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 Betreff des Beitrags: Elias: Übung Essgewohnheiten ändern
BeitragVerfasst: Mi 19. Apr 2017, 05:41 
Supraselbst
Supraselbst

Registriert: Di 11. Aug 2009, 19:49
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http://www.eliasforum.org/digests.html

Der folgende Text stammt von der Elias-Website
http://www.eliasweb.org/Session.aspx?sn=3052&L=1

JENNIFER: Hallo, mein Name ist Jennifer. Ich möchte abnehmen und ich achte besonders auf die Gefühle, die kommen, wenn ich vor Essen sitze. Und ich bemerke zu meiner Überraschung, dass oft Zorn hochkommt, wenn ich esse, der mich dazu bringt, schneller und mehr als beabsichtigt zu essen. Also gibt es da einen Widerspruch zu meiner Vorstellung und ein Gefühl der Ungeduld mit mir. Ich kann meinen Vorsatz nicht einhalten, weil etwas in mir sagt, „Du musst.“ Es gibt eine Art Zwang, sehr voll zu sein und zu haben, was ich will, wann ich es will und wie ich es will, was im Widerspruch zu meiner Entscheidung steht, das nicht zu machen. Und dann kommt eine Art von Zorn hoch, der weiter zu essen zu wollen scheint. So…

ELIAS: Das ist ein ausgezeichnetes Beispiel. Ich möchte, dass alle von euch in dieser Situation eine kurze, einfache Übung machen - es gibt keine richtige Antwort auf diese Übung - und euch einfach erlaubt, in Situationen wie dieser innezuhalten und euch zu fragen, was ist der früheste Zeitpunkt, an den ich mich daran erinnere, dieses Gefühl gehabt zu haben?

Ob es mit Essen zu tun hatte oder nicht, was ist der früheste Zeitpunkt, an den ich mich erinnern kann, dass ich dieses Gefühl gefühlt habe? Und drängt euch nicht zu einer Antwort. Es ist nicht wichtig, ob die früheste Zeit, die ihr erinnert, dieses Gefühl zu fühlen, vor zwei Wochen war oder als ihr drei Jahre alt wart. Es kommt darauf an, dass ihr eurem Körperbewusstsein sagt, „Ich unterhalte mich jetzt mit dir, um etwas herauszufinden. Dieses Gefühl hat nicht mit Jetzt zu tun, und ich weiß, dass es nicht ins Jetzt gehört, da es sich dauernd wiederholt. Ungeachtet dessen, was ich tue und wie ich mir die Essens-Situation gestalte oder welches Essen ich zu mir nehme, taucht dieses Gefühl auf. Weil sich dieses Gefühl wiederholt, weiß ich, dass dieses Gefühl nicht jetzt ist. Deswegen muss es einen Auslöser durch eine andere Erfahrung geben aus einer anderen Zeit. Finde sie.“ Ihr erinnert euch vielleicht nicht sofort, aber euer Körperbewusstsein wird auf diese Anweisung antworten. Es weiß sofort, wenn ihr mit ihm kommuniziert und eine andere Anweisung gebt und Zeit mit berücksichtigt, was es nicht macht. Deswegen erkennt es, dass ihr jetzt Zeit berücksichtigt. Und dass es nicht jetzt ist. Es ist auch wichtig, dass ihr locker mit euch umgeht oder sanft zu euch seid, nichts erzwingen wollt und nichts erwartet: „Ich muss jetzt eine Antwort auf diese Frage haben!“ oder „Schließlich musst du mir eine Antwort geben!“ Das ist nicht der Punkt.

Vielleicht erinnert ihr euch daran, dass es eigentlich nicht ums Essen geht. Es kann mit einem Muster oder einer Weise zu tun haben, in der eure Familie oder Mitglieder eurer Familie miteinander umgingen, oder wie sie sich für irgendeine Interaktion oder Handlung vorbereiteten. Z.B. dass Essen nicht unbedingt etwas ist, das genossen werden soll. „Wir sind schwer beschäftigte Leute.“ Und beschäftigt sein heißt, dass Essen ein notwendiges Übel ist und es schnell hinter sich gebracht werden soll, um zu tun, was auch immer sonst zu tun ist. Deswegen ist es ein wichtiger Faktor, dass es nicht immer der Gegenstand ist, der die Erfahrung ausmacht, die diese Assoziation oder diesen Schutzschild erschaffen hat, in der ihr euch etwas verweigert habt. Es kann irgendeine ANDERE Aktion sein, die die Erfahrung aber in irgendeiner Weise enthält. Und so meinen sie z.B., dass Essen nur der Ernährung, nicht dem Vergnügen dienen soll, während ihr als Kind in eurem wirklichen Selbst und in eurem echten Ausdruck eure Sinneswahrnehmung macht und esst und auf euren Geschmackssinn achtet und es genießt. Und wenn das abgelehnt wird, wird das zu einer Bedrohung, da das euer echter Ausdruck ist. Ihr mögt das. „Das ist angenehm. Es macht Spaß, das zu erforschen. Es hat Farben. Es hat verschiedene Formen. Und ich genieße das. Und ich interessiere mich für diese Manifestation.“ Und wenn es in eurem Umfeld etwas gibt, das im Gegensatz zu dem steht, statt zu sagen, „aber ich mag das“, empfangt ihr diese Energie automatisch als eine Verweigerung.

Jegliche Art von Verweigerung ist eine Bedrohung. Wenn euch etwas nicht zugestanden wird, ist das eine Bedrohung für euch. Ihr entwickelt deswegen Verhaltensweisen und Gewohnheiten, an die ihr nie denkt. Ihr beginnt z.B., Essen anders wahrzunehmen. Es gibt diesen Kampf und die Assoziationen: „Ich mag Essen!“, „Aber nein, du darfst es nicht haben.“, „Aber ich mag das!“, „Aber, nein, du darfst das nicht haben!“ oder „Nein, du SOLLST das nicht tun.“ oder „Du sollst das nicht haben!“ und „Du sollst nicht so dick sein!“ „Du sollst diese Diät einhalten!“

Es gibt viele Regeln, die Anhängsel beeinflussen, die ihr entwickelt, wenn ihr erwachsen werdet, aber die anfängliche Assoziation bleibt bestehen. Und da sie als Kind nicht abgeschirmt wurde, wird diese Erinnerung anders ausgelebt und ausgelöst und deswegen besteht sie weiter. Ungeachtet eures Alters folgt sie euch. Und sie wird weiter ausgedrückt: „Aber ich mag das. Aber ich mag das. Aber ich will das.“ Und das erzeugt einen Kampf und einen Konflikt in euch.

Und ihr habt diese Anhängsel gebildet - gewisse Nahrungsmittel sind nicht gut für euch, gewisse Nahrungsmittel bewirken eine Gewichtszunahme, sie machen fett, gewisse Nahrungsmittel sind schwer zu verdauen - das sind alles große Anhängsel, die euch beeinflussen in dem, was ihr wählt und wie ihr euch verhaltet. Aber die anfängliche Assoziation fährt fort dagegen anzukämpfen und sagt: „Aber ich mag das. Denn das macht Spaß.“, und es wird schwierig, einen Ausgleich zustande zu bringen, weil ihr jetzt den Intellekt und die Gefühle bekämpft. Aber Gefühle, wenn man sie lange genug bekämpft, können sich in Ärger und Wut verwandeln.

Und was ist Ärger? Ärger ist der Ausdruck, wenn ihr wahrnehmt, dass ihr keine Wahl habt, daher eine weitere Verweigerung. Ihr könnt nicht, weil ihr keine Wahl habt. Das ist Ärger. Wenn ihr erkennen könnt, was ihr fühlt, so wie du es getan hast: „Ich merkte, dass ich verärgert bin.“ Was ist Ärger? Wenn ich feststelle, ich bin verärgert wegen dem Essen, sage ich eigentlich: „Ich habe keine Wahl was Essen betrifft.“ Das ist betrüblich, da ihr keine Optionen habt und ihr euch etwas verweigert.

Und euer wirkliches Selbst wettert gegen Verweigerung, ungeachtet was es ist. Wenn ihr euch etwas verweigert, wettert ihr automatisch über euch. Ihr gewöhnt euch daran, euch etwas zu verweigern. Das bedeutet nicht, dass ihr im Inneren nicht weiter dagegen ankämpft, was in vielen Situationen mit Selbstkritik endet. Ihr verwandelt das Ankämpfen in Selbstherabsetzung. Und ihr entwickelt all diese Handlungen und Äußerungen und Gefühle, die sehr unangenehm und sehr verflochten sind damit, was ihr nicht machen könnt und nicht machen sollt: Verweigerung, Verweigerung, Verweigerung.

Ich möchte dir auch sagen - und das kann auf jede Situation angewandt werden – wenn du vor deinem Teller sitzt und dein Gefühl wahrnimmst und den Ärger kommen spürst, erlaube dir innezuhalten. Bringe zuerst Zeit ins Spiel und erinnere dein Körperbewusstsein: „Da gibt es einen Zeitfaktor. Das ist nicht jetzt. Dieses Gefühl ist nicht jetzt.“ Und sobald du das getan hast – das dauert nur einen Moment - sehe auf deinen Teller und spiele mit dem Essen. Stell es dir vor. Spiele damit. „Was kann ich mit meinen Erbsen bauen? Wie kann ich dieses Steak formen? Woran erinnert mich dieses Steak? Ah ja, meine Suppe scheint ein gelber See zu sein.“ Spiele damit. Wenn du dir erlauben kannst die Assoziationen loszulassen, wenn du den Impuls stoppen kannst das Essen auf die gewohnte Weise zu erleben, „Das ist gut für mich. Das ist nicht gut für mich. Das schmeckt köstlich. Das schmeckt sauer. Ich mag das nicht, aber das gar sehr. Ich will das essen und nicht das.“ Ihr erzeugt diese sehr vertrauten Gewohnheiten. Du hast Jahr für Jahr diese Muster und diese Gewohnheiten erschaffen. Wenn du eine ganz andere Handlung setzen und deine Aufmerksamkeit in einer ganz anderen Weise ausrichten kannst, unterbrichst du diese Muster. Und mit der Unterbrechung des Musters gibst du dem Körperbewusstsein eine neue Anweisung. Du sagst ihm, dass es sich der Zeit bewusst sein soll und machst eine neue Anweisung: „Ich sehe Essen anders. Ich höre nicht mehr auf diese alten Assoziationen. Ich entscheide, da es meine Wahl ist. Das ist eine Wahl. Und ich entscheide mich, anzufangen zu verwirklichen, meine Nahrung anders zu sehen. Und mein Essen hat nichts mit Gewicht, mit der körperlichen Erscheinung oder mit dem Aussehen zu tun. Mein Essen ist nur mein Essen - was ich zu konsumieren wähle oder nicht. Und ich mache jetzt aus meinem Essen etwas ganz anderes. Meine Erbsen sind viele, viele, seltsame, grüne Aliens. Und wenn ich sie mit meinem Löffel schubse, stoßen sie aneinander. Und mein Beefsteak ist Uluru in Australien.“

Das scheint simplifiziert zu sein, und kann vielen Individuen sogar dumm scheinen, aber in Wirklichkeit konfigurieren diese einfachen, albernen Handlungen, die ihr mit Absicht macht, eure Energie neu und senden andere Nachrichten an euer Körperbewusstsein. Und es ist wichtig, mit eurem Körperbewusstsein zu kommunizieren, nicht nur ihm etwas zu tun. Das macht ihr mit eurem Körper: ihr tut ihm etwas. Und statt ihm etwas zu tun, macht etwas MIT ihm. Und bezieht es ein, kommuniziert mit ihm und beeinflusst euch gegenseitig, statt ihm etwas zu tun oder es zu verleugnen.

Sitzung 3052
Samstag 9. April 2011 (Gruppe, Castaic, CA.)


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