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 Betreff des Beitrags: Elias: Neue Wahrnehmung nach Gefängnisaufenthalt
BeitragVerfasst: Mo 17. Nov 2014, 13:44 
Supraselbst
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GAST: Du weißt, dass ich zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde, was für mich ein wirklicher Schock war. Als ich im Gerichtssaal stand und er das sagte, konnten meine Ohren nicht glauben, was ich hörte. Natürlich war ich wie gelähmt. Am ersten Tag steckten sie mich in ein Bezirksgefängnis, wo sie auf den Tarnsport für mich warteten, wo eine komische Sache passierte. Ich begegnet dieser Frau, meiner ersten Mitbewohnerin – ich nannte sie nie Zellengenossin – denn meine Sprache lässt bestimmtem Worte nicht zu. Ihr Nachname lautete… Du hast einen Fokus in Frankreich, dessen Vorname Elias lautete, und der Nachname fing mit B an.

ELIAS: Bodreaux.

GAST: Ja. Die erste Person, der ich in diesem Bezirksgefängnis begegnete, hieß Lisa B., und da klickte es bei mir. Sie las ein Buch und sagte: „Oh, sieh Dir mal diesen komischen Namen an!“ Der Name der Person in dem Buch war eine Kombination unserer Namen und ich dachte mir: „Ich wette, wenn Du das Buch in einem Jahr liest, steht dieser Name nicht darin.“

Aber ich habe durchgehalten. Tatsächlich war es eine faszinierende, in vielerlei Hinsicht tatsächlich gute Erfahrung. Ich weiß, dass Du das weißt, aber ich landete im Restitution Zentrum. Es war ein altes, dreistöckiges Hotel in Los Angeles für Männern und Frauen, die Männer auf einer Etage und die Frauen auf einer anderen Etage. Wir hatten Freigang und einen Job, arbeiteten jeden Tag, kamen zurück, bestellten Pizza, gingen am Wochenende aus, ließen uns eine Maniküre und Fußpflege geben. Es war ganz anders als Deine damalige Erfahrung (als Oscar Wilde).

Ich lernte verschiedene Dinge. Das Erste war, Kopf hoch, in Bewegung bleiben und einen Fuß vor den anderen zu setzen. Ich wurde ständig in neue Situationen geworfen, wo ich keine Ahnung hatte, was als nächstes geschehen würde. Ich bekam Angst, aber dann ging ich einfach weiter, und es war okay.

Im Restitution Center hatte ich Zimmerkameradinnen, und ich erlebte, wie es sich anfühlt, Schwestern zu haben. Das war für mich in diesem Fokus eine völlig neue Erfahrung, da ich Einzelkind bin. Es war wirklich gut, Schwestern zu haben, Leute, die meine Freunde sind. Wir liehen uns gegenseitig Kleidungsstücke, Geld oder Zigaretten. Es war einfach eine unglaubliche Erfahrung.

Ich besuchte Los Angeles, meine Geburtsstadt, wo ich aufgewachsen bin. Der erste Job, den ich hatte, war dicht bei dem Wohnhaus, in dem ich seinerzeit in Los Angeles gelebt hatte. Das Gebäude war noch da und sah noch genauso aus. Das war ein sonderbares Gefühl. Tatsächlich würde ich gerne wieder nach Los Angeles zurückkehren.

Mit dem Gesetz möchte ich nichts zu tun haben. Ich möchte eine völlig neue Karriere erschaffen, und deshalb nehme ich Computer-Unterricht. Ich dachte an Programmieren und besuchte den Kurs „Grundlagen der Informatik“, und es war sehr schwer. Ich kriege das nicht in den Kopf. Aber ich werde ihn wiederholen, weil ich das nicht aufgeben will. Ich kann mir vorstellen, dass das Entwerfen von Websites etwas wäre, was ich gut hinkriegen kann, und es würde mir Freude bereiten.

ELIAS: Nicht wahr, es ist interessant, wie Du Deine Richtung und Wahrnehmung und somit Deine Realität auf sehr überraschende Weise in Verbindung mit den von Dir generierten Entscheidungen/Wahlmöglichkeiten ändern kannst, und dass es - anders als ursprünglich wahrgenommen - keine Absoluta gibt. Du kannst einen Glaubenssatz und diesbezügliche Assoziationen generieren, dass bestimmte Vorgänge und das Inkorporieren bestimmter Richtungen schlecht oder negativ wären, doch abhängig von Deiner Wahrnehmung und davon, wie Du Deine Energie bewegst, kannst Du Erlenbisse generieren, die ganz anders sind als das, was Du erwartet hast.

GAST: Ja, absolut. Ich hätte nie gedacht, dass ich im Gefängnis Spaß haben kann, und ich hatte nicht damit gerechnet, dort netten Leuten zu begegnen.

ELIAS: Stimmt!

GAST: Das Restitution Center war irrsinnig. Dort gab es Ärzte, Rechtsanwälte, Buchhalter, Beamte, Zahnärzte. Es war einfach so wie die Leute, die ich zuvor kannte.

ELIAS: Stimmt.

GAST: Dieses Erlebnis war wahrscheinlich nützlich für mich.

ELIAS: Durchaus!

GAST: Mein Freund Steve sagte: “Du warst eine solche Prima Donna, und jetzt bist Du das nicht mehr!”

ELIAS: Dies bot Dir die Chance, Dein Gewahrsein zu erweitern und Deine Wahrnehmung zu verändern, was sehr nützlich war, denn es erlaubte Dir, Deine Welt auf andere Weise zu sehen, was viel mehr Annehmen generierte.

GAST: Absolut. Wenn ich zuvor in Situationen geriet, die für mich total befremdlich waren, konnte ich 24 h lang darüber urteilen und mich damit erschöpfen. Ich wurde gewiss anderen Leuten gegenüber wesentlich annehmender.

ELIAS: Was auch mehr Annehmen von Verschiedenheit und eine größeres Erkennen von Nicht-Verschiedenheit generierte und für Dich individuell eine sehr nützliche Erfahrung gegenüber Deinem früheren Urteilen über Leute war, die gar nicht so viel anders waren als Du und was Dir zu sehen erlaubte, dass die Leute in diesen Szenen viel weniger anders sind als Du dies erwartet hast, was auch Dein Annehmen tatsächlicher Verschiedenheit beeinflusste.

GAST: Als ich das Restitution Center vor etwa einem Jahr verließ, hatte ich ein paar tausend Dollar in der Tasche, aber kein Auto und keine Wohnung. Es war eine interessante Erfahrung.

Ich rief meinen Bewährungshelfer an, einen sehr netten Mann, und er fand eine Kost und Logis Unterkunft für mich. Wenn wir schon über Verschiedenheit sprechen, so ging es damit weiter. Die Dame, die diesen Platz betrieb, war schwarz. Die beiden anderen Bewohner, zwei Typen, lebten wegen psychischer Problem von der Sozialhilfe. Einer war ein total abgebrannter Drogenabhängiger, der andere ein Zeuge Jehovas, der den ganzen Tag lang in der Bibel las.

In der ersten Woche dachte ich: Du liebe Zeit, ich bin mit Leuten zusammen, die viel sonderbare sind als die im Gefängnis. Aber nach einer Weile war es okay und spielte keine Rolle. Ich wünsche mir einfach, dass wir die ganze Zeit da sitzen und lesen könnten. Ich würde anderes Lesematerial wählen, aber…

Ich begegne in der Stadt immer noch dem Junkie. Er ist einfach so weit weg in seiner eigenen kleinen Welt. Aber er ist okay. Wenn ich ihm begegne, gebe ich ihm immer eine oder zwei Zigaretten oder das Geld für den Bus.

Eines Tages war ich bei der Bewährungshilfe, wo ich mich jeden zweiten Monat melden muss, und ich hasse es immer, dorthin zu gehen, denn es sind komische Leute, nicht wahr? Als ich dort herauskomme, begegne ich einem Typen, der gerade dort war, mit geschorenem Kopf und Tattoos an allen sichtbaren Körperteilen und Ringen in der Nase und überall – und wir unterhielten uns eine halbe Stunde lang.

Ich nehme mich selbst noch nicht 100%ig an. In dieser Stadt fühle ich mich noch immer unbehaglich, weil mich alle kennen und wissen, was ich getan habe. Ich fühle mich immer noch nicht wohl, nicht mehr so schlimm wie es einst war, aber es ist... Ich möchte gerne nach Los Angeles zurückkehren.

ELIAS: Das kannst Du tun, wenn Du das zu tun wählst.

GAST: Wahrscheinlich werde ich das tun. Die Sonoma-Gegend ist schön, aber in diesem Jahr habe ich mir eine Allergie ausgewählt, und das mag ich nicht.

ELIAS: Ah! Ein interessantes Erschaffen.

GAST: Weißt Du, man schaltet das Fernsehen ein – ich hätte SARS, BSE und alle diese Dinge bekommen können, und was wähle ich, eine Allergie. Unsere Welt ist derzeit gewiss polarisiert.

ELIAS: Ja.

GAST: Es ist fast ein bisschen beängstigend.

ELIAS: Ich verstehe Dich.

GAST: Beispielsweise denke ich, dass unser Präsident verrückt ist. (lacht)

ELIAS: Das, was Ihr gegenwärtig in Eurer Welt seht, kann als starker Beweggrund dienen, das Selbst aufrichtig zu erforschen und Euch der Art von Energie gewahr zu werden, die Ihr im draußen äußert und zu sehen, welche Glaubenssätze Euch selbst und die Energie beeinflussen, die Ihr extern äußert, und ob Ihr eine Energie äußert, die anders konfiguriert werden kann und doch in Einklang mit den Äußerungen ist, mit denen Ihr in Euer Welt nicht einverstanden seid.

GAST: Die heutige Energie in unsere Welt betont definitiv Verschiedenheit und will andere Individuen verändern und sie zwingen, es herunterzuwürgen, und wir, die Vereinigten Staaten, mit unseren politischen und religiösen Glaubenssätze haben Recht, und alle anderen sind im Unrecht. Aber das reicht uns noch nicht, wir wollen die Anderen auch noch verändern.

ELIAS: Das ist eine interessante Bildersprache, und es ist die individuelle automatische Erwiderung der Meisten in Eurer Welt.

GAST: Oh, das ist es, und ich erwische mich oft dabei, dass ich auf diese Weise reagiere. Aber ich denke auch oft: „Sieh Dir diese Person an. Warum tut sie das nicht? Ätschebätsch” und dann stoppe ich.

ELIAS: Richtig!

GAST: Jetzt stoppe ich meist und sage mir, es spielt keine Rolle.

ELIAS: Richtig.

GAST: Das meiste davon ist egal. Ich erkenne immer mehr, dass Dinge, die ich für wichtig halte, nicht wirklich wichtig sind. Man kann es auch eine halbe Stunde später erledigen. Es ist egal. Oder wie wäre es, wenn man es morgen statt heute oder sogar erst nächste Woche oder überhaupt nicht tut? Ich kann das immer mehr empfinden, und das ist eine große Erleichterung, weil es die Kritik und das Werturteilen in meinem Kopf abschaltet.

ELIAS: Stimmt, und Du kannst Dir auch erlauben, Deine Vorlieben zu erkennen und sie zu äußern, aber erkenne, dass es DEINE Vorlieben sind. Vorlieben sind lediglich bevorzugte Glaubenssätze.

GAST: Sie sind keine Absoluta.

ELIAS: Stimmt. Andere Individuen haben andere Vorlieben, die ebenfalls keine Absoluta sind, was Deinen Antrieb oder Deine Motivation unterbricht zu versuchen, die Vorlieben, Verhaltensweisen oder Äußerungen eines Anderen zu ändern.

GAST: Richtig. Es ist mir egal, ob ein anderer Erdbeer- oder Schokoladeneis bevorzugt.

ELIAS: Stimmt. Was eine Rolle spielt, ist dass Du Dir erlaubst, DEINE Vorlieben zu äußern und Du Dich nicht um die davon abweichenden Vorlieben Anderer kümmerst.

GAST: Ich habe entdeckt, dass es das Leben leichter macht, wenn man Andere so akzeptiert wie sie sind. Randy, einer der Typen, für die ich arbeite, ist auch mein Vermieter. Und er ist der denkbar schlechteste Vermieter. Wenn ich ihm sage, dass etwas kaputt ist, kümmert er sich nie darum. Ich fing an, ihn anzumeckern und war ständig sauer. Ich ging umher und führte ein Gespräch in meinem Kopf, dass ich ihm dies oder jenes sagen werde. Und dann sagte ich mir: „Moment mal. So ist Randy, und er wird sich nicht ändern.“ Wenn jetzt etwas kaputt geht und ersetzt werden muss, tue ich das einfach und ziehe es von der Miete ab. Auf diese Weise meckere ich ihn nicht an, rege mich nicht auf und bin nicht verstimmt. Es funktioniert prima. (beide lachen) Es funktioniert mit fast jedem, wenn man ihn einfach akzeptiert.

Und wenn man einem Individuum begegnet und - ganz gleich, wie annehmend man auch zu sein versucht, harmonieren seine und meine Vorlieben nicht gut miteinander – kann ich wählen, nicht viele Interaktionen mit ihm zu haben.

ELIAS: Stimmt. Wenn Du diese Eigenschaften an Dir sowie die des anderen Individuums und auch Deine Vorlieben erkennst und annehmend bist, offerierst Du Dir mehr Auswahlmöglichkeiten, denn Du ziehst Deine Aufmerksamkeit in andere Richtungen um.

GAST: Ja, und mit Randy funktioniert das.

ELIAS: Wenn Du anderen gegenüber Erwartungen generierst, versuchst Du, irgendeinen Aspekt ihrer Realität zu verändern, was Dir nicht möglich ist.

GAST: Und es ist frustrierend, weil es nicht funktioniert!

ELIAS: Stimmt, und Du verweigerst Dir auch Deine eigene Auswahl, weil Deine Aufmerksamkeit auf das andere Individuum konzentriert fokussiert ist und Du Dir somit nicht erlaubst, Deine Wahlmöglichkeiten zu sehen.

GAST: Weil man allzu sehr damit beschäftigt ist, ihre Wahl zu verändern, was nicht möglich ist.

ELIAS: Stimmt.

GAST: Ich mag Randy. Als ich sauer war und ihn nervte, weil er nicht das tat, was ich wollte, dass er das tut, mochte ich ihn nicht, doch jetzt mag ich ihn, und es ist okay. An zwei Wochentagen arbeitete ich für ihn und an drei Tagen für Steve, was nett ist, außer dass ich morgens aufstehe und versuche mich daran zu erinnern, wo ich an diesem Tag sein soll. Dann starb vor zwei Wochen Randys Vollzeit-Sekretärin Carol, und jetzt scheint er zu erwarten, dass ich die Arbeit in seiner Rechtanwaltskanzlei für ihn mache. Sie hatte einen schwarzen Gürtel in Ko-Abhängigkeit, und sie tat einfach alles für ihn. Er weiß noch nicht einmal, wieviel Geld er auf der Bank hat. Ich sagte ihm, dass ich kein Fall von Ko-Abhängigkeit bin und nicht wie sie sein werde.

ELIAS: Was außerdem wesentlich ist, das ist, auf Deine Vorlieben achtzugeben.

GAST: Ja, auf meine und nicht auf seine.

ELIAS: Ja.

GAST: Ich arbeite für ihn und werde meine Arbeit entsprechend machen aber nicht darüber hinausgehen und seine Mama sein. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich überhaupt für ihn in Vollzeit arbeiten will.

Den anderen Typ, Steve, ziehe ich vor, obwohl er bisweilen ein richtiger Dämlack ist. Er fährt seine Rechtanwaltskanzle herunter, weil er eine Tankstelle baut und das Rechtswesen hasst. Eines Tags legte er den Kopf auf den Schreibtisch und sagte: „Ich hasse das.“ Dann schaute er hoch und sagte: „Aber ich bin nicht bereit, ins Gefängnis zu gehen, um da herauszukommen.“ Ich würde sowieso nicht viel länger diesen Job bei ihm machen, deshalb hätte ich gerne, dass er mich einstellt, damit ich seine Tankstelle manage, und Tschüs Rechtswesen.

ELIAS: Und vielleicht wirst Du das erschaffen.

GAST: Ja, vielleicht. Ich denke, dass es viel lustiger sein wird. Ich könnte dann immer noch Informatikunterricht nehmen. Ich tue das online, was ein guter Unterrichtsweg ist, weil man nicht körperlich überall hingehen muss. Es macht mir Spaß.

ELIAS: Und gestatte Dir zu Diversifizieren und offeriere Dir so die Chance zu erfahren, dass Du viel mehr Flexibilität inkorporierst und noch viel mehr Auswahlmöglichkeiten hast als Du dies zuvor erkannt hast, und dass Deine Bewegung nicht ganz so rigide mit schwarz und weiß oder entweder-oder-Richtungen assoziiert ist.

GAST: Meine Freundinnen und ich lachten im Restitution Center darüber, wenn man plante, etwas zu tun, dass sie immer den Schriftkram vermasselten, so dass man es nicht schaffte, das zu tun, was man dachte, das man das tun würde. Wir sagten dann immer: „Okay, Plan B!“ Wir schwelgten nicht darin, Plan A umsetzen zu wollen sondern schritten einfach zu Plan B. Dort lehrte ich, wirklich flexibel zu sein, und das war gut. Außerdem werde ich mich nach dieser Erfahrung nie mehr im Leben vor etwas fürchten. Es war wie Mr. Tods wilde Fahrt! https://disneyland.disney.go.com/attrac ... wild-ride/ Für mich war es so, wie dass ich durch das Tal des Todes ging und wieder herauskam. Es war okay, und ich wurde nie verletzt.

ELIAS: Und das beeinflusst Deine Wahrnehmung dahingehend, dass Du Dir erlaubst, Dir selbst mehr zu vertrauen.

GAST: Ja, ich habe es geschafft und hatte sogar etwas Spaß dabei. Ich habe immer noch Kontakt zu einigen Frauen, denen ich dort begegnete. Einige von ihnen leben in Los Angeles. Vielleicht werde ich sie besuchen.

Noch eine letzte Frage vor Ende der Sitzung. Wir sprachen darüber, dass Steve und ich einen Fokus in der Mongolei haben, wo wir Soldaten waren. Ich weiß, dass wir noch andere gemeinsame Fokusse haben.

ELIAS: Ja.

GAST: Ich denke, dass wir in mindestens einem Fokus miteinander verheiratet waren?

ELIAS: Ja.

GAST: Und dass er vielleicht auch einst mein Vater war?

ELIAS: Ja.

GAST: Wenn wir schon von Vätern sprechen: Wir sprachen bereits in einer anderen Sitzung über meinen Stiefvater und über andere Fokusse, die ich möglicherweise mit ihm zusammen hatte.

ELIAS: Mit dem Individuum, nach dem Du fragest, hattest Du viele gemeinsame Fokusse.

GAST: Mit Steve oder mit meinem Stiefvater?

ELIAS: Mit Steve.

GAST: Das dachte ich mir schon. Wir kabbeln uns schon 20 Jahre lang in diesem Fokus. In mancher Hinsicht sind wir uns sehr ähnlich und in anderer Hinsicht sind wir ganz verschieden. Er glaubt nicht an Dich.

ELIAS: Was eine Entscheidung ist. Ha, ha, ha.

GAST: Natürlich. Er ist ganz gegen Religion und irgendwelche organisierten Glaubensdinge und denkt: „man lebt, stirbt und dann ist alles vorbei, und wir sind aus dem Schlamm gekrochen.“ Er sagt: „Ich wurde als Wissenschaftler ausgebildet.“ Okay, Steve. Aber ich habe meist Freude an ihm. Manchmal ist er ein Trottel, und das sage ich ihm auch. Ich fürchte mich nicht vor ihm.

ELIAS: Ich bestätige Dir, dass Du viele Fokusse mit diesem Individuum in unterschiedlichen Kapazitäten hattest, in sehr unterschiedlichen intimen Beziehungen und sogar in gegnerischen intimen Beziehungen.

GAST: Das überrascht mich nicht. Er ist ein ziemlich wilder Typ. So nennen ihn die Leute auch, den wilden Mann. Er ist ganz anders und sehr schlau. Es gibt das Glaubenssatzsystem, dass Genies auch verrückt sind. Und ich denke, dass er wohl dem einem wie auch dem anderen sehr nahe kommt.

Vor ein paar Wochen fuhr er zu einem Gerichtstermin um 8.30 h in den Landkreis Humboldt. Die Fahrt dauert 4 Stunden. Er fuhr morgens dorthin, und auf der Rückfahrt hielt er an einer Tankstelle, biss in ein Stück Trockenfleisch, brach sich drei Zähne ab, stieg ins Auto, fuhr weitere 4 Stunden nach Redding, wo sein Bruder als Zahnarzt tätig ist und fuhr zurück. Er verbrachte an einem Tag 16 Stunden am Steuer. Und seine Akten und der Einband der Akten waren voller Blut von den abgebrochenen Zähnen. Der Typ ist meschugge.

ELIAS: Oder vielleicht ein bisschen unkonventionell.

GAST: Extrem unkonventionell. Als ich meine Website über Oscar Wilde machte, war er völlig fasziniert, und da gibt es eine Verbindung. Er liebte diese kleinen Bonmots. Ich habe eine ganze Seite voller berühmter Aussagen, und er mochte sie sehr und fand sie lustig. Gestern sprach ich mit ihm, und er wusste, dass ich heute mit Dir sprechen würde. ER sagte: „Ich mag Oscar, weil er ein Individuum war. Er war unkonventionell. Ich liebe unkonventionelle Leute!” Was war Steve in Bezug auf Oscar Wilde? War er der Duke, der auf dessen Verfolgung bestand?

ELIAS: Nein, er hat einen Fokus als Großmutter mütterlicherseits.

GAST: Oh, cool! Kein Wunder, dass er Oscar mochte. Ich denke, dass die Zeit um ist. Gibt es noch etwas, was ich wissen sollte?

ELIAS: Du hast meine Anerkennung, und ich schlage vor, dass Du so weitermachst wie Du es bereits tust. Und erlaube Dir, verspielt zu sein. Und noch ein Vorschlag: wertschätze Dich selbst ein bisschen mehr, was in Dir noch mehr Annehmen Deinerselbst generieren wird.

Session #1356
Wednesday, May 28, 2003 (Private/Phone)


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