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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 201705201 - webinar
BeitragVerfasst: Fr 2. Jun 2017, 14:53 
Supraselbst
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Session 201705201
Saturday, October 22, 2016 (Group/Hinsdale, New Hampshire)

Participants: Mary (Michael), Aaron (Todd), Adam (Avril), Ann (Vivette), Ben (Albert), Brigitt (Camile), Dan (Zynn), Debbie (Tamarra), Eve (Chava), Inna (Beatrice), Jan (Meude), Jason (Spensar), John (Rrussell), Julie (Fontine), Kyla (Amie), Lisa, Listell, Lynda (Ruther), Natasha (Nicole), Naomi (Kallile), Phil (Patre), Roberto (Francine), Rodney (Zacharie), Sandra (Atafah), Togi (Gianni), and Val (Atticus).


ELIAS: Heute werden wir über mehrere Themen sprechen, die Ihr gerne kommentieren könnt. Das erste Thema ist Schmerz. Was ist Schmerz? Wie definiert und beschreibt Ihr Schmerz?

ANN: Als intensives Unbehagen.

PHIL: Ein Signal.

JOHN: Ein spezifisches Signal.

ELIAS: Richtig. Und was verursacht Eurer Ansicht nach den Schmerz?

KYLA: Widerstand.

ELIAS: Warum generiert Ihr Schmerz?

ANN: Als Signal.

TEILNEHMER: Wegen externer und interner Störungen.

TEILNEHMER: Erwartungen.

TEILNEHMER: Um unsere Aufmerksamkeit zu gewinnen.

JOHN: Er signalisiert eine Diagnose.

ELIAS: Erkläre das bitte.

JOHN: Wenn man an einem Auto arbeitet, wo man einen Microchip anschließt und ein rotes Lämpchen aufleuchtet, heißt das, dass eine spezifische Sache repariert werden muss.

ELIAS: Das kommt dem schon näher.

AARON: Schmerz signalisiert das, worauf wir achtgeben.

TEILNEHMER: Schmerz signalisiert das, was angesprochen werden sollte.

ELIAS: Nicht tatsächlich, aber das ist die Definition, die am meisten zutrifft. Was ist Schmerz? Ja, ein Signal, aber was signalisiert er?

NAOMI: Das wir nicht achtgeben.

TEILNEHMER: Resistenz?

TEILNEHMER: Die Frequenz?

ELIAS: Jedes Schmerzsignal, ob emotional oder physisch, lässt sich einfach erklären. Es ist der Mechanismus, der Euch warnt, dass etwas Gefährliches abläuft. Schmerz signalisiert Gefahr.

Schmerz ist das, was der Körper signalisiert, wenn Ihr in Gefahr seid. Wenn es eine physische Gefahr, Fehlfunktion oder Äußerung ist, die Euch schädigt, signalisiert der Körper, dass Gefahr im Spiel ist. Wenn Ihr emotionalen Schmerz erlebt, signalisiert Euch der Körper ebenfalls, dass eine Bedrohung im Gange ist.

Deshalb generiert Ihr das Schmerz-Signal, eines der stärksten vom Körperbewusstsein produzierten Signale. Das Signal ist klar, und es ist generell laut. Schmerz deutet Ihr nicht falsch. Ob physisch oder emotional, Schmerz erkennt Ihr alle und wisst, was er ist und habt keine Fragen. Ihr mögt fragen, warum, aber Ihr erkennt dieses sehr klare Signal.

Und was tut Ihr, wenn Euer Körper Euch Schmerz signalisiert? Was tut Ihr ganz automatisch?

TEILNEHMER: Wir wollen ihn loswerden.

TEILNEHMER: Uns davon entfernen.

TEILNEHMER: (unhörbar) Wir konzentrieren uns darauf.

TEILNEHMER: Wir fokussieren ihn.

ELIAS: Ihr fokussiert und konzentriert Euch auf den Schmerz und wollt ihn aber auch loswerden. Ihr wollt, dass er verschwindet, dass er vorüber ist und aufhört. Ihr wollt ihn nicht haben. Aber Ihr konzentriert Euch auch automatisch darauf, was eine ganz natürliche Erwiderung ist, denn das Signal bedeutet Gefahr. Schmerz ist ein solch starkes Signal, weil irgendeine Gefahr für Eure physische Person gegeben ist, ganz egal, ob physisch oder emotional, das spielt keine Rolle. Es gibt irgendeine Bedrohung, die so stark und groß ist, dass Euch Euer Körper sie mittels Schmerz signalisiert, um Euch zum Achtgeben zu ermutigen, damit Ihr Euch darauf konzentriert und etwas unternehmt.

Generell reagiert Ihr so auf Schmerz, weil Ihr nicht definiert, was er ist. Ihr vernehmt Eure gegenseitigen Schmerz-Definitionen, aber was ist er? Er signalisiert Gefahr, aber keiner von Euch hat ihn so definiert. Und weil Ihr ihn nicht als Gefahr definiert, reagiert Ihr entweder auf eine ineffiziente oder nicht erfolgreiche Weise, und nicht so, dass der Schmerz tatsächlich stoppt, was dazu führt, dass Ihr Euch noch mehr darauf konzentriert, und nun ruht Eure Aufmerksamkeit auf Eurem Unbehagen. Ihr fangt an, auf dieses Unbehagen achtzugeben, was den Schmerz fortsetzt, denn was geschieht, wenn Ihr ein Signal nicht bestätigt? Es setzt sich fort und wird lautstärker und äußert sich immer wieder. Und obwohl Ihr vorübergehend Erleichterung erleben mögt, kommt es wieder, da es nicht angesprochen wurde.

Was tut Ihr bei einem schmerzhaften Knochenbruch? Ihr sprecht dies an und geht zum Arzt, der den Knochen richtet, und vielleicht bekommt Ihr einen Gips, und Ihr ermutigt den Knochen zu heilen und unternehmt etwas, was die Heilung fördert und konzentriert Euch auf dieses Heilen.

Was tut Ihr bei einer Angst-Attacke?

BRIGITT: Ich stoppe und atme.

ELIAS: Was tut Ihr im Allgemeinen—

ANN: Man denkt dauernd daran und versucht, das verdammte Problem zu reparieren, aber es funktioniert nicht, was man weiß, und man denkt dauernd daran…

ELIAS: Und Ihr markiert es und konzentriert Euch weiter darauf. Dann fangt Ihr an, Euch auf den Körper zu konzentrieren, der sich unbehaglich fühlt, und dann auf bestimmte Organe, weil das Herz rast, der Atem schneller wird, der Magen sich verknotet und Ihr Euch immer unbehaglicher fühlt.

Und konzentriert Ihr Euch aufs Heilen? Nein! Ihr konzentriert Euch darauf, wie unbehaglich Ihr Euch fühlt und dass dieses Unbehagen fortwährt. Wenn Ihr Euch mit dem Hammer auf den Fuß haut, werdet Ihr einen Augenblick lang Schmerz registrierten, aber dann werdet Ihr sehr schnell handeln, es angehen und heilen.

Wenn Ihr deprimiert oder in Panik seid, was tut Ihr dann meist? Ihr gebt Acht auf die Depression oder die Panik und fahrt damit fort, und sie wachsen an, und Ihr fühlt Euch noch unbehaglicher. Ihr handelt nicht und konzentriert Euch nicht aufs Heilen sondern auf dieses „Aufhören, Aufhören, Aufhören.“

Emotionale Gefühle sind ebenso stark wie physische Gefühle. Wahrscheinlich erlebt Ihr alle viel häufiger emotionale als physische Gefühle. Die Meisten generieren Schmerz nicht beständig oder häufigen. Manche tun es, wenn sie eine chronische physische Manifestation generieren, aber die Meisten erleben dies viel seltener.

Das Problem bei emotionalem oder mentalem Schmerz ist, dass Ihr nicht wisst, was Ihr tun könnt, weil Ihr ihn nicht auf gleiche Weise wie physischen Schmerz assoziiert, aber es das Gleiche. Schmerz ist Schmerz, ob physisch, emotional oder seelisch/geistig, ein extremes Unbehagen, das Bedrohung signalisiert.

Da Ihr emotionalen oder seelischen Schmerz anders als physischen Schmerz assoziiert, tut Ihr das Gegenteil dessen, was Ihr bei physischen Schmerzen tut und sprecht ihn nicht an, und Ihr kümmert Euch nicht sofort ums Heilen. Ihr konzentriert Euch auf den emotionalen oder seelischen Schmerz, und stoßt immer wieder dagegen und versucht, ihn wegzuschieben, was eine solide Konzentration erschafft, und Konzentration ist etwas Anderes als Aufmerksamkeit.

Konzentration ist das, was Ihr auf konstante, fortlaufende Weise generiert, ohne dass Nachdenken dafür erforderlich wäre. Sie ist immer präsent. Das, worauf Ihr achtgebt, kann definitiv Eure Konzentration beeinflussen und Euch helfen, sie zu ändern, aber Aufmerksamkeit ist nicht gleich Konzentration, und es ist wichtig, das zu erkennen, denn Viele sagen: „Aber ich habe nicht daran gedacht“ oder „Ich habe nicht auf dieses Thema achtgegeben. Und warum fühle ich dies, wo ich doch nicht darauf achtgebe?“

Achtgeben spielt dabei keine Rolle. Im Allgemeinen ist Nicht-Achtgeben Teil des Problems. Ihr gebt nicht auf Eure Fähigkeiten Acht und verkompliziert die Situation durch Denken, Denken und Denken.

Emotionaler oder seelischer Schmerz kann ebenso wie physischer Schmerz relativ schnell gelindert werden, da er ein Signal ist. Wenn Ihr den Fuß anstoßt und dieser schmerzt, handelt Ihr sofort, um ihn nicht zu irritieren, den Schmerz nicht fortzusetzen und ihn zu lindern. Ihr lauft nicht herum, legt den Fuß hoch, wärmt oder kühlt ihn, handelt und sprecht den Schmerz an.

Wenn Ihr eine Angst- oder Panik-Attacke erlebt, was tut Ihr, um Euch zu hegen und zu pflegen (to nurture) und zu trösten? Gewöhnlich nichts. Ihr greift nach Medikamenten, nach irgendetwas, was Euch einfällt, und das ist der wichtige Punkt, Ihr denkt, und denkt, und denkt: „Was kann ich tun, und wie kann ich das stoppen? Wie kann ich das loswerden?“

JOHN: Bei physischem Schmerz ist die Gefahr offensichtlich und man spricht sie an. Aber bei emotionalem oder seelischem Schmerz definieren wir keine Bedrohung.

ELIAS: Auch bei emotionalem oder seelischem Schmerz gibt es ein Bedrohungssignal. Ihr erlebt etwas, was Ihr zu diesem Zeitpunkt als erhebliche Bedrohung wahrnehmt. Ganz egal, ob es wirklich wichtig ist oder nicht, nehmt Ihr es doch als wesentliche Bedrohung wahr. Vielleicht habt Ihr ein neues Auto gekauft, und nachdem Ihr den Händler verlassen habt und nach Hause gefahren seid, erlebt Ihr eine Panik-Attacke, weil Ihr so viel Geld ausgegeben habt und nicht wisst, ob Ihr es auch habt. Ihr seid einem Impuls gefolgt, habt dies getan, und nun evaluiert Ihr die Situation und fürchtet Euch, weil Ihr in diesem Augenblick nicht wisst, ob Ihr fähig seid, das, was Ihr gerade getan habt, auch durchzuführen.

Deshalb beruht die Bedrohungs-Wahrnehmung darauf, dass Ihr meint, der Sache nicht gewachsen zu sein. Oder Jemand äußert sich Euch gegenüber auf eine Weise, die nicht wirklich bedrohlich ist, führt ein Gespräch mit Euch und äußert sich auf eine bestimmte Art und Weise, was einen Aspekt und entsprechende Assoziationen triggert, und plötzlich atmend Ihr hastig, das Herz klopft, und Ihr erlebt eine Angst-Attacke. Die Bedrohung geht von Eurer Assoziation aus.

Ihr erlebt irgendetwas, produziert eine Assoziation, die etwas auslöst und generiert dieses Signal: „Irgendetwas ist sehr bedrohlich.“ Es kann etwas so Einfaches sein, wie dass Ihr versucht, etwas Neues zu tun und plötzlich nervös werdet und Angst oder Panik empfindet wie: „Das ist ungewohnt. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe. Ich bin nicht zuversichtlich genug, um es zu tun.“

Oder Ihr könntet nach Euren Begriffen nichts tun, aber wie Ihr wisst, tut Ihr niemals nichts, doch Ihr meint, dass Ihr nichts tut und fangt plötzlich an, Angst oder Panik zu generieren, bloß weil Ihr über das nachdenkt, was Ihr getan oder nicht getan habt, tun oder nicht tun solltet, was Andere von Euch erwarten und Ihr nicht zustande gebracht habt oder was Ihr am Tun seid, wo Ihr aber nicht wisst, ob Ihr es tun wollt. Es könnte alles Möglich sein.

Das Denken kann Gefühle erschaffen, die mit früheren Erlebnissen zusammenhängen, was Schmerz-Signale generieren kann: „Gefahr! Du gehst in eine bedrohliche Richtung. Das ist eine Bedrohung für Dich. Es ist unbehaglich. Gib Acht.“ Und Ihr gebt auf das Gefühl Acht aber nicht darauf, wie Ihr ein Gefühl ansprechen könnt.

Deshalb reagiert Ihr meist auf das Gefühl, was dieses natürlich fortsetzt und vergrößert. Das Gefühl wächst, und somit geht Ihr bloß in eine Richtung, in der es so aussieht, als ob Ihr diese Maschine nicht anhalten könntet, und Ihr fühlt Euch hilflos, fast so als ob Euer Körper eine separate Entität wäre. Und ob Ihr nun darüber nachdenkt oder nicht, assoziieren die Meisten von Euch ein bisschen, dass der Körper eine von Euch getrennte Entität wäre.

Da seid einmal Ihr - und wir wissen nicht, was Eure Definition für Euch ist – vielleicht Euer Geist/Gemüt/Bewusstseinsmuster (mind), was nicht das Gehirn aber etwas ist, was tatsächlich Du ist. Und dann gibt es Euren Körper, der eine von Euch völlig separate Entität ist und einen eigenen Geist/Gemüt/Bewusstseinsmuster hat und eigene Entscheidungen trifft, in die Ihr nicht unbedingt eingeweiht oder involviert seid.

Und dann gibt es jene andere Entität, Eure Essenz. Definitiv eine von Euch separate Entität. Dies seid Ihr überhaupt nicht. Es ist bloß eine Idee, dass Ihr Eure Essenz wärt, aber tatsächlich ist sie ein übergeordneter Gott, der durch den Kosmos schwebt und für Euch Entscheidungen generiert und Euch auch manchmal irgendwie leitet, bisweilen aber auch in Richtungen führt, mit denen Ihr nicht vertraut seid, oder die Ihr nicht ganz versteht, weil sie andere Pläne hat als Ihr. Sie sind jedoch immer gut, weil Eure Essenz allwissend ist und Euch deshalb immer in eine gute Richtung führt. Aber wir definieren auch nicht ganz, was gut wäre.

Nun habt Ihr dieses Bild von Euch, dieser heiligen Dreifaltigkeit erschaffen. Und Ihr seid alles – Ihr seid ganz dieser dreifaltige Gott: Euer Geist (mind), Eure Essenz, Euer Körper. Diese Drei von Euch existieren immer zusammen. Doch so ist das nicht. Euer Körper ist nicht von dem getrennt, wer Ihr seid. Eure Essenz IST das DU: Ihr seid ganz Eines. Es gibt keine Teile. Ihr seid dieses ganz und gar. (Your essence IS you. You are all one. There are no parts. It is all you.)

Session 201705201 (Fortsetzung folgt)
Saturday, October 22, 2016 (Group/Hinsdale, New Hampshire)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201705201 - webinar
BeitragVerfasst: Sa 3. Jun 2017, 09:16 
Supraselbst
Supraselbst

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ANN: Können wir die Schuld dafür nicht einfach aufs Christentum schieben?

ELIAS: Ja, oder auf irgendein anderes religiöses Imperium. Tatsächlich sind diese religiösen Philosophien akkurater als Ihr annehmt, denn es ist das, was Ihr täglich tut und wie Ihr Euch selbst wahrnehmt: Gott Vater ist die Essenz, der Sohn ist Geist/Gemüt/Bewusstseinsmuster (mind) und der heilige Geist der Körper. Oder Krishna, Vishnu, Shiva, Brahma, Allah und alle Anderen. Sie alle haben ihre Positionen, und Eure Philosophien sind Erweiterungen von dem, wie Ihr Euch selbst wahrnehmt. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass Ihr diese Philosophien und Götter erschafft, den sie sind Abbilder von Euch und dessen, wie Ihr Euch selbst wahrnehmt.

Obwohl das Körperbewusstsein verantwortlich ist, da es alle Signale generiert, seid Ihr involviert, denn Ihr seid nicht vom Körper getrennt, ganz egal, welchen Schmerz Ihr auch anheuert.

Sowohl physischer als auch emotionaler und seelischer Schmerz können „damals“-Gefühle miteinbeziehen, und dann wird es kompliziert, weil „damals „Gefühle anwachsen. Sie lungern herum, wachsen, setzen sich fort, was Jetzt-Gefühle nicht tun.

Deshalb sind “damals”-Gefühle etwas nervtötend, weil sie schwieriger ansprechbar sind. Ermutigend ist jedoch, dass Ihr ein enorm effektives Werkzeug nutzen könnt, und zwar Eure Aufmerksamkeit.

Damit sage ich nicht, dass Denken das geeignete Werkzeug wäre, denn diesen Mechanismus verwendet Ihr bereits, und generell bringt er Euch in nicht in die gewünschte Richtung. Mit der Aufmerksamkeit besitzt Ihr jedoch ein wirksames Werkzeug, und Denken ist dabei nicht erforderlich. Wenn Ihr spazieren geht, denkt Ihr nicht darüber nach, was Eure Füße tun. Ihr denkt nicht darüber nach, wie Ihr in Eurem Zuhause von der Küche ins Schlafzimmer geht, sondern und tut es einfach. Denken ist dafür nicht erforderlich.

Erinnert Euch daran, was Denken ist. Das ist etwas komisch, denn Ihr denkt so viel und verlasst Euch so sehr aufs Denken, so dass Ihr vergesst, darüber nachzudenken, was Denken ist. Es ist ein Übersetzung-Mechanismus, der nicht Eure Realität erschafft, und Denken ist auch kein Kommunikationsweg. Denken übersetzt von Euch selbst eingespeiste Informationen, weshalb es allem folgt, worauf Ihr achtgebt.

Wenn Ihr nicht auf den Fluss außerhalb von Euch achtgebt, denkt Ihr nicht darüber nach, denn Euer Denken übersetzt das, worauf Ihr achtgebt. Wenn Ihr einen Duft riecht, evaluiert Eure Denken ihn sofort: Was ist diese Geruch? Wo rührt er her? Das ist der Job des Denkens und seine Funktion und das, was Denken tut.

Wenn Ihr dem Denkmechanismus keinen Input gebt, den er übersetzen kann, übersetzt er alte Informationen und läuft im Kreis herum, und wenn er das tut, zapft er jenen Aspekt des Körperbewusstseins an, der Gefühle produziert. Dann gibt es für ihn mehr, was er übersetzen kann, weil Ihr nun Eure Aufmerksamkeit vom Denken abgezogen habt. Wenn es nichts zu übersetzen gibt, worauf gebt Ihr Acht? Ihr gebt Acht aufs Denken, und das ist der Grund, weshalb er nicht zu übersetzen hat, weil Ihr nur auf aufs Denken achtgebt und der Denkmechanismus somit nichts zu tun hat und versucht, etwas zu finden, was er tun kann.

Deshalb fängt der Denkmechanismus an, alte Informationen zu übersetzen, und damit beschwört er Gefühle, und nun gibt es etwas zu übersetzen: Ah, Ihr fühlt! Nun hat er Informationen, die er Euch übersetzen kann. Aber es sind alte Informationen. Und nun lauft Ihr im Kreis. Ihr denkt, Ihr fühlt, Ihr denkt, Ihr fühlt. Ihr denkt über das nach, was Ihr fühlt und habt Gefühle bezüglich dessen, was Ihr denkt, und das setzt sich fort und geht im Kreis und hat weder Anfang noch Ende.

Und Ihr fühlt Euch unbehaglich und geht in Richtung von Schmerzen. Und dann denkt Ihr noch mehr: „Wie kann ich diesen Schmerz loswerden? Wie kann ich ihn stoppen?“ Zuerst einmal hört auf zu denken. Und dann verschafft Euch etwas anderes, was er übersetzen kann und worüber Ihr nachdenken könnt. Macht einen Spaziergang. Das ist nicht sehr kompliziert.

Ihr müsst kein Physiker sein (physicist, möglicherweise war physiscian = Arzt gemeint), um Schmerz zu stoppen. Ihr müsst bloß etwas Anderes tun als das, was Ihr gerade tut, und das kann bereits ein Lächeln sein. Das ist sehr einfach. Wenn Ihr sitzt, steht auf und lauft umher, geht ins Freie oder in ein anderes Zimmer. Gebt Eurem Denken etwas, was es übersetzen kann. Das ist es, was es tut, und das ist seine Funktion.

Es bringt nichts, wenn Ihr Euch lediglich sagt: „Hör auf zu Denken.“ Je mehr Ihr Euch suggeriert, das Denken zu stoppen, umso mehr denkt Ihr. Es ist erstaunlich, wie viele Gedanken dann in Euer Gewahrsein strömen, die nichts mit dem zu tun haben, was Ihr tut: „Hör auf zu denken, hör auf zu denken, hör auf zu denken – Mayonnaise.“ „Hör auf zu denken, hör auf zu denken, hör auf zu denken. Schuhe“.

Euer Denkmechanismus kämpft, um zu übersetzen, weil das seine Funktion ist, und Ihr verfügt über viele Kommunikationswege. Ihr habt fünf externen Sinne und drei innere Sinne, was diese acht Kommunikationswege ergibt. Ihr hab die Intuition, die Eindrücke, die Impulse, so viele Kommunikationswege, dass Ihr ständig Informationen einspeist, sogar im Schlaf. In jedem Augenblick speist Ihr andauernd Informationen ein. Deshalb habt Ihr einen Denkmechanismus, um den ständigen Informations-Input zu übersetzen.

Und sobald Ihr die Aufmerksamkeit aufs Denken richtet, brecht Ihr all diese Kommunikationswege ab, stoppt sie allesamt und hört auf, auf sie achtzugeben. Der Input geht weiter, aber Ihr achtet nicht mehr darauf, weil die aktuellen Informationen nicht wichtig sind und es nur wichtig ist, auf das achtzugeben, was Ihr denk, was jedoch bloß übersetzte Informationen sind.

RODNEY: Entschuldigung, aber mir geht der Sauerstoff aus, nicht nur im Sauerstoff-Tank sondern im Körper, und ich muss gehen, weil ich einen neuen Tank brauche. Also auf Wiedersehen für alle. Ich werde das nächste Mal mit einem größeren Tank kommen. Ist das okay? Vielen Dank.

ELIAS: (liebevoll) Definitiv.

GRUPPE: Auf Wiedersehen Rodney.

RODNEY: Ich bin okay und werde nicht sterben.

ELIAS: Genau.

RODNEY: Auf Wiedersehen. Vielen Dank.

ELIAS: Zacharie (Rodney), das ist ein ausgezeichnetes Beispiel: auf eine signalisierte Unbehaglichkeit hören, sie ansprechen und heilen statt darüber nachzudenken.

Was sich am schwierigsten ansprechen lässt, sind Angst, Panik oder Depression, und es kann sehr herausfordernd sein, diesen inneren Schmerz anzusprechen, aber auch das kann getan werden. Doch es geht darum, Bereitschaft zum Handeln zu generieren und Eure Aufmerksamkeit umzuziehen und etwa Anderes zu tun. Ich bestätige Euch, wie schwierig dieser anscheinend einfache Vorgang ist, wenn alles in Euch schreit, nichts Anderes zu tun: „Ändere nichts, tue nichts Anderes, Du kannst nichts Anderes tun“ und diese innere Stimme hämmert auf Euch ein und sagt: „Du kannst nicht, Du sollst nicht, Du wirst nicht“. Es kann sehr herausfordernd sein, diese interne Stimme zu überbieten und Euch zu sagen: „Ich werde es trotzdem tun. Ich werde diesen Schritt tun, selbst wenn es bloß ein Spaziergang ist, und wie viele verschiedene Grünschattierungen kann ich dann in diesem Augenblick entdecken?“

Das verschafft Eurem Denkmechanismus etwas ganz Anderes, was er übersetzen kann. Nun sagt Ihr nicht: „Hör auf zu denken“ sondern gebt ihm etwas Anderes zu tun. Und so könnt Ihr es erfolgreich zustande bringen. Das erfordert keine komplizierten oder langwierige Handlungen. Ihr könnt das sofort, innerhalb von ein paar Augenblicken tun.

Abhängig von der Intensität der emotionalen Schmerzen wird das Signal vielleicht nicht sofort verschwinden. Das ist so wie wenn Ihr Euch den Fuß quetscht und der Schmerz auch nicht sofort verschwindet. Er schmerzt weiterhin und klopft, aber Ihr wisst, dass Ihr etwas unternehmt, um dies anzusprechen und um Euch zu laben/pflegen/verwöhnen (nurture). Das ist das wichtige Teilstück bei emotionalen oder seelischen Schmerzen, dass Ihr sie ansprecht und wisst, dass Ihr es tut und Euch labt/pflegt/verwöhnt und freundlich mit Euch seid. Ihr hämmert nicht weiter auf den Fuß ein, nach dem er gequetscht wurde, aber Ihr hämmert weiter auf Euch ein, wenn Ihr bange, verzweifelt oder deprimiert seid, und Ihr seid hart mit Euch selbst: „Das sollte ich nicht tun. So sollte ich mich nicht fühlen. Ich sollte darüber hinweg sein. Ich sollte wissen, wie ich das zu tun vermeide und es besser machen. Ich verfüge über die entsprechenden Informationen und sollte wissen, wie ich das zu tun vermeide.”

Ihr solltet wissen, wie Ihr was nicht tut? Ein Bedrohungs-Signal zu äußern? Es gibt einen Grund dafür, dass Ihr Schmerz empfindet. Ihr fühlt ihn nicht grundlos, was erfordert, dass Ihr den Schmerz ansprecht, aber was ist noch zuvor wichtig? Das Symptom zu behandeln. Sprecht zuerst den Schmerz an, damit Ihr mehr Klarheit habt. Ja es stimmt, dass es sehr schwer ist, auf wohltuende Weise zu denken, wenn Ihr Euch darauf unkonzentriert, wie unbehaglich Ihr Euch fühlt. Es ist schwierig, sich Antworten zu geben, wenn alles, was Ihr tun könnt, es ist, Euch auf dieses Unbehagen zu konzentrieren.

Sprecht zuerst das Symptom, das Unbehagen, diesen Schmerz an. Und was könnt Ihr tun? Etwas ganz Einfaches. Ihr verschafft Eurem Denkmechanismus so schnell wie möglich andere Informationen. Ihr verändert Eure Umgebung so schnell wie möglich, weil ihn das anregt, in eine andere Richtung zu gehen und anders zu übersetzen. Und Ihr tut etwas Anderes, und das muss nichts Erhebliches sein. Beispielsweise könnt Ihr lächeln, auch wenn Ihr Euch schrecklich fühlt. Ihr könnt ganz natürlich atmen, und zwar nicht so (atmet lautstark ein und aus). Ihr macht keine Yoga-Übung. Ihr atmet ganz natürlich, denn bei Schmerz reagiert der Körper immer sofort mit Anspannung auf dieses Signal. Das ist eine unmittelbare Reaktion.

Euer Körper ist so beschaffen, dass es außerordentlich schwierig ist, zwei verschiedene Zustände gleichzeitig aufrecht zu erhalten. Er kann nicht zugleich entspannt und angespannt sein. Atmen entspannt den Körper ganz automatisch und natürlich. Ihr könnt experimentieren. Wenn Ihr weint oder hysterisch seid und atmet, wird dies aufhören, weil der Körper nicht zugleich zwei Zustände aufrechterhalten kann. Er kann entweder angespannt oder entspannt sein, aber nicht beides zugleich. Atmen gibt deshalb Eurem Denkmechanismus auf ganz natürliche Weise etwas Anderes zu denken. Jetzt denkt er ans Atmen. Was tut Ihr mit Eurem Atem?

Und wenn Ihr eine Spaziergang macht, heuert Ihr Eure externen Sinne an, Sehen, Hören, Tastsinn. Das Achtgeben auf diese anderen Kommunikationswege verschafft dem Denkmechanismus etwas Anderes, was er verarbeiten kann.

Für Euch ist es auch sehr schwierig, simultan in unterschiedliche Richtungen zu denken. Ihr könnt über viele Themen nachdenken aber dabei geht Ihr von einem Thema zu anderen weiter und befasst Euch nicht simultan mit vielen unterschiedlichen Themen. Warum? Weil das Körperbewusstsein involviert ist.

Der Denkmechanismus ist nicht Teil Eures Körpers, doch er interagiert unmittelbar mit einem Teil des Körpers, dem Gehirn, und das Gehirn ist ein Körperteil, der nur jeweils eine Handlung durchführen kann, weshalb Euer physisches Gehirn nicht viele Gedanken simultan bearbeiten und deshalb sehr leicht abgelenkt werden kann.

Wie Ihr bei „Jetzt“-Gefühlen bemerken könnt, können diese durch irgendetwas sehr schnell abgebrochen werden. Ihr empfindet ein enorm intensives Gefühl, das jedoch spontan unterbrochen werden kann. Ein Hund bellt, und Eure Aufmerksamkeit ist unmittelbar abgelenkt, und damit verschwindet das Gefühl sofort, weil es ein „Jetzt“-Gefühl ist, und “Jetzt“-Gefühle sind so ausgelegt, das sie nicht aufrecht erhalten werden. Selbst wenn Ihr sie aufrechterhalten wollt, fällt Euch das schwer, weil sie nicht dafür ausgelegt sind.

Die einzigen Gefühle, die gewahrt werden können, sind „damals“-Gefühle, also etwas, was nicht „jetzt“ ist. Und erinnert Euch daran, diese Gefühle können vor fünf Minuten gewesen sein. Sie müssen nicht auf etwa aus der Kindheit beruhen sondern können aus einem Erlebnis herrühren, das vor ein paar Minuten stattfand, das nicht jetzt geschieht, doch Ihr konzentrier Euch weiterhin darauf und setzt es fort.

Gefühle sind Signale. Sie sind eine Botschaft, die Ihr Euch selbst über das kommuniziert, was auch immer in diesem Augenblick auf Euch einwirkt, und es ist wichtig, auf diese Botschaft achtzugeben. Gefühle sind so entworfen, das sie attraktiv sind, um Eure Aufmerksamkeit zu erlangen. Attraktiv heißt nicht, dass Ihr sie mögen müsst, sondern lediglich, dass Ihr davon angezogen werdet, und sie haben Eure Aufmerksamkeit, und das ist ihr Zweck.

Obwohl sie dafür ausgelegt sind, wird das zum Konflikt, denn nun fangt Ihr an, auf das achtzugeben, was Ihr fühlt und lasst zu, dass es Euch vorschreibt, was Ihr tut, außer bei physischem Schmerz, den Ihr bemerkt und sofort äußert. Wenn Ihr Euch mit dem Hammer auf den Fuß haut, werden die Meisten schreien, und selbst wenn Ihr aufhört zu schreien, werdet Ihr zu allererst einmal aufbrüllen. Und nachdem Ihr dieses Gefühl geäußert habt, was tut Ihr nun? Ihr lasst es los, weil es an der Zeit ist, Euch um das zu kümmern, was das Gefühl signalisierte.

Ihr steht nicht da und beobachtet Euch beim Bluten. Ihr evaluiert nicht und sagt Euch nicht: „Es ist so hochinteressant, mir beim Bluten zuzuschauen. Die Farbe ist so lebhaft, und es ist so interessant, wie das Blut wirbelt und sich über den Boden bewegt. Und die -Blutmenge ist erstaunlich! Und das Gefühl geht nicht weg!“ Nein, das tut Ihr nicht. Ihr brüllt auf, seht das Blut und unternehmt sofort etwas, um es zu stoppen und kümmert Euch um die Wunde. Ihr evaluiert und analysiert nicht und denkt nicht darüber nach, auch nicht über das Gefühl. Ihr seid zu sehr damit beschäftigt, das Blut zu stillen, weil Ihr das Gefühl nicht von der Wunde trennt.

Session 201705201 (Fortsetzung folgt)
Saturday, October 22, 2016 (Group/Hinsdale, New Hampshire)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201705201 - webinar
BeitragVerfasst: Sa 3. Jun 2017, 19:26 
Supraselbst
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ELIAS: Als nächstes sprechen wir über Zufriedenheit und Unzufriedenheit. Das, was Ihr nicht mögt oder womit Ihr nicht zufrieden seid oder Euch damit nicht wohlfühlt, ist ebenso wichtig wie das, womit Ihr zufrieden seid, denn es verschafft Euch Informationen und hilft Euch das herauszufinden, was Ihr tatsächlich gerne mögt, womit Ihr zufrieden seid und womit Ihr Euch wohlfühlt.

Ihr wisst bereits, dass Dualität Teil der Grundlage Eurer Realität ist, weshalb das, was nicht befriedigend ist, nicht unbedingt schlecht ist. Es ist eine Sache der Wahrnehmung und bietet Euch die Chance, das zu wählen, womit Ihr zufrieden seid.

Ich bin mir gewahr, dass sehr Viele erheblich unzufrieden sind und würde sogar sagen, dass es derzeit sehr viel Unzufriedenheit in Eure Welt gibt. Und was Schmerz anbelangt und den damit assoziierten Vorgang, sind Zufriedenheit und Unzufriedenheit dem sehr ähnlich, denn wenn Ihr Euch unbehaglich fühlt, seid Ihr unzufrieden.

Es gibt noch viel mehr Themen, mit denen Ihr vielleicht nicht zufrieden seid, aber was tut Ihr, außer darüber nachzudenken oder zu reden? Und das ist wesentlich, denn oft entmachtet Ihr Euch selbst, weil Ihr zwar etwas identifiziert, womit Ihr unzufrieden seid, und Ihr denkt darüber nach und sprecht darüber, aber Ihr handelt nicht und schickt Euch in die Situation/werdet selbstgefällig. (You become complacent).

Und damit entmachtet Ihr Euch selbst, weil Ihr Euer Nicht-Handeln damit rechtfertigt, dass es keine Rolle spielt, oder dass Ihr nicht wichtig genug wärt oder nicht genug Macht innehabt, oder dass das, was für Euch wichtig ist, für niemanden sonst wichtig wäre.

Ihr vergesst, dass Ihr alle miteinander vernetzt seid. Und es gibt Millionen, die dasselbe fühlen. Ihr sprecht bloß nicht mit ihnen. Ihr gebt bloß nicht auf das Acht, was Ihr Euch selbst sagt. Wenn Ihr mit etwas unzufrieden seid, redet Ihr im Allgemeinen mit Anderen darüber, die oft mit Euch übereinstimmen und mit derselben Sache ebenso unzufrieden sind. Aber Ihr fahrt damit fort, nicht zu handeln. Ihr wiederholt es Euch lediglich gegenseitig und fahrt fort, daran zu denken, redet darüber und seid unzufrieden. Und was bewirkt das? Es entmachtet Euch, und Ihr nehmt Euch weiterhin als winzig und ohnmächtig wahr.

Wie viele der hier Anwesenden fühlen sich vollständig wohl mit dem, was in ihrem Land geschieht und sind damit zufrieden? Ich bin mir gewahr, dass Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern zugegen sind. Wie viele hier sind vollständig zufrieden und fühlen sich mit dem wohl, was in ihrem jeweiligen Land geschieht?

PHIL: In dem Sinne, dass uns das dorthin bringt, wohin wir gehen wollen?

ELIAS: Nein. Es geht darum, ob Ihr Jetzt damit zufrieden seid und Euch wohlfühlt. Nicht ob Ihr darüber spekuliert, dass Ihr es irgendwann sein könnt, oder nach dessen guter Seite davon sucht und irgendwann zufrieden sein werdet, weil Ihr alles Ungenügende zu Genügendem machen werdet. Ihr könnt aus ungenügend nicht genügend machen. Wenn Eure Aufmerksamkeit auf ungenügend fokussiert ist, könnt Ihr es nicht zu genügend machen, egal wie sehr Ihr Euch abmüht oder es versucht.

Die Frage lautet also, ob Ihr jetzt zufrieden seid, und Euer Schweigen werde ich als nein interpretieren. Und damit seid Ihr nicht alleine. Diese kleine Gruppe repräsentiert die Meisten in Eurer Welt. Ihr meint, ein Individuum zu sein, bloß ein Sandkörnchen an einem endlosen Stand von zig Milliarden Sandkörnchen, weshalb Ihr unbedeutend und unwichtig wärt, aber das ist falsch.

Ihr seid nicht unwesentlich oder unwichtig. Jeder Teilnehmer in diesem Zimmer repräsentiert buchstäblich eine Million Anderer, die ebenfalls unzufrieden sind. Jeder von Euch äußert also die Unzufriedenheit von einer Million Individuen, und das ergibt sehr viele.

Und was fangt Ihr mit dieser Unzufriedenheit an? Ihr denkt darüber nach und redet darüber. Und was bewirkt das? Es ändert nichts an dem, womit Ihr unzufrieden seid, sondern bestärkt noch dieses Ungenügend. Wie gesagt, könnt Ihr aus einem Ungenügend kein Genügend machen. Das funktioniert nicht. Und es bestärkt Euch noch darin, dass Ihr machtlos wärt und keine Stimme hättet. Ihr alle hier seid blind, taub, dumm und gelähmt. Ihr könnt Euch nicht bewegen, nicht sehen, nicht hören, nicht sprechen und nichts tun, weil Ihr völlig machtlos seid.

Nein, ich sage Euch, dass Ihr definitiv nicht machtlos seid. Um gehört, gesehen, ermächtigt zu sein und zu verändern sind keine riesigen Aktionen erforderlich. Das erfordert keinen großen Zeit-, Denk- oder Arbeitsaufwand sondern lediglich einen Schritt zu tun sowie die Bereitschaft, Euch selbst zu bestätigen, dass Ihr wichtig seid, denn das seid Ihr. Jeder von Euch ist sehr wichtig. Alleine und persönlich seid Ihr sehr wichtig und wertvoll und seid es wert, gehört zu werden.

Wenn Ihr mit irgendetwas unzufrieden seid, gilt es, Veränderung anzuheuern, und Wandel kann sehr einfach sein. So wie ich bereits hinsichtlich Eurer Gefühle sagte, seid Ihr nicht deren Opfer, und Ihr könnt das, was Ihr fühlt, durch das verändern, was Ihr tut und worauf Ihr achtgebt. Wenn Ihr zornig seid, könnt Ihr es ändern, indem Ihr einfach einen Spaziergang macht oder lächelt. Wandel könnt Ihr durch sehr kleine, ziemlich mühelose Handlungen bewirken.

Ihr seid mit Eurem Land, mit Situationen und Euren Anführern unzufrieden und sagt: „Ich kann nichts tun. Sie sind wie sie sind. Sie haben alle Macht inne, und ich habe keine Macht. Ich bin bloß eine Person und kann nichts tun.“ Doch das ist sehr, sehr unrichtig.

Eure Anführer sind nicht unfehlbar. Und größtenteils sind sie auch keine Diktatoren. Sie wurden gewählt. Ihr habt sie gewählt, Ihr alle. Selbst wenn Ihr einer Gruppe angehört, die nicht die gegenwärtigen Anführer wählte, heißt das nicht, dass Ihr keine Stimme hättet und keine Macht habt. Denn alle diese Anführer, anfangen vom Niedrigsten bis hin zum Mächtigsten, hängen von Euch ab. Und wenn Ihr unzufrieden seid, riskieren sie ihren Job, denn Ihr platziert sie dort und entscheidet, ob sie den Job behalten.

Viele von Euch fokussieren sich sehr auf die ultimativen Anführer, auf Präsidenten oder Ministerpräsenten der jeweiligen Länder, auf diese Top-Anführer, aber sie sind Gallionsfiguren und nicht die Personen, die die größte Macht haben. Die größte Macht befindet sich bei Euren Verlängerungen (extensions), nämlich all den anderen Personen, die das bilden, was Ihr als Regierungen erkennt, und sie werden Euch anhören.

Aber Ihr sprecht nicht und lasst ihnen keine Informationen zukommen, sondern Ihr lasst ihnen freie Hand. Mit Eurem Stillschweigen sagt Ihr: „ Ihr wählt. Ihr wählt für mich. Ich bin unbekümmert, und es ist mir egal. Ich vertraue Euch und gebe Euch all meine Macht.“ Und sie ergreifen diese Macht, weil Ihr sie ihnen aushändigt.

Und so wählen sie das, was für sie wichtig ist und nicht unbedingt das, was für Euch wichtig ist. Doch Ihr seid in der Überzahl. Wie viele Hunderttausende von Euch kommen auf jeden Einzelnen von ihnen? Aber Ihr habt keine Stimme und keine Macht, und sie haben die ganze Macht.

Diese Situation erfordert kein enormes Nachdenken, Einfallsreichtum oder Erfindungsgabe. Es ist bloß erforderlich, dass Ihr Eure Stimme findet, und die ist nicht schwer zu finden. Statt miteinander über das zu sprechen, womit Ihr unzufrieden seid, was Ihr auch weiterhin tun könnt, könnt Ihr vielleicht Euren Gesprächspartnern vorschlagen: „Nenne mir ein Wort oder zwei Sätze, womit Du nicht zufrieden bist, und ich werde das einreichen.“ Ich kann mir vorstellen, dass jeder von Euch 25 bis 50 Aussagen von Leuten zusammenbekommt, die unzufrieden sind. Nun seid Ihr nicht nur eine sondern 50 Personen.

Alles was erforderlich ist, sind 5 Minuten Zeit, und Geld wird dafür nicht benötigt. Ihr verfügt über die entsprechenden Geräte und müssten noch nicht einmal zur Post gehen oder anrufen. Ihr könnt einen oder zwei Sätze schreiben, auf einen Knopf drücken und es ist getan.

Und Ihr könnt Euch nicht dazu motivieren, Euch in diesen zwei oder fünf Minuten mühelos und ohne Zeit-, Energie- oder Geldaufwand zu äußern und in Richtung von Veränderung zu gehen.

Ihr alle wisst, dass Ihr über diese Fähigkeit verfügt, tut aber nichts. Wahrscheinlich kehrt Ihr alle nach Hause zurück, hört Euch das an, was ich gesagt habe und tut nichts, und dazu sage ich Euch: wenn Ihr Euch weigert, einen Schritt in eine Richtung zu tun, ist Euer Jammern vielleicht nicht wert, vernommen zu werden.

Wenn Ihr nur jammern und Euer Murren Euch nur gegenseitig wiederholen wollt und nicht bereit seid, einen Schritt zu tun, kann ich Euch endlos viele Informationen geben. Das tue ich schon länger und werde damit fortfahren, weil ich jeden von Euch echt wertschätze und für Euch alle eine aufrichtige Liebe äußere, die Ihr erst verstehen werdet, wenn Ihr nicht mehr physisch seid. Ganz egal, wie viele Informationen, Liebe und Ermutigung ich Euch offeriere, bedeutet es nichts, wenn Ihr nicht handelt, und die Wahl liegt immer bei Euch. Ich kann es nicht an Eurer Stelle tun. Ihr müsst es selbst tun.

Und ich werde solange damit weitermachen, bis Michaels (Marys) Körper das nicht mehr tun kann und werde Euch ermutigen, unterstützen, Euch Informationen und Methoden offerieren, um Euch allen diesen Trost bereitwillig und in Liebe zu geben. Und ich ermutige jeden von Euch aufrichtig dazu, einen Schritt zu tun, nicht für mich, sondern für Euch. Ich bin nicht unzufrieden, denn ich bin immer zufrieden.

Ihr sei nicht zufrieden, und das ist es, was wichtig ist. Und Ihr verdient mehr, noch viel mehr. Ihr schränkt Euch ein, dämpft Euch und faltet Euch zusammen. (You limit yourselves, and you stifle yourselves, and you fold yourselves in pages.) Ihr verdient noch so vieles mehr, denn Ihr seid wichtig und wertvoll. Es gibt keinen Diamanten, der kostbarer wäre als jeder Einzelnen von Euch. Verdient Ihr es nicht, ebenso wertvoll wie jener Diamant so sein? Der Diamant ist bloß ein Stein. Ihr seid Essenz. Ihr seid herrlich. Ihr seid Wesen und habt Macht.

Ihr seid keine Opfer, keiner von Euch. Ihr habt Macht inne, und jeder von Euch hat Gnade/Anmut/Liebreiz (grace). Und somit verdient jeder von Euch, zufrieden zu sein, sich wohlzufühlen, glücklich, wohlhabend (abundant) und frei zu sein. Ihr verdient es, in jede von Euch gewählt Richtung zu gehen und das zu haben, was auch immer Ihr haben wollt, und dort, wo auch immer Ihr dies tun wollt, zu erkunden.

Session 201705201 (Fortsetzung folgt)
Saturday, October 22, 2016 (Group/Hinsdale, New Hampshire)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201705201 - webinar
BeitragVerfasst: So 4. Jun 2017, 08:37 
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ELIAS: Ann, ich weiß, dass Du einigen Leuten Geschenke gemacht hast.

ANN: Ich hätte es gerne allen gegeben, wenn ich das gehabt hätte.

ELIAS: Und was ist die Aussage?

ANN: Togi?

TOGI: Oh nein! [zieht sein Hemd hoch, um das T-Shirt darunter zu zeigen, auf dem steht: “Ich tue das, was ich will.”

ANN: Ich tue das, was ich will. Ihr da, Phil und Debbie, zeigt sie vor.

ELIAS: Und das ist Dein Mantra, weil Du es verdienst.

ANN: Ich werde es auch noch auf dem Rücken anbringen.

ELIAS: Ihr seid nicht Opfer von irgendetwas oder irgendjemandem. Ihr seid keine Opfer sondern seid mächtig, und Ihr könnt erfolgreich statt erfolglos sein. Und Ihr tut das, was Ihr wollt (want), weil Ihr es verdient. Das ist ultimativ wichtig.

Das ist die wichtigste Information für Euch alle, dass Ihr keine Opfer und auch nicht winzig seid. Ihr seid kein Sandkorn. Jeder von Euch besitzt die Macht von Göttern, und zwar wortwörtlich, weil Ihr sie erfunden habt, weshalb Ihr mächtiger als die von Euch erfundenen Götter seid.

Seid also die Götter, die Ihr seid und äußert Zufriedenheit. Bemerkt jedwede Unzufriedenheit, bestätigt das, womit Ihr nicht zufrieden seid und womit Ihr Euch nicht wohlfühlt, das, was Euch Schmerz bereitet. Und dann tut einen Schritt und zeigt Eure Macht, strahl sie aus. Tut einen Schritt, einer Handlung, egal wie winzig sie Euch vorkommt.

Wie ich schon oft sagte, müsst Ihr nicht daran glauben, um anzufangen. Ihr werdet glauben, und es spielt keine Rolle, wenn Ihr anfangs nicht daran glaubt. Wenn Ihr sehr frustriert, zornig oder verzweifelt seid, glaubt Ihr nicht, dass Ihr glücklich seid. Ihr glaubt das, was Ihr fühlt. Aber es spielt keine Rolle, dass Ihr nicht glaubt, dass Ihr glücklich seid. Trotzdem könnt Ihr handeln und werdet es sein. Doch Ihr werdet es nicht werden, wenn Ihr Euch weiterhin auf das fokussiert, was nicht genügt.

Gebt einmal eine Woche lang darauf Acht, wie oft Ihr täglich sagt oder fühlt, dass irgendetwas nicht genug ist: Ich habe nicht genug Zeit, Kaffee, Ideen, Absicht, Geld, Arbeit, Urlaub, Freiheit, nicht genug von vielen Dingen, nicht genug Schuhe, Kleider, Schokolade, ganz egal was. Bemerkt eine Woche lang, wenn Ihr dies fühlt oder denkt. Wie oft fokussiert Ihr Euch automatisch auf das, wovon Ihr nicht genug habt, und wie oft anerkennt Ihr, dass Ihr genug habt? Das Letztere tut Ihr viel seltener.

TEILNEHMER: Ja, nicht oft genug.

ELIAS: Zweifellos. Und das wird Euch eine sehr reale Wahrnehmung von dem verschaffen, worauf Ihr achtet und auch über das, was Ihr nicht tut. Welchen Schritt unternehmt Ihr, wenn Ihr Euch sagt, dass Ihr nicht genug von etwas habt? Wie ändert Ihr das, falls überhaupt, aber in vielen Situationen tut Ihr es nicht. Ihr lasst zu, dass es nicht genug ist und akzeptiert es. Doch Ihr seid noch so viel mehr wert als das. Warum lasst Ihr Euch darauf ein und setzt Euch selbst so sehr herab?

Kritisiert Ihr den Ingenieur, der eine Weltraumrakete erschafft, die zum Mars fliegt? Nein, Ihr seid für ihn und seine Erfindung voller Ehrfurcht. Doch Ihr alle seid ihm gleich. Ein Mensch hat das getan, und Ihr alle seid ihm gleich. Ihr alle seid Menschen. Jeder von Euch hat Talente, Wert, Interessen und Begabungen, ganz egal welche. Und jeder von Euch berührt in seinem Leben Abertausende ebenso sehr wie jener Ingenieur, der die Rakete erschuf, andere Leute berührt, die es im Fernsehen sahen. Aber er sieht, dass sie berührt sind. Ihr seht vielleicht nicht das, was Ihr berührt, was nicht heißt, dass Ihr Andere nicht berührt.

Und wie wollt Ihr sie berühren? Mit nicht genug, und wollt Ihr ihnen das kommunizieren, oder wollt Ihr sie vielmehr mit Begeisterung, Ermutigung und Faszination berühren? Die Tausenden, die Ihr in Eurem Leben berührt, berühren wieder Tausende, die Ihr somit indirekt berührt, und damit habt Ihr Millionen berührt. Und Ihr meint, eine unwichtige und unbedeutende Person zu sein, die keine Stimme hat und nichts ändern kann.

ANN: Ich bin ein bisschen verwirrt. Du hast das Beispiel gebracht, dass wir einen Brief schreiben an…

ELIAS: Noch nicht einmal einen Brief!

ANN: Okay, oder ein Wort oder was auch immer an die Leute richten, die “uns repräsentieren oder Macht haben”. Und was ist der Unterschied? Ich will saubere Luft und Wasser haben. Die Umgebung ist mein Ding, und ich möchte, dass sie sauberer ist. Also handle ich. Nehmen wir an, ich kaufe Trockner- und Wäsche-Kugeln und muss kein Waschmittel mehr verwenden. Ist das ebenso mächtig wie einen Brief an eine Person zu schreiben, die das Sagen hat? Wo ist da der Unterschied?

ELIAS: Es gibt einen Unterschied. Ich anerkenne Dein Tun sehr. Du tust selbst einen Schritt bei dem was für Dich wichtig ist, und das ist sehr anerkennenswert. Aber ändert das Deine Unzufriedenheit mit anderen Dingen und mit Euren Anführern?

ANN: Nein. Das bringt mich auf die nächste Frage. Wenn wir alle anfangen, das zu tun, statt uns auf unsere Zufriedenheit zu fokussieren - ich weiß um die Dualität und dass Zufriedenheit uns letzten Endes zur Zufriedenheit führt - aber wenn ich anfange, mir alles aufzuzählen, womit ich unzufrieden bin und diesbezüglich handle, habe ich das Gefühl, dass das (unhörbar).

ELIAS: Ich sagte nicht, dies zu spezifizieren. Macht es Euch leicht. Worüber sprach ich zu Beginn unserer Unterhaltung? Über zu viel Denken. Denken, denken, denken, Wiederholungsdenken, Analysieren und wie unwichtig all dieses Denken ist, und aufs Denken achtgeben und darüber nachdenken. Das lässt Euch im Kreis laufen und kann Euch überfordern, und was bewirkt das? Es führt zum…

ANN: nicht Handeln.

ELIAS: — zu Schmerz.

ANN: Oh. Oder zum nicht Handeln.

ELIAS: Ja, weil Ihr Schmerzen habt, doch und darum geht es nicht. Vereinfacht es. Was sagte ich bezüglich von Schmerzen? Lächelt, macht einen Spaziergang und denkt nicht darüber nach, denn das verkompliziert es nur, und das tut Ihr bereits.

ANN: Bei allem, was ich von Dir gehört und gelernt habe, reicht es, wenn ich mich selbst an einen guten Standort bringe, denn dann werde ich alles Andere entsprechend triggern. Ich muss mich nicht fokussieren auf…

ELIAS: Genau darum geht es.

ANN: … Andere zu ändern. Und Warum schreibe ich dann einen solchen Brief? Um sie dazu zu bringen, sich zu ändern?

ELIAS: Nein, darum geht es nicht. Es geht nicht darum, sie zu ändern sondern hilft Dir, Dich zu ändern. Es geht nicht darum, externe Quellen zu verändern.

ANN: Aber so fühlt es sich an.

ELIAS: Es geht darum, Dich selbst zu ändern. Dein Handeln ist die Ankopplung/Verbindung. Wenn Du bezüglich dessen handelst, womit Du unzufrieden bist, nimmst Du wahr, dass Du etwas zustande gebracht und gehandelt hast und fühlst Dich besser. Das, was Andere tun, spielt keine Rolle. Es geht nicht um sie. Es geht darum, dass Du unzufrieden bist und leidest. Du fühlst Dich unbehaglich. Die externe Quelle verändert das nicht und nimmt nicht Deinen Schmerz und Deine Unzufriedenheit weg. Du tust das, weshalb das, was Du tust, Deine Wahrnehmung Deiner Welt beeinflusst.

Beispielsweise weißt Du, dass es viele Regionen in Euer Welt gibt, wo viele Leute krank oder benachteiligt sind und hungern. Auch in dieser Hinsicht kannst Du Dich als winzig sehen und Dir sagen: „Das kann ich nicht alleine ändern. Ich kann keinen Unterschied bewirken.“ Aber wenn Du solche Situationen siehst und ein Huhn für einen Menschen in einer solchen Region spendest, um ihm in gewisser Hinsicht zu helfen, veränderst Du dann die Welt? Nein. Fühlst Du Dich dann anders? Ja, denn Du hast etwas unternommen.

Du sagst selbst, dass Du mit der Situation unzufrieden warst, und statt bloß darüber zu reden und nachzudenken, hast Du eine Schritt getan, der Dir wesentlich vorkommt, von dem Du jedoch weißt, dass er den Hunger in der Welt nicht kuriert. Aber Du nimmst Dich selbst anders wahr, weil Du einen Schritt unternommen hast. Du hast Dich auf eine von Dir als positiv und nützlich wahrgenommen Weise mit dem verbunden und bei dem engagiert, was für Dich unbefriedigend war, weshalb Deine Selbstwahrnehmung sich änderte. Du bist nicht völlig machtlos.

ANN: Das war das fehlenden Teilstück für mich, denn ich konnte mir nicht vorstellen, diesen Brief zu schreiben, und tatsächlich mochte ich dieses Gefühl nicht, weil es meine Ohnmacht noch betonte. Denn wenn ich an diesen Brief denke, ihn womöglich sogar absende, fühlte ich mich elend, weil er nichts bewirken wird. Das fehlend Teilstück für mich war das mit der Handlung verbundene Gefühl und zu erkennen, dass ich mächtig bin.

ELIAS: Ja.

ANN: Wir müssen unsere Macht kennen.

ELIAS: Ja.

Session 201705201 (Fortsetzung folgt)
Saturday, October 22, 2016 (Group/Hinsdale, New Hampshire)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201705201 - webinar
BeitragVerfasst: Mo 5. Jun 2017, 07:28 
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NUNO: Du sagtest, dass die Jobs der Leute in der Regierung von uns abhängig sind.

ELIAS: Das stimmt. Und was macht das? Es ermächtigt Euch.

NUNO: Du sagtest gerade, wenn man jemandem ein Huhn spendet, beseitigt das nicht wirklich das Hungerproblem in der Welt, aber es wirkte sich auf uns selbst aus, weil wir handelten. Aber das, worüber Du zuvor sprachst, beeinflusst Andere.

ELIAS: Nein. Es ist dasselbe. Ihr nehmt Eure Eigenmacht wahr, wohl wissend, dass jene Personen ihre Macht von Euch bekommen und Ihr Jobs von Eurer Unterstützung abhängig sind. Es geht nicht um das, was Jene tun, sondern es ist wichtig, Euch selbst wieder zu ermächtigen und zu erkennen, dass Ihr nicht ihnen sondern sie Euch unterstellt sind.

Sie sind nicht die Macht – Ihr seid die Macht – es sei denn, Ihr tut oder äußert nichts und händigt ihnen automatisch die Macht aus. Ihr wählt zwischen Zufriedenheit oder Unzufriedenheit, Wohlbehangen oder Schmerz. Ihr wählt unzufrieden zu sein, weil Ihr nichts Anderes erwählt. Ihr wählt, den Schmerz fortzusetzen, da Ihr nichts anderes wählt.

Ich sage nicht, dass es leicht oder nicht herausfordernd ist, wenn Ihr Schmerz oder Unzufriedenheit erlebt. Es ist herausfordernd, denn Eure Botschaften an Euch selbst bestärken diese Gefühle, und weil die Gefühle stark und attraktiv sind, wollt Ihr darauf hören und vergesst, dass Ihr derjenige seid, der dies steuert.

Erinnert Euch, was ich zu Beginn der heutigen Sitzung sagte. Ihr seid keine drei Entitäten in Einer sondern seid eine Entität. Es ist nicht so, dass Euer Körper Gefühle äußert, über die Ihr keine Kontrolle habt und die Ihr nicht steuern könnt, und dass Gefühle einfach kommen und da sind, nein, so ist das nicht. Gefühle sind keine Reaktionen sondern Signale, und Ihr seid es, der sie lenkt. Sie sind nicht von Euch getrennt. Wenn Ihr unzufrieden seid oder Euch nicht wohlfühlt, gilt es, einen Schritt zu tun und eine Wahl zu treffen, um es zu ändern oder fortzusetzen. Aber Ihr habt die Wahl.

Es geht nicht um das, was Ihr von existierenden Mächten haltet, und auch nicht darum, sie zu verändern. Diese Macht habt Ihr nicht. Niemand von Euch hat die Macht, ein anderes Individuum oder dessen Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten zu ändern, weil Ihr nicht deren Realität erschafft. Aber Ihr wählt, ob Ihr ihnen Eure eigene Macht aushändigt oder sie behaltet.

Es geht nicht um externe Quellen sondern ganz alleine um Euch selbst. Mit ihnen spreche ich nicht, sondern mit Euch, weil Ihr wichtig seid, und weil Ihr Information für Euch selbst aber nicht für Jene assimiliert. Es geht nicht darum, Andere, deren Tun und Denken oder das, was für sie wichtig ist, zu ändern.

NUNO: Das verstehe ich. Was mich verwirrte, war dass Du sagtest, dass wir ihnen eine Botschaft schicken können, und dass sie erkennen, wie unzufrieden wir sind, weil wir so viele sind und die Meinungen von 50 Leuten zusammentragen. (gekürzt)

JOHN: Ja, dass es sich kumuliert, wenn genug Leute das tun, was Wandel bewirkt.

ELIAS: Ja, das ist ein Nebenprodukt, das wahrscheinlich Einfluss ausübt. Es ist eine Handlung, die sich im Verlauf Eurer Geschichte bestätigte, dass Ihr, wenn Ihr Euch insbesondere en Masse äußert und Leute ähnlichen Geistes oder ähnlicher Meinung zusammenkommen, tatsächlich Vorgänge ändert. Aber der wichtigste Faktor ist, dass Ihr unglücklich oder unzufrieden seid und Euch nicht wohlfühlt. Was könnt Ihr tun, um dies zu ändern? Es reicht nicht, darüber nachzudenken, sondern Handeln ist erforderlich.

DAN: Das Land ist in Liberale und Konservative aufgeteilt. Mit allem, womit ich selbst unzufrieden bin, wird die andere Seite total zufrieden sein. Gestern Abend sah ich, dass eine Person deportiert wurde, was ich schrecklich fand, und ich kommentierte den Artikel, und all möglichen Leute regten sich auf: „Oh, er hat das Gesetzt gebrochen, war illegal hier, werft ihn einfach raus, sein Sohn kann mit ihm mitkommen“, was auch immer. Angesichts des Elias-Materials solle ich wohl versuchen, dies zu akzeptieren. Was ist daran ärgerlich? In welcher Beziehung steht es? Mit allem, womit ich selbst nicht zufrieden bin, ist ein Anderer zufrieden.

ELIAS: Genau, und das betrifft das Thema Verschiedenheiten. Und was sagte ich darüber? Ihr müsst nicht mit ihnen übereinstimmen. Annehmen heißt nicht, dass Ihr mit ihnen übereinstimmt, sie mögt oder Eure Richtlinien und das aufgebt, was für Euch wichtig ist, um ins andere Lager zu wechseln. Annehme heißt nur, dass Ihr es als das bestätigt/anerkennt, was es ist, und es nicht unbedingt als richtig oder falsch wahrnehmt, aber Eure Bestätigung bedeutet nicht, dass Ihr damit einiggeht.

Es geht nicht darum, alle Anderen auf Eure Seite zu bringen, oder dass alle ihre Meinung oder Richtlinien ändern, um den Euren zu entsprechen, und dann wäre die Welt perfekt. Wenn das die Welt ist, in der Ihr existieren wollt, könnt Ihr Eure eigene Welt erschaffen und Euch tausendfach und noch mehr klonen und in einer Welt der eigenen Klone existieren. Und Ihr werdet nicht glücklich sein.

Es geht nicht um das, was Ihr im Draußen verändert. Das wird folgen, wenn Ihr das verändert, was EURE Realität ist. Wenn Ihr anfangt, EURE Realität zu verändern, fängt DIE Realität an, sich zu verändern. Das kann ich nicht stark genug betonen. Ich habe Euch das immer wieder gesagt, und ich tue es gerne wieder, weil es wichtig ist: Ein ganz natürliches Nebenprodukt davon, dass Ihr selbst vorrangig/primär, zufrieden und glücklich seid und Euch behaglich fühlt, ist dies, dass alle um Euch herum zufriedeneren sind und sich behaglicher fühlen.

Wenn Ihr nicht zufrieden seid und Euch unbehaglich fühlt, fühlen sich auch die um Euch herum nicht wohl. Ihr seid deshalb der Nukleus/Kern und das Zentrum. Ihr alle wollt das Zentrum des Universums sein, und Ihr seid es. Ihr seid jetzt das Zentrum des Universums. Und wenn Ihr Entscheidungen und Handlungen generiert, die Euch ermöglichen, zufriedengestellt zu sein, verändert sich die Realität um Euch herum. Das ist ein ganz natürliches Nebenprodukt. Es ist nicht so, dass Ihr das Draußen verändert. Ihr verändert Euch, und das Draußen verändert sich damit.

DAN: Also schrieb ich auf Facebook und fühlte mich dann besser. Und ein Typ namens Robert antwortete mir, dass ich ein liberaler Idiot wäre, und ich schrieb: “Lass uns übereinkommen, dass wir nicht übereinstimmen” und er antwortet wieder (unhörbar), und dann blockierte ich ihn, und nun ist es okay.

NATASHA: Welchem Szenario könnte man in diesem Beispiel folgen, um glücklich zu sein, denn man ist ganz natürlich empört. Er war empört, ich war empört und ich wenn ich das sehe, reagiere mit extremer Irritation, Zuspitzung und Zorn. Denn diesbezüglich sind alle dumm. Die Leute sind dumm. Aber dann schalte ich um aufs Vermeiden. Ich höre einfach auf, daran zu denken, wie Du sagest, und lenke mich mit anderen Dingen ab, aber irgendwie knabbert es trotzdem an mir. Was tut man in einem solchen Fall?

ELIAS: Zuerst einmal bestätigst Du Deine eigenen Richtlinien. Und Du kannst die Meinung äußern, dass Andere dumm sind, und das ist das, was Du glaubst. Und Du kannst Dich ganz und gar nicht einverstanden fühlen mit den Handlungen anderer Personen.

Und was tust Du nach Deiner Bestätigung? Du bestätigst das, was Du fühlst, und das ist wichtig. Die Meisten tun das nicht. Ihr fühlt es, und dann gebt Ihr weiterhin Acht auf das, was Ihr fühlt, was Euch Euer Verhalten diktiert. Dann werdet Ihr zornig und handelt verärgert. Das beeinträchtigt Eure Stimmung, was wiederum das beeinträchtigt, was Ihr tut. Selbst wenn Ihr das Abendessen zubereitet, knallt Ihr die Löffel, lasst das Essen fallen und seid zornig, oder jemand kommt herein, und statt Euch wie üblich zu äußern, kommt ein giftiges „Ja“. Und Du drehst durch, denn was ist es, was Du tust? Du gibst Acht auf das Gefühl und erlaubst ihm, Dir Dein Verhalten zu diktieren.

Zuerst einmal gilt es, das Gefühl zu bestätigen. Und was heißt das? Du definierst das Gefühl. Du akzeptierst es. Und was bedeutet das? Du identifizierst: “Ich fühle mich frustriert, bin zornig und irritiert. Die Leute sind dumm.” Dann akzeptierst Du dies. Und was heißt das? Du lässt das Gefühl das sein, was es ist und versuchst nicht, es zu verändern. Du versuchst nicht, es zu unterdrücken. Du tust mit dem Gefühl nichts sondern äußerst: „Es ist das, was es ist. Ich bin zornig, und so ist es.“

Wenn Du das Gefühl anerkannt hast, ermahne Dich: “Was tue ich?” Das, was Du im Fernsehen gesehen hast, geschieht nicht in Deinem Wohnzimmer oder in Deiner Küche. „Was tue ich? Ich erlaube, dass meine eigenen Richtlinien sich nach draußen erbrechen, und die ganze Welt sollte meinen Richtlinien folgen, und wenn sie das nicht tun, liegen sie falsch und sind dumm.”

Für Dich persönlich sind Deine Richtlinien perfekt und ausgezeichnet. Du musst mit den Richtlinien anderer Leute nicht überstimmen oder ihre Richtlinien mögen. Du magst ihre Richtlinien bis zu dem Tag, an dem Du stirbst, nicht mögen und nicht damit übereinstimmen. Aber Du gestehst Dir auch ein: „Was tue ich? Halte ich an meinen eigenen Richtlinien fest? Vielleicht nicht. Was tue ich, wenn ich diese Energie projiziere: „Die Leute sind dumm. Ich hasse sie.” Ich sage nie, dass Ihr das, was Ihr fühlt, verleugnen sollt. Aber was tust Du?

Bei wie Vielen von Euch sind Rücksicht, Loyalität und Respekt Teil der persönlichen Kern-Richtlinien? Mit dieser Energieprojektion leistest Du Widerstand gegen dies alles. Du bist definitiv berechtigt, das zu fühlen und zu denken, was Du tust. Deine Meinung ist wichtig, weil sie von Deinen Richtlinien gestaltet wird, die für Dich ultimativ wichtig sind.

Hier gilt es, Gefühlen nicht zu erlauben, Dir Dein Verhalten vorzuschreiben sondern innzuhalten, das Gefühl zu äußern und Dir einzugestehen: “Das ist im Widerspruch zu mir. Ich mag das nicht.“ Es gilt, Dir einzugestehen und dann dem Gefühl nicht zu erlauben, Dir Dein Verhalten zu diktieren sondern innezuhalten und Dich zu fragen: „Und was tue ich jetzt?“

Es fällt Euch leicht und ist bei allen von Euch üblich, die Aufmerksamkeit unmittelbar nach draußen zu projizieren und sie auf etwas Anderes als Euch selbst zu projizieren, und dann fällt es Euch leicht, zu tadeln. Tadel bringt nichts zustand außer herabzusetzen, und zwar nicht die externe Quelle sondern Euch selbst, denn wenn Ihr tadelt, verteidigt Ihr Euch, und wenn Ihr das tut, nehmt Ihr Euch selbst als nicht ausreichend (less than) wahr, denn wenn Ihr nicht ausreichend seid, gibt es nichts zu verteidigen oder zu rechtfertigen.

Euer Zorn und das, was sich mit Eurer Genehmigung in Eurem Inneren abspielt, beeinträchtigen nicht die externe Quelle sondern Euch selbst. Ihr setzt Euch selbst herab. Und verdient Ihr das? Wenn Ihr verärgert bleibt und Andere tadelt, rechtfertigt Ihr Euren Zorn. Was ist zornig? Ihr seid wütend, weil Ihr keine Auswahlmöglichkeiten seht, und deshalb entmachtet Ihr Euch.

Ihr verletzt Euch selbst, wenn Ihr Euch auf eine solche Weise äußert, was nicht heißt, dass Ihr nicht irritiert sein könnt. Wie immer plädiere ich sehr für alle Arten emotionaler Kommunikationen und Gefühle, nicht nur solche, die Ihr als gut oder positiv erachtet. Ihr eliminiert nicht die Duplizität. Alle Gefühle und Emotionen sind kostbar und wichtig, aber nichts davon verdient Eure Aufmerksamkeit in dem Grad, dass es Euch Vorschriften machen, und Tadel ist immer ein Herabsetzen.

LYNDA: Und wenn ich mich dafür tadle, dass ich nicht perfekt bin und etwas falsch mache und etwas anders tun sollte, ist das nutzlos, aber es kann bisweilen auch sehr motivierend sein, weil…

ELIAS: Manchmal.

LYNDA: Für mich ist es das, weil ich die Emotion äußere und weiß, dass ich mich selbst tadle, und dann sage ich mir: ich ärgere mich über dies und jenes. Doch es zu äußern ist für mich ein großer Schritt, um es aufzulösen.

ELIAS: Zweifellos.

LYNDA: Und dann zähle ich ein paar Wolken und schwelge danach in persönlichen Begehren und in meiner eigenen Macht. Ich habe viele starke Begehren. Und ich tue etwas und projiziere meine Begehren meist frei von Erwartungen nach draußen und vertraue darauf, dass es sich manifestiert. Das ist eine andere Lebensweise, die ich persönlich bevorzuge, nachdem ich so viele Jahre lang Mist auf mich selbst gehäuft habe. Und es ist okay, wenn ich das wieder einmal getan habe. Das sage ich mir.

ELIAS: Ich stimme mit Dir überein, und das kann sehr motivierend sein. Für Viele ist es sehr zerstörerisch, sich selbst zu kritisieren und zu tadeln, was dazu führen kann, dass sie sich in einem tiefen Loch wahrnehmen, aus dem sie nicht mehr herausfinden, und das war es auch für Dich/Euch, ist es aber nun nicht mehr.

Deshalb sage ich Euch immer wieder, dass Ihr weder ein Opfer noch machtlos seid. Ganz egal, wie stark Ihr dies fühlt, könnt Ihr es doch ändern und seid tatsächlich dazu fähig. Ihr habt eine Stimme und Wahlmöglichkeiten. Es geht nie darum, das zu ändern, was im Draußen ist. Es geht nicht darum, die Welt zu ändern, sondern Euch selbst, was dann die Welt ändert.

ANN: Und wenn man sich ändert, erkennt man, dass man Macht hat und darauf zugreifen kann. Also gilt es zu handeln, selbst wenn man nicht weiß….

LYNDA: Einverstanden. Die Leute sagen so oft, dass sie sich wie ein Sandkorn und einfach ohnmächtig fühlen. Aber am Arbeitsplatz kann ich mit fünf Leuten reden und sie bitten, mir einen Satz zu nennen und das dann in einer Email an die beiden Anführer in Vermont schicken.

ELIAS: Ja, das kannst Du.

LYNDA: Ich will einfach nicht mehr haben, dass dieser Typ weiterhin sein Amt ausübt. Das ist meine Wahl. (gekürzt)

ELIAS: Es spielt keine Rolle, ob er das Amt weiterhin innehat. Das, was zählt…

LYNDA: --ist die eigene Macht zu fühlen und..

ELIAS: das, was Du äußerst.

ANN: Die eigene Äußerungs-Macht zu spüren.

Session 201705201 (Fortsetzung folgt)
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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201705201 - webinar
BeitragVerfasst: Mo 5. Jun 2017, 12:21 
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SANDRA: Wie kann man sich mit einem Gefühl arrangieren, dieses anerkennen und dann weitergehen, um es mit Anderen zu teilen? Denn beim Mitteilen reicht man bisweilen den negativen Energie-Ball weiter, oder es wird zum Jammern und Tadeln und zieht Kreise im Draußen.

ELIAS: Der Schlüssel ist hier, das Gefühl zu äußern, was nicht heißt, es zu erklären. Wenn Ihr Euch den Fuß verletzt, tut der Fuß weh, und Ihr fühlt den Schmerz. Und was tut Ihr? Wie äußert Ihr das? Ihr erklärt nicht, dass Ihr Euch den Fuß verletzt habt sondern schreit auf. Ein Gefühl zu äußern heißt nicht, es zu erklären, und das Äußern geschieht dann generell nicht in Worten, sondern über Geräusche/Töne.

ANN: Oder über Tränen.

ELIAS: Im Allgemeinen heuert Ihr eine physische Handlung an, die das Hinauswerfen der Energie involviert und mit Geräusch verbunden ist. Ihr weint oder brüllt, gähnt, seufzt oder schreit. Im Allgemeinen tut Ihr etwas, was mit Geräusch verbunden ist. Ihr haut auf etwas, und das macht ein Geräusch. Ihr stoßt diese Energie hinaus. Stellt es Euch etwa so vor, dass wenn Ihr jene Gefühlsenergie freisetzt und äußert, dass es Euch würgt und Ihr Euch dann übergebt. Bevor Ihr Euch erbrecht, würgt es Euch. Ihr hustet, und dann erbrecht Ihr Euch, und das erschafft ein Freisetzten.

Und was geschieht und wie fühlt Ihr Euch nach dem Erbrechen? Ihr fühlt Euch leer, empfindet Erleichterung, fühlt Euch ermüdet, aber leichter und leer. Den Unterschied könnt Ihr körperlich spüren. Wenn Ihr ein Gefühl tatsächlich äußert, ist das eine Befreiung; Ihr gebt es automatisch frei und fühlt, wie es weggeht, wie diese Energie aus Euch ausgestoßen wird.

Gewöhnlich werdet Ihr Euch leer und etwas müde fühlen. Ihr werdet Euch ähnlich einem geplatzten Ballon fühlen. Wenn Ihr aufgeregt seid, spürt Ihr das. Wenn Ihr sehr aufgeregt/gereizt/begeistert (excited) und beschwingt seid und dies äußert, wächst Euer Stimmvolum an, und Ihr stoßt somit Energie aus, und danach fühlt Ihr Euch leichter und empfindet eine leichte Leere.

Deshalb wollen die Leute damit weitermachen, wenn sie glücklich und begeistert sind, weil sie diese Leere spüren und das wiederholen wollen. Das ist das Gefühl, das Ihr immer generiert, wenn Ihr ein Gefühl äußert, und wenn Ihr das erlebt, wisst Ihr, dass Ihr ein Gefühl geäußert habt. Wenn Ihr es nicht erlebt, wisst Ihr, dass Ihr das Gefühl nicht geäußert und nicht losgelassen habt.

Ein anderes Zeichen dafür, dass Ihr ein Gefühl nicht geäußert und es nicht losgelassen habt, ist es, wenn Ihr immer wieder daran denkt. Und wenn Ihr nach zwei Tagen oder einer Woche immer noch an dieses Thema denkt und diesbezüglich Gefühle generiert, oder dieses Gefühl sehr schnell wieder aufrufen könnt, habt Ihr es nicht geäußert oder nicht losgelassen, denn sonst hättet Ihr nicht diese Energie, um es zu tun.

Es gibt also einfache, mühelose Äußerungen, die Euch anzeigen, ob Ihr Energie erfolgreich losgelassen habt. Wenn Ihr irritiert, frustriert oder wütend seid, müsst Ihr noch nicht einmal glauben, dass Schreien helfen wird, und wenn Ihr es dann trotzdem tut, wird es sehr wahrscheinlich helfen. Ihr müsst nicht glauben, dass Ihr Energie freisetzt, wenn Ihr auf etwas haut, und wenn Ihr es trotzdem tut, werdet Ihr entdecken, dass das erfolgreich ist.

Eure Handlung muss keine Äußerung des Erlebnisses selbst sein. Wenn Ihr Euch mit einer anderen Person gestritten habt, bedarf es keiner Äußerung dieses Streites, um die Energie freizusetzen. Ihr könnt jedwede Handlung vornehmen, die Euch erlaubt, diese Energie auszustoßen, beispielsweise Steine in einen Fluss werfen. Das ist egal. Ihr könnt Steine in einen Fluss werfen mit der Absicht, Fische zu treffen. Höchst wahrscheinlich werdet Ihr keinen Fisch treffen, aber Ihr könnt diese Absicht haben, weil Ihr zornig seid und etwas verletzen wollt.

Wenn Ihr etwas verletzen wollt, seid Ihr kein böses, verdorbenes oder schreckliches Individuum. Jeder will irgendwann etwa verletzen, das tut Ihr alle, und das ist kein Kriterium für Schlechtigkeit sondern eine ganz natürliche Frustreaktion, lediglich Frust, den Ihr freisetzen wollt, weshalb Ihr wollt, dass auch eine externe Quelle das fühlt, was Ihr selbst fühlt, weil Euch das validiert, dass Ihr wichtig seid, dass das, was Ihr fühlt, wichtig ist, weil auch etwas Anderes dies spüren kann, was nicht heißt, dass Ihr tatsächlich etwas verletzt. Meist tut Ihr es nicht. Aber es ist wichtig, dass Ihr Euch bestätigt, dass Gefühle nicht schlecht oder böse sind, und auch das, was Ihr in Verbindung damit denkt, ist nicht falsch. Das, was Ihr tut, ist wesentlich, und meist tut Ihr Euch selbst und nicht externen Quellen etwas an. Und das ist es, was wir hier ansprechen.

Noch eine Frage, und dann beenden wir die Sitzung.

JASON: Zu Beginn der Sitzung sagtest Du, dass wir zuerst Zufriedenheit äußern sollen, dass das die Art und Weise ist, wie wir Veränderung bewirken. Dann sprachen wir über das Äußern von Gefühlen und übers Tun, was uns Zufriedenheit bringt. Kannst Du in dieser Richtung weitermachen?

ELIAS: In welcher Kapazität?

JASON: Du hast vorgeschlagen, einen Brief zu schreiben oder etwas zu tun, was Zufriedenheit generiert. Mir kommt es so vor, dass es beim Genieren von Zufriedenheit noch ein weiteres Teilstück geben muss.

ELIAS: Ich wiederhole das, was ich bereits sagte, dass das ein natürliches Nebenprodukt generiert, welches sich ins Draußen ergießt. Wenn Ihr einen Schritt tut und Euch in Bezug auf Eure Zufriedenheit und das äußert, was wichtig für Euch ist, werdet Ihr meist beobachten, dass die Dinge sich in dieser Richtung bewegen. Es muss nicht präzise das sein, aber Ihr werdet Euch beweisen, dass Eure Äußerung Dinge bewegt und Unterschied bewirkt.

Zuerst einmal beginnt Eure Wahrnehmung sich zu ändern, und das ist das, was am wichtigsten ist, denn damit ändert Ihr buchstäblich Eure Realität.

Tatsächlich spielt das, was externen Quellen tun, keine Rolle, denn wessen Realität ist es? Es ist die Eure, und Ihr erschafft sie. Und wenn Ihr sie erschafft, spielt es keine Rolle, was externen Quellen tun, denn Ihr erschafft Eure Realität und nicht die Realität Anderer sondern die Eure.

Am wichtigsten ist Eure Wahrnehmung, denn sie ist es, die Eure Realität projiziert. Sie ist der Projektor, die Kamera, die Eure Realität projiziert, und alle externen Quellen sind Farben und Schattierungen. Sie sind der Hintergrund Eurer Realität.

Wie bereist gesagt, ändert Ihr die Realität eines Anderen nicht. Er erschafft seine eigene Realität. Und in seiner Realität kann es sei, dass Ihr mit ihm übereinstimmt. Die Realitäten anderer Individuen ändert Ihr nicht. Ihr alle erschafft Eure persönlichen Realitäten, die sich kreuzen, aber auch das tut Ihr ganz präzise. Ihr bringt Euch in jedem Augenblick in eine exakte Position, um dem zu begegnen, was auch immer in Eurer eigenen Realität ist.

Es ist nicht so, dass Ihr etwas in Eure Realität hinein zieht, sondern Ihr bringt Euch selbst in diese Bahn, diesen Ort und die Zeit und das Szenario. Das ist damit gemeint, dass Ihr Euch darauf anlockt und dass Ihr alles erschafft. Dies tut Ihr, denn Ihr erschafft, dass Ihr ganz präzise in diesem Augenblick, in dieser Zeit, an diesem Ort, in dieser Interaktion mit diesen Personen oder diesem Szenario seid. Das tut Ihr in jedem Augenblick Eurer physischen Existenz. Das ist außerordentlich präzise und fehlerlos (immaculate).

So mächtig seid Ihr, und dies tut Ihr ohne Nachdenken. Ihr tut es mühelos und größtenteils sogar ohne zu wissen, dass Ihr es tut. Das ist Mächtigsein.

Hört deshalb auf, Euch um das zu sorgen, was im Draußen geschieht. Wenn Ihr mit etwas nicht zufrieden seid, heißt das nicht, dass Ihr Euch dessen nicht gewahr sein sollt, aber hört auf, Euch zu sorgen und erinnert Euch daran: „Wenn ich nicht zufrieden bin mit dem, was dort draußen geschieht, ändere ich mich und meine Wahrnehmung und alles Andere verändert sich ebenfalls.“

….


Session 201705201 (Fortsetzung folgt: Gespräch mit Mary vor der Sitzung)
Saturday, October 22, 2016 (Group/Hinsdale, New Hampshire)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201705201 - webinar
BeitragVerfasst: Mo 5. Jun 2017, 16:23 
Supraselbst
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Saturday, May 20, 2017

MARY: Ich werde gute Neuigkeiten mit Euch teilen. Einige von Euch kennen sie bereits, aber nun werde ich es Euch allen sagen, weil ich immer wieder höre, dass Leute sagen, dass sie feststecken, nicht wissen, was sie tun sollen oder etwas tun und voranschreiten wollen, aber nicht wissen, was sie tun oder in welche Richtung sie gehen können.

Sie suchen kein normales Arbeitsverhältnis, wollen aber Geld verdienen und wissen nicht wie. Und sie sagen mir, dass sie frustriert sind, denn Elias sagt: „Ihr könnt mit allem Geld verdienen“, weshalb sie sich frustriert sagen: „Der hat gut reden. Er ist tot, aber wir leben hier, und das funktioniert nicht wirklich.“ Aber es funktioniert tatsächlich.

Und genau das habe ich erlebt, denn viele sagen, dass sie nicht über ihren Tellerrand hinausblicken können. Sie grübeln darüber nach, welchen Job sie machen oder welches geschäftlich Unterfangen sie starten könnten. Ich denke, dass es ein wichtiger Schlüssel ist, einfach das zu tun, was Ihr wirklich gerne tut, ohne zu denken: „Das tue ich, um Geld zu verdienen.“ Und wenn Ihr es so macht, nimmt es ohne viel Mühe und Nachdenken Gestalt an.

Die Meisten von Euch wissen dass ich im letzten Jahr seit Pollys (Marys Hund) Erkrankung anfing Quilts zu machen. Ich fing damit an, als Polly erkrankte, und hatte keine Ahnung davon. Und das ist wichtig, denn Ihr müsst nicht wissen, wie Ihr etwas tun könnt, sondern müsst es einfach ausprobieren. Vor ein paar Jahren hatte ich eine neue Brother-Nähmaschine gekauft, und die meisten von Euch wissen wohl nicht, was das ist, aber…

TEILNEHMER: Der Rolls Royce der Nähmaschinen.

MARY: Danke. Wahrscheinlich ist es neben Singer die gängigste Nähmaschine. Ich kaufte diese Brother Nähmaschine, weil ich wieder Nähen wollte, was ich getan hatte, als meine Kinder klein waren und ich die Kleidung für sie nähte.

Seinerzeit nähte ich mit einer Singer-Maschine, die mir meine Mutter gegeben hatte, einem Dinosauriern, die nur geradeaus und rückwärts nähen konnte, sonst nichts. Also hatte ich diese Brother Maschine gekauft, die mich einschüchterte, obwohl ich fasziniert war, weil sie alles Mögliche tun konnte, und man 150 verschieden Sticharten damit machen kann. Ich holte sie aus ihrem Kasten hervor, und ich war so eingeschüchtert, dass ich sie gleich wieder zurück stecke und mir dachte: „Ich weiß noch nicht einmal, wie ich den Faden einfädeln kann. Das Dinge werde ich nie benutzen.“ Also blieb sie zwei Jahre lang im Kasten.

Als dann letztes Jahr Polly erkrankte, fand ich, dass ich ein Projekt brauche, und ich beschloss, einen Quilt von ihr und unseren Reisen zu machen, was ich auch tat, und ich hatte keine Idee, was ich da genau am Tun war. Ich holte die Brother-Maschine hervor, sah mir auf einem YouTube Video an, wie man sie einfädelt, weil ich nicht wusste, wie man das macht, und dann sagte ich mir: „Okay, ich mache es.“ Natürlich wusste ich nur, wie man damit vor und zurück nähen kann, aber ich lernte sie zu bedienen.

Ich brauchte lange, um den ersten Quilt zusammenzukriegen, denn ich wusste nicht, was ich tue. Und danach dachte ich mir: „Das war irgendwie cool und interessant“, also fing ich an, mich zu informieren, mir Videos anzusehen und zu lernen, wie man wirklich an einem Quilt arbeitet, wie Experten das machen und lernte viel dazu. Und je mehr ich lernte, umso mehr war ich fasziniert und interessiert, und umso besser gefiel es mir.

Ich habe ein geometrisches Gehirn und mag Winkel und Linien und mathematische Dinge. Mathematik selbst mag ich nicht, aber ich verwende dies beim Malen, also war das für mich ein großartiges Erkundungsgebiet.

Je mehr ich mich damit beschäftigte und herausfand, umso mehr war ich an den Herstellern und Designern sowie unterschiedliche Materialen interessiert und fand, dass das wie Malen ist. Ihr alle wisst, dass ich viel gemalt habe, und das war wie eine neue Farb-Palette. Es gibt alle möglichen Farben und Gewebearten, mit denen man sehr kreativ sein kann, und ich fing wirklich an, mich damit zu beschäftigen.

Inzwischen habe ich im letzten Jahr 16 Quilts gemacht. Donnalie bat mich, einen für Allisons Schwester, meine Stief-Enkelin zu machen. Und die Firma, bei der ich den Stoff kaufte, bat mich um ein Bild und um eine kurze Anmerkung, wozu er gedacht war, weil sie einen Wettbewerb veranstalteten. Ich hatte keinerlei Erwartungen, weil ich das erst seit 1 ½ Jahren mache, aber ich finde, dass ich darin ganz gut geworden bin.

Aber ich weiß natürlich, dass es viele Leute gibt, die seit 30 oder 40 Jahren Quilts machen, und ich werde mich nicht mit ihnen vergleichen. Aber ich dachte mir: „Ich reiche es einfach des Spaßes halber ein“, was ich auch tat. Und eine Woche später schrieben sie mir, dass ich gewonnen hatte. Mein Quilt wurde eine Woche lang auf ihrer Website ausgestellt, und sie schickten wir 100 Dollars, und ich war sehr fasziniert und fand das alles ganz toll.

Das war vor zwei Wochen. Und letzte Woche war Donnalie im co-op Laden, wo sie immer einkauft. Und eine Frau, die dort arbeitet, bemerkte ihre von mir gefertigte Geldbörse und bewunderte sie sehr. Donnalie sagte, dass ihre Mutter das gemacht hat. Die Frau gab ihr ihre Karte und fragte, ob ich interessiert wäre, diese Taschen im co-op zu verkaufen. Und sie fragte auch, ob ich daran interessiert wäre, Andere im Anfertigen dieser Taschen zu unterrichten.

Zuhause angekommen, gab sie mir die Karte dieser Frau, und ich sagte: „Oh, das kann Spaß machen“ weil ich inzwischen zuversichtlicher und auch sehr geschickt geworden war und darauf vertraute, dass ich… Dank Lynda habe ich eine tolle Nähmaschine, und im Vergleich damit ist die Brother-Maschine, die mich zuvor so eingeschüchtert hatte, wie ein Spielzeug, und ich nenne sie jetzt das Putt-Putt, meine Reservemaschine, wann immer ich den Näh-Ferrari zum Service bringe. Aber die neue Maschine ist toll, und ich habe gelernt, sie sehr gut zu bedienen.

Nächste Woche treffe ich mich mit dieser Frau, und im co-op werden sie dann meine Taschen verkaufen, und eine andere Person wird sie auch auf dem Bauern-Markt verkaufen. Außerdem werde ich Unterricht im Quilt-Herstellen geben und den Leute unter anderem zeigen, wie man solche Taschen macht, und das ist sehr faszinierend für mich.

Und es wird noch besser, und alles rührt dort her, dass ich etwas tue, was ich gerne mache ohne das Begehren, damit Geld zu verdienen, denn das war nicht mein Bestreben. Ihr kennt den Spruch: „Not macht erfinderisch.“ Ich habe mich sehr mit der Quilt-Herstellung beschäftigt, und fand heraus, dass viele eine sogenannte Entwurfs-Wand (design wall) nutzen, ein großes Stück Filz, das man an einer Wand befestigt, auf dem man verschiedene Quilt-Blocks zusammenstellen, neu arrangieren und verschieben kann, so wie man es haben will. Dann nimmt man sie herunter und näht sie zusammen und macht den Quilt.

Das Problem ist, dass die Leute, die die Quilts machen, ziemlich in Vergessenheit geraten sind, und die Einzigen, die auf sie achtgaben oder sich nach ihnen richten, sind die Stoff-Hersteller und Designer. Ansonsten gibt es nicht sehr Viele, die etwas für sie tun, und die Quilt-Macher verwenden viele verschiedene Werkzeuge und behelfen sich mit selbst angefertigten Provisorien, weil sie die benötigten Sachen nirgendwo finden oder kaufen können.

Entwurfs-Wände kann man zwischen 40 bis 150 Dollars kaufen, aber die Meisten haben keine dafür benötigte völlig leere Wand. Es gibt auch frei stehende Entwurfs-Wände, aber dann muss man einen Platz haben, um sie aufzubewahren, und sie lassen sich nicht falten. Man muss sie aufstellen und wieder herunternehmen, was sehr lästig ist. Deshalb breiten die Meisten die Teile auf den Boden aus, weil das die größte freie Fläche ist, was ich ebenfalls tue. Man legt alle Teile auf den Boden und arrangiert sie. Aber das ist unbequem, weil man am Boden herumkrabbeln und sich um die Stoff-Teile herum bewegen muss. Und wenn man dann aufsteht, hat man einen komischen Blickwinkel auf das Ding auf dem Boden, weshalb man nicht wirklich gut sieht, was man da zu machen versucht.

Vor etwas mehr als einer Woche hatte ich dann die brillante Idee, meine eigene Entwurfs-Wand zu machen. Ich bestellte ein riesiges Bambus-Rollo, 1,82 m breit und 2,28 lang. Ich brachte an einer Seite des Rollos Filz an und befestigte es an der Wand direkt unter der Decke. Ich muss nichts an der Wand dahinter entfernen und brauche auch keine völlig leere Wand. Ich kann das Rolle direkt vor den Bilder herunterrollen und verwenden, habe eine riesige Oberfläche, die für einen ganzen Quilt ausreicht, die meist 1,65 m breit und 2 m lang sind.

Und wenn man das Arrangement zusammengestellt hat, nimmt man die Stoffteile herunter und zieht das Rollo hoch, und es befindet sich unter der Decke, was egal ist. Es ist aus dem Weg, und man muss ich nicht um einen Aufbewahrungsort kümmern. Wer schaut schon dort hinauf? Es stört nicht, wenn es dort oben an der Decke ist und man Bilder an der Wand hat. Niemand achtet darauf. Das war also meine brillante Idee, die ich für mich verwirklichen wollte, weil es bequem ist und ich das benötige, also macht Not erfinderisch.

Ich sprach darüber mit Frank in Chicago, einem Geschäftsmann. Ihr alle wisst, dass er kreativ ist und fünf verschieden geschäftlich Unterfangen von Anfang an aufbaute, und nun ist er dabei, eines davon für mehrere Millionen zu verkaufen. Er ist also ein großer Geschäftsmann. Ich weiß nicht, was er genau macht, aber ich schilderte ihm als einem Freund begeistert und stolz meine brillanten Idee. Ich sage ihm alles, und er schwieg eine Minute lang, und dann sagte er: „Mary, das ist eine tolle Idee“. Und ich sagte: „das weiß ich.“ Und er: „Nein, es ist ein brillante Idee. Wir sollte das herstellen und vermarkten. Ich suche soweit ein neues Projekt. Ich gehe in den Ruhestand und suche ein neues Projekt, etwas, was mich fasziniert. Du brauchst einen Partner. Und ich habe alle Leute, die das produzieren können. Und wir können das in allen Hobby-Läden im Land platzieren.“

Ich fragte ihn, ob er einen Scherz macht, und er sagte, dass er es völlig ernst meint. „Ich weiß noch nicht einmal, was ich davon halten soll“, sage ich. Und er: „Du musst lernen, im größeren Rahmen zu denken.“

Er meint es so ernst, dass er mir täglich 3 oder vier Emails schickte und auch nachforschte. Am Freitag schrieb er mit: „Ich habe den Quilt-Markt etwas erforscht. Wusstest Du, dass es 22 Million Leute alleine in diesem Land gibt, die Quilts machen? Das ist ein riesiger bislang nicht erschlossener Markt, den wir erobern können.

(Fortsetzung folgt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 201705201 - webinar
BeitragVerfasst: Di 6. Jun 2017, 06:12 
Supraselbst
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Dies zeigte mir, dass es wirklich nur eines Schrittes in eine Richtung bedarf, über die man nichts weiß, noch nicht einmal ob man daran interessiert ist. Ich wusste nicht, ob ich am Quilten interessiert war. Alles was ich tun wollte, war Zeit zu verbringen, um nicht dauernd auf einen sterbenden Hund zu schauen, und ich brauchte etwas zeitaufwändiges, was mich beschäftigt hält.

Inzwischen habe ich entdeckt, das es weniger zeitaufwändig ist als gedacht, und ich kann sie ziemlich schnell anfertigen, vielleicht ein oder zwei Wochen pro Quilt. Es ist also viel schneller… Und das ist cool, denn es bringt mir sehr viel sofortige Belohnung (Gratifikation). Wenn man 6 Monate braucht, bis das Teil fertig ist, was beim ersten Quilt der Fall war, weil ich noch keine Übung hatte, kann das entmutigen, und man denkt: „Du liebe Zeit. Werde ich es jemals fertigstellen?“ Inzwischen habe ich alle möglichen Techniken entwickelt und kann einen Quilt in ein oder zwei Wochen fertigstellen, und dies ist ein Zugangsweg zur Kreativität.

Das war eine wirkliche Lektion, und es funktioniert prima. Ihr könnt wirklich mit allem Geld erschaffen, selbst wenn Ihr es nicht Eure Absicht war, Geld damit zu verdienen. Ihr könnt es wirklich, wenn Ihr wisst, was Ihr tut… Ich selbst bin leidenschaftlich beim Quilten, tue das sehr gerne und würde es auch tun, wenn ich kein Geld dafür bekäme. Ein billiges Hobby ist das nicht, aber ich würde es trotzdem tun, weil ich es gerne tue.

Ohne dass ich Ausschau danach halte oder versuche, meine Quilts zu verkaufen, kommt das nun auf mich zu, und die Leute sagen mir: „Das gefällt mir. Ich will den Quilt kaufen.“ Darüber hinaus hat es mich zu einer Erfindung ermutigt. Und das, was dabei besonders cool ist, ist dass man nicht darüber nachdenken muss. Man muss sich nicht das Gehirn zerbrechen mit „Was soll ich tun? Wie kann ich Geld verdienen? Ich will meinen Job nicht länger machen und meine Freiheit haben.“

Heute früh sagte ich meiner Tochter: “Ich werde der co-op Frau sagen, dass der Vorrat begrenzt ist. Ich werde keine Taschen-Fabrik sein, weil ich Quilts machen will, und ich will nicht meine ganze Zeit damit verbringen, Taschen für den co-op herzustellen. Ich will Quilts machen und sie vielleicht verkaufen. Ich werde sehen, was sich ergibt.“

Ich habe keine Verkaufspläne. Aber nach dem, was ich in den beiden letzten Wochen beobachtete, mag es genau darauf hinauslaufen, was toll wäre. Aber ich habe keine bestimmten Pläne sondern stelle die Quilts einfach gerne her und würde sie sowieso machen. Das wollte ich Euch mitteilen, weil ich es faszinierend und wirklich positiv finde. Jeder kann das machen. Es geht einfach darum, etwas Neues ausprobieren, etwa, was Ihr noch nie zuvor gemacht habt.

Wer hätte gedacht, dass ich gerne mit Holz arbeite oder Dinge baue, und ich liebe es. Ob ich es ständig tun will? Nein. Aber wenn ich es tue, tue ich es gerne. Als ich damit anfing, hatte ich keine Ahnung, dass ich das tun kann. Ich wollte keine 5.000 Dollars ausgeben, damit mir jemand ein Bett baut, also machte ich es selbst. Als ich anfing, hatte ich keine Ahnung, aber es gefiel mir. Am besten gefielen mir die Werkzeuge, und ich mag ihr Geräusch. Sie sind wirklich laut, und je größer der Motor ist, umso lautstärker sind sie. Das ist wirklich cool. Ich mag diese starken Motoren.

Solange Ihr nicht etwas ausprobiert, woran Ihr nie zuvor gedacht habt, könnt nicht wissen, ob Ihr es gerne macht. Jahrelang hatte ich gedacht, dass Quilten zu mühsam ist. Und nun mache ich das. Und je mehr ich darüber lerne, umso faszinierender finde ich es, und umso mehr Ideen kommen mir, und umso mehr tue ich es.

Es inspiriert mich wirklich, Euch zu sagen, dass jeder das tun kann, was auch immer ihn interessiert und woran er wirklich Freude hat. Höchst wahrscheinlich gibt es einen Weg, wie Ihr damit Geld verdiene könnt, falls Ihr das wollt. Wenn Ihr etwas gerne tut, ergibt es sich irgendwie von selbst, und es wird mühelos. Die Dinge geschehen einfach, und Ihr müsst Euch nicht bemühen. Es ist kein Job, keine Arbeit sondern macht Spaß, und wenn Ihr morgens aufstehst, wollt Ihr damit weitermachen.

Ich stehe gerne sehr früh am Morgen auf, zwei Stunden bevor die Anderen im Haus aufstehen, und die Maschine ist an, sobald ich aufstehe. Ich liebe dieses zzzz! Zzzzz Geräusch! Es ist ruhig, und nichts lenkt mich ab, und ich kann einfach dem nachgehen, was ich gerne tue.

Ich benutze Rollschneider für Stoffe (rotary cutters). Eine tolle Erfindung. Sie sind so schnell. Ein kleiner Tipp, falls Ihr sie ausprobiert. Sie sind rasiermesserscharf. Wenn Ihr sie kaum berührt, schneidet Ihr Euch. Sie sind höllisch scharf. Ich habe ein paar Mal vergessen, sie zu verriegeln und kam damit an meine Hand, und dann war überall Blut. Sie sind wirklich scharf.

Wenn Euch irgendetwas einfällt, woran Ihr interessiert sein könntet, wovon Ihr noch nicht einmal total fasziniert seid, aber einfach interessiert oder neugierig seid, probiert es aus. Es kann sein, dass Ihr großen Gefallen daran findet und gut darin werdet, und wenn Ihr gut darin seid, gibt es endlose Möglichkeiten. Wer hätte gedacht, dass ich in meinem Alter noch etwas erfinde! Das ist doch ziemlich cool


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