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 Betreff des Beitrags: Elias: Alkohol
BeitragVerfasst: Mi 23. Sep 2015, 05:53 
Supraselbst
Supraselbst

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(Text bereits im Thread "Camouflage" vorhanden.)

BERNIE: Warum trinke ich aus Langeweile und fehlender Motivation so viel Alkohol? Sollte ich aufhören oder weniger trinken? Und falls ja, wie kann ich das effizient hinkriegen? Worauf will ich mich aufmerksam machen? Wie kann ich mit der Langeweile und fehlenden Motivation effizient umgehen und meine Begeisterung für die Arbeit und das Leben wiedererlangen?

ELIAS: Das hängt wieder mit Deinen Vorlieben zusammen. Die Langeweile und die fehlende Motivation hängen unmittelbar damit zusammen, dass Du nicht auf Deine Vorlieben achtest. Wenn Du Dir erlaubst, diese zu äußern und entsprechend zu handeln, wird das Deine Begeisterung entfachen und Dir Herausforderungen präsentieren.

Du präsentierst Dir keine anregenden Herausforderungen, und solche Herausforderungen sind auch ein Element Deiner (Lebens)Absicht, die Dir ein Gefühl von Leistung und Zufriedenheit verschaffen, und die Du als Entdeckungen oder als Eroberungen miteinbeziehen kannst. Du generierst nicht genug Herausforderungen, um Deine Neugierde und natürlichen Antrieb zu entfachen, was Dein natürlicher Energiefluss ist.

Was den Konsum oder Nicht-Konsum von Alkohol anbelangt, so geht es nicht um „sollte oder sollte nicht“. Was willst Du selbst haben? Was assoziierst Du mit dieser Substanz und wie nimmst Du sie wahr? Magst Du sie?

BERNIE: Ja, sehr.

ELIAS: Genießt Du sie gerne?

BERNIE: Ja, das tue ich.

ELIAS: Möchtest Du diese Substanz weiterhin konsumieren?

BERNIE: Ja.

ELIAS: Und was bekümmert Dich hierbei?

BERNIE: Ich trinke zu viel.

ELIAS: Und was wäre zu viel?

BERNIE: Meine Frau ist unglücklich darüber, dass Alkohol in meinem Alltag mitmischt.

ELIAS: Und wie nimmst Du selbst wahr, dass er Dich bei Deinen Aktivtäten beeinträchtigt?

BERNIE: Beispielsweise habe ich den Kopf nicht frei für detaillierte Analysen.

ELIAS: Und was willst Du haben?

BERNIE: Ich möchte von etwas, was ich tue, motiviert und begeistert sein statt zu trinken.

ELIAS: Du versuchst also zu kompensieren.

BERNIE: Ja.

ELIAS: Der Versuch, dies zu substituieren, birgt ein signifikantes Enttäuschungs- und Erfolglosigkeit-Potential. Es geht nicht darum, eine Tätigkeit durch eine andere zu ersetzen sondern um Gleichgewicht und echtes Achtgeben auf Dich selbst und Deine Vorlieben. Welchen Job machst Du?

BERNIE: Ich verkaufe Altersheime.

ELIAS: Und tust Du das gerne?

BERNIE: Manchmal.

ELIAS: Sieht Du das als Arbeit an?

BERNIE: Bisweilen.

ELIAS: Und was motiviert Dich zum Weitermachen?

BERNIE: Man verdient viel Geld damit. Ich bin mir nicht sicher, dass ich etwas anderes finden kann, wo ich ebenso viel verdiene.

ELIAS: Was tust Du gerne?

BERNIE: Ich weiß es nicht.

ELIAS: Welche Tätigkeiten gefallen Dir?

BERNIE: Ich tätige gerne erfolgreiche Geschäftsabschlüsse. Ich bin gerne bei etwas, was ich als einzigartig empfinde, kreativ. Ich bin gerne draußen.

ELIAS: Sei bitte präziser. Was machst Du gerne im Freien?

BERNIE: Ich wandere gerne und bin gerne in der freien Natur und sehe diese gerne. Ich möchte aber nicht unbedingt in der freien Natur arbeiten.

ELIAS: Wie verbringst Du Deinen Tag? Was tust Du nach dem Aufwachen?

BERNIE: Um etwa 04.00 oder 04.30 h gehe ich in den Wald, laufe herum und manchmal lese ich. Ich bin gerne draußen. Ich trinke gewöhnlich ein paar Bier.

ELIAS: Okay. Du sagst, dass Du sofort nach dem Erwachen ins Freie gehst. Tust Du nichts Anderes?

BERNIE: Ich nehme einen Becher Kaffee mit.

ELIAS: Okay, Du wachst auf und ziehst Dich an, nicht wahr?

BERNIE: Ja.

ELIAS: Du machst Kaffee. Und was tust Du, während Du diese Tätigkeiten ausübst? Wo ist Deine Energie? Wie wird sie geäußert?

BERNIE: Am stärksten ist dabei meine Absicht, den Kaffee zu machen und hinaus zu gehen.

ELIAS: Okay. Was motiviert dies so stark? Ich bin mir gewahr, dass Du gerne im Freien bist, aber was motiviert Dich so stark, Dich sofort zu isolieren?

BERNIE: Ich muss das morgens tun, weil ich ins Büro muss und dies die einzige Zeit ist, in der ich das tun kann. Ich könnte wahrscheinlich meinen Tagesplan ändern und es zu einer anderen Tageszeit tun, aber morgens passt es mir, weil ich früh aufstehe und immer noch um 08.00 oder 08.30 h im Büro sein kann.

ELIAS: Und sobald Du im Büro bist, was tust Du dann?

BERNIE: Ich lese die Emails, gehe meine Notizen vor Vortag durch, fange mit der Arbeit an und hole mir gewöhnlich ein Bier aus dem Kühlschrank und gehe meiner Arbeit nach.

ELIAS: Mein Freund, und was tust Du tatsächlich? Du schilderst mir Deine physischen Handlungen. Doch was tust Du wirklich? Bist du präsent? Nein, das bist Du nicht.

BERNIE: Wahrscheinlich nicht.

ELIAS: Du bist nicht präsent. Bist Du Dir Deinerselbst gewahr? Nein. Du gehst früh morgens hinaus, um Dich zu isolieren. Dies tarnst Du damit, dass Du Dir sagst, dass es eine Vorliebe ist. Aber dies tust Du gewohnheitsmäßig zum Ausrichten Deiner Energie, die Du jeden Tag in eine bestimmte Marschrichtung projizierst. Du isolierst Dich frühmorgens, um Dich darauf vorzubereiten, Deine Aufmerksamkeit andauernd außerhalb Deinerselbst festzuhalten und nicht präsent zu sein.

Du bist dem Konsumieren dieser Substanz zugetan, weil Du glaubst, dass sie einen bestimmten physischen Effekt erschaffen wird, der fördert und verewigt, dass Du Deine Aufmerksamkeit andauernd außerhalb Deinerselbst festhältst. Du nutzt Alkohol als Ablenkung. Er ermöglicht es Dir, ein bisschen aber nicht völlig defokussiert zu sein und Deine Aufmerksamkeit den ganzen Tag lang außerhalb Deinerselbst festzuhalten.

Lass mich Dir das sagen, was ich auch schon vielen Anderen sagte, dass die Substanz selbst keine eigenständigen Eigenschaften hat, die eine bestimmte Auswirkung/Beeinträchtigung produzieren. Du inkorporierst den Glaubenssatz, dass der Konsum bestimmter Substanzen gewisse physische Auswirkungen haben wird und wählst den Einfluss/Aspekt jenes Glaubenssatzes, der eine spezifische physische Beeinträchtigung erschafft. Du kannst viele verschiedene physische Beeinträchtigungen (affectingnesses) oder überhaut keine wählen. Aber das ist der von Dir gewählte Effekt, und wie gesagt förderst Du damit, dass Du Deine Aufmerksamkeit beständig außerhalb Deinerselbst hältst. Wenn Du nicht tatsächlich auf Dich selbst achtgibst und auf Deine eigenen Kommunikationen hörst, bleiben Philosophien sowie das Lesen und Dir Präsentieren von Informationen lediglich ein Konzept und befinden sich nur an der Oberfläche.

Wie Du erkennst, plädiere ich nicht für eine Substanz und kritisiere auch keine, denn es spielt keine Rolle. Das Individuum wählt, in Verbindung mit den eigenen Glaubenssätzen irgendeine Substanz zu konsumieren oder auch nicht. Hinsichtlich dieser Substanz gibt es sehr viele (Glaubenssatz)Einflüsse, und unter den von Dir in Verbindung mit Deiner Entwicklung/Bewegung gewählten Einflüssen produzieren einige effizient eine bestimmte Äußerung, doch andere sind weniger behaglich und erschaffen etwas Konflikt.

Ein weiterer Einfluss dieser Glaubenssätze ist der, dass übermäßiger Konsum dieser Substanz schlecht und an unpassenden Orten und zu unpassenden Zeiten inakzeptabel ist. Ein weiterer Einfluss ist, dass Du ein Problem hast oder sogar krank bist, wenn Du bestimmte Mengen davon konsumierst. Ein weiterer Einfluss ist, dass es Deine Persönlichkeit oder Dein Verhalten verändert. Dies sind alles Einflüsse eines Glaubenssatzes.

Wenn Du alle verschiedenen Einflüsse identifizierst, kannst Du die von Dir gewählten evaluieren, und das tust Du, wenn Du erkennst, was Du tatsächlich tust und in Deiner Realität erschaffst. Du erschaffst in Verbindung mit den Einflüssen dieses Glaubenssatzes Konflikt mit Deiner Partnerin. Du kannst andere Einflüsse wählen, doch diesbezüglich ist es wichtig, Dir Deiner Vorlieben gewahr zu sein.

Wenn Du eine echte Vorliebe für das Konsumieren einer bestimmten Substanz hast und das für Dich echtes Vergnügen generiert oder einer von Dir wertgeschätzten Funktion dienst, kannst Du die Substanz weiterhin konsumieren, ohne unbedingt die Einflüsse zu wählen, die Konflikt erschaffen, wie beispielsweise eine geringere Fähigkeit, Details miteinzubeziehen oder geänderte Verhaltensweise oder Persönlichkeitselemente. Die Wahl liegt bei Dir. Du bist kein Opfer der Substanz. Sie inkorporiert keine eigenständige Macht.

Das, was Macht und Stärke ausübt, sind Deine diesbezüglichen Glaubenssätze. Höchst wichtig ist es, dass Du Dir erlaubst, Dir Zeit für das Evaluieren Deiner Vorlieben und dessen zu nehmen, was Du tatsächlich haben bzw. nicht haben willst, nicht das, was Du äußern oder nicht äußern „solltest“ sondern das, was Du wertschätzt.

Session #1781
Tuesday, June 10, 2005 (Private/Phone)


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