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 Betreff des Beitrags: Elias: Übungen innere Sinne
BeitragVerfasst: Mo 1. Mai 2017, 12:26 
Supraselbst
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• Die inneren Sinne

SIMON: Interessanterweise ist Dein heutiges Thema genau das, was ich auch denke. Mein Problem ist, dass ich mir sage: „Du weißt das nicht, was Du nicht weißt“, und das ist für mich die größte Barriere. Wenn ich alle möglichen Übungen ausprobiere, nehme ich an, dass ich dabei eine Erwartung hege, selbst wenn ich versuche, es nicht zu tun.

ELIAS: Was erwartest Du?

SIMON: Ich weiß es nicht. Wenn ich beispielweise versuche, meine inneren Sinne zu trainieren, weiß ich nicht, was ich zu erwarten habe, also habe ich eine Erwartung, weil ich nicht weiß, was ich erwarten kann. (Elias lacht). Und das macht es so schwierig zu wissen, ob ich es richtig mache oder mich zu sehr anstrenge. So tauchen also alle möglichen mentalen Barrieren auf. Und wenn ich das, was ich bekommen sollte, nicht bekomme, fange ich an zu zweifeln. Ich weiß also nicht, wie ich das, was ich zustande bringen will, zustande bringen kann, wenn ich das Gefühl habe, mich daran zu hindern.

ELIAS: Das ist wieder einmal allzu viel Denken. Bestätige zuerst einmal das, was Du nicht weißt. Beim Bestätigen gibt es zwei Zutaten, und die Erste ist es anzuerkennen und zu definieren, was auch immer Du identifizierst oder woran Du denkst. Die zweite Zutat ist Annehmen. Du anerkennst und definierst also etwas und akzeptierst es als das, was es ist, selbst wenn es etwas ist, was Du nicht weißt.

Nehmen wir an, Du möchtest eine außerköperliche Erfahrung machen, was Du objektiv noch nie zuvor getan hast, und Du weißt nicht, was Du erwarten kannst. Du weißt zwar, wie Du es tun kannst, denkst aber nicht, dass Du weißt, wie Du es tun kannst.

Du bestätigst also zuerst einmal das, was Du nicht weiß, was Dir erlaubt, die Erwartungen zu stoppen, da Du anerkennst, dass Du nicht weißt, was Du erwarten kannst, und somit gibt es keine Erwartungen.

Der nächste Schritt ist es, Dein Erlebnis nicht automatisch abzutun. Anfangs magst Du keine Raketen oder Feuerwerk erleben. Wichtig ist, Dein Erlebnis nicht zu schmälern indem Du es für Imagination hältst, was am häufigsten geschieht. Du magst etwas erleben, aber es hat eine Beziehung zu etwas Vertrautem, nämlich dem Denken. Deshalb meinst Du bloß zu denken, aber tatsächlich ist das nicht der Fall. Du präsentierst Dir Informationen oder Erlebnisse, tust sie aber als Denken ab und meinst, dass Du bloß imaginierst und es deshalb nicht real wäre.

Und das ist der Bereich, wo die Erwartungen mit ins Spiel kommen. Ist es eine Erwartung, dass alles real ist, was Du erlebst und Dir präsentierst? Du magst neue Erfahrungen machen, die Dir unbekannt sind oder womit Du nicht vertraut bist, und nachdem Du anerkannt hast, dass Du nicht weißt, wie das weitergehen oder sich manifestieren wird, gilt es offen für das zu sein, was auch immer sich präsentiert.

Meist präsentiert es sich zuerst als Denken, manchmal auch als Gefühl, das aber auch sofort in Gedanken übersetzt wird. Dein Denkmechanismus tut seinen Job und übersetzt Informationen. Zu allererst einmal gilt es, übers Anerkennen/Bestätigen noch hinaus, das, was auch immer Du Dir präsentierst, nicht abzutun, wenn Du eine Meditation anheuerst, eine außerkörperliche Erfahrung durchzuführen versucht oder versuchst, Dich mit einem anderen Bewusstseinsbereich, einer anderen Essenz oder Fokus zu verbinden.

Das, was Du Dir präsentierst, mag kein vollständiges Szenario sondern zunächst eine Farbe, ein Duft, ein Bildnis oder bloß eine Idee sein, aber tue es nicht ab. Wenn Du solche Aktivitäten anheuerst, fühlst Du Dich nicht unbedingt anders als sonst. Bei einer Projektion erlebst Du Dich selbst nicht anders als in der objektiven Wachrealität. Du fühlst Dich ganz genau so, denn Du bist es, der das erlebt und erlebst deshalb genauso. Es fühlt sich nicht fremdartig, anders oder kosmisch an. Was soll das sein, sich kosmisch zu fühlen? Wir wissen es nicht. Ein kosmisches Gefühl gibt es nicht. Du wirst das fühlen, was Du als Du fühlst, denn Du bist Du, und das ist die Art und Weise, wie Du erlebst. Du meinst nur, dass Du Dich anders fühlen solltest, aber im Allgemein tust Du das nicht.

Und das ist der Grund, weshalb Ihr so leichthin alles abtut, was Ihr Euch präsentiert, weil es den Anschein erweckt, imaginiert oder von Euch erfunden zu sein, aber so ist das nicht. Falls Euch Eure Vorstellungskraft dies präsentiert, erinnert Euch, dass alles, was Ihr Euch über sie präsentiert, real ist. Es muss bloß nicht im Augenblick in Eurer objektiven Realität real sein, kann es aber in einer anderen Realität sein, und das ist es, was Ihr anzapft, aber es ist allesamt real.

Nichts, was Ihr imaginieren könnt, ist noch nie gewesen. Alles, was Ihr Euch vorstellen könnt, existiert irgendwo in irgendeiner Kapazität, ansonsten würdet Ihr es nicht imaginieren.

Inspiration und Erfindung sind keine Imagination sondern etwas Anderes, etwas Neues, was zuvor noch nicht gewesen ist und von Euch erschaffen werden mag. Vielleicht entdeckt Ihr es.

Imagination dagegen ist das, was bereits existiert. Was auch immer Ihr Euch als Imagination präsentieren könnt, das ist gültig, weil es bereits ist, und es ist real, und Ihr zapft es lediglich an. Deshalb rege ich an, das, was Ihr imaginiert, nicht als unreal abzutun, denn es ist real.

Wenn Ihr zu viel denkt, sabotiert Ihr Euch selbst und achtet mehr auf Euer Denken als auf das, was Ihr am Tun seid, und das könnt Ihr auf vielfältige Weise ändern. Das Anheuern der externen Sinne würde ich als am meisten erfolgversprechende Methode vorschlagen. Wenn Du Deine inneren Sinne erleben willst und zu viel Denken Dich ablenkt, heure die externen Sinne an und gib Deinem Denkmechanismus etwas zu tun.

Wenn Dein Denkmechanismus die externen Sinne übersetzt, wird er nicht zu, Wiederholungsdenken oder zu Fragen neigen. Nutze das Gehör und fokussiere Deine Aufmerksamkeit auf eine Weise, so dass Du auf Hintergrundgeräusche, Vögel im Freien, irgendein nicht unbedingt konstantes Geräusch hörst, das aber auch nicht unmittelbar vor Dir sondern in der Peripherie ist. Das gibt Dir etwas, um Dich darauf zu konzentrieren, ohne abgelenkt zu werden.

Was die inneren Sinne belangt, erfordert jeder davon nur die Konzentration auf ein einziges Wort. Wenn Du Dich mit Deinem empathischen Sinn verbinden willst, ist alles, was dafür nötig ist, Dich auf irgendetwas anderes als auf Dich selbst zu fokussieren, ganz egal, was auch immer es wäre. Es kann ein Stuhl, ein Lebewesen oder ein unbelebter Gegenstand sein. Das spielt keine Rolle, weil alles Bewusstsein ist. Du musst also nur etwas wählen, auf das Du Dich fokussiert und ein Wort äußern: „fühlen“. Das fokussiert Deine Aufmerksamkeit, und nun tue nichts von dem ab, was Du fühlst.

Wenn Du Deinen Konzeptualisierungs-Sinn anheuern willst, erlaubst Du Dir, Dich durch Deine externen Sinnen abzulenken und denkst nichts anderes als in Bezug auf die externen Sinne und gibst Dir dazu ein Wort: „Handlung“. Du fokussiert einen Gegenstand, ganz egal welchen und äußerst dieses Wort: Handlung/Vorgang (action).

(If you want to engage your sense of conceptualization, you allow yourself to distract yourself with your outer senses. Therefore, you are not thinking other than in relation to your outer senses, and you give yourself one word: action. You focus on a subject—it matters not what it is—and you express that word: action.)

Wenn Du Deinen inneren Telepathie-Sinn anheuern willst – das ist kein Gedankenlesen – wählst Du ein Thema. Du wählst, worauf Du Dich bezüglich dieses inneren Sinnens konzentrierst und sagst Dir ein Wort: “verbinden“.

Das ist alles, was erforderlich ist, und wenn Du es tust, geht es darum, das, was Du Dir präsentierst, nicht zu verwerfen. Das, was Du Dir präsentierst, kann auch das miteinschließen, was Du für NICHTS hältst.

Wenn Du irgendeinen inneren Sinne nutzt und Dich mit einem Stuhl verbindest, mag das, was Du Dir präsentierst, sich so langsam bewegen, dass es Dir wie NICHTS vorkommt. Es ist nicht nichts, aber Dein Konzeptualisierungs-Sinn wird diesen Vorgang anzapfen, und er bewegt sich so langsam, um ihn als soliden Gegenstand zu präsentieren, so dass Du nicht enorm viel Aktivität bekommst.

Wahrscheinlich wirst Du Dir bei keinem dieser inneren Sinne Worte sondern Gefühle, Empfindungen oder Bildnisse präsentieren, wobei Letztere wahrscheinlich nicht das sein werden, woran Du gewöhnt bist. Beispielsweise mag ein Bild aus sich sehr schnell bewegenden Farben bestehen. Das wäre ein Beispiel für das, was Du Dir mit Deinem Konzeptualisierungssinn präsentieren magst, da Du Handlung anzapfst.

Beim empathischen Sinn magst Du etwas, womit Du Dich tatsächlich verbindest, als NICHTS übersetzen, doch tatsächlich ist es Stille/Ruhe, und weil es still und nicht aufregend ist, und nicht in Worten oder als Handlung präsentiert wird, kann es sein, dass Du es umgehend als NICHTS verwirfst.

Oder Du generierst ein Gefühl, das Dich verwirrt, weil Du es für Dein eigenes Gefühl hältst. Wenn es Dein innerer Telepathie-Sinn, ist magst Du physisch etwas fühlen, ein Jucken, ein Muskelzucken, das Du sofort als NICHTS oder als Ablenkung durch Deinen Körper abtut. Und darum geht es: Nichts, was sich ereignet, abzutun, sobald Du diese Absicht aufgestellt hast und in diese Richtung gehst, weil es sich Dir auf vielfältige und unerwartete Weise präsentieren mag, die Du wahrscheinlich automatisch verwirfst.

Der erste Schritt ist auch dies, nicht entmutigt zu sein und nicht nur an das zu denken, was Du nicht fertigbringst oder nicht tust. Das ist wieder dieses infame „nicht gut genug“. Stattdessen entspanne Dich und erlaube Dir, einen Schritt zu tun. Das ist wohl der am meisten herausfordernde Aspekt, einfach diesen ersten Schritt zu tun.

Sobald Du das getan hast, ist es viel wahrscheinlicher, dass Du Dich frei und leicht in jedwede angeheuerte Richtung begibst. Dieser erst Schritt ist immer am meisten herausfordernd und wird am meisten angezweifelt.

Webinar 20170423
Sunday, April 23, 2017 (Group/Webinar)


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