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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 2070
BeitragVerfasst: Do 15. Okt 2015, 13:50 
Supraselbst
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Sitzung 2070
Tuesday, August 15, 2006 (Private/Phone)
Participants: Mary (Michael) and Alicia (Tisara)

• Großen Sensitivität
• Warum habe ich alle diese Schwierigkeiten erschaffen?

ALICIA:.. In dieser Sitzung möchte ich mich auf Beziehungsthemen und auf meine Kernwahrheit des Respektes/Achtung sowie auf Einflüsse fokussieren. Ich bin etwas dahingehend verwirrt, wie Du Einflüsse definierst. Sind es Glaubenssätze um die Kernwahrheit herum?

ELIAS: Das können sie sein.

ALICIA: Was verstehst Du unter Einflüssen? Es können Glaubenssätze sein, aber sie können auch etwas Anderes sein?

ELIAS: Einflüsse können eine Kernwahrheit-Variante sein, eine Assoziation, bei der die Kernwahrheit involviert ist. Aber sie werden vielleicht nicht in jeder Situation geäußert. Sie können mit bestimmten Situationen oder Äußerungen zu tun haben und sind deshalb nicht konstant. Sie sind übereinstimmend (consistent) aber nicht konstant.

ALICIA: Würdest Du sagen, dass bei meiner Kernwahrheit des Respekts Verpflichtungen, Absicherung (protection), Leistung und die diesbezüglichen Glaubenssätze Einflüsse sind?

ELIAS: Ja.

ALICIA: Hängt das alles zusammen? Darüber dachte ich vor ein paar Wochen nach. Mir ging auf, dass ich mir nie darüber Klarheit verschaffte, ob meine Glaubenssätze über Verpflichtungen, Absicherung und Leistung mit meiner Kernwahrheit des Respektes zu tun haben und damit verbunden sind.

ELIAS: Ja.

ALICIA: Beim Erforschen von Glaubenssätzen über Mangel erlebte ich in den letzten Jahren so viel Qual, und da ich so viel Mangel äußere frage ich mich, ob das mit meiner Kernwahrheit des Respekts zu tun hat, denn wenn ich eine bestimmte Richtung wähle, von der ich annehme, dass sie Anderen Respekt zollt, äußere ich in der Folge selbst Mangel.

ELIAS: Ja.

ALICIA: In einer Woche hatte ich sehr viele Träume, und ich frage mich, ob Träume nicht nur unsere Probleme beleuchten, sondern ob es darin seitens der Essenz auch Reflektion und Führung gibt, wie wir unsere Probleme lösen können?

ELIAS: Ja, das kann geschehen.

ALICIA: Ich möchte Dir ein paar Träume schildern, weil sie meiner Ansicht nach wirklich meine Kernwahrheit Respekt beleuchten. Vielleicht kannst Du mir helfen, diese Träume zu interpretieren.

Im Traum besuchte ich einen sehr exklusiven Mode-Kongress in Frankreich, wobei ich selbst überhaupt nichts mit Mode zu tun habe. Ich hatte vergessen, Geld umzutauschen, um im Restaurant bezahlen zu können. Der Keller kam, um mir beim Umtausch zu helfen, aber zunächst sagte er mir, welch gutes Geschäft ich mache und dass der Salat 25 Dollar wert wäre und auf der Speisekarte bloß 12 Dollar kostet. Dann gab er damit an, welch tolles Restaurant dies ist. Aber ich antwortete, dass der Salat nur 5 Dollar wert ist, und er ging dann fort.

Dann erinnerte ich mich, dass ich mein im Voraus gebuchtes, sehr teures Hotelzimmer nur teilweise aber noch nicht vollständig bezahlt hatte. Der Empfangsmitarbeiter versuchte, mir ohne mein Wissen ein billigeres Zimmer zu geben, und als ich das herausfand, war ich von der Situation sowie von mir selbst enttäuscht. Ein Fremder, der ebenfalls im Hotel arbeitete, half mir und belog den Angestellten und sagte, dass ich im Laufe des Tages viele Geschäfte tätigen würde und deshalb das bessere Zimmer brauche, um nachts gut schlafen zu können, was bewirkte, dass der Empfangsmitarbeiter seine Pläne fallen ließ.

Die Zimmernummer lautete 1723 und auf dem Weg zu meinem Zimmer verirrte ich mich immer wieder. Ich sah Wegweiser zum Zimmer 1723, doch wenn ich näher kam, lautete die Zahl 1623. Und als ich mich im Flur einem Zimmer näherte, kam ein Mann angerannt und steckte seinen Schlüssel vor mir ins Türschloss, weshalb ich nicht herausfinden konnte, ob das möglicherweise das Zimmer 1723 war. (gekürzt)

ELIAS: Und was sind Deine diesbezüglichen Eindrücke?

ALICIA: Ich erkannte einige Elemente von Absichern (protection), Verpflichtung und Leistung, und da gab es auch noch diesen Mann, der zum Zimmer stürmte, wie dass ich mich unter Druck setze, Dinge zustande zu bringen oder eine Sache zum Wettrennen mache und ungeduldig bin oder das Gefühl habe, dass die Zeit bereits um wäre.

ELIAS: Und was assoziierst Du mit Verpflichtung, Leistung und Absicherung?

ALICIA: Das Thema Verpflichtungen sehe ich bei dem, wie schlecht und verächtlich ich mich fühle, wenn ich meinen Verpflichtungen nicht nachkomme. Ich hatte das Zimmer nur teilweise bezahlt und hatte gedacht, dass ich es schon vollständig bezahlt hätte, und ich machte die Sache kaputt, als es um den Hotelschlüssel ging und ich ein billigeres Zimmer bekommen sollte. Ich war meiner Verpflichtung nicht nachgekommen.

ELIAS: Und was ist mit Absicherung/Schutz?

ALICIA: Das hat damit zu tun, dass ich die Hilfe des Kellners brauchte, um mich zu schützen und amerikanisches Geld in französische Währung umzutauschen, und weil mein Verhalten ihm nicht gefiel, offerierte er mir keinen Schutz. Ich verlor seinen Schutz und war ungeschützt. Irgendwie schein mein Thema, den Anderen entgegenzukommen, letztendlich mit Selbstschutz zu tun zu haben.

ELIAS: Ja, diese Traumbilderwelt ist mit Deiner Richtlinie des Respekts/Achtung assoziiert, und ein klares Thema dieser Traum-Symbolik ist, dass Du Dir selbst keinen Respekt äußerst, was wiederum die Hindernisse generiert. Weil Du Dir nicht erlaubst, Deine eigenen natürlichen Richtlinien der Selbstachtung zu äußern oder zu generieren, erschaffst Du Situationen, in denen Du Dich selbst herabsetzt, und Du kritisierst Dich dafür.

In dieser Traumbilderwelt hast Du Dir Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die anders sind als Deine persönliche Respekt-Richtlinie für Dich selbst, und wie Du Achtung und Anerkennung Deinerselbst generieren und somit solche Hindernisse vermeiden kannst.

ALICIA: Junge, Junge. Während ich Dir zuhören frage ich mich, was meine Richtlinien sind, und das gibt mir das Gefühl, dumm zu sein.

ELIAS: Deine Richtlinie ist Respekt/Achtung, und zwar weniger für andere Individuen als für Dich selbst. Das ist es, was ich Dir bezüglich Deiner Kernwahrheit erklärt habe. Deine Kernwahrheit ist Deine Richtlinie. Beide sind gleichbedeutend und dienen Dir als Richtlinie bei allem, was Du bezüglich Deinerselbst und anderer Individuen tust. Du erschaffst automatisch in Verbindung mit Deiner Kernwahrheit, denn sie ist Deine Richtlinie. Wenn Du Dir Deiner natürlichen Richtung nicht gewahr bist und gegen sie opponierst und Dir Deine natürlich Äußerung nicht erlaubst, kann das Hindernisse, Schwierigkeiten und Konflikte erschaffen.

Wenn Du Widerstand gegen sie leistet, verleugnest Du Dich selbst, was Schwierigkeiten erschafft. Deshalb assoziieren viele Individuen, das ihre Richtlinien schlecht wären oder anders sein sollten oder sie behindern würden, denn diese Äußerungen bemerken sie. Sie bemerken jedoch nicht unbedingt alle täglichen Handlungen, die von ihren Richtlinien auf wohltuende Weise beeinflusst werden.

Wenn Du gegen sie opponierst, erschaffst Du Schwierigkeiten und eine Energiedichte, die Deine Entwicklung erschweren und auch Deine Wahrnehmung etwas umnebeln, denn Deine Auswahlmöglichkeiten und Äußerungen siehst Du weniger klar als wenn Du Dir dessen, was Du tust und wie dies mit Deinen Richtlinien assoziiert ist, gewahr bist in der Erkenntnis, dass es wesentlich ist, ihren Nutzen zu akzeptieren und zu erkennen und zu honorieren, dass Deine Richtlinien nicht Dein Feind sind und auf diese Weise bei allem, was auch immer Du in Deiner Interaktion mit Dir selbst und Anderen in einer Situation anheuerst, effektiver voranzuschreiten und mit Dir selbst zu kooperieren.

ALICIA: Ich denke, dass ich hier feststecke, weil ich das Gefühl habe, keine Selbstachtung zu verdienen, und ich verstehe nicht ganz, warum ich dies wählte, denn anscheinend wählte ich einfach Hindernisse. Meine Eltern sagten, dass ich dies oder jenes ruinierte, weil meine Emotionen so heftig waren. Ich wurde zum Sündenbock der Familie, und alles war mein Fehler. Und dann kam ich mit 9 Jahren in die Pubertät, was damals für das Alter verrückt war.

In der fünften Klasse war ich im Vergleich zu meinen Klassenkameraden schon so groß, dass alle sich ständig über mich lustig machten. Angesicht dieser und anderer sehr mächtiger Erinnerungen fällt es mir schwer zu sagen, dass ich Selbstachtung verdiene. Ich weiß nicht, wie ich darüber hinwegkommen kann. Vielleicht könnte ich das lockerer sehen, wenn ich verstehen könnte, warum ich wählte, in diese Familie hinein geboren zu werden und warum ich in der fünften Klasse die Erfahrung wählte, dass man sich ein ganzes Jahr lang täglich über mich lustig machte. Denn ich habe das Gefühl, dass ich sehr an diesem „Ich verdiene keine Achtung“ festhalte.

ELIAS: Jedes Individuum hat seine eigene Wahrnehmung und erschafft damit wirklich seine eigene Realität. Das, was Du selbst als bedeutsam wahrnehmen magst, mag für ein anderes Individuum eine völlig andere Bedeutung haben. Das, was Dir verletzend oder falsch vorkommen mag, mag für ein anderes Individuum keines davon sein, was auch mit den persönlichen Glaubenssätzen und Richtlinien assoziiert ist.

Deine Wahrnehmung und das, wie Du die entsprechende Interaktionen zwischen Dir und den Anderen übersetzt hast, äußert eine große Sensitivitäts-Kapazität. Kinder äußern generell ein größeres Offensein für ihre eigenen natürlichen Äußerungen. Wenn ein Kind eine natürliche Sensitivitäts-Kapazität äußert, äußert es damit auch größeres Offensein.

Wenn objektiv nicht erkannt und verstanden wird, das Personen unterschiedliche Wahrnehmung generieren und sich mit einer völlig anderen Absicht äußern mögen, die wiederum von Euch selbst konfiguriert wird, kann dies Sensitivität auslösen, und Ihr mögt automatisch zwischen dem vergleichen, wie Andere sich äußern und wie Ihr Euch selbst äußern würdet. Vergleichen generiert Oppositionsenergie, und somit kann eine solche Energie sehr leicht in Dir geäußert werden. Wenn Individuen Oppositionsenergie äußern, beeinträchtigt oder schadet das generell ihnen selbst mehr als jede mögliche Reflektion Anderer.

So wie viele andere Individuen präsentierst Du Dir Erlebnisse, mit denen Du Assoziationen generierst, was Du im Augenblick des Geschehens nicht unbedingt objektiv verstehen magst. Das beschränkt sich nicht nur auf Kindheits-Erlebnisse, aber generell ist das bei Kindheitserlebnissen ausgeprägter, denn Kinder äußern mehr Offensein und erlauben sich mehr, sich in jeder von ihnen gewählten Weise zu äußern.

Wenn ein Kind eine Richtlinie und einen Persönlichkeitstypus äußert, die es dahingehend beeinflusse, im Draußen gefühlvoller (expressive) zu sein, wird dies in der Kindheit mehr betont werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das sich das beim Heranwachsen ändern und nachlassen wird, denn es gibt die wahrgenommenen gesellschaftlichen Richtlinien, die gewissermaßen das beeinflussen, wie jeder von Euch sich selbst sieht und was ein akzeptables oder inakzeptables Verhalten ist. Ein Kind, das mehr auf sich selbst fokussiert ist und sich weniger im Draußen äußert, das Du vielleicht als schüchtern erachten würdest, mag beim Heranwachsen die Richtung ändern und sich mehr äußern, um sich den gesellschaftlichen Richtlinien über akzeptables Verhalten anzupassen. Wenn solche Individuen älter werden, zwingen sie sich oft, sich anders zu verhalten, weil sie nicht wissen, wie sie ihre natürliche Richtung kanalisieren können, so dass sie sich gemäß gesellschaftlicher Verhaltensweisen als akzeptabel wahrnehmen.

Individuen wählen oft, wie auch Du dies getan hast, in einer anscheinend unbehaglichen Familie involviert zu sein, um sich diese Erlebnisse gezielt zu präsentieren. Ihr kommt mit einem Wahrscheinlichkeiten-Pool in Euren physischen Fokus. Das sind keine Vorherbestimmung und kein Schicksal sondern Potentiale in Verbindung mit der von Euch für diesen Fokus gewählten Richtung, die eng mit Eurer (Lebens)Absicht und Eurem Thema assoziiert ist.

Als ein Kind, das mehr Offensein äußert, erschaffen Individuen im Allgemeinen mit nur wenigen Ausnahmen eine Art Fundament. Erinnere Dich daran, dass jeder Fokus eine Erkundungsreise ist. Bildlich gesprochen kommt Ihr mit einem kompletten Puzzle, einem enormen Mosaik in diesen physischen Fokus, was dieses faszinierend umfangreiche Bild erschafft, das Ihr seid, und bei Eurem Eintritt verstreut Ihr dieses Puzzle sofort.

Das Puzzle ist nun in Millionen Puzzle-Teilchen auseinandergefallen, und Ihr als Kind beginnt, die Fundamentteile zusammenzupassen, was sozusagen Eure (Lebens)Absicht einrichtet, die Richtung und das Thema Eures Fokus. Angesichts ihres Kindheits-Offenseins generieren viele Individuen das, was sie als verstörende, unbehagliche, erschreckende oder konfliktreiche Erlebnisse wahrnehmen, denn die Puzzleteilchen, deren das Kind sich noch nicht gewahr ist, sind die Wahrnehmung. Im Zug dieses Offenseins gibt es ein enormes Zulassen von Beeinflussbarkeit. Ihr kommt nicht als leeres Blatt ohne Glaubenssätze in diesen physischen Fokus. Ihr inkorporiert alle Glaubenssätze, aber angesichts dieses Offenseins und dieser Beinflussbarkeit des Kindes fangt Ihr an zu wählen, welche Glaubenssätze Ihr äußern werdet. Das ist sehr eng mit Beeinflussbarkeit verbunden, was die Verbindung zu Deinen Erlebnissen darstellt.

Ein weiteres Element dieses verstreuten Puzzles ist, dass die Eigensteuerung noch nicht objektiv erkannt oder eingerichtet wird. Dieses Element beeinflusst auch die Suggestibilität. Denn ehemals gab es die intensive Suggestion, dass das Kind sich noch nicht selbst lenkt, und dass Eltern ihr Kind lenken. Du wirst bemerken, dass Kinder sich heutzutage ganz anderes äußern, denn sie sind sich dessen gewahr, dass sie sich selbst steuern und erkennen viel schneller den Faktor Wahrnehmung und unterschiedliche Wahrnehmungen.

Du hast Dir bei Deine Erlebnissen erlaubt, Deine Sensitivität zu betonen. Das mag schmerzliche Erlebnisse generiert haben, aber es war auch wertvoll.

(Fortsetzung folgt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 2070
BeitragVerfasst: Fr 16. Okt 2015, 08:00 
Supraselbst
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ALICIA: Bei diesem “wertvoll” stecke ich fest.

ELIAS: Wert wird nicht immer behaglich geäußert. Sehr oft betont Ihr Wert noch mehr im Unbehagen, weil Ihr dann mehr präsent seid.

ALICIA: Derzeit sehe ich das nicht als wertvoll, denn obwohl es schmerzlich war, machte es, dass es mir schwerfällt zu empfinden, dass ich Achtung verdiene, denn alle diese Erlebnisse reflektierten, dass ich nicht liebenswert bin. Inwiefern sollte das wertvoll sein?

ELIAS: Du hast Dir nicht reflektiert, dass Du nicht liebenswert wärst, sondern hast Dir Deine gegen Dich selbst opponierenden Energien sowie dass Du Dich selbst nicht mochtest reflektiert. Das Entdecken der eigenen Sensitivitäts-Fähigkeit kann sehr nützlich sein, und es hat auch die abweichenden Wahrnehmungen betont. Deine Eltern nahmen nicht unbedingt wahr, dass Du nicht liebenswert, böse oder falsch bist sondern äußerten die von ihnen wahrgenommene Richtung und erwarteten, dass Du Dich dem fügst. Ihre Glaubenssätze schrieben ihnen vor, Dich dazu zu zwingen, wenn Du Dich nicht danach richtest, weil das ihre Eltern-Rolle und -Aufgabe wäre.

ALICIA: Das kann ich verstehen. Das Andere ist die Sache mit meinen Klassenkameraden.

ELIAS: Angesichts des bereits gewohnten Missbehagens und Deines Opponierens gegen Dich selbst, war das Generieren früher physischer Manifestationen ein Nebenprodukt jener Oppositionsenergie, was Du Dir mit Deinem Rückzug in diese opponierende Energie noch stärker präsentiertest.

Jetzt ist es an der Zeit, zum echten Zulassen Deiner neuen Freiheit umzuziehen und zu erkennen, dass Du Dich nicht zurückziehen musst und tatsächlich Deine eigene Selbst-Achtung sowie den Respekt Anderer verdienst, denn Du bist wertvoll. Deshalb ist es für Dich wichtig, dieses Anerkennen Deinerselbst und Deiner Leistungen täglich zu generieren und Dich selbst wertzuschätzen und Dich an das Anerkennen Deinerselbst zu gewöhnen statt Dich ständig zu kritisieren und diese Assoziation, dass Du Deiner eigenen Selbstachtung nicht würdig wärst, so zu bestätigen, denn Du bist ihrer würdig.

ALICIA: Vielleicht sollte ich diese Übung wieder machen.

ELIAS: Es ist wichtig diese gewohnte Äußerung zu unterbrechen, denn Du äußert sie schon sehr lange, weshalb sie automatisch wurde.

ALICIA: Ich äußere Widerstand gegen mich selbst.

ELIAS: Ja, und auch Selbstkritik, und Du erschaffst somit Hindernisse. Wenn Du gegen Dich selbst opponierst und Dich kritisierst, erschaffst Du eine noch stärkere Oppositionsenergie und beginnst, auch im Draußen zu opponieren, was sich zu einem enormen Oppositionskreis auswächst, der sehr destruktiv und vernichtend werden kann. Deshalb ist es wichtig, dies zu unterbrechen und Dir erlauben, in andere Richtungen zu gehen, um Dich selbst zu bestärken und den kleinen Hund statt des großen Hundes zu füttern. viewtopic.php?f=13&t=2084&p=19590&hilit=885#p19590

ALICIA: Bei all diesem Erleben erforsche ich also meine Kooperation mit mir selbst?

ELIAS: Ja.

ALICIA: Habe ich im Zuge dieser Erkundung schon sehr früh in meinem Fokus gegen mich selbst opponiert? Denn ich verstehe Dich so, dass ich die ganze Zeit über Widerstand gegen mich selbst leistete, was mir im Draußen reflektiert wurde und bei mir den Eindruck erweckte, dass Andere gegen mich opponieren.

ELIAS: Richtig.

ALICIA: Und das habe ich selbst getan?

ELIAS: Erinnere Dich, dass Du nicht so angefangen hast. Die Anfänge waren mehr mit Deinem Offensein verbunden, das Beeinflussbarkeit zuließ. Wenn Ihr die Äußerung oder Handlung eines Anderen objektiv nicht versteht, schöpft Ihr automatisch aus Eurer momentanen Wahrnehmung und Wissen, weshalb Ihr seine Äußerung automatisch in Verbindung mit Euch selbst und Euren eigenen Richtlinien übersetzt. Deine Richtlinie ist „Respekt“, und wenn Du das Tun des Anderen objektiv nicht verstehst und nicht weißt, dass Wahrnehmungen unterschiedlich sind, wirst Du seine Handlung automatisch als persönlichen Affront assoziieren. Das ist eine automatische Assoziation, weshalb Eure Kernwahrheiten und Richtlinien so überaus wichtig sind, denn sie wirken sich sehr stark aus.

ALICIA: Jetzt möchte ich Dir noch einen anderen Traum schildern, der ein anderes Gefühl hinterließ, und ich frage mich, ob die Botschaft nicht irgendwie ein Gegengewicht darstellt. Ich träumte, dass eine meiner Schülerinnen ins Gefängnis kommt, und sie gab mir ein blau-grünes Armband. Ich versuchte, sie hinsichtlich ihrer Angst vor diesem Erlebnis zu trösten und war mir nicht sicher, ob ich zu ihr durchdringen konnte. Dann kam der Schulleiter und sagte mir, dass ich ausgewählt worden war, in Baton Rouge, Louisiana an einer Sport-Unterricht-Konferenz teilnehmen, wo auch Dura sein würde. Ich fühlte mich sehr glücklich und zuversichtlich, weil meine Angst vor Fremden durch unser Zusammensein reduzieren würde – so übersetzte ich das im Traum – und dass unsere Beziehung sich entwickeln würde, wenn ich eine Chance bekomme, mit mir selbst mehr vertraut zu werden.

Auf der Konferenz war ich in einem Kurs für Lehrer mit dem Thema „sportliches Tanzen am Gymnasium“, und ein Ehepaar bat mich nach vorne zu kommen und sie auf der Geige zu begleiten. Zunächst spielte ich sehr gut und war mit mir selbst sehr zufrieden und schwelgte wirklich in diesem Fluss. Dann verrutschte die G-Saite der Geige immer wieder und klang verstimmt, und ich rang damit, die Saiten zu straffen, bis ich erkannte, dass die A-Saite nicht okay war und justiert werden musste. Auf der Konferenz wurden auch Geschenke ausgehändigt, und jeder bekam einen pinkfarbener Zopfmusterpullover. Als ich aufwachte, fühlte ich mich voller Geduld und Zuversicht.

ELIAS: Ich verstehe. Mit dieser Bildersprache präsentierst Du Dir ein Anerkennen Deinerselbst: einmal, dass Du sehr sensitiv bist, was für Andere sehr ermutigend sein kann, und Du erlaubst Dir auch, auf eine Weise an Anderen zu partizipieren, womit Du Dich wiederum selbst bestätigst und diese Behaglichkeit generierst. Auch die Geigen-Symbolik ist ermutigend. Sie ist mit Deiner Energie und Deinen Energiezentren assoziiert und steht für Dein Erkennen, dass wenn Du nicht justierte Energie durch irgendeines Deiner Energiezentren äußert, Du dies justieren und dann weitermachen kannst.

ALICIA: Die A- und die G-Saite, die ich justierte, ist das die Übersetzung bestimmter Energiezentren?

ELIAS: Sie sind symbolisch dafür, wenn Energiezentren irgendwann nicht im Einklang sind, dass Du dies justieren und weitermachen kannst.

ALICIA: Zwei Tage vor diesem Traum sagte mir eine Freundin, dass sie den Eindruck hatte, dass ich bald ein Geschenk bekommen würde und nichts dafür tun muss, entweder in Gestalt eines Traums oder bei einer Bewusstseinsreise. Diesen Traum habe ich mit dem verbunden, was sie gesagt hatte. Stimmt es, dass er das Geschenk war, von dem sie sprach?

ELIAS: Das kann so übersetzt werden.

ALICIA: Und wer machte mir dieses Geschenk? Meine Essenz?

ELIAS: Du, um Dich selbst zu ermutigen.

ALICIA: Und wozu ermutigte ich mich? Zum Anerkennen meinerselbst?

ELIAS: Ja.

ALICIA: Und damit fortzufahren und mich wohler zu fühlen?

ELIAS: Ja.

ALICIA: Gab es irgendeine Botschaft bezüglich von Dura, weil er in den Traum vorkam, oder war das lediglich ein Nebenprodukt des mich Wohlfühlens?

ELIAS: Diese Symbolik, die nicht spezifisch mit diesem Individuum assoziiert war, repräsentierte, dass Du eine Beziehung mit einem anderen Individuum erfolgreich erschaffen kannst.




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