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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 625
BeitragVerfasst: So 3. Jul 2016, 15:50 
Supraselbst
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GAST: Seit unserem letzten Gespräch habe ich ein schönes Zuhause gefunden, und dort wohne ich seit zwei Monaten. Nach zwei Wochen musste ich meinen Hund abgeben. Man ist nicht unbedingt tierliebend. Mein Hund bellte, wenn jemand ins Haus kam, was nicht gut ankam. Aus diesem Erlebnis habe ich viel übers Im-Jetzt-Sein gelernt. Denn als man mir sagte, dass ich ein anderes Zuhause für Bear finden muss, fühlt ich mich schrecklich. Und als ich am nächsten Tag aufstand, war ich dabei, mich wieder elend zu fühlen, aber ich stoppte das und sagte mir: „ Sie ist noch nicht weg. Sie ist immer noch hier! Warum soll ich mich wegen einer Sache schlecht fühlen, die möglicherweise erst in zwei Wochen stattfindet, statt die Zeit zu genießen, die wir noch zusammen sind?“ Das hat mir die Augen übers Im-Jetzt-Bleiben geöffnet. Und ich habe ein großartiges Zuhause für sie gefunden. Jetzt wird sie von zwei Personen statt nur von mir alleine verwöhnt, und die sind 24 Stunden am Tag da. Sie lebt auf drei Morgen Land nahe beim Meer und hat viele neue Erlebnisse für sich erschaffen. Deshalb fühle ich mich schon besser, obwohl ich sie abgeben musste, da ich weiß, dass es ihr gut geht.

Ich bin bei der Rechtsanwaltskammer ausgetreten und habe zum 1. Mai gekündigt, was für mich eine Erleichterung war. Ich war erstaunt, wie frei ich mich anschließend fühlte. Danach musste ich eine andere Arbeit finden, und ich habe ein bisschen als Rechtsanwaltsgehilfe für verschiedene Rechtsanwälte gearbeitet, was mir gefiel, denn ich verdiente für Teilzeitarbeit pro Woche etwa 800 Dollars.

Ich habe eine Frage zu einem der Typen, für den ich arbeite. Er heißt Rudy, und ich kannte ihn schon von früher, aber nicht wirklich gut. Wir hatten zusammen ein paar Verfahren, und dann habe ich für ihn gearbeitet, und es ist fast so als ob ich ihn schon immer kennen würde, und ich weiß, dass ich auch noch andere Fokusse mit ihm zusammen hatte.

Vor zwei Wochen erledigte ich Arbeiten für ihn in seinem Büro, und er flog an diesem Abend nach Hawaii, und ich sagte: „Auf Wiedersehn. Gute Reise!“ und als ich mich umdrehte, hatte ich das Gefühl, ihn umarmen zu wollen. Ich tat es nicht, weil ich erkannte, dass das eine automatische Erwiderung nicht aus diesem Fokus, sondern das Hindurchträufeln einer anderen Beziehung war, die ich einst mit ihm hatte, und das interessiert mich.

ELIAS: Dies wird derzeit in Eurer physischen Realität immer häufiger. Es sind hindurchträufelnde Vorgänge aus andern Fokussen, an denen Ihr gemeinsam partizipiert.

Ihr seid dabei, die Bewusstseinsumschaltung in Eure objektive Realität einzufügen und dünnt die Trennungsschleier zwischen Euch und anderen Fokussen Eure Essenz und weiteren Bewusstseinsvorgängen aus. Du bemerkst und erkennst, dass Du automatisch, ohne Denkprozess ganz natürlich erwiderst, aber auch, dass diese automatische Erwiderung sich nicht auf diesen Fokus bezieht.

Dieser Vorgang ist für Dich ein objektiver Beweis Deiner Entwicklung beim Erweitern Deines Gewahrseins, und Du kannst sehen, dass Du tatsächlich diese Schleier ausdünnst und Dich mit dieser Bewusstseinsumschaltung bewegst und Deine eigene Schritte des Wiedererinnerns tust, und darum geht es bei dieser Umschaltung. Mit ihm zusammen hast Du noch mehr als bloß einen Fokus. Es waren mehrere Fokusse. Jetzt fordere ich Dich heraus, diese zu erforschen, wenn Du dies zu tun wählst und falls es Dich interessiert.

GAST: Okay. Ich war bislang nicht so sehr am Betrachten anderer Fokus interessiert, denn mein derzeitiger Fokus ist ziemlich herausfordernd.

ELIAS: Genug, um Deine Aufmerksamkeit festzuhalten, nicht wahr?

GAST: Definitiv. (platzt los vor Lachen). Was mein Gerichtsverfahren anbelangt, manchmal kann ich gar nicht glauben, dass ich das wirklich erschaffen habe. Ich weiß, dass ich es getan habe, aber ich verstehe nicht warum. Es ist ähnlich wie wenn man in den Zug steigt und denkt, dass man an einer Station herausspringen muss, aber anscheinend tue ich es nicht, und der Zug scheint weiterzufahren, wie halt die Dinge so ablaufen, wenn man vor Gericht steht. (s. auch viewtopic.php?f=13&t=2189)

Vor etwa 1 ½ Monaten war ich vor Gericht, und komischerweise ist es für mich fast so, wie wenn ich im Kino wäre. Ich war nicht wirklich mitgenommen und fühlte mich nicht sehr unbehaglich. Ich war dort, aber es ist fast so als ob ich mir das Ganze ansähe statt emotional zu partizipieren, was nicht heißt, dass die Emotion nicht später auftaucht, wenn ich alleine bin, aber zumindest stehe ich die Situation vor Gericht durch.

Beim Gerichtsverfahren tauchte auch ein Fotograf der Lokalpresse auf, und das war schmerzlich und demütigend. Tatsächlich war es auch ein bisschen komisch. Am nächsten Morgen schnappte ich mir die Zeitung, weil ich wusste, das sie einen Artikel bringen würden, und es war sogar die Schlagzeile. Ich schnappte mir die Lokalnachrichten, weil der Typ, mit dem ich leben oder mit dem ich das Haus teile, als Sportredakteur für diese Leute arbeitet, und ich wollte nicht, dass er das liest! (lacht)

Ich dachte, dass er das nicht bemerken würde, aber es war auch die Schlagzeile, und später am Tag sagte er: „Hast Du die Lokalnachrichten, denn ich möchte die Sache mit diesem Anwalt lesen.“ Ich blickte ihn an und sagte: „Ich bin das!“ (lacht, und Elias kichert.) Ich reichte ihm die Zeitung, und er las den Artikel. Da ich in seinem Haus wohne, empfand ich, dass ich wirklich mit ihm darüber sprechen sollte, aber ich wollte nicht, dass er den Zeitungsartikel vor unserem Gespräch liest. Wir setzten uns also zusammen und unterhielten uns, und er schien sehr verständnisvoll zu sein. Es war etwas komisch, als ich ihn einfach ansah und sagte: „Das bin ich!“ Aber er weiß nun Bescheid, und das ist okay. Es gefiel mir nicht, dass es in der Zeitung stand, und ich fühlte mich gedemütigt. Ich weiß nicht, wie ich darüber hinwegkommen kann.

ELIAS: Das hängt unmittelbar mit Deinen Glaubenssätzen und damit zusammen, wie sie Deine Selbstwahrnehmung und das beeinflussen, wie Du meinst, das Andere Dich wahrnehmen oder wie wichtig das für Dich ist. Der Glaubenssatzaspekt bezüglich dessen, wie Andere Dich sehen, ist stark und beeinflusst sehr das, wie Du Dich selbst siehst.

GAST: Das stimmt, und in unserem ersten Gespräch sprachen wir bereits darüber, und es ist immer noch eine große Sache für mich, vielleicht nicht mehr ganz so sehr, denn auf diesen bestimmten Schrein/Glaubenssatzaltar wurde viel geschossen. Aber ich denke, dass niemand es ertragen kann, so durch die Presse gezogen zu werden, ohne sich gedemütigt zu fühlen.

ELIAS: Das, wie Andere ähnliche Situationen erwidern, spielt keine Rolle, aber es ist wieder eine automatische Erwiderung. Nicht nur Du sondern viele Andere auch heuern diesen automatischen Denkprozess des Vergleichens/Wettbewerbs an. Der Vergleich mit Anderen wird in Euren Realitäten bisweilen als Mittel genutzt, um zu validieren aber auch als Mittel der Rechtfertigung sowie zum Anspornen oder Motivieren. Es bestärkt sehr Eure Glaubenssatzsysteme und die Nicht-Annahme des Selbst, und oft wird dieser Wettbewerb auf andere Individuen sogar im Hinblick auf Dinge und Gegenstände projiziert. Ihr vergleich häufig, doch es kann Eure Schritte hin zum Annehmen und zur Selbstannahme sehr behindern.

GAST: Glaube mir, ich arbeite sehr an der Selbst-Annahme!

ELIAS: Da ich mir dieser automatischen Erwiderung gewahr bin, sprechen wir darüber, und während wir dies tun, fokussiere Deine Aufmerksamkeit auf das Selbst und bemerke alle automatischen Erwiderungen, die Deine Aufmerksamkeit ablenken, und die das Nicht-Annehmen des Selbst oder Nicht-Vertrauens ins Selbst rechtfertigen, denn es ist eine Chance, dies nun objektiv zu erkennen und Dir mehr Auswahl zu bieten.

In vermeintlich auswahllosen oder solchen Situationen, wo Ihr meint, dass Eure Auswahl sehr begrenzt wäre, bringt Ihr Euch in die Opferrolle. Wenn Du Dir die Chance bietest, mehr Auswahlmöglichkeiten zu sehen, kannst Du Dich außerhalb dieser Rolle bewegen, denn mit dieser wahrgenommenen Demütigung/Blamage äußerst Du die Opferrolle.

GAST: So hatte ich das noch nicht gesehen. Ja, nun erkenne ich das!

ELIAS: Denn Du meinst, dass ein Anderer etwas gegen Dich unternommen hätte.

GAST: Stimmt. Daran hatte ich noch nicht gedacht.

ELIAS: Mit diesem Tun schränkst Du Deine Auswahl ein und siehst Dich als hilflos und machtlos. Solche Beispiele sind sehr nützlich. Schon lange sage ich Euch, wie Ihr Euch selbst erwidert und wie Ihr Eure Realität erschafft, und dass Ihr viele anscheinend unbehagliche oder negative Situationen erschaffen mögt, doch trotz Eurer gut- oder schlecht-Assoziationen ist alles, was Ihr erschafft nützlich.

Tatsächlich erschafft Ihr in Eurem Fokus keine Ereignisse oder Vorgänge, die für Euch unnütz wären. Selbst dann, wenn Individuen eine Energie der Besorgnis oder wenn sie Schuldgefühle erschaffen, die fast eine Energievergeudung sind, kann das nützlich sein, obwohl Beides an eine Energievergeudung grenzt, denn sie dienen nur dazu, Eure fehlende-Selbstannahme zu bekräftigen.

Du hast viele Szenarien und Situationen erschaffen, um Dir die Chance zu bieten, dies zu stoppen und Dein Verhalten, Deine Erschaffen und das zu sichten, was Deine automatischen Erwiderungen hervorruft, was durchaus nützlich ist. Und da Du Dir das, was Du am Erschaffen bist und was Dein Erschaffen motiviert, zu erkennen erlaubst, offerierst Du Dir eine größere Freiheit. Opfer sind in dieser Rolle, weil sie meinen, dass sie keine oder nur eine geringe Auswahl haben.

Session 625 (Fortsetzung folgt)
Tuesday, May 30, 2000-1 (Private/Phone)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 625
BeitragVerfasst: Mo 4. Jul 2016, 11:49 
Supraselbst
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GAST: Beim derzeitigen Stand des Strafverfahrens habe ich schon das Gefühl, nur wenige Auswahl zu haben. Ich hatte mich nicht in der Opferrolle gesehen, höchstens als Opfer meinerselbst, wenn das einen Sinn ergibt. (lacht)

ELIAS: Ich verstehe.

GAST: Es ist so, als ob man mir etwas antun würde, und ich denke … schon wieder meine Glaubenssatzsysteme! Es fühlt sich so an, als ob ich eine Wahrscheinlichkeiten-Linie erschaffen hätte und nicht weiß, wie ich das ändern kann, und Du hast mir gesagt, dass ich das meines Bemerkens wegen erschuf. Aber es könnte passieren, dass ich ins Gefängnis gehen muss. Ich weiß, dass das für die Essenz keine Rolle spielen würde…

ELIAS: Aber für Dich spielt es eine Rolle, und Du bist Essenz. Du sagst, dass Du es Deines Bemerkens wegen erschaffen hast und nicht erkennst, wie Du es ändern kannst. Diese Sichtweise haben Viele. So wie Du auch erlauben sie sich, bestimmte von ihnen erschaffene Elemente ihrer Realität zu sehen, und sie mögen erkennen, dass sie auf bestimmten Gebieten Glaubenssätze erwidern, sich in der Opferrolle sehen und sich Informationen über alles offerieren, was sie am Erschaffen sind.

Und beim Evaluieren Deines Erschaffens produzierst Du einen weiteren automatischen Denkprozess: Du stoppst momentan und richtest Deine Aufmerksamkeit von der Zukunftsvorwegnahme auf die Reflektion der Vergangenheit und versuchst, die Aufmerksamkeit auf dem Jetzt zu belassen, doch tatsächlich projizierst Du Dich weiterhin in die antizipierte Zukunft durch das Erschaffen eines Denkprozesses, wie Du die Situation ansprechen kannst, um zukünftige Wahrscheinlichkeiten zu verändern. Deshalb bist Du auch weiterhin bezüglich zukünftiger Vorgänge und dessen besorgt, was in der sogenannten Zukunft geschehen könnte.

Du denkst darüber nach, eine Methode zu finden, die Du in der Zukunft anheuern kannst, die diese Wahrscheinlichkeiten verändern würde. Das ist der Schlüssel. Unser heutiges Gespräch hast Du mit einem Beispiel begonnen, wie Du Dir Bemerken und das Belassen Deiner Aufmerksamkeit auf dem Jetzt erlaubt und so Deine Realität verändert hast. Du hast Deine Wahrnehmung verändert, die Deine Realität verändert, und somit hast Du sie nicht nur im Jetzt sondern auch für die Zukunft geändert, die jetzt das jetzt ist (which is now the now)!

Du hast somit die Realität des Jetzt sowie die Realität der Zukunft im Jetzt verändert, und ein Element jener Realität ist jetzt auch Vergangenheit, die ebenfalls verändert wurde.

Dadurch, dass Du Deine Aufmerksamkeit im Jetzt belassen hast, hast Du die Gegenwarts-Gegenwart, die Zukunfts-Zukunft, die Zukunfts-Gegenwart, die Vergangenheits-Gegenwart und die Vergangenheits-Vergangenheit verändert. Ha, ha, ha. Du hast viele Situationen, Zeitbezugssysteme und Assoziationen verändert.

Die Bedeutung und der Wert des Belassens Eurer Aufmerksamkeit auf dem Jetzt liegt nicht nur im Reduzieren oder Eliminieren Eures momentanen Konfliktes sondern ermöglicht Euch auch zu erkennen, dass Ihr tatsächlich Eure Realität erschafft, und zwar im Jetzt. Ihr erschafft sie nicht in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Ihr erschafft sie jetzt, was wiederum die Vergangenheits- und Zukunfts-Realität erschafft. Deshalb liegt die Bedeutung auf dem, was Ihr im Jetzt erschafft.

Deine Idee dreht sich um das, was Du in der Zukunft erschaffen wirst, weshalb Du Deine Aufmerksamkeit auf das projizierst, was Du als Zukunft wahrnimmst und nicht objektiv auf das achtgibst, was Du tatsächlich im Jetzt erschaffst, und das, was Du im Jetzt erschaffst, hat bereits die Zukunft erschaffen.

Wenn Du versuchst, eine Methode zu finden, wie Du die Wahrscheinlichkeiten oder eine Situation verändern kannst, die in der Zukunft geschieht und Deine Aufmerksamkeit dabei weiterhin in die Zukunft projizierst, versäumst Du, auf das achtzugeben, was Du jetzt erschaffst, und deshalb erschaffst Du bereits das, was in der Zukunft geschehen wird, aber Du siehst das nicht, weil Du irgendeine flüchtige Illusion siehst.

Deine Aufmerksamkeit ist auf die Frage gerichtet: „Welche Methode kann ich von jetzt an bis zum nächsten Gerichtstermin praktizieren, die das verändern und eine andere als die befürchtete Realität erschaffen kann, wenn ich Zukunft vor dem Richter stehe?“

Wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf diese Weise fokussierst, projizierst Du sie auf die Illusion der Zukunft und achtest nicht auf das, was Du im Jetzt erschaffst, doch das, was Du im Jetzt erschaffst – was zu einer Realität wird – ist Furcht vor der zukünftigen Interaktion und dass Du die Inhaftierung anheuern könntest. Das ist es, worauf Du Dich im Jetzt konzentrierst, und es ist deshalb das, was Du erschaffst, und wenn die Zukunft näherkommt und zu dem wird, was Du als Gegenwart erachtest, ist das bereits in der Vergangenheit erschaffen worden.

GAST: Ich sollte mich also aufs Jetzt statt auf das Damals/Anschließende (then) konzentrieren.

ELIAS: Richtig. Du fragst Dich verwirrt, warum bestimmte Handlungen entgegen dem Resultat erschaffen werden, auf das Du Dich objektiv konzentrierst hast. Aber Du erschaffst in jedem Jetzt-Augenblick Resultate. Es geht nicht um ein zukünftiges Resultat sondern nur um das Resultat, das im Jetzt erschaffen wird.

Lass mich Dir das auch sagen. In Eurer objektiven physischen Realität ist das ein wundersames Erschaffen, das Euch die Chance offeriert, in Eurem linearen Zeitbezugssystem jederzeit ein Resultat zu verändern und Euch die Freiheit der Wahl offeriert, so dass Ihr von einem Augenblick zum nächsten ein anderes Resultat wählen könnt.

GAST: Ich habe das bei meinem Hund gemacht. Es war eine gute Übung!

ELIAS: Und darum geht es, nämlich um die Praxis. Dies ist eine Chance, in Deiner Realität ganz real zu sehen, wie Du Deine Wahrnehmung beeinflusst und tatsächlich im Jetzt eine Realität erschaffst, die sich gleichermaßen auf Vergangenheit und Zukunft auswirkt, dass Du selbst diese erschaffst und tatsächlich dazu fähig bist, und dass Du Energie handhabst und dass die Energie und Deine Wahrnehmung real sind, unabhängig davon, dass Du sie nicht physisch in die Hand nehmen kannst, und dass Du jederzeit Deine Realität tatsächlich erschaffst.

Du reagierst auch auf alles, was Du im Augenblick unter Einfluss Deiner Glaubenssätze erschaffst, doch wenn Du Deine Aufmerksamkeit auf dem Selbst belässt und fortfährst, Deine Wahrnehmung zu bemerken, offeriert das Dir enorme Freiheit, nämlich das objektive Erkennen dessen, was Du in Deiner Realität am Erschaffen bist.

(You are also responsive to all that you create in each moment as influenced by your beliefs, but if you are holding your attention within self and you are continuing to be noticing of your perception, this offers you a tremendous freedom, for it offers you the objective recognition of what and how you are creating within your reality.)

Dies bietet Dir auch die Chance, jene Bereiche Deiner Realität zu sichten, die weiterhin von dem Glaubenssatz beeinflusst werden, dass Du einige Elemente Deiner Realität nicht erschaffen würdest. Lass mich Dir dies sagen: Du selbst hast erschaffen, dass der Artikel in der Zeitung erschien.

GAST: Auf diesen Gedanken war ich gar nicht gekommen, aber es stimmt.

ELIAS: Ohne Deine Energie-Bewegung und ohne Dein diesbezügliches Erschaffen, kann kein Anderer einen Vorgang für Dich oder Dich betreffend erschaffen. Erkenne die Chance, die Du Dir bei diesem ganzen Erschaffen offerierst: realistisch zu erkennen, wie Du Deine Realität erschafft, und dass Du sie tatsächlich erschaffst und warum.

GAST: Okay. Ich kann erkennen, wie ich erschaffe. Und ich denke, beim Warum geht es um mein Bemerken.

ELIAS: Das Warum beruht darauf, dass Du eine automatische Erwiderung erschaffen wirst, und dass Du auf Erlebnisse viel realistischer als bloß auf Konzepte achtgeben und sie bemerken wirst. Du kannst ständig Sitzungsniederschriften lesen, doch ohne es selbst in Deiner Realität zu erleben, wirst Du weniger genau achtgeben.

GAST: Das stimmt. Es ist ein Unterschied, ob man liest, was ein Anderer tut und es intellektuell versteht, doch wenn man selbst mitten drin steckt, ist es eine völlig andere Erfahrung.

ELIAS: Durchaus, und zusätzlich zu eigenen Erfahrungen offerierst Du Dir über das Erlebnis auch Informationen. Du wirst nicht bloß blindlings achtgeben oder bemerken sondern das Erlebnis erforschen.

GAST: Es geht nichts über praktische Erfahrungen (lacht).

ELIAS: Durchaus. So ist das Design Eurer Realität. Ihr offeriert Euch und erschafft bestimmte Erfahrungen im Wissen, das Ihr sie automatische erwidern werdet.

GAST: Was es mir dann ermöglicht, meine automatischen Erwiderungen und die Glaubenssatzsysteme zu bemerken.

ELIAS: Ja, und mit dem Bemerken und Achtgeben offerierst Du Dir die Chance, Einflüsse zu erkennen und objektiv dessen gewahr zu sein, was Du mittels Deiner Wahrnehmung erschaffst. Dies bietet Dir die Chance, Deine Wahrnehmung zu sehen! Und damit öffnest Du die Tür für eine Auswahl, was das Äußern von Freiheit ist.

Session 625 (Fortsetzung folgt)
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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 625
BeitragVerfasst: Di 5. Jul 2016, 08:52 
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GAST: Okay. Heute Nacht hatte ich einen sehr interessanten Traum. Ich träumte, dass ich alleine im Zimmer war, und dass es ganz leicht war zu fliegen. Ich konnte einfach an die Decke fliegen. Andere Leute kamen herein, und ich erklärte ihnen immer wieder, wie leicht das war, aber niemand glaubte mir, und so lange sie zugegen waren, konnte ich nicht fliegen, aber nachdem sie das Zimmer verlassen hatten, flog ich an die Decke und schriebt eine Botschaft an die Decke. Als sie zurückkamen sagte ich: „Seht einmal, das habe ich geschrieben. Ihr könnt sehen, dass ich fliegen kann!“ Doch niemand glaubte mir, und in dem Zimmer voller Leute, die mir nicht glaubten, konnte ich auch nicht fliegen.

ELIAS: Und das passt sehr gut zu Deinem gegenwärtigen Erschaffen und zu dem, wie Du Dich selbst siehst und wie sehr Du zulässt, dass Deine Wahrnehmung von der Sichtweise Anderer beeinflusst wird. Aufgrund Deiner Zweifel an Deinen Fähigkeiten projizierst Du automatisch Skepsis und Zweifel hinsichtlich dessen, wie Du gesehen wirst, ziehst ähnliche Äußerungen auf Dich an und erschaffst dies. Das passt sehr gut zu dem, worüber wir heute sprachen. Wie gesagt, erschaffst Du mittels Deiner Wahrnehmung buchstäblich Deine ganze Realität. Du erschaffst jedes Element in Deiner Realität, auch die anderen Individuen.

GAST: Stimmt: Im Traum wusste ich, dass ich fliegen kann, aber als andere Leute hereinkamen und sagten, das ich das nicht kann, verlor ich meinen Glauben an meine Fähigkeit und konnte nicht fliegen, weil ich ihre Glaubenssatzsysteme akzeptierte.

ELIAS: Nein. Lass uns einen Augenblick stoppen und über Deine Antwort sprechen. Du sagst, dass Du es verstehst, aber ich sage Dir, dass Du nicht verstanden hast, denn Du hast mir nicht zugehört. Ich hatte gesagt, dass Du diese Erfahrungen auf Dich anziehst, weil Du das glaubst und nicht, weil Du die Glaubensätze Anderer akzeptierst, sondern dass Du aufgrund Deiner Glaubenssätze und Wahrnehmung andere Individuen und deren Erwiderungen erschaffst, die das, was Du glaubst, bestärken.

GAST: Okay, jetzt verstehe ich es. Wenn ich Leute anziehe, die über mich urteilen oder mich kritisieren, ist das eine Projektion meiner eigenen inneren Gefühle und Glaubenssätze.

ELIAS: Ja. Die Wahrnehmung ist Dein Realitäts-Werkzeug. Du magst andere Leute in Deine Realität anziehen, und Du erschafft eine tatsächliche physische Projektion des Anderen entsprechend der Blaupause seiner eigenen physischen Projektion seinerselbst, doch die Projektion, die Du von ihm erschaffst, ist Dein Erschaffen dieser Person, die Dich auf die von Dir erwartete Weise erwidern wird.

(Yes. Now; the perception is the tool of your reality. Therefore, what I am expressing to you also is that you may be drawing other individuals into your reality, and you create an actual physical projection of another individual modeled from the blueprint of their own projection physically of themselves, but the projection that you create of that individual is your creation of them, and it shall respond to you in the manner that you expect.)

GAST: Okay. Dann ist alles um uns herum ein großer Spiegel.

ELIAS: Ja, sozusagen. Es ist das Erschaffen Deiner Wahrnehmung, das größtenteils entsprechen Deiner Erwartungen, abhängig von der Stärke des Einflusses Deiner Glaubenssätze, geäußert wird.

GAST: Nun, ich muss wirklich große Erwartungen gehegt haben, um in die Schlagzeilen zu gelangen. Das erforderte viel Energie. (lacht)

ELIAS: Das hast Du sehr mühelos zustande gebracht! (kichert, und die Teilnehmerin platzt los vor Lachen), ganz ohne Denkprozess oder physische Aktion. Du hast lediglich einen Energiefluss erschaffen, der diesen Vorgang mühelos erschuf.

GAST: Das verschafft mir eine andere Sichtweise. Ich stehe erst wieder am 6. September vor Gericht, und das ist irgendwie gut. Ich habe das Gefühl, dass ich mich einfach entspannen und im Jetzt sein kann.

ELIAS: Und erinnere Dich daran, dass Du den 6. September JETZT erschaffst.

GAST: Ja, das tue ich. (beide lachen). Ich habe bemerkt, dass ich vermeiden muss, mit den Freunden, die ich noch habe, darüber zu sprechen, wenn sie mich fragen: “Was meinst Du, wird passieren?” und dann antworte ich: “Weißt Du was. Ich will mich nicht auf das konzentrieren, was geschehen könnte, weil dies macht, dass ich mich jetzt elend fühle, doch jetzt geschieht nichts.“ Manchmal muss ich sie abwürgen.

ELIAS: Ich ermutige Dich zu diesem vorübergehenden Tun, weil es im Jetzt für Dich sehr nützlich ist, keine solchen Interaktionen anzuheuern, die Deine Furcht und Selbstkritik automatisch bestärken. Konzentriere Deine Aufmerksamkeit aufs Jetzt und erkenne, dass diese antizipierten Vorgängen nicht in diesem Jetzt geschehen, und wenn Du Furcht- oder Angst-Äußerungen keinerlei Energie verleihst, offerierst Du im Jetzt dem Erschaffen anderer zukünftigen Wahrscheinlichkeitsäußerungen Energie.

GAST: Ja, und es spielt auch wirklich keine Rolle. Das weiß ich intellektuell. Wenn ich auf die letzten 6 Monate zurückblicke, habe ich dies auf tieferer Ebene intellektuell bezüglich bestimmter Dinge im Leben, die ich für sehr wichtig hielt, wirklich gewusst, und als sie nicht mehr vorhanden waren, erkannte ich, dass sie wirklich keine Rolle spielten.

ELIAS: Mous (Gast), das was Du am Erschaffen bist, ist das objektive Erkennen und Verwirklichen von Freiheit, und in Eurer Realität kann - ähnlich wie bei einer Geburt - das Hineinschmelzen in diese Freiheit anscheinend unbehaglich geäußert werden.

GAST: Aber wenn man dann auf der anderen Seite herauskommt, ist es ein völlig anderes Gefühl.

ELIAS: Und das, was Du als schmerzlich identifiziert hast, löst sich nicht nur auf sondern verschwindet.

GAST: Ja, viele Dinge, die ich zuvor hatte und jetzt nicht mehr habe, sind überhaupt nicht schmerzlich, und tatsächlich fühle ich mich leichter.

ELIAS: Durchaus. Dies offeriert Dir Freiheit, und Du kannst Dir sagen, dass Du bei Deinem Voranschreiten immer mehr zum umfassenden Äußern von Freiheit und letztendlich zu unendlichen Auswahlmöglichkeiten umziehst, so dass Du auf jedwede von Dir begehrte Weise erschaffen kannst.

GAST: Das klingt wunderbar

ELIAS: Es IST wunderbar, und darum geht es!

GAST: Hatten Du und ich irgendwelche physische Fokusse gemeinsam?

ELIAS: Ja, Du hast an vier physischen Fokussen partizipiert, an denen ich ebenfalls partizipierte.

GAST: Es gab einen englische Dichter namens Ernest Dowson, der in etwa in der Zeit von Oscar Wilde lebte. Hast Du ihn gekannt?

ELIAS: Nicht innig, eher zwanglos.

GAST: Denn von seiner Poesie fühle ich mich sehr angezogen. Er war nicht berühmt. Das Gedicht Cynara kommt in verschiedenen Büchern vor, aber ich fühlte mich schon immer sehr von Poesie angezogen.

ELIAS: Du warst mit ihm befreundet, weshalb Du Dich von Poesie angezogen fühlst.

GAST: Das ist einleuchtend. Es scheint so zu sein, dass alle, die uns begegnen, alte Freunde oder möglicherweise auch alte Feinde sind.

ELIAS: Ha, ha, ha, ja sozusagen!

GAST: Das wären wohl alle meine Fragen für heute.

ELIAS: Ich ermutige Dich weiterhin sehr, und ich anerkenne das, was Du zustande bringst und Dir selbst in Deinem Äußern von Freiheit offerierst. Ich werde Dir auch weiterhin Energie offerieren, um Dich beim Belassen Deiner Aufmerksamkeit im Jetzt zu bestärken. Du bist nicht alleine. Und wir werden verspielt statt voller Angst zusammen weitermachen.



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