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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 1913
BeitragVerfasst: Mi 16. Sep 2015, 03:54 
Supraselbst
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Sitzung 1913
Verschiedenheit akzeptieren
Friday, January 27, 2006


ANJULI: Ich sprach gerade mit Mary darüber, dass ich Kooperation und auch Hilfsbereitschaft - was meiner Mutter anbelangt - nun anders verstehe. Ich ließ alte Definitionen los oder redefinierte die Bedeutung von Verantwortlichkeit und dessen, wie ich sie wirklich unterstützen kann, auch davon, was es heißt, meine Aufmerksamkeit auf mir und meinen Vorlieben zu belassen und achtzugeben auf meine Reaktionen und Widerstände gegen das Selbst und gegen Verschiedenheiten.

Zu allererst einmal habe ich verstanden, dass sie anders als ich erkundet, und ich verstehe, dass das Erschaffen bestimmter Herausforderungen oder Wahrnehmungen das ist, was sie als Essenz und als Fokus begehrt, und dass sie in dieser Hinsicht ganz anders ist als ich, und dass ihre Vorlieben – bei einigen Aspekten vielleicht weniger, aber doch teilweise anders sind - was mir half, sie viel mehr zu akzeptieren. Ich habe auch meine Wahl verstanden, diese Beziehung mit ihr und sogar die Herausforderungen mit ihr zu erschaffen. Und plötzlich reagierte ich nicht mehr darauf, wenn sie frustriert ist, was früher so schwierig für mich war. Das war das Schwierigste, dass ich in einen Prozess des Grübelns und in eine gegen mich selbst opponierende Energie hineingezogen wurde. Seit einiger Zeit reagiere ich entweder neutral oder sogar freundlich und kann somit eine andere Aufmerksamkeitsart in unserer Beziehung aufrechterhalten, was für mich sehr schön ist.

ELIAS: Myranda (Anjuli) ich verstehe, und Du hast meine volle Anerkennung, denn ich bin mir gewahr, dass viele Individuen den Vorgang der Kooperation noch nicht verstehen. Wie Du Dir gewahr bist, ist diese Bewusstseinswoge der Wahrheit sehr herausfordernd, aber sobald Ihr Verschiedenheiten sowie Eure eigenen Wahrheiten und Richtlinien sichtet und akzeptiert und Euch erlaubt, Euch selbst und auch miteinander echte Kooperation und Freundlichkeit zu äußern, birgt das ein Potential von sehr viel mehr Mühelosigkeit und enormer Freiheit.

ANJULI: Ich erlebte, dass ich mir anscheinend der Unterschiede zwischen mir und Anderen viel mehr gewahr war, und selbst dann, wenn sie mir in vielen Entscheidungen und Vorlieben ähnlich sind, bin ich mir jetzt doch viel mehr gewahr, dass sie anders sind, was bisweilen schwierig für mich war. Manchmal war ich traurig, fühlte mich einsam oder empfand dies als herausfordernd.

Seit kurzem denke ich, dass ich jetzt viel besser auf das Gleichgewicht zwischen Subjektivem und Objektiven der Soft-Orientierung achtgebe, und ich tue auch etwas Neues. Es ist so als ob mein Energiefeld in der individuellen Verbindung mit Anderen und dem Kollektiv Bläschen aufweisen würde, die Bläschen bzw. Wahrheiten, Eigenschaften oder Energieäußerungen anderer Leute begegnen. Manche dotzen mit diesen anderen Bläschen, und andere tun das nicht. Und bei denen, die aufprallen (bounce) habe ich das Gefühl, aha, es geht um Verschiedenheit, übersetze das aber nicht in einen Gedanken hinein sondern fühle es objektiv, und irgendwie mache ich es anders, und das macht Spaß.

Es geht auch irgendwie um eine andere Sprache dem Selbst gegenüber und darum, Interaktionen anders zu erleben, und Du und ich gingen bereits in diese Richtung und sprachen darüber, was Worte und Verbalisieren sind, und nun erlebe ich Interaktionen ganz anders. Elias, dies vermischt sich auch mit neuen Identitätserlebnissen und mit meinem Interesse und meiner Aufmerksamkeit für Bewusstseinsvorgänge, wie diesem Zum-Konzept-Werden. Dann laufe ich sozusagen als Konzept umher und beobachte, wie die Ding jetzt sind, und das tue ich in Verbindung mit physischer Aktivität. Aber anders als zuvor nehme ich dies nicht singulär wahr und habe entdeckt, dass ich mich freier physisch äußere. Das war wohl zuvor ein Problem und es war das, warum ich nicht kontaktfreudig bin und bestimmte Dinge nicht mag. Es geht darum, wie ich alles definiere, und aufgrund dieser anderen Betrachtungsweise fühlt es sich nun anders an.

ELIAS: Ich verstehe, und es übersetzt sich nun anders in Deine objektive Realität hinein.

ANJULI: Kannst Du etwas zu dieser neuen Richtung sagen und mit ein bisschen helfen und dies für mich in Worte fassen oder vielleicht unser Spiel fortsetzen, dass wir in Wirklichkeit auch anders miteinander sprechen als das, wie wir es jetzt tun, oder ist es Beides? Wir sprechen auch noch anders miteinander.

ELIAS: Ja, das stimmt, denn wir sprechen objektiv miteinander und interagieren auch energetisch miteinander. Das mag bei der Interaktion mit anderen Individuen ein etwas herausfordernder Faktor sein, denn dabei generierst Du denselben Vorgang und interagierst mit ihnen in mündlicher aber auch in energetischer Sprache. Die energetische Interaktion stellt die Herausforderung dar, denn hier bemerkst Du jene Unterschiede, die objektiv vielleicht etwas schwerer zu verstehen sind.

Myranda, es ist nicht immer nötig, objektiv zu verstehen. Du präsentierst Dir vielleicht ein anderes Individuum, das sich so sehr von Dir unterscheidet, dass Du seine Energie oder Äußerungen in Verbindung mit Deinen Wahrheiten oder Richtlinien möglicherweise nicht verstehst, weil Du nicht über entsprechenden Erfahrungen verfügst. Und wenn Du dergleichen noch nicht erlebt hast, ist es viel schwieriger, ein objektives Verständnis zu generieren, da es für Dich nur ein Konzept und keine Realität ist.

Wenn Du Dich in solchen Szenarien erinnerst, dass es nicht wirklich nötig ist zu verstehen sondern lediglich Dein Erkennen von Verschiedenheiten zu bemerken und dies sowie Dich selbst zu bestätigen, kannst Du Deine Aufmerksamkeit Dir selbst zuwenden und Dir erlauben, Dich auf Deine Weise zu äußern und eine kooperative Energie generieren. Es kümmert Dich nicht, ob der Andere sie empfängt oder nicht. Ich verstehe jedoch, dass es unbehaglich sein mag, wenn der Andere in der Interaktion Deine Energie nicht empfängt oder sie in Verbindung mit seinen eigenen Richtlinien oder Wahrheiten rekonfiguriert.

Du kannst auch differenzieren, ob eine solche Interaktion für Dich nützlich ist oder nicht, denn bisweilen mag sie es nicht sein, wenn dies beginnt, Deine eigenen Assoziationen auszulösen und Du anfängst, Deine Energie anzupassen oder Andere zu instruieren, was…

ANJULI: Stimmt, und manchmal ist es sogar dann noch schwierig, wenn ich die objektive Interaktionen beende. Wenn es um etwas Herausforderndes geht, verweilt meine Aufmerksamkeit mitunter immer noch auf dem Draußen, und ich verbinde mich gedanklich damit. Dann ärgere ich mich über mich selbst und weiß nicht, wie ich wieder da herauskomme.

ELIAS: Ich verstehe, denn eine solche Marschrichtung blockiert die Kommunikation der Imagination, die Dir Inspiration und Motivation offeriert und zu neuen Ideen inspiriert. Wenn Du Dich jedoch an das erinnerst, was im Jetzt passiert, wird Dir das helfen, darauf zu achten, welche Art von Energie Du projizierst. Wenn Du Dich – egal ob Du mit Anderen interagierst oder nicht - in die Vergangenheit projizierst und eine bestimmte Interaktion oder Szenario immer wieder ausbuddelst und in dieser Situation verweilst, projizierst Du weiterhin Oppositionsenergie, die Kreise nach Draußen zieht. Und dies beeinträchtigt auch Deine eigene Energie, denn innerhalb des Selbst erschafft es eine widersprechende/opponierende Energie, was ein weiteres Hindernis in Verbindung mit der Imagination und Kreativität generiert und für Selbstkritik oder Selbstzweifel ein offenes Fenster erschafft.

ANJULI: Stimmt, ja das habe ich schon oft gemacht, und es wurde immer schlimmer.

ELIAS: Deshalb ist es sehr hilfreich, das, was Du tust, zu bemerken und Dir ein Innehalten zu erlauben und Deine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was Du im Moment wirklich tust. Wie ich Euch schon oft sagte, übt Ihr jederzeit tatsächlich viele Handlungen/Vorgänge/Tätigkeiten zugleich aus. Du fokussierst Dich lediglich auf bloß eine davon, auf das Wiederkäuen und Projizieren der Vergangenheit, aber simultan heuerst Du auch andere Handlungen an und partizipierst an einer tatsächlichen Umgebung. Wenn Du Dir erlaubst innezuhalten, die Projektion zu erkennen, zu pausieren und Dich wieder mit Deiner Gegenwart, mit Deiner Existenz im Jetzt zu verbinden, unterbricht das die Konzentration auf dem Verweilen in vergangenen Szenarien. Sobald Du das unterbrichst, kannst Du viel leichter zu einer anderen Äußerung umziehen und automatisch eine ganz andere Energie erschaffen.

ANJULI: Ich bin mir nicht sicher, inwieweit es mir hilft, wenn ich an das denke, was das in mir auslöste und warum. Ich habe teilweise Informationen gewonnen, aber ich bin mir nicht sicher, inwiefern es mir wirklich geholfen hat.

ELIAS: Meine Freundin, wenn Du – und das ist hier das Schlüsselwort - ein „kurzes“ Evaluieren Deines Triggers vornimmst, offeriert Dir das Informationen über Deine Energie, über das, was Du mit ihr tust und über Deine automatischen Erwiderungen, was wertvoll sein kann. Aber es besteht ein Unterschied zwischen einem kurzen Evaluieren, das lediglich dazu dient, den Trigger und die Erwiderung zu erkennen und dann zu stoppen und nicht weiter zu analysieren und einfach nur zu bemerken und damit zu einer andren Äußerung umzuziehen und eine andere Handlung zu generieren.

Du rufst ein Ereignis nur deshalb wieder in Dir auf, um Dir Informationen über Deine eigenen Trigger, Deine Vorlieben und automatischen Erwiderungen zu offerieren. Sobald das erkannt wurde, ist weiteres Evaluieren unnötig. Wenn Du es dennoch tust, offerierst Du Dir nicht länger Informationen, und es ist kein Vorgang mehr, der Dich validiert sondern wird zu einem Verweilen, was das Fenster für Kritik und Zweifel öffnet, und somit fängst Du an, das Gegenteil Deiner ursprünglichen Absicht zu generieren. Hier ist lediglich das Identifizieren des Triggers erforderlich.

(Fortsetzung folgt)


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 Betreff des Beitrags: Re: Elias: Sitzung 1913
BeitragVerfasst: Fr 18. Sep 2015, 06:17 
Supraselbst
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ANJULI: Oft scheint es bei dem, was dies bei mir auslöste, um etwas nicht Objektives gegangen zu sein - wie eine Email oder dass irgendjemand etwas gesagt hat - und dann weiß ich nicht, was ich damit tun soll. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diese Energie empfange, ob sie ursprünglich anders geäußert und durch meine Glaubenssätze neu konfiguriert wurde, und dann beginne ich zu denken …

ELIAS: Du hast Recht, dass nicht die physische Handlung oder Interaktion den Trigger erschafft. Es ist die Energie, und es ist mit einer Äußerung und Assoziation verbunden, die Du hinsichtlich Deiner Richtlinien innerlich generierst. Trigger springen an, wenn Du Dir eine Äußerung präsentierst, die Deinen Richtlinien widerspricht.

Wir mögen noch so viel über Eure Wahrheiten und das, was diese sind, und wie absolut und stark sie für Euch sind sagen, und Ihr mögt es intellektuell verstehen, aber wenn eine von Euch erlebte Richtlinie oder Wahrheit ausgelöst wird, geht es darum, ihre Existenz und Stärke anzuerkennen. Denn wenn Du nicht das, was Du tust, bestätigst und stattdessen versuchst, Deine eigenen Richtlinien zu ignorieren oder wegzuschieben, assoziierst Du automatisch, das sie schlecht sind, denn Du hast diesen Trigger erlebt, und das ist schlecht, und wenn Du völlig annehmend wärst, würdest Du den Trigger nicht erleben. Doch so funktioniert das nicht. Glaubenssätze, persönliche Wahrheiten oder Richtlinien werden nicht eliminierst.

Es geht darum, Deine Wahrnehmung umzuschalten und Deine Wahrheiten zu erlauben und zu erkennen, dass sie - egal wie stark und absolut sie für Dich sein mögen - keine universellen Absoluta sind. Wenn Du Deine eigenen Wahrheiten und Richtlinien anerkennst und bestätigst, hörst Du nicht auf, eine eigene Meinung, Vorlieben und Marschrichtungen zu haben, aber Du entspannst Dein Werturteil, weil Du keine Gefahr assoziierst. Das, was wenn Individuen sich anders äußern, Eure automatischen negativen Erwiderungen oder Stiche der Qual, Frust, Zorn oder Betroffenheit erschafft, ist dass die empfangene Energie irgendwie als Bedrohung wahrgenommen wird.

Diese Bedrohung muss nicht offen geäußert werden. Es mag bloß eine Assoziation und das Erkennen von Verschiedenheit sein, wobei Ihr beim Empfang der Energie automatisch anzweifelt, dass Eure eigenen Richtlinien und Wahrheiten gültig sind. Deshalb gibt es diese automatische Abwehr, um zu äußern, dass Eure persönlichen Richtlinien gültig sind, aber auch tiefer liegende Zweifel, und das ist es, was diese Stiche und die automatische Erwiderung des dagegen Stoßens erschafft. Wenn Du Deine eigenen Richtlinien jedoch bestätigst, Dir selbst vertraust und Vertrauen und Ermächtigung Deinerselbst generierst, hörst Du auf, an ihnen zu zweifeln. Du fühlst Dich mit Deinem Richtlinien wohl und weißt, das sie nicht unbedingt für Andere gelten, akzeptierst jedoch echt, dass sie für Dich gelten und fühlst Dich dabei wohl.

Und wenn ein Anderer sich anders äußert, wird das nicht als Bedrohung empfunden. Denn die von Dir empfangene Energie löst keine Zweifel aus, weil Du in Verbindung mit Deinen eigenen Richtlinien zum echten Äußern von Ermächtigung und festen Selbstvertrauens umgezogen bist. Und so kannst Du das, was Du tust, leicht von dem unterscheiden, was ein Anderer tut und akzeptieren, dass ein Anderer bestimmte Verhaltensweisen äußern oder Entscheidungen generieren mag, die Deinen eigenen Richtlinien nicht entsprechen, aber Du kannst zwischen seiner und Deiner Wahl differenzieren und erkennen und Dir selbst bestätigen, dass dies keine Rolle spielt, weil Du Deine eigenen Richtlinien weiterhin anheuerst. Deshalb heuerst Du nicht das an, was der Andere anheuert und äußerst nicht sein Verhalten, weshalb es unnötig ist, über ihn oder sein Verhalten zu urteilen, denn Du kümmerst Dich mehr um das Bestätigen Deiner eigenen Entscheidungen als jenes andere Verhalten anzuheuern.

ANJULI: Manchmal fing ich an zu zweifeln. Und wenn Andere mich auf eine bestimmte Weise wahrnehmen, fragte ich mich, inwiefern das eine Kommunikation an mich selbst ist, um darauf zu achten. Vielleicht erkenne ich irgendwelche Äußerungen oder Glaubenssätze von mir wirklich nicht. Teilweise mag es darum gegangen sein, aber ich war hinsichtlich meiner Äußerungen verwirrt und nicht mehr wirklich frei, obwohl ich immer versuchte, frei zu sein. Dann fing ich an, an meiner eigenen Äußerungsweise zu zweifeln und war noch mehr verwirrt.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Dies ist für die Meisten eine enorme Herausforderung, denn sehr oft assoziiert Ihr automatisch, dass Spiegeln und Reflektieren synonym wären, was sie nicht sind. Das verwirrt Euch, denn Ihr seht das, was ein Anderer äußert und habt Informationen und wisst, dass der Andere gewissermaßen irgendeine Äußerung reflektiert und dass Ihr präzise in diesem Augenblick dieses Individuum auf Euch angezogen habt, denn es wird sich auf seine natürliche Weise äußern und Euch somit irgendeines Eurer eigenen Elemente reflektieren.

Aber Reflektieren ist nicht gleich Spiegeln, und die Reflektion kann einfach dazu dienen, Euch die Chance des Erkennens zu offerieren, wie Ihr bestimmte Situationen erwidert oder auch ob Euch bestimmte Situationen triggern. Oder sie mag dazu dienen, Euch zu bestätigen, dass Ihr keine automatischen Erwiderungen generiert und dass Ihr bemerkt, dass Ihr auf Eure Energie achtgebt und Eure eigenen Leistungen anerkennt.

Es geht also nicht ums Analysieren, dass Eure Interaktion mit einem Anderen vielleicht unbehaglich war und Ihr Euch deshalb sagt: „Das, was ich äußere, ist so schrecklich, dass diese Person mich auf diese Weise erwidert. Oder meine Äußerung ist so wenig annehmend, dass ich eine solche Interaktion generiere.“ Das muss nicht unbedingt der Grund dafür sein, dass Ihr in einem bestimmten Augenblick ein bestimmtes Individuum auf Euch anzieht. Möglicherweise offeriert Ihr Euch die Chance, lediglich Eure automatischen Erwiderungen zu sichten oder auch mit Euren eigenen Triggern und somit noch mehr mit dem vertraut zu werden, was Euch bedrohlich vorkommt, um es ansprechen zu können.

ANJULI: Beispielsweise war eine meiner bevorzugten Bedrohungen, dass ich dachte, ein Anderer würde denken, sagen oder energetisch äußern: “Myranda/Anjuli ist sich ihrer Energie nicht gewahr und meint, dass sie es doch wäre, aber ich selbst kann Energien so klar entziffern, und deshalb sehe ich sie richtig.”

ELIAS: Ich verstehe Dich, und das ist für viele eine häufige Äußerung und Herausforderung. Ihr seid so sehr daran gewöhnt, Eure Aufmerksamkeit auf das Draußen zu projizieren und Euch auf die andere Person zu konzentrieren, dass Ihr Euch sorgt, wie Andere Euch wahrnehmen könnten.

ANJULI: Und dann kam ich da nicht wieder aus und wusste nicht, wie ich damit umgehen kann, insbesondere wenn es nicht in den Emails war und dachte mir, dass ich das vielleicht objektiv in den Emails ansprechen sollte und … Es war eine Weile für mich sehr verwirrend.

ELIAS: Ich verstehe Dich. Es geht auch darum, Dir Deiner eigenen Richtlinien und Wahrheiten echt gewahr und mit ihnen vertraut zu werden, sie anzuerkennen und Dich mit diesem Anerkennen Deiner Wahrheiten wohlzufühlen und Dich so zu ermächtigen, statt Deine Wahrheiten anzuzweifeln oder zu versuchen, sie wegzuschieben. Denn wenn Du Deinen eigenen Wahrheiten gegenüber annehmender wirst und Dich mit ihnen mehr wohlfühlst, sorgst Du Dich auch immer weniger darum, wie Andere Dich wahrnehmen mögen.

Dies kann leicht missverstanden werden. Wenn ich sage, dass Ihr Euch immer weniger darum sorgen werdet, wie Andere Euch wahrnehmen, heißt das nicht, dass Ihr Euch aufbläht und auf Andere keine Rücksicht nehmt. Das wäre ein ganz anderer, aufnötigender Vorgang. Beim echten Annehmen und echter Selbstermächtigung sorgt Ihr Euch immer weniger darum, wie Andere Euch wahrnehmen könnten, weil Eure Äußerung immer echter wird, und Ihr äußert immer mehr echte Kooperation und projiziert Eure Selbstannahme und Euer Anerkennung des Selbst, weshalb Ihr dies dann auch reflektiert und deshalb keinen Grund erschafft, Euch um die Wahrnehmungen Anderer zu sorgen.

Ihr sorgt Euch um die Wahrnehmungen Anderer, weil Ihr an irgendeinem Element Eurerselbst zweifelt oder Euch fragt, wie Ihr eine Situation oder ein anderes Individuum auf die richtige Weise ansprechen oder das anders Individuum effizient oder effektiv anheuern könnt. Damit sorgt Ihr Euch weiter um das andere Individuum, was die verwandte Äußerung erschafft, das ihr Euch darum sorgt, wie es Euch wahrnehmen wird.

Wenn Ihr Euch selbst bestätigt, Euren eigenen Richtlinien vertraut und nicht an Euch selbst zweifelt, erschafft Ihr diese Ermächtigung und dieses Selbstvertrauten, was eine ganz andere Energie erschafft, wo Ihr Euch kein Bedrohtwerden präsentiert. So könnt Ihr viel leichter in die Marschrichtung der eigenen Entscheidungen, Inspiration und Richtlinien gehen, statt Euch im Versuch zu verbiegen, alle verschiedenen Äußerungen sowie das zu evaluieren, was Ihr Euch präsentiert, wie Ihr voranschreiten und wie Ihr diese Kooperation erschaffen sollt, und wie Andere Euch wahrnehmen werden. Das alles löst sich auf, sobald Ihr Euch selbst anerkennt.

ANJULI: In den letzten zwei oder drei Wochen, als ich auf andere Dinge achtete und mich nur ein bisschen in das einfühlte, was zuvor bedrohlich für mich war, war das erstmals weniger herausfordernd. Ich ging natürlich vorsichtig vor, aber ich denke, dass meine Reaktion, Erwiderung oder diesbezügliches Empfinden sich auflösten, obwohl ich mich in dieser Hinsicht immer noch verletzlich fühle.

ELIAS: Ich verstehe. Aber Du bewegst Dich und offerierst Dir Informationen, und deshalb hast Du auch gewählt, jetzt mit mir zu sprechen.

ANJULI: Wenn wir doch alle ganz klar Energie von Anderen bekommen, wie kann das sich dann bei uns allen so sehr unterscheiden, wie wir Energie von der anderen Person bekommen oder über sie denken?

ELIAS: Weil Ihr verschieden seid. Ihr generiert unterschiedliche Richtlinien, und das ist es, was Euch sozusagen Eure Entscheidungen, Äußerungen, Verhaltensweisen und Assoziationen diktiert. Eure Richtlinien lenken Euch bei dem, was Ihr tut, wie Ihr Euch äußert, wie Ihr Euch verhaltet, was Ihr wählt oder nicht wählt, was Eure Vorlieben sind, wie Ihr Informationen verarbeitet, wie Ihr denkt und erwidert. Deshalb sind sie so signifikant und müssen bestätigt/anerkannt werden.

Du inkorporierst eine spezifische Richtlinie, die Dich hindert, einen Anderen physisch anzugreifen oder zu töten. Das würdest Du nicht tun, denn Du inkorporierst eine starke Richtlinie, die Dein Verhalten lenkt, keine solche Handlung anzuheuern. Ein Anderer mag an andere Richtlinien inkorporieren und eine solche Handlung anheuern. Deiner Meinung und Deinen Vorlieben nach, wirst Du so etwas automatisch für falsch halten, und es ist für Dich falsch, weshalb Du auch keine solche Handlung anheuerst. Aber für den Anderen mag das nicht falsch sein, und das ist der Grund, weshalb er diese Handlung anheuern würde.

Es geht auch nicht darum, die Duplizität zu eliminieren. Ihr werdet weiterhin Eure eigenen Meinungen und Vorlieben haben, aber auf andere Weise. Das ist es, was sich ändert, dass Ihr die Absolutheit Eurer eigenen Richtlinien und Wahrheiten entspannt und Euch somit erlaubt, Eure Wahrheiten als für Euch selbst gut und nützlich zu akzeptieren und anzuerkennen sowie Verschiedenheiten zu erkennen und diesbezüglich keine absoluten Werturteile zu generieren.

Das Töten eines anderen Individuums ist ein extremes Beispiel, aber im Grunde genommen unterscheidet es sich nicht so sehr von Interaktionen zwischen Individuen, wo diese Konflikt generieren, denn in Verbindung mit den eigenen Richtlinien urteilen sie über das andere Individuum oder generieren Vermutungen. Eine Vermutung bezüglich eines anderen Individuums und über das, was es äußert oder tut, ist lediglich eine andere Version des Äußerns eigener absoluter Wahrheiten und des Erschaffenes von Oppositions-Energie, denn Vermutungen sind mit Euren eigenen Richtlinien verknüpft und äußern Eure eigenen Assoziationen.

ANJULI: Wie weiß ich es, wenn ich vermute?

ELIAS: Ich sage nicht unbedingt, dass Du eine Vermutung generiert hast sondern offeriere lediglich Informationen, um Vermutungen erkennen zu können. Du kannst erkennen, dass Du eine Vermutung bezüglich eines anderen Individuums generierst, wenn Du urteilst, dass er dies oder jenes tut. Du generierst eine Vermutung, wenn Du urteilst, dass der Andere denkt, dass er dies oder jenes tut, es aber nicht tatsächlich tut. Das ist eine Vermutung.

Du magst Dir zwar der Energien eines Anderen gewahr sein, aber da gibt es immer noch den Faktor Verschiedenheit, und mit diesem Faktor mag sich jemand echt in eine bestimmte Richtung äußern, aber so, wie er sich äußert, kann das bis zu dem Punkt hin andersartig sein, dass es für Dich objektiv nicht erkennbar ist.

ANJULI: Wenn ich beispielsweise erkenne, dass Aspekte dessen, wie ich etwas sehe, oder meine Richtlinien, oder etwas, was ich tue, so andersartig sind, dass andere Leute es einfach anders interpretieren, ist das auch eine Reflektion und präsentiert mir das Konzept, dass ich dies ebenfalls tue.

ELIAS: Ja, denn so wie Andere Dich und Dein echtes Erforschen, Erkennen, Dich Informieren oder Verständnis so weitgehend anders sehen können, dass es für sie selbst nicht mehr erkennbar ist, kann es umgekehrt geschehen, dass Du Dir ein anderes Individuum präsentierst, und das, was es versteht, ist für Dich nicht erkennbar.

ANJULI: Obwohl wir inzwischen Energie klarer lesen können und gelernt haben, auf unsere Fokusse und dies alles achtzugeben, kann beim Empfang der Energie die Andersartigkeit so groß sein, dass wir die Energie anders interpretieren?

ELIAS: Das ist durchaus möglich. Obwohl Du Energie größtenteils auf die projizierte Weise empfängst, interpretierst Du sie auch in Verbindung mit dem, was Du kennst. Wenn ein Anderer Energie zu Dir hin projiziert und Du sie auf die projizierte Weise empfängst, kann sie in der Weise, wie Du sie empfängst, verwirrend, herausfordernd oder sogar widersprüchlich sein, denn Du verfügst möglicherweise nicht über die Erfahrung, um sie akkurat zu übersetzen, weshalb Du sie in Verbindung mit dem übersetzt, was Du kennst.

ANJULI: Obwohl wir alle menschliche Wesen in unserer Zeit und Dimension sind, können wir uns physisch, energetisch oder wie auch immer begegnen und uns mit einem anderen Individuum verbinden, und das andere Individuum bleibt doch irgendwie für uns mit seiner Energie und Erkundungsreise fremd?

ELIAS: Ja, objektiv. Das ist die Herausforderung.

ANJULI: Nicht als Bewusstsein sondern als Fokus?

ELIAS: Richtig, unter Miteinbeziehen des objektiven Gewahrseins. Das sind die Herausforderungen des objektiven Gewahrseins und die Erkundung des Objektiven.

ANJULI: Ja, und deshalb haben wir unsere Dimension so entworfen?

ELIAS: Richtig. Denn es ist eine Erkundungsreise. Es geht um das Erforschen des objektiven Gewahrseins. Es geht darum, das objektive Gewahrsein zu expandieren und zu erforschen, wie Ihr Vernetztsein und Nicht-Getrenntseins generiert, und auch darum, Energie im objektiven Gewahrsein, das andauernd in Verbindung mit seinem Wissen übersetzt, klarer zu verstehen, und das, was das objektive Gewahrsein kennt, ist unmittelbar mit seinen Erlebnissen/Erfahrungen assoziiert.



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