst annimmst, Deiner gewahr bist, keine Erwartungen an Dich selbst und keine Energie des Widerstandes in Dir selbst äußerst, projizierst Du auf Individuen um Dich herum auch keine Oppositions-Energie. Und wenn Du keine Oppositions- und Erwartungs-Energie projizierst – Erwartungen sind eine Bedrohung, und sie sind Widerstand – gibt es für das andere Individuum keinem Grund, Dir dergleichen zu spiegeln. Es erwidert Dich und spiegelt Dir die Art von Energie, die Du projizierst. Wenn Deine Energie Wertschätzung, Annahme und Kooperation projiziert, ist es das, was Du Dir auch spiegeln wirst. Der Konflikt mit Deiner Frau ist tatsächlich zweckmäßig, denn er motiviert Dich, Deine Aufmerksamkeit aufrichtig Dir selbst zuzuwenden.

SCOTT: Aha! Deshalb habe ich sie geheiratet.

ELIAS: Ganz egal welches die von ihr angeheuerten Entscheidungen auch sein mögen, spielen sie keine Rolle. Du erschaffst Deine ganze Realität, und deshalb ist das, was Dir gespiegelt wird, abhängig von dem, was Du als Energie nach draußen projizierst, nicht das, was Du sagst, sondern welche Energie Du projizierst.

SCOTT: Ich denke, meine diesbezügliche Entwicklung kann uns beiden dienlich sein.

ELIAS: Ja, gewiss.

SCOTT: Ich nehme an, dass das zu den Gründen gehört, weshalb wir zusammen sind.

ELIAS: Und das wäre eine interessante Erkundungsreise, nicht wahr? Vielleicht darf ich Dir vorschlagen, mehr Verspieltheit und weniger Ernsthaftigkeit miteinzubeziehen. In vielen Situationen heuerst Du eine sehr ernsthafte Haltung an, was nur zu Deinen eigenen automatischen Erwiderungen von Opposition und Erwartungen beiträgt sowie diese physische Manifestation und das Festhalten Deiner Energie und das Generieren dieser Anspannung fortsetzt. Mein Freund, diese Anspannung erschafft auch einen Schild. In Verbindung mit Opposition ist die von Dir erschaffene Anspannung eine Verteidigungsäußerung, und Verteidigung erschafft einen definitiven Schild, und wenn Du Dich abschirmst, wie kannst Du dann empfangen?

Und darum geht es. Um zu empfangen, musst Du Dich preisgeben. Wenn Du das nicht tust, lässt Du kein Offensein zu. Wenn Du kein Offensein zulässt, wie könntest Du dann empfangen? Und darum geht es. Wenn Du Dich abschirmst, projizierst Du lediglich und erlaubst Dir kein Empfangen. Und das ist wichtig.

SCOTT: Die Magenschmerzen sind also ein Hinweis, dass ich Energie festhalte ... Obwohl ich das Gefühl habe, dass ich Fortschritte mache, ist das irgendwie entmutigend. Ich habe das Gefühl, dass ich vorankomme, obwohl ich manchmal zurückfalle. Meine Magenschmerzen tauchen aus dem Nichts auf, und sie sind ein Anzeichen dafür, dass ich etwas festhalte.

ELIAS: Richtig, mein Freund, aber kritisiere Dich nicht. Das ist kein Zeichen dafür, dass Du keine Fortschritte machen würdest. Du kommst voran.

SCOTT: In den letzten Jahren hatte ich tatsächlich weniger Magenschmerzen als sonst.

ELIAS: Anerkenne Dich selbst. Setze Dich nicht herab und mache es nicht schlimmer, sondern bestätige Deine Leistungen. Anerkenne, dass Du jetzt mehr Gewahrsein generierst als zuvor. Du hältst weniger an jener Energie fest als zuvor. Du generierst mehr Offensein und Bereitschaft, Dich selbst zu erforschen und mit Dir selbst und Deinen automatischen Erwiderungen vertraut zu werden. Das ist signifikant.

Session 1831
Participants: Mary (Michael) and Scott (Vladd, was Cedric)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 05:27 
Supraselbst
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CARL: Letztes Jahr im November wurde bei mir Prostata-Krebs diagnostiziert, und ich wollte mich nicht nach der klassischen Medizin behandeln lassen. Ich wandte mich an holistische Gesundheitsmethoden, wo man mir sagte, dass ich auf bestimmte Nahrungsmittel und auf Alkohol verzichten solle. Seinerzeit trank ich jeden Abend. Als ich mit dem Trinken aufgehört hatte, fing dies kleine Sache unmittelbar an. Ich dachte, dass sich dies manifestiert, weil ich mich nicht mehr ständig betäubte, und dass das zuvor verschüttet worden war.

ELIAS: Nicht unbedingt. Der Ratschlag, den Du Dir hinsichtlich von mehr Flexibilität in diesem Körperbereich präsentiertest, war tatsächlich nützlich. Dies mag nicht nur hinsichtlich Deiner Ferse nützlich sein sondern Dir erlauben, einen physischen Vorgang zu integrieren, der Dich daran erinnert, mehr Flexibilität in Dir selbst zu inkorporieren. Du generierst in Deiner Energie eine Rigidität und Anspannung und lenkst sie in spezifische Körperbereiche, wo dies reflektiert wird. Du generierst Anspannung in Deiner Ferse, was mit fehlender Flexibilität assoziiert ist.

Wenn Du physische Vorgänge miteinbeziehst, generiert das oft noch mehr Auswirkungen, als das, wozu diese Vorgänge spezifisch generiert werden, weil sie dem Körper das Freisetzen festgehaltener und gebremster Energie erlauben. Individuen werden sehr oft, wie Du auch, so vertraut mit ihrer Anspannung im physischen Körper, dass sie diese nicht mehr bemerken, und sie wird ….

CARL: Es ist also die Anspannung/Verspannung (tension)?

ELIAS: Richtig.

CARL: Und sie staut sich auf.

ELIAS: Du hast Dich so sehr daran gewöhnt, dass Du vergisst, wie es sich anfühlt, wenn Du entspannt bist. Diese Anspannung kann manchmal so konstant generiert werden, dass Du anfängst, eine unangenehme Manifestation zu generieren, um Deine Aufmerksamkeit auf diese konstante Anspannung zu lenken.

Das Miteinbeziehen physischer Handlungen, um Energie vorsätzlich freizusetzen, mag sehr nützlich sein. Das bezieht sich nicht unbedingt auf irgendwelche strukturierten Vorgänge und Übungen, sondern auf das Miteinbeziehen irgendeiner physischen Bewegung, die Dir erlaubt, Energie absichtlich freizusetzen.

Ich rate den Leuten oft zu Spaziergängen, denn sie erlauben Euch, Euren gesamten Körper bei einem physischen Vorgang anzuheuern und vorsätzlich Energie auf flexible und nicht invasive Weise freizusetzen.

Auch Bewegungen im Wasser sind sehr nützlich, um Energie freizusetzen. In Deiner Situation mögen sie effektiver sein als Spaziergängen, denn sie erlauben Dir physische Bewegungen, ohne einen Druck auf irgendeinen Bereich Deines physischen Körpers auszuüben.

CARL: Wenn ich die Faktoren in meinem Alltag erkenne, die den Stress erschaffen, und ihrer mehr bewusst wäre, würde das etwas von der Anspannung mindern oder sie ganz entfernen, wenn ich diese Faktoren richtig erkenne?

ELIAS: Ja.

CARL: Wenn ich wahrnehme, dass dies im Gange ist, und ich dies anerkenne und somit auch angenommen habe und es nicht unter den Teppich kehre, brennt das nicht mehr auf kleiner Flamme weiter und baut keinen Kamm/Grat (ridge) auf.

ELIAS: Richtig, das ist die Bedeutung des Erkennens von dem, was Du gerade am Tun bist. Es ist auch wichtig darauf zu achten, was diese Erwiderung auslöst, da dies Dir die Chance bietet, zu evaluieren, was tatsächlich geschieht, was Du tatsächlich tust, und was Du andererseits als Erwartung/Vorwegnahme generierst, was es Dir wiederum ermöglicht, im Jetzt zwischen dem, was tatsächlich geschieht und dem, was nicht tatsächlich geschieht zu differenzieren.

Sehr viele Erwartungen/Vorwegnahmen der Individuen drehen sich nicht um das, was tatsächlich im Augenblick geschieht, weshalb sie unnötig sind. Doch wenn Ihr nicht achtgebt, erkennt Ihr nicht, das das, was Ihr erwartet/vorwegnehmt/befürchtet, nicht im Jetzt geschieht, da Ihr nicht auf das Jetzt achtgebt.

CARL: Wie beispielsweise zukünftige Geschehnisse.

ELIAS: Richtig, oder sogar vergangene Erlebnisse. In gewissem Maße inkorporieren alle Individuen einige Projektionen von Zukunft oder Vergangenheit, aber es geht darum, diesen Vorgang nicht unter Ausschluss des Jetzt zu inkorporieren, denn das Jetzt ist letztendlich am wichtigsten. Es ist das, was tatsächlich die Vergangenheit und die Zukunft erschafft. Wenn Ihr nicht auf das achtgebt, was Ihr im Jetzt tut, offeriert Ihr Euch in der Folge auch keine Erkenntnis dessen, was Ihr erschaffen habt, und dann fragt Ihr Euch, was in der Zukunft geschehen wird.

Es ist auch wichtig zu erkennen, welche Art von Energie Ihr projiziert. Dies ermesst Ihr indem Ihr auf das achtgebt, was Ihr tatsächlich jetzt tut oder nicht tut, und was Ihr Euch durch andere Individuen spiegelt. Erinnere Dich daran, dass das Fühlen/Empfinden nicht unbedingt ein Hinweis darauf ist, welche Art von Energie Du projizierst. Das was Du tust, das ist der Hinweis.

CARL: Der die projizierte Energie anzeigt.

ELIAS: Richtig.

CARL: Ich verstehe immer noch nicht ganz, welche Arten von Energie projizieren werden können außer dass es einfach Energie wäre.

ELIAS: Die von Dir projizierte Energie steht in Zusammenhang mit dem, was Du tust, weshalb zahllose Energiearten projiziert werden können. Wenn Du beispielsweise bestimmte Glaubenssätze erwiderst, die mit einem Absichern im Zusammenhang stehen, kannst Du eine Abwehrhaltungsenergie projizieren, also Opposition/Widerstand, was Dir wahrscheinlich durch Andere auf irgendeine opponierende oder unangenehme Weise gespielt werden wird. Es ist wichtig, Deine unterschiedlichen Äußerungen zu erkennen, mit denen Du opponierende Energien erschaffst. Denn hierbei setzt Du Dich herab und kannst somit auch für Dich schädliche Manifestationen erschaffen.

CARL: In der Scientology bezeichnen wir zwei opponierende Kräfte als Kamm/Schwelle/Grat. Wenn eine Energie aus einer Richtung kommt, und eine andere kommt aus einer anderen Richtung und trifft frontal auf diese, gibt es einen Grat, der so lange manifest bleibt, bis er erkannt wird, was ihn desensibilisiert. Ich weiß nicht, ob das das richtige Wort dafür ist.

ELIAS: Ich verstehe Dich.

CARL: Den Schmerz in der Ferse interpretiere ich als physische Manifestation oder Grat (ridge), der deshalb aufrechterhalten bleibt, weil ich diese beiden sich bekämpfenden Kräfte nicht anerkenne oder nicht erkenne, da ich auf den Stress-Faktor nicht geachtet habe.

ELIAS: Sozusagen. Erinnere Dich auch daran, dass Du das erschaffst, worauf Du Dich konzentrierst. Wenn Du Deine Energie in Verbindung mit jener Anspannung konzentrierst, setzt Du diese Manifestation fort.

CARL: Du hast für mich gerade eine weitere Tür geöffnet. Wir bekommen das, worauf unsere Aufmerksamkeit gerichtet ist?

ELIAS: Nicht unbedingt. Das habe ich nicht geäußert. Ich sagte, dass Du das erschaffst, worauf Du Dich konzentrierst.

CARL: Konzentrieren. Es gibt also einen Unterschied zwischen dem sich Konzentrieren und dem Denken?

ELIAS: Ja. Es gibt einen Unterschied zwischen Konzentration und der Aufmerksamkeit und auch zwischen Konzentration und Denken.

CARL: Weil das Denken nicht die Manifestation erschafft.

ELIAS: Richtig.

CARL: Das tut die Konzentration, das Begehren oder was auch immer.

ELIAS: Ja.

CARL: Wie erkennt man beispielsweise im Alltag den Unterschied zwischen einem zwanglosen Gedanken und …? Ich würde sagen, dass es mit der Absicht zusammenhängt, was man wirklich tun will statt nur darüber nachzudenken.

ELIAS: Richtig, aber dies wird auch durch Glaubenssätze beeinflusst.

CARL: Was die Sache mit dem Prostata-Krebs anbelangt, als ich anfing, die Sitzungs-Niederschriften zu lesen und dann mit der Einnahme von Kräutermedizin aufhörte, weil ich dachte, dass ich das auf eine schöpferische Weise in den Griff bekommen kann, erhöhten sich beim Bluttest die Werte, was bedeutet, dass der Krebs wieder anfing, sich auszubreiten. Ich hatte dies also nicht wirklich im Griff, denn ich dachte mehr daran als dass ich mich darauf konzentriert hätte. Ich kann also nicht sagen, dass ich meine Meinung geändert hatte und der Krebs nun verschwinden würde. Das tat er nicht, weil das nur Teil des Denkens war statt einer Konzentration auf jenen Aspekt.

ELIAS: Richtig mein Freund, und das ist signifikant.

CARL: Das ist der Unterschied zwischen einem ihn verschwinden Lassen oder auch nicht.

ELIAS: Richtig. Das signifikante Element hierbei hängt mit den Glaubenssätzen zusammen. Du hast Recht. Du kannst Deine Gedanken erheblich ändern, aber das wird die Manifestation nicht verändern, denn Gedanken erschaffen nicht Eure Realität. Gedanken übersetzen lediglich das, was Ihr Euch selber kommuniziert. Aber wenn Ihr nicht auf Eure Kommunikationen achtgebt, kann es sein, dass Eure Gedanken nicht unbedingt akkurat übersetzen. Die Übersetzung durch die Gedanken mag also nicht unbedingt die Klarheit oder Gesamtheit Deiner Kommunikationen beinhalten. Es kann sein, dass Du Dir nur eine teilweise Übersetzung offerierst.

In dieser Situation ist es signifikant, dass Du Dir erlaubst, darauf achtzugeben, welche Glaubenssätze Dich beeinflussen und ob Du Dir tatsächlich erlaubst, Deine Glaubenssätze zu akzeptieren und sie anzuerkennen, oder ob Du sie stattdessen bekämpfst und versuchst, sie zu eliminieren, denn das generiert das Gegenteil von dem, was Du haben willst.

Viele Individuen haben die Vorstellung, dass es besser, spiritueller oder mehr erleuchtet wäre, physische Manifestationen ohne Einschalten, Interaktion oder Kooperation Anderer zu verändern, dass es besser wäre, diese selber auf kosmische Weise und ohne Hinzuziehen irgendeiner Methode zu verändern. Das ist ein signifikantes Missverständnis, und dies bietet auch ein signifikantes Potential für Enttäuschungen und Herabsetzen des Selbst.

Was Ihr nicht bestätigt ist, dass fast alle Eure Richtungen/Ausrichtungen/Regie (directions) in der physischen Realität irgendeine Form oder Methode miteinschließen, denn das ist die Art und Weise, wie Ihr Euch selbst Informationen offeriert. Ihr generiert Prozesse. Diese Prozesse sind Eure individuelle Methode, um einen bestimmten Wunsch zu verwirklichen.

Es ist wichtig, Deine Glaubenssätze zu erkennen und zu verstehen, dass es durchaus möglich ist, einen Glaubenssatz zu äußern und zugleich mit diesem Glaubenssatz nicht einverstanden zu sein. Du magst den Glaubenssatz hegen, dass Ärzte und medizinische Verfahren erfolgreich sind, und dass die Ärzte über hinreichend Wissen verfügen, um Dir zu helfen, ein erwünschtes Endresultat bei einer bestimmten Manifestation zu erschaffen, aber Du magst zugleich mit ihren Methoden nicht einverstanden sein, was jedoch nicht bedeutet, dass Du diesen Glaubenssatz nicht hegst. Dies kann Opposition/Widerstand in Dir erschaffen.

Deshalb ist es wichtig, aufrichtig zu evaluieren, welche Glaubenssätze Du selbst äußerst und hegst und zu erkennen, dass jeder von Dir geäußerte Glaubenssatz sehr, sehr viele unterschiedliche Einflüsse umfasst. Und hier liegt Deine Freiheit, denn Du hast die Freiheit zu wählen, welche Einflüsse mehr in Einklang mit Deinen Vorlieben sind, aber das erfordert auch das Erkennen Deiner Vorlieben.

Im Hinblick auf ein Nicht-Wohlbefinden/Krankheit kannst Du ein bisschen feststecken, wenn Du nur auf eine Vorliebe achtgibst, nämlich dass Du es vorziehst, dieses Nicht-Wohlbefinden nicht zu haben, doch das ist ziemlich an der Oberfläche und spricht nicht alle Faktoren an, die Dich beeinflussen, dieses Nicht-Wohlbefinden zu erschaffen, und es ist nicht die effizienteste Methode für Dich individuell, das Nicht-Wohlbefinden anzusprechen und dieses zu verändern.

Nicht-Wohlbefinden ist keine konstante Äußerung. Es schwankt in Verbindung mit der Aufmerksamkeit und der Konzentration. Wie Du bei der Ferse bemerkst hast, empfindest Du manchmal keine Beschwerden, weil Du nicht darauf geachtet und Deine Aufmerksamkeit abgelenkt hast. Schmerz erfordert Aufmerksamkeit. Du empfindest keinen Schmerz, solang Du ihm nicht Deine Aufmerksamkeit zuwendest.


Session 1841
Thursday, September 15, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 05:31 
Supraselbst
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TERRI: Seit ein paar Monaten hören meine Blutungen nicht auf. Außerdem gibt es ein Juckreiz-Problem. Ich habe alles unternommen, was mir einfiel und scheine es nicht stoppen zu können.

Ich habe einige Eindrücke und denke, dass es mit der Beziehung mit Jeff seit Mitte Juli zu tun hat. Zunächst dachte ich, dass ich das erschuf, weil ich noch mit ein paar anderen Typen Sex hatte, und nicht immer mit Kondomen. Ich dachte, dass ich das erschaffe, um mir zu zeigen, dass ich nicht schwanger bin. Aber dann hörte es nicht auf, und ich dachte mir, dass es vielleicht mit Furcht bzw. Vertrauen sowie mit hindurchträufelnden intimen Beziehungen (anderer Fokusse) zu tun hat. Ich hatte den Eindruck, dass ich versuche, starke gesundheitliche Glaubenssätze in Bezug auf intime Beziehungen loszuwerden. Neulich fühlte ich mich wie eine offene Wunde, die nicht heilt und dauernd weiter blutet.

Was das Jucken anbelangt, dachte ich, dass ich das als Erinnerung an die von mir erschaffene konstante Irritation bei Zeus erschuf, der ständig seine Pfoten leckt, und vielleicht will ich das von ihm wegnehmen.

ELIAS: Alle Deine Eindrücke sind richtig, und was tust Du?

TERRI: Ich hasse es, zum Arzt zu gehen, weil ich weiß, dass ich das erschaffe, aber neulich musste ich ihn anrufen, um Pillen zu bekommen, die das bis zum Sonntag stoppten, weil ich diesen Mann nur einmal in der Woche oder jede zweite Woche sehe, und ich weiß, dass ich auch das erschaffe.

Einerseits möchte ich ihn gerne häufiger sehen, aber ich weiß, dass ich das verdränge und wahrscheinlich deshalb nicht erschaffe, weil ich diese Angst habe, dass er mich, je mehr Zeit wir miteinander verbringen, umso weniger mögen wird, oder wenn er mehr über meine Kinde erfährt, das ihn vertreiben und er mich nicht mögen wird, wenn wir nicht ausschließlich glückliche Zeiten miteinander verbringen.

Das sind allesamt starke Glaubenssätze aus alten Beziehungen, und jetzt, da ich ihm begegnet bin, kommen sie alle zurück. Ich hatte sie sechs Jahre lang irgendwie vergessen, und jetzt kehren sie zurück, nachdem ich ihn schon mehr als nur ein paar Mal getroffen habe und wir anscheinend in unsere Beziehung vorankommen.

ELIAS: Und Du generierst Furcht, opponierst gegen Dich selbst und kritisierst Dich.

TERRI: Das ging mir auf. Ich hatte jedoch nicht erkannt, wie sehr ich mich kritisiere. In dieser Woche habe ich viel geschrieben, und ich erwischte mich dabei, wie oft ich mich selbst in Bezug auf ihn kritisiere, dass er zu viel Arbeit hat, um mich anzurufen oder dass er sich um wichtigere Dinge kümmern muss als an mich zu denken oder mich zu treffen. Ich habe mich bei vielem erwischt, und das anerkenne ich an mir.

ELIAS: Ja, denn da Du dies erkennst, erlaubst Du Dir auch, es anzusprechen. Nun geht es ums Unterbrechen dieser automatischen Erwiderungen und der gewohnten Muster der Selbstkritik, der Furcht und Opposition gegen Dich selbst – was die stärkste von Dir derzeit projizierte Energie ist - diese ständige Opposition gegen Dich selbst. Ein Element dabei ist es, auf eine Dich selbst enorm kritisierende Weise persönliche Verantwortung für Andere und deren Entscheidungen zu übernehmen.

Wenn Du weiterhin diese Energie projizierst, generierst Du ein starkes Potential, Dich selbst zu boykottieren und Dich erheblich zu enttäuschen. Es ist wichtig, nicht nur zu erkennen, wie oft Du Dich selbst kritisiert, sondern Dich nicht noch für Deine Selbstkritik zu kritisieren.

TERRI: Das verstehe ich nicht.

ELIAS: Dich nicht noch mehr für Deine Selbstkritik zu kritisieren und somit noch mehr Enttäuschung für Dich zu erschaffen, weil Du bemerkst, wie oft Du Dich kritisierst. Das verstärkt nur diesen Kreis und verewigt ihn. Ich schlage vor, eine tägliche Entspannung miteinzubeziehen, weil Du eine beachtlich körperliche Anspannung generierst, was zu diesen Blutungen und auch dazu beiträgt, dass Du andauernd Furcht hegst und Dich kritisierst.

Erlaube Dir, Dich zu entspannen und inkorporiere täglich eine Handlung, die Dir zu lächeln erlaubt. Offeriere Dir etwas, was Dich zum Lächeln bringt. Wertschätze ein Element, einen Aspekt von Dir selbst. Es ist wichtig, diesen Energiefluss zu unterbrechen, und das kannst Du am effizientesten bewirken, indem Du Dich wertschätzt und aufrichtig das anerkennst, was Du zustande bringst. Immer wenn Du bemerkst, dass Du Dich kritisierst, lobe eine Leistung von Dir an diesem Tag, ganz egal was es auch wäre. Wenn Du der Selbstkritik mit der gleichen Menge Anerkennen Deiner Erfolge entsprichst, wird das die Energie verändern und diesen Energiestrom der Selbstzweifel wesentlich unterbrechen.

Seit unserem letzten Gespräch bist Du enorm vorangekommen, aber Du generierst auch ein bisschen eine eigene Gefahrenzone, da Du zu gewohnten Erwiderungen neigst und sie erlebst. Erinnere Dich, dass Glaubenssätze nicht eliminiert werden. Eine Weile hast Du sie vielleicht nicht geäußert, da sie nicht getriggert wurden, aber nun werden sie ausgelöst und sind nicht verschwunden. Du hattest lediglich mehr auf Dich selbst achtgegeben und Dich um bestimmte Einflüsse nicht gekümmert. Doch nun erkennst Du, dass Du möglicherweise wieder eine intime Beziehung erschaffst, was die Furcht und jene automatischen Assoziationen auslöst, dass Du möglicherweise nicht weißt, wie Du eine intime Beziehung erschaffst oder die Beziehung wieder sabotieren könntest oder auch, dass dies Verletzlichkeit und Preisgabe erfordert und Du nicht sicher bist, ob Du das anheuern willst.

(Ausschnitt)

TERRI: Ich denke, dass mein Anerkennen dessen, wie ich in jüngster Zeit die Dinge erkenne…

ELIAS: Ja, das sind löbliche Erfolge. Mein Vorschlag, Dich selbst auch für Leistungen zu loben, bei denen keine Anderen involviert sind, dient dazu, Dich zu veranlassen, mehr auf Dich selbst achtzugeben und mehr damit vertraut zu werden und dies somit zu automatisieren.

TERRI: Ich habe wirklich gewürdigt, wie ich in jüngster Zeit meinen Körper erschuf und habe mich darüber gefreut und oft das, was ich erschuf, wertgeschätzt. In jüngster Zeit gefällt mir mein Aussehen sehr. Ist es das, was Du meinst.

ELIAS: Ja.

TERRI: Ich habe mit diesem Tun viel Zeit verbracht und anerkenne auch meine Fähigkeit beim Radfahren. Auf dem Rad verbringe ich viel Zeit damit, wertzuschätzen und anzuerkennen, wie gut ich das mache, welch lange Strecke ich fahren kann und wie wohl ich mich dabei fühle.

ELIAS: Prima. Das ist genau das, wovon ich spreche, denn dies ist nützlich/wohltuend.

TERRI: Ich werde also mehr Zeit damit verbringen. Wenn Du von täglicher Entspannung sprichst, was wäre sinnvoll, eine halbe oder eine ganze Stunde?

ELIAS: Etwa 30 – 45 Minuten täglich.

TERRI: Und in dieser Zeit sollte ich gar nichts denken, oder mich selbst wertschätzen oder was tun?

ELIAS: Erschaffe in dieser Zeit einer friedliche und angenehme Visualisierung.

TERRI: Egal was? Ich könnte mir ausmalen, mich am Strand zu entspannen oder etwas dergleichen?

ELIAS: Ja, und beziehe Sinnens-Informationen mit ein.

TERRI: Wie beispielsweise den Sand unter meinen Füßen zu fühlen?

ELIAS: Ja. Beziehe alle Deine externen Sinne in Deine Visualisierung mit ein. Du denkst nicht unbedingt sondern erlebst es, was es ermöglichen wird, bis zu dem Punkt in die Visualisierung einzutauchen, wo Du allen externen Input ausschließt. Dies wird Dir das Fokussieren und ein echtes Entspannen ermöglichen, wobei sich Dein gesamter Körper entspannen wird, was auch in Verbindung mit den Blutungen hilfreich sein kann.

Session 1842
Thursday, September 15, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 05:37 
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

GAST: Seit 1 ½ Jahren studiere ich das Manifestieren und die Macht des Höheren Selbst, und manchmal klappt es perfekt, doch dann, sobald ich irgendetwas manifestiert habe - meist mit Lichtgeschwindigkeit, wenn ich es schaffe, mich mit meinem wirklich Selbst zu verbinden – fange ich an zu befürchten, dass ich es wieder verlieren könnte, oder dass es nur so und so lange gut geht, oder dass ich vielleicht nicht so gut im Manifestieren bin usw. Ich verliere meinen Glauben und mein Vertrauen in mich selbst, und mit jedem Mal, wenn das passiert, wird meine Depression schlimmer.

Die hauptsächliche Sache ist meine Beziehung mit M., meinem Geliebten. Ich liebe ihn so sehr, und er sagt, dass er mich liebt. Aber er bekommt es schnell mit der Angst zu tun, weil er früher so sehr verletzt wurde. Wir sind seit drei Jahren immer wieder zusammen und wieder auseinander. Nachdem ich die Niederschriften über Beziehungen gelesen habe, habe ich diese Prinzipen angewandt, und in den drei vergangenen Wochen scheint das richtig funktioniert zuhaben. Wir sind wirklich sehr weit gekommen, er und ich, und ich bin wirklich glücklich. Aber dann möchte ich gerne wissen, wie ich machen kann, dass ich mir weiterhin selbst vertraue, damit ich ihn nicht wieder verliere, und wie ich wirklich in Kontakt mit mir selbst komme und dies bleibe, ohne dass ich das wieder verliere. Und ich möchte auch gerne wissen, warum ich das überhaupt tue.

ELIAS: Du kritisierst und zweifelst Dich selbst an, weil Du Dich von Dir selbst ablenkst. Das wird auch dadurch beeinflusst, dass Du Deine Aufmerksamkeit in Vergangenheit oder Zukunft projizierst.

Ihr alle habt in dieser physischen Realität eine Wahrnehmung, die Gedächtnis/Erinnerungsvermögen (memory) und etwas Vorwegnahme oder Projektion der Zukunft miteinschließen. Das ist die Art und Weise, wie Ihr normalerweise funktioniert. Die meisten, die Konflikt, Verwirrung, Furcht, Frust, Zweifel oder Kritik generieren, projizieren ihre Aufmerksamkeit ausschließlich in die Vergangenheit oder in die Zukunft unter Ausschluss des Jetzt. Es ist enorm wichtig und signifikant, eine ständig auf das Jetzt gerichtete Aufmerksamkeit miteinzubeziehen und in Euch selbst präsent zu sein. In Euch selbst präsent zu sein, das lenkt Euch nicht von Eurer Interaktion mit anderen Individuen und auch nicht davon ab, auf diese achtzugeben, aber es hält auch simultan Eure Aufmerksamkeit auf Euch selbst im Jetzt. Das ist der wichtigste Punkt, um Dein Vertrauen andauernd zu bekräftigen und es Dir zu erlauben, Deine Energie vorsätzlich auf eine Weise zu handhaben, um das zu erschaffen, was Du haben willst.

Was Beziehung anbelangt, so ist es wichtig, dass Du Deine Aufmerksamkeit beständig auf Dich und auf das fokussierst, was Du äußern willst statt auf das, was Du „vom anderen Individuum“ haben willst, dann das Letztere setzt nur ein enormes Enttäuschungspotential in Bewegung. Wenn Deine Aufmerksamkeit auf das gerichtet ist, was Du vom anderen Individuum haben willst, generierst Du Erwartungen, und diese projizieren automatisch eine Energie der Bedrohung, was das andere Individuum spürt, und es empfängt jene Energie als bedrohlich. Die Erwiderungen können unterschiedlich geäußert werden, aber höchst wahrscheinlich sind sie von der Art, die Du als negativ oder als Widerstand/Opposition wahrnehmen würdest.

Im Allgemeinen reagieren die meisten Individuum auf eine bedrohliche Energie mit Verteidigung, was ebenfalls eine Oppositionsenergie ist. Es ist auch wichtig, Dir Deinerselbst gewahr zu sein und zu erkennen, ob „Du“ eine Verteidigungsenergie projizierst. Wie gesagt, Verteidigung ist Widerstand/Opposition. Wenn Du also erkennst, dass Du eine verteidigende Energie äußerst, kannst Du auch wissen, dass Du eine Oppositions-Energie projizierst, was es Dir ermöglicht, die Energie zu verändern und eine Energie der Kooperation statt der Opposition zu generieren. Selbst wenn Du anderer Meinung als das andere Individuum bist, ist Zustimmung keine Voraussetzung für eine Kooperation.

Du kannst verschiedene Übungen machen, die Dir helfen können, Dich daran zu erinnern, in Dir selbst präsent zu sein und Deine Aufmerksamkeit im Jetzt zu halten. Das Praktizieren dieser Übungen wird es Dir erlauben, mehr damit vertraut zu werden, Deine Aufmerksamkeit im Jetzt zu halten, und es wird Dich ermutigen, Dich selbst mehr wertzuschätzen. Wenn Du Dich selbst wertschätzt, projizierst Du eine Energieart, die für andere Individuen sehr attraktiv ist, was sie dadurch erwidern, dass sie sich von Dir angezogen fühlen, denn Individuen werden von dem angezogen, was sie als attraktiv wahrnehmen.

Ich schlage vor, dass Du mehrmals täglich irgendeine Leistung anerkennst, die Du an diesem Tag geäußert hast. Es spielt keine Rolle, ob Du die Leistung als groß oder als klein einschätzt. Es geht darum, Dass Du sie bemerkst und Dich selbst bestätigst und Deine eigenen Leistungen wirklich anerkennst, unabhängig davon was sie sind. Das ist eine Übung, die Dir helfen und Dich ermutigen wird, auf das achtzugeben, was Du während Deines Tages tust. Es ist auch für Dich wichtig, mindestens zweimal täglich irgendeine Wertschätzung für Dich selbst zu generieren.

GAST: Beispielsweise?

ELIAS: Das ist egal. Du kannst die Farbe Deiner Augen, die Größe Deiner Füße oder eine bestimmte Energie, die Du im Verlauf des Tages geäußert oder irgendeine Handlung, die Du angeheuert hast, wertschätzen. Es ist egal, was es ist. Es geht darum, dass Du tatsächlich eine aufrichtig Wertschätzung irgendeines Elementes Deinerselbst innerhalb des Tages generierst. Das ist wichtig. Du generierst bereits Wertschätzung für das andere Individuum. Nun ist es wichtig, dass Du in gleichem Maße Wertschätzung für Dich selbst generierst. Das wird Deinen Wert Deinerselbst und Dein Vertrauen in Dich selbst bestärken, was Dir helfen wird, Deine Aufmerksamkeit im Jetzt zu halten, und das ist wichtig.

Wenn Du erkennst oder bemerkst, dass Du Deine Aufmerksamkeit projizierst und Du sie unter Ausschluss Deinerselbst auf das andere Individuum fokussierst, kritisiere Dich nicht. Bestätige lediglich, dass Du erkennst, dass es das ist, was Du tust und lasse vorübergehend das andere Individuum verschwinden. Das erlaubt es Dir, Deine Aufmerksamkeit erneut auf Dich zu fokussieren. Es gewährt Dir einen Augenblick des Innehaltens, um ein vorsätzliches Zögern oder eine vorsätzliche Pause zu erschaffen, und in dieser Pause kannst Du das evaluieren, was „Du“ tatsächlich äußerst, fühlst und haben willst.

Und dann fokussiere Dich in Deiner Interaktion mit dem anderen Individuum neu und erlaube Dir, irgendeine Wertschätzungsäußerung Deinerselbst und des anderen Individuum zu generieren. Nochmals, es ist egal was das nun wäre, denn schon alleine das Generieren jener Wertschätzung verändert die Energie, die zwischen Dir und dem anderen Individuum ausgetauscht wird. Ein solcher Vorgang ist auch für das andere Individuum sehr bestärkend, denn er generiert eine kooperative und sichere Umgebung, weil es weder Bedrohung und noch Erwartungen gibt.

Sei auch auf der Hut vor Erwartungen, die Du Dir selbst auferlegst, das ist wichtig. Denn das Generieren von Erwartungen an Dich selbst, das ist eine weitere Falle, die Dich beeinflussen kann, um nach Euren Begriffen Deinen festen Stand beim Vertrauen auf Dich selbst zu verlieren. Denn wenn Du in Verbindungen mit dem anderen Individuum Erwartungen an Dich selbst generierst, führt Dich das viel leichter zu Kompromissen und einem Vergleichen.

Kompromisse und Vergleichen sind keine Kooperation. Beides sind Oppositionsäußerungen, die im allgemeinen Konflikt oder Unbehagen generieren. Deshalb ist es wichtig, Dir gewahr zu sein, dass Du auch keine Erwartungen an Dich selbst dahingehend generierst, was Du in Verbindung mit dem anderen Individuen tun oder nicht tun solltest. Erinnere Dich daran, Deine Aufmerksamkeit auf Dich und auf das zu fokussieren, was Du haben willst und nicht auf das, was Du anheuern oder nicht anheuern solltest.


Session 1846
Sunday, September 18, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 06:19 
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http://www.eliasweb.org/
http://www.eliasforum.org/digests.html

Die folgende Übersetzungsausschnitte stammen von der Elias-Website, wo Ihr auch die ganze Sitzung nachschlagen könnt http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=1861&L=1



ELIAS: … Wir haben viele Jahre über Annahme gesprochen, und viele Individuen meinen, dass sie annehmen und verstehen. Und was macht ihr wirklich? Was drückt ihr aus? Ihr rechtfertigt euch, verteidigt eure Vorlieben, eure Glaubensannahmen, eure Absichten, eure Meinungen und eure Beobachtungen.

Was ist Verteidigung?

DONNA: Opposition.

ELIAS: Opposition! Wir haben Opposition eingehend behandelt. Ich habe mit vielen, vielen Individuen über die Bedeutung von Gleichgewicht und Zusammenarbeit gesprochen - nicht von Kompromiss, Sich-Fügen und Verteidigung, sondern von Zusammenarbeit und davon, aus dieser Zusammenarbeit ein Gleichgewicht zu erzeugen. Ich habe mit euch allen besprochen wie wichtig es besonders in dieser Zeit ist, keine Extreme zu erzeugen, aber ihr erzeugt Extreme.

Und ihr seid an diesen Massenereignissen nicht einfach aus dem Grund nicht beteiligt, weil ihr daran nicht physisch teilnehmt. Wenn ihr von irgendeinem Ereignis erfahrt, nehmt ihr daran teil, da ihr es auch erschafft, denn sonst würdet ihr es nicht wahrnehmen, aber ihr nehmt es wahr. Ihr bemerkt es alle. Und verhaltet ihr euch verantwortlich? Nein. Achtet ihr wirklich auf eure Energie und was ihr erschafft und in jedem Moment ausdrückt? Nein. Achtet ihr dauernd bewusst auf die Energie um euch herum? Nein.

Das ist der Punkt. Ihr könnt bis zum von euch so genannten Ende aller Tage debattieren. Das wird euch keine Bewusstseinserweiterung bringen. Das wird eure Fragen um nichts besser beantworten als jetzt. Das ist der Punkt, deswegen haben wir mit einander zu tun, damit ihr euch Information zukommen lasst, wie ihr diese Aktionen vollbringt.

Ihr seid euch alle der Bedeutung von Gleichgewicht bewusst. Ihr wollt alle eure eigene Freiheit ausdrücken und innerlich im Gleichgewicht sein. Ihr wollt ausgeglichen und in euch zentriert sein. Ihr wollt alle annehmen. Ihr wollt eure Freiheit und Selbstbestimmung. Ihr vollbringt das, indem ihr auf euch und eure Energie achtet.

Worauf habt ihr in der heute vorangegangenen Diskussion geachtet? Habt ihr auf euch geachtet? Nein. Ihr habt auf die Person geachtet, die spricht.

ELLA: Ich verstehe, was du über Konfrontation sagst, aber wenn ich meine Meinung äußere, sage ich einfach, was ich fühle ...

ELIAS: Ich verstehe ...

ELLA ... und erwarte nicht, dass das jeder akzeptiert. Ich bin nicht verletzt, wenn sie das nicht machen.

ELIAS: Das ist nicht der Punkt. Bist du dir deiner Energie bewusst?

ELLA: Meinst du, wenn ich meine Meinung ausdrücke, und jemand damit nicht einverstanden ist, und ich anderer Meinung bin?

ELIAS: Bist du dir deiner Energie bewusst und welche Art von Energie du projizierst?

ELLA: Ich kann nicht unbedingt sagen, dass ich es war.

ELIAS: Richtig. Das ist der Punkt.

EDWARD: Wenn du darüber redest, über die Energie redest, kann ich dir folgen. Da das mein letzter Fokus ist und das keine Schule ist – wie etwa im Buddhismus, wo man nach Erleuchtung sucht und nur dann nicht wiedergeboren wird, wenn man erleuchtet ist -, wenn ich also nicht erleuchtet sein muss, wenn ich gehe, wozu dann das alles? Welchen Unterschied macht es? Verstehst du, was ich meine?

ELIAS: Ja. Der Unterschied liegt in dem, was du willst. Was willst du?

EDWARD: Ich weiß nicht – ich gehe ja weg! (Lachen)

ELIAS: Aber nicht jetzt! Du bist jetzt da - oder du bist vielmehr nicht präsent sondern existierst nur in dieser physischen Realität. (Lachen)

EDWARD: Bist du ein bisschen schlecht aufgelegt heute? (Lachen, und Elias kann sich vor Lachen nicht mehr halten)

ELIAS: Es ist wichtig, dass ihr versteht, worauf es ankommt. Ihr wollt glücklich sein. Ihr wollt kein Trauma erleben.

EDWARD: Wieso glaubst du das? Vielleicht ist das mein Glück. Ich sage nicht, dass es das ist ...

ELIAS: Das wäre eine Wahl, aber der Grund weshalb ihr mich einbezieht ist im Grossen und Ganzen, dass ihr kein Trauma ausdrücken und erleben wollt. Wolltet ihr Trauma ausdrücken oder erleben, würdet ihr nicht mit mir reden. Das ergäbe keinen Sinn.

Denn ich spreche mit euch, um Trauma zu vermeiden und damit ihr euch informieren könnt, wie ihr euch eurer bewusst sein und erschaffen könnt und findet, was ihr wollt.

Ja?

BARRY: Heißt das, wenn man seine Meinung äußert, achtet man nicht auf seine Energie?

ELIAS: Nicht unbedingt. Aber in dieser Interaktion, die ihr euch als Beispiel dafür, was ich euch sage, erschaffen habt, habt ihr gezeigt, wovon wir sprechen und womit wir umgehen, und dass es darauf ankommt zu erkennen, wie ihr nicht auf eure Energie achtet. Wie sollt ihr eure Energie bewusst einsetzen, um zu erschaffen, was ihr in jedem Moment wollt, wenn ihr euch nicht dessen bewusst seid, was eure Energie tut, und wie ihr sie projiziert?

GAIL: Also kann man merken, dass man eine Energie projiziert, wenn man eine Emotion hat. In der Diskussion wurde Energie hin und her projiziert, sie wurde einander einfach entgegen geschleudert, anstatt in sich zu ruhen und seine Meinung zu äußern ohne sie aufzudrängen.

ELLA: Ich stimme dir zu. Aber was ich dich fragen möchte - wenn wir zur Unterbrechung zurück gehen könnten, als Barry darüber sprach, dass er meint, dass es durch religiöse Glaubensannahmen verursacht sei, und Dale und Edward anderer Meinung waren - könntest du ein Beispiel nennen, wie es besser gemacht werden kann. Ich verstehe, was du zu erklären versuchst, aber ich glaube, dass viele Leute hier es nicht verstehen. Wie sagt man etwas ...

DALE: Ich habe bemerkt, dass meine Aufmerksamkeit an einem gewissen Punkt bei ihm war. Sie war außerhalb von mir, meine Aufmerksamkeit war nach außen projiziert, und ich war in Opposition. Wenn ich mir meiner Energie bewusst bin, habe ich das Gefühl, als wäre er ein Ausdruck von mir.

ELLA: Du schließt ihn mit ein, anstatt ...

DALE: Es fühlt sich wie eine Spiegelung an. Ich betrachte es als eine Spiegelung oder einen Ausdruck, durch den ich mich sehe. Aber als ich mich in Opposition begab und er etwas von mir Getrenntes wurde, war meine Aufmerksamkeit überhaupt nicht bei mir. Sie war ganz bei ihm.

JEN N: Wir leben in einer Gesellschaft und wollen derselben Meinung sein. Ich glaube, das ist etwas, das auch en masse geschieht. Wir leben in einer Gesellschaft und haben alle unsere eigenen Standpunkte und Meinungen und glauben alle, dass sie richtige und gültige Wahrnehmungen sind. Man will, dass einem jeder zuhört und zustimmt. Wir wollen alle Übereinstimmung und sind uns nicht sicher, was richtig ist und was man machen soll mit den ganzen ...

ELIAS: Lass mich auch zuallererst sagen, ihr fragt nun wieder „Wie?“, und darauf ist die erste antwort: „Hört zu“. Ihr könnt nicht zuhören, wenn ihr projiziert. Es kann anfänglich etwas schwierig sein, auf eure Energie zu achten, da das ungewohnt ist und viele Individuen nicht einmal merken, wie ihre Energie ist.

Ihr erzeugt ein Energiefeld, alle von euch. Dieses Energiefeld wird von den Energiezentren in eurem physischen Körper geschaffen, die nach außen strahlen und dieses Energiefeld erzeugen, das euren physischen Körper umgibt. Diese Energie wird in jeder Handlung, die ihr setzt, in einer Projektion nach außen entsprechend verändert.

Wenn ihr irgendetwas fühlt, drückt sich diese Energie stärker aus. Wenn ihr einen neutralen Zustand erlebt, drückt sich eure Energie viel ruhiger und gleichmäßiger aus. Wenn ihr irgendeine Art von Aufregung in euch erzeugt, was immer ihr nach außen hin ausdrückt - ungeachtet des Tons, ungeachtet dessen, was ihr sagt - ist die Energie, die projiziert wird, heftig und stark, und sie wird genau so empfangen, wie sie ausgedrückt wurde, nämlich als Opposition.

Es gibt viele, viele Formen von Opposition. Sie wird nicht nur als Aggression ausgedrückt. Ihr könnt eure Meinung äußern und nicht gegen ein anderes Individuum sein. Wenn ihr eure Meinung aus der Position des Sich-Mitteilens und der Zusammenarbeit mit dem anderen Individuum in Zusammenarbeit mit ihm äußert, drückt ihr kein Dagegen-Sein aus. Ihr fordert auch das andere Individuum nicht heraus, wenn ihr zusammenarbeitet. Ihr stellt euch nicht als richtig oder irgendeinen Ausdruck des anderen Individuums als falsch hin.

Zustimmung ist für Zusammenarbeit nicht nötig. „Mögen“ ist für Zusammenarbeit oder Annahme nicht nötig. Es ist nicht notwendig, dass ihr einen Ausdruck oder ein Verhalten oder eine Manifestation mögt, um zusammenzuarbeiten und anzunehmen.

Wie ich schon oft gesagt habe, am schwierigsten ist es, Unterschied anzunehmen. Ihr reagiert in unterschiedlichen Abstufungen automatisch auf Unterschied. Unterschied erzeugt automatisch Bedrohung, die als automatische Reaktion Verteidigung erzeugt. Verteidigung ist eine eurer stärksten Äußerungen von Opposition. Wenn ihr irgendetwas verteidigt, projiziert ihr Oppositionsenergie, was für ein anderes Individuum eine Bedrohung darstellt – auf die im Allgemeinen mit Oppositionsenergie reagiert wird, weil ihr erschafft und euch spiegelt, was ihr ausdrückt. So erzeugt ihr euren Indikator dafür, wie ihr auf eure Energie achtet.

Wenn euch jemand Opposition reflektiert - das kann wie gesagt auf viele, viele verschiedenen Weisen ausgedrückt werden - wenn ihr also opponierende Energie von einem Individuum empfangt, habt ihr das zuerst erzeugt und das andere Individuum reflektiert das. Ihr ALLE macht das miteinander. Jedes einzelne Individuum, mit dem ihr in jedem Moment auf irgendeine Weise zu tun habt, habt ihr in diesem Moment präzise, fehlerlos und aus einem speziellen Grund angezogen. Unbekannter oder Freund, Familie oder Feind, jedes Individuum, mit dem ihr zu tun habt, habt ihr in dem Moment angezogen, weil dieses bestimmte Individuum auf irgendeine Weise genau eure Energie reflektiert. Das ist eure Anzeige für eure Energie.

Unterschied stellt eine Herausforderung dar, aber es ist nicht unmöglich, ihn anzunehmen. Dafür ist erforderlich, darauf zu achten, was IHR tut.

Ihr könnt auch euren physischen Körper als Indikator eurer Energie nehmen. Ist in diesem Moment euer physischer Körper in einem entspannten Zustand oder nehmt ihr irgendeine Spannung in irgendeinem Bereich eures physischen Körpers wahr? Was macht ihr gerade? Welche Haltung nehmt ihr ein?

Wenn ihr mit einer anderen Person zu tun habt und miteinander redet und es eine Debatte oder intensiver wird, wie ist dann eure Energie? Setzt ihr euch aufrechter hin? Neigt ihr euch vor? Das ist ein Energieausdruck, der das andere Individuum herausfordert. Wenn ihr euch größer macht, werdet ihr herausfordernder. Ist eure Stimme ruhig oder wird sie lauter? Ist euer Solarplexus entspannt oder ist er fest angespannt? Sind eure Schultern entspannt oder hochgezogen?

Es gibt viele physische Indikatoren, auf die ihr im Allgemeinen nicht achtet. Euer Körper schickt euch dauernd viele Mitteilungen. Meistens achtet ihr nicht auf euren Körper und wie ihr euch ausdrückt.

Ein weiterer guter Indikator ist, wie ihr Acht gebt, wenn ihr euch eurer bewusst seid. Wenn ihr euch eurer wirklich bewusst seid, seid ihr eurer nicht unter Ausschluss von allem, was euch umgibt, bewusst. Ihr seid euch all dessen, was euch umgibt, bewusst; ihr seid euch der Energie um euch herum bewusst und wie sie zum Ausdruck kommt.

(Ausschnitt)

RODNEY: Weil, es kommt mir vor, mit jemandem zusammenzuarbeiten heißt einfach, dass man die Tatsache annimmt (im Sinne von nicht bewerten), dass ich denke, sie haben mit etwas Unrecht.

ELIAS: Ja, du hast tatsächlich recht. Jeder von euch hat seine eigenen Wahrheiten. Wir haben Wahrheiten als eure eigenen Glaubensannahmen definiert, die ihr für absolut gültig haltet und nicht einmal in Frage stellt.

In diesen Wahrheiten gibt es einen Bezug zu Vorliebe, und, wie wir festgestellt haben, sind eure Wahrheiten nicht schlecht. Sie sind eure Richtlinien. Sie sind eure individuellen Richtlinien, die euch dabei anleiten, wie ihr euch verhalten, wie ihr miteinander umgehen und wie ihr erschaffen sollt. Deswegen sind sie für euch persönlich gut, weil sie eure Richtlinien sind. Sie erlauben euch, euer Verhalten einzuschätzen. Sie beeinflussen euch auch, ein bestimmtes Verhalten nicht zu haben, da eure Wahrheiten Vorlieben und Abneigungen enthalten. Mit euren eigenen Wahrheiten sind Urteile verbunden. Eure Wahrheiten enthalten alle irgendetwas, das ihr für gut oder schlecht haltet.

Ihr beseitigt Glaubenssysteme nicht; ihr beseitigt Glaubensannahmen nicht. Ihr beseitigt deswegen auch Duplizität nicht. Ihr bewertet für euch weiter als gut und schlecht und richtig und falsch. Ihr ändert nur, dass ihr das nicht auf jedes andere Individuum in eurer Realität anwendet, da ihre Wahrheiten verschieden sein können. Darin liegt der Unterschied.

Es ist nicht notwendig zuzustimmen. Ihr könnt mit einem anderen Individuum zu tun haben, mit dem ihr nicht übereinstimmt, und es ist nicht notwendig, dass ihr eure Wahrheit verändert, um dem anderen Individuum Rechnung zu tragen. Es ist auch nicht notwendig, das andere Individuum zu belehren und zu überzeugen, dass eure Wahrheit stimmt. Sie kann für euch absolut gültig, und genau das ist wichtig, aber für das andere Individuum nicht absolut gültig sein. Es ist nicht notwendig, einer Meinung zu sein um zusammenzuarbeiten.

Ihr könnt Unterschiede ausdrücken, aber das ist nicht von Bedeutung. Das andere Individuum kann sagen, "Ich mache das so." und ihr könnt sagen, "Ich mache das anders.“ Ihr könnt hin und her diskutieren und eure Gründe nennen, warum ihr eine bestimmte Handlung auf eine bestimmte Weise macht, aber es ist eigentlich nicht von Bedeutung, weil das andere Individuum euch nicht beeinflusst oder ändert. Ihr drückt euch weiter entsprechend eurer Richtlinien aus.

Ein Individuum kann eine Wahrheit haben, dass Gewalt falsch ist und somit nicht ausgedrückt werden sollte. Ein anderes Individuum kann ein gewaltsames Verhalten an den Tag legen - aber ihr tut das nicht. Das ist der Punkt eurer Wahrheiten. Sie sind eure Richtlinien.

EDWARD: Aber wenn wir Opfer ihrer Gewalt werden ... Ich nehme an, du wirst mir sagen, dass ich das erschaffen habe. Aber entschuldige bitte, ich möchte lieber nicht von jemand, den ich erschaffen habe, in die Luft gejagt werden, nehme ich an. Ich weiß nicht, es gibt da eine sehr seltsame Dichotomie.

ELIAS: Aber du wirst gerade nicht in die Luft gejagt!

EDWARD: Genauso wie darüber zu sprechen, unterschiedlicher Ansicht über das Wetter zu sein (unhörbar) oder was auch immer für eine nette Idee ist. Ich kann da zustimmen, aber wenn es um extreme Gewalt geht ...

ELIAS: Ich verstehe, aber wenn du diese Opposition nicht in dir erschaffst, wirst du das nicht anziehen. Du wirst deswegen nicht daran teilnehmen.

EDWARD: Das ist schön, in Ordnung. Ich stimme da zu. Ich bin dabei.

ELIAS: Ihr erschafft die Situation der Teilnahme an einem solchen Szenarium. Ihr erschafft die Situation, diese Energie anzuziehen durch die Energie, die ihr projiziert. Wenn ihr keine Energie ausdrückt, die dagegen ist oder schützen soll, ist es unnötig, diese Art von Energie anzuziehen. Ihr zieht an, was euch reflektiert. Wenn ihr keine gewalttätige Situation wählt und selbst keine gewalttätige Energie ausdrückt, zieht ihr das nicht an.

EDWARD: Also habe ich die ganze New Yorker U-Bahn gerettet, weil ich nicht in die Luft gejagt werden wollte und mich wirklich sicher gefühlt habe! Wenn ich im Zug sitze, ist jeder sicher. Ich weiß nicht, ob ich ...

ELIAS: Du machst das schon. Du projizierst schon eine Energie, um das nicht anzuziehen.

EDWARD: Das gefällt mir.

ELIAS: (Lachen) Aber dieses Szenarium ist ein Beispiel dafür nicht zusammenzuarbeiten, zu überzeugen versuchen, nicht unbedingt auf gewaltsame Weise, aber in einer Art von Opposition, statt zu erkennen und einzuschätzen, wie euch die Meinung des anderen Individuums bedroht.

ELLA: Ich mache es nicht absichtlich, aber ich glaube wirklich, dass ich mich mehr wahrnehme, weil ich höre, was du sagst, und über all das lese. Aber ich nehme wahr, und es ist sehr präzise. Wenn irgendjemand nur versucht, mir einen freundlichen Rat zu geben, aber die Worte verwendet: „Du musst das tun.“ oder "Warum machst du nichts.“, merke ich sofort, wie sich mein Solarplexus anspannt, weil mir jemand seine Wahrheit aufdrängen will. Neuerdings nehme ich wahr, dass ich auch nicht versuche ... Ich habe mich immer geärgert und jetzt bearbeite ich es in mir. Ich verändere es zu etwas Angenehmeren und die Konfrontation verschwindet. Mache ich das tatsächlich?

ELIAS: Ja. Das ist auch ein Beispiel dafür, deine automatische Antwort zu bemerken und mit Absicht darauf zu achten, welche Art von Energie du ausdrückst. Du bemerkst den leichten Stich zu Beginn, die erste Reaktion abzuschirmen oder dich zu verteidigen. Aber dann erkennst du, dass du das verändern kannst, indem du dich selbst erkennst, dir erlaubst, dich mit Absicht zu entspannen und auszuwerten, worin die wahrgenommene Bedrohung besteht.

Wie bedroht dich dieses Individuum eigentlich? Denn nur darauf reagierst du verteidigend. Du hast automatisch eine Bedrohung wahrgenommen. Ob du das in Gedanken formulierst oder nicht, du reagierst automatisch energetisch und hast automatisch eine emotionale Kommunikation, die dir sofort sagt, dass du Bedrohung wahrnimmst und dich jetzt verteidigen sollst.

RODNEY: Ich habe eine Idee mitgeteilt und die andere Person sagt "Du hast Unrecht.“ Also fühle ich da energetisch eine Bedrohung.

ELIAS: Da ihr recht haben müsst. (Lachen)

RODNEY: Für mich ist zusammenzuarbeiten nur zu sagen: „Gut, du glaubst ich bin im Unrecht,“ und das wäre alles.

ELIAS: Ja.

RODNEY: Aber ich mache das nicht, weil ich glaube, dass ich etwas erklären muss.

ELIAS: Was eine Form von Verteidigung ist. Das erschafft diese kontroverse Energie, und die Interaktion geht weiter und kann eskalieren und Konflikte erschaffen.

Das sind Beispiele dafür, wie ihr bei zwei Individuen diese Handlungen und diese Energien einsetzen könnt. Ihr setzt sie ein, und welche Energie projiziert das nach außen? Opposition. Drückt das auch Gleichgewicht aus? Nein. Zu welcher Energie trägt das also bei?

RODNEY: Chaos.

ELIAS: Und Massenereignisse.

ELLA: Aber manchmal ist es nur in meinem Kopf. Wirkt sich das auch aus?

ELIAS: Das kann auch zu atmosphärischen Druckunterschieden beitragen. Ihr SEID beteiligt; ihr achtet nur nicht darauf oder seid euch dessen nicht bewusst, wie wichtig und wie mächtig ein Individuum ist. Es kann keine Masse ohne Individuen geben. Es kann kein Massenereignis ohne die Beteiligung kollektiver Energie geben.

Wenn ihr Opposition erzeugt - in eurer Arbeit, in eurer Familie, bei einem Freund, mit einem Individuum in einem Geschäft, von dem ihr glaubt, dass es etwas gegen euch hat, wenn ihr gerade etwas kauft - und ihr auf diese Energie mit Opposition reagiert, erzeugt ihr opponierende Energie. Diese Energie bleibt nicht auf den Raum beschränkt, in dem ihr steht. Diese Energie übersetzt sich ins Kollektiv.

Ihr seid alle ein Teil der kollektiven Energie. Ihr seid der Stoff, aus dem kollektive Energie besteht. Deswegen tragen die Konflikte, die ihr tagtäglich individuell erzeugt, in eurer Welt zur Energie bei, die extrem und aus dem Gleichgewicht ist.

ELLA: Du lehrst uns miteinander zu interagieren. Was ist mit dem Rest der Menschheit? Wir können nicht leugnen ... (der Rest geht im Lachen der Gruppe unter)

ELIAS: Das ist der Punkt! Es geht nicht darum, sich um andere Individuen Sorgen zu machen. Es geht darum, euch um euch selbst zu kümmern, da die Energie, die ihr erzeugt, alles um euch herum verändert.

Ihr, als einzelnes Individuum, habt deswegen sehr große Macht. Ihr seid nicht immer in diesem Raum. Ihr seid nicht immer in diesem Forum. Ihr habt jeden Tag mit vielen verschiedenen Individuen an vielen verschiedenen physischen Orten zu tun.

ELLA: Wirkt sich das wellenförmig aus?

ELIAS: Ja! Ja, und das ist der Punkt. Auf eure Energie zu achten wirkt sich aus und beeinflusst, da ihr eure ganze Realität erschafft. Wenn ihr eure ganze Realität erschafft und eine Realität erschafft, die im Gleichgewicht ist, wirkt das auf jedes andere Individuum, mit dem ihr interagiert.

(Ausschnitt)

KAUSTUBH: Elias, würdest du sagen, dass Furcht eine Form von Opposition ist?

ELIAS: Ja, weil es eine Opposition gegen sich selbst ist.

KAUSTUBH: Was ist mit Situationen, wo die offensichtliche Macht in eine Richtung geht, in dem Sinn, dass wenn ich mich in Bezug zu Regierung, Vorschriften und Gesetzen sehe, oder ich ins Ausland reisen und diesen ganzen Papierkram für ein Visum erledigen muss. Ich fühle mich deswegen ziemlich machtlos und ich rege mich in solchen Situationen sehr auf. Ich erkenne, dass es Opposition ist; nur was kann ich tun, um diese Opposition zu neutralisieren?

ELIAS: Denk daran, ihr erschafft, worauf ihr euch konzentriert, und wenn du dich weiter darauf konzentrierst, etwas nicht zu bekommen und nicht vollbringen zu können, wirst du damit weiter machen, dies zum Ausdruck zu bringen.

Erlaube dir, dich zu entspannen und fange vielleicht damit an, die automatische Angst und diese automatischen Äußerungen zu verändern, indem du eine Wertschätzungs- und Anerkennungsübung machst. Wenn du dir jeden Tag erlaubst etwas, das dir während deines Tages gelingt, anzuerkennen, verstärkt das dein Vertrauen. Es unterbricht auch deine Konzentration auf Mangel, da du anerkennst, was du erreicht hast und was du hast. Anerkenne dich mindestens zweimal am Tag.

(Ausschnitt)

EDWARD: Eifersucht hat mit Angst zu tun, nicht wahr? Eifersucht wird zu diesem multidimensionalen Teil von Angst, weil man Eifersucht auf einen Menschen projiziert oder besitzergreifend ist oder eifersüchtig auf den Erfolg von jemand ist. Es ist ein Aspekt von Angst, nicht wahr?

ELIAS: Ja, du hast Recht.

EDWARD: Was tut man dagegen? Ist da wieder Wertschätzung gefragt, so, dass man sich dann schätzt und merkt, dass es einem gut geht?

ELIAS: Ja, und sich auch anschauen, was die wahrgenommene Bedrohung ist. Was nehmt ihr wahr, dass das andere Individuum euch antut, das diesen Ausdruck erzeugt? Denn das andere Individuum macht euch nichts. Ihr reagiert so in euch. Ihr zweifelt in euch, seid skeptisch und vertraut nicht. Ihr projiziert das nach außen und fokussiert es auf ein anderes Individuum hin und verdächtigt deswegen das andere Individuum und zweifelt an ihm.

Das hat auch mit euren Wahrheiten und Richtlinien zu tun, denn wenn das andere Individuum tut, was ihr befürchtet, erwartet ihr schon etwas vom anderen Individuum - was ein weiterer Ausdruck von Bedrohung ist, der Opposition ist - ihr projiziert damit etwas absolut Gültiges auf das andere Individuum. Ihr würdet etwas Bestimmtes nicht tun und deswegen erwartet ihr, dass das andere Individuum das auch nicht tut. Wenn das andere Individuum eurer Erwartung nicht entspricht, kann das Eifersucht auslösen. Aber wie gesagt fängt es bei euch und euren Wahrheiten an und dass ihr eure Wahrheiten auf ein anderes Individuum projiziert und erwartet, dass es eurer Wahrheit absolut entspricht, und kein Anders-Sein zulässt.

Individuen erschaffen manchmal eine solche Situation, um sich Information darüber, was sie projizieren, zukommen zu lassen und sich eine Gelegenheit zu geben, mit ihren Wahrheiten vertraut zu werden und objektiv zu erkennen: „Meine Wahrheit ist, dass ich nicht untreu bin, aber ich erwarte das auch von meinem Partner“. Das ist etwas Absolutes. Das informiert euch über eure Wahrheit, die nicht schlecht ist. Das andere Individuum tut euch nichts an. Euch schmerzt, dass eurer Wahrheit nicht entsprochen wird. Deswegen meint ihr automatisch, dass ihr euch nicht mehr frei ausdrücken könnt.

Beispielsweise, wenn eure Wahrheit Treue zum Gegenstand hat und euer Partner nicht treu ist, stellt das eure Wahrheit in Frage. Jemand entspricht nicht. Jemand entspricht nicht eurer Erwartung. Dadurch erlebt ihr Schmerz, weil ihr euch jetzt automatisch selbst etwas verweigert. Ihr könnt euch diesem Individuum gegenüber nicht mehr frei ausdrücken. Ihr könnt dieses Individuum nicht mehr lieben, da es eurer Erwartung nicht entspricht. Also verweigert ihr euch zu wählen. Und das ist es, was den Schmerz erzeugt.

Wenn ihr euch eure eigenen Wahlmöglichkeiten und eure eigene Freiheit nicht gönnt, schmerzt euch das. Der Schmerz wird nicht durch ein anderes Individuum und seine Aktionen und Entscheidungen erschaffen. Eure eigene Verweigerung eurer eigenen Freiheit und eurer eigenen Optionen, die euch hindert, den Ausdruck fortzusetzen, den ihr wollt, erzeugt diesen Schmerz in euch. Dieser Schmerz kann auch Opposition hervorrufen, die in Form von Eifersucht ausgedrückt werden kann.

(Ausschnitt)

BONNIE: Elias, du hast davon gesprochen, Angst durch Wertschätzung aufzulösen. Hast du einen Vorschlag, wie man Streit oder Opposition, die man aufsteigen fühlt, auflösen kann?

ELIAS: Durch dasselbe: Wertschätzung. In dem Moment, in dem ihr das Aufsteigen in euch spürt und anfangt mit jemandem zu streiten und merkt, wie ihr euch aufregt und verurteilt und zu argumentieren beginnt, erlaubt euch, das andere Individuum vorübergehend verschwinden zu lassen. Es existiert vorübergehend nicht. Wendet eure Aufmerksamkeit euch zu und versucht, die Bedrohung zu erkennen - warum streitet ihr, was motiviert das, was versucht ihr beizubringen oder zu beweisen? Erlaubt euch, irgendetwas an euch zu schätzen, egal was es ist – z.B. dass dein Haar in diesem Moment gerade auf eine bestimmte Weise fällt. Was es ist, ist nicht wichtig. Lasst das andere Individuum wieder in eurer Wahrnehmung auftauchen. Das Ganze braucht nur einen Moment zu dauern. Sobald ihr das andere Individuum wiedererscheinen habt lassen, schätzt irgendetwas an diesem Individuum, egal was es ist. Euch gefällt vielleicht ein Knopf auf dem Hemd des anderen Individuums; es ist nicht wichtig, was es ist.

Der Ausdruck echter Wertschätzung unterbricht allein schon Aggression, und er unterbricht die Richtung eurer Aufmerksamkeit. Er verändert die Energie sofort. Er verändert eure Energie sofort; er verändert auch die Energie des anderen Individuums sofort.

Sitzung 1861
Samstag, 22. Oktober 2005 (Gruppe/Brattleboro, Vermont)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 07:31 
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SABINE: … Ich möchte über meine Beziehung zu Chris sprechen. Als ich diesem Mann begegnete, kam ich in seine Wohnung und blieb, und das Erste, was mir in den Kopf sprang war „Saba.“ Ich sprach mit einer Freundin darüber, und da kam „Königin von Saba“, und ich hatte das Gefühl, dass er mein Salomon war. Ich habe die Legende über sie gelesen und dachte mir, dass etwas daran sein könnte. Wenn dieses Thema aufkam, verhielt er sich auf eine Weise, die mir nicht gefiel, trotzdem denke ich, dass er die weiseste Person in der Welt ist, weil mich alles, was er tat, weiterbrachte.

Er warf mich also aus seiner Wohnung und sprach nie wieder mit mir. Ich habe ihm mehrere Mails geschickt, ohne mit einer Antwort zu rechnen, und doch denke ich, dass ich darauf gehofft hatte. Ich hatte diese Erwartungen und drängelte, aber ich konnte das nicht auf andere Weise handhaben. Ich schickte ihm ein Ticket, damit er mich in Vermont besuchen würde. Und bis ich im allerletzten Augenblick die Stewardess fragte, ob er an Bord war, war ich mir nicht sicher, ob er kam oder nicht. Ich fühlte mich befreit, als sie sagte, dass er nicht an Bord war. Jetzt weiß ich, dass ich diese Reise ganz alleine und nicht mit jemand anderem tun muss, um mich selbst besser kennenzulernen. Haben wir andererseits noch diese Hölderlin Fokus? Übt er noch Einfluss aus.

ELIAS: Nein.

SABINE: Nein! Gibt es noch einen anderen gemeinsamen Fokus? Ich denke, dass ich ihn seit hunderten von Jahren kenne, und dass wir einst miteinander verheiratet waren.

ELIAS: Ja.

SABINE: Ich bin mir nicht sicher, ob wir uns begegneten, um uns in diesem Fokus nur einmal zu sehen, und ob wir einen weiteren Fokus miteinander haben werden, aber das war's. Ich werde ihn in diesem physischen Fokus nicht mehr sehen – was mich traurig machen würde – oder gibt es eine andere Möglichkeit einer Beziehung mit ihm, an die ich mich halten kann, wenn ihm das passt. Denn er sagte mir, dass sich sein Hals zuschnürt, wenn ich in seiner Nähe bin. Kannst Du mir etwas dazu sagen?

ELIAS: Zunächst einmal zieht Ihr jederzeit gezielt solche Individuen auf Euch an, die Euch präzise das spiegeln, was Ihr selbst äußert und was Ihr an Energie projiziert. Wenn Du dies anerkennst, präsentierst Du Dir selbst die Chance, mit Dir selbst und mit der von Dir geäußerten Energieart mehr vertraut zu werden. Individuen fühlen sich bedroht, wenn sie eine Erwartungsenergie von einem anderen Individuum empfangen. Erwartungen präsentieren automatische eine Bedrohungsenergie. Deshalb generieren die meisten Individuen automatische Erwiderungen auf eine solche Energie und stoßen sie weg und projizieren eine opponierende Verweigerungsenergie. Abhängig von der von Euch projizierten Energieart kann die Opposition stärker oder schwächer sein. Sie ist mit dem assoziiert, was Ihr äußert. Deshalb ist es höchst signifikant, das Selbst zu kennen und mit ihm, Euren Vorlieben und Richtlinien und mit dem vertraut zu werden, was Ihr haben wollt.

Ihr erschafft tatsächlich, sogar in Verbindung mit anderen Individuen, Eure ganze Realität. Wenn Du Klarheit in dem äußert, was Du haben willst, kannst Du das erschaffen. Ich sage Dir, dass es möglich ist, eine Beziehung mit diesem Individuum zu erschaffen, aber das ist abhängig von Dir und davon, ob Du Klarheit hinsichtlich von dem generierst, was Du haben willst. Wenn ich von „Klarheit bei dem, was Du haben willst“ spreche, meine ich damit nicht, was Du vom anderen Individuum haben willst. Denn wenn Du in die Richtung dessen gehst, was Du vom anderen Individuum haben willst, äußerst Du Erwartungen.

Identifiziere das, was Du äußern, welche Art von Energie Du generieren willst: Offeriere eine Energie, Dich selbst auf vielerlei unterschiedliche Weise in Verbindung mit Deinen Vorlieben frei zu äußern. Erlaube Dir, eine Energie der Kooperation und Wertschätzung zu generieren, nicht der Kompromisse, nicht des Wettbewerbs und auch nicht der Duldung, aber wertschätze auch die Richtlinien des anderen Individuums, so wie Du es auch mit Deinen Richtlinien tust und wie Du an diesen Deinen eigenen Wahrheiten im Wissen festhältst, das sie mit Deinen Vorlieben assoziiert sind. Es sind Deine Richtlinien, weshalb Du keine Kompromisse schließt aber auch nicht gegen die Richtlinien des anderen Individuums opponierst. Wenn Du aufrichtig eine Energie der Wertschätzung Deinerselbst generierst, verändert das automatisch Deine Energieprojektion, und sie wird besänftigend und attraktiv. Die Leute fühlen sich automatisch von jeder wertschätzenden Energie angezogen.

Beim Entdecken dessen, was Du haben willst, ist es auch signifikant, Klarheit zu generieren und zu verstehen, wovon dieses spezielle Bedürfnis/Begehren (want) motiviert wird. Manchmal meinen Individuen, dass sie eine bestimmte Manifestation haben wollen, was jedoch von bestimmten Glaubenssätzen oder von möglicherweise zum Ausdruck gebrachten Themen/Aspekten beeinflusst wird. In Verbindung mit Zuversicht mag ein Individuum einen Aspekt generieren und einen Kampf mit sich selbst erschaffen, und in diesem Kampf mag es ein anderes Individuum anziehen, das ihm seinen eigenen Kampf reflektiert. Es mag denken, dass es eine Beziehung mit jenem Individuum haben will, weil es sich einerseits von der Reflektion angezogen fühlt und dann aber auch wieder nicht, denn Ihr werdet von Euren eigenen Spiegelungen sowohl angezogen als auch abgestoßen. Deshalb gibt es in dieser Beziehung Kampf, Konflikt und Opposition. Aber sogar dieser Konflikt und diese Opposition untermauern das Thema des Individuums, weshalb es das generiert.

SABINE: Er schrieb mir: “Mit Dir fühle ich mich verloren, fühle mich nicht länger als ich selbst. Es fühlt sich schön an, aber es scheint gefährlich zu sein.“ War es das, was später geschah, dass er versuchte, wieder die Kontrolle über sich zu haben, was diese Unterbrechungen erschuf, diese Dinge, als ich nicht wusste, was im Gange war, und am Schluss stand ich da und kritisierte mich, und das warf mich dann aus seiner Wohnung heraus?

ELIAS: Ja. Aber wichtig ist es, dass Du Dir zu erkennen erlaubst, was Du in Deinem Inneren getan hast und dass Du diesen Mangel an Klarheit und diese Unsicherheit in Dir selbst erkennst.

SABINE: Das war ein Spiegel.

ELIAS: Als Du diese Unsicherheit generiert hast - statt Dich in Dich zurückzuziehen – war das, was Du projizierst hast, eine starke Verteidigung/Rechtfertigungs-Energie. Verteidigungsenergie ist immer Widerstand. Durch Dein Abschirmen und durch Dein intensives Äußern dieser Rechtfertigungsenergie, wird unabhängig von Deinem Denken eine starke Energie des Widerstands projiziert. (Therefore, in you shielding and expressing this energy of defense in strength, that projects a strong opposing energy, regardless of what you think.) Die von Dir projizierte Energie ist eine des Widerstands, weshalb das andere Individuum sich zurückzieht. Denn dies wirkt sehr bedrohlich, und das andere Individuum mag sogar das Gefühl haben, zu ersticken (suffocating)

SABINE: Meine Mutter kann auch nicht atmen, ist das dieselbe Sache?

ELIAS: Nicht buchstäblich ersticken. Das Individuum mag nicht buchstäblich jenes physische Empfinden haben, aber es wird Dir sagen, dass es empfindet als ob es erstickt oder erwürgt würde. Es ist wichtig, Deine eigene Besorgnis und Furcht und Dein eigenes Zögern zu erkennen, denn diese Äußerungen sagen Dir, dass Du Dich herabsetzt. Wenn Du Dich herabsetzt, erschaffst Du Szenarien, wo Du spezifisch Individuen auf Dich anziehst, die Dich ebenfalls kritisieren und Dir das spiegeln. Aber das ist auch durchaus zweckmäßig, denn dies offeriert Dir die Fähigkeit zu wissen, was Du am Generieren bist. Und wenn Du Dir dessen gewahr bist, kannst Du es ändern. Wenn Du nicht gewahr bist, wie könntest Du es dann ändern? Deshalb ist es nützlich, obwohl es vielleicht nicht sehr behaglich ist.


Session 1848
Participants: Mary (Michael) and Sabine (Sariah)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 10:21 
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(Text teilweise bereits in anderen Threads vorhanden.)

SCOTT: Nun zum Thema Karriere. Ich bin schon eine Weile in der Computer-Branche tätig und mit meiner Karriere nicht unbedingt glücklich, doch dies bleibt immer noch eine Option für mich, aber ich erwäge, einen Stripp-Club aufzumachen, und es interessiert mich, ob ich bei einem dieser Wege Werterfüllung finden werde.

ELIAS: Es geht nicht ums Äußern von Werterfüllung, denn alles, was Ihr in Eurem physischen Fokus anheuert, äußert ein Werterfüllungs-Element, sonst würdet Ihr Eure Existenz in dieser physischen Realität nicht fortsetzen. Es geht eher um das, was Du haben willst und darum, auf Deine Vorlieben zu achten und Dir zu erlauben, einen Weg anzuheuern, bei dem Du Deine Kreativität auf eine Dich zufriedenstellende Weise äußern kannst. Es geht also mehr darum, was Du haben willst als darum, ob Du Werterfüllung äußerst.

SCOTT: Das leuchtet mir ein. Können wir die Möglichkeit des Stripp-Clubs diskutieren? Kannst Du diesen Weg mit mir evaluieren?

ELIAS: In welcher Kapazität?

SCOTT: Um zu sehen, wie es funktioniert. Werde ich damit Geld verdienen und immer noch mein Familien-Leben und Freude an dem haben, was ich tue?

ELIAS: Das hängt von Dir und davon ab, wie Du dies angehest und das Unternehmen leitest und ob Du ein Gleichgewicht generierst und Dir erlaubst, mit der Familie zu interagieren und geschäftliche Aufgaben auch zu delegieren. Es kann ein Weg sein, Deine Kreativität zu äußern, aber ich schlage vor, auch Deine diesbezüglichen Glaubenssätze zu evaluieren, und von Dir selbst hängt es ab, ob Du Verschiedenheiten akzeptierst und keine Opposition erschaffst.

Das, was Du als Energie projizierst, wird Dir reflektiert. Wenn Du keine rechtfertigende Energie äußerst, was auch eine Form von Opposition ist und stattdessen eine kooperative Energie erschaffst und das, was Du erschaffst und anheuerst, anerkennst und wertschätzt, wirst Du auch innerhalb der Gemeinde keine Opposition generieren.

Dies erfordert aber auch, dass Du auf Dich selbst und Deine Energie achtgibst und echt gewahr bist und ein inneres Gleichgewicht bei allen Zugangswegen in Verbindung mit Deinem Unternehmen, den Individuen, die damit interagieren, der Familie und der Gemeinde generierst, denn dieser Branche gegenüber werden sehr starke Massen-Glaubenssätze geäußert. Ein solches Unternehmen kannst Du sehr kreativ und erfolgreich generieren, wenn Du Gleichgewicht in Dir generierst und eine Energie projiziert, die echte Wertschätzung für das äußert, was Du erschaffst und anheuerst.

So wirst Du kooperative Energie generieren und Andere nicht zur Opposition stimulieren. Da Du selbst Annehmen äußerst, ziehst Du auch Annehmen auf Dich an. Du kannst beide Wege nutzen, um ein neues geschäftliche Unterfangen zu generieren, und dies kann ein Weg sein, wie Du viel Kreativität anheuerst und unterschiedliche, innovativere Äußerungen inkorporierst.

SCOTT: Kannst Du mir Beispiele nennen?

ELIAS: Du kannst verschiedene Möglichkeiten erforschen, wie Du Deine Computer-Fähigkeiten in den Club miteinbeziehst und kreativ nutzt.

SCOTT: Das werde ich untersuchen.

ELIAS: Das kann für Dich vergnüglich sein. Ich rege sehr an, dass Ihr Eure Kreativität expandiert und erforscht und sie nicht nur auf eine bestimmte Äußerung beschränkt, denn Ihr seid fähig, sie erheblich vielfältiger zu äußern als Ihr das im Allgemeinen tut. Wenn Ihr Euch in Eurer Richtung nicht rigide beschränkt, könnt Ihr viel mehr Kreativität äußern, was auch Euren Erfolg steigert. Was Dich und Deine Energie anbelangt, schlage ich vor, Dir Flexibilität zu erlauben.

SCOTT: Ein weiteres Thema hierbei sind die Finanzen. Ich versuche, diesen Glaubenssatz zu akzeptieren, aber ich habe immer noch Probleme damit. Ich habe das Gefühl, dass ich einen Job annehmen muss, um den Lebensunterhalt der Familie, das Haus und dies alles zu finanzieren, während ich versuche, Geld für den Start eines Geschäfts zu bekommen. Kannst Du erkennen, was ich diesbezüglich projiziere?

ELIAS: Lass mich Dich daran erinnern, dass Du das erschaffst, worauf Du Dich konzernierst, und Konzentration ist nicht unbedingt Denken. Das, worauf Du Dich konzentrierst, wird in Verbindung mit geäußerten Glaubenssätzen generiert, weshalb das, was Du tatsächlich tust, Dir aufzeigt, worauf Du Dich konzentrierst.

Und das ist der verzwickte Bereich, denn Ihr seid nicht daran gewöhnt, tatsächlich auf das achtzugeben, was Ihr wirklich tut. Und wenn Du Dich auf Mangel konzentrierst, ist er das, was Du erschaffen wirst. Wenn Du darauf vertraust, das zu erschaffen, was Du tatsächlich haben – nicht erlangen – willst, kannst Du Deine Energie entspannen, was es Dir ermöglicht, tatsächlich in der Richtung zu erschaffen, die Du haben willst, weshalb ich vorschlage, innere Flexibilität miteinzubeziehen.

Geld kann sehr vielfältig generiert werden, und sehr oft kannst Du beginnen, das zu erschaffen, was Du als geschäftliches Unterfangen haben willst, ohne zu allererst einmal Geld zu generieren. Es geht nur darum, echt achtzugeben, Dir selbst zu vertrauen, Deine eigenen Kreativität zu äußern und Dich herauszufordern, wie Du Dein Unternehmen kreativ und effektiv auf die Weise erschaffen kannst, die Du haben willst, ohne Dich um solche Elemente wie beispielsweise die Finanzen zu sorgen, die zu Hindernissen werden können.

Es gilt, sich auf den Prozess statt aufs Endresultat zu fokussieren, was anfangs etwas verwirrend sein mag, weil Du Geld als den Prozessbeginn siehst, aber so wie Du das Thema angehst, wird das Geld zum Resultat, was den Prozess des Manifestierens des Unternehmens ablenkt.

Wenn Du Dir selbst vertraust statt Dich auf Mangel zu konzentrieren, kannst Du viel mehr Flexibilität generieren und Geld auf unterschiedliche kreative Weise generieren. Wenn Deine Aufmerksamkeit damit beschäftigt ist, das anzuerkennen, was Du bereits erschaffen und zustande gebracht hast und auch weiterhin fertigbringst, holt das Deine Konzentration weg vom Mangel und ermöglicht es Dir, das, was Du haben willst, viel erfolgreicher zustande zu bringen.

(Ausschnitt)

MARY (Suchitra): Vielleicht können wir darüber sprechen, wie ich die Verbindung mit meinem höheren Selbst stärken und besser erkennen kann.

ELIAS: Du kannst verschiede Methoden nutzen. Eine ist über die Traum-Bilderwelt, und Du kannst das auch durch Visulisierungen oder Meditationen erreichen. Du kannst kurze Visualisierungen vornehmen und Dir erlauben, diese nicht unbedingt zu lenken sondern Dir einfach erlauben, Dich vorübergehend zu defokussieren. Kritisiere hierbei das nicht, was Dir präsentiert wird. Individuen setzen schnell ihre eigenen Eindrücke oder Visulisierungen herab und sagen, das sie nicht wirklich und nur imaginiert sind.

Imagination ist durchaus real. Alles, was Du imaginieren kannst, existiert auf irgendeine Weise. Wenn Du Dir also erlaubst, mit den Kommunikationen Deiner Imaginationen zu spielen, kann dies auch ein Zugangsweg sein, wie Du Dir Informationen offerierst entweder in Verbindung mit anderen Fokussen, oder Du kannst auch andere Bereiche Deinerselbst als Essenz anzapfen.

Du kannst Dich auch an bestimmten Stellen Deiner Wohnung in Deine eigenen Energiedeponate einschalten. Ihr alle generiert in den von Euch bewohnten Räumen Energiedeponate. Wenn Du Dir Sensitivität für unterschiedliche physische Bereiche in Deiner Umgebung gestattest, kannst Du entdecken, dass manche Stellen stärkere Energiedeponate inkorporieren als andere. Wenn Du an einer Stelle stehst oder sitzt, an der Du eines Deiner eigenen Energiedeponate erkennst, verstärkt dies Dein Erleben beim Visualisieren und kann sogar Dein Erleben in Verbindung mit Deiner Traum-Bildwelt verbessern.

Träume sind ein ausgezeichneter Zugangsweg, um Dir zu erlauben, andere Bewusstseinsbereiche, andere Bereiche Deines Bewusstseins und von Dir als Essenz anzuzapfen, denn das ist die Art und Weise, wie Du die subjektive Bewegung anzapfst: Du verschmilzt das subjektive und das objektive Gewahrsein in Eines. Beide partizipieren auf eine Weise, deren Du Dir gewahr bist. Dies kann auch bei Visualisierungen zustande gebracht werden.

MARY: Mit diesem Beziehungskonflikt habe ich lange gerungen. Ich habe auch Hypnosetherapie gemacht. Ringe ich immer noch mit dem Konflikt oder wurde dies aufgelöst? Mangelt es mir immer noch an Selbstvertrauen, oder vermeide ich, das Gesamtbild zu sehen, oder ist es etwas Anderes?

ELIAS: Erkläre dies bitte. Was siehst Du als Beziehungskonflikt?

MARY: Meine Stärke und mein Vertrauen in mich selbst zu finden.

ELIAS: Und wo hast Du kein Vertrauen?

MARY: In mich selbst, meine Entscheidungen, weil ich Fehler machen könnte.

ELIAS: Wobei?

MARY: Bei meine Entscheidungen.

ELIAS: Nenne mir bitte ein Beispiel.

MARY: Okay, nehmen wir diesen Hauskauf. Bevor wir es wirklich taten, hatte ich eine andere Vorstellung. Ich hatte das Gefühl, dass ich mit Leuten zusammen sein, ihnen helfen, in der Stadt sein und bei Dingen involviert sein wollte. Und dann kauften wir das Haus, und ich spielte viele der Glaubenssätze meines Mannes und Dinge für meine Kinder durch und habe das Gefühl, zahlreiche Kompromisse eingegangen zu sein.

ELIAS: Kompromisse sind ein gefährlicher Weg, ein Herabsetzen Deinerselbst, und sie kritisieren auch den Anderen, mit dem Du den Kompromiss eingehst.

MARY: Falls mein Mann einen Stripp-Club eröffnet, hätte ich das Gefühl, einen Kompromiss hinsichtlich meiner Glaubenssätze einzugehen, um Frieden mit der ganzen Familie zu haben.

ELIAS: Ich verstehe. Wie ich ihm bereits sagte, hängt der Erfolg eines solchen Unterfangens ab von der Akzeptanz, der Kooperation und seinem Gleichgewicht bei Annehmen von Verschiedenheit, denn es gibt starke Massen-Glaubenssätze bezüglich dieser Art geschäftlichen Unterfangens. Es ist nicht so, dass das nicht erfolgreich sein kann, und …

MARY: Ich denke, dass mein Konflikt herrührt von… Sollte ich das größere Gesamtbild sehen und mir erlauben, meine diesbezüglichen Glaubenssätze zu öffnen, oder sollte ich bei dem bleiben, was ich jetzt für richtig halte?

ELIAS: Das ist keine Sache des Hinnehmens oder von Kompromissen sondern der Kooperation. Aber es gilt auch, Dir Deiner eigenen Richtlinien gewahr zu sein und sie nicht zu gefährden sondern eine Äußerung und Energie der Zusammenarbeit statt der Opposition zu generieren und Verschiedenheit anzuerkennen und zu akzeptieren. Das ist ein wichtiger Punkt, denn Kooperation erfordert keine Übereinstimmung und auch nicht, dass Du die Sache magst.

Du musst eine Manifestation oder Äußerung nicht mögen, um zu kooperieren. Kooperation erfordert nicht, dass Du damit übereinstimmst. Wenn Du Deine Aufmerksamkeit echt auf Dir selbst belässt und Dir Deinerselbst und Deines Tuns gewahr bist, erlaubt Dir das, zum Annehmen von Verschiedenheit zu schreiten.

Jeder von Euch hat seine persönlichen Wahrheiten. Persönliche Wahrheiten sind Glaubenssätze, die Ihr zu Absoluta gemacht habt. Ihr alle habt Eure persönlichen Wahrheiten, und sie sind nicht schlecht. Es sind Eure Richtlinien, das, wie Ihr Euch äußert, lenkt und verhaltet. Sie hängen auch eng mit Euren Vorlieben zusammen, die auch nicht schlecht/böse sind.

Du akzeptierst Deine eigenen Wahrheiten und erkennst, dass es die Deinen sind, die nicht unbedingt auch auf Andere anwendbar sind, die ihre eigenen Wahrheiten haben, die sich von Deinen unterscheiden mögen. Und ihre Wahrheiten sind ebenso real wie Deine das für Dich sind, und sie werden ebenso sehr gewürdigt wie Du Deine Wahrheiten würdigst. Deshalb sind Wahrheiten nicht richtig oder falsch sondern sie sind lediglich persönliche Richtlinien, wie Ihr Euch selbst, Euer Verhalten und Eure Entscheidungen steuert, und sie sind das, was viele Eure Entscheidungen motiviert.

Wenn Ihr Kompromisse hinsichtlich Eurer Richtlinien-Wahrheiten eingeht, wertet Ihr Euch selbst ab, was auch Euer Vertrauen in Euch selbst schädigt, weil es Euch dazu bringt, Euch ständig zu hinterfragen und mit anderen Leuten zu vergleichen, und dieses Vergleichen ist ein enger Geselle von Kompromissen und ebenso destruktiv und herabsetzend.

Du kannst eine Beziehung oder Interaktion mit einer anderen Person haben und kooperative, oppositionsfreie Energie äußern und diese Person sogar unterstützen, ohne mit ihr übereinzustimmen. Aber hierfür musst Du erkennen, dass das, was der Andere äußert, erwählt oder tut, das ist, was er erwählt und nicht das was Du erwählst.

MARY: Wie Du schon sagst, sind alle so verschieden. Gibt es etwas, was ich darüber hinaus noch tun kann, um zu helfen?

ELIAS: Wenn Du die Hypnosetherapie moderierst und den Anderen dabei begleitest, ist es das, was Du wissen möchtest?

MARY: Ja.

ELIAS: Wenn Du erfolgreich vorgehen willst, erlaube Dir, Dir des Anderen und dessen, was er äußert, echt gewahr zu sein, ohne eigene Assoziationen einzuwerfen, sondern lasse lediglich zu, dass er sich äußert. Sei seiner Energie gegenüber feinfühlig, um seine Herausforderung oder seinen Kampf zu verstehen, höre aufrichtig zu, nicht nur mit den Ohren sondern auch energetisch. Sei Dir dessen, was geäußert wird, gewahr und versuche nicht zu instruieren oder angesichts seiner Herausforderungen Deine eigenen Glaubenssätze einzuwerfen. Sei feinfühlig und erlaub Dir, seine Erfahrung zu teilen, was es Dir ermöglichen wird, auf Informationen mit mehr Klarheit zuzugreifen, womit Du in dieser Richtung beachtliche erfolgreich sein kannst.

MARY: Hast Du einen generellen Ratschlag?

ELIAS: Keinen Ratschlag, aber es gibt eine Übung, die Du mindestens zwei Wochen lang praktizieren kannst:

Immer wenn Du bemerkst, das Du zögerst oder Dir selbst, Deinem Partner, Deinen Kindern oder einer anderen Person gegenüber einen Kompromiss eingehst, wenn Du in einer Interaktion zögerst, Dich hinderst, Dich selbst zu äußern oder irgendeinen Kompromiss eingehst, bemerke es, ohne Dich zu kritisieren, und bestätige lediglich, dass Du es bemerkst. Erschwere es nicht noch, indem Du Dich vermehrt kritisierst. Und wenn Du Dir bestätigst, dass Du es bemerkst, stelle eine Blume in eine Vase. Nimm eine besonders schöne Vase, die Du magst. Und am Ende des Tags wirst Du gewiss einen ziemlich großen Blumenstrauß haben. (beide lachen)

Meine Freundin, das ist sehr zweckmäßig, denn mit dieser Übung erkennst Du nicht nur, wie häufig Du das tust sondern anerkennst Dich selbst und offerierst Dir mit den Blumen eine physische Wertschätzung und Äußerung der Schönheit, was Dich noch mehr anerkennt und die automatische Erwiderung ständiger Selbstkritik unterbricht.

Session 1852
Friday, September 30, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 14:06 
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JULIE: Jetzt möchte ich über etwas sprechen, was mit meinen Kindern abläuft. Wir unterrichten sie zuhause. Tatsächlich lasse ich sie keine Hausaufgaben machen. Mein Konflikt entsteht, wenn sie mit dem Gameboy spielen oder wenn sie während des Tages fernsehen wollen. Das ergibt für mich sehr viel Konflikt. Und dann habe ich auch diesen Konflikt, dass ich sie nicht kontrollieren will. Ich will sie also kontrollieren und auch wieder nicht, und das ist anscheinend mein Konflikt, oder ist da etwas anderes im Gange?

ELIAS: (kichert) Das ist richtig. Was tust „Du“? Welche Energie projizierst Du und was tust Du tatsächlich?

JULIE: Außer dass ich will, dass sie etwas tun, was ich wertschätze?

ELIAS: Und wie tust Du das? Male es Dir jetzt aus. Du partizipierst an jenem Szenario, und sie sind mit diesen Spielen beschäftigt. Was tust Du?

JULIE: Oh, vielleicht lese ich, oder manchmal putze ich, und manchmal möchte ich einen Spaziergang machen.

ELIAS: Und Du sprichst nicht mit ihnen?

JULIE: Gewöhnlich sage ich irgendetwas. Ich versuche meist, ihre Spielzeit einzuschränken, oder ich bin irritiert, dass sie überhaupt dieses Spiel spielen, und das äußere ich manchmal.

ELIAS: Okay. Wenn Sie mit dem Spiel beginnen und Du äußerst, dass Du nicht willst, dass sie das tun, suggerierst Du ihnen also, eine andere Handlung anzuheuern, was tatsächlich eine Anweisung ist. Nicht wahr?

JULIE: Ja.

ELIAS: Und wie reagieren sie darauf?

JULIE: Sie sagen, dass sie das, was ich vorschlage, nicht tun wollen.

ELIAS: Und was erwiderst Du?

JULIE: Ich bin frustriert. Hinsichtlich meiner Erwiderung in diesem Augenblick habe ich keine große Klarheit.

ELIAS: Beschäftigst Du Dich weiter mit ihnen? Wenn sie Dir sagen, dass sie Deinem Vorschlag nicht Folge leisten und weiterspielen wollen, was tust Du in diesem Augenblick?

JULIE: Ich denke, dass ich ihnen meist eine Zeitspanne einräume, während der sie weiter spielen können.

ELIAS: Okay. Und Du offerierst eine weitere Anweisung. Die erste Instruktion wurde nicht befolgt, weshalb Du eine zweite Anweisung folgen lässt. Wenn Du nun die Zeitbegrenzung nennst, wie reagieren sie darauf?

JULIE: Sie beachten sie gewöhnlich nicht, es sei denn, ich kümmere mich darum und sage ihnen dann, mit dem Spielen aufzuhören.

ELIAS: Und wie erwidern sie das?

JULIE: Sie fordern noch mehr Zeit zum Spielen.

ELIAS: Sie fordern Dich also weiter heraus. Der Schlüssel bei dieser ganzen Interaktion ist, dass Du Dir Deiner Energie nicht gewahr bist. Du generierst Opposition statt Kooperation, und das ist das, was Du Dir spiegelst. Aber Du erkennst nicht, dass Du Opposition generierst, weil Du auf Deine Energie nicht achtest. Du achtest nicht auf das, was „Du“ tust sondern auf das, was sie tun, und darum geht es nicht. Du gehst an die Situation mit Opposition heran, denn noch bevor die Situation sich ereignet, befindest Du Dich bereits in der Äußerung, dass Du nicht willst, dass sie das anheuern. Noch bevor sich die Situation präsentiert, projizierst Du bereits eine Energie der Opposition, weshalb sich die Situation vom Beginn des Szenarios an als Frust und Spiegelung von Widerstand äußert. Es gibt keine Kooperation. Ich spreche nicht von Kompromissen, die ebenfalls eine Opposition sind, und sie sind das, was Du in diesem Szenario ebenfalls tust.

Du näherst Dich widerstrebend dem Szenario, da Du mit dem, was sie bereits tun oder tun wollen, nicht einverstanden bist, und anschließend gehst Du einen Kompromiss ein und nennst eine Zeitbeschränkung. Du sagst Ihnen und Dir: „Okay, ich werde das, was Ihr tut, vorübergehend zulassen. Ich gehe einen Kompromiss ein, und Ihr könnt das eine Weile tun, ABER …“Und was ist dieses „aber“ anderes als eine Erwartung?

Kompromisse sind immer verbunden mit Erwartungen, denn sie sind ein Oppositionsvorgang, und die Assoziation ist diese, dass Du vom anderen Individuum erwartest, dass es, wenn Du gibst, dieselbe Handlung inkorporieren, Deinem Wunsch entsprechen und ebenfalls geben wird. Du setzt also ein Szenario in Gang, in dem Ihr alle miteinander in gegenseitiger Opposition partizipiert, gegenseitig Kompromisse eingeht, den gegenseitigen Wünschen nachkommt, und damit kritisiert Ihr Euch alle, was Frustration und Konflikt generiert. Wenn Du Dir jedoch Deiner Energie gewahr bist und keine Oppositionsenergie generierst, gehst Du die Situation auf eine ganz andere Weise an. Es geht nicht um Kompromisse sondern um Kooperation. Und wie kannst Du in dieser Situation kooperieren?

JULIE: (lachend) Das wollte ich Dich fragen!

ELIAS: Okay. Eine Art und Weise, wie Du in einer solchen Situation partizipieren kannst, ist dies: Statt Widerstand zu leisten, engagiere Dich. Statt wegzugehen und weiterhin eine Oppositionsenergie zu äußern, kannst Du Dich einbringen und partizipieren, was eine kooperative Energie generiert. In diesem Szenario mögen die Kinder nicht wirklich ebenso viel Interesse am Spiel haben, wenn Du involviert bist, weil sie das ablenkt und sie das Spiel nicht mehr individuell spielen und stattdessen mit Dir interagieren, da sie Dir erklären, was sie tun und somit nicht gänzlich auf das Spiel fokussiert sind. Das generiert auch eine Energie, in der Du simultan auf sie und auf Dich aktiv achtgibst und eine Energie des Interesses und des Wertschätzens von dem, was sie wertschätzen.

Der Schlüssel ist es, Deine eigene Energie zu verstehen und sich ihrer gewahr zu sein, zu wissen, welche Energie Du projizierst und auch zu wissen, dass Du projizierst und spiegelst/reflektierst. Wenn Du eine Oppositionsenergie generierst, werden die Kinder ebenfalls opponieren. Je mehr Widerstand Du gegen ihr Spielen leistest, desto mehr leisten sie Widerstand gegen Dich, heuern das Spiel an und forcieren die Energie, was sich als bis „an ihre Grenzen gehen“ übersetzt. Es mag nicht nötig sein, Grenzen zu setzen, denn eine solche Anweisung erschafft eine weitere Oppositionsäußerung, die der Kompromisse, denn ihr Interesse mag weniger fokussiert sein, wenn Du partizipiert und kooperierst statt zu ignorieren.

JULIE: Und das trifft auch aufs Fernsehen und auf die Schularbeiten zu?

ELIAS: Ja.

JULIE: Ich kann verstehen, wie gemeinsames Fernsehen und weiterführende Gespräche diese Energie verändern können. Was die Schularbeiten anbelangt, glaube ich nicht wirklich, dass sie genau das lernen müssen, was jeder andere in ihrer Stufe gerade lernt. Aber manchmal möchte ich, dass sie etwas lernen und möchte das mit ihnen teilen und mit ihnen partizipieren. (But then sometimes I do want them to learn something, so sharing that, participating with them in that.)

ELIAS: Es geht auch darum, eine Energie der Wissbegierde und des Vergnügens statt einer Energie lästiger Aufgaben und Arbeiten zu generieren und zu erkennen, dass Du das, was Du haben willst, in einer kooperativen Energie der Freude, der anregenden Wissbegierde und des Erfindergeistes, unter Miteinbeziehen der Imagination und der Kreativität zustande bringen kannst, statt an einer Energie des Abkämpfendes, lästiger Aufgaben und Plackerei zu partizipieren.

Ihr neigt sehr oft dazu, Handlungen der Kinder zu belohnen, was größtenteils ineffizient ist und nicht das erreicht, was Ihr erreichen wollt. Denn wenn die Belohnung ein Endresultat ist, ist das nicht wirklich motivierend. Wenn der Prozess selbst die Belohnung ist und zu dieser wird, ist das wesentlich effizienter und mehr motivierend. Und das präsentiert Euch allen ein Beispiel dafür, dass der Prozess und nicht das Endresultat die Leistung/Errungenschaft/Erfolg (achievement) ist.

Deshalb fangt Ihr an, das was Ihr tut, anzuerkennen und wertzuschätzen, statt Plackerei, oder lästige Aufgaben anzuheuern, um lediglich ein vorübergehendes Endresultat und eine vorübergehend Belohnung zu bekommen. Der Prozess wird zur fortlaufenden Erfüllung anstelle einer vorübergehenden Belohnung.

JULIE: Vielen Dank.

ELIAS: Sehr gerne geschehen. Das wichtigste Element bei allen diesen Szenarien ist es, Dir echt Deiner Energie und dessen, was Du tatsächlich tust, andauernd gewahr zu sein, denn dort liegen Deine Freiheit und Deine Wahlmöglichkeiten. In dieser Freiheit und bei diesen Wahlmöglichkeiten kannst Du Deine Energie vorsätzlich auf eine Weise manipulieren, die mehr Deinen Vorlieben entspricht, ohne Frust oder Konflikt zu generieren, und dies wird eine ständige Bestätigung sein, die statt Kritik, Kompromissen oder Rechtfertigungen vielmehr Wertschätzung generierst.

JULIE: Und nun möchte ich über meinen Mann und unsere Beziehung sprechen. Manchmal scheint es zwischen uns eine bleierne Energie zu geben, wenn ich mich beispielsweise leicht oder unbeschwert fühle und mit ihm in Kontakt komme, scheint alles auf einmal bleiern zu werden, und ich habe das Gefühl, dass ich mich nicht mehr äußern kann, obwohl ich das zuvor tat. Manchmal sage ich ihm, dass ich glücklich bin, und er hat keinen Kommentar oder es fühlt sich so an, als ob alles an dieser Stelle gleich absterben würde. Es fühlt sich wie eine Einbahnstraße oder Blockade an.

ELIAS: Und das ist mit Erwartungen assoziiert. Das wird zwischen Individuen häufig geäußert, denn Ihr generiert eine bestimmte Äußerung und erwartet, dass das andere Individuum sich auf gleiche Weise äußert. Auf diese Weise erschafft Ihr in Euch Enttäuschung und bekundet dem anderen Individuum eine Energie der Bedrohung, denn Ihr kritisiert es. Ihr enttäuscht Euch selbst, was ein Herabsetzen ist, und Ihr setzt auch das andere Individuum dahingehend herab, dass seine Äußerung nicht adäquat wäre.

Bei Anerkennen der Verschiedenheit, kannst Du auf Deine Weise Begeisterung und Glückseligkeit und er Beides auf andere Weise äußern. Du magst enorme Angst inkorporieren und erwarten, dass er auf eine bestimmte Weise tröstend und mitfühlend ist. Er mag mitfühlend sein, aber Du erwartest, dass dieses Mitfühlen auf bestimmte Weise geäußert wird, und wenn das nicht der Fall ist, ist es inadäquat und deshalb empfindest Du einen Konflikt.

Deshalb ist es wichtig, Dir Deiner eigenen Energie und dessen, was Du tust, gewahr zu sein. Wenn Du keine Erwartung an das andere Individuum generierst, spielt es keine Rolle. Wenn Du begeistert bist und das andere Individuum lediglich lächelt, spielt das keine Rolle. Du bist nicht enttäuscht, weil Du keine Erwartungen hegst, wie das andere Individuum Dich erwidern sollte. Die Bestätigung durch ein Lächeln ist adäquat, und sie ist genug, denn sie ist seine Bestätigung, dass er Deine Begeisterung bemerkt hat und sich ihrer gewahr ist. Im Allgemeinen ist es das, was Individuen in der Interaktion miteinander suchen. Was Du tatsächlich haben willst, ist lediglich eine Bestätigung, dass Du präsent bist und existierst, dass Du angehört und verstanden wirst. Es geht nicht tatsächlich um die Art der Erwiderung sondern um die Bestätigung Deiner Anwesenheit und dessen, was Du erlebst.

Wenn Du begeistert, glücklich, bekümmert oder traurig bist, magst Du es und schätzt Du es, wenn die Erwiderung des Anderen Deiner Äußerung sehr ähnlich ist, weil das für Dich bestärkend ist. Wenn das andere Individuum auf ähnliche Weise erwidert, ist das eine Bestätigung, die Du so übersetzt, dass das andere Individuum echt auf Dich achtet. Aber Du filtrierst das durch Deine eigenen Richtlinien. Ein anderes Individuum kann andere Richtlinien haben, weshalb seine Wahrnehmung und seine Äußerung anders sein können. Das heißt nicht dass es Dich nicht anerkennen oder nicht auf Dich achten würde, aber es mag nicht auf gleiche Weise wie Du erwidern.

Wenn Du begeistert bist und in die Nähe Deines Partners kommst und ihm von Deiner Begeisterung erzählst und anfängst, Dich bleiern zu fühlen, so ist das „Deine“ Energie, die sich verändert. Es ist Dein Hinweis an Dich selbst, um achtzugeben. Es ist Deine Energie, die von der Begeisterung zur Niedergeschlagenheit wechselt, was durch Deine automatische Erwiderung in Dir selbst motiviert wird, dass Deine Äußerungen nicht wichtig genug wäre, um eine Reaktion zu gewährleisten. Wenn Du jedoch auf Dich selbst achtgibst und Dich nicht selbst anzweifelst, spielt die Reaktion des Anderen keine Rolle, denn Deine Aufmerksamkeit wird mehr mit Deiner eigenen Äußerung beschäftigt sein.

Solche Interaktionen werden zu Automatismen, denn die Erwartung ist allgegenwärtig. Sie liegt ständig zugrunde, diese Erwartung, dass das andere Individuum nicht auf die Weise reagieren wird, wie Du das haben willst und dass Du dann enttäuscht sein wirst. Ähnlich wie in den Szenarien mit den Kindern und ihrem Spiel, wird die Energie schon vor Beginn des Szenarios projiziert. Diese zugrundeliegende Erwartung ist allgegenwärtig, weshalb die Energie schon vorausahnend vor der Interaktion projiziert wird. Wenn die Interaktion geschieht, wurde diese Energie bereits geäußert, weshalb Du die Reflektion/Spiegelung unmittelbar erschaffst. Und solche Kreisläufe werden zu automatischen Mustern.

JULIE: Welches ist der Schlüssel, um solche Muster aufzuschließen?

ELIAS: Sich Deiner Energie und Deiner Erwartungen gewahr zu sein, gewissermaßen in Dir selbst zu prüfen, ob Du eine Erwartung generiest oder nicht. Die Art und Weise, wie Du ermessen kannst, ob Du eine Erwartung an ein anderes Individuum generierst, ist zu erkennen, ob Du irgendwelche Äußerungen oder Verhaltensweisen von ihm haben willst. Denn wenn Du willst, dass das andere Individuum auf eine bestimmte Weise antwortet, sich äußert oder verhält, gibst Du nicht auf Dich selbst und nicht auf das acht, was Du haben und was Du in Deiner eigenen Freiheit äußern willst, denn Du fokussierst Deine Aufmerksamkeit in einer Erwartung auf das andere Individuum, und Erwartungen generieren immer eine Bedrohung, die wiederum eine Form der Opposition generiert.

JULIE: Fühlt sich das andere Individuum davon bedroht, oder fühle ich mich bedroht?

ELIAS: Das andere Individuum empfängt eine Energie der Gefahr/Bedrohung, die es vielleicht nicht objektiv auf diese Weise in Gedanken übersetzt, aber seine automatische Erwiderung ist entsprechend, denn sie ist eine Verteidigung, und wir sagten bereits, dass Verteidigung/Rechtfertigung eine weitere Oppositionsäußerung ist. Das, was geschieht, ist dass Du mit der Erwartung eine Oppositionsenergie der Rechtfertigung generierst. Du empfängst jene Energie und generierst eine weitere Form der Opposition in Dir selbst, indem Du enttäuscht bist.

Session 1855
Saturday, October 15, 2005 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 17:43 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)


TERRI: Als ich mir den Rücken zerrte und an dieser Stelle einen Sonnenbrand hatte, sagtest Du, dass jener Körperteil unterstützung-gebend ist. Und was ist mit den weiblichen Organen? Stehen sie einfach für Weiblichkeit?

ELIAS: Teilweise, aber auch für Laben und Freundlichkeit (nurturing and gentleness). Wenn Du auf die Kommunikationen Deines physischen Körperbewusstseins hörst und sie erwiderst, wird sich das ändern, was das Körperbewusstsein erschafft, um mit Dir zu kommunizieren. Wenn Du ein echtes Laben Deinerselbst und Freundlichkeit für Dich selbst erschaffst, womit Du bereits beginnst und dies dann fortsetzt, wird dies ebenfalls wirksam sein.

TERRI: Meinen Kindern und Jeff gegenüber in unsere Beziehung labend/nährend zu sein, hat das auch damit zu tun? Betrifft es alles oder geht es nur darum, mir selbst gegenüber labend zu sein?

ELIAS: Beides.

TERRI: Denn ich bin meinen Kindern gegenüber nicht labend. Auf diesem Gebiet habe ich weniger Fortschritte gemacht als auf allen Anderen. Alles scheint in Bewegung zu sein, aber hier scheine ich festzustecken. Wenn ich wahrnehme, dass er mich anlügt, glaubt er dann ehrlich, dass er es nicht getan hat, wie die Sache mit meiner Wäsche, die er nicht erledigt hat? Glaubt er, dass er das wirklich getan hat, oder lügt er einfach?

ELIAS: Lügen ist ein interessantes Thema, das mit dem sehr interessanten Glaubenssatz des Aufrichtigseins assoziiert ist, und das ist kein Absolutum, weil hier die Wahrnehmung involviert ist. Ich bin mir gewahr, dass es einfacher ist, bestimmte Äußerungen oder Verhaltensweisen zu definieren, wenn Ihr Euch sagt, dass das Individuum das glaubt, was es sagt. Das generiert ein Schwarz-Weiß-Bild für Euch, welches Ihr leichter akzeptieren könnt. Aber es ist nicht Schwarz/Weiß, und es geht nicht unbedingt um das, was der Andere glaubt, sondern was er äußert, aber auch das kann etwas verzwickt sein, denn seiner Wahrnehmung nach kann er sich verbal in einer Richtung äußern, und seine Wahrnehmung mag damit übereinstimmen oder auch nicht. Es ist eher eine Frage der Motivation als der Absoluta.

Was hier wiederum Deinen Konflikt erschafft, das sind Deine automatischen Erwiderungen, dass Du Deine Aufmerksamkeit auf ihn fokussiert und Dich mit dem beschäftigst, was er tut oder wählt, statt sie auf Dir selbst zu belassen und auf Deine Wahlmöglichkeiten achtzugeben. Wenn Du auf ihn achtgibst und Dich mit ihm befasst, erlaubst Du ihm, Dir Deine Wahlmöglichkeiten zu diktieren. Denn statt selbst eine Wahl zu treffen erwartest und erwiderst Du.

TERRI: Ich dachte, dass ich bereits an meiner Wahrnehmung von dem arbeite, was ich wähle, indem ich sage, gib auf das Acht, was Du haben willst. Ich will, dass er den Hund füttert…

ELIAS: Nein, nein. Das ist Dein Schlüssel und Auslöser. Immer, wenn Du Dir sagst: „Was will ich haben? Ich will, dass ER das tut …“ ist das eine Erwartung. Es geht um das, was DU haben willst und nicht um das, was Du vom anderen Individuum haben willst.

TERRI: Ich will, dass der Hund gefüttert wird, aber ich will, dass er es tut.

ELIAS: Und das ist wieder eine Erwartung.

TERRI: Es fällt mir sehr schwer, das zu verstehen, denn das ist dieselbe Sache wie beim Zustand des Hauses. Ich weiß nicht, warum ich hier eine solche Blockade aufweise. Ich denke, weil sie einfach im Haus da sind. Das scheine ich in Verbindung mit anderen Leuten zu haben, dass ich denke, dass sie den Zustand des Hauses steuern. Wie kann ich das ändern, indem ich auf mich selbst achtgebe? Darüber komme ich nicht hinweg. Ich höre, dass Du sagst, dass ich bis zum Ende aller Tage ein sauberes Haus bevorzugen kann, aber das heißt nicht unbedingt, dass ich das auch bekomme.

ELIAS: Weil Du Erwartungen generierst. Denn Du konzentrierst Dich auf die Anderen und hegst Erwartungen bezüglich ihres Verhaltens. Was tust Du damit: Du äußerst eine Bedrohung. Die Erwartung wird empfangen und als Bedrohung wahrgenommen, und Bedrohung ist Widerstand. Wenn Du Widerstand leistest, wirst Du ihn Dir auch reflektieren. Du generierst die Erwartung, und was passiert? Du stößt auf Widerstand, weil Du von Anfang an Widerstand äußerst.

Wenn Du auf Dich selbst und auf Deine Energie achtest und statt des Widerstandes Kooperation generierst, wirst Du Dir nicht Kompromisse oder Erdulden sondern Kooperation reflektieren, und Einvernehmen ist für Kooperation nicht erforderlich.

TERRI: Ich denke, dass ich Curtis gegenüber mehr Erdulden/Hinnehmen generiert habe, weil ich einfach aufgegeben habe zu denken, dass er irgendetwas tun wird.

ELIAS: Und deshalb erduldest Du oder gehst einen Kompromiss ein.

TERRI: Ja, was ihn anbelangt, aber was die Anderen anbelangt gehe ich mehr in die Vollen. Es geht einfach um ….

ELIAS: Widerstand.

TERRI: Ja, Widerstand. Aber Beides funktioniert nicht!

ELIAS: Beides ist Opposition, unterschiedliches Oppositionsgeschehen, aber es ist Widerstand.

TERRI: Der das gleiche Resultat generiert.

ELIAS: Richtig. Und solange Du weiterhin Widerstand leistest, ist er das, was Du Dir reflektieren wirst. Deshalb ist es wichtig, auf Deine Energie achtzugeben und Dir zu gestatten …

TERRI: Das weiß ich. Das ist eine irritierte, frustrierte und verärgerte Energie. Du sprichst von Kooperation, aber ich weiß nicht, wie ich dorthin gelange. Das scheint auf der anderen Seite zu sein, und die Brücke dort hinüber fehlt mir.

ELIAS: Lass uns ein Beispiel miteinbeziehen. Statt eine mit Erwartungen verbundene Anweisung wie beispielsweise „“Füttere den Hund!“ zu erteilen, generiere Partizipation wie: “Lass uns den Hund gemeinsam füttern.“ Dann interagierst Du, leistest keinen Widerstand, hegst keine Erwartungen, partizipierst und generierst eher eine kooperativere Energie.

TERRI: Das tun wir auch schon so bei den Frettchen, weil dazu zwei von uns nötig sind.

ELIAS: Ja. Wenn Du Anweisungen erteilst, opponierst Du und reflektierst Dir ebenfalls Opposition. Wenn Du partizipierst, kooperierst Du, und zwar nicht in der Erwartung wie: „Ich werde dies einmal tun und erwarte dann, dass Du das eigenständig tust“ sondern dass Du echt zu Handlungen umziehst, die eine Kooperation initiieren und nicht darauf wartest, dass Andere eine kooperative Energie erschaffen, denn sie werden das nicht tun, solange Du selbst Deine Energie nicht änderst und anfängst, aktiv kooperativ zu partizipieren.

TERRI: Was wahrscheinlich auch sein Bedürfnis nach Beachtung nährt. Ich habe das Gefühl, dass vieles davon damit zusammenhängt, dass er das Gefühl hat, nicht genug Aufmerksamkeit zu bekommen und dann so handelt, um beachtet zu werden.

ELIAS: Was noch mehr Konflikt generiert, und dies kannst Du ändern, indem Du kooperierst und betätigst/anerkennst (acknowleldge).

TERRI: Und hoffentlich wird er schließlich irgendetwas tun, entweder einen Job annehmen oder zur Schule gehen. Beruht der Konflikt hinsichtlich seines Nichts-Tuns darauf, dass ich ihm keine Aufmerksamkeit widme? Ich weiß, dass das meine Wahrnehmung ist, dass er nichts tut.

ELIAS: Er opponiert, weil Du opponierst. Darum geht es. Wenn Du mit Deinem Widerstand aufhörst und anfängst, Kooperation zu generieren, erschafft das anstelle einer Umgebung ständiger Kritik eine ermutigende Atmosphäre.

TERRI: Ich muss also wohl etwas finden, was ich an ihm wertschätze.

ELIAS: Ja.

TERRI: Ich falle immer wieder auf die Annahme zurück, dass er so ist wie sein Vater, was zu nichts führt.

ELIAS: Wenn Du diese Wahrnehmung fortsetzt, fährst Du fort, ihn zu kritisieren und eine gegen Dich selbst opponierende Energie zu äußern, womit Du auch Dich selbst kritisierst, denn sie ermöglicht Dir nicht das Zustandebringen von dem, was Du haben willst.

TERRI: Ich werde es versuchen. Diese Sache mit der Partizipation wird hilfreich sein, denn ich konnte einfach nicht rauskriegen, wie ich das Problem umgehen kann.


(Ausschnitt)

TERRI: Ich möchte Dich auch zu Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln befragen. Seth hatte Jane geraten, diese eine Weile einzunehmen, aber Du sagtest, dass wir so ziemlich alles einnehmen können und dass das auf unseren Glaubenssätzen beruht. Ich erinnere mich nicht, dass sie wirklich Glaubenssätze hatte, dass Vitamine irgendetwas für sie tun würden. Ist das einfach ein persönlicher Glaubenssatz, dass diese Dinge für uns funktionieren, wenn wir sie einnehmen, oder …?

ELIAS: Alles was Ihr tut und erschafft wird durch Eure Glaubenssätze filtriert. Und Euer Körperbewusstsein erwidert sie entsprechend. Ihr könnt Glaubenssätze inkorporieren und äußern, auf die Ihr nicht tatsächlich achtgebt oder deren Ihr Euch objektiv nicht gewahr seid, da sie ganz automatisch geäußert werden.

Deshalb kann Euer Körperbewusstsein Euch diesbezüglich bisweilen auf unterschiedliche Weise kommunizieren, bestimmte Substanzen, Ergänzungsmittel und Nahrungsmittel zu inkorporieren, da es Eure Glaubenssätze erwidert und Euch somit kommuniziert, was effizient und nützlich ist.

Wenn ein Individuum Vitamine und Nahrungs-Ergänzungsmittel einnimmt oder glaubt, dass diese die Gesundheit fördern, ist das deshalb nicht ganz so schwarz weiß zu sehen. Es geht darum, auf Euer Körperbewusstsein zu hören und diese Kommunikation im Wissen zu erwidern, dass Euer Körperbewusstsein Eure Glaubenssätze über die physische Gesundheit des Körpers, Eure Energie und physische Gesundheit kennt und weiß, welche Glaubenssätze Ihr äußert, selbst wenn Ihr sie nicht objektiv erkennt, und es wird Euch dies entsprechend kommunizieren. Es geht lediglich darum, achtzugeben und seine Kommunikation zu erwidern. Wenn Du erwägst, bestimmte Vitamine einzunehmen, mag es Dich dazu drängen.

TERRI: Ich nehme sie eine Weile, und dann vergesse ich das wieder. Das heißt also, dass ich sie lange genug eingenommen habe.

ELIAS: Ja.

TERRI: Was ist mit der Akupunktur oder Massage. Funktioniert das ähnlich?

ELIAS: Sie sind höchst effektiv für Dich. Wenn Du wählst, diese Handlungen miteinzuziehen, verstehe bitte, dass tatsächlich Du die Energie manipulierst und jedwede erwünschte Auswirkung/Betroffensein/Beeinträchtigung/Berührtheit (affectingness) erschaffst, die sich ereignet. Das inkorporierst Du als ermutigende Methode, um die Unterstützung eines anderen Individuums zu inkorporieren, das seine Energie mit der Deinen verschmilzt.

Wie ich schon früher oft sagte, wächst Eure Leistungsstärke an, wenn Ihr die Energie eines anderen Individuums miteinbezieht. Je mehr Individuen in einer bestimmten Richtung in einer Kooperation miteinbezogen werden, desto mehr Kraft generiert diese kollektive Energie für das Individuum, weshalb das Zustandebringen für Euch müheloser ist. Das heißt nicht, dass Ihr es nicht allein tun könnt, aber da die kollektive Energie mehr Stärke offeriert, könnt Ihr das, was Ihr tut, müheloser fertigbringen, als wenn Ihr es alleine tut.

Es ist auch möglich, dass Du Dir objektiv nicht gewahr bist, diese Energiebewegung zu generieren und dieses andere Individuum als Methode miteinbeziehst, um Dich zu unterstützen und zu stärken. Du magst tatsächlich lediglich den Glaubenssatz hegen, dass das Einholen der Hilfe eines anderen Individuums das, was zustande bringen wird, was Du haben willst, da es weiß, was es tut. Das spielt keine Rolle, denn bei beiden Wahrnehmungsvarianten tust Du tatsächlich das Gleiche.

(You can also not necessarily be objectively aware that you are generating the movement of energy, and you are incorporating this other individual as a method to be supportive and to be strengthening to you. You can actually merely incorporate the belief that seeking helpfulness from another individual shall accomplish what you want, for they know what they are doing. It matters not; in either perception you are actually DOING the same action.)

TERRI: Denn ich fragte mich, ob Akupunktur bei den gesundheitlichen Problemen helfen wird.

ELIAS: Das ist durchaus möglich. Wichtig ist es, Deine Glaubenssätze aufrichtig zu evaluieren, sie anerkennen und nicht gegen sie zu opponieren, denn Individuen äußern oft Glaubenssätze bezüglich gesundheitlicher Vorgänge oder medizinischer Anwendungen, aber sie opponieren auch gegen ihre eigenen Glaubenssätzen auch. Ein Individuum kann den Glaubenssatz inkorporieren, dass das Anheuern von Ärzten hilfreich ist, weil sie Wissen um die Mechanik des physischen Körpers haben und wissen, wie sie ihn reparieren, aber dasselbe Individuum mag auch gegen seine eigenen Glaubenssätzen opponieren.

TERRI: Ich denke, dass sie bloß erraten. Ich hatte das Gefühl, dass ich zum Arzt gehe und versuche, Antworten darauf zu bekommen, was da im Gange ist, aber andererseits glaube ich auch, das sie oft bloß raten, was helfen könnte.

ELIAS: Ich verstehe. Es geht darum, keinen dieser Zugangsweg zu kritisieren, den Du Dir selbst präsentierst und nicht gegen Deine Glaubenssätze zu opponieren und zu erkennen, dass Du jede Methode erschaffst, die Du Dir präsentieren magst. Ganz gleich, ob Du Dir eine Massage oder Akupunktur geben lässt oder einen Arzt anheuerst, erschaffst Du tatsächlich alle diese verschiedenen Zugangswege als Deine Methode. Ganz egal, was Du auch wählst, generieren die anderen Individuen das Heilverfahren nicht, sondern Du tust das. Es geht einfach darum, welchen Zugangsweg Du wählst und nicht gegen Deinen eigenen Glaubenssätzen zu opponieren. Du kannst mit vielen verschiedenen Zugangswegen experimentieren, doch erinnerst Dich daran, dass Du mit Deinem Versuch anderen Zugangswegen nicht trotzt (to spite).

TERRI: Es geht im Grunde genommen darum zu erkennen, womit man sich beim Erschaffen mehr wohlfühlt.

ELIAS: Richtig, und welcher mehr in Einklang mit Deinen Vorlieben ist.


Session 1860
Thursday, October 21, 2005 (Private)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Opposition/Widerstand/Widerspruch
BeitragVerfasst: So 17. Sep 2017, 04:43 
Supraselbst
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(Text bereits in anderen Threads vorhanden.)

PAUL: Du sagtest mir, dass ich mehr kooperieren und flexibler sein sollte, und bei kooperieren verstand ich nicht, was Du damit meinst. Mit einer Person kooperieren, oder mit mir selbst kooperieren?

ELIAS: Mit Dir selbst sowie mit der kollektiven Energie zu kooperieren.

PAUL: Du meinst damit das Kollektiv, das Aktien kauft, oder...

ELIAS: Ja.

PAUL: Oh! Und wie kann ich mit diesen kooperieren?

ELIAS: Indem Du nicht opponierst.

PAUL: Wenn die Kurse fallen, sollte ich also nicht dagegen opponieren?

ELIAS: Richtig.

PAUL: Und mit flexibel sein meinst, keine Erwartungen hinsichtlich des Steigens oder Fallens der Kurse zu haben?

ELIAS: Richtig.

PAUL: Oh! Wenn ich mich einfach entspanne und zulasse, können sie sich schließlich dorthin bewegen, wo ich sie gerne hätte?

ELIAS: Richtig.

PAUL: Gibt es noch etwas anderes, was Du mir dazu sagen kannst?

ELIAS: Übe/praktiziere es.

Session 1873
Wednesday, November 23, 2005 (Private/Phone)





BOBBI: Ken hat sich in diese Haus-Sache ganz verbissen, weil er etwas Anders erwartet hatte und viel mehr Arbeit erforderlich ist.

ELIAS: Richtig.

BOBBI: Er macht auch vieles durch, und ich denke, dass er gleichzeitig eine Veränderung haben und sie nicht haben will.

ELIAS: Und aufgewühlte/erregte Energie äußert.

BOBBI: Richtig.

ELIAS: Was das Tier erwidert.

BOBBI: Aha. Okay. Wir müssen also zuerst ihn beruhigen.

ELIAS: Oder ihm erlauben, dies selbst zu tun.

BOBBI: Ich denke nicht, dass er von Natur aus eine ruhige/gelassene Person ist und dies nicht der von ihm bevorzugte Zustand ist.

ELIAS: Ich verstehe, aber Intensität kann auch nicht aufgeregt/erregt geäußert werden und so den natürlichen Energiefluss zulassen. Du hast Recht. Manche äußern von Natur aus keine gelassene sondern die von ihnen bevorzugte intensive Energie, was jedoch nicht heißt, dass sie das automatisch als Erregung übersetzen. Intensität kann auf vielfältige Weise generiert werden, ohne unbedingt erregt/aufgeregt/aufgewühlt/erschüttert zu sein. Erregung ist eine Oppositions-Energie. Und das Tier reflektiert dies und opponiert ebenfalls.

BOBBI: Es kommt mir so vor als ob viele Gefühl ungewollte in Opposition/widerstreitend wären.

ELIAS: Ja.

BOBBI: Ohne überhaupt Opposition zu beabsichtigen oder dies haben zu wollen.

ELIAS: Ja, das stimmt. Und deshalb ist es so wichtig, achtzugeben, zu erkennen und zunächst auch in bekannte, vertraute Richtungen zu gehen und dabei zu evaluieren, welche Energie Du äußerst, ob sie in Opposition ist oder nicht, und ob Du Erwartungen an Dich selbst, die Situation oder gegenüber dem anderen Individuum generierest.

BOBBI: Das leuchtet mir ein.

ELIAS: Und ob Du Rechtfertigung oder persönliche Verantwortlichkeit äußerst, Dich mit Andern vergleichst, Dich fügst oder Kompromisse eingehst, was allesamt Opposition ist.

Session 1876
Tuesday, November 29, 2005 (Private/Phone)


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