Elias: Sitzung 1596

Diskussion über die kanalisierten Texte der Wesenheit Elias über Mary Ennis

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Gilla
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Elias: Sitzung 1596

Beitrag von Gilla » Mo 31. Okt 2016, 09:04

Elias Channelings Deutsch
Mary Ennis
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Teilnehmer: Mary (Michael) und Brian (Darby)



BRIAN: Die heutige Sitzung hätte eigentlich vor 6 Tagen stattfinden sollen. Mary und ich unterhielten uns prima, und dann gab es eine Telefonstörung. Ich konnte sie hören, sie mich aber nicht. Wir probierten lange, wieder in Kontakt zu kommen, und schließlich vereinbarten wir den heutigen Termin. Was war da los?

ELIAS: Welchen Eindruck hast Du?

BRIAN: Wenn ich Dir einen Eindruck nenne, gibt es dann eine Wahrscheinlichkeit, wo dieser Eindruck richtig und eine andere, wo ein anderer Eindruck richtig ist?

ELIAS: Und einer wäre der richtige Eindruck bezüglich dieser und ein Anderer der Richtige bezüglich einer wahrscheinlichen Realität.

BRIAN: Aber ich kann wählen.

ELIAS: Ja.

BRIAN: Also kann ich im Grunde genommen jede Antwort wählen, die ich haben will.

ELIAS: Sozusagen.

BRIAN: Mein Eindruck war es, dass ich während des fast dreistündigen Gesprächs mit Mary viele Dinge von ihr auffing und vieles durcharbeitete, was ich mit Dir besprechen wollte. Ich sagte sogar, dass ich die Sitzung vielleicht nicht mal mehr brauche, und ich hatte das Gefühl, dass ich bereit in unserem Gespräch viel assimilierte. Vielleicht gab es deshalb diese Störung.

ELIAS: Das ist ein Grund. Und was schätzt Du ein, was sich sonst noch abspielte?

BRIAN: Gegen 05.00 bekam ich starke Kopfschmerzen, und als ich gegen 09.00 für die Sitzung aufwachte, war das immer noch vorhanden. Es ließ während des Gesprächs mit Mary etwas nach, stört mich jedoch die ganze Zeit und jetzt, 6 Tage später, währt der Schmerz immer noch fort. Es sind gewiss die konstantesten Kopfschmerzen, die ich je hatte, und ich weiß nicht, wie ich sie erschuf oder was ich diesbezüglich tun kann.

ELIAS: Das hängt auch mit dem zusammen, was Du mit Mary (Michael) erlebt hast und was in Eurem Gespräch geschah. Dieses Gespräch hast Du angeheuert, um Informationen zu erlangen, und du hast zugleich Dein Gewahrsein geweitet und Dir erlaubt, auf andere Weise mehr zu assimilieren, was das Öffnen neurologischer Bahnen bewirkte und bei vielen Leuten Kopfschmerzen generiert. Und jetzt sprichst Du mit mir, und was ist nun Deine Einschätzung?

BRIAN: Ich verstehe gewiss meine Befürchtungen (apprehension), weshalb ich das mit dem Telefon erschuf und nehme an, dass die Meisten vor dem ersten Gespräch mit Dir etwas bange sind und zuerst einmal lange mit Mary sprechen. Aber ich verstehe nicht, warum das bei mir so viel anders war und eine 6-tägige Migräne auslöste. (gekürzt)

ELIAS: Wie gesagt, war einer der Kopfschmerz-Faktoren das Öffnen neurologischer Bahnen, ein physischer Vorgang im Gehirn, was sich bei Vielen als Kopfschmerz manifestiert, der vorübergehend länger währen kann als normale Kopfschmerzen.

BRIAN: Ich verstehe, und ich habe schon viel darüber gelesen. Doch diesmal schien er extrem zu sein, so dass ich vermute, dass mein Kopf bald etwas verunstaltet sein wird.

ELIAS: (lacht) Das ist unwahrscheinlich. Ich verstehe, dass das für Dich unbehaglich ist. Dies bringt die meisten dazu, ihre Aufmerksamkeit auf dem Selbst zu belassen, aber es motiviert Euch auch zu einer Ablenkung, um Euch nicht auf den Schmerz zu fokussieren.

BRIAN: Bei diesem Schmerz ist es ziemlich schwierig, sich nicht darauf zu fokussieren.

ELIAS: Ich verstehe. Dies offeriert Dir auch Informationen darüber, worauf Du Dich konzentrierst und wie Du bestimmte Manifestationen verewigst. Es bietet Dir auch die Chance, Deine Glaubenssätze bezüglich Deines Erschaffen und Deine Erwartungen zu untersuchen, wie dass Du bei bestimmten physischen Beeinträchtigungen automatisch Opfer Deines physischen Körpers wärst.

BRIAN: Ablenkung wäre also nützlich?

ELIAS: Ja, weil es die Konzentration unterbricht.

BRIAN: Die den Kopfschmerz fortsetzt.

ELIAS: Ja. Und dies unterbricht das Glaubenssatzmuster zu dem, was Du am Erschaffen bist und worauf Du Dich konzentrierst. Konzentration ist nicht unbedingt mit Denken assoziiert.

Und was hast Du bei diesem Erlebnis fortgesetzt, das mit dem assoziiert ist, worüber Ihr zuvor gesprochen habt, denn ich war zugegen.

BRIAN: Das hatte ich mir schon gedacht!

ELIAS: Obwohl ich nicht lausche (lacht), denn es kümmert mich nicht, was in Euer Sprache geäußert wird, sondern ich bin mir der von jedem von Euch projizierten Energie und somit der Richtung und des Themas gewahr. Ihr habt Euch ausgetauscht über ähnliche, von Euch derzeit generierte Erlebnisse. Und was hast Du erschaffen? Du hast diesen Kopfschmerz erschaffen, der anfangs mit dem Öffnen neurologischer Bahnen assoziiert war. Doch anschließend hast Du ihn fortgesetzt. Worüber habt Ihr gesprochen?

BRIAN: Unser Gespräch währte sehr lange, aber ich würde sagen, dass es viel um Beziehungen ging.

ELIAS: Welches Thema war unmittelbar mit dem assoziiert, was Du in dieser Woche hinsichtlich der Kopfschmerzen manifestiert hast?

BRIAN: Ich versuche mich zu erinnern. In unserem Gespräch ging es um viele Dinge und natürlich um vieles, was uns generell aufregt, und vieles davon drehte sich um Beziehungen.

ELIAS: Nicht wahr, Ihr habt auch über das gesprochen, was Du tust, auch über Deine Glaubensätze und über automatischen Erwiderungen? Beim Versuch dies zu evaluieren erkennst Du, dass Du Kopfschmerz erschaffst. Welche Handlung war mit diesem Evaluieren assoziiert? Du versuchtest zu erkennen, was diese Kopfschmerzen initiierte. Sobald der Schmerz begonnen hatte und fortwährte, wurdest Du automatisch zu seinem Opfer. Du hast es so gesehen, dass Du das nicht ändern kannst, weil Du Dir keine Informationen über Dein Erschaffen offeriertest, weshalb Du keine Macht besitzt, das zu ändern oder eine andere Wahl zu treffen, so dass diese Manifestation fortwährt bis sie sich von selbst ändert, statt dass Du selbst die Wahl hast, aber Du erkennst nicht, dass Du das an jedem Tag neu erschaffst.

BRIAN: Ich dachte, dass ich das erkenne.

ELIAS: Tatsächlich? Wenn Du echt erkennst, dass Du diese Manifestation in jedem Augenblick selbst erschaffst, erkennst Du auch, dass Du wählen kannst. Wenn Du Dich nicht wohlfühlst und die Manifestation ändern willst, erkennst Du, dass Du eine Auswahl und auch die Macht hast, das zu tun, indem Du eine andere Entscheidung triffst und eine andere Energie äußerst.

BRIAN: Heißt das, dass man es nicht hinkriegt, solange man nicht erkennt, dass man es in jedem Augenblick selbst erschafft?

ELIAS: Ich sage nicht, dass das unmöglich ist, sondern dass Ihr das im Allgemeine nicht tut, da Ihr diesen Glaubenssatz sehr stark äußert, dass die Manifestation sich selbst erschafft, und Ihr Euch weiterhin darauf konzentriert und deshalb bereits bestimmte Glaubenssatz-Einflüsse wählt und weiter dazu tendiert, keine Auswahlmöglichkeiten zu erkennen und sie Euch nicht zu offerieren.

BRIAN: Und bei diesen Glaubenssätzen geht es nicht um die Einleitung der Manifestation sondern um deren Fortsetzung?

ELIAS: Ja, dass wenn eine von Dir generierte physisch unbehagliche Manifestation einmal begonnen hat, sie ihren natürliche Verlauf nehmen muss und Du das nicht ändern kannst, weshalb Dein physischer Körper Dein Erlebnisse kontrolliert und Du nicht die Macht oder Fähigkeit hast, dies zu ändern.

Wenn Du Dir einen Knochen im Arm brichst, magst Du Dir intellektuell sagen, das Du dies in jedem Augenblick erschaffst, aber Du weißt und anerkennst es nicht aufrichtig, denn der Knochen bleibt gebrochen. Er mag zwar gerichtet werden, aber er wird eine bestimmte Heilungszeit brauchen, und innerhalb dieser Zeitspanne hast Du nicht die Macht, eine andere physische Äußerung zu wählen, denn es muss seinen Lauf nehmen.

BRIAN: Ist das eine meiner Wahrheiten?

ELIAS: Ja, aber was ermutigend ist, das ist, dass es nicht wahr ist und Du andere Wahlmöglichkeiten hast.

BRIAN: Intellektuell weiß ich das sehr wohl. Was fehlt bei mir noch und hindert mich daran, es vom intellektuellen Wissen zum echten Wissen umzuziehen?

ELIAS: Das Tun.

BRIAN: Es geht also ums Erleben und ums Praktizieren?

ELIAS: Ja, und Dir nicht nur Deiner Glaubenssätze und Wahrheiten sondern auch dessen gewahr zu sein, was diese Wahrheiten beeinflusst, denn sie alle beziehen viel mehr als einen einzigen Einfluss mit ein. Und das ist Deine Ermächtigung und Freiheit, die über die Auswahl geäußert werden. Denn wenn Du Dir eine Wahl erlaubst, manipulierst Du Deine Energie vorsätzlich auf die von Dir erwünschte Weise statt weiterhin automatische Erwiderungen zu äußern und Dich einzuschränken.

Mein Freund, wie ich Euch schon oft sagte, könnt Ihr denken und denken und denken und Konzepte intellektuell verstehen, aber es bleiben Konzepte. Weder erschafft Denken Eure Realität noch geht es dem Erschaffen voraus.

BRIAN: Wenn ich beispielweise diese Kopfschmerzen habe und das tue, was Du sagst, nämlich Dein Material sowie das Seth Material und alle diese Dinge seit Jahrzehnten durchdenke, weiß ich immer noch nicht, wie ich es zum Tun umziehe. Es ist dieses paradoxe Dilemma des Kindes, das jemanden befragt und versucht, Erlebnisse zu gewinnen, aber es braucht die Erlebnisse/Erfahrung, um das Erlebnis zu bekommen. (It’s kind of that paradox or Catch-22 Dilemma, when the kid is interviewing and trying to get experience, but he needs experience in order to get the experience.)

ELIAS: Ich verstehe Dich. Aber deshalb ist es so wichtig, Dir Deines Tuns im Augenblick tatsächlich gewahr zu sein.

Wenn Du Dir dessen gewahr bist, was Du in diesem Augenblick tust, so ist es das Generieren von Schmerz. Schmerz erfordert Konzentration, um gefühlt zu werden. Wenn Du erkennst, dass Du Schmerzen hast, kannst Du automatisch erkennen, das Du Dich darauf konzentrierst.

Selbst wenn der momentane Schmerz überwältigend ist und Dich daran hindert, den Glaubenssatz und den Einfluss zu identifizieren, die Deine Wahrnehmung beeinflussen und den Schmerz generieren, selbst wenn Du nichts davon spontan erkennst, erkenne einfach, dass Schmerz Konzentration erfordert, um erlebt zu werden, weshalb Du Ablenkung miteinbeziehen kannst.

Du erkennt Dein augenblickliches Tun, das Generieren von Schmerz, was Du auch erlebst, weshalb Du Dich offensichtlich auf einen Einfluss konzentrierst, der diese Manifestation generiert. Was kannst Du nun tun, um das Erlebnis zu ändern?

Eine einfache Alternative ist es, Ablenkung miteinzubeziehen, was diese Konzentration unterbricht. Beispielweise mag jemand enormen Schmerz haben, und dann generiert ein Anderer eine Handlung, oder es geschieht etwas, was die Person erschreckt/überrascht., und der Schmerz wird sofort verschwinden, da die Aufmerksamkeit auf dramatische Weise in eine andere Richtung gelenkt wird und sich nicht um den Schmerz kümmert, der deshalb verschwindet.

BRIAN: Bei diesem Fortsetzen der Kopfschmerzen nanntest Du als Einflüsse die Opferrolle, den Einfluss der Zeit und dass ich nicht glaube, meine ganze Realität selbst zu erschaffen. Stimmt das?

ELIAS: Du glaubst daran, aber Du teilst Dich selbst in Segmente auf. Deinen Körper siehst Du als Element von Dir, aber auch als ein Segment. Du beziehst ein intellektuelles, ein emotionales und ein Gefühls-Element Deinerselbst mit ein und nimmst wahr, dass sie sich sozusagen teilweise unabhängig voneinander bewegen.

Sie haben alle ihre eigenen Willen und sind nicht Eines, weshalb jedes von ihnen fähig ist, Handlungen oder Manifestationen unabhängig von Deinem grundlegenden DU zu generieren. Dieses grundlegende (essential) Du ist das flüchtige Segment und Element von Dir, das das generiert, wer Du bist, aber es ist nicht das physische Du.

BRIAN: Und warum glaube ich normalerweise, dass bestimmte Pillen den Kopfschmerz wegnehmen, doch diesmal hat es nicht funktioniert.

ELIAS: Mein Freund, Du strebst nach Informationen, erweiterst Dein Gewahrsein und präsentierest Dir Deine Wahrheiten in Form von Erlebnissen. Die derzeitige Bewusstseinswoge (der Wahrheit) unterscheidet sich von früheren Wogen. Es ist keine intellektuelle Woge, sondern sie wird erlebt, da Du Dir Deine Wahrheiten über Erlebnisse präsentierst. Das ist sehr signifikant, denn Informationen, die Du Dir in Deiner Realität offerierst, bleiben solange bloß ein Konzepte bis Du sie erlebst.

BRIAN: Es werden also viele Dinge nicht mehr funktionieren und vieles, was zuvor nicht funktionierte, wird es jetzt tun.

ELIAS: Richtig, denn jetzt zieht Ihr zu Ungewohntem um, und wenn Ihr weiterhin die gleichen vertrauten automatischen Erwiderungen und Methoden der Vergangenheit miteinbezieht, werdet Ihr Euch enttäuschen, denn sie passen nicht mehr. Ihr erweitert Euer Gewahrsein und expandiert, und die alten Methoden passen nicht länger zu Eurem neuen Gewahrsein.

BRIAN: Aber ich habe auch bemerkt, dass einige meiner früheren Methoden, die seinerzeit nicht funktionierten, es jetzt anscheinend tun.

ELIAS: Ja, denn jetzt beziehst Du sie anders und mit mehr Freiheit mit ein.

Session #1596 (Fortsetzung folgt)
Saturday, July 24, 2004 (Private/Phone)

Gilla
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Re: Elias: Sitzung 1596

Beitrag von Gilla » Mo 31. Okt 2016, 17:56

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BRIAN: 2001 war ich eines Nachts am Einschlafen - eher wach als im Schlaf - und da fingen die Dinge an, sich zu einem fahlen, durchscheinenden Grün hin zu verändern. Selbst mit geschlossenen Augen konnte ich die Mauern sehen. Dann entfielen diese, und ich konnte hindurch ins Freie blicken. Und plötzlich kam ein winziges blaues Licht auf mich zu, und es wurde immer größer. Es war irgendwie gefleckt und sah wie die Regenbogenhaut eines Auges aus. Es wuchs enorm schnell an, stieß auf mich und ging durch mich hindurch in fünf sehr lauten rhythmischen Noten. Was war das, denn es fühlte sich extrem hart an.

ELIAS: Und was ist Dein Eindruck?

BRIAN: Ich hatte den Eindruck, dass Du das warst, aber ich erinnere mich nicht, dass Du Leute so fest schlägst.

ELIAS: Ich würde das nicht als Schlagen übersetzen (Brian lacht) sondern als Display mächtiger Energie.

BRIAN: Ich wusste, dass es das war, aber es fühlte sich an wie…

ELIAS: Es wurde als Beispiel offeriert, denn auch Du kannst Energie ebenso machtvoll projizieren.

BRIAN: Seitdem habe ich mir immer wieder gesagt dass ich diese Macht/Kraft habe. Nach dem Aufstehen beschrieb ich es wie wenn man sich bei einer Atomexplosion auf Grund Zero befindet, und das Ganze wäre dann so, wie dass jemand eine Feder auf mich pustet, verglichen mit dem, was ich fühlte. Ich hatte das Gefühl, dass meine Essenz sich in alle vier Winde zerstreut.

(I’ve been telling myself that ever since that happened, that I have that power. As soon as I woke up, I described it as compared to standing at ground zero in a nuclear explosion, it would be like somebody blowing a feather on you, compared to what I felt. I felt like my essence was going to scatter to the four corners of wherever this is.)

ELIAS: Dessen bin ich mir gewahr, und es ist auch sehr akkurat. Dies ist das Display der enormen Macht, die Ihr alle innehabt aber nicht seht.

BRIAN: Ich wusste, dass ich mit dieser Kraft/Macht Planeten wie Federn bewegen könnte.

ELIAS: Ja, und das könnt Ihr.

BRIAN: Und irgendwann werden wir es wissen.

ELIAS: Ja.

BRIAN: Nun, ich freue mich darauf, obwohl wir im Jetzt noch nicht soweit sind.

ELIAS: (lacht) Aber bereits im Jetzt äußerst Du immer mehr Deine Macht. Auch die von Dir geschilderten Kopfschmerzen hast Du mühelos und stark generiert und manifestiert, ein weiteres Beispiel Deiner Macht, jedwede Äußerung kraftvoll zu manifestieren, was Dir ermöglicht, einen anderen Einfluss derselben Glaubenssatzes zu sehen und somit in der Wahrnehmung einen anderen Einfluss auszuüben und damit eine andere Äußerung, ein anderes Resultat bzw. eine andere Realität zu erschaffen.

Wenn Du nur einen Einfluss von dem erkennst, was den Schmerz erschafft, und Dich darauf konzentrierst und den Einfluss als negativ wertest und versuchst, das, was Du erschaffst, wegzustoßen, setzt Du es nur fort. Wenn Du es dagegen verändern oder auflösen willst, erkennst Du Dein Erschaffen an und erkennst und anerkennst auch, wie mächtig Deine Energie ist und wie schnell und mühelos sie manifestieren kann.

BRIAN: Ich glaube, dass ich das weiß und verstehe, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich alle Teilstücke bereits zusammen habe, um es für mich selbst materialisieren zu können.

ELIAS: Das tust Du, aber Du erkennst es noch nicht klar. Das ist das Element des Tuns. Statt die Konzentration fortzusetzen und die Aufmerksamkeit auf Unerwünschtem festzuhalten und in diesem Erschaffen festzustecken, inkorporiert Tun die erforderliche Ablenkung und Unterbrechung von Aufmerksamkeit und Konzentration.

BRIAN: Immer?

ELIAS: Ja, in gewisser Kapazität.

Erlaube Dir zu experimentieren. Es mag Dich überraschen, dass ich tatsächliche physische Kenntnisse der Geschehnisse in Eurer physischen Realität habe, obwohl ich nicht mehr physisch bin. Und ich kann Dir ganz aufrichtig sagen, sobald Du Deine Aufmerksamkeit von irgendeiner physischen Manifestation abziehst, sie umziehst und nicht länger auf die Manifestation achtest, verändert diese sich und löst sich auf.

BRIAN: Auch wenn ich den Glaubenssatz nicht akzeptiert habe?

ELIAS: Richtig.

BRIAN: Man wählt also einen anderen Einfluss...

ELIAS: Ähnlich wie vergnügliche physische Manifestationen, erfordern auch unbehagliche, schmerzhafte Situationen Eure Aufmerksamkeit, um als Gefühl erlebt zu werden. Denn um es physisch zu fühlen, müsst Ihr auf eine physische Manifestation achtgeben, ganz egal ob sie behaglich oder unbehaglich ist.

BRIAN: Wenn ich Kopfschmerzen habe und auf mich selbst im Jetzt achtgebe, heißt das nicht, dass ich dann auch auf den Kopfschmerz achte?

ELIAS: Das ist möglich, muss aber nicht so sein. Wenn Du auf Dich selbst im Jetzt achtgibst und Deine Aufmerksamkeit sich auf eine andere Äußerung Deinerselbst richtet, werden die Kopfschmerzen nicht unbedingt fortgesetzt.

BRIAN: Es gilt, auf mich selbst im Jetzt achtzugeben und dann die Aufmerksamkeit umzuziehen.

ELIAS: Ja. Sei flexibel. Worauf achtest Du im Jetzt, wenn Du die Kopfschmerzen fortsetzt? Auf Deinen Kopf. Und Du gibst Acht auf den Schmerz, und solange Du auf den Schmerz achtest, erschaffst Du ihn weiterhin.

BRIAN: Vor einiger Zeit sagtest Du KC in einer Sitzung, dass ich Tumold/Sumafi bin. Stimmt das?

ELIAS: Ja.

BRIAN: In einem Traum sagten Mary und Vicki mir etwas Anderes, vielleicht war es die Ilda-Essenzfamilie. Ich weiß nicht mehr, was ich mir selbst sagte.

ELIAS: Wie ich schon Vielen sagte, äußert Ihr Eigenschafften sämtlicher Essenz-Familien, ganz egal, welcher Familie Ihr angehört oder an welcher Ihr Euch orientiert. D.h. zu unterschiedlichen Zeiten könnt Ihr irgendwelche Eigenschaften einer anderen Essenz-Familie stärker äußern, was Eure Orientierung nicht ändert. Es ist lediglich eine Äußerung zu einer bestimmten Zeit oder in einem bestimmten Augenblick, in dem Ihr Euch erlaubt, Eigenschaften einer anderen Bewusstseinsfamilie stärker zu äußern. Bei solchen Vorgängen geht es im Allgemein darum, Eure jeweiligen Erkundungen und Erlebnisse weiterzuentwickeln.

BRIAN: Tue ich das derzeit?

ELIAS: Wie schätzt Du es ein?

BRIAN: Ich finde, dass ich sehr Tumold/Sumafi bin.

ELIAS: (lachend) Ich stimme Dir zu!

BRIAN: Sie fragte auch nach meinem Essenznamen, der Darby lautete, und aus irgendeinem Grund sagte sie es Mary Jo, die mir versehentlich schrieb, dass er Darrell lautet.

ELIAS: Dieses Hindurchträufeln betrifft einen anderen Fokus von Dir.

BRIAN: Kannst Du mir sagen, warum es so lange dauerte, bis ich Dich anrief, wo ich das doch wirklich leicht tun kann?

ELIAS: Und was ist Deine Einschätzung?

BRIAN: Ich würde wieder von Bedenken (apprehension) sprechen, aber ich kann nicht glauben, dass ich mehr besorgt als Andere bin.

ELIAS: Mein Freund, es geht nicht um ein sich Vergleichen. Andere mögen Bedenken haben, ein Gespräch mit mir anzuheuern und sogar furchtsam oder bange sein. Es geht um das Individuum und um das, was es erlaubt.

BRIAN: Ich hatte lange das Gefühl, dass ich das nicht brauche.

ELIAS: Ich verstehe. Und was motiviert Dich jetzt, mit mir zu sprechen?

BRIAN: In den letzten drei oder sechs Monaten habe ich mich wirklich beschissen gefühlt.

ELIAS: Sehr interessant. Neben Deiner Frustration wird Dein Gespräch mit mir von Deinem echten Bedürfnis motiviert, Dich selbst und das zu verstehen, was Du wie erschaffst und wie Du das, was Du haben willst, erschaffen und Deine Energie auf eine Weise handhaben kannst, die Du für effizienter hältst. Ich kann Dir sagen, dass Dein Erschaffen sehr effizient war, denn es hat Deine Aufmerksamkeit gehabt und Dich motiviert, noch mehr zu erkunden und mehr auf Deine Erlebnisse achtzugeben statt nur zu analysieren.

BRIAN: Das hängt also mit der Bewusstseinswoge der Wahrheit zusammen?

ELIAS: Durchaus.

BRIAN: Ist meine Orientierung common (allgemein) oder intermediate (dazwischen)?

ELIAS: Common.

BRIAN: Und meine Frau, hat sie die Orientierung weich und ist sie denk-orientiert?

ELIAS: Soft (weich) und politisch.

BRIAN: Gehört sie der Borledim Essenz-Familie an?

ELIAS: Ja.

BRIAN: Hinsichtlich ihrer Essenz-Familien Ausrichtung fällt mir nichts ein, außer es wäre ebenfalls Tumold.

ELIAS: Nein, höre auf Deinen Eindruck.

BRIAN: Ilda?

ELIAS: Ja.

BRIAN: Wie lautet ihr Essenz-Name?

ELIAS: Mallya.

BRIAN: Du sagtest, dass bei der Umschaltung im Grunde genommen jede Essenz-Familie einmal den leitenden Einfluss für 10 bis 20 Jahre übernimmt. Ich glaube, dass Du bereits alle Familien außer den Tumold genannt hast. Wenn ich mich richtig erinnere, üben die Sumafi derzeit Einfluss aus, und ich habe den Eindruck, das die Tumold das in der Endphase der Umschaltung tun werden.

ELIAS: Ja.

BRIAN: Es ist eine zukünftige Sache und wäre natürlich eine hellseherische Frage, aber trifft das auf mehrere Jahrzehnte gegen Ende der Umschaltung zu?

ELIAS: Ja.

BRIAN: Und bis dahin üben die Sumafi Einfluss aus und überlappen sich auch?

ELIAS: Ja.

BRIAN: Ich meine mich zu erinnern, dass es irgendeinen Konflikt bei einer Tumold/Sumafi Zugehörigkeit und Ausrichtung gibt.

ELIAS: Sozusagen. Nicht unbedingt einen Konflikt, obwohl dies in Eurer physischen Realität dahingehend übersetzt werden mag.

Tatsächlich ergänzen sich die Eigenschaften dieser Essenz-Familien gegenseitig, aber wenn Ihr sie in Eurer physischen Realität inkorporiert, können sie in Verbindung mit Euren Glaubenssätzen auch automatisch als ein bisschen widersprüchlich erlebt werden, weshalb es wesentlich ist, dass Ihr Euch auch die ergänzenden Elemente beider Essenz-Familien zu erkennen erlaubt.

Die Tumold beziehen viel mehr Flexibilität mit ein, während die Sumafi eine natürliche Rigidität aufweisen. Wenn Ihr erkennt, dass beide Eigenschaften sich gegenseitig ergänzen, könnt Ihr bei einigen Äußerungen ein bisschen rigide sein und dies mit den Tumold-Eigenschaften weicher und flexibler gestalten.

BRIAN: Was sind diese blassgelben Auren, die ich um die meisten Dinge herum sehe?

ELIAS: Ein Element eines Energiefeldes. Alle physischen Manifestationen in Eurer physischen Realität haben ein Energiefeld, ganz egal, ob Ihr sie als lebendige oder unbelebte Gegenstände erachtet. Sie sind allesamt Bewusstsein, weshalb alle physischen Manifestationen ein Energiefeld haben.

Du siehst bloß eine Energieäußerung, und auch das ist wesentlich, denn es vermittelt Dir eine Botschaft. Du wählst, gelb zu sehen, was Dich dahingehend informiert, auf Deine Kommunikationen achtzugeben. Denn das gelbe Energiezentrum (Magen) ist mit der emotionalen Kommunikation assoziiert, auf die es achtzugeben gilt.

Die Meisten sehen um Gegenstände herum generell ein rosa-Energiefeld, das neutral ist. Bei lebendigen Manifestationen wie Kreaturen oder Pflanzen seht Ihr meist ein rosa und ein grünes Energiefeld, aber Du wählst, als Kommunikation und Erinnerung an Dich selbst gelb zu sehen.

BRIAN: Gib Acht auf Deine Kommunikationen.

ELIAS: Richtig.

BRIAN: Auf alle Kommunikationen?

ELIAS: Ja.

BRIAN: Auch darauf, wie ich selbst kommuniziere?

ELIAS: Ja, und wie Du Energie projizierst.

(Ausschnitt)

BRIAN: Kannst Du mir sagen, wer Jonathan ist, den ich manchmal sah oder imaginierte?

ELIAS: Ein freundlicher Geist!

BRIAN: Tatsächlich sehr freundlich.

ELIAS: Schildere mir bitte Deinen Eindruck.

BRIAN: Zuerst hielt ich ihn für eine Repräsentation meiner Essenz, weil er so annehmend war und mich bisweilen beraten hat. Ist er ein zukünftiger Fokus?

ELIAS: Ja, das ist richtig.

BRIAN: Als ich vor Jahren erstmals die Spiegelübung machte, http://www.sethforum.de/phpBB3/viewtopi ... =13&t=1800 glaubte ich Seth oder Robert Butts Seth-Bild zu sehen, und ich weiß nicht, warum ich mir das zeigte.

ELIAS: Du offerierst Dir dieses Bild als Bestärkung Deinerselbst und Ermutigung, dass Du dabei nicht unbedingt etwas Verstörendes sehen oder eine beängstigende Erfahrung machen wirst, eine tröstliche Bestärkung, der Du vertraust.

BRIAN: Denn er lächelte.

Das habe ich als Kind erlebt. In meinem Schlafzimmer sah ich einen lebhaften freundlichen Geist mit grünem Gesicht, und ich fragte mich immer, wer das war.

ELIAS: Das war eine Übersetzung einer der Essenzen, die an unserem Phänomen partizipieren, und zwar die Energie der Otha-Essenz.




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