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 Betreff des Beitrags: Elias: Sitzung 20150311-1
BeitragVerfasst: Do 18. Jun 2015, 09:43 
Supraselbst
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Session 20150311-1

Wednesday, March 11, 2015 (Private)
Participants: Mary (Michael) and Lynda (Ruther)



LYNDA: Ich fing an, auf Lettys Sitzung zu achten, da sie diese Phase des Ansprechens durchlief und Du den Unterschied zwischen Bemerken, Identifizieren, Ansprechen und Annehmen definiertest. Ich hatte keine Ahnung, dass Annehmen so ist, denn ich dachte, dass ich von angenommenen Dingen befreit wäre. Aber hoppla.

ELIAS: Gutes Argument.

LYNDA: Vielen Dank.

ELIAS: Lass uns das noch etwas mehr definieren. Annehmen ist kein Auslösch-Spiel. Annehmen ist die Erkenntnis, das Verstehen und Erlauben einer Manifestation oder Äußerung als das, was sie ist – einschließlich Assoziationen oder Konstrukten, zusätzlich zu allen anderen Manifestationen und Äußerungen, über die wir zuvor sprachen – aber kein Eliminieren.

Das Wechselspiel des Annehmens bestimmter Äußerungen wie Aspekte oder Konstrukte, die Dir unbehaglich sind oder missfallen, oder von Assoziationen, die Dir unbehaglich sind oder Dich auf eine missliebige Weise beeinflussen, ist kein Wedeln mit dem Zauberstab, um sie verschwinden zu lassen. Es ist ein Zauberstab, mit dem Du sie machtlos machst, damit sie für Dich schließlich unaufdringlich werden.

Das heißt nicht, dass Du Dir nie wieder einen anderen Trigger präsentierst. Du wirst das wohl Dein ganzes Leben lang tun. Doch wenn Du den Punkt erreicht hast, dass Du dieses Annehmen aufrichtig und vollständig äußerst, diese Preisgabe und dieses Annehmen all dieser Äußerungsarten, wird der Trigger zwar bemerkt, aber er stört Dich nicht und übt keinen Einfluss auf Dich aus. Es ist nicht so, dass die Trigger eliminiert würden, denn die Erinnerung wird nicht eliminiert.

LYNDA: Okay. Das ist einleuchtend.

ELIAS: Der Erinnerungsspeicher (memory) wird vom Körperbewusstsein aufrechterhalten, aber Erinnerungen selbst sind nicht unbedingt Auslöser. Ihr habt Tausende wenn nicht sogar Millionen und Milliarden Erinnerungen, die Euch nicht stören, denn Ihr akzeptiert sie, und die meisten Eurer Erinnerungen weisen keine Anhängsel negativer Assoziationen oder Konstrukte auf, die im Widerspruch zu Eurem natürlichen Fluss und somit für Euch unbehaglich wären.

Das Ansprechen einer Assoziation oder eines Konstrukts ist kein Eliminieren einer Erinnerung sondern das Ansprechen der Assoziation, die mit Eurer Erinnerung einhergeht, dessen, was Ihr um diese Erinnerung herum entwickelt habt. Wenn Ihr eine Euch beeinflussende Assoziation oder Konstrukt als irgendeine negative oder auch positive Äußerung erschaffen habt, bleibt der Trigger bestehen, denn die Erinnerung selbst ist der Trigger. Doch wenn Ihr das Konstrukt oder die Assoziation ansprecht, neutralisiert Ihr ihre Macht oder nehmt sie fort, weshalb nur die Erinnerung bleibt, die Euch nicht unbedingt stört.

Lass mich hinsichtlich des Erinnerungsvermögens auch dies klarstellen. Ein Individuum kann sehr viele Einflüsse bezüglich von Konstrukten und Assoziationen äußern, aber mit dieser Aussage ist kein Erinnerungsvermögen verknüpft: „Mit dieser bestimmten Äußerung ist kein für mich unbehagliches Ereignis verbunden. Hinsichtlich dieser Äußerung habe ich kein traumatisches Erlebnis inkorporiert.“ Nehmen wir einmal das Beispiel der Königinnen-Assoziationen. Diesbezüglich magst Du Dich nicht immer unbedingt ganz behaglich fühlen.

LYNDA: Der Königin? Ist das richtig?

ELIAS: Diese Assoziation mag für Dich verstörend sein und negative Ideen beeinflussen und Dich auch dahingehend beeinflussen, Dich selbst zu kritisieren oder Dich selbst bisweilen unwichtiger zu machen.

LYNDA: Oder mich unsichtbar zu machen.

ELIAS: Ja.

LYNDA: Es ist nicht möglich.

ELIAS: diese Äußerung zu leugnen. Du kannst richtigerweise sagen, dass das für Dich eine negative Assoziation ist, aber dass Du keinen Vorfall und kein bestimmtes Erlebnis oder Ereignis inkorporierst, das diese Assoziationen erschufen. Du magst sagen, dass Du keine Erinnerung hast, die das beeinflussen. Das stimmt nicht. Die Erinnerung muss kein einzelnes Erlebnis sein. Es kann die Anhäufung verschiedener Erlebnisse sein, die diese Idee oder Assoziation bezüglich der Königin entwickelten, was sich als defensive Reaktion entwickelt haben mag. Die Anhäufung von Erlebnissen, in denen Du Dich verteidigt/gerechtfertigt hast, trug zur Entwicklung der Königinnen-Persona bei, und dies ist mit dem Erinnerungsvermögen verknüpft.

Wie gesagt, wird die Erinnerung nicht eliminiert. Die Trigger bleiben demnach erhalten, denn die Erinnerungen bestehen weitre. Wenn Du Assoziationen und Konstrukte ansprichst, weil diese die Erinnerung involvieren, die vom Körperbewusstsein festgehalten wird, wird das Körperbewusstsein getriggert. Du denkst, dass Dein Gedanken oder Gefühle getriggert würden.

LYNDA: Richtig.

ELIAS: Nein, Dein Körper wird durch die Erinnerung in eine Reaktion hinein getriggert.

LYNDA: Betrifft das alle anderen Reaktionen?

ELIAS: Alle. Immer wenn Du irgendeine starke Assoziation oder ein starkes Konstrukt entwickelt hast, werden die Erinnerungen innerhalb des Körperbewusstseins in einer mehr an der Oberfläche befindlichen Weise festgehalten. Zur Verteidigung unternimmt das Körperbewusstsein eine oder zwei Vorgänge, denn es interpretiert nicht. Seine Reaktionen sind eher entweder/oder, denn es evaluiert nicht sondern reagiert oder erwidert lediglich.

Die defensive Reaktion des Körpers besteht darin, dass es diese Erinnerungen entweder sehr dicht an der Oberfläche hält, so dass sie leicht ausgelöst werden können, oder es versteckt sie, so dass Du Dich nicht daran erinnerst. Es verteidigt sich, indem es die Erinnerungen entweder unter Verschluss hält oder sie sehr an der Oberfläche belässt, womit sie sehr häufig Einfluss ausübt.

Verstehe bitte, dass auch die unter Verschluss gehaltenen Erinnerungen Einfluss ausüben. Du bist Dir lediglich objektiv nicht gewahr, wie sie dies tun und wirst deshalb bezüglich von ihnen, wenn sie unter Verschluss sind, wahrscheinlich keine Gefühle generieren. Denn Deine Gefühle sind ebenfalls eine reaktive Äußerung des Körperbewusstseins und keine Reaktion. Gefühle sind keine Reaktion auf irgendeine externe Quelle. Es sind reaktive Äußerungen oder Vorgänge, die das Körperbewusstsein als Signal äußert, um Dich zu alarmieren. Wenn Assoziationen und Konstrukte nicht unter Verschluss sind, äußert das Körperbewusstsein seine Reaktivitäten bezüglich der Trigger indem es offensichtliche Gefühle erschafft, und im Allgemeinen werden sie intensiver sein.

LYNDA: Das ist das, was ich getan habe.

ELIAS: Ja.

LYNDA: Okay. Kürzere Dauer aber sehr intensiv.

ELIAS: Ja, und das ist ein wichtiges Argument. Die Dauer ist kürzer, sobald Ihr anfangt, dies zu erkennen und anzusprechen.

LYNDA: Und ich schäle Schichten ab, nicht wahr?

ELIAS: Ja. Die Dauer wird immer kürzer, aber das eliminiert nicht die Gefühle.

LYNDA: Junge, Jung, das klingt gut.

ELIAS: Dein Körperbewusstsein wird die Gefühle weiterhin äußern. Bitte verstehe auch, dass wenn Du fortfährst, bei einigen dieser intensiveren oder stärkeren Äußerungen das Konstrukt oder die Assoziation zu bemerken, zu erkennen und anzusprechen, wird sich dies dahingehend sehr rasch ändern, dass der erlebte physische Aspekt sich sehr schnell auflösen wird. Wenn Du früher Kopfschmerzen, Übelkeit, Herzklopfen oder Lethargie generiertest, oder…

LYNDA: Depression.

ELIAS: Jedwede physische Äußerung, Frösteln, Schmerz, Angst - die eine physische Äußerung miteinschließt – Kurzatmigkeit, was Du früher ein bisschen erlebt hast. Wenn Du dies ansprichst, wird sich die physische Manifestation innerhalb sehr kurzer Zeit, innerhalb von Minuten, fast sofort auflösen.

LYNDA: Die Augen.

ELIAS: Ja.

LYNDA: Migräne mit Aura.

ELIAS: Ja. Wenn Du einen Trigger erlebst und diese Äußerung noch nicht vollständig angesprochen und akzeptiert hast, magst das Körperbewusstsein diese Reaktion einen Augenblick lang generieren, aber der physische Aspekt wird innerhalb einer Minute oder noch schneller aufhören. Das emotionale Gefühl wird wohl für eine kurze Weile fortwähren. Das kann variieren. Es kann für kurze Zeit periodisch (intermittently) fortwähren, nicht konstant aber für ein paar Stunden periodisch fortwähren, vielleicht einen Tag, vielleicht zwei Tage lang, aber nicht Wochen oder Monate.

LYNDA: Nein. Und so ist es gewesen.

ELIAS: Ja. Es wird sich viel schneller auflösen, aber ist wichtig zu wissen, dass das emotionale Gefühl etwas heftig sein kann. Dieser Aspekt ist deshalb wichtig, weil Du auch beginnen kannst, es aufzulösen statt darauf zu warten, dass es sich ganz natürlich von selbst auflöst.

LYNDA: Das hat nicht funktioniert.

ELIAS: Ihr beachtet automatisch jedes physische oder emotionale Gefühl. Wenn es sehr unbehaglich ist, fällt es Euch sehr schwer, nicht auf das Gefühl achtzugeben. Deshalb geht es darum, Tricks zu generieren, die Du anwenden kannst, um Deine diesbezügliche Konzentration abzubrechen, was das emotionale Gefühl nicht sofort stoppen aber es erheblich verringern wird, wahrscheinlich schneller als innerhalb eines oder zweier Tage sondern stattdesseninnerhalb von Minuten bis zu einer halben Stunde.

Es geht darum, einen einfachen Schritt zu generieren, und das ist sehr einfach, denn Du sprichst das Körperbewusstsein an. Es geht darum, das Körperbewusstsein anzuheuern. Was bringt den stärkste Informationsinput und die stärkste Informationsverarbeitung des Körperbewusstseins? Die Sinne. Dein Körper achtet immer auf Deine Sinne. Was ist Dein stärkster Sinn?

LYNDA: Der Tastsinn?

ELIAS: Der Sehsinn. Bei den meisten Individuen ist es das Sehvermögen.

Wenn Du dieses überwältigend starke emotionale Gefühl verspürt und es anscheinend unmöglich ist, es nicht zu beachten, dann besteht der Trick darin, dass Du es zu allererst anerkennst, d.h. Du versuchst nicht, es wegzuschieben.

Und schließe in dieser Sekunde die Augen und zähle bis 30, öffne dann die Augen ganz schnell. Dein Sehvermögen wird wahrscheinlich vorübergehend verschwommen sein. Sobald Du fokussierst, blicke auf den Gegenstand, den Dein Sehvermögen zu allererst fokussiert, darauf, womit es sich zu allererst damit verbindet, was auch immer es wäre und frage Dich: „Welche Farbe ist das?“ Dann finden fünf weitere Gegenstände um Dich herum, die dieselbe Farbe haben.

Diese kurze Zeitspanne von wahrscheinlich nicht mehr als ein oder zwei Minuten reicht aus, um das Signal zu unterbrechen und Dein tatsächliches physisches Gehirn umzustellen (reset). Das Gefühl wird sich nicht unbedingt unmittelbar auflösen - das ist kein Zaubertrick - aber das Gefühl wird wesentlich geringer werden und noch weniger als halb so stark geäußert werden. Und angesichts dieser geringeren Intensität wird es für Dich viel leichter sein, Deine Aufmerksamkeit davon abzuziehen, und Du kannst atmen.

LYNDA: Ich kann atmen und mich entspannen.

ELIAS: Denn auf dem Gipfel einer solchen Intensität wirst Du wahrscheinlich sehr flach atmen oder sogar den Atem anhalten.

LYNDA: Ja, ich habe nicht wirklich darauf geachtet, aber Du hast absolut Recht.

ELIAS: Und wenn die Gefühlsintensität sich auf weniger als die Hälfte von dem reduziert, was Du zuvor erlebtest, wird es für Dich viel leichter sein, auf andere Äußerungen achtzugeben wie auf das Atmen oder auf die Anspannung des Körpers.

LYNDA: Oder mit bis zu den Ohrläppchen hochgezogenen Schulter da zu sitzen.

ELIAS: Ja.

LYNDA: Oder meine Füße wie die einer Katze zu halten. Meine Hände und Füße sind wie völlig gespreizt. (Or my feet, like this, like a cat. My hands and feet are like totally splayed.)

ELIAS: Ja. Das sind die physischen Erwiderungen. Die Anspannung, die diversen Äußerungen verschiedener Aspekte des Körperbewusstseins. Dies alles sind Reaktionen, die Dein Körper auf diese unmittelbare, sehr schnelle Äußerung der Anspannung anheuert.

LYNDA: Stimmt. Im letzten Gespräch sagtest Du mir, das die objektive Bilderwelt sich weiter entfalten und validieren wird, ganz egal wie ich in eine andere automatische Richtung gehe, und das passierte überall, im Haus, bei Beziehungen, bei allem. Die objektive Bilderwelt war besser als je zuvor und auch überraschend, weil ich mich zeitweise im Inneren so ganz anders fühlte. Es geht also nicht darum, dass ich etwas tue und neu konfiguriere. Es war bereits in Ordnung. Ist das einleuchtend?

ELIAS: Ja, definitiv.

LYNDA: Es ist für mich neu, mich so auf mich selbst zu stützen, selbst als das Andere im Gange war, aber ich liebe es. Vielen Dank.

ELIAS: Was Dir auch bestätigt, dass Gefühle kein Hinweis auf die Art der von Dir projizierten Energie sind. Deshalb sind Deine Gefühle kein Anzeichen für das, was Du tatsächlich am Tun bist. Sie sind Signale, um Dich auf Kommunikationen hinzuweisen.

LYNDA: Ich schreibe alles in meinen Dialogen mit “Twink” auf. Das hilft mir beim Verarbeiten und auch dabei, so brutal ehrlich mit mir zu sein wie nur möglich. Das ist mein Ding. Ich muss nicht mit Dir oder irgendjemand darüber sprechen, aber ich bin sehr… Ich verberge es nicht. Ich bin aufrichtig und brauche es, dies irgendwie zu äußern. Das ist meine Methode, und ich lasse „Twink“ dann antworten. Ich denke, dass das eine gute Methode für mich ist. Es ist erlösend. Ist das einleuchtend?

ELIAS: Ich stimme ganz mit Dir überein.

LYNDA: Okay. Nochmals, Elias, ich fühle mich wohl.

ELIAS: Prima. Ich gratuliere Dir.

LYNDA: Ich bin auf mich stolz. Vielen Dank.

ELIAS: Und so das sollst Du auch sein.



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