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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 302 Werturteile/Annahme des Selbst
BeitragVerfasst: Mo 2. Mai 2016, 10:06 
Supraselbst
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(einige Textstellen bereits in anderen Threads vorhanden.)

ELIAS: Wir werden unser Gespräch über das Beziehungsthema fortsetzen, jedoch geht es heute um die Beziehung mit Euch selbst. Ich habe Euch Informationen über die Beziehung mit Anderen offeriert, da derzeit eine Bewusstseinswoge im Gange ist, die das Beziehungs-Glaubenssatzsystem anspricht, was Euch alle dazu bringt, entsprechende Aspekte zu untersuchen. Doch heute sprechen wir über die Beziehung zum Selbst.

Eure Beziehung mit Euch Selbst ist im physischen Fokus Eure intimste und dauerhafteste Beziehung. Sie ist auch die Beziehung, die sich am meisten auswirkt, da sie alle Eure anderen Beziehungen beeinflusst. Mit jedem Individuum, dem Ihr begegnet, habt Ihr eine Beziehung, und sie alle werden von Eurer Beziehung zu Euch selbst beeinflusst. Das, wie Ihr Euch selbst seht, ist das, wie Ihr Eure Energie und Eure Annahme oder Nicht-Annahme auf jeden Anderen projiziert, mit dem Ihr während Eures Fokus zu tun habt. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Euch auf das Selbst und die Annahme des Selbst fokussiert und dies erkennt, da dieser Einfluss auf alle Eure Interaktionen allumfassend ist.

Ihr fragt oft, wie Ihr in irgendwelchen Situationen Andere vermehrt akzeptieren könnt, und ich sage Euch, wenn Ihr Euch selbst annehmt und Eure Glaubenssatzsysteme und deren Auswirkung und Einfluss auf Euch untersucht, wird sich das auch sehr auf Andere auswirken. Ich habe Euch die Analogie des kleinen Schösslings offeriert. http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=469, der durch seinen Fokus geht und sich nur um die Selbstannahme und sein eigenes Wachstum kümmert und somit automatisch das Beispiel der Essenzäußerung offeriert, und seine Interaktion mit dem verbogenen Schössling, der durch das Analysieren all seiner Bewegungen und seines Wachstums ganz verkümmert wächst, aber auch auf das Beispiel des geraden kleine Schösslings blickt und dies schließlich auf sich selbst anwendet.

Euer größter Einfluss auf Beziehungen und Interaktionen mit Anderen und Eure größte Interaktion mit dieser Bewusstseinsumschaltung wird vom Bemerken des Selbst, dem Ansprechen Eurer Glaubenssatzsysteme und der Erkenntnis Eurer Orientierung und Partizipation an Massen Glaubenssatzsystemen kommen. So offeriert Ihr Euch die Chance, das Selbst zu sehen und es vermehrt anzunehmen.

In dieser Umschaltung zieht Ihr zu einer expansiveren Äußerung des Selbst um. Eure Definition des Selbst verändert sich, denn Ihr tendiert nicht nur zu diesem einen Essenzfokus, den Ihr mit Euer Aufmerksamkeit als Ihr selbst identifiziert, sondern Ihr fangt an, alle Eure anderen Fokusse zu umspannen. Wenn ich mit Euch über die Annahme und das Verstehen des Selbst und über das Ansprechen von Glaubenssatzsystemen im Selbst spreche, tue ich das deshalb auch in Verbindung mit allen Euren anderen Fokussen.

Ich will Euch nicht mit der Idee überfordern, dass Ihr für die Glaubenssatzsysteme Eurer sämtlichen Fokusse verantwortlich wärt, denn das seid Ihr nicht. Jeder Fokus hat seine eigenen Entscheidungen/Auswahl, seine eigene Integrität und Individualität und orientiert sich deshalb auch an den von ihm gewählten und angewendeten Glaubenssatzsystemen. Ihr als Essenzfokus seid nicht für diese Entscheidungen verantwortlich, aber Ihr seid verantwortlich für Eure eigenen Entscheidungen/Auswahl und Äußerungen und für die eigene Orientierung innerhalb Eurer Glaubenssatzsysteme, und innerhalb dieser Umschaltung seid Ihr auch dafür verantwortlich, sie anzusprechen.

Wenn Ihr beim Erweitern Eures Gewahrseins und Eurem Euch Öffnen für Eure Peripherie auch jene anderen Essenzfokusse miteinschließt, wird Euch das ermöglichen, Euch auch der von diesen gehegten Glaubenssatzsysteme gewahr zu sein, die wiederum Einfluss ausüben auf die von Euch in Eurem Fokus gehegten Glaubenssatzsysteme.

Lasst mich auch dieses Aufmerksam-Sein auf das Annehmen des Selbst im Bereich anderer Fokusse ansprechen, da Ihr das Glaubenssatzsystem der Duplizität stark verinnerlicht habt. Es motiviert Euch in vielen Bereichen und ist mit allen anderen Glaubenssatzsystemen verknüpft. Es gibt deshalb bei allen Euren anderen Fokussen beeinflussende Faktoren, die sich mit den von Euch in diesem physischen Fokus gehegten Glaubenssatzsystemen verbinden und sich alle auf Euch auswirken.

Alle Eure Fokusse ereignen sich simultan. Zwischen Euch und allen Euren anderen Fokussen sind nur sehr dünne Schleier, und wenn Ihr noch vollständiger umzieht in den Vorgang dieser Bewusstseinsumschaltung, werden diese Schleier noch dünner werden bis zu dem Punkt, dass sie keine Schleier mehr sind. In diesem Gegenwartsjetzt haben sehr viele Individuen diese Schleier fallen gelassen, die alle Fokusse von einander trennen. Viele Individuen sind bereits in den Bereich umgezogen, dass sie die Erfahrung anderer Fokusse, die sie in dieser bestimmten Dimension haben, durchdringen und andere Fokusse als sie selber erkennen und doch nicht als sie selbst. Sie erkennen, dass alle miteinander vernetzt sind und dass sie die Fähigkeit haben, unbehindert in die Erfahrung des Sich- Verbindens mit irgendeinem oder auch mit allen Fokussen hinein und auch wieder heraus zu gehen. Dies bietet Euch allen auch die Chance, den Einfluss der Glaubenssatzsysteme dieser anderen Fokusse zu bemerken, und auch zu bemerken, wie sich diese auf Euch in diesem bestimmten Fokus auswirken.

Viele Eurer anderen Fokusse hegen ähnliche Glaubenssatzsysteme wie Ihr dies gegenwärtig tut. In diesem bestimmten Fokus neigt Ihr dazu, über sie alle entsprechend Eurer Glaubenssatzsysteme zu urteilen. Ihr werdet entsprechend Eurem Glaubenssatzsystem der Duplizität urteilen und sagen, dass einige Eurer Fokusse gut und akzeptabel und andere nicht gut und inakzeptabel sind. Es wird Euch gefallen, wenn Ihr entdeckt, dass Ihr einen anderen Fokus in dieser Dimension habt, der ein außerordentlich gutes und wunderbares Individuum ist! Es wird Euch gefallen, wenn Ihr entdeckt, dass Ihr in diese Dimension einen anderen Fokus habt, der ein berühmtes oder mächtiges Individuum ist. Ihr werdet mit Euch selbst sehr unzufrieden sein, wenn Ihr entdeckt, dass einer Eurer Fokusse ein Mörder ist, und Ihr werdet sagen: „Oh nein, dieses Individuum kann ich nicht akzeptieren. Den werden wir sehr weit weg unterbringen und ihn nicht anerkennen, denn jener Fokus ist inakzeptabel.

Ihr fokussiert Euch der Erfahrung wegen in dieser bestimmten Dimension, nämlich um den physischen Fokus zu erforschen und alles, was er Euch in jeder Art physischer Erfahrung offeriert. Deshalb habt Ihr sehr viele Fokusse, die simultan alle Aspekte der physischen Interaktion erleben. Insofern offeriert Ihr Euch sehr viele Informationen über Eure Fähigkeiten des Erschaffens Eurer kreativsten Äußerungen in jedweder Richtung im physischen Fokus. In manchen Fokussen wählt Ihr, Euch an den offiziell akzeptierten Realitäten und der Realität der Glaubenssatzsysteme Eurer offiziellen Gesellschaften zu orientieren und seht Euch deshalb als „gut“. Lasst mich Euch sagen, dass Eure dahingehend Orientierung, dass Ihr Euch selbst sagt, dass Ihr gut seid, auch ein Werturteil ist. „Gut“ ist ein Werturteil. „Angenehm“ ist ein Werturteil. „Akzeptabel“ ist ein Werturteil, das ebenso mächtig ist wie irgendeine negative Äußerung, denn diese „positive“ Äußerung wird begleitet vom Erkennen, dass eine andere Äußerung schlecht ist, denn was wäre schon gut, wenn Ihr gut nicht mit schlecht vergleichen könntet? Es wäre neutral.

Und das ist es, wohin Ihr in diesem Umschaltungsprozess umzieht. Ihr entfernt Euch von Euren Werturteilen über Gut und Schlecht und zieht um hin zum Erkennen und Annehmen von Glaubenssatzsystemen, und damit neutralisiert ihr deren Einfluss. Er spielt keine Rolle. Wenn ich irgendeinem von Euch mit allem meinem Engagement mit Euch in der physischen Interaktionen ein Zitat sagen sollte, an das Ihr Euch erinnern sollt, so ist es „Es spielt keine Rolle (it matters not), denn Eure Äußerungen sind lediglich Erfahrungen. Ihr seid ENORM UNERMESSLICHER als dies Euer Verständnis Eurerselbst in diesem einen physischen Fokus ist, und diese Unermesslichkeit des Selbst steht Euch zur Verfügung. Ihr seid nicht begrenzt auf das Verständnis in lediglich diesem einen Fokus. Ihr habt die ganze Essenz in Eurem Inneren. Sie ist kein Wesen außerhalb von Euch. Eure Beziehung mit Euch selbst ist keine Beziehung, die mit einer schlüpfrigen Entität angeheuert würde, die außerhalb von Euch selbst herumschwebt. Die Informationen, mit denen Ihr Euch zu verbinden erlaubt, sind nicht außerhalb von Euch. Alle Informationen sind in Euch enthalten.

ELIAS: (eindringlich) Das ist es, wohin Ihr jetzt bei der Umschaltung umzieht. Ihr zieht von Euren Gut- und Böse-Werturteilen um in das Annehmen von Glaubenssatzsystemen und in die Erkenntnis, dass sie Glaubenssatzsysteme sind, und insofern neutralisiert Ihr deren Auswirkungen. ES SPIELT KEINE ROLLE/ES IST NICHT WICHTIG.

(sehr eindringlich) Wenn ich Euch angesichts meiner ganzen Interaktionen mit Euch einen Spruch nennen würde, an den Ihr Euch erinnern solltet, so ist es ES SPIELT KEINE ROLLE/ES IST NICHT WICHTIG, denn Eure Äußerungen sind lediglich Erlebnisse/Erfahrungsäußerungen. Ihr seid enorm ausgedehnter als Euer Verständnis Eurerselbst in diesem einen bestimmten physischen Fokus, und diese unermessliche Weite des Selbst steht Euch zur Verfügung. Ihr seid nicht auf das Verständnis dieses einen Fokus begrenzt. In Euch habt Ihr die ganze Essenz. Sie ist nicht außerhalb von Euch. Eure Beziehung mit Euch selbst ist keine, die Ihr mit einer flüchtigen Entität außerhalb von Euch selbst anheuern würdet. Wenn Ihr Euch gestattet, Euch mit Informationen zu verbinden, so sind sie nicht außerhalb von Euch. Alle Informationen habt Ihr in Eurem Inneren.

Ich habe Euch schon oft gesagt, dass der einzige Unterschied zwischen Euch und mir darin besteht, dass Ihr Euch nicht erinnert, während ich mich erinnere. Ihr habt gewählt, vergesslich zu sein, um die Reinheit der Erfahrung im physischen Fokus sowie eine Fülle von Erleben physischer Aspekte erschaffen zu können. Deshalb habt Ihr gewählt, die ganze Essenz und Eure Unermesslichkeit zu vergessen. Ich bewohne nicht länger den physischen Fokus. Deshalb habe ich dieses Erinnerungsvermögen inne, doch Ihr zieht nun zu diesem Umschaltung um und offeriert Euch das Erinnerungsvermögen ebenfalls. Jeder von Euch erbaut seine Brücken von seinem individuellen Verließ hin zur Erkenntnis und Verwirklichung der Essenz.

Ihr bewohnt keinen Planeten niederen Vereinbarung/Harmonie (of lowly accord). In diesem physischen Fokus seid Ihr nicht sozusagen in einer Lern-Dimension, unterwegs zu höheren Ebenen. Es gibt keine höheren Ebenen. Ihr seid Euer höchstes zum Ausdruckbringen. Sogar mit allen Euren Glaubenssatzsystemen und physischen Äußerungen seid Ihr Euer höchstes zum Ausdruckbringen. Ihr seid ein Fokus einer endlosen Essenz, und dieser eine Fokus hat alle Informationen des Bewusstseins, der Essenz, von Euch und auch aller anderen Essenzen inne. Obwohl Ihr Euch im physischen Fokus tarnt, denkt und glaubt, dass Ihr etwas verbergen könnt, weil Ihr im physischen Fokus so sehr getrennt seid, seid Ihr überhaupt nicht getrennt. Ihr seid alle vernetzt. Euer Bewusstsein ist ganz vermischt, und innerhalb der Essenz gibt es keine Geheimnisse, denn alles ist allen bekannt.

Eure eigenen Fähigkeiten erstaunen Euch. Ihr präsentiert Euch Augenblicke, in denen Ihr physisch simultan denselben Gedanken wie ein Anderer äußert. Zugleich mit einem anderen Individuum äußert Ihr in Eurer Sprache dieselben Worte und nennt das einen Zufall. Das ist ein sehr kleines Beispiel Eures gegenseitigen Vernetztseins und dafür, das Ihr an einer andauernden kollektiven Bewusstseinsverschmelzung partizipiert. Wenn Ihr nur etwas offen wärt für Eure eigenen Fähigkeiten, würden Eure telepathischen Fähigkeiten Euch verblüffen.

Eure inneren Sinne sind sozusagen feiner justiert als die äußern Sinne, die Ihr ständig anheuert. Mit der Empfindung des Tastsinns seid Ihr völlig vertraut. Ihr seid ganz vertraut mit dem Sehsinn und dem Gehör. Ihr erlaubt Euch nicht, Eure inneren Sinne zu erkennen, die jedoch noch weit darüber hinausgehen.

Eure äußeren Sinne sind Spiegelbilder Eurer inneren Sinne, und sie haben enorme Kräfte inne, und nun offeriert Ihr Euch nicht nur die Chance, mit diesen inneren Sinnen zu experimentieren, sondern Euch tatsächlich für sie zu öffnen und in die Erforschung des Bewusstseins innerhalb Eures physisch objektiven Gewahrseins, Eures Wachzustands in dieser Dimension, umzuziehen und Euch somit eine viel umfangreichere Äußerung Eurer Kreativität zu offerieren.

Voraussetzung für diesen Vorgang ist es, dass Ihr Euch selbst auf jedem von Euch geäußerten Erschaffens- und Erfahrungsbereiche in allen Euren Äußerungen akzeptiert und vertraut. Dies gilt für alle alltäglichen Äußerungen in jedem Augenblick Eures wachbewussten Tages, auch dann, wenn Ihr dazu neigt, Euch wenn auch nur im Scherz zu kritisieren und zu sagen: „Oh, ich haben eine Fehler gemacht! Ich wünsche mir, dass ich diese Situation anders erschaffen hätte! Ich könnte diese Situation effizierter erschaffen haben!“ Jede Situation habt Ihr als Chance für Euch erschaffen, um Eure eigene Interaktion mit Euren Glaubenssatzsystemen und Eure Reaktion auf deren Auswirkungen zu sichten.

Jede von Euch geschaffene Äußerung ist deshalb zielgerichtet und nützlich. Um Euch zu helfen, Euch effizienter oder müheloser und mit wenige Konflikt durch Euren Fokus zu bewegen - und darum geht es - schlage ich vor, das Ihr alle in den Bereich von Freude/Vergnügen umzieht, denn diese Äußerung birgt im physischen Fokus die geringste Energiedichte und offeriert Euch bei allen Euren Leistungen die größte Leichtigkeit.

Wenn Ihr in Bereiche gelangt, die nicht vergnüglich sind, könnt Ihr Euch auch Informationen über die Energiedichte offerieren. Nicht vergnügliche Bereiche sind für Euch schwierigere Erfahrungen. Ihr bewegt Euch langsam hindurch und gelangt in Bereiche von Konflikten, oder Ihr erlebt sie als neutral, aber Ihr erlebt nicht die Freiheit der Mühelosigkeit. Und wenn Ihr Euch in den Bereich von Freude/Vergnügen begebt, erlaubt Ihr auch Mühelosigkeit, denn sie ist Eure natürliche Äußerung.

Die Essenz tendiert automatisch zum Vergnügen. Nur Eure Glaubenssatzsysteme hindern Euch daran, Vergnügen zu äußern, weshalb Ihr Euch die Chance offerieren könnt, sie daraufhin zu untersuchen. Dies alles sind Chancen, diese Glaubenssatzsysteme zu untersuchen und zu bemerken, wie sie sich auf Euch auswirken, Euch begrenzen und Eure Energie und Äußerung und Eure Selbstannahme blockieren, denn wenn Ihr diesen Fokus nicht akzeptiert, werdet Ihr auch alle Eure anderen Fokusse und damit auch die Essenz nicht akzeptieren, was Energiedichte und Trauma erschaffen wird.

Innerhalb des Bewusstseins seid Ihr übereingekommen, diese Bewusstseinsumschaltung zustande zu bringen, und sie wurde bereits zustande gebracht. Deshalb werdet Ihr die Glaubenssatzsysteme und das Annehmen automatisch ansprechen, und wenn Ihr das Selbst nicht akzeptiert, werdet Ihr Trauma anheuern. Und das ist der Grund, weshalb ich mit Euch spreche, um das mit dieser Umschaltung assoziierte Trauma zu mindern, denn es ist unnötig.

Wenn Ihr über Informationen verfügt, werdet Ihr Euch die Chance bieten, solches Trauma in Euren Fokussen zu eliminieren, und so verleiht Ihr auch allen anderen Fokussen auf diesem Planeten Energie, um das kollektive Massen-Trauma bezüglich dieser Bewusstseinsumschaltung zu mindern.

Ihr könnt Fragen stellen.

RODNEY: Ich habe Dich so verstanden, dass ich werte, wenn mir sage, dass ich etwas hätte besser machen können. Und ich erinnere mich, dass Du sagtest, es wäre konstruktiver sich zu fragen: „Warum habe ich es so gemacht, wie ich es gemacht habe?“ Sagst Du damit, dass es andere Wege gibt, wie ich meine Handlungen als konstruktiv ansehen kann, und dass es nicht die beste Weise ist, wenn ich mir sage, dass ich es hätte besser machen können?

ELIAS: (kichert) Obwohl es keine “beste Weise” gibt. Aber Du liegst richtig mit Deinem Gedankenprozess. Es gibt Alternativen, um Dich selbst ohne Werturteil anzusprechen.

Wenn es kein Werturteil gibt, erschafft Ihr damit nicht automatisch ein Fehlen von Motivation. Um Dich durchs Bewusstsein zu bewegen und das Gewählte im individuellen Fokus zu bewerkstelligen, musst Du Deine Motivation nicht eliminieren, und ich sage auch nicht, dass dies die nützlichste Weise innerhalb Eurer individuellen Werterfüllung wäre, denn das Nichtvorhandensein eines Werturteils und das Neutralisieren von Glaubenssatzsystemen neutralisieren die Motivation und das Begehren nicht.

Ich bestätige Deine Aussage auf ähnliche Weise wie in Deiner Anfrage und sage Dir, dass Du Recht hast. Wenn Ihr eine jede individuelle Handlung bewertet und Euch sagt: „Ich bin von mir selbst enttäuscht, weil ich das hätte besser machen können“, verstärkt Ihr automatisch Euer Glaubenssatz System der Duplizität und fangt automatisch an, Euch selbst herabzusetzen und Eure Motivation zu stoppen, da Ihr über Euch selbst geurteilt und Euch gesagt habt, dass Ihr nicht motiviert sein müsst, eine andere Art der Äußerung zu erwägen, weil Ihr bereits die falsche Äußerung erschaffen habt. So bestärkt Ihr den Mangel an Beweglichkeit.

Wenn Ihr das Selbst betrachtet und Euch fragt, welches Glaubenssatzsystem Eure Äußerung motiviert hat, motiviert Ihr Euch damit automatisch zum Nachforschen, was eine automatische Beweglichkeit erschafft, und in dieser Bewegung werdet Ihr vorangehen und Euch erlauben, effizientere alternative Auswahlmöglichkeiten zu erleben.

Wenn Ihr Euch sagt: „Ich habe eine Äußerung/Interaktion mit diesem Individuum erschaffen. Ich wünsche mir, dass ich das nicht getan hätte“ offeriert Ihr Euch automatisch Folgendes: „Nun, es ist passiert. Ich kann das, was ich erschaffen habe, nicht ungeschehen machen“, weshalb Ihr denkt: „Ich werde das im Gedächtnis behalten und nicht mehr wiederholen.“ Aber Ihr werdet es doch tun! (Gelächter). Denn weil Ihr das Glaubenssatzsystem nicht untersucht habt, werdet Ihr Euch nicht erinnern, und beim nächsten Mal werdet Ihr die Situation auf die gleiche Weise handhaben, da das Glaubenssatzsystem noch sehr stark funktioniert, und das Glaubenssatzsystem ist das, was geäußert wird.

Wenn Ihr jedoch Eure Handlung untersucht und Euch fragt: „Warum habe ich auf diese Weise auf dieses Individuum reagiert? Welches Glaubenssatzsystem hat meine Erwiderung und Handlung motiviert?“ und es identifiziert, mögt Ihr Verständnis für Eure eigene Äußerung gewinnen. Und wenn die gleiche Situation sich irgendwann in der Zukunft wieder präsentiert, habt Ihr Euch die entsprechende Information und somit die Fähigkeit offeriert, Euch wieder daran zu erinnern und Eure Erwiderung und Euer Verhalten zu verändern.

In ähnlichen Situationen wird es dann oft nicht erforderlich sein, dass Ihr Euch erinnert, denn Ihr werdet diese automatisch anders erwidern, ohne darüber nachzudenken, denn dadurch, dass Ihr das Glaubenssatzsystem untersucht, erkannt und verstanden habt, verändert Ihr automatisch Eure Wahrnehmung, was somit auch Eure Äußerung verändert.

Das bietet Euch Mühelosigkeit. Wenn Ihr jedoch das Nicht-Ansprechen des Glaubenssatzsystem fortgesetzt habt und die Situation sich erneut präsentiert, müsst Ihr Euch sehr bemühen, um Euch an die vorherige Erfahrung zu erinnern, was sehr wahrscheinlich nicht der Fall sein wird. Ihr müsst Energie aufwenden, um Eure Äußerung bewusst zu verändern, und dann werdet Ihr Energie erleben, die im Widerstreit mit Eurer Äußerung liegt. Denn obwohl Ihr Eure Äußerung im Draußen in einer vergleichbaren Situation ändern mögt, werdet Ihr in Eurem Inneren eine emotionale Abneigung gegen Eure eigenen Äußerung erleben, da diese im Wiederstreit mit dem Euch motivierenden Glaubenssatzsystem liegt.

Wenn also jemand kommt und Euch sagt: “Das Kleidungsstück, das Du da trägst, gefällt mir nicht“ mag Eure automatische Erwiderung lauten: „Und ich mag das nicht, was Du sagst!“ Und jeder von Euch hat einen Mangel an Annahme des eigenen Selbst sowie eines anderen Individuums geäußert und das Glaubenssatzsystem nicht angesprochen. Und wenn dieselbe Person Euch am folgenden Tag begegnet und sagt: „Ich mag das Kleidungsstück nicht, das Du trägst“ mögt Ihr Euch an die vorherige Erfahrung erinnern und zu einer falschen Spiritualität übergehen und Eure Äußerung ändern und sagen: „Ich akzeptiere, dass Du mein Kleidungsstück nicht magst, aber ich wertschätze dieses, und deshalb wähle ich, es zu tragen.“

Und während Ihr fortgeht, führt Ihr ein inneres Selbstgespräch und sagt Euch: „Du Idiot! Du akzeptierst mein Kleidungsstück nicht!“ Ihr erschafft also einen Konflikt und habt die Äußerung nicht akzeptiert und wendet nun viel Energie auf, statt in den Bereich der Mühelosigkeit zu gehen, aber Ihr verausgabt nun viel Energie im Streit mit Euch selbst und haltet weiterhin an Eurem eigenen, nicht von Euch angesprochenen Glaubenssatzsystem fest.

Wenn dieses Individuum sich Euch in einer ähnliche Situation nähert und sagt: „Das Kleidungsstück, das Du heute trägst, gefällt mir nicht“ und Ihr eine gewisse Empfänglichkeit in Euch erkennt, die Ihr als Verteidigungshaltung identifiziert, könnt Ihr sie untersuchen und Euch fragen: „Was motiviert meine Erwiderung? Was wertschätze ich nicht in mir selbst?“ Es geht nicht um die Äußerung des anderen Individuums. „Was nehme ich nicht in mir selbst an, was diese Erwiderung in mir erschafft? Wo halte ich meine eigne Energie fest, die diese Erwiderung erschafft?“

Hierzu offeriere ich Euch heute eine Visualisierung, mit der Ihr üben könnt. Ich habe sie bisher erst einmal offeriert, aber sie mag Euch beim Trainieren des Annehmens des Selbst und des anderen Individuums von Nutzen sein. Lasst uns also eine Übung machen, die Ihr dann weiter praktizieren könnt.


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(Die Übersetzung innerhalb der Trennlinie stammt von der Elias Website
http://www.eliasweb.org/de/session.php?session_de=302)


Elias: ... Jeder von euch ist sich jetzt seiner bewusst. Erlaubt euch, eure Energiefelder zu entspannen. Euer Energiefeld ist die Energie, die eure physische Form umgibt. Versucht, das Energiefeld um euch herum nicht fest und eingeschränkt zu halten. So gut ihr entsprechend eurer jetzigen persönlichen Verfassung könnt, weise ich euch an zu versuchen, euer eigenes Energiefeld zu bemerken und zu betrachten, das euren physischen Körper umgibt. Erlaubt euch, euch mit euren eigenen Energiefeldern zu verbinden. Seht euer Energiefeld um euch herum. Erlaubt euch euer eigenes Bild eurer Energie, die ihr um eure physische Form herum in dieser entspannten Atmosphäre verbreitet.

(Lange Pause, dann schreit Elias) Ihr seid alle Versager!

Schaut jetzt auf eure Energiefelder und seht, wie sie sich zusammengezogen haben, betrachtet, was ihr in euch erlebt, und erkennt, wie ihr euch unwohl fühlt. Und warum fühlt ihr euch unwohl? Weil eine Energie projiziert worden und eingedrungen ist. Sie hat sich durch euer Energiefeld bewegt. Ihr ist erlaubt worden, in euer Energiefeld einzudringen.

Mit diesem Beispiel möchte ich euch zeigen: Ihr habt wirklich ein Energiefeld um eure physische Form herum. Das ist Realität. Es ist wirkliche Energie. Man kann es angreifen. Es funktioniert auch. So lasst mich euch drei Wörter nennen: Erlaubnis, Eindringen und Puffer. Merkt euch diese Wörter.

(Sanft) Ich habe euch gern. Obwohl ihr euch kurz unwohl gefühlt habt, dient euch dies als ein Beispiel, wie ihr anderen Personen erlaubt, mit ihrer Energie in euer Energiefeld einzudringen, was automatisch eure eigenen Glaubenssysteme bezüglich eures Schutzes auslöst und dass ein anderer euch schaden könnte, was weitere Glaubenssysteme auslöst, dass ihr Energie nicht so gut manipulieren könnt, wie ihr es als notwendig erachtet. Damit setzt ihr auch eure Duplizität fort.

Lasst mich euch sagen, dass jede andere Person, jedes Wesen, jedes Ding jede Energie zu euch hin projizieren kann, und mit eurer Annahme gebt ihr die Erlaubnis, eine Anerkennung, dass dies ein Energieball ist, den eine andere Person euch mitteilt und der sich kraftvoll auf euch zubewegen soll, aber auch, dass ihr ein Energiefeld um euch herum habt, das ziemlich mächtig ist, und dass dieses Energiefeld die Fähigkeit hat, jede Energie zu transformieren, die zu euch hin projiziert wurde.

Deshalb, wenn ihr euch vorstellt, wie dieser Energieball in eure Richtung projiziert wird, und er sich kraftvoll und schnell euch nähert, transformiert er doch in eine Blase, wenn er eure Energiefelder berührt. Diese Blase platzt auf und verschwindet. Deshalb ist der Ausdruck einer anderen Person nicht in eure Energie eingedrungen, weil ihr eurem Energiefeld erlaubt habt, ein Puffer zu sein.

Dies ist kein Ausdruck eines Mangels an Annahme einer anderen Person. Dies ist ein Ausdruck der Annahme seiner selbst und eurer eigenen Fähigkeit und auch der Annahme von anderen Personen im Erlauben jeder ihrer Ausdrücke, in der Erkenntnis, dass dies ihre Ausdrücke sind, die von ihren Glaubenssystemen motiviert sind, aber dies muss euch nicht notwendigerweise beeinflussen. Weil, wenn ihr euch selbst und eure eigenen Fähigkeiten und eure eigene Energie akzeptiert, transformiert der Ball zu einer Blase, und die Blase wird so leicht und so mühelos aufplatzen, wie eine physische Seifenblase, die euren Finger berührt und zerplatzt.

Dies ist eure Fähigkeit, und ihr könnt dies stetig üben. Es sind lediglich eure Glaubenssysteme, die euch diktieren, dass ihr verletzt oder benachteiligt seid oder dass ihr unzulänglich seid oder dass euch etwas nicht gelingen kann. Es ist die Beibehaltung dieser Glaubenssysteme, die euch erlaubt, das Eindringen anderer Personen und die projizierte Energie zu akzeptieren. Ihr könnt sie durch eure Erlaubnis akzeptieren. Ein Eindringen ist unnötig.

Dabei könnt ihr euch, was ihr als die umgekehrte Handlung bezeichnen würdet, dieser Übung erinnern und erkennen, dass eure Ausdrücke die ganz gleichen Energieformen sind, die zu anderen Personen hin projiziert werden, und diese wissen vielleicht nicht objektiv, dass sie die Fähigkeit haben, die Blase platzen zu lassen, und euer Ausdruck dringt ein. Deshalb geht der Kreis weiter.

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FRAU: Wenn man erkennt, dass etwas getan oder gesagt wurde, statt darüber zu urteilen sollte man sich dann sagen: „Wow, das war interessant. Ich frage mich, wo das herrührt?“ Das ist es, was Du meinst? (gekürzt)

ELIAS: Richtig. Keine Werturteile erschaffen. Aber Du magst spüren, dass Du Deine eigene Äußerung nicht akzeptierst, was Dich auffordert zu untersuchen, welches Glaubenssatzsystem Dich in dieser Richtung motiviert.

RODNEY: Manchmal, wenn ich in Gegenwart eines andren bin, scheinen mich starke Furchtgefühle zu überwältigen. Dies ist keine äußere sondern eine innere Aktion. In meinem Inneren geschieht eine spontane, unabsichtliche Erwiderung. Und Du schlägst vor, dass ich mich mental nach dem fragen sollte, was da im Gange ist?

ELIAS: Jedes Mal, wenn Du Furcht erlebst, erschaffst Du eine objektive Äußerung des Mangels an Vertrauen in Dich selbst. In jeder Situation, in der Du eine Emotionen der Furcht erlebest, kannst du Dich deshalb befragen und die Situation untersuchen und Dir alle Aspekte und Elemente der Situation ansehen, welche Du als Auslöser dieser Angst wahrnimmst, und der tatsächlich Auslöser ist ein in Dir gehegter Mangel an Vertrauen in Dich selbst.

RODNEY: Kann ich Dir ein Beispiel geben? Es geschieht nicht oft, dass ich dieses Gefühl habe, wenn ich mit dem Präsidenten unsere Firma spreche. Dieses Gefühl ist in meinem Brustkorb und scheint mich zu packen. Ich spüre diese Furcht, die mir keine mühelose Äußerung erlaubt, und wie Du schon sagtest, ist es ein Kennzeichen dessen, wohin wir gehen wollen, dass die Dinge mühelos sein sollten.

ELIAS: Durchaus.

RODNEY: Wenn ich dieses Gefühl in der Brust habe, bin ich gewiss nicht in einem Gemütszustand, der mir erlaubt, mich mühelos zu äußern!

ELIAS: Durchaus.

RODNEY: Dies ist also ein spezifisches Beispiel.

ELIAS: Und wir werden es im Rahmen dieses spezifischen Beispiels ansprechen. Im Zuge unserer Diskussion über das Glaubenssatzsystem von Beziehungen sprach ich auch über das Mitarbeiter-Verhältnis und über noch andere Beziehungsarten.

Wenn Du Dich diesem Individuum näherst und anfängst, dieses Gefühl, diese Emotion zu empfinden, was in den Bereich tatsächlicher physischer Empfindungen hinein reicht, dann frage Dich: “Welches Glaubenssatzsystem motiviert diese bestimmte Erwiderung in mir selbst?” im Wissen, dass der Grund für Deine Äußerung dieser Reaktion zunächst einmal ein Gefühl der Furcht ist, und dass Furchtsamkeit die Äußerung eines Mangels an Vertrauen in das Selbst ist. Deshalb hast Du bereits einige Informationen bezüglich des Vorgangs, der da im Gange ist.

Dann sprichst Du das damit verbundene Glaubenssatzsystem der Beziehungen an. Jener Aspekt des Glaubenssatzsystems und Vogel im Käfig ist die Befugnis/Autorität/Souveränität (authority), ein sehr mächtiger Aspekt dieses bestimmten Glaubenssatzsystems, denn Ihr alle geht hin zur Ausgleichung an (alignment with) diesem Aspekt dieses bestimmten Glaubenssatzsystems. In diesem Fokus habt Ihr alle bestimmte Bereiche, wo Ihr zu gewissen Individuen als einer Autorität aufschaut. Und das, was mit Autorität gemeint ist, das ist, dass ein anderes Individuum mehr Fähigkeiten oder mehr Macht als Ihr hätte oder über Euch stehen würde oder mehr von irgendetwas wäre als Ihr. Das ist Eure Definition von Autorität, dass irgendein anderes Individuum auf irgendeinem Gebiet fähiger wäre als Ihr: Sie sind anders, von Euch getrennt und stehen über Euch.

Und diesen Aspekt des Beziehungsglaubenssatzsystem spiegelt Ihr in Euren objektiven Äußerungen im draußen wider, indem Ihr Rang-Situationen in Eurer physischen Form und in Euren Gesellschaften erschafft. Bestimmte Individuen haben eine Position inne. Andere Individuen okkupieren eine Position der Autorität. Dies ist auch ein sehr starker Aspekt dieser Bewusstseinsumschaltung, der sehr vieles in Eurem Erschaffen Eurer Realität verändern wird.

Ich habe Euch schon oft gesagt, dass diese Bewusstseinsumschaltung die Gesamtheit Eurer Realität verändern wird, und eine sehr starke Veränderungen wird das Fehlen von Autorität/Obrigkeit/Befehlsgewalt/Herrschaftsgewalt (authority) sein, da diese unnötig ist, denn Ihr alle werdet erkennen, dass Ihr alle gleich seid. Es gibt keine Individuen im physischen Fokus, die über eine Fähigkeit verfügen würden, die Ihr nicht auch in Euch bergt. Es gibt keine Individuen im physischen Fokus, die irgendein Element erschaffen mögen, das Ihr nicht ebenfalls erschaffen könnt. Ihr habt diese offiziell akzeptierte Realität seit Jahrtausenden erschaffen, dass Ihr zu bestimmten Individuen als „Führerpersönlichkeiten“ aufblickt, damit sie Euch sagen, wie Ihr Eure Realität erschaffen und was Ihr darin erschaffen sollt, und jetzt siedelt Ihr um in eine Richtung, dass Ihr erkennt, dass Ihr Eure Realität erschafft und Ihr Euch selbst diktierten werdet, wie Ihr sie erschafft, und was Ihr darin erschafft, und dass Ihr nicht die Äußerungen anderen Individuen befolgen müsst. Ihr könnt Euch in Übereinstimmung mit den Äußerungen anderer Individuen ausrichten, aber es ist nicht nötig für Euch, dass Ihr deren Äußerungen (be)folgt.

FRAU: Du sagst, das der Unterschied zwischen Dir und mir darin besteht, dass Du Dich erinnerst. Wie kann ich mich erinnern? Gibt es eine Übung, die mir hierbei helfen kann?

ELIAS: Wenn Du Dich in den Bereich des Annehmens des Selbst begibst, ziehst Du zum Erinnern um. Wenn Du fortfährst, das Selbst zu akzeptieren, Dich mit Dir selbst zu verbinden und Deine eigenen Fähigkeiten zu erkennen, lässt Du immer mehr eigene Erlebnisse/Erfahrungen zu. Wenn Du Dir erlaubst, mehr auf Deine anderen Fokusse zuzugreifen und Dich mit ihnen zu verbinden, bringt Dich das ebenfalls zum Erinnern. Wenn Du Dir Informationen über alle Deine anderen Fokusse in dieser Dimension offerierst, offeriert Dir das sehr viel mehr Informationen für Dein eigenes Erinnern.

Jede Eurer diesbezüglichen Erfahrungen trägt zu Eurem Erinnern bei und dient als weitere Bohle Euer Brücke, die sich von Eurem persönlichen Kerker zur Essenz und dem Erinnern hin erstreckt, und auch dies ist ein Vorgang dieser Bewusstseinsumschaltung. Ich schlage vor, dass Du damit beginnst, Dir ein Dich Verbinden mit Deinen anderen Fokussen in dieser Dimension zu erlauben.

FRAU: Kannst Du mir sagen, was Du unter “andere Fokusse” verstehst. Ich bin mir nicht sicher, was Du damit meinst.

ELIAS: Ihr nennt es Lebenszeit gemäß Eurer Wahrnehmung der linearen Zeit. Deshalb seht Ihr andere Fokusse als frühere oder als zukünftige Lebenszeiten an. Ich nennen sie „andere Fokusse Eurer Essenz“, weil es keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt. Sie ereignen sich alle zugleich, da sie seitlich von Euch sind und weder vor noch nach Euch kommen. Wenn Ihr Euch mit jenen anderen Fokussen verbindet, fangt Ihr auch an, Euch mehr von Eurem eigenen Erinnerungsvermögens zu gestattet.

FRAU: Dies nun ist etwas persönlicher. An vielem, was Du hinsichtlich der Selbstannahme und des Vertrauens sagst, arbeite ich seit meiner Kindheit, aber die Selbstannahme und das Vertrauen in mich selbst fallen mir so schwer, weil ich die andere Person nicht verkennen möchte, weshalb ich nicht auf mich selbst höre, oder weil ich mich mit dieser Selbstannahme und dem Zulassen verletze, diesem durchdringenden Feuerball, wie ich es sehe. Wie macht man das, wenn man sich in einer konstanten Situation mit einem Menschen befindet, den man liebte, und der andauernd…dem ich dieses Hindurchdringen erlaube? Oft ist man stark und selbstannehmend und lässt diesen Feuerball nicht hindurchdringen, aber manchmal muss man ständig daran arbeiten, und das führt zu einem ständigen internen und externen Kampf zwischen zwei Personen, der auch andere Leute im Haus betrifft, was energetisch sehr erschöpfend ist und auch die Anderen emotional und physisch verletzt. Wie geht man damit um? (gekürzt)

ELIAS: In Verbindung mit Aspekten des Beziehungs-Glaubenssatzsystems tendieren viele Individuen zum Erschaffen ähnlicher Situationen und kommen in Beziehungen vielen unterschiedlichen, nicht immer behaglichen Äußerungen nach.

Selbst wenn im physischen Fokus bestimmte Situationen nicht unbedingt behaglich sein mögen, nutzen sie Euch trotzdem beim Zustandebringen der persönlichen Werterfüllung, was nicht heißt, dass es nötig ist, dies fortzusetzen, denn eine unbehagliche Situation müsste Ihr nur so lange fortsetzen, bis Ihr auf die Euch selbst präsentierten Informationen zugreift, und jetzt gehst Du in die Richtung, dies zu schaffen.

Dieses Forum hätte Dich nicht verlockt, und Du würdest nicht mit mir sprechen, wenn Du nicht bereits zum Zugriff auf eigene Informationen neigen und Dich von Deinem früheren Erschaffen entfernen würdest. Du hast Dir die Chance geboten, bestimmte unbehagliche Situationen zu erleben, um Dich über das zu informieren, worauf zuzugreifen Du in diesem Fokus bedarfst. Auch das ist ein Element des sich Erinnerns: Die Erlaubnis an Dich selbst, Dich mit dem Selbst zu verbinden.

Erinnere Dich an die heutige Übung und an Dein Erlebnis dabei. Du kannst sie bei banalen tägliche Äußerungen praktizieren, denn darum geht es.

Es geht nicht um Feuerwerksblitze, die Euch das Zustandebringen dieser Bewusstseinsumschaltung signalisieren würden: „Oh, sie ist da, und sie angekommen.“ Es geht darum, sich ans Selbst zu erinnern und das Selbst zu akzeptieren, was sich auf diese Umschaltung auswirken, sie zustande bringen und alle diese von Euch so sehr gewünschten Feuerwerks-Erlebnisse erschaffen wird! Es sind die natürlichen Nebenprodukte dessen, was tatsächlich geschieht, und zwar des Annehmens des Selbst.

Unter dem Einfluss der offiziell akzeptierten Realität und der Glaubenssatzsysteme tendieren viele Individuen dazu, persönliche Verantwortung für Andere zu übernehmen, was eines der am meisten beeinträchtigenden Probleme ist. Ihr habt bereits genug Verantwortung mit dem Ansprechen des Selbst und der Unermesslichkeit des Selbst statt noch persönliche Verantwortung für Andere zu übernehmen, denn diese sind für sich selbst verantwortlich.

Aber in Eurer offiziell akzeptierten Realität lehrt man Euch Glaubenssatzsysteme, und Ihr habt sie akzeptiert und handelt seit sehr früher Kindheit im Einklang damit, nämlich dass Ihr für Euren Fokus und Euer Erschaffen nicht verantwortlich wärt. Andere Individuen sind es, und es gibt wieder Andere, die so wie Du die die Verantwortung übernehmen werden, weshalb die Leute nicht für sich selbst und ihr Erschaffen verantwortlich sein müssen und ihre Realität auch nicht erschaffen würden, oh nein, Du wirst ihre Realität für sie erschaffen. Das ist verkehrt. Du erschaffst nicht ihre Realität. Sie erschaffen ihre Realität, und Du musst Dich nicht für ihr Erschaffen verantwortlich fühlen, denn Du hast genug Verantwortung für Dein eigenes Erschaffen.

Ich möchte Dich ermutigen, denn Du hast lange genug Unbehagen für Dich erschaffen und Deine Botschaft empfangen, nicht wahr? Deshalb ist es unnötig, ein solches Erschaffen fortzusetzen, denn Du hast Dir Informationen offeriert und kannst Dir nun die Freiheit Deiner eigenen Informationen erlauben und Deine eigene kreative Äußerung erschaffen, ohne persönliche Verantwortung für Andere zu übernehmen oder ein Eindringen zu erlauben, sondern zulassen, dass Dein Puffer automatisch funktioniert und erkennen, dass Du nicht am unbehaglichen Erschaffen Anderer partizipieren musst.

Vom unbehaglichen Erschaffen Anderer oder von dem, was Ihr als negativ erachtet, werdet Ihr angezogen, um Euch Informationen zu offerieren, aber sobald Ihr die Informationen habt, ist es nicht nötig, länger daran zu partizipieren. Es besteht für Dich keine Notwendigkeit, weiter daran zu partizipieren, da Du Dir die Informationen bereits offeriert hast. Du bist eine eigenständige, herrliche Schöpfung. Akzeptiere deshalb diese erstaunliche Äußerung, die Du erschaffen hast, in all ihrer ästhetischen Schönheit.

FRAU: Vielen Dank.

ELIAS: Gerne geschehen, und ich lade Dich ein, wenn Du willst auch zukünftig zu partizipieren und werde Deine Bewegung/Entwicklung weiterhin anerkennen.

Ihr könnt noch eine weitere Frage stellen, und das wär’s dann für heute.

MANN: Ich bin irgendwie ein Perfektionist, und Perfektionist zu sein, das heißt urteilend/voreingenommen zu sein.

ELIAS: Worin bist Du ein Perfektionist, da Du doch bereits perfekt bist. (Gelächter)

MANN: Ich bin sehr detail-orientiert, und kleine Dinge, die nicht perfekt gemacht werden, stören mich, wie wenn ein Bild nicht gerade an der Wand hängt, oder ein Auto nicht genau parallel zwischen den Linien geparkt ist, diese Art Person bin ich. (noch mehr Gelächter)

ELIAS: Ich schlage vor, dieses sehr starke Glaubenssatzsystem fehlender Annahme der freien Äußerung statt der Perfektion zu untersuchen.

MANN: Ja, das dachte ich mir schon. (alle platzen los vor Lachen)

ELIAS: Und alle diese Äußerungen, schiefe Bilder, ungerade Linien, nicht zugebundene Schuhe usw. sind Beispiele für das perfekte Inszenieren der individuellen Äußerung, und es sind lediglich Eure eigenen Glaubenssatzsysteme, die darüber urteilen und sagen, das dies anders sein sollte oder inakzeptabel ist. Wir werden dieses Wort „sollte“ aus Eurer Sprache streichen, denn es ist sehr voreingenommen und gar nicht annehmend! (kichert)

FRAU: Kürzlich wurden zwei Polizisten erschossen, und wir müssen diesen Vorfall untersuchen, und es ist schwer, dies unvoreingenommen zu sehen und zu sagen: “Nun, er hat sich selbst geäußert.” Wie kann man das in dem Wissen sehen, dass diese Person ein Anrecht auf ihre Äußerung hatte, wenn sie ein Gebäude in die Luft sprengt und eine Menge Leute umbringt? Wie geht man persönlich vorurteilsfrei damit um?

ELIAS: Persönlich geht es darum, die Glaubenssatzsysteme zu akzeptieren, die genau diese von Euch nicht akzeptierten Vorgänge verewigen. Wenn Ihr weiterhin Werturteile erschafft, verewigt Ihr die Vorgänge, über die Ihr urteilt. Ihr verleiht genau den von Euch verabscheuten Vorgängen Energie.

FRAU: Innerhalb des Massen-Bewusstseins?

ELIAS: Richtig, denn jedes Individuum wirkt sich auf die Masse aus, denn ohne Individuen gibt es keine Masse. Immer, wenn Ihr zu Werturteilen tendiert, verleiht Ihr genau den von Euch verabscheuten und für negativ gehaltenen Elementen Energie. Es geht ums Annehmen, und wenn Ihr erkennt, dass zwischen Individuen im physischen Fokus nichts uneinvernehmlich geschieht, fällt es Euch leichter, in diese Richtung zu gehen. Ohne gegenseitiges Einvernehmen könnt Ihr Euch in keinerlei Weise auf einen Anderen auswirken, unterstreicht dies, denn wenn er mit Eurer Äußerung nicht einiggeht, wird sie nicht zustande gebracht.

Essenzen sind nicht aufdringlich. Deshalb muss jede Handlung, damit sie zustande gebracht wird, sozusagen einvernehmlich sein, und selbst solche Handlungen, die Ihr als äußerst gewalttätig oder abscheulich erachtet, sind auf irgendeine Weise nützlich, denn Ihr seid von Erlebnissen angezogen, um Euch Informationen zu offerieren, und der Andere handelt auf irgendeine Weise für sich selbst werterfüllend und bisweilen auch, um Euch Energie zu verleihen für das Zustandebringen Eurer eigenen Werterfüllung in solchen Bereichen, derentwegen Ihr Informationen auf Euch angezogen habt.

Es mag Euch objektiv nicht immer ganz klar sein, warum Ihr bestimmte Situationen auf Euch anzieht, aber wenn Ihr Euch erlaubt, Euch Eurerselbst mehr gewahr zu sein und auf Eure eigene Sprache zu hören - Eure Impulse und Eindrücke, Eure Essenzsprache ans Selbst - und umzieht zum Annehmen des Selbst und zum Ansprechen Eurer eigenen Glaubenssatzsysteme, offeriert Ihr Euch mehr Verständnis dieser Aspekte.



Session 302:
Sunday, July 26, 1998 © 1998 (Group/New Jersey)


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